From Rudi Pinke's Desk

Unter dieser Rubrik bieten wir Texte an, mit denen sich Rudi Pinke zum jeweiligen Zeitpunkt besonders intensiv beschäftigt. Wir glauben, dass einzelne Gedanken, die hier behandelt werden, dem Leser in der einen oder anderen Weise eine Hilfe sein können, um im Glauben und in der Nachfolge Jesu Christi Fortschritte zu machen. Wir bemühen uns, die Beiträge regelmäßig zu aktualisieren.


Bild oben: Ariensal in Andorra

Hier ein paar weiter Fotos aus unserer Bildergalerie

Rudi & Billa Pinke im Frühjahr 2019

Steffi Schütte & Billa Pinke
bei der Hochzeit von Simone & Cornelis 

Rudi Pinke Video Aufnahmen

Rudi Pinke in Arinsal in Andorra 2015. Pinkes & Schüttes hatten eine wunderbare Gebetszeit und  wir feierten Abendmahl in 2500m Höhe. Gottes Gegenwart wahr sehr liebevoll und intensiv und stark bei uns, sodass es auch die Pferde die den ganzen Sommer dort leben, spürten und sie kamen alle!

146 - ENDZEIT: Fragen und Antworten Entrückung 
Rudi Pinke geht auf immer wieder gestellte Fragen zum Thema "Entrückung" ein.Veröffentlicht bei YouTube am 28.11.2019
 

Rudi Pinke Video Aufnahmen

Rudi Pinke auf der Weihnachtsfeier 2018 der Josu Gemeinde mit unserem Pastorenehepaar Franz & Monika Biebl 

Rudi Pinke, Video Aufnahmen

146 - ENDZEIT: Fragen und Antworten "Entrückung" 
Rudi Pinke geht auf immer wieder gestellte Fragen zum Thema "Entrückung" ein.Veröffentlicht bei YouTube am 28.11.2019
 
 

Tel Aviv: Schüttes & Pinkes waren dort 2014

Videoarbeiten im April 2019

Pinkes & Schüttes an der Klagemauer in Jerusalem 2014

Inhaltsverzeichnis/Übersicht 

der bisher veröffentlichen Vorträge

      93. Die Klima Lüge! (28.11.2019)
      92. Gott setzt Zeiten und Zeitpunkte fest! (12.11.2019)
      91. Der eine Tag kommt mit Riesenschritten näher! (17.10.2019)
      90. Wir alle sind Wächter auf der Mauer! (10.10.2019)
      89. Alle wichtigen Endzeitzeichen sind da. Teil 2  von Nr. 86 (03.10.2019)

      88. Die Entwicklung des Judentums! -ist die Nr.73-  (heute nochmal 17.09.2019)

      wichtige Father's House Info an all unsere uns gutgesonnenen Leser!

      87. Es geht um Gottes Herlichkeit! (17.09.2019)

      86. Alle wichtigen Endzeit-Zeichen sind da!  Teil 1 (10.08.2019)     

      85. Aktueller Überblick über die Weltereignisse (03.08.2019)
      84. Aktueller Überblick Naher Osten. (26.07.2019)

      83. Thema: Komm!!!!!! (10.07.2019)
      82. Sichere Anzeichen des baldigen Endes?. (29.06.2019)
      81. Die Notwendigkeit der Erwachsenen/Glaubenstaufe (23.06.2019)
      80. Angst verschwindet durch  Biblische Prophetie!  (14.06.2019)      
      79. Angst ausschalten durch die Gegenwart Gottes! (16.05.2019)
      78. Lieben was der Vater liebt - und jede Angst verschwindet! (06.05.2019)
      77. Eine lange Zeit der Vorbereitung! (29.04.2019) 
      76. Der neue messianische Mensch entsteht in Israel! (02.04.2019)
      75. Lieben was Gott liebt. (26.03.2019)
      74. Du nimmst es in den Mund und veränderst die Welt! (08.03.2019)
      73. Die Entwicklung des Judentums! (20.02.2019) 
      72. Israel-Fakten und Hintergründe (16.02.2019)   
      71. Ein nachträglicher Gruß zum Jahreswechsel mit einem wichtigen Hinweis auf Israel! 
      70. Damit wir Bescheid wissen: Göttlich Zeichen, Zeichen, Zeichen (06.02.2019)
      69. Unser Kampf verlangt uns alles ab! (20.01.2019)
      68. Damaskus eine uralte Stadt wird zerstört! (17.01.2019)
      67. Das eine Haupt-Kennzeichen des Christen (16.01.2019)
      66. Ein gespaltenes Haus. (31.12.2018)
      65. Worauf kommt es an in unserer Zeit? (05.12.2018)
      64. Der Zeitgeist verändert unsere Gedanken und Handlungen (27.11.2018)
      63. Endzeit und Startups. (23.11.2018)
      62. Irans Aggression eskaliert schneller als erwartet (20.11.2018)
      61. Was bedeutet Heilsgewissheit! (10.09.2018)
      60. Gottes Plan für Palästina (21.08.2018)

      59. Einheit der Gotteskinder (18.08.2018)

      58. Der Blutmond zu Israel 70.Geburtstag (27.07.2018)

      57. Der Jubiläumskrieg um Jerusalem (11.07.2018)

      56. Das Fundament des Glaubens muss stimmen (16.06.2018)

      55. 6.Dezember 2017 Jerusalem Proklamation von Präsident Trump! (01.06.2018)

      54. Rückblick auf 2017  (06.05.2018)

      53. Gnade statt Leistung! (26.04.2018)

      01 - 52 wurden die Texte von uns gelöscht, wer Interesse hat, kann den jeweiligen

                   Text unter office@fathershouse-ministries.de bekommen

      52. Warum die Kanzeln schweigen? (05.04.2018)  

      51. Das Geheimnis satanischer Täuschungen und Verführungen (01.04.2018)

      50. Hat Jesus je von einem 3.Weltkrieg gesprochen? (07.03.2018)

      49. Worum es wirklich geht! (01.03.2018)

      48. Ein Weltreich und eine Weltkirche? (12.02.2018)

      47. Was für eine Aufgabe haben die 144.000 als versiegelte Zeugen Jesu? (05.02.2018)

      46. Eine der gewaltigsten Erweckungen steht uns bevor! (24.01.2018)

      45. Wer ist der Aufhaltende? (12.01.2018)

      44. Wer sind die 24. Ältesten, die bekleidet sind mit weißen Kleidern?  (02.01.2018) 

      43. Die größte, weltweite Erweckung liegt vor uns! (31.12.2017)

      42. Der Antichrist wird offenbar mit der Öffnung des ersten Siegelgerichts! (05.12.2017)

      41. Die Geheimnisse Babylons! (01.12.2017)

      40. Drei Geheimnisse aus dem NT finden ihre Erfüllung vor der Trübsal! (08.11.2017)

      39. Eine geistliche Hure tut so, als wäre sie die Braut Christi. (15.10.2017)    

      38. Die 70zigste Jahrwoche Daniels (02.10.2017)

      37. Hoffnung für unsere Verwandten und Freunde. (19.09.2017) 

      36. Das Sendschreiben an die Gemeinde in Laodizea. (10.07.2017)

      35. Sendschreiben an die Gemeinde in Philadelphia (08.07.2017)

      34. Sendschreiben an die Gemeinde in Sardes (27.06.2017)

      33. Sendschreiben an die Gemeinde in Thyatira. (22.05.2017)

      32. Sendschreiben an die Gemeinde in Pergamon  (22.05.2017)

      31. Sendschreiben an die Gemeinde in Smyrna. (03.05.2017)

      30. Sendschreiben an die Gemeinde in Ephesus. (16.04.2017)

      29. Wie Jesus sich im Buch der Offenbarung beschreibt. (04.04.2017)

      28. Jesus Christus erklärt anhand von 7 Gleichnissen in Matthäus 13 den Heilsplan 

      Gottes für die Menschen.(27.03.2017)

      27. Die 7 Sendschreiben/Gemeinden verstehen.(27.02.2017)

      26. Christus als Herr der sieben Gemeinden! (10.02.2017)

      25. Wer ein Ohr hat….höre! (25.01.2017)

      24. Wie es weiter geht! (November/Dezember 2016)

      23. Die biblischen Namen der Nationen! (16.09.2016)

      22. Was man unbedingt über die Entrückung, die Trübsal und die Wiederkunft Jesu

            wissen sollte! (05.08.2016)

      21. Lerne, dem Vater in jeder Situation zu vertrauen: (03.05.2016)

      20. Die Entrückung der Gemeinde: Herrliche Hoffnung oder Wunschdenken? (02.05.2016)

      19. Die biblische Wahrheit über Israel! (21.03.2016)

      18. 2015-2016: Was war – was ist – was kommt! (31.12.2015)

      17. Unsere Zeit: Wetterleuchten und Erlösung (18.11.2015)

      16. AHA!: Reihenfolge der Ereignisse (17.11.2015)

      15. Bibel-Prophetie: Persönlicher Segen! (16.11.2015)

      14. Zahlen der Bibel (14.11.2015)

      13. Von Segen zu Segen (21.10.2015)

      12. Gedicht von einem unbekannten Verfasser (01.09.2015)

      11. Aufklärung, Evolution… – was steht hinter diesen Begriffen? (01.09.2015)

      10. Das Mega-Ereignis in unserer Zeit! (19.08.2015)

      09. Blutmondtetrade 2014/2015: Unerhörte Zeichen! (10.08.2015)

      08. September 2015: Gottes Neuordnung der Welt beginnt? (10.08.2015)

      07. Wir leben in den spannendsten Zeiten, die es je gab!

      06. Der Super Blutmond am 28. Sept. 2015: Eine absolute statistische Unmöglichkeit.

      05. Der Weckruf des Paulus! (25.04.2015)

      04. Abba Vater: 2015–meine Zeit zum Handeln! der Prophetisch/biblische 

             Kalender Gottes!

      03. Aktuelle Entwicklungen 2014 – der prophetisch/biblische 

             Kalender Gottes!“(25.10.2014)

      02. 2014 – Das entscheidende Jahr? (31.05.2014)

      01. Wichtige Zeichen 2014/2015. (28.12.2013)

       

      Bild: See Genezareth 

93.) Die Klima Lüge.


Ihr Lieben,

Heute möchte ich gerne mit Euch über ein ganz wichtiges Thema sprechen, das von der Mehrheit unserer Zuschauer wie auch von der überwiegenden Mehrheit der Gesellschaft, in der wir leben, völlig anders gesehen wird. Ich werde versuchen, so behutsam wie möglich mit dem Thema umzugehen. Es bleibt die biblische Sicht.

Hiob 38.8-11: Wer hat das Meer mit Türen verschlossen, als es hervorbrach, dem Mutterschoß entquoll, als ich Gewölk zu seinem Gewand machte und Wolkendunkel zu seinen Windeln und ich ihm meine Grenze zog und Riegel und Türen einsetzte und sprach: Bis hierher kommst du und nicht weiter, und hier soll aufhören der Stolz deiner Wellen?
Hebräer 11.3: Durch Glauben verstehen wir, dass die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind, so dass das Sichtbare nicht aus Erscheinendem geworden ist.

Eindrucksvoll erklärt der Vater im Himmel dem Hiob, dass er allein für das Wetter verantwortlich ist. Und das alles Sichtbare durch das von Gott gesprochene Wort entstanden ist.

Dass wir Menschen in Ballungsgebieten durch massive Abgas Probleme und Smog und durch krankmachende Substanzen den Globus zusätzlich belasten, steht außer Frage.
Sehr oft hat das mit unredlichen Methoden im Zuge der Gewinn-Maximierung zu tun. Auch das ist wahr.

Auch Plastikmüll, der die Weltmeere zerstört, schmelzende Gletscher und Abholzung der Regenwälder haben kritische Grenzen überschritten. 

Aber: Stellt Euch bitte vor: Da gibt es ein sehr mächtiges Bündnis von Globalisten, also ein Bündnis von Menschen, die die ganze Welt zu einem einzigen Staat vereinigen wollen. Mit einer einzigen Regierung. Einer einzigen Wirtschaftsleistung und einer einzigen Religion.

Warum? Weil ein Staat und seine Bewohner so besser zu kontrollieren sind und Kriege gegen sich selber dann eher ausgeschlossen sind.

Bisheriger Höhepunkt dieser Bewegung war der Pariser Klima-Gipfel von 2015 und die Freitagsdemos der 16jährigen Schwedin Greta Thunberg, die mitreißend gut organisiert und wahrscheinlich auch sehr gut dotiert sind.

Motto: Wir haben nur eine Welt, und die müssen wir retten.
Andererseits: Das aus dem „Club of Rome“, der UN und anderen Elite Zirkeln hervorgegangene Welteinheitsbestreben, schließt sich zusammen unter dem Siegel Anti-Biblischer, Anti-Göttlicher, Anti-Christlicher, Anti-Jüdischer politisch überwiegend links stehender Einflussnehmer.

Gott dagegen hatte den Menschen befohlen, sich über die ganze Erde zu verteilen. Und er hatte die vielen Nationen, in denen Menschen zusammenleben, gewollt.
Er hatte nach dem Turmbau zu Babel den Menschen verschiedene Sprachen gegeben und sie auf verschiedene Regionen der Erde verteilt.

Nimrod, der Herrscher von Babylon, war der erste Mensch, der eine Welteinheitsregierung und eine Welteinheits-Religion installiert hatte – gegen den erklärten Willen Gottes. 

1.Mose 11.9: Darum gab man ihr den Namen Babel; denn dort verwirrte der HERR die Sprache der ganzen Erde, und von dort zerstreute sie der HERR über die ganze Erde.

Heute stehen wir wieder an dem gleichen Punkt: Die vereinigten Eliten, die das Sagen auf der Welt für sich beanspruchen, wollen die Völker unter einer Einheitsregierung mit einer Einheitsreligion zusammenführen und so beherrschen.

Der Gott der Bibel will das heute genauso wenig, wie zu Nimrods Zeiten. Und er wird es nur für eine vorher festgelegte Zeit zulassen. Dann wird er wieder selbst eingreifen.

Einfach ausgedrückt: Die Menschen stellen sich wie damals wieder gegen den Gott der Bibel.
Angefeuert von Geheimbünden wie Freimaurern und Illuminaten sowie von Luziferianern und Satanisten, sowie von Sekten mit und ohne Kirchen-Status, New Age in allen Schattierungen und den linken und liberalen Parteien in der politischen Arena.

Also braucht man eine Situation in der Welt, die so gravierend ist, dass die große Mehrheit der Menschen einfach zustimmen muss, so schnell wie möglich gemeinsam in eine einzige Richtung zu gehen.

Gleichzeitig müssen gläubige Christen und Juden, weil sie auf den Gott der Bibel hören, und diese Pläne behindern, ausgeschaltet werden.

·          Wie kann das funktionieren?
·          Die Antwort kann nur lauten: Durch Täuschung und Lüge!
·          Und Täuschung ist das schlimmste, vor dem Jesus seine Jünger in seiner
           Ölbergrede gewarnt hat.

Vor mehr als 25 Jahren galt der US-Amerikaner David Rockefeller als einer der einflussreichsten Globalisten auf der Erde. Heute würde man auch George Soros dazurechnen.

Sie betonen, dass nur eine globale, weltumspannende Krise die zerstrittenen Völker der Erde bereit machen würde, eine einzige Welt Regierung zu akzeptieren.

Rockefeller sah die Notwendigkeit für eine weltweite öffentliche Unterstützung für eine Welt-Einheits-Regierung und die meisten der übrigen Einflussnehmer und Globalisten stimmten ihm zu.

Das war die Geburt der größten Täuschung aller Zeiten: Der sogenannte Klimawandel war geboren.

Der sogenannte Klimawandel dient als Mittel, das jedermann versteht, das jedermann ab nickt, und es lebt und entwickelt sich weiter nach einem versteckten, verborgenen Ablaufplan, der hinter den Kulissen ausgeheckt wird.

Das Ziel ist und bleibt, jedermann auf unserem Planeten Erde davon zu überzeugen, dass alle Menschen zusammenhalten müssen und wie ein Mann auf diese angeblichen Herausforderungen gemeinsam reagieren müssen.

Sonst würden Milliarden Menschen durch den globalen CO2 Ausstoß jämmerlich krepieren, sei es durch Orkane, Dürre Perioden, Starkregen, Überflutungen, Steigende Meeres- und Fluss Pegel, Hitzewellen, Schneestürme, Hurrikane.

Anders ausgedrückt: Es ist die Taktik der Angst, mit der sicher gestellt werden soll, dass möglichst alle es verstehen: In Ost und West, in Nord und Süd.

Das angekündigte Problem ist nach ihren Aussagen so groß, dass nur Welt-einheitliche Regeln und Gesetze von einer Welt-Einheits-Regierung geschaffen, die Vernichtung der Menschheit durch den Klimawandel noch verhindern können. Mit von der Partie sind vor allem auch Hoffnungsträger wie Papst Franziskus und Ex-US-Präsident Obama.

Wir wollen uns jetzt mit diesem Thema schwerpunktmäßig beschäftigen und lassen deshalb die Gefahr eines dritten Weltkriegs, der ja ebenfalls zu einer Welteinheitsregierung führen kann, weitgehend außen vor.

Auch ein dritter Weltkrieg mit dem Einsatz von Atomwaffen würde es erleichtern, sofort danach eine Welteinheitsregierung zu installieren.

Damit setzen wir uns zu einem späteren Zeitpunkt auseinander.

Schließlich soll aber auch die ungebremste Zunahme der Erdbevölkerung von jetzt 7.8 Milliarden Menschen mit allem Mitteln verhindert werden.

Erster Schritt: Die fast überall liberalisierte Abtreibungspraxis bis zum 9. Schwangerschaftsmonat soll stetig erweitert werden. Doch auch dazu an anderer Stelle mehr.
Vielleicht ist die bekannteste Stimme zum Thema „Klimawandel“ der frühere US-Vize Präsident Al Gore. Von 1993-2001 diente er als Vize-Präsident unter Bill Clinton. Später erhielt er den Friedensnobelpreis für seine Klima-Verdienste.

2006 machte er einen Film unter dem Thema: „Die unbequeme Wahrheit.“

In dem Film behauptete er, dass in 10 Jahren, also 2016, kein Schnee mehr liegen würde auf Afrikas höchstem Berg, dem Kilimanjaro.

Diese 10 Jahre sind längst vorbei und auf dem Kilimanjaro liegt jede Menge Schnee, genau wie in früheren Zeiten.

In den Jahren 2007-2009, als Al Gore um die Welt reiste, und überall hochdotierte Vorträge zu seinem Lieblingsthema hielt, behauptete er ferner, dass im Jahre 2013 kein Eis mehr am Nordpol zu finden sein würde.

Nach wie vor ist genügend Eis am Nord- und Südpol und selbst Pseudo-Wissenschaftler können das nicht bestreiten.

Nach Mr. Al Gore sollten die Meeresspiegel infolge der Erderwärmung so sehr ansteigen, sodass die Fische durch die Straßen von Miami schwimmen würden.

Auch das war falsch. Die Nasa hat dagegen festgestellt, dass die Meeresspiegel seit Jahren fallen und keinesfalls ansteigen.

Seriöse Wissenschaftler erklären Phänomene wie das Abschmelzen von Gletschern und Permafrost mit der seit etwa 1830 ansteigenden Erderwärmung.

So etwas hat es immer wieder gegeben im Laufe der Geschichte.

Wir sollten verstehen: Gott hat die Menschen gemacht, dass sie Oxygen einatmen und CO2 abgeben. Und er hat die Pflanzen gemacht, dass sie CO2 aufnehmen und Oxygen abgeben.
Mehr CO2 bedeutet also zunächst: Das Pflanzenwachstum wird beschleunigt.

Natürlich ist der Smog in unseren Großstädten gesundheitsschädlich für viele Lebewesen, inklusive uns Menschen.

Doch steht die Elektrifizierung des Straßenverkehrs unmittelbar bevor und Windkraftenergie sowie Sonnenenergie stehen ebenfalls vor dem Durchbruch. Gleichzeitig geht der Verbrauch von Erdöl zurück.

Inzwischen hat sich herausgestellt, dass Al Gore und seine Mitstreiter ziemlich unredliche Zeitgenossen sein können.

Am 3. August 2017 wurde in mehreren bedeutenden Zeitungen  berichtet, dass Al Gore in seinem Haus so viel Strom verbraucht wie die Bewohner von 34 Häusern von Normalverdienern im gleichen Zeitraum.

Das Ziel der Globalisten um den ehemaligen US Vize Präsidenten ist also gar nicht die Rettung der Menschheit vor einer weltweiten Zerstörung durch Ereignisse wie den Klimawandel, sondern offenbar die stetig zunehmende Kontrolle über alle Menschen auf der Erde.
Diese kleine Gruppe von mächtigen, einflussreichen Männern und Frauen will mit allen Mitteln das Anwachsen der  Erdbevölkerung stoppen, um doch noch ihr eigenes Utopia Wunschgebilde auf unserem Globus zu errichten.

Dazu benötigen sie zuerst die unbedingte Kontrolle über die drei Säulen der menschlichen Gesellschaft: Religion, Politik, Wirtschaft.

Moderne Chip-Technologien, erst in den letzten Jahren zur Marktreife entwickelt, sind dabei unverzichtbar.

Dadurch wird zu dem zum ersten Mal sicher gestellt, dass die Menschheit kein Bargeld mehr braucht. Alle Zahlungsvorgänge weltweit können ohne Münzen und Scheine allein durch Buchungen auf Papier abgewickelt werden.

Offenbarung 13. 16-18: Und es bringt alle dahin, die Kleinen und die Großen, und die Reichen und die Armen, und die Freien und die Sklaven, dass man ihnen ein Malzeichen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn gibt; und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, als nur der, welcher das Malzeichen hat, den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. Hier ist die Weisheit. Wer Verständnis hat, berechne die Zahl des Tieres! Denn es ist eines Menschen Zahl; und seine Zahl ist 666.

Die unfehlbare Bibel benennt diesen Wechsel hin zum bargeldlosen Zahlungsverkehr, indem sie bestätigt, dass nur der Chip mit der Zahl des Antichristen an Stirn oder Arm zum Kauf oder Verkauf berechtigt.

Gleichzeitig bestätigt die Bibel aber auch, dass die Gemeinde nicht mehr auf der Welt ist, sondern entrückt wurde und dass niemand zu Jesus kommen kann, der das Malzeichen des Antichristen trägt.

Offenbarung 14.9-10: Und ein anderer, dritter Engel folgte ihnen und sprach mit lauter Stimme: Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und ein Malzeichen annimmt an seine Stirn oder an seine Hand, so wird auch er trinken vom Wein des Grimmes Gottes, der unvermischt im Kelch seines Zornes bereitet ist; und er wird mit Feuer und Schwefel gequält werden vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm.

Über den Weg hin zum bargeldlosen Zahlungsverkehr werden wir in Zukunft Details benennen.
Und immer wieder: Der Gott der Bibel hat für die Seinen in allem vorgesorgt. Doch zurück zur Klima-Lüge:

Dass wir uns recht verstehen: Naturkatastrophen hat auch Jesus in Matthäus 24 und den Parallelstellen angekündigt.

Es gibt keine Zweifel daran, dass das Wetter Kapriolen macht in allen 5 Erdteilen. Das war so und bleibt in der Endzeit auch so, ja wird sich noch steigern.

Trotzdem ist und bleibt unser Herr und Gott der Bibel der alleinige Herr und Gott des ganzen Universums, auch des Wetters.

Psalm 104.31-32: Die Herrlichkeit des HERRN sei ewig! Der HERR freue sich seiner Werke! Der die Erde anschaut, und sie bebt; er rührt die Berge an, und sie rauchen.

Nach wie vor ist Gott der Herr in kompletter Kontrolle, was die Erde  und das Universum angeht. Und das bleibt auch so.

Psalm135.6-7: Alles, was dem HERRN wohlgefällt, tut er im Himmel und auf der Erde, in den Meeren und in allen Tiefen. Der Nebelschwaden aufsteigen lässt vom Ende der Erde, der Blitze zum Regen macht, der den Wind herausführt aus seinen Vorratskammern.

Der Gott der Bibel ist bereit, jederzeit am Himmel und auf der Erde einzugreifen, die er ja geschaffen hat. Nichts und niemand wird ihn je daran hindern.

Psalm 148.5-8: Loben sollen sie den Namen des HERRN! Denn er gebot, und sie waren geschaffen. Er stellte sie hin für immer und ewig. Er gab eine Ordnung, die wird man nicht überschreiten. Lobt den HERRN von der Erde her, ihr Wasserungeheuer und alle Urfluten! Feuer und Hagel, Schnee und Nebel, Sturmwind, der sein Wort vollzieht!

Gott ist in Kontrolle und Gott bleibt in Kontrolle immer und ewig.

Der Herr segne und behüte dich, der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig, der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.
 
 
 
 
 


92.) Gott setzt Zeiten und Zeitpunkte fest.

Ihr Lieben

Heute wartet ein ganz besonders spannender Zusammenhang auf uns und ich freue mich sehr darauf, mit euch allen darüber gemeinsam nachzudenken. Gott nimmt uns ernst. Er hat vieles in unsere Hände gelegt. Er gibt uns Zeichen. Aber die Zeiten und Zeitpunkte setzt er allein fest. Dazu eine Bibelstelle:

Apostelgeschichte 17.25-26: auch wird er nicht von Menschenhänden bedient, als wenn er noch etwas nötig hätte, da er selbst allen Leben und Odem und alles gibt. Und er hat aus einem jede Nation der Menschen gemacht, dass sie auf dem ganzen Erdboden wohnen, wobei er festgesetzte Zeiten und die Grenzen ihrer Wohnung bestimmt hat.

Wir lernen im Alten und im Neuen Testament so viel über das Handeln Gottes, dass wir es immer besser verstehen und uns somit von Vorfreude zu Vorfreude viel Lebensqualität in unser Leben holen können.

Was Paulus hier in Athen sagt, das ging den damaligen Griechen gegen den Strich. Und heute geht es vielen Menschen im deutschsprachigen Raum und überall auf der Welt auch entschieden gegen das, was sie sich so denken.

Das geschichtsbestimmte Welt- und Menschenbild der Bibel, die den Ursprung der Menschen auf einen Menschen, Adam, zurückführt, passt nicht zur griechischen Vorstellung von der prinzipiellen Ewigkeit der Menschen und der Welt und auch nicht zu der von der Evolutionslehre bestimmten modernen Vorstellung vieler Menschen.

Sie glauben, dass die Bibel frei erfunden wurde oder doch voller Fehler ist.

Habakuk 2.3: Denn die Vision gilt erst für die festgesetzte Zeit, und sie strebt auf das Ende hin und lügt nicht. Wenn sie sich verzögert, warte darauf; denn kommen wird sie, sie wird nicht ausbleiben.

Das prophetische Reden von Habakuk stammt aus der Zeit um 612 v. Chr. Die Chaldäer(Babylonier) haben Assur noch nicht erobert. Die Zeit ist noch nicht erfüllt.

Der Hinweis hat wie so oft eine doppelte Bedeutung: Einmal die Naherwartung der nächsten Jahre und dann der endzeitliche Hinweis auf die messianische Zeit.

Und auf sie eilt das Wort Gottes zu, um sich dann zum 2.Mal zu  erfüllen.

Als erstes mahnt Gott: „Warte. Halte durch im Glauben, auch wenn die Erfüllung noch auf sich warten lässt.“

Wer kommt? Hier bleibt die Antwort noch verhüllt. Das Ende? Das Gericht?

In Jesaja 40.1ff wird Israel und auch uns, der Gemeinde, angekündigt, dass Gott selbst kommen wird. In der griechischen Übersetzung der Septuaginta heißt es: So wird kommen, der da kommen soll und wird´s nicht hinziehen.

In der Person des Messias kommt Gott selbst auf die Erde. Wir warten also auf unseren Herrn Jesus Christus.

Galater 4.1-6: Ich sage aber: Solange der Erbe unmündig ist, unterscheidet er sich in nichts von einem Sklaven, obwohl er Herr über alles ist; sondern er ist unter Vormündern und Verwaltern bis zu der vom Vater festgesetzten Frist. So waren auch wir, als wir Unmündige waren, unter die Elemente der Welt versklavt; als aber die Fülle der Zeit kam, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau, geboren unter dem Gesetz, damit er die loskaufte, die unter dem Gesetz waren, damit wir die Sohnschaft empfingen. Weil ihr aber Söhne (und Töchter) seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes in unsere Herzen, der da ruft: Abba, Vater!

Nicht nur die Tatsache des Erbe-Seins ist wichtig, sondern seine Bedeutung wird extra hervorgehoben. Der Gegensatz zwischen Gesetz und Glaube wird von Paulus beispielhaft erklärt. 

Vom Gesetz zum Glauben bedeutet so viel wie vom Sklaven zum Sohn, zur Tochter. Oder vom Unmündigen zum Mündigen.

Das ist die unmündige Zeit aller Menschen, bevor Jesus Christus kam. So führt Gott die Zeit der menschlichen Versklavung zum Ende.

Gott schickt seinen eigenen Sohn weg und nimmt dadurch uns an Sohnes statt an – das ist im vollen biblischen Sinne „Erlösung“.

Die vom Heiligen Geist getriebene Anrede Gottes im Gebet ist zusammengefasst in dem Ruf: Abba Lieber Vater! Kinder Gottes leben nicht mehr in Furcht vor einem unerreichbaren Gott, sondern in vertrauender Liebe nennen sie ihn „Abba“. Das ist das Ende jeder Knechtschaft. Ich rufe meinen „ABBA“ viele Male am Tag und preise ihn.

Dieses wunderbare Zeichen gilt sowohl für Israel als auch für die Neutestamentliche Gemeinde der Christen.

Seit der Zeit, als Paulus den Galatern schrieb bis heute ist viel Zeit vergangen, etwa 2000 Jahre. 

Inzwischen sind die von Jesus in der Ölbergrede benannten Zeichen vollständig eingetroffen, sodass wir an dem ausschlagenden Feigenbaum erkennen können, dass das Ende dieser Zeit in Sichtweite ist.

Matthäus 24. 32-34: Von dem Feigenbaum aber lernt das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon weich geworden ist und die Blätter hervortreibt, so erkennt ihr, dass der Sommer nahe ist. So sollt auch ihr, wenn ihr dies alles seht, erkennen, dass es nahe an der Tür ist. Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen ist. 

Jetzt also ist die Zeit der Erfüllung aller dieser Verheißungen, in deren Mittelpunkt die Wiederkunft Jesu steht.

Matthäus 24.42-44: Wacht also! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt. Das aber erkennt: Wenn der Hausherr gewusst hätte, in welcher Wache der Dieb kommt, so hätte er wohl gewacht und nicht zugelassen, dass in sein Haus eingebrochen wird. Deshalb seid auch ihr bereit! Denn in der Stunde, in der ihr es nicht meint, kommt der Sohn des Menschen. 

Die Gemeinde Jesu ist in einem erkennbaren weltweiten Abfall vom Glauben begriffen – sie kümmert sich nicht um diesen Appell Gottes, wachsam und bereit zu sein.

Noch genauer beschrieben in dem prophetischen Abschnitt von 

2.Tessalonicher 2.1-12:  Wir bitten euch aber, Brüder, wegen der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus und unserer Vereinigung mit ihm, dass ihr euch nicht schnell in eurem Sinn erschüttern, auch nicht erschrecken lasst, weder durch Geist noch durch Wort noch durch Brief, als seien sie von uns, als ob der Tag des Herrn da wäre. Dass niemand euch auf irgendeine Weise verführe! Denn dieser Tag kommt nicht, es sei denn, dass zuerst der Abfall gekommen und der Mensch der Gesetzlosigkeit offenbart worden ist, der Sohn des Verderbens; der sich widersetzt und sich überhebt über alles, was Gott heißt oder Gegenstand der Verehrung ist, so dass er sich in den Tempel Gottes setzt und sich ausweist, dass er Gott sei. Erinnert ihr euch nicht, dass ich dies zu euch sagte, als ich noch bei euch war? Und jetzt wisst ihr, was zurückhält, damit er zu seiner Zeit offenbart wird. Denn schon ist das Geheimnis der Gesetzlosigkeit wirksam; nur offenbart es sich nicht, bis der, welcher jetzt zurückhält, aus dem Weg ist; und dann wird der Gesetzlose offenbart werden, den der Herr Jesus beseitigen wird durch den Hauch seines Mundes und vernichten durch die Erscheinung seiner Ankunft;   ihn, dessen Ankunft gemäß der Wirksamkeit des Satans erfolgt mit jeder Machttat und mit Zeichen und Wundern der Lüge und mit jedem Betrug der Ungerechtigkeit für die, welche verloren gehen, dafür, dass sie die Liebe der Wahrheit zu ihrer Rettung nicht angenommen haben. Und deshalb sendet ihnen Gott eine wirksame Kraft des Irrwahns, dass sie der Lüge glauben, damit alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt, sondern Wohlgefallen gefunden haben an der Ungerechtigkeit. 

Der Mensch der Gesetzlosigkeit, der Antichrist, lebt schon, ist auch weitgehend unerkannt auf der Weltbühne tätig, arbeitet täglich an seinem Machtzuwachs um sich zur rechten Zeit zu erkennen zu geben und ins Szene zu setzen. 

Das wird in den nächsten Jahren der Fall sein. Alle anderen in dieser Bibelstelle benannten Voraussetzungen sind bereits da.

Als Paulus das vor ca. 2000 Jahren geschrieben hat, informierte er die Thessalonicher und alle anderen Gemeinden mit unglaublicher Präzision.

Der Herr segne und behüte dich, der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig, der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.

 

 

 

 

  

 


 91.) Der eine Tag kommt mit Riesenschritten näher!

Ihr Lieben,

seid alle miteinander ganz herzlich gegrüßt. Ich freue mich sehr auf die gemeinsame Zeit mit Euch. Es ist unglaublich spannend, in dieser Zeit zu leben, von der die Bibel spricht. Deshalb wollen wir mit einer Bibelstelle beginnen.

Hebräer 10. 19-25: Da wir nun, Brüder, durch das Blut Jesu Freimütigkeit haben zum Eintritt in das Heiligtum, den er uns eröffnet hat als einen neuen und lebendigen Weg durch den Vorhang - das ist durch sein Fleisch -, und einen großen Priester über das Haus Gottes, so lasst uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen in voller Gewissheit des Glaubens, die Herzen besprengt und damit gereinigt vom bösen Gewissen und den Leib gewaschen mit reinem Wasser. Lasst uns das Bekenntnis der Hoffnung unwandelbar festhalten - denn treu ist er, der die Verheißung gegeben hat -, und lasst uns aufeinander achthaben, um uns zur Liebe und zu guten Werken anzureizen, indem wir unser Zusammenkommen nicht versäumen, wie es bei einigen Sitte ist, sondern einander ermuntern, und das umso mehr, je mehr ihr den Tag herannahen seht!

„Je mehr ihr den Tag herannahen seht“: Das ist die nötige Voraussetzung, dass wir den Tag herannahen sehen.

Welchen Tag, werden einige von euch fragen. Und um es vorweg zu nehmen: Der Tag, der hier gemeint ist, kann nur der Tag der Wiederkunft Jesu sein. 

Das ergibt sich aus dem vorher gesagten.  

Da zeigt uns die Bibel ein Fenster, durch das wir die Zukunft sehen können. Und weil wir der Bibel glauben, wissen wir genau, was gemeint ist. Denn diese Zukunft erfüllt sich jetzt.

Als christliche Brüder und Schwestern dürfen wir gemeinsam die herrlichen Früchte des großartigen Erlösungswerks Christi genießen.

Das ist aber nur möglich, weil wir einen wunderbaren Hohen Priester haben, Jesus, der für uns gestorben und auferstanden ist.

Die alles überragende Herrlichkeit dieser Früchte wird in der Aussage zusammengefasst:

„Durch das Blut Jesu haben wir die Freiheit zum Eingang in das Heiligtum.“


Weil Christus das Grundhindernis zwischen Gott und den Menschen, nämlich die Sünde, beseitigt hat, liegt der Weg offen zum Eingang in das Heiligtum, in das Allerheiligste, wohin Jesus als Vorläufer für uns schon eingegangen ist.

Nun werden auch alle anderen Hindernisse hinfällig.

Denn durch ihn haben wir alle in einem Geist den Zugang zum Vater. 

Das Blut Jesu ist die Substanz, die uns den Zugang geöffnet hat.

Durch seine Selbsthingabe auf Golgatha hat Christus uns einen neuen und lebendigen Weg bereitet durch den Vorhang, der beim Tod Jesu zerrissen ist: 

                                             Durch sein Fleisch.

Der einzige Weg zum Himmel, zum Vater. Noch nie beschritten, doch jetzt für uns gangbar: Der Weg zur Vollendung. Der Weg  zum Leben. Der Weg zum Himmel. Durch die Entrückung.

Der Grund, warum wir in den Himmel dürfen, liegt allein in der Tatsache, dass Christus für uns gestorben ist.

Wir werden ermahnt, Christus als den zu sehen, der unseren Anfang auf dem Weg zu Gott darstellt und gleichermaßen das Ziel unseres Weges ist, der zu Gott hinführt.

Schließlich sollen wir auf einander Acht haben und uns gegenseitig zur Liebe und zu guten Werken anreizen.

Sind wir vielleicht doch müde und abgestumpft geworden im Laufe der langen Zeit, die wir schon mit Jesus gehen? 

Oder steht uns das Ziel umso herrlicher vor Augen, weil es mit jedem Tag näher kommt?

Bevor wir also mit der herrlichen Zukunft in Kontakt kommen, ermahnt uns der Schreiber des Hebräer Briefes, standhaft im Glauben zu sein. 

Die Leser sollen erkennen, was Christus ihnen durch sein einmaliges Opfer eröffnet hat: Den freien Zugang zu Gott.

Und das hat ihn buchstäblich alles gekostet.


So ist es auch ganz normal, dass der Schreiber des Hebräerbriefes fordert, dass der Gläubige achtgeben muss, dass er nicht wieder vom Glauben abfällt.

Hebräer 10.29-31: Wie viel schlimmere Strafe, meint ihr, wird der verdienen, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und das Blut des Bundes, durch das er geheiligt wurde, für gemein erachtet und den Geist der Gnade geschmäht hat? Denn wir kennen den, der gesagt hat: "Mein ist die Rache, ich will vergelten"; und wiederum: "Der Herr wird sein Volk richten." Es ist furchtbar, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen! 

Unsere Zeit ist gemeint, wenn flächendeckend viele Menschen vom Glauben abfallen, um sich „politisch korrekt zu verhalten“. 

Oder wenn Menschen mit abenteuerlichen Abweichungen von der unfehlbaren Bibel in die Gemeinden gelockt werden.

Jesu Stelle als Hoher Priester ist einmalig. Er hält diese Stelle im Verhältnis zur Gemeinde. Zu seiner Gemeinde von Priestern. 

Er kommt denen zu Hilfe, die versucht werden und tritt, an der rechten Seite des Vaters sitzend, beständig für uns ein.

Wir sind ein Volk von Priestern und dürfen uns Gott nahen. Doch das nur mit Jesu Hilfe.

Glaube, Hoffnung und Liebe sind für unser Leben bestimmend.

Durch die christliche Wassertaufe, die wir bewusst gewollt haben, sind wir durch das Blut Jesu von aller Sünde gereinigt worden.

Wenn der Schreiber des Briefes vom herannahenden Tag redet, meint er die Wiederkunft Jesu in Herrlichkeit. Wir wissen, dass diese Wiederkunft aus zwei Teilen besteht:

Dem Begegnen der Gemeinde in den Lüften mit Jesus vor der Trübsal und der Wiederkunft mit der Gemeinde zusammen am Ende der Trübsal.


Ohne das Versprechen der Wiederkunft Jesu ist unser Glaube nichts wert. Und die Erwartung einer herrlichen Entwicklung auch nicht.

Trotzdem gibt es sehr viele Christen in der „Kingdom Now“ Bewegung, die fest daran glauben, dass wir schon jetzt im 1000 Jahre dauernden Friedensreich leben und dass Jesus erst wiederkommt, wenn die Gemeinde die ganze Welt erobert hat.

Das glaubt eine ganze Anzahl von Leuten.

Andere glauben, dass die Endzeit mit der Zerstörung Jerusalems 70 nach Christus zu Ende gegangen ist.

Man nennt diese Irrlehrer: „Präteristen“.

Die eingangs verwendete Bibelstelle redet von der Wiederkunft Jesu. Das 2. Kommen unseres Herrn in Herrlichkeit. Und das ist ja aufgeteilt: Im ersten Teil kommt Jesus, um uns, seiner Gemeinde, die auf ihn wartet, in den Lüften (er betritt nicht die Erde) entgegen zu gehen.

Und an wen ist dieses Versprechen gerichtet?

An die Juden? 

An die Nationen?


Epheser 2.12-16: zu jener Zeit ohne Christus wart, ausgeschlossen vom Bürgerrecht Israels und Fremdlinge hinsichtlich der Bündnisse der Verheißung; und ihr hattet keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt. Jetzt aber, in Christus Jesus, seid ihr, die ihr einst fern wart, durch das Blut des Christus nahe geworden. Denn er ist unser Friede. Er hat aus beiden eins gemacht und die Zwischenwand der Umzäunung, die Feindschaft, in seinem Fleisch abgebrochen. Er hat das Gesetz der Gebote in Satzungen beseitigt, um die zwei - Frieden stiftend - in sich selbst zu einem neuen Menschen zu schaffen und die beiden in einem Leib mit Gott zu versöhnen durch das Kreuz, durch das er die Feindschaft getötet hat. 

Folglich richtet sich die Aufforderung Jesu an alle, die ihm nachfolgen, Juden und Heiden, alle, die Jesus in den letzten 2000 Jahren nachgefolgt sind.

Die letzteren sind die im Glauben an Christus in den letzten 2000 Jahre Gestorbenen.

Und er, Jesus, ist unser aller Hohepriester.

Und dieser Tag kommt mit Riesenschritten näher. Sei also bereit.

Der Herr segne und behüte dich, der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig, der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.

 

 

 



 90.)  Wir alle sind Wächter auf der Mauer!

Ihr Lieben,

Lasst uns mit einer Bibelstelle beginnen:

Hesekiel 33.6: Wenn aber der Wächter das Schwert kommen sieht, und er stößt nicht ins Horn, und das Volk wird nicht gewarnt, und das Schwert kommt und rafft von ihnen eine Seele weg: so wird dieser um seiner Schuld willen weggerafft; aber sein Blut werde ich von der Hand des Wächters fordern.

Wenn wir das lesen, müssen wir sagen, dass wir doch alle Wächter auf der Mauer sind. Und dass wir alle die Verantwortung und das Amt des Wächters tragen.

Wir alle sind Menschen, die von Jesus befähigt werden, durch ihn und mit ihm ein Leben des Wächters auf der prophetischen Mauer unserer Zeit zu führen.

Ziel dieser Ausarbeitung  ist es, dich mit dem biblischen Dienst des Wächters auf der Mauer vertraut zu machen, damit du Menschen in deiner Nähe warnen kannst, wenn Gefahr für sie und ihren Glauben droht.

Und du sollst sehen, wie sehr ich mich bemühe, verantwortlich mein Wächteramt für dich und in deinem Sinne wahrzunehmen. Ich will nicht, dass der göttliche Vater mich zur Rechenschaft ziehen muss, weil ich meinen Dienst vernachlässigt habe.

Denn der Wächter ist vertraut mit den Wegen Gottes. Er ist wachsam und bereit in seinem Auftrag für den Herrn Jesus.Er ist in den Glaubensgrundlagen sicher, dass er ihm nahestehende Personen, Freunde,  Glaubensgeschwister, Verwandte, Kollegen mitnehmen, mitreißen kann, sie warnen kann, wenn Gefahr droht.

Der Wächter lebt mit dem Evangelium und er kennt den Prophetischen Teil der Bibel – kennt aber auch die Blindheit der ungläubigen, nicht mit Jesus eng verbundenen Welt um sich herum.

Und er kennt die Hilflosigkeit der Menschen um sich herum und auch die Verführungswelle, die von allen Seiten auf die Christen zurollt und einwirkt. Er hat gelernt, die Geister zu unterscheiden.

Mehr noch: Er kennt die Bibel. Er lebt mit dem Heiligen Geist zusammen und weiß deshalb, was zu tun ist. Wenn Gefahren auftauchen, ist er besonders wachsam und gibt Warnsignale.
Wenn Abweichungen von der biblischen Wahrheit aufblitzen, oder ganz allgemein unbiblische, verführerische Lehren oder Praktiken irgendwo verbreitet werden, ist er hellwach.
Denn keiner von uns will doch das Blut falscher Lehre an seinen Händen kleben haben. Ich kann das von mir sagen.

Aber die Bibel macht es uns klar: Je näher wir der Wiederkunft Jesu kommen, desto mehr Menschen werden vom wahren Glauben abfallen.

1.Timotheus 4.1+2: Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten manche vom Glauben abfallen werden, indem sie auf betrügerische Geister und Lehren von Dämonen achten, durch die Heuchelei von Lügenrednern, die in ihrem eigenen Gewissen gebrandmarkt sind.

Wie ist das möglich? Wie können Menschen, die sich zu Jesus mit der Bitte um Errettung hingewandt haben, wieder vom Glauben abfallen? Durch verlockend klingende Angebote von Lügenrednern, Heuchlern, und Lehren, die letztlich auf Dämonen zurückgehen! Wenn sie nur überzeugend genug angeboten werden.

Beispiel einer solchen Dämonen Lehre: Die Entwicklung der Menschheit ist in ein entscheidendes Stadium eingetreten, von dem aus eine bedeutsame Höher Entwicklung möglich wird.

Deshalb müssen wir besonders aufmerksam sein und die mittelalterlichen und frühzeitlichen Denkgewohnheiten vor allem der christlichen Anfänge abschütteln, damit unsere Weiterentwicklung nicht gefährdet wird.

Das ist Lüge: Charles Darwin und seine Evolutionslehre lassen grüßen. Und das kann auch ein junger Christ erkennen.

Es gilt die Antwort der Bibel: Es hat keine Makro Evolution stattgefunden. Der Mensch ist vor etwa 6000 Jahren von Gott in einem vollkommenen Schöpfungsakt erschaffen worden.
Adam und Eva hatten alles an Körper, Geist und Seele genauso vollkommen wie wir es heute haben. Sie stammen keineswegs vom Affen ab oder von seelenloser Materie.
Durch die Sünde der ersten Menschen ist der paradiesische Zustand des Anfangs zerstört worden.

2. Timotheus 4.3-4: Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Begierden sich selbst Lehrer aufhäufen werden, weil es ihnen in den Ohren kitzelt, und sie werden die Ohren von der Wahrheit abkehren und sich zu den Fabeln hinwenden.

Ohren werden gekitzelt. Schönklingende Fabeln werden verkündet und geglaubt. Durch Predigten, die angenehm klingen. Die etwas in Aussicht stellen, das sich zunächst ganz gut anhört. Und in evangelikalen Gemeinden verbreitet werden.
Wie kann das sein?

Durch Nachlässigkeit und Toleranz gegenüber dem Zeitgeist. Durch teilweise  Anpassung an die von Gott abgefallene Welt. Durch falsche, von der Bibel abweichende Lehrinhalte.
Oder einfach durch Zweifel an der Irrtumslosigkeit der Bibel.
Durch das Bestreben, größere, wohlhabendere Gemeinden zu entwickeln und mehr Menschen an sich zu binden.

Die Mehrzahl von uns ist sich dessen nicht bewusst, wie viel Irrlehre inzwischen von christlichen Kanzeln verkündet wird. Ob schon flächendeckend – lassen wir offen. Auf jeden Fall weit verbreitet.

Matthäus 7.15-20: Hütet euch vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen! Inwendig aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen? So bringt jeder gute Baum gute Früchte, aber der faule Baum bringt schlechte Früchte. Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, noch kann ein fauler Baum gute Früchte bringen. Jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Deshalb, an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.

Als Wächter müssen wir auf die Früchte des Einzelnen und der Gemeinden schauen. Und in der Lage sein, diese richtig, also im Licht der Bibel zu beurteilen.
Doch wir müssen wissen: Satan will die Menschen auf seine Seite ziehen und so versucht er wirklich alles, um Beute zu machen. Auch und besonders durch falsche Lehren.

1.Petrus 5.8: Seid nüchtern, wacht! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann.

Bis etwa 1990 wuchsen viele freikirchliche Gemeinden. Seitdem sind die klassischen protestantischen Denominationen, Kirchen und Freikirchen auf dem Rückzug.
Daran hat sich bis jetzt nicht viel geändert. Wobei es immer wieder Ausnahmen von dieser Regel gibt.

Eine recht große Zahl folgt seit einiger Zeit einem liberalen, sozialen Evangelium.
Und zwar mit dem Ziel, auf diese Weise bestimmte biblische Aussagen zu entschärfen, um das Interesse der Gesellschaft am Christsein künstlich hoch zu halten, die Kirchen und Gemeinden mit mehr Menschen zu füllen, und diesen anzudeuten, dass auch die christlichen Gemeinden die säkularen Denkweisen der Gegenwart verstanden haben.
In der Hoffnung, das volle Evangelium irgendwann nachreichen zu können.
Aber ganz vorne, ganz oben steht das Anliegen nach sozialer Ausgewogenheit.
In den Predigten liegt die Betonung auf der Bekämpfung von Armut, Hunger, Ungleichheit, Schutz der Umwelt und der natürlichen Ressourcen, Einhaltung von Menschenrechten, Gleichberechtigung, Einwanderung von Flüchtlingen, Verbannung von Atomwaffen.
Wenn diese Themen im Vordergrund stehen, ohne die ursächliche Bedeutung der menschlichen Sünde zu thematisieren, sind sie ein Zugeständnis an den Zeitgeist.
Denn durch das Evangelium der Gnade und das Liebesgebot Jesu Christi sind all diese gängigen Themen voll abgedeckt – und sogar noch viel mehr.

Die Bibel enthält die mit Abstand sozialste und menschenfreundlichste Botschaft, die es je auf der Erde gegeben hat.

Nur geht die Bibel auch mit der menschlichen Sündhaftigkeit in einer Gott gegebenen Weise um. Was ja sowohl bei linken, liberalen aber auch bei rechten politisch-menschlichen Denkansätzen komplett fehlt.

Wenn das Evangelikale Christentum sich zum Wortführer eines sozialen oder liberalen Evangeliums macht, verrät es damit große Teile der biblischen Botschaft. Und wird unglaubwürdig.

Wieso? Weil der Gott der Bibel als Einziger in einem Masterplan von allem Anfang an festgelegt hat, was sozial ist und was nicht.
Was hat diese moderne Entwicklung noch mit dem einzigartigen Evangelium von der erlösenden Rettung der menschlichen Seele durch das Opfer Jesu am Kreuz von Golgatha zu tun?

Wenn die ewige Verlorenheit der menschlichen Seele ohne Christus einfach ignoriert wird? Und stattdessen sozialer, menschlicher Mischmasch im Schatten der menschlichen Vernunft gepredigt wird?

Und was kümmert es die Herrschenden in Nord Korea, Iran, Pakistan, Russland wenn in unseren Gemeinden und Kirchen gegen Atomwaffen gepredigt wird?
Ist es nicht vielmehr so, dass zunehmend Teile der freikirchlichen Gemeindebewegungen sich stetig weiter nach links im politischen Spektrum hinbewegen?
In politische Teile der Gesellschaft hinein, in denen die ewige Verlorenheit der menschlichen Seele ohne Jesus Christus schon lange absolut keine Rolle mehr spielt.
Klar ist, dass die verantwortlichen Leiter von freien Gemeinden und Gemeinde-Bewegungen nach neuen Wegen Ausschau halten müssen. Aber das muss immer Evangeliums konform sein.

Schließlich fühlen wir Christen uns zuerst dem Evangelium verpflichtet.
Aber was daraus gemacht wird?

Da ist das Evangelium „light“- mit geistlichem Süß-Stoff statt geistlichem Zucker: Nur das Neue Testament!

Auf keinen Fall das Alte Testament mit der Torah, den 5 Büchern Mose, die nicht in unsere Zeit passen und nicht der prophetische Teil der Bibel, der suchende Menschen vertreiben könnte.
Und: Nur die Gemeinde, keineswegs Israel, keineswegs die Anfänge.
„Leben mit Vision“, „Besucher-freundlich“, „Gemeinde-Wachstumsbewegung“ „Emerging Church“ und vieles mehr.

Die Wahrheit des Evangeliums blieb dabei längst auf der Strecke und der Abfall vom Glauben nimmt konkrete Formen an. Hinzu kommt die Konzentration auf die unter 45 jährigen, denn die Älteren würden niemals akzeptieren, was da gepredigt wird zu Rock-Musik, Wohl-Fühl-Sofa-Atmosphäre, und subjektiv-mystischen Geist Erfahrungen.

Alles mündet schließlich in die Emerging Churches, die sich zum Ziel gesetzt haben, die postmoderne Flaute der modernen Gemeinde Landschaft durch ganz bestimmte Kracher- Parolen  zu überwinden:   

Persönliche subjektive Erfahrung geht über Verstandeswissen
Subjektive Geist Erfahrung geht über biblische Lehre
Bilder und gemalte Darstellungen gehen über Worte
Subjektive Gefühle gehen über absolute Wahrheit
Irdische menschliche Gerechtigkeit geht über Errettung
Soziales menschliches Handeln geht über Ewigkeit
Subjektivität geht über Objektivität

Diese Bewegung glaubt in Teilen an die Einheit aller Religionen und feiert den Katholizismus.
Verdunkelte Fenster, Kerzenlicht, unstrukturierte, informelle Zusammenkünfte - das soll die dazu passende Atmosphäre schaffen.

Die Bibel fehlt, aber Gefühle, Gedanken, Ideen sind stets  willkommen. Auch Leinwand und Acryl Farben dürfen nicht fehlen.

Fortschrittlich und unbiblisch und oft nahe an der Irrlehre oder sogar schon mitten drin – das sind die wahrhaftigen Grundlagen der Emerging Churches.

Diese Bewegung basiert auf der Annahme, dass der Mensch keine absolute Wahrheit kennen und wissen kann. Und das ist eine wirkliche Tragödie im Angesicht der objektiv fehlerfreien Bibel.

Die Gemeinde Jesus Christi ist nicht mehr begeistert, dass der König in wenigen Jahren wiederkommt. Im Gegenteil!

Sie scheint zu rufen: „Komm Herr Jesus, aber nicht zu bald!“

Dazu gehört auch die Abwendung von Teilen der Gemeinde weg von Israel und die unverhohlene Hinwendung zu den Palästinensern, mit der Behauptung, diese würden von Israel verfolgt und unterdrückt und viele Palästinenser hätten sich zu Jesus bekehrt.
Dass Israel vom Terror umgeben ist und sich wehren muss – wird gerne unterschlagen.

Liebe Freunde ich grüße Euch jetzt ganz herzlich. Und ich wünsche mir, dass einige von Euch das Wächteramt für sich ganz neu entdecken und sich darin wohlfühlen.
 
 
 
 
 




89.)   Alle wichtigen Endzeitzeichen sind da.  -Teil 2 / Teil 1 - ist Nr. 86

Ihr Lieben,

heute bringe ich Euch den zweiten Teil von wichtigen Endzeit Zeichen in unserer Zeit, von denen Jesus sagt, dass wir sie unbedingt brauchen, um sicher zu wissen, wo wir stehen.
Deshalb haben wir uns die geistlichen Zeichen unserer Zeit genauer angesehen. Damit wollen wir uns auch heute weiter beschäftigen und diese Informationen abschließen.

Der Spätregen der göttlichen Erweckung begann mit der Erweckung der Pfingstbewegung, deren Ursprünge auf die Erweckung in der Azusa Street im Zentrum von Los Angeles, USA in den Jahren 1906-1909 zurückgehen.

Interessant ist auf jeden Fall, dass der Vater im Himmel zur gleichen Zeit begann, die Juden in ihr angestammtes Heimatland, das Land Kanaan, das inzwischen Palästina hieß, zurückzuführen.

Aber ein richtiger Regenguss wurde daraus erst nach der Gründung des Staates Israel im Mai 1948. Ganz genauso hatte es der Prophet Joel vorausgesagt.

Zuerst entwickelte sich die weltweite Pfingstbewegung, die Salbung von Billy Grahams evangelistischem weltweitem Dienst 1949 und dann blühte die charismatische Bewegung in den 60er Jahren auf.

Wenig später begann Reinhard Bonnke mit der Evangelisierung Afrikas und Teilen von Asien.
Heute haben die meisten Christen, egal ob Pfingstler, Charismatiker, oder Traditionalisten den Dienst des Heiligen Geistes mit seinen wunderbaren Gaben, so wie sie in der Bibel stehen, voll akzeptiert.

Geistgewirkter Lobpreis und Anbetung verbunden mit der Ausübung der biblischen Geistesgaben, der Wirklichkeit der geistlichen Kampfführung und die Bedeutung eines geistgewirkten Lebens nehmen ständig zu.

Inzwischen wird das Evangelium weltweit gepredigt. Evangelikale Prediger jetten um die ganze Welt, um den Menschen auch in den entlegensten Orten die erlösende Botschaft von Jesus Christus zu bringen.

Matthäus 24.14: Und dieses Evangelium des Reiches wird gepredigt werden auf dem ganzen Erdkreis, allen Nationen zu einem Zeugnis, und dann wird das Ende kommen.

In diesen Tagen schrieb eine sehr bekannte deutsche Wochenschrift in einem Leitartikel, dass das Christentum praktisch am Ende ist. Was für ein Unsinn.

Der oder die Autoren haben nicht begriffen, dass es einen Unterschied gibt zwischen den Namenschristen, die sich zwar zum Christentum bekennen und Mitglied in einer Kirche sind – jedoch ohne Bekehrung zu Jesus Christus. Und den wahrhaft Christus Gläubigen, die vom Heiligen Geist wiedergeboren und versiegelt worden sind.

Dies sind die wirklichen Christen im biblischen Sinne, zu denen ja inzwischen jeder 7. Erdenbürger gehört.

Die mangelhafte und ungenügende Recherche der Autoren ergibt natürlich ein völlig falsches Bild vom Christsein. Eigentlich schade! Aber auch typisch für unsere Zeit.
Doch weiter mit den positiven geistlichen Zeichen unserer Zeit.

Amos 9.11: An jenem Tag richte ich die verfallene Hütte Davids auf, ihre Risse vermauere ich, und ihre Trümmer richte ich auf, und ich baue sie wie in den Tagen der Vorzeit.

Der Vater verspricht, die Zeit und das Reich Davids mit seiner Größe, Ausdehnung, Ausstrahlung und Anbetung wieder herzustellen.

Römer 9.27: Jesaja aber ruft über Israel aus: "Wäre die Zahl der Söhne Israels wie der Sand des Meeres, nur der Rest wird gerettet werden.

Hier ist die Rede von dem gläubigen Überrest der Juden, der zu allen Zeiten das göttliche Banner hochgehalten hat und abseits vom offiziellen Israel in der Stille gewirkt hat. Wie wunderbar!

Ein weiteres bedeutsames positives Zeichen ist das zunehmende Verständnis der Bibel Prophetie: Gott hatte zu Daniel gesagt: „Diese Dinge wird man erst in der letzten Zeit verstehen.“
Erst durch die technische Revolution in unseren Tagen, sind wir in der Lage, so mache biblische Prophetie zu verstehen.

Eine weitere Gruppe von Zeichen finden wir in der Welt Politik.

Matthäus 24.6-7: Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören. Seht zu, erschreckt nicht! Denn es muss geschehen, aber es ist noch nicht das Ende. Denn es wird sich Nation gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich, und es werden Hungersnöte und Erdbeben da und dort sein. Alles dies aber ist der Anfang der Wehen.

Die nächste Gruppe von Endzeitzeichen sind die technologischen Zeichen.

Lukas 21.26: während die Menschen verschmachten vor Furcht und Erwartung der Dinge, die über den Erdkreis kommen, denn die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden.

Es scheint so, als wenn hier die menschliche Angst beschrieben wird, die mit der Anwendung von Atomwaffen zu tun hat.

Hier wird eine Angst beschrieben, die in den Kapiteln 6 und 8 im Buch der Offenbarung noch detaillierter erklärt wird.
Die Hälfte der Menschheit kommt dabei offenbar ums Leben.

Offenbarung 16.11: und lästerten den Gott des Himmels wegen ihrer Schmerzen und wegen ihrer Geschwüre, und sie taten nicht Buße von ihren Werken.

Wie kann man diese und andere Prophetien auch nur ansatzweise verstehen, ohne die Hinzunahme moderner Technologien? Wie kann der Antichrist weltweit das Kaufen und Verkaufen kontrollieren ohne moderne Überwachungs-Technologien?

Wie kann eine Armee von 200 Millionen Mann aufgestellt werden (Offenbarung 9), ohne die Bevölkerungsexplosion im Fernen Osten?

Wie kann das Evangelium in die fernsten Winkel der Welt getragen werden, ohne Film, Fernsehen, Internet, Radio und weitere Übermittlungsmöglichkeiten?

Sacharja 12.3: Und es wird geschehen an jenem Tag, da mache ich Jerusalem zu einem Stemmstein für alle Völker; alle, die ihn hochstemmen wollen, werden sich wund reißen. Und alle Nationen der Erde werden sich gegen es versammeln.

Die sechste Gruppe von Endzeitzeichen ist im Zusammenhang mit dem wieder entstandenen Staat Israel verbunden. Denn die Juden liefern uns Gottes prophetische Zeiteinteilung am genauesten.

Die Bibel sagt uns, dass wir auf Israel sehen müssen, um die Zeit richtig beurteilen zu können.

Lukas 21.24: Und sie werden fallen durch die Schärfe des Schwertes und gefangen weggeführt werden unter alle Nationen; und Jerusalem wird zertreten werden von den Nationen, bis die Zeiten der Nationen erfüllt sein werden.

Es gibt eine ganze Menge solcher Prophetien in der Bibel, die den schwierigen allerletzten Weg der Juden beschreiben bis hin zur Wiederkunft Christi.

Aber es gibt 4 Schlüsselstellen zu diesem Thema:
Die erste ist die Rückkehr der Juden im Unglauben. Unglaube in diesem Zusammenhang: Die Mehrheit der Juden glaubt nicht, dass Jesus ihr Messias ist.

Jesaja 11,11+12: Und an jenem Tag wird es geschehen, da wird der Herr noch einmal seine Hand erheben, um den Rest seines Volkes, der übrig bleibt, loszukaufen aus Assur und Ägypten, aus Patros und Kusch, aus Elam, Schinar und Hamat und von den Inseln des Meeres. Und er wird den Nationen ein Feldzeichen aufrichten und die Vertriebenen Israels zusammenbringen, und die Verstreuten Judas wird er sammeln von den vier Enden der Erde.
 

Um 1900 gab es erst etwa 40.000 Juden in Palästina. Am Ende des 2. Weltkrieges waren es bereits 600.000. Heute sind es 7.5 Millionen – und genau so viel leben noch in der Zerstreuung.
Es sind also schon mehr Juden in Israel, als Hitler-Deutschland vernichtet hat. Wie großartig, wie wunderbar ist unser Gott.
Die zweite Bibelstelle in diesem Kontext ist

Jesaja 66.7-8: Ehe sie Wehen hatte, hat sie geboren; ehe Geburtsschmerzen sie ankamen, wurde sie von einem Knaben entbunden. Wer hat so etwas je gehört, wer hat dergleichen je gesehen? Wird ein Land an einem einzigen Tag zur Welt gebracht oder eine Nation mit einem Mal geboren? Denn Zion bekam Wehen und gebar auch schon seine Söhne.

Hier geht es um die Staatsgründung Israels am 14. Mai 1948.
Die dritte Schlüsselstelle ist:

Sacharja 8.4-8: So spricht der HERR der Heerscharen: Noch werden Greise und Greisinnen auf den Plätzen von Jerusalem sitzen, jeder seinen Stab in seiner Hand wegen der Fülle der Tage. Und die Plätze der Stadt werden voll von Jungen und Mädchen sein, die auf ihren Plätzen spielen. So spricht der HERR der Heerscharen: Wenn das zu wunderbar ist in den Augen des Restes dieses Volkes in jenen Tagen, sollte es auch in meinen Augen zu wunderbar sein? spricht der HERR der Heerscharen. So spricht der HERR der Heerscharen: Siehe, ich werde mein Volk retten aus dem Land des Aufgangs und aus dem Land des Untergangs der Sonne; und ich werde sie zurückbringen, und sie werden mitten in Jerusalem wohnen. Und sie werden mein Volk und ich werde ihr Gott sein in Treue und in Gerechtigkeit.
 

Die 4. Schlüsselstelle:

Sacharja 12.2-3: Siehe, ich mache Jerusalem zu einer Taumelschale für alle Völker ringsum. Und auch über Juda: Es wird in Bedrängnis geraten zusammen mit Jerusalem. Und es wird geschehen an jenem Tag, da mache ich Jerusalem zu einem Stemmstein für alle Völker; alle, die ihn hochstemmen wollen, werden sich wund reißen. Und alle Nationen der Erde werden sich gegen es versammeln.

Alle Nationen der Erde werden gegen Israel aufmarschieren, wenn es darum geht, wer die Hauptstadt der Welt, Jerusalem, zukünftig kontrollieren wird.

Schließlich bleibt bei unserer Betrachtung der Zeichen der Zeit nur noch ein Zeichen übrig: Das größte und wichtigste Zeichen:

Das Zusammenlaufen, das Zusammenkommen aller anderen Zeichen! Das ist das wichtigste Zeichen: Dass alle anderen biblischen Endzeitzeichen zur gleichen Zeit vorhanden sind. Alle. Nicht eines fehlt.

Zum ersten Mal überhaupt sind alle Zeichen zusammen da, sie bezeugen, dass das Gemeindezeitalter zu Ende geht und das messianische Zeitalter von gut 1000 Jahren 2017 mit einem eindrucksvollen Sternenbild über Jerusalem begonnen hat.

Was für ein großartiges Privileg, jetzt leben zu dürfen und eine absolut zuverlässige Wahrheitsquelle zu haben.

Maranatha!

Ihr Lieben, ist das nicht alles Atem beraubend! Wir leben in dieser Zeit und dürfen miterleben wie biblische Prophetie, dem ewigen Wort Gottes, dem Alten und Neuen Testament entnommen, sich vor unseren Augen erfüllt. Seid herzlich gesegnet im Namen unseres allmächtigen Vatergottes. Amen.
 
 
 
 
 
 
 
 
  
 
 
   
 
 


88.)  Die Entwicklung des Judentums. 

Ihr Lieben,

Die Juden kamen schon mit den Römern nach Europa und in andere Teile der Welt. Das heißt: im ersten und zweiten nachchristlichen Jahrhundert.

In der Fremde mussten sie mit den Sitten und Gebräuchen der Gastländer zu Recht kommen. Alles war anders, als in Israel. Und sie mussten ihre eigenen Traditionen und ihre Religion bewahren, wenn sie nicht durch Angleichung an die jeweiligen Gastländer untergehen wollten.

Der Glaube an den einen Gott, der zu ihrem Stammvater Abraham gesprochen hatte und die vielen Riten und Gebräuche, die sie im Laufe der Zeit von ihren geistlichen und weltlichen Vorfahren übernommen hatten.

Zur Blütezeit des Römischen Reiches in den ersten Jahrhunderten nach Christus entstanden jüdische Gemeinden in Wien, Worms, Trier, Speyer, Regensburg, Mainz, Köln, Augsburg. Und sofort begannen Anfeindungen, Ausgrenzungen, Erschwernisse und Verfolgungen.

Der einzige Grund: Die Andersartigkeit der Juden.

Im Jahre 354 n. Chr. verkündete der Kirchenvater Augustinus, dass die Juden zwar der Beweis für die Existenz Jesu Christi seien, dass sie sich aber den Christen unterordnen müssten.

Im 6. und 7. Jahrhundert n. Chr. dürfen die Juden noch teilweise am gesellschaftlichen Leben ihrer Umgebung teilnehmen. Doch das änderte sich bald.

Sie werden immer öfter gezwungen, sich zwangstaufen zu lassen oder sich der Gefahr auszusetzen, des Landes verwiesen zu werden.

Da die Juden fast überall in der Minderheit waren, blieben sie meistens nach außen hin schwach. Sie standen ja einer Mehrheit von Andersdenkenden gegenüber.

Als Fachleute genossen sie in vielen Berufen hohes Ansehen. In ihrem schwierigen Versuch, integriert zu werden und doch ihre Tradition zu erhalten, wurden sie nur selten von ihrer Umgebung verstanden.

Im 4. nachchristlichen Jahrhundert wurde Europa christlich. Durch ein Dekret von Kaiser Konstantin dem Großen. Am 18. Oktober 321 n. Chr. hatte Kaiser Konstantin zudem angeordnet, die Juden als Staatsfeinde zu deklarieren.

In verschiedenen Konzilen – das sind wichtige Entscheidungskonferenzen der Kirchenoberen – beschloss die christliche Kirche, die Juden auszugrenzen und den Übertritt zum Judentum unter Todesstrafe zu verbieten.

Es begann eine Zeit schlimmer menschlicher und rechtlicher Degradierungen für die Juden. Vom 31. Januar 439 n. Chr. an darf kein Jude mehr ein öffentliches  Amt bekleiden.

Die Diskriminierung der Juden nimmt weiter zu – unterschiedlich zwar – aber überall in Europa. Deutschland war in viele kleine Fürstentümer aufgeteilt: Und in vielen wurden die Juden zum Sündenbock für alles und jedes abgestempelt.

Wann immer auf irgendeine Weise sich eine Krise ereignete, versuchte man die Emotionen der Menschen in Richtung auf die Juden zu steuern und zu entladen.

Viele Juden arbeiteten als Geldverleiher und wurden oft als geldgierig, geldhungrig  und herzlos abgestempelt.

Höhepunkt war die Ermordung von annähernd 20.000 Juden zur Zeit der Kreuzzüge im 10. Und 11. Jahrhundert.

Durch berufliche Diskriminierung, verbunden mit Wohnen in Ghettos und Kennzeichnung durch besondere Kleidung begann ein unbeschreiblicher Degradierungsweg der europäischen Juden.

Zwangstaufe, Vertreibung oder Tötung waren gängige Verfolgungsmethoden, vor allem der Inquisition, die 1231 als päpstliche Behörde in Spanien eingerichtet wurde.

Die christliche Kirche spielte eine mehr als grausame, verwerfliche Rolle. Die Begründung des Judenhasses findet sich in den Lehren der Kirchenväter, vor allem von Augustinus. Thomas von Aquin brachte im 13. Jahrhundert die Variante, dass man die Juden nicht zwangstaufen sollte, weil sie ohnehin schon zu ewiger Knechtschaft durch die Kreuzigung Jesu verurteilt seien.

Im römischen Laterankonzil von 1215 wurde unter der Leitung von Papst Innozenz III. beschlossen, die Juden öffentlich zu kennzeichnen. Sie sollten ferner von aller Gemeinsamkeit mit Christen ausgeschlossen werden und jede Freizügigkeit sollte ihnen untersagt werden.

Im Hochmittelalter kamen geradezu absurde Gerüchte auf über Hostienschändung durch Juden, Ritualmorde an christlichen Kindern und der Vorwurf der Brunnenvergiftung, der als Auslöser der Pestepedemie  gewertet wurde.

Stellvertretend soll Frankfurt/Main für viele Städte in West- und Mitteleuropa als Negativ Beispiel erläutert und gewertet werden.

Am 25. Juni 1349 verpfändet Kaiser Karl der IV. die ihm als sogenannte Kammerknechte gehörenden Frankfurter Juden wie eine Sache, die man ins Pfandhaus bringt, an den Stadtrat der Stadt Frankfurt für 15.200 Pfund Heller.

Karl der IV. brauchte Geld. Da er aber offenbar sonst nichts Pfändbares hatte, gab er seine Juden gegen Entgelt weg.

In dem dazu angefertigten Vertrag ließen sich die Vertragsparteien über die Behandlung der Juden aus. Aber zu diesem Zeitpunkt war die Stadt Frankfurt längst nicht mehr unschuldig.

Im Jahre 1241 ist schon die erste Frankfurter Judenverfolgung nachgewiesen: Ein ganz schreckliches Pogrom mit vielen Toten.

Im Jahre 1349 war die Lüge von der Brunnenvergiftung bis nach Frankfurt gekommen. Der Stadtrat hatte sich vertraglich verpflichtet, die Juden gegen Übergriffe zu schützen.

Die Frankfurter hatten sich aber gleichzeitig Straflosigkeit zusichern lassen, wenn den Juden nun doch etwas passierte.

Am 4. Juli verließ Karl der IV. Frankfurt. Am 24. Juli brannte die Frankfurter Judengasse und da auch die Bartolomäuskirche in der Nachbarschaft brannte, hatte man ein perfektes Alibi, eine weitere antijüdische Lüge aufzutischen.

Fast alle Frankfurter Juden kamen bei dieser Gelegenheit um. Wenige konnten sich in Richtung Böhmen in Sicherheit bringen.

In Frankfurt waren die Opfer die Schuldigen.

Gnadenlos plünderten Frankfurter Bürger die Reste der jüdischen Habe. Es endete zudem noch unrühmlicher: Es gab ein Tauziehen zwischen dem Stadtrat, Kaiser Karl IV., und dem Erzbischof von Mainz um das sogenannte Judenerbe.

Ähnlich lief es in anderen Städten.

In dieser Zeit wurden mehr als 200 jüdische Gemeinden vernichtet, tausende von Juden wurden abgeschlachtet, jüdische Kinder wurden zwangsgetauft, und in Klöster gesteckt.

Dennoch siedelten in Deutschland, Frankfurt und anderen Städten, immer wieder Juden. 

Wie konnte es zu diesem nicht enden wollenden Judenhass kommen?

Es gibt nur eine einzige Antwort in folgender Gleichung:

Andersartigkeit+ Behauptung der Minderwertigkeit + Behauptung der ewigen Verdammnis + Behauptung des schlechten Charakters + kirchliche und staatliche Absegnung = Legitimation des Judenhasses.


Simon Wiesenthal hat nachgewiesen, dass jeder Tag im Kalender durch alle Jahrhunderte hindurch ein Tag ist, an dem Unrecht gegen Juden verübt wird. Das war so und das ist so.

Eine weitere aussagekräftige Gleichung:

Falsches Bibelverständnis von Johannes 8.44 + tiefsitzende Vorurteile + Unverständnis für Fremdartiges + Vereinfachung + Überlieferung + Suche nach Sündenbock = Antisemitismus, Antijudaismus, Antiisraelismus!

Zeitweise wetteiferte man darum, judenfrei zu sein. 1492 verkündete Spanien, judenfrei zu sein. Auch England und Portugal. Danach viele deutsche Städte.

Europa mit seinen vielen Kleinstaaten hatte zum Glück für die Juden viele Ausweichmöglichkeiten. Vor allem nach Osten. Zunächst gab es in Polen und Litauen mehr Freiheit für Juden, mehr Sicherheit. Auch in Bulgarien.

Wichtig: In Deutschland hat es immer Juden gegeben. In schwierigen Zeiten wichen sie aufs Land aus. Jiddisch ist zudem ein mittelhochdeutscher Dialekt. Und Glücksburg in Schleswig-Holstein ist eine jüdische Gründung.

Im 16. Jahrhundert konnte man feststellen, dass Juden in Westeuropa keine Rolle mehr spielten. Von 4.5 Millionen waren sie auf 1.5 Millionen reduziert worden. Durch eine Art Völkermord auf Raten. 

Rechnet man die 6 Millionen dazu, die von Hitler Deutschland auf bestialische Weise ermordet wurden, kommt man auf 9-10 Millionen Juden, die allein in Deutschland im Laufe der Geschichte umgebracht wurden. 

Wie gut, dass es heute wieder mehr als 15 Millionen Juden weltweit gibt. 7.2 Millionen in Israel, 7.8 Millionen in der Diaspora, 3 Millionen allein in New York, 3 Millionen in den übrigen USA. Ehre sei Gott in der Höhe.

Die Komponenten des Antisemitismus in Deutschland blieben aber weiter bestehen und entwickelten sich weiter:

Der schlechte Charakter der Juden, ihr scheinbares Streben nach Macht und Einfluss, ihre parasitenhafte Art, ihre ererbte Arroganz, ihr Streben nach Weltherrschaft. 

Ein Bild, das an den edlen deutschen Charakter nicht und niemals heranreicht.

Der Antisemitismus und der Antijudaismus ist mehr als eine Krankheit. Und vor allem nicht die Krankheit von ein paar Verwirrten, Verrückten, leicht Identifizierbaren.

Der Antisemitismus in all seinen Schattierungen ist auch kein Problem der Juden. Auch keine Einstellung, die sich aus der jüdischen Geschichte oder aus der jüdischen Religion erklären ließe.

Der Antisemitismus ist ein Problem der Antisemiten.

Aber auch das sagt sich noch viel zu leicht.

Der Antisemitismus ist ein Übel, das auch die ergreifen kann, die sich sicher und überlegen fühlen. In Situationen der Krise, in der Provokation kann der ganze antijüdische Apparat blitzschnell aktiviert werden.

Ein Übel, das in der Lage ist, Stimmungen zu erzeugen, Bilder zu verbreiten – nachhaltig und giftig.

Das Konglomerat von Einstellungen und Denkweisen, Wunsch- und Schreckbildern, die vollkommen unabhängig von aller Realität jüdischen Lebens, jüdischer Geschichte, jüdischer Kultur existieren und weitervermittelt werden, setzt eine innere Systematik in Bewegung, die wir aufdecken müssen.

Das erstreckt sich auch auf das moderne Israel: Der Anti-Israelismus unserer Tage, wie ihn so manche Nachrichten-sprecher, Kommentatoren und Politiker verbreitet praktizieren, passt absolut in dieses schreckliche Bild.

Wir alle beschreiben unsere Umwelt mit Hilfe von Unterscheidungen. Aber wir müssen uns überlegen, wie aus Bildern Feindbilder werden. Und das ist im Umgang mit Juden und Israel oft, ja sehr oft der Fall. 

Hier ihr Lieben unterbreche ich meine Einlassungen, um euch nicht zu überfordern. Ich segne euch im Namen unseres wunderbaren, unseres herrlichen Gottes, der sein Volk sicher ins Ziel bringen wird. 

In eigener Sache:

Ihr lieben Freunde es geht um den obigen Text über unseren Video 107 bei YouTube.
 

Leider hat YouTube unseren Video Clip mit der Nr. 107  „Die Entwicklung des Judentums“


vom Netz genommen. Die Begründung lautet, dass es sich bei diesem Clip (Text, siehe oben) , um eine hasserfüllte Botschaft handelt. Dagegen haben wir Protest eingelegt. Nach unserer Meinung ist diese information eine historisch genaue Beschreibung jüdischen Lebens in Europa, wie man sie in jedem normalen Geschichtsbuch nachlesen kann.
 
Seit der Vertreibung der Juden aus Israel im Jahre 70 und 135 nach Christus durch die Römer wurden die Juden überall in Europa ausgegrenzt und benachteiligt, was wir in diesem Video versuchten, mit aller uns gebotenen Sorgfalt, darzustellen.
 
Von Hass und ähnlichem kann bei dieser Berichterstattung keine Rede sein, sondern die angebotenen Inhalte können in jedem beliebigen Geschichtsbuch nachgelesen werden.    

Danke für Euer Verständnis Rudi & Billa Pinke

 


 87.) Es geht um Gottes Herrlichkeit.


Ihr Lieben,

sehen wir uns  eine Bibelstelle zu Beginn an

Römer 11.36: Denn aus ihm und durch ihn und zu ihm hin sind alle Dinge! Ihm sei die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen.

Gott allein ist die Quelle allen Lebens. Er ist der alleinige Mittelpunkt, um den sich alles dreht. Er ist der Ursprung der Schöpfung.

Und die Schöpfung soll den Schöpfer verherrlichen. Dazu ist der Mensch in einem besonderen Maße befähigt.
Als Christen, die in der Endzeit leben, müssen wir uns umso mehr darauf besinnen, dass Gott ganz im Mittelpunkt steht. Sonst werden wir sein Handeln an Israel, den Nationen und der unsichtbaren Gemeinde nicht völlig verstehen.

Das Hauptargument, das immer wieder benutzt wird, um den besonderen Platz Israels zu bestreiten und abzuerkennen – ist die vermutete und behauptete Unwürdigkeit der Juden.
Diese verbreitete irrige Vorstellung geht am Ende so weit, dass behauptet wird, dass die Juden, nach allem, was sie Jesus angetan haben, Gottes Barmherzigkeit, Segen und Gnade nicht verdienen würden.

Das ist ganz infam – vor allem, wenn es von Christen kommt.
Juden passen eigentlich nirgendwo hin, so wird postuliert, als in Erniedrigung, Gericht und Hölle.

Sie vergessen: Israels besonderer Platz ergibt sich nur und ausschließlich, aus der souveränen Erwählung und der tatsächlich unverdienten Gnade Gottes.

Erwählung spricht ganz einfach von dem göttlichen Recht, auszuwählen, wen er will und zu gebrauchen, wen er will. Um seine Absichten zu erreichen.

Erwählung spricht gleichzeitig von Berufung. Wen Gott beruft, den bringt er auch sicher ans Ziel.

Gnade andererseits spricht von der unverdienten Güte Gottes an absolut unwürdigen Objekten. Gott schenkt seine Gnadenerweise grundsätzlich an solche, die es nicht verdienen.
Das entspricht dem göttlichen Wesen.

Auch wir Christen sind ganz und gar auf Erwählung und unverdiente Gnade angewiesen. Das ist die Grundlage unserer Beziehung zu Gott.

Auch wir verdienen Gottes Gnade und Güte genauso wenig wie die Juden. Das dürfen wir nie vergessen.
Aus diesem Grunde sollte sich kein Christ jemals gegenüber Juden erheben und überlegen fühlen.

Römer 11. 25 - 27: Denn ich will nicht, Brüder, dass euch dieses Geheimnis unbekannt sei, damit ihr nicht euch selbst für klug haltet: Verstockung ist Israel zum Teil widerfahren, bis die Vollzahl der Nationen hineingekommen sein wird; und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht: "Es wird aus Zion der Retter kommen, er wird die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden; und dies ist für sie der Bund von mir, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde." 

Paulus erinnert daran, dass wir, die Nationen, von und durch Israel all den Segen bekommen, der allein in der Lage ist, uns aus ewiger Verlorenheit zu retten.

Doch unser christliches Erbe bildet auch den Grundstock, die Ausgangsbasis solcher Gegenüberstellung zu den Juden: Jetzt ist der wahre Glaube endlich gefunden – das Christentum -  aber die Juden existieren weiter als Zeichen des Zweifels an dieser Endgültigkeit. So wird oft genug postuliert.

Mit dem Bild des Gottesmordes durch die Juden ist die Vorgabe gemacht, an der sich andere schreckliche Bilder orientieren.
Seit Beginn der nachchristlichen ersten Jahrhunderte bis heute existiert das Bild vom „Juden“- geistert durch alle Konzepte, wie eine menschliche Gesellschaft sein sollte, als Gegenmodell zum Guten, Wahren, Heiligen, Eigentlichen, Eigenen.

Das Bild des ewigen, wandernden Juden macht immer noch die Runde.

Unwissenheit ist keine gültige Ausrede. Unwissenheit und bewusste Aberkennung der Stellung Israels in Gottes Absichten öffnet Tür und Tor für geistlichen Stolz und satanischer Verführung.

Grundsätzlich gilt: Christen haben überhaupt nichts, dessen sie sich rühmen könnten, als nur das Kreuz Jesu Christi.
Unsere Haltung sollte also von Demut und Dankbarkeit erfüllt sein, denn das Heil kommt von den Juden.

Und wenn wir unsere totale Abhängigkeit von Gottes Gnade und unsere Erwählung erkennen, dann haben wir auch keine Schwierigkeiten, das jüdische Volk und den modernen Staat Israel voll zu akzeptieren.

Römer 11.17- 20: Wenn aber einige der Zweige herausgebrochen worden sind und du, der du ein wilder Ölbaum warst, unter sie eingepfropft und der Wurzel und der Fettigkeit des Ölbaumes mit teilhaftig geworden bist, so rühme dich nicht gegen die Zweige! Wenn du dich aber gegen sie rühmst - du trägst nicht die Wurzel, sondern die Wurzel dich. Du wirst nun sagen: Die Zweige sind herausgebrochen worden, damit ich eingepfropft würde. Richtig; sie sind herausgebrochen worden durch den Unglauben; du aber stehst durch den Glauben. Sei nicht hochmütig, sondern fürchte dich! 

Israels Rolle in den ewigen Absichten Gottes ist ein Geheimnis, das uns geoffenbart werden muss. Doch Gott will nicht, dass wir diese Wahrheit vernachlässigen oder nicht kennen. 
Im Gegenteil: Die weitverbreitete Blindheit der Gemeinde bezüglich der Wiederherstellung Israels ist ein ständiger und großer Kummer im Herzen des göttlichen Vaters.
Gott tut etwas völlig Neues!

Das 43. Kapitel des Jesaja Buches spricht es aus: Hier wird von der Erhaltung, Sammlung, Wiederherstellung Israels in unserer Zeit gesprochen. Es ist gewaltig!

Das jüdische Volk ist selbst durch den barbarisch-grausamen Holocaust nicht ausgerottet worden. Israel hat eine große Zukunft vor sich.

Der Herr erklärt, dass er die Juden überall auf der ganzen Welt sammeln und nach Israel zurückbringen wird. Er beseitigt die Hindernisse. Er überwindet die Widerstände.

Selbst der Auszug aus Ägypten mit all seinen Wundern wird durch diese göttliche Gnadenaktion bei weitem in den Schatten gestellt.

Und mittendrin offenbart der Vater den Sinn und die Bestimmung Israels:

Jesaja 43. 6-7, 21: jeden, der mit meinem Namen genannt ist und den ich zu meiner Ehre geschaffen, den ich gebildet, ja, gemacht habe! Dieses Volk, das ich mir gebildet habe, sie sollen meinen Ruhm erzählen.

Das also ist Israels Aufgabe: Die Ehre Gottes und den Ruhm Gottes aller Welt erzählen. Immer wieder, dieses Volk soll und kann den Ruhm Gottes vermehren. Es war schon so gut wie ausgelöscht, aber es lebt für seinen Dienst an und mit Gott.
Gott hat also Israel für sich gemacht. Das ist die wichtige Bedeutung. Die Verherrlichung Gottes. Der Ruhm Gottes. Es geht um die Herrlichkeit Gottes von Anfang an. Jetzt wird das Ziel erkennbar.

Die Herrlichkeit Gottes wird großgeschrieben. Nicht etwas Menschliches, nicht eine Kirche, auch nicht die menschliche Vernunft oder sonst was, sondern die Herrlichkeit Gottes.
Jesus war der bisher einzige Mensch, der den Vater verherrlicht hat.
 
Genauso ist es das Ziel der Gemeinde, Gott auf Erden zu verherrlichen. Durch die Verbreitung seines großartigen und exakten Wortes, der Bibel.
Ehre und Herrlichkeit Gottes sollte auch das Ziel unseres Lebens sein. Die Belohnung wird sein, dass die Menschen Gott mehr und mehr preisen.

Dem Vater im Himmel ist es wichtig, dass sein Sohn Jesus auf Erden verherrlicht wird. Das ganze Universum soll unter der Führung Jesu vollendet werden.
Die Gemeinde Jesu ist sein Hauptargument zur Welt hin. Aber nicht das Einzige.

Gott hat beschlossen, Israel zu seiner Verherrlichung und zur Erfüllung seiner endzeitlichen Absichten in mächtiger Weise zu gebrauchen.
Israel hat also die einzigartige Rolle, in der Offenbarung und Verbreitung der Erkenntnis von Gott in den letzten Tagen dieses Zeitalters Herrlichkeit freizusetzen und so seinen Auftrag zu erfüllen. Denken wir nur an die 144.000 jüdischen Missionare in Offenbarung 7 und 14.

Dabei wird klar, dass der Wille Gottes des Vaters die Hauptrolle spielt. Der Ungehorsam des jüdischen Volkes ist nahezu vollständig gesühnt.

Gott der Vater sammelt die Juden und am Ende der Trübsalszeit wird Jesus den völkischen Überrest in den Höhlen von Bozra und Petra in Jordanien retten.

Jesaja 63.1: Wer ist der, der von Edom kommt, von Bozra in grellroten Kleidern, er, der prächtig ist in seinem Gewand, der stolz einherzieht in der Fülle seiner Kraft? - Ich bin es, der in Gerechtigkeit redet, der mächtig ist zu retten. 

Alles in allem ist das ein weiteres Meisterstück göttlicher Strategie.

Wir sollten wissen: Gott der Vater segnet uns, damit wir helfen, seinen Ruhm und seine Herrlichkeit zu erweitern. Vorrangige Motivation und Ziel eines Jüngers muss es sein, Gott zu verherrlichen.

Wenn wir in allem, was wir planen inklusive Israel denken, handeln, lieben und verherrlichen, können wir eigentlich nichts falsch machen.

Ich segne euch von ganzem Herzen,  im Namen unseres großartigen und herrlichen Gottes. Amen.
 
  
 
 

86.)  Alle wichtigen Endzeit-Zeichen sind da! Teil 1.


Ihr Lieben,
Ziel dieses Vortrages ist es, die biblischen Endzeitzeichen zu benennen, weil Jesus sagt, dass wir uns an ihnen orientieren können und müssen. Weil wir nur so nicht so leicht verführt werden können. Auf diese Weise wissen wir nämlich, wie weit die Zeit schon fortgeschritten ist.

Wir sollen uns also sicher fühlen auf unserem Glaubensweg mit Jesus. Durch die endzeitliche Aufklärung der Bibel.

1.Thessalonicher 5.2-6: Denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn so kommt wie ein Dieb in der Nacht. Wenn sie sagen: Friede und Sicherheit!, dann kommt ein plötzliches Verderben über sie, wie die Geburtswehen über die Schwangere; und sie werden nicht entfliehen. Ihr aber, Brüder, seid nicht in Finsternis, dass euch der Tag wie ein Dieb ergreife; denn ihr alle seid Söhne des Lichtes und Söhne des Tages; wir gehören nicht der Nacht und nicht der Finsternis. Also lasst uns nun nicht schlafen wie die Übrigen, sondern wachen und nüchtern sein!

Jesus kommt bald auf die Erde zurück! Allerdings wie ein Dieb in der Nacht. Das gilt aber nur für die nicht an Jesus glaubende, heidnische Welt. Und die Gläubigen, die nicht wachsam sind.

Die Gläubigen sind durch die Bibel voll informiert. Oder sollten  es zumindest sein. Wenn ihr Glaubensleben aktiv und stabil verläuft. Und sie die Bibel ernst nehmen.

Und deshalb nicht überrascht werden können. Der innewohnende Heilige Geist sagt dem Gläubigen stets alles, was er wissen muss. Ja, ganz genau so ist das!

Mehr noch: Die Bibel nennt uns Zeichen, nach denen wir Ausschau halten sollen, weil sie ein nicht zu widerlegender Beweis für Jesu baldige Wiederkunft sind. Zeichen am Himmel und auf der Erde.

Im Hebräer Brief werden wir ermutigt, uns dabei gegenseitig zu helfen. Wozu dieser Bibelarbeit ja auch dient: Zu helfen!

Hebräer 10.24-27: und lasst uns aufeinander achthaben, um uns zur Liebe und zu guten Werken anzureizen, indem wir unser Zusammenkommen nicht versäumen, wie es bei einigen Sitte ist, sondern einander ermuntern, und das umso mehr, je mehr ihr den Tag herannahen seht! Denn wenn wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, sondern ein furchtbares Erwarten des Gerichts und der Eifer eines Feuers, das die Widersacher verzehren wird.

Die Endzeitzeichen werden von Jesus in Matthäus 24 und den Parallelstellen genau beschrieben – verbunden mit dem Zusatz, dass, wenn diese Dinge geschehen, wir ganz genau wissen, dass Jesus gewissermaßen schon an der Tür steht.

Matthäus 24.33: So sollt auch ihr, wenn ihr dies alles seht, erkennen, dass es nahe an der Tür ist.

Das erste Zeichen, welches das Ende der 6000 jährigen  menschlichen Rebellion gegen Gott ankündigte, war die sogenannte „Balfour Erklärung“ vom 2. November 1917.

Im 1. Weltkrieg kämpften die osmanischen Türken an der Seite Deutschlands und die alliierten Siegermächte waren entschlossen, sowohl Deutschland als auch die Türkei nach dem verlorenen Weltkrieg deutlich zu verkleinern.

Für die Türkei bedeutete das, dass die schon 1517 eroberten Gebiete in Palästina 1917 wieder zurück gegeben werden mussten.

In der Balfour Erklärung bekundete der britische Außenminister Lord Balfour die Absicht Englands, ganz Palästina im Auftrag des Völkerbundes eine Zeitlang zu verwalten.

Die britische Regierung erklärte ihre Absicht, das Land solange zu verwalten, bis die Voraussetzungen da wären, dass die  jüdischen Menschen aus allen Teilen der Welt in ihr angestammtes Heimatland zurückkehren könnten.

Zu der Zeit war der führende evangelikale Leiter in England der auch in Deutschland sehr bekannte F.B. Meyer.

Er verstand die unglaubliche prophetische Substanz der Balfour Erklärung und die Einzigartigkeit des Augenblicks nach dem 1. Weltkrieg für die Erfüllung biblischer Prophetie. Und informierte seine Leiter Kollegen überall auf der Welt.

Jesaja 11.11-12: Und an jenem Tag wird es geschehen, da wird der Herr noch einmal seine Hand erheben, um den Rest seines Volkes, der übrig bleibt, loszukaufen aus Assur und Ägypten, aus Patros und Kusch, aus Elam, Schinar und Hamat und von den Inseln des Meeres. Und er wird den Nationen ein Feldzeichen aufrichten und die Vertriebenen Israels zusammenbringen, und die Verstreuten Judas wird er sammeln von den vier Enden der Erde.

Hier wird deutlich, dass unser Abba Vater von langer Hand schon geplant hat, sein Volk aus der Zerstreuung wieder nach Hause zu bringen. Wir sind Zeuge dieses unglaublichen Vorgangs geworden.

Das hat es noch nie gegeben auf der Erde. Nie gegeben in der menschlichen Geschichte.

Und auch heute – 100 Jahre später – sind wir Zeuge davon, dass unser Abba Vater immer noch dabei ist, sein auserwähltes Volk von überall her zurückzuholen.

Was für ein Vater! Das musst du unbedingt verstehen, lieber Leser, liebe Leserin. Hol dir die Kraft in dein Leben, die in diesem besonderen göttlichen Zeichen liegt.

Am 11. Dezember 1917 befreite schließlich der englische General Edmund Allenby Jerusalem von der 400 Jahre dauernden türkischen Herrschaft.
Das, Ihr lieben Freude, ist der Beginn der Endzeit gewesen. Das ist das erste Zeichen Gottes für das Verständnis der Endzeit.

Danach haben wir im 20. Jahrhundert Zeichen nach Zeichen gesehen – denken wir nur an die beiden furchtbaren Weltkriege, wo Nation gegen Nation kämpfte. Genauso, wie Jesus es vorhergesagt hatte. 

Und den deutschen Völkermord an den Juden, den Holocaust.
Und in der Zeit danach der kalte Krieg zwischen Ost und West mit seinen Revolutionen und weltweiten Umbrüchen.

Und schließlich die Blutmondtetrade 2014/2015, die den Beginn der allerletzten Jahre dieses Zeitalters ankündigte.

Jetzt können wir sagen, dass auch alle anderen wichtigen, von Jesus benannten Zeichen da sind. 

Alle. 

Wir leben also in geliehener Zeit. Jesus könnte jeden Tag wiederkommen, um uns zu sich zu holen. Die Gemeinde der Gläubigen. Und schließlich, um Israel von seinen Feinden zu befreien.

Göttliche Zeichen finden wir im Alten wie im Neuen Testament. Wenn wir sie in bestimmte Gruppen einteilen, können wir am besten mit ihnen umgehen.

Lukas 21.11: und es werden große Erdbeben sein und an verschiedenen Orten Hungersnöte und Seuchen; auch Schrecknisse und große Zeichen vom Himmel wird es geben.

Diese Zeichen Kategorie wird am wenigsten beachtet. Denn schließlich hat es die darin genannten Schrecknisse schon scheinbar immer gegeben, Erdbeben+Tsunamis+Hurricans.

Auch große Zeichen vom Himmel konnte man schon früher beobachten.
Aber nicht in dieser Stärke, nicht in dieser Einzigartigkeit wie im 20. Jahrhundert.

Matthäus 24.8: Alles dies aber ist der Anfang der Wehen.

Jesus sagt hier, dass dies nur der Anfang der endzeitlichen Wehen ist. Es steigert sich ins Unermessliche je mehr wir uns der Wiederkunft Jesu nähern.

Es wird also auch noch häufigere und stärkere Naturkatastrophen geben, je näher wir der Wiederkunft Jesu kommen.

Die Rückversicherungen in aller Welt können ein Lied davon singen. Noch nie mussten sie solche Summen für die entstandenen Schäden an die Versicherten auszahlen.

Sodann kommen die Zeichen in der menschlichen Gesellschaft.

2.Timotheus 3.1-4: Dies aber wisse, dass in den letzten Tagen schwere Zeiten eintreten werden; denn die Menschen werden selbstsüchtig sein, geldliebend, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, lieblos, unversöhnlich, Verleumder, unenthaltsam, grausam, das Gute nicht liebend, Verräter, unbesonnen, aufgeblasen, mehr das Vergnügen liebend als Gott.

Diese Aufzählung von Charakter Eigenschaften der Menschen unserer Zeit hört sich an wie die Abendnachrichten und das Vorabendprogramm an einem ganz gewöhnlichen Tag.

Die Menschen werden sich selbst, Geld und Vergnügen lieben – aber keinesfalls den Gott der Bibel.

Sich selbst zu lieben – das ist das Credo des Humanismus. Der Glaube, dass der Mensch alles erreichen kann. Und Geldliebe steht für den puren Materialismus.

Das dritte ist „Hedonismus“ – die übersteigerte Vergnügungssucht – und sie wird hervorgebracht von Beidem - Humanismus und Materialismus zusammen.

Galater 6.7: Irrt euch nicht, Gott lässt sich nicht verspotten! Denn was ein Mensch sät, das wird er auch ernten.

Wenn also Menschen Humanismus, Materialismus und Hedonismus wählen – dann ist das Ergebnis – stets und ohne jede Ausnahme: Verzweiflung.

Hinzu kommt, dass die Unterscheidung von Gut und Böse völlig verschwindet.

Jesaja 5.20: Wehe denen, die das Böse gut nennen und das Gute böse; die Finsternis zu Licht machen und Licht zu Finsternis; die Bitteres zu Süßem machen und Süßes zu Bitterem!

Aber Gott lässt sich nicht veralbern.
Als Nächstes folgen die geistlichen Zeichen. Davon gibt es sehr viele. Wir teilen sie in negative und positive geistliche Zeichen ein.
Die negativen geistlichen Zeichen werden unter anderem in 2. Timotheus 4.3-4 beschrieben:

2.Timotheus 4.3-4: Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Begierden sich selbst Lehrer aufhäufen werden, weil es ihnen in den Ohren kitzelt; und sie werden die Ohren von der Wahrheit abkehren und sich zu den Fabeln hinwenden.

Jesus selbst benennt in der Ölbergrede von Matthäus 24 Falsche Christusse, Sekten, Irrlehren, Abfall vom Glauben, Skeptiker jeder Art, Verführung, Okkultismus, Verfolgung.

Geballte Irrlehre - das fing etwa mit der Gründung der Mormonen-Kirche um 1830 in Salt Lake City, USA an. Und seitdem hat es nicht mehr aufgehört.
Inzwischen bejahen ehemals evangelikale, bibelgläubige  Christen die Homo- und Lesben Ehe, das Recht auf Abtreibung, während sie die Jungfrauengeburt und die Auferstehung Jesu als Märchen ablehnen.
Es gibt aber auch positive geistliche Endzeitzeichen:

Joel 3.1-5: Und danach wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen werde über alles Fleisch. Und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, eure Greise werden Träume haben, eure jungen Männer werden Visionen sehen. Und selbst über die Knechte und über die Mägde werde ich in jenen Tagen meinen Geist ausgießen. Und ich werde Wunderzeichen geben am Himmel und auf der Erde: Blut und Feuer und Rauchsäulen. Die Sonne wird sich in Finsternis verwandeln und der Mond in Blut, ehe der Tag des HERRN kommt, der große und furchtbare. Und es wird geschehen: Jeder, der den Namen des HERRN anruft, wird gerettet werden. Denn auf dem Berg Zion und in Jerusalem wird Errettung sein, wie der Herr gesprochen hat, und unter den Übriggebliebenen, die der Herr berufen wird.

Die Ausgießung des Heiligen Geistes begann schon 1740 in den USA. Und steigerte sich hin zu den großartigsten Erweckungen in Wales und in der Azusa Street, Los Angeles, und schließlich hin zu der gewaltigen Jesus People Erweckung ab 1967, die um die ganze Welt ging.

Hunderte von Millionen von Bekehrten wurden durch diese Erweckungen des Heiligen Geistes in die Gemeinde Jesu gebracht – meistens als Pfingstler und Charismatiker – aber auch als Lutheraner und sogar als Katholiken und Orthodoxe.

Das Besondere: Die in der Bibel aufgelisteten Geistesgaben des Heiligen Geistes wurden bei diesen Erweckungen wieder ganz neu in die Gemeinde eingebracht. Und alles geschah parallel zu der Rückkehr der Juden nach Israel. Je mehr Juden kamen – desto größer die Erweckung! Eine atemberaubende Zeit. Und die unverkennbare Handschrift des lebendigen Gottes.

Ich freue mich, euch beim zweiten Teil in ein paar Tagen wieder begrüßen zu dürfen. Wenn es euch gefallen hat und in eurem Glaubensleben weiterhilft, dann empfehlt uns doch einfach weiter.

Ihr lieben Freunde: Seid ganz lieb und herzlich gesegnet.   

85.) Aktueller Überblick über die Weltereignisse.

Ihr Lieben,
Wir wollen mit  einem klaren biblischen Zeugnis beginnen:
Jesaja 5.20: Wehe denen, die das Böse gut nennen und das Gute böse; die Finsternis zu Licht machen und Licht zu Finsternis; die Bitteres zu Süßem machen und Süßes zu Bitterem!

Ziel dieses Vortrages ist, die augenblicklichen Ereignisse der Welt unter die Lupe der Bibel zu nehmen, um sie so richtig beurteilen zu können.
Wer Wahrheit zu Unwahrheit macht – egal auf welchem Gebiet – fordert den Zorn Gottes heraus.

Und große Teile der Welt tun das: Sie nennen das Gute böse und das Böse gut.

Wir leben in einer Zeit, in der die Medienwelt nahezu alle  Lebensbereiche beherrscht und ganz nach ihrem Wunsch und Willen die Wahrheit verändert. 

Das trifft vor allem für die links von der Mitte aus operierenden liberalen Medien zu, die die Medienwelt zunehmend  beherrschen. Und die sich von allem abgewandt haben, was bisher als gut und richtig galt.

So hat immer der schlechte Karten, der konservative oder gar christliche Positionen vertritt. Er wird verlacht, verspottet, als dumm und gestrig verhöhnt. Wir wissen das.

Dies ist das mächtigste Instrument, dass der Teufel zu seiner Verfügung hat, mit dem er die Weltereignisse in seinem Sinne zu gestalten und zu verändern sucht.

Als Bibel gläubige Christen müssen wir das unbedingt erkennen und so gut es geht dagegen angehen, obwohl uns da nicht unbedingt viele Möglichkeiten bleiben.

Das ist wirklich nicht einfach!

Denn das Geheimnis der Gesetzlosigkeit ist schon kräftig am Werk. Satan, der jeden Anstand und jede Moral seit seinem Abfall von Gott verworfen hat, kämpft um die Anbetung aller Menschen.

Schließlich war er als Lichtengel Luzifer am Thron Gottes tätig, fiel von Gott ab, versuchte Jesus zu vernichten und treibt die nicht zu Jesus gehörende Welt vor sich her.

Aber das ist das erste, was heute bestritten wird. Von allen  gesellschaftsrelevanten Kreisen.

Heute folgen ihm sogenannte „Luziferianer“ in Geheimbünden, Religionen, Sekten – aber auch in politischen Gruppen, Parteien, Finanzeliten – und eben in der Medienwelt mit dem Ziel, durch Chaos und aus Chaos heraus eine neue einheitliche satanische Welt zu schaffen. Sie schwärmen von der Welteinheit.

Und die gleichen Leute, die Christus nicht vertrauen wollen, glauben bereitwillig dem Teufel. Obwohl der keineswegs in der Lage ist, eine neue Welt zu schaffen und zu gestalten.

Dazu werden die Menschen, die zu Jahwe und Jesus gehören, gnadenlos verfolgt, in Wort und Tat: Wahre Christen und Juden!
Dies muss man wissen, um die Ereignisse auf der Welt richtig einordnen zu können.

Linke und liberale dominieren unsere Gesellschaft, unsere Kultur, unser Leben. Die christlich-bürgerliche Mitte hat ausgedient. Sie gilt als gestrig, den Aufbruch behindernd.

Man kann ungestraft alles Mögliche herbeireden – nur darf es nicht christlich sein. Und nicht biblisch.

Seit der 68er Revolution hat sich diese Konstellation schrittweise aufgebaut und heute werden die Redaktionen in unserem Land weitgehend von Linken beherrscht, welche die Ereignisse auf der Welt und vor allem im Nahen Osten durch ihre Brille sehen und beurteilen.

Und nicht mehr durch das Vergrößerungsglas der unfehlbaren Bibel.
Nach dieser wichtigen Einleitung wollen wir uns den Weltereignissen zuwenden.

Wenn wir schon dabei sind: Die Satanisten, milder ausgedrückt die Luziferianer, gewinnen überall an Boden. Fachleute betonen immer wieder, dass etwa 90% der politischen Leiter unserer Zeit, weltweit, bewusst oder unbewusst, inzwischen satanische Parolen benutzen oder schon veritable Satanisten sind.

Da wird es klar, dass Ausnahmen wie der brasilianische Präsident Bolsonaro, der israelische Regierungschef Netanjahu und der launische und unberechenbare US-Präsident Trump von dieser Presse weitgehend ins Abseits gestellt werden.

Dieselben Leute, die bei der Beurteilung von Venezuelas grausamen linkem Machthaber Nicholas Maduro in Jubel ausbrechen.

Anderes Thema:
Apostelgeschichte 17.24-27: Der Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darin ist, er, der Herr des Himmels und der Erde, wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind, auch wird er nicht von Menschenhänden bedient, als wenn er noch etwas nötig hätte, da er selbst allen Leben und Odem und alles gibt. Und er hat aus einem jede Nation der Menschen gemacht, dass sie auf dem ganzen Erdboden wohnen, wobei er festgesetzte Zeiten und die Grenzen ihrer Wohnung bestimmt hat, dass sie Gott suchen, ob sie ihn vielleicht tastend fühlen und finden möchten, obwohl er ja nicht fern ist von jedem von uns.

Die Franzosen waren geschockt, als eine der ganz wichtigen Pariser Sehenswürdigkeiten den Flammen jüngst zum Opfer fiel.
Die Kirche „Notre Dame“, „Unsere Dame“, „Unsere liebe Frau“ ist ein hochgradig okkultes Wahrzeichen, wie es in jeder größeren Stadt und Hauptstadt auf unserer Erde zu sehen ist.

Dort werden Heiligenbilder und Reliquien verschiedenster Art aufbewahrt, verehrt und angebetet.

In der Kirche Notre Dame wird nicht Jesus, unser Erlöser, sondern die Gottesmutter Maria als Miterlöserin und Himmelskönigin verehrt. Wie an vielen Schlüsselpositionen in anderen europäischen Städten und Hauptstädten auch.

Während also Christen und Juden in vielen Teilen der Welt verspottet, verfolgt und vernichtet werden, kamen für den Wiederaufbau von Notre Dame blitzschnell mehr als eine Milliarde Euros zusammen. Ehrensache für Superreiche.

Präsident Macron versprach zudem, die Kirche in 5 Jahren wieder aufzubauen. Und die Feuerwehrleute, die den Brand bekämpft hatten, wurden von Macron als Helden und Heldinnen für ihren schließlichen Sieg über die Flammen ausgezeichnet.

Die meisten Europäer stecken den Kopf in den Sand: Die europäische Welt ist geschockt, wenn ein Gebäude einstürzt.

Dass aber unschuldige Menschen zur gleichen Zeit in vielen Teilen der Welt ermordet werden – um ihres Glaubens willen – lässt viele Europäer kalt.
Der Antisemitismus steigt in Europa und speziell in Deutschland in schwindelnde Höhen. Nach all dem Barbarischem, das erst 70 Jahre zurück liegt, wird eindringlich davor gewarnt, mit einer Kipa auf dem Kopf in bestimmten Regionen sich öffentlich zu zeigen.

Themenwechsel: Das Ölzeitalter geht definitiv zu Ende.
Der gewaltige Umschwung begann mit der Entwicklung von Wind- und Sonnenenergie, die einen wesentlichen Beitrag leisten soll für die Verringerung des CO2 Ausstoßes, den man für Erderwärmung und Klimawandel verantwortlich macht.

Durch chinesische Massenproduktion von Windrädern und Sonnenspeichern können getrost traditionell betriebene Kraftwerke in einigen Jahren abgeschaltet werden.

Da nun auch die weltgrößten Autohersteller, also auch VW & Mercedes und CO. auf Elektro Mobile setzen, werden Erdgas und vor allem Erdöl schon in einer sehr kurzen Zeit kein Thema mehr sein.

Was mit den Öl-Produzenten im Nahen und Mittleren Osten passiert, ist weitgehend unklar – birgt aber jede Menge neuen Zündstoff. Denn die Länder leben ausschließlich vom Verkauf des Erdöls.

Etwas anderes haben sie nicht.

Schon jetzt ist die Lage auf und um die arabische Halbinsel zum Bersten angespannt durch vor allem verbale Attacken und nun auch die Verstärkung von Kriegsgerät.

Zwischen Iran und USA scheint die Gefahr einer kriegerischen Auseinander- Setzung noch längst nicht gebannt.

Im Persischen Golf richten sich die USA mit ihrem Flugzeugträger „Abraham Lincoln“ ein. Weitere Kriegsschiffe, so auch ein U-Boot der US Marine bewegen sich im Mittelmeer.

Iran reagiert auf die massive Präsenz der US-Amerikaner mit verbalen Attacken:

Wenn ein Krieg ausbricht, so die Mullahs, dann ist Israel in weniger als 30 Minuten erledigt, skandieren sie.

Der Iran hat die von ihm finanzierten Terrorgruppen wie Hisbollah im Libanon, islamischer Jihad in Gaza, Syrien und Irak und vor allem die in Jemen und Saudi-Arabien aktiven Huthi-Rebellen angewiesen, Sabotage Akte jeder Art gegen sunnitische Einrichtungen und Erzfeind Israel anzuzetteln.

Wir wissen aus Hesekiel 38/39 dass die Feinde Israels, die von Norden unter Führung Russlands eindringen werden, vor allem finanzielle Beute machen wollen.

Dieses Szenario scheint näher zu kommen.
Um das zu verstehen ist es wichtig zurück zu blenden:

Als US-Präsident Obama den unseligen Iran-Deal mit China, Russland und den Europäern abschloss, war das nur möglich, weil die Vertragsparteien dem Iran eine Überweisung von 150 Milliarden US-Dollar anwiesen.
Diese unglaubliche Summe wurde den Mullas im Iran gegeben, obwohl sie als Öl exportierende Nation schon über genügend Mittel verfügen sollten.
Aber die Ajatollas gaben und geben sich aggressiver denn je. Sie kauften für das Geld offenbar russische und nordkoreanische Waffen, um ihre kriegerischen Absichten so bald wie möglich umsetzen zu können.
Der Iran ist auf dem Weg, eine Atommacht zu werden, wie die Geheimdienste der USA und Israels bestätigen.

Der einzige der die unmittelbar drohende Gefahr sieht, ist offenbar der US-Amerikanische Präsident Trump: Er verschärfte die Sanktionen gegen den Iran vom 1. Mai 2019 an:

Wer Öl vom Iran kauft, darf auf dem US-Markt keine Produkte mehr anbieten: Das trifft vor allem China, aber auch die Europäer, vor allem auch Deutschland, das seine traditionellen Beziehungen zu Iran nicht kappen will.

Am 12. Mai 2019 wurden die Vereinigten Emirate von Huthi-Rebellen im Auftrag des Iran aus Jemen beschossen.

Am 14. Mai 2019 zerstörten Huthi Drohnen in Saudi Arabien mehrere Pipelines.

Wohlgemerkt: Die Huthi-Rebellen sind im Auftrag des Iran und seiner Ajatollas unterwegs. Im Augenblick gegen alle und jeden, vor allem Sunniten im Nahen und Mittleren Osten. Insbesondere auf der arabischen Halbinsel.

Es ist also allein der Iran, der den Nahen Osten destabilisiert.
80 Millionen Iraner, zum Teil gut ausgebildet, mehrere Millionen zum Christentum konvertiert, leben in bitterer Armut, weil ihre kriegslüsternen Mullas mit ihren Weltmachtgelüsten auf dem Vormarsch sind.
Das wäre ein wirklich dringendes Thema für die Freitagsdemonstrationen überall in Europa.

Die revolutionären Garden der Ajatollas werden inzwischen von US-Präsident Trump als Terrorgruppe eingestuft. Ebenso die Muslimbrüder in Ägypten.

Nord Korea, Myanmar, China, Ukraine – lokale Konflikte mit globalen Konsequenzen? In absehbarer Zeit wissen wir mehr.

Und schließlich: Problemkredite in den USA steigen wie 2008 wieder einmal auf Rekordniveau. So dass eine weltweite Finanzkriese näher rückt.

Ihr Lieben, liebe Freunde, wir kommen in dieser Zeit nur zurecht, wenn wir auf den Gott der Bibel schauen und ihm allein in allem vertrauen. 
 
Und dazu möchte ich euch immer wieder ermutigen: Der Herr segne und behüte dich, der Herr lass sein Antlitz leuchten über dir und sei dir gnädig, der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.
 




84.) Aktueller Überblick Naher Osten.


Ihr Lieben

Beginnen wir mit einer Bibelstelle:

Hesekiel 20.41-42: Beim wohlgefälligen Geruch eurer Opfer werde ich euch wohlgefällig annehmen, wenn ich euch aus den Völkern herausführe und euch aus den Ländern sammle, in die ihr zerstreut worden seid, und ich mich an euch als heilig erweise vor den Augen der Nationen. Und ihr werdet erkennen, dass ich der HERR bin, wenn ich euch in das Land Israel bringe, in das Land, über das ich meine Hand zum Schwur erhoben habe, es euren Vätern zu geben. 

Ich möchte mich gerne in der Ansprache von jetzt ab ganz auf das freundschaftliche „Du“ konzentrieren. Bisher habe ich ja „Du“ und „Sie“ gleichermaßen in der Anrede benutzt.

Ziel dieses Vortrages ist es, anhand der Bibel die aktuellen Ereignisse im Nahen und Mittleren Osten richtig in die biblisch-prophetische Reihenfolge einzuordnen.

Das Land Kanaan gehört vom Euphrat im Norden bis zum Nil im Süden den Nachkommen Abrahams, Isaaks und Jakobs – also den Israelis. Denn Gott der Vater hat es ihnen komplett und für immer geschenkt. Und ihm allein gehört die ganze Erde. Mit der er machen kann, was er will.

Und Gott der Vater hat dieses Geschenk nie zurückgefordert. Aber er wollte immer, dass Israel, die Zierde, zu ihm und seinem Messias Jesus, Jeschua, zurückkehrt.

Folglich ist es dumm und kurzsichtig, sich gegen den allmächtigen Gott der Bibel zu stellen und zu erwarten, dass irgendjemand etwas gegen sein unbestreitbares Machtmonopol ausrichten kann.

Für jeden Menschen kann die Entdeckung des alleinigen Machtmonopols des Gottes der Bibel lebensrettende Auswirkungen haben. Das will ich betonen!

Und obwohl Millionen von Juden sich in den letzten 30 Jahren zu Jesus bekehrt haben, verharrt das Volk Israel als gesamte Nation immer noch im Unglauben. Und wartet auf einen anderen Messias.

Der prophetische Teil der Bibel spricht aber von der baldigen vollständigen Rückkehr der Juden in ihr angestammtes Heimatland. 

Joel 4.1-2: Denn siehe, in jenen Tagen und zu jener Zeit, wenn ich das Geschick Judas und Jerusalems wenden werde, dann werde ich alle Nationen versammeln und sie ins Tal Joschafat hinabführen. Und ich werde dort mit ihnen ins Gericht gehen wegen meines Volkes und meines Erbteils Israel, das sie unter die Nationen zerstreut haben. Und mein Land haben sie geteilt.

Die von Menschen vorgenommene Teilung des Landes Kanaan ist dem Gott der Bibel ein Gräuel. Das sagt uns diese Bibelstelle.

Gott gehört die ganze Erde und das müssen wir erst einmal verstehen und dann auch dankbar annehmen. 

Wir haben ja gelernt, dass Ländereien jeder Art zu einem Staat, einem Bundesland, einer Bezirks- oder Kreisverwaltung rechtmäßig gehören, die von Menschen geführt wird. 

Dass aber auch der einzelne Bürger durch Kauf ein Stück Land rechtmäßig erwerben kann. Nirgendwo ist in einer menschlichen Gebietskörperschaft verbrieft, dass letztlich alles Land dieser Erde Gott gehört. Und dass er damit machen kann, was er will. Und doch ist es so. Weil die Bibel es sagt.

Diese Faktenlage gilt es zu verstehen. Sie ist wirksamer Teil des Evangeliums. Wirksamer Teil der Bibel. Gott der Vater verteilt das Land auf der Erde an die Nationen und er verlangt von ihnen, dass sie in seinem Sinne damit umgehen.

Was aber nur selten geschieht.

Seit es die Vereinten Nationen gibt, versuchen diese, das  göttliche Machtmonopol an sich zu ziehen.

Zu bestimmen, wem etwas gehört und wem nicht. Sie haben im Jahre 1947 mit Mehrheit beschlossen, dass ein kleiner Teil Palästinas den Juden aus aller Welt als Heimat zurück gegeben werden soll. Doch das widerspricht Gottes Plan.

Noch einmal: Dass aber ganze Landstriche dem Gott der Bibel gehören, ja die ganze Welt sein Eigentum ist, und er damit machen kann, was er will, das wissen und glauben nur ganz wenige von uns.

Gottesrecht geht vor Menschenrecht, könnte man juristisch modern argumentieren. Menschen können im Sinne Gottes mit dem Land auf der Erde umgehen. 

Ist das wirklich so?

Wie können Nichtchristen das verstehen?

Bisher sind es menschliche Gebietskörperschaften, Nationen, die die Erde verteilen und verwalten. Wenn es keine Einigung gibt – dann durch Kriege.

Gott toleriert das bis zu einem bestimmten Grad.

Doch es ändert nichts daran, dass der ultimative Souverän der Gott der Bibel ist. Er macht mit seiner Erde alles, was er will und was er für richtig hält. Daran müssen wir Christen und die übrigen Menschen sich langsam gewöhnen. Denn die Zeit ist reif.  

Und er agiert dabei keineswegs willkürlich.

Es gilt das, was er in seinem ewigen Wort öffentlich gemacht hat.

1.Mose 17.8: Und ich werde dir und deinen Nachkommen nach dir das Land deiner Fremdlingschaft geben, das ganze Land Kanaan, zum ewigen Besitz, und ich werde ihnen Gott sein.

US-Präsident Trump garantiert Israel inzwischen jeden Schutz, den das Land braucht. Das kann dieser nicht einfache Charakter nicht von sich aus tun – dahinter muss der Gott der Bibel stehen!

Hesekiel 38.4:  Und ich lenke dich herum und lege Haken in deine Kinnbacken; und ich führe dich heraus und dein ganzes Heer, Pferde und Reiter, sie alle prächtig gekleidet, ein großes Aufgebot mit Langschild und Kleinschild, schwertführend sie alle. 

Gott der Vater legt den Mächtigen Haken in ihre Kinnbacken und führt sie, wohin er will. So auch offensichtlich Trump. 

Das ist insofern interessant, als ja die Vorgänger Trumps, vor allem der letzte Vorgänger Barack Hussein Obama einen eisernen Anti-Israel-Kurs verfolgten.

Es zeigt sich auch bei der Frage, wem eigentlich die Golan Höhen gehören, die Israel im 6-Tage-Krieg von Syrien erobert hatte. Syrien beansprucht die Golan Höhen für sich. 

Präsident Trump jedoch stellt sich eindeutig auf die Seite Israels und bedeutet, dass die Golan Höhen wesentlicher Teil Israels sind und auch bleiben werden und müssen.

Europa, und damit auch Deutschland hingegen hat sich ganz auf die Seite Syriens gestellt und verlangt von Israel, den Golan zurückzugeben.

Wir Gotteskinder müssen uns also entscheiden: Wollen wir das Recht Gottes – in der Bibel klar definiert – verwirklicht sehen oder schließen wir uns menschlichen Rechtsvorstellungen an, die sehr oft dem göttlichen Recht entgegenstehen.

Ich habe mich ohne wenn und aber für die Durchsetzung göttlichen Rechts entschieden. Wie gesagt: Das ganze Land Kanaan reicht vom Euphrat im Norden bis zum Nil im Süden. Und der Golan und Judäa und Samaria, die heutige Westbank sind auch dabei.

Noch ein abschließender Gedanke dazu: Wenn wir denken, dass doch die wenigsten Menschen die Landverteilung Gottes kennen und bejahen, dann müssen wir auch wissen, dass in das 1000 Jahre dauernde Friedensreich des Messias Jesus nur christusgläubige Leute kommen werden.

Was so viel heißt wie: Leute, die Jesus in ihr Herz gelassen haben und ihn als Herrn anerkennen, inklusive seines Rechts, die Erde nach seinem Willen aufzuteilen.

Zugegeben: Da haben die von Gott versiegelten 144.000 jüdischen Evangelisten in der Trübsalszeit noch eine Menge zu tun. 

Inzwischen sind auch die Palästinenser in der zweiten und dritten Generation nach der Staatsgründung Israels im Jahre 1948 in der Wirklichkeit angekommen. 

Denn sie haben immer noch keinen eigenen Staat. Es hat ja auch in der Geschichte nie ein palästinensisches Volk und einen palästinensischen Staat gegeben.

Zudem: Die arabischen Nachbarn haben nur sehr wenigen  Palästinensern die eigene Staatsangehörigkeit gegeben und die palästinensischen Terrorgruppen wie Hamas, Jihad, Hisbollah, PLO und andere haben kein Interesse an einer Staatsgründung – solange Israel existiert.

Da aber Israel nach dem Willen Gottes ewig existiert, wird es in Ewigkeit keinen palästinensischen Staat geben. 

Dennoch: Sie wollen alles oder nichts. Immer noch.  

Die Christus Gläubigen Palästinenser sind ja ebenfalls Teil der Gemeinde Jesu und sie werden im 1000 Jahre dauernden Friedensreich des Messias ihren Platz von Jesus zugewiesen bekommen.

Anderes Thema: Die in Hesekiel 38/39 erwähnten Staaten, die zusammen eine Koalition unter Führung Russlands gegen Israel bilden, diese Staaten stehen im Augenblick alle mit dem Rücken zur Wand. 

Russland leidet unter permanenter Geldnot. Trotz reicher Öl- und Gas Vorkommen und erheblicher Waffenexporte reichen die Einnahmen offenbar längst nicht aus, um einen ausgeglichenen Haushalt zu erwirtschaften.

Deshalb giert Russland nach zusätzlichen Einnahmen. Da kommen die vermuteten Bodenschätze im Bereich des Golan gerade recht. 

Andererseits geht das Ölzeitalter mit Riesenschritten zu Ende und die Ölproduzenten müssen sich nach anderen Einnahmequellen umsehen.

Schwellenland Türkei meldet eine zunehmende Hilflosigkeit bei der Schwäche der türkischen Lira und dem zunehmenden Verfall der Wirtschaft.

Iran ist durch den Boykott der USA und den eigenen militärischen Aufwendungen in der Region insbesondere durch den Krieg im Jemen und in Syrien nahezu vor der Pleite.

Das einst unter Gaddafi exportstarke Libyen erliegt im Bürgerkrieg der sich ausbreitenden Anarchie und im Sudan hat sich das Militär an die Macht geputscht.

Auch Algerien steht am Rande zu einem Bürgerkrieg.

Mit anderen Worten: Die in Hesekiel 38/39 genannten Koalitionäre stehen buchstäblich mit dem Rücken zur Wand und es scheint eine Frage der Zeit zu sein, wann diese Nationen Israel mit seinem zunehmenden Wohlstand, überfallen werden.

Was noch fehlt ist ein Vorwand, der diese Staaten gemeinsam in Bewegung bringt. Und es fehlt ein besonderer Vorwand, der Russland, den Anführer der Gog/Magog Koalition, bereit macht, den Angriff gegen Israel durchzuführen.

Im Augenblick gefällt sich Russland in der Rolle der Schutzmacht für den Nahen und Mittleren Osten aufzutreten.

Das Gute für uns: Wir wissen in all diesen Dingen und Zusammenhängen Bescheid, weil wir durch biblische Prophetie umfassend informiert sind.

Noch ein Wort  zu dem Verhältnis Israel – USA: Im Augenblick beeindruckt mich die dicke Freundschaft zwischen US-Präsident Trump und Israel Premier Netanjahu. Wir wissen aber aus der unfehlbaren Bibel, dass während der Trübsalszeit die USA keinesfalls an der Seite Israels stehen werden.

Das bedeutet: Entweder wird Trump im Jahre 2020 nicht wiedergewählt oder die Trübsalszeit findet erst nach einer weiteren Regierungszeit Trumps statt. 

Wir begnügen uns fürs erste damit, dass wir immer auf der Seite des Siegers sein werden, solange wir die Bibel in den Mittelpunkt unseres Lebens stellen.

Die Entwicklung im Nahen und Mittleren Osten beschleunigt sich im Augenblick wieder: Der oberste Leiter des Iran, Ayatollah Chamenei verspricht eine schnelle Lösung für das Problem „Israel“.

Und wir wissen: Israel ist zum Leben erwacht und baut dieses göttlich-geschenkte Leben konsequent aus. Täglich, monatlich, jährlich stabilisiert sich das Leben in Israel – weil unser Himmlischer Vater es will.

Jetzt kommt es für uns darauf am, in Liebe und Integrität auf Jesus unseren Messias und auf unseren Abba-Vater zu schauen und die Gemeinschaft der Gotteskinder nicht zu versäumen.

Wir sind die letzte Generation, große Teile biblischer Prophetie erfüllen sich in unserem Leben, zu unseren Lebzeiten.

Vom 03.- 05. Mai 2019 feuerte die Hamas hunderte von Raketen auf  Beerscheba, Aschdod und andere grenznahe israelische Städte. Es gab Tote und Verletzte in Israel.

Die IDF bombadierte im Gegenzug grenznahe Stellungen der Hamas.

Wir bekennen uns dazu, dass Israel das absolute Recht hat, sich und seine Bewohner zu verteidigen, von welcher Seite auch immer es angegriffen wird.

Seid herzlich gegrüßt und gesegnet – Liebe Freunde,bis zum nächsten Mal. Der Herr segne und behüte dich, der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig, der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.

 




83.) Thema: Komm!!!!

Ihr Lieben 

es ist für uns alle im Blick auf unser gegenwärtiges Zeitgeschehen nicht einfach, den Alltag zu bewältigen. Auch wenn alles mit einem Herzen voller Liebe abläuft, brauchen Job, Familie, und  Freunde viel Zeit und Zuwendung. Und das bedeutet oft Stress im Alltag. 

Du fühlst dich getrieben und weißt manchmal nicht, womit Du  anfangen sollst. Hinzu kommt noch, dass dein 24 Stunden Tag, der ja auch schon vor 2000 Jahren zu Lebzeiten Jesu so lang war, dir auf einmal so vorkommt, als wäre er viel kürzer geworden. Eine Woche, ein Monat, ein Jahr ist „ruckzuck“ vorbei.

Wie ist das möglich?

 

In Matthäus 24. 21. + 22; lesen wir: Denn dann wird große Bedrängnis sein, wie sie von Anfang der Welt bis jetzt nicht gewesen ist und auch nie sein wird. Und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.

 

Hat das etwas mit unserer Zeit zu tun? Dass Tage verkürzt werden? Möglicherweise!

 

Ich bin davon überzeugt, dass alle Menschen weltweit, jetzt schon in diesem letzten Zeitabschnitt unseres Zeitalters leben. Wo die Tage einem schon verkürzt vorkommen.

 

Und vieles, was uns in der Bibel prophetisch im Alten und Neuen Testament angekündigt wurde, erfüllt sich seit einigen Jahren direkt vor unseren Augen Punkt für Punkt.

 

Der Alltag fordert dir und mir sehr viel ab, du planst und planst und planst und verlierst dabei oft diejenige Person aus deinem Alltagsblick die alles weiß, alles kann und dich grenzenlos liebt.

Gott gehört alles, er hat alles geschaffen und, und…..

Sollte dir selbst in diesem Moment etwas Grundlegendes fehlen, wie – Zeit, Kraft, Geld -, darfst du dich trotzdem als gesegnet betrachten – wenn du ein Kind Gottes bist.

 

Denn dein Mangel eröffnet dir die Gelegenheit dich noch intensiver in eine enge Abhängigkeit von Gott zu begeben. Auch die Erkenntnis, dass dir irgendetwas fehlt, ist ebenfalls ein Segen, denn an diesem Punkt kannst du üben, dich von ganzem Herzen auf deinen Herrn und Gott zu verlassen. 

 

Das alles durfte ich auch im Laufe meiner Gotteskindschaft erlernen. Und lerne immer wieder neu dazu.

 

Gott bedingungslos zu vertrauen – das ist ein Prozess und muss wirklich erlernt werden. 

Aber wenn du es erst mal vollständig verstanden und verstoffwechselt hast, bedeutet das für dich Himmel auf Erden.

 

Zu sagen: „ich vertraue Gott“, ist nur eine Aussage. Aber dieses Vertrauen von dir zu deinem Gott mit täglich neuem, beständigem Leben bewusst auszufüllen,  das ist einfach gigantisch!

 

Mein Mann Rudi hat in einem seiner 130 Video Clips über einen Rabbiner mit Namen Judah Ben Samuel berichtet. Ich möchte ihn hier noch einmal erwähnen.

 

Er lebte vor 800 Jahren in Deutschland  Er war ein angesehener Lehrer des Talmuds mit einer Vorliebe für das Mystische. Außerdem gehörte er einer kabbalistischen Sondergruppe an: Chassidei Ashkenaz, einer Geheimlehre mit Anlehnung an die Torah. 

Bevor er im Jahre 1217 starb, prophezeite er, dass von einem ganz bestimmten Zeitpunkt an genau 10 Erlassjahre auf die Zeit des Messias hinweisen. Ein Erlassjahr findet alle 50 Jahre statt.

Die Frage, ob der göttliche Vater einem solchen Mann aus seinem Volk etwas sehr wichtiges Prophetisches anvertraut, kann ich nicht abschließend beantworten.

Doch die unglaublich sensiblen Zusammenhänge, die sich aus seiner Prophetie ergeben, sind es wert, untersucht zu werden.

Zuerst stellt sich die Frage, ob in der rebellischen Nation Israel überhaupt noch Propheten sind. Wenn wir die Evangelien ansehen, müssen wir eindeutig sagen: Ja!

An Simeon und Hannah im Tempel ist zu denken, die für das Kommen des Messias beteten und ihre Gebete wurden erhört.

Wie wir weiter wissen, erhielt der Hohe Priester Kaiphas ein Wort der Erkenntnis, als er verkündete, dass es besser wäre, wenn einer sterben würde und nicht die ganze Nation. (Johannes 11.50-52)

Judah Ben Samuel starb im Jahr 1217 nach Christus.

Die Prophetie von Ben Samuel sagt, dass 300 Jahre nach seinem Tod also 1517 die Osmanischen Türken Jerusalem in Besitz nehmen würden und dass ihre Herrschaft 8 Erlassjahrzyklen, also 8x50 = 400 Jahre dauern würde und folglich 1917 zu Ende gehen würde.

Er prophezeite ferner, dass es den Juden nach 9 Erlassjahren gelingen würde, (9x50= 450) genau am 7. Juni 1967, im Sechs-Tage-Krieg, ganz Jerusalem samt Altstadt und Tempelberg nach etwa 2000 Jahren Fremdherrschaft zurückzuerobern.

Die Prophetie endet damit, dass mit dem Ende des 10. Erlassjahres (10x50=500) im Jahre 2017 das messianische Zeitalter beginnt.

Gehen wir also davon aus, dass in 2017 das messianische Zeitalter begann, dann kann man doch wirklich sagen, dass der Uhrzeiger unserer Zeit kurz vor 12.00 Uhr steht.

Weißt du - ich habe dieses prophetische Wort von Judah Ben Samuel nicht nochmal vorgetragen um eine spannende Story zu erzählen, sondern um dir die biblische Wichtigkeit  bewusst vor Augen zu halten und dir erkenntlich zu machen, in welchem Zeitabschnitt die Welt auf der Agenda Gottes gerade steht.

Was bedeutet das für dich: Dein Himmlischer Vater möchte dich wach rütteln. 
Auch durch so einen Hinweis auf unsere empfundene, schnelllebige tägliche Zeit.

Gott ist es sehr wichtig, dass du deine ganze Aufmerksamkeit ihm schenkst und nicht nur dein Planen und deinen Umgang mit dem Sichtbaren. 

Weißt du, ich habe jahrelang gebraucht um zu verstehen, wie sehr Gott für mich ist und wie sehr er mich liebt. So gerne möchte ich dir helfen und es dir ersparen, dass du nicht auch eine so lange Zeit wie ich benötigst, um den für uns Gotteskinder von unserem Abba Vater vorgesehenen, alltäglichen Frieden zu finden und seine Geborgenheit jeden Tag, 24 Stunden lang. 

Es hat mit Beziehung zu tun. Gott absolut ernst nehmen. Die Bibel nennt es auch Gottesfurcht. 

Gottesfurcht beinhaltet die Beziehung von uns zu Gott hin, so wie er es für seine Kinder vorgesehen hat. Einerseits Geborgenheit - andererseits aber auch Erziehung.

Und denke nicht, Billa, du kannst leicht reden, Du bist Rentnerin und hast viel Zeit zur Verfügung. Ich aber stecke noch voll im Berufsleben.

Unser Herr weiß das alles und möchte dir ja gerade deshalb beistehen und dich durch diese herausfordernden Zeiten begleiten.

Und wenn diese leise Stimme des Heiligen Geistes in deinem Herzen sich bemerkbar macht, dann gehe darauf ein, sage deinem Herrn, wie lieb du ihn hast. Der in dir wohnende Geist Gottes, den Jesus dir und mir als göttlichen Helfer, als Beistand und als Tröster angekündigt hat, er möchte ständig mit dir in Kontakt bleiben und nicht durch deine alltäglichen Umstände bei dir in Vergessenheit geraten.

Unser allmächtiger Gott möchte, dass du ihn zu 100% in alle Umstände deines Alltagslebens mit hinein nimmst. Was heißt das?

Tiefe Beziehung zu ihm pflegen. Deinen Himmlischen Vater an allen Lebensumständen Anteil nehmen lassen. Freundschaft pflegen heißt, dir immer bewusst zu sein, dass da jemand ist, der dich so sehr liebt. Immer. 

Er hat solche Sehnsucht nach Dir. Er möchte immer für dich da sein. Immer! Er wünscht sich so sehr, dass du liebes Gotteskind das weißt, er ist absolut für dich da. 
 

Je größer deine Nähe zu Gott ist, desto sicherer bist du gegenüber allen Arten von Anfechtungen. Das fällt mir bei diesem Gedanken dazu zuerst ein. 

Es ist ein großes Privileg, ganz nah bei Gott zu sein und es ist Heilung für die unterschiedlichen Beschwerden. Es ist das Glück der Schöpfung, dass es die Möglichkeit gibt, ganz nah beim Schöpfer zu sein. Der Vater im Himmel ist der nahe Gott.

Andererseits ist es sehr gefährlich, von Gott entfernt zu sein. Gott der Vater ist der beste Freund. Für jeden von uns. Und Gott der Vater ist der einzige Freund, wenn es hart auf hart kommt. Gott der Vater ist in der Not deine einzige Zuflucht. Und du kennst ihn nur durch Jesus Christus.

Die Frage lautet also: Wie nah wollen wir bei Gott sein? Wollen wir Gott gefallen, wollen wir zu ihm eine tiefe herzliche, täglich anhaltende Beziehung pflegen? 

In Matthäus 14. 29-31 lesen wir: 

Er aber sprach: Komm! Und Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser und kam auf Jesus zu. Als er aber den starken Wind sah, fürchtete er sich; und als er anfing zu sinken, schrie er und sprach: Herr, rette mich! Sogleich aber streckte Jesus die Hand aus, ergriff ihn und spricht zu ihm: Kleingläubiger, warum zweifeltest du? 

Was sagen uns diese Verse? Was sagt uns dieses „Komm“?

Petrus sieht Jesus auf dem Wasser kommen und er ruft zu Jesus, wenn du es bist, sage mir, dass ich kommen soll. Und Jesus spricht: „Komm“.

 

Jesus war es absolut klar, wenn Petrus ihm vertraut, er ebenfalls auf dem Wasser hätte gehen können. Was er ja auch zu Beginn seines Bootsausstieges tat. Da vertraute er Jesus noch.

 

Jesus spricht auch zu Dir! Komm: Mit all deinen Umständen, in all deinem Sein, komm, vertraue mir deinem Herrn Jesus Christus. Mach dir bewusst, dass ich bei Dir bin und wenn Du möchtest, nehme ich dich an deiner Hand und gehe diesen Tag mit Dir.

Ich Jesus bin bereit, jeden neuen Tag mit dir zu gehen, wenn du das möchtest. Sprich mit mir, jeden Tag!

 

Kommen wir zurück zu Petrus: Als er eine Zeitlang auf dem Wasser ging, schaute er auf seine Umstände, er bemerkte den starken Wind, die hohen Wellen und was passierte: er verlor Jesus aus dem Blick, schaute auf die Umstände und bekam Angst.  

 

So geht es jedem Menschen, wenn er Jesus für längere Zeit, für ein paar Stunden, auf einem Abstellgleis lässt – dann wirst du schon sehr schnell erkennen, wie deine Umstände dich beherrschen. Angst schleicht sich ein und du siehst nur noch den starken Wind und die Wellen.

 

Petrus hat im letzten Moment, bevor er unterging, seinen Herrn Jesus wieder in seinem Blickfeld und er rief: „Herr rette mich“ - und sofort war Jesus bei ihm und half ihm aus dieser Bredouille. 

 

Darum ist es auch für dich wichtig, immer mit Jesus Christus in Kontakt zu bleiben. „Jesus bitte sei mir ganz nahe, bitte hilf mir, denn meine Umstände halten mich gefangen. Ich liebe dich bitte halte mich an deiner Hand ganz fest“.

Und glaube mir, es ist ein Prozess, es dauert, aber du musst und kannst es erlernen. Vatergott hat alle Bedingungen dafür geschaffen, dass du es schaffst, wenn du nur dran bleibst.

Nochmal zu Petrus,  was sagt Jesus in dieser Bibelstelle zu ihm? Er sagt du Kleingläubiger. Jesus will dir und mir damit klar machen, dass für ein Gotteskind alles möglich ist, wenn wir ihm, unserem unsichtbaren Herrn und Gott in allem vertrauen aber vor allem ihm alles zutrauen. Und alles ist alles!

In diesem Sinne wünsche ich dir ein bedingungsloses Vertrauen zu unserem Herrn und Gott und ich segne dich für deinen täglichen Weg mit Gott im Namen des Vater und des Sohnes und des Heiligen Geistes Amen.  

 

 

 

 

 


82.) Sichere Anzeichen des baldigen Endes?.

Ihr Lieben, ich grüße Euch ganz herzlich. Und möchte Euch sagen, wie sehr ich mich auf die Zeit mit Euch freue.

Zweck dieses Vortrages ist es, unter anderem, aufzuzeigen, dass ein einziger fehlerhaft übersetzter Begriff in der Bibel, uns in eine falsche Richtung führen kann.
Ich möchte Euch außerdem versichern, dass ich genauso wie ihr darunter leide, wenn die Bibel etwas Negatives, etwa eine göttliche Strafe, ankündigt.

Meine Zuneigung ist genauso ausgeprägt wie bei anderen Menschen. Aber im Sinne einer sachlichen Berichterstattung, einer vollständigen dazu, muss ich auch über Kriege, göttliche Bestrafungen und andere schmerzhafte Vorgänge loyal berichten.
Bitte haben Sie Verständnis dafür. Heute möchte ich Ihnen zeigen, noch einmal zeigen, wie wichtig es ist, in der biblischen Übersetzung genau zu sein.

Jesus hat uns aufgefordert, als seine Jünger wachsam und bereit zu sein. Und Paulus benutzt diese Aufforderung Jesu, um uns wie folgt zu ermutigen.

1. Thesssalonicher 5.1- 5: Was aber die Zeiten und Zeitpunkte betrifft, Brüder, so habt ihr nicht nötig, dass euch geschrieben wird. Denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn so kommt wie ein Dieb in der Nacht. Wenn sie sagen: Friede und Sicherheit!, dann kommt ein plötzliches Verderben über sie, wie die Geburtswehen über die Schwangere; und sie werden nicht entfliehen. Ihr aber, Brüder, seid nicht in Finsternis, dass euch der Tag wie ein Dieb ergreife; denn ihr alle seid Söhne des Lichtes und Söhne des Tages; wir gehören nicht der Nacht und nicht der Finsternis. 

Wenn wir also nach dem besten Szenario Ausschau halten, um die vor uns liegende Zeit im Sinne der Bibel und der Geschichte richtig zu beurteilen, dann gilt es vor allem, die von der Bibel verwendeten Begriffe und Ausdrücke richtig auszulegen.

Aber selbst dann hüten wir uns davor, eine absolute Datumsvorhersage zu machen. Was wir wissen, wissen wir durch die biblische Prophetie, bestätigt durch die Zeichen der Zeit.
Paulus spricht in dieser Bibelstelle von der 70. Jahrwoche von Daniel, dem Propheten, also von der 7 Jahre dauernden Trübsalszeit, oder der Drangsal für Jakob.

Und er geht davon aus, dass wir Christen uns nicht täuschen lassen, wachsam sind und Bescheid wissen, was vor sich geht. Denn, so Paulus, wir sind Söhne und Töchter des Lichts, wir sind mit Jesus dem „Licht der Welt“ auf immer verbunden, und so können wir nicht getäuscht werden.

Jesus hatte ja gesagt, dass er eines Tages wiederkommen würde, um seine Jünger zu sich zu holen.

Johannes 14.2-4: Im Hause meines Vaters sind viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, würde ich es euch gesagt haben: Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin. Und wohin ich gehe, dahin wisst ihr den Weg. 

Dass Jesus zu seinem Vater in den Himmel gegangen ist, nachdem er das erste Mal auf der Erde war, das wissen wir als seine Jünger. 

Jesus spricht aber auch von der Entrückung, die notwendig wird, wenn der Zorn Gottes auf die Erde ausgegossen wird. Für seine Jünger hat Jesus selbst am Kreuz den Zorn Gottes voll und ganz getragen.

Insofern brauchen die echten Jünger Jesu nicht durch die Trübsal hindurch, sondern werden vorher schon als Gemeinde entrückt. Trotzdem wird auch die Gesamtheit der Jünger Jesu, der unsichtbare Leib Jesu, vor der Entrückung noch die eine oder andere endzeitlich schwierige Situation hier auf der Erde mit erleben. So möglicherweise Kriege, Terror, Katastrophen – und Verfolgung von Christen. 

Deshalb sagt Paulus:

1. Thessalonicher 4.15-18:Denn dies sagen wir euch in einem Wort des Herrn, dass wir, die Lebenden, die übrig bleiben bis zur Ankunft des Herrn, den Entschlafenen keineswegs zuvorkommen werden. Denn der Herr selbst wird beim Befehlsruf, bei der Stimme eines Erzengels und bei dem Schall der Posaune Gottes herabkommen vom Himmel, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen; danach werden wir, die Lebenden, die übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein. So ermuntert nun einander mit diesen Worten!

Das ist fantastisch: Auch die in Christus Gestorbenen der vergangenen 2000 Jahre werden entrückt, sogar vor uns, die wir noch leben.

Und zwar begegnen wir alle unserem Herrn Jesus Christus in den Wolken und gehen mit ihm in das Haus seines Vaters. Anders gesagt, Jesus Christus betritt bei der Entrückung seiner Gemeinde nicht den Erdboden. Das macht er erst, wenn er das zweite Mal auf die Erde zurück kommt.

1. Thessalonicher 5,1-2: Was aber die Zeiten und Zeitpunkte betrifft, Brüder, so habt ihr nicht nötig, dass euch geschrieben wird. Denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn so kommt wie ein Dieb in der Nacht.

Weil wir wachsam sind, kann uns, die wir an Christus glauben, nichts überraschen auch nicht der Zeitpunkt der Entrückung. In Bezug auf die Wachsamkeit bei der Auslegung von Bibelstellen ist es wichtig, sehr genau zu sein.

Beispiel: 

Psalm 83.3-4: Denn siehe, deine Feinde toben, und die dich hassen, erheben das Haupt. Gegen dein Volk planen sie listige Anschläge, und sie beraten sich gegen die, die bei dir geborgen sind. 

Wer sind die, die bei dir geborgen sind? Sind das die Entrückten der neutestamentlichen Gemeinde? 

Nein! Die Entrückten, die unsichtbare Kirche Christi sind hier nicht gemeint. Die Christen des Neuen Testaments kommen nirgendwo in  Psalm 83 vor.

Da viele Ausleger davon ausgehen, dass Psalm 83 sich weder im Unabhängigkeitskrieg der Israelis 1948/49, noch in den weiteren Auseinandersetzungen mit den arabischen Nachbarn Israels erfüllt hat, erwarten diese Ausleger den Krieg in allernächster Zeit.

Also auch vor der Entrückung, so dass wir die dort beschriebenen Ereignisse möglicherweise noch erleben.

Aber auch nur dann, wenn sich die Prophetie von Psalm 83 nicht schon im Unabhängigkeitskrieg 1948/49 erfüllt hat. Die Experten sind sich hier jedenfalls nicht einig. 
Klar ist: Vieles davon haben wir ja schon in den arabisch-israelischen Kriegen der jüngeren Vergangenheit erlebt.

In Psalm 83.4 wird das hebräische Wort  „Tsaphan“ benutzt. Das heißt soviel wie „die Versteckten“. Dieser Begriff ist in der Bibel auch noch verwendet worden für den kleinen Mose, den seine Mutter im Schilf des Nils versteckte, weil die Leute des Pharaoh in Ägypten alle männlichen jüdischen Babys töten wollten. (2. Mose 2.3)

In Psalm 83,4 geht es also um die Juden in Israel, die sich beim Gott der Bibel bergen, als die arabische Übermacht sie vernichten will. 

In Psalm 83.4 handelt es sich demnach um Israelis, die hoffen, von Jahwe versteckt und gerettet zu werden. Ein gläubiger Überrest inmitten des ungläubigen Ganzen in Israel.
Jetzt ist der gläubige Überrest in Israel noch nicht überall sichtbar – in der Trübsal aber wird er sichtbar werden. Jetzt operieren sie unerkannt aus der Mitte des Volkes der Juden heraus.
Wohlgemerkt: Hier sind nicht die messianischen Juden gemeint, die Teil der Gemeinde Jesu sind und mit entrückt werden.

Sie sind nicht die „Tsafan“ in Psalm 83.4. In Psalm 83 wird geschildert, wie die arabischen Nachbarn Israels versuchen,  den jüdischen Staat zu vernichten. An diesem Vernichtungskrieg sind alle arabischen Nachbarn Israels beteiligt.

Satan weiß, wenn er die Juden vernichtet, stellt er den himmlischen Vater als Lügner hin, der seine Versprechen an Abraham, Isaak und Jacob nicht hält. Das ist und bleibt eines von Satans Hauptzielen.

In 1. Mose 13.15, 15.18, 22.17 verspricht der Vater im Himmel den Juden das ganze Land Kanaan, vom Nil im Süden bis zum Euphrat im Norden komplett. Dieses Heilige Land wird aber heute überwiegend von anderen Völkern bewohnt und beansprucht. 

Der Völkermord an den Juden wurde und wird im Laufe der Geschichte immer wieder von unterschiedlichen Seiten versucht. Wir erinnern uns an Königin Esther und Hamann. 
Hesekiel 38/39, und die Schlacht von Harmaggedon sind die in der Bibel aufgelisteten zukünftigen Kriege.

Der gläubige Überrest in Israel wird gerettet, wie Paulus in Römer 9.27 und 11.26 ausführt.
Es sind genau die Söhne des lebendigen Gottes, die in Hosea 2.1 und Römer 9.26 erwähnt werden. Der Psalmist Asaph informiert uns, dass die Feinde Israels auch den letzten Juden umbringen wollen, ob gläubig oder nicht, damit Satan der Beweis gelingt, dass Jahwe seine Versprechen nicht hält.

Es ist also dringend nötig, dass die christliche Kirche diese Wahrheiten in ihren Predigtplan aufnimmt und so oft wie möglich darüber spricht. Aber das tut sie nicht.
Denn es geht um die Herrlichkeit unseres großartigen Vatergottes, der immer und überall die in seinem Wort gegebenen Versprechungen hält und der immer und überall in die Menschheitsgeschichte eingreift, wenn er es für nötig hält.

Ihr Lieben von ganzem Herzen seid gesegnet  im Namen unseres wunderbaren Vaters, des siegreichen Sohnes und des alles durchdringenden Heiligen Geistes.

 



81.)  Die Notwendigkeit der Erwachsenen Taufe! 

Ihr Lieben,
Zweck dieses Vortrages ist, die unbedingte Notwendigkeit der Erwachsenen Taufe von der Bibel her zu beweisen.

Da wir mehr oder weniger alle, die wir in diesem Land geboren worden sind, so wie es früher üblich war, die Kindertaufe empfangen haben, so denken wir auch, dass wir im biblischen Sinne getauft worden sind. 
Aber das stimmt nicht.
Wenn wir uns die biblischen Bedingungen für die Taufe einmal ansehen, dann stellen wir sehr schnell fest, dass eine Gruppe automatisch von der biblischen Wassertaufe ausgeschlossen ist – nämlich die Kleinkinder. Warum?
Von seinem Wesen her kann ein kleines Kind weder Buße tun, auch nicht glauben, dass es mit einem guten Gewissen vor Gott steht, noch ein Jünger Jesu sein.
Folglich scheiden Kleinkinder für die biblische Wassertaufe von vornherein aus.
Was sind denn nun die Bedingungen für eine gültige biblische Wassertaufe?

Apostelgeschichte 2.37-38: Als sie aber das hörten, drang es ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den anderen Aposteln: Was sollen wir tun, ihr Brüder? Petrus aber sprach zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden! Und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. 

Auf die Frage der 3000 Frischbekehrten an Pfingsten in Jerusalem, gibt der Apostel Petrus folgende Antwort: 1. Tut Buße, 2. Lasst Euch taufen.
Die Buße ist die erste Reaktion, die Gott von jedem Sünder, der gerettet werden will, erwartet. Buße muss also der Taufe in jedem Fall vorausgehen.
Die Taufe ist das äußere Zeichen, die Bestätigung, der inneren Verwandlung, die in dem betreffenden Menschen stattgefunden hat. Bekehrung und gültige Wassertaufe.
Durch die Wirksamkeit dieser Gnade, ist ein solcher Mensch der Sünde gestorben. Die Sünde ist für ihn nicht mehr attraktiv, sie ruft bei ihm keine Reaktion mehr hervor.
Stattdessen lebt er jetzt für Gott und in seiner Gerechtigkeit.
Die zweite Bedingung für die Taufe hat Christus selbst in Markus 16. 15-16 genannt. 

Markus 16.15-16: Und er sprach zu ihnen: Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung! Wer gläubig geworden und getauft worden ist, wird gerettet werden; wer aber ungläubig ist, wird verdammt werden.

Hier sagt Jesus, dass alle, die gerettet werden wollen, zwei Dinge unbedingt tun müssen: 1. Glauben und 2. Sich taufen lassen.
Diese zweite Bedingung für die Taufe wird uns in   Apostelgeschichte 8.36-39 bei der Begegnung zwischen Philippus und dem äthiopischen Kämmerer erklärt.

Apostelgeschichte: 8.35-38: Philippus aber tat seinen Mund auf und fing mit dieser Schrift an und verkündigte ihm das Evangelium von Jesus. Als sie aber auf dem Weg fortzogen, kamen sie an ein Wasser. Und der Kämmerer spricht: Siehe, da ist Wasser! Was hindert mich, getauft zu werden?
Und er befahl, den Wagen anzuhalten. Und sie stiegen beide in das Wasser hinab, sowohl Philippus als auch der Kämmerer, und er taufte ihn. 

 
Während sie zusammen weiter reisten, kamen sie nach einiger Zeit an einem Wasser vorbei: Dort taufte Philippus den Kämmerer. Dieser hatte zuvor Buße getan und seinen Glauben an Jesus bekannt. Jesus hatte gesagt: Wer da glaubt und getauft wird, wird errettet werden.
Beachten wir: Jesus hatte gesagt: „Wer da glaubt und getauft wird, wird errettet werden.“ Und der Kämmerer hatte Philippus gegenüber gesagt: „Ich glaube, das Jesus Christus der Sohn Gottes ist.“
Es kann also nur jemand wirksam getauft werden, wenn er zuvor seinen Glauben an Jesus Christus öffentlich bekannt hat.
Hier haben wir auch die Verbindung zu den drei ersten grundsätzlichen Lehren in Hebräer 6.1-2: Buße, Glaube, Verständnis der Lehre von den Taufen.
Die dritte Bedingung für die Taufe nennt uns der Apostel Petrus in 

1.Petrus 3.21: Das Abbild davon errettet jetzt auch euch, das ist die Taufe - nicht ein Ablegen der Unreinheit des Fleisches, sondern die Bitte an Gott um ein gutes Gewissen - durch die Auferstehung Jesu Christi. 

Petrus spricht von der Sintflut. Er sagt, dass die Flut und die Taufe nichts mit körperlicher Reinheit zu tun hat.
Petrus weist hier auch den Gedanken zurück, die Taufe sei zum Zwecke der Reinigung von Körper und Seele gedacht. Das ist nicht der Fall.
Er macht klar, dass das Wesentliche in der Herzensreaktion des Gläubigen liegt. „Die Antwort eines guten Gewissens durch  den Glauben an Gott.“
Noch einmal: Das gute Gewissen kommt daher, dass ein Mensch seine Sünden demütig vor Gott bekannt hat, dazu hat er ein Geständnis des stellvertretenden Todes und der Auferstehung Jesu Christi abgelegt, wodurch seine Sünden gesühnt wurden und er hat die Bedingung der Wassertaufe in einem Gehorsamsakt vollzogen. So kann er mit gutem Gewissen vor Gott stehen.
Alles zusammen genommen bedeutet: Jünger Jesu werden.

Matthäus 28.19: Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. 

Buße, Glauben und ein gutes Gewissen – das macht den Jünger Jesu aus. Alle diese Bedingungen muss der Jünger Jesu erfüllen – sonst kann er nicht getauft werden.
Vor der Taufe ist eine biblische Unterweisung nötig.
Was lehrt die Bibel noch über die geistliche Bedeutung der gewollten Erwachsenen Taufe?
Bei der christlichen Wassertaufe findet eine Verwandlung des Sünders durch die Gnade Gottes statt. Dabei lernen wir zwei sich entsprechende Seiten kennen.

Römer 6.2 -3: Auf keinen Fall! Wir, die wir der Sünde gestorben sind, wie werden wir noch in ihr leben? Oder wisst ihr nicht, dass wir, so viele auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind? 

Wer gestorben ist, über den hat die Sünde keine Macht mehr. Das ist das Bild, das uns das Neue Testament von einem Menschen zeigt, der ein ausgesprochener Sünder war.
Anders ausgedrückt: Wenn ein Mensch tot ist, kann er nicht mehr sündigen. Er kann nichts mehr tun – aber eben auch nicht mehr sündigen.
Das also ist das Bild, welches das Neue Testament verwendet, wenn von einem Menschen die Rede ist, der im Glauben die Gnade Gottes angenommen hat.
Durch die Wirksamkeit der Gnade ist ein Mensch der Sünde gestorben. Stattdessen lebt er jetzt für Gott und in der Gerechtigkeit.

Römer 6.6-7: da wir dies erkennen, dass unser alter Mensch mit gekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde abgetan sei, dass wir der Sünde nicht mehr dienen.
Denn wer gestorben ist, ist freigesprochen von der Sünde. 

Für jeden Menschen, der den Sühnetod Christi an seiner Stelle in Anspruch genommen hat, ist die alte sündige Natur mit Christus gekreuzigt worden.
Dieser Mensch ist durch den Tod Christi freigesprochen. Er braucht der Sünde nicht länger zu dienen.

Römer 6.11-13: So auch ihr: Haltet euch der Sünde für tot, Gott aber lebend in Christus Jesus! So herrsche nun nicht die Sünde in eurem sterblichen Leib, dass er seinen Begierden gehorche; stellt auch nicht eure Glieder der Sünde zur Verfügung als Werkzeuge der Ungerechtigkeit, sondern stellt euch selbst Gott zur Verfügung als Lebende aus den Toten und eure Glieder Gott zu Werkzeugen der Gerechtigkeit! 

Als Christen sollen wir uns der Sünde für tot halten durch die Gnade Gottes in Jesus Christus.
Das zentrale Ziel Gottes bei der Erlösung ist ja nicht nur, das dem Menschen die von ihm begangenen Sünden vergeben werden, er darf vielmehr, nachdem er diese Vergebung empfangen hat, in einen ganz neuen Bereich geistlicher Erfahrungen hineinkommen.
Die Sünde soll endgültig keine Macht über ihn mehr haben.
Christus hat nicht nur für all unsere Vergehen bezahlt, sondern er hat sich auch mit unserer verderbten, sündigen Natur eins gemacht.
Und als er am Kreuz starb, ist dieser sündige alte Mensch mit ihm zusammen gestorben.
Damit der Gläubige in die Fülle dessen, was die Erlösung umfasst, eintreten kann, muss er zwei einfache aber unumgängliche Bedingungen erfüllen:
Genauso wie Christus gestorben ist, so sollen auch wir uns der Sünde für gestorben halten. Das ist das eine. Christi Tod war unser Tod.
Die zwei Bedingungen, die wir erfüllen müssen, um wirklich zu   erleben, dass wir der Sünde gestorben sind und nun für Gott leben, sind folgende:
Erkennen bzw. wissen und für wahr halten.
Als erstes müssen wir erkennen und wissen, was Gottes Wort über den Tod Christi sagt.
Als zweites müssen wir Gottes Wort für wahr halten, das heißt: Gottes Wort als Wahrheit für uns anwenden. Für jede Situation.
Es gibt keine biblische Wahrheit, die für uns eine größere Bedeutung hat und keine biblische Wahrheit, über die größere Unsicherheit herrscht. Und zwar bei Christen.
„Unwissenheit“ ist das Übel.

Hosea 4.6: Mein Volk kommt um aus Mangel an Erkenntnis.

Um das Erlösungswerk Christi in seiner Tiefe zu erfassen, ist es in erster Linie wichtig, die Wahrheit zu wissen, zu kennen. Da aber Gottes Volk größten Teils diese Wahrheit nicht kennt, kann es auch nicht daran glauben und kann die Auswirkungen nicht erleben.
Darum ist es wichtig, der Gemeinde immer wieder diese Wahrheit zu verkünden. Mit allem Nachdruck. Und in aller Deutlichkeit.
Genau wie im natürlichen Leben auf den Tod eines Menschen das Begräbnis folgt, besteht diese Reihenfolge auch im geistlichen Leben.

Zuerst der Tod – und dann das Begräbnis – dann die Auferstehung.

Das geistliche Begräbnis des alten, sündigen Menschen findet durch die Wassertaufe statt.

Bei jeder Taufe im neutestamentlichen Sinne gibt es zwei aufeinander folgende Schritte: Ein Begräbnis – und eine Auferstehung.

Diese Schritte stimmen mit den beiden Schritten bei der inneren Verwandlung im Herzen des Gläubigen statt, der den Sühnetod Christi an seiner Stelle akzeptiert.

Tod der Sünde gegenüber und neues Leben in der  Gerechtigkeit und für Gott.

Begräbnis im Wassergrab und Auferstehung aus dem Wassergrab hinein in ein Neues Leben, das ab sofort für Gott gelebt wird.

Das ist großartig – aber viele wissen es nicht und können es daher nicht für sich nützen. Sie quälen sich weiter, anstatt neue geistliche Höhen zu erklimmen.

Außerdem: Wir werden in Christus selbst hineingetauft. Nicht in eine Kirche, Gemeinde oder Denomination.

Zweitens hängt die Wirkung der Taufe vom persönlichen Glauben des Täuflings ab: Ohne diesen Glauben ist die Zeremonie nutzlos.
Drittens geschieht dann die Taufe in totaler Abhängigkeit von der Kraft des Heiligen Geistes, die in besonderer Weise freigesetzt wird. Nur der Heilige Geist kann dem Gläubigen die geistliche Kraft geben, die er unbedingt braucht.

Die Taufe kann den zuvor notwendigen Glaubensschritt natürlich nicht ersetzen.

Ihr Lieben, 
danke für die gemeinsame Zeit.
Ich möchte Euch segnen:
Der Herr segne und behüte dich
Der Herr lass sein Angesicht über dir leuchten
Und sei dir gnädig
Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.
 


 80.)  Angst verschwindet durch Biblische Prophetie. 


Ihr Lieben,
In diesem Bericht wollen wir lernen, wie uns die biblische Prophetie hilft, frohen Mutes in die Zukunft zu sehen, weil wir wissen, wie es weiter geht.

Wir beginnen mit zwei Bibelstellen:

Offenbarung 1.3.: Glückselig, der liest und die hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist! Denn die Zeit ist nahe. 


Offenbarung 22. 17-21.: Und der Geist und die Braut sagen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen da  dürstet, der komme! Wer da will, nehme das Wasser des Lebens umsonst! Ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand etwas zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen hinzufügen, die in diesem Buch geschrieben sind; und wenn jemand etwas von den Worten des Buches dieser Weissagung wegnimmt, so wird Gott seinen Teil wegnehmen von dem Baum des Lebens und aus der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben ist. Der diese Dinge bezeugt, spricht: Ja, ich komme bald. Amen; komm, Herr Jesus! Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen! 


Mit meinen eigenen Worten ausgedrückt, sagen diese beiden Bibelstellen: Wer sich glaubend mit biblischer Prophetie beschäftigt und nichts hinzufügt oder davon wegnimmt, der wird keine Angst haben vor den Grausamkeiten und Schrecknissen der allerletzten Periode unseres Zeitalters – sondern der freut sich über die Inhalte der Prophetie – und insbesondere über die bevorstehende Entrückung der Gemeinde.

Wer ein Verständnis davon hat, was bald kommt, was Gott der Vater geplant hat und was er ganz sicher auch ausführen wird – dem gibt dieses Verständnis einen tiefen Frieden.

Dieser tiefe Frieden für die Jünger Jesu ist eines von Gottes Haupt Zielen, die er mit der biblischen Prophetie verfolgt.
Angst und Schrecken hat nur der zu erwarten, der sich oberflächlich und halbherzig oder gar nicht mit biblischer Prophetie beschäftigt.

Das ist leider in vielen Gemeinden unserer Tage der Fall.
Oder gar ungläubig darüber meckert und schimpft, wie viele, selbst fromme  Leute in unsrem Land es tun.

Gründliche Beschäftigung mit biblischer Prophetie hingegen führt jeden Christus gläubigen Menschen in einen tiefen Frieden hinein. Und das ist Gottes Wille für Dich.

Johannes 14.26-27: Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch. Euer Herz werde nicht bestürzt, seid auch nicht furchtsam. 


Es geht hier um einen wunderbaren, perfekten Frieden, wie ihn nur der Himmlische Vater denen geben kann, die sich zu Jesus Christus bekehrt haben. 

Der göttliche Helfer, der Heilige Geist, hilft bei allem Verständnis der nicht immer einfachen prophetischen Zusammenhänge.
Und wir helfen, die Zusammenhänge in unseren ganz normalen Alltag zu integrieren. Deshalb wenden wir uns an die Menschen im deutschen Sprachraum. Denn dazu hat uns der Vater beauftragt. 

Neben Deutschland vor allem auch Österreich, die Schweiz, Südtirol, das Elsass, Teile von Belgien und Luxemburg. Und wo immer es Menschen gibt, die deutsch verstehen.
Denn immerhin macht die biblische Prophetie ein Drittel der Bibel aus.

Noch einmal: Wer gläubig geworden ist an Jesus Christus, der braucht sich nicht zu fürchten vor dem, was Gott der Vater für die Welt geplant hat.

Zugegeben: Die Welt, in der wir leben, wird sich in sehr kurzer Zeit so sehr zum Negativen hin verändern, dass wir kaum mitkommen. Aber Gottes gerechter Zorn gilt nicht seinen Kindern. Wir werden zuvor zu Jesus hin entrückt werden.

1.Thessalonicher 1.10: und seinen Sohn aus den Himmeln zu erwarten, den er aus den Toten auferweckt hat - Jesus, der uns rettet von dem kommenden Zorn.

1.Thessalonicher 5.9: Denn Gott hat uns nicht zum Zorn bestimmt, sondern zum Erlangen des Heils durch unseren Herrn Jesus Christus.


Im Gegenteil: Gott hat einen wunderbaren Plan für die Gotteskinder, um sie seinem Sohn Jesus als Braut zuzuführen, mit ihnen Hochzeit zu feiern, sie zu lieben, zu belohnen und genießen zu lassen.

Freude und Frieden statt Verführung, Sorgen und Angst. Deshalb gibt uns Gott der Vater die Zeichen der Zeit, dass wir wissen, was kommt. Das ist herrlich.

Natürlich wissen wir, dass es genug Leute gibt, die behaupten, dass die Bibel ein Buch mit sieben Siegeln ist. Und dass es unendlich viele Möglichkeiten gibt, die Texte auszulegen.
Doch das stimmt so nicht.

Die Bibel sollte, wo immer es einen Sinn ergibt, wörtlich ausgelegt werden. Das ist der erste und wichtigste Schritt hin zu einem besseren Verständnis schwerer Stellen.

Die Bibel ist kein dunkler, undurchdringlicher Wald mit lauter verwirrenden Allegorien, einer dornigen und stechenden Moral, die nicht in unsere Zeit passt und einem völlig unübersichtlichen Geschichtsverständnis.

Wie kann ich mein eigenes Bibelverständnis verbessern, fragen sich trotzdem viele Menschen. Wie kann ich vor allem die biblische Prophetie besser verstehen?

Genau deshalb sind wir da. Genau da setzen wir an.
Wir bemühen uns, die biblische Wahrheit in leicht verdaulichen Portionen in Form unserer Video Clips anzubieten.
Denn Gott möchte von seinen Geschöpfen verstanden werden, soviel ist klar.

Römer 1.18-21: Denn es wird offenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten,  weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, denn Gott hat es ihnen offenbart. Denn sein unsichtbares Wesen, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, wird seit Erschaffung der Welt in dem Gemachten wahrgenommen und geschaut, damit sie ohne Entschuldigung seien; weil sie Gott kannten, ihn aber weder als Gott verherrlichten noch ihm Dank darbrachten, sondern in ihren Überlegungen in Torheit verfielen und ihr unverständiges Herz verfinstert wurde.


Und wie schon oft in letzter Zeit angesprochen, ist die Bibel und die biblische Prophetie die Wahrheit, nichts als die Wahrheit, die reine Wahrheit, in allem was sie sagt.

Der Gott der Bibel ist die Wahrheit. Mit ihm fängt alle Wahrheit an. Und mit ihm endet alle Wahrheit: Gott sagt uns, was er vorhat. Er lässt uns nicht im Ungewissen. Oder gar im Dunkeln.
Die ganze Bibel, jedes Wort, ist mit Absicht –zielführend – von Gott so und nicht anders gewählt.

Trotzdem ist biblische Prophetie in den meisten christlichen Kreisen nicht sehr populär. Manche sagen gar, dass die biblische Prophetie sie ängstigt.

Weil Satan und der Antichrist darin vorkommen. 
Aber es ist gerade Satan, der Teufel, die alte Schlange, die uns davon abhalten will, uns mit Prophetie zu beschäftigen. Denn dann wissen wir nicht Bescheid, ängstigen uns und sind eine leichte Beute für ihn.

Heuschrecken, Drachen, Dämonen und das Böse ganz allgemein. Ist es da nicht besser, sich mit erbaulichen Dingen in der Bibel zu beschäftigen. So machen es viele.

Aber der alles überragende Einwand: Gott will, dass wir wissen und verstehen, was er vorhat. Damit uns niemand verführen kann und damit wir keine Angst haben. 

Jesaja 46.9-10: Gedenket des Früheren von der Urzeit her, dass ich Gott bin. Es gibt keinen sonst, keinen Gott gleich mir, der ich von Anfang an den Ausgang verkünde und von alters her, was noch nicht geschehen ist, - der ich spreche: Mein Ratschluss soll zustande kommen, und alles, was mir gefällt, führe ich aus.


Gott teilt sein überlegenes Wissen mit uns, seinen Kindern. Nur er ist in der Lage, alles auszuführen, was er ankündigt. Niemand sonst.

Und nur dieses überlegene Wissen bringt uns unter anderem Frieden, Freude, Gelassenheit und es vernichtet jede Form der  Angst.
 
Ja, das bloße Wissen, dass Gott ganz allein die Entscheidungsschlacht zwischen Gut und Böse zu einem für uns guten Ende bringt, das ist schon etwas unglaublich Wertvolles und Wichtiges an sich.

Nur so können wir Jesu Worte richtig verstehen: „Meinen Frieden gebe ich euch.“

Frieden kommt durch Glauben zustande.
Nur so im Glauben kann ich sicher sein, dass Gott für mich sorgt: Jesu Tod und Auferstehung stehen dafür. Ich bin sicher.
Aber Frieden kommt auch durch Wissen und Erkenntnis.
Wenn ich weiß, dass der Doktor einen zuverlässigen Weg kennt, die verstopften Adern in meinem Herzen durch neue zu ersetzen, erst dann kann ich relativ gelassen in den OP fahren.
In der Nacht vor der Kreuzigung sagte Jesus seinen Jüngern, dass er sterben würde, aber dass dieses nicht sein Ende bedeuten würde.

Er hat nicht gesagt: „Jungens wir schaffen das schon.“ Sondern er hat es ihnen genau erklärt.
Gott der Vater gibt uns die biblische Prophetie, damit wir in einem Zustand von perfektem Frieden sind und bleiben.  

Johannes 16.33: Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid guten Mutes, ich habe die Welt überwunden.


Satan hingegen ist daran interessiert, dass wir nicht Bescheid wissen über die Dinge, die sehr bald kommen: Wenn wir uns fürchten, hat er leichtes Spiel mit uns.

Aber wir bleiben dabei: Frieden und die Kraft, dem einen Gott der Bibel zu dienen – das ist und bleibt unser Ziel.

Verwirrung führt in die Schwäche. 

Seit ganz herzlich gesegnet.,   

79.) Angst ausschalten durch die Gegenwart Gottes!


Ihr Lieben,
Zweck dieses Vortrages ist, die Gegenwart Gottes überall bewusst wahrzunehmen und allein dadurch gesegnet zu werden.  

Psalm 31.20-21: Wie groß ist deine Güte, die du bereithältst denen, die dich fürchten, die du denen erweist, die sich bei dir bergen vor den Menschen. Du verbirgst sie im Schutz deines Angesichts vor den Verschwörungen der Menschen; du birgst sie in einer Hütte vor dem Gezänk der Zungen. 

Jesu Gegenwart umgibt uns immer und überall. Jesus ist Gott und Gott ist allgegenwärtig. Unsichtbar – aber voll da.  

Wo wir auch hingehen, Gott ist da.
Aber er ist nicht nur allgegenwärtig. Auch seine mit den menschlichen Sinnen wahrnehmbare Gegenwart, seine sogenannte „manifeste“ Gegenwart ist von Zeit zu Zeit für uns erkennbar. In der Anbetung, beim Lobpreis. In Erweckungszeiten.

Das ist fantastisch. Ein Stück Himmel auf Erden.  

Johannes 16.33: Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid guten Mutes, ich habe die Welt überwunden. 

Jesus will, dass seine Jünger Frieden haben, dass Angst und  Schrecken, der Terror der Welt, sie nicht bedrängen können.
Im Gegenteil: Wir sollen im Frieden und in der Freude der göttlichen Gegenwart auftanken, immer wieder, bis wir für immer bei Jesus sind. 
Jesus sagt, dass wir zu jeder Zeit und unter allen Umständen in den Genuss dieses Friedens kommen können.

Im Schatten der herrlichen Gegenwart Jesu und seines Vaters, der auch unser Vater ist. Auch während wir unseren alltäglichen Aufgaben und Pflichten nachkommen.
Jesus sagt: „Ich bin bei dir und in dir.“

„Ich, Jesus, gehe vor dir, um dir den Weg zu bereiten. Und ich gehe neben dir her“.
„Es wird nie einen anderen Begleiter geben, der so uneingeschränkt für dich da ist wie ich“.
Deine Schritte sollen dadurch eine Leichtigkeit haben, die für andere sichtbar ist.
Lass dich nicht von Problemen und ungelösten Fragen niederdrücken, denn ich trage deine Lasten.

In der Welt erlebst du Angst, Traurigkeit und Anfechtungen – aber lass dich davon nicht unterkriegen, lass dich nicht ängstigen, lass dich nicht entmutigen. 

Denn ich habe die Welt besiegt, ein für allemal. Und deshalb kannst du bei mir Frieden, Zuversicht und Freude und Angstfreiheit finden. Und Gelassenheit, Entspanntheit.  

Johannes 15.4-7: Bleibt in mir und ich in euch! Wie die Rebe nicht von sich selbst Frucht bringen kann, sie bleibe denn am Weinstock, so auch ihr nicht, ihr bleibt denn in mir. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun. Wenn jemand nicht in mir bleibt, so wird er hinausgeworfen wie die Rebe und verdorrt; und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen. Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch geschehen. 

Jesus will uns auf jeden einzelnen Tag ganz persönlich vorbereiten. Jesus ist allwissend und weiß deshalb genau, was dieser neue Tag bringen wird.

Wir hingegen haben nur vage Vorstellungen, machen deshalb unentwegt Pläne und verlieren beim Pläne machen Jesus aus den Augen. 

Deshalb lauert die Angst hinter jedem Busch. Ungewissheit und Angst. Weil wir es selbst nach unseren Vorstellungen richten wollen.

Wir würden am liebsten eine Straßenkarte haben, auf der alle Windungen und Anstiege eingezeichnet sind. Wir würden uns besser vorbereitet fühlen, wenn wir das vor uns liegende Gelände eines 24 Stunden Tages genau kennen würden.

Aber Jesus sagt uns, dass es eine viel bessere Möglichkeit gibt, auf alles vorbereitet zu sein, was vor uns liegt: In dem wir uns Zeit nehmen für ihn, Jesus.

Jesus verspricht uns, dass er uns alles geben wird, was wir brauchen. Jesu lebendige Gegenwart ist das alleinige Unterpfand dafür.

Wenn wir also im Gespräch mit Jesus bleiben, seinen Namen immer auf den Lippen tragen und ihn immer wieder flüstern, dann ordnet er unseren Tag. Und die Angst, der Schrecken hat so keine Chance.

Jesus sagt uns, dass seine herrliche Gegenwart besser ist und uns besser schützt, als die beste Straßenkarte. Wir können Jesus vertrauen. Immer.

2. Mose 33.14:  Er antwortete: Mein Angesicht wird mitgehen und dich zur Ruhe bringen.

Das Angesicht Gottes, ein anderer Ausdruck für die Gegenwart Gottes, ging mit Mose und geht mit uns. Überall hin. Deshalb ist Angst für den, der gelernt hat, in der herrlichen Gegenwart Gottes zu leben, keine wirkliche Alternative.

Epheser 2.6: Er hat uns mit auferweckt und mit sitzen lassen in der Himmelswelt in Christus Jesus.


Jesus sagt zu uns, dass er über den Dingen steht: Im Klartext: Er steht über unseren Problemen, Ängsten, Schmerzen, aufgewühlten Momenten in deinem und meinem Leben. Wir können schon jetzt mit ihm in der Himmelswelt sein.

Er, Jesus steht außerhalb von Zeit und Raum und außerhalb dieser Welt, die sich laufend verändert. Er ist allwissend und allweise. Er hat noch nie einen Fehler gemacht und er wird nie einen Fehler machen.

Jesus sagt uns also völlig zu Recht: „Schau auf mich. Wenn du deinen Blick auf mich richtest, dann erhebst du dich über die Umstände, auch die Umstände gerade deines Lebens.“
Du kannst also schon jetzt in der neuen Welt Jesu, in der Himmelswelt bei und mit Jesus ausruhen. Einzige Bedingung: Dass du im Glauben diesen einen Schritt auf Jesus zu gehst. 
Ja, der erste Schritt ist Jesus Christus. Ihm Dein Herz zu geben. Aber danach geht es darum, eine echte, liebende Beziehung zu ihm aufzubauen. 

Was heißt das: Eine Beziehung geht nur in der Gemeinschaft in einem gegenseitigen Austausch, mit ihm, unseren Herrn, alles zu besprechen, wie im Leben, wenn wir einen wirklichen Freund oder eine Freundin haben mit denen wir unsere wirklichen  Herzensanliegen teilen können.   

Das ist der Weg des Friedens, wenn du im Licht von Jesu lebendiger Gegenwart lebst.
In diesem Leben wirst du immer Probleme haben, aber es darf nicht soweit kommen, dass du deine ganze Aufmerksamkeit den Problemen zuwendest. Das kann zu einer Art „Götzendienst“ werden.

Wenn du das Gefühl hast, im Meer der Umstände zu versinken, dann rufe zu Jesus: „Hilf Mir Jesus“! Und glaube, dass er es tut.

So wählst Du den einen richtigen Weg.

Matthäus 14.28-31: Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, wenn du es bist, so befiehl mir, auf dem Wasser zu dir zu kommen! Er aber sprach: Komm! Und Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser und kam auf Jesus zu. Als er aber den starken Wind sah, fürchtete er sich; und als er anfing zu sinken, schrie er und sprach: Herr, rette mich! Sogleich aber streckte Jesus die Hand aus, ergriff ihn und spricht zu ihm: Kleingläubiger, warum zweifeltest du? 

Lass dich nicht entmutigen, selbst wenn du diesen Satz jeden Tag tausendmal sagen musst: „Herr rette mich“. Und mache es Dir bitte bewusst, du musst das in Deinem Alltag lernen und üben, dass Dein Himmlischer Vater durch Jesus Christus nicht nur in Deinem Herzen wohnt, sondern dass er Dich mit seiner manifesten Gegenwart umgibt. Du kannst es nur Lernen, wenn Du es Dir immer wieder bewusst machst. Und dann kommt der Tag wo du es kapierst.
Jesus verspricht dir, dass er dich genau kennt und dass er genau das richtige tun wird, um dir beizustehen. Jede deiner Schwächen, deiner Problemzonen, deiner Hilflosigkeit.
Denk doch daran: Du stehst ganz am Anfang einer engen Beziehung zu Jesus. Es ist kein leichter Weg, aber es ist der einzige Weg in die Freude und in die göttliche Gelassenheit.
Es ist eine Art Schatzsuche: Jesus ist der Schatz und die Herrlichkeit seiner Gegenwart glitzert und schimmert auf deinem Weg.

Schwierigkeiten gehören dazu. Jesus verteilt sie auf den ganzen Tag, sodass du es locker schaffen kannst.

Hab keine Angst – Jesus will deine Stärke, deine Ruhe, deine Sicherheit sein.
Vertrauen und Dankbarkeit werden dich sicher durch diesen Tag bringen. Vertrauen schützt dich davor, dass du dir Sorgen machst und ihnen zu viel Raum in deinem Denken gibst.
Dankbarkeit hält dich vom Kritisieren und Klagen und Jammern ab, wodurch auch Gotteskinder so leicht verführt werden.

Auf Jesus schauen – das ist eine freie Entscheidung, die man 1000 Mal am Tag treffen muss. Aber so wird Vertrauen langsam aber sicher zu einer wunderbaren Gewohnheit.

Psalm 141.8: Doch auf dich, HERR, mein Herr, sind meine Augen gerichtet, bei dir suche ich Zuflucht. Gib meine Seele nicht preis.

Ich Jesus trage dich und liebe dich durch den Tag. Was auch immer kommen mag.
Noch einmal: „Wenn es in deinem Leben Dinge oder Gedanken gibt, die dir Angst machen, dann komm zu mir und sprich mit mir darüber.“ Das sagt Jesus zu dir.
Wende dich in jeder Lage an mich und bringe deine Bitten vor mich. Tu es mit Dank für das, was ich dir geschenkt habe.
Sag: „Danke Jesus, dass sich mir diese Gelegenheit bietet, dir noch ein Stückchen mehr zu vertrauen.“ Selbst wenn manche dieser Lektionen schwierig sind, so nur lernst du, mir immer mehr zu vertrauen.“
Du bist unendlich reich, wenn du in meinem Frieden lebst!
Und ich segne dich ganz herzlich.
 
 

78.) Lieben was der Vater liebt - und jede Angst verschwindet!

Ihr Lieben,
Zweck dieses Vortrages ist, in einer einfachen biblischen Botschaft aufzuzeigen, wie wir jede Lebens- oder Zukunftsangst besiegen können.

Was für eine herrliche Zeit, in der wir leben dürfen. Alle Generationen vor uns hätten in dieser Zeit leben wollen, um zu erleben, was wir alles erleben. 

Zugegeben: Man muss unbedingt zu Jesus Christus gehören – sonst ist die Zeit keineswegs herrlich oder großartig. 

Und man muss wissen, dass wir schon in ganz kurzer Zeit, in wenigen Jahren, mit Jesus für immer zusammen sein werden. 

Dieser Gedanke setzt ein fast rauschhaftes Vergnügen frei. Jesus – der höchste Name im ganzen Universum. Unser König und Gott. Unser einzigartiger Freund und Bruder. Und wir für immer bei ihm.

Ohne Jesus geht nichts. Und schon gar nicht in unserer Zeit.

Matthäus 24.4: Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Seht zu, dass euch niemand verführe!

Das Schlimmste in dieser Zeit ist Falscheinschätzung, Fehleinschätzung, von Gott und der Welt in der wir leben durch Irrtum, Täuschung und Verführung.

Und Verführung der Jünger Jesu wird von überall her versucht: Durch die Medien, durch die Regierenden und die Opposition, durch die verschiedenen Parteien und ihre Vertreter, durch die verschiedenen Religionen, durch die angepassten Kirchen der Namenschristen, und natürlich durch die Sekten. Und: Durch unbiblisches Denken und Handeln in unseren Gemeinden.

Und wo findet Verführung statt? Überall in Zeitungen, Zeitschriften, Veröffentlichungen jeder Art, Fernsehen, Rundfunk, Internet, sozialen Netzwerken – und in Predigten von vielen Kanzeln - einfach überall. 

Was ist Verführung? Jemanden verleiten, verlocken, wegführen, irreführen – von Jesus wegziehen – auf raffinierte Art und Weise.

Weiter sagt Jesus: 

Matthäus 24. 6: Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören. Seht zu, erschreckt nicht! Denn es muss geschehen, aber es ist noch nicht das Ende.

Jesus sagt uns und all seinen Jüngern: Das Schlimmste in dieser Zeit ist Verführung, und davon gibt es unbeschreiblich viel. Überall. Getarnt und ungetarnt. Auf der ganzen Erde. In jedem Land.

Beispiel: Die menschliche Vernunft gilt flächendeckend als oberste Instanz. Und die Evolution des Menschen als Beleg für ein höher und höher steigendes Menschsein. Aus dem Nichts heraus.

Doch das stimmt nicht! Nichts ist daran wahr. Gott hat den Menschen nach seinem Bild geschaffen. Vor etwa 6000 Jahren. 

Das sagt die Bibel. Die einzige und komplette Wahrheit über das Menschsein finden wir nur in der Bibel. Herkunft, Leben und Ziel des Menschen.

Ohne Bibel kommt der Schrecken, die Angst, der Terror, das Grauen, das ins Unermessliche ansteigt, in unsere Seele, wenn man allein auf die menschliche Vernunft vertraut. Oder die Evolution: Von lebloser Materie zu gottähnlicher Vitalität. 

Es ist wichtig, die Reihenfolge von Jesu Ermahnungen an die Jünger zu verstehen: Erst kommt die Verführung – und dann kommt Angst und Schrecken.

Beispiel: Die vielen Terrorgruppen unserer Zeit. Die Mehrzahl befindet sich im Nahen und Mittleren Osten und muslimischen Regionen Afrikas und Asiens als Boko Haram, Isis, Al Quaida, Al Quds, Al Shabat, Hisbollah, Hamas, Jihad und eine ganze Anzahl weiterer Gruppen.

Sie verbreiten Angst und Schrecken auch in Europa und USA, in  Asien, in Afrika – auf der ganzen Welt.

Unbarmherziger Terror und Schrecken. Oft vor laufender Kamera.

Es gibt nur ein einziges wirksames Gegenmittel: Die vollständige Hinwendung zu Jesus Christus. Und die Annahme der kompletten Bibel des Alten und des Neuen Testaments als Gottes inspiriertes, Irrtums freies Wort. 

Inklusive dem ganz und gar notwendigen Vertrauen auf den einen Gott-Menschen Jesus Christus.

Wer aber Jesus im Herzen trägt und wer der ganzen Bibel als einzig verfügbarer Wahrheitsquelle glaubt – der kann nicht verführt werden und der wird nicht erschreckt werden. Aber nur der.

Das gilt für jeden einzelnen Menschen auf der ganzen Erde.

Die Welt ist beherrscht von Schrecken, Angst und Terror – aber wer Jesus in seinem Herzen trägt – der allein kann angstfrei leben.

Leider leben aber auch Christen keineswegs immer und überall angstfrei. Wie kommt das?

Weil ihnen etwas fehlt: Sie kennen den Vater im Himmel nicht richtig. Ihn und seine unbeschreibliche Liebe zu uns. Und seine Fürsorge und Zielstrebigkeit mit dieser Welt.

Und dass sie nicht gelernt haben, den Vater zurück zu lieben und alles was der Vater liebt. Und alles, was der Vater anordnet.

In unserer Überschrift steht eigentlich schon alles drin: Wenn man nicht verführt wird in dieser Zeit, dann braucht man sich auch nicht zu fürchten. Nicht fürchten und nicht erschrecken.

Denn die Wahrheit macht uns frei von aller Angst. Wenn wir wirklich drin sind in der vollen Wahrheit, dann schaltet die Wahrheit die Angst aus. Komplett. Jesus sagt: Ich bin die Wahrheit.

Das ist ein Wunder. Jesus, die Wahrheit,  schaltet die Angst und den Schrecken einfach ab, wenn wir ihn und seinen Vater lieben.

Wir müssen Jesus, die Wahrheit, kennen, möglichst viel von dieser  Wahrheit. Die Bibel besteht schließlich aus 66 Büchern. Und kaum einer von uns kann alle Details wissen und behalten. 

Doch in uns wohnt der göttliche Helfer: Der Heilige Geist!

Deshalb ist es gut, sich auf das zu konzentrieren, was der Vater im Himmel liebt. Wenn wir das lieben, was der Vater liebt, dann hat die Verführung und die Angst bei uns keine Chance.

Wie kommt das?

Weil uns der Heilige Geist wie durch eine unsichtbare Nabelschnur mit dem Herzen des Vaters verbindet. Weil wir mit dem Vater verbunden sind und dasselbe jetzt ganz bewusst wollen, was er will. Er ist der Geist des Vaters und des Sohnes.

In seiner unsichtbaren aber überall verfügbaren Gegenwart finden wir Wahrheit, Frieden, Freude, Gelassenheit und Liebe im Überfluss. Lauter Eigenschaften, die in der Lage sind, Verführung,  Angst und Schrecken auszuschalten.

Das ist fantastisch. Ein Beispiel:

5.Mose 10.17-19: Denn der HERR, euer Gott, er ist der Gott der Götter und der Herr der Herren, der große, mächtige und furchtbare Gott, der niemanden bevorzugt und kein Bestechungsgeschenk annimmt, der Recht schafft der Waise und der Witwe und den Fremden liebt, so dass er ihm Brot und Kleidung gibt. Auch ihr sollt den Fremden lieben; denn Fremde seid ihr im Land Ägypten gewesen. 

Hier sagt uns die Bibel, dass der Vater den Fremden liebt. Und dass auch wir den Fremden lieben sollen. Und dass der Vater das Waisenkind und die Witwe liebt, die sozial Schwachen und ihnen Recht verschafft. Und das sollen auch wir tun, so gut es geht. 

Nicht mit Worten, sondern ganz praktisch, indem wir diesen Personengruppen Brot und Kleidung geben. Ihnen helfen. Den Flüchtling, den armen Schlucker, der bei uns lebt. 

Psalm11.7: Denn gerecht ist der HERR. Gerechte Taten liebt er. Aufrichtige schauen sein Angesicht.

Der Herr liebt Gerechtigkeit. Gerechtigkeit ist der Gegensatz zu Gesetzlosigkeit. In seinem Wort hat er uns Recht und Gerechtigkeit genau beschrieben. 

Und Aufrichtigkeit. Aufrichtig heißt so viel wie ehrlich sein. Aufrichtige werden in seiner Gegenwart leben, sein Angesicht schauen.

Psalm 78.68: sondern er erwählte den Stamm Juda, den Berg Zion, den er geliebt hat.

Der Stamm Juda und der Berg Zion stehen für Jerusalem, für den Staat Israel und für das Judentum. Gott der Vater liebt Israel und die Juden – auch wenn er zu allen Zeiten viel Mühe mit ihnen hatte. Er möchte, dass wir lieben, was er liebt.

Johannes 3.35: Der Vater liebt den Sohn und hat alles in seine Hand gegeben.

Das ist gewissermaßen der Liebesgipfel: Der Vater liebt den Sohn, unseren Herrn Jesus Christus. Ihn hat er an die höchste Stelle im Universum gesetzt. Für uns. Jesus Christus steht beim Vater ganz oben, an erster Stelle. Ihn mit all unserer Kraft zu lieben, ist unser allerhöchstes Vorrecht.

2. Korinther 9.7: Jeder gebe, wie er sich in seinem Herzen vorgenommen hat: nicht mit Verdruss oder aus Zwang, denn einen fröhlichen Geber liebt Gott. 

Auch von uns erwartet Gott der Vater, dass wir nicht an materiellen Dingen hängen, dass wir nicht knausrig und eng sind, sondern dass wir mit anderen, Bedürftigen gerne und freigiebig teilen, was wir haben.

Diese sehr knappe Auflistung, von menschlichem Verhalten, das sich am himmlischen Vater orientiert, trägt dazu bei, Ängste, Sorgen, Nöte zu vermeiden und stattdessen ein frohes und dankbares Herz zu haben.

Jesus sagt, dass die Verführer mitten unter uns sind. Sie regieren diesen gefallenen Planeten mit unnachgiebiger Härte auf seinen unvermeidbar rutschigen Wegen.

Niemals war eine Warnung unseres Herrn Jesus wichtiger als diese. Und wir brauchen besonders zwei Geistesgaben mehr als alles andere: Die Gabe der Geisterunterscheidung und die biblisch begründete Gabe der Prophetie. 

Was so viel heißt wie: Wir brauchen den permanenten Einfluss und die Führung des Heiligen Geistes in diesen aufregenden Tagen.

Gegen religiöse Verführung, soziale Verführung und mehr.  



77.) Eine lange Zeit der Vorbereitung.

Ihr Lieben,

ich bin sehr froh, dass ich zu diesem besonderen Anlass, dem 80zigsten Geburtstag meines Mannes Rudi, dieses Thema mit Euch teilen darf.

Mein Anliegen ist es, durch diesen Vortrag in erster Linie aufzuzeigen, wie unser allmächtiger Vater Gott aus einem ziemlich kaputten 43 jährigen Leben nach und nach alles neu entwickeln und gestalten kann. 

Für meinen Mann Rudi besaß der Psalm 40 die Verse 2-6 nach seiner Bekehrung eine sehr große Bedeutung. Dort heißt es:

Beharrlich habe ich auf den HERRN geharrt, und er hat sich zu mir geneigt und mein Schreien gehört. Er hat mich heraufgeholt aus der Grube des Verderbens, aus Schlick und Schlamm; und er hat meine Füße auf Felsen gestellt, meine Schritte fest gemacht. 

 

Und in meinen Mund hat er ein neues Lied gelegt, einen Lobgesang auf unseren Gott. Viele werden es sehen und sich fürchten und auf den HERRN vertrauen. 

 

Glücklich der Mann, der den HERRN zu seiner Zuversicht macht und sich nicht wendet zu den Drängern und den in Lüge Festgefahrenen! 

 

Vielfach hast du, HERR, mein Gott, deine Wundertaten und deine Pläne an uns vollbracht; nichts ist mit dir zu vergleichen. Wollte ich davon berichten und reden - sie sind zu zahlreich, um sie aufzuzählen“. 

 

Rudi wurde am 16.März 1939 in Berlin geboren.

 

Er ist in Osnabrück aufgewachsen und lebte bis zum Abschluss seines Abiturs dort. Danach zog er mit seinen Eltern nach München, wo er eine Banklehre absolvierte.

 

1974 wanderten Rudi,  Billa und ihre Tochter Claudia von München für knapp vier Jahre nach Andorra aus. Eigentlich, um dort zu bleiben. Doch es kam anders.

 

1978 zogen wir von Andorra nach Frankfurt. Wir wohnten 34 Jahre in  der gleichen Wohnung in Frankfurt. Mitten in der City. In dieser Zeit bis zur Gemeindegründung des Christlichen Zentrums Frankfurt arbeitete Rudi als freier Journalist.

 

Silvester 1981/82 waren wir in Garmisch-Partenkirchen bei meinen Schwiegereltern zu Besuch. Gegen 24.00 Uhr, als wir auf dem Balkon standen und in den klaren Sternen Himmel schauten, nahm Rudi  Claudia und mich in seine Arme und sagte zu uns, dass sich unser Leben im neuen Jahr radikal verändern würde. Wir fragten ihn, was er denn damit meinte, aber er konnte uns keine Antwort darauf geben.

 

Am 18. Januar 1982 fand Rudi während eines Lehrgangs in Freudenstadt/Schwarzwald zu Jesus Christus. Wie genial von Gott für Rudi: Freudenstadt, die Stadt der Freude für die Neugeburt auszusuchen.

 

Er kam nach Hause und erzählte uns, dass er die einzige Wahrheit gefunden hat und Jesus Christus in sein Herz eingeladen hat.

 

Er erzählte uns von dem übergroßen Glück in seinem Herzen. Er war von einer Sekunde auf die Andere so eingewoben in die Liebe Gottes. 

Im gleichen Jahr kamen auch Claudia und ich zum Glauben an Jesus Christus.

 

Und unser Leben veränderte sich tatsächlich radikal - so wie es Rudi uns Silvester 1981/82 prophetisch angekündigt hatte. 

 

Wir sind unendlich dankbar, dass wir in diesem auslaufenden 2000jährigen Gemeindezeitalter leben und unseren Herrn Jesus Christus erkennen durften. Alle Generationen vor uns haben sich ebenso wie unsere Generation gewünscht, die Entrückung und Wiederkunft Jesu miterleben zu dürfen. Unsere Generation lebt in der Zeit, wo biblische Prophetie sich vor unseren Augen erfüllt. 

 

Unsere geistliche Erziehung der ersten Jahre bekamen wir in der Freien Evanglischen Gemeinde in Frankfurt. Bis Oktober 1988 leiteten Rudi und ich dort den Kreis junger Erwachsener. Wir lernten so viele wunderbare junge Menschen kennen.

 

1987/88 kreuzten sich unsere Wege mit Andreas Herrmann und im Oktober 1988 gründeten mein Mann Rudi & Andreas das Christliche Zentrum Frankfurt und ein Jahr später gründete Andreas und Rudi das Christliche Zentrum Wiesbaden. Nach einer  intensiven Fasten-  und Gebetszeit der Beiden im Taunus war ihnen klar, das Andreas die Gemeinde in Wiesbaden übernimmt und Rudi in Frankfurt bleibt.

 

Unser Leben war in den darauf folgenden 14 Jahren ausgefüllt mit wunderbaren Aufgaben für das Christliche Zentrum Frankfurt und den Leib Jesu national und international.

 

In dieser Zeit durften wir lernen, lernen und nochmal lernen!

Schon bald nach Rudis Bekehrung bekam Rudi von unserem Himmlischer Vater in besonderer Weise Israel aufs Herz gelegt. Rudi nahm diese Berufung der Aufklärung und Verantwortung für Israel sehr ernst. Das Christliche Zentrum Frankfurt wurde in seiner Pastorenzeit darüber intensiv belehrt über die lebenslange Verantwortung die wir als Deutsche gegenüber Israel und den jüdischen Menschen in der ganzen Welt haben. Wir waren mehrmals mit der Gemeinde in Auschwitz. Aber wir haben als Gemeinde auch gefeiert. Unter anderem unser Israelfest 1997, Ehrengast war damals Trude Simonson, die Vorsitzende des Gemeinderates der jüdischen Gemeinde in Frankfurt.

 

Ebenso hat Gott damals in besonderer Weise meinem Mann das Buch der Offenbarung, dass Johannes uns im Auftrag Jesu im Jahr 98 nach Christus über die Endzeit geschrieben hat, aufs Herz gelegt. All die vergangenen Jahre bis zum heutigen Tag sind wir mit den Themen dieses Buches beschäftigt. Im nach hinein erkennen wir in allem die für uns notwendige, wunderbare, Jahrzehnte dauernde, Vorbereitung unseres Himmlischen Vaters, für die jetzige Zeit.

Der Jesus Tag in Berlin am 20. Mai 2000 war ebenfalls ein großes Highlight im Leben meines Mannes: Mein Gott, was waren wir aufgeregt.  

 

Im Juni 2002 war es dann soweit: Mein Mann übergab das Christliche Zentrum Frankfurt  an die nächste Generation.

 

Bei meinen Recherchen für diesen Geburtstags Vortrag fand ich auch unter Anderem ein  von uns viele Jahre nicht mehr beachtetes prophetisches Wort von Ed Traut vom 29.10.2006. Er ist ein prophetischer Mann, geboren in Südafrika, jetzt wohnhaft  in den USA. Das, was Ed uns im Auftrag Gottes damals  zugesagt hatte, ist inzwischen Realität in unserem Alltag geworden. Deswegen werde ich teilweise auch daraus vorlesen.

 

Ich war 2006 davon überzeugt, dass unsere aktive Arbeit im Reich Gottes abgeschlossen sei. Ed Traut jedoch sprach zu uns folgendes:

 

„Die Zeit in der ihr euch jetzt in eurem Leben gerade befindet ist die wichtigste Zeit eures Lebens. Es wird die segensreichste Zeit sein, die erfolgreichste Zeit und die glücklichste Zeit und die effektivste Zeit eures Lebens.

 

Ihr habt in den letzten Jahren so viele Dinge versucht, um Gottes Pläne durchzubringen. Und all das war gut. Und jetzt, wenn Gott euch aus dieser Zeit des Schutzes und der Verwahrung herausholt, wird er euch so sehr segnen, dass ihr erkennt, dass das alles nur von ihm kommen kann. Da wird keine eigene Anstrengung mehr dabei sein.

Gott hat euch nicht nur zu einer Region berufen oder zu einer Stadt oder einer Gemeinde sondern zu der ganzen Nation. 

 

Und ihr sagt: Herr das haben wir alles schon gehört aber bis her ist noch nicht groß was passiert. 

 

Und der Herr sagt: „Ich tue jetzt etwas Neues“.

 

Und die Zeit in der ich euch dafür zugerüstet habe, also diese Zeit auf die ich euch vorbereitet habe, kommt jetzt bald.

 

Weil ich euch zu Vater und Mutter im Geist gemacht habe. 

 

Und da ist ein Schrei aus diesem Volk nach Vätern. Nach solchen, die das Volk lieben und ernähren. 

 

Ich werde euch benutzen und gebrauchen um eine junge Generation wie eine Armee Gottes aufstehen zu lassen. 

 

Jahrelang habt ihr eure eigene Altersgruppe, eure eigene Generation genährt, aber jetzt richtet ihr euch aus nach den folgenden, nächsten Generationen.

 

Weiter sagte Ed zu uns: Gott wird euch weiterhin segnen.Es ist eure Zeit! 

 

Meine Schwester, der Herr will dass du weißt,  dass deine Probleme sehr kleine Probleme sind. Gott hat sehr sorgfältig auf dich aufgepasst. Aber es kommt eine Zeit, in der Segen kommt aus jedem Teil dieses Landes und Gott wird dich so reich segnen für die Jahre des Opfers. Du hast nie um etwas gebeten du hast dich nie beklagt -  aber der Segen Gottes ist auf dir.

 

Und ich werde eure beiden Körper heilen und euch stark machen und werde euch wieder jung machen.

 

Ich ordne eure Strukturen neu und bringe Helfer hinzu. Ich habe euch ein gutes, treues, loyales Team gegeben. Aber ich füge hinzu Stärke und Ressourcen. 

 

Ich werde eine kleine Tür im Fernsehbereich öffnen. Und das wird eine sehr wichtige Tür sein. Gott sagt, ich habe dich nicht berufen zur Gemeinde durchs Fernsehen zu sprechen, sondern zur Nation. Und ich werde dir eine Plattform geben, die vielleicht klein aussieht, die aber sehr viel aufrühren wird. Und einen Effekt des Königreiches Gottes haben wird. Amen!“  

 

Diese Aussage von Ed Traut, dass Gott unsere Körper heilen wird, stark und jung machen wird, das hat Gott unter anderem, akustisch hörbar im August 2013 in unserem Wohnzimmer uns nochmal persönlich zugesagt. Und diese Erfahrung mit Gott hat mein und Rudis Leben nochmal regelrecht revolutioniert.

 

2015 bekam mein Mann also 9 Jahre nach dem prophetischen Wort von Ed Traut, durch unseren Schwiegersohn Andreas die Anregung, das Wort Gottes in einem Clip über YouTube im deutschsprachigen Raum zu verteilen.

Wir konnten uns überhaupt nicht vorstellen, wie das funktionieren sollte.

Aber unser Vater Gott wollte es so und deshalb schenkte er auch Gelingen. Im Mai 2015 haben wir mit Simone als Kamerafrau unseren ersten Video Clips veröffentlicht. Da Simone aus zeitlichen Gründen nicht bei diesen Video Arbeiten weiter mitmachen konnte, brachte sie uns mit Adelmo zusammen. Er ist ein fantastischer Kameramann und wir sind für ihn und für das gesamte Father’s House Team sehr dankbar.

 

Adelmo bitte hier alle vorhandenen Video Clips bei You Tube einblenden wenn ich weiterspreche. 

 

Wir haben in der nun fast 4 Jahre bestehenden Video Arbeit  etwa 120 Video Clips veröffentlicht. Wir haben über 1,1 Millionen Aufrufe und über 5600 Abonnenten. Wir bekommen Post aus allen deutschsprachigen Ländern und darüber hinaus.  

 

Zum 80zigsten Geburtstag wünscht sich mein Mann so sehr, dass du dir liebe Leserin und du dir lieber Leser unsere Video Clips bei You Tube nicht nur das eine oder andere Video dir ansiehst. 

 

Sondern dir die ganze Fülle der Videos, die wir dir als Father’s House Ffm e.V. anbieten, ansiehst. 

 

Warum? Wenn du dir nur einen Clip ansiehst, kann es leicht sein, dass du zu einem falschen Ergebnis kommst. Denn es ist durch die Zeitbegrenzung für einen Video Clip oft nicht möglich, das große Ganze abzudecken. Deshalb haben wir die vielen Videos im Umlauf gebracht um deine Fragen jeweils einzeln zu beantworten und dir ein umfassendes Bild von dem Leben als Christ in der Endzeit zu geben. 

 

Daher ist es auch wichtig, jeden Video Clip ganz bis zum Ende anzusehen, damit Du die Informationen zu einem bestimmten Sachverhalt auch komplett mitbekommst. Nur so kannst Du im Glauben wirklich wachsen und Dein Christsein als Jünger Jesu voll genießen.

 

Sehr oft kommen Gäste aus der gesamten Bundesrepublik zu unserer einmal im Monat stattfindenden Father’s House Veranstaltung. Klemens Schütte, Rudis Lieblingsfreund, hat zu diesen Veranstaltungen wunderbare Anbetungslieder und Balladen kreiert.

 

Wir danken jeden Tag unserem Herrn und Gott, dass wir diese Arbeit an unserem Mauerabschnitt von ihm bekommen haben. Alles gehört ihm.  Er bekommt alle Ehre und allen Dank! Und wir dürfen uns darüber freuen.

 

Wir staunen wie Gott unser Leben umgekrempelt hat und aus einer kaputten Persönlichkeit Neues schafft und seine Liebe hinein fließt, damit diese Person sie an viele Menschen weiter geben kann. Gott bekommt alle Ehre! 

 

Wir hören öfters abends Musik, wir lieben Musik, auch noch mit 80zig Jahren. Einer unserer Favoriten ist Eric Clapton. Er singt in einem seiner Lieder mit Steve Winwood  zusammen -  „In the presence of he Lord“:

 

Er besingt in diesem Lied die herrliche Gegenwart Gottes: Er singt: „Schließlich habe ich einen Weg für mich zum Leben gefunden: In der Gegenwart des Herrn!“

 

„Jeder Mensch hat in dieser Beziehung ein Geheimnis, eine Geschichte von besonderer Bedeutung.

 

Ja, jeder Mensch  hat seinen ganz eigenen Weg: Ich hab letztlich meinen Lebensweg gefunden: In der Gegenwart des Herrn.“

 

Solltest du liebe Zuschauerin und du lieber Zuschauer noch keine echte, ernsthafte Entscheidung für Jesus Christus getroffen haben, aber du merkst, es bewegt sich etwas in deinem Inneren, dann möchte ich dich herzlich bitten, gehe diesem inneren Impuls nach. 

 

Denn es ist so, solange du Jesus Christus nicht bewusst in dein Herz gebeten hast, solange denkst und empfindest du wie die Welt denkt und empfindet. Du kannst das Handeln Gottes nicht verstehen. Aber in dem Moment, wo du diesen ersten Schritt getan hast und Jesus ganz bewusst in dein Herz bittest, passiert etwas Göttliches in deinem Herzen, es fühlt sich an als ob ein Schalter in deinem Innerem von einer Seite auf die andere Seite umgelegt  wurde, du bist durch dein Gebet mit Gott verbunden. Dein Geist lebt. Du beginnst Göttliches von Weltlichem zu unterscheiden.

 

Wenn du dich jetzt angesprochen fühlst, bitte ich dich mitzubeten.

 

Lieber Herr Jesus Christus: Ich gestehe, dass ich ein Sünder bin, und dass ich Dich und Deine Vergebung brauche. 

 

Ich will von meinen Sünden und ihren Folgen vollständig frei werden, mich von allem Bösen abwenden, und Dir ganz und gar nachfolgen. 

Jesus, ich möchte, dass Du mein Herr und Gott  bist und ich öffne mein Herz und mein ganzes Wesen für dich und lade dich ein, in meinem Herzen für immer zu wohnen. 

 

Ich glaube, dass Du der Sohn Gottes bist, der für mich und alle meine Sünden am Kreuz auf Golgatha gestorben ist, dass Du begraben wurdest, und nach 3 Tagen wieder zum Leben auferstanden bist, und dass Du ein zweites Mal auf die Erde zurückkommen wirst. 

 

Ich danke Dir für das Geschenk des ewigen Lebens und empfange es, durch den Glauben an Dich allein. Ich empfange Dich als Herrn und Erlöser in allen Bereichen meines Lebens und ich bete, dass Du immer für mich da bist. 

 

Nun Herr, fülle Du mich bitte mit deinen Heiligen Geist. Danke für alles! Danke dass ich jetzt ein Kind Gottes bin. Dein Vater ist jetzt auch mein Vater. Amen.

 

Ihr Lieben ich danke euch herzlich für diese Zeit.

Ich wünsche euch den Schutz unseres allmächtigen Vatergottes und die erfahrbare Erkenntnis seiner Gnade. Eure Billa Pinke

76.)  Der neue messianische Mensch entsteht in Israel.

Ihr Lieben,

Mit dem 1. Kommen des Messias Jesus und dem Ausgießen des Heiligen Geistes an Pfingsten kam das Königreich Gottes in einem größeren Maße auf die Erde, als in der Zeit vor dem Neuen Bund.

Während im Alten Bund der Geist Gottes im Allerheiligsten des Tempels wohnte, wurde seit Pfingsten jeder Gläubige an Jesus gleichzeitig ein Tempel und eine Wohnstätte für den Heiligen Geist.

Und auch die unsichtbare Gemeinde Jesu Christi ist ein Tempel des Heiligen Geistes.
Israel, das offizielle Israel, erwartet immer noch das Kommen des Messias, damit er sie von ihren Feinden befreit.

Gott würde seinen Zorn auf die Nationen ausschütten, und es würde eine solch mächtige Befreiung Israels stattfinden, dass dadurch die Blindheit von den Nationen weichen würde und sie alle in das Königreich Gottes strömen würden.

Israel wünschte sich, das Haupt der Völker der Welt zu sein und das Wort Gottes würde von Jerusalem ausgehen.

Die ganze Welt würde unter der Herrschaft des Messias aufatmen und Israel würde nun endgültig seiner Berufung gerecht werden.

Niemand in Israel dachte auch nur im Traum daran, dass noch eine 2000 Jahre dauernde Übergangszeit folgen würde, bis die Vollzahl der Nationen das Evangelium gehört hatten. Erst danach sollte das messianische Zeitalter beginnen.

Apostelgeschichte 10.13-16: Und eine Stimme erging an ihn: Steh auf, Petrus, schlachte und iss! Petrus aber sprach: Keineswegs, Herr! Denn niemals habe ich irgendetwas Gemeines oder Unreines gegessen. Und wieder erging eine Stimme zum zweiten Mal an ihn: Was Gott gereinigt hat, mach du nicht gemein! Dies aber geschah dreimal; und das Gefäß wurde sogleich hinaufgenommen in den Himmel. 


Die ersten Heiden kommen zum Glauben. Mit dem Entstehen des Neuen Bundes fingen Juden und Nationen an, den einen neuen Menschen und den Leib des Messias zu formen.
Mitte des zweiten Jahrhunderts nachchristlicher Zeit verloren die meisten Menschen in den Nationen das Verständnis für die fortdauernden Gaben und Berufungen im Volk Israel.
Folgende Fragen wurden und werden immer wieder gestellt:

Wenn doch die ganze Kirche ein Königreich von Priestern ist, was ist dann noch von der priesterlichen Rolle übriggeblieben, die Gott der Vater der Nation Israel gegeben hatte?
Ist der gläubige Überrest Israels, die jüdischen Gläubigen an Jesus, sind sie Teil dieser Berufung?

Was macht den Unterschied der Berufung Israels aus, wenn man an Jesus Christus gläubig geworden ist?

Viele Christen behaupten, dass die Berufung Israels aufgehört habe durch die neu entstandene Kirche Jesu Christi und den Neuen Bund. Sie haben den Begriff „Israel“ von dem ethnischen Volk Israel weggenommen und der Kirche gutgeschrieben.

Andere haben behauptet und behaupten immer noch, dass selbst wenn da noch eine Berufung ist, dass aber die Jesus gläubigen Juden daran keinen Anteil haben. Was natürlich in krassem Gegensatz zur apostolischen Lehre steht.

Wo sind Juden und Nationen gleich und wo unterscheiden sie sich? Wo ist die Priesterschaft von Nationen und Juden gleich und wo ist sie unterschiedlich?

Zuerst also beschäftigen wir uns mit der fortdauernden Berufung Israels als Volk Gottes. Und das, obwohl die große Mehrheit des Volkes nicht an Jeschua gläubig ist.
Selbst im Unglauben können die Juden nicht anders als durch ihre Existenz die Wahrheit der Schrift zu bezeugen. Vor allem die Wahrheit der Torah.

In der völligen Zerstreuung in der Diaspora hat sich die Schrift exakt erfüllt.

3.Mose 26 und 5.Mose 28, wo Segen und Fluch über Israel ausgesprochen werden, beweisen das. Welche Nation außer der jüdischen hat in all den Jahrhunderten in der Diaspora überlebt, ohne Assimilierung und ohne Untergang.

Dies ist ein Beweis, der nicht zu widerlegen ist. Und der die Welt verantwortlich macht gegenüber dem Wort Gottes. Israels Leiden in der Geschichte passt genau in das Bild und auch die Aussage Jesu, dass die Heiden Jerusalem zertreten würden.
Gott gab Zeiten der Gnade, aber er ließ auch den gnadenlosen weltweiten, satanischen  Antisemitismus zu.

Aber gleichzeitig war das Verhalten der Kirche und der Nationen, in denen sich Juden aufhielten ein göttlicher Test, und ein Gericht über die Völker.

1.Mose 12.3: Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde! 

Dieses Grundgesetz gilt nach wie vor. Alle Nationen werden daran gemessen, wie sie die Juden behandelt haben. Die Rückkehr des jüdischen Volkes in das Land Israel, ohne dass die Mehrheit des Volkes an Jesus als Messias glaubt, ist wiederum ein wichtiger Indikator für die Wahrheit des Wortes Gottes. Nie in der Geschichte der Völker ist ein Volk nach so vielen Jahren in der Verbannung in sein Land zurückgekehrt.

Sacharja 12.10: Aber über das Haus David und über die Bewohnerschaft von Jerusalem gieße ich den Geist der Gnade und des Flehens aus, und sie werden auf mich blicken, den sie durchbohrt haben, und werden über ihn wehklagen, wie man über den einzigen Sohn wehklagt, und werden bitter über ihn weinen, wie man bitter über den Erstgeborenen weint.


Hier wird gesagt, dass die Juden in ihr Land zurückkehren, bevor sie sich zum Messias bekennen.

Hesekiel 37 geht sogar zurück zu den Juden nach dem Holocaust: Trockene Knochen ohne jedes Leben. Aber der Vater stellt sie als Nation wieder her, bevor er seinen Heiligen Geist ihnen als Volk gibt.

In all diesem, der Zerstreuung, der jüdischen Geschichte, der Wiederherstellung des Landes, der Rückführung aus allen Himmelsrichtungen, erkennen wir die Gaben und Berufungen Gottes – wie sie fortdauern trotz der Gemeinde Jesu und wie sie Zeugnis geben von der Wahrheit des Wortes Gottes.

Der fortdauernde jüdische Lebensstil mit Sabbat und den Festen des Herrn ist immer noch ein Bild der Erlösung und der geistlichen Wahrheit zum Segen und Verständnis für die Welt.
Man mag einwenden, dass Israel selbst über die wahre Bedeutung der Feste wegen seines Unglaubens nicht richtig informiert ist – und das ist wahr.

Trotzdem sind die Bilder für die Welt gültig und wertvoll. Auch bei vielen biblischen Filmen sind die Hauptdarsteller weit davon entfernt, selbst an die Bibel zu glauben. Dennoch sind es großartige Filme und Menschen werden durch solche Filme zum Glauben an Jesus geführt.
Die meisten orthodoxen Juden glauben an die hebräischen Schriften – auch wenn sie längst nicht alles verstehen, was dort über Jesus gesagt wird. Viele grundlegende Bedeutungen der Schrift werden im Leben dieser jüdischen Menschen reflektiert.

Die Berufung Israels ist unwiderruflich und dauert deshalb an.

Eine der Hauptberufungen Israels ist das für bittende Element für die Nationen. Gilt diese Berufung weiter trotz des Unglaubens an Jesus? Ja, denn das Wort Gottes kommt nicht leer zurück, ob es im Glauben oder Unglauben ausgesprochen wird.

Allerdings wird mit dem Glauben an Jesus, den Messias eine ungleich größere für bittende Kraft in das jüdische Leben kommen. Dem Willen Gottes entsprechend ist Israel eine stellvertretende  Nation unter allen Nationen. Sie vertritt den Gott der Bibel und seinen Messias. Die Gemeinde Jesu ist die Vertreterin aller Nationen. Bevor Jesus das zweite Mal die Erde berührt, muss ein entsprechender Teil jeder Nation für das Evangelium gewonnen werden.

Matthäus 24.14: Und dieses Evangelium des Reiches wird gepredigt werden auf dem ganzen Erdkreis, allen Nationen zu einem Zeugnis, und dann wird das Ende kommen.

Wird Jesus dann kommen? Nein! Zuerst muss die Priesternation Israel den Herrn Jesus mit folgenden Worten einladen und willkommen heißen:

Matthäus 23.39: denn ich sage euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht sehen, bis ihr sprecht: "Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn!" 

Der gläubige Rest Israels, der noch jüdisches Leben lebt und Teil der jüdischen Nation Israel ist, ist der Beweis dafür, dass Gott seinen Bund mit der Nation Israel als Ganzes fortführt.
Der gerettete Überrest Israels, die jüdischen Gläubigen an Jesus den Messias, die leben das Bild aus, was jüdisches Leben bedeutet mit dem vollen Verständnis der Erfüllung in Jesus. 
Nur die messianischen Juden in ihrer Glaubens- und Geistesfülle, können die für bittende Bedeutung jüdischen Lebens in Jesus ausdrücken.

Was über die Nation Israel gesagt wurde, das gilt auch für die messianischen Juden. Die jüdischen Nachfolger Jesu sind Teil des Staates Israel und sind gleichzeitig Teil des Leibes Jesu, des Neuen Menschen, der Gemeinde. 

Sie werden also mit der Gemeinde entrückt. Das sind heute nach meiner Schätzung etwa 1 bis 2 Millionen Menschen.

Der jüdische Gläubige an Jesus hält durch sein jüdisches Leben das Schriftverständnis von der Berufung Israels aufrecht.

Wichtig: Der jüdische Nachfolger Jesu, der aber bewusst Jude bleibt und nicht in eine christliche Kirche geht und dabei seine jüdische Identität verliert, ist der Beweis für die Fortdauer der Gaben und Berufungen der Nation Israels als Ganzes.

Römer 11.5: So ist nun auch in der jetzigen Zeit ein Rest nach Auswahl der Gnade entstanden.

Paulus benutzt sein eigenes Jüdisch sein als Beweis dafür, dass Gott Israel nicht verworfen hat. Vielmehr ist da ein gläubiger Überrest.

Wenn da eine gerechte Minderheit ist, dann ist durch sie das Ganze geheiligt.
Auch Römer 11.16-24 macht nur Sinn, wenn jüdische Nachfolger Jesu ein jüdisches Leben führen. Wenn ein jüdischer Jesus Jünger den Sabbat feiert dann  kommt dem eine andere Bedeutung zu, als wenn ein traditioneller Jude Sabbat feiert. Denn dem fehlt das rechte Verständnis.

Umgekehrt: Wenn ein jüdischer Jesus Jünger dagegen das jüdische Leben verlässt, dann drückt er damit aus, das Israel biblisch keine Bedeutung mehr hat und dass er nicht mehr Teil der jüdischen Nation ist.

Auf dem Apostelkonzil in Apostelgeschichte 15 erklärte Jakobus, dass die Nationen Christen frei sein sollten von jüdischen Riten. Aber er ordnete an, dass die Torah, die 5 Bücher Mose, weiter gelesen werden sollten in den Gottesdiensten.

In Vorbereitung ist ein II. Jerusalem Konzil, wo die jüdischen Nachfolger Jesu davon befreit werden, in eine christliche Gemeinde einzutreten.

Fest steht: Immer noch hat jüdisches Leben diese drei Hauptbedeutungen:
Zeichen der Erlösung und der geistlichen Wahrheit Prophetische Aktion für das, was noch kommt. Für bittende Aktivität für die Errettung der Welt. Die ganze Nation Israel wird eines Tages in der Gemeinde Jesu sein und dennoch die Nation Israel bleiben.

Messianische Juden spielen eine notwendige Rolle, denn im Römerbrief heißt es, dass zuerst nur ein Überrest, dann aber ganz Israel gerettet wird.

So ihr Lieben: Jetzt kennt Ihr die bleibende Berufung Israels. Seit ganz herzlich gesegnet.
 
 
 
  
 
   
 

 

75.) Lieben, was Gott liebt.

Ihr Lieben,

  beginnen wir mit einer Bibelstelle:


Psalm137.5-6: Wenn ich dich vergesse, Jerusalem, so werde vergessen meine Rechte! Es klebe meine Zunge an meinem Gaumen, wenn ich deiner nicht gedenke, wenn ich Jerusalem nicht zu meiner höchsten Freude erhebe!

Wie ein glitzernder Diamant liegt die Stadt Jerusalem auf den judäischen Hügeln im geographischen Mittelpunkt der Erde.
Kaum eine Nachrichtensendung vergeht, bei der nicht Jerusalem an prominenter Stelle erwähnt wird. Es sieht so aus, als wenn das Schicksal der ganzen Welt mit dem Leben dieser einzigartigen Stadt verbunden ist.
Seit der Erwählung Abrahams etwa 2000 v. Chr. geschahen im Land Kanaan, das später Erez Israel und noch später Palästina genannt wurde, die zentralen Ereignisse der Welterlösung.
Dies ist die Bühne Gottes, auf der vor den Augen der ganzen Menschheit die Pläne des Reiches Gottes Gestalt annehmen.

Jeder, der will, kann es erkennen.
In Israel treffen die prophetische Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zusammen. Und bibelgläubige Christen wissen mehr als die bestinformierte Nachrichtenredaktion der Welt.
Wer seine geistlichen Ohren und Augen offenhält, merkt wie in Israel die entscheidenden Weichen gestellt werden für die verheißene Erlösung des Gottesvolkes und der ganzen Welt.
Das Leben pulsiert im ganzen Land. Der Feigenbaum ist 70 Jahre alt geworden, er treibt Blätter und zeigt an, dass der Sommer nahe ist. Und dass die Erlösungsabsichten Gottes kurz vor dem Abschluss stehen.

Lukas 21.29-33: Und er sprach ein Gleichnis zu ihnen: Seht den Feigenbaum und alle Bäume! Wenn sie schon ausschlagen, so erkennt ihr von selbst, da ihr es seht, dass der Sommer schon nahe ist. So erkennt auch ihr, wenn ihr dies geschehen seht, dass das Reich Gottes nahe ist. Wahrlich, ich sage euch, dass dieses Geschlecht nicht vergehen wird, bis alles geschehen ist. Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen.

Als ich den Boden Israels das erste Mal berührte, fühlte ich auf einzigartige Weise die Nähe Gottes und als ich Jerusalem sah und dort wohnte, fühlte ich mich sicher und glücklich wie nie zuvor.

Wenn man die Bedeutung Jerusalems und die Einzigartigkeit des Landes und des Volkes Israel aus der Sicht der Bibel betrachtet, dann versteht man schlagartig den Kampf um die Stadt Jerusalem und die Einwanderung tausender Juden aus allen Teilen der Welt, die Wiederbesiedlung von Judäa, Samaria und Galiläa.

Und die Entwicklung des Staates Israel.
Israel ist nach Gottes Willen ein Volk, das abgesondert wohnt und sich nicht zu den Nationen rechnet.

4.Mose 23.9: Denn vom Gipfel der Felsen sehe ich es, und von den Höhen herab schaue ich es; siehe, ein Volk, das abgesondert wohnt und sich nicht zu den Nationen rechnet.

Israel war schon von allem Anfang an von den Nationen geschieden, und hat eine einzigartige göttliche Bestimmung. Manche sprechen von Gottes Uhrzeiger. Gott selbst spricht zärtlich von seinem geliebten, erstgeborenen Sohn.

Diese Einzigartigkeit ist jedem ohne weiteres ersichtlich, der mit den Augen des Herzens sehen kann, weil er sich zu Christus bekehrt hat. Man versteht sehr schnell, warum Israel in einer zunehmend feindlichen Welt um sein Überleben kämpft.

Was ist der Grund, dass diese kleine Nation mit ihren 7,2 Millionen jüdischen Menschen, deren Land weniger als 1% der Erdoberfläche ausmacht, solch einen riesigen Stein des Anstoßes ausmacht?

Warum ist Jerusalem das am heftigsten umkämpfte Stück Land auf der ganzen Erde?
Die ganze Erde gehört dem Herrn – aber Israel bezeichnet er als „mein Land“ und Jerusalem als „meine Stadt“.

Jerusalem hat nicht die Größe New Yorks, nicht die Eleganz von Paris oder Rom, und nicht die Geschäftigkeit von London oder Berlin. Aber die Stadt hat eine Ausstrahlung, einen Glanz, eine Herrlichkeit, an die keine andere Stadt herankommt. Ihr Schmuck ist ihre Salbung, ihre geistliche Attraktivität.

Die Einzigartigkeit Jerusalems liegt in der Tatsache begründet, dass Gott diese Stadt erwählt hat, die Hauptstadt seines Reiches auf dieser Welt zu sein.

Was in der Herrschaft von König David vor mehr als 3000 Jahren schon angeklungen ist, wird sich in der Herrschaft von Jesus Christus in aller Kürze vollenden.

Von seinem Thron in Jerusalem aus wird der Herr der Herren, der König aller Könige über die Welt und die Nationen herrschen. Und die Menschen werden nach Jerusalem kommen, um Jesus zu huldigen.

Deshalb hat Jerusalem jetzt schon eine Salbung, eine Hoffnung auf Erlösung und auf Herrlichkeit, die keine andere Stadt auf der Erde hat.

Jerusalem liegt 700 bis 800 Meter hoch: Deshalb spricht man davon, nach Jerusalem hinaufzugehen. Aber die eigentliche Erhöhung Jerusalems ist eine geistliche.
Unter allen Städten der Welt gilt sie als die Heilige Stadt (Jesaja 52.1), die Stadt des großen Königs, (Matthäus 5.35), Gegenstand der Liebe Gottes (Psalm 87.1-3).

An und in Jerusalem können wir lernen zu lieben, was Gott liebt.
Gott lieben, heißt so viel wie uns ganz nach ihm richten in allem und uns mit seinen  Absichten zu identifizieren. Die Furcht des Herrn bringt uns dazu, Böses zu hassen.
Gott lieben bedeutet aber auch, das zu erwählen, woran er Freude hat und das als Wonne zu erachten, was er angeordnet hat. Das zu lieben, was er liebt.

Die Haltung Gottes zu Jerusalem kommt unter anderem in Psalm 87.1-2 vor:

Psalm 87.2 -3: Der HERR liebt die Tore des Zion mehr als alle Wohnungen Jakobs. Herrliches ist über dich geredet, du Stadt Gottes.

Natürlich können wir einwenden, dass wir nach dem himmlischen Jerusalem Ausschau halten, schließlich haben wir ja ein Bürgerrecht im Himmel.
Das ist richtig, aber: das bedeutet ja nicht, dass Gott der Vater seine Pläne mit dem natürlichen Jerusalem aufgegeben hat. Oder dass er das natürliche Jerusalem aus seinen Plänen gestrichen hat. Gottes prophetisches Reden sagt etwas ganz  anderes.

Das natürliche Jerusalem wird immer mehr in den Mittelpunkt rücken und seine herausragende Bestimmung im 1000 Jahre dauernden Reich des Messias erlangen.
Zwar wird Jerusalem zertreten werden, bis die Zeiten der Nationen erfüllt sein werden. Aber am Ende wird Jerusalem wieder seine Stellung der Ehre und der Herrlichkeit erlangen.
Jesus wird bei seiner Wiederkunft auf dem Ölberg erscheinen und von Jerusalem aus die Erde regieren. Jerusalem ist die Nahtstelle, die genau zwischen dem Zeitalter der Rebellion und dem Zeitalter der messianischen Herrschaft liegt.

Wenn wir Gott loben und preisen, dann sollten wir Jerusalem, das Land Israel und den Staat Israel in diesen Lobpreis miteinbeziehen.

Psalm 102.14 -17: Du wirst aufstehen, wirst dich Zions erbarmen. Denn es ist Zeit, ihn zu begnadigen, denn gekommen ist die bestimmte Zeit. Denn deine Knechte haben Gefallen an seinen Steinen, sie haben Mitleid mit seinem Schutt. Die Nationen werden den Namen des HERRN fürchten, alle Könige der Erde deine Herrlichkeit. Denn der HERR wird Zion aufbauen, er wird erscheinen in seiner Herrlichkeit.

Woran zeigt sich Gottes Barmherzigkeit und Güte? An der Staatsgründung 1948, den gewonnenen Kriegen, dem wirtschaftlichen Aufschwung, der Vereinigung Jerusalems 1967, die Rückkehr von 7,2 Millionen Juden aus der Zerstreuung. Wenn Gott für Israel, die Juden, und Jerusalem ist – können wir uns erlauben, eine andere Haltung einzunehmen?
Wir sollten Jerusalem und Israel Heil und Segen wünschen, dafür beten und uns nach Kräften dafür einsetzen. Der vollkommene Friede kommt erst, wenn Jesus wiedergekommen ist.

Psalm 122. 6-9: Erbittet Heil für Jerusalem! Ruhe sollen die haben, die dich lieben! Heil sei in deinen Festungswerken, sichere Ruhe in deinen Palästen. Wegen meiner Brüder und meiner Freunde will ich sagen: Heil sei in dir! Wegen des Hauses des HERRN, unseres Gottes, will ich dein Bestes suchen.

Wenn wir wirklich das lieben wollen, was unser Vater Gott liebt, dann darf der Blick auf die jüdische Kultur und auf jüdische Lebenswelten nicht verstellt sein, nicht beeinträchtigt, nicht überlagert sein von Bildern, von Vorurteilen aus antijüdischen, antisemitischen, antiisraelischen Zusammenhängen.

Diese Bilder müssen erst beiseite geräumt werden, bevor wir ganz und gar durchdringen können zu dem, was unser Himmlischer Vater liebt.
Wir möchten, dass unsere Leser es sich nicht leicht machen. Sondern bei jedem Satz, bei jedem Witz, bei jedem Klischee über Juden und Israel wach sind und wach bleiben. Und spüren, wohin ihre Gedanken am Ende führen.

Wir möchten, dass unsere Internetbesucher sich in einen Dialog mit ihren eigenen Gedanken und Vorstellungen begeben, aber auch in einen vorsichtigen Dialog mit anderen, um herauszufinden, ob wir frei sind von Vorurteilen und schnellen Festlegungen: Besucher, die wissen möchten, wie Antijüdisches entsteht und sich in unseren Köpfen festsetzt. Und wie die Köpfe davon zu befreien sind. Wenn wir konsequent sind, können wir am Ende das lieben, was unser himmlischer Vater liebt.
In diesem Sinne segne ich Sie von ganzem Herzen.
 

74.) Du nimmst es in den Mund und veränderst die Welt! 


Ihr Lieben,

Viele Menschen in Deutschland haben Angst in diesen Tagen. Viele gehören zu denen, die sich ausgegrenzt, an den Rand gedrängt und bedroht fühlen.

Asylbewerber, Flüchtlinge, Behinderte, Bettler, Obdachlose, Alte, Kranke, Schwache: Viele leben mit der Furcht. Die Furcht, nicht mehr als Person wahrgenommen zu werden – sondern nur stellvertretend für ein Bild da zu stehen: Schmarotzer!

Von den sozialistischen Idealen der Solidarität mit den Schwachen, der freiheitlichen Ordnung, der Menschenrechte und Toleranz ist offenbar nicht viel geblieben.

Stattdessen werden mit Bildern Stimmungen erzeugt in den Schlagzeilen der Boulevardpresse, zwischen den Zeilen einer Politikerrede, auf den Schulhöfen, im geheimen Einverständnis der Benutzer von U-Bahn und S-Bahn, die wegsehen wie auf Kommando, wenn doch Zivilcourage gefordert wäre.

Stimmungen sind undeutlich. Sie nisten sich ein, wo sie können.

Bilder von anderen Menschen sind ungenau – zwangsläufig. Sie stellen sich vor die wirkliche Erfahrung, verstellen sie oft.

Die Zahl brutaler Übergriffe von Neonazis und rechtsradikalen Skinheads und linken Schlägertrupps auf Personen, die ihrem Feindbild zugeordnet  werden, bleibt auf hohem Niveau oder nimmt zu.

Die feigen Dulder und Wegseher sind in der wichtigsten Rolle und werden von den Betroffenen mit „Sie“ oder „Die“ betitelt. 

Dabei wird klar, dass der Bodensatz antijüdischer, antisemitischer und vor allem durch Politiker des linken Spektrums herbei geredeten antiisraelischen Einstellungen nach wie vor präsent ist. Die Gefahr von Ausschreitungen ist akut. Und: Die antisemitische Verblendung färbt auf den Umgang mit anderen Minderheiten ab: Das antisemitische Stereotyp, überliefert, eingeübt, eingelernt wie kein anderes, liefert die Munition und den Stoff für alle anderen Vorurteile.

Alle, die mit der Aufklärung der Bevölkerung befassten Leute müssen sich jetzt fragen lassen, ob ihre Bemühungen nicht doch vergeblich waren.

Die Juden selbst leben teils auf gepackten Koffern in der Hoffnung, dass die Demokratie heute die Kraft hat, der Herausforderung die Stirn zu bieten. Nicht nur in Deutschland, auch in Frankreich, Belgien und sonst wo in Europa.

Ob wir vom religiösen, christlichen Antijudaismus der frühen nachchristlichen Jahrhunderte, oder dem seit 1880 erkennbaren modernen Antisemitismus oder dem seit etwa 1967 registrierten Anti Israelismus reden – wir wollen an die Mechanismen herankommen, unter denen sich Stereotypen und Vorurteile entwickeln können.

Antisemitismus ist kein Problem der Juden, keine Einstellung, die sich aus der jüdischen Geschichte oder aus der jüdischen Religion erklären ließe. Hier muss ich mich wiederholen.

Der Antisemitismus ist das Problem, die Krankheit der Antisemiten. Es kann auch die ergreifen, die sich sicher und überlegen fühlen.

Hauptkennzeichen: Der antijüdische Apparat kann überall und jederzeit aktiviert werden. Durch Erzeugung von Stimmungen, durch die Verbreitung von Bildern – schleichend, nachhaltig, und giftig.

Das Durcheinander von Einstellungen und Denkweisen, Wunsch- und Schreckbildern, die vollkommen unabhängig von der Realität jüdischen Lebens, jüdischer Geschichte und Kultur existieren und weitervermittelt werden.

Es verfügt auf der Ebene der Projektion, der Einbildung und Phantasie über eine innere Systematik, die wir bloßlegen müssen.

Der Versuch, antisemitische, antiisraelische Stereotype darzustellen und zu analysieren, erfordert zunächst einmal die Bereitschaft, die innere Logik solcher Denkweisen nachzuvollziehen und wenn möglich zu verstehen.

Es gilt herauszufinden, wie das Gemisch aus Vorurteilen, Feindbildern, Schutzbehauptungen und freien Erfindungen sich entwickelt hat: Im Klartext: Wie werden aus Bildern Feindbilder.

Das christliche Erbe bildet den Grundstock, die Ausgangsbasis solcher Gegenüberstellung.

Johannes 8. 42-47: Jesus sprach zu ihnen: Wenn Gott euer Vater wäre, so würdet ihr mich lieben, denn ich bin von Gott ausgegangen und gekommen; denn ich bin auch nicht von mir selbst gekommen, sondern er hat mich gesandt. Warum versteht ihr meine Sprache nicht? Weil ihr mein Wort nicht hören könnt. Ihr seid aus dem Vater, dem Teufel, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun. Jener war ein Menschenmörder von Anfang an und stand nicht in der Wahrheit, weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben. Weil ich aber die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht. Wer von euch überführt mich einer Sünde? Wenn ich die Wahrheit sage, warum glaubt ihr mir nicht? Wer aus Gott ist, hört die Worte Gottes. Darum hört ihr nicht, weil ihr nicht aus Gott seid. 

Dieser Bibelabschnitt soll stellvertretend stehen für alle biblischen Aussagen über die Juden. 

Wir verzichten dabei auf eine gründliche Exegese und beschränken uns auf gängige Fehldeutungen, soweit sie mit dazu beitrugen, die antijüdische, antisemitische Sprache zu rechtfertigen.

Dieser Bibelabschnitt ist kein kollektives Urteil über alle Juden oder Israelis. Wir wissen, dass in mehreren grandiosen Erweckungszeiten zwischen 1970 und 2010 sich hunderttausende von Juden in aller Welt und vor allem in den USA, Russland und Lateinamerika zu Jesus Christus bekehrt haben.

Als messianische Juden befinden sie sich nicht in christlichen Kirchen und Gemeinden, sondern sie dienen in messianischen Synagogen in USA, Russland, Deutschland und weiteren Ländern dem Herrn Jesus Christus und unserem Himmlischen Vater. Und sie leben ihr Jüdisch sein weiter aus.

Johannes 8.42-47 hat nichts mit Antisemitismus, Antiisraelismus, Antijudaismus zu tun. Der hier redet, ist selber Semit und Jude und derselbe, der an dem Satz festhält: „Das Heil kommt von den Juden.“ (Joh.4.22)

Johannes 8.42-47 ist ein Buß- und Weckruf zum Heil an die damaligen Juden.

Johannes 8.42-47 bringt keine Vorherbestimmung zum Ausdruck, als seien die Gegner Jesu in alle Ewigkeit dazu verdammt, Teufelskinder zu sein.

Vielmehr geht Jesus davon aus, dass sein hartes Wort Buße und Umkehr bewirken kann. Jeder Mensch kann sich allein durch Jesus aus der Teufelszugehörigkeit befreien.

Einige unserer Leser denken vielleicht, dass hier eine mythologische Sprache benutzt wird und dass der Teufel in Wirklichkeit gar nicht existiert.

Doch der Teufel ist real. Wir haben die Wahl zwischen Jesus, dem Messias und Satan.

Jesus sagt seinen Landsleuten ganz klar: „Satan ist ein Lügner von allem Anfang an. In ihm ist keine Wahrheit, denn er will sein wie Gott. Das geht aber nicht, denn auch Satan ist ein Geschöpf Gottes. Er hat sich als Vater der Lüge einen Namen gemacht. Und er ist ein Mörder von Anfang an. Der Teufel will alles durchkreuzen, was Gott will und macht.“

Lüge ist das Wesen von Satan. Er hat mit Adam und Eva angefangen zu lügen und er hört nicht eher auf damit, bis Gott ihn vernichtet.

Sein Hauptinteresse gilt der Vernichtung aller Juden und Israelis. Denn wenn es ihm gelingt, Israel und die Juden zu vernichten, kann er den Vater im Himmel als Lügner hinstellen.

Also können wir schlussfolgern, dass aller Antisemitismus, Antijudaismus und aller Antiisraelismus sowie die Sprache und Bilder der Judenfeindschaft auf Satan zurückzuführen sind.

Er, Satan, baut unaufhörlich auf Vorurteile, formt Demagogen in seinem Sinne, entwickelt Sprachstrategien, die das menschliche Bewusstsein soweit verändern, dass am Ende die Sprache des Antisemitismus  dabei herauskommt.

Die Sprache, mit der die Juden zu allen Zeiten beschimpft und verleumdet , beleidigt und diskriminiert werden und wurden, mit deren Hilfe man ihnen immer und überall Gewalt antun kann, besteht in erster Linie aus Polarisierung, Schwarz/Weiß/Zeichnungen und Abwertung.

Dann folgt: überzeugen und überreden. Also scheinbar durch Sachinformationen und Wissen den Wissensstand der Angesprochenen verbessern wollen. Sie wollen überreden und lösen deshalb regelmäßig starke Emotionen aus.

Sie versuchen unentwegt Einfluss zu nehmen und zwar auf Einstellungen und Meinungen. Gefühl und Stimmung werden herausgefordert.

Predigten und Romane eignen sich, historische Judenbilder zu vermitteln. Sie wollen die Adressaten in bestimmter Weise beeinflussen und auf Zustimmung der Angesprochenen wird konsequent hingezielt.

Die antijüdischen Inhalte, die Vorurteile und Pseudoargumente, die entweder jeglicher realen Grundlage entbehren wie die Beschuldigungen wie Ritualmord und das Trinken von Menschen- und vor allem von Christenblut. 

Oder Fehlurteile wie Wucherer und Gottesmörder konnten und können bei gutem Willen zu jeder Zeit als Lüge entlarvt werden.

Die hier nur angedeuteten widerlichen Verunglimpfungen alles Jüdischen finden ihren gegenwärtigen Höhepunkt in der Kritik eines Teils der deutschen politischen Klasse, die immer wieder behauptet, dass Israel seine arabisch-palästinensischen Nachbarn betrügt, ihnen das Wasser abgräbt, ihren Müll über ihnen ausschüttet und sogar unschuldige Kinder an der Grenze zu Gaza ermordet.

Die boshaftesten Nazilügen feiern fröhliche Urstände.

Doch richtig bleibt: Israel, auf der ganzen Welt allein wegen seiner Existenz verurteilt, ist im biblischen Kontext auf dem sicheren Weg, der Kopf der Nationen zu werden. Die Leiternation unter ihrem Messias Jesus Christus. Israel und die Juden in aller Welt.


73.)  Die Entwicklung des Judentums!

Ihr Lieben,

Die Juden kamen schon mit den Römern nach Europa und in andere Teile der Welt. Das heißt: im ersten und zweiten nachchristlichen Jahrhundert.

In der Fremde mussten sie mit den Sitten und Gebräuchen der Gastländer zu Recht kommen. Alles war anders, als in Israel. Und sie mussten ihre eigenen Traditionen und ihre Religion bewahren, wenn sie nicht durch Angleichung an die jeweiligen Gastländer untergehen wollten.

Der Glaube an den einen Gott, der zu ihrem Stammvater Abraham gesprochen hatte und die vielen Riten und Gebräuche, die sie im Laufe der Zeit von ihren geistlichen und weltlichen Vorfahren übernommen hatten.

Zur Blütezeit des Römischen Reiches in den ersten Jahrhunderten nach Christus entstanden jüdische Gemeinden in Wien, Worms, Trier, Speyer, Regensburg, Mainz, Köln, Augsburg.

Und sofort begannen Anfeindungen, Ausgrenzungen, Erschwernisse und Verfolgungen.

Der einzige Grund: Die Andersartigkeit der Juden.

Im Jahre 354 n. Chr. verkündete der Kirchenvater Augustinus, dass die Juden zwar der Beweis für die Existenz Jesu Christi seien, dass sie sich aber den Christen unterordnen müssten.

Im 6. und 7. Jahrhundert n. Chr. dürfen die Juden noch teilweise am gesellschaftlichen Leben ihrer Umgebung teilnehmen. Doch das änderte sich bald.

Sie werden immer öfter gezwungen, sich zwangstaufen zu lassen oder sich der Gefahr auszusetzen, des Landes verwiesen zu werden.

Da die Juden fast überall in der Minderheit waren, blieben sie meistens nach außen hin schwach. Sie standen ja einer Mehrheit von Andersdenkenden gegenüber.

Als Fachleute genossen sie in vielen Berufen hohes Ansehen. In ihrem schwierigen Versuch, integriert zu werden und doch ihre Tradition zu erhalten, wurden sie nur selten von ihrer Umgebung verstanden.

Im 4. nachchristlichen Jahrhundert wurde Europa christlich. Durch ein Dekret von Kaiser Konstantin dem Großen. Am 18. Oktober 321 n. Chr. hatte Kaiser Konstantin zudem angeordnet, die Juden als Staatsfeinde zu deklarieren.

In verschiedenen Konzilen – das sind wichtige Entscheidungskonferenzen der Kirchenoberen – beschloss die christliche Kirche, die Juden auszugrenzen und den Übertritt zum Judentum unter Todesstrafe zu verbieten.

Es begann eine Zeit schlimmer menschlicher und rechtlicher Degradierungen für die Juden. Vom 31. Januar 439 n. Chr. an darf kein Jude mehr ein öffentliches  Amt bekleiden.

Die Diskriminierung der Juden nimmt weiter zu – unterschiedlich zwar – aber überall in Europa. Deutschland war in viele kleine Fürstentümer aufgeteilt: Und in vielen wurden die Juden zum Sündenbock für alles und jedes abgestempelt.

Wann immer auf irgendeine Weise sich eine Krise ereignete, versuchte man die Emotionen der Menschen in Richtung auf die Juden zu steuern und zu entladen.

Viele Juden arbeiteten als Geldverleiher und wurden oft als geldgierig, geldhungrig  und herzlos abgestempelt.

Höhepunkt war die Ermordung von annähernd 20.000 Juden zur Zeit der Kreuzzüge im 10. Und 11. Jahrhundert.

Durch berufliche Diskriminierung, verbunden mit Wohnen in Ghettos und Kennzeichnung durch besondere Kleidung begann ein unbeschreiblicher Degradierungsweg der europäischen Juden.

Zwangstaufe, Vertreibung oder Tötung waren gängige Verfolgungsmethoden, vor allem der Inquisition, die 1231 als päpstliche Behörde in Spanien eingerichtet wurde.

Die christliche Kirche spielte eine mehr als grausame, verwerfliche Rolle. Die Begründung des Judenhasses findet sich in den Lehren der Kirchenväter, vor allem von Augustinus. Thomas von Aquin brachte im 13. Jahrhundert die Variante, dass man die Juden nicht zwangstaufen sollte, weil sie ohnehin schon zu ewiger Knechtschaft durch die Kreuzigung Jesu verurteilt seien.

Im römischen Laterankonzil von 1215 wurde unter der Leitung von Papst Innozenz III. beschlossen, die Juden öffentlich zu kennzeichnen. Sie sollten ferner von aller Gemeinsamkeit mit Christen ausgeschlossen werden und jede Freizügigkeit sollte ihnen untersagt werden.

Im Hochmittelalter kamen geradezu absurde Gerüchte auf über Hostienschändung durch Juden, Ritualmorde an christlichen Kindern und der Vorwurf der Brunnenvergiftung, der als Auslöser der Pestepedemie  gewertet wurde.

Stellvertretend soll Frankfurt/Main für viele Städte in West- und Mitteleuropa als Negativ Beispiel erläutert und gewertet werden.

Am 25. Juni 1349 verpfändet Kaiser Karl der IV. die ihm als sogenannte Kammerknechte gehörenden Frankfurter Juden wie eine Sache, die man ins Pfandhaus bringt, an den Stadtrat der Stadt Frankfurt für 15.200 Pfund Heller.

Karl der IV. brauchte Geld. Da er aber offenbar sonst nichts Pfändbares hatte, gab er seine Juden gegen Entgelt weg.

In dem dazu angefertigten Vertrag ließen sich die Vertragsparteien über die Behandlung der Juden aus. Aber zu diesem Zeitpunkt war die Stadt Frankfurt längst nicht mehr unschuldig.

Im Jahre 1241 ist schon die erste Frankfurter Judenverfolgung nachgewiesen: Ein ganz schreckliches Pogrom mit vielen Toten.

Im Jahre 1349 war die Lüge von der Brunnenvergiftung bis nach Frankfurt gekommen. Der Stadtrat hatte sich vertraglich verpflichtet, die Juden gegen Übergriffe zu schützen.

Die Frankfurter hatten sich aber gleichzeitig Straflosigkeit zusichern lassen, wenn den Juden nun doch etwas passierte.

Am 4. Juli verließ Karl der IV. Frankfurt. Am 24. Juli brannte die Frankfurter Judengasse und da auch die Bartolomäuskirche in der Nachbarschaft brannte, hatte man ein perfektes Alibi, eine weitere antijüdische Lüge aufzutischen.

Fast alle Frankfurter Juden kamen bei dieser Gelegenheit um. Wenige konnten sich in Richtung Böhmen in Sicherheit bringen.

In Frankfurt waren die Opfer die Schuldigen.

Gnadenlos plünderten Frankfurter Bürger die Reste der jüdischen Habe. Es endete zudem noch unrühmlicher: Es gab ein Tauziehen zwischen dem Stadtrat, Kaiser Karl IV., und dem Erzbischof von Mainz um das sogenannte Judenerbe.

Ähnlich lief es in anderen Städten.

In dieser Zeit wurden mehr als 200 jüdische Gemeinden vernichtet, tausende von Juden wurden abgeschlachtet, jüdische Kinder wurden zwangsgetauft, und in Klöster gesteckt.

Dennoch siedelten in Deutschland, Frankfurt und anderen Städten, immer wieder Juden. 

Wie konnte es zu diesem nicht enden wollenden Judenhass kommen?

Es gibt nur eine einzige Antwort in folgender Gleichung:

Andersartigkeit+ Behauptung der Minderwertigkeit + Behauptung der ewigen Verdammnis + Behauptung des schlechten Charakters + kirchliche und staatliche Absegnung = Legitimation des Judenhasses.

Simon Wiesenthal hat nachgewiesen, dass jeder Tag im Kalender durch alle Jahrhunderte hindurch ein Tag ist, an dem Unrecht gegen Juden verübt wird. Das war so und das ist so.

Eine weitere aussagekräftige Gleichung:

Falsches Bibelverständnis von Johannes 8.44 + tiefsitzende Vorurteile + Unverständnis für Fremdartiges + Vereinfachung + Überlieferung + Suche nach Sündenbock = Antisemitismus, Antijudaismus, Antiisraelismus!

Zeitweise wetteiferte man darum, judenfrei zu sein. 1492 verkündete Spanien, judenfrei zu sein. Auch England und Portugal. Danach viele deutsche Städte.

Europa mit seinen vielen Kleinstaaten hatte zum Glück für die Juden viele Ausweichmöglichkeiten. Vor allem nach Osten. Zunächst gab es in Polen und Litauen mehr Freiheit für Juden, mehr Sicherheit. Auch in Bulgarien.

Wichtig: In Deutschland hat es immer Juden gegeben. In schwierigen Zeiten wichen sie aufs Land aus. Jiddisch ist zudem ein mittelhochdeutscher Dialekt. Und Glücksburg in Schleswig-Holstein ist eine jüdische Gründung.

Im 16. Jahrhundert konnte man feststellen, dass Juden in Westeuropa keine Rolle mehr spielten. Von 4.5 Millionen waren sie auf 1.5 Millionen reduziert worden. Durch eine Art Völkermord auf Raten. 

Rechnet man die 6 Millionen dazu, die von Hitler Deutschland auf bestialische Weise ermordet wurden, kommt man auf 9-10 Millionen Juden, die allein in Deutschland im Laufe der Geschichte umgebracht wurden. 

Wie gut, dass es heute wieder mehr als 15 Millionen Juden weltweit gibt. 7.2 Millionen in Israel, 7.8 Millionen in der Diaspora, 3 Millionen allein in New York, 3 Millionen in den übrigen USA. Ehre sei Gott in der Höhe.

Die Komponenten des Antisemitismus in Deutschland blieben aber weiter bestehen und entwickelten sich weiter:

Der schlechte Charakter der Juden, ihr scheinbares Streben nach Macht und Einfluss, ihre parasitenhafte Art, ihre ererbte Arroganz, ihr Streben nach Weltherrschaft. 

Ein Bild, das an den edlen deutschen Charakter nicht und niemals heranreicht.

Der Antisemitismus und der Antijudaismus ist mehr als eine Krankheit. Und vor allem nicht die Krankheit von ein paar Verwirrten, Verrückten, leicht Identifizierbaren.

Der Antisemitismus in all seinen Schattierungen ist auch kein Problem der Juden. Auch keine Einstellung, die sich aus der jüdischen Geschichte oder aus der jüdischen Religion erklären ließe.

Der Antisemitismus ist ein Problem der Antisemiten.

Aber auch das sagt sich noch viel zu leicht.

Der Antisemitismus ist ein Übel, das auch die ergreifen kann, die sich sicher und überlegen fühlen. In Situationen der Krise, in der Provokation kann der ganze antijüdische Apparat blitzschnell aktiviert werden.

Ein Übel, das in der Lage ist, Stimmungen zu erzeugen, Bilder zu verbreiten – nachhaltig und giftig.

Das Konglomerat von Einstellungen und Denkweisen, Wunsch- und Schreckbildern, die vollkommen unabhängig von aller Realität jüdischen Lebens, jüdischer Geschichte, jüdischer Kultur existieren und weitervermittelt werden, setzt eine innere Systematik in Bewegung, die wir aufdecken müssen.

Das erstreckt sich auch auf das moderne Israel: Der Anti-Israelismus unserer Tage, wie ihn so manche Nachrichten-sprecher, Kommentatoren und Politiker verbreitet praktizieren, passt absolut in dieses schreckliche Bild.

Wir alle beschreiben unsere Umwelt mit Hilfe von Unterscheidungen. Aber wir müssen uns überlegen, wie aus Bildern Feindbilder werden. Und das ist im Umgang mit Juden und Israel oft, ja sehr oft der Fall. 

 


72.)  Israel - Fakten und Hintergründe.

Ihr Lieben,
Es hat sich herausgestellt, dass eine ganze Anzahl von unseren Lesern falsche Informationen über Israel und die Juden allgemein mit sich herumschleppen und so überhaupt keine Chance haben, die mit Israel zusammen hängenden Fragen richtig zu beantworten.

Aber genau das ist für jeden von uns von grundlegender Bedeutung. Man kann an der einen oder anderen Stelle durchaus eine abweichende Meinung haben – aber im Großen und Ganzen gibt es nur eine einzige gültige Ansicht über die Juden und Israel: Nämlich all das, was die ausführliche und fehlerfreie Bibel dazu sagt. Also lasst uns mit einer Bibelstelle beginnen:

1.Mose 12.1-8: Und der HERR sprach zu Abram: Geh aus deinem Land und aus deiner Verwandtschaft und aus dem Haus deines Vaters in das Land, das ich dir zeigen werde! Und ich will dich zu einer großen Nation machen, und ich will dich segnen, und ich will deinen Namen groß machen, und du sollst ein Segen sein! Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde! Und Abram ging hin, wie der HERR zu ihm geredet hatte, und Lot ging mit ihm. Abram aber war 75 Jahre alt, als er aus Haran zog. Und Abram nahm seine Frau Sarai und Lot, den Sohn seines Bruders, und all ihre Habe, die sie erworben, und die Leute, die sie in Haran gewonnen hatten, und sie zogen aus, um in das Land Kanaan zu gehen; und sie kamen in das Land Kanaan. Und Abram durchzog das Land bis zur Stätte von Sichem, bis zur Terebinthe More. Damals waren die Kanaaniter im Land. Und der HERR erschien dem Abram und sprach: Deinen Nachkommen will ich dieses Land geben. Und er baute dort dem HERRN, der ihm erschienen war, einen Altar. Und er brach von dort auf zu dem Gebirge östlich von Bethel und schlug sein Zelt auf, Bethel im Westen und Ai im Osten; und er baute dort dem HERRN einen Altar und rief den Namen des HERRN an. 


Und:

1.Mose 17. 4-9: Ich, siehe, das ist mein Bund mit dir: Du wirst zum Vater einer Menge von Nationen werden. Und nicht mehr soll dein Name Abram heißen, sondern Abraham soll dein Name sein! Denn zum Vater einer Menge von Nationen habe ich dich gemacht. Und ich werde dich sehr, sehr fruchtbar machen, und ich werde dich zu Nationen machen, und Könige werden aus dir hervorgehen. Und ich werde meinen Bund aufrichten zwischen mir und dir und deinen Nachkommen nach dir durch alle ihre Generationen zu einem ewigen Bund, um dir Gott zu sein und deinen Nachkommen nach dir. Und ich werde dir und deinen Nachkommen nach dir das Land deiner Fremdlingschaft geben, das ganze Land Kanaan, zum ewigen Besitz, und ich werde ihnen Gott sein. Und Gott sprach zu Abraham: Und du, du sollst meinen Bund halten, du und deine Nachkommen nach dir, durch ihre Generationen! Dies ist mein Bund, den ihr halten sollt, zwischen mir und euch und deinen Nachkommen nach dir: Alles, was männlich ist, soll bei euch beschnitten werden; und zwar sollt ihr am Fleisch eurer Vorhaut beschnitten werden! Das wird das Zeichen des Bundes sein zwischen mir und euch. 


Diesen Bund bestätigte der göttliche Vater dem Sohn Abrahams, Isaak, den dieser mit seiner Frau Sarah hatte, und dem Enkel Jakob, der später von Gott Israel genannt wurde.
Der erstgeborene Sohn, Ismael, den Abraham mit der Magd Hagar zeugte und der erstgeborene Enkel Esau, der sein Erstgeburtsrecht an Jakob verkaufte, gingen hierbei jeweils leer aus. Sie konnten und durften diesem Bund nicht beitreten.
 
Ismael gilt als Stammvater der Araber und Esau als Stammvater der Edomiter im heutigen Jordanien.
 
Jakob/Israel  zeugte mit mehreren Frauen 12 Söhne, welche die Stammväter der 12 Stämme Israels wurden.
 
Im Jahre 1706 vor Christus ziehen Jakob und 75 Familienmitglieder wegen einer Hungersnot nach Ägypten, wo sie 430 Jahre lang bleiben, ehe sie Mose von Ägypten nach Kanaan zurückbringt.
 
In Ägypten waren die Israeliten auf über 600.000 Köpfe angewachsen. Die Ägypter behandelten die Israeliten als Sklaven.
 
Mose selbst durfte das Volk nicht nach Kanaan bringen, weil er Gott ungehorsam war. Sein Nachfolger Josua, der die Israeliten insgesamt 25 Jahre anführte, brachte sie in das verheißene Land.
 
Die Regierungsformen in Israel wechselten. Die direkte Gottesherrschaft, die sogenannte Theokratie wurde nach Josuas Tod noch eine Zeit durch sogenannte Richter aufrecht erhalten.
 
Später jedoch wollten die Israeliten genauso menschliche Könige haben, wie die anderen Völker sie auch hatten.
 
Der erste König war Saul, der zweite David, der dritte Salomo. Zu dieser Zeit hatte Israel seine größte Ausdehnung. Nach Salomo kamen ungöttliche Könige an die Macht. Sie bewirkten eine Teilung Israels in ein Nordreich und ein Südreich.
 
Wegen ihrer zunehmenden Gottlosigkeit wurden beide Reiche vernichtet. Das Nordreich im Jahre 722 durch Assyrien und das Südreich kam für 70 Jahre von 606 bis 536 v.Chr. in babylonische Gefangenschaft.
 
Danach durfte ein Teil der Gefangenen nach Judäa und Jerusalem zurück. Auch der zerstörte Tempel wurde aufgebaut.
 
Das Verhalten der Israeliten ihrem Gott gegenüber war sehr wechselhaft, ihre Treue zu Gott und seinem Auftrag an Israel immer nur von kurzer Dauer.
 
Die Weltreiche der Babylonier, der Meder und Perser, der Griechen und Römer wechselten ziemlich schnell und nur das 4. Weltreich der Römer hat auch heute noch Bedeutung.
 
Auch Israel kam mit den jeweils herrschenden Nationen in Berührung:
 
Die Babylonier unter Nebukadnezzar  brachten Israel die 70 jährige Zeit im Exil in Babylon.
 
Die Meder und Perser waren teilweise gläubig und brachten die Juden nach Israel zurück.
 
Die Griechen mit den vier Diadochen als Nachfolger Alexander des Großen brachten Israel ins Zentrum der nahöstlichen  Auseinandersetzungen, die sogar eine Vorschattung der Endzeit mit sich brachte. Und zwar unter Antiochus dem IV. Epiphanes von Syrien. Er war ein Bild für den Antichristen.
 
Unter römischer Besatzung wurde Jesus in Bethlehem geboren und begründete den zweiten, den Neuen Bund mit den Menschen, zuerst mit Israel, das ihn ablehnte, und dann mit den Nationen, was zu einem einzigen, weltweiten Aufbruch, hin  zum Gott der Bibel führte.
 
Dieser Aufbruch endet mit der Entrückung der Gemeinde. Aus dem zweiten Bund zwischen Gott und den Menschen entstand das Christentum. Anders als im ersten Blutbund zwischen Gott und Abraham und Israel, wurde der zweite Blutbund durch das stellvertretende Kreuzesopfer Jesu Christi vollkommen erfüllt.
 
Die ersten Christen waren lauter Juden.
 
Aber die Mehrheit der Juden lehnte Jesus Christus, den göttlichen Messias zu Gunsten ihres überlieferten traditionellen Glaubens ab.
 
Nach mehreren Aufständen gegen die Besatzungsmacht Rom zerstörten die Römer im Jahre 70 n. Chr. und im Jahre 135 n. Chr. Jerusalem völlig und vertrieben die Juden aus ihrem Gott gegebenen Heimatland.
 
Die Juden kamen schon mit den Römern nach Europa und auch in unser Land.
 
In der Fremde mussten sie sich mit den Sitten und Gebräuchen der Gastländer arrangieren und andererseits ihre Tradition und ihre Religion bewahren. Der Glaube an den einen Gott, der zu Abraham gesprochen hatte, stand im Gegensatz zu den vielen Gottheiten, die von anderen Völkern verehrt wurden.
 
So kam es, dass die Juden von Anfang an die ganz „Anderen“, „Verschiedenen“, „Nicht Vergleichbaren“ waren.  In dem schwierigen Unterfangen, integriert zu werden und gleichzeitig ihre Tradition zu erhalten, wurden sie nur sehr selten verstanden.
 
Es entwickelte sich in Europa eine ganz spezielle Sprache der Judenfeindschaft. Ergänzt wurde diese Sprache durch antijüdische Darstellungen der unterschiedlichsten Art.
 
Der europäischen, christlichen Phantasie waren keine Grenzen gesetzt. Vom Gottesmörder und Ritualmörder zum ewigen Juden zum Wucherer und Weltverschwörer.  Vom Drückeberger und schmutzigen Ostjuden zum Zersetzer und zur Auschwitz-Lüge.
 
Der Bodensatz antijüdischer, antisemitischer Einstellungen ist nach wie vor bei uns präsent, die Gefahr von Ausschreitungen gegen Juden, immer noch vorhanden.
 
Dennoch leben etwa 100.000 Juden in der Bundesrepublik Deutschland, wieder, mit der Frage, ob die Demokratie stabil genug ist, ob die rechtlichen Mechanismen zum Schutz vor Übergriffen wirklich greifen und die Juden schützen.
 
Vieles von dem, was den Juden nachgesagt wurde, trifft heute auch andere Minderheiten. Die Mechanismen der Verbreitung von Stereotypen, die Zuschreibung negativer Eigenschaften auf eine Gruppe von Ausgegrenzten sind wieder erkennbar.
 
Jedoch finden diese anderen Minderheiten schnell Unterstützer in der zivilen Gesellschaft, vor allem durch Parteien, die links von der Mitte stehen und die sich den Schutz von Minderheiten auf ihre Fahnen geschrieben haben.
 
Für die Juden, für Israel findet sich selten ein echter Verbündeter. Deshalb bleibt die Frage, ob unsere Kenntnisse über den Antisemitismus, Antiisraelismus, Antijudaismus ausreichen?!
 
Mit dieser Frage will ich Dich lieber Leser entlassen und Dich von ganzen Herzen segnen.
 
 
 

71.)  Ein nachträglicher Gruß zum Jahreswechsel mit einem wichtigen Hinweis auf Israel!

Ihr Lieben

Zuerst möchte ich Euch auch im Namen meiner Frau Billa und des Fathershouse Teams, mit der Jahreslosung der Herrnhuter Brüdergemeine ein ganz gesegnetes Neues Jahr 2019 wünschen.

Psalm 34.15: lass ab vom Bösen und tue Gutes, suche Frieden und jage ihm nach! 


Möge das Neue Jahr Euch allen diesen göttlichen Frieden bringen, den wir so ersehnen und so nötig brauchen. Im Hinweis auf Israel möchten wir in dieser Ausarbeitung folgendes sagen:

Beispiel: Entrückung.

Hier gibt es vor allem drei verschiedene, voneinander abweichende Auslegungen der Schrift. Aber nur eine kann richtig sein. Der Vater hat nicht gewollt, dass wir mit einem „entweder - oder“ leben müssen.

Also ist die Entrückung besonders gründlich zu untersuchen.

Das haben wir getan! Und dann wird einem sehr schnell klar, dass die Entrückung nicht am Ende und nicht in der Mitte der Trübsalszeit stattfinden kann. Sondern ganz allein vor der Trübsal.

Sonst wäre für diese letzte Zeit Jesu befreiendes Opfer am Kreuz, wo er den ganzen Zorn Gottes des Vaters für uns, seine Gemeinde, getragen hat, unnötig.

Aber viele Christen denken außerdem an die letzte Posaune, von der die Rede ist, die letzte, die 7. Posaune von den sieben  Posaunengerichten.

Doch auch das ist definitiv falsch.

Diejenigen, die die Entrückung in die Mitte und auf die Zeit am Ende der Trübsal datieren, wollen diese Posaune mit der 7. Posaune im 11. Kapitel des Buches der Offenbarung gleichsetzen.

Aber das kann nicht sein. Denn als Paulus den 1. Korintherbrief etwa 50 n. Chr. schrieb, lag das Buch der Offenbarung noch gar nicht vor. Johannes hat es erst Ende des 1. Jahrhunderts, etwa 98 n. Chr. geschrieben. 

Die Korinther konnten also nichts von den 7 Posaunengerichten  wissen.

Aber wenn Paulus hier von der letzten Posaune spricht, mussten die Korinther genau wissen, was er meinte.

Sie kannten nur die Posaunen des Alten Testaments. Die letzte Posaune betrifft das Fest der Posaunen und den jüdischen Brauch, in jedem Jahr an diesem Fest die Posaunen zu blasen.

Bei dem Fest gab es mehrere kurze Posaunensignale, die mit einem langgezogenen Posaunenton endeten.

Das also meint Paulus mit der letzten Posaune. Er will damit ausdrücken, dass die Entrückung die geistliche Erfüllung des Posaunenfestes ist. Über den Zeitpunkt der Entrückung wird nichts gesagt.

Doch eine weitere Reihe von Belegstellen sagt uns eindeutig, dass die Entrückung vor der Trübsal stattfindet. Ich verweise auf meine Videos vom Juni 2016, wo ich die Entrückung ausführlich beschrieben habe.

Not bereitet uns im Moment die Tatsache, dass der Antisemitismus, der Antijudaismus und der Antiisraelismus besorgniserregend zunehmen – auch im Kreise unserer weniger gut informierten Zuschauer. Leider.

Woher ich das weiß?

Weil auf unserer Community Seite bei You Tube immer wieder Kommentare erscheinen, die alles Jüdische verunglimpfen.  Solche  Kommentare zeigen, wie schlecht informiert bestimmte Leute sind. Wir wissen nur, dass in unserem Land der viele Jahrhunderte andauernde Judenhass wieder deutlich zunimmt.

Wer zu Christus gehört oder gehören will, kann Israel und das Judentum nicht abschreiben oder mit böswilligen Unterstellungen verunglimpfen. Der Mensch Jesus von Nazareth ist Jude, Semit und der Messias der Juden und Israelis.

Wer gegen das Volk Gottes etwas hat, sollte sich dreimal überlegen, prüfen, nachsinnen und erkennen, was die Bibel und der Heilige Geist Gottes dazu sagt.

Und die biblische Wahrheit über das Volk Gottes in seinem  Leben praktizieren. Nämlich das zu lieben, was Vater Gott liebt. 

Schon in der Vergangenheit haben wir in unserer Berichterstattung über den Nahen und Mittleren Osten die besondere Bedeutung Israels für den Weltfrieden heraus-gestellt.

Wir haben aber auch keinen Zweifel daran gelassen, dass Israel umringt ist von Terrorgruppen unterschiedlichen Kalibers und von kriegerischen Nationen und ihren Regierungen.

Israel ist als erwähltes Volk Gottes bedroht, wie kein anderes Volk auf der Welt. Es ist nie anders gewesen in der menschlichen Geschichte seit der Erwählung Abrahams zum Stammvater Israels etwa 2000 v. Chr.

Das betrifft die Juden in der Zerstreuung in aller Welt und die Juden, die nach Israel zurückgekehrt sind und in Israel leben.

Israel sollte den anderen Völkern sagen und zeigen, wie wunderbar, wie gut der Gott der Bibel, der einzige Gott im ganzen Universum, zu uns, seinen Geschöpfen ist und dass er sich durch Bündnisse festgelegt hat, jeden der freiwillig zu ihm kommt und bereit ist, seine Wege zu gehen, zu segnen.

Dieser göttliche Segen beginnt im 1. Buch Mose, als Gott Abraham segnet und verspricht, alle Menschen aller Generationen zu segnen, wenn sie sein Volk Israel mit Wohlwollen, Güte und Segen bedenken.

1.Mose 12.1-3: Und der HERR sprach zu Abram: Geh aus deinem Land und aus deiner Verwandtschaft und aus dem Haus deines Vaters in das Land, das ich dir zeigen werde! Und ich will dich zu einer großen Nation machen, und ich will dich segnen, und ich will deinen Namen groß machen, und du sollst ein Segen sein! Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde! 

Manch einer ärgert sich über die schon seit Jahrhunderten andauernde jüdische Geldprominenz der Rothschilds und Rockefellers, die als Top Finanzierer die Welt nach ihrem eigenen Gutdünken nutzen mögen.

Andere glauben an Verschwörungstheorien mit denen Leute wie George Soros die Märkte durcheinanderbringen könnten.

Wieder andere sind überzeugt davon, dass Geheimbünde wie Freimaurer und Illuminaten von Juden gesteuert werden, die die Weltherrschaft anstreben.

Und dann ist da die weitverbreitete christliche Ersatztheologie, die darauf beruht, das Gottesvolk Israel durch das neutestamentliche Gottesvolk der Gemeinde Jesu zu ersetzen.

Wir stellen fest, dass all diese Ansätze menschlichen oder satanischen Ursprungs sind, von der Bibel her aber keineswegs abgedeckt sind.

So wie die anderen Lügen, unbewiesenen Behauptungen und antisemitischen Lästerungen, die immer noch im deutschsprachigen Raum verbreitet werden.

In einigen der folgenden Beiträge werden wir noch einmal die biblische Wahrheit über das Judentum und den modernen Staat Israel herausarbeiten.

Wir stellen fest, dass wir auf diese Weise keinerlei Gegnerschaft zu Arabern oder Muslimen im Sinn haben, soweit diese friedlich sind, sondern ganz allein der weitverbreiteten Unwahrheit über den Nachkommen von Abraham, Isaak und Jakob begegnen wollen.

Schließlich bitten wir Euch, sich nach und nach alle unsere Vorträge durchzulesen. Denn jeder Vortrag beschreibt einen ganz bestimmten biblischen Zusammenhang und hat für Sie eine bestimmte Bedeutung in Ihrem Wachstum im Glauben.

Wir ergänzen jedoch unseren Bestand ständig und bringen so Ihr Bibelwissen stets auf den neuesten Stand.

In diesem Sinne: Möge 2019 Ihnen all die Freude bringen, die der Himmlische Vater denen verheißt, die Jesus nachfolgen und die Bibel kennen und befolgen.

Offenbarung 1.3: Glückselig, der liest und die hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist! Denn die Zeit ist nahe.

 

 

 

 

 

 


70.)  Damit wir Bescheid wissen: Göttliche Zeichen, Zeichen, Zeichen!

Ihr Lieben,

als Jesus, seinen Jüngern die Endzeit in Matthäus 24 und den Parallelstellen in Markus 13 und Lukas 21 erklärte, haben wir als „Jünger der Endzeit“ mehr oder weniger die Aussagen, die mit Teilen dieser Passage verbunden sind, verfehlt oder miss gedeutet. In wie fern?

Jesus spricht sehr detailliert von vielen Zeichen, die eintreten müssen und uns Wegweiser sind. Diese Zeichen stellt uns Gott zur Verfügung am Ende der Zeit, besser: am Ende des Gemeindezeitalters, weil er, der Messias Jesus dann sein Königreich auf der Erde für 1000 Jahre aufrichten will.

Er wird dann von Jerusalem aus regieren. Weil er der echte und legitime Sohn Davids ist, wird er auf dem Thron Davids sitzen, Israel wieder herstellen und die ganze Welt mit eiserner Hand regieren. 

Markus 16.1-3: Und die Pharisäer und Sadduzäer kamen herbei; und um ihn zu versuchen, baten sie ihn, er möge ihnen ein Zeichen aus dem Himmel zeigen. Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Wenn es Abend geworden ist, so sagt ihr: Heiteres Wetter, denn der Himmel ist feuerrot; und frühmorgens: Heute stürmisches Wetter, denn der Himmel ist feuerrot und trübe. Das Aussehen des Himmels wisst ihr zwar zu beurteilen, aber die Zeichen der Zeiten könnt ihr nicht beurteilen. 


Die ungläubigen geistlichen Leiter in Israel wollen ein Zeichen von Jesus und sie bekommen keines. Warum?

Weil Jesus als das größte Zeichen Gottes von ihnen abgelehnt wird.

Der Vorwurf Jesu sitzt. Die Pharisäer und Schriftgelehrten, also die geistlichen ungläubigen Leiter der damaligen Zeit in Israel, hatten über viele Jahrhunderte überwiegend durch mündliche Überlieferung viele geistliche Wahrheiten entwertet und die Menschen in hunderten von unsinnigen menschlichen Geboten von sich abhängig gemacht. 

Jesus sagte den Geistlichen Leitern, dass es die wirklichen und wichtigen Zeichen der Zeit sind, die sie hätten erkennen lassen, dass Gott in Menschengestalt vor ihnen steht und mit ihnen redet. 

Was wäre aus Israel und der Welt geworden, wenn sie ihren Messias damals erkannt und angenommen hätten? Aber sie waren überheblich, eingebildet, dickköpfig und stur. Und lehnten Jesus ab. 

Und heute? Scheint wieder alles genauso wie damals zu sein. 

Die Juden lehnen mehrheitlich Jesus Christus als Messias Gottes immer noch ab. Und die übrige Welt der Nationen tut das auch.

Es ist eine Minderheit, die Jesus, den Messias Gottes erkennt.

Wenn ich mir so manchen Kommentar zu unseren Video Clips in unserer Community bei Youtube ansehe, könnten mir die Haare zu Berge stehen.

Natürlich gibt es auch eine Menge sinnvoller und brauchbarer und liebevoller Beiträge und Hinweise. Es gibt Bekehrungen zu Jesus hin. Und es gibt jede Menge treuer und wachsamer Gotteskinder, die sich ganz auf Jesus und seinen Heiligen Geist verlassen. 

Und dafür sind wir total dankbar.

Aber es gibt auch eine Menge Anmerkungen, die keinerlei biblische Grundlagen haben. Die aus tiefstem Unglauben kommen.

Obwohl wir uns bemühen, die Glaubensgrundlagen sorgfältig zu legen und gründlich zu erklären und ständig zu ergänzen.

Deshalb haben wir uns angewöhnt, jedes Mal unterstützend ein oder zwei neutestamentlich-biblische Lehrtexte zu interpretieren und zu veröffentlichen, um dieser Fehlentwicklung abhelfen zu können.

Bitte verzeiht mir diese klare und deutliche Ansprache. Es ist die einzige Möglichkeit, darauf hinzuweisen, dass wir ganz und gar auf die biblischen Fakten angewiesen sind, die allein die ewigen Wahrheiten Gottes enthalten. Und die der Heilige Geist uns nach und nach erklärt.

Zurück zur Ölbergrede Jesu: Nur wenige Gotteskinder in unseren Gemeinden kümmern sich um diese Inhalte und die Dringlichkeit, mit der Jesus spricht. Und nur wenige sind davon überzeugt, dass wir von ganz wenigen Jahren sprechen, bis sich alles erfüllt.

Deshalb hat uns der Heilige Geist aufgefordert, uns genau damit zu beschäftigen, die Zeichen zu beschreiben, die er uns gibt.

Auch diesmal geht es um Zeichen, hauptsächlich in Nahost.  Göttliche Wegweiser für unsere Generation, die letzte Generation - bevor Jesus kommt. Damit jedes Gotteskind weiß, was die Uhr geschlagen hat.

Jesus sagt seinen damaligen Jüngern ziemlich klar: Am Ende der Zeit, wenn ich wiederkomme, werde ich mein Königreich aufrichten. Nicht jetzt.

Wir sollten uns also erinnern, dass er die Unterweisung seiner damaligen Jünger unternimmt - gerade mal ein paar Tage nach seinem triumphalen Einzug in Jerusalem am Palmsonntag.

Denn eine Anzahl von Juden hoffte nun, wie auch die Jünger, dass Jesus sein Reich genau hier und jetzt gleich errichten würde. Das war natürlich falsch. Wir wissen das. Aber viele Juden waren verwirrt, unsicher und verstanden nicht, dass etwas ganz anderes an den folgenden Tagen in Jerusalem passieren würde: Dass nämlich Jesus seinen Leidensweg bis zum Tod am Kreuz würde gehen müssen.

Um am Ostermorgen triumphierend über Tod und Teufel zu neuem Leben aufzustehen und danach in den Himmel aufzufahren.

Matthäus 8.31-32: Und er fing an, sie zu lehren: Der Sohn des Menschen muss vieles leiden und verworfen werden von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getötet werden und nach drei Tagen auferstehen. Und er redete das Wort mit Offenheit. Und Petrus nahm ihn beiseite und fing an, ihn zu tadeln. Er aber wandte sich um und sah seine Jünger und tadelte Petrus und sagte: Geh weg hinter mich, Satan! Denn du sinnst nicht auf das, was Gottes, sondern auf das, was der Menschen ist.

Petrus steht hier für viele: Der Wunsch, Jesus jetzt zum König von Israel zu machen und auf diese Weise die verhassten Römer loszuwerden war der Vater des Gedankens. Und so ging es vielen damals.

Wie war eine solche Fehleinschätzung möglich? Warum gefiel Petrus nicht, was Jesus sagte?

Weil Petrus die beiden Kommen Christi zu unterschiedlichen Zeiten nicht völlig verstanden hatte. Petrus wollte Jesus jetzt, bei seinem ersten Kommen zum König von Israel machen. Das ehrt ihn, war aber falsch. Das hatte der Vater im Himmel anders geplant. Wir wissen das. Wir leben aber auch 2000 Jahre später als Petrus.

Apostelgeschichte 1.6.: Sie nun, als sie zusammengekommen waren, fragten ihn und sagten: Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel das Reich wieder her?

Sogar als Jesus bereit war, in den Himmel aufgenommen zu werden, hofften viele immer noch, dass Jesus sein Königreich errichten würde. Hier und jetzt gleich.

Wir müssen uns also daran erinnern, dass die Jünger sich schwer taten, zu verstehen, welch ein Wirbel von Ereignissen um sie herum passierte. Und Jesus wusste das natürlich.

So lassen sie uns also zurückgehen, um die Ereignisse der Passionswoche zu verstehen, also zwischen Palmsonntag und der Kreuzigung, als Jesus die Jünger mit der Ölbergrede in einem stillen Moment über alles unterrichtete, was damals und in der Endzeit, also heute, passieren würde.

Er sprach von vielen Zeichen, die genau aussagen würden, was gerade dran wäre. Jesus erklärt alles, was passieren muss – aber dann sagt er:

Matthäus 24.36: Von jenem Tag aber und jener Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel in den Himmeln, auch nicht der Sohn, sondern der Vater allein. 

Dies ist der Vers, den jeder vorgibt, zu verstehen: Niemand kann irgendetwas wissen! Selbst Jesus bei seinem 1. Erdendasein nicht. Was kann niemand wissen? Den genauen Zeitpunkt von Jesu Wiederkunft bei seinem 2. Kommen. Wenn Jesus es nicht weiß, wie sollen wir es wissen?

Doch das ist nicht ganz richtig.

Das griechische Wort für „wissen“, das hier benutzt wird, steht im Perfekt Indikativ und sollte übersetzt werden mit „hat gesehen“, also eine vergangene abgeschlossene Situation.

Jesus erklärt die Endzeit den damaligen Jüngern, die nicht verstehen können, was er meint. Denn zuerst müssen sie ja die Karwoche mit ihren Ereignissen verstehen lernen und verkraften. Und dann noch die Zerstörung des Tempels 70 n. Christus. Also in etwa 40 Jahren. Das ist schon schwierig genug.

Jesus hat ja seinen kompletten Leidensweg noch vor sich. Sein sterben, auferstehen und in den Himmel aufgenommen werden. Jesus erklärt, dass niemand bis heute die Endzeit gesehen hat, weil sie noch ca. 2000 Jahre entfernt ist. 

Jesus wird das Königreich Israel zu dem Zeitpunkt nicht wiederherstellen, wie und zu welcher Zeit die Jünger das erwarten. Also etwa 30 nach Christus. 

Jesus beabsichtigt nicht, seine Jünger sich selbst zu überlassen und sich uns zuzuwenden. Er redet zu seinen damaligen Jüngern. Er weiß, dass sie ihre eigene Gegenwart nicht verstehen. Weil sie „vieles noch nicht gesehen haben“. Wie viel weniger, dass was noch weit in der Zukunft liegt.

Kein Jünger konnte sich damals vorstellen, was in 2000 Jahren alles so passieren würde. In seiner Verantwortung für die Jünger klärt Jesus sie zuerst über ihre Gegenwart auf.

Matthäus 24.36: Von jenem Tag aber und jener Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel in den Himmeln, auch nicht der Sohn, sondern der Vater allein. 

Niemand weiß beim ersten Kommen Jesu, was am Ende des Gemeindezeitalters passiert. Was sagt Jesus als nächstes?

Matthäus 24.42: Wacht also! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt.

Das sagt er zu allen Jüngern. Auch zu uns. 

So beginnt also das Gemeindezeitalter 10 Tage nachdem Jesus in den Himmel aufgenommen wurde und niemand hatte eine Ahnung von „dem Tag oder der Stunde“.

Wenn aber die Trübsal mit der Unterzeichnung des Vertrages zwischen dem Antichristen und Israel beginnt, wie Daniel 9.27: sagt, dann wissen wir, dass genau 7 Jahre später Jesus wiederkommt. 

Was hat Jesus seinen Jüngern damals und heute gesagt? Wacht, seid wachsam! Nur so kann euch niemand verführen. 

Achtet auf die jeweiligen Zeichen. Zeichen am Himmel und auf der Erde. Warum die Zeichen?

Damit ihr Bescheid wisst. Auch über die Zeiten. Wir sind wachsam, damit wir wissen, was wann geschieht. So wollte Jesus es. 

Wir sind wachsam, um die von Gott gegebenen Zeichen zu verstehen. Selbst da, wo in Bezug auf Tag oder Stunde alles auch für uns unsicher bleibt.

Stimmt das mit der übrigen Schrift überein? Absolut!

Matthäus 24. 32: Von dem Feigenbaum aber lernt das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon weich geworden ist und die Blätter hervor treibt, so erkennt ihr, dass der Sommer nahe ist. So sollt auch ihr, wenn ihr dies alles seht, erkennen, dass es nahe an der Tür ist. Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht (Generation) wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen ist. 


Jesus redet jetzt zu allen Jüngern aller Zeiten. Jesus nimmt ein Beispiel aus der Natur: Wenn die Zweige der Bäume ausschlagen, wissen wir, dass der Sommer bald kommt. 

Und all die von Jesus angekündigten Zeichen sagen uns klar und deutlich, dass er, Jesus, dann innerhalb einer Generation wiederkommen wird.

1.Thessalonicher 5.3-6: Wenn sie sagen: Friede und Sicherheit!, dann kommt ein plötzliches Verderben über sie, wie die Geburtswehen über die Schwangere; und sie werden nicht entfliehen. Ihr aber, Brüder, seid nicht in Finsternis, dass euch der Tag wie ein Dieb ergreife; denn ihr alle seid Söhne des Lichtes und Söhne des Tages; wir gehören nicht der Nacht und nicht der Finsternis. Also lasst uns nun nicht schlafen wie die Übrigen, sondern wachen und nüchtern sein! 


Wachen und nüchtern sein! Sonst schaffen wir das nicht. Sonst kommt Jesus letztlich doch völlig überraschend wie ein Dieb in der Nacht.

Hebräer 10.24-25: und lasst uns aufeinander achthaben, um uns zur Liebe und zu guten Werken anzureizen, indem wir unser Zusammenkommen nicht versäumen, wie es bei einigen Sitte ist, sondern einander ermuntern, und das umso mehr, je mehr ihr den Tag herannahen seht!


Jetzt brauchen wir einander! Jetzt gilt es! Jetzt müssen wir uns gegenseitig stützen und lieben, damit wir fit sind für das, was kommt. Weil wir den Tag herannahen sehen.

Offenbarung 3.3: Denke nun daran, wie du empfangen und gehört hast, und bewahre es und tue Buße! Wenn du nun nicht wachst, werde ich kommen wie ein Dieb, und du wirst nicht wissen, zu welcher Stunde ich über dich kommen werde.

Jesus will nicht, dass wir unvorbereitet sind. Dass wir überrascht werden. Jesus will, dass wir gelassen bleiben, und jede seiner Maßnahmen mit bekommen. 

Offenbarung 1.1-3: Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gab, um seinen Knechten zu zeigen, was bald geschehen muss; und indem er sie durch seinen Engel sandte, hat er sie seinem Knecht Johannes kundgetan, der das Wort Gottes und das Zeugnis Jesu Christi bezeugt hat, alles, was er sah. Glückselig, der liest und die hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist! Denn die Zeit ist nahe.


Jesus hat uns alle Offenbarung gegeben und die Schrift ist klar und wir sind wachsam genug, um Bescheid zu wissen. Es ist biblisch nicht haltbar, dass wir Zeiten und Zeitpunkte nicht wissen können. Wir haben die Zeichen der Zeit am Himmel und auf der Erde.

Denken wir an den Sternenhimmel über Jerusalem am 23. September 2017: Offenbarung 12, der Beginn des Zeitalters des Messias wurde uns allen deutlich gezeigt. Was könnte deutlicher sein. Sehen sie dazu unseren Video vom 4.12.2016: Endzeit: Wie es weitergeht. 

Wir haben weitere Zeugnisse: Doch ein Teil der Gemeinde Jesu erweckt den Eindruck, dass sie die Endzeit nichts angeht. Es sieht so aus, als wenn sie schläft. Ist ganz mit ihren Alltagsgeschäften ausgefüllt. Und hat keine Ahnung, was vor ihren Augen passiert. Das ist bedenklich.

Aber haben wir das nicht auch schon beim 1. Kommen des Messias gesehen? Damals hatten die Gläubigen auch keine Ahnung, was passierte.

So war es auch, als Noah die Arche baute: Die Menschen taten das, was sie immer taten: Kaufen, verkaufen, heiraten und verheiratet werden. Selbst als Noah in die Arche ging.

Matthäus 24.42-44: Wacht also! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt. Das aber erkennt: Wenn der Hausherr gewusst hätte, in welcher Wache der Dieb kommt, so hätte er wohl gewacht und nicht zugelassen, dass in sein Haus eingebrochen wird. Deshalb seid auch ihr bereit! Denn in der Stunde, in der ihr es nicht meint, kommt der Sohn des Menschen. 

Das heißt doch: Wenn wir uns als Hausherren betrachten, die verantwortlich handeln, dann sind wir sofort verfügbar, die ganze Nacht hindurch durch unser hingegebenes Leben vor Gott und wir sind bereit, denn gerade wenn wir nicht damit rechnen, wird Jesus überraschend kommen und uns zu sich hin entrücken. 

Überraschend für Gläubige und Ungläubige. Aber als Gläubige sind wir bereit, mit ihm zu gehen, wenn er kommt, um uns zu holen.

69.) Unser Kampf verlangt uns alles ab!

Ihr Lieben,

wir bibelgläubigen Christen, ob wir uns nun evangelikal oder fundamental oder bibeltreu nennen, haben unsere Sache in den letzten 100 Jahren nicht gut gemacht.

Das liegt wohl vor allem daran, dass wir den Zeitgeist der Gesellschaft um uns herum nicht richtig verstanden und schon gar nicht seine Irrtümer rechtzeitig durchschaut haben.

Sonst hätten wir bemerkt, dass der Zeitgeist unaufhörlich vorwärts strebt und alles zerstört, was sich ihm entgegenstellt. Auch und gerade alles, was uns Christen lieb und teuer ist.

Hätten wir uns vor 100 Jahren vorstellen können, dass Millionen ungeborener Kinder in unseren westlichen Ländern getötet werden würden?

Oder dass uns nicht erlaubt sein würde, in den staatlichen Schulen unseres Landes wenigstens in der Religionsstunde von Jesus, dem Gekreuzigten, vom göttlichen Vater und anderen biblischen Wahrheiten zu erzählen.

Oder dass jegliche Form sexueller Perversion von den Medien gefördert werden würde.

Oder dass traditionelles Familienleben, Kindererziehung und Ehe permanent als gestrig und veraltet angegriffen würden.

Oder dass gleichgeschlechtliche Ehe – von der Bibel gar nicht vorgesehen, besser noch: als Sünde total verworfen – von der Gesellschaft voll und ganz akzeptiert wird. 

Trauriger Weise müssen wir gestehen, dass nur sehr wenige Christen erkannt haben, in welch einem Kampf wir uns befinden.

Sehr wenige haben sich entschlossen, mit allen Mitteln eine eindeutige und mutige Position einzunehmen und gegen den Zeitgeist unserer Tage aufzustehen.

Dieser Zeitgeist ist es, der unsere christliche Gesinnung zerstören will, die unserem Land und unserer Kultur einst Richtung und Ziel gegeben hat.

Die Bibel sagt uns ganz klar, dass wir als bibelgläubige Christen  in einem Kampf befinden, der kosmische Ausmaße angenommen hat.

Es ist ein Kampf auf Leben und Tod um den Geist und die Seele des Menschen, ein Kampf, der Ewigkeitsbedeutung hat. Gleichzeitig ist das aber auch ein Kampf auf Leben und Tod in Bezug auf das Leben hier und jetzt auf dieser Erde.

Epheser 6.12: Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt.

Glauben wir das? Glauben wir wirklich, dass es Mächte der Finsternis sind, die unser Zeitalter beherrschen? 

Ein Großteil der evangelikalen Welt verhält sich so, als wenn er diese Dinge so nicht glauben würde. Wenn das wahr ist, dann können wir auch nicht erwarten, dass wir in diesem Kampf gut abschneiden werden.

Warum haben wir so wenig Einfluss auf unsere heutige Welt? Kann das auch daran liegen, dass wir den eigentlichen Kampf nicht ernst genommen haben? 

Dann haben wir auch nicht die Waffen ergriffen, die unser Herr uns gegeben hat.

Epheser 6. 13-18: Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag widerstehen und, wenn ihr alles ausgerichtet habt, stehen bleiben könnt! So steht nun, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit, bekleidet mit dem Brustpanzer der Gerechtigkeit und beschuht an den Füßen mit der Bereitschaft zur Verkündigung des Evangeliums des Friedens! Bei alledem ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt! Nehmt auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist Gottes Wort! Mit allem Gebet und Flehen betet zu jeder Zeit im Geist, und wachet hierzu in allem Anhalten und Flehen für alle Heiligen.

Es gibt keine andere Möglichkeit, den geistlichen Kampf in den himmlischen Regionen zu führen. Wenn wir diese Waffen nicht ergreifen, dann haben wir keine Hoffnung auf Erfolg.

Der himmlische Kampf wird im Bereich von Raum und Zeit auf der Bühne der Menschheitsgeschichte geführt. Wenn wir das verstanden haben, dann müssen wir uns dem geistlichen Kampf mit den Waffen stellen, die einzig effektiv sind.

Dazu brauchen wir eine lebenslange Bindung an Christus, die sich auf die ganze Wahrheit stützt, und im Evangelium begründet ist. 

Unsere Waffen sind Defensivwaffen. Die einzige Offensivwaffe ist das Schwert des Geistes, das Wort Gottes.

Wir sollen uns also in allem auf das Wort Gottes berufen: Das heißt, nicht nur in geistlichen Dingen, sondern auch in Bezug auf Geschichte, Wissenschaft und Moral. 

Wenn wir auf irgendeinem Gebiet Kompromisse eingehen, wie das heute bei vielen geschieht, die sich evangelikal nennen, dann zerstören wir die Kraft des Wortes Gottes und liefern uns selbst in die Hand des Feindes.

Unser Denken und unser Handeln stehen gleichermaßen auf dem Prüfstand.

1.Korinther 1.20-21: Wo ist ein Weiser? Wo ein Schriftgelehrter? Wo ein Wortstreiter dieses Zeitalters? Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht? Denn weil in der Weisheit Gottes die Welt durch die Weisheit Gott nicht erkannte, hat es Gott wohlgefallen, durch die Torheit der Predigt die Glaubenden zu retten. 

1.Korinther 3.18-19: Niemand betrüge sich selbst! Wenn jemand unter euch meint, weise zu sein in dieser Welt, so werde er töricht, damit er weise werde. Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit bei Gott; denn es steht geschrieben: "Der die Weisen fängt in ihrer List."

Paulus sagt nicht, dass Bildung und Wissen keinen Sinn hätten. Er selbst gehörte zu den gebildetsten Menschen seiner Zeit. 

Paulus spricht von der weltlichen Weisheit, die beansprucht, sich selbst zu genügen. Und nichts von Gott und seiner Offenbarung wissen will. Sondern Gott als nicht existent und somit bedeutungslos für unser Leben einstuft.

Diese Weisheit kommt zu einer völlig verzerrten Beurteilung der Welt.

Römer 1.21-25: weil sie Gott kannten, ihn aber weder als Gott verherrlichten noch ihm Dank darbrachten, sondern in ihren Überlegungen in Torheit verfielen und ihr unverständiges Herz verfinstert wurde. Indem sie sich für Weise ausgaben, sind sie zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes verwandelt in das Gleichnis eines Bildes vom vergänglichen Menschen und von Vögeln und von vierfüßigen und kriechenden Tieren. Darum hat Gott sie dahingegeben in den Begierden ihrer Herzen in die Unreinheit, ihre Leiber untereinander zu schänden, sie, welche die Wahrheit Gottes in die Lüge verwandelt und dem Geschöpf Verehrung und Dienst dargebracht haben statt dem Schöpfer, der gepriesen ist in Ewigkeit. 

Hier geht es um die Art, wie Menschen denken, um den Prozess ihrer Schlussfolgerungen, um ihre Einsichten. 

Die Bibel sagt nicht, dass es nur religiöse Bereiche sind, wo der Mensch in die Irre geht. Sondern in dieser inneren Haltung, die intellektuell absolut „töricht“ ist, geht er überall in die falsche Richtung.

Das ganze Universum, die Wissenschaften, das Zusammenleben – der Mensch ist auf geradezu verzerrte Weise „töricht“ geworden – in allem was er denkt und tut.

Vielmehr bleibt ein solcher Mensch in einer Lage zurück, in der er eine Fülle von Spannungen und Fehlern erlebt, aus denen er sich nicht befreien kann.

Die Bibel sagt uns auch, wie der Mensch in diese Lage geriet. Weil sie Gott kannten, ihn aber weder als Gott verherrlichten, noch ihm Dank darbrachten.

Deshalb ist ihre ganze Existenz „töricht“. Die Wahrheit kennen und sich doch zu den Fabeln abwenden – das ist in höchstem Masse töricht.

Von diesem biblischen Standpunkt aus, gab es eine Zeit, in der die Menschen in Indien und Pakistan die Wahrheit kannten und sich davon abwandten. Eine Zeit in der die Afrikaner die Wahrheit kannten und sich ebenfalls mutwillig davon abwandten.

Doch es gibt keine Zeit in der Weltgeschichte und kein offen kundigeres Beispiel dafür, wo Menschen die Wahrheit kannten und sich doch in einer unglaublich kurzen Zeitspanne bewusst davon abwandten, wie in unserer Generation.

West Europa und Nord Amerika haben mit eigenen Augen gesehen, wie sich diese Wahrheit in weniger als 100 Jahren erfüllt hat.

Es ist eine furchtbare Sache, zu sehen, wie zu unseren Lebzeiten, alles was früher gegolten hat und wertvoll war, verfallen und vernichtet wird.


68.)  Damaskus eine uralte Stadt wird zerstört!

Ihr Lieben,
heute beleuchten wir in dieser Arbeit die Situation im Nahen und Mittleren Osten aus verschiedenen biblischen Blickpunkten. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Vorgänge in und um Israel, den Augapfel Gottes, zu bekommen.

1.Mose 14.15: Und nachts teilte er (Abraham) sich und fiel über sie her, er und seine Knechte, und schlug sie und jagte ihnen nach bis nach Hoba, das links von Damaskus liegt.
Damaskus ist eine uralte Stadt. In der Bibel wird sie schon zu Abrahams Zeiten, also etwa 2000 vor Christus erwähnt. Abraham befreite dort seinen Neffen Lot, den Diebe in ihre Gewalt gebracht hatten.

Die Stadt liegt am Abana, östlich des Hermon Gebirges. Es fällt auf, dass die Stadt ohne jeden natürlichen Schutz ist. Sie liegt weit ab vom Meer und ist von der syrischen Küste durch eine doppelte, im Winter schneebedeckte Bergkette getrennt.
Und sie liegt am Rande der Wüste, die sich nach Osten ausdehnt.
Doch gerade diese Lage gibt Damaskus die Bedeutung als Kulturzentrum und Zufluchtsstätte der Wüstennomaden. Die Stadt lebt vom Wasser des Abana, der östlich von Damaskus in der Wüste versickert.

Damaskus hat die Hauptstädte ihrer Eroberer, wie Memphis, Babylon, Ninive bei weitem überlebt. Interessant: Schon in der Frühzeit war Syrien ein gefährlicher Gegner Israels.
In der Zeit des Neuen Testaments bildete sich sehr früh eine christliche Gemeinde in Damaskus, die, wie wir wissen, von Paulus verfolgt wurde. Auch heute gibt es Christen in Damaskus. Zwischen 1517 und 1917 gehörte Damaskus wie Israel auch zum türkisch-osmanischen Reich. 

In Israels modernen Überlebenskampf gegen seine arabischen Nachbarn seit seiner                Neugründung im Jahre 1948, gehörte Syrien mit seiner Hauptstadt Damaskus, stets zu seinen härtesten Gegnern.

Jesaja 17. 1-3: Ausspruch über Damaskus. Siehe, Damaskus hört auf, eine Stadt zu sein, und wird ein Trümmerhaufen. Verlassen sind die Städte von Aroër, sie werden den Herden preisgegeben; die lagern dort und niemand schreckt sie auf. Und verschwinden wird die feste Stadt aus Ephraim und das Königtum aus Damaskus.


Jesaja 17.9: An jenem Tag werden seine Festungsstädte sein wie die verlassenen Orte des Waldes und des Berggipfels, die man vor den Söhnen Israel verließ; und es wird eine Öde sein.

 
Jesaja 17.14: Zur Abendzeit, siehe da, jähes Erschrecken. Ehe es Morgen wird, gibt es sie nicht mehr. Das ist das Geschick derer, die uns plündern, und das Los derer, die uns berauben.

Die Vernichtung von Damaskus ist beschlossene Sache bei unserem Gott der Bibel. Sonst hätte Jesaja es nicht schon vor vielen tausenden Jahren prophezeit.
Der Grund ist die Bestrafung Syriens: Der fortgesetzte, unerbittliche Kampf gegen Israel. Und die Verbrüderung mit den Erzfeinden Israels.

Syrien befindet sich in den letzten 7 Jahren seit dem sogenannten „Arabischen Frühling“, der in Wahrheit gar kein Frühling war, in einem der grausamsten Bürgerkriege, die der Nahe Osten je gesehen hat. Millionen von Flüchtlingen haben das Land in alle Richtungen verlassen und leben zum Teil unter schlimmsten Umständen sehr oft in riesigen Lagern. Weit von der Heimat entfernt. Doch der Bürgerkrieg geht weiter. Diktator Assad ist mit russischer und iranischer Hilfe noch immer an der Macht. 

Er kämpft mit allen Mittel gegen das eigene Volk. Um genau zu sein: Gegen solche seiner Landsleute, die ihn nicht bedingungslos unterstützen. Und er hat mächtige Bundesgenossen in diesem Vernichtungskrieg: Russland, Iran und schließlich indirekt auch die Türkei, die sich über die syrischen Kurden hermacht. 

Diese mächtigen Verbündeten von Assads Syrien verfolgen jeweils eigene Interessen.
Russland fügt der USA und dem Westen Schaden zu, wo immer es geht. Iran sieht in USA und Israel satanische Kräfte am Werk. Und die Türkei will sich als moslemische Führungsnation einen Namen machen. Syrien befindet sich immer noch im Kriegszustand mit Israel. Seit dem Yom Kippur Krieg von 1973. 

Vor allem auch wegen der Golan Höhen, die Israel im 6-Tage-Krieg 1967 annektiert hat. Um Angriffe von Norden her zu erschweren. Anfang des Jahres hat Syrien einen israelischen Militärjet über israelischem Gebiet abgeschossen. Dadurch sind die Spannungen zwischen beiden Ländern weiter gestiegen. Zudem: Syrien wird, wie schon angedeutet, von Russland und Iran unterstützt und Israel fliegt regelmäßig Angriffe gegen Syrien, sobald die Geheimdienste melden, dass iranische Elitesoldaten in Bewegung sind und sich der israelischen Grenze nähern.

Eine ziemlich schwierige Gemengelage. Zumal in Syrien auch die USA noch aktiv sind, um den gemäßigten Oppositonellen und den Kurden beizustehen. Insgesamt eine Weltkriegs-Konstellation also. Wenn man bedenkt, dass auch Frankreich und England die Amerikaner mit der französischen „Force de Frappe“ und der englischen „Royal Airforce“ von Fall zu Fall unterstützen.

Doch was ist mit Damaskus?

Damaskus ist die Hauptstadt Syriens. Immer noch. Keine Stadt wie jede andere. Sondern die am längsten bewohnte Stadt auf der ganzen Erde. Und diese Stadt wird zerstört. Nichts anderes kann man aus den oben zitierten Bibel Prophetien entnehmen. 
Über Nacht geschieht das und es geschieht wahrscheinlich von Israel aus.
Was kann die Vernichtung dieser 1.9 Millionen Einwohner zählenden Metropole mit ihrer einzigartigen Tradition bewirken? Denn noch ist das ja nicht passiert. Doch viele Bibel Experten glauben, dass die Zerstörung von Damaskus kurz bevor steht.

Als weiteres wichtiges Endzeit Zeichen. Die Bibel spricht von der „Last über Damaskus“. Für den bibelgläubigen Christen ist das ein ernst zu nehmender Text, der bis heute noch nicht in der Geschichte der Menschheit und des Nahen Ostens eingetroffen ist.
Bei der augenblicklichen angespannten Situation in und um Syrien spitzt sich dort etwas zu. Der Abschuss eines israelischen Kampfjets vom Typ F16D am 10. Februar 2018 über Nordisrael durch eine russische Oberflächenrakete vom Typ Sam S-200 VEGA wurde in der muslimischen Welt als Triumph gegenüber der überlegenen israelischen Kriegsausrüstung angesehen.

Israel seinerseits schoss eine von Iran kopierte amerikanische   Drohne ab, allerdings über israelischem Territorium. Durch diese Vorgänge ist die israelische Existenz im Nahen Osten weiter aufs Äußerste gefährdet und es ist mit drastischen Vergeltungs- sprich Verteidigung Maßnahmen der Israelis zu rechnen.

Fachleute glauben, dass Ereignisse wie das hier beschriebene, nur ein weiterer Baustein in der Serie iranischer Provokationen gegen den Erzfeind Israel ist: Der Wille, Israel komplett zu vernichten, wird in Iran täglich intensiver postuliert. Der oberste geistliche Leiter, Ayatollah Khamenei verspricht sogar der Welt, dass in spätestens 25 Jahren Israel nicht mehr existiert. Da wird endgültig klar: Er hat seine Rechnung ohne den Gott der Bibel gemacht. 
So wundert es auch nicht, dass Israel sich zur Wehr setzt. Mit der Überlegung, dass nur der überlebt, der zuerst den Gegner vernichtend trifft. 

Es ist gut, sich das auch als Europäer vorzustellen. Jeder Schritt Israels gegen Syrien ist auch ein Schritt gegen Iran. So könnte die Vernichtung von Damaskus eine allerletzte Warnung Israels an die Mullahs in Teheran sein. Damaskus wird nie mehr bewohnt werden, wie uns die Bibel informiert und seine Bedrohung für Israel ist dann schlagartig vorüber.
Aber die Antwort der moslemischen Welt wird sicher nicht auf sich warten lassen. Der gemeinsame Weg führt sie im mittleren Osten zusammen, um Israel zu vernichten.
Andererseits: Vermutlich wird sich keine Nation aktiv an die Seite Israels stellen.  
Doch JHWH, unser großartiger Vater und Gott wird seinen Augapfel Israel nicht im Stich lassen. 

Dabei glauben schon jetzt viele Experten, dass die 7 Jahre Bürgerkrieg auch Damaskus und seine Bewohner schon lange in Mitleidenschaft gezogen haben.
Viele Bewohner der Stadt sind geflohen, um anderswo ein neues und geordnetes Leben zu führen. Viele bis nach Europa. Aber nicht nur Damaskus droht zu kollabieren. Städte wie Homs und Palmyra sind in diesen letzten 7 Jahren längst kollabiert.

Was die Bibel hier über Damaskus ausspricht, bedeutet, dass diese Stadt nicht mehr aufgebaut wird. Nie mehr. Also auch nicht im 1000 jährigen Friedensreich des Messias.
Ganz anders als seiner Zeit Beirut/Libanon: Auch Beirut war durch Krieg und Bürgerkrieg im vorigen Jahrhundert stark in Mitleidenschaft gezogen worden. 

Aber die Stadt erholte sich in den 40 Jahren danach. Heute ist der Libanon mit 40% Christen, 30% sunnitischen und 30% schiitischen Moslems ohnehin ebenfalls in einer dramatischen und auffälligen (Terror) Situation. Vor allem, weil die bis an die Zähne bewaffnete Hisbollah-Terror-Gruppe das kleine Land aus dem Hintergrund heraus regiert.

Im Unterschied zu Beirut sagt die Bibel, dass Damaskus nicht mehr bewohnt werden wird.
Der Bürgerkrieg in Syrien könnte schon in Kürze zu einer Art  Katalysator werden für eine Reihe von Kriegen, die sich nacheinander im Nahen Osten ereignen werden. Und die schließlich in der alles entscheidenden Schlacht von Harmageddon ihren Höhepunkt und Abschluss finden.
Dieser Krieg aller Kriege wird durch das zweite Kommen Jesu Christi beendet. Jetzt – 2018719 – könnte diese von Hass und Unversöhnlichkeit dominierte kriegerische Zeit beginnen. Wenn das der Fall ist, dann ist auch die Wiederkunft Jesu nicht mehr allzu weit weg von uns.

Wenn Vater-Gott diese Kriegszeit nicht verkürzen würde, dann würde niemand das Geschehen überleben. Deshalb: Unsere Antwort kann nur sein: Jesus und dem Vater im Himmel bedingungslos zu vertrauen und unsere selbstgemachte menschliche „Gerechtigkeit“ ein für alle Mal durch den lebendigen Glauben an Christus zu ersetzen.
Das ist möglich und unersetzlich. Seien sie von ganzem Herzen gesegnet: Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. 
  


67.)   Das eine Haupt-Kennzeichen des Christen.

Ihr Lieben,

Lasst mich das kurz erklären: Während ich mich vor 36 Jahren zu Jesus Christus bekehrt habe, hat mir der Heilige Geist immer wieder Fakten über die Endzeit beigebracht. Ohne seine langjährige Hilfe könnte ich das überhaupt nicht machen.

Während ich mich aber früher hauptsächlich mit Evangelisation, Gebet, Gemeinde, Jüngerschaft, Leitung – also vorwiegend mit Pastoral Themen aktiv beschäftigt habe, sagte der Heilige Geist im Jahre 2015 zu mir, dass ich mich von da ab hauptsächlich mit Endzeit Themen beschäftigen sollte.

Was ich dann auch tat.

Inzwischen erkläre ich von der unfehlbaren Bibel her die Zeit in der wir leben und wage gelegentlich Ausblicke auf die nähere Zukunft. Dabei helfen mir die von Jesus benannten Zeichen am Himmel und auf der Erde. Und das Reden des Heiligen Geistes.

Durch alle meine Themen zieht sich wie ein roter Faden das gemeinsame Thema: „Die Herrschaft Jesu Christi in der Gesamtheit des Lebens.“ Und: „Wie Vater Gott die Welt sicher zu ihrem Ziel bringt.“

Wenn Jesus wirklich Herr ist, dann muss das auch der Fall sein in allen geistlichen und intellektuellen Fragen und den Gebieten der Kultur, der Gesetzgebung und der staatlichen Gewalt.

Wir geben Anregungen, jeden Tag mit Gott zu gestalten, Gottes Wort zu erforschen, ein Leben des Gebets zu führen, und die Liebe, das Erbarmen und die Heiligkeit Gottes, unseres Herrn zu verkünden.

Und wir sagen mit der Bibel, dass Jesus in wenigen Jahren wiederkommt und dass zuvor die Gemeinde noch zu Jesus hin entrückt werden muss.

Es gibt zwar eine Anzahl von Endzeitbeobachtern, aber manchmal kommt man sich schon sehr einsam vor. Neulich bin ich in ein tiefes Loch gefallen, weil ich gesehen habe, dass von meinen christlichen Freunden nur ganz wenige auf dem gleichen inhaltlichen Weg sind, wie ich.

Wo sind sie geblieben? Dann sprach der Heilige Geist zu mir.

Er sagte, dass ich etwas verstehen müsste:

Viele meiner evangelikalen Freunde von vor 36 Jahren seien ebenfalls älter geworden, seien Rentner wie ich auch. Überall hat die nächste Generation den Staffelstab übernommen. Der Kampf um die Durchsetzung biblischer Regeln in unserer Gesellschaft steht bei dieser Gruppe nicht unbedingt an erster Stelle. Vorsichtig ausgedrückt. 

Der Heilige Geist hat mir alles erklärt und ich habe es wohl verstanden. Die Auswirkung des Zeitgeistes der letzten 100 Jahre auf das evangelikale Christentum hat jedenfalls ganz massive Folgen gehabt. Das habe ich jetzt verstanden.

Und deshalb gehen viele Christen heute nicht den gleichen Weg, den ich gehe. Ich bin überzeugt: Die Bibel muss notwendigerweise auf jedem Gebiet von Kultur und Gesellschaft ausgelebt werden, sonst wird ihr Wert unweigerlich geschmälert.

Hierbei spielt die Endzeit-Berichterstattung natürlich eine ganz spezifische Rolle. Denn die Endzeit bedeutet ja, dass das Zeitalter der Gemeinde jetzt zu Ende geht. Und dass Gott mit seinem auserwählten Volk Israel danach den Weg wieder aufnimmt und das Alte Testament zu einem Ende bringt.  

Kein Weltuntergang oder Ähnliches – sondern das Ende des 2000 Jahre dauernden Gemeindezeitalters. Dann kommt Jesus definitiv als König und Herr auf die Erde, auf seine Erde zurück.

Doch jetzt zu unserem eigentlichen Thema.“Das Kennzeichen des evangelikalen Christen – worauf es ankommt.“

Johannes 13.33-35: Kinder, noch eine kleine Weile bin ich bei euch; ihr werdet mich suchen, und wie ich den Juden sagte: Wohin ich gehe, könnt ihr nicht hinkommen, so sage ich jetzt auch euch. Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt. 

Jesus gibt seinen Jüngern aller Zeiten ein Gebot, das eine Bedingung einschließt: Wenn ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe, dann wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid.

Das also ist die Voraussetzung: Wenn ihr gehorcht, werdet ihr das Kennzeichen Christi tragen. Anders ausgedrückt: Wollen wir den Nichtchristen unser Christsein beweisen, dann muss dieses Kennzeichen sichtbar sein. Der Fisch am Auto reicht also nicht.

Es wird uns geboten, unsere Mitchristen, unsere Brüder und Schwestern zu lieben. Das ist das allererste. Aber wir dürfen die andere Seite der Lehre Jesu nicht vergessen. Wir sollen alle Menschen als unsere Nächsten lieben.

Denn alle Menschen tragen das Bild Gottes in sich. Und eine Seele, die ewig lebt. Sie sind also nicht nur als erlöste Menschen wertvoll, sondern einfach als die einzigen Geschöpfe, die nach dem Bilde Gottes geschaffen sind.

Der moderne Mensch hat diesen Gedanken verworfen und weiß nicht, wer er ist und woher er kommt. Deshalb kann er auch weder in sich selbst, noch in anderen Menschen einen wirklichen Wert finden.

Die Bibel sagt, dass alle Menschen unsere Nächsten sind, die wir lieben sollen wie uns selbst. Es ist allein schon die Schöpfungstatsache, die uns dazu verpflichtet. Denn alle Menschen sind wertvoll, auch die unerlösten, weil sie alle nach dem Bilde Gottes erschaffen sind. Deshalb sollen wir sie lieben, auch wenn das manchmal völlig unmöglich erscheint.

Jesus gebietet uns nun, unsere christlichen Glaubens Geschwister besonders zu lieben. Die beiden Gebote schließen einander nicht aus. Sondern die beiden Gebote verstärken sich gegenseitig.

Wenn wir alle Menschen als unsere Nächsten lieben sollen, dann ist es noch wichtiger, unsere Glaubensgeschwister zu lieben. Denn dann sehen alle Menschen, dass wir als Mitchristen durch Jesus Christus einen gemeinsamen Vater haben und dass der Heilige Geist in uns wohnt.

Galater 6.10: Lasst uns also nun, wie wir Gelegenheit haben, allen gegenüber das Gute wirken, am meisten aber gegenüber den Hausgenossen des Glaubens!

So stellt auch Paulus unsere doppelte Verpflichtung heraus: Unser äußerlich sichtbares Handeln sollte von dieser Einstellung bestimmt werden.

Nur zu oft haben bibelgläubige Christen die Menschen in zwei Lager geteilt: Auf der einen Seite die Verlorenen – auf der anderen Seite die Erlösten. Auf der einen Seite die Rebellen gegen Gott – auf der anderen Seite die mit Gott Versöhnten.

Man könnte dieses üble Bild der christlichen Exklusivität sogar noch ausweiten. Natürlich stimmt es: Noch immer stehen viele Menschen in Auflehnung gegen Gott – und nur der kleinere Teil hat die Gnade in der von Gott gebotenen Lösung angenommen. Doch alle Menschen haben einen gemeinsamen Ursprung. Von der Schöpfung her tragen alle Menschen das Bild Gottes.

So wird es uns langsam klar: Jesu Gebot, unsere Brüder zu lieben, kann nicht unter Ausschluss der ungläubigen Mitmenschen passieren. 

Wir müssen uns stets das Beispiel vom barmherzigen Samariter vor Augen halten.

Noch einmal wollen wir die Bibelworte betrachten, die das Kennzeichen des Christen so deutlich beschreiben, wie kaum etwas anderes:

Johannes 13.34-35: Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.

Johannes 17.21: damit sie alle eins seien, wie du, Vater, in mir und ich in dir, dass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.

Was wir wissen und behalten müssen: Wir Christen sind aufgerufen, so wie der Samariter den halb tot geschlagenen Menschen mit Liebe umgab, alle Menschen als unsere Nächsten zu lieben.

Ja, sie zu lieben wie uns selbst.

Des Weiteren wünscht sich Jesus von uns, allen wirklichen christlichen Glaubensgeschwistern auch inmitten größter Meinungsverschiedenheiten – Liebe zu erweisen.

Sie auch dann zu lieben, wenn es etwas kostet, sie auch in Zeiten höchster Spannungen zu lieben. Selbst wenn wir mit uns selbst nicht klarkommen. 

Und sie so zu lieben, dass die Welt es erkennen kann. Wir sind also aufgefordert, in all unserem Verhalten Gottes Heiligkeit und Liebe zu beweisen, sonst betrüben wir den Heiligen Geist.

Liebe und die durch sie bezeugte Einheit ist das den Christen gegebene einzige Kennzeichen, das sie der Welt vorweisen sollen.

Nur durch dieses Kennzeichen kann die Welt erkennen, dass die Christen wirklich Christen sind und dass Jesus vom Vater gesandt worden ist. 

Zum Schluss ein Gebet für diejenigen, die noch nie Gott mit der Bitte um Errettung aufgesucht haben, aber jetzt das Bedürfnis in ihrem Herzen verspüren.

Vater, vergib mir all meine Sünden. Ich weiß, dass ich ein Sünder bin. Ich bin schuldig vor dir. Heute komme ich zu dir und ich bitte dich um Vergebung für all meine Sünden.

Ich glaube, dass Jesus für all meine Sünden den Preis bezahlt hat. Er ist für mich gestorben und auferstanden von den Toten. Ich glaube, dass Jesus wiederkommt, die Lebenden und die Toten zu richten.

Heute bitte ich dich: Reinige mich und komm in mein Herz, um dort für immer zu wohnen. Sei du mein Herr und Gott und König. Fülle mich mit dem Heiligen Geist. Danke Jesus Amen.  


 

66.)   Ein gespaltenes Haus!

 
Ihr Lieben,
wir beginnen dieses Thema mit zwei Bibelstellen. So lesen wir in
Offenbarung 22.18-19: Ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand etwas zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen hinzufügen, die in diesem Buch geschrieben sind; und wenn jemand etwas von den Worten des Buches dieser Weissagung wegnimmt, so wird Gott seinen Teil wegnehmen von dem Baum des Lebens und aus der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben ist.
Johannes 1.1: Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist. In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst.
Was haben diese Texte mit unserer heutigen evangelikal-christlichen Welt zu tun?
Es ist eine sehr genaue Beschreibung dessen, was heute in unseren christlichen Kreisen geschieht: Die evangelikalen, vormals bibelgläubigen christlichen Kreise sehen sich heute einer Zäsur gegenüber, was die Natur der biblischen Inspiration und Autorität betrifft.
Innerhalb der evangelikalen Gemeinde gibt es eine Anzahl von Leuten, die ihre Ansichten über die Unfehlbarkeit der Bibel abändern, sodass auf diese Weise die unumschränkte Autorität des Wortes Gottes nahezu vollständig untergraben wird.
Dies vollzieht sich in einer äußerst rafinierten Art und Weise.
Die neuen Ansichten über die Autorität der ganzen Heiligen Schrift sind nämlich gar nicht so weit entfernt von dem, was die bibelgläubigen Christen bis vor kurzem noch glaubten.
Aber die neuen Meinungen enden schließlich, konsequent angewendet, tausende von Kilometern von den früheren, den ursprünglichen  Ansichten entfernt.
Schon ein ganz kleiner Unterschied weitet sich aus zu einem riesigen Unterschied mit gewaltigen Folgen.
Es ist über kurz oder lang ein Riesen Unterschied, was Theologie, Lehre und geistliche Fragen angeht.
Was aber noch schwerer wiegt, ist die Tatsache, dass unsere Einstellung zur Bibel auch über das Alltagsleben eines Christen entscheidet. Und auch über die Art und Weise, wie wir uns unserer Umwelt gegenüber verhalten.
Wenn wir also in Bezug auf die uneingeschränkte Autorität der Bibel einen noch so kleinen Kompromiss eingehen, dann wird dies im Laufe der Zeit seinen Niederschlag finden, was es im theologischen Sinne heißt, ein Christ zu sein.
Dieser Kompromiss wird auch Auswirkungen darauf haben, wie wir in dem ganzen Spektrum des Alltags unser Leben führen.
Bis vor etwa 300 Jahren glaubte jeder wahre Christ an die Unfehlbarkeit der Heiligen Schriften der Bibel. Das galt für die Zeit vor der Reformation und für die Zeit danach gleichermassen.
Das Problem der Kirche des Mittelalters vor der Reformation war nicht die Tatsache, dass Christen an der Unfehlbarkeit der Bibel zweifelten.
Das Problem war, dass unbiblische theologische Ansichten, heidnische Bräuche und Aberglauben in der Kirche stark anwuchsen und gleichberechtigt neben der Bibel standen.
Diese außerbiblischen Ansichten wurden gleichberechtigt neben die Bibel gestellt, sodass die biblische Lehre untergraben wurde. Dieser Missbrauch führte zur Reformation.
Es ist also wichtig zu verstehen: Der Glaube an die Unfehlbarkeit der Bibel und der Anspruch, Christ zu sein, gehörten untrennbar zusammen. Das galt bis in die zwanziger/dreißiger Jahre des vorigen, des 20. Jahrhunderts.
Noch einmal ganz deutlich: Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts sagte niemand: „Ich bin Christ, glaube aber, dass die Bibel voller Fehler ist.“
Genau das passiert heute in der evangelikalen christlichen Welt.
Inzwischen ist das Problem größer geworden. Die evangelikale Welt ist tief gespalten.
Dabei springen uns die Gründe förmlich an, warum wir eine starke und kompromisslose Einstellung zur Bibel haben sollten. Es ist die einzige Möglichkeit, treu zu sein gegenüber dem, was Christus über die Bibel und sich selbst sagt.
Aber es gibt noch einen anderen Grund: Vor uns liegen schwierige Zeiten – für uns selbst und für unsere leiblichen und geistlichen Kinder. Ohne den festen Glauben an die Fehlerfreiheit der Bibel, sind wir für die Zeiten vor uns in keiner Weise gewappnet.
Nur wenn die Bibel irrtumsfrei ist – und zwar nicht nur da, wo sie über unsere Erlösung spricht – sondern auch da, wo sie über die Geschichte, die Wissenschaften und den Kosmos redet, haben wir eine wirkliche Antwort, was die Existenz des Universums angeht, und die Einzigartigkeit der Schöpfung und des Menschen.
Ohne diese Sicherheit haben wir keinerlei absolute Maßstäbe, wir haben keine Heilsgewissheit und nichts auf das wir uns stützen können. Nichts und niemand kann uns eine andere Grundlage für unseren Glauben an Jesus Christus geben.
Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts existierte tatsächlich so etwas wie ein christlicher Konsens, der der westlichen Gesellschaft in Nordamerika und Westeuropa eine spezifische Gestalt gab.
Nun ist dieser Konsens verschwunden, und die Freiheiten, die er brachte, werden vor unseren Augen zerstört.
Wir sind mitten in einer Zeit, in der der Humanismus seine Schlussfolgerungen  zieht – in der Ethik, in der Gesetzgebung, in den Wertmaßstäben, im Alltag.
Alles, was unsere westliche Gesellschaft heute besitzt, sind relative Werte, die auf statistischen Durchschnittberechnungen basieren, oder den willkürlichen Entscheidungen derjenigen, die die rechtliche oder politische Macht besitzen.
Die Reformation bescherte den westlichen Ländern und Nordamerika eine Freiheit und eine Ordnung, wie es sie noch nie zuvor gegeben hatte.
Diese Freiheit in der Ordnung beruhte auf der Lehre der Bibel.
Im Rückblick können wir unschwer erkennen, dass nach 1920 der christliche Konsens zunehmend die Ansicht einer Minderheit ausmacht. Es ist nicht mehr der Konsens im Hinblick auf Gesetz und Moral.
Wir Christen haben nicht mehr genug Einfluss.
Die Betonung des biblischen Christentums liegt auf der Lehre, dass der unendlich persönliche Gott die letzte Realität ist. Dass er der Schöpfer ist von allem, was existiert.
Und dass sich der Mensch dem heiligen Gott nur auf der Grundlage des vollendeten Erlösungswerkes Jesu Christi frei nähern kann. Dem vollendeten Werk Jesu braucht nichts mehr hinzugefügt werden.
Die gigantischen Freiheiten, die Nordamerika und Westeuropa auszeichneten, mündeten nicht wie anderswo im Chaos, denn die absoluten Freiheiten der Bibel schufen einen wirksamen Konsens.
Aber sobald der Konsens abgeschafft wird, entwickeln dieselben Freiheiten eine zerstörerische Kraft, die zum Chaos in der Gesellschaft führt.
Deshalb erleben wir auch den Zusammenbruch der Moral.
Deshalb sind die ruhigen Zeiten für uns Evangelikale vorbei.
Nur ein fester Blick auf die unfehlbare Bibel bewahrt uns vor dem relativistischen Denken unserer Zeit. Wir erinnern uns daran, dass es dieser feste Blick war, der die Gemeinde durch die Zeit römischer Gewaltherrschaft hindurch trug.
Was geschieht heute mit unserer evangelikalen Welt?
Zuerst müssen wir zugeben, dass heute die Festigkeit nicht mehr da ist, die der frühen Kirche half.
Wenn Evangelikale wirklich Evangelikale sein wollen, dann dürfen sie in Bezug auf die Bibel keinerlei Zugeständnisse machen. Denn das ist unsere einzige objektive Sicherheit.
Es nützt auch nichts, wenn die Zahl der evangelikalen Bekehrungen steigt, wenn gleichzeitig große Teile der evangelikalen Welt zu Zugeständnissen in Bezug auf die Bibel bereit sind.
Kürzlich hörte ich von evangelikalen Kreisen, in denen sich viele Menschen zu Christus hin bekehren. Und die das Neue Testament mit Freuden akzeptieren. Das Alte Testament, vor allem die Torah lehnen sie jedoch als „nicht inspiriert“ ab.
Die Wasserscheide der evangelikalen Welt ist da, wo man von der Bibel überzeugt ist oder nicht.
Das heißt für uns: In großer Liebe müssen wir uns verabschieden von denen, die die volle Autorität der Bibel nicht anerkennen.
Die Trennlinie kann genau festgelegt werden. Wir müssen die geistliche Topographie der christlichen Welt ganz genau untersuchen. Wer behauptet, das Alte Testament sei nicht inspiriert, ordnet sich selbst auf der anderen Seite der Trennlinie ein.
Und dann müssen wir liebevoll sichtbar machen, wo diese Grenze verläuft und jederman klar machen, dass er sich entscheiden muss. Für oder gegen die Fehlerlosigkeit der Bibel.
Und das hat schmerzliche Konsequenzen.
Ein nicht unbedeutender Teil der evangelikalen Christenheit hat sich von der säkularen allgemeinen Weltanschauung infiltrieren lassen. Diese Infiltration ist in Wirklichkeit eine Variante der liberalen Theologie, die auch unter dem Namen „Neo-Orthodoxie“ firmiert.
Es ist ganz erstaunlich, wie weit die liberale, neo-orthodoxe Theologie in Kirchen und Freikirchen gleicher maßen verbreitet ist.
Nicht unsere innere Stimme ist die letzte Autorität zu der Frage, ob Jesus lebt und auferstanden ist, sondern allein die Bibel. Die subjektive Erfahrung kann uns nicht helfen.
Es ist der Existenzialismus, der die subjektive innere Erfahrung betont, aber er untergräbt die objektive Wahrheit der Bibel.
Wenn jemand aus dem neo-orthodoxen oder liberalen Lager behauptet, er berufe sich auf Jesus, dann bleibt die Frage, ob er denn wisse, dass Jesus lebt und dass Jesus von den Toten auferstanden ist. Wenn er glaubt, dass die Bibel Fehler enthält, dann können sich diese auch auf Jesus beziehen.
So viel ist klar.
Und wenn dieser neo-orthodoxe oder liberale Zeitgenosse darauf antwortet, dass er ein inneres Zeugnis für Jesu Existenz und Auferstehung besitze, ein Gefühl, eine subjektive Empfindung, dann ist es mir 1000 Mal lieber, die objektive Bestätigung vom Wort Gottes zu haben.
Das Gott-ist-tot Syndrom der deutschen Theologen Niebuhr, Tillich, Karl Barth zeigte schon früh, wo diese Bibelkritik letztlich endet.
Sich von der unfehlbaren Bibel zu lösen, bedeutet unweigerlich in eine Sackgasse mit einem toten Gott hinein zu marschieren. Man verliert so die letztgültige, objektive Autorität.
Ich möchte mich für heute mit einem Gebet verabschieden.
Lieber Herr Jesus Christus,
Du allein hast für all meine Sünden gebüßt. Du warst unschuldig und bist trotzdem für mich ans Kreuz gegangen und bist dort gestorben. Für mich.
Ich danke Dir für Dein großes Opfer. Ich weiß allein durch die fehlerfreie Bibel, dass Jesus lebt. Und ich glaube daran.
Jetzt lade ich dich in mein Herz ein, um da für immer zu wohnen. Du allein sollst mein Herr und mein Gott sein.
Ich gehöre jetzt dir. Du bist auferstanden von den Toten. Du lebst und regierst von Ewigkeit zu Ewigkeit. Ich bete dich an.
 
 
 

65.) Worauf kommt es an in unserer Zeit?

Ihr Lieben,

wir können diese Frage als Christen sehr leicht richtig beantworten, wenn wir zwei Entwicklungen in den richtigen Zusammenhang bringen.

Das eine ist die wissenschaftlich technologische Explosion in unserer Zeit. Eine Wissens Explosion ohne Ende. Das sieht wahrlich nach einem echten Quantensprung in die Zukunft aus.

Daniel 12.4: Und du, Daniel, halte die Worte geheim und versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes! Viele werden suchend umherstreifen, und die Erkenntnis wird sich mehren. 


Die Erkenntnis wird sich mehren, sagt die Bibel. Ja, wir sind in dieser letzten Zeit. 

Das zweite ist der fast komplette moralische Zusammenbruch in unserer westlichen, vormals an den christlichen Werten orientierten Gesellschaft.

Römer 1.32: Denn es wird offenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten, weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, denn Gott hat es ihnen offenbart.


Auch dazu ist die Bibel klar: Jeder Mensch in unseren westlichen Ländern kann erkennen, was richtig und falsch ist. 

Diese beiden Entwicklungen haben sich nicht zufällig nahezu gleichzeitig ereignet. Es gibt vielmehr etwas, das sich hinter diesen beiden Phänomenen verbirgt.

Wer das verstanden hat, verfügt über eine vernünftige Grundlage für die richtige Beurteilung unserer Zeit. Und die richtige Beurteilung des heutigen Christseins in der westlichen Welt.

In den vergangenen 100 Jahren hat sich etwas so sehr geändert, etwas, was das moralische Fundament, auf der unsere europäische und nordamerikanische Kultur basiert, nahezu völlig zerstört hat. 

In jedem einzelnen Bereich der Kultur sind allerschlimmste Ereignisse eingebrochen – im Bereich der Gesetzgebung, und der staatlichen Gewalt genauso wie in den Schulen, in unserem Gemeinwesen oder in den Familien.

Und diese Dinge haben sich zu unseren Lebzeiten entwickelt oder vollendet. Die älteren unter uns werden das bestätigen. Wir evangelikale Christen waren und sind die ganze Zeit dabei – und haben es einfach geschehen lassen.

Unsere Kultur und unsere bisherigen Wertvorstellungen wurden nahezu vollständig vernichtet und gingen sang- und klanglos ein. Das ist weit mehr als ein moralischer Zusammenbruch.

Eine neue Moral wurde installiert, in der jede Form moralischer Perversion von den Medien und der Unterhaltungsindustrie nach und nach anerkannt und verherrlicht wurde.

Und der gesellschaftliche Konsens auf der Grundlage der Bibel ging vollständig verloren.

Auf welche Weise können wir uns erklären, was geschehen ist?

Ein einfaches Beispiel: Während die Bibel sagt, dass Gott den Menschen als Mann und Frau geschaffen hat, sagt die jetzt etablierte herrschende Meinung unter dem Stichwort „Gender Mainstreaming“: Jeder Mensch soll selbst bestimmen, als was er leben will: Als Mann, als Frau oder irgendwo dazwischen.

Geschlechtsumwandelnde Operationen kommen immer mehr in Mode. 

Man muss wissen, was sich hinter den beiden Hauptfakten unserer Zeit verbirgt, nämlich der technologischen Explosion und dem moralischen Zusammenbruch. Dazu ist es notwendig, herauszufinden, welcher Zeitgeist dieses Zeitalter der letzten 100 Jahre überwiegend bestimmt hat. Und welche Geisteshaltung für dieses Zeitalter bestimmend war.

Was hat unser Leben und Denken in der Zeit zwischen 1920 und 2020 so sehr verändert und bestimmt, dass wir es heute, auch aus christlicher Sicht ganz genau definieren können.

Und da sind sich die Fachleute einig: Es ist der „Gedanke der totalen Freiheit“ gewesen. Nicht bloß „Freiheit“ als abstraktes Ideal, oder „Freiheit“ im Sinne einer Befreiung von Ungerechtigkeit.

Die grundsätzliche Idee, die den sogenannten „Westen“, also vor allem West Europa und Nord Amerika so stark geprägt hat, entsprach den jeweiligen Wertvorstellungen der jeweiligen Zeit.

So waren die USA nicht einfach nur ein freies Land – sondern groß, befreit, entfesselt, grenzenlos. Unglaublich anziehend.

Amerika entwickelte jetzt eine geradezu explosive Macht und Kraft auf allen Gebieten, die scheinbar zuvor im Schach gehalten wurden.

Frei zu sein bedeutete, modern und zeitgemäß zu leben. Und: Von niemand abhängig zu sein. Von niemand ausgebremst zu werden.

Modern zu leben, bedeutete wiederum, seine Chancen zu nutzen. Privat, beruflich, gesellschaftlich, geistig. 

Bewundernd sprach man vom amerikanischen Jahrhundert. Und vom amerikanischen Traum.

Man wollte ausbrechen aus den lästigen Resten des Mittelalters und vollends in die Neuzeit, die Moderne eintauchen. Endlich die Befreiung aus jeglichem Zwang für sich selbst erobern. 

Und das alte Europa wollte ebenfalls modern sein. Und sich von seiner Vergangenheit der Kriege und Krisen endgültig loslösen. Egal was das kostet. Frei sein.

Der moralische Imperativ der letzten 100 Jahre lautete: Alles Unfreie soll frei sein. Alle Begrenzungen sollten als unheilvoll  aufgesprengt werden. Religiös, geistlich, kulturell, gesellschaftlich. 

Doch wir wissen: Wenn Menschen oder Ansichten „nur“ entfesselt werden, dann sind sie zwar befreit, aber nicht unbedingt wirklich frei. Nicht wirklich freie Menschen.

Hier ist das wahre Problem dieser abgelaufenen 100 Jahre benannt: Es liegt in dem Versuch, absolute Freiheit haben zu wollen und diese nach eigenen Vorstellungen zu bestimmen und zu gestalten. Unabhängig von allen Begrenzungen. Einfach alles abzuschütteln, was scheinbar beengt oder einengt.

Aber dies stellt notwendiger Weise auch eine bewusste Rebellion gegen den Gott der Bibel und seine absoluten Gesetze dar. Das war von Anfang an klar. Aber auch das wollte man riskieren. Man begann sich von Gott abzukoppeln, loszusagen.

Man muss also den Gott der Bibel abwählen, auf ihn verzichten, ihn zum alten Eisen rechnen. Ihn in die Vergangenheit verbannen. Zum frühen und unreifen Menschsein dazu zählen. Ihn und sein wunderbares Wort, die Bibel. 

Denn er ist der Gott der Regeln und Gesetze. Der Gott der Ordnung. Die höchste Autorität im Universum.

Es geht also um das Problem von Ordnung und Freiheit. Von Ordnung, Autorität und Freiheit. Von Gott und Mensch. 

Und dies ist ein Problem, mit dem sich jede Kultur in der Menschheitsgeschichte konfrontiert sah. Irgendwann im Laufe der menschlichen Geschichte stand der indische Subkontinent vor der gleichen Frage – und wählte offenbar die unbegrenzte Freiheit. Oder China. Oder Haiti. Oder Russland. Oder Afrika.

Jetzt also Europa und Nordamerika. Und Australien und Neuseeland. Bisher durch das Evangelium geschützt.

Wenn es keine biblische Ausgewogenheit zwischen Ordnung/Autorität auf der einen und Freiheit/Bindungslosigkeit  auf der anderen Seite gibt, dann wird sich jede Gesellschaft unweigerlich zu dem einen oder anderen Extrem hinbewegen.

Freiheit ohne Ordnung und Autorität führt zum Chaos. Zum Zusammenbruch der Gesellschaft. 

Ordnung/Autorität ohne ein Gleichgewicht an Freiheit führt zu einem autoritären Regierungssystem und zur Zerstörung der individuellen und gesellschaftlichen Freiheit.

Keine Gesellschaft kann im Chaos existieren. Und keine menschliche Gruppe in Ordnung und Autorität ohne Freiheit. 

Das steht fest. Da folgt jedes Mal kurze Zeit später die Geburt einer tyrannischen Kontrollmacht. Hitler-Deutschland, UDSSR, DDR, latein-amerikanische Militärdiktaturen, afrikanische Diktaturen liefern Beispiele genug.

Irgendetwas muss also mit der christlichen Kultur des Abendlandes geschehen sein, dass die Welt nicht humaner geworden ist, sondern heute inhuman ist, wie nie zuvor, und mit jeder Perversion liebäugelt.

Die Ethik wird vom Prinzip der Nützlichkeit bestimmt, Maßstäbe jeder Art gelten hingegen als einengend.

Typisch für unsere aktuelle Situation ist das Auseinanderklaffen von Freiheit und Ordnung, von Freiheit und Autorität.

Die menschliche Gesellschaft kann aber nur existieren, wenn die Balance zwischen diesen beiden Seiten sicher gestellt ist.

War die Freiheit früher integriert in eine christliche Ethik – so ist diese jetzt fast völlig verschwunden.

Der Mensch glaubt überwiegend an sein evolutionäres Wachstum aus dem Nichts heraus, was irgendwann unweigerlich dazu führt, dass er sich selbst zu Gott macht. 

In autonomer Freiheit bestimmt er selbst, was Wahrheit sein soll. Und dazu ist er gar nicht fähig. 

Dieser Befund nährt die Überzeugung, dass wir in einer nachchristlichen Welt leben. Das Christentum hat also aufgehört, die ethische Basis der Gesellschaft  zu sein.

Der massive Gesichtsverlust des christlichen Glaubens zeigt sich vor allem darin, dass die Christen sich flächendeckend dem Zeitgeist der Welt angepasst haben und in Jesus Christus nicht mehr den Herrn aller Lebensbereiche sehen.

In dieser bedrohlichen Situation ist es die Aufgabe der gläubigen Christen, einen möglichst offensiven Standpunkt gegen den wertezerstörenden Zeitgeist einzunehmen.

Das kann sich zuweilen zu einem Kampf auf Leben und Tod entwickeln, der sowohl über die Situation des Menschen in der Ewigkeit, als auch in der Jetztzeit, entscheidet.

Den alles entscheidenden Schritt auf dem Weg zur Zerstörung der christlichen Basis in unserem Leben und unserer Kultur finden wir in dem antichristlichen Wesen der Aufklärungsepoche.

Die ganz zentralen Ideen der Zeit der Aufklärung stehen in einem scharfen Gegensatz zum Christentum, vor allem zum reformatorischen Christentum:

Die Leugnung des Übernatürlichen, der Glaube an die Autonomie der menschlichen Vernunft, die Ablehnung des Sündenfalls, die Verneinung der Gottheit Jesu Christi und seiner Auferstehung, die Auffassung von der Fähigkeit des Menschen, sich selbst zu vervollkommnen und die Zerstörung der Glaubwürdigkeit der Bibel durch die menschliche Kritik.

Mit diesen sich schnell verbreitenden Ideen, begann auch der moralische Verfall der Menschheit in den westlichen Nationen.

Erlösung geschieht nun nicht mehr durch Christus, sondern durch die Vernunft des Menschen. Der wissenschaftliche Fortschritt ist nach dieser These der neue Weg zum Paradies.

Besonders tragisch in diesem Zusammenhang ist die Entwicklung der Theologie in Deutschland. Da wurde der Glaube von der Rationalität gelöst und in das Gefängnis einer  subjektiven Innerlichkeit verbannt.

Mit der Erschließung dieser neuen Wirklichkeit hat der christliche Glaube bei uns nichts mehr zu suchen.

Der christliche Glaube wurde aus der Welt des Nachprüfbaren entfernt und auf ein angeblich sicheres, unantastbares aber auch geschichtsloses Nebengleis in höheren Dimensionen entfernt. Was heißt das genau?

Man fängt damit an, den christlichen Glauben und die zu Grunde liegende Bibel ins Reich der Fabeln zu verfrachten.

Freilich hat der Mensch immer noch den Hang zum Spirituellen in sich. Aber der wartet jetzt auf eine brauchbare Form und findet sie nicht. Folge: Am Ende des Weges steht der Irrationalismus, die Sinnlosigkeit. 

Tendenzen in der Wissenschaftstheorie und Philosophie bestätigen diesen Trend.

Was tun?

Die gläubigen Christen müssen endlich diesen Kampf annehmen und mit aller Kraft diesem relativistischen Denken den Kampf ansagen.

Wenn sich die Evangelikalen, die bibeltreuen Christen von ihrem Glauben leiten ließen, stünden sie an vorderster Front  gegen diesen säkularen Zeitgeist.

Aber manche Christen nennen sich „evangelikal“ ohne es wirklich zu sein. Denn sie schwächen durch massive Anpassung an den Zeitgeist die Kraft des göttlichen Wortes ab.

Die Angleichung an den Zeitgeist ist dramatisch und geschieht auf zweierlei Weise: In einer veränderten Bibelauslegung und in bestimmten weltlichen Verhaltensformen.

Die ganz entscheidende Bruchstelle ist eine stark veränderte Einstellung zur Bibel. Vor allem: Die ersten 11 Kapitel der Bibel.

Man hält die Bibel zwar nach wie vor für ausschlaggebend im Bereich der religiösen Erfahrung – aber für fehlbar in den Bereichen der Vernunft und der Wissenschaft, des Kosmos und der Anfänge.

So wird das Wort Gottes der Kritik durch den Zeitgeist unterworfen, anstatt Gesellschaft und Kultur durch die Bibel in Frage zu stellen.

Man differenziert zwischen der auf das Dasein bezogenen Methode der Bibellektüre und der subjektiven Erfahrung der inneren Überzeugung.

Damit wird die objektive Heilstatsache von dem subjektiven jeweiligen Befinden des Menschen abhängig gemacht und dadurch letztlich beschnitten und herabgewürdigt.

Dies entspricht einer totalen Trennung von Denken und Glauben, was in die Sinnlosigkeit führen muss.  

Schlimmer noch: Es lässt sich nicht leugnen, dass auch in Kreisen deutscher Evangelikaler eine solche Veränderung des Schriftverständnisses stattgefunden hat. 

Nicht mehr die Schrift, sondern die subjektive religiöse Erfahrung mit Gott ist die einzige Entscheidungsinstanz für das Glaubensleben.

Die Frage nach der Autorität der Bibel wird als unwichtig abgetan – die Hauptsache für den Gläubigen sei allein die undogmatische Begegnung mit Christus.

Dabei wird unsere Kultur zum Maßstab der Bibelauslegung.

Nach Jahren der Anwendung der Bibelkritik machen sich ihre Ableger nun selbst in evangelikalen Ausbildungsstätten in Deutschland breit.

Diese Durchdringung des Schriftverständnisses geschieht schleichend aber kontinuierlich, so dass für viele Evangelikale die Gefahr nicht unbedingt sichtbar ist.

Als tragische Beispiele gelten die Problemfelder Ökumene, Friedensbewegung, Feminismus, und die Abwertung des menschlichen Lebens durch Abtreibung.

Auch die Teilnahme am Kirchentag, die Frage der Auseinandersetzung zwischen Schöpfung und Evolution sowie zwischen Psychologie und Seelsorge. Und natürlich ethische Fragestellungen wie Homosexualität und außerehelicher Geschlechtsverkehr.

Es bleibt dabei: Im Vordergrund steht die Haltung der wahren  Evangelikalen zur ganzen Heiligen Schrift. Der prophetische Teil der Bibel spricht hier eine unglaublich klare Sprache.

Die Bibel präsentiert sich uns als unfehlbar, Irrtums frei und ist die einzig sichere Grundlage für die Beurteilung der Ereignisse unserer Zeit. Was wir Menschen daraus machen, ist fehlbar.

Sie ist das einzige tragfähige Fundament unseres Glaubens. Ohne diese Haltung werden wir in den kommenden Auseinandersetzungen nur schwer standhalten können. 

Das Alte Testament und das Neue Testament sind gleichermaßen von dieser Irrtumsfreiheit betroffen.

Hier fällt die Entscheidung über Leben und Tod.

Wahrheit bringt Konfrontation mit sich. Wer dieser Konfrontation ausweicht, liefert den säkularen Menschen dem Verderben aus.

Gläubige Christen müssen also Radikale sein – Radikale gegen den Relativismus jeder Art. Nicht Selbstgerechtigkeit – sondern radikale biblische Lehre. Unsere Endzeit bietet dazu die beste Gelegenheit. Es ist der Liebesdienst der Konfrontation um der Wahrheit willen.

Ich möchte diesen Bericht mit einem Gebet beenden.

Lieber Vater, lieber Herr Jesus Christus, 

danke, dass ich jetzt erkenne, dass ich ein elender Sünder bin, der vor Gott nicht bestehen kann. Ich beuge mich vor Dir, dem allein wahren Gott der Bibel.

Ich bitte dich, komm in mein Herz und bleibe dort. Mein Herz ist rein, weil Jesus all meine Sünden ans Kreuz getragen hat. Ich empfange jetzt deinen Heiligen Geist. Danke Vater. Ich verstehe jetzt, warum ich ohne Dich verloren bin. Danke für Deine Rettung. Danke Jesus, dass du lebst, weil du auferstanden bist von den Toten. Amen.

 

 

64.) Der Zeitgeist verändert unsere Gedanken und unser Handlungen:

Ihr Lieben,
wir haben festgestellt, dass wir uns als bibelgläubige Christen in einem gnadenlosen Kampf befinden, der sich im Bereich von Gedanken, Vorstellungen und Auffassungen abspielt, aber letztlich auch unser Handeln total verwirrt und verändert.
Gedanken sind niemals wertneutral und abstrahiert. Sondern Gedanken wirken sich stets auf unser Handeln, auf unsere Lebensweise aus – sowohl in unserem persönlichen Leben als auch in unserem Zusammenleben mit anderen.

Römer 1.24: Darum hat Gott sie dahingegeben in den Begierden ihrer Herzen in die Unreinheit, ihre Leiber untereinander zu schänden.


Römer 1. 32: Obwohl sie Gottes Rechtsforderung erkennen, dass die, die so etwas tun, des Todes würdig sind, üben sie es nicht allein aus, sondern haben auch Wohlgefallen an denen, die es tun.


Entschlossen, alle Begrenzungen abzuschaffen, und nach autonomer Freiheit zu streben – einem „frei sein“ von jeglicher Begrenzung - besonders von Gottes Wahrheit und seinen moralischen Geboten – sind wir auf dem Weg der Selbstzerstörung gelandet. Er führt direkt in die Hölle.

Ich muss die Freiheit haben, das Kind in meinem Leib zu töten. Ich muss die Freiheit haben, das Neugeborene zu töten, wenn ich der Meinung bin, dass das Leben des Kindes meiner Vorstellung vom guten und freien Leben nicht entspricht.

Beides kommt zusammen: Es selber tun und Wohlgefallen an denen haben, die es tun. Das sagt uns die oben erwähnte Bibelstelle.
Ich muss auch die Freiheit haben, meinen Ehepartner und meine Kinder zu verlassen, wenn meine sexuelle Orientierung das nötig macht.
Ich muss auch die Freiheit haben, sexuelle Handlungen mit Partnern meines eigenen Geschlechts vorzunehmen, wenn es mich danach gelüstet.
Eine weitere Bibelstelle, die unsere Kultur genauestens beschreibt, ist 2. Petrus 2:  

2. Petrus 2. 18-21: Denn sie führen geschwollene, nichtige Reden und locken mit fleischlichen Begierden durch Ausschweifungen diejenigen an, die kaum denen entflohen sind, die im Irrtum wandeln; sie versprechen ihnen Freiheit, während sie selbst Sklaven des Verderbens sind; denn von wem jemand überwältigt ist, dem ist er auch als Sklave unterworfen. Denn wenn sie den Befleckungen der Welt durch die Erkenntnis unseres Herrn und Retters Jesus Christus entflohen sind, aber wieder in diese verwickelt und überwältigt werden, so ist für sie das Letzte schlimmer geworden als das Erste. Denn es wäre ihnen besser, den Weg der Gerechtigkeit nicht erkannt zu haben, als sich, nachdem sie ihn erkannt haben, wieder abzuwenden von dem ihnen überlieferten heiligen Gebot. 

Hier kommt wirklich alles zur Sprache: Die Ablehnung der Wahrheit, die moralische Entartung und das Gericht, das diejenigen erwartet, die die Wahrheit kannten, die sich zu Christus bekehrt haben und sich dennoch von ihr abwandten.
Dies ist keine Diskussion unter gebildeten Leuten. Sondern es ist ein Kampf auf Leben und Tod zwischen den Mächten der Bosheit und denen, die den Namen unseres Erlöser-Gottes Jesus Christus zur Geltung bringen.
Dieser Konflikt spielt sich auf der Gedankenebene ab. Und zwar geht es um fundamental entgegengesetzte Meinungen darüber, was Wahrheit ist und was real ist.
Es ist aber auch ein Konflikt auf der Ebene von Handlungen, der sich zwischen kompletter Perversion und Chaos einerseits und Gottes perfekten und absoluten Maßstäben andererseits abspielt.
Glauben wir als evangelikale Christen, dass es sich tatsächlich so verhält? Glauben wir, dass es sich um Sinn und Sinnlosigkeit unseres kompletten irdischen Lebens dreht?
Nur wenige Gotteskinder scheinen diese Sachverhalte klar und ungeschönt zu sehen. Es wäre sicher besser, unsere Erfolgszahlen aus dem Gemeindebereich nicht so groß heraus zu posaunen, sondern unsere christliche Antwort auf den Zeitgeist – zumindest per heute - als pure Katastrophe zu erkennen. Und uns neuerlich für diesen Kampf zu rüsten.
Dazu ist es notwendig, den Einfluss der „Zeit der Aufklärung“ bei der Umwälzung der letzten 100 Jahre in Westeuropa und Nordamerika zu erkennen. Und der politischen Korrektheit um uns herum den Kampf anzusagen.

Die Aufklärung war eine geistige Bewegung, die in der Mitte des 17. Jahrhunderts entstand und ihre eindeutigste Ausprägung im Deutschland des 18. Jahrhunderts erfuhr.
Der utopische Traum der Aufklärung lässt sich in fünf Stichworten zusammenfassen: Vernunft, Natur, Glück, Fortschritt und Freiheit.

Die humanistischen Strömungen erreichten in der Aufklärung ihren Höhepunkt: Der Mensch fing absolut bei sich selbst an. Die Aufklärung war das Gegenteil, die Antithese zur Reformation. Beide Bewegungen führten zu entgegengesetzten Resultaten.

Die Aufklärung war eine intellektuelle Bewegung, die betonte, dass die menschliche Vernunft ausreiche, dass Mensch und Gesellschaft sich vervollkommnen würden und dass die Gültigkeit der traditionellen Autoritäten in der Vergangenheit angezweifelt werden müsste.

Die Aufklärung verbindet den Widerstand gegenüber allem Übernatürlichen mit dem Glauben an die allumfassende Fähigkeit der menschlichen Vernunft mit dem Wunsch, das Wohl aller Menschen in diesem Leben auf der Erde voranzutreiben. Ohne dazu wirklich in der Lage zu sein.
Sie verwarfen das christliche Dogma und waren strickt gegen den Katholizismus wie auch die protestantisch-reformatorischen Glaubensrichtungen eingestellt.

Sie behaupteten, dass diese beiden Glaubensrichtungen sich an Mächte der Blindheit gebunden hätten und der Menschheit ihre rationalen Fähigkeiten raubten. Sie glaubten einfach an das Gute im Menschen, strichen den Begriff der „Sünde“ aus ihrem Vokabular, und setzten stattdessen einen unbekümmerten Optimismus ein -  plus einen absoluten Glauben an die menschliche Gesellschaft an sich.

Der Geist der Aufklärung drang tief in den deutschen Protestantismus ein, zersetzte den Glauben an die Unfehlbarkeit der Bibel und förderte die Bibelkritik. Die zentralen Gedanken der Aufklärung stehen in krassestem Widerspruch zur christlichen Wahrheit: Sie greifen Gott selbst an und sein Wesen. Sie behaupten: „Es gibt keinen Gott.“

Sondern „Gott“ ist im Mittelalter und in der Zeit davor der jeweils herrschenden Klasse als Möglichkeit eingefallen, die einfachen Menschen zu unterdrücken. Sie nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Und so den Status Quo zu erhalten.

Dieser Umschwung setzte besonders mit der Übernahme der historisch-kritischen Methode der Bibelauslegung ein, die in Deutschland entwickelt worden war. Die liberalen Theologen wandten diese Methode an, und untergruben die Autorität der Bibel damit weitgehend.

Trotzdem gab es bibelgläubige christliche Leiter, und viele Laienchristen, die wahrhaftig und tiefgehend bibelgläubig waren. Sie galten als fundamental. Fundamental und rückständig. Im Gegensatz zu liberal. Liberal und fortschrittlich.

Daher übernahmen in den meisten Gemeindebünden in der westlichen Welt die liberalen Geistlichen und Leiter die destruktiven Methoden und Ansichten der Aufklärung und richteten ihre Gemeinden danach aus.
Liberal contra fundamental.

In den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts hatten sich in den meisten Denominationen die liberalen Kräfte durchgesetzt. Die Schlacht war also damals schon größtenteils verloren. Die Amtsenthebung der fundamentalistischen Leiter hatte zudem ein völlig neues Signal in die erstaunte Welt gesandt.
Übrigens: Zwischen der Entstehung der historisch-kritischen Methode der Bibelauslegung und dem Totalitarismus sowie dem Völkermord von Adolf Hitler lagen gerade mal 80 Jahre.
Zugegeben: Der christliche Konsens vorher war auch nicht vollkommen gewesen.

Aber der Konsens auf der Grundlage der Aufklärung, die konsequent im Gegensatz zur christlichen Wahrheit steht, einschließlich der Verneinung des Übernatürlichen, durchdrungen von dem Glauben an die unbegrenzte Fähigkeit der menschlichen Vernunft, der Zurückweisung des Sündenfalls, der Verneinung der Göttlichkeit Jesus Christi, dem Glauben an die Fähigkeit des Menschen, sich selber zu vervollkommnen – das war eine andere Geschichte.

Damit einher ging schrittweise ein vollkommener Zusammenbruch der überlieferten, auf den Aussagen der Bibel beruhenden Moral.
Vergessen wir nicht: Satan ruft uns immer noch zu, dass wir sein können wie Gott. Seit Adam und Eva hat sich sein Lügenprogramm nicht geändert.
Unsere Probleme kommen daher, dass die neue Weltsicht auf der Idee basiert, dass die letzte Wirklichkeit unpersönliche Materie und Energie ist und auf dem unpersönlichen Zufall in einer unendlich langen Zeit aufbaut. Göttliche Schöpfung ade!

Darwin und Huxley lassen grüßen.

Wenn wir das annehmen, dann leben wir in einem Universum ohne Sinn und Ziel ohne eine Basis für Gesetz und Moral, ohne eine Vorstellung für das,  was es heißt, Mensch zu sein, und ohne Maßstab für den Wert des menschlichen Lebens.

Mir fallen sofort die Drogenabhängigen, die Heroinabhängigen, die ehemaligen Blumenkinder ein, die oft gezwungen sind, ein Leben im Kehricht der Straße zu führen. Oder die Aids Epidemie, die mit ständig neu Infizierten weltweit von sich reden macht.

Denken wir an ein Leben in völliger Schutzlosigkeit ohne die bleibende Liebe unseres Himmlischen Vaters. Oder daran, dass wir aus toter Energie hervorgegangen sein sollen, ohne den göttlichen Atem der Liebe in uns zu haben.

Unsere Medien indoktrinieren uns täglich: Mit lauter Evolutions-Unwahrheiten – auch und gerade in den staatlichen Sendern. Die Israel- und Christenlobby stehen nicht mehr im Weg:
Israel gilt in den Medien überwiegend als Unrechtsstaat, und Christsein hält krampfhaft fest am ewig gestrigen. Und es sind ja genau diese beiden Personengruppen, die die Welt mit dem Gott der Bibel, mit Jahwe, in Beziehung bringen können.

Dem modernen Menschen bleibt nichts, mit dem er dieses Vakuum füllen könnte. Weder bei uns  - noch sonst wo in der westlichen Welt.      
Ich bete, dass Sie liebe Zuschauer, diese gewiss nicht leichte Kost verkraften können und freue mich Sie bei dem nächsten Text wieder dabei zu haben.
    


63.) Endzeit und Startups.

Ihr Lieben,

ich grüße Sie ganz herzlich und ich möchte Ihnen erklären, dass ich seit
  Mai 2015 darüber schreibewie wir die Zeichen der Zeit und speziell die Zeichen der Endzeit besser verstehen können. Endzeit bedeutet, dass das Gemeinde Zeitalter zu Ende geht und die Gemeinde der wahrhaft Christus Gläubigen zu Jesus hin entrückt wird.

Danach beginnt die 7 Jahre dauernde Trübsalszeit, die 70. Jahrwoche des Propheten Daniel und an deren Ende kommt Jesus Christus auf die Erde zurück. So sagt es uns die Irrtums freie Bibel des Alten und des Neuen Testaments. Da wir aufmerksam die Zeichen am Himmel und auf der Erde verfolgen, wissen wir, dass die Wiederkunft Jesu eine Frage von Jahren ist.
Das alles ist ein Grund für die unbeschreibliche Freude, die uns in der Bibel verheißen wird.
Offenbarung 1.3: Glückselig, der liest und die hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist! Denn die Zeit ist nahe.

Offenbarung 22. 6-7: Und er sprach zu mir: Diese Worte sind gewiss und wahrhaftig, und der Herr, der Gott der Geister der Propheten, hat seinen Engel gesandt, seinen Knechten zu zeigen, was bald geschehen muss. Und siehe, ich komme bald. Glückselig, der die Worte der Weissagung dieses Buches bewahrt! Die prophetischen Schriften des Alten und Neuen Testaments sind demnach ein so großer Segen für alle Christus Gläubigen, dass es sich kaum in Worte fassen lässt. 

Unter dieser Voraussetzung haben wir die 100 ersten Videos zur Verfügung gestellt und freuen uns über die große Resonanz von Ihrer Seite. Was uns jedoch sehr wundert, ist die Tatsache, dass die kirchliche und freikirchliche Gemeinde Jesu in Deutschland, Österreich und der Schweiz einen sehr geringen Anteil an unserer Freude nimmt.

Die Gemeinden fahren stattdessen ihr Programm, wie sie es auch schon vor dieser beginnenden Endzeit gemacht haben. Sie nehmen von der Tatsache keine Notiz, dass Jesus wahrscheinlich schon in wenigen Jahren auf die Erde zurückkehrt.
Dabei fordert Jesus seine Jünger auf, unbedingt wachsam und bereit zu sein. Ganz abgesehen von der großen Freude, die uns verheißen wird. Das alles hat uns vom Father’s House Ffm. e.V. sehr nachdenklich gemacht. Am 07.02. 2018 habe ich einen Video Clip veröffentlicht unter dem Titel: „Warum schweigen die Kanzeln?“ Ich habe Gründe gesucht, warum die Gemeinden und ihre Leiter sich nicht für diese letzten Jahre des Gemeindezeitalters interessieren.
 
Die Kanzeln der Gemeinden sollten doch die frohe Botschaft verkündigen, dass Jesus uns sehr bald zu sich nimmt. Aber sie tun es nicht. Jesus selbst warnt uns, dass er wie ein Dieb in der Nacht kommt, wenn wir nicht wachsam sind und wachsam bleiben. Er warnt uns, dass die Menschen, Gläubige und Ungläubige das tun, was sie immer tun: Kaufen, verkaufen, heiraten und verheiratet werden. Denn sie sagen sich, alles geht ohnehin so weiter und es bleibt alles beim Alten.

Als Noah in die Arche ging, war es genauso, die Menschen glaubten Noah nicht und als Jesus das erste Mal auf der Erde war, dachten die Leute auch, es bleibt alles beim Alten.
Diese Feststellungen, Erkenntnisse und Fakten haben mich in ein tiefes Loch fallen lassen. Was kann ich noch tun, um den Gotteskindern die Zeit zu erklären. Und sie zur Wachsamkeit zu führen? Dann sprach der Heilige Geist zu mir. Er sagte, ich solle weitermachen, die prophetischen Schriften der Bibel zu erklären. Und die Nähe der Wiederkunft Jesu deutlich machen.Das hat mich beruhigt.

Neulich ging ich durch die Hanauer Landstraße in Frankfurt. In ihrem inneren Abschnitt zwischen EZB und Kaiserlay wimmelt es nur so von Startup-Unternehmen, also von jungen Unternehmen, die eine neue Geschäftsidee zum Erfolg führen wollen.
Und die ganze Atmosphäre dort ist gefüllt von diesem Pioniergeist. Es herrscht Aufbruchsstimmung. Ich war erstaunt. Und ich dachte bei mir, wie kann ich solchen Pionieren, die noch viel vorhaben, mit der Endzeit kommen? Wie kann ich ihnen erklären, was in den nächsten Jahren sich auf der Erde abspielt?

Vielleicht ist diese Aufbruch Stimmung auch in unseren Gemeinden, dachte ich mir. Wie kann man da über Endzeit reden? Alle wollen so gerne „ihr Ding machen“.
Der Heilige Geist sprach zu mir und sagte: Es geht ja weiter. Zuerst kommen kriegerische Zeiten wie nie zuvor. Dann wird Jesus von Jerusalem aus die Welt regieren mit konsequenter, liebender Hand.Aber die Kriege hören auf. Weil Jesus mit eiserner Hand regiert. Die Startups sind willkommen. 

Da ist noch etwas anderes: Die 6000 Jahre, in denen die Menschen, die nach dem Ebenbild Gottes erschaffen wurden, die Erde füllten und die Schöpfung und das Leben genießen  sollten, sind jetzt vorbei. Was jetzt in wenigen Jahren folgt ist das 1000 Jahre dauernde Friedensreich des Messias Jesus. Gewissenmaßen der 7. Tag, um in der Sprache der Bibel zu bleiben. Es ist nicht das Weltende, das wir verkündigen – es ist ein Neuanfang mit Jesus, dem Gottessohn, dem Messias. Es geht also weiter – besser als irgendwann zuvor. 
Und jeder tut gut daran, sich darauf einzustellen.

Die Startups sind willkommen. Die Menschen, die nach der Trübsal noch da sind, brauchen etwas zum Leben. Aber niemand kommt in das Messianische Reich, wenn er nicht zu Jesus gehört. Das 2. Kommen des Messias Jesus ist nahe. Die messianische Zeit hat schon am 23. September 2017 mit einem großartigen Bild am Sternenhimmel angefangen.
Was vor uns liegt, ist das 4. Mega Ereignis unserer Zeit. Die anderen Mega Ereignisse sind die Schöpfung, die Sintflut, und das erste Kommen Jesu.

6000 Jahre Menschsein sind vorüber. Alles was jetzt kommt, trägt den Stempel des göttlichen Messias. Es ist wichtig, das zu verstehen und sich danach zu richten.
Das wollen auch wir tun. Deshalb sind die nächsten 6 Video Clips damit beschäftigt, die entscheidende Veränderung der Gemeinde Jesu in den letzten 100 Jahren zwischen 1920 und 2020 gründlich zu untersuchen und zusammenzufassen. Das wollen wir tun. Und der Heilige Geist wird uns dabei helfen.

Wir laden alle uns Wohlgesonnenen, all unsere Freunde und alle, die einen Weg für sich suchen, einen sicheren und guten und heiligen Weg, wir laden Sie ein, mit diesen gründlichen Analysen, die wir in den folgenden 6 Clips anbieten, sich weiter zu bilden, sich der klaren Devise der Clips anzuschließen und sich überfließende Freude, Frieden und Gelassenheit von Jesus Christus schenken zu lassen.   

Es lohnt sich, sich allein auf den Gott der Bibel und sein ewiges Wort einzulassen. Das ist mein innigster Wunsch an Sie, liebe Leserinnen und liebe Leser. 
Ich habe nicht vor, irgendeinen philosophischen Unsinn zu reden, sondern ich habe vor, der weit verbreiteten Ansicht entschieden zu begegnen, die Bibel sei voller Fehler. 
Darum geht es in meinen  kommenden 6 Berichten.
Bitte, fühlen sie sich eingeladen, mit mir diesen spannenden Streifzug zu beginnen.   
Sollten sie liebe Leserin und sie lieber Leser noch keine wirkliche Beziehung zu Jesus Christus haben, biete ich nachfolgend dieses Übergabe Gebet an Jesus an:

Lieber Herr Jesus Christus
ich bin ein sündiger Mensch und brauche Vergebung für all meine Sünden. Und ich brauche neues Leben durch den Heiligen Geist. Ich empfange dich jetzt. Und damit beginnt das neue Leben im Heiligen Geist. Ich weiß lieber Vater im Himmel, dass Jesus auferstanden ist von den Toten und dass er lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.




62.) Irans Aggression eskaliert schneller als erwartet.

Ihr Lieben,

Jeremia 49. 34-35: Das Wort des HERRN, das zu Jeremia, dem Propheten, geschah über Elam im Anfang der Regierung Zedekias, des Königs von Juda: So spricht der HERR der Heerscharen: Siehe, ich zerbreche den Bogen Elams, seine wesentliche Stärke. 


Einer der historischen Namen für den „Iran“ war „Persien“. Ein anderer war „Elam“. Im engeren Sinne betrifft Elam den heutigen südlichen Teil des Landes, da, wo die Uranschmiede von Buschher sich befindet. 
Die hier erwähnte Bibelstelle spricht zu und über Elam. Die hier genannten Ereignisse haben sich in der vielfältigen Geschichte des Landes noch nicht erfüllt. 

Daher liegt es nahe, den Eintritt der dort beschriebenen kriegerischen Vorfälle in unserer Zeit zu erwarten. Irans blindwütige Aggression gegen die USA und Israel eskaliert jedenfalls viel schneller als von vielen Experten erwartet. Das liegt auch an der Einmischung Irans in den syrischen und den jemenitischen Bürgerkrieg. 

Von Syrien aus erwarten viele Beobachter Angriffe in Richtung Israel. Doch im Augenblick sieht es aus wie ein vorsichtiges Abtasten, um zu sehen, wie Israel auf Provokationen reagiert. Das sagt Chagai Tzuriel, der Generaldirektor der israelischen Geheimdienste am 11. Februar 2018.
Israel hat lange genug die Alarmglocken geläutet wegen des zunehmenden iranischen Militär Engagements in Syrien.

Aber die Geschwindigkeit, mit der die islamische Republik ihr aggressives Verhalten gegenüber Israel hat eskalieren lassen, ist doch überraschend, so die Stellungnahme der israelischen Geheimdienste. Der aktuelle Grund: Der dramatische Zusammenstoß der beiden Kontrahenten am Tag zuvor.
„Es passierte viel schneller, als man je erwarten konnte,“ kommentierte Chagai Tzuriel die Entwicklung.

„Die negative Dynamik, welche die iranische Präsenz in Syrien begleitet, hat stark zugenommen.“

„Es kann auch nicht unabsichtlich passiert sein, ohne Wissen und Zustimmung der iranischen Regierung“, so Tzuriel. All diese Dinge brauchen das „OK“ des Führers der revolutionären Garden, Qasem Soleimani.

„Ich weiß natürlich nicht, ob die Beauftragung per Telefon passierte, aber ich bin sicher, dass dahinter die allgemeine Strategie des Iran steht, mit großer Aggressivität vorzugehen.

Fotos, Luftaufnahmen und weitere Beweismittel zeigen den brennenden israelischen Kampfjet, der wie ein Stein aus großer Höhe zu Boden fiel und völlig zerschellte. Das war am 10. Februar.

„Wir hörten eine enorme Explosion, das ganze Haus erbebte,“ sagte der Mann der den Crash mit der Kamera verfolgte. Diese Sicherheitskamera steht im Norden Israels und konnte den ganzen Vorfall mit dem Abschuss des F16 Jets der israelischen Luftwaffe festhalten.

Nach dem Sieg über den IS versucht das Iran-Komplott über Syrien zusammen mit Assads Truppen, den Russen und nun auch mit der Türkei im Norden, sein Glück mit Israel und den USA. Eine höchst brisante Vorstellung.

Klar, dass unsere deutschen Medien diesen Vorfall bisher ignorierten.
An der Nordgrenze Israels indes jubelten Mitglieder der Terrormiliz Hisbollah über den Abschuss des israelischen Kampfjets.
In Damascus wurden Freudengeschenke an Passanten ausgeteilt wegen des erfolgreichen Abschusses.

Überall, auch in Gaza regten sich Stimmen, die von einer neuen und strategisch einzigartigen Chance sprachen, Israel jetzt klein zu kriegen.
Nie mehr seit dem ersten Libanon Krieg war die Stimmung so optimistisch in den terroristischen Gruppierungen des Nahen Ostens.
Doch die Fakten dieses Tages sind noch nicht komplett. Am 10 Februar zerstörten die Israelis eine unbemannte Drohne Irans, die auf isralisches Gebiet eingedrungen war.

Der türkische Präsident Erdogan geht indes auf Collision mit seinem Nato Partner USA, dem er in seinem Marsch auf   Manjib begegnen wird.
Inzwischen beginnt Israel mit Vergeltungsschlägen gegen Syrien nach dem Eindringen der Drohne  auf israelisches Staatsgebiet.

Israelisches Militär attakierte 12 syrische und iranische Ziele in Syrien am Samstag in einer verstärkten Antwort auf die iranische Drohne.
Israel besteht darauf, dass das Eindringen der Drohne auf israelisches Staatsgebiet als schwere und unrechtmäßige Verletzung der Souveränität Israels zu bewerten ist. Israel betonte, dass Iran allein verantwortlich gemacht würde für diesen Zwischenfall.

In jedem Fall sind die Spannungen im Norden Israels enorm angestiegen.
Dabei wiegt der Abschuss des iraelischen F-16 Militärjets am schwersten.
Der Jet beschoss  syrische und iranische Ziele in Syrien. Insgesamt 12 Ziele. Dass die Maschine abgeschossen wurde und zwar über israelischem Staatsgebiet wiegt umso schlimmer.

Die Piloten retteten sich durch den Schleudersitz, ein Pilot wurde schwer verletzt, der zweite nur leicht.

Der Kommentar aus dem Iran: Die Zeit der israelischen Angriffe ist ein für alle Mal vorbei. Wir denken an die prophetischen Äußerungen in Jeremiah 49.35-39: Das Desaster des Iran steht offenbar unmittelbar vor der Tür.
Abschluss: Israel informierte inzwischen Moskau und Washington, dass weitere Angriffe Israels nicht vorgesehen wären. 

Montag, den 12. Februar 2018:
Der Iran zeigt sich von seiner kriegerischen Seite wie schon lange nicht mehr. Und der türkische Präsident Erdogan verspricht Trump eine osmanische Ohrfeige.

Erdogan ist in Syrien eingefallen, um die Kurden auch dort zu bekämpfen. Er bewegt sich auf Manjib zu, wo die USA eine Spezialeinheit stationiert haben. 

Die US-Amerikaner bestätigen inzwischen das absolute Recht Israels, sich selbst zu verteidigen. So jedenfalls US-Verteidigungsminister Jim Mattis auf einer Pressekonferenz in Rom, wo er die übrigen Mitglieder der von den USA geleiteten Koalition im Kampf gegen islamische Terroristen in Syrien traf.

Es sind Syrien und Iran, zusammen mit der libanesischen Terrorgruppe „Hisbollah“, welche für nicht entschuldbare Angriffe gegen Israel Verantwortung tragen.

Inzwischen präsentiert der Iran in einem beispiellosen Akt von Säbelrasseln seine neuesten Raketen auf seiner jährlichen Militärparade. 

Evangelikale Christen müssen verstehen, dass gegenwärtig ein kosmischer geistlicher Krieg tobt. In einem solchen Krieg wird es auch Verwundungen, Niederlagen und Zurücksetzungen geben. Auch Fehler.

Unser Trost ist, dass Jesus von den Toten auferstanden ist, aufgefahren in den Himmel und sitzt zur Rechten des Vaters. Jesus hat also diesen Krieg bereits gewonnen.

Er ist gerade daran, seinen Sieg auf Zeit und Raum zu übertragen im Interesse derer, die ihm nachfolgen. Wir müssen uns also entscheiden, jetzt, auch die, die das noch nicht getan haben. Jetzt ist die Zeit, sich Jesus, dem Sieger, Jesus, dem Herrn, Jesus, dem König zuzuwenden. 
Denn Zeiten stehen bevor, wo man eine solche Entscheidung nicht mehr so ohne weiteres treffen kann – jedenfalls nicht ohne erhebliche persönliche Nachteile für diese Entscheidung zu kassieren.

Wir reden von der Zeit des Antichristen, der schon da ist, sich warm läuft, aber noch nicht in Amt und Würden ist. Wenn du anders als Lot, der Neffe Abrahams, nicht nur indifferent unter den Stadttoren Sodoms sitzt, ohne selbst einzugreifen, sondern wenn du als Christ dich einmischt, wird  in Zukunft der Antichrist kurzen Prozess mit dir machen.

Dann werden im Zeichen von politischer Korrektheit die Gerichte dich als evangelikalen Christ schuldig sprechen, wo immer es eine Gelegenheit gibt.
Denken wir an die Jerusalem Proklamation von Präsident Trump am 6. Dezember 2017: Sofort dagegen waren die liberalen amerikanischen Juden, die Linken weltweit, die Liberalen weltweit, die Medien, die UN, die EU, der Papst, und abgefallene christliche Leiter und Pastoren.
Ist das nicht merkwürdig?

Dafür war nur die kleine Gruppe der evangelikalen, bibelgläubigen Christen.
Die Wirklichkeit, dass Jerusalem die ewige Hauptstadt Israels ist und bleibt, war der kleine aber feine Fehler bei der sogenannten Road Map for Peace auf der Grundlage der Oslo-Gespräche in den neunziger Jahren.
Die liberale Jüdische Lobby hatte auch überwiegend Obama ins Präsidentenamt in den USA gewählt, der wiederum mit seinem Spezialdeal dem Iran die Möglichkeit verschaffte, Raketen mit und ohne atomaren Sprengkopf nicht nur auf Israel, sondern auch auf Europa und die USA abzufeuern.

Das sollten wir wissen. Genauso, wie die Tatsache, dass die Liberalen und Linken weltweit mit der unversöhnlichen muslemischen Welt gemeinsame Sache machen, weil beide ein Ziel verbindet: „Dieser Mann Jesus soll nicht über uns herrschen“.  Klingt hart – trifft aber den Kern.
Gebet: Lieber Herr Jesus Christus. Ich komme heute zu dir. Bitte vergib mir alle meine Sünden, reinige mich durch dein kostbares Blut. Du hast am Kreuz alle meine Sünden getragen. Danke Jesus. Ich bin jetzt frei. Ich gehöre dir. Du lebst, weil du auferstanden bist von den Toten. Ich glaube an dich. Danke Jesus. 


61.)  Was bedeutet Heilsgewissheit!


Ihr Lieben,

Galater 2.20: und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir; was ich aber jetzt im Fleisch lebe, lebe ich im Glauben, und zwar im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat.
Matthäus 20.28: gleichwie der Sohn des Menschen nicht gekommen ist, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.

Der Zweck dieses Beitrages ist, im Glauben an Jesus Christus zu einer absoluten Heilsgewissheit hin durchzubrechen.
Das ist die Quintessenz des Glaubens: An den Sohn Gottes, Jesus Christus, zu glauben, der sich für mich persönlich eingesetzt hat, hingegeben hat.

Dies ist der erste Schritt: Ich weiß an wen ich glaube.
Aber es gibt noch einen zweiten Aspekt. Das heißt: Dieser Glaube allein reicht noch nicht.

Also müssen wir weitergehen.

Es ist nicht damit getan, diese Dinge über Jesus zu glauben – wir müssen in unserem Herzen absolut „gewiss sein“.
Ich weiß, an wen ich glaube und was ich glaube und bin gewiss, er kann mir bewahren, was mir anvertraut ist.

Paulus ist vollkommen überzeugt von dem, was er glaubt und das ist absolut wichtig. Heilsgewissheit – Glaubensgewissheit.
Was für ein Riesen Unterschied zwischen „Wissen“ um eine Sache und „Gewissheit“.

Es liegen Welten dazwischen, Dinge über den Verstand zu wissen, sie intellektuell zu erfassen – oder felsenfest darauf zu bauen.
Wenn wir eine Sache intellektuell bejahen, dann ist unsere Betrachtungsweise eher distanziert.

Das hört sich dann so an: „Ich habe die Bibel studiert, habe einige Bücher über die Bibel gelesen und intensiv nachgedacht. Schließlich bin ich zu der Ansicht gelangt, dass die Aussagen über Jesus zutreffend sind.“
Sachlich und distanziert wie ein Richter bei der Verhandlung. Der Fall berührt mich nicht innerlich. Das ist kein rettender Glaube. Das ist intellektueller Glaube und dadurch wird niemand verändert.

Jeder Prozess fängt im Kopf an – das ist richtig – aber er darf dort nicht bleiben.

Wenn wir begreifen, was die Wahrheit ist, dass Christsein nicht einfach heißt, Gutes zu tun und besser zu sein als manche ausschweifend lebenden Sünder, die in der Gosse landen.
Wenn wir begriffen haben, was die Wahrheit ist, dass diese Person, Jesus, unverzichtbar und durch nichts und niemand ersetzbar ist, dann müssen wir unbedingt den nächsten Schritt wagen, damit die erkannte Wahrheit auch Auswirkungen hat.
Diese Wahrheit muss Einfluss nehmen auf alles was ich tue, denke, lebe. Ich muss augenblicklich aufhören, nur aufmerksam hinzuschauen, ich muss die Macht, die Kraft in mir spüren, die mich vom Beobachter zum Betroffenen macht.
Wenn wir sagen: „Ich kenne alle Religionen, habe mich mit allen auseinander gesetzt und kenne alle ihre Argumente.“

Wenn ich auf alle herabschaue, dann bin ich außen vor. Gewissheit bedeutet, dass es mit Macht über mich kommt. Ich erkenne, wie etwas persönlich zu mir redet. Ich erkenne, dass es Dinge mit unerhörter Tragweite sind. Für mein ganzes Leben. Und nicht nur mein Leben.
„Ich glaube und begreife nun, dass dieser Jesus von Nazareth in die Welt kam und am Kreuz elend zu verbluteten. Und dass er es für mich getan hat. Auch für mich.
Das ist Gewissheit. Für mich.

Noch etwas: Wenn sie grundsätzlich nicht gegen das Christentum sind und das moralische Lehrgebäude gut finden. Das genügt nicht. Und wenn sie eine Menge biblischer Aussagen gut finden und auswendig gelernt haben – aber wenn es persönlich wird, machen sie einen Punkt und sperren sich. Dann sind sie immer noch außen vor.

Paulus war gewiss. Er krempelte sein Leben um. So dass er zum Gegenstand von Verfolgung und Verachtung wurde. Vor allem bei Leuten, die ihn zuvor gemocht hatten. Die begeistert von ihm waren.
Darum geht es also: Dass wir uns nicht nur bewusst sind, sondern dass wir davon überzeugt sind, dass wir die Bedeutung der Aussagen über Jesus erkennen und jedes Wort von ihm für uns persönliche Konsequenzen hat.
Doch das ist immer noch nicht alles. Den nächsten Schritt beschreibt der Apostel so: Er war sich der Wahrheit derart gewiss, dass er sich ihr ganz und gar verpflichtete.

„Ich bin überzeugt davon, dass er mächtig ist, mein anvertrautes Gut bis auf jenen Tag zu  bewahren. Was ist das mir anvertraute Gut oder der Schatz?

Es ist etwas, das ich zur Bank bringe und auf einem Sparkonto deponiere. Ich mache Rücklagen und gebe sie dort ab, wo sie sicher sind. Dort ist sicher, was mir anvertraut ist und auch, was ich ihm anvertraut habe.
Und das wiederum ist ein unverzichtbarer und ganz entscheidender Bestandteil des rettenden Glaubens.

Zu wissen, dass er gut ist, gerecht ist. Immer. Zu allen Menschen. In jeder Beziehung. Er trennt den rettenden vom rein verstandesmäßigen Glauben. Der den Gedanken nicht nachvollziehen kann, dass man sich ihm ganz und gar anvertraut.
Hier geht es nicht mehr um Theorie, um ein akademisches Interesse an Jesus – nein, jetzt erkennen wir, dass Jesus in die Welt kam, wegen dem, was ich bin. Nicht wegen der Welt, sondern wegen mir.
Denn ich bin Teil der Welt, des Ganzen, der Menschheit, die das Kommen Jesu ganz auf sich beziehen kann. Das habe ich klar erkannt, sodass ich nur mein „ich“, meine Seele, mein ewiges Heil ihm allein anvertraue.
Es gibt keine andere Erklärung dafür, dass der Apostel Paulus über eine perfekte Ruhe und Gelassenheit verfügte. Das bedeutet es, bedingungslos sich Jesus anzuvertrauen. Keine Einschränkung mehr – sondern komplette Übergabe.
Was könnte beängstigender sein, als das Vorhaben, von sich aus, sich mit Gott zu versöhnen. Was könnte schwieriger sein?

Früher sagten wir: „Solange ich anständig bin, wird mir schon nichts passieren. Denn ich bin ja bedeutend besser als die anderen um mich herum.“
„Ich bin doch ganz in Ordnung“. Diese Selbsttäuschung habe ich durch Jesus als kindischen Unsinn abgelegt. Ich werde eines Tages vor den Richterstuhl Gottes treten müssen und das wird garantiert schief gehen. Ohne Jesus.
Unsere eigene Gerechtigkeit, so Paulus, ist nichts als Dreck und Abfall.
 
Philipper 3.8-9: ja wirklich, ich halte auch alles für Verlust um der unübertrefflichen Größe der Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, willen, um dessentwillen ich alles eingebüßt habe und es für Dreck halte, damit ich Christus gewinne und in ihm gefunden werde - indem ich nicht meine Gerechtigkeit habe, die aus dem Gesetz ist, sondern die durch den Glauben an Christus, die Gerechtigkeit aus Gott aufgrund des Glaubens.

Die größte Qual, die eine Person, eine Seele überhaupt kennt, ist der Kampf, sich aus eigener Kraft mit Gott zu versöhnen, mit Gott zu arrangieren.
Wir werden älter und das Gericht kommt näher – und wenn wir dann nicht Jesus haben, der für uns gerade steht, dann sieht es furchtbar aus.
„Wie elend bin ich doch, wer kann mir helfen? Ich bin völlig hoffnungslos. Versagen im Leben – Angst vor dem Tod. Der Tod ist mein letzter Feind, ihm kann ich nicht entkommen.
 
Doch da ist Jesus, der einzige Ausweg aus dem Dilemma.

Wir dürfen Jesus nicht nur als wunderbares Vorbild sehen oder als eine großartige Idee, für uns zu sterben.
Es hilft nur die totale Auslieferung an Jesus. Das ist die Lebensübergabe an Jesus. Das Bewegendste, das einem Menschen wiederfahren kann. Es ist der einzige Weg, wie wir jemals Frieden finden können.
Nur so finden wir Ruhe und Frieden. Indem wir alles in seine Hände legen. Völlige Auslieferung an Ihn, Jesus, und kein weiterer Gedanke mehr daran. Punkt. Das ist Heilsgewissheit!
 
Gebet:
Lieber Vater im Himmel, ich erkenne gerade jetzt, dass allein Jesus mein Heil und mein Retter ist. Ich rufe dich an, Jesus: Komm in mein Herz und erlöse mich von meinen Sünden. Ich weiß, dass du auferstanden bist von den Toten und dass du lebst. Und dass du mich retten willst und wirst.
Danke Jesus, danke Vater für Jesus. Danke für die gemeinsam verbrachte Zeit. Zum Abschluss segne ich Euch im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.allo! Ich bin ein Textblock. Klicke hier um den Block zu bearbeiten und deinen eigenen Text einzufügen. Nichts ist für die Ewigkeit, du kannst den Text jederzeit verändern.

60.) Gottes Plan für Palästina

 Gegenwärtig entwickelt US-Präsident Donald Trump seinen Friedensplan für den Nahen und Mittleren Osten. Wahrscheinlich wird er ihn irgendwann im Jahr 2018 vorstellen.


Doch es ist schon jetzt höchst augenscheinlich, dass es auch Trump nicht gelingen wird, den arabisch-israelischen Konflikt zu beenden.


Die arabischen Nachbarn Israels wollen das nackte Existenzrecht Israels nicht anerkennen, geschweige denn in ihrer Region, dem Nahen Osten.


Trumps Schwiegersohn Jared Kuschner, den Trump als einen der Verantwortlichen seiner Regierung für den Nahen und Mittleren Osten eingesetzt hat, bezweifelt, dass es möglich sei, den Konflikt zu lösen.


Den Palästinensern wurde ja im Verlauf der 70jährigen Geschichte des modernen Staates Israel schon bis zu 98% der Ländereien angeboten, die Israel im 6-Tage-Krieg 1967 eroberte. Doch die Palästinenser lehnten ab.


Auch der verhängnisvolle Deal von Ministerpräsident Ariel Sharon, der 2005 als Geste guten Willens den Gazastreifen an die Palästinenser abtrat, ging vollends daneben: Von dort feuern die Palästinenser die meisten Raketen nach Israel ab. Außerdem lag Sharon nach dieser Geste für den Rest seines Lebens im Koma, ehe er 2013 starb.


Die Palästinenser erkennen den Staat Israel und sein Existenzrecht nicht an. Das ist nicht nur dumm, grob fahrlässig, oder besser noch verantwortungslos gegenüber der eigenen Bevölkerung und den anderen Staaten im Nahen und Mittleren Osten. Die meisten Nationen erkennen die Palästinenser und ihr Bestreben, einen eigenen Staat zu gründen, an. Schon 1947 mit der gleichen UN-Resolution wie Israel, bekamen die Palästinenser das Recht, ihr eigenes Staatsgebiet im Ausgleich mit Israel abzustecken. Doch darauf verzichteten sie, weil sie alles wollten.


Halten wir fest: Die völlig abwegigen Ansprüche der Palästinenser auf einen eigenen Staat, ohne gleichzeitig auch den Juden ihren Staat zu lassen, werden nicht erfüllt werden können. Das Dilemma im Nahen Osten bleibt bestehen. Davon darf man ausgehen. Wenn wir solche Überlegungen anstellen, müssen wir uns im Klaren sein, dass der wichtigste und größte „Player“ in diesem nahöstlichen Drama noch nicht erwähnt wurde: Der Gott der Bibel, der mit Abraham, Isaak und Jakob den ewig gültigen, unwiderruflichen Bund der Landverheißung für das Volk der Juden, den Staat Israel abgeschlossen hat und der noch nicht erfüllt ist.


Nur jemand, der unseren großartigen Gott nicht kennt, kommt auf die Idee, sich mit ihm anzulegen.


Jeremia 12.14-17: So spricht der HERR: Über alle meine bösen Nachbarn, die das Erbteil antasten, das ich mein Volk Israel habe erben lassen: Siehe, ich werde sie aus ihrem Land herausreißen, und das Haus Juda werde ich aus ihrer Mitte ausreißen. Und es soll geschehen, nachdem ich sie herausgerissen habe, werde ich mich wieder über sie erbarmen und sie zurückbringen, einen jeden in sein Erbteil und einen jeden in sein Land. Und es soll geschehen, wenn sie die Wege meines Volkes wirklich lernen, so dass sie bei meinem Namen schwören: "So wahr der HERR lebt!" - wie sie mein Volk gelehrt haben, beim Baal zu schwören, so sollen sie mitten in meinem Volk aufgebaut werden. Wenn sie aber nicht hören, dann werde ich eine solche Nation endgültig ausreißen und verloren geben, spricht der HERR.


Das ist der einzige Friedensplan für den Nahen und Mittleren Osten, der Gültigkeit hat. Einen anderen wird es nicht geben. Und die ganze Welt ist auf dem direkten Weg zu diesem Friedensplan und seiner Verwirklichung vor unser aller Augen.


Wir wissen das so genau, weil wir den Friedensplan unseres einzigartigen Gottes für diese Region kennen. Aus der biblischen Prophetie. Der Wahrheit aus dem Wort Gottes.

Deshalb gehen wir davon aus, dass Trump sich eher auf den Spuren seiner Vorgänger Clinton, Bush und Obama bewegen wird. Mit der zusätzlichen Maßgabe, dass Jerusalem die Hauptstadt Israels ist und bleibt und wird.


Wie aber sieht der Friedensplan des Gottes der Bibel für den Nahen Osten aus?


Jeremiah 12.14-17: So spricht der HERR: Über alle meine bösen Nachbarn, die das Erbteil antasten, das ich mein Volk Israel habe erben lassen: Siehe, ich werde sie aus ihrem Land herausreißen, und das Haus Juda werde ich aus ihrer Mitte ausreißen. Und es soll geschehen, nachdem ich sie herausgerissen habe, werde ich mich wieder über sie erbarmen und sie zurückbringen, einen jeden in sein Erbteil und einen jeden in sein Land. Und es soll geschehen, wenn sie die Wege meines Volkes wirklich lernen, so dass sie bei meinem Namen schwören: "So wahr der HERR lebt!" - wie sie mein Volk gelehrt haben, beim Baal zu schwören, so sollen sie mitten in meinem Volk aufgebaut werden. Wenn sie aber nicht hören, dann werde ich eine solche Nation endgültig ausreißen und verloren geben, spricht der HERR.


Diese Prophetie des Propheten Jeremia enthält die perfekte politische Lösung in dem gegenwärtigen schon 70 Jahre dauernden israelisch-arabischen Konflikt.


Dieses göttliche Wort nimmt die demographischen Komplikationen schon vorweg, die mit der Rückkehr aller Juden aus allen Ländern – das sind immerhin noch mehr als 10 Millionen weltweit  -  nach Israel zusammenhängen.


Heute leben 6.5 Millionen Juden und 1.7 Millionen Araber im Staatsgebiet Israels. Aber Gott hat vorgesorgt: Das Land wird groß genug sein, um alle Juden aufzunehmen. In der Endphase wird das Land, das Abraham versprochen wurde vom Euphrat im Norden bis zum Nil im Süden reichen. Das ganze Land Kanaan. Und: Hier sollen auch die Palästinenser Platz haben. Allerdings: Unter jüdischer Oberhoheit.


Jesaja 46.9-10: Gedenket des Früheren von der Urzeit her, dass ich Gott bin. Es gibt keinen sonst, keinen Gott gleich mir, der ich von Anfang an den Ausgang verkünde und von alters her, was noch nicht geschehen ist, - der ich spreche: Mein Ratschluss soll zustande kommen, und alles, was mir gefällt, führe ich aus.


Der Himmlische Vater wusste von alters her, dass der ewige Hass der Araber auf alles Jüdische sich nicht in den 2000 Jahren jüdischer Abwesenheit von Palästina erledigen würde. Sondern dass dieser Hass noch stärker bei der Rückkehr der Juden zum Vorschein käme.

Alle, die sich im Nahen Osten engagieren, sollten sich das merken.


Bedauerlicher Weise ist die Völkergemeinschaft jedoch daran nicht interessiert, weil sie glaubt, dass sie das Sagen hat und tun kann, was ihr gefällt. Der Herr sucht die Region zu befrieden. Allerdings zu seinen Bedingungen. Und das lehnen alle Nationen ab.

Nach dem Kollaps des Osmanischen Reichs nach dem 1. Weltkrieg, wurde der Wiederbesiedlungsplan Gottes begonnen. Mit der Balfour Erklärung aus dem Jahre 1917. Nach dem türkischen Rückzug, erhielten Iran(damals Persien) und die Araber ihre Länder zurück.


Und auch: Afganistan 1919, Ägypten 1922, Saudi Arabien und Irak 1932, Iran 1935, Libanon 1943, Syrien und Jordanien 1946 und schließlich Israel 1948.


Jeremia 12.16: Und es soll geschehen, wenn sie die Wege meines Volkes wirklich lernen, so dass sie bei meinem Namen schwören: "So wahr der HERR lebt!" - wie sie mein Volk gelehrt haben, beim Baal zu schwören, so sollen sie mitten in meinem Volk aufgebaut werden.


Das wird aber nicht geschehen. Die Araber werden nicht bei Jahwe schwören, solange sie zum Islam gehören. Aber das ist die einzige Bedingung für diesen engagierten Friedensplan unseres Gottes für die Palästinenser.


Jeremia 12.17: Wenn sie aber nicht hören, dann werde ich eine solche Nation endgültig ausreißen und verloren geben, spricht der HERR.


Unsere Frage nach dem Frieden im Nahen Osten bleibt: Wann wird es dort Frieden geben?

Könnte im Jahr 2018 etwas passieren, das die Palästinenser plötzlich zu Jahwe beten lässt? Und zu seinem Messias Jesus?


Fest steht: Die Ereignisse in diesem und den nächsten Jahren werden die Wiederkunft Jesu vorbereiten. Und wenn Jesus sein Friedenreich am Ende der Trübsal aufrichtet, dann müssen die Verhältnisse klar sein. Auch was die Palästinenser angeht. Deshalb sollten wir mit diesen Ereignissen rechnen, die Auswirkungen auf das arabische Verhalten gegenüber Israel haben:


Jeremia 49.34-39: Die Katastrophe bricht über den Iran herein

Jeremia 49.23-27, Jesaja 17: Die Zerstörung von Damaskus

Jeremia 49.1-6, Zephanja 2.8-10, Hesekiel 25.14: Der Sturz Jordaniens

Jesaja 19.1-18: zerstörerischer Terror über Ägypten

Psalm 83: Der abschließende Krieg zwischen Israel und seinen Nachbarn.

Der Landgewinn Israels: Obadja 1.19-20 Jeremia 49.2, Zephanja 2.9, Jesaja 19.18

Entrückung der Gemeinde: 1. Korinther 15.51-52, 1. Thessalonicher 4.15-18


Nach diesen Ereignissen, die alle ohne jede weitere Vorwarnung ab sofort eintreten können, sind die Palästinenser und die anderen Araber mehrheitlich willig, sich zum Existenzrecht Israels und zur Bekehrung zu Jesus Christus durchzuringen.


Ich weiß natürlich nicht, wann diese Ereignisse stattfinden, ob 2018 oder danach. Aber sie können ab sofort jederzeit passieren.


Gebet:Lieber Vater im Himmel,

das was du vor hast, ist gewaltig. Du wirst wie immer dein Ziel erreichen. Deshalb komme ich zu Dir und zu Jesus, deinem Messias, um dich zu bitten: Errette mich von meinen Sünden, vergib mir alle Schuld meines Lebens und gib mir Deinen Heiligen Geist. Ich glaube, dass Jesus der einzige Weg zu dir ist,  mein Vater. Und ich bekehre mich jetzt zu Jesus. Befreie mich, liebster Jesus, von allen Sünden. Danke Jesus. Ich glaube, dass du lebst, auferstanden von den Toten und nun regierst an der Seite deines Vaters, der auch mein Vater ist. Amen.   

59.) Einheit der Gotteskinder

Ihr Lieben,

Johannes 17.20-23: Aber nicht für diese allein bitte ich, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben, damit sie alle eins seien, wie du, Vater, in mir und ich in dir, dass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. Und die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, dass sie eins seien, wie wir eins sind - ich in ihnen und du in mir -, dass sie in eins vollendet seien, damit die Welt erkenne, dass du mich gesandt und sie geliebt hast, wie du mich geliebt hast.


Zweck dieses Vortrages ist es, herauszuarbeiten, dass Jesus die Einheit der Gotteskinder als unverzichtbar im Gebet vor dem Vater ausbreitet. Jesus betet hier für die Entstehung der weltweiten Gemeinde. Diese entsteht durch das Wort, sie ist eine Schöpfung des Wortes Gottes. Und sie handelt immer von Jesus. Die Weitergabe des Wortes ist unsere erste Pflicht. Das Wort von Jesus Christus, das Wort von der Erlösung allein in ihm.


Gemeint ist nichts anderes, als das Wort, das Jesus weitergegeben hat und das der Heilige Geist im Auftrag Jesu in apostolischer Zeit erläutert und ergänzt.


Apostelgeschichte 2.41: Die nun sein Wort aufnahmen, ließen sich taufen; und es wurden an jenem Tag etwa dreitausend Seelen hinzugetan.


Jesus betet für diese 3000 und all die Millionen, die später hinzukamen. Christen sind Leute, die an Jesus Christus glauben. An irgendeinen Gott glauben die meisten Menschen. Dass jemand an Gott glaubt, macht ihn noch nicht zum Christen.


Jesus betet aber für die Christen aller Zeiten.


Vers 21 nennt den Gegenstand der Fürbitte: „damit sie alle eins seien.“

Jesus und seine Apostel legen den größten Wert auf die Einheit der Jünger. Was ist damit gemeint? Das ist eine der schwierigsten und umkämpf testen Fragen. Hören wir auf Jesus selbst: Er spricht in seinem Gebet zum Vater von allen. Sie alle sollen eins sein, wie Jesus und der Vater eins sind.


Und das ist die innigste und vollkommenste Art „eins zu sein“. Eine Einheit zu bilden. Untrennbar miteinander verbunden sein. Das eins sein von Vater und Sohn der Gottheit ist so sehr vollkommen und überwältigend, damit die Welt glauben kann, dass der Vater den Sohn gesandt hat.


Darin wird schließlich die gleiche Liebe sichtbar – und zwar für jedermann – wie der Vater den Sohn geliebt hat und immer noch liebt. Sämtliche Generationen von Glaubenden sind gemeint. Zugleich aber meint es die Einheit von Juden und Heiden.


Epheser 2.14-16: Denn er ist unser Friede. Er hat aus beiden eins gemacht und die Zwischenwand der Umzäunung, die Feindschaft, in seinem Fleisch abgebrochen. Er hat das Gesetz der Gebote in Satzungen beseitigt, um die zwei - Frieden stiftend - in sich selbst zu einem neuen Menschen zu schaffen und die beiden in einem Leib mit Gott zu versöhnen durch das Kreuz, durch das er die Feindschaft getötet hat.


Heidenchristen und Judenchristen sind eins durch Jesus. Die Einheit von Vater und Sohn wird zum Vorbild und Maßstab. Vater und Sohn sind durch den Heiligen Geist verbunden – deshalb kann es auch nur der Heilige Geist sein, der die Jünger zur Einheit vereint.


Eine solche Einheit ist nur unter wiedergeborenen Menschen möglich. Deshalb sind alle Versuche, eine solche Einheit mit menschlichen Mitteln zu erreichen, zum Scheitern verurteilt.

Jesus fährt fort: „damit sie auch in uns seien“. Das Eins sein schafft erst die Gottesverbindung. Wer böswillig auf das Eins sein mit anderen Glaubenden verzichtet, oder es stört, ist nicht mehr im Vater und Sohn.


Das ist eine äußerst ernste Warnung davor, das Eins sein unter Wiedergeborenen zu gefährden. Unsere Eifersucht, unser Einzelgängertum, unsere Verletzlichkeit, unser Ehrgeiz, unsere Lieblosigkeit, unser Stolz sind nicht göttlich.


Wir können das Wesentliche zusammenfassen: Jesus bittet den Vater um das geistgewirkte Eins sein der Jünger. Die Einheit, um die es hier geht, ist eine geistliche.Die Einheit von Vater und Sohn, Ursprung, Maßstab und Vorbild, wird mit der Stiftung des Neuen Bundes zu einer Einheit von Gott und Jüngerschaft und zu einer Einheit der Jünger untereinander.

Diese Einheit gilt für alle Dimensionen: Unter Judenchristen und Heidenchristen, unter Missionaren und Missionierten unter den jeweils einer Generation Angehörigen und unter den Generationen.


Wer dieses geistgewirkte Eins sein verletzt, ist in der Gefahr, nicht mehr in Gott zu sein. Dieses Eins sein ist erneuerte Existenz und schon ein Teil der neuen Schöpfung.


Wenn das Eins sein durch alle Generationen der Kirchengeschichte hindurch gilt, dann ist es nicht möglich, dass moderne Christen einen anderen Glauben haben, als frühere.

Vieles von dem, was heute über die Anforderungen der Neuzeit und über die Modernisierung des Christentums gesagt wird, erweist sich daher als irrig.


Dann kann auch geschehen, was Jesus in Vers 21 ausspricht: „Damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.“


Ist an der Jüngerschaft die beginnende Neuschöpfung abzulesen, dann kann die Welt auch leichter glauben, dass der Stifter der Jüngerschaft tatsächlich von Gott gesandt wurde und der Messias ist. Deshalb ist das Eins sein der Jünger keine Endstation und auch nichts, worauf sie stolz sein sollten, sondern ein Mittel zur Mission.


Daran wird noch einmal sichtbar, wie groß unsere Verantwortung ist.

Jesus hat die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die geistliche Einheit zur Tatsache wird. Doch was ist hier mit Herrlichkeit gemeint?


Es kann ja nicht dieselbe Herrlichkeit sein, die Jesus hat.


Deshalb versteht man hier unter „Herrlichkeit“ am besten das Sein in Gott, von dem soeben die Rede war. Aus dieser Gemeinschaft mit Gott fließt die Kraft zur Tat, zur Verkündigung, zum Eins sein. Es ist also gerade die Gemeinschaft mit Gott dem Vater und mit Christus im Heiligen Geist, die die Jünger zu einem vollendeten Eins sein befähigt.


"Ich in ihnen“ meint, dass Jesus durch den Heiligen Geist in den Jüngern wohnt. „Und du in mir“. Auch der Vater wohnt durch den Heiligen Geist im Sohn.

Auf diese Weise entsteht eine Kette von Gemeinschaft und Verbundenheit: Vom Vater zum Sohn und von dort zu den Jüngern. Und die Welt kann erkennen, „dass du mich gesandt hast.“


Die neue Existenz beweist, dass Jesus unser Erlöser ist. Doch Jesus fügt noch hinzu: „Dass du sie geliebt hast, wie du mich geliebt hast.“


Ohne die Liebe des Vaters wären neue Existenz und Eins sein nicht möglich. Und ohne die Liebe des Vaters zum Sohn, hätte dieser nicht das neue Leben vermitteln können.

Die Gemeinschaft mit Gott dem Vater und Christus macht die geistliche Einheit der Jüngerschaft erst möglich.

Aber es wird auch zu einem Mittel der Mission, weil die Welt das Wirken des Vaters und Jesu Wirken erkennen kann.


Gebet:

Lieber Vater im Himmel, ich erkenne, dass ich diese Einheit brauche, um die Jesus gebetet hat. Dazu ist es notwendig, dass ich mein Leben zuerst ganz in deine göttlichen Hände lege. Ich akzeptiere Jesus als meinen Erlöser, der mich zu dir Vater führt.

Jesus ist für mich gestorben, auferstanden von den Toten und lebt nun in alle Ewigkeit. Er schenkt mir auch die Einheit der Gotteskinder, die sich aus der Einheit von Vater und Sohn entwickelt. Danke Vater, danke Jesus.   


Ihr Lieben, ich danke Euch für die gemeinsame Zeit. Ich freue mich auf das nächste Mal und segne Euch im Namen des Vaters und des.

58.) Der Blutmond zu Israels

     70. Geburtstag.


Apostelgeschichte 2.19-21: Und ich werde Wunder tun oben am Himmel und Zeichen unten auf der Erde: Blut und Feuer und qualmender Rauch; die Sonne wird verwandelt werden in Finsternis und der Mond in Blut, ehe der große und herrliche Tag des Herrn kommt. Und es wird geschehen: Jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird gerettet werden."


Wir wollen mit dieser Studie über die Blutmond Triade der Jahre 2018 und 2019 sprechen. Triade bedeutet so viel wie 3 Blutmonde.


Insbesondere interessiert uns der zentrale Blutmond vom 27. Juli 2018. Er wird als „Bullauge“ Mondfinsternis bezeichnet, weil der Mond fast genau die Mitte des Erdschattens durchläuft.

Dieser zentrale Blutmond erscheint im Sternbild des Steinbocks. Er ist die längste Mondfinsternis in diesem 20. Jahrhundert.


Die beiden anderen Blutmonde dieser Triade erscheinen im Sternbild des Krebses.

Was für Fachleute interessant ist: Dass es im Jahr 2018 nicht wie sonst üblich auch nur eine totale Sonnenfinsternis gibt. Sondern nur 4 teilweise Sonnenfinsternisse, welche die Mondfinsternisse flankieren.


Diese sind synchronisiert mit den Mondfinsternissen und systematisch zu ihnen hin angeordnet. Der 1. Blutmond hat am 31. Januar 2018 stattgefunden und der letzte findet am 20. Januar 2019 statt.


Was einmalig ist: Die Blutmonde fallen alle auf jüdische Festtage, wenn auch eher auf die kleineren Feste.


So beginnt die Triade und endet auf dem jüdischen Festtag des „Neuen Jahres der Bäume“. an könnte sagen, das ist wie eine Art Lesezeichen. 


So auch verbunden mit dem „Bullauge Blutmond vom 15. Juni 2011, also vor 7 Jahren.

Der jetzige Bullauge Blutmond ereignet sich an einem Fest, das wir als Valenstinstag bezeichnen würden. 


An diesem Abend erlebten wir noch etwas anderes: Der Planet Mars, der Kriegsplanet, ist parallel zum Blutmond zu sehen. Der Mars ist der Erde so nah wie selten. Eine solche Konstellation gibt es nur alle 105.000 Jahre, wie die Nasa mitteilt. 


Wir fragen uns also, ob das etwas für uns Wichtiges zu bedeuten hat und wenn ja, was. Immerhin ist die Triade 2018/2019 das nächste größere Zeichen am Himmel nach der Tetrade der Jahre 2014-2015, bei der 4 Blutmonde jeweils auf das Passahfest und das Laubhüttenfest 2014-2015 fielen.

Diese Tetrade endete ja am 28. September 2015. Das nächste Himmelszeichen von Bedeutung war am 23. September 2017, das die messianische Zeit einläutete. 


Was auch noch außergewöhnlich ist, ist die Tatsache, dass im Jahre 2018 die beiden bedeutendsten Ereignisse aus biblischer Sicht sich ereignen, nämlich am 14. Mai 2018 der 70. Geburtstag des Staates Israel.


Und der 7. Juni 2018, an dem sich zum 50. Mal jährte, dass Israel im 6-Tage-Krieg die Altstadt und ganz Jerusalem wieder unter seine Hoheit brachte.


Deshalb fragen wir uns natürlich: Könnte diese Blutmond Triade irgendetwas Wichtiges andeuten, das Israel betrifft? Diese Andeutungen sind noch vage, dennoch könnte ein großes prophetisches Ereignis vor der Tür stehen.


Blutmonde sprechen vor allem zu Israel, Sonnenfinsternisse zu den Nationen.  


Das nächste Großereignis ist die Entrückung der Gemeinde. Was aber nicht speziell für Israel bedeutsam ist. Wenn man davon absieht, dass auch die weltweit über 1 Million messianischer Juden mit entrückt wird.


Andererseits würde dann auch der Antichrist auf der Bühne erscheinen, einen Vertrag mit den Vielen machen und möglicherweise würde der 3. Tempel in Jerusalem gebaut werden.


Es wäre bestimmt kein Zufall, wenn der 70. Geburtstag Israels, die Zerstörung Jerusalems um 70 nach Christus und die Rückkehr in das verheißene Land nach der zweiten Diaspora zusammen fallen würden. 


Wir behaupten nicht, dass 2018 Daniels 70. Jahrwoche, also die 7jährige Trübsal beginnt, auch wenn sich die Zeichen dafür mehren. Aber wir glauben schon, dass wir mit der Mondfinsternis weitere Signale empfangen, dass jedes Knie sich von Jesus Christus wird beugen müssen.


Wenn wir also davon ausgehen, dass der Blutmond, besser die Blutmondtriade eine Warnung an Israel ist, weil kriegerische Auseinandersetzungen in der nächsten Zeit mit Iran und anderen Terrorgruppen zu erwarten sind, dann erscheint das denkbar.


Fazit: Die Blutmondtriade 2018/2019 weist möglicherweise auf kriegerische Auseinandersetzungen im Nahen und Mittleren Osten hin. Der Zeitpunkt könnte dieses oder das nächste Jahr sein.


Wir werden uns gründlich im Gebet darauf vorbereiten.         


57.)    Der Jubiläumskrieg um Jerusalem.


Lesen wir in:


Sacharja 14.2-3: Und ich versammle alle Nationen nach Jerusalem zum Krieg; und die Stadt wird eingenommen und die Häuser werden geplündert. Und die Frauen werden geschändet. Und die Hälfte der Stadt wird in die Gefangenschaft ausziehen, aber der Rest des Volkes wird nicht aus der Stadt ausgerottet werden. Dann wird der HERR ausziehen und gegen jene Nationen kämpfen, wie er schon immer gekämpft hat am Tag der Schlacht.


Joel 4. 1-2: Denn siehe, in jenen Tagen und zu jener Zeit, wenn ich das Geschick Judas und Jerusalems wenden werde, dann werde ich alle Nationen versammeln und sie ins Tal Joschafat hinabführen. Und ich werde dort mit ihnen ins Gericht gehen wegen meines Volkes und meines Erbteils Israel, das sie unter die Nationen zerstreut haben. Und mein Land haben sie geteilt.


Obadja 15: Denn nahe ist der Tag des HERRN über alle Nationen. Wie du getan hast, wird dir getan werden. Dein Tun wird auf deinen Kopf zurückkehren.


Der Zweck dieser Arbeit ist, eine Bewertung der Aussage des us-amerikanischen Präsidenten Trump vorzunehmen, der am 6. Dezember 2017 Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannte und die Botschaft der USA von Tel Aviv nach Jerusalem verlegen wollte, möglichst noch in diesem oder im nächsten Jahr.

Diese Ankündigung Trumps hatte in der arabisch-muslimischen Welt zu einem Aufschrei geführt. Vor allem die Palästinenser wollen Jerusalem, den Ostteil, zu ihrer eigenen Hauptstadt machen.


Wichtig ist zunächst, dass wir biblische Zeitabschnitte verstehen und in der Lage sind, Intervalle richtig zu deuten. 2017 ist ein Jahr gewesen, das wie


1217  -  1517  -  1917  -  1967


und eben jetzt 2017 in den sogenannten Jubel-Zyklus gehören, der im 3.Mose 25.10 erwähnt wird. Dieser Jubel-Zyklus setzte die Israelis in biblischen Zeiten in die Lage, von allen Schulden frei zu werden und nochmal neu anzufangen.


Zuletzt hatten die Prophetien von Juda Ben Samuel, einem deutschen Rabbiner aus dem 13. Jahrhundert, dazu geführt, dass der Jubel-Zyklus in der jüdischen Geschichte einen nicht unerheblichen Einfluss hat.

So hatte er vorhergesagt, dass 1517 die osmanischen Türken Jerusalem bis 1917, also 400 Jahre oder 8 Jubel Zyklen in ihrer Gewalt hätten.


Er hatte vorhergesagt, dass zwischen 1917 und 1967 niemand so richtig Verantwortung übernimmt für Jerusalem. Und das ab 1967 bis 2017 Israel wieder die volle Verantwortung für Jerusalem hat. Und dass 2017 – am 23. September -  das messianische Zeitalter mit einer Besonderheit am Sternenhimmel beginnt.

In dieser Nacht war über Jerusalem die Geburt des Messias zu erkennen, der nach einer 9 Monate dauernden Schwangerschaft der Jungfrau „Israel“ geboren wurde.


Damit begann die messianische Zeit – für Israel und die Welt. Wir wissen, dass das messianische Friedensreich 1000 Jahre dauert und dass zuvor die 7 Jahre dauernde Drangsal für Israel kommt, eine Zeit des Zornes und des Gerichts über die Menschen auf der ganzen Erde.


Das heißt also, dass die Aussage von Präsident Trump am 6. Dezember 2017 voll synchron war zu den übrigen Daten der biblischen Geschichte.

Mehr noch: Es scheint der Anfang für die Ereignisse zu sein, die der Prophet Sacharja protokolliert hat.

Unser Vater, Schöpfer, Gott Israels zieht alle Nationen in den Nahen Osten und zwar nach Israel, um sie dort an Ort und Stelle zu richten. Und sie auf den Bergen Israels zu vernichten, soweit sie immer noch ihn, Jahwe, den einzigen Gott im ganzen Universum und sein auserwähltes Bundesvolk bekämpfen wollen.


Genau an dem Ort, wo die Nationen sich gegen Israel stellen wollen. Der Nation, die das ganze Land Kanaan von Gott auf ewig bekommen hat.

Und Jerusalem, die Stadt Gottes, gehört unauflöslich dazu.

 

Juda, Samaria, Jerusalem, ganz Kanaan vom Euphrat bis zum Nil – das ist das Erbe Israels und wird es immer bleiben. Und niemand wird die göttlichen Rechte unseres einzigartigen Gottes beschneiden, verändern, begrenzen.


Niemand.

 

Alle noch ausstehenden prophetischen Ereignisse führen schließlich zur Wiederkunft des jüdischen Messias Jesus auf die Erde.

Donald Trumps`s Jerusalem Proklamation vom 6. Dezember 2017 passierte im 70. Jahr der Staatsgründung Israels, welches an einem einzigen Tag entstanden war und im 50. Jahr der Befreiung Jerusalems von den jordanischen Besetzern.

 

Welche Optionen die arabischen Nachbarn Israels und speziell die Palästinenser jetzt noch haben? Eigentlich nur 2 Optionen.

Entweder einen ehrlichen Dialog auf die Wirklichkeit der Bibel bezogen. Aber das ist bei der Gemengelage im Nahen und Mittleren Osten nicht denkbar. Die Muslime wollen ja schon das nackte Existenzrecht Israels nicht einmal anerkennen.

 

Oder Krieg. Krieg mit Israel. 


Wenn wir der Bibel glauben, dann tun sich diesmal vor allem Araber zusammen, um Israel und die Juden vom Erdboden zu vertilgen. Doch auch nichtarabische Länder wie der Iran und die Türkei, und schließlich Russland und China könnten sich beteiligen.

Der kommende Krieg zwischen Israel und seinen Nachbarn wird umfassend sein. Es werden möglicherweise nicht so sehr die arabischen Nachbar-Nationen wie in den zurückliegenden Kriegen sich an diesem Krieg beteiligen, als vielmehr die allseits bekannten, bis an die Zähne bewaffneten Terrorgruppen, die von diesen Ländern aus operieren.


Schließlich gibt es ein Friedensabkommen zwischen Ägypten und Israel und eins zwischen Jordanien und Israel.

Die hervorragend ausgerüsteten Terrorgruppen sind Hamas, Hisbollah, die Revolutionären Garden des Iran, das Mahdi 313 Battalion und die Muslim Bruderschaft, die Al-Nusra-Front und weitere Terror-Gruppen.


Die Jerusalem Proklamation von Präsident Trump hat unvermeidbare Folgen kriegerischer Art, die in unserer Zeit, vor unseren Augen ausgetragen werden.

Nach Beendigung dieses Krieges wird Israel, das Volk Gottes noch stärker sein, und wird seinen 3. Tempel bauen. Das alles wird während dieses Jubeljahres oder kurz danach stattfinden.


Langsam aber sicher wird sich die ganze Welt an dieser Auseinandersetzung zwischen Israel und ihren Nachbarn beteiligen. Die ganze Welt wird mit hineingezogen in diesen Konflikt.


Sacharja 12.1-3: Ausspruch, Wort des HERRN über Israel. Es spricht der HERR, der den Himmel ausspannt und die Grundmauern der Erde legt und den Geist des Menschen in seinem Inneren bildet:


Siehe, ich mache Jerusalem zu einer Taumelschale für alle Völker ringsum. Und auch über Juda: Es wird in Bedrängnis geraten zusammen mit Jerusalem. Und es wird geschehen an jenem Tag, da mache ich Jerusalem zu einem Stemmstein für alle Völker; alle, die ihn hochstemmen wollen, werden sich wund reißen. Und alle Nationen der Erde werden sich gegen es versammeln.

 

Hier geht es um die allerletzte Zeit in diesem Zeitabschnitt, dem Zeitalter der Gemeinde. Das ist das Ende – bevor Jesus wiederkommt. Das ist Harmaggedon.

Aber es fängt jetzt schon an. Es baut sich jetzt schon auf.


Die Bibel bezeichnet die Nationen, die sich gegen Israel und Jerusalem wenden als Trunkenbolde und Jerusalem als Stemmstein – viel zu schwer für die Nationen.

Die Nationen, die Jerusalem besitzen und bewegen wollen. Das funktioniert nicht.


Aber das führt uns zu einer anderen Realität:

Diese andere Realität ist, dass der Westen und die UN, die EU und China nicht wahrhaben wollen, dass die muslemische Welt keine friedliche Koexistenz mit Israel sucht, sondern das Volk Gottes vom Erdboden vernichten will. Punkt. Aus. Amen.


Psalm 83. 6: Gott, schweige nicht! Verstumme nicht und sei nicht stille, Gott! Denn siehe, deine Feinde toben, und die dich hassen, erheben das Haupt. Gegen dein Volk planen sie listige Anschläge, und sie beraten sich gegen die, die bei dir geborgen sind. Sie sprechen: Kommt und lasst uns sie als Nation vertilgen, dass nicht mehr gedacht werde des Namens Israel! Denn sie haben sich beraten mit einmütigem Herzen, sie haben einen Bund gegen dich geschlossen.


Selbst der türkische Präsident Erdogan nannte jüngst Israel einen Terrorstaat, der Kinder tötet.

Und das, obwohl in vielen muslemischen Ländern schon heute Christen und Juden gnadenlos verfolgt werden. Dazu schweigt Herr Erdogan.

 

Und die muslimischen Terrorakte in vielen westlichen Ländern – auch dazu schweigt Herr Erdogan.

Und die UN?


Sie bestreitet, dass Israel je eine historische, kulturelle, oder gar religiöse Verbindung zu Jerusalem hatte.

Diese Epidemie von Fantasie, Lug und Trug und einfach nur Boshaftigkeit – genau das beschreibt der Prophet Sacharja in seinen von Gott inspirierten Protokollen.


An Jerusalem wird sich eine arg „betrunkene Menschheit“ sicherlich verheben und nur noch rumtaumeln. Was für eine geniale Beschreibung der Ereignisse.

Satanischer Schwachsinn über der Stadt unseres großen Königs – Jesus Christus.


Das alles hat die Jerusalem Proklamation von Donald Trump ausgelöst.


Es ist allein die bibelgläubige, evangelikale Christenheit, die dem amerikanischen Präsidenten beipflichtete. Und es wird auch diese kleine Gruppe sein, die sich der scheinbar grenzenlosen Macht und dem Einfluss in aller Welt entgegenstellt.

Evangelikale Christen mit dem einzigartigen Evangelium von Jesus Christus, dem Erlöser der Welt.


Luziferische Agenda, liberale und linke Übermacht will endgültig über das Evangelium der Gnade triumphieren.

Ungeduldig wartet die Übermacht auf ihre Stunde. Aber die scheinbare Übermacht lässt sie Fehler machen und sie verliert dabei den Halt:

 

Sacharja 12.1: Ausspruch, Wort des HERRN über Israel. Es spricht der HERR, der den Himmel ausspannt und die Grundmauern der Erde legt und den Geist des Menschen in seinem Inneren bildet: Siehe, ich mache Jerusalem zu einer Taumelschale für alle Völker ringsum. Und auch über Juda: Es wird in Bedrängnis geraten zusammen mit Jerusalem. Und es wird geschehen an jenem Tag, da mache ich Jerusalem zu einem Stemmstein für alle Völker; alle, die ihn hochstemmen wollen, werden sich wund reißen.


Unser Gebet für Menschen die Jesus Christus noch nicht kennen und in ihr Herz gebeten haben:

 

Lieber Herr Jesus Christus,


Du allein hast für all meine Sünden gebüßt. Du warst unschuldig und bist trotzdem für mich ans Kreuz gegangen und bist dort gestorben. Für mich.

Ich danke Dir für Dein großes Opfer.

Jetzt lade ich dich in mein Herz ein, um da für immer zu wohnen. Du allein sollst mein Herr und mein Gott sein.

Ich gehöre jetzt dir. Du bist auferstanden von den Toten. Du lebst und regierst von Ewigkeit zu Ewigkeit. Ich bete dich an. Amen.


56.)  Das Fundament des Glaubens 

                     muss stimmen!

1. Korinther 3.9-10: Denn Gottes Mitarbeiter sind wir; Gottes Ackerfeld, Gottes Bau seid ihr. Nach der Gnade Gottes, die mir gegeben ist, habe ich als ein weiser Baumeister den Grund gelegt; ein anderer aber baut darauf; jeder aber sehe zu, wie er darauf baut. Denn einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.


Ihr Lieben,


Zweck dieser Ausarbeitung ist es, zu verstehen, wie ein tragfähiges Fundament für unser christliches Glaubenshaus entsteht.


Das Leben des Christen wird in der Bibel mit einem Bauwerk verglichen. Das Fundament ist der wichtigste Bestandteil jedes soliden und massiven Gebäudes. Ein schwaches Fundament kann nur ein kleines Haus tragen. Und bei einem Unwetter kracht alles zusammen. Ein starkes Fundament dagegen trägt mühelos auch große Gebäude. Und trotzt den Stürmen.


Viele Christen haben anfänglich die besten Absichten, ein schönes und imposantes christliches Gebäude  in ihrem Leben aufzubauen. Aber leider fängt dieses schöne Gebäude oft schon nach kurzer Zeit an, sich einseitig abzusenken: Es neigt sich zur Seite, sackt ab und wird schief. Die Wände bekommen Risse. Manchmal bricht es sogar völlig zusammen und hinterlässt nur einen Trümmerhaufen, von Versprechungen, Gebeten und guten Vorsätzen, die sich nicht erfüllt haben.


Unter diesem Schuttberg liegt der Grund für das Scheitern begraben. Es ist das Fundament, das nie richtig gelegt wurde. Deshalb konnte es auch das schöne Bauwerk, das geplant war, überhaupt nicht tragen.Was ist denn nun das von Gott vorgesehene Fundament für das Leben eines Christen?

 

1.Korinther 3.11: Denn einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.


Paulus sagt es ganz klar: Als wirkliches Fundament des Glaubens taugt nur der Herr Jesus Christus selbst.Nichts und niemand anderes!


Kein Glaubensbekenntnis, keine Kirche, keine Denomination, kein Ritus, keine religiöse Zeremonie, keine Sakramente und keine Gottesmutter Maria.

Es ist allein Jesus Christus – einen anderen Grund kann niemand legen.


Matthäus 16.13-18: Als aber Jesus in die Gegenden von Cäsarea Philippi gekommen war, fragte er seine Jünger und sprach: Was sagen die Menschen, wer der Sohn des Menschen ist? Sie aber sagten: Einige: Johannes der Täufer; andere aber: Elia; und andere wieder: Jeremia oder einer der Propheten. Er spricht zu ihnen: Ihr aber, was sagt ihr, wer ich bin? Simon Petrus aber antwortete und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Glückselig bist du, Simon, Bar Jona; denn Fleisch und Blut haben es dir nicht offenbart, sondern mein Vater, der in den Himmeln ist. Aber auch ich sage dir: Du bist Petrus, und auf diesem Felsen werde ich meine Gemeinde bauen, und des Hades Pforten werden sie nicht überwältigen.


Manche glauben, Jesus habe damit gemeint, dass der Apostel Petrus der Felsen sei, auf dem die christliche Gemeinde gebaut werden sollte, dass also Petrus das Fundament des Christentums sei und nicht Christus. Die Frage nach dem wahren Fundament ist aber so wichtig und von solch großer Tragweite, dass wir die Worte Jesu unbedingt ganz genau untersuchen müssen, um ihre wirkliche Bedeutung herauszufinden. Hierin verbirgt sich ein wohlüberlegtes Wortspiel. Auf Griechisch heißt Petrus nämlich PETROS. Und das Wort für Felsen ist PETRA.


Jesus macht also ein Wortspiel aus der Ähnlichkeit der beiden Begriffe: PETROS heißt auch noch „Stein“, „Kieselstein“.

PETRA bezeichnet dagegen immer einen großen Felsen.


Der Gedanke, die Kirche oder auch nur das Glaubensgebäude eines Gläubigen auf einem Kieselstein aufbauen zu wollen, ist geradezu absurd. Jesus will hier eine ganz wichtige Wahrheit den Jüngern vermitteln. Er identifiziert Petrus nicht mit dem Felsen, sondern stellt den Gegensatz dazu heraus.

 

Er weist darauf hin, wie klein und unbedeutend Petrus, der Kieselstein ist, verglichen mit dem riesigen Felsen, auf dem die Gemeinde gebaut werden soll. Wenn also die Gemeinde Jesu auf dem Apostel Petrus gegründet worden wäre, dann wäre sie ein so schwaches Gebäude, das jederzeit einstürzen kann.


Einige Verse weiter beginnt Jesus damit, seine Jünger auf seinen baldigen Tod vorzubereiten.


Matthäus 16. 22-23: Und Petrus nahm ihn beiseite und fing an, ihn zu tadeln, indem er sagte: Gott behüte dich, Herr! Dies wird dir keinesfalls widerfahren. Er aber wandte sich um und sprach zu Petrus: Geh hinter mich, Satan! Du bist mir ein Ärgernis, denn du sinnst nicht auf das, was Gottes, sondern auf das, was der Menschen ist.


Hier wirft Jesus dem Petrus direkt vor, von einer menschlichen Denkweise und den Einflüsterungen Satans beeinflusst zu sein. Wie könnte solch ein Mann das Fundament eines Gläubigen oder gar der ganzen Gemeinde sein. Später lesen wir, wie Petrus Jesus dreimal verleugnet. Und nach der Auferstehung Jesu und nach Pfingsten ließ sich Petrus von seinen Landsleuten derart Angst einjagen, dass er bei der Wahrheit des Evangeliums zu Kompromissen bereit war.


Es steht also fest, dass Petrus kein Fels war.

Der einzige Fels, auf dem sich echter, stabiler christlicher Glaube gründen kann, ist Jesus Christus selber.


Psalm 18.2,3: Und er sprach: Ich liebe dich, HERR, meine Stärke! Der HERR ist mein Fels und meine Burg und mein Retter, mein Gott ist mein Hort, bei dem ich mich berge, mein Schild und das Horn meines Heils, meine hohe Feste.


Auch das Alte Testament bringt uns das gleiche Fundament: Jesus Christus allein.

Schließlich bestätigt uns das auch Petrus in seiner Predigt in Jerusalem:


Apostelgeschichte 4.12: Und es ist in keinem anderen das Heil; denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen.


Christus, der Fels, das Heil, die Rettung, das Fundament.

Wie genau fängt man denn nun an, auf diesem sicheren Fundament, Jesus Christus, zu bauen? Wir erinnern uns ja noch an den Moment, in dem Christus und Petrus sich gegenüberstanden und Petrus erkannte: „Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.“


Was spielte sich da ab zwischen den Beiden? Zwischen Jesus Christus, dem Fels – und Petrus seinem Jünger. Petrus hatte ein direktes, ganz persönliches Erlebnis mit Jesus. Dabei lassen sich vier aufeinander folgende Schritte erkennen und unterscheiden.


   1. Es kam zu einer direkten, ganz persönlichen Konfrontation zwischen Petrus und Christus. Es gab keinen Mittler zwischen den Beiden. Kein anderes menschliches Wesen spielte dabei irgendeine Rolle.

   2. Petrus wurde eine ganz persönliche Offenbarung zuteil. Jesus sagte zu ihm: „Fleisch und Blut haben es dir nicht geoffenbart, sondern mein Vater im Himmel.

Es war nicht das Ergebnis logischer Überlegung. Es war die Folge einer direkten geistlichen Offenbarung, die Petrus von Gott dem Vater selber erhalten hatte.

   3. Kam es bei Petrus zu einer persönlichen Erkenntnis der Wahrheit, die ihm auf diese Weise offenbart worden war.

   4. Petrus legte dann vor allen ein offenes Bekenntnis der Wahrheit ab, die er gerade erkannt hatte.


An diesen vier aufeinander folgenden Schritten erkennen wir, was es heißt, auf dem Felsen zu bauen. Es geht keineswegs um abstrakte, intellektuelle Theorie. Mit jedem dieser 4 Schritte ist eine definitive persönliche Erfahrung verbunden.


Christus wird persönlich erfahren, geoffenbart, erkannt und bekannt und auf diese Art und Weise wird er für jeden Gläubigen zum Felsen, auf dem sein Glaube aufbaut. Die Offenbarung hatte nichts mit Fleisch und Blut zu tun, das heißt, sie wurde Petrus nicht auf dem Wege über seine  Sinnesorgane zuteil.


Es war vielmehr das Werk des Heiligen Geistes, das Petrus diese Offenbarung schenkte. Der gleiche Heilige Geist wirkt heute noch auf der ganzen Erde und offenbart den gleichen Christus.


Diese individuelle, persönliche Erfahrung mit Jesus Christus, dem Sohn Gottes, geoffenbart durch den Heiligen Geist, ist und bleibt der eine unveränderliche Felsen, das einzige unverrückbare Fundament, auf den sich jeder echte christliche Glaube gründen muss.

Glaubensbekenntnisse, Überzeugungen, Kirchen und Denominationen mögen sich ändern, aber dieser Fels des göttlichen Heils ist unveränderbar und bleibt in Ewigkeit bestehen.

Auf ihn kann der Christ seinen Glauben für Zeit und Ewigkeit gründen – mit absoluter Sicherheit, die durch nichts und niemand erschüttert wird.


Johannes 17.3: Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.


Es geht nicht darum, Gott ganz allgemein durch die Natur oder das Gewissen als Schöpfer oder auch als Richter anzuerkennen. Es geht darum, Gott ganz persönlich zu erkennen, geoffenbart in Jesus Christus. Es genügt also keineswegs, etwas über Jesus Christus zu wissen, ihn als Prophet, Lehrer, historische Figur zu kennen. Man muss Christus selber auf ganz direkte und persönliche Art und Weise erkennen und Gott in ihm.


1.Johannes 5.13: Dies habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, die ihr an den Namen des Sohnes Gottes glaubt.


Die ersten Christen glaubten nicht nur, sich wussten auch. Alles was sie glaubten, hatten sie persönlich erlebt: Sie wussten, was sie glaubten.


1.Johannes 5.20: Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen; und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. Aus diesen Worten spricht eine einfache, aber klare Gewissheit. Sie gründet sich auf die Erkenntnis einer Person und diese Person ist Jesus Christus selber.


2.Timotheus 1.12: Um dieser Ursache willen leide ich dies auch; aber ich schäme mich nicht, denn ich weiß, wem ich geglaubt habe, und bin überzeugt, dass er mächtig ist, mein anvertrautes Gut bis auf jenen Tag zu bewahren.


Paulus sagt nicht: Ich weiß, was ich geglaubt habe, sondern er sagt „Ich weiß wem ich geglaubt habe“


Sein Glaube gründete sich nicht auf eine Kirche oder ein Glaubensbekenntnis, sondern auf eine Person, mit der er persönlich bekannt war: Jesus Christus. Das Ergebnis dieser persönlichen Bekanntschaft mit Christus war die Gewissheit, dass es um seine Seele gut stand und diese Gewissheit konnte durch nichts erschüttert werden, weder zeitlich noch ewig.


Wenn ich sie jetzt fragen würde: „Sind Sie Christ?“ Was für eine Antwort würden sie mir geben?  Sagen sie: „ich denke doch“. Oder „Ich hoffe“. Oder „Ich weiß nicht“. Oder „Ich versuche es zu sein.“ Das alles reicht nicht. Nehmen Sie den Rat aus Hiob 22.21 an:


Söhne dich doch aus mit ihm und halte Frieden! Dadurch kommt zu dir dann wieder Gutes.

Wenn Sie gerade jetzt Jesus Christus zum Fundament ihres Glaubens machen wollen, dann beten sie das folgende Gebet:


Lieber Vater im Himmel,

ich bin ein sündiger Mensch, der Erlösung braucht. Ich weiß, dass Jesus der einzige Erlöser im ganzen Universum ist. Ich bitte dich Jesus komm in mein Herz, denn du hast meine Sündenschuld an meiner Stelle getragen. Du bist gestorben und wieder auferstanden, um mir zu sagen, dass auch ich leben werde, wenn du mein Glaubensfundament bist. Genau das will ich festmachen: Jetzt! Komm in mein Herz und leite mich durch mein Leben. Danke Jesus. Amen.

 55.) - 6. Dezember 2017 Jerusalem Proklamation von Präsident Trump!

Ihr lieben Leserinnen und Leser,

Die Resolution 181 der Vereinten Nationen aus dem Jahre 1947 berechtigte die Juden und auch die Palästinenser einen eigenen Staat in den Gebieten von Judäa, Samaria und dem restlichen Palästina zu gründen. Die Juden taten es – die Palästinenser nicht.
 
Zudem gab es einen winzigen Moment in der Geschichte nach dem zweiten Weltkrieg, in dem alle Welt inklusive der an sich antijüdischen Kommunisten und Linken jeder Couleur voller Sympathie und menschlicher Zuwendung für alles Jüdische waren. Einen ganz kleinen Moment in der Geschichte.
 
Dieser winzige Moment direkt nach dem 2. Weltkrieg reichte aus, um den jüdischen Staat zu gründen.

Die grauenhaften Fakten über den Holocaust wurden zögernd und mit vielen Entschuldigungen in die Öffentlichkeit lanciert. Der Holocaust hatte genau 7 Jahre gedauert, von 1938, der Reichskristallnacht, bis 1945, dem Kriegsende. Wenn etwas genau 7 Jahre dauert, ist Gott sehr oft am Werk.

Aber ist der gute und gerechte Gott an menschlichen Grausamkeiten beteiligt?

Nein – aber er lässt das Böse zu. Schon zu alttestamentlichen Zeiten können wir das erkennen:

Als die Sodomie, widernatürlicher Sex mit allem, was sich bewegt, also auch mit Tieren, in Sodom überhandnahm, vernichtete der gütige und gerechte Gott Sodom und die Menschen dort, die sich dieser Sexualpraxis bedienten mit Schwefel und Feuer.
Wir müssen wissen, dass Sünde vor Gott schlimmer ist als ein tödliches Krebsgeschwür, welches seine zuerst reine und heile Schöpfung missbraucht und zerstört.
Deshalb hat Gott in seiner Heiligkeit gar keine andere Wahl,   als dieses widerwärtige Krebsgeschwür „Sünde“ zu zerstören. Satan ist der Urheber von Sünde. Sünde ist Abkehr von Gott. Sünde ist allein durch die Sündlosigkeit Jesu Christi besiegt worden.

Durch seinen Tod am Kreuz hat Jesus die Sünden aller Menschen getragen und so den Zustand vor dem Sündenfall wiederhergestellt. Allerdings nur bei den Menschen, die sein Opfer für sich in Anspruch nehmen. Auf diese Weise wird schon im 1000 Jahre dauernden Friedensreich des Messias die Sünde weitgehend verschwinden. Das Heilige und Reine, was das Wesen Gottes ausmacht, wird im Friedensreich des Messias wieder sichtbar.

Zurück zum Holocaust: Einige wenige in der deutschen Täternation reagierten entsetzt, als Einzelheiten über die KZ`s an die Öffentlichkeit kamen. Die Barbarei war grenzenlos.
Doch schon bald lenkten die Spannungen zwischen Ost und West von dem Völkermord an den Juden und seinen unbeschreiblichen Grausamkeiten ab.

Die beiden deutschen Staaten wurden auch weit weniger gedemütigt, als erwartet. So gliederten sie sich als Musterschüler nahtlos in die Ost/West-Spannungen und die beiden feindlichen Lager ein. Auf jeder Seite einer.

Obwohl die Nazi-Justiz auch nach dem verlorenen Weltkrieg noch quicklebendig war und sie sich in vielen deutschen Gerichten auf „weitermachen“ einrichtete. Und diese bis in die 70er Jahre sogar beherrschte. Nur dass sie jetzt auf der Basis des neuen Grundgesetzes urteilte. So einfach ist das.

Einige wenige Nazi-Größen bekamen ihre wohlverdienten Strafen. Viele von ihnen tauchten irgendwo unter anderem Namen unter. Adenauer und Nachfolger bekannten sich zu Israel. David Ben Gurion machte es ihnen leicht. Das genügte offenbar. Und das war es auch schon. Doch halt! Nicht ganz:

Ab sofort war Antisemitismus in der Öffentlichkeit tabu. Und ist es bis heute. Nicht jedoch an den Stammtischen: Man wird ja wohl einen Witz machen dürfen. Über Juden wie über  Ostfriesen, mehr nicht.

Stattdessen entwickelte sich ein profunder Antiisraelismus nach PLO Muster: Bei der Münchner Olympiade im Jahre 1972 töteten PLO Aktivisten den größten Teil der israelischen Delegation vor den Augen der Weltöffentlichkeit. 

Und PLO Chef Yassir Arafat erfand den modernen Terror unserer Tage.

Auch heute noch kann man in Deutschland, Europa und der Welt Israel in seinem Kampf gegen diesen palästinensischen Terror ungestraft allein lassen, wenn man sich gleichzeitig der traditionellen antisemitischen Äußerungen enthält. Man argumentierte, dass (plötzliche) Freunde sich auch mal  korrigieren und kritisieren dürfen. Das muss die Freundschaft aushalten. Offiziell waren Deutschland und Israel ja Freunde geworden und vor allem Handelspartner. Und jiddisch war doch auch ein deutscher Dialekt.

Und deutsche Wiedergutmachung wurde in Heller und Pfennig an Israel entrichtet.
 
Israel, der zuvor Jakob hieß, ist der Namensgeber der Nation Israel. Er diente seinem Onkel Laban zweimal sieben Jahre, jeweils für seine beiden Frauen Lea und Rahel.
Israel, das Volk der Juden durchlebte den 7 Jahre dauernden  Holocaust. Und wird noch weitere 7 Jahre Trübsal/Drangsal für Jakob erleiden.
 
Die laut biblischer Prophetie selbst den Holocaust an Grausamkeit in den Schatten stellen.

Erst dann werden die Juden nach ihrem Messias Jesus rufen und sich zu ihm bekehren. Als Volk. Und Israel wird an einem einzigen Tag von Neuem geboren werden.
Jesaja 66.8: Wer hat so etwas je gehört, wer hat dergleichen je gesehen? Wird ein Land an einem einzigen Tag zur Welt gebracht oder eine Nation mit einem Mal geboren? Denn Zion bekam Wehen und gebar auch schon seine Söhne. Sollte ich zum Durchbruch bringen und dann nicht gebären lassen?, spricht der HERR. Oder sollte ich gebären lassen und dabei den Schoß verschließen?, spricht dein Gott. Freut euch mit Jerusalem und jubelt über sie, alle, die ihr sie liebt! Jauchzt mit ihr in Freude, alle, die ihr über sie getrauert habt!

2000 Jahre wurden sie in alle Welt und nahezu alle Länder der Erde zerstreut. In all diesen Maßnahmen ist die starke Hand des biblischen Gottes zu erkennen. Denn Israel hatte den Messias Gottes abgelehnt und als Produkt Satans abgeschrieben. Dieses war die unvergebbare Sünde wider den Heiligen Geist.
Die göttliche Züchtigung seines Volkes Israel und sein schließliches  Erbarmen mit seinem Volk, sagen so viel über die Gerechtigkeit und Güte unseres einzigartigen Gottes.

Jetzt ist die Sünde Israels getilgt – zumindest die eine Hälfte. Das alles sind die notwendigen Voraussetzungen, um jetzt im Glauben an Gott und seinen Messias in das Land ihrer Väter zurückzukehren. Während die ersten Heimkehrer alle im Unglauben kamen – kommen jetzt immer mehr im Glauben.

Und hier wartet die zweite Hälfte der Züchtigung: Die ebenfalls 7 Jahre dauernde 70. Jahrwoche der Trübsal und Drangsal für Jakob. Danach wird Israel wieder angenommen als der eine Augapfel Gottes, als Sohn Jakob.
Dieses zweite Leiden Israels/Jakobs, das selbst den Holocaust übertrifft, wird den Rest Israels dazu bringen, sich um Rettung an Jesus, ihren Messias zu wenden.

Zurück in die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg. In der Zwischenzeit formierte sich unter der Führung der arabischen Nachbarn Israels eine neue Form des Antisemitismus weltweit.
Deutsche Politiker jeder Couleur versuchten erst gar nicht, den weltweiten wachsenden Hass auf alles Jüdische zu stoppen. Mit wenigen Ausnahmen.
Grünen Politiker Joschka Fischer und Bundespräsident Johannes Rau waren solche Ausnahmen.
 

1. Mose 12.3: Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!

 
Das ist das Grundgesetz einer jeden Politik gegenüber Israel.
Die Mehrzahl der deutschen Politiker jedoch diffamierte in oftmals haarsträubenden Kritiken Israel und seinen schwierigen politischen Weg angesichts des täglichen palästinensischen Terrors.

Dieser allgegenwärtige Terror der Palästinenser, finanziert mit EU und UN Hilfsgeldern, sowie den Ölmilliarden aus den Golfstaaten, wurde und wird tunlichst verschwiegen.
Die letzten Holocaust Überlebenden sind noch nicht alle beerdigt, da gehen deutsche Politiker mit Härte und Ablehnung mit israelischen Spitzenpolitikern um. Oft bestrafen sie diese auch mit Nichtbeachtung. Bei gleichzeitiger Liebeserklärung für arabische Terroristen.
 
Wohlgemerkt: Wir reden hier von den Spitzen Politikern der demokratisch gewählten Parlamente in Deutschland.

Fazit: Als Jude mit Kipa auf dem Kopf kommt man in keiner deutschen Stadt heute sehr weit. Das ist die eine sehr ernste Erkenntnis 70 Jahre nach dem deutschen Völkermord an den Juden. Aber es ist nur die eine Seite der Medaille.

Andererseits erlebt Israel eine Blüte nach der anderen. Das ist die andere Seite. Wer das Land besucht, kann staunen und sich freuen. Wenn er offen ist für das, was dieses Land für eine großartige Geschichte erzählt. Der einzig demokratische Staat im Nahen und Mittleren Osten tut offenbar das einzig Richtige: Er zeigt, was er kann. Doch auch das wird ihm nicht gegönnt. Boykott israelischer Produkte ist die Antwort Europas.

Und so entsteht ein High-Tech-Stützpunkt nach dem anderen, In der medizinischen und wissenschaftlichen Forschung steht Israel weltweit an der Spitze. Gas und andere Bodenschätze  sichern den wachsenden Wohlstand ab. Ihre Erfindungen und ihre Effektivität können sich mit jeder anderen Region der Erde messen.

Israel hat mehr als ein halbes Dutzend Kriege durchgestanden, die für das Land eigentlich hoffnungslos aussahen. Doch überraschender Weise ging der jüdische Staat aus ihnen jeweils als Sieger hervor. Heute ist seine militärische Überlegenheit unbestritten.

Israel verlässt sich leider immer noch überwiegend auf sich selbst. Bisher jedenfalls. Doch ein wachsender Teil messianisch/jüdischer Christen erkennt in all dem die starke Hand des biblischen Gottes und verlässt sich inzwischen immer mehr auf den Gott Israels, und seinen Messias Jesus.

Es sieht zudem danach aus, als wenn im Zuge des zu Ende gehenden Gemeindezeitalters, der Gott Israels, der Gott der Bibel, eine noch weitergehende Wiederherstellung Israels anstrebt.

Etwas Neues geschieht im Nahen und Mittleren Osten, das über den natürlichen und politischen Bereich weit hinaus geht. Wir denken an die geistliche Wiederherstellung Israels, die fast jeder Prophet des Alten Testaments vorhergesagt hat.
 

Jesaja 66.8: Wer hat so etwas je gehört, wer hat dergleichen je gesehen? Wird ein Land an einem einzigen Tag zur Welt gebracht oder eine Nation mit einem Mal geboren? Denn Zion bekam Wehen und gebar auch schon seine Söhne.


Die geistliche Wiedergeburt Israels geschieht an einem Tag.

Sacharja 13. 8-9: Wach auf, Schwert, gegen meinen Hirten und gegen den Mann, der mein Gefährte ist! spricht der HERR der Heerscharen. Schlage den Hirten, dass die Schafe sich zerstreuen! Und ich werde meine Hand den Kleinen zuwenden. Und es wird im ganzen Land geschehen, spricht der HERR, zwei Teile davon werden ausgerottet, verscheiden, und nur der dritte Teil davon bleibt übrig. Und ich bringe den dritten Teil ins Feuer, läutere sie, wie man das Silber läutert, und prüfe sie, wie man das Gold prüft. Der wird meinen Namen anrufen, und ich werde ihm antworten, ich werde sagen: Er ist mein Volk. Und er wird sagen: Der HERR ist mein Gott.

Zwei Drittel des Volkes Israel wird die allerletzte Zeit vor der Wiederkunft Jesu nicht überleben, nur ein Drittel wird übrigbleiben. Aber dieses Drittel bildet den Neuanfang, dieses Drittel hat seinen Messias Jesus als Volk Israel angenommen, ja, ihn um Hilfe angerufen. Und der Messias reagiert, kommt, hilft, beschützt.
Paulus schreibt, dass die Bekehrung der Juden zu ihrem Messias einen beispiellosen Segen für die ganze Welt freisetzen wird am Ende der Tage.
 
Römer 11.15: Denn wenn ihre Verwerfung die Versöhnung der Welt ist, was wird die Annahme anders sein als Leben aus den Toten?
 
Die neue Zeit, die messianische Zeit, in die wir bereits eingetreten sind, wird von weiteren Erfolgen für Israel und die Gemeinde Jesu begleitet sein. Die Entrückung der Gemeinde rückt täglich näher. Inklusive aller messianischen Juden.
Im Iran und in den arabischen Nachbar-Ländern Israels bekehren sich nach zuverlässigen Quellen sehr viele Menschen.
Aber die weltweiten Erschütterungen und die beispiellosen Grausamkeiten sowie die furchtbaren Christenverfolgungen in moslemischen Ländern begleiten nach wie vor die vielen positiven Entwicklungen.
 
Deshalb ist es gut, das Jahr 2018 zu einem Jahr des persönlichen Aufbruchs zu machen. Vielleicht wird die eine oder andere biblische Prophetie in diesem Jahr in Erfüllung gehen.

Es genügt, zu wissen, dass unser großartiger Vater im Himmel genau in seinem Zeitplan ist. Es ist also eine Zeit, in der wir uns mit dem Gott der Bibel, dem einzigen Gott des ganzen Universums und seiner unbeschreiblichen Herrlichkeit beschäftigen können.
Um Segen für uns und andere, vor allem unsere noch nicht bekehrten Freunde und Verwandten zu bewirken.

         Da steht in jedem Fall die lebensrettende Bekehrung zu Jesus Christus immer an 
         erster Stelle.

         Die Bereinigung unseres alten Lebens und seiner Gewohnheiten.

         Die Begründung und Absicherung unserer christlichen Glaubensfundamente.

         Die Stärkung und die Gewissheit unseres Heils vollenden.

         Die Einübung eines biblischen Lebensstils.
 

Das Jahr 2018 ist ein wichtiges Jahr. Allein schon wegen der 70 Jahre, die der moderne Staat Israel in einer feindseligen Umgebung überstanden hat.
Wie geht es weiter? Was bedeuten diese 70 Jahre?
 
Israel war schon einmal 70 Jahre in babylonischer Gefangenschaft. Solange Israel in Gefangenschaft war, konnte sich das Land erholen.
 

2.Chronik 36.20-21: Und was vom Schwert übrig geblieben war, führte er gefangen nach Babel. Und sie mussten ihm und seinen Söhnen als Sklaven dienen, bis das Königreich der Perser zur Herrschaft kam, damit erfüllt würde das Wort des HERRN durch den Mund Jeremias, bis das Land seine Sabbate ersetzt bekam. All die Tage seiner Verwüstung hatte es Ruhe, bis siebzig Jahre voll waren.


Im Gegensatz zu der Ruhe, die das Land Israel genießen konnte während der babylonischen Gefangenschaft, hatte das Land jetzt keine Ruhe und keinen Frieden, vom ersten Augenblick im Mai 1948 an. Wegen der arabischen Nachbarn.

Jeremia 12.14-17: So spricht der HERR: Über alle meine bösen Nachbarn, die das Erbteil antasten, das ich mein Volk Israel habe erben lassen: Siehe, ich werde sie aus ihrem Land herausreißen, und das Haus Juda werde ich aus ihrer Mitte ausreißen. Und es soll geschehen, nachdem ich sie herausgerissen habe, werde ich mich wieder über sie erbarmen und sie zurückbringen, einen jeden in sein Erbteil und einen jeden in sein Land. Und es soll geschehen, wenn sie die Wege meines Volkes wirklich lernen, so dass sie bei meinem Namen schwören: "So wahr der HERR lebt!" - wie sie mein Volk gelehrt haben, beim Baal zu schwören, so sollen sie mitten in meinem Volk aufgebaut werden. Wenn sie aber nicht hören, dann werde ich eine solche Nation endgültig ausreißen und verloren geben, spricht der HERR.
 

Die bösen Nachbarn hatten die Juden beeinflusst, sich von Gott abzuwenden und sich dem heidnischen Götzen Baal zuzuwenden. Das war einer der Gründe für die 70 Jahre dauernde babylonische Gefangenschaft. In dieser Bibelstelle wird klar, dass wenn die Nachbarn Israels im Namen Jahwes schwören, sich also zu Jesus bekehren, sie in Israel wohnen bleiben dürfen. Vielleicht sagt uns das etwas darüber, was im Nahen und Mittleren Osten alles in 2018 oder auch später passieren kann. Insgesamt ist es eine starke Perspektive, zu wissen, dass im 1000jährigen Friedensreich des Messias Jesus nur christusgläubige Menschen sein werden.
 
Das macht deutlich, wie sehr sich die Verhältnisse in der Welt in den nächsten Jahren noch dramatisch verändern werden. Wichtig zu wissen: Sind wir wirklich gut vorbereitet auf alle diese Veränderungen?

Hesekiel 34. 13-14: Und ich werde sie herausführen aus den Völkern und sie aus den Ländern sammeln und sie in ihr Land kommen lassen; und ich werde sie weiden auf den Bergen Israels, an den Bachrinnen und an allen Wohnplätzen des Landes. Auf guter Weide werde ich sie weiden, und auf den hohen Bergen Israels wird ihr Weideplatz sein; dort, auf den Bergen Israels werden sie auf gutem Weideplatz lagern und fette Weide beweiden.


Der Gott der Bibel, der Gott Israels, steht zu seinem Wort und bringt die Juden aus allen Ländern der Erde nach Hause, nach Israel zurück. Und es geschieht direkt vor unseren Augen.
 

Hesekiel 36.6/7: Darum weissage über das Land Israel, und sage zu den Bergen und zu den Hügeln, zu den Bachrinnen und zu den Tälern: So spricht der Herr, HERR: Siehe, in meinem Eifer und in meinem Grimm habe ich geredet, weil ihr die Schmach der Nationen getragen habt. Darum, so spricht der Herr, HERR: Ich, ich habe meine Hand zum Schwur erhoben: Wenn die Nationen, die rings um euch her sind, ihre Schmach nicht selbst tragen!


Die angrenzenden Nationen sind es, die arabischen Nachbarn Israels, die Gott züchtigen wird. Und immer wieder der Wohlstand und das Wohlergehen Israels werden hier betont.
Was für ein wunderbarer Gott, was für eine herrliche Zusage an Israel. Das ganze Land Kannaan haben sie von Gott bekommen, vom Euphrat bis zum Nil.

Wohlstand ohne Ende wird Israel hier verheißen. Und Gott nennt auch den Grund für diesen zukünftigen, bleibenden Segen für Israel:

Hesekiel 36.22-24: Darum sage zum Haus Israel: So spricht der Herr, HERR: Nicht um euretwillen handle ich, Haus Israel, sondern um meines heiligen Namens willen, den ihr entweiht habt unter den Nationen, zu denen ihr gekommen seid. Und ich werde meinen großen, unter den Nationen entweihten Namen heiligen, den ihr mitten unter ihnen entweiht habt. Und die Nationen werden erkennen, dass ich der HERR bin, spricht der Herr, HERR, wenn ich mich vor ihren Augen an euch als heilig erweise. Und ich werde euch aus den Nationen holen und euch aus allen Ländern sammeln und euch in euer Land bringen.


Israel, das Volk Gottes, war ausersehen, der Welt den einzigartigen Gott der Bibel zu verkünden und zu erklären. Darin haben sie weitgehend versagt.
Deshalb wird Gott selbst seinen Namen vor der Welt zu Ehren bringen. Die Folge wird eine riesige Erweckung in der ganzen Welt sein.
 

Wichtige Zahlen:

 
1. Verabschiedung eines Gesetzes im U.S. Kongress unter der Nummer 1322 über 
    die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels inclusive der Verlegung der 
    US-Botschaft nach Jerusalem erfolgte am 23. Oktober 1995 in den USA und
    wurde aufgegriffen von Donald Trump und weltweit bekannt gegeben am 
    6. Dezember 2017/ im jüdischen Jahr 5778. Nach 22 Jahren, 1 Monat, 13 Tagen

2. Am 07. Juni 1967 -  6Tage Krieg mit Einnahme ganz Jerusalems. Bis zur Verkündigung 
    der Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem auf der Grundlage des Gesetzes 
    Nr. 1322 im US-Kongress bis zur Verkündigung der Botschafts –Verlegung durch Donald
   Trump am 06.12.2017dauerte es noch  50 Jahre, 5 Monate und 29 Tage.

3. Von Israels Unabhängigkeitstag am 14. Mai 1948 bis 6. Dezember 2017, als Donald 
    Trump die Botschaftsverlegung bekanntgab waren es 69 Jahre, 6Monate und 22 Tage. 

4. Vom großen Sternensignal über Jerusalem, das die messianische Zeit einläutete, 
    am 23.   September 2017 bis zur Verkündigung der Botschaftsverlegung am
    06.12.2017 durch Donald Trump waren es nur noch 1776 Stunden.

5. Genauso viel Stunden – 1776 – sind es vom 14. Mai 2018, dem Unabhängigkeitstag 
    bis zum 27. Juli 2018, an dem über Jerusalem ein Superblutmond zu sehen ist.

6. Fazit: 1.Mose 1.14 sagt, dass die Gestirne uns sagen, in welcher Zeit wir leben. 

7. Gott der Vater fängt an in Stunden zu uns zu reden

Lassen Sie uns noch kurz zusammen beten:

Lieber Vater im Himmel,
ich danke dir für Jesus. Er hat alle meine Schuld, alle meine Sünden auf sich genommen, er hat für alles was ich verbockt habe, gerade gestanden und die Schuld für meine Sünden komplett bezahlt. Er starb für mich, weil auf Sünde der Tod steht. Aber er ist auferstanden von den Toten, weil du ihn auferweckt hast. Danke lieber Vater. Danke Jesus. Erfülle mich jetzt mit deinem Heiligen Geist. Danke Abba, lieber Vater.

 

54.)   Rückblick auf 2017


Ihr Lieben,

die ersten Monate des Jahres 2018 liegen nun schon hinter uns – Grund genug, uns wieder mit neuen Informatioen zu Wort zu melden. Das erfordert unser wachsendes Verständnis für diese Zeit.

Gestatten sie uns, darauf hinzuweisen, dass wir in der Zeit zwischen Mai 2015 und Mai 2018 mehr als 80 Videos für sie hergestellt haben, die sich praktisch mit jedem biblisch-prophetischen Thema von Bedeutung für unsere Zeit auseinandersetzen.
Wenn sie alle Videos angesehen haben, sind sie sehr gut informiert.
Außerdem liefern wir ihnen von Zeit zu Zeit Glaubensgrundlagen, die es ihnen leicht machen, den alles entscheidenden Glaubensschritt zu Jesus Christus zu machen und die ersten Schritte im Glauben zu gehen.

Die Bibel sagt uns zuverlässig in ihrem prophetischen Teil, was in unserer Zeit geschehen wird. Das ist einmalig.

Und: Sie entdecken die einzigartige Größe und Herrlichkeit unseres Gottes und Vaters und seines Messias Jesus. Und Sie staunen darüber, wie er allein der Herr unseres großartigen Universums ist.

Alle Videos beschreiben einen biblischen Teilaspekt, der für unsere Zeit charakteristisch ist. Alle Videos vermitteln Bibelwissen.

Wenn Sie entweder bei Youtube unter „Fathershouse Ffm. e.V.“ oder unter „Rudi Pinke“ die Videos aufrufen, erkennen sie schnell, welch wichtige Details wir ihnen in verkraftbaren Portionen vermitteln.

 Im Ergebnis werden sie in ihrem Glauben an unseren einzigartigen Gott gestärkt, sie gewinnen Zuversicht, Freude und Frieden für ihr Leben.

Heute wollen wir noch einmal auf das vergangene Jahr zurückblicken und uns vor allem mit dem Doppel-Jahr 2017/2018 beschäftigen, um herauszufinden, was in diesem abgelaufenen Jahr so alles aus biblischer Sicht passiert ist.

In unseren Rückblicken und Prognosen sind wir ganz und gar auf das Reden des Heiligen Geistes angewiesen. Der Heilige Geist hatte uns gesagt, dass die Wiederkunft Jesu Christi irgendwann in den vor uns liegenden Jahren erfolgen würde. Dann hätten wir auf jeden
Fall noch einige Jahre, um unsere geistliche Position vom Wort Gottes her zu aktualisieren.
Die Frage ist: Sind wir darauf gut vorbereitet, auf alles, was kommt? Sind wir bereit, Jesus zu begegnen? Und: Was heißt „gut vorbereitet“ und „bereit sein“?
 
Jesus spricht zu den Jüngern immer wieder vor allem von Wachsamkeit. Wer dauernd wachsam ist, ist schwer zu täuschen und ist auch gut vorbereitet. Wenn wir von 2017 ausgehen, einem Jahr, das ja in vielerlei Weise von Unsicherheiten geprägt war, das aber auch einige denkwürdige Daten und Jubiläen enthielt, denken wir nur an die Entwicklung in der Türkei, an das Bündnis Russland- Türkei- Iran im Sinne von den in Hesekiel 38 und 39 vorhergesagten Kriegsplänen dieser Länder gegen Israel.

Oder denken wir an den neuen US Präsidenten, der mit seinen verschiedenen Auftritten und Absichten die Menschen stark verunsichert hat. 2018 könnte explosiver werden. Weil die Feinde Israels weiter aufgerüstet haben. Und weil die Frage nach dem Status Jerusalems in den Vordergrund gerückt ist. Und weil der Iran offenbar weiter aufrüstet. Und das viel schneller als erwartet. Was also deutet sich für 2018 an? Wo könnte der Vater im Himmel in diesem Jahr Schwerpunkte setzen?

Natürlich gilt die Aufzählung und die Anweisungen Jesu an die Jünger in Matthäus 24, Markus 13, Lukas 21 unvermindert weiter und wir dürfen sicher sein, dass die verbleibende Zeit bis zur Wiederkunft Jesu auch für 2018 eine dichtgedrängte Ereigniskette einschließt.
Aber es gilt auch eine Anzahl bedeutsamer Jubiläen zu feiern.

Der 70. Geburtstag des modernen Staates Israel, der am 14. Mai 1948 seine Unabhängigkeit der staunenden Welt verkündete. Wohlgemerkt: Israel als Volk ist immer noch im Unglauben.
Um dieses Datum herum reihen sich 6 weitere Geburtstage, die in Gottes Planungen offenbar eine Rolle spielen. Teilweise fanden diese Jubiläen schon 2017 statt und teilweise in diesem Jahr 2018.

Am 7. Juli 2017 jährte sich zum 50. Mal die Eroberung ganz Jerusalems im 6 Tage Krieg der Israelis gegen ihre arabischen Nachbarn. Nach 2000 Jahren war Jerusalem wieder die ungeteilte Hauptstadt Israels.

Am 2. November 2017 jährte sich zum 100. Mal die Balfour Deklaration, mit der die Engländer dem zionistischen Weltverband die Wieder Besiedelung Palästinas durch den zionistischen Weltverband zusicherten.

Am 29. November 2017 erlebten wir den 70. Jahrestag des UN-Teilungsplans für Palästina, welcher der Staatsgründung Israels vorausging.

Am 9.12. 1917, also vor 100 Jahren, übergab das osmanisch-türkische Reich die Stadt Jerusalem kampflos dem englischen General Edmund Allenby am Ende des 1. Weltkriegs.
Vom 29.-31. August 1897, also vor 120 Jahren, tagte der zionistische Weltkongress in Basel und beschloss die Wiederbesiedlung Palästinas.

Und schließlich ist es 150 Jahre her, dass Sir Charles Warren die Davidstadt in Jerusalem wiederentdeckte.

Die biblische Grundidee von Zeitspannen von 70 und 120 Jahren besagt ja, dass ein Abschnitt zu seinem Ende gekommen ist und etwas Neues bevorsteht.
Gott hat ein neues Kapitel in der jüdischen Geschichte aufgeschlagen in den letzten 120 Jahren und aus einem landwirtschaftlich geprägten Pionierstaat ist ein moderner Industriestaat geworden, der sich in vielen Bereichen an die Spitze der Nationen gesetzt hat.
Das bedeutet für uns: Beispielloser Segen in nie erlebter Form.
Römer 11.15: Denn wenn ihre Verwerfung die Versöhnung der Welt ist, was wird die Annahme anders sein als Leben aus den Toten?

Israels bevorstehende Erweckung wird eine neue Ebene des Segens und des Auferstehungslebens unter den Nationen freisetzen. Denken wir nur an die vergangenen 120 Jahre, seit der zionistische Traum konkrete Gestalt angenommen hat. Wir erlebten die größte christliche Erweckung, die es je im ganzen Gemeindezeitalter gegeben hat.
Was also die geistliche Erneuerung Israels angeht: Vor diesem Hintergrund wird sich die Welt zu Christus bekehren. Kaum vorstellbar – aber wahr.    

Heute leben 6.5 Millionen Juden in Israel – mehr jüdische Menschen als in irgendeinem anderen Land der Erde. Zum ersten Mal ist das so.
In den USA leben noch etwa 6 Millionen und in Russland, Weißrussland, Ukraine läuft die Rückführung (Aliya) nach Israel aus vollen Touren. Zum Teil über die abenteuerliche Nordroute via Helsinki und von dort nach Tel Aviv.

2000 Jahre göttlicher Diaspora Verordnung für das Volk Gottes. In alle Welt zerstreut. Doch nicht vergessen. Von seinem Liebhaber und dessen Messias. Preis und Ehre sei Gott allein.
Zuerst kamen sie in großen Schüben in das Gelobte Land, als die Lebensverhältnisse sich überall für sie drastisch verschlechterten. Als der Antisemitismus überall zunahm.
Sie kamen nach 2000 Jahren zurück – immer noch überwiegend im Unglauben.
Keine andere ethnische Gruppe hat jemals so lange eine Zerstreuung in alle Welt überlebt: Die erste Vertreibung erfolgte 586 vor Christus nach Babylon und von dort in alle Welt.
Die zweite erfolgte 70 nach Christus, als die Römer Jerusalem und den zweiten Tempel zerstörten. Erst 1948 wurde die jüdische Nation neu gegründet.

Am 14. Mai 2018 wird Israel also 70 Jahre alt. Noch nie in der menschlichen Geschichte hat es so etwas Einzigartiges und Gewaltiges gegeben. 
Der Gott der Bibel zeigt sich den Menschen als Herr der Völker und des Universums: Was er in seinem inspirierten Wort ankündigt – auch wenn tausende von Jahren dazwischen liegen – das tritt pünktlich ein. Herrlich, einzigartig. 

Was nichts daran ändert, dass die Menschheit in einem grausamen Abwärtstrend sich dreht.
Drei größere Kriege, einer im Weltkriegsformat, einer mit regionaler Betonung, und ein dritter – im Ansatz Weltkrieg – in der göttlichen Beendigung schließlich regional mit weitreichenden Folgen.

Alles noch vor der Wiederkunft Jesu.
Das Hauptereignis ist zweifellos die Schlacht von Harmaggedon.
Der Vater unseres Herrn Jesus Christus wird die Nationen im Tal von Megiddo zum Gericht versammeln und zu ihrer Vernichtung.

Der Psalm 83 Krieg zwischen Israel und seinen  unmittelbaren Nachbarn ist identisch mit dem von uns bezeichneten Jubiläumskrieg, der in etwa zusammenfällt mit  der 70 Jahrfeier Israels und der 50 Jahrfeier der Befreiung Jerusalems.

Jetzt, wo wir die Prophetischen Ereignisse schärfer sehen können, als noch vor einiger Zeit, könnte tatsächlich die Jerusalem Proklamation von Donald Trump der entscheidende Katalysator sein.

Zwei Dinge sind für jeden von uns noch wichtig: Einmal die Tatsache, dass Jerusalem im Koran, dem Heiligen Buch des Islam gar nicht erwähnt wird. Und zum anderen, dass es überhaupt keine palästinensische Identität in einem palästinensischen Volk gibt.
Die Palästinensische Identität hat also weder mit Jerusalem, noch mit Judäa und Samaria zu tun.

Gebet:
Lieber Vater im Himmel, ich anerkenne die Identität des jüdischen Staates Israel. Und ich anerkenne die Gottheit und das Menschsein Jesu Christi. Jesus allein ist unser Erlöser. Er allein hat alles getan, damit ich für Zeit und Ewigkeit gerettet werden kann.
Ich danke dir Jesus für dein Opfer – ich weiß, dass du lebst, weil du auferstanden bist von den Toten. Ich bin Dein für immer. Danke Jesus.
 

 53.) Gnade statt Leistung!


Ihr Lieben,
 
es lag mir so auf dem Herzen heute mit euch über dieses wunderbare Thema „Gnade statt Leistung“ sprechen zu dürfen: Beginnen wir dazu mit zwei Bibeltexten. So heißt es in
 

Römer 11.6:
Wenn aber durch Gnade, so nicht mehr aus Werken; sonst ist die Gnade nicht mehr Gnade.
 
und
 
Johannes 1.16+17: Denn aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, und zwar Gnade um Gnade. Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden.

 
Mein Mann und ich leben seit vielen Jahren intensiv mit Jesus Christus. Wir durften in dieser Zeit viele wichtige Erfahrungen mit unserem Herrn und Gott sammeln, eine dieser wichtigen Erfahrungen war, Gottes Vaterschaft zu erkennen.
 
Doch in den ersten 20zig Jahren unserer Beziehung zu Jesus gelang es uns nicht einen innigen, persönlichen Durchbruch zu unserem Vatergott zu finden.

Wir liebten unseren Herrn Jesus Christus und waren dankbar für den Heiligen Geist. Aber eine tiefe Beziehung zu unserem Himmlischen Vater blieb für uns lange Zeit Theorie. Dabei spricht die Bibel, das Wort Gottes, doch so viel über unseren Vatergott.

Deshalb brauchte ich Jahre, um meinen Himmlischen Vater genauer kennen zu lernen. Ich brauchte Jahre, bis ich ein wirkliches Verständnis seiner ewigen Liebe, seines ewigen Schutzes und seiner ewigen Autorität bekam.

Den Weg zu meinem Herzen versperrte ich selbst - ob bewusst oder unbewusst - mit religiösen Vorstellungen und weltlichen Auffassungen, wie mein Gott sein müsste.

Mal empfand ich ihn wie einen Richter den ich eh nicht zufrieden stellen kann, mal glaubte ich, ich kann mich ihm nur nähern, wenn ich dafür auch genug leiste. Das alles hatte sich in meinem Inneren so hartnäckig eingepflanzt und war zu einem in Stein behauenes Gebilde von Gott geworden.

Ich sagte ihm zwar immer, wie lieb ich ihn habe. Und das meinte ich auch wirklich so. Doch ich erkannte immer besser, dass in der innigen Beziehung zu meinem  Vatergott mir etwas fehlte.

Und so durfte ich im Laufe meiner Gotteskindschaft erkennen, dass ich meinen Himmlischen Vater nur aus ganzem Herzen zurücklieben kann, wenn sich seine Liebe in mir zuerst durchgesetzt hat. Was ich aber während dieses Lernprozesses verspürte, war ein beträchtlicher Mangel, mir fehlte etwas sehr Entscheidendes.

Rückblickend möchte ich erzählen, dass mein Mann Rudi 1982 als erster unserer Familie sich zu unserem Herrn Jesus Christus bekehrt hat. Er war immer auf der Suche nach dem Sinn seines Lebens und bei dieser intensiven Suche erkannte er unseren Herrn Jesus im Alter von 43 Jahren. Ein Alter, wo das Leben einen Menschen schon ganz gewaltig geprägt hat.

Ich konnte bei ihm  erkennen, wie sehr er sich in seinem Wesen durch seine Beziehung zu Jesus Christus veränderte und das schon innerhalb von 2 Monaten.

Obwohl Jesus Christus sich noch nicht in meinem Herzen befand und mein Rudi noch nicht verstanden hatte, dass es entscheidend wichtig ist, auch mich zu Jesus zu führen, erkannte ich durch seine veränderten Einstellungen zum Leben auch für mich die Notwendigkeit, mein Herz für Gott zu öffnen. Ich wollte ebenso wie mein Rudi diese Entscheidung für Jesus Christus treffen.

Was ich dann 2 ½ Monate später nach seiner Bekehrung bei uns zuhause in unserem Wohnzimmer mit Gott fest machte. Ich war allein zuhause und kniete mich nieder und bat Jesus Christus um Vergebung meiner Sünden und mit der Bitte doch auch in mein Herz zu kommen. Und er kam. Er war da, es fühlte sich an als ob ein Schalter in meinem Inneren umgelegt wurde. Ich wusste Jesus war da.

Mein Mann und ich wir liebten den Herrn Jesus und seinen heiligen Geist sehr. Aber: Es fehlte uns noch immer das Verständnis, dass Jesus vor allem gekommen war, um uns den zu zeigen, der von allem Anfang an da war, seinen Vater. In Johannes 5.19 lesen wir dazu:
 

Johannes 5.19: Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selbst tun, außer was er den Vater tun sieht; denn
was der tut, das tut ebenso auch der Sohn.
 
und

Lukas 15.20: Und er machte sich auf und ging zu seinem Vater. Als er aber noch fern war, sah ihn sein Vater und wurde innerlich bewegt und lief hin und fiel ihm um seinen Hals und küsste ihn.

 
Und so mussten reichlich 20 gefüllte Lehrjahre mit vielen Höhen und Tiefen vergehen, bis wir verstanden, dass uns die intime Kenntnis unseres Himmlischen Vaters fehlte. Wir wussten, dass es unseren Vater im Himmel gibt und wir waren auch froh darüber, aber das Wissen hatte keine Auswirkungen auf unser geistliches Leben. Wir verstanden immer besser, wie lang doch der Glaubensweg vom Kopf bis ins Herz ist.
 

Johannes 6.37-40: 
Alles, was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen;  denn ich bin vom Himmel herabgekommen, nicht dass ich meinen Willen tue, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.  Dies aber ist der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich von allem was er mir gegeben hat, nichts verliere, sondern es auferwecke am letzten Tag. Denn dies ist der Wille meines Vaters, dass jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, ewiges Leben habe; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag.
 

Trotz dieser vielen wunderbaren biblischen Aussagen, spielte Angst und Minderwertigkeit nach über 20 jähriger Gotteskindschaft immer wieder mal eine Rolle. Obgleich ich große Anstrengungen in Kauf nahm, diese Altlasten los zu werden.
 
Es war ein Prozess und manchmal ging es mir viel zu langsam.
 
Mein Rudi und ich wir fühlen uns sehr beschenkt, dass wir im Reich Gottes alles gemeinsam erleben und erlernen durften.
 
So auch die Vaterschaft Gottes kennen lernen.
 
Dabei halfen uns auch Autoren wie Wayne Jacobsen und Brennan Manning mit seinen vielen wunderbaren Büchern. Als wir diese Bücher zusätzlich zu unseren Bibelarbeiten lasen, erkannten wir endlich, dass unser Vater in allem der Handelnde ist. Dass es auf ihn zuerst ankommt.

Am Leben von Brennan Manning lernte ich, nicht mehr zu versuchen, wie eine Heilige auszusehen oder wie eine Heilige zu klingen. Nein

Ich konnten so sein, wie ich bin Authentisch: Ich brauchte nichts mehr darzustellen. Ich konnte wirklich so sein wie ich bin.

Denn ich verstand immer besser, dass mein Vater mich auch ohne meine so genannten, selbst gemachten, guten Taten schon immer bedingungslos geliebt hat. 
 
Der Vater erklärte mir, dass es viel Zeit braucht, bis er diese bedingungslose Liebe in uns Menschen wirklich freisetzen kann. 
 
Es macht unser christliches Leben sehr viel einfacher,  in der absoluten Liebe unseres Gottes zu leben. Denn das leise in meinem Inneren anklagende Stimmchen wollte mir immer mal wieder zu verstehen geben, dass ich nicht genüge und noch mehr Leistung für mein Heil erarbeiten müsste. Doch Jesus Christus ließ mich verstehen, was Gnade wirklich bedeutet: Ich begriff, dass Gnade unverdiente Zuwendung Gottes an mich ist. Und deshalb lese ich noch einmal
 

Römer 11.6:
Wenn aber durch Gnade, so nicht mehr aus Werken; sonst ist die Gnade nicht mehr Gnade.

 
Es dauert bei jedem Menschen etliche Zeit, bis die Seele sich dem erweckten Geist vollends unterwirft. Sie will zumindest noch mitreden. So war es auf jeden Fall bei mir.
 
Aber erst wenn sich unsere Seelen ganz dem Geist Gottes unterworfen haben, kann das Wort Gottes unser Leben regieren. Wenn das der Fall ist, setzt sich Freude in der Seele durch. Warum ist das so?

Weil die menschliche Seele jetzt nicht mehr von sich aus entscheiden muss, was Gut und Böse ist. Sondern sie nimmt das, was der Vater sagt mit dem erweckten Geist an. Der Heilige Geist vermittelt durch unseren wiedergeborenen Geist den väterlichen Willen. Und das Wort Gottes hilft uns dabei.

Und nun seit vielen Jahren geht es Schritt für Schritt in die Tiefe und dieser Prozess dauert an. Lebenslang!

Ich verstand: Dass der allmächtige Gott in allem mein Abba Vater ist. Mein Vatergott ist in allem perfekt.
Er ist vollkommen in allem.
Er ist stärker als irgendjemand im Universum.
Er kontrolliert alles. Man kann seine vollkommene  Kraft immer und überall sehen.

Seine Liebe zu mir ist vollkommen. Er überfordert mich niemals. Aber er ist auch vollkommen gerecht. Aus diesen Gründen ist auch die Bibel so genau und vollkommen.

Die Bibel ist so genau, weil Gott so genau ist. So perfekt. Alles läuft mit mathematisch-göttlicher Genauigkeit ab. Wir müssen die Bibel nicht nur ernst nehmen, sondern wörtlich, wo immer sie wörtlich genommen werden will.

Das Absolute, Göttliche, ist in Christus zu uns gekommen. Nur in Jesus können wir es verstehen.

Jeden Tag danke ich meinem Vatergott für alle Details unseres Lebens. Ich danke meinem himmlischen Vater aus vollem Herzen, für jeden einzelnen Atemzug, ja dass er mir gestattet, den jeweiligen, neuen Tag zu erleben.

Ich konnte auch durch die absolute Liebe meines Vatergottes zu seinem auserwählten Volk Israel viel über sein Wesen verstehen und erlernen wie er wirklich ist. Ich bin in solchen Momenten so dankbar für das Wort Gottes.

„Eure Traurigkeit soll in Freude verwandelt werden.“ Diese Zusage steht im Zusammenhang mit der Wiederkunft Christi. Und Jesus wird bald kommen. Unser Vater weiß genau wann.

2013 hatte ich eine für mich sehr reale Begegnung mit unserem Himmlischen Vater: Ich machte mir immer wieder Sorgen über unsere Versorgung im Alltag und wie es mit uns weitergeht.

Der Vater sprach akustisch hörbar zu mir: Billa ich möchte nicht mehr, dass du dich um euer Altwerden um eure Gesundheit um eure Versorgung sorgst,  ich dein Vatergott sorge für dich und Rudi.

Gottes Zusage hat sich sehr tief in mein und Rudis Herz eingraben. ich zweifle nicht einen Moment mehr. In Bezug auf „ das alt werden und über unserer Versorgung“ vertraue ich meinem Himmlischen Vater bedingungslos.

Das ist beglückendes, freisetzendes Wissen, mit  meinem Vatergott in einer tiefen, intensiven Beziehung zu stehen, das war für mich ein zusätzliches hinein wachsen in die Gnade Gottes.

Trotzdem wollte das eine oder andere Mal mein Herz das Gegenteil behaupten: Sollte Gott tatsächlich 7,3 Milliarden Menschen so genau kennen?
 
Ich sprach dann zu mir selber: Ja liebes Herz, der Vater kennt die Finanzen von 7,3 Milliarden Menschen, die Gesundheit jedes Einzelnen - und überhaupt alles.
 
Natürlich ist unser Alltag und auch unser Leben nicht nur wie auf einer rosa roten Wolke sitzend und genießen. Es ist so: Der Alltag fordert heraus. Nach wie vor.
 
Aber jetzt bildet die „gelassene, dankbare Freude –
unumkehrbar und grenzenlos und im Alltag erfahrbar den bleibenden Unterbau für unser Leben.

Im Laufe der Zeit merkte ich dann, dass ich jede Angst vor dem Älterwerden vor Krankheit, ja sogar vor dem Tod verloren hatte, denn ich weiß ganz fest in meinem Herzen, wo ich hingehen werde.  
 
Und das brachte nochmal einen gewaltigen Schub in Richtung bedingungsloses Vertrauen und Dankbarkeit zu Jesus Christus meinem Erretter und zu meinem Himmlischen Vater den ich an der Hand von Jesus Christus finden durfte. 
 
Lesen wir dazu in 

Johannes 14.6: Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.


 Seit ein paar Jahren höre und bete ich in einer neuen Weise. 
 
Ich höre und bete mit dem Herzen, weil ich weiß, dass der Vater sich für jedes noch so kleine Detail meines Daseins interessiert. Durch seine Gnade habe ich verstanden in der Vaterliebe meines Gottes zu leben und jeden Tag mit ihm zu genießen.
Ich bin dankbar für die Worte von Paulus im
 

2. Thessalonicher 3.18: wo er zu uns sagt:
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch allen!

 
Und das wünsche ich euch und mir von ganzem Herzen.
 
Solltestdu liebe Leserin und du lieber Leser noch keine echte, ernsthafte Entscheidung für Jesus Christus getroffen haben, aber jetzt in ihrem Herzen das Verlangen verspüren auch ein Kind Gottes zu werden,
 
möchte ich mit dir zusammen mit einem Lebens Übergabe Gebet an Jesus Christus dieses Video beenden:

Lieber Herr Jesus Christus Ich gestehe, dass ich ein Sünder bin, und dass ich Dich und Deine Vergebung brauche.

Ich will von meinen Sünden und ihren Folgen vollständig frei werden, mich von allem Bösen abwenden, und Dir ganz und gar nachfolgen.
Jesus, ich möchte, dass Du mein Herr und Gott  bist und ich öffne mein Herz und mein ganzes Wesen für dich und lade dich ein, in meinem Herzen für immer zu wohnen.

Ich glaube, dass Du der Sohn Gottes bist, der für mich und alle meine Sünden am Kreuz auf Golgatha gestorben ist, dass Du begraben wurdest, und nach 3 Tagen wieder zum Leben auferstanden bist, und dass Du ein zweites Mal auf die Erde zurückkommen wirst.

Ich danke Dir für das Geschenk des ewigen Lebens und empfange es, durch den Glauben an Dich allein. Ich empfange Dich als Herrn und Erlöser in allen Bereichen meines Lebens und ich bete, dass Du immer für mich da bist.

Nun Herr, fülle Du mich bitte mit deinen Heiligen Geist. Danke für alles! Danke dass ich jetzt ein Kind Gottes bin. Dein Vater ist jetzt auch mein Vater. Amen.
 
Ihre Billa Pinke

Father's House Ffm e.V. 
wurde 2002 gegründet 

Unsere Vison


Der Father's House Ffm e.V. entstand aus dem Wunsch heraus, durch geistliche Elternschaft geistliche Söhne und Töchter zu begleiten.  Dabei  verstehen wir geistliche Elternschaft als verlängerten Arm des himmlischen Vaters, dem A und O aller liebenden Elternschaft. Die überwältigende biblische Wahrheit göttlicher, liebender Vaterschaft ist durch nichts zu ersetzen. Wir alle – auch in unserer Funktion als geistliche Eltern - brauchen praktische Anleitung im Erkennen, Verstehen und Anwenden dieses einzigartigen göttlich väterlichen  Liebesangebots, um schließlich unser volles Potential in Christus zu erreichen.