From Rudi Pinke's Desk

Unter dieser Rubrik bieten wir Texte an, mit denen sich Rudi  &  Billa Pinke zum jeweiligen Zeitpunkt besonders intensiv beschäftigt. Wir glauben, dass einzelne Gedanken, die hier behandelt werden, dem Leser in der einen oder anderen Weise eine Hilfe sein können, um im Glauben und in der Nachfolge Jesu Christi Fortschritte zu machen. Wir bemühen uns, die Beiträge regelmäßig zu aktualisieren.


Bild oben: Ariensal in Andorra

Hier ein paar weiter Fotos aus unserer Bildergalerie

Rudi  Pinke bei Video Aufnahmen

  • Entspannung pur!

Rudi Pinke in Arinsal in Andorra 2015. Pinkes & Schüttes hatten eine wunderbare Gebetszeit und  wir feierten Abendmahl in 2500m Höhe. Gottes Gegenwart wahr sehr liebevoll und intensiv und stark bei uns, sodass es auch die Pferde die den ganzen Sommer dort leben, spürten und sie kamen alle!

Rudi Pinke Video Aufnahmen

entspannter Blick auf's Meer

Rudi & Billa Pinke im Frühjahr 2019

Rudi Pinkes Lieblingsfreunde - Klemens und Steffi Schütte. 

Das Frühjahr beginnt.

Tel Aviv: Schüttes & Pinkes waren dort 2014

Videoarbeiten im April 2019

Pinkes & Schüttes an der Klagemauer in Jerusalem 2014

Inhaltsverzeichnis/Übersicht 

der bisher veröffentlichen Vorträge

     120. Es geht bald los. (05.10.2021)
     119. Gefährliche Zeiten (06.09.2021)
    118. Alles über Maria der Mutter Jesu (26.04.2021)
    117.  Die Geburt Jesu Christi (08.04.2021)
    116. Wie soll es weiter gehen?  (20.02.2021)
    115. Opium fürs Volk. (06.02.2021)
    114. Göttliche Zeichen in der Natur. (01.12.2020)  
    113. Den Vater kennen und leben. (06.11.2020)
    112. Kennst Du die Reihenfolge der Ereignisse. (13.10.2020)
    111. Abschaffung des Bargelds. (09.10.2020)
    110. Die dunkelste Stunde. (01.10.2020)
    109. Der Glaube unserer Väter! (23.08.2020)
    108. Von Noah und Lot lernen.  (22.08.2020)
    107. Bitte hör das Rufen Jesu!  (07.08.2020)
    106. Besuch im dritten Himmel! (27.07.2020)
    105. Die schlimmsten Irrlehren in unserer Zeit! (23.06.2020)
    104. Und es werden Erdbeben und Seuchen sein! (01.06.2020)
    103. Warum Christen vom Glauben abfallen. (14.05.2020)   
    102. Der Mega-Abfall vom biblischen Glauben! (03.05.2020) 
    101. Seuche am Mittag! Schrecken in der Nacht! Coronavirus-geistliche Fakten (19.04.2020)
    100. Die alles entscheidenden 20ziger Jahre! Teil 2 (18.04.2020)  

      99. Die alles entscheidenden 20ziger Jahre! Teil 1 (24.03.2020)
      98. Unglaubliche Ereignisse! (23.03.2020)
      97. Aufmarsch der Mullahs! (09.02.2020)
      96. Die Fehlentwicklung in Nahost 2019! (25.01.2020)

      95. Abschaffung des Bargelds! – Dafür aber wie uns in der Offenbarung
            beschrieben wird,- mit Mikro-Chip unter der Haut! (10.01.2020)

      94. Ist unser Gott Einer??? (20.12.2019)
      93. Die Klima Lüge! (28.11.2019)
      92. Gott setzt Zeiten und Zeitpunkte fest! (12.11.2019)
      91. Der eine Tag kommt mit Riesenschritten näher! (17.10.2019)
      90. Wir alle sind Wächter auf der Mauer! (10.10.2019)
      89. Alle wichtigen Endzeitzeichen sind da. Teil 2  von Nr. 86 (03.10.2019)

      88. Die Entwicklung des Judentums! -ist die Nr.73-  (heute nochmal 17.09.2019)

      wichtige Father's House Info an all unsere uns gutgesonnenen Leser!

      87. Es geht um Gottes Herlichkeit! (17.09.2019)

      86. Alle wichtigen Endzeit-Zeichen sind da!  Teil 1 (10.08.2019)     

      85. Aktueller Überblick über die Weltereignisse (03.08.2019)
      84. Aktueller Überblick Naher Osten. (26.07.2019)

      83. Thema: Komm!!!!!! (10.07.2019)
      82. Sichere Anzeichen des baldigen Endes?. (29.06.2019)
      81. Die Notwendigkeit der Erwachsenen/Glaubenstaufe (23.06.2019)
      80. Angst verschwindet durch  Biblische Prophetie!  (14.06.2019)      
      79. Angst ausschalten durch die Gegenwart Gottes! (16.05.2019)
      78. Lieben was der Vater liebt - und jede Angst verschwindet! (06.05.2019)
      77. Eine lange Zeit der Vorbereitung! (29.04.2019) 
      76. Der neue messianische Mensch entsteht in Israel! (02.04.2019)
      75. Lieben was Gott liebt. (26.03.2019)
      74. Du nimmst es in den Mund und veränderst die Welt! (08.03.2019)
      73. Die Entwicklung des Judentums! (20.02.2019) 
      72. Israel-Fakten und Hintergründe (16.02.2019)   
      71. Ein nachträglicher Gruß zum Jahreswechsel mit einem wichtigen Hinweis auf Israel! 
      70. Damit wir Bescheid wissen: Göttlich Zeichen, Zeichen, Zeichen (06.02.2019)
      69. Unser Kampf verlangt uns alles ab! (20.01.2019)
      68. Damaskus eine uralte Stadt wird zerstört! (17.01.2019)
      67. Das eine Haupt-Kennzeichen des Christen (16.01.2019)
      66. Ein gespaltenes Haus. (31.12.2018)
      65. Worauf kommt es an in unserer Zeit? (05.12.2018)
      64. Der Zeitgeist verändert unsere Gedanken und Handlungen (27.11.2018)
      63. Endzeit und Startups. (23.11.2018)
      62. Irans Aggression eskaliert schneller als erwartet (20.11.2018)
      61. Was bedeutet Heilsgewissheit! (10.09.2018)
      60. Gottes Plan für Palästina (21.08.2018)

      59. Einheit der Gotteskinder (18.08.2018)

      58. Der Blutmond zu Israel 70.Geburtstag (27.07.2018)

      57. Der Jubiläumskrieg um Jerusalem (11.07.2018)

      56. Das Fundament des Glaubens muss stimmen (16.06.2018)

      55. 6.Dezember 2017 Jerusalem Proklamation von Präsident Trump! (01.06.2018)

      54. Rückblick auf 2017  (06.05.2018)

      53. Gnade statt Leistung! (26.04.2018)

      01 - 52 wurden die Texte von uns gelöscht, wer Interesse hat, kann den jeweiligen

                   Text unter office@fathershouse-ministries.de bekommen

      52. Warum die Kanzeln schweigen? (05.04.2018)  

      51. Das Geheimnis satanischer Täuschungen und Verführungen (01.04.2018)

      50. Hat Jesus je von einem 3.Weltkrieg gesprochen? (07.03.2018)

      49. Worum es wirklich geht! (01.03.2018)

      48. Ein Weltreich und eine Weltkirche? (12.02.2018)

      47. Was für eine Aufgabe haben die 144.000 als versiegelte Zeugen Jesu? (05.02.2018)

      46. Eine der gewaltigsten Erweckungen steht uns bevor! (24.01.2018)

      45. Wer ist der Aufhaltende? (12.01.2018)

      44. Wer sind die 24. Ältesten, die bekleidet sind mit weißen Kleidern?  (02.01.2018) 

      43. Die größte, weltweite Erweckung liegt vor uns! (31.12.2017)

      42. Der Antichrist wird offenbar mit der Öffnung des ersten Siegelgerichts! (05.12.2017)

      41. Die Geheimnisse Babylons! (01.12.2017)

      40. Drei Geheimnisse aus dem NT finden ihre Erfüllung vor der Trübsal! (08.11.2017)

      39. Eine geistliche Hure tut so, als wäre sie die Braut Christi. (15.10.2017)    

      38. Die 70zigste Jahrwoche Daniels (02.10.2017)

      37. Hoffnung für unsere Verwandten und Freunde. (19.09.2017) 

      36. Das Sendschreiben an die Gemeinde in Laodizea. (10.07.2017)

      35. Sendschreiben an die Gemeinde in Philadelphia (08.07.2017)

      34. Sendschreiben an die Gemeinde in Sardes (27.06.2017)

      33. Sendschreiben an die Gemeinde in Thyatira. (22.05.2017)

      32. Sendschreiben an die Gemeinde in Pergamon  (22.05.2017)

      31. Sendschreiben an die Gemeinde in Smyrna. (03.05.2017)

      30. Sendschreiben an die Gemeinde in Ephesus. (16.04.2017)

      29. Wie Jesus sich im Buch der Offenbarung beschreibt. (04.04.2017)

      28. Jesus Christus erklärt anhand von 7 Gleichnissen in Matthäus 13 den Heilsplan 

      Gottes für die Menschen.(27.03.2017)

      27. Die 7 Sendschreiben/Gemeinden verstehen.(27.02.2017)

      26. Christus als Herr der sieben Gemeinden! (10.02.2017)

      25. Wer ein Ohr hat….höre! (25.01.2017)

      24. Wie es weiter geht! (November/Dezember 2016)

      23. Die biblischen Namen der Nationen! (16.09.2016)

      22. Was man unbedingt über die Entrückung, die Trübsal und die Wiederkunft Jesu

            wissen sollte! (05.08.2016)

      21. Lerne, dem Vater in jeder Situation zu vertrauen: (03.05.2016)

      20. Die Entrückung der Gemeinde: Herrliche Hoffnung oder Wunschdenken? (02.05.2016)

      19. Die biblische Wahrheit über Israel! (21.03.2016)

      18. 2015-2016: Was war – was ist – was kommt! (31.12.2015)

      17. Unsere Zeit: Wetterleuchten und Erlösung (18.11.2015)

      16. AHA!: Reihenfolge der Ereignisse (17.11.2015)

      15. Bibel-Prophetie: Persönlicher Segen! (16.11.2015)

      14. Zahlen der Bibel (14.11.2015)

      13. Von Segen zu Segen (21.10.2015)

      12. Gedicht von einem unbekannten Verfasser (01.09.2015)

      11. Aufklärung, Evolution… – was steht hinter diesen Begriffen? (01.09.2015)

      10. Das Mega-Ereignis in unserer Zeit! (19.08.2015)

      09. Blutmondtetrade 2014/2015: Unerhörte Zeichen! (10.08.2015)

      08. September 2015: Gottes Neuordnung der Welt beginnt? (10.08.2015)

      07. Wir leben in den spannendsten Zeiten, die es je gab!

      06. Der Super Blutmond am 28. Sept. 2015: Eine absolute statistische Unmöglichkeit.

      05. Der Weckruf des Paulus! (25.04.2015)

      04. Abba Vater: 2015–meine Zeit zum Handeln! der Prophetisch/biblische 

             Kalender Gottes!

      03. Aktuelle Entwicklungen 2014 – der prophetisch/biblische 

             Kalender Gottes!“(25.10.2014)

      02. 2014 – Das entscheidende Jahr? (31.05.2014)

      01. Wichtige Zeichen 2014/2015. (28.12.2013)

       

      Bild: See Genezareth 


120.) Es geht bald los! 


Ihr Lieben überall ich begrüße Euch ganz herzlich und freue mich auf die gemeinsame Zeit mit Euch. 

Ich möchte weitere Fragen, die sich zwangsläufig im Zusammenhang mit dem 1000jährigen Reich, dem Millennium, beschäftigen, mit Euch zusammen erörtern. 

Offenbarung 20.6: Glückselig und heilig, wer teilhat an der ersten Auferstehung! Über diese hat der zweite Tod keine Macht, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und mit ihm herrschen die tausend Jahre. (Elberfelder Studienbibel) 

In der einen oder anderen Weise werden wir als Repräsentanten Jesu Christi im Millennium auf der Erde agieren und mit ihm regieren. 

Für die Menschen, die die 7 Jahre Trübsal doch überlebt haben und für ihre Nachkommen gilt es, im Auftrag Jesu Aufgaben zu erledigen, soweit sie sich zu Jesus bekehrt haben. 

Es wird Menschen geben, die während der Trübsal sich zu Jesus bekehrt haben und dem Antichristen entwischt sind. 

Die es geschafft haben, auf irgendeine Weise lebend durch diese schreckliche Zeit hindurchzukommen. 

Auch viele Juden werden dabei sein, die sich zu Jesus bekehrt haben analog der Beschreibung durch Paulus in Römer 11.26:
 

Römer 11.26: und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht: »Es wird aus Zion der Retter kommen, er wird die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden. (Elberfelder Studienbibel) 

Aber bevor diese Gruppen die Erlaubnis bekommen, in das 1000 jährige Reich einzuziehen, müssen sie vor dem Richterstuhl Christi erscheinen. 

Wenn Jesus also wiederkommt,  wird er zunächst als Richter auftreten: 

Matthäus 25.31-33: Wenn aber der Sohn des Menschen kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er auf seinem Thron der Herrlichkeit sitzen; und vor ihm werden versammelt werden alle Nationen, und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirte die Schafe von den Böcken scheidet. Und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zur Linken. (Elberfelder Studienbibel) 

Jesus wird also die Schafe von den Böcken scheiden, was so viel heißt, wie: Die Schafe – das sind die Menschen, die sich in der Trübsal zu Jesus Christus bekehrt haben. 

Und die Böcke: Das sind die, die die Trübsal überlebt haben, sich aber nicht zu Jesus Christus bekehrt haben. 

Matthäus 25. 40: Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch, was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, habt ihr mir getan. (Elberfelder Studienbibel) 

Die Schafe zu seiner Rechten wird Jesus in sein 1000 jähriges Friedensreich einladen. 

Im Gegensatz dazu müssen die Böcke zu seiner Linken hören: 

Matthäus 25.44: Dann werden auch sie antworten und sagen: Herr, wann sahen wir dich hungrig oder durstig oder als Fremdling oder nackt oder krank oder im Gefängnis und haben dir nicht gedient? (Elberfelder Studienbibel) 

Genau das wird Jesus zu den Schafen zu seiner Rechten und zu den Böcken zu seiner Linken sagen. Und auch die Konsequenzen, die ihr jeweiliges Verhalten nach sich zieht: 

Matthäus 25.46: Und diese werden hingehen zur ewigen Strafe, die Gerechten aber in das ewige Leben. (Elberfelder Studienbibel) 

Wenn die Schafe also in das Millennium kommen, dann haben sie im Gegensatz zu uns immer noch ihre irdischen Körper. Das bedeutet, dass sie auch in der Lage sind, sich fortzupflanzen. Und mit ihren normalen menschlichen Körpern und Seelen zu sündigen. 

Im Gegensatz zu uns und der gesamten gläubigen Gemeinde, die wir bei der Entrückung schon unseren Ewigkeitskörper empfangen haben. 

Denken wir nur daran, dass vor tausend Jahren auf der Erde maximal 350 Millionen Menschen lebten. Und heute sind es annähernd 8 Milliarden. 

Im Tausendjährigen Reich, dem Millennium, ist die Lebenserwartung größer und es könnte sein, dass viel mehr Generationen gleichzeitig leben. 

Wichtig: Sünde wird immer noch existieren im Millennium und der Tod ebenso. 

Sünde bleibt noch – zwar nicht bei uns, die wir entrückt wurden, aber bei denen, die, wie erwähnt die Trübsal irgendwie überlebt haben und nach der Trübsal hinzugekommen sind. 

1.Korinther 15.51-53: Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, in einem Nu, in einem Augenblick, bei der letzten Posaune; denn posaunen wird es, und die Toten werden auferweckt werden, unvergänglich ⟨sein⟩, und wir werden verwandelt werden. Denn dieses Vergängliche muss Unvergänglichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen. (Elberfelder Studienbibel)  

Lobpreis Gottes im Blick auf die Auferstehungshoffnung. 

Wenn aber dieses Vergängliche Unvergänglichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen wird, dann wird das Wort erfüllt werden, das geschrieben steht: »Verschlungen ist der Tod in Sieg.« 

Bei der Entrückung bekommen wir gewissermaßen „automatisch“ unseren  Herrlichkeitskörper. Mehr geht nicht. Wir tauschen unseren alten Lieferwagen gewissermaßen in ein nagelneues Sportauto um. 

Und dieses Sportauto bleibt neu und muss nicht gewartet werden in alle Ewigkeit. 

Unsterbliche Menschen und sterbliche Menschen welche die Trübsal überlebt haben, leben im Millennium zusammen. 

Sündlose Menschen leben mit sündigen Menschen zusammen. Es geht für alle um die Anbetung Jesu Christi – ganz allein. 

Obwohl Jesus auf dem Thron in Jerusalem sitzt und der Teufel gebunden ist, werden Menschen gegen Gott rebellieren. 

Wozu brauchen wir dann das Millennium? 

Jesus kam das erste Mal, um die Menschen von ihren Sünden zu erlösen. Das zweite Mal kommt er als Richter. 

Frieden und Schönheit des Millenniums vervollständigen den göttlichen Charakter. Jedes Lebewesen wird das feststellen. 

Jetzt regiert Jesus von Jerusalem aus die ganze Welt. Satan sind die Hände gebunden. Und er selbst ist gebunden. 

Jetzt müsste also jedermann an Jesus glauben – doch das ist nicht der Fall. 

Also wird es auch Gericht geben! 

Zwei Gerichte werden im Millennium stattfinden. Einmal die Trennung von Schafen und Böcken. Die geretteten Juden und die Gläubigen, die die Trübsal überlebt haben, bevölkern die Erde. 

Wenn Satan am Ende des Millenniums freigelassen wird, geht der Krieg sofort wieder los. 

Jetzt aber macht der Himmlische Vater und Jesus kurzen Prozess. Satan wird unverzüglich in den Feuer See geworfen und ebenso diejenigen, die ihm gefolgt sind. 

Offenbarung 20.7-9: Und wenn die tausend Jahre vollendet sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werden und wird hinausgehen, die Nationen zu verführen, die an den vier Ecken der Erde sind, den Gog und den Magog, um sie zum Krieg zu versammeln; deren Zahl ist wie der Sand des Meeres. Und sie zogen herauf auf die Breite der Erde und umzingelten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt; und Feuer kam aus dem Himmel herab und verschlang sie. (Elberfelder Studienbibel) 

 

Jetzt erst, jetzt endlich, nach den 1000 Jahren und der endgültigen Vernichtung Satans ist totaler Frieden auf der Welt. Jetzt ist alle Sünde, Rebellion, und Tod ein Ende gesetzt. 

Dies ist der Zeitpunkt, wo der Gerichtstermin vor dem großen weißen Thron erfolgt. 

Offenbarung 20.11-15: Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß, vor dessen Angesicht die Erde entfloh und der Himmel, und keine Stätte wurde für sie gefunden. Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Thron stehen, und Bücher wurden eröffnet; und ein anderes Buch wurde geöffnet, welches das des Lebens ist. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken. Und das Meer gab die Toten, die in ihm waren, und der Tod und der Hades gaben die Toten, die in ihnen waren, und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. Und der Tod und der Hades wurden in den Feuer See geworfen. Dies ist der zweite Tod, der Feuer See. Und wenn jemand nicht geschrieben gefunden wurde in dem Buch des Lebens, so wurde er in den Feuer See geworfen. (Elberfelder Studienbibel) 

Das also ist das große und letzte Gericht unseres Herrn vor der Ewigkeit. 

Aber wir erwarten beständig in unserem „Hier“ und „Jetzt“ die Entrückung der Gemeinde, der wirklichen Christus-gläubigen Gemeinde in den Himmel. Und dabei die Verwandlung und den Empfang des Ewigkeitskörpers. 

Noch vor der Trübsal; vor dem 1000 jährigen Reich und vor den göttlichen Gerichten. 

Und wir stellen uns täglich die Frage, ob unser Name im Buch des Lebens geschrieben steht. 

Hebräer 10.23-25:Lasst uns das Bekenntnis der Hoffnung unwandelbar festhalten – denn treu ist er, der die Verheißung gegeben hat –, und lasst uns aufeinander achthaben, um uns zur Liebe und zu guten Werken anzureizen, indem wir unser Zusammenkommen nicht versäumen, wie es bei einigen Sitte ist, sondern ⟨einander⟩ ermuntern, und ⟨das⟩ umso mehr, je mehr ihr den Tag herannahen seht!  (Elberfelder Studienbibel). 

Ich möchte Euch sgnen:

Der Herr segne und behüte dich. Der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir und sein dir gnädig, der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden. 

119.) Gefährliche Zeiten.


Ihr Lieben Freunde, ich möchte Euch allen ganz herzlich Grüßen und sende euch meine herzlicher Liebe und Umarmung.

Wieder geht ein neues Jahr los und wir sind  ja schon mitten drin, wie es aussieht, kommen wir den prophetisch angekündigten Ereignissen von ganz großer Tragweite noch ein Stück näher.
Kann es noch irgend einen Zweifel geben, dass die Bedingungen, die das Wort Gottes für unsere Zeit ankündigt, jetzt und in aller nächster Zeit die am weitesten verbreiteten und die ganze Welt im Sinne der Bibel-Ereignisse verändern werden.
Diese erstaunlichen Ereignisse konnten die Generationen vor uns nie und nimmer verstehen.
Die menschlichen Scheußlichkeiten und Grausamkeiten von heute werden vielfach inzwischen als Normalität hingenommen.

Matthäus 24.37:Aber wie die Tage Noahs, so wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein. (Elberfelder Studienbibel)

Während Jesus mit seinen Jüngern auf dem Ölberg über die Zukunft sprach, stellte er fest, dass die Menschen sich wie eh und je verhalten würden und sich in ihren Perversitäten auf dramatische Weise in die ewigen Abgründe verrennen würden.
Er sagte im  Gespräch mit den Jüngern auf dem Ölberg östlich von Jerusalem, dass das Verhalten der Menschen sehr viel Ähnlichkeit hat mit den Menschen vor der Sintflut in Noahs Tagen: Die Leute gehen unbesorgt ihren Geschäften nach, kaufen, verkaufen und lieben ihre Perversitäten.

Daniel 9.26: Und nach den 62 (Jahrwochen) Wochen wird ein Gesalbter ausgerottet werden und wird keine Hilfe finden. Und das Volk eines kommenden Fürsten wird die Stadt und das Heiligtum zerstören, und sein Ende ist in einer Überflutung; und bis zum Ende ist Krieg, fest beschlossene Verwüstungen. (Elberfelder Studienbibel)

Der ausgerottete Jesus, über den Daniel spricht, ist Jesus, der die verdorbenen Menschen retten wollte, dem aber niemand glaubte.

Ob Daniel oder Jesus – die Menschen taten keine Buße und änderten sich nicht, weder zu Noahs Zeiten, noch zu Jesu Zeiten, noch jetzt.

Jesus sagt, dass die Generation, die seine Wiederkunft erlebt, genau das tun wird, was ihr gefällt. Ganz genau wie zu Noahs Zeiten.

Normale Dinge wie Einkaufen und Heiraten verbunden mit gotteslästerlicher Gewalt und sexueller Ekelhaftigkeit.

Jesus sagte, dass die Menschen damals genau dieses Verhalten an den Tag legten, obwohl Noah sie täglich warnte.

Jesus sagte weiter, dass die Leute bei seiner Wiederkunft so voller Rebellion  sein würden, dass sie den einen Schöpfergott völlig aus den Augen verlieren würden.
Die Menschen werden aufhören, an einen Schöpfergott zu glauben, und  vergessen, dass es einen allmächtigen Schöpfergott je gegeben hat.

In ihren Köpfen existiert alles Mögliche nur der allmächtige Schöpfergott ist in Vergessenheit geraten.
Dass Henoch entrückt wurde und nur 8 Menschen die Flut überlebten – das alles interessierte sie nicht.

1.Mose 5.24: Und Henoch wandelte mit Gott; und er war nicht mehr da, denn Gott nahm ihn hinweg.

Lukas 17.28-29: Ebenso, wie es geschah in den Tagen Lots: Sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten; an dem Tage aber, als Lot aus Sodom ging, da regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte sie alle um. (Elberfelder Studienbibel)

Jesus zog eine weitere Parallele zu der Zeit als Sodom und Gomorra vernichtet wurden, mit folgendem Ergebnis: Schon mehrfach in der Geschichte der Menschheit wurden die Gottlosen ausnahmslos vernichtet – doch zu einer bleibenden Verbesserung ist es nicht gekommen.

Petrus schrieb in seinem 2. Brief, 2.8:  - denn der unter ihnen wohnende Gerechte (Lot)quälte durch das, was er sah und hörte, Tag für Tag seine gerechte Seele mit ihren gesetzlosen Werken . (Elberfelder Studienbibel)

Im Judasbrief, dem letzten Brief vor dem Buch der Offenbarung schrieb der Halbbruder Jesu noch einmal mit allem Nachdruck:

Judas 7-13: So sind auch Sodom und Gomorra und die umliegenden Städte, die gleicherweise wie sie Unzucht getrieben haben und anderem Fleisch nachgegangen sind, zum Beispiel gesetzt und leiden des ewigen Feuers Pein.  Ebenso sind auch diese Träumer, die ihr Fleisch beflecken, jede Herrschaft verachten und himmlische Mächte lästern.  Als aber Michael, der Erzengel, mit dem Teufel stritt und mit ihm rechtete um den Leichnam des Mose, wagte er nicht, ihn für die Lästerung zu verurteilen, sondern sprach: Der Herr strafe dich! Diese aber lästern, was sie nicht kennen; was sie aber von Natur aus verstehen wie die unvernünftigen Tiere, daran gehen sie zugrunde. Weh ihnen! Denn sie gehen den Weg Kains und fallen in den Irrtum des Bileam um Gewinnes willen und kommen um in dem Aufruhr Korachs. Sie sind Schandflecken bei euren Liebesmahlen, prassen mit euch ohne Scheu; sie weiden sich selbst; sie sind Wolken ohne Wasser, vom Wind umhergetrieben, kahle, unfruchtbare Bäume, zweimal abgestorben und entwurzelt, wilde Wellen des Meeres, die ihre eigene Schande ausschäumen, umherirrende Sterne, für die dunkelste Finsternis aufbewahrt ist in Ewigkeit.
Aber Gott liebte die Welt so sehr, dass er mit der Kirche des Neuen Testaments und den Aposteln einen neuen Versuch wagte und gewann, zum Ziel kam. (Elberfelder Studienbibel)

Die Taten, der Mut, die Herrlichkeit, die Liebe des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes ist Anfang und Ende des menschlichen Lebens. Auf diese Weise fand er immer wieder einen Neuen Weg, möglichst viele von uns zu retten.
Es scheint mir, dass, wenn Jesus physisch anwesend wäre in unserer Zeit, dass er die spöttelnden Zeichen suchenden Wichtigtuer in unserer Zeit genauso hart anpacken würde, wie die Pharisäer und Sadduzäer seiner Zeit.

2.Petrus 3.3-7: und zuerst dies wisst, dass in den letzten Tagen Spötter mit Spötterei kommen werden, die nach ihren eigenen Begierden wandeln und sagen: Wo ist die Verheißung seiner Ankunft? Denn seitdem die Väter entschlafen sind, bleibt alles so von Anfang der Schöpfung an. Denn denen, die dies behaupten, ist verborgen, dass von jeher Himmel waren und eine Erde, die aus Wasser und durch Wasser Bestand hatte, und zwar durch das Wort Gottes, durch welche die damalige Welt, vom Wasser überschwemmt, unterging. Die jetzigen Himmel und die jetzige Erde aber sind durch dasselbe Wort aufbewahrt und für das Feuer aufgehoben zum Tag des Gerichts und des Verderbens der gottlosen Menschen. (Elberfelder Studienbibel)

Heutzutage ist es weitgehend verständlich, dass die humanistischen Künstler, Soziologen und politischen Eliten, dem Gedanken abgeschworen haben, dass da ein allmächtiger Gott ist, der das Weltgeschehen  in seiner Hand hält.

Aber es ist tragisch, dass profilierte Christen, Leiter von evangelikalen Denominationen und Gemeindegruppen sich über Bibel-Prophetie lustig machen und diejenigen verspotten, die die prophetischen Teile der Bibel wörtlich nehmen.

Über die Vor-Entrückung jedenfalls bleibt ihnen ein müdes Lächeln, dass Menschen im 20. Jahrhundert derart naiv sein können.

„Ja, hat denn Gott das wirklich gesagt?“
Genau wie die Schlange im Paradies mit Adam und Eva machte.
Spottend verlangen sie ein Zeichen – genau wie die Schlange.

Es gibt Leiter von Gemeinden die kein Interesse an Prophetie und schon gar nicht an der Vorentrückung haben.

Wie würde Jesus heute reagieren?

Ruth Bell Graham, die Frau des großen Evangelisten Billy Graham sagte ihren amerikanischen Landsleuten, dass Gott sich bei Sodom und Gomorra würde entschuldigen müssen für die Vernichtung der beiden Städte, wenn er die viel schlimmeren sexuellen Vergehen der heutigen Welt sehen würde.

Wir wissen: Gott braucht sich nie zu entschuldigen, denn er macht niemals einen Fehler auch nicht bei der Bestrafung von Sünde gleich welcher Art.

Er würde wahrscheinlich reagieren, wie er schon einmal gesagt hat: Dieser Art Leute wird kein Zeichen von mir bekommen als das Zeichen des Jona oder er hätte sie einfach vernichtet.
Denn Sadduzäer, Pharisäer und Evangelikale Leiter ohne Zugang zur biblischen Prophetie sind wie damals vor 2000 Jahren: Ehe sie Jesus als einzigen Retter in ihrem Herzen tragen, wird es sein wie damals:

2.Korinther 2.14-17: Gott aber sei Dank, der uns allezeit im Triumphzug umherführt in Christus und den Geruch seiner Erkenntnis an jedem Ort durch uns offenbart! Denn wir sind ein Wohlgeruch Christi für Gott unter denen, die gerettet werden, und unter denen, die verloren gehen;  den einen ein Geruch vom Tod zum Tode, den anderen aber ein Geruch vom Leben zum Leben. Und wer ist dazu tüchtig?  Denn wir treiben keinen Handel mit dem Wort Gottes wie die meisten, sondern wie aus Lauterkeit und wie aus Gott reden wir vor Gott in Christus. (Elberfelder Studienbibel)

Gott erwartet von jedem seiner Kinder auf der ganzen Erde – egal welche Generation – dass sie durch ihre Beziehung zu Christus unterscheiden lernen, solange sie auf der Erde sind.
 
Und das geht eben nur durch Christus.
Der Herr segne und behüte dich. Der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und sei dir gnädig.
 



118.) Alles über Maria, der MutterJesu. 

  

Ihr Lieben, 

Wir bewegen uns trotz Corona auf das Weihnachtsfest 2020 zu und werden die Geburt Jesu feiern, egal wie sich die äußeren Umstände entwickeln. 

Wir sind uns im klaren darüber, dass die Geburt Jesu nicht am 24.Dezember erfolgte, also im Winter - sondern zu einer anderen Jahreszeit. Dafür spricht allein schon die Tatsache, dass die Hirten mit ihren Herden auf den Weiden waren. 

Zudem: Offenbarung 17 beschreibt das Gericht über die große Hure, das abgefallene religiöse System, das in der Trübsalszeit und auch schon davor auf der Welt herrscht. 

Johannes hat viele Einzelheiten mitgeteilt, die eine ziemlich genaue Darstellung dieses Systems ermöglichen. 

Das System trägt den Stempel einer Hure: Offenbarung 17.2.15-16. 

Das System behauptet, Braut Christi zu sein, war aber aus ihrer Stellung der Reinheit gefallen und zur Hure geworden. 

Das System ist in religiösen Angelegenheiten sehr einflussreich, Offenbarung 17. 2, 5 

Das System gibt in politischen Angelegenheiten auch den Ton an, Offenbarung 17.3. Man sieht: Es beherrscht das Tier, auf dem es sitzt.  

Und alle, die diesem falschen religiösen System zugewandt sind oder sich zuwenden, kommen in die Trübsalszeit und nicht in die Entrückung. (Offenbarung 2.22 und 3,10). 

Zentrum dieses Systems ist die von der babylonischen Priesterin Semiramis mit ihrem Kind Tammus abgeleitete antigöttliche Priesterschaft. 

Tammus liebte Nadelbäume und Eier, wie uns außerbiblische Quellen verraten. Auch lesen wir in Hesekiel 8.14, wie die Frauen in Jerusalem den Tammus beweinten, was die Bibel als abscheuliches Gräuel beschreibt. 

Den besten Einblick in die Zeit der Geburt Jesu bekommen wir, wenn wir uns mit den sogenannten und oft vernachlässigten „Adventsgestalten“ wie Zacharias, Elisabeth, Maria und Joseph beschäftigen. 

Zacharias ist die griechische Form für den hebräischen Namen Sacharja. Er war fromm und untadelig, aber gleichzeitig verzweifelt und hoffnungslos, weil er bis ins hohe Alter keine Nachkommen bekommen hatte. 

Das galt in Israel als Strafe Gottes. Und das trifft auch auf seine Frau Elisabeth zu. 

Lukas 1.5-6: Es war in den Tagen des Herodes, des Königs von Judäa, ein Priester mit Namen Zacharias, aus der Abteilung des Abija; und seine Frau war aus den Töchtern Aarons und ihr Name Elisabeth. Beide aber waren gerecht vor Gott und wandelten untadelig in allen Geboten und Satzungen des Herrn. 

Beide waren gottesfürchtige Menschen, die sehr unter ihrer Kinderlosigkeit litten. 

Schließlich wird die Treue von Zacharias doch noch belohnt durch ein Wunder, das Elisabeth im Alter schwanger wurde und einen Sohn gebar. 

Lukas 1.13: Der Engel aber sprach zu ihm: Fürchte dich nicht, Zacharias! Denn dein Flehen ist erhört, und Elisabeth, deine Frau, wird dir einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Johannes nennen. 

Elisabeth leidet besonders unter der Kinderlosigkeit, weil es in Israel damals als Schmach und Strafe Gottes galt, keine Kinder zu haben. 

Aber schließlich demütigt sie sich im Gegensatz zu ihrem Mann als von Gott bestrafte zu gelten und sie hält an ihrem Glauben anders als Zacharias fest. 

Sie nimmt schließlich die wunderbare Hilfe Gottes als Gnadenakt an und lebt in seliger Freude darüber, dass sie geglaubt hat und in Erwartung der Geburt eines Sohnes ein Wunder Gottes erlebt. 

Lukas :1. 76-80:  Und du, Kind, wirst ein Prophet des Höchsten genannt werden; denn du wirst vor dem Angesicht des Herrn hergehen, seine Wege zu bereiten, um seinem Volk Erkenntnis des Heils zu geben in Vergebung ihrer Sünden, durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes, mit der uns der Aufgang aus der Höhe besuchen wird, um denen zu leuchten, die in Finsternis und Todesschatten sitzen, und unsere Füße zu richten auf den Weg des Friedens. Das Kind aber wuchs und erstarkte im Geist und war in der Einöde bis zum Tag seines Auftretens vor Israel. 

Im Gegensatz zu ihren Mann, der keinen Glauben hatte, nimmt Elisabeth die wunderbare Hilfe Gottes dankbar an und lebt in seliger Freude darüber, dass sie geglaubt hat und sie bekommt die prophetische Gewissheit, dass ihr in Maria die Mutter des Messias begegnet. Und sie wird mit dem Heiligen Geist erfüllt. 

Beide Frauen preisen den Herrn in inniger Freude. 

Maria ist der griechische Name für Miriam, was so viel wie „Bitterkeit“ und „Betrübnis“ bedeutet. 

Maria ist die demütige, gehorsame, glaubende und still besinnliche Magd, die Gottes Gnade erwählt hat, die Mutter seines eingeborenen Sohnes zu werden. 

Sie erlebt in tiefer, emotionaler Seligkeit, die von Gott erwählte Mutter des Herrn und Erlösers der Menschen zu sein. Gelegentlich macht sie ihrer Freude durch das Singen eines Psalms Luft. 

Sie hat an ihrem Sohn eine Stütze bis zu seinem 30 Lebensjahr. Sie vertraut ihm, dass er immer und überall Rat weiß und ihn freudig weitergibt. 

Aber sie erlebt auch, dass er ihrer mütterlichen Leitung schon als Heranwachsender entgleitet. 

Sie lernt, dass es etwas völlig anderes ist, nur auf seinen himmlischen Vater allein zu hören, wie Jesus es tat. 

Dennoch ist sie glücklich über die familiäre Nähe zu Jesus. 

Doch zurück zu den Anfängen: 

Matthäus 1.16,17: Jakob aber zeugte Josef, den Mann Marias, von welcher Jesus geboren wurde, der Christus genannt wird. So sind nun alle Geschlechter von Abraham bis auf David vierzehn Geschlechter und von David bis zur Wegführung nach Babylon vierzehn Geschlechter und von der Wegführung nach Babylon bis auf den Christus vierzehn Geschlechter. 

Die jungfräuliche Geburt von Jesus, die Tatsache dass er durch ein Wunder Gottes empfangen wurde ohne geschlechtliche Vereinigung von Menschen, wird durch diese Abstammungslinie bestätigt. 

Das Wort „zeugte“ kommt bei allen Namen vor – nur bei Josef nicht. 

Es wird nicht gesagt, dass Josef den Jesus zeugte, sondern es heißt: Josef war der Mann Marias, von ihr wurde Jesus geboren. 

Sowohl das Matthäus- als auch das Lukasevangelium berichten übereinstimmend, dass Jesus Christus durch den Heiligen Geist empfangen und von einer jungfräulichen Mutter geboren wurde. 

Das heißt ohne Beteiligung eines menschlichen Vaters. 

Diejenigen, die bezweifeln, dass die Bibel die authentische und wahre historische Darstellung von Gottes Plan und seiner Beziehung zur Menschheit ist, haben lange gegen das Dogma von der jungfräulichen Geburt Jesu argumentiert. 

Doch schon im Alten Testament kündigt der Prophet Jesaja das von einer Jungfrau geborene Kind, das Emmanuel genannt wird, an. 

Emmanuel heißt soviel wie „Gott ist mit uns“. 

Jesajas Voraussage geschah 700 Jahre vor Jesu Geburt. 

Matthäus 1.23-25: "Siehe, die Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden seinen Namen Emmanuel nennen", was übersetzt ist: Gott mit uns. Josef aber, vom Schlaf erwacht, tat, wie ihm der Engel des Herrn befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich; und er erkannte sie nicht, bis sie einen Sohn geboren hatte; und er nannte seinen Namen Jesus. 

Das Wort „Jungfrau“ ist die korrekte Übersetzung des griechischen „parthenos“, das in der Septuaginta, der griechischen Übersetzung des Alten Testaments in Jesaja 7.14 steht. 

Das hebräische Wort, das von Jesaja für „junge Frau“ verwendet wird, bezeichnet eine junge Frau, die alt genug ist, um zu heiraten, die aber noch keinen Geschlechtsverkehr hatte. 

Es wird also im Alten wie im Neuen Testament bestätigt, das die Mutter Jesu bei der Geburt Jesu Jungfrau war. 

Die Bedeutung der jungfräulichen Geburt Jesu muss also hervorgehoben werden. 

Denn nur so konnte Jesus den Preis bezahlen für unsere kaputte  Beziehung zu Gott und nur so konnte er diese Beziehung wieder herstellen. 

Hebräer 7.25-27: Daher kann er die auch völlig retten, die sich durch ihn Gott nahen, weil er immer lebt, um sich für sie zu verwenden.  Denn ein solcher Hoherpriester geziemte sich auch für uns: heilig, sündlos, unbefleckt, abgesondert von den Sündern und höher als die Himmel geworden, der nicht Tag für Tag nötig hat, wie die Hohenpriester, zuerst für die eigenen Sünden Schlachtopfer darzubringen, dann für die des Volkes; denn dies hat er ein für alle Mal getan, als er sich selbst dargebracht hat. 

Damit Christus wirklich alle Sünden tatsächlich auslöschen konnte, musste sein Leben vollkommen sein und nur Gott selbst konnte ein so vollkommenes Opfer bringen. 

Die jungfräuliche Geburt erfüllt alle drei Voraussetzungen: 

- Jesus musste von einer Frau geboren werden 

- Jesus musste schon bei seiner Empfängnis sündlos sein 

- Jesus konnte nur dadurch göttlich sein, weil sein Vater Gott war und ist. 

Jesus wird uns also als sündloser Mensch zu 100% und als Gott zu 100% offenbart. Das ist das größte Geheimnis Gottes – wird aber von vielen zeitgenössischen Menschen verworfen. 

Durch sein menschliches Leiden ist Jesus in der Lage, mit jedem unserer Gefühle und Schwächen umzugehen. Er versteht uns vollkommen. 

Das ist ein ganz wichtiger Gedanke zum Weihnachtsfest. Er dient zu unserer Stärkung. 

Jesus konnte allein die Kluft zwischen Gott und Mensch überwinden. Das ist die Bedeutung von Weihnachten. 

Noch ein ganz wichtiger Gedanke im Zusammenhang mit Maria, der Mutter Jesu: 

Laut biblischem Zeugnis ist sie der Mensch, der viele Jahre in familiärer Nähe zu Jesus stand. 

Aber dennoch gibt uns die Bibel keinen einzigen Anlass, zu Maria zu beten. Sie ist und bleibt eine gottesfürchtige Frau. 

Es begann mit dem Besuch des Engels. Maria blieb auch dabei demütig und bescheiden in dem sie sagte: 

Lukas 1, 38: Siehe ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe nach deinem Wort. 

Maria kann also niemals unsere Gebete erhören. Sie bliebt ein Mensch, geisterfüllt zwar, aber immer noch ein Mensch. 

Sie hat eine außerordentlich wichtige Stellung als Gebärerin unseres Erlösers, aber sie kann unsere Gebete nicht erhören und sie kann nicht als Abgesandte der göttlichen Dreieinheit Vermittlerin sein, noch kann sie irgend ein anderes göttliches Element an irgendjemand vermitteln. 

Maria ist ein Mensch wie du und ich. 

Der Herr segne und behüte dich. Der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden. 


 



 

117.) Die Geburt Jesu Christi. 

Ihr Lieben,

beginnen wir mit einer Bibelstelle: Wir haben uns ja schon mit Maria und Josef, mit Zacharias und Elisabeth, den Eltern von Johannes dem Täufer als den sogenannten Adventsgestalten der Bibel beschäftigt.

Diese Adventsgestalten sind Zacharias und Elisabeth, Johannes der Täufer, Simeon und Hanna. Gewissermaßen die direkten Vorläufer Jesu.

Doch dann kommt Jesus selbst. In Bethlehem in Juda geboren. Nur geistlich wachsame Menschen konnten und können die Geburt Jesu wahrnehmen. Juden und Nichtjuden.
Noch nie hatte es so etwas auf der Erde gegeben. Und nie wieder würde es so etwas auf der Erde geben: Die Geburt Jesu ist und bleibt einmalig.

Gott selbst war in Menschengestalt auf die Erde gekommen. In den ärmlichsten denkbaren Verhältnissen als Teil des von Vatergott erwählten Volkes Israel, in einem Stall, in dem etwas Stroh zum Wärmen war.

Das größte Glück für die ganze Menschheit liegt im Stroh, um sich zu wärmen.
Jesus Christus: wahrer Mensch und wahrer Gott.
Sein Bild sprengt den Rahmen des Menschlichen. Die Selbsterniedrigung des einen wahren Gottes verlangte genau diesen Rahmen. Aber genau diese Selbsterniedrigung Jesu beweist, dass die Gottheit von Anbeginn des Universums diesen Plan festgelegt hatte.

Matthäus 1.20: Während er dies aber überlegte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sprach: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen! Denn das in ihr Gezeugte ist von dem Heiligen Geist.
 
Unfassbar heilig ist die menschliche Geburt des Gottmenschen in einem Stall, weil kein Platz in einem Palast für ihn bereitet war.
Von Anbeginn der Welt waren diese Vorgänge schon von Gott festgelegt.

Lukas 1.32: Dieser wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und der Herr, Gott, wird ihm den Thron seines Vaters David geben.
 
Jesus Christus ist gewissermaßen Gottes letztes Wort in Sachen Menschheit. Zuvor hatte der Vater es mit der Sintflut probiert. Und einen Neuanfang versucht. Danach die Vernichtung von Sodom und Gomorra. Vergeblich. Dann mit Abraham, Isaak und Israel. Umsonst.

Lukas 1.32-33: Dieser wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und der Herr, Gott, wird ihm den Thron seines Vaters David geben; und er wird über das Haus Jakobs herrschen in Ewigkeit, und seines Königtums wird kein Ende sein.   
 
Erst als er selbst Mensch wurde und die Sünden ans Kreuz trug, konnten die Menschen gerettet werde.
Nur so und nur in ihm bekommt alles Geschaffene seinen Sinn. Daran erinnert uns Weihnachten. Auf ihn allein zielt die Heilige Schrift Gottes des Vaters. Er allein ist der Welten Heil und Richter. Jesus Christus allein.

Lukas 1.32-33: Dieser wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und der Herr, Gott, wird ihm den Thron seines Vaters David geben; und er wird über das Haus Jakobs herrschen in Ewigkeit, und seines Königtums wird kein Ende sein. 
 
Ein wahrhaftiger Engel, ein Bote des Vaters, wendet sich im Augenblick der Wahrheit an Josef und an Maria, um die letzten Hindernisse bei den Menschen zu vertreiben.
Das gewaltigste Ereignis, das je in der Welt stattgefunden hat, musste auf übernatürliche Weise dem Josef und der Maria angekündigt werden.

Lukas 2.11: Denn euch ist heute ein Retter geboren, der ist Christus, der Herr, in Davids Stadt.
 
Von Bethlehem in die ganze Welt musste diese einzigartige Botschaft verbreitet werden. Alle Menschen, überall mussten diesen einzigartigen Vorgang, der sich nie wiederholen würde, kennen, um erlöst zu werden von ihren Sünden. Das ist Weihnachten.

Lukas 24.5-6: Als sie aber von Furcht erfüllt wurden und das Gesicht zur Erde neigten, sprachen sie zu ihnen: Was sucht ihr den Lebenden unter den Toten?  Er ist nicht hier, sondern ist auferweckt worden.
 
Und schließlich musste die Zukunft und das glorreiche Ende dieser Botschaft niemandem mehr vorbehalten werden. Und zwar in aller Konsequenz:

Apostelgeschichte 1.11: Männer von Galiläa, was steht ihr und seht hinauf zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird so kommen, wie ihr ihn habt hingehen sehen in den Himmel.
 
Die herrliche Wiederkunft Jesu, und schließlich der siegreiche Aufbau und Ausbau der neuen Menschheit in und durch Christus – das sollte niemandem vorenthalten werden.
Wen das Zeugnis der Engel noch nicht völlig überzeugt, auf den wartet das Zeugnis des Vaters:

Johannes 10.37-38:  Wenn ich nicht die Werke meines Vaters tue, so glaubt mir nicht!  Wenn ich sie aber tue, so glaubt den Werken, wenn ihr auch mir nicht glaubt, damit ihr erkennt und versteht, dass der Vater in mir ist und ich in dem Vater!
 
Und Jesus ergänzt:
Johannes 8.58: Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham war, bin ich.
 
Nichts und niemand kann die Weihnachtsherrlichkeiten für die ganze Menschheit verändern, denn die Bibel hört nicht auf damit.

Matthäus 9.6-8: Damit ihr aber wisst, dass der Sohn des Menschen Vollmacht hat, auf der Erde Sünden zu vergeben . . . Dann sagt er zu dem Gelähmten: Steh auf, nimm dein Bett auf, und geh in dein Haus! Und er stand auf und ging in sein Haus. Als aber die Volksmengen es sahen, fürchteten sie sich und verherrlichten Gott, der solche Vollmacht den Menschen gegeben hat. 

Mit der Sündenvergebung hat Jesus das Banner des allmächtigen Gottes in der Hand. Immer und überall.
Mit diesem Querschnitt durch alle biblischen Abteilungen können wir feststellen, dass wir Weihnachten als höchstes Fest der Christenheit so würdig und innig und bewusst freudig feiern.
Der Vater hat Jesus einen Namen gegeben, der über alle Namen ist: Jesus Christus, Herr der Herren, König der Könige.

Johannes16.23: Und an jenem Tag werdet ihr mich nichts fragen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Was ihr den Vater bitten werdet in meinem Namen, wird er euch geben.
 
Göttliche Geschenke ohne Ende, ja das ist Weihnachten, weit über alles materielle hinaus, göttliche Geschenke, voller Herzlichkeit, Zärtlichkeit, Verbundenheit, Liebe, Liebe, Liebe. Bis in alle Ewigkeit.
Offenbarung 1.10-11: Ich war an des Herrn Tag im Geist, und ich hörte hinter mir eine laute Stimme wie von einer Posaune,  die sprach: Was du siehst, schreibe in ein Buch und sende es den sieben Gemeinden: nach Ephesus und nach Smyrna und nach Pergamon und nach Thyatira und nach Sardes und nach Philadelphia und nach Laodizea!
 
Das ganze Gemeindezeitalter in einem Satz!
…dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen alle derer Knie, die im Himmel, und auf Erden und unter der Erde sind.

Psalm110.1:  Von David. Ein Psalm. Spruch des HERRN für meinen Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde gemacht habe zum Schemel deiner Füße!
Offenbarung 1.7-8: Siehe, er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch die, welche ihn durchstochen haben, und wehklagen werden seinetwegen alle Stämme der Erde. Ja, Amen. Ich bin das Alpha und das Omega, spricht der Herr, Gott, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige. 

Offenbarung 7.9: Nach diesem sah ich: Und siehe, eine große Volksmenge, die niemand zählen konnte, aus jeder Nation und aus Stämmen und Völkern und Sprachen, stand vor dem Thron und vor dem Lamm, bekleidet mit weißen Gewändern und Palmen in ihren Händen.
Das ist Weihnachten.
 
Der Herr segne und behüte dich. Der Herr lass sein Angesicht leuchten über die und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden. 


 



116.) Wie soll es weitergehen?

 

Ihr lieben Freunde, ich begrüße Euch ganz herzlich. Und ich freue mich Nach meiner Bandscheiben OP mit Euch dieses für mich, wichtige, sehr persönliche Thema besprechen zu können.

 

Meine Gedanken zu diesem Thema entstanden an Hand einiger Kommentare auf unserer Kommunikations Seite. 

 

Für mich ist es nicht so leicht, einen Text für zu erstellen.

Aber in dieser herausfordernden Zeit konnte ich nicht anders. Ich möchte zu der einen oder anderen Info unserer Leser und Zuschauer unserer Videoarbeit heute noch einmal Stellung beziehen. 

 

Ich frage mich, wie wollen wir in unserem Glaubensleben wachsen, auch dann, wenn sich unbemerkt einige falsche unbiblische Vorstellungen intensiv in unserem Inneren festgesetzt haben? Ohne dass wir es bemerkt haben. Und leider ist es Tatsache, dass es uns allen bereits in unserem Glaubensleben schon das eine oder andere mal passierte oder vielleicht, gerade jetzt passiert.

 

Wir haben als Father’s House Ffm. e.V. 116 schriftliche Texte und mehr als 200 Video Clips in den letzten 5 ½ Jahren in Umlauf gebracht. Warum???

Es ist uns ein Herzensanliegen, Euch zu sagen, dass wir immer bemüht sind, Unvollkommenheit zu vermeiden, indem wir intensiv für jedes einzelne Thema über Wochen beten und recherchieren. Und da wo wir uns noch nicht sicher sind, warten wir ab und beten weiter bis wir Klarheit über das zu erklärende Thema von unserem Vatergott haben. 

 

Außerdem sind wir mit vielen Auslegern und Expertem in USA und Israel im Austausch verbunden. 

 

Daniel 12.4-13

Und du, Daniel, halte die Worte geheim und versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes! Viele werden suchend umherstreifen, und die Erkenntnis wird sich mehren. Und ich, Daniel, sah: Und siehe, zwei andere standen da, einer hier am Ufer des Stromes und einer dort am Ufer des Stromes. Und einer sagte zu dem in Leinen gekleideten Mann, der oben über dem Wasser des Stromes war: Wann ist das Ende dieser außergewöhnlichen Ereignisse? Und ich hörte den in Leinen gekleideten Mann, der oben über dem Wasser des Stromes war, und er erhob seine Rechte und seine Linke zum Himmel und schwor bei dem, der ewig lebt: Zeit, Zeiten und eine halbe Zeit! 

 

Und wenn die Zerschlagung der Kraft des heiligen Volkes abgeschlossen sein wird, wird alles dies vollendet werden.  Und ich hörte es, aber ich verstand es nicht; und ich sagte: Mein Herr, was wird der Ausgang davon sein? Und er sagte: Geh hin, Daniel! Denn die Worte sollen geheim gehalten und versiegelt sein bis zur Zeit des Endes. Viele werden geprüft und gereinigt und geläutert werden. Aber die Gottlosen werden weiter gottlos handeln. Und die Gottlosen werden es alle nicht verstehen, die Verständigen aber werden es verstehen. Und von der Zeit an, in der das regelmäßige Opfer abgeschafft wird, um den verwüstenden Gräuel einzusetzen, sind es 1290 Tage. Glücklich, wer ausharrt und 1335 Tage erreicht! Du aber geh hin auf das Ende zu! Und du wirst ruhen und wirst auferstehen zu deinem Los am Ende der Tage. 

(Elberfelder Studienbibel)

Es handelt sich hier um die 7jährige Trübsalszeit, die in der Bibel benannt wird, und die im Besonderen in zwei Hälften aufgeteilt ist. Wobei die zweiten 3 ½ Jahre so grausam sein werden, so wie wir es uns in unseren schlimmsten Ahnungen nicht vorstellen können. Jesus sagt uns, wenn sein Vater diese Zeit nicht abkürzen würde, so könnte kein Mensch überleben.

 

Matthäus 24.21-22

Denn dann wird große Bedrängnis sein, wie sie von Anfang der Welt bis jetzt nicht gewesen ist und auch nie sein wird. Und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden. (Elberfelder Studienbibel)

 

Aus unserer Kommuniti-Seite entnehme ich, dass es auch solche Gotteskinder gibt, für die einfache, wichtige biblische Themen unwichtig sind. Ich nehme mal an, dass ihr Gedankengang folgender ist: Das weiß ich schon, das kenn ich schon. Muss ich mir nicht nochmal lesen oder ansehen. 

 

Und dann wird leider das eine oder andere wichtige Thema unserer lebendigen Bibel, aus Unwissenheit mit unrichtigen oder sogar falschen Argumenten abserviert. 

 

Das ist ein Zeichen einer unwirklichen, weltlichen, unbiblischen Sichtweise, die eine ganze Menge Christen sich zu eigen machen.

 

Das sind Aussagen, welche sie aus ihrer Sicht von für sie wichtigen Lehrern in ihr Glaubensleben übernommen haben, und irgendwann haben sie dies als ihren eigenen biblischen Istbestand in ihrem  Inneren verankert. Und dann ist es ganz schön schwer, ihnen klar zu machen, dass sie das eine oder andere Mal ganz dramatisch daneben liegen. 

 

Mir hat sich in den letzten Wochen bei dem einen oder anderen Kommentar, welchen ich in unserer Kommunität vorgefunden habe, mein göttliches Immunsystem gemeldet. Ich war über den einen oder anderen Kommentar sehr überrascht. Gerade, was die letzten Videos unserer Arbeit anbetraf.

 

Ich empfinde es als äußert wichtig für unser Leben, die wirklichen, richtigen Entscheidungen in unserem Leben auf der Grundlage der Bibel zu treffen. Denn nur dort werde ich nicht betrogen.

 

Unser Gott ist absolute Realität: Er ist in Jesus Christus Mensch geworden 100% Gott - und 100% Mensch.

 

Johannes 1.1-5:

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist. In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst. (Elberfelder Studienbibel)


In diesem Zusammenhang möchte ich auf Grund der Kommentare Euch einfach mal so frei heraus aus meinem Herzen von unseren Aufgaben die Gott uns 2006 als kleines Fenster im Fernsehen und als Gottesarbeit übertragen hat, berichten. Ich weiß, dass die meisten unserer Leser und Video Zuschauer ein wirklich echtes Verhältnis in ihrem Herzen zu Jesus Christus haben. Und das ist wunderbar. 

 

Und trotzdem bitte ich Euch auch um ein herzliches Mitgehen und Verständnis, denn ich bin ebenso wie ihr auf dem Weg mit Jesus Christus. Kein Beschuldigen sondern Verständnis, wenn ich das eine oder andere gerne in diesem Clip noch einmal persönlich ansprechen möchte.

 

Mir ist es wichtig, mit uns allen über wichtige Themen zu sprechen, welche scheinbar so nebenbei mitlaufen und trotzdem unser Leben so stark beeinflussen.

 

Fakt ist: Ich kann an den Kommentaren teilweise erkennen, dass Gotteskinder aus unseren Arbeiten sich etwa nur das eine oder andere Filetstück mal ansehen oder lesen. Botschaften welche mein Mann aus Zeitgründen kürzen musste. Und wenn Du dir nur ein paar Videos angesehen oder Texte gelesen hast, verpasst Du die Fülle an wichtigen, biblischen Botschaften, die du aber alle benötigst. Deshalb ja auch diese vielen Botschaften. Damit alles biblisch abgedeckt ist. Und ich sage dir heute: Wir brauchen das alle!

 

5 ½ Jahre Schreib- und Video Arbeit unter der Leitung des Heiligen Geistes viele Tage jede Woche und das mehrere Stunden pro Tag, und das alles im Alter von 82 Jahren mit viel Liebe erstellt. 

 

Und das auch deshalb, weil Gott es meinem Mann schon 2006 sehr eindringlich durch ein prophetisches Wort eines Südafrikaners auf sein Herz gelegt hat. Und es bleibt mehr oder weniger bei diesem hohen Einsatz. 

 

Aber ich muss auch dazu sagen, dass Rudi mir immer wieder sagt, wie dankbar und froh er ist, von Gott diesen Mauerabschnitt im Reich Gottes erhalten zu haben und mit dabei sein zu dürfen, Reich Gottes in dem deutschsprachigen Raum weltweit, mitzubauen. 

 

Und bitte seid nicht enttäuscht wenn ihr keine Antworten auf eure Schreiben mehr von uns bekommt. Es ist einfach zu viel! In unserem Alter sind wir leider nicht mehr in der Lage auf alle schriftlichen Anfragen zu antworten.  Deshalb unsere Bitte: Sieh dir unsere kompletten Video Clips an und du bekommst einen vollen Überblick über alles, was Dich interessiert und wirklich wichtig für deinen Weg mit Jesus ist. Die Videos und auch der Teil von veröffentlichen Texten werden Deine Fragen beantworten.

 

Und Du lernst, nur das zu glauben, was von der Bibel zu 100%  abgedeckt ist.

 

Mein Gebet und meine Bitte an Gott ist es, dass wir alle,  in eine wirklich, tiefe, echte Beziehung zu Jesus Christus hinein finden.

 

Denn was nützt uns alles oberflächliche Wissen, über dieses und jenes Thema. Wenn wir nicht absolut und 100% zu Jesus Christus gehören, und vor allem genau Bescheid wissen, was Jesus zu einzelnen Themen sagt.

 

Und wir erklären, dass die Zeit reif ist und es ist eine Frage der Zeit, wann Jesus Christus uns als seine Gemeinde ruft: “ Komm hier herauf.“

 

1. Thessalonicher 4.15-18: Denn dies sagen wir euch in einem Wort des Herrn, dass wir, die Lebenden, die übrig bleiben bis zur Ankunft des Herrn, den Entschlafenen keineswegs zuvorkommen werden. Denn der Herr selbst wird beim Befehlsruf, bei der Stimme eines Erzengels und bei dem Schall der Posaune Gottes herabkommen vom Himmel, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen; danach werden wir, die Lebenden, die übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein. So ermuntert nun einander mit diesen Worten! (Elberfelder Studienbibel)

Was das aktuelle Thema „Corona“ betrifft, möchte ich noch etwas dazu sagen: Es geistern Aussagen zu diesem Thema herum, welche einfach nicht haltbar sind. Wirklich auch grobe Verschwörungs-Theorien. Ich bin der Meinung, jedes Gotteskind muss persönlich entscheiden, ob es sich impfen lassen möchte oder nicht. Auf jeden Fall hat diese Impfung nichts mit der Zahl 666 aus dem Buch der Offenbarung zu tun. 

 

Ja, es stimmt und es ist die Wahrheit, diese Zeit ist die Vorbereitungszeit für die Herrschaft des Anti-Christen über die ganze Welt. Zuerst wird die Welteinheitskirche die Religionen vereinen – danach wird der Antichrist die Menschheit dominieren.

Wenn die göttliche Zeit abgelaufen ist, wird Jesus allem antigöttlichen ein Ende setzen und nur wenige Tage später von Jerusalem aus die Welt regieren.

 

Ich weiß noch nicht, ob ich mich impfen lassen werde. Das ist mein jetziger Gedankengang dazu. 

 

Mein Rudi der vor 3 Jahren einen schweren Herzinfarkt hatte und mit 82 Jahren zu der am meisten bedrohten Risikogruppe zählt, ist am Überlegen, sich nach einer bestimmten Zeit des Impftestes, impfen zu lassen. Es gibt deshalb zwischen uns keine Probleme und wir lieben uns trotzdem. Aber vor allem: Wir vertrauen unserem Himmlischen Vater der alles unter Kontrolle hat. Es ist nicht schön, wenn wir wegen diesem Thema übereinander herfallen. Wir gehören doch zu Gott und sollten alles in Liebe klären.

 

In unserem Video Nr. 198 wollte Rudi nicht über Corona berichten sondern in erster Linie auf die Zustände welche durch Präsident Trump im Nahen Osten jede Menge Veränderungen gebracht haben. Vieles davon ist für Israel sehr bedeutsam. Fakt ist, dass seit dem 12.12.2020 auch noch Marokko zu den Israel wohlgesonnenen Ländern hinzugewonnen wurde.

 

Also unglaublich. Das waren über viele Jahrzehnte Erzfeinde

Israels. Und Präsident Trump hat es zusammen mit seinem Schwiegersohn Jared Kuschner geschafft, einige muslemische Länder ins Boot zu holen. Preiss sei Gott!!!!! 

 

1.Mose 12,3: Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde.

Ein Anliegen ist mir auch noch sehr wichtig zu Beginn des Jahres 2021 und zwar auf die immer wieder erwähnte, letzte Posaune welche vor der Entrückung der lebendigen Gemeinde geschehen wird, einzugehen. Die Briefe von Paulus wurden alle mehr oder weniger in den 50ziger Jahren des 1.Jahrhunderts nach Christus geschrieben. Die Gemeinden wussten genau, welche Posaunen Paulus in seinen Briefen gemeint hat. 

 

Auf jeden Fall nicht die 7. Posaune aus dem Buch der Offenbarung. Johannes hat dieses Buch auf der Insel Patmos im Jahre 98 nach Christus geschrieben. Mit der letzten Posaune ist also die letzte Posaune gemeint, die beim jüdischen Posaunenfest in jedem Jahr geblasen wird.

 

lesen wir 4.Mose 29.1.

Und im siebten Monat, am Ersten des Monats, sollt ihr eine heilige Versammlung halten; keinerlei Dienstarbeit sollt ihr tun; ein Tag des Hornblasens soll es für euch sein. (Elberfelder Studienbibel)

Es geht hier um das Posaunenfest und nicht um die letzte, die 7. Posaune aus dem Posaunengericht im Buch der Offenbarung.

 

Wir sind heute dankbar für unsere Leser und Abonnenten. Ich wünsche uns allen, dass wir bereit sind, das Wort Gottes in allen Lebenslagen ob Weihnachten oder Ostern ganz bewusst an unser Herz heran lassen. 

 

Noch eine kleine Geschichte von Rudi und mir: Wir leben seit ca.12 Jahren außerhalb von Frankfurt in einer 59qm großen Wohnung. Nach zwei jähriger Eingewöhnungszeit können wir beide sagen, dass wir hier sehr glücklich sind und uns wohlfühlen.  

 

Und wir glauben auch, dass Gott es so wollte.!!!! 

Merkwürdiger Weise habe ich unser kleines Wohnzimmer so eingerichtet, ohne dass ich es damals wusste, das wir von hier aus unsere Video Botschaften in die ganze deutschsprachige Welt senden können.

 

Und immer wenn unser Kameramann „Adelmo“ kommt, muss ich unser Wohnzimmer ausräumen und es entsteht ein ein kleines Videostudio.

 

Ich bin immer bemüht, für Rudi neue Garderobe zu finden, damit niemand auf die Idee kommt auf Grund seiner Garderobe  

zu sagen, diesen Video habe ich schon gesehen. Allerdings gelingt es mir mit der Garderobe nicht immer.

 

Ihr könnt Euch nicht vorstellen was so ein Aufnahmetag für uns bedeutet. 

 

Wir sind aufgeregt, denn wir sind ältere Leute. Nach so einem Aufnahmetag benötigen wir manchmal zwei Tage um uns wieder zu finden und zu regenerieren.

 

An so einem Aufnahmetag arbeiten wir von Morgens 9.00.- bis abends 18.00 Uhr

 

Ich, Billa, versuche die Schönheit Gottes, die in Rudis Herzen wohnt, sichtbar zu machen. Ich habe niemals geglaubt, das ich meinen geliebten Mann mit 82zig Jahren auch noch für Kamera Aufnahmen eines Tages schminken werde. Aber der Ablauf ist wie im Film und Fernsehen, nur mit uns als Laien. Und ich mache das so gerne.

 

Jetzt habt ihr einen kleinen Einblick in Rudi und Billas Alltag.

 

Aber mein Gebet und meine Bitte ist, solltest du, lieber Leser, durch das von mir gehörte angesprochen sein, gibt es wirklich schon den einen rettenden Anker in Jeus Christus für dein Leben?

 

Ich möchte Dir eine Möglichkeit geben, Dein Leben vor Gott unserem einzigen Himmlischen Vater und seinem Sohn Jesus Christus der für Deine und meine Sünden am Kreuz auf Golgota all unser Schuld getragen hat, in Liebe anzunehmen.

 

Du verstehst diesen Vorgang nur, wenn Du Dein stolzes Herz vor ihm beugst.

 

Aber es ist ein Weg der Dich befreit und Du ewiglich bei Jesus Christus sein kannst. Dadurch ersparst Du Dir auch den harten Weg durch die Trübsalszeit. Denn Jesus Christus wird uns, die unsichtbare Gemeinde, oder wie die Bibel sagt, seine Braut schon sehr bald zu sich holen. 

 

Es ist heute eine von den Chancen die Du von Gott bekommst. Deshalb öffne ihm Dein Herz und spreche jetzt mit ihm! 

 

Ich füge Dir ein persönliches Gebet bei, wenn Du es aus vollem Herzen mitbetest, wirst Du erkennen, wie Dein toter Geist lebendig wird, es ist, als ob ein Schalter in Deinem Inneren umgelegt wird, und Du bist auf einmal mit Deinem Schöpfergott verbunden.

 

Nochmal zu Deiner Erklärung:

Denn es ist so, solange du Jesus Christus nicht bewusst in Dein Herz gebeten hast, solange denkst und empfindest du wie die Welt denkt und empfindet. Du kannst das Handeln Gottes nicht verstehen. Aber in dem Moment, wo du ihn in Dein Herz bittest,  passiert etwas Göttliches in deinem Herzen, es fühlt sich an als ob ein Schalter in deinem Innerem von einer Seite auf die andere gelegt wird. 

Wenn du dich jetzt angesprochen fühlst, bitte ich dich mitzubeten.

 

Lieber Herr Jesus Christus: Ich gestehe, dass ich ein Sünder bin, und dass ich Dich und Deine Vergebung brauche. 

 

Ich will von meinen Sünden und ihren Folgen vollständig frei werden, mich von allem Bösen abwenden, und Dir ganz und gar nachfolgen. 

Jesus, ich möchte, dass Du mein Herr und Gott  bist und ich öffne mein Herz und mein ganzes Wesen für dich und lade dich ein, in meinem Herzen für immer zu wohnen. 

 

Ich glaube, dass Du der Sohn Gottes bist, der für mich und alle meine Sünden am Kreuz auf Golgatha gestorben ist, dass Du begraben wurdest, und nach 3 Tagen wieder zum Leben auferstanden bist, und dass Du ein zweites Mal auf die Erde zurückkommen wirst. Und das schon bald.

 

Ich danke Dir für das Geschenk des ewigen Lebens und empfange es, durch den Glauben an Dich allein. Ich empfange Dich als Herrn und Erlöser in allen Bereichen meines Lebens und ich bete, dass Du immer für mich da bist. 

 

Nun Herr, fülle Du mich bitte mit deinen Heiligen Geist. Danke für alles! Danke dass ich jetzt ein Kind Gottes bin. Dein Vater ist jetzt auch mein Vater. Amen.

 

Und ich vertraue nur noch dir und glaube, dass Du mein Lebensweg bist. Für immer,  Amen ich bin jetzt Dein!

 

Ihr Lieben, danke für diese gemeinsame Zeit. 

 

In diesem Sinne seid alle herzlich gegrüßt und umarmt von Eurer Billa Pinke. 

  



115.) Opium fürs Volk!

Ihr Lieben,
Ich möchte mich heute einem Thema zuwenden, das die Menschheit schon lange beschäftigt, das aber in den letzten Jahrzehnten noch einmal an Dramatik zugenommen hat.
In der Geschichte der Welt spielt der materielle Reichtum einzelner oder kleiner Gruppen schon immer eine wichtige Rolle.
Und verbunden damit regiert viel Ungerechtigkeit.

Matthäus 6.24: Niemand kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird einem anhängen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.

Die Bibel lässt keinen Zweifel daran, dass sündige Menschen nicht gleichzeitig Jesus Christus und materiellem Reichtum dienen können.
Das heißt doch, dass Beides unser Leben für sich allein ganz  ausfüllen will, Jesus Christus oder materieller Reichtum.

Aber beides zusammen – das geht nicht – denn das eine schließt das andere definitiv aus.
Wer aber doch dem Mammon dient, dem Ansammeln von Geld und Wertgegenständen in großer Menge, macht das Geld zu seinem Gott. Unweigerlich.
Das sagt uns Jesus.

Und Jesus, der einzig sündlose Mensch, der je über die Erde gegangen ist, wusste es schon damals, dass das große Geld in den Händen von einigen wenigen ist und bleibt. Solange Sünde in der Welt ist.

Jesus zieht also eine Linie zwischen dem notwendigen Einkommen der Menschen, die ja Geld für die Finanzierung ihres Lebensunterhalts brauchen und dem Reichtum, der um seiner selbst willen angesammelt wird.
Was alles zum notwendigen Lebensunterhalt dient, sagt Jesus den Menschen während seines Dienstes in Israel immer wieder.

Und Jesus gibt seinen Zuhörern zu verstehen, dass es vor Gott einen richtigen Umgang mit Geld und Wertgegenständen gibt. Und einen falschen.
Noch einmal: Er zieht eine Linie zwischen der Anbetung des Geldes auf der einen Seite und der Anbetung Gottes auf der anderen.

Das wird deutlich bei der Begegnung mit dem reichen Jüngling. Jesus sagt ihm auf der Grundlage des Wortes Gottes, der Jüngling solle seinen Reichtum weggeben und Jesus nachfolgen.

Aber das wollte er nicht.
Im Lukas-Evangelium sind jede Menge Einzelheiten zu lesen, wie wir mit Geld und geldwertem Interesse umgehen sollten.
Dort wird von einem reichen Geschäftsmann berichtet, dessen leitender Angestellter ein Betrüger ist.

Der Arbeitgeber ruft seinen betrügerischen Mitarbeiter und wirft ihm vor, dass er sein Hab und Gut verschleudert.
Mit anderen Worten: Die Veruntreuung des Eigentums des Mannes durch einen Mitarbeiter liegt darin, dass der Mitarbeiter das Geld seines Chefs für sich privat abzweigt.
Die Veruntreuung des Geldes durch den Mitarbeiter führt schließlich dazu, dass dieser kein Manager mehr sein kann.

Was hatte er getan und wie hatte er es getan?
Er hatte seines Arbeitgebers Eigentum anderen gegeben, um sich Sympathisanten und Freunde zu machen, um in schweren Zeiten nicht allein da zustehen. Eine Rückversicherung für spätere Zeiten.

Diese schweren Zeiten waren jetzt gekommen.
Der untreue Manager verlangte weniger zurück, als er seinen Geschäftsfreunden zuvor gegeben hatte.

Sein Ziel: Wenn mein Chef mich entlässt, kann ich auf meine Geschäftsfreunde rechnen, die mir jeweils noch Geld schulden. Und so meinen Alltag finanzieren.

Lukas 16.8-13: Und der Herr lobte den ungerechten Verwalter, weil er klug gehandelt hatte; denn die Söhne dieser Welt sind klüger als die Söhne des Lichts gegen ihr eigenes Geschlecht. Und ich sage euch: Macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, damit, wenn er zu Ende geht, man euch aufnehme in die ewigen Zelte! Wer im Geringsten treu ist, ist auch in vielem treu, und wer im Geringsten ungerecht ist, ist auch in vielem ungerecht. Wenn ihr nun mit dem ungerechten Mammon nicht treu gewesen seid, wer wird euch das Wahrhaftige anvertrauen? Und wenn ihr mit dem Fremden nicht treu gewesen seid, wer wird euch das Eure geben? Kein Haussklave kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird dem einen anhängen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.

Fazit: Der Herr Jesus ist der Arbeitgeber. Sein Mitarbeiter soll sich im gleichen Masse engagieren, wenn er gute Geschäfte machen will.
Moralisch war das nicht – aber gewinnbringend.
Und Jesus sagt, dass die weltlichen Menschen ihr Geld oft besser verwalten, wenn auch unethisch, als viele Gotteskinder.
Geld ist an sich nicht schlecht. Aber die Liebe zum Geld ist schlecht und steht dem Glauben im Wege, so Jesus.

1.Timotheus 6.8-11: Wenn wir aber Nahrung und Kleidung haben, so wollen wir uns daran genügen lassen. Die aber reich werden wollen, fallen in Versuchung und Fallstrick und in viele unvernünftige und schädliche Begierden, welche die Menschen in Verderben und Untergang versenken. Denn eine Wurzel alles Bösen ist die Geldliebe, nach der einige getrachtet haben und von dem Glauben abgeirrt sind und sich selbst mit vielen Schmerzen durchbohrt haben. Du aber, Mensch Gottes, fliehe diese Dinge; strebe aber nach Gerechtigkeit, Gottseligkeit, Glauben, Liebe, Ausharren, Sanftmut!

Im Augenblick der Weltgeschichte erkennen wir ganz genau, dass diese Aussagen von Paulus an seinen jungen Kollegen Timotheus die ganze Wahrheit umfassen, was den unrechten und unguten Umgang mit Geld und Reichtum ausmachen.

Wir erleben, wie all unser finanzieller Wohlstand und Reichtum sich unaufhaltsam einem Punkt nähert, wo alles in sich zusammenbricht.
Die anerkannten Leiter der Welt streben gemeinsam einen globalen Staat an, von dem wir wissen, dass er nicht eher kommt, bis der sogenannte „Antichrist“ an die Macht kommt.
Die Gruppe der G20 – Staaten versucht einstweilen finanzielle Stabilität zu garantieren, aber es gelingt ihr nicht.

Blicken wir noch einmal ganz kurz zurück:
Im  20. Jahrhundert wollten Marx, Lenin, Stalin und Mao und andere ein neues Finanzsystem aufstellen, das auf Fairness beruht. Dass den kleinen Mann nicht mehr benachteiligt.
Diese Absicht wurde mit unterschiedlichen Namen versehen: Marxismus, Maoismus, Kommunismus, Sozialismus oder Progressivismus.

Die Absicht: Das Geld aus der Hand des Einzelnen wegnehmen und dem Staat die Aufgabe zugestehen, das vorhandene Geld fair zu verteilen.
Doch das ging von Anfang an daneben: Kein Staat und seine Apparate sind in der Lage, genügend Geld für alle zu erwirtschaften. Keiner!

Dennoch wiederholen auch heute noch die Parteien, die links von der Mitte stehen, gebetsmühlenartig ihre Absicht, das vorhandene Geld gerecht zu verteilen.
Und sie behaupten, dass es in der Vergangenheit allein die christlich/jüdische Religion war, die dem Gleichheitsgrundsatz im Weg stand. Was absolut unwahr ist.
Für sie gilt: Dass die Anbetung des Gottes der Bibel zwar viel Unrecht hervorgebracht, sowie eine korrupte Priesterschaft finanziert habe, und letztlich „Opium fürs Volk sei“ – und dass die Religion der Zukunft dem säkularen Staat und seinen Vertretern als Instrument des Segens für den kleinen Mann entstehen würde.

In Wirklichkeit brachten sie die größten Kriege aller Zeiten hervor, und ihre Hauptvertreter Stalin, Mao, Pol Pot und Co. schlachteten bis zu 150 Millionen Menschen ab im Namen ihrer unseligen sozialistischen Vorgaben und Errungenschaften.

2.Korinther 3.17: Der Herr aber ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, ist Freiheit.
 

Und nichts ist weiter entfernt von der Freiheit des Geistes, als der Sozialismus/Kommunismus. Er lebt von Zwang und Unterdrückung.
Die weltweite Schlacht um wirtschaftliche Freiheit scheint so gut wie verloren.
Seit der griechische Philosoph Plato sein Werk „Die Republik“ schrieb, träumt die Menschheit davon, ohne Gott Fairness gegenüber Jedermann zu installieren.
Nach Plato haben es Menschen immer wieder vergeblich versucht und das Problem der Sünde dabei ausgeklammert.

Jetzt eilen wir auf den zukünftigen Höhepunkt zu.
Der weltweite Sozialismus offeriert weiterhin „Fairness für Jedermann“, ohne auch nur ansatzweise zu wissen, wie das geht.

Offenbarung 6.5-6: Und als es das dritte Siegel öffnete, hörte ich das dritte lebendige Wesen sagen: Komm! Und ich sah: Und siehe, ein schwarzes Pferd, und der darauf saß, hatte eine Waage in seiner Hand. Und ich hörte etwas wie eine Stimme inmitten der vier lebendigen Wesen, die sagte: Ein Maß Weizen für einen Denar und drei Maß Gerste für einen Denar! Und dem Öl und dem Wein füge keinen Schaden zu.

Heute hamstern sich die Leute im Zuge der Coronakrise ihre Vorratskammern voll.
Zur Zeit des Antichristen, die noch einige Jahre auf sich warten lässt, wird es weder genug Weizen noch Gerste geben. Doch Wein und Öl soll helfen, den Hunger zu vertreiben.
Davon abgesehen:

Offenbarung 13.15-17: Und es wurde ihm gegeben, dem Bild des Tieres Odem zu geben, so dass das Bild des Tieres sogar redete und bewirkte, dass alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten. Und es bringt alle dahin, die Kleinen und die Großen, und die Reichen und die Armen, und die Freien und die Sklaven, dass man ihnen ein Malzeichen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn gibt; und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, als nur der, welcher das Malzeichen hat, den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.

Nur mit dem Chip des Antichristen an der Stirn oder am rechten Arm kannst du überhaupt noch etwas kaufen.

Die Religion der nächsten Jahre, die die Welt dann regiert, die ganz legal an die Macht gekommen ist – das ist der Sozialismus des Antichristen.
Zum Glück ist das nicht das Ende.
Jesus Christus hat das letzte Wort.

Jesaja 65.21-23: Sie werden Häuser bauen und bewohnen, und Weinberge pflanzen und ihre Frucht essen. Sie werden nicht bauen und ein anderer bewohnt, sie werden nicht pflanzen, und ein anderer isst. Denn wie die Lebenszeit des Baumes wird die Lebenszeit meines Volkes sein, und meine Auserwählten werden das Werk ihrer Hände genießen. Nicht vergeblich werden sie sich mühen, und nicht zum jähen Tod werden sie zeugen. Denn sie sind die Nachkommen der Gesegneten des HERRN, und ihre Sprösslinge werden bei ihnen sein.

Der Rest der bibelgläubigen Christen in den westlichen Staaten verliert im Sinne zunehmender Kompromissbereitschaft die Freiheit des Heiligen Geistes langsam aus den Augen.
In Europa steht die neue Religion fast überall vor dem Durchbruch. In England und den USA haben Labour und die Demokraten und in Mittel- und Südamerika ebenfalls drängen sozialistische Kräfte an die Macht. Von China und Asien ganz zu schweigen.

Segen: Der Herr segne und behüte dich. Der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden. Amen.
     
 
 



114.) Göttliche Zeichen in der Natur.


Ihr Lieben,

Ich komme heute noch einmal zu Euch mit der dringenden Bitte, die von Gott gegebenen Endzeit Zeichen in der Natur nicht zu übersehen.

Die Natur scheint völlig außer Kontrolle zu geraten. Jedenfalls vom menschlichen Standpunkt aus. Aber geistlich gesehen wissen wir, und die unfehlbare Bibel bestätigt das, dass Gott der Vater immer und überall im Universum die volle Kontrolle hat. Überall!

Was wir gerade erleben, ist nichts anderes, als der pünktliche Ablauf der biblischen Endzeit-Prophetien. So wie sich die Intensität der Wetter-Veränderung verstärkt, verstärkt sich auch das Seuchen- und Krankheits-Szenario.

Siehe Corona. Haben wir je einen Jahresanfang gehabt wie im Jahr 2020?
Fledermäuse, die Australien terrorisierten? Das afrikanische Schweinefieber, das rund um den Globus Millionen von Schweinen tötete. Die Schweinegrippe in Taiwan, Vogelgrippe in Indien und China und Saudi Arabien. Und dann die Corona-Pandemie, die immer noch weltweit wütet und weiter täglich viele Menschenleben fordert.

Alle, die wir uns mit biblischer Prophetie beschäftigen, wie Ihr und ich, wir wissen, dass es sich bei all diesen natürlichen Katastrophen um göttliche Zeichen in der Natur handelt.
Zeichen in der Natur, auch das haben wir verstanden, gehören zu einer von sechs verschiedenen Gruppen von Endzeit-Zeichen, von denen die Bibel uns sagt, dass wir sie aufmerksam beobachten sollen.

Weitere Infos findet ihr in meinen Videos unter YouTube Nr. 160/161/162!

Denn nur so wissen wir, wo wir im Endzeitkalender gerade stehen. Zeichen in der Natur sind sehr wichtige Zeichen, werden aber oft von Gläubigen eher mit den Augen der Welt gesehen.
Bei der Corona-Pandemie denkt doch niemand, dass Gott der Vater etwas damit zu tun haben könnte. Das hat zwei verschiedene Gründe: Einmal kann und will man sich das begrifflich nicht vorstellen und zweitens gibt es philosophische Sperren, sich das vorzustellen.

Das begriffliche Problem liegt darin, dass es ja schon immer in der Menschheitsgeschichte solche Zeichen gegeben hat. Die Leute sagen: „Ja und? Solche Natur Katastrophen hat es schon immer gegeben: Wie im Mittelalter die Pest Epidemien.“
Was diese Leute, wenn es gläubige Christen sind, übersehen, ist die Tatsache, dass Jesus seine Jünger extra darauf hinwies, dass diese und ähnliche Zeichen geschehen müssen.

Matthäus 24.8: Alles dies aber ist der Anfang der Wehen.
 
Der endzeitlichen Wehen! Zuvor hatte Jesus alle möglichen, denkbaren Katastrophen aufgezählt. Und gesagt, dass das der Anfang der Geburtswehen seiner Wiederkunft sein würde. Und dass wir darauf achtgeben sollten.

Je näher die Wiederkunft Jesu, desto größer die Katastrophen.
Das heißt doch: Mit dieser weltweiten Corona-Pandemie möchte Jesus uns seinen Jüngern sagen: Das ist nur ein weiterer Hinweis für Euch meine aufmerksamen Jünger. Bleibt dran!

Bleibt aufmerksam.

Leider kenne ich viele Jünger Jesu, die keine Ahnung davon haben.
Das philosophische Problem liegt tiefer: Unser westlicher Rationalismus sagt uns nämlich: „Wenn etwas wirklich existiert, dann muss man es auch sehen, messen, wiegen und einem menschlichen Fehlverhalten, das man beschreiben kann,  zuordnen können.“
Dagegen sagt uns die Bibel: Die unsichtbare, nicht messbare  Wirklichkeit ist trotzdem genauso die Wirklichkeit: Gott, Engel, Dämonen, das Wirken des Heiligen Geistes kannst du nicht messen – dennoch existiert es! Dennoch hat es Einfluss!
Manchmal benutzt Gott der Vater auch Zeichen in der Natur, um uns auf besondere Entwicklungen aufmerksam zu machen.

Denken wir an den Stern von Bethlehem, der die Geburt Jesu anzeigte.
Oder die dreistündige Dunkelheit um die Mittagszeit, als Jesus für unsere Sünden starb.
Oder die Blutmonde auf den jüdisch-biblischen Festen, die den Beginn der messianischen Zeit anzeigten, die nahe Wiederkunft Jesu Christi.

Noch öfter benutzt unser Himmlischer Vater die Zeichen in der Natur, um ein heilendes Gericht über uns auszugießen, damit wir ernsthaft nachdenken und - wo nötig - Buße tun.
Die Bibel und die Geschichtsbücher sagen uns, dass Gott sich immer wieder intensiv um Nationen kümmert, die vom rechten Weg abgekommen sind.
Zuerst sendet er oft Menschen, die es verstehen, die Bibel auf heutige Ereignisse anzuwenden.

Wenn das nichts hilft, sendet Gott ein heilendes Gericht über diese Nation.
5.Mose 28 hat in dieser Beziehung eine Menge zu sagen:
Gott der Vater sagt zu Israel, dass Israel die erste unter allen Nationen sein wird, wenn sie die Gebote Gottes einhält. Und umgekehrt: Wenn Israel das nicht tut, dann wird es nur und stetig bergab gehen mit dieser Nation.

Und das war in der Vergangenheit sehr oft der Fall. Denken wir nur an den Holocaust, das Grausamste was es jemals gab und dazu von Deutschland ausging und 6 Millionen jüdische Leben forderte.

Aber wir müssen auch wissen, dass Gott der Vater jede andere Nation genauso im Auge behält und ebenso behandelt und richtet wie Israel. Denn Gott der Vater ist absolut gerecht.
Negative Zeichen, die in der Bibel erwähnt werden: Wirtschaftlicher Niedergang, Rebellion der Jugend, Ehe Scheidungen am laufenden Band, verantwortungslose Regierungen und militärische Niederlagen.

Aber auch, Achtung: Natürliche Katastrophen wie Überflutungen, Trockenheit, Feuersbrünste, tödliche Tornados, Ernte Ausfälle, Pest und andere Krankheiten.
Wenn eine Nation noch weiter gegen den Gott der Bibel handelt, dann kommt irgendwann der Punkt, wo Gott eine Nation aus seiner göttlichen Sicht vernichten muss.

Nahum 3.19: Keine Heilung für deinen Bruch! Dein Schlag ist tödlich! Alle, die die Nachricht von dir hören, klatschen über dich in die Hände. Denn über wen ist deine Bosheit nicht ständig ergangen?
 
Dieses Kapitel erzählt vom Untergang Ninives, das zuvor immer wieder von Gott und seinen Propheten, gewarnt wurde. Es gibt einen Punkt für jede Nation, wo Gott der Vater sein Werben aufgibt, und eine solche Nation vollständig vernichtet.

Wir denken auch an die frühere Sowjet-Union oder auch an Babylon.
Und wir denken an das römische Reich, und an dessen Kern, das heutige Europa.
Wir denken an Großbritannien und die USA: Beide Länder haben die Welt eineinhalb Jahrhunderte dominiert und gerade jetzt sehen wir, wie sie beide am straucheln sind.
Beides waren christliche Hochburgen. Beides christliche  Erweckungsländer.
Oder denken wir an die Plagen, die Ägypten ertragen musste, als es das Volk Israel nicht ziehen lassen wollte: Frösche, Fledermäuse, Fliegen und Heuschrecken.
Heute sagen viele Leute: „Die Zeiten sind doch längst vorbei – wir leben schließlich im Zeitalter der Gnade.

Antwort: Gnade ja, aber nur, wenn wir das Angebot Gottes in Jesus Christus für uns annehmen.

Maleachi 3.6: Nein, ich, der HERR, ich habe mich nicht geändert; aber ihr, Söhne Jakob, ihr habt nicht aufgehört.
 
Folglich gibt es in der Behandlung der Nationen auch keinen Unterschied zwischen dem Alten und dem Neuen Testament. Ein oft gehörter Einwand: Schwierigkeiten kommen immer von Satan. Aber das ist nicht richtig! Satan hat nicht die Freiheit, das zu tun, was ihm gefällt. Er ist und bleibt ein Geschöpf Gottes. Und das heißt: Er kann nur dann etwas tun, wenn Gott es ihm erlaubt.

Bleibt die Frage: Sind alle Natur Katastrophen auf menschliche Sünde zurückzuführen?
Antwort: Ja, so ist es! Die Erde war ein Paradies, bevor Adam und Eva sündigten.
Die Schöpfung Gottes war absolut fehlerfrei. Und: Wenn Jesus auf die Erde zurückkommt, dann werden sich die Natur Katastrophen nicht mehr ereignen. Gott der Vater wird den Fluch der Sünde von der Schöpfung wegnehmen.

Die meisten Natur Katastrophen sind ein Produkt natürlicher Prozesse im Wetter System. Das Wetter als heilendes Gericht Gottes hängt sehr stark von den jeweiligen Sünden einer Nation ab. Heilende Gerichte Gottes haben schon viele Menschen und Teile von Nationen zu Jesus gezogen.

Vor allem, wenn vollmächtige Leiter erkennen würden, dass Gott allein in allem die Entscheidung trifft, was zu geschehen hat. Und wenn die echten, von Gott autorisierten prophetischen Stimmen in der Welt das vollmächtig weitergeben würden.
In seiner Ölbergrede spricht Jesus zu seinen Jüngern aller Zeiten: Die Bibel gibt die Einzelheiten wieder in Matthäus 24, Markus 13, Lukas 21.

In der letzten Woche vor seiner qualvollen Hinrichtung sprach Jesus besonders über die Endzeitzeichen in der Natur.

Wir werden gerade jetzt Zeugen davon, weil sich diese Dinge weltweit vor unseren Augen ereignen.

Hurrikane, Tornados, Erdbeben, Überflutungen, Waldbrände.
Plagen und Seuchen wie AIDS, Sars, Ebola, Corona verblüffen weltweit die medizinischen Experten. Ein im Glauben gefestigtes Gotteskind weiß sich in solchen Zeiten beschütz und vertraut auf seinem Vatergott.

Lukas 21,25: Und es werden Zeichen sein an Sonne und Mond und Sternen und auf der Erde Angst der Nationen in Ratlosigkeit bei brausendem und wogendem Meer.
 
Zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte können wir mit unserer modernen Technik in Teile des Universums hinein schauen und dort ganz erstaunliche Dinge sehen.
Außerdem erkennen wir eine permanente Steigerung der Intensität der Ereignisse:

 In der 1980er Dekade gab es 1085 Erdbeben der Stärke 6.0 oder darüber.
In den 1990 er Jahren waren es 1492.
In der 2000er Dekade 1591!

Monster Erdbeben mit mehr als 8,0 auf der Richter Skala: 1980 = 4; 1990 = 6; 2000 = 13!
Wenn man alle Naturkatastrophen zusammen nimmt, dann waren es in den 80ern 300 pro Jahr, in den 90ern 490 und in den 2000ern 900 pro Jahr.
Zunehmende Naturkatastrophen schreien uns also entgegen:

„Jesus kommt sehr bald!“ und: „Bereite dich doch jetzt darauf vor.“
Bleibe in der Realität.

Es ist also allerhöchste Zeit, dass wir als Gotteskinder aufwachen und verstehen, dass wir ganz kurz vor der Wiederkunft Jesu stehen.

Der Herr segne und behüte dich. Der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.
 
 


113.) Den Vater kennen und leben.

Ihr Lieben,

Ich möchte euch heute von meiner wunderbaren Beziehung zum Himmlischen Vater berichten, die ich seit etwa 1998 habe und die mich in meinem Glaubensleben ein großes Stück weiter gebracht hat.

Ich hoffe, du kannst für deinen Glaubensweg davon profitieren.

Ich kannte meinen Heiland und Erlöser Jesus Christus seit meiner Bekehrung 1982 und auch den Heiligen Geist, der mir immer wieder überraschende Dinge mitteilte, die ich zuvor nicht kannte.

Erst gegen Ende des vorigen Jahrhunderts, das auch das Ende der weltweiten Jesus-People-Erweckung brachte, mit all den kleineren Nacherweckungen, spürte ich eine große Sehnsucht in meinem Herzen, den Himmlischen Vater besser kennen zu lernen.

5.Mose 14.1: Ihr seid Kinder für den HERRN, euren Gott.   

Wenn wir im  Alten Testament nach Stellen suchen, die die Vaterschaft Gottes beschreiben, dann stellen wir fest, dass das so gut wie gar nicht vorkommt.

Es geschieht offenbar gerade deshalb, weil die Bibel sich so weit wie möglich zurückhalten will von der weit verbreiteten heidnischen Vorstellung von Gott als der Quelle von Fruchtbarkeit, Zeugung und Geburt.

Insofern ist das Alte Testament geradezu wortkarg in Bezug auf Gottes Vaterschaft.

Die Juden werden also vielmehr als die natürlichen Nachkommen und Kinder Abrahams beschrieben.

Oder als die Kinder Israels.

Mit anderen Worten, wenn das Alte Testament von der Vaterschaft Gottes spricht, vermeidet es tunlichst den biologischen Gebrauch dieses Bildes.

Ausführlich wird dagegen seine frei wählende Autorität über seine Söhne und Töchter ausgesprochen. 

Und seine vom Bundesschluss mit Abraham, Isaak und Jakob hergeleitete Verantwortung, sie zu schützen und für sie zu sorgen.

Und schließlich ihre Pflicht im Gegenzug, ihm völlig zu vertrauen und ihm zu gehorchen. Was ja gründlich schief ging.

Das Schwergewicht biblischer Vaterschaft liegt also nicht auf wesensgemäßer Verwandtschaft, sondern auf gewollter Erwählung Gottes.

Fazit: Im  Alten Testament begegnen wir einem Vater, der seinen Sohn und seine Tochter liebt, aber die Haltung des Sohnes und der Tochter ist auch immer geleitet von Ehrerbietung und Respekt – und kaum durch liebevolle Nähe.

Erst am Ende des Jesaja Buches ändert sich das:

Jesaja 63.16: Denn du bist unser Vater. Denn Abraham weiß nichts von uns, und Israel kennt uns nicht. Du, HERR, bist unser Vater, unser Erlöser von alters her, das ist dein Name.

Hier wird Gottes einzigartige, treu-sorgende Vaterschaft über Israel alttestamentlich bezeugt.

Und Psalm 89.27-28: Er wird mich anrufen: Mein Vater bist du, mein Gott und der Fels meines Heils! So will auch ich ihn zum Erstgeborenen machen, zum Höchsten unter den Königen der Erde.

Und hier spricht der Prophet über Jesus und sein kommendes irdisches Königreich.

Und wenn wir bei Jesus sind, dann kommt uns augenblicklich der aramäische Ausdruck „Abba“ ins Bewusstsein.

Jesus selbst – in den Augenblicken höchster Angst und Not – sprach flehentlich zu seinem Vater:

Markus 14.35-36: Und er ging ein wenig weiter und fiel auf die Erde; und er betete, dass, wenn es möglich sei, die Stunde an ihm vorübergehe. Und er sprach: „Abba, Vater, alles ist dir möglich. Nimm diesen Kelch von mir weg! Doch nicht, was ich will, sondern was du willst!“     

Sohn dieses Vaters zu sein, sich mit ihm durch das Wort „Abba“ in Verbindung zu setzen, zeigt die Bereitschaft eines Menschen unter seinem Willen zu stehen und dort für immer zu bleiben.

Und Jesus hatte entsetzliche Angst vor der bevorstehenden geistlichen Trennung von seinem Vater.

Ferner deutet es die Bereitschaft an, Extremsituationen nicht auszuweichen, wie sie Jesus bevorstanden, als er den Leidenskelch erkannte, den er trinken sollte.

Die ganz besondere, ja einzigartige Beziehung Jesu zu seinem Vater bedeutet keineswegs eine privilegierende Befreiung von Pflicht und Gehorsam.

Der Gehorsam des einzigartigen Sohnes ist ungleich größer, als alles, was von anderen Söhnen und Töchtern erwartet werden kann.

Wenn wir das eben gesagte zu Grunde legen, dann bedeutet diese Vaterschaft eben auch Gehorsam bis zum Tod.

Der Sohn Jesus akzeptiert diese Art der Vaterschaft voll und ganz.

Aber doch nur deshalb, weil Jesus diesen einzigartigen Vater in all seiner Großzügigkeit, Verlässlichkeit und Treue ganz genau kannte.

Es ist ja der Wille Abbas, dessen Liebe sich immer bewiesen hat, dass Jesus jetzt sein ganzes Vertrauen in diesen Abba Vater setzen kann.

Und wir, du und ich können das auch.

Gott der Vater ist und bleibt für jeden von uns die absolute Forderung und der absolute und vollkommene Beistand.

Wenn wir es im Geist nachsprechen dürfen, dieses einzigartige „Abba-Vater“, dann sprechen wir diesen Gott an, den Jesus in Gethsemane und am Kreuz von Golgatha angesprochen hat.

Und von dem er nicht und unter keinen Umständen getrennt sein wollte.

Der Vater, von dem das Evangelium spricht, kann nicht mit allgemeinen menschlichen Vorstellungen von Vaterschaft erklärt werden. 

Sondern allein mit Jesus und seinem Erlösungswerk.

Einzig und allein Jesus kennt ihn zuerst als Vater.

Erst wenn Jesus durch seinen Geist viele Söhne und Töchter zur Herrlichkeit bringt, dann lernen auch wir den Vater kennen.

Jesus lehrt uns nicht, dass Gott schon immer der Vater von jedermann war.

Er überbringt uns die Nachricht, dass Gott sein Vater ist und dass es sein Wille ist, auch unser Vater zu sein.

Dazu müssen wir in die Beziehung von Vertrauen und Gehorsam einbezogen werden.

Diese Vaterschaft Gottes gewinnt Gestalt durch Tod und Auferstehung Jesu, was offenbar wird durch das Eingreifen des Heiligen Geistes.

Die sehr banale Vorstellung der menschlichen Philosophie von Vaterschaft hat damit nichts zu tun.

Und: Das Vaterunser ist auch nicht das Gebet aller Menschen, sondern das Gebet von echten Jüngern, die das Wort „Abba“ kennen und voll Vertrauen aussprechen.

Gottes Vaterschaft definiert sich allein von Christus her. Und sie offenbart sich in einem voll und ganz charismatischen Sinne.

Abba ist nicht hebräisch, die Sprache der Liturgie, sondern Aramäisch, die alltägliche Sprache für zu Hause.

Und die Sprache des Heiligen Geistes.

Der Gebrauch des Wortes „Abba“ findet nicht seinesgleichen in der jüdischen Tradition.

Das Wort bleibt unübersetzt, gewissermaßen als Echo auf das Gebet Jesu in Gethsemane.

Es entspricht dem Wort eines kleinen Kindes, das in die Vertrautheit des Familienkreises gehört.

Jesus spricht zwar mit seinem Vater in außergewöhnlicher Vertrautheit, aber er zieht aus dieser Vertrautheit keinen persönlichen Vorteil für sich.

Er verwendet die Anrede „Abba“, um dem Vater seinen ganzen Gehorsam darzubringen. Verbunden mit tiefster Ehrerbietung.

„Papi“ oder Ähnliches ist nicht damit gemeint, weil „Papi“ frei ist von Gehorsam und Ehrerbietung. Deshalb bleibt die beste Übersetzung „Lieber Vater“.

Römer 8.15: Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, wieder zur Furcht, sondern einen Geist der Sohnschaft habt ihr empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater!

Gottes Vaterschaft ist die Mitte christlichen Erlebens. Wenn es dazu erst einmal gekommen ist, dann hat das unübersehbare Folgen für das Leben eines jeden gläubigen Christen.

So eine herrliche und besondere Beziehung entsteht nicht von selbst.

Es gibt nur einen Christus und der ist der einzige Weg zum Vater und der Vermittler des Geistes.

Aber es ist durchaus möglich, Christus zu bekennen und nicht in der Kraft des Geistes zu leben und kein Vertrauen in den Vater zu setzen. Leider – bei vielen Christen ist das so.

Natürlich glauben alle Christen an die Vaterschaft Gottes.

Aber längst nicht alle Christen sind in dem Stand von Vertrauen und Gehorsam, der diesen Glauben eigentlich ausmacht.

Möglich wird dieser Schritt auch nicht durch Lehre und Ermahnung, sondern nur durch das autonome Wirken des Heiligen Geistes.

Gott muss den Geist seines Sohnes in unsere Herzen senden, der dort „Abba lieber Vater“ ruft.

Galater 4.6: Weil ihr aber Söhne seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes in unsere Herzen, der da ruft: Abba, Vater!   

Wenn uns dieser Satz in der Kraft des Geistes trifft, ist das das Heilsamste, was uns je wiederfahren kann.

In den Tiefen unserer Persönlichkeit ruft der Heilige Geist uns an und teilt uns mit, dass Jesu Vater auch unser Vater ist.

1.Johannes 2.14: Ich habe euch geschrieben, Kinder, weil ihr den Vater erkannt habt. Ich habe euch, Väter, geschrieben, weil ihr den erkannt habt, der von Anfang an ist. Ich habe euch, ihr jungen Männer, geschrieben, weil ihr stark seid und das Wort Gottes in euch bleibt und ihr den Bösen überwunden habt.

Und damit fängt alles Leben an, sich zu verändern und neu zu werden. Ich bezeuge persönlich, dass es so ist.

Auf diese Weise erkennen wir von Neuem mit Preisen und  Verwunderung, dass wir in Christus nicht nur Vergebung der Sünden und die Gabe des Geistes haben, sondern vor allem den Zutritt zum Vater. 

Den Vater zu kennen, ihm zu gehorchen, ist die wesensmäßige Eigenschaft seiner Kinder.

Ich möchte Euch gerne segnen:
Der Herr segne und behüte dich, der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.


112.) Kennst Du die Reihenfolge der Ereignisse?


Ihr Lieben,

bei der stark zunehmenden Dramatik und all den furchtbaren Katastrophen unserer Zeit wie dem syrischen Flüchtlingsdrama, den grausamen Bildern von den Massengräbern anlässlich der Corona-Pandemie bis hin zur Serien-Vergewaltigung von kleinen Jungen und Mädchen auch durch Eltern und Verwandte, ist es doch mehr als erstaunlich, dass kaum jemand in der fehlerfreien Bibel nach Antworten auf die drängendsten Fragen sucht.

Es ist unglaublich aber wahr: Selbst die größte Zahl der Christen weiß so gut wie nichts über unsere Jetzt-Zeit, die doch in großer Ausführlichkeit in der Bibel beschrieben wird.

Ein amerikanischer Researcher hat versucht, eine Zahl für das fehlende Interesse vieler Christen an der Bibel herauszufinden: Und er kam auf etwa 85%!

Einmal liegt das sicher daran, dass über diese Zeit in den Gemeinden nicht oder nur ganz selten gepredigt wird. 

Obwohl doch die Bedeutung der biblischen Endzeitlehre für die Nachfolge Jesu Christi von enormer Bedeutung ist und wie schon gesagt, etwa ein Drittel der gesamten Heiligen Schrift ausmacht.

Fragt man Christus gläubige Menschen, warum sie sich so wenig für die geistliche Bedeutung unserer Zeit mit all ihren Wirrungen interessieren, dann sagen sie, dass alles unsicher und unklar ist, dass es oft mehrere Deutungen zulässt und deshalb für sie verwirrend und somit Angst erzeugend  rüberkommt.

Hinter diesen Antworten verbirgt sich ein weiterer großer Mangel:

Die Christenheit verwendet unterschiedliche Auslegungsmethoden: Die meisten schließen sich irgend einer allegorischen, sprich übertragenen, vergeistigenden Auslegung an.

Das führt zu keinem guten Ergebnis!

Denn die ganze Heilige Schrift muss, wann immer es einen vernünftigen Sinn macht, wörtlich ausgelegt werden.

Bei der allegorischen Auslegung bieten sich nämlich unendlich viele voneinander abweichende Ergebnisse an. Freie Auswahl also. Und das ist Angst machend!

Sicher ist: Bei wörtlicher Auslegung hören die Verwirrungen schlagartig auf. Und pure Freude ersetzt die Angst.

Deshalb: Biblische Prophetien sind weder verwirrend noch erschreckend, sondern sie sind der einzige Weg und der einzige Schlüssel zum Verständnis von Gottes herrlichem Heilsplan, der sich genau in unserer Zeit erfüllt.

Für Christen, Juden und die übrige Menschheit.

Mit diesem Video hoffe ich, eine solide Grundlage für ein besseres Verständnis der biblischen Aussagen für unsere Zeit zur Verfügung zu stellen.

Denn immer noch gilt: Wenn das biblische Fundament stabil ist, können die Glaubensmauern nicht so leicht einstürzen.  

Die zweifelhaften Argumente von Spöttern und Gegnern können wir getrost beiseitelassen.

Schließlich ist die Bibel die einzige unfehlbare und fehlerfreie Quelle für all unsere Fragen zu unserer Zeit.

Jesus verlangt von jedem seiner Jünger, dass er die Bibel kennt. Dass er sie wenigstens richtig benutzen kann.

Dennoch gibt es wichtige Informationen zum besseren Verständnis der Zeit, in der wir leben, also der Endzeit, die man nicht durch das einmalige Lesen bestimmter Bibelteile versteht.

Matthäus 24.34: Wahrlich ich sage euch: Diese Generation wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen ist.

Die Bibel betont ja, dass unsere Generation, die all die Zeichen des Endes erlebt, die letzte Generation dieses auslaufenden Gemeindezeitalters ist.

Wenn diese Generation schon bei der Staatsgründung Israels am 14. Mai 1948 lebte, oder doch beim 6 Tage-Krieg Israels gegen seine arabischen Nachbarn im Jahre 1967 – dann ist diese Generation jetzt zwischen 50 und 90 Jahre alt.

Psalm 90.10:  Die Tage unserer Jahre sind siebzig Jahre, und, wenn in Kraft, achtzig Jahre, und ihr Stolz ist Mühe und Nichtigkeit, denn schnell eilt es vorüber, und wir fliegen dahin.

Die Bibel beschreibt ein Menschenleben mit etwa 70 oder 80 Jahren. Gleichzeitig sagt die Bibel auch, dass die Generation, die Israel wieder erstehen sieht, die letzte Generation in diesem Zeitalter ist.

Lukas 21.32: Wahrlich, ich sage euch, dass diese  Generation nicht vergehen wird, bis alles geschehen ist. 

Daraus ergibt sich zwingend die Notwendigkeit und Verantwortung, das Ende der Gemeindezeit mit der Entrückung der Gemeinde zu Jesus hin und die Wiederkunft Jesu auf die Erde mindestens 7 Jahre nach der Entrückung zu begrenzen.

Das bedeutet: Für die Entrückung sind alle Voraussetzungen im Jahre 2020 erfüllt und sie könnte deshalb in der Zeit zwischen jetzt und 2025 stattfinden und die Wiederkunft Jesu könnte zwischen 2027 und vielleicht 2032 stattfinden.

Doch dann würden sehr viele Menschen dieser Generation  zuvor noch sterben, vergehen. Und das schließt die Bibel ja ausdrücklich aus.

Das heißt: Es muss jetzt alles sehr schnell gehen!

Trotzdem: Dies sind keine verbindlichen Daten, sondern mögliche Annahmen, die sich aus dem Zusammenhang der Bibel ergeben könnten. So wie wir ihn verstehen.

Weiter ist es wichtig, die Endzeit Ereignisse in die richtige Reihenfolge zu bringen.

Man muss wissen, was passiert und wann es passiert. Das will der göttliche Vater von uns. Kein genaues Datum – das will er nicht. Aber die ungefähre Zeit. Das will er!

Und das erwartet er von jedem, der an seinen eingeborenen Sohn Jesus glaubt.

Die Reihenfolge ist immer logisch. Und der beste Weg, dieser Logik auf die Spur zu kommen ist der, dass man mit dem allerletzten biblischen Ereignis beginnt.

Und sich dann langsam vom Ende, vom allerletzten biblischen Ereignis rückwärts bis in unsere Zeit zurück bewegt.

Wir alle haben schon etwas über die Ewigkeit gehört: Die Ewigkeit ist der letzte Abschnitt, der keine Zeit mehr kennt.

Das fühlt sich schon abenteuerlich an: Die Ewigkeit!

Damit schließt die Bibel: Eine Spanne ohne Zeiteinteilung. Und ohne Begrenzung.

Also fangen wir mit der Ewigkeit an. Sie beginnt, wenn das 1000 jährige Friedensreich Jesu Christi zu Ende ist.

Dieses 1000 jährige Friedensreich Jesu wird in der Bibel an vielen Stellen detailliert beschrieben.

Jesus Christus regiert für 1000 Jahre von Jerusalem aus über die ganze Welt. Der Zustand der Sünden belasteten Welt verbessert sich wieder im Vergleich zu unserer Zeit. 

Denn nur Christus gläubige Menschen kommen in dieses Reich.

Zeit und Raum existieren noch: Die Menschen werden etwa 1000 Jahre alt. Sie heiraten und bekommen Kinder, die sich zu Jesus bekehren müssen, wie im Gemeindezeitalter. 

Das ist anders als die Ewigkeit: Da schafft Gott der Vater einen neuen Himmel und eine Neue Erde. Und das Leben geht nicht mehr zu Ende.

Die Ewigkeit kann also erst kommen, wenn das 1000 jährige Reich vorüber ist.

Das 1000 jährige Reich kann erst beginnen, wenn Jesus das zweite Mal auf die Erde gekommen ist. Denn er, der Messias Gottes regiert dieses Reich, ehe er alles seinem Vater zurückgibt.

Matthäus 24.29-30:  Aber gleich nach der Bedrängnis jener Tage wird die Sonne verfinstert werden und der Mond seinen Schein nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden.  Und dann wird das Zeichen des Sohnes des Menschen am Himmel erscheinen; und dann werden wehklagen alle Stämme des Landes, und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Macht und Herrlichkeit.

Jesus kommt am Ende der 7 jährigen Trübsal auf die Erde zurück und er nimmt die zuvor entrückte Gemeinde mit sich auf die Erde.

Die dreieinhalb Jahre dauernde große Trübsal kann nicht beginnen, solange der Antichrist nicht im Tempel in Jerusalem steht und sich selbst zu Gott erklärt.

Während dieser Zeit ist die entrückte Gemeinde im Himmel.

Vor diesem Ereignis hatte Jesus das Volk der Juden gewarnt, dass dies der Beginn der großen Trübsal sein werde.

Jesus sprach in diesem Zusammenhang von dem Gräuel der Verwüstung.

Matthäus 24.15-16: Wenn ihr nun den Gräuel der Verwüstung, von dem durch Daniel, den Propheten, geredet ist, an heiliger Stätte stehen seht - wer es liest, der merke auf! -, dann sollen die in Judäa auf die Berge fliehen.

In der Mitte der 7 Jahre dauernden Trübsal setzt sich der Antichrist in den Tempel in Jerusalem, um sich von aller Welt anbeten zu lassen.

Die entrückte Gemeinde ist schon im Himmel.

Aber dieses Ereignis findet nicht statt, solange es keinen Tempel in Jerusalem gibt. Denn seit 70 n.Chr. steht in Jerusalem kein Tempel mehr.

Der Bau eines neuen Tempels sagt uns, dass die Trübsal, die erste Hälfte der siebzigsten Jahrwoche von Daniel, dem Propheten, jetzt beginnt.

Aber die 70.Jahrwoche kann solange nicht beginnen, wie nicht Israel die Gog/Magog/Invasion von Hesekiel 38/39 gewonnen hat durch das übernatürliche Eingreifen Gottes.

Denn Gott benutzt diesen Krieg, um Israel zu erwecken, seinen Bund mit Israel fortzusetzen, und abzuschließen.

Paulus sagt in Römer 11.25, dass Israel zum Teil Verstockung widerfahren ist, bis die Vollzahl der Heiden eingegangen ist.

Das ist in etwa bereits 2020 der Fall.

Und das ist die Voraussetzung für die Entrückung der Gemeinde.

Danach, wenn die Gemeinde entrückt ist, nimmt Gott seinen unterbrochenen Weg mit Israel wieder auf.

Auch während dieser schwierigen 7jährigen Trübsalszeit werden noch eine nicht zählbare Menge an Menschen aus den Nationen sich zu Jesus Christus bekehren und gerettet werden.

Das bedeutet auch, dass die Entrückung wohl vor dem Krieg von Hesekiel 38/39 stattfinden muss.

Folglich ergibt sich diese Reihenfolge der Ereignisse von jetzt ab:

·          Die Entrückung der weltweiten Gemeinde Jesu Christi

·          Der Krieg der Gog/Magog Koalition nach Hesekiel 38/39

·          Der Beginn der 70. Jahrwoche Daniels, bestehend aus den ersten 3 ½ Jahren Trübsal

·          Antichrist entweiht den Tempel in Jerusalem

·          Noch einmal 3 ½ Jahre für die große Trübsal

·          Das zweite Kommen Jesu Christi auf die Erde

·          Jesus gewinnt die Schlacht von Harmaggedon  

·          Israels Überrest bekehrt sich als Volk zu Jesus

·          Das 1000jährige Reich Jesu Christi

·          Die Ewigkeit mit neuem Himmel und neuer Erde

 

Hesekiel 39.21, 28-29: Und ich werde meine Herrlichkeit unter den Nationen erweisen; und alle Nationen werden mein Gericht sehen, das ich gehalten habe, und meine Hand, die ich an sie gelegt habe. Und sie werden erkennen, dass ich der Herr ihr Gott bin, da ich sie zwar gefangen zu den Nationen weggeführt habe, sie aber wieder in ihr Land sammle und keinen mehr von ihnen dort zurücklasse. Und ich werde mein Angesicht nicht mehr vor ihnen verbergen, wenn ich meinen Geist über das Haus Israel ausgegossen habe, spricht der Herr, Herr.

 

Israel wird das Haupt der Nationen.

 

Der Herr segne und behüte dich. Der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sei Angesicht auf dich und gebe dir Frieden. 

111.) Abschaffung des Bargelds,

 dafür aber wie uns in der Offenbarung beschrieben wird,- mit Mikro-Chip unter der Haut!

Ihr lieben Freunde,

Das aufregende Jahr 2020 geht langsam zu Ende. Doch die Ereignisse beruhigen sich nicht. Ganz im Gegenteil.

Die heiße Phase der Endzeit beginnt jetzt.

Deshalb wenden wir uns heute einem ganz besonders heißen Thema zu: Der bevorstehenden Abschaffung des Bargelds. Zuvor jedoch die Bibelstelle, die das sehr genau voraussagt:

Offenbarung: 13.16-18: Und es bringt alle dahin, die Kleinen und die Großen, und die Reichen und die Armen, und die Freien und die Sklaven, dass man ihnen ein Malzeichen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn gibt; und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, als nur der, welcher das Malzeichen hat, den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. Hier ist die Weisheit. Wer Verständnis hat, berechne die Zahl des Tieres! Denn es ist eines Menschen Zahl; und seine Zahl ist 666.

Diese Bibelstelle beschreibt sehr einfach und doch sehr genau, was in aller nächster Zeit auf uns zukommt. Niemand in Europa, niemand in Deutschland, Österreich und der Schweiz wird dann mit Bargeld noch etwas kaufen können.

Diese bargeldlose Zeit wird überall auf der Welt eingeführt. Das sagt uns die unfehlbare Bibel. 

Es handelt sich um die Zeit, die noch vor uns liegt, von heute an noch einige wenige Jahre. Das glauben wir, weil wir es an den Zeichen der aktuellen Zeit erkennen können.

Es handelt sich um die Trübsalszeit, die 7jährige Zeit, in der die Gemeinde Jesu und die wahrhaft Christusgläubigen nicht mehr vorkommen, weil sie zuvor zu Jesus in den Lüften hin entrückt wurden.

Aber die Namenschristen, die Christus zwar bekennen, einer Kirche auch angehören  und auch in diese Kirche hinein getauft wurden – aber wie sich dann zeigt, nicht vom Heiligen Geist wiedergeboren sind – alle, die nicht durch Wiedergeburt und Glaubens/Erwachsenentaufe zu Jesus gehören, müssen durch diese Trübsalszeit hindurch.

Diese Zeit wird auch als Drangsal für Jakob oder als 70. Jahrwoche des Propheten Daniel bezeichnet.

In der zweiten Hälfte der Trübsalszeit, den 3 ½ letzten Jahren, bevor Jesus auf die Erde wiederkommt, wird es kein Bargeld mehr geben, sondern die Menschen können nur kaufen und verkaufen, wenn sie das Malzeichen des Antichristen an der Stirn oder am rechten Unterarm tragen.

Schon heute gibt es überall in Europa – mit Ausnahme der Schweiz, Österreichs und der Bundesrepublik, und den baltischen Staaten und Island – Bargeldobergrenzen. 

Aber ab dieser 2. Hälfte der Trübsalszeit, also der zweiten 3 ½ Jahre wird das Bargeld ganz abgeschafft sein und kein Mensch wird dann noch mit Bargeld bezahlen können.

Die offizielle Lesart gibt als Grund an, dass auf diese Weise Geldwäsche und andere kriminelle Handlungen eingeschränkt, ja ausgeschlossen werden könnten.

Und unsere humanistisch geprägte Welt ohne Gott glaubt, was ihnen in Funk und Fernsehen eingeflößt wird und vertraut diesen destruktiven Informationen.

Wir glauben, dass die Welteinheitsregierung unter der Leitung des in der Bibel als Antichrist bezeichneten satanistischen Weltherrschers in diesen Jahren dabei ist, sich seinen benötigten Freiraum schaffen wird und in der vor uns liegenden Zeit für alle sichtbar, auftauchen wird. 

Der Zahlencode „666“ enthält genau die Buchstaben, die im griechischen Alphabeth zu diesem Namen gehören.

Einige der in der Bibel beschriebenen Charaktere sind schon voll in Aktion. Sie sind längst auf der Weltbühne tätig in Amt und Würden. An ihren Aussagen und Taten können wir sie schon bald erkennen und  wie gesagt, in Kürze an der Zahl „666“.

Zweifellos müssen noch ein paar Ereignisse stattfinden, die eine solche Welteinheitsregierung unbedingt nötig machen, und von möglichst vielen Staaten gewollt ist - aber das kann sehr schnell gehen. 

Zurück zum Bargeld: Sicherlich wird den Bürgern beim Zusammenbruch der Null-Zins oder gar Negativ-Zins-Märkte und dem Ausfall der Leitwährungen und dem Ende der konventionellen Geldhäuser mit den Möglichkeiten einer bargeldlosen Wirtschaft der Himmel auf Erden versprochen – 

doch die unfehlbare Bibel sagt, dass es die Hölle sein wird.

Das vollelektronische Geldsystem überwacht jede auch noch so kleine Transaktion. Und am Ende hängt die Enteignung durch den Staat – so die Bibel – sogar vom Glauben des Einzelnen ab.

Zwar glauben immer noch Teile der europäischen Bevölkerung, dass durch Abschaffung des Bargeldes die Kriminalität stark rückläufig sein wird. Drogenhandel, Waffenhandel und Schwarzarbeit seien dann blockiert. Mafia-Strukturen würden verschwinden. 

Ebenso Überfälle auf Tankstellen und Geldautomaten.

Wie auch immer: Die technischen Überwachungsmöglichkeiten für obrigkeitsstaatliche Zwangssysteme sind bereits vorhanden und können jederzeit genutzt werden.

Wir müssen wissen: Inländische Diktaturen der Vergangenheit wie die DDR oder Hitler-Deutschland verfügten längst nicht über die Techniken, die dem Staat heute zur Verfügung stehen.

Sie brauchen keine informellen Mitarbeiter mehr: Der Staat ist heute kein Diener, sondern ein Machthaber über seine Bürger, dank des Fortschritts in den verschiedenen Technologien.

Die politische Korrektheit geht von den Verantwortungsträgern der Gesellschaft aus. Sie bestimmen, was man tun und sagen darf und was nicht. Und christliche Werte sind dem schon massenweise geopfert worden.

Wer´s nicht glaubt, kann sich mit „1984“ von George Orwell, „Schöne, neue Welt“ von Aldous Huxley und „Fahrenheit 451“ von Ray Bradbury an- oder durchlesen – dann weiß er Bescheid.

Wie könnten die Schritte zur geplanten Abschaffung des Bargelds aussehen? Auf jeden Fall wird es schneller gehen, als die meisten von uns denken.

Zudem gilt Bargeld als Bakterienträger der Extraklasse. 3000 verschiedene Bakterientypen sollen sich durchschnittlich auf einem Geldschein tummeln.

Das Bild vom krankmachenden Geldschein macht die Runde und ist einer der Mittelpunkte der Diskussion.

Die Reaktion vieler Bürger: „Also gut – ich habe doch nichts zu verbergen.“

Der konkrete Umsetzungsvorschlag beginnt mit der Abschaffung der 500 und der 200-Euro-Scheine. Dazu passen Bilder vom internationalen Terrorismus, Kriminalität allgemein, Geldwäsche und Steuerflucht. Das überzeugt.

Besonders Italien ist betroffen, denn dort waren die 500 Euro Scheine besonders beliebt und die Maffia ist dort zu Hause.

Die maximale Bargeldzahlung in Italien liegt heute bei 1000 Euro.

Trotzdem gibt es auch Protest in Italien, Frankreich und auch Deutschland. 

Doch die Gegner der Bargeldabschaffung werden immer heftiger als Terrorismusunterstützer und Befürworter der Steuerhinterziehung gebrandmarkt. „Politische Korrektheit“ lässt grüßen. 

Gleichzeitig werden Waren und Güter immer mehr elektronisch im Internet bestellt und dem klassischen Einzelhandel geht es an den Kragen. Und es gibt einen Hauptgewinner schon jetzt: Amazon und Co!

Aber dann ist doch Schluss mit lustig: Die Konditionen der Kartendienstleister werden sich verschlechtern. Das Geld von der Bank wird immer teurer durch steigende Gebühren: Es bleibt nur die elektronische Variante. Das Bargeld muss weg.

Langsam aber sicher wird die Plastikkarte eine Art Bezugsschein. Plötzlich kann der tägliche Biertrinker kein Bier mehr im Supermarkt bekommen, weil das auf seiner Plastikkarte vermerkt ist. 

Und ein anderer darf nur noch Backwaren in seinen Einkaufs- Korb legen, weil die Karte bei seinem Finanzstatus nicht mehr erlaubt. Von 40 über 30 über 20 - und dann nur noch 10 Euro.
 

Zurück zur Bibel: Gott der Vater hat genau festgelegt, wann das Zeitalter der Rebellion zu Ende ist. Und Jesus Christus seine 1000 Jahre dauernde Friedensherrschaft auf der Erde beginnt.

Römer 16.25: Dem aber, der euch zu stärken vermag nach meinem Evangelium und der Predigt von Jesus Christus, nach der Offenbarung des Geheimnisses, das ewige Zeiten hindurch verschwiegen war.

Das wird die entscheidende Wende, das wird die wirklich schöne neue Welt unseres Heiland Gottes Jesus Christus.

Ihr Lieben es stehen vor uns allen herausfordernde Zeiten aber mit Gottes Gnade und Vertrauen auf ihn allein werden wir es schaffen.

Der Herr segne und behüte dich, der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig, der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.

 

 

 

 


110.) Die dunkelste Stunde.

Ihr Lieben, ich grüße Euch alle in Nah und fern.
Ich möchte heute mit Euch über etwas sehr Bedeutungsvolles sprechen: Die zweiten drei Stunden, in denen Jesus am Kreuz hing. Und den Zeitpunkt seines Todes.

In den ersten drei Stunden hatte Jesus den Zorn der ungläubigen Menschen zu spüren bekommen: Und zwar am Tag seiner Kreuzigung, Freitag in der Zeit von 9 Uhr bis 12 Uhr.
So steht es in den jüdischen Schriften.

Aber ich möchte mit Euch über die zweiten drei Stunden sprechen, also Freitag von 12 Uhr bis 15 Uhr. Denn jetzt musste der Mensch Jesus von Nazareth den Zorn Gottes an unserer Stelle erleiden.
Markus 15.33-34: Und in der sechsten Stunde kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde; und in der neunten Stunde schrie Jesus mit lauter Stimme: Eloí, Eloí, lemá sabachtháni?, was übersetzt ist: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?

Zum Zeitpunkt des Todes Jesu:
Matthäus 12.40: Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte in dem Bauch des großen Fisches war, so wird der Sohn des Menschen drei Tage und drei Nächte im Herzen der Erde sein.

Diese Aussage Jesu war nie ein Problem, bis zum 20. Jahrhundert.
Die Menschen meinten, dass Jesus drei Mal eine 24. Stunden-Periode im Grab gewesen sein müsste. Folglich legte man seinen Tod auf Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag.

Doch das ist falsch. Aber die Evangelien sagen ganz klar, wann sein Tod eintrat. Er starb an einem Freitag. Das würde jeder Jude so sehen. Ein Teil des Tages zählt im Judentum für den ganzen Tag. Freitag, Samstag und am 3. Tag, Sonntag, stand er auf aus den Toten.
Die Finsternis trat genau zu der Zeit ein, die normalerweise die hellste Zeit des Tages ist:

 12 Uhr Mittag.

Wir lesen von dieser Finsternis in allen Evangelien, außer bei Johannes.
Eine solche starke Dunkelheit wird uns in der Bibel an anderer Stelle geschildert, nämlich beim Auszug der Juden aus Ägypten.

Diese enorme Finsternis breitete sich überall hin aus und hielt volle drei Stunden an.
Außerhalb der Bibel berichten archäologische Funde ebenfalls von dieser Dunkelheit.
Der erste Beleg stammt aus Ägypten von einem griechischen Wissenschaftler mit Namen Dionysios. Das zweite Schreiben stammt von einem anderen griechischen Wissenschaftler mit Namen Diogenes.

Wenn wir uns vorstellen, dass er nicht gläubig war, so hatte er doch starke geistliche Einblicke. Er schrieb Folgendes: „Es war eine solche Finsternis, dass entweder die Gottheit zu jenem Zeitpunkt gelitten hat, oder mit jemand sympathisierte, der ganz furchtbar litt.“
Was für eine enorme geistliche Einsicht von Diogenes. Gott der Sohn litt in diesem Augenblick, als er am Kreuz hing. Gott der Vater und Gott der Geist sympathisierten in diesem Augenblick mit Gott dem Sohn, der so furchtbar litt.

Ein drittes Schreiben stammt aus der heutigen Türkei und stammt von einem römischen Autor namens Flagan: „Es war die dunkelste Sonnenfinsternis, die je erlebt wurde.“
„In der sechsten Stunde des Tages schlug es um in Finsternis und es gab ein starkes Erdbeben in Bithynien, sodass viele Häuser in der Stadt Nicäa zerstört wurden.“
Wenn wir uns fragen, was diese Dunkelheit geistlich bedeutete, fällt mir folgendes ein:

Matthäus 26.39: Und er ging ein wenig weiter und fiel auf sein Angesicht und betete und sprach: Mein Vater, wenn es möglich ist, so gehe dieser Kelch an mir vorüber! Doch nicht wie ich will, sondern wie du willst.

Jesus hatte ja im Garten von Gethsemane zuvor dreimal gebetet: „Vater, lass diesen Kelch doch an mir vorübergehen.“
Was meinte Jesus damit?

Die erste Möglichkeit ist, dass Jesus Angst hatte zu sterben. Physisch zu sterben.
Doch das kann nicht sein. Denn dann würde Jesus den Vater ja um Abbruch dessen bitten, was von Ewigkeit her schon beschlossen war.

Denn die Bibel sagt ja, dass Jesus das Lamm Gottes ist, das von Anbeginn der Welt dazu ausersehen war, für die Sünden der Menschen zu sterben.
Wenn Jesus jetzt einen Rückzieher machen würde von allem, was Gott beschlossen hatte, dann wäre das zentrale Ansinnen seines Menschseins verloren gegangen.
Die Sünden der Menschen wären ungesühnt – und kein Mensch könnte vor Gott bestehen. Alle müssten ausnahmslos vernichtet werden.
Denn das Menschsein Jesu hatte nur einen einzigen Grund: Er war sündlos und musste stellvertretend für die übrigen mit Sünden behafteten Menschen sterben.
Denn Gott als Gott konnte nicht sterben.
Also musste Jesus zuerst Mensch werden.

Johannes 10.17: Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben lasse, um es wiederzunehmen.

Jesus sagte hier, dass ihn der Vater liebt, weil er sein Leben für andere Menschen lässt.

Johannes 12.27: Jetzt ist meine Seele bestürzt. Und was soll ich sagen? Vater, rette mich aus dieser Stunde? Doch darum bin ich in diese Stunde gekommen.

Im Gegenteil: Jesus betont, den Vater auf keinen Fall bitten zu wollen, ihn vor dem körperlichen Tod zu bewahren.

Also kann er in Gethsemane nicht die Angst vor dem physischen Tod gemeint haben.
Eine weitere Möglichkeit wäre, dass Jesus Angst hatte, er könnte zu früh sterben, vielleicht schon auf dem Weg nach Golgatha, und so den grausamen Tod am Kreuz gar nicht mehr erleben.

Aber auch das kann nicht sein.
Denn wir wissen, dass im Augenblick seines Todes weder die römischen Soldaten, noch die jüdischen Priester und Schriftgelehrten die Kontrolle hatten, auch nicht Satan, sondern allein Jesus selbst hatte die Kontrolle. Er allein. Und zwar die ganze Zeit über.
Denken wir nur an seine Verhaftung. Jesus sprach ein Wort und alle anderen gingen sofort zu Boden.

Jesus war immer noch allmächtig! 100% Gott. Er, Jesus, hatte während des ganzen, sechs Stunden dauernden Sterbeprozesses, die volle Kontrolle über alles.

Johannes 10.18: Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir selbst. Ich habe Vollmacht, es zu lassen, und habe Vollmacht, es wiederzunehmen. Dieses Gebot habe ich von meinem Vater empfangen.

Jesus entschied also allein über den Augenblick des Todes. Eine dritte Möglichkeit ist, den Kelch, der vorüber gehen soll, symbolisch zu deuten. Der Kelch symbolisiert im Alten Testament oft den Zorn Gottes.

Und mit dem Zorn Gottes kommt auch der geistliche Tod. Die Bibel lehrt im Alten und im Neuen Testament, dass Sühnung nur erfolgen kann, wenn Blut vergossen wird.
Im Alten Testament die Opfertiere und im Neuen Testament der sündlose Jesus.

So war Jesu physischer Tod notwendig. Aber der geistliche Tod war nicht notwendig.
Geistlicher Tod bedeutet ja Trennung von Gott. Und im Alten Testament wird an keiner Stelle gesagt, dass der Messias auch geistlich sterben muss.

Es ist mehrfach gesagt, dass er physisch sterben muss. Aber nicht, dass er geistlich sterben muss. Jesus konnte also bitten, diesen geistlichen Tod nicht sterben zu müssen.

Seine Todesangst in Gethsemane war die Angst vor dem geistlichen Tod. Und geistlicher Tod bedeutet immer Trennung von Gott. Das machte ihm Angst.

Und niemand von uns kann diese Angst nachvollziehen, denn wir alle waren geistlich tot, bis zu dem Zeitpunkt, als wir bei unserer Bekehrung durch den Heiligen Geist wiedergeboren wurden.

Im Gegensatz zu uns war aber der menschliche Geist Jesu von Geburt an lebendig. Er ist der einzige Mensch, der mit einem lebendigen, gesunden Geist geboren wurde.
Hier haben wir die einzige Person im ganzen Universum, die von allem Anfang an eine nicht endende Beziehung zu Gott dem Vater hatte.

In den zweiten drei Stunden am Kreuz lag der Zorn Gottes auf Jesus und er war getrennt von Gott dem Vater. Dies war eine ganz schreckliche Erfahrung, die Jesus nicht machen wollte und deshalb flehte er in Gethsemane: „Vater, lass diesen Kelch an mir vorüber gehen. Aber nicht mein, sondern dein Wille geschehe.“

Fazit: Während der drei Stunden der vollkommenen Finsternis erlebte der Herr Jesus Christus die Zeit des Zornes Gottes und seines geistlichen Todes.

Gegen Ende dieser Zeit rief Jesus aus: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen.“

Denn dieser Text aus dem Zusammenhang von Psalm 22 ist ein Ruf nach Hilfe.
Ein Ruf nach Hilfe am Ende der drei Stunden Finsternis, in denen Jesus als Mensch den Zorn Gottes ganz allein getragen hat. Kein Mensch vor ihm, kein Mensch nach ihm konnte das!

Das Gebet Jesu wurde erhört.
Er starb geistlich und wurde geistlich wieder aufgeweckt. Bevor er körperlich starb.
Es ist das einzige Mal, wo Jesus den Vater mit den Worten „Mein Gott“, „Mein Gott“ ansprach.
170 Mal nannte er ihn „Vater“. 21 Mal sogar: „Mein Vater!“

Nur hier ruft er „Mein Gott, mein Gott“. Denn er war geistlich tot. Zu diesem Zeitpunkt war die elterliche Beziehung, das göttliche Vater-Sohn-Verhältnis, unterbrochen.

Was für ein Augenblick! Was für eine Gnade, das zu verstehen zu dürfen!
Bevor Jesus starb, war die Beziehung zu seinem Vater  wieder hergestellt, denn kurz bevor er starb, sprach er Gott wieder mit „Vater“ an. Er sagte: „Vater in deine Hände gebe ich meinen Geist….“
Der Herr segne und behüte dich. Der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden. 

 109.) Der Glaube unserer Väter.


Ihr Lieben,
Wir leben ja in einer Zeit, in der Gefühle weitaus höher bewertet werden, als das rationale Denken.

Das geht dann so weit, dass eine Aussage als wahr angesehen wird, weil sie sich gut und richtig anfühlt. Oder weil wir möchten, dass sie wahr ist.

Nehmen wir uns eine beliebige biblische Wahrheit vor - wie die absolute Souveränität Gottes oder die Ausschließlichkeit der Ehe zwischen Mann und Frau oder die ewige Verlorenheit eines jeden Menschen ohne Jesus.

Wenn diese biblische Wahrheit den persönlichen Wünschen und Überzeugungen eines Menschen in die Quere kommt, dann wird sie heute einfach neu definiert oder auch völlig abgelehnt.

Der Zeitgeist gestattet es uns, dass jeder seine eigene Realität von Wahrheit erschaffen kann – gerade so wie sie zu seiner augenblicklichen Wahrnehmung passt.
Wir stellen uns auf diese Weise eindeutig an die Seite von Adam und Eva, die ja ebenfalls das unfehlbare Wort Gottes in ihrem Sinne umdeuteten.
Auch wir denken heute, wir könnten vom Wort Gottes abweichen und müssten trotzdem nicht sterben.

1.Mose 3.4-6: Da sagte die Schlange zur Frau: Keineswegs werdet ihr sterben! Sondern Gott weiß, dass an dem Tag, da ihr davon esst, eure Augen aufgetan werden und ihr sein werdet wie Gott, erkennend Gutes und Böses. Und die Frau sah, dass der Baum gut zur Speise und dass er eine Lust für die Augen und dass der Baum begehrenswert war, Einsicht zu geben; und sie nahm von seiner Frucht und aß, und sie gab auch ihrem Mann bei ihr, und er aß.

Nur wenn wir anerkennen, dass der Gott der Bibel der einzige Gott im Universum ist und dass wir eine herrliche und ungetrübte Beziehung zu ihm haben können, liegen wir richtig.

Warum glauben wir, was wir glauben? Warum glauben wir, was die Bibel sagt? Weil wir uns davon überzeugen konnten, dass das Wort Gottes seit tausenden von Jahren immer noch das Gleiche sagt und komplett in allem richtig liegt.

Und dass biblische Prophetie sich pünktlich erfüllt: In Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Und dass durch die persönliche Beziehung zu den drei göttlichen Personen sich die biblische Wahrheit immer wieder bestätigt. An jedem Tag neu.
Die Bibel ist die einzige Quelle, die zählt. Die 100% verlässlich ist.

Unser Glaube ist mehr als eine intellektuelle Zustimmung. Er kommt immer dann zustande, wenn unser menschlicher Geist und unser menschlicher Wille Gottes ewige Wahrheit ein für alle Mal annehmen. Und zwar ohne wenn und aber.

Der Glaube verbindet sich mit dem menschlichen Geist. So wird das Denken einer Person beeinflusst, und bestimmt letztlich, wie sie Gott und die Welt wahrnimmt.
Der Glaube, der auf der Bibel beruht, hilft uns bei der Wahrnehmung  der widersprüchlichen Welt, in der wir leben.

Es ist nicht gut möglich, einen Gott zu lieben und anzubeten, über den wir nichts wissen.
Deshalb sind die 66 Bücher der Bibel alle wichtig für uns, damit wir möglichst viel von Gott verstehen.

2.Timotheus 3.16-17: Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes richtig sei, für jedes gute Werk ausgerüstet.

Auch wenn in unserer Gesellschaft und in der Gemeinde die komplette biblische Wahrheit ziemlich schnell außer Mode kommt, wird sich Gott und sein Wort niemals ändern.
In der heutigen modernen Gemeinde werden die Grundlagen des Glaubens oft neu definiert und der Rest des Wortes Gottes wird an vielen Stellen ignoriert.

Zudem: Das wörtliche Bibelverständnis, wo immer es Sinn macht ist die einzige Auslegungsmethode, die zählt. Aber die moderne „Emerging Church“ und ihre Ableger bevorzugen bildliche Auslegungen, die immer so oder so ausfallen können.

Sie diskutieren über eine Neudefinition der Geschlechter, und einen veränderten Schöpfungsbericht, Ehe und Ehescheidung, die Rolle der Frau und Homosexualität.
Aber das ist nicht der Glaube unserer Väter. Und nicht der Glaube von Petrus und Paulus.
Besteht der christliche Glaube nur aus ein paar Kernwahrheiten und in Bezug auf den Rest können wir glauben, was wir wollen?

Wir sollten uns bei der Beantwortung dieser Frage stets vorstellen, dass die Wahrheit der Bibel nicht im luftleeren Raum existiert.

Sie existiert vielmehr in der Wirklichkeit unseres Lebens in der Welt, auf diesem Planeten.
Der Teufel, unser „Ich“ und der mit Sünde durchtränkte Planet Erde erzeugen eine Umgebung, in der so viel Lüge und Böses existiert, wie Luft zum Atmen.

Lügen über Gott, den Menschen, das Glück des Menschen, und das Leben nach dem Tod.
Wilde Theorien über den Ursprung wie der Darwinismus und die Evolutionstheorie.
Lügen und Täuschungen über die Geschlechter, über das „wie“ und „woher“ des Menschen.
An jedem einzelnen Tag gehen wir durch ein hoch explosives Minenfeld von Halbwahrheiten und Unwahrheiten.

Hebräer 5.13-14: Denn jeder, der noch Milch genießt, ist richtiger Rede unkundig, denn er ist ein Unmündiger; die feste Speise aber ist für Erwachsene, die infolge der Gewöhnung geübte Sinne haben zur Unterscheidung des Guten wie auch des Bösen. 

Die Unterscheidung von gut und böse will erlernt sein, braucht Zeit und Geduld. Aber diese Investition lohnt sich.

Sie nährt uns im Glauben. Sie hilft uns, in der biblischen Lehre stark zu werden und durch die Minenfelder von Unwahrheiten unserer Tage sicher hindurch zu kommen.
Wie wenden wir unsere gewonnene Erkenntnis in Bezug auf den zurzeit stattfindenden Abfall vom biblischen Glauben an?

Obwohl uns die Geschichte der letzten 2000 Jahre, also des Zeitalters der Gemeinde, deutlich macht, dass die Wahrheit der Bibel bis heute bewahrt werden konnte, auch wenn es nicht immer leicht war.

Mutige Reformatoren wie Luther, Calvin und Zwingli waren nötig, um im entscheidenden Augenblick einen festen Stand bezüglich des Wortes Gottes einzunehmen.
Und die Gemeinde Jesu zu ihren Wurzeln zurückzurufen.

Judas 1.3: Geliebte, da ich allen Fleiß anwandte, euch über unser gemeinsames Heil zu schreiben, war ich genötigt, euch zu schreiben und zu ermahnen, für den ein für alle Mal den Heiligen überlieferten Glauben zu kämpfen.

Der Glaube, den Judas hier beschreibt, ist die ganze Wahrheit, so wie wir sie im Alten und Neuen Testament vorfinden.

Diese Wahrheit ist kein Entwicklungsprozess. Sondern sie wurde uns vollständig von Anfang an anvertraut. Jetzt gilt es, wenn nötig auch dafür zu kämpfen.

Gegen Irrlehrer, Wölfe im Schafspelz, Betrüger, Abgefallene.
Gottes Wort wurde für einfache Menschen geschrieben. Wer sich im Geist, also mit der Hilfe des Heiligen Geistes mit dem Wort Gottes auseinandersetzt, wird es auch verstehen.
Unser Glaube ist in erster Linie kein Gefühl. Er ist eine Überzeugung, die auf Fakten beruht.
Wir müssen unsere Gedanken stets an der Bibel ausrichten, ungeachtet der populären Denkweise oder zeitgenössischen Glaubenserscheinungen oder wechselnder theologischer Trends.

Die Wahrheit unseres Glaubens ist so entscheidend für uns und unsere Umgebung, weil sie den Charakter und das Wesen Gottes widerspiegelt.
Alle Wahrheit kommt von Gott.

Römer 3.4: Das sei ferne! Vielmehr sei es so: Gott ist wahrhaftig, jeder Mensch aber Lügner, wie geschrieben steht: "Damit du gerechtfertigt werdest in deinen Worten und den Sieg davonträgst, wenn man mit dir rechtet."

Wenn wir seine Wahrheit ausleben, ehren wir ihn und beten ihn an. Und niemand kann uns in die Irre führen.

Und: Wir können uns nicht aussuchen, was wir über den Vater, den Herrn Jesus und den Heiligen Geist glauben wollen.

Wenn wir Glaubensinhalten gleichgültig oder zweifelnd gegenüber stehen, bleiben wir unreif und kraftlos. Beispiel Israel: Viele Christen glauben, dass die Segnungen von Israel auf die Gemeinde übergegangen sind.

Das ist falsch. Gott hat mit seinem Volk Israel einen unumkehrbaren Bund geschlossen, den er ganz sicher zu 100% erfüllen wird.
Wir müssen der Bibel gestatten, unseren Glauben, unser Denken, unseren Charakter, unser Wesen zu entwickeln.

Gesunde biblische Lehre schützt uns vor den Lügen Satans. Je mehr wir die biblische Wahrheit kennen und uns an sie halten, desto stärker werden wir geistlich. 
Und desto mehr Freude am Leben gewinnen wir.

Lehrmäßiges Unterscheidungsvermögen ist eine geistliche Fähigkeit, die man mit der Zeit erlernt. Und nicht mit einer einzigen Predigt oder einem einzigen Buch.
Die Israeliten wanderten 40 Jahre durch die Wüste – erst dann kamen sie in ihr Land. Ich bin fast 40 Jahre an Christus gläubig – und erst jetzt macht mir mein Leben so richtig Spaß.

Matthäus 7.13-14: Geht hinein durch die enge Pforte! Denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind, die auf ihm hineingehen. Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden.

Ohne klares Schriftverständnis und die bleibende Ausrichtung unseres Verstandes und Herzens am Wort Gottes, wird die Wahrheit in uns verblassen und sich unseren Gefühlen und der veränderten Zeit anpassen.

Wenn wir die Bibel wieder und wieder studieren, schlagen die Gedanken Gottes in unserem Denken Wurzeln. Diese Art von Unterscheidungsvermögen entwickelt sich weiter, wenn wir den schmalen Weg mit dem gehen, der die Wahrheit verkörpert.

Wir brauchen diese Art von Fundament in unseren unruhigen Zeiten.

Der Herr segne und behüte dich. Der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sei Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.
 

108.) Von Noah und Lot lernen.


Ihr Lieben,

ich begrüße Euch alle ganz herzlich und freue mich auf die gemeinsame Zeit mit Euch allen.

Heute wollen wir uns fragen, was wir von Noah und Lot lernen können.

Noah baute die Arche und überlebte mit seiner Familie und vielen Tieren auf diese Weise die absolut tödliche Sintflut. Denn außerhalb der Arche überlebte niemand. Gott vernichtete alles Leben. 

Nur 8 Menschen überlebten in der Arche. 

Lot war ein Neffe von Abraham, der Sohn seines Bruders Haran. Er wohnte in Sodom in der Jordanebene.

Die Einwohner der Städte Sodom und Gomorra hatten sexuelle Praktiken entwickelt und praktizierten diese in aller 

Öffentlichkeit und zwar ohne jede Scham und ohne jede Ausnahme. Bis auf Lot und seine Familie.

Lot weigerte sich, bei den unmenschlichen Abartigkeiten mitzumachen.

Jesus erwähnt in seinen Endzeit Warnungen an seine Jünger diese beiden gerechten Männer aus frühmenschlicher Zeit als ein Beispiel auch für uns: Die gerechten Prediger Noah und Lot.

Lukas 17.26-30: Und wie es in den Tagen Noahs geschah, so wird es auch sein in den Tagen des Sohnes des Menschen: Sie aßen, sie tranken, sie heirateten, sie wurden verheiratet bis zu dem Tag, da Noah in die Arche ging und die Flut kam und alle umbrachte. Ebenso auch, wie es geschah in den Tagen Lots: Sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten; an dem Tag aber, da Lot von Sodom hinausging, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte alle um. Ebenso wird es an dem Tag sein, da der Sohn des Menschen offenbart wird.

Jesus beschreibt prophetisch seine Wiederkunft auf die Erde. Es ist gleichzeitig eine dringliche Warnung an seine Jünger in jedem Abschnitt der Gemeindezeit, wachsam zu bleiben.

Also gilt diese Warnung von Jesus auch uns.

Jesus Christus beschreibt in diesem Bibelabschnitt drei Gruppen von Menschen, wenn er am Ende der Trübsal auf die Erde zurückkommt.

Einmal diejenigen, die sich auch in der dramatischen, 7jährigen  Trübsalszeit immer noch weigern, Jesus Christus ihr Herz zu öffnen. Er vergleicht sie mit den Menschen zur Zeit Noahs, die alle in der Sintflut umkamen.

Diese Gruppe von Menschen ist unvorbereitet und verharrt in ihren Sünden, lehnt das Gnadenangebot Gottes strikt ab, und wird vernichtet werden.

Diejenigen, die Christus während der Trübsal annehmen, werden durch Noah und seine Familie repräsentiert.

Sie werden gerettet werden.

An den Zeichen der Endzeit werden diese Gläubigen fast den genauen Zeitpunkt der Rückkehr Jesu ablesen können. Sie werden vorbereitet sein und gerettet werden.

Und dann sind da noch die Christen der heutigen Zeit, die wahre und unsichtbare christliche Gemeinde, die den Abfall vom Glauben unbeschadet überstanden hat. Sie wissen nicht genau, wann Christus kommt, um sie in den Himmel zu sich zu holen. 

Die in Christus Gestorbenen und die in Christus Lebenden. Sie warten auf die baldige Entrückung.

Was also haben diese beiden frühen Perioden der menschlichen Vergangenheit besonderes an sich, dass Jesus sie beispielhaft und betont seinen Jüngern vorhält, damit niemand von ihnen verloren geht.

Gottes Propheten warnten die Menschen jeweils mit höchster Dringlichkeit zu beiden Zeitpunkten der Vergangenheit. Sie beschworen die Menschen, von ihren Sünden zu lassen, sich zu Gott hinzuwenden, Buße zu tun, also um Vergebung zu bitten, und so mit göttlich-garantierter Sicherheit das eigene Leben zu retten. 

Denn Gottes Gericht würde die sündigen, uneinsichtigen Menschen der ersten Gruppe komplett vernichten.

1.Mose 6.8: Noah aber fand Gunst in den Augen des HERRN.

Wir wollen uns jetzt mit diesen beiden Zeitpunkten der menschlichen Vergangenheit auseinandersetzen.

Und deren Prinzipien auf uns und unsere Zeit anwenden.

Die herausragenden Merkmale der Noah-Zeit und der Lot-Zeit waren:

Der andauernde Fokus auf das „ich“, die weltliche Dominanz, die Sorge allein der Welt zu genügen – ohne auch nur an den Gott der Bibel und sein unfehlbares Wort zu denken.

Die Besessenheit der meisten Menschen von finanziellem Wohlstand, ohne jede Rücksicht auf andere: Sie aßen, tranken, kauften, verkauften, heirateten und wurden verheiratet, pflanzten und bauten.

Zudem: Der ungeheuer starke Anstieg von Gewalt und der gleichzeitig stattfindende totale Verfall der sexuellen Moral.

Die offene Anwesenheit von gefallenen Engelwesen und ihr sündiger sexueller Kontakt zu den Menschen der damaligen Zeit brachten Riesen hervor.

Der zunehmende Einfluss dämonischer Kräfte auf Teile der Menschheit, wie in der Bibel angekündigt, bestimmt auch die Endzeit.

Deshalb müssen wir die tiefe Verderbtheit vollends verstehen, in die die Welt abgleiten wird in den Tagen vor der Wiederkunft Jesu auf die Erde.

2.Petrus 2.4-6: Denn wenn Gott Engel, die gesündigt hatten, nicht verschonte, sondern sie in finsteren Höhlen des Abgrundes gehalten und zur Aufbewahrung für das Gericht überliefert hat; und wenn er die alte Welt nicht verschonte, sondern nur Noah, den Prediger der Gerechtigkeit, als achten neben sieben anderen bewahrte, als er die Flut über die Welt der Gottlosen brachte; und wenn er die Städte Sodom und Gomorra einäscherte und zur Zerstörung verurteilte und denen ein Beispiel setzte, die künftig gottlos sein würden.

Am Ende der Endzeit, an dem wir uns jetzt ganz sicher befinden, werden die Dinge sich so sehr zuspitzen und verschlechtern und zwar in dieser Dekade der zwanziger Jahre, dass Gott der Vater gegen Ende dieser Zeit eine in vielen Punkten der Sintflut ähnelnde Strafe über die Welt ausgießen wird.

Eine Strafe, wie sie die Menschen in Sodom und Gomorra erlebten, als nur Lot und seine Töchter gerettet wurden. 

Zefanja 1.14-18: Nahe ist der große Tag des HERRN; er ist nahe und eilt sehr. Horch! Der Tag des HERRN ist bitter. Da schreit selbst der Held. Ein Tag des Grimms ist dieser Tag, ein Tag der Not und der Bedrängnis, ein Tag des Verwüstens und der Verwüstung, ein Tag der Finsternis und der Dunkelheit, ein Tag des Gewölks und des Wolkendunkels, ein Tag des Horns und des Kampfgeschreis gegen die befestigten Städte und gegen die hohen Zinnen. Und ich werde die Menschen ängstigen, so dass sie einhergehen wie die Blinden, weil sie gegen den HERRN gesündigt haben. Ihr Blut wird verschüttet werden wie Staub und ihre Eingeweide wie Kot. Auch ihr Silber, auch ihr Gold wird sie nicht retten können am Tag des Grimms des HERRN; und durch das Feuer seines Eifers wird das ganze Land verzehrt werden. Denn Vernichtung, ja, Entsetzen wird er wirken bei allen Bewohnern des Landes.

Was dieser Text im Einzelnen meint, kannst du im Buch der Offenbarung nachlesen. Aber das Grauen dieser 7 Jahre kann man, wie ich finde, auch hier beim alttestamentlichen Propheten Zefanja schon ganz gut verstehen.

Die Bibel warnt in vielen Büchern die Menschen vor der Trübsal, der Zeit, wenn der Zorn Gottes auf die Erde ausgegossen wird.

Der biblische christliche Glaube, das Vertrauen allein auf den Gott der Bibel, seinen Sohn Jesus Christus und den Heiligen Geist Gottes – das ist das Gebot dieser Stunde.

Wie Noah und Lot allein durch ihr Vertrauen auf den Gott der Bibel gerettet wurden, das ist aktenkundig.

Die Welt ist in allerlei Endzeit Täuschungen gefallen und auch vor der Gemeinde Jesu haben diese Endzeit Täuschungen nicht halt gemacht.

Bei der 5. Posaune in Offenbarung 9. Kapitel wird die Unterwelt, in der die gefallenen Engel der Noahzeit bis jetzt eingesperrt waren, geöffnet und die Dämonen werden auf die Erde gelassen.

Von dort werden sogenannte Mischwesen, die weder Engel noch Menschen sind, auf die Menschheit losgelassen und allein die Vorstellung daran würde reichen, mich noch heute zu Jesus zu bekehren. 

Sie werden wie Skorpione die Menschen peinigen und zwar 5 Monate lang. Niemand wird in dieser Zeit sterben können, jeder muss die Pein bis zum bitteren Ende aushalten.

Offenbarung 12.7-12: Und es entstand ein Kampf im Himmel: Michael und seine Engel kämpften mit dem Drachen. Und der Drache kämpfte und seine Engel; und sie bekamen nicht die Übermacht, und ihre Stätte wurde nicht mehr im Himmel gefunden. Und es wurde geworfen der große Drache, die alte Schlange, der Teufel und Satan genannt wird, der den ganzen Erdkreis verführt, geworfen wurde er auf die Erde, und seine Engel wurden mit ihm geworfen. Und ich hörte eine laute Stimme im Himmel sagen: Nun ist das Heil und die Kraft und das Reich unseres Gottes und die Macht seines Christus gekommen; denn hinabgeworfen ist der Verkläger unserer Brüder, der sie Tag und Nacht vor unserem Gott verklagte. Und sie haben ihn überwunden wegen des Blutes des Lammes und wegen des Wortes ihres Zeugnisses, und sie haben ihr Leben nicht geliebt bis zum Tod! Darum seid fröhlich, ihr Himmel und die ihr in ihnen wohnt! Wehe der Erde und dem Meer! Denn der Teufel ist zu euch hinabgekommen und hat große Wut, da er weiß, dass er nur eine kurze Zeit hat. 

In den Tagen Noahs kamen die Wassermassen aus der Tiefe und von oben. In der Großen Trübsal wird die Tiefe, wo die Dämonen eingesperrt sind, erneut geöffnet und aus dem Himmel kommen die gefallenen Engel auf die Erde, um die Menschen zu quälen.

Für die Ungläubigen ein weiterer Grund zu spotten. Alles Christliche als Märchen abzutun.

Ich bete, dass doch der eine oder andere sich zu Jesus Christus hinwendet und bekehrt.

Offenbarung 22.7: 7 Und siehe, ich komme bald. Glückselig, der die Worte der Weissagung dieses Buches bewahrt! 

Lukas 21. 34-36: Hütet euch aber, dass eure Herzen nicht etwa beschwert werden durch Völlerei und Trunkenheit und Lebenssorgen und jener Tag plötzlich über euch hereinbricht wie ein Fallstrick! Denn er wird über alle kommen, die auf dem ganzen Erdboden ansässig sind.  Wacht nun und betet zu aller Zeit, dass ihr imstande seid, diesem allem, was geschehen soll, zu entfliehen und vor dem Sohn des Menschen zu stehen!

Segen: Der Herr segne und behüte dich. Der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.   

 


107.)   Bitte hör das Rufen Jesu.

Ihr Lieben,

Ich danke Euch für Eure Treue und ich freue mich auf die gemeinsame Zeit mit Euch.

Ich möchte die Überschrift noch einmal wiederholen: Bitte höre das Zentrum, das Innerste der Botschaft Jesu an dich.

Es geht Jesus nicht darum, irgendjemand zu verurteilen, sondern es geht ihm einzig und allein darum, dass du und deine Lieben, Deine Familie und deine Freunde sein Rufen hört. Und darauf eingeht.

Wenn du dich noch nicht mit ganzem Herzen zu Jesus hin bekehrt hast.

Noch hast du Zeit. 

Doch der erwartete endzeitliche Sturmwind wird schon bald ein noch nicht erlebtes Ausmaß annehmen.

Der Orkan, der heranbraust, stellt alles in den Schatten, was Menschen bisher erlebt haben. Alles!

Deshalb meine ungeduldige Frage an dich: Hast du inzwischen „ja“ gesagt zu Jesus?

Hast du den einzigen Zufluchtsort, nämlich Jesus, als Schutzraum zusammen mit den Deinen aufgesucht?

Um sicher zu sein, wenn der Sturm des Zornes Gottes kommt? 

Offenbarung 9.4: 4 Und es wurde ihnen gesagt, dass sie nicht dem Gras der Erde, auch nicht irgendetwas Grünem, auch nicht irgendeinem Baum Schaden zufügen sollten, sondern den Menschen, die nicht das Siegel Gottes an den Stirnen haben.

Hast du das Siegel Jesu auf der Stirn?

Hass hat auf der Erde die Liebe verdrängt. Und Eigenliebe hat vielfach Gott ersetzt. Das „ICH“ regiert.

Alles, was dir gefällt, das darfst du auch tun. Alles, wohlgemerkt. Auch das, was früher verboten war.

Der Papst bittet auch darum, dass alle Gläubigen aller Religionen sich vereinen, damit wir alle weiter existieren können.

Nur kein Fundamentalismus, keine Bibel, so der Papst.

Das, ihr lieben Freunde, ist unheilvoll und drohend.

Deine einzige Antwort darauf: Berge dich jetzt bei Jesus. Suche Unterschlupf bei Jesus. Nur bei Jesus ist Sicherheit. 

Hast Du die Corona-Pandemie geheilt überstanden?

Das war so etwas wie die allerletzte Warnung.

Berge dich jetzt bei Jesus.

Du kannst auch spotten und sagen: „Das alles kenne ich, das habe ich schon so oft gehört. Mein ganzes Leben. Ich brauche Jesus nicht, ich habe mich anderweitig abgesichert.“

Ich sage dir heute: Allein Jesus kann dich retten! Such allein bei Jesus Unterschlupf.

Du kannst auch sagen: „Die Bundesregierung wird das schon regeln, so wie sie die Corona-Geschichte geregelt hat.“

Oder die EU wird das regeln.

Du kannst aber auch die Dinge der letzten Jahre, Monate, Wochen, Tage nüchtern anschauen und sagen:

Offenbarung 9. 6: Und in jenen Tagen werden die Menschen den Tod suchen und werden ihn nicht finden und werden zu sterben begehren, und der Tod flieht vor ihnen.

„Ja, vielleicht brauche ich doch diesen Weckruf – ich wende mich jetzt Jesus zu. Ich suche Unterschlupf allein bei ihm.“

Erinnerst du dich noch an den verheerenden Tsunami vor einigen Jahren, der über dem Pazifik wütete? 250.000 Menschen starben durch die Todeswelle!

Aber vor dir liegt eine Zeit, die den Tsunami weit in den 
 Schatten stellt. 

Die unfehlbare Bibel sagt dazu: Wenn Gott diese Zeit nicht abgekürzt hätte, würde kein Fleisch überleben.

Der Zorn Gottes wird in Kürze auf die Erde ausgeschüttet.

Was musst du tun, um diesen Zorn Gottes zu überleben?

Zuflucht bei Jesus suchen, das ist die allein gültige Antwort.

7 Jahre lang gießt Gott der Vater seinen Zorn auf die ungläubige Welt aus. Weißt du, was das heißt?

Offenbarung 16.21: Und ein großer Hagel, wie zentnerschwer, fällt aus dem Himmel auf die Menschen nieder; und die Menschen lästerten Gott wegen der Plage des Hagels, denn seine Plage ist sehr groß.

Nicht Golfball große Hagelkörner, sondern zentnerschwere Hagelsteine werden in diesen 7 Jahren auf die Erde fallen.

Offenbarung 8.7: Und der erste posaunte: und es kam Hagel und Feuer, mit Blut vermischt, und wurde auf die Erde geworfen. Und der dritte Teil der Erde verbrannte, und der dritte Teil der Bäume verbrannte, und alles grüne Gras verbrannte. 

Ein Drittel von allem wird verbrennen. Das sind nahezu alle 5  Kontinente. 

Offenbarung 8.8-9: Und der zweite Engel posaunte: Und etwas wie ein großer feuerflammender Berg wurde ins Meer geworfen; und der dritte Teil des Meeres wurde zu Blut. Und es starb der dritte Teil der Geschöpfe im Meer, die Leben hatten, und der dritte Teil der Schiffe wurde zerstört.

Der dritte Teil des Meeres, ein Drittel der Fische, der dritte Teil der Schiffe wird zerstört werden.

Stopp! Halt ein und denke darüber nach!

Bist du sicher? Gerettet? Bei Jesus?

Jesus allein gibt dir Sicherheit.

Und Jesus warnt dich, wenn du jetzt zögerst: Denk daran, wie es war, als Noah in die Arche ging. Die übrigen Menschen taten alles so, wie sie es immer getan hatten: Kaufen, Verkaufen, Heiraten, bauen, pflanzen.

Und alle kamen um. Alle!

Auch die Frau mit dem Kind an der Hand. Alle.

Die Menschen werden flehen, dass die Felsen auf sie fallen, weil der Zorn des Lammes Gottes sie zerreist.

Offenbarung 9.10: und sie haben Schwänze gleich Skorpionen und Stacheln, und ihre Macht ist in ihren Schwänzen, den Menschen fünf Monate zu schaden.

Stell dir vor, du sitzt allein im Wohnzimmer und hältst ein Foto von Deiner Frau in der Hand. Sie hatte sich rechtzeitig zu Jesus bekehrt. Du warst noch unentschlossen.

Und als Jesus rief: „Komm hier herauf“, da verschwand sie.

Als sie noch bei dir war, betete sie immer wieder für dich.

Was für dich bleibt? Das Foto, die Erinnerung, das gemeinsam Erlebte.

Dass die tatsächliche Entrückung der Gemeinde passiert ist – du hast es einfach nicht geglaubt. Aber jetzt weißt du, dass die Bibel in allem Recht hat.

Doch jetzt ist es zu spät.

Offenbarung 9.12: Das eine Wehe ist vorüber; siehe, es kommen noch zwei Wehe nach diesen Dingen.

Deshalb such den Schutzraum Jesus auf. Noch heute wende dich an Jesus, sag einfach: Ja Jesus, rette mich jetzt!

Stell dir vor, du sitzt in deinem Auto und fährst zusammen mit deiner Frau auf der Autobahn irgendwo in Deutschland.

Ja, die Autobahn ist unser ganzer Stolz.

Doch dann teilt sich plötzlich die Betondecke, eine Schlucht tut sich auf.

Und du landest samt Auto und Frau in den Bäumen eines nahen Waldes. Und neben dir, über dir, unter dir erblickst du hunderte von anderen Autos, die wie du in den Bäumen gelandet sind.

Das Hupen um dich herum hat etwas Gespenstisches.

Du siehst dich um, und dir wird klar, dass du nichts zu essen oder zu trinken dabei hast.

Dir wird klar, dass bis zur Ankunft von Rettern Stunden vergehen können. Vielleicht Tage.

Also willst du deinen Arm um deine Frau legen.

Du weißt, dass eure Liebe in den letzten Jahren erkaltet ist und jeder seinen eigenen Weg beschritten hat.

Und jetzt? Deine Frau schlägt dich auf deinen Arm und sagt: „Jeder von uns ist für sich selbst zuständig.“

Und im Autoradio gibt es eine Sondermeldung: Die Autobahn ist auf einer Strecke von 20 Kilometern völlig zerstört worden durch einen unerwarteten Erdstoß. Die Rettungskräfte können den Unfallort nicht erreichen.

Im Radio sprechen sie von einer notwendigen kosmischen Bereinigung der angespannten Situation.

Willst du jetzt zu Jesus rufen? Noch ist die Zeit nicht abgelaufen, für deine Ewigkeit zu sorgen.

Wirst du jetzt nachhaltig gewarnt, so nachhaltig, dass du dich ernsthaft an Jesus wendest?

„Jesus hilf mir jetzt“.

Der Herr segne und behüte dich. Der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden. 

 

  

 

 

 


106. Besuch im dritten Himmel.


Ihr Lieben alle in der deutschsprachigen Welt,

Ich grüße Euch alle ganz herzlich und freue mich auf die gemeinsame Zeit mit Euch.
In den letzten Jahren beschrieben charismatische Christen überall in der Welt, dass sie im dritten Himmel gewesen seien und sich dort mit dem Himmlischen Vater und mit dem Herrn Jesus unterhalten hätten.

Auch im deutschsprachigen Raum kenne ich etliche Leute, die das von sich behaupten.
Deshalb möchte ich den Sachverhalt gerne anhand der Bibel untersuchen.
Wenn ein Christ behauptet, im dritten Himmel gewesen zu sein, bezieht er sich regelmäßig auf den Apostel Paulus.

Denn der sagte ja auch von sich, dass er im dritten Himmel gewesen sei.
2.Korinther 12. 2-5: Ich weiß von einem Menschen in Christus, dass er vor vierzehn Jahren - ob im Leib, weiß ich nicht, oder außer dem Leib, weiß ich nicht; Gott weiß es -, dass dieser bis in den dritten Himmel entrückt wurde. Und ich weiß von dem betreffenden Menschen - ob im Leib oder außer dem Leib, weiß ich nicht; Gott weiß es -, dass er in das Paradies entrückt wurde und unaussprechliche Worte hörte, die auszusprechen einem Menschen nicht zusteht.  Über diesen will ich mich rühmen; über mich selbst aber will ich mich nicht rühmen, nur der Schwachheiten.   

Paulus spricht von sich selbst. Er weiß nicht genau, wie das damals war. Er sagt, es sei vor 14 Jahren passiert. Er beschreibt, an was er sich erinnert.

Er sagt, dass es großartig war. Er beschreibt offenbar eine Vision, die er hatte. Er beschreibt, was in der Bibel steht.

Eine Vision ist ein geistlicher Eindruck. Solche Visionen hatte Paulus immer wieder:
Die erste Vision hatte er bei seiner Bekehrung auf der Straße nach Damaskus. Kurz danach eine zweite Vision, dass nämlich ein Mann namens Ananias zu ihm kommen würde.
Die dritte Vision, die Paulus empfing, zeigte ihm, dass er zu den Heiden oder Nationen berufen worden war.

In einer 4.Vision gebot ihm der Heilige Geist nach Mazedonien zu reisen.
In einer 5. Vision wurde er vom Heiligen Geist ermutigt, als Schwierigkeiten in Korinth auftraten.

Apostelgeschichte 18.9-10: Der Herr aber sprach durch eine Erscheinung in der Nacht zu Paulus: Fürchte dich nicht, sondern rede, und schweige nicht! Denn ich bin mit dir, und niemand soll dich angreifen, dir Böses zu tun; denn ich habe ein großes Volk in dieser Stadt.

Schließlich erfuhr er in einer weiteren Vision, dass er in Jerusalem verhaftet werden würde.

Apostelgeschichte 23.11: In der folgenden Nacht aber stand der Herr bei ihm und sprach: Sei guten Mutes! Denn wie du meine Sache in Jerusalem bezeugt hast, so musst du sie auch in Rom bezeugen.

Eine weitere Vision wird uns gezeigt, als Paulus mit dem Schiff nach Rom unterwegs war.
Und schließlich sein visionäres Verständnis der Geheimnisse in Christus Jesus wie in der Vision in Epheser 3.5 dargestellt.

Epheser 3.4-5: beim Lesen könnt ihr meine Einsicht in das Geheimnis des Christus merken, das in anderen Geschlechtern den Söhnen der Menschen nicht zu erkennen gegeben wurde, wie es jetzt seinen heiligen Aposteln und Propheten durch den Geist offenbart worden ist.

Paulus beschreibt, wie die Apostel und Propheten das Neue Testament durch tiefe Einsichten in das Geheimnis Christi mit Jesus zusammen begründet haben.

In allem wird klar, dass Paulus, der ja zuvor als Christenverfolger sich einen Namen gemacht hatte, jetzt tatsächlich die Seiten auf übernatürliche Weise gewechselt hatte und ein Christusgläubiger Jude zur Unzeit, wie er es nennt, geworden ist.

Die Kritiker von Paulus waren alle möglichen esoterischen und okkulten Leute, deren scheinbare Geistlichkeit auf die babylonischen Anfänge und deren Ausdehnung im Nahen und Mittleren Osten und Teile von Europa zurück zu führen waren.

Paulus musste auf seinen Missionsreisen sich ihrer immer wieder solcher Leute erwehren. Der ganze griechisch-römische Raum war voll von Okkultisten, die sich höherer geistlicher Erkenntnisse rühmten, durchsetzt.

Paulus setzt sich überall gegen sie durch und gründet überall christliche Gemeinden. Insofern wundert es nicht, dass Jesus ihm Visionen im Heiligen Geist schenkte. Und zwar in einem Maß, wie kaum einem anderen geistlichen Leiter.

Insofern ist die recht nüchterne Beschreibung seiner Vision vom Dritten Himmel eine Bestätigung seiner Autorität als wahrer Apostel Christi.

Er benutzt keine Trancezustände wie oft von Esoterikern angewandt, keine besonderen Techniken, keine Meditation, kein Soaking, keine rituellen Tänze, keine Bewusstseins-erweiternden Substanzen, sondern er beschreibt alles in einem Brief an die Gemeinde in Korinth, von der er weiß, dass sie seine Einlassungen auch verstehen.

Noch ein Wort zum Begriff: Der dritte Himmel.
Der erste Himmel ist das, was wir über uns sehen. Der zweite Himmel ist traditionell der Teil, wo Sonne, Mond und Sterne ihren Sitz haben und der dritte Himmel ist da, wo Gott wohnt.
Der dritte Himmel wird auch Paradies genannt.

2.Korinther 12.4: dass er in das Paradies entrückt wurde und unaussprechliche Worte hörte, die auszusprechen einem Menschen nicht zusteht.

Hier spricht Paulus vom dritten Himmel, in den ihn seine Vision führte.

Offenbarung 2.7: Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem werde ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, welcher in dem Paradies Gottes ist.

Hier ermutigt Jesus die Gemeinde in Ephesus, eine Überwinder Gemeinde zu bleiben und nicht abzufallen vom Glauben.

Da, wo ganz sicher die Gegenwart Gottes wohnt und auch für Menschen zu finden ist.
Da, wo die durch den Sündenfall zerstörte Gemeinschaft mit Gott, in Zukunft stattfinden wird.
Das sagt das allgemeine Verständnis.

Diesen Ort hat Paulus in seiner Vision gesehen. Und er hat die Gegenwart Gottes erlebt, ob nun außerhalb seines Körpers oder innerhalb seines Körpers.

Wir wissen von Johannes, als dieser auf der Insel Patmos war, dass er im Geist war, als er die Offenbarung empfing. Er beschreibt es so, als wenn es sich direkt vor seinen Augen abspielte – auch die Dinge im Himmel.

Er machte also ebenso wenig eine Seelenreise, war ebenfalls nicht im Trance.
Nur Gott weiß, wie sich alles wirklich zugetragen hatte. Weder Paulus noch Johannes konnten das anders erklären als sie es taten.

Weder Paulus noch Johannes sprachen mit Gott dem Vater, Gott dem Sohn oder Gott dem Heiligen Geist.

Die Engel warnten Johannes, ja nicht auf die Idee zu kommen, sie, die Engel anzubeten.
Bei Paulus gehen wir davon aus, dass er vier Möglichkeiten hatte, auf das Erlebte zu reagieren: 1. Er durfte nicht aussprechen, was er gesehen hatte. 2. Er konnte nicht die richtigen Worte finden. 3. Er würde Schaden nehmen, wenn er es doch täte. 4. Wenn er die ganze Vision erzählt hätte, würden die Leute denken, er hätte den Verstand verloren.

Paulus ging also mit großem Respekt und Ehrfurcht mit dem Erlebten um.
Ganz anders verhalten sich die Christen in unserer Zeit: Sie berichten ausführlich vom Himmel, mit allen möglichen Details, die sie gesehen oder erlebt haben.

Sie sprechen im Gegensatz zu Paulus mit dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Sie verraten unbekannte Details aus dem Himmel. So zum Beispiel über Engel und ihre Aufgaben in Bezug auf die Christen.

Das sind oft lauter Dinge, die so nicht in der Bibel stehen.
Und was interessant ist, die Leute, die vorgeben, einen persönlichen Besuch im dritten Himmel erlebt zu haben, die wollen in aller Regel nichts von der biblischen Endzeit wissen.
Und nichts vom prophetischen Teil der Bibel.

Das muss uns nachdenklich machen. Und uns muss nachdenklich machen, dass immer Trennung im Raum steht.

Das heißt: Entweder du akzeptierst den Besuch der entsprechenden Person im Himmel, so wie er oder sie ihn darstellt, oder du bist nicht einverstanden, dann bist du auch getrennt von allen göttlichen übernatürlichen Segnungen.

Das hat in meinen Augen etwas mit einem falschen endzeitlichen Propheten zu tun.
Wer die Schrift ablehnt, wer die Endzeit ignoriert, wer Jesu Aufruf ausschlägt, wachsam zu sein, falsche Christusse und falsche Propheten zu entlarven, der bringt sich selbst in allergrößte Gefahr.

Es ist richtig, dass der geisterfüllte Christ mit Christus an himmlischen Orten ist. Und dass der priesterliche Dienst des geisterfüllten Gläubigen das Gebet zum Vater ist.

Epheser 2.6: Er hat uns mitauferweckt und mitsitzen lassen in der Himmelswelt in Christus Jesus.

Wir leben in dem  vollendeten Werk Jesu Christi, das ausreicht, uns in die ewige Herrlichkeit mit dem Vater und dem Sohn zu bringen.

Wir sind durch das, was Jesus für uns getan hat, gerettet, für immer gerettet. Unsere Aufgabe besteht darin, bis zur Entrückung auf der Erde Gastrecht zu beanspruchen, um in ganz kurzer Zeit von Jesus in einem „Nu“ verwandelt und in den Himmel empor gehoben zu werden.
Wir wissen aus vielen Punkten in der Kirchengeschichte, dass falsche Zeichen und falsche geistliche Tendenzen in eine falsche Richtung führten und führen.

Hier auf der Erde nehmen die falschen und satanisch-inspirierten Zeichen zu und viele lassen sich dadurch täuschen.

Und wir wissen, dass die schlimmsten Täuschungsmanöver aus der Mitte der Gemeinde Jesu kommen. Die Neue Apostolische Reformation von William Branham und C.Peter Wagner sind überwältigende Beispiele. 

Deshalb warnt uns Jesus: Wachet und betet! Und das tun wir.

Der Herr segne und behüte dich. Der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.


105. Die schlimmsten Irrlehren in unserer Zeit.


Ihr Lieben, ich grüße Euch alle von ganzem Herzen und freue mich auf die gemeinsame Zeit mit Euch.

Heute muss ich Euch leider mit der größten Gefahr konfrontieren, die es für Gotteskinder gibt: Die Bedrohung von innen. Aus der Gemeindemitte.

Das heißt: Die zerstörerische Kraft, die aus der Mitte der Gemeinde kommt – und nicht von außen, von der ungläubigen Gesellschaft um uns herum.

Das heißt auch: Der schlimmste Gegner der Gemeinde ist der nicht bibeltreue Teil der Gemeinde: Der Teil der Gemeindeglieder, die ihr Denken an die Gesellschaft angepasst haben und von Abschnitten des Wortes Gottes abgefallen sind.

Auch das hat es schon von allem Anfang an gegeben – Irrlehren – vor denen die Apostel in ihren Briefen warnen: Gnostiker, Judaisten, verkappte Satanisten und Luziferianer – Leute die das Evangelium von Jesus Christus in seiner heiligen Gesamtheit nicht akzeptieren wollen.

Paulus, Petrus, Johannes, Jakobus und Judas warnen eindringlich davor.

Jetzt, in der zu Ende gehenden Gemeindezeit entstehen in den letzten 50 Jahren unfassbare Irrlehren in der Mitte der Gemeinde. Und sie werden mitgetragen von den bekanntesten pfingstlich-charismatischen Leitern, Pastoren und Predigern der Gegenwart.

Wir sprechen von der sogenannten „Neuen Apostolischen Reformation“, kurz „NAR“, der furchtbarsten Irrlehre, von der ich je gehört habe.

Betrachten wir sie der Reihe nach.

Die „NAR“ entstand zwischen den 40igern und 60igern des vorigen Jahrhunderts.

Heute ist NAR sehr einflussreich in der ganzen Welt und unglaublich viele bekannte charismatische und pfingstliche Leiter weltweit spielen eine wichtige Rolle in dieser Bewegung.

Ganz besonders betroffen davon sind Asien, Afrika und Lateinamerika. Aber natürlich auch Nordamerika und Europa.

Wichtig ist, sich immer wieder klar zu machen: Diese 5.Kolonne kommt von innen aus der Mitte der Gemeinde und zieht die Gotteskinder auf geheimnisvolle Art weg von Jesus.

Es herrscht eine Art „Bürgerkrieg“ in der Gemeinde Jesu Christi.

Wie gesagt: Es fing in den 40iger Jahren des vorigen Jahrhunderts an. Da gab es einen bekannten Heilungsprediger namens William Branham in den USA. 

Er hatte einen okkult-mystischen Hintergrund und wurde von seinen Anhängern als „Engel der Gemeinde von Laodizea“ verehrt. Er verkündete, dass das Wort Gottes ihm offenbart wurde aus dem Zodiac, den Tierkreiszeichen der Sterne, den ägyptischen Pyramiden und der Bibel.

Das allein ist schon genug, um sich als Christ von der NAR  strikt und mit allem Nachdruck abzuwenden. 

Denn das Wort Gottes kommt ausschließlich aus der Bibel des Alten und des Neuen Testaments. Und sonst nirgendwoher.

William Branham jedoch beschäftigte sich mit Mystik, alten okkulten Quellen, diversen heidnischen Hintergründen, sowie buddistischen und hinduistischen Quellen.

Das alles ist zusammengefasst in einem Buch von Judy Franklin und Ellyn Davis mit Namen: Die Physik des Himmels: Die Theologie der Neuen Apostolischen Reformation.

Das verwendete Hauptargument ist die Tatsache, dass die Autoren behaupten, die Christenheit hätte viel von dem verloren, was heute zu den Praktiken der okkulten und mystischen Bewegungen zählt, und früher auch von Christen praktiziert wurde. Das gelte es wiederzugewinnen.

Was eine krasse Lüge ist.

Und dass diese Dinge für die Christenheit jetzt neu entdeckt und weiterentwickelt werden müssten.

Das betont einer der Hauptakteure in der NAR, der Leiter einer in Kalifornien beheimateten Gemeinde, wenn er sagt: „Wir können heute die alten Geheimnisse, die uns im Laufe der Zeit abhanden gekommen sind, wiederentdecken und das Christsein wieder interessant machen.“

Weiter mit der Geschichte von NAR: In den 60er Jahren war es einer der Professoren am berühmten „Fuller theologischen Seminar“, nämlich
C.Peter Wagner, der die Ideen von Branham und der NAR übernahm.

Er fühlte sich als Vertreter der „Latter Rain Bewegung“, des sogenannten göttlichen Spätregens, einer erwecklichen Ausgießung des Heiligen Geistes, so wie er bei Jakobus und dem Propheten Joel ausgedrückt wird:

Jakobus 5.7: Habt nun Geduld, Brüder, bis zur Ankunft des Herrn! Siehe, der Bauer wartet auf die köstliche Frucht der Erde und hat Geduld ihretwegen, bis sie den Früh- und Spätregen empfange.

Joel 3.1-3: Und danach wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen werde über alles Fleisch. Und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, eure Greise werden Träume haben, eure jungen Männer werden Visionen sehen. Und selbst über die Knechte und über die Mägde werde ich in jenen Tagen meinen Geist ausgießen. Und ich werde Wunderzeichen geben am Himmel und auf der Erde: Blut und Feuer und Rauchsäulen.

Diese göttliche Verheißung ist in der Pfingstbewegung und in der charismatischen Bewegung bereits voll aufgegangen. Den großartigen Abschluss bildete die sogenannte Jesus-People- Erweckung von 1967 bis 1997.

Mehr Salbung, mehr geistliche Kraft – das war das Credo der von Wagner inszenierten und konkretisierten NAR Bewegung.

Er machte sich die Tatsache zu Eigen, dass die Gemeinde Jesu auf der Grundlage der Apostel und Propheten aufgebaut ist. 

Epheser 2.20: Ihr seid aufgebaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten, wobei Christus Jesus selbst Eckstein ist.

Wenn wir diesen Text untersuchen, stellen wir fest, dass mit den Aposteln und Propheten vor allem die inspirierten Träger der neutestamentlichen Offenbarung gemeint sind.

Die Fundamente werden nicht immer wieder neu gelegt, wie die NAR behauptet, sondern grundlegend nur am Anfang. 

Und so bedarf die Gemeinde des Neuen Bundes auch nicht immer wieder grundlegende neue Offenbarungen, sondern mit den 12 Aposteln und neutestamentlichen Propheten wurde unwiederholbar der Grund gelegt, auf dem in den folgenden Jahrhunderten gebaut wird. Und Jesus ist der Eckstein.

Die 12 Apostel des Herrn gaben als autorisierte Ohren- und Augenzeugen das Bild von Jesus vollständig, so wie die Gemeinde es braucht.

Es gibt keine Fortsetzung des Apostelamtes, wie die Gemeinde auch an keiner Stelle angewiesen wird, Apostel einzusetzen.

Seither gibt es kein weiteres ursprüngliches Zeugnis von ihm. Die Weisung der Apostel und Propheten ist komplett und braucht nicht weiter ergänzt zu werden.

Prophetische Menschen als Sprachrohre Gottes sind auch im Neuen Testament zu finden. Trotzdem ist es wichtig zu wissen, dass nicht jeder, der im Neuen Testament prophezeit, ein Prophet im strengen Sinne ist.

Und dem gesamten Volk Gottes verbindliche Anweisungen gibt.

Wie z.B. die alttestamentlichen Propheten es taten.

Im Gegensatz dazu behaupten die Entwickler von NAR, dass jetzt die Zeit gekommen ist, in der Gott neue Apostel beruft und Propheten, damit sie in enger Zusammenarbeit die Erde für die spätere Wiederkunft Jesu bereit machen.

Aber das stimmt so nicht! Jesus kommt laut biblischem Zeugnis in wenigen Jahren auf die Erde zurück. Und die Weisungen für die Gemeinde stehen komplett in der Heiligen Schrift.

Doch zurück zu den Anfängen dieser unsäglichen Irrlehre:

William Branham glaubte nicht an die drei göttlichen Personen, sondern er glaubte und verkündete dass der Vater, der Sohn und der Heilige Geist immer ein und dieselbe Person seien.

Ferner verkündete er, dass es keine Hölle und keinen Feuersee geben würde.

Mit C. Peter Wagner wurde ein neues Kapitel aufgeschlagen. Er lehrte, dass die Wiederherstellung des Amtes des Apostels und des Propheten jetzt in unserer Zeit erfolgen würde und müsste.

Und dass die neuen Apostel größer seien als die 12 Apostel Jesu Christi. Ihre Leiterschaft soll sich auf Gemeinde und Gesellschaft gleichermaßen erstrecken. 

Und dass sich die Propheten den Aposteln unterordnen müssten.

C. Peter Wagner war und blieb der leitende Apostel bis zu seinem Tode am 21. Oktober 2016.

An dieser Stelle erscheint es wichtig, dass wir verstehen, dass keineswegs die ganze Pfingstbewegung und die ganze Charismatische Bewegung an den Pranger gestellt werden.

Das ist nicht der Fall. Ich bin und bleibe evangelikaler, bibeltreuer und charismatischer Christ.

Aber: NAR ist inzwischen ein riesengroßes Netzwerk weltweit, das zumindest in Teilen behauptet, dass Jesus als Mensch eben nur Mensch war und dass er sich in seinem Menschsein zu Gott bekehren musste, wie alle anderen Menschen auch.

Und die NAR behauptet, dass Jesus erst dann wiederkommt, wenn die Gemeinde die ganze Erde mit Hilfe der neuen Apostel und Propheten für Jesus bereitet hat.

Woher die NAR diese Behauptungen ableitet ist nicht klar. Aus dem biblischen Kontext jedenfalls nicht.

Somit bestreitet NAR, dass es eine Entrückung, die Trübsalszeit und die abschließende Wiederkunft Jesu überhaupt gibt. Und ebenso wenig das 1000 Jahre dauernde Friedensreich Jesu.

Nach C. Peter Wagner geht es mit der Gemeinde immer nur bergauf. Durch die Arbeit der Apostel und Propheten. 

Diese haben vor allem 7 wichtige Berge in der menschlichen Gesellschaft zu erobern: Religion, Familie, Erziehung, Medien, Regierung, Kunst, Wirtschaft.

Haupteinsatzorte sind der God TV, einige christliche TV-Stationen, Fernsehen ganz allgemein, die Bloggerwelt, die modernen Mega Gemeinden und Bücher.

Wie gesagt, diese irrige Bewegung lebt davon, dass so ziemlich alles, was Rang und Namen hat, in der weltweiten pfingstlich-charismatischen Szene mit von der Partie ist.

Mystik, Gnostik, Geheimlehren, Okkultismus sind das Handwerkszeug: Du musst dich entleeren, du musst dich nur ganz neu füllen lassen, und der göttlichen Absicht folgen, stets hochspirituelle Erfahrungen machen zu wollen.

Die Wohlstandslehre ist wichtiger Teil dieser Irrlehre.  

Das alles ist ganz ganz harter Tobak!

Darüber muss man gründlich nachdenken! Und seinen eigenen Standpunkt einnehmen. 

Ich vermeide es, Namen zu nennen, versichere aber, dass die bekanntesten Prediger der Mega Churches, der prophetischen Bewegung und des Wohlstandsevangeliums alle dabei sind.

In diesem Sinne möchte ich Euch von ganzem Herzen segnen:

Der Herr segne und behüte dich, der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig, der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden

 

 

104.)  Und es werden Erdbeben und Seuchen sein!


Und du, Daniel, öffne das Buch!

Ihr Lieben, 

heute wollen wir noch einmal auf unseren Globus schauen und ein paar Dinge in euer Bewusstsein rufen, die Euch vielleicht entgangen sind.

Dinge, die für das Ende dieses Zeitalters eine große Bedeutung haben. Weil sie – laut biblischem Zeugnis - vor der Wiederkunft Jesu eintreffen sollen und bereits eingetroffen sind.

Damit können wir erkennen, wie weit die Endzeit schon fortgeschritten ist.

Daniel: 12.4: Und du, Daniel, halte die Worte geheim und versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes! Viele werden suchend umherstreifen, und die Erkenntnis wird sich mehren.

Diese Bibelstelle sagt uns, dass kurz vor der Wiederkunft Jesu das Wissen der gesamten Menschheit explodieren wird. Das ist spätestens mit der Erfindung des Internets und der stetigen Entwicklung von Robotern und künstlicher Intelligenz der Fall.

Matthäus 24.37-38: Aber wie die Tage Noahs waren, so wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein. Denn wie sie in jenen Tagen vor der Flut waren: - sie aßen und tranken, sie heirateten und verheirateten bis zu dem Tag, da Noah in die Arche ging.

Jesus sagt seinen Jüngern, dass es in der letzten Zeit vor der unmittelbaren Wiederkunft Jesu auf der Welt zugehen wird, wie in der Zeit als Noah die Arche baute.

Die Menschen damals wie heute interessieren sich nur für ihren eigenen Alltag: Essen und Trinken, Vergnügen, Sex, Heiraten.

Und einige Teile der Gemeinde Jesu spotten, dass die baldige Wiederkunft Jesu schon immer behauptet wurde, aber nie eingetroffen ist.

Aber für den Gott der Bibel, und die Notwendigkeit, die Bibel wo immer es Sinn macht, wörtlich auszulegen, haben sie keinen Nerv. Obwohl nur dort alles zu erfahren ist, was wirklich von Bedeutung für unser Leben ist.

Lukas 17.28-29: Ebenso auch, wie es geschah in den Tagen Lots: Sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten; an dem Tag aber, da Lot von Sodom hinausging, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte alle um. 

In dieser Bibelstelle wird das zuvor Gesagte noch verstärkt: Denn in Sodom und Gomorra spielten alle möglichen sexuellen Abartigkeiten eine große Rolle. Es war damals so schlimm, dass der Vater im Himmel beide Städte vernichten musste.

Wir denken, dass Gott der Vater sich bei Sodom und Gomorra entschuldigen müsste, wenn er die Entartungen unserer Tage nicht endgültig und nachhaltig bestrafen würde.

Matthäus 24.14: Und dieses Evangelium des Reiches wird gepredigt werden auf dem ganzen Erdkreis, allen Nationen zu einem Zeugnis, und dann wird das Ende kommen.

Das Evangelium des Reiches Gottes auf Erden ist nach unserem Wissen inzwischen auf der ganzen Erde allen Völkern verkündet worden.

Dazu gehört es, dass Jesus als König jetzt bald widerkommt und alle, die an ihn gläubig geworden sind, gehören in dieses Reich Gottes.

Jesus hat durch sein Opfer die Mauer zwischen Juden und Heiden vernichtet. Wir alle sind Bürger in Gottes neuer Welt und im Himmlischen Jerusalem.

Und wir erwarten die Entrückung „täglich“.

Matthäus 24.23-25:  Wenn dann jemand zu euch sagt: Siehe, hier ist der Christus, oder dort! so glaubt es nicht! Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und werden große Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen. Siehe, ich habe es euch vorhergesagt.

Diese Stelle macht deutlich, dass in der letzten Zeit vor der Wiederkunft Jesu viele religiöse Leiter und falsche Propheten aufstehen werden und mit allen Mitteln versuchen werden, die einfachen Menschen zu beeinflussen und auf ihre Seite zu ziehen.

Das sehen wir heute sogar im christlichen Lager, wo sich falsche Propheten von der Bibel entfernt haben und den Menschen unheilvolle Lehren bringen.

Das ist auch bei einer Reihe von sehr bekannten in- und ausländischen geistlichen Leitern und Pastoren in der Welt der Fall.

Lukas 21.11: Und es werden große Erdbeben sein und an verschiedenen Orten Hungersnöte und Seuchen; auch Schrecknisse und große Zeichen vom Himmel wird es geben.

Die Zahl der Erdbeben in aller Welt hat sich stark erhöht, sodass die Medien nur noch von den allergrößten und schlimmsten berichten.

Hungersnöte und Seuchen in Afrika und Asien sind schon fast kein Thema mehr in vielen Medien.

Und Schrecknisse, also schreckliche Ereignisse der unterschiedlichsten Art wie Terrorattacken, Auseinandersetzungen mit Andersdenkenden, Straßenkämpfe zwischen unterschiedlichen politischen Gruppen, Schlägereien bei Fussballspielen und anderen Sportarten – das ist kaum eine Schlagzeile wert. Ganz zu schweigen von antisemitischen Attacken auf der ganzen Welt.

Markus 13.7: Wenn ihr aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören werdet, so erschreckt nicht! Es muss geschehen, aber es ist noch nicht das Ende.

Jesus weist uns darauf hin, dass eine ganze Menge kriegerischer Auseinandersetzungen kurz vor der Rückkehr Jesu auf die Erde stattfindet, praktisch überall, aber vor allem im Nahen und Mittleren Osten.

Dass aus dem Gazastreifen von Terroristen Raketen am ersten Sonntag im November 2019 auf die israelische Stadt Sderot abgeschossen wurden, das ist für unsere Medien kein Thema.

Dass die Menschen in Israel kaum die Zeit haben, in ihre Luftschutzkeller zu fliehen, das ist keine Nachricht wert.

Dass im Irak arme Shiiten gegen reiche und mächtige Shiiten kämpfen, um genug Nahrung zu bekommen, dass sucht man vergeblich in den Medien.

Dass die Menschen im Libanon auf die Straße gehen, um gegen die offensichtliche Korruption zu demonstrieren und dass sie dann von den Terrorgruppen der Hisbollah auseinandergetrieben werden – darüber schweigt des Sängers Höflichkeit.

Ich könnte immer so weiter gehen mit der Aufzählung der kriegerischen Barbarei allenthalben auf unserem Planeten.

In USA haben 67% der Amerikaner jüngst gesagt, dass sie einen Bürgerkrieg in den USA befürchten, weil der Hass und die Grausamkeiten so sehr zunehmen.

Mit anderen Worten: Während wir bibeltreuen Christen auf die baldige Entrückung zu Jesus hin glauben, konstruieren die Globalisierungs-Politiker eine menschen-gemachte Klimakatastrophe.

Damit verbinden sie das Recht, die Globalisierung mit einer Welt-Einheits-Regierung der UN voranzutreiben – zusammen mit internationalem Währungsfond, Internationalem Gerichtshof, Europäische Union.

Bei letzterer – der EU – rückt das Zehn-Staaten-Gebilde des Antichristen näher. Von den 28 EU-Ländern bleiben noch zehn übrig – aber die bilden zusammen den einzigartigen Machtbetrieb der allerletzten Zeit im Europa des römischen Reiches.

Zu diesem Zweck passieren merkwürdige Dinge überall. Darüber berichte ich in einem der nächsten Videos.

Donald Trump kümmert sich nicht mehr um die Welt, denn ab sofort muss er den Wahlkampf führen für seine Wiederwahl Ende 2020.

Damit wird die Welt frei für ganz bestimmte Vorstöße, die Trump nicht zugelassen hätte.

Trump verabschiedet sich ab sofort im Nahen Osten und sonst wo und jemand anderes muss und wird dieses Vakuum ausfüllen.

Israel ist immer noch nach zwei Wahlgängen ohne Regierung.

Was das Vakuum weiter vergrößert.

Was die Gefahr eines weiteren Krieges im Nahen und Mittleren Osten deutlich erhöht.    

Wenn ich den Heiligen Geist richtig verstanden habe, ist die Zerstörung von Damaskus, wie in Jesaja 17 beschrieben, deutlich näher gekommen.

Ich selbst reagiere darauf mit Beten und Bibellesen.

Römer 13.11-14: Und dies tut als solche, die die Zeit erkennen, dass die Stunde schon da ist, dass ihr aus dem Schlaf aufwacht! Denn jetzt ist unsere Rettung näher, als da wir zum Glauben kamen:Die Nacht ist weit vorgerückt, und der Tag ist nahe. Lasst uns nun die Werke der Finsternis ablegen und die Waffen des Lichts anziehen! Lasst uns anständig wandeln wie am Tag; nicht in Schwelgereien und Trinkgelagen, nicht in Unzucht und Ausschweifungen, nicht in Streit und Eifersucht;  sondern zieht den Herrn Jesus Christus an, und treibt nicht Vorsorge für das Fleisch, dass Begierden wach werden!

Ich verabschiede mich für heute von Euch mit dem Aronitischen Segen:

Der Herr segne und behüte dich, der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig, der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.

 



     103.) Warum Christen vom Glauben abfallen!

Ihr lieben Freunde,

seien wir doch mal ganz ehrlich: Das Wort „Abfall vom Glauben“ ist ein hartes Wort, ein hässliches Wort. Und es wird oft missverstanden.

Seit den frühesten Tagen der Gemeinde ist dieser gigantische Kampf gegen die Apostasie, den Abfall vom biblischen Glauben ein wichtiges Thema.

Eine Anzahl von neutestamentlichen Briefen wurde geschrieben, um verschiedene Formen der Irrlehre an den Pranger zu stellen und das Herz der Gläubigen dafür zu sensibilisieren. Und so den Abfall vom biblischen Glauben zu verhindern oder doch zu bremsen.

Aber in letzter Zeit tritt der tatsächliche Abfall vom biblischen Glauben immer deutlicher in den Blickpunkt des Geschehens.

Säkularismus und Humanismus haben die Fähigkeit eingeschränkt, das Böse und Falsche zu erkennen, selbst in seinen stärksten Ausprägungen, und ganz entschieden dagegen vorzugehen.

Folglich können wir feststellen, dass das biblische Christentum sowohl von außen als auch von innen angegriffen wird.

Von außen sind es oft Atheisten, Säkularisten und Humanisten, die ein gnadenloses Trommelfeuer auf alles Biblische abgeben.

Im schlimmsten Fall wird die unfehlbare Bibel als Märchenbuch für Kleinkinder abgetan.

Von innen aus der Gemeindemitte sind es liberale Theologen, und eine Vielzahl von Irrlehren, die die biblische Lehre und ihre Grundsätze verurteilen, leugnen oder an den Zeitgeist anpassen.

Der Angriff von innen! Das ist das wirkliche Herz der „Apostasie“, des Abfalls vom biblischen Glauben. Es wirkt wie ein Krebsgeschwür und breitet sich krebsartig aus.

Das ist das wirkliche Zentrum des Abfalls vom Glauben, dass ein Teil des Wortes Gottes ans menschliche Denken angepasst wird, außer Kraft gesetzt wird. 

Indem behauptet wird, dass es nicht mehr aktuell, sondern veraltet ist und dem modernen Menschsein nicht gerecht wird.

Dabei sind Abgefallene solche Leute, die ihren Glauben an das Wort Gottes bekennen, aber gleichzeitig sich zum Richter aufspielen, indem sie Teile der Bibel als nicht mehr zeitgemäß, verwerfen.

Mir scheint, dass sie in Wirklichkeit Christus als das fleischgewordene Wort Gottes nie wirklich gekannt, sondern sich lediglich zu ihrem christlichen Glauben bekannt haben.

Hebräer 6.4-8: Denn es ist unmöglich, diejenigen, die einmal erleuchtet worden sind und die himmlische Gabe geschmeckt haben und des Heiligen Geistes teilhaftig geworden sind und das gute Wort Gottes und die Kräfte des zukünftigen Zeitalters geschmeckt haben und doch abgefallen sind, wieder zur Buße zu erneuern, da sie für sich den Sohn Gottes wieder kreuzigen und dem Spott aussetzen. Denn ein Land, das den häufig darauf kommenden Regen trinkt und nützliches Kraut hervorbringt für diejenigen, um derentwillen es auch bebaut wird, empfängt Segen von Gott; wenn es aber Dornen und Disteln hervorbringt, so ist es unbrauchbar und dem Fluch nahe, der am Ende zur Verbrennung führt.

In diesen Versen begegnet uns eine der furchtbarsten Warnungen der Heiligen Schrift. Der Autor des Briefes spricht von Menschen, die einmal erleuchtet worden sind. Er macht deutlich, dass der Fall ein angenommener Fall ist.

Der Autor spricht davon, dass es unmöglich ist, einen Abgefallenen vom Glauben wieder zur Buße zu erneuern.

Weil ein Abgefallener quasi Jesus zum zweiten Mal kreuzigt.  

Hebräer 10. 26-27: Denn wenn wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig,  sondern ein furchtbares Erwarten des Gerichts und der Eifer eines Feuers, das die Widersacher verzehren wird.

Im Neuen Testament haben Abgefallene stets zwei Dinge vorzuweisen: Eine falsche Lehre und eine gottlose, sündhafte  Lebensweise. 

Oder anders ausgedrückt: Abgefallene glauben an das Falsche und sie verhalten sich falsch.

Sie geben vor, den Gott der Bibel zu kennen, aber mit ihren Werken verleugnen sie ihn.

Fehlerhafte Menschen korrigieren den unfehlbaren Gott.

Solche vom Glauben abgefallene sind sehr oft in der sichtbaren Gemeinde und bleiben dort auch.

Andere leugnen den Glauben und verlassen die Gemeinde. Die in der Gemeinde Bleibenden sind schlimmer zu beurteilen, weil sie die Glaubensgrundlage der Gemeinde untergraben können.

Dieser Vorgang ist weit verbreitet und zieht sich durch viele Denominationen und ihre Ausbildungsstätten.

Die komplette Lehrgrundlage der Gemeinde wird in einem atemberaubenden Tempo verändert, auch die Bibelschulen sind schon davon betroffen.

Die gesunde biblische Lehre ist wie ein letztes Stückchen Eis, auf dem die Gemeinde noch steht, das aber langsam wegschmilzt, wenn Jesus nicht sehr bald wiederkommt.

Die moderne Technik und die damit aufkommende Bloggerwelt ist ein fruchtbarer Boden für zweifelhafte und teuflische Lehren, die den Abgefallenen regelmäßig neue Munition liefern.

So behauptet die Chrislam-Bewegung, das Christentum und Islam den gleichen Gott anbeten, obwohl der Islam die Gottheit Christi stets leugnet.

Es ist inzwischen Realität, dass in vielen Gemeinden nicht das wirkliche Evangelium gepredigt wird, sondern eine an den veränderten Zeitgeist angepasste „softe“ Variante.

Der Gott-Mensch Jesus wird ersetzt durch den Nur-Menschen Jesus. Der auch nicht von einer Jungfrau geboren wurde, sondern von einer jungen Frau.

Dass er nicht sündlos war, nicht für uns am Kreuz hing und starb, nicht von den Toten auferstand, die Erlösung auch nicht allein durch sein Sühneopfer zu bekommen ist, und dass es statt dessen viele Wege zum Himmel gibt.

Und dass er nicht in wenigen Jahren zurückkommt, sondern irgendwann in der fernen Zukunft, wenn die Gemeinde durch ihren Eifer die Welt für Christus bereitet hat. 

Das wird als Eschatologie der Hoffnung verkauft, obwohl die einzige wirkliche Hoffnung für uns die baldige Wiederkunft Jesu ist. Und natürlich die Entrückung zu ihm hin.

Die Unfehlbarkeit der Bibel wird genauso geleugnet, und es wird behauptet, dass es wichtige und unwichtige Teile in der Bibel gibt.

Und dass man die unwichtigen Teile der Bibel getrost ignorieren kann.

Sie lehnen die biblischen Maßstäbe für ein gottesfürchtiges Leben ab und akzeptieren Homosexualität, sogar unter Gemeindeleitern.

Dabei nimmt die Intensität dieser antibiblischen Bewegung ständig weiter zu. 

Das muss sie auch, damit die Ankunft des Antichristen vorbereitet werden kann. 

Das, was wir im letzten Jahrzehnt an Abfall vom biblischen Glauben gesehen haben, deutet darauf hin, dass wir den Auftakt erlebt haben vom letzten großen Abfall vom Glauben, der das Ende des Gemeindezeitalters in die unmittelbare Zukunft rückt. 

Der Abfall vom Glauben, so wie wir ihn heute erleben, ist also ebenfalls ein untrügliches Zeichen der Endzeit, wie wir schon so viele gesehen und erlebt und beschrieben haben.

Diese Apostasie übertrifft alles, was es in 2000 Jahren Kirchengeschichte schon gegeben hat bei weitem.

Auch wenn es immer noch schlechter geht, fällt es mir schwer zu glauben, dass es noch schlimmer kommen könnte mit der moralischen und theologischen Misere, die wir in den letzten 50 Jahren und vor allem in der letzten Dekade erlebt haben.

Jetzt scheinen wir unmittelbar vor dem letzten großen Abfall vom Glauben zu stehen und je näher wir dem Ende sind, desto intensiver wird der Kampf.

Die Gemeinde Jesu sieht sich einer Krise gegenüber, wie sie sie noch nie zuvor erlebt hat.

Die betroffenen Menschen machen es Adam und Eva nach, indem sie die Wahrheit des ewigen Wortes Gottes in Frage stellen. So funktionieren wir Menschen.

Wir nehmen die biblische Wahrheit in unsere eigenen Hände und stellen Teile der dort geoffenbarten Wahrheit in Frage, um unser Glück außerhalb von dem zu suchen und zu finden, was unser liebender Abba-Vater uns gegeben hat.

Wir glauben, wir müssten uns anpassen an unsere Zeit und ihre stark veränderten moralischen Gepflogenheiten. Wir glauben, dass wir dazu berechtigt sind und Gott uns dennoch auf die Schulter klopfen wird.

Wir können uns nicht vorstellen, dass Gott anders handelt. Gott passt sich bestimmt der veränderten Denkweise der Menschheit an, denken viele von uns.

Es macht mich doch glücklich, so von Gott zu denken. Und es tröstet mich sehr, so von ihm zu denken.

Damit haben wir die richtigen Argumente auf unserer Seite, denken wir.

Doch genau das ist falsch! Und führt in den Abgrund. Wie kann das ewige Wort Gottes, in Jesus Christus Fleisch geworden, von sündhaften Menschen in Frage gestellt werden?

Freunde das ist hart, härter, am Härtesten! Doch wir bleiben dran! Ich möchte euch segnen.

Der Herr segne und behüte dich, der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig, der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden  


102.)  Der Mega-Abfall vom biblischen Glauben!


Ihr Lieben Freunde Weltweit,

Heute möchte ich besonders Euch lieben in Frankreich grüßen. Immerhin wird in einigen Departements im Elsass und in Lothringen noch Deutsch gesprochen. Also: Seid alle ganz herzlich gegrüßt: Bon Jour a Toutes!

Lasst uns wieder mit einer Bibelstelle beginnen:

Hebräer 6.4-6: Denn es ist unmöglich, diejenigen, die einmal erleuchtet worden sind und die himmlische Gabe geschmeckt haben und des Heiligen Geistes teilhaftig geworden sind und das gute Wort Gottes und die Kräfte des zukünftigen Zeitalters geschmeckt haben und doch abgefallen sind, wieder zur Buße zu erneuern, da sie für sich den Sohn Gottes wieder kreuzigen und dem Spott aussetzen.

Hier begegnet uns eine der furchtbarsten Warnungen der Heiligen Schrift. Jedem Christen muss das zu denken geben. Und eigentlich müsste sich jeder zu Christus bekehrte mit diesem Anliegen des Hebräerbriefes ernsthaft beschäftigen.

Vor allem in unserer Zeit, in der die Bibel den Abfall vom Glauben an das vollständige Wort Gottes besonders gründlich beschreibt.

Hier geht es um den Abfall vom Glauben an Jesus Christus, mit dem man schon ganz innig verbunden gewesen sein muss.

Wer sich von Jesus lossagt, obwohl er schon die Fülle der Segnungen der Bibel in Jesus kennengelernt hat, der kreuzigt Jesus ein zweites Mal – und ist deshalb verloren.

2. Thessalonicher 2.3:  Dass niemand euch auf irgendeine Weise verführe! Denn dieser Tag kommt nicht, es sei denn, dass zuerst der Abfall gekommen und der Mensch der Gesetzlosigkeit offenbart worden ist, der Sohn des Verderbens.

1.Timotheus 4.1: Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten manche vom Glauben abfallen werden, indem sie auf betrügerische Geister und Lehren von Dämonen achten.

Was den christlichen Glauben von jeder anderen Religion und jedem anderen Glaubenssystem und jeder persönlichen Philosophie unterscheidet, ist die Person Jesu Christi.

Wenn wir auch nur im Geringsten von dem abweichen, wer oder was Jesus Christus im Licht der Bibel ist, steuern wir direkt in den Abfall vom Glauben hinein.

Jesus allein vollbrachte die Erlösung und er war es, der von den Toten auferstand. Er hat bewiesen, dass er der Gott des Universums ist.

Jedes Wort, das er je gesprochen hat, ob als Zitat des Alten Testaments oder mit seinen Jüngern, vom Heiligen Geist inspiriert, im Neuen Testament niedergeschrieben, ist und bleibt unveränderbare Wahrheit bis in alle Ewigkeit.

Und jedes prophetische Wort, das er je gesprochen hat, auch über unsere Zeit, die Entrückung und seine Wiederkehr wird sich pünktlich erfüllen.

Offenbarung 19.10: Bete Gott an! Denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Prophetie.

Bis Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Buchstabe, noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist.

Matthäus 5.20: Denn ich sage euch: Wenn nicht eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer weit übertrifft, so werdet ihr keinesfalls in das Reich der Himmel hineinkommen. 

Die Schriftgelehrten und Pharisäer: Damals in Israel lehnten sie Jesus ab. Und heute sind es die Wichtigtuer und Aufschneider überall auf der Welt, die gegen Jesus sind.
Schmeichlerische Irrlehre, stets mit großer Redekunst vorgetragen, untergräbt, leugnet wesentliche Inhalte und Lehren des christlich-biblischen Glaubens.

So wird die Unfehlbarkeit der Schrift angezweifelt. Und das dreieine Wesen Gottes als Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Die Hölle wird nicht mehr erwähnt oder als archaisch, überholt altbacken abgetan.
Die Betonung der übernatürlichen Erschaffung des Universums, der Welt und des Menschen wird verschwiegen.

Genauso wie die baldige Wiederkehr Jesu Christi auf die Erde und natürlich die zuvor erfolgende Entrückung der Gemeinde, der Braut Jesu Christi.
Auch die Gottheit Jesu Christi wird an vielen Stellen angezweifelt sowie das stellvertretende Sühneopfer Jesu am Kreuz.

Gläubige Kinder und Jugendliche berichten genau diese Entwicklung an vielen unserer Schulen.

Viele von denen, die sich vom biblischen Glauben abwenden, verlassen sich auf innere Eindrücke und innere Stimmen, die als Leitung des Heiligen Geistes ausgegeben werden, obwohl doch sehr oft eine Art mystischer Dämonenkult von diesen Personen getrieben wird.
Wenn innere Eindrücke dem geschriebenen Wort Gottes entgegen stehen, sind sie garantiert nicht von Gott. Unsere inneren Eindrücke können niemals das Wort Gottes ersetzen.
Neue Wahrheiten und Offenbarungen, wenn sie dem geschriebenen Wort der Bibel entgegenstehen, sind niemals von Gott, sondern kommen von Dämonen und anderen negativen Quellen – immer und ausnahmslos.

Die ständig fließenden Informationen und Interaktionen in den sozialen Medien lassen die Bibel alt aussehen. Alles ändert sich – nur die Bibel bleibt gleich, Gestern, vor drei Jahren, vor dreitausend Jahren.

Dabei teilt uns die Bibel als einzige Quelle schon vor dem Eintreffen der Ereignisse mit, was alles noch in Zukunft passiert.

Ohne eine Rückkehr zur biblischen Wahrheit wird ein Teil der Gemeinde Gottes dem Abfall vom Glauben in sehr kurzer Zeit erliegen.

Und in einen geistlichen Dornröschenschlaf versinken. Wir müssen für die erneute Wachheit der Gemeinde kämpfen und beten. Und zwar jetzt.

Vielleicht denken jetzt einige von euch, dass doch die lehrmäßigen Aussagen vieler Gemeinden und ihrer Pastoren immer noch in großen Teilen mit der Bibel übereinstimmen.
Okay! Aber Jesus sagt uns, dass es jede Menge Menschen gibt, die nicht nur in einigen, wenigen schwachen Momenten ihren Weg mit Gott verlassen.

Matthäus 7.21-23: Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr!, wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan?Und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt. Weicht von mir, ihr Übeltäter!   

Diese Bibelstelle hat mich schon immer geschockt. Aber Jesus sagt seinen Jüngern hier, worauf es wirklich ankommt: Nämlich auf das demütige Befolgen der biblischen Wahrheiten auf all unseren Wegen.

Nicht der charismatische Höhenflug, nicht die großartige Ausstrahlung, nicht die prall gefüllten Stuhlreihen der Gemeinde, nicht die Redegewandtheit oder die Gaben- Vielfalt geben den Ausschlag – sondern das unverdrossene Ausharren auf dem schmalen Weg, den Jesus uns gezeigt hat.

Ein Christ ist jemand, der von Christus gekannt wird. Der den schmalen Weg, das Nadelöhr nicht verschmäht hat.

Alles andere sind Hochstapler, Fälschungen, vom Glauben Abgefallene. Und sie erkennen es oft nicht einmal.

Das sind harte Worte. Aber es steht viel auf dem Spiel.

Fest steht: Der Abfall vom Glauben, so wie wir ihn hier dargestellt haben, ist ein weiteres Zeichen der Endzeit. Der Brief des Halbbruders Jesu, der Judasbrief, beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Abfall vom biblischen Glauben.

Judas nennt die Generation, die aus Ägypten in das Gelobte Land zog als Beispiel, aber auch die abgefallenen Engel oder auch die Städte Sodom und Gomorra.
Zudem spricht er über Kain, Bileam und Korah. Judas lässt keinen Zweifel an dem Ungehorsam und dem Unheil all derer, die sich von der Wahrheit abwenden und versuchen, andere mit sich zu ziehen.

Mit den Worten: „Ihr aber Geliebte“, wendet sich Judas schließlich an die treuen, die bibelgläubigen, die der Wahrheit Verpflichteten.

Judas prangert also nicht nur an, sondern er will die wirklich Gläubigen stärken und stützen.
Als erstes betont Judas, dass die Apostel sagten, dass in den letzten Tagen Spötter kommen würden, die nach ihren eigenen gottlosen Lüsten wandeln werden.
Judas sagt uns, dass wir uns nicht darüber wundern sollten.
Er ergänzt, dass wir im Glauben standhaft bleiben müssen und sogar noch wachsen und zunehmen sollten.

Was bedeutet das ganz konkret?

Im Heiligen Geist beten. Wann immer es geht. Den ganzen Tag über.

Judas 1.20-21: Ihr aber, Geliebte, erbaut euch auf eurem heiligsten Glauben, betet im Heiligen Geist,erhaltet euch in der Liebe Gottes, indem ihr die Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus erwartet zum ewigen Leben.

Was rät uns Judas ganz konkret?

1. Wir sollen uns in unserem aller heiligsten Glauben erbauen. Was bedeutet das? Dass wir das Wort Gottes ohne Unterlass studieren, weil es die ganze Wahrheit des Glaubens enthält.
Die reine Wahrheit des Wortes Gottes macht uns geistlich stark und genau das brauchen wir für schwere Zeiten wie diese.

2. Unser Gebetsleben muss beständig sein und vom in uns wohnenden Heiligen Geist geleitet werden. Der Heilige Geist will gebeten werden, er ist Gott! Er will eingeladen werden, uns zu helfen. Und das tut er so gerne.

3. Müssen wir uns in der Liebe Gottes bewähren. Gott liebt uns als seine Kinder. Und er wird nie damit aufhören. Nichts kann uns von seiner Liebe trennen.
Doch wenn wir sündigen, dann verhindern wir, dass wir uns von ihm geliebt fühlen. Wenn wir sündigen, können wir das Leben mit Gott nicht genießen.
Die Liebe Gottes scheint immer auf unser Leben, wenn aber Sünde uns von Gott trennt, können wir uns nicht an ihm und an unserem Leben erfreuen.
Wenn wir gehorsam sind, ist das anders: Dann können wir das Leben genießen.

4. Wenn wir nun schon den weit verbreiteten Abfall vom biblischen Glauben um uns herum erkennen können, sollten wir uns leidenschaftlich auf die Entrückung vorbereiten.
Wenn die Welt, auch die christliche, um uns herum immer dunkler wird, so ist doch der Blick zu unserem Himmlischen Vater und zu Jesus voller Glück und Dankbarkeit und das bleibt auch so.

Die Zeichen der Zeit zeigen uns an, dass Jesus sehr bald kommt, um uns zu sich zu nehmen. Sehr bald. Das Warten auf Jesus können wir sehr gut ertragen, wenn wir durch Gebet, sein herrliches Wort und Gehorsam für ihn leben.

Aber nur der, der wirklich eine ganz persönliche Beziehung zu Jesus hat, ist wirklich auf der sicheren Seite.

Zum Schluss noch etwas: William Booth, der Gründer der Heilsarmee hatte Recht, als er in einem seiner Zitate folgendes sagte: 

“Die Hauptgefahr im 20. Jahrhundert wird sein: eine Religion ohne den Heiligen Geist, Christen ohne Christus, Vergebung ohne Buße, Heil ohne Erneuerung, Politik ohne Gott und ein Himmel ohne Hölle.” Und diese Gefahr ist auch im 21. Jahrhundert extrem verstärkt vorhanden.

1.Thessalonicher 5.19-22: Den Geist löscht nicht aus! Weissagungen verachtet nicht, prüft aber alles, das Gute haltet fest! Von aller Art des Bösen haltet euch fern!

Ich möchte Euch segnen
Der Herr segne und behüte dich. Der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden. 




 101.)  Seuche am Mittag!  Schrecken der Nacht!                       

Coronavirus – geistliche Fakten.

Ihr lieben Freunde, ich möchte euch heute ganz herzlich begrüßen und euch sagen, wie sehr ich mich auf die gemeinsame Zeit mit euch freue.

Lasst uns mit einer Bibelstelle beginnen:

Lukas 21.11: Und es werden große Erdbeben sein und an verschiedenen Orten Hungersnöte und Seuchen; auch Schrecknisse und große Zeichen vom Himmel wird es geben.

Jesus unterweist seine Jünger: Erdbeben, Hungersnöte, Kriege und Seuchen werden die Endzeit prägen. Das ist die Normalität. 

Aber ihr, so Jesus, meine Jünger, sollt bei all diesen furchtbaren Plagen vor allem achtgeben, dass euch niemand in die Irre führt.

Denn das – so Jesus – ist schlimmer als alles andere.

Psalm 91.2 - 6: Ich sage zum HERRN: Meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, ich vertraue auf ihn! Denn er rettet dich von der Schlinge des Vogelstellers, von der verderblichen Pest. Mit seinen Schwingen deckt er dich, und du findest Zuflucht unter seinen Flügeln. Schild und Schutzwehr ist seine Treue. Du fürchtest dich nicht vor dem Schrecken der Nacht, vor dem Pfeil, der am Tag fliegt, vor der Pest, die im Finstern umgeht, vor der Seuche, die am Mittag verwüstet.

Ich vertraue auf meinen Gott. Er ist meine Zuflucht in allem. Soviel steht fest. Und gerade auch in Sachen Coronavirus. Ich gehöre mit 81 zu den Gefährdeten – aber ich fürchte mich nicht.

Und ich lasse keine Panik zu.

Hier nachfolgend die wichtigsten geistlichen Fakten zu dieser weltweiten Seuche/Epidemie/Pandemie aus biblischer Sicht.

Alle anderen Fakten findet Ihr ja in den gängigen Medien.

5.Mose 7.15: Und der HERR wird jede Krankheit von dir abwenden. Und keine der bösen Seuchen Ägyptens, die du kennst, wird er auf dich legen, sondern er wird sie auf alle deine Hasser bringen.

Das Umfeld dieser Bibelstelle beschreibt, wie der Gott der Bibel, der Gott Israels, der die Israeliten in das Land Kanaan gebracht hat, mit den Kanaanitern umzugehen beabsichtigt.

Er verlangt von den Israeliten, die ja sein Eigentumsvolk sind, dass sie sich nicht mit den Einwohnern des Landes Kanaan einlassen sollen.

Der Grund: Weil diese ihre Götzen anbeten und den Gott der Bibel ablehnen. Obwohl sie wissen könnten und müssten, dass er, Jahwe, der einzige Gott im Universum ist.

Ihre geistlichen Praktiken sind derart widerlich – inklusive der Opferung von Babies und Kleinkindern, Tempelprostitution und anderen Scheußlichkeiten – dass der Gott Israels sie vollständig vernichten will und muss.

Wenn Israel, das von Gott erwählte Volk Israel, seinen Gehorsam vor Gott durchhält, wird er sein Volk auf vielerlei Weise segnen.

5.Mose 28.58-62: Wenn du nicht darauf achtest, alle Worte dieses Gesetzes zu tun, die in diesem Buch geschrieben sind, dass du diesen herrlichen und furchtbaren Namen, den HERRN, deinen Gott, fürchtest, dann wird der HERR deine Plagen und die Plagen deiner Nachkommen außergewöhnlich machen: große und andauernde Plagen und böse und andauernde Krankheiten. Und er wird alle Seuchen Ägyptens gegen dich wenden, vor denen du dich fürchtest, und sie werden an dir haften bleiben. Auch alle Krankheiten und alle Plagen, die nicht in dem Buch dieses Gesetzes geschrieben sind, - der HERR wird sie über dich kommen lassen, bis du vernichtet bist. Als ein geringes Häuflein werdet ihr übrig bleiben, statt dass ihr wie die Sterne des Himmels an Menge geworden wärt, weil du der Stimme des HERRN, deines Gottes, nicht gehorcht hast.

Weil die Israelis sich nicht an die Vorgaben Jahwes, ihres Gottes, gehalten haben und stets ungehorsam gegen ihn waren, hat der wunderbare Gott Israels, sein Eigentumsvolk bestrafen müssen.

Wie viel mehr gilt das für uns, die wir in unserem Herrn Jesus Christus alle Herrlichkeit des Neuen Bundes besitzen, und als Leib Jesu Christi unseren väterlichen Freund „Jahwe“ manchmal gering schätzen und Teile der Bibel verächtlich aussondern oder an das moderne Denken anpassen.

Wohlgemerkt: Gottes Bundesschlüsse mit Israel, inklusive der Landverheißung haben ewige Gültigkeit.

Die Gemeinde Jesu hat nichts, aber auch gar nichts von Israel abzweigen können. Sondern die Gemeinde Jesu ist eingepfropft in den göttlichen Olivenbaum „Israel“ – denn das Heil kommt immer noch von den Juden.

Habakuk 3.5: Vor ihm her geht die Pest, und die Seuche zieht aus in seinem Gefolge. 

In einem wunderbar kraftvollen Gebet ruft Habakuk auch die alleinige Herrschaft des lebendigen Gottes über alle Seuchen der Welt aus. 

1.Timotheus 6.3-5: Wenn jemand anders lehrt und sich nicht zuwendet den gesunden Worten unseres Herrn Jesus Christus und der Lehre, die gemäß der Gottseligkeit ist, so ist er aufgeblasen und weiß nichts, sondern ist „krank“ an Streitfragen und Wortgezänken. Aus ihnen entstehen: Neid, Streit, Lästerungen, böse Verdächtigungen, ständige Zänkereien von Menschen, die in der Gesinnung verdorben und der Wahrheit beraubt sind und meinen, die Gottseligkeit sei ein Mittel zum Gewinn.

Paulus geht in dieser Stelle leidenschaftlich gegen Irrlehre und Abänderung der biblischen Wahrheit vor. Er warnt seinen geistlichen Sohn Timotheus, die biblische Lehre nicht zu verändern, weil sonst Krankheit im Sinne von Seuche die unmittelbare Folge ist.

Offenbarung 6.7- 8: Und als es das vierte Siegel öffnete, hörte ich die Stimme des vierten lebendigen Wesens sagen: Komm! Und ich sah: Und siehe, ein fahles Pferd, und der darauf saß, dessen Name ist "Tod"; und der Hades folgte ihm. Und ihnen wurde Macht gegeben über den vierten Teil der Erde, zu töten mit dem Schwert und mit Hunger und mit Tod.

Hier lehrt uns Johannes etwas sehr Wichtiges über die in wenigen Jahren beginnende Trübsalszeit. Er zeigt uns an Hand des Coronavirus und seiner Bekämpfung, dass die Seuchen der letzten 7 Jahre nach der Entrückung der Gemeinde Jesu  noch sehr viel schwerer zu bekämpfen sein werden.

Das alles soll uns hier und heute nachhaltig warnen!

Nur wenn wir zu Jesus Christus gehören als Juden oder als Nationenchristen, sind wir sicher.

Nur wenn wir ganz und gar auf Jesus vertrauen, kann uns nichts etwas anhaben.

Deshalb bitte ich dich eindringlich, bekehre dich noch heute zu Jesus Christus, dem einzigen Erlöser, dem einzigen Weg zu Gott.

Ich spreche Dir ein Gebet vor, das du nachsprechen kannst, wenn du es wirklich ernst meinst mit Jesus.

Die Erlösung durch Jesus Christus ist ein Geschenk. Dieses Geschenk anzunehmen, ist ein Akt des Glaubens.

Lieber Herr Jesus Christus. Ich bin meine eigenen Wege gegangen und habe gegen dich gesündigt. Bitte vergib mir meine Sünden.

Ich glaube, dass du Gottes Sohn bist, der an meiner Stelle starb und dann mit der Kraft und Vollmacht auferstand, mir neues Leben zu geben.

Danke dass du mich zu einem Kind Gottes machst. Ich übergebe mein Leben jetzt dir und deinen Absichten mit mir.

Bitte gib mir durch den Heiligen Geist den Mut, anderen Menschen meinen Glauben an dich mitzuteilen. Darum bitte ich in deinem Namen, Jesus. Amen.

Ich möchte Euch segnen: Der Herr segne und behüte dich. Der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.



   

 


 


 100.) Die alles entscheidenden 20ziger Jahre – Teil 2.

Ihr lieben Freunde -  ich möchte Euch alle ganz herzlich grüßen und Euch sagen, wie sehr ich mich auf die gemeinsame Zeit mit Euch freue.

Lasst uns mit einer Bibelstelle beginnen.

2.Timotheus 3.16-17: Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes richtig sei, für jedes gute Werk ausgerüstet.

Der Apostel Paulus sagt hier, dass alle Schrift der Bibel – das Alte und das Neue Testament direkt von Gott kommen. Und dass niemand von uns darauf verzichten kann.
Alle Schrift ist von Gott direkt und ohne Umwege den Autoren eingegeben worden, so als wären sie von Gott beatmet worden.

Deshalb haben alle Teile der biblischen Schrift ausnahmslos göttliche Vollmacht und Autorität.

2. Petrus 1.21: Denn niemals wurde eine Weissagung durch den Willen eines Menschen hervorgebracht, sondern von Gott her redeten Menschen, getrieben von Heiligem Geist.

Der menschliche Wille hat niemals eine göttliche Prophetie hervorgebracht. Gott will nicht, dass sündige Menschen sein Wort entstellen.
Dennoch benutzt Gott willige, prophetisch begabte Menschen, um uns seinen Willen zu erläutern.

Doch niemals widerspricht der Dienst eines prophetisch begabten gläubigen Menschen dem biblischen Wort.
Gott offenbarte sich in seinem Wort und die biblischen Autoren gaben die Inhalte den Menschen unverändert weiter.

Die Dienste der modernen Propheten müssen sich also in jedem Fall und ohne Ausnahme dem biblischen Wort unterordnen.
Jesus selbst betonte in seiner verbalen Auseinandersetzung mit Satan, dass jedes Wort der Bibel lebenswichtig ist:

Matthäus 4.4:  Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: "Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das durch den Mund Gottes ausgeht.

Jetzt aber zurück zu der alles entscheidenden Bedeutung der 20ziger Jahre dieses Jahrhunderts.

Im vorherigen Video Clip hatten wir festgestellt, dass sehr viele wichtige Zeichen der letzten Zeit schon eingetroffen sind, vor allem anderen die Neugründung des Staates Israel am 14. Mai 1948.

Jetzt sind wir mehr als 70 Jahre weiter und die Zeichen verdichten sich zusehends. Höhepunkt und Ende dieses Zeitalters der Gemeinde ist die 7jährige Trübsalszeit, die aus zweimal 31/2 Jahren besteht, in denen der Zorn Gottes über die ganze Erde ausgegossen wird.

Genau am Ende der Trübsalszeit wird Jesus auf die Erde zurückkommen, um sein Volk Israel zu retten und das 1000 Jahre dauernde Friedensreich des göttlichen Messias zu errichten.
Wir wissen nicht, wann das sein wird, aber wir wissen, dass es genau 7 Jahre nach dem Beginn der Trübsal sein wird.

Der Zorn Gottes und die Dramatik der Ereignisse nehmen in den 7Jahren der Trübsal ständig zu.

Was wir wissen, ist die Tatsache, dass die Welteinheitsregierung unter der Leiterschaft der UN schon jetzt große Fortschritte macht und ebenso die Welteinheitsreligion vor allem durch die Aktivitäten des Papstes im „Werden“ begriffen ist.

2. Thessalonicher 2.3-4:  Dass niemand euch auf irgendeine Weise verführe! Denn dieser Tag kommt nicht, es sei denn, dass zuerst der Abfall gekommen und der Mensch der Gesetzlosigkeit offenbart worden ist, der Sohn des Verderbens;der sich widersetzt und sich überhebt über alles, was Gott heißt oder Gegenstand der Verehrung ist, so dass er sich in den Tempel Gottes setzt und sich ausweist, dass er Gott sei.

Das also sind die Voraussetzungen für den Beginn der Trübsal:

1. Der Abfall vom biblischen Glauben und
2. Die Offenbarung des Antichristen.

Zu 1.: Der Abfall vom biblischen Glauben ist in vielen Kirchen und Gemeinden weltweit schon jetzt zu beobachten – wird sich aber noch deutlich verstärken.

Zu 2.: Der Antichrist ist bereits auf der politischen Bühne tätig – aber er hat sich noch nicht zu erkennen gegeben.

Also sollten wir uns zwei Fragen stellen.
1. Was passiert alles zwischen dem Januar 2020 und dem Beginn der Trübsalszeit, der durch einen Vertrag zwischen dem Antichristen und Israel gekennzeichnet ist.

Daniel 9.27: Und stark machen wird er einen Bund für die Vielen, eine Woche (Jahrwoche) lang; und zur Hälfte der Woche wird er Schlachtopfer und Speisopfer aufhören lassen. Und auf dem Flügel von Gräueln kommt ein Verwüster, bis fest beschlossene Vernichtung über den Verwüster ausgegossen wird.

Hier ist wieder von der Trübsalszeit die Rede, von der 70. Jahrwoche Daniels, von der Drangsal für Jakob, Bezeichnungen, die alle den gleichen Zeitraum meinen. Auftakt dieser Zeit ist ein Vertrag zwischen dem Antichristen und Israel.

Einzelheiten zu dieser Auslegung gebe ich an anderer Stelle. Doch es besteht hier Einigkeit unter den Auslegern.

2. Was passiert sonst noch zwischen dem Januar 2020 und der Wiederkunft Jesu am Ende der Trübsalszeit auf die Erde?

Im letzten Video Clip über die zwanziger Jahre hatte ich darauf hingewiesen, dass die Verhältnisse auf der Erde sich so entwickeln, dass Jesus seine Braut, die Gemeinde, schon bald zu sich ruft und durch die Entrückung in den Himmel aufnimmt. Dabei berührt er die Erde nicht. Die Entrückung geschieht „in den Lüften“.

Dieses Ereignis wird so unglaubliche Folgen auf der ganzen Erde haben, weil plötzlich, im Nu, in einem Augenblick, alle wahrhaft Christus gläubigen Menschen von der Erde verschwinden werden.

Wenn diese Christus gläubigen Menschen in einem einzigen Augenblick verschwinden, wird ein unvorstellbares Chaos in vielen Ländern der Erde die Folge sein.
Wenn jeder 7. oder 8. Mensch von der Erde in einem Augenblick verschwindet, ohne Ankündigung, ohne Warnung – das wird ein Drama.

Und es hat zur Folge, dass der Heilige Geist, der von Paulus als der „Zurückhaltende“ bezeichnet wird, nach der Entrückung der Gemeinde, weniger stark auf der Welt präsent sein wird.

2.Thessalonicher 2.7-8: Denn schon ist das Geheimnis der Gesetzlosigkeit(Antichrist) wirksam; nur offenbart es sich nicht, bis der, welcher jetzt zurückhält(Heiliger Geist), aus dem Weg ist;und dann wird der Gesetzlose offenbart werden, den der Herr Jesus beseitigen wird durch den Hauch seines Mundes und vernichten durch die Erscheinung seiner Ankunft.

Die wahre, unsichtbare Gemeinde Jesu wird dann mit ihrem Herrn und Heiland im Himmel sein.
Inklusive der Millionen Menschen, die unerkannt in moslemischen oder asiatischen Religionsgebieten schon zu Jesus gehört haben.

Danach wird Christus seine Braut, die Gemeinde in seines Vaters Haus aufnehmen.
Das Hochzeitsmahl findet später auf der Erde statt.

Plötzlich werden alle Namenschristen erkennen, dass sie nicht mit in die Entrückung gekommen sind. Und viele von ihnen werden sich jetzt zu Jesus bekehren wollen.
Abgesehen davon: Die Menschen werden Antworten auf die Frage suchen, was mit ihren gläubigen Freunden und Verwandten passiert ist.

Dann werden die 144000 jüdischen Missionare ihren Erweckungsdienst in aller Welt aufnehmen.

Das wird der Beginn der größten Erweckung aller Zeiten werden.
Gleichzeitig wird die Welt, ihr religiöses System und die sich bildende Welteinheitsregierung alles tun, um die Entrückung so schnell wie möglich vergessen zu machen.
So werden Satan und seine Jünger mit erstaunlichen Zeichen und Wundern alle Welt in ihren Bann ziehen:

2.Thessalonicher 2.9-12:ihn, dessen Ankunft gemäß der Wirksamkeit des Satans erfolgt mit jeder Machttat und mit Zeichen und Wundern der Lügeund mit jedem Betrug der Ungerechtigkeit für die, welche verloren gehen, dafür, dass sie die Liebe der Wahrheit zu ihrer Rettung nicht angenommen haben. Und deshalb sendet ihnen Gott eine wirksame Kraft des Irrwahns, dass sie der Lüge glauben, damit alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt, sondern Wohlgefallen gefunden haben an der Ungerechtigkeit. 

Der Vertrag des Antichristen mit Israel stellt den Beginn der Trübsal dar. Und die Enttarnung des Antichristen.

Der Antichrist wird den Bau des 3. Tempels in Jerusalem mit Israel vereinbaren.

Die Zerstörung von Damaskus und die Katastrophe in Elam/Iran, wie in Jesaja 17 und Jeremia 49.34-39 beschrieben.

Schwierigkeiten in Jordanien (Jeremia 49.1-6) und in Ägypten (Jesaja 19,1-18)

Die weitere Ausdehnung Israels.(Obadja 1.19-20) (Zephanja 2.9)

Schließlich auch die Vernichtung der von Russland geführten Koalition mit der Türkei und Iran, Libyen und Sudan.  (Hesekiel 38-39).

Die hier genannten Ereignisse sind bisher noch nicht eingetroffen, auch nicht in der weiter zurück liegenden Vergangenheit. Daher vermuten wir, dass sie sich in den vor uns liegenden Jahren werden erfüllen müssen.

Der Herr segne und behüte dich. Der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.
 
 
 


99.) Die alles entscheidenden 20iger Jahre! Teil 1.

 
Ihr lieben Freunde des Father’s House Ffm e.V.
Danke für Euer aller Treue und Durchhalten.

Wir tauchen jetzt gemeinsam in eine neue Dekade ein - einen neuen Zehnjahreszeitraum.
Möglicherweise ist das schon die letzte Dekade vor der Wiederkunft Jesu auf die Erde.

Aber das können wir jetzt noch nicht mit Bestimmtheit sagen.

Zu viele der von der unfehlbaren Bibel angekündigten Ereignisse müssen zuvor noch eintreffen.
Um es vorweg zu nehmen, meine Freunde und ich glauben, dass dieses Jahrzehnt der entscheidende Abschnitt dieser Endzeit-Periode ist. Das bestätigen auch die meisten Prophetie Experten in aller Welt.
Im Verlauf dieser vor uns liegenden 10 Jahre werden sich unsere Lebensumstände und Lebensbedingungen auf allen Gebieten noch mehr als bisher ganz dramatisch verändern.

Lukas 21.28: Wenn aber diese Dinge anfangen zu geschehen, so blickt auf und hebt eure Häupter empor, weil eure Erlösung naht.

Wir waren niemals näher an unserer Erlösung als jetzt. Jeder Tag bringt uns der Erlösung näher. Diese und viele andere Bibelstellen sollen uns zu Beginn dieses Zeitraums ermutigen, uns, die wir an Jesus Christus glauben, und durch Wiedergeburt, Taufe, und Erfüllung mit dem Heiligen Geist, Kinder Gottes und Jesu Jünger sind.

Das bedeutet: Während die Kriege, Auseinandersetzungen und Unsicherheiten in der Welt dramatisch zunehmen, zeichnet sich als nächstes Großereignis die Entrückung der Gemeinde Jesu der letzten 2000 Jahre bereits am Horizont deutlich ab.

1.Thessalonicher 4.15: Denn dies sagen wir euch in einem Wort des Herrn, dass wir, die Lebenden, die übrig bleiben bis zur Ankunft des Herrn, den Entschlafenen keineswegs zuvorkommen werden.

Doch zunächst wollen wir in einem ganz kurzen Rückblick aufzeigen, was an Endzeit Ereignissen schon alles da ist:

Ich verweise auch auf unsere Video Clips Nr. 126 und 127, bei YouTube unter Father's House Ffm e.V. in denen wir diese Auflistung schon sehr ausführlich vorgenommen haben.

Es begann mit der Balfour Erklärung 1917, der dann folgenden Befreiung Jerusalems im gleichen Jahr durch den englischen General Edmund Allenby, der Rückkehr der ersten Juden aus der weltweiten Zerstreuung in ihr Heimatland und der Staatsgründung Israels am 14. Mai 1948.

Gefolgt von der Eroberung ganz Jerusalems im 6-Tagekrieg 1967.

Lukas 21.11: Und es werden große Erdbeben sein und an verschiedenen Orten Hungersnöte und Seuchen; auch Schrecknisse und große Zeichen vom Himmel wird es geben.

Natur Katastrophen in nie gekannter Größenordnung, hungernde Menschen auf allen Kontinenten und unbeherrschbare Seuchen und Katastrophen, über die niemand gerne redet, wenn er nicht selbst betroffen ist, haben die Welt dramatisch verändert.

2.Timotheus 3.1-5: Dies aber wisse, dass in den letzten Tagen schwere Zeiten eintreten werden; denn die Menschen werden selbstsüchtig sein, geldliebend, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, lieblos, unversöhnlich, Verleumder, unenthaltsam, grausam, das Gute nicht liebend, Verräter, unbesonnen, aufgeblasen, mehr das Vergnügen liebend als Gott, die eine Form der Gottseligkeit haben, deren Kraft aber verleugnen. Und von diesen wende dich weg.

Das „Ich“, das „Geld“, und das „übersteigerte Vergnügen“ – Humanismus, Materialismus, Hedonismus – das sind die Götter der Endzeit. Die Bibel beschreibt das sehr treffend.

2. Timotheus 4.3-4: Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Begierden sich selbst Lehrer aufhäufen werden, weil es ihnen in den Ohren kitzelt; und sie werden die Ohren von der Wahrheit abkehren und sich zu den Fabeln hinwenden.

Hier werden die negativen geistlichen Zeichen genannt, die die Gemeinde der Endzeit prägen werden: Seichte, dem Denken der Welt angepasste, unbiblische Predigten beherrschen viele  Kanzeln.
Einzelne Pastoren kaufen solche seichten Predigten bei ungläubigen Verlegern ein, weil sie glauben, dass diese die Bedürfnisse der Zuhörer besser bedienen würden.

Dazu die Irrlehren der New Apostolic Reformation, der Kingdom Now-Bewegung, der Amillenialisten, der Präteristen, auf die wir an anderer Stelle eingehen werden.

Das sind die negativen geistlichen Zeichen der Endzeit. Verbunden mit zahllosen weiteren Irrlehren. Und dem damit einhergehenden Abfall vom biblischen Glauben.

Aber: Es gibt auch positive geistliche Zeichen in Hülle und Fülle:

Joel 3.1-5 : Und danach wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen werde über alles Fleisch. Und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, eure Greise werden Träume haben, eure jungen Männer werden Gesichte sehen. Und selbst über die Knechte und über die Mägde werde ich in jenen Tagen meinen Geist ausgießen. Und ich werde Wunderzeichen geben am Himmel und auf der Erde: Blut und Feuer und Rauchsäulen. Die Sonne wird sich in Finsternis verwandeln und der Mond in Blut, ehe der Tag des HERRN kommt, der große und furchtbare. Und es wird geschehen: Jeder, der den Namen des HERRN anruft, wird gerettet werden. Denn auf dem Berg Zion und in Jerusalem wird Errettung sein, wie der Herr gesprochen hat, und unter den Übriggebliebenen, die der Herr berufen wird.

Während die Kirche des Mittelalters glaubte, dass die Gaben des Heiligen Geistes mit dem Ende der apostolischen Zeit nicht mehr existieren würden, brachten die Erweckungen des 20. Jahrhunderts die Geistesgaben in die Gemeinde Jesu zurück.

Ich habe diese Erweckungen genau beschrieben und in unseren Videos der Playlist „Erweckungen“ veröffentlicht. Dabei sind sie so enorm wichtig, um das Wirken des Heiligen Geistes besser verstehen zu können. Weitere Zeichen der Endzeit: Die positive Entwicklung Israels, bei gleichzeitig zunehmendem Antisemitismus in aller Welt, inklusive der Ersatz Theologie, die behauptet, dass die Kirche jetzt die Segnungen Israels erhält.

Dazu die Verbindung Russlands mit Iran und der Türkei, der Linksrutsch mit der Gründung antichristlicher Gruppierungen in den USA und anderen westlichen Ländern.

Das also sind die schon eingetretenen Zeichen der Endzeit. Nun zu den noch ausstehenden Zeichen, die die zwanziger Jahre prägen werden. Wo stehen wir zu Beginn des Jahres 2020? 

So wie Noah prophetisch die Flut kommen sah und Joseph von Ägypten prophetisch die Hungersnot über Ägypten kommen sah oder Jeremia die 70jährige Gefangenschaft der Juden in Babylon vorhersah – so können wir mit Hilfe der unerfüllten biblischen Prophetien die Zwanziger Jahre und ihren groben Ablauf vorhersehen.

Da ist zunächst die Entrückung der Gemeinde. Sie scheint das nächste „bevorstehende“ Zeichen zu sein, das sich erfüllt. Und wenn wir zu Jesus gehören, sind wir dabei.

Neulich hörte ich, dass ein Pastor allen Ernstes behauptete, dass die Entrückung nur etwas sei, um alte Leute zu beruhigen.

Ich habe sämtliche Meinungen und Ansichten zum Thema „Entrückung“ in den vergangenen 5 Jahren ausreichend bewertet.
 
Die Entrückung braucht keinerlei weitere Voraussetzungen – sondern sie kann und wird jederzeit stattfinden.

Die einzige notwendige Voraussetzung ist die Verkündigung des Evangeliums von Jesus Christus allen Völkern und Stämmen und das – so die Missionsgesellschaften – ist heute  weitgehend abgeschlossen.
Also kann und wird die Entrückung der Gemeinde in den allernächsten Jahren stattfinden. Davon dürfen wir ausgehen.

Offenbarung 3.10: Weil du das Wort vom Harren auf mich bewahrt hast, werde auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, um die zu versuchen, die auf der Erde wohnen.

Wir, die wir an Christus glauben, sind Himmelsbürger und haben kein bleibendes Wohnrecht mehr auf der Erde. Daher werden wir die 7 Jahre dauernde Trübsalszeit im weiteren Verlauf der zwanziger Jahre nicht mehr hier erleben.

Die Entrückung der Gemeinde ist ein großes Geheimnis. Und ein Geheimnis im biblischen Sinne ist eine Wahrheit, die nicht durch menschliche Nachforschungen allein offenbart  werden kann.

Es braucht unbedingt zusätzlich eine spezielle, biblisch-göttliche  Offenbarung. Und die finden wir in unzähligen biblischen Belegstellen.

Und noch etwas: Die Tatsache, dass der Sohn Gottes jederzeit kommen kann, um uns mit sich zu vereinigen, sollte die rechte Motivation für ein heiliges Leben in jedem von uns hervorbringen. Und die Verkündigung des rettenden biblischen  Evangeliums intensivieren.

Und jede Art von Gleichgültigkeit gegenüber Gott und seinem geschriebenen Wort aus unserem Leben vertreiben.

Ich möchte euch für eure Treue danken und euch segnen:

Der Herr segne und behüte dich, der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig, der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.
Amen. 



   98.)  Unglaubliche Ereignisse!

Unübersehbare Ereignisse, die auf der Weltbühne vor unseren Augen ablaufen:

Ihr lieben Freunde,
Wir wollen uns nach 18 Jahren Internetarbeit fragen, wo wir jetzt, Ende 2019 - Anfang 2020 in Gottes prophetischem Zeitplan stehen. Das ist eine spannende Frage, von der wir hoffen, dass wir sie richtig beantworten können.

Es geht also um unseren augenblicklichen Stand in Gottes prophetischem Zeitplan. Das ist ohne jede Frage die wichtigste Information für jede jetzt lebende Generation.

Jesaja 46.9-10: Gedenket des Früheren von der Urzeit her, dass ich Gott bin. Es gibt keinen sonst, keinen Gott gleich mir, der ich von Anfang an den Ausgang verkünde und von alters her, was noch nicht geschehen ist, - der ich spreche: Mein Ratschluss soll zustande kommen, und alles, was mir gefällt, führe ich aus.

Der Prophet Jesaja erklärt in diesem Text, dass Gott den Anfang und das Ende kennt. Folglich sind auch die verschiedenen Stadien dazwischen von großer Bedeutung und wir können sie erfahren, wenn wir uns darum bemühen.

Deshalb kann eine grobe Einschätzung nur so viel sagen: Wir befinden uns irgendwo zwischen der in der Bibel angekündigten  Staatsgründung Israels am 14. Mai 1948 und der weltweiten Anerkennung, dass der Gott der Bibel der einzige Gott ist.

Hesekiel 39.7-8: Und ich werde meinen heiligen Namen kundtun mitten in meinem Volk Israel und werde meinen heiligen Namen nicht mehr entweihen lassen. Und die Nationen werden erkennen, dass ich der HERR bin, der heilig ist in Israel. Siehe, es kommt und wird geschehen, spricht der Herr, HERR. Das ist der Tag, von dem ich geredet habe.

Wir könnten sagen, dass der Uhrzeiger sehr schnell weitereilt von der Staatsgründung Israels, den gewonnenen Kriegen Israels, der zunehmenden wirtschaftlichen Stärke Israels, der ins Haus stehenden Erweiterung des israelischen Staatsgebietes, der schneller werdenden Globalisierung, des Anwachsens der Anzahl der Atommächte bis hin zur Entrückung der Gemeinde und dann weiter im Verlauf der endzeitlichen Ereignisse, so wie sie im Wort Gottes stehen.

Dann also wird die Trübsal beginnen und genau 7 Jahre später wird Jesus für jederman sichtbar auf dem Ölberg östlich von Jerusalem die Erde betreten. Aber wir können durch die oben genannten Hauptereignisse vielmehr Klarheit bekommen.

Die Staatsgründung Israels 1948 beweist das großartige Handeln unseres biblischen Gottes. Und ebenso tut das der Beweis, dass es nur den einen Gott der Bibel gibt.

Alle anderen Götter sind Götzen von Menschen und von Satan gemacht.
Diese Erkenntnis schafft ein wenig Klarheit bei all den wichtigen und unübersehbaren Ereignissen, die auf der Weltbühne vor unseren Augen ablaufen: Die Staatsgründung Israels und die Heiligung des göttlichen Namens durch und in den Nationen der Welt.

Noch einmal: Damit werden alle anderen Gottheiten zu Götzen degradiert.
Zudem sind viele Christen durch die Verkündigung der Ersatztheologie, die in vielen Kirchen und Gemeinden verkündet wird, und die besagt, dass der Gott der Bibel die ursprünglichen Zusagen für Israel auf die Gemeinde Jesu übertragen hat, verunsichert worden.

Deshalb ist es wichtig wieder und wieder zu betonen, dass der 14.Mai 1948, mit der neuerlichen Staatsgründung Israels, das Hauptereignis unserer Zeit ist.

Und dass der moderne Staat Israel das Israel ist, welches in der Bibel für die Jetztzeit vielfach erwähnt wird. Dieses moderne Israel ist der Augapfel des einzigen Gottes im ganzen Universum.

Das ist ganz wichtig zu wissen.

Der ganz konkrete Anfangspunkt der Endzeitereignisse.
Darin erweist sich das unvergleichliche Handeln unseres biblischen Gottes.

Jeremiah 23.7-8: Darum siehe, Tage kommen, spricht der HERR, da wird man nicht mehr sagen: So wahr der HERR lebt, der die Söhne Israel aus dem Land Ägypten heraufgeführt hat!  -  sondern: So wahr der HERR lebt, der die Nachkommen des Hauses Israel heraufgeführt und sie gebracht hat aus dem Land des Nordens und aus all den Ländern, wohin ich sie vertrieben hatte! Und sie sollen in ihrem Land wohnen.

Jeremiah erklärt hier, dass der Exodus aus Ägypten ein Kinderspiel gewesen sei im Vergleich zur Neugründung des Staates Israel in einer feindlichen Umgebung im Nahen Osten.

Zuerst musste der Herr die Willigkeit zur Rückkehr in ihr angestammtes Heimatland Israel bei den im Exil lebenden Juden hervorbringen. Es begann 1880 und brachte bis heute 7.5 Millionen Juden nach Israel. Aus allen Ländern der Erde. Und es leben immer noch weitere 7.5 Millionen in der Zerstreuung in aller Welt.

Nach dem 2. Weltkrieg und dem schrecklichen Holocaust mit 6 Millionen toten jüdischen Menschen und dem weiter ansteigenden Antisemitismus weltweit.

Dann musste der Herr für die umgebenden Araber Heimatländer installieren, was nacheinander geschah.

Ägypten 1922, Saudi-Arabien und Irak 1932, Iran 1935, Libanon 1943, Syrien und Jordanien 1946.

Jeremia 12.14-17:  So spricht der HERR: Über alle meine bösen Nachbarn, die das Erbteil antasten, das ich mein Volk Israel habe erben lassen: Siehe, ich werde sie aus ihrem Land herausreißen, und das Haus Juda werde ich aus ihrer Mitte ausreißen. Und es soll geschehen, nachdem ich sie herausgerissen habe, werde ich mich wieder über sie erbarmen und sie zurückbringen, einen jeden in sein Erbteil und einen jeden in sein Land. Und es soll geschehen, wenn sie die Wege meines Volkes wirklich lernen, so dass sie bei meinem Namen schwören: "So wahr der HERR lebt!" - wie sie mein Volk gelehrt haben, beim Baal zu schwören, so sollen sie mitten in meinem Volk aufgebaut werden. Wenn sie aber nicht hören, dann werde ich eine solche Nation endgültig ausreißen und verloren geben, spricht der HERR.

Zudem: An vielen Stellen in der Bibel wird prophetisch angekündigt, dass Israel eine starke und große Armee aufbauen wird. Durch die gewonnenen Kriege im Nahen und Mittleren Osten ist Israel heute die stärkste Militärmacht in der Region.

Das Wirtschaftswachstum in Israel ist so groß, dass sich andere Staaten neidvoll zusammen tun, um eines Tages in Israel wertvolle Schätze unterschiedlicher Art zu erbeuten.

Israel hat im Mittelmeer massenweise Erdgas und Erdöl gefunden und damit begonnen, es zu fördern und zu verkaufen.

Die in der Bibel angekündigte Gog/Magog Invasion (Hesekiel 38-39) ist ein weiterer Eckpunkt für unsere Generation. Die von der Bibel genannten Aggressoren unter der Führung Russlands, vor allem die Türkei und der Iran haben sich schon auf vielerlei Weise mit Russland liiert.

Hesekiel 38.8: Nach vielen Tagen sollst du aufgeboten werden, am Ende der Jahre sollst du in ein Land kommen, das vom Schwert wiederhergestellt, das aus vielen Völkern gesammelt ist, auf die Berge Israels, die für lange Zeit zur Trümmerstätte geworden waren, das ist aus den Völkern herausgeführt worden und sie wohnen in Sicherheit allesamt.

Wir befinden uns am Beginn einer Serie, in der sich die biblischen Prophetien der Jetzt-Zeit vor unseren Augen erfüllen werden.

Folglich ist es angesagt, sich darauf richtig vorzubereiten.
Geistlich, mental und physisch – komplett!

2.Korinther 6.2: Denn er spricht: "Zur willkommenen Zeit habe ich dich erhört, und am Tage des Heils habe ich dir geholfen." Siehe, jetzt ist die hochwillkommene Zeit, siehe, jetzt ist der Tag des Heils.

Genau das bedeutet die geistliche Vorbereitung. Jetzt ist genau die richtige Zeit, um mit Jesus klar Schiff zu machen.

Jetzt gilt es, alle Zweifel, alle Unsicherheit und alle Laschheit auszuräumen. Und ganze Sache mit Jesus zu machen.

Denk doch an Noah! Er baute die Arche, obwohl weit und breit kein Wasser zu sehen war. So handelte er geistlich richtig für sich und seine Familie und Gott rettete ihn.

Oder denk an Josef, der in Ägypten Vorsorge traf, bevor die Hungersnot kam. So konnte er seine ganze Familie und Millionen Ägypter retten.
Markus 12.30: und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Verstand und aus deiner ganzen Kraft!"

Jesus Christus ist der einzige Erlöser im ganzen Universum! Über die Beziehung zu Jesus kommst du in Beziehung zum Vater und zum Heiligen Geist.

Jetzt geht es nicht mehr darum, irgendwelche „Warum-Fragen“ zu stellen, jetzt geht es darum, Jesus fest und für immer in deinem Herzen zu verankern oder wenn du ihn noch nicht kennst, Jesus jetzt in dein Herz einzuladen und zwar für immer.

Um Vergebung zu bitten für alle Sünden, um Reinigung von allem Falschen und dir selbst darüber klar zu werden, dass diese Entscheidung für alle Ewigkeit Gültigkeit hat.

Diese Entscheidung ist dein Passierschein zum Himmel. Und diesen Passierschein wirst du schon sehr bald brauchen – nämlich am Tag der Entrückung.

Verdient haben wir nichts von alledem, sondern es ist ein freies göttliches Geschenk für dich und mich.

Noch einmal: Ohne den Passierschein, der aussagt, dass Jesus durch den Heiligen Geist in deinem Herzen wohnt, wirst du ewig im Abgrund des Feuersees bei Satan sein. Ewig.

Römer 6.23: Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.

Von hier aus ist es nicht mehr weit:
Jetzt gilt es noch zu verstehen und zu glauben, dass Jesus Christus für dich und mich gestorben ist, aber er ist auch auferstanden von den Toten und er lebt bis in alle Ewigkeit.

Johannes 3.3: Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.

Ich habe für dich ein Übergabegebet vorformuliert:

Lieber Herr Jesus Christus, danke, dass du für all meine Sünden am Kreuz von Golgatha gebüßt hast. Dass du all meine Sünden von mir genommen hast, dass du auferstanden bist von den Toten und dass du lebst für immer und ewig und ich mit dir. Danke Jesus, dass du mich jetzt von Neuem geboren hast, schon bald abholst in die Entrückung in den Himmel und dass ich dann immer bei dir sein werde.

Für heute verabschiede ich mich von Euch mit dem Aronitischen Segen:

Der Herr segne und behüte dich, der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig, der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden. 


97.) Aufmarsch der Mullahs

Ihr  liebe Freunde. Seid ganz herzlich gegrüßt aus dem herbstlichen Hessen.

Es ist ganz erstaunlich: Wenn wir die aktuellen Aufreger in den Abendnachrichten bedenken, dann kommen wir schnell zu dem Ergebnis, dass davon direkt oder indirekt etwa 80% mit Ereignissen im Nahen und Mittleren Osten zusammenhängen.

Tendenz weiter steigend.

Und wenn wir dann fragen, warum gerade hier, wo doch die Wiege der Menschheit liegt, dann wird schnell klar: Weil Israel als Staat seit 1948 wieder existiert und die arabischen Nachbarn und die nicht-arabischen Staaten der Region Israel 

überwiegend um jeden Preis vernichten wollen.

Israel lebt in einem verschwindend kleinen Teil des Landes, dass Vater Gott dem Abraham, Isaak und Jakob und deren Nachkommen geschenkt hat.

Wir wissen von der unfehlbaren Bibel her, dass Gott der Vater Israel als wichtigstes aller Endzeitzeichen installiert hat, damit wir ihm umso leichter vertrauen können.

Denn was hieße das im Umkehr Schluss? Wenn der Gott der Bibel sich nicht an seine Verheißungen und Bünde mit Israel hält, inwiefern können wir dann als Gotteskinder die Gewissheit haben, eine Ewigkeit bei unserem Abba Vater sein zu dürfen? Gott sei Dank ist Gott nicht wie wir Menschen, sondern er ist treu und gerecht und er steht immer zu seinem Wort. 

Israel wird aber auch in der übrigen Welt und vor allem in der UN stark kritisiert, weil es durch die Wiederbesiedelung von Teilen Palästinas als Ausgangspunkt der Welt-Unruhen allenthalben angeklagt wird. 

Fakt ist: Israel hat keine Verbündeten weltweit, außer den augenblicklichen US amerikanischen Präsidenten Trump und  den einen oder anderen winzig kleinen mittelamerikanischen oder pazifischen Staat.

Am schlimmsten preschen die entfalten einen Verbalterror in nie gekannter Stärke. Mullahs im Iran in nahezu täglichen Wut-Exzessen gegen Israel vor und die als Terror-Organisation einzustufenden Republikanischen Garden in Diensten der Mullahs verkünden täglich anti-israelische Schmährufe und Vernichtungsandrohungen.

„Keine 30 Minuten würde die baldige Vernichtung Israels dauern“ postulieren ihre Leiter. Und die Schaffung einer judenfreien Welt würde ihren baldigen Anfang nehmen.“

Fakt jedoch ist, dass Iran in seiner jetzigen Verfassung im Licht der Bibel keine auch noch so kleine Chance hat, einen Angriff auf Israel unbeschadet zu überleben.

Und die Androhung, Israel alsbald zu vernichten, ist bewusst gegen den Gott der Bibel und seine überlegene Weisheit gerichtet.

In Israel leben inzwischen ca. 7,5 Millionen Juden und in der Zerstreuung sind es ebenfalls noch ca. 7,5 Millionen, denen der Gott der Bibel zugesagt hat, sie alle nach Israel in ihre Heimat zurückzubringen.   
                         

Jeremia 49. 34-39: Das Wort des HERRN, das zu Jeremia, dem Propheten, geschah über Elam im Anfang der Regierung Zedekias, des Königs von Juda: So spricht der HERR der Heerscharen: Siehe, ich zerbreche den Bogen Elams, seine wesentliche Stärke. Und ich werde die vier Winde von den vier Enden des Himmels her über Elam bringen und es in alle diese Winde zerstreuen. Und es soll keine Nation geben, wohin nicht Vertriebene Elams kommen werden. Und ich werde Elam verzagt machen vor seinen Feinden und vor denen, die nach seinem Leben trachten, und werde Unheil über sie bringen, die Glut meines Zorns, spricht der HERR. Und ich werde das Schwert hinter ihnen herschicken, bis ich sie vernichtet habe. Und ich werde meinen Thron in Elam aufstellen und werde König und Oberste daraus verloren geben, spricht der HERR. Aber es wird geschehen am Ende der Tage, da werde ich das Geschick Elams wenden, spricht der HERR. 

Elam ist Teil des Iran und liegt im Südwesten des Landes. 

Wir haben schon oft über diese Bibelstelle gesprochen: Wir können daran erkennen, dass ein besonders drastisches Ereignis den Iran sehr bald treffen wird. 

Denn wir leben in der Zeit, in welcher der Gott der Bibel den Nationen zeigen wird, dass er der einzige Gott im ganzen Universum ist und dass nur das geschieht, was er sich vorgenommen hat.

Wir wissen also, dass Elam der biblische Name für den Iran ist, das inzwischen ja auch im Laufe der Geschichte als Persien firmiert hat. Und sogar vor langer Zeit eine Weltmacht war – zusammen mit den Medern, den Vorfahren der heutigen Kurden.

Also wir wissen ohne jeden Zweifel, wer in dieser Prophetie gemeint ist. Und wir wissen, dass diese göttliche Ansage in Kürze passieren wird.

Hesekiel 39.7-8: Und ich werde meinen heiligen Namen kundtun mitten in meinem Volk Israel und werde meinen heiligen Namen nicht mehr entweihen lassen. Und die Nationen werden erkennen, dass ich der HERR bin, der heilig ist in Israel. Siehe, es kommt und wird geschehen, spricht der Herr, HERR. Das ist der Tag, von dem ich geredet habe. 

Aber Gott wird die Bewohner von Elam nicht ausrotten, sondern in die ganze Welt verstreuen. Dieses Ereignis scheint ziemlich nahe vor der Tür zu stehen.

Gleichzeitig wissen wir aber auch, dass die Mullahs trotz aller gegenteiligen Behauptungen fleißig an der Atombombe basteln, indem sie Uran so sehr anreichern, dass es als Hochexplosivum nach Meinung von Experten schon in etwa 2 Jahren gegen Israel eingesetzt werden kann. 

Die Geheimdienste Israels und der USA sammeln fleißig Belege für diese Behauptung.

Andererseits: Im Iran bekehren sich seit einigen Jahren Millionen von  Menschen zu Jesus Christus, auch wenn die Entdeckung einer Bekehrung nach unseren Informationen die augenblickliche Gefängnis Strafe im Iran nach sich zieht.

Doch der geistliche Aufbruch in Iran geht offenbar weiter.

Experten vermuten, dass die Gemeinde Jesu im Iran pro Jahr um etwa 20% wächst.

Bei dieser Gemengelage scheint es schwer vorstellbar, dass der göttliche Vater den Iran in einer Weise bestraft, in dem auch die Neubekehrten in Mitleidenschaft gezogen werden könnten.

Deshalb gehen wir zurück zu Abraham. Gott sagte zu ihm:

1.Mose 12.3: Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!

Das ist das Grundgesetz, wie ein x-beliebiges Land, also auch Iran, sich gegenüber Israel nach dem Willen Gottes zu verhalten hat. Es gilt als göttlicher Grundsatz für die Außenpolitik eines jeden Landes.

Der offizielle Iran mit seinen Mullahs verflucht Israel und die Nachkommen Abrahams fast täglich aufs Neue. Gott der Vater wird sich das nicht sehr viel länger ansehen.  

Jesaja 46.9-10: Gedenket des Früheren von der Urzeit her, dass ich Gott bin. Es gibt keinen sonst, keinen Gott gleich mir, der ich von Anfang an den Ausgang verkünde und von alters her, was noch nicht geschehen ist, - der ich spreche: Mein Ratschluss soll zustande kommen, und alles, was mir gefällt, führe ich aus.

Unsere Frage lautet: „Wie lange noch, Herr?“

Wie lange zögerst du, deine Pläne mit Israel und Elam durchzuführen?

Dabei hat der Herr einen Teil seiner Pläne bereits durchgeführt: Mit der Staatsgründung Israels am 14.Mai 1948 ist das wichtigste Endzeitdatum schon da.

Der Feigenbaum Israel blüht und wächst und gedeiht und wird schon 72 Jahre alt.

Israel ist in der Lage, nur durch die Hilfe des lebendigen Gottes, sich selbst und seine Bürger zu verteidigen und zu schützen. Alle Kriege gegen die kämpferischen, terroristischen Nachbarn hat Israel durch die wunderwirkende Hilfe JAHWES gewonnen.

Der Gott der Bibel ist in der Lage, alles, wirklich alles  auszuführen, was er angekündigt hat. Er ist die absolute Autorität im ganzen Universum.

Und: Der Gott der Bibel steht zu seinen Versprechen an Israel – auch wenn das offizielle Israel seinen Messias Jesus immer noch ablehnt.

Er ist und bleibt bei seinen Bundesschlüssen, die er mit Abraham, Isaak und Jakob abgeschlossen hat.  

Und in Jeremiah 23.7 erklärt Gott, dass sein Handeln in unserer Zeit mit seinem Volk Israel, selbst die Teilung des Roten Meeres bei der Befreiung Israels vor den Ägyptern bei weitem aussticht.

Wir müssen wissen: Nichts und niemand wird Gott an seinen Vorhaben mit seinem Bundesvolk Israel hindern.

Jetzt, da die USA  weitgehend aus Syrien verschwunden sind, ist die Situation für Israel keineswegs schwieriger geworden, denn die USA sind nicht der Beschützer Israels, sondern das ist allein der Gott der Bibel.

Es kann also sein, dass Gott jetzt sehr bald auch sein Wort erfüllt, das er in Jesaja 17.1 gegen Damaskus ausgesprochen und niedergelegt hat.

Jetzt ist die USA als ehemalige Schutzmacht nicht mehr im Nahen Osten vertreten – diese Rolle hat Russland übernommen.

Aber: Libanon, wo etwa 40% Christen, etwa 30% Sunniten, etwa 30% Shiiten und Drusen in einem heftigen Durcheinander leben und wo die von Hassan Nasrallah geführte Terrorgruppe Hisbollah das eigentliche Sagen hat – das ist ein äußerst kriegerisches Momentum in Nordwesten von Israel.

Die Hisbollah verfügt über ein Arsenal von 150.000 Raketen, die in jeweils täglichen Überfällen von 1500 Raketen auf Nordisrael abgefeuert werden können.

Das wird Israel verhindern müssen. 

Jordanien mit einem 50% palästinensischen Bevölkerungsanteil und immer noch im Besitz israelischen Kernlands – bedeutet eine zunehmende Gefahr für Israel. Nur durch einen hauchdünnen Fetzen Papier (Friedensvertrag) mit Israel im Augenblick noch zur Untätigkeit verurteilt.

Syrien unter Diktator Assad von Irans und Moskaus Gnaden  abhängig – spielt ein unredliches Spiel mit Israel, mit dem es immer noch im Kriegszustand lebt. Von daher könnte sich das Wort aus Jesaja in naher Zukunft erfüllen:

Jesaja 17.1: Ausspruch über Damaskus: Siehe, Damaskus hört auf, eine Stadt zu sein und wird ein Trümmerhaufen.

Jesaja 17.9: An jenem Tag werden seine Festungsstädte sein wie die verlassenen Orte des Waldes und des Berggipfels, die man vor den Söhnen Israel verließ, und es wird eine Öde sein.

Jesaja 17.14: Zur Abendzeit, siehe da, jähes Erschrecken. Ehe es Morgen wird, gibt es sie nicht mehr. Das ist das Geschick derer, die uns plündern, und das Los derer, die uns berauben.

Zudem baut in Gaza die von den Emiraten finanzierte Hamas und der Jihad neue Abschussrampen für Raketen gegen Israel erneut auf und probiert sie aus. 

Ich möchte Euch nach diesem wichtigen Thema segnen:

Der Herr segne und behüte dich, der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig, der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.


 


  96.) Die Fehlentwicklung in Nahost 2019!

Ihr Lieben,
Die ungläubige Welt sagt, dass gerade hier so unterschiedliche Interessen aufeinanderprallen – und zwar mit aller Wucht.

Dort leben, so behaupten die Nichtchristen, die kriegerischsten Menschen. Seit Jahrtausenden konkurrieren dort religiöse Glaubensrichtungen, kulturelle Gewohnheiten und politische Systeme  miteinander.

Aber die Bibel sagt gleichzeitig, dass die Situation im Nahen und Mittleren Osten eigentlich sehr einfach ist.
Es geht einfach um die Frage, wer im Licht und wer in der Finsternis wandelt.

Johannes 12.46: Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe.

Diese biblische Aussage kann man in keiner öffentlichen Situation, in keinem politischen Forum, in keiner Nachrichtenredaktion und in kaum einer Kirchen Gemeinde finden.
Aber dafür in der Bibel. Und sie ist wahr.

Und es ist die exakte Antwort auf die Frage, warum es im Nahen Osten so sehr brodelt.
Die aktuelle Frage lautet: Woher nimmt Israel sich das Recht, nach 2000 Jahren Abwesenheit, das Land für sich zu beanspruchen, dass in dieser Zeit von den Arabern wenigstens teilweise besiedelt und bewohnt wurde?

Die Nationen weltweit vereinen sich in ihrer Abneigung  gegenüber Israel im Zusammenhang mit dieser Frage. Darauf geht die Bibel ganz konkret ein:

Sacharja 12.3:  Und es wird geschehen an jenem Tag, da mache ich Jerusalem zu einem Stemmstein für alle Völker; alle, die ihn hochstemmen wollen, werden sich wund reißen. Und alle Nationen der Erde werden sich gegen es versammeln.

Das ist die Aussage des lebendigen Gottes zu dieser einen Frage. Als Ergebnis erleben wir ein weltweites, tiefsitzendes Durcheinander, das von Täuschung, Verdrehung und Lügen am Leben gehalten wird. Denn der Bibel glaubt man nicht.
Aber Gott der Vater deutet in dieser Bibelstelle an, dass es für die Angreifer Jerusalems und Israels kein gutes Ende nehmen wird. Die Bibel ist unfehlbar. Auch in ihrer Antwort auf unsere Fragen.

Eine weitere Stelle gibt uns noch mehr Klarheit.
Johannes 12.35-41: Da sprach Jesus zu ihnen: Noch eine kleine Zeit ist das Licht unter euch. Wandelt, während ihr das Licht habt, damit nicht Finsternis euch ergreife! Und wer in der Finsternis wandelt, weiß nicht, wohin er geht. Während ihr das Licht habt, glaubt an das Licht, damit ihr Söhne des Lichtes werdet! Dies redete Jesus und ging weg und verbarg sich vor ihnen. Obwohl er aber so viele Zeichen vor ihnen getan hatte, glaubten sie nicht an ihn, damit das Wort des Propheten Jesaja erfüllt würde, das er sprach: "Herr, wer hat unserer Verkündigung geglaubt, und wem ist der Arm des Herrn offenbart worden?" Darum konnten sie nicht glauben, weil Jesaja wieder gesagt hat: "Er hat ihre Augen verblendet und ihr Herz verstockt, dass sie nicht mit den Augen sehen und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren und ich sie heile." Dies sprach Jesaja, weil er seine Herrlichkeit sah und von ihm redete.

Hier geht es um die Täuschung der meisten Juden im offiziellen Israel zur Zeit des 1. Kommens Jesu. Täuschung kommt in das menschliche Herz und in den menschlichen Verstand durch diese einzige Tür: Mangel an göttlichem Licht!

Jesus betont das mit Hilfe eines Abschnitts aus dem Buch des Propheten Jesaja.
Die Täuschung durch Satan, den Widersacher des Lichtes, ist das Hauptproblem in der ganzen Welt seit Anbeginn. Seit Adam und Eva.

Von der ersten Lüge Satans im Garten Eden bis zum letzten großen Krieg, wie er in Offenbarung 12.7-12 beschrieben wird, ging und geht es immer darum, Lüge und Unwahrheit durch fehlendes Licht als Wahrheit zu entstellen.

Aber Täuschung und Lüge sind im Nahen und Mittleren Osten eine Plage nicht nur durch die ungläubigen Juden, sondern auch und vor allem durch die Existenz des Islam, den Mohammed im 7. Jahrhundert n.Chr. in die Region brachte.

Satan ist der Meister der Täuschung, der dunklen, licht-scheuen  Machenschaften, der Verdrehung von Tatsachen – und deshalb kann man heute sagen, dass der Nahe und Mittlere Osten überwiegend in dämonischer Dunkelheit lebt.

Täuschung bekommt immer dann Stabilität, wenn Jesus Christus als Licht der Welt, als Messias und Retter der Menschheit verleugnet wird.

Diese Verneinung wird vor allem in den heiligen Schriften des Islam und des Judentums propagiert. Und sogar in christlichen Sekten mit verändertem Evangelium.
Vor allem die Dunkelheit des Koran, des heiligen Buches des Islam, das durch Terrorgruppen wie Isis, Al Kaida, Hamas und andere sogar mit Waffengewalt verbreitet wird.
In Johannes 12 fährt Jesus fort zu sagen: „Wer an mich glaubt, glaubt an den, der mich gesandt hat: Wer mich sieht – sieht den Vater, der mich gesandt hat.
Wenn also die Welt wissen will, was Gott will, sagt, tut, der braucht nur auf Jesus zu schauen. Jesus ist das Licht.

Überall in der Bibel kann man lesen, dass wir den Vater nicht ehren können, wenn wir nicht zuvor den Sohn geehrt haben.

Das offizielle Judentum und der Islam haben das Licht der Welt überwiegend zurückgewiesen.
Inzwischen dominiert aber der Islam diesen Teil der Welt. Folglich ist dieser Teil der Welt sehr viel dunkler als anderswo.

Wer in solcher Dunkelheit lebt, ist offen für jede Art von Täuschung.
Johannes 12.46: Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe.

Wenn jemand Jesus Christus als Sohn des lebendigen Gottes zurückweist, dann ist es logisch und unvermeidlich, auch den Bund abzulehnen, den Gott der Vater mit Abraham geschlossen hat.

Gott gab dem Abraham und seinen Nachfahren, den Juden einen Bund, der an keine Bedingungen geknüpft ist. Und der für alle Zeiten gilt. Die kleine Gruppe der ersten Jünger Jesu waren alles Juden. Diese Gruppe wuchs in Israel und der Welt in den letzten 2000 Jahren zur heutigen Gemeinde Jesu.

1.Mose 12.2-3: Und ich will dich zu einer großen Nation machen, und ich will dich segnen, und ich will deinen Namen groß machen, und du sollst ein Segen sein! Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!

1.Mose 13.15-17: Denn das ganze Land, das du siehst, dir will ich es geben und deinen Nachkommen für ewig. Und ich will deine Nachkommen machen wie den Staub der Erde, so dass, wenn jemand den Staub der Erde zählen kann, auch deine Nachkommen gezählt werden.  Mache dich auf, und durchwandere das Land seiner Länge nach und seiner Breite nach! Denn dir will ich es geben.

Gottes Bund mit Abraham umfasst das ganze Land, das er durchwanderte. Das ganze Land Kanaan. Er und seine Nachkommen erhalten dieses Land für alle Zeiten.
Die komplette Welt gehört Gott und er kann Regionen daraus so verschenken wie er es sich vorgenommen hat. Und so hat er  Israel, seinem auserwählten Volk, das seinen Heiligen Namen verherrlichen wird, das ganze Land Kanaan für immer  geschenkt.
Das ganze Land Kanaan – vom Euphrat im Norden bis zum Nil im Süden.
Die Garantie des lebendigen Gottes gilt auch heute noch, denn sie ist an keine Bedingung gebunden.

Im Gegenteil: Sie ist auch eine prophetische Aussage, die sich in unserer Zeit erfüllt, weil wir die letzte Generation sind und Israel immer noch nicht über das ganze Land verfügt, das Gott dem Volk geschenkt hat.

Göttliche Prophetien aber treffen immer ein.

Diese Bibelstellen zeigen, wie falsch die Situation im Nahen und Mittleren Osten von den meisten Menschen, inklusive der meisten Christen, eingeschätzt wird.

2.Petrus 1.19-21: Und so besitzen wir das prophetische Wort umso fester, und ihr tut gut, darauf zu achten als auf eine Lampe, die an einem dunklen Ort leuchtet, bis der Tag anbricht und der Morgenstern in euren Herzen aufgeht, indem ihr dies zuerst wisst, dass keine Weissagung der Schrift aus eigener Deutung geschieht. Denn niemals wurde eine Weissagung durch den Willen eines Menschen hervorgebracht, sondern von Gott her redeten Menschen, getrieben von Heiligem Geist.

Das prophetische Wort der Bibel erfüllt sich immer. Und Gottes Liebe zu Abraham, Isaak und Jakob machen das jüdische Volk zu dem erwählten Volk Gottes. Das bleibt auch so.

5.Mose 7.6: Denn du bist dem HERRN, deinem Gott, ein heiliges Volk. Dich hat der HERR, dein Gott, erwählt, dass du ihm zum Volk seines Eigentums wirst aus allen Völkern, die auf dem Erdboden sind.

Römer 11.28: Hinsichtlich des Evangeliums sind sie zwar Feinde um euretwillen, hinsichtlich der Auswahl aber Geliebte um der Väter willen.

Die Zurückweisung Jesu Christi als Licht der Welt durch die Mehrzahl der Juden beim ersten Kommen machte sie zwar zu Feinden aber gleichzeitig waren sie und blieben sie Geliebte Gottes um der Väter Abraham, Isaak und Jakob wegen.

Die Zurückweisung Jesu Christi als Licht der Welt durch den Islam hat auch dazu geführt, das Licht des Wortes Gottes abzulehnen, das wie Jesus sagt, durch die ganze Bibel scheint.

Johannes 17.17: Heilige sie durch die Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit.

Johannes 12.48: Wer mich verwirft und meine Worte nicht annimmt, hat den, der ihn richtet: Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag.

Die Leugnung der Bibel durch die Mehrheit der Muslime und ihr Glaube an den Koran ist ihr Verhängnis. Das führte zur Ablehnung des göttlichen Bundes mit Abraham, Isaak und Jakob.
Die Verneinung der geistlichen Natur der nahöstlichen Täuschung wird vom Islam, aber auch von der liberalen Kirche nach wie vor behauptet. Und das ist ein schwerer Fehler.
Die Täuschung ist eine zweifache: Die Zurückweisung von Gottes erwähltem Volk und die Verneinung  der Tatsache, dass Gott das ganze Land Kanaan vom Euphrat im Norden bis zum Nil im Süden für immer seinem erwählten Volk Israel gegeben hat.

1.Mose 17.8: Und ich werde dir und deinen Nachkommen nach dir das Land deiner Fremdlingsschaft geben, das ganze Land Kanaan, zum ewigen Besitz, und ich werde ihnen Gott sein.

Wenn aber Gottes Bund mit Abraham zurückgewiesen wird, folgt daraus automatisch, dass Israel nicht Gottes Volk ist und das ganze Land Kanaan nicht Israel sondern Palästina heißt und Israel kein Gott gegebenes Recht an diesem Land hat.

Ihr lieben Freunde, viel Stoff zum Nachdenken! Ich danke Euch für diese gemeinsame Zeit und segne Euch!

Der Herr segne und behüte dich, der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig, der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.


 
 
 
 

95.) Abschaffung des Bargelds! – Dafür aber wie uns in der Offenbarung beschrieben wird,- mit Mikro-Chip unter der Haut!

Ihr Lieben,
Das aufregende Jahr 2019 ist Vergangenheit! Doch die Ereignisse beruhigen sich nicht. Ganz im Gegenteil. Die heiße Phase der Endzeit beginnt jetzt.

Deshalb wenden wir uns heute einem ganz besonders heißen Thema zu: Der bevorstehenden Abschaffung des Bargelds. Zuvor jedoch die Bibelstelle, die das sehr genau voraussagt:

Offenbarung: 13.16-18: Und es bringt alle dahin, die Kleinen und die Großen, und die Reichen und die Armen, und die Freien und die Sklaven, dass man ihnen ein Malzeichen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn gibt; und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, als nur der, welcher das Malzeichen hat, den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. Hier ist die Weisheit. Wer Verständnis hat, berechne die Zahl des Tieres! Denn es ist eines Menschen Zahl; und seine Zahl ist 666.

Diese Bibelstelle beschreibt sehr einfach und doch sehr genau, was in aller nächster Zeit auf uns zukommt. Niemand in Europa, niemand in Deutschland, Österreich und der Schweiz wird dann mit Bargeld noch etwas kaufen können.

Diese bargeldlose Zeit wird überall auf der Welt eingeführt. Das sagt uns die unfehlbare Bibel.
Es handelt sich um die Zeit, die noch vor uns liegt, von heute an noch einige wenige Jahre. Das glauben wir, weil wir es an den Zeichen der aktuellen Zeit erkennen können.

Es handelt sich um die Trübsalszeit, die 7jährige Zeit, in der die Gemeinde Jesu und die wahrhaft Christusgläubigen nicht mehr vorkommen, weil sie zuvor zu Jesus in den Lüften hin entrückt wurden.

Aber die Namenschristen, die Christus zwar bekennen, einer Kirche auch angehören  und auch in diese Kirche hinein getauft wurden – aber wie sich dann zeigt, nicht vom Heiligen Geist wiedergeboren sind – alle, die nicht durch Wiedergeburt und Glaubens/Erwachsenentaufe zu Jesus gehören, müssen durch diese Trübsalszeit hindurch.

Diese Zeit wird auch als Drangsal für Jakob oder als 70. Jahrwoche des Propheten Daniel bezeichnet.

In der zweiten Hälfte der Trübsalszeit, den 3 ½ letzten Jahren, bevor Jesus auf die Erde wiederkommt, wird es kein Bargeld mehr geben, sondern die Menschen können nur kaufen und verkaufen, wenn sie das Malzeichen des Antichristen an der Stirn oder am rechten Unterarm tragen.

Schon heute gibt es überall in Europa – mit Ausnahme der Schweiz, Österreichs und der Bundesrepublik, und den baltischen Staaten und Island – Bargeldobergrenzen.
Aber ab dieser 2. Hälfte der Trübsalszeit, also der zweiten 3 ½ Jahre wird das Bargeld ganz abgeschafft sein und kein Mensch wird dann noch mit Bargeld bezahlen können.

Die offizielle Lesart gibt als Grund an, dass auf diese Weise Geldwäsche und andere kriminelle Handlungen eingeschränkt, ja ausgeschlossen werden könnten.

Und unsere humanistisch geprägte Welt  ohne Gott glaubt, was ihnen in Funk und Fernsehen eingeflößt wird und vertraut diesen destruktiven Informationen.

Wir glauben, dass die Welteinheitsregierung unter der Leitung des in der Bibel als Antichrist bezeichneten satanistischen Weltherrschers in diesen Jahren dabei ist, sich seinen benötigten Freiraum schaffen wird und in der vor uns liegenden Zeit für alle sichtbar, auftauchen wird.
Der Zahlencode „666“ enthält genau die Buchstaben, die im griechischen Alphabeth zu diesem Namen gehören.

Einige der in der Bibel beschriebenen Charaktere sind schon voll in Aktion. Sie sind längst auf der Weltbühne tätig in Amt und Würden. An ihren Aussagen und Taten können wir sie schon bald erkennen und  wie gesagt, in Kürze an der Zahl „666“.

Zweifellos müssen noch ein paar Ereignisse stattfinden, die eine solche Welteinheitsregierung unbedingt nötig machen, und von möglichst vielen Staaten gewollt ist - aber das kann sehr schnell gehen.

Zurück zum Bargeld: Sicherlich wird den Bürgern beim Zusammenbruch der Null-Zins oder gar Negativ-Zins-Märkte und dem Ausfall der Leitwährungen und dem Ende der konventionellen Geldhäuser mit den Möglichkeiten einer bargeldlosen Wirtschaft der Himmel auf Erden versprochen – doch die unfehlbare Bibel sagt, dass es die Hölle sein wird.

Das vollelektronische Geldsystem überwacht jede auch noch so kleine Transaktion. Und am Ende hängt die Enteignung durch den Staat – so die Bibel – sogar vom Glauben des Einzelnen ab.

Zwar glauben immer noch Teile der europäischen Bevölkerung, dass durch Abschaffung des Bargeldes die Kriminalität stark rückläufig sein wird. Drogenhandel, Waffenhandel und Schwarzarbeit seien dann blockiert. Mafia-Strukturen würden verschwinden.
Ebenso Überfälle auf Tankstellen und Geldautomaten.

Wie auch immer: Die technischen Überwachungsmöglichkeiten für obrigkeitsstaatliche Zwangssysteme sind bereits vorhanden und können jederzeit genutzt werden.
Wir müssen wissen: Inländische Diktaturen der Vergangenheit wie die DDR oder Hitler-Deutschland verfügten längst nicht über die Techniken, die dem Staat heute zur Verfügung stehen.

Sie brauchen keine informellen Mitarbeiter mehr: Der Staat ist heute kein Diener, sondern ein Machthaber über seine Bürger, dank des Fortschritts in den verschiedenen Technologien.
Die politische Korrektheit geht von den Verantwortungsträgern der Gesellschaft aus. Sie bestimmen, was man tun und sagen darf und was nicht. Und christliche Werte sind dem schon massenweise geopfert worden.

Wer´s nicht glaubt, kann sich mit „1984“ von George Orwell, „Schöne, neue Welt“ von Aldous Huxley und „Fahrenheit 451“ von Ray Bradbury an- oder durchlesen – dann weiß er Bescheid.
Wie könnten die Schritte zur geplanten Abschaffung des Bargelds aussehen? Auf jeden Fall wird es schneller gehen, als die meisten von uns denken.

Zudem gilt Bargeld als Bakterienträger der Extraklasse. 3000 verschiedene Bakterientypen sollen sich durchschnittlich auf einem Geldschein tummeln.

Das Bild vom krankmachenden Geldschein macht die Runde und ist einer der Mittelpunkte der Diskussion.

Die Reaktion vieler Bürger: „Also gut – ich habe doch nichts zu verbergen.“
Der konkrete Umsetzungsvorschlag beginnt mit der Abschaffung der 500 und der 200-Euro-Scheine. Dazu passen Bilder vom internationalen Terrorismus, Kriminalität allgemein, Geldwäsche und Steuerflucht. Das überzeugt.

Besonders Italien ist betroffen, denn dort waren die 500 Euro Scheine besonders beliebt und die Maffia ist dort zu Hause.
Die maximale Bargeldzahlung in Italien liegt heute bei 1000 Euro.
Trotzdem gibt es auch Protest in Italien, Frankreich und auch Deutschland.

Doch die Gegner der Bargeldabschaffung werden immer heftiger als Terrorismusunterstützer und Befürworter der Steuerhinterziehung gebrandmarkt. „Politische Korrektheit“ lässt grüßen.
Gleichzeitig werden Waren und Güter immer mehr elektronisch im Internet bestellt und dem klassischen Einzelhandel geht es an den Kragen. Und es gibt einen Hauptgewinner schon jetzt: Amazon und Co!

Aber dann ist doch Schluss mit lustig: Die Konditionen der Kartendienstleister werden sich verschlechtern. Das Geld von der Bank wird immer teurer durch steigende Gebühren: Es bleibt nur die elektronische Variante. Das Bargeld muss weg.

Langsam aber sicher wird die Plastikkarte eine Art Bezugsschein. Plötzlich kann der tägliche Biertrinker kein Bier mehr im Supermarkt bekommen, weil das auf seiner Plastikkarte vermerkt ist.

Und ein anderer darf nur noch Backwaren in seinen Einkaufs- Korb legen, weil die Karte bei seinem Finanzstatus nicht mehr erlaubt. Von 40 über 30 über 20 - und dann nur noch 10 Euro. 
Zurück zur Bibel: Gott der Vater hat genau festgelegt, wann das Zeitalter der Rebellion zu Ende ist. Und Jesus Christus seine 1000 Jahre dauernde Friedensherrschaft auf der Erde beginnt.

Römer 16.25: Dem aber, der euch zu stärken vermag nach meinem Evangelium und der Predigt von Jesus Christus, nach der Offenbarung des Geheimnisses, das ewige Zeiten hindurch verschwiegen war.

Das wird die entscheidende Wende, das wird die wirklich schöne neue Welt unseres Heiland Gottes Jesus Christus.

Ihr Lieben es stehen vor uns allen herausfordernde Zeiten aber mit Gottes Gnade und Vertrauen auf ihn allein werden wir es schaffen.

Der Herr segne und behüte dich, der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig, der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.  


94.) Ist unser Gott Einer????


Ihr Lieben,

Eine der sehr häufig missverstandenen Vorstellungen in der Bibel, dem Wort Gottes, betrifft die Aussage von der Dreieinigkeit Gottes. Obwohl die Christen sagen, dass sie an einen Gott glauben, wirft man ihnen immer wieder Polytheismus vor, was aussagt, dass es hier um die Verehrung von drei Göttern geht: Vater, Sohn und Heiliger Geist.

 

Das Wort Gottes, die Bibel lehrt weder im Alten noch im Neuen Testament an keiner Stelle, dass es drei Götter gibt. Was die Bibel lehrt, ist in der Aussage von der Dreieinigkeit so ausgedrückt: Es gibt nur einen Gott, der sich den Menschen in drei Personen offenbart, dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist, und diese drei Personen sind der eine Gott.

 

Der Gott der Bibel ist also nur einer, er tritt uns aber in drei Wesensarten entgegen. Das ist ein großes Geheimnis und wird es bleiben, solange wir auf der Erde sind. 

 

Wie können wir uns das in unserem endlichen Dasein verständlich machen?

 

Unser allmächtiger Vater Gott ist ein absoluter, super Mathematiker, er arbeitet unter anderem auch in Zahlen. Siehe unser Video Nr. 016 „Zahlen der Bibel“ vom 06.01.2016. Und so hat die Zahl 3 bei unserem Vatergott eine ganz spezielle Bedeutung.

 

Gott stellt sich uns vor 

·          als Drei in Einem

·          Gott  = Vater – Sohn – Geist

 

Auch unsere Zeiten sind in einer dreier Reihe aufgezählt

·          Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft 

 

Der menschliche Körper besteht aus drei Bestandteilen

·          Körper – Geist – Seele

 

Ich könnte hier viele weitere Modelle aufzählen, zum besseren Verstehen hier jetzt noch eine Erklärung:  

 

Nehmen wir das Beispiel eines Mannes:

 

Er ist Ehemann einer Frau - er ist aber gleichzeitig Vater eines Kindes – er ist aber auch gleichzeitig Mitarbeiter in einer Firma -  aber es handelt sich bei allen drei Bezeichnungen immer um ein und dieselbe Person.

 

Wie kam es überhaupt zu der Aussage „Dreieiniger oder Dreifaltiger Gott“? Die Bibel erwähnt diese Bezeichnung für unseren Gott an keiner Stelle.

 

Wikipedia sagt dazu: 

Dreieinigkeit, Dreifaltigkeit oder Trinität bezeichnet in der christlichen Theologie die Wesenseinheit Gottes in drei Personen oder Hypostasen, nicht drei Substanzen. Diese werden „Vater“  oder „Gott der Vater“, oder „Gottvater“, „Sohn“ „Jesus Christus“, „Sohn Gottes“ oder „Gott Sohn“ und „Heiliger Geist“, „Geist Gottes“ genannt. Damit werden zugleich ihre Unterscheidung und ihre unauflösbare Einheit ausgedrückt. 

 

Die christliche Trinitätslehre wurde seit Tertullian durch verschiedene Theologen, wie Basilius der Große, und Synoden zwischen 325  - Erstes Konzil von Nicäa - und 675 bei der Synode von Toledo entwickelt. 

 

Die Lehre von der Trinität ist eines der wichtigsten Dogmen der katholischen Kirche. In der jüdischen Religion wird die Idee der Trinität aber abgelehnt.

 

Fakt ist: Vater, Sohn und Heiliger Geist sind der eine Gott der Bibel. Dass Gott von Ewigkeit her sich uns in drei Wesensheiten/ Persönlichkeiten geoffenbart hat, bezeugt die Selbstoffenbarung Gottes, seinen Menschenkindern deutlich zu machen, dass innerhalb der Heilsgeschichte, er uns absolut  verständlich begründet, dass der Vater, der Sohn und der Heilige Geist von Anfang an sind, zusammen schaffen, wirken und erhalten.

Zu unserem besseren Verständnis hier eine wichtige Bestätigung aus dem Wort Gottes, denn alle Offenbarungen Gottes welche den Menschen durch den Heiligen Geist eingegeben wurden, sind also direkt aus dem Herzen unseres  Gottes. Vatergott lässt uns an seinen Gedanken Anteil nehmen und erklärt uns alle seine Pläne. 

Wichtig dazu: 2. Petrus 1.21. Denn niemals wurde eine Weissagung durch den Willen eines Menschen hervorgebracht, sondern von Gott her redeten Menschen, getrieben von Heiligem Geist.  

Sie wurden getrieben heißt so viel wie, sie wurden gedrängt sie waren solange ruhelos, unruhig bis sie das vom Geist Gottes  empfangene weiter gegeben hatten. 

 

Es ist wichtig in diesem Zusammenhang einige aussagenstarke Bibelverse vorzutragen: So lesen wir in 

5. Mose 4.35: Du hast es zu sehen bekommen, damit du erkennst, dass der HERR der alleinige Gott ist. Außer ihm gibt es sonst keinen.    

5. Mose 6,4:  Höre, Israel: Der HERR ist unser Gott, der HERR allein!  

In diesen beiden Versen aus dem 5.Buch Mose wird uns klar und deutlich gesagt, dass Gott einer ist!     

Sacharja 14.9: Und der HERR wird König sein über die ganze Erde; an jenem Tag wird der HERR einzig sein und sein Name einzig.  

1. Samuel 2.2: Keiner ist so heilig wie der HERR, denn außer dir ist keiner. Und kein Fels ist wie unser Gott.  

1. Chronik 17.20: HERR, niemand ist dir gleich, und es gibt keinen Gott außer dir, nach allem, was wir mit unseren Ohren gehört haben.  

Jesaja  43.10:  Ihr seid meine Zeugen, spricht der HERR, und mein Knecht, den ich erwählt habe, damit ihr erkennt und mir glaubt und einseht, dass ich es bin. Vor mir wurde kein Gott gebildet, und nach mir wird keiner sein. 

Jesaja 44.8: Erschreckt nicht und zittert nicht! Habe ich es dich nicht schon längst hören lassen und es dir verkündet? Und ihr seid meine Zeugen: Gibt es einen Gott außer mir? Es gibt keinen Fels, ich kenne keinen.  

Psalm 86.10: Denn groß bist du und tust Wunder, du bist Gott, du allein. 

Johannes 10. 30: Jesus sagte: „Ich und der Vater sind eins.“  

Johannes 14,9-11: Jesus spricht zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Und wie sagst du: Zeige uns den Vater? Glaubst du nicht, dass ich in dem Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich nicht von mir selbst; der Vater aber, der in mir bleibt, tut seine Werke. Glaubt mir, dass ich in dem Vater bin und der Vater in mir ist; wenn aber nicht, so glaubt um der Werke selbst willen! 

Johannes 12.44-45: Jesus aber rief und sprach: Wer an mich glaubt, glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat; und wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat. 

 

Jesus sagt ganz deutlich in den drei oben erwähnten Abschnitten aus dem Johannes Evangelium, wer ihn sieht, sieht den Vater.“ „Wer an ihn glaubt, glaubt an den, der mich gesandt hat.“    

1. Timotheus 2.5. Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus, 

Jakobus 2.19. Du glaubst, dass nur einer Gott ist? Du tust recht; auch die Dämonen glauben und zittern. 

Galater  3.20. Ein Mittler aber ist nicht Mittler von einem;  Gott aber ist nur einer. 

Epheser 4.6. ein Gott und Vater aller, der über allen und durch alle und in allen ist. 

Paulus und Jakobus bestätigen in ihren Briefen immer wieder, dass Gott einer ist!   

Vor Jahren konnte man an diversen Autobahnraststätten folgenden Text lesen, ich nehme an, er stammte von Muslimen.

Dort stand: Was ist das für ein Vater, der nicht selbst, sondern seinen Sohn am Kreuz hat verbluten und sterben lassen.

 

Ich möchte einige Zeilen aus dem Buch von Arnold G. Fruchtenbaum  „Das Leben des Messias“ vorlesen:

Er beschreibt hier aus Lukas 23.44: die zweiten drei Stunden von unserem Herrn Jesus Christus am Kreuz und zitiert 3 ungläubige Wissenschaftler der damaligen Zeit. Mich hat sehr berührt, was der griechische Wissenschaftler mit Namen Diogenes zu der Sonnenfinsternis der letzten 3 Stunden von Jesus am Kreuz sagte. Er schrieb folgendes: Es war eine so starke Sonnenfinsternis, dass entweder die Gottheit zu jenem Zeitpunkt gelitten hat oder mit jemanden sympathisierte, der litt.

Fruchtenbaum sagt dazu: Das ist eine große geistliche Einsicht für einen Heiden, denn er wusste es nicht. Aber beide Aussagen waren wahr. Gott selbst litt in diesem Augenblick. Er war Gott der Sohn am Kreuz. Und Gott der Vater und Gott der Geist sympathisierte mit dem Leidenden. 

 

Johannes 4.24: sagt uns: Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn in Geist und Wahrheit anbeten.   

In der Person des Messias kommt unser einer Gott selbst ein zweites Mal auf die Erde. Wir warten also auf unseren Herrn Jesus Christus. 

 

In Jesaja 40.und den folgenden Versen wird Israel und auch uns, der Gemeinde angekündigt, dass Gott selbst kommen wird. In der griechischen Übersetzung der Septuaginta heißt es: So wird kommen, der da kommen soll und wird´s nicht hinziehen.   

Lesen wir Jesaja 40. 9-10: Auf einen hohen Berg steig hinauf, du Freudenbotin Zion! Erhebe mit Macht deine Stimme, du Freudenbotin Jerusalem! Erhebe sie, fürchte dich nicht! Sprich zu den Städten Judas: Siehe da, euer Gott! Siehe, der Herr, HERR, kommt mit Kraft, und sein Arm übt die Herrschaft für ihn aus. Siehe, sein Lohn ist bei ihm, und seine Belohnung geht vor ihm her.  

Ich denke, wir sind die letzte Generation des Gemeindezeitalters. Unsere Generation erfährt alle prophetischen Ankündigungen des Alten und Neuen Testaments. Es passiert direkt vor unseren Augen.

 

Es gibt nämlich diese einmal-in-der-menschlichen-Geschichte- Gelegenheit, dem Tod auszuweichen: Und zwar durch die biblische  Entrückung! Noch vor der Trübsal und dem zweiten Kommen Jesu Christi. Das ist herrlich!

Das ist eine unglaublich großartige Perspektive.

Jede Generation vor uns hätte sich gewünscht, in diesen letzten Tagen des Gemeinde Zeitalters zu leben und bei der Entrückung dabei zu sein. Und Tod und Sterben ein Schnippchen zu schlagen.

 

Viele Leute, die sich mit biblischer Prophetie beschäftigen, glauben, dass diese Dinge sich schon in sehr kurzer Zeit auf der Erde ereignen werden. Inklusive der Entrückung der wahrhaft Gläubigen zu Jesus hin, dem wir in den Wolken, also nicht auf dem Erdboden, begegnen dürfen, um ihm in den Himmel zu folgen. 
 

Denn er wird zu diesem Zeitpunkt der Entrückung die Erde noch nicht berühren. Viele Gotteskinder sehnen diesen Moment herbei.

 

Und dann, wenn die sieben jährige Trübsalzeit oder der Zorn Gottes wegen des üblen, sich überall auf der Welt ausbreitenden Krebsgeschwürs „Sünde“ über den ganzen Erdkreis kommen wird, kommt am Ende dieser Zeit Jesus Christus als Retter ein zweites Mal auf die Erde zurück.  

Offenbarung 19.11-16:

Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, heißt Treu und Wahrhaftig, und er richtet und führt Krieg in Gerechtigkeit. Seine Augen aber sind eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Diademe, und er trägt einen Namen geschrieben, den niemand kennt als nur er selbst; und er ist bekleidet mit einem in Blut getauchten Gewand, und sein Name heißt: Das Wort Gottes. Und die Truppen, die im Himmel sind, folgten ihm auf weißen Pferden, bekleidet mit weißer, reiner Leinwand. Und aus seinem Mund geht ein scharfes Schwert hervor, damit er mit ihm die Nationen schlage; und er wird sie hüten mit eisernem Stab, und er tritt die Kelter des Weines des Grimmes des Zornes Gottes, des Allmächtigen. Und er trägt auf seinem Gewand und an seiner Hüfte einen Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herren.   

Apostelgeschichte 17.31:

weil er einen Tag festgesetzt hat, an dem er den Erdkreis richten wird in Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und er hat allen dadurch den Beweis gegeben, dass er ihn auferweckt hat aus den Toten.  

Jesus Christus errichtet sein 1000jähriges Friedensreich auf Erden. Satan der für 1000 Jahre gebunden ist und danach wieder frei sein wird, beginnt seinen letzten Aufstand gegen unseren einen Gott und wird dann endgültig gerichtet und in den Feuersee geworfen.

 

Psalm 8.7: Du machst ihn zum Herrscher über die Werke deiner Hände; alles hast du unter seine Füße gestellt: 

Ihr Lieben, ich danke euch für diese Wichtige, gemeinsame Zeit. Ich möchte Euch segnen mit der Liebe und der Kraft unseres allmächtigen, einzigen Vatergottes. Amen.    

 

93.) Die Klima Lüge.


Ihr Lieben,

Heute möchte ich gerne mit Euch über ein ganz wichtiges Thema sprechen, das von der Mehrheit unserer Zuschauer wie auch von der überwiegenden Mehrheit der Gesellschaft, in der wir leben, völlig anders gesehen wird. Ich werde versuchen, so behutsam wie möglich mit dem Thema umzugehen. Es bleibt die biblische Sicht.

Hiob 38.8-11: Wer hat das Meer mit Türen verschlossen, als es hervorbrach, dem Mutterschoß entquoll, als ich Gewölk zu seinem Gewand machte und Wolkendunkel zu seinen Windeln und ich ihm meine Grenze zog und Riegel und Türen einsetzte und sprach: Bis hierher kommst du und nicht weiter, und hier soll aufhören der Stolz deiner Wellen?
Hebräer 11.3: Durch Glauben verstehen wir, dass die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind, so dass das Sichtbare nicht aus Erscheinendem geworden ist.

Eindrucksvoll erklärt der Vater im Himmel dem Hiob, dass er allein für das Wetter verantwortlich ist. Und das alles Sichtbare durch das von Gott gesprochene Wort entstanden ist.

Dass wir Menschen in Ballungsgebieten durch massive Abgas Probleme und Smog und durch krankmachende Substanzen den Globus zusätzlich belasten, steht außer Frage.
Sehr oft hat das mit unredlichen Methoden im Zuge der Gewinn-Maximierung zu tun. Auch das ist wahr.

Auch Plastikmüll, der die Weltmeere zerstört, schmelzende Gletscher und Abholzung der Regenwälder haben kritische Grenzen überschritten. 

Aber: Stellt Euch bitte vor: Da gibt es ein sehr mächtiges Bündnis von Globalisten, also ein Bündnis von Menschen, die die ganze Welt zu einem einzigen Staat vereinigen wollen. Mit einer einzigen Regierung. Einer einzigen Wirtschaftsleistung und einer einzigen Religion.

Warum? Weil ein Staat und seine Bewohner so besser zu kontrollieren sind und Kriege gegen sich selber dann eher ausgeschlossen sind.

Bisheriger Höhepunkt dieser Bewegung war der Pariser Klima-Gipfel von 2015 und die Freitagsdemos der 16jährigen Schwedin Greta Thunberg, die mitreißend gut organisiert und wahrscheinlich auch sehr gut dotiert sind.

Motto: Wir haben nur eine Welt, und die müssen wir retten.
Andererseits: Das aus dem „Club of Rome“, der UN und anderen Elite Zirkeln hervorgegangene Welteinheitsbestreben, schließt sich zusammen unter dem Siegel Anti-Biblischer, Anti-Göttlicher, Anti-Christlicher, Anti-Jüdischer politisch überwiegend links stehender Einflussnehmer.

Gott dagegen hatte den Menschen befohlen, sich über die ganze Erde zu verteilen. Und er hatte die vielen Nationen, in denen Menschen zusammenleben, gewollt.
Er hatte nach dem Turmbau zu Babel den Menschen verschiedene Sprachen gegeben und sie auf verschiedene Regionen der Erde verteilt.

Nimrod, der Herrscher von Babylon, war der erste Mensch, der eine Welteinheitsregierung und eine Welteinheits-Religion installiert hatte – gegen den erklärten Willen Gottes. 

1.Mose 11.9: Darum gab man ihr den Namen Babel; denn dort verwirrte der HERR die Sprache der ganzen Erde, und von dort zerstreute sie der HERR über die ganze Erde.

Heute stehen wir wieder an dem gleichen Punkt: Die vereinigten Eliten, die das Sagen auf der Welt für sich beanspruchen, wollen die Völker unter einer Einheitsregierung mit einer Einheitsreligion zusammenführen und so beherrschen.

Der Gott der Bibel will das heute genauso wenig, wie zu Nimrods Zeiten. Und er wird es nur für eine vorher festgelegte Zeit zulassen. Dann wird er wieder selbst eingreifen.

Einfach ausgedrückt: Die Menschen stellen sich wie damals wieder gegen den Gott der Bibel.
Angefeuert von Geheimbünden wie Freimaurern und Illuminaten sowie von Luziferianern und Satanisten, sowie von Sekten mit und ohne Kirchen-Status, New Age in allen Schattierungen und den linken und liberalen Parteien in der politischen Arena.

Also braucht man eine Situation in der Welt, die so gravierend ist, dass die große Mehrheit der Menschen einfach zustimmen muss, so schnell wie möglich gemeinsam in eine einzige Richtung zu gehen.

Gleichzeitig müssen gläubige Christen und Juden, weil sie auf den Gott der Bibel hören, und diese Pläne behindern, ausgeschaltet werden.

·          Wie kann das funktionieren?
·          Die Antwort kann nur lauten: Durch Täuschung und Lüge!
·          Und Täuschung ist das schlimmste, vor dem Jesus seine Jünger in seiner
           Ölbergrede gewarnt hat.

Vor mehr als 25 Jahren galt der US-Amerikaner David Rockefeller als einer der einflussreichsten Globalisten auf der Erde. Heute würde man auch George Soros dazurechnen.

Sie betonen, dass nur eine globale, weltumspannende Krise die zerstrittenen Völker der Erde bereit machen würde, eine einzige Welt Regierung zu akzeptieren.

Rockefeller sah die Notwendigkeit für eine weltweite öffentliche Unterstützung für eine Welt-Einheits-Regierung und die meisten der übrigen Einflussnehmer und Globalisten stimmten ihm zu.

Das war die Geburt der größten Täuschung aller Zeiten: Der sogenannte Klimawandel war geboren.

Der sogenannte Klimawandel dient als Mittel, das jedermann versteht, das jedermann ab nickt, und es lebt und entwickelt sich weiter nach einem versteckten, verborgenen Ablaufplan, der hinter den Kulissen ausgeheckt wird.

Das Ziel ist und bleibt, jedermann auf unserem Planeten Erde davon zu überzeugen, dass alle Menschen zusammenhalten müssen und wie ein Mann auf diese angeblichen Herausforderungen gemeinsam reagieren müssen.

Sonst würden Milliarden Menschen durch den globalen CO2 Ausstoß jämmerlich krepieren, sei es durch Orkane, Dürre Perioden, Starkregen, Überflutungen, Steigende Meeres- und Fluss Pegel, Hitzewellen, Schneestürme, Hurrikane.

Anders ausgedrückt: Es ist die Taktik der Angst, mit der sicher gestellt werden soll, dass möglichst alle es verstehen: In Ost und West, in Nord und Süd.

Das angekündigte Problem ist nach ihren Aussagen so groß, dass nur Welt-einheitliche Regeln und Gesetze von einer Welt-Einheits-Regierung geschaffen, die Vernichtung der Menschheit durch den Klimawandel noch verhindern können. Mit von der Partie sind vor allem auch Hoffnungsträger wie Papst Franziskus und Ex-US-Präsident Obama.

Wir wollen uns jetzt mit diesem Thema schwerpunktmäßig beschäftigen und lassen deshalb die Gefahr eines dritten Weltkriegs, der ja ebenfalls zu einer Welteinheitsregierung führen kann, weitgehend außen vor.

Auch ein dritter Weltkrieg mit dem Einsatz von Atomwaffen würde es erleichtern, sofort danach eine Welteinheitsregierung zu installieren.

Damit setzen wir uns zu einem späteren Zeitpunkt auseinander.

Schließlich soll aber auch die ungebremste Zunahme der Erdbevölkerung von jetzt 7.8 Milliarden Menschen mit allem Mitteln verhindert werden.

Erster Schritt: Die fast überall liberalisierte Abtreibungspraxis bis zum 9. Schwangerschaftsmonat soll stetig erweitert werden. Doch auch dazu an anderer Stelle mehr.
Vielleicht ist die bekannteste Stimme zum Thema „Klimawandel“ der frühere US-Vize Präsident Al Gore. Von 1993-2001 diente er als Vize-Präsident unter Bill Clinton. Später erhielt er den Friedensnobelpreis für seine Klima-Verdienste.

2006 machte er einen Film unter dem Thema: „Die unbequeme Wahrheit.“

In dem Film behauptete er, dass in 10 Jahren, also 2016, kein Schnee mehr liegen würde auf Afrikas höchstem Berg, dem Kilimanjaro.

Diese 10 Jahre sind längst vorbei und auf dem Kilimanjaro liegt jede Menge Schnee, genau wie in früheren Zeiten.

In den Jahren 2007-2009, als Al Gore um die Welt reiste, und überall hochdotierte Vorträge zu seinem Lieblingsthema hielt, behauptete er ferner, dass im Jahre 2013 kein Eis mehr am Nordpol zu finden sein würde.

Nach wie vor ist genügend Eis am Nord- und Südpol und selbst Pseudo-Wissenschaftler können das nicht bestreiten.

Nach Mr. Al Gore sollten die Meeresspiegel infolge der Erderwärmung so sehr ansteigen, sodass die Fische durch die Straßen von Miami schwimmen würden.

Auch das war falsch. Die Nasa hat dagegen festgestellt, dass die Meeresspiegel seit Jahren fallen und keinesfalls ansteigen.

Seriöse Wissenschaftler erklären Phänomene wie das Abschmelzen von Gletschern und Permafrost mit der seit etwa 1830 ansteigenden Erderwärmung.

So etwas hat es immer wieder gegeben im Laufe der Geschichte.

Wir sollten verstehen: Gott hat die Menschen gemacht, dass sie Oxygen einatmen und CO2 abgeben. Und er hat die Pflanzen gemacht, dass sie CO2 aufnehmen und Oxygen abgeben.
Mehr CO2 bedeutet also zunächst: Das Pflanzenwachstum wird beschleunigt.

Natürlich ist der Smog in unseren Großstädten gesundheitsschädlich für viele Lebewesen, inklusive uns Menschen.

Doch steht die Elektrifizierung des Straßenverkehrs unmittelbar bevor und Windkraftenergie sowie Sonnenenergie stehen ebenfalls vor dem Durchbruch. Gleichzeitig geht der Verbrauch von Erdöl zurück.

Inzwischen hat sich herausgestellt, dass Al Gore und seine Mitstreiter ziemlich unredliche Zeitgenossen sein können.

Am 3. August 2017 wurde in mehreren bedeutenden Zeitungen  berichtet, dass Al Gore in seinem Haus so viel Strom verbraucht wie die Bewohner von 34 Häusern von Normalverdienern im gleichen Zeitraum.

Das Ziel der Globalisten um den ehemaligen US Vize Präsidenten ist also gar nicht die Rettung der Menschheit vor einer weltweiten Zerstörung durch Ereignisse wie den Klimawandel, sondern offenbar die stetig zunehmende Kontrolle über alle Menschen auf der Erde.
Diese kleine Gruppe von mächtigen, einflussreichen Männern und Frauen will mit allen Mitteln das Anwachsen der  Erdbevölkerung stoppen, um doch noch ihr eigenes Utopia Wunschgebilde auf unserem Globus zu errichten.

Dazu benötigen sie zuerst die unbedingte Kontrolle über die drei Säulen der menschlichen Gesellschaft: Religion, Politik, Wirtschaft.

Moderne Chip-Technologien, erst in den letzten Jahren zur Marktreife entwickelt, sind dabei unverzichtbar.

Dadurch wird zu dem zum ersten Mal sicher gestellt, dass die Menschheit kein Bargeld mehr braucht. Alle Zahlungsvorgänge weltweit können ohne Münzen und Scheine allein durch Buchungen auf Papier abgewickelt werden.

Offenbarung 13. 16-18: Und es bringt alle dahin, die Kleinen und die Großen, und die Reichen und die Armen, und die Freien und die Sklaven, dass man ihnen ein Malzeichen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn gibt; und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, als nur der, welcher das Malzeichen hat, den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. Hier ist die Weisheit. Wer Verständnis hat, berechne die Zahl des Tieres! Denn es ist eines Menschen Zahl; und seine Zahl ist 666.

Die unfehlbare Bibel benennt diesen Wechsel hin zum bargeldlosen Zahlungsverkehr, indem sie bestätigt, dass nur der Chip mit der Zahl des Antichristen an Stirn oder Arm zum Kauf oder Verkauf berechtigt.

Gleichzeitig bestätigt die Bibel aber auch, dass die Gemeinde nicht mehr auf der Welt ist, sondern entrückt wurde und dass niemand zu Jesus kommen kann, der das Malzeichen des Antichristen trägt.

Offenbarung 14.9-10: Und ein anderer, dritter Engel folgte ihnen und sprach mit lauter Stimme: Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und ein Malzeichen annimmt an seine Stirn oder an seine Hand, so wird auch er trinken vom Wein des Grimmes Gottes, der unvermischt im Kelch seines Zornes bereitet ist; und er wird mit Feuer und Schwefel gequält werden vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm.

Über den Weg hin zum bargeldlosen Zahlungsverkehr werden wir in Zukunft Details benennen.
Und immer wieder: Der Gott der Bibel hat für die Seinen in allem vorgesorgt. Doch zurück zur Klima-Lüge:

Dass wir uns recht verstehen: Naturkatastrophen hat auch Jesus in Matthäus 24 und den Parallelstellen angekündigt.

Es gibt keine Zweifel daran, dass das Wetter Kapriolen macht in allen 5 Erdteilen. Das war so und bleibt in der Endzeit auch so, ja wird sich noch steigern.

Trotzdem ist und bleibt unser Herr und Gott der Bibel der alleinige Herr und Gott des ganzen Universums, auch des Wetters.

Psalm 104.31-32: Die Herrlichkeit des HERRN sei ewig! Der HERR freue sich seiner Werke! Der die Erde anschaut, und sie bebt; er rührt die Berge an, und sie rauchen.

Nach wie vor ist Gott der Herr in kompletter Kontrolle, was die Erde  und das Universum angeht. Und das bleibt auch so.

Psalm135.6-7: Alles, was dem HERRN wohlgefällt, tut er im Himmel und auf der Erde, in den Meeren und in allen Tiefen. Der Nebelschwaden aufsteigen lässt vom Ende der Erde, der Blitze zum Regen macht, der den Wind herausführt aus seinen Vorratskammern.

Der Gott der Bibel ist bereit, jederzeit am Himmel und auf der Erde einzugreifen, die er ja geschaffen hat. Nichts und niemand wird ihn je daran hindern.

Psalm 148.5-8: Loben sollen sie den Namen des HERRN! Denn er gebot, und sie waren geschaffen. Er stellte sie hin für immer und ewig. Er gab eine Ordnung, die wird man nicht überschreiten. Lobt den HERRN von der Erde her, ihr Wasserungeheuer und alle Urfluten! Feuer und Hagel, Schnee und Nebel, Sturmwind, der sein Wort vollzieht!

Gott ist in Kontrolle und Gott bleibt in Kontrolle immer und ewig.

Der Herr segne und behüte dich, der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig, der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.
 
 
 
 
 


92.) Gott setzt Zeiten und Zeitpunkte fest.

Ihr Lieben

Heute wartet ein ganz besonders spannender Zusammenhang auf uns und ich freue mich sehr darauf, mit euch allen darüber gemeinsam nachzudenken. Gott nimmt uns ernst. Er hat vieles in unsere Hände gelegt. Er gibt uns Zeichen. Aber die Zeiten und Zeitpunkte setzt er allein fest. Dazu eine Bibelstelle:

Apostelgeschichte 17.25-26: auch wird er nicht von Menschenhänden bedient, als wenn er noch etwas nötig hätte, da er selbst allen Leben und Odem und alles gibt. Und er hat aus einem jede Nation der Menschen gemacht, dass sie auf dem ganzen Erdboden wohnen, wobei er festgesetzte Zeiten und die Grenzen ihrer Wohnung bestimmt hat.

Wir lernen im Alten und im Neuen Testament so viel über das Handeln Gottes, dass wir es immer besser verstehen und uns somit von Vorfreude zu Vorfreude viel Lebensqualität in unser Leben holen können.

Was Paulus hier in Athen sagt, das ging den damaligen Griechen gegen den Strich. Und heute geht es vielen Menschen im deutschsprachigen Raum und überall auf der Welt auch entschieden gegen das, was sie sich so denken.

Das geschichtsbestimmte Welt- und Menschenbild der Bibel, die den Ursprung der Menschen auf einen Menschen, Adam, zurückführt, passt nicht zur griechischen Vorstellung von der prinzipiellen Ewigkeit der Menschen und der Welt und auch nicht zu der von der Evolutionslehre bestimmten modernen Vorstellung vieler Menschen.

Sie glauben, dass die Bibel frei erfunden wurde oder doch voller Fehler ist.

Habakuk 2.3: Denn die Vision gilt erst für die festgesetzte Zeit, und sie strebt auf das Ende hin und lügt nicht. Wenn sie sich verzögert, warte darauf; denn kommen wird sie, sie wird nicht ausbleiben.

Das prophetische Reden von Habakuk stammt aus der Zeit um 612 v. Chr. Die Chaldäer(Babylonier) haben Assur noch nicht erobert. Die Zeit ist noch nicht erfüllt.

Der Hinweis hat wie so oft eine doppelte Bedeutung: Einmal die Naherwartung der nächsten Jahre und dann der endzeitliche Hinweis auf die messianische Zeit.

Und auf sie eilt das Wort Gottes zu, um sich dann zum 2.Mal zu  erfüllen.

Als erstes mahnt Gott: „Warte. Halte durch im Glauben, auch wenn die Erfüllung noch auf sich warten lässt.“

Wer kommt? Hier bleibt die Antwort noch verhüllt. Das Ende? Das Gericht?

In Jesaja 40.1ff wird Israel und auch uns, der Gemeinde, angekündigt, dass Gott selbst kommen wird. In der griechischen Übersetzung der Septuaginta heißt es: So wird kommen, der da kommen soll und wird´s nicht hinziehen.

In der Person des Messias kommt Gott selbst auf die Erde. Wir warten also auf unseren Herrn Jesus Christus.

Galater 4.1-6: Ich sage aber: Solange der Erbe unmündig ist, unterscheidet er sich in nichts von einem Sklaven, obwohl er Herr über alles ist; sondern er ist unter Vormündern und Verwaltern bis zu der vom Vater festgesetzten Frist. So waren auch wir, als wir Unmündige waren, unter die Elemente der Welt versklavt; als aber die Fülle der Zeit kam, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau, geboren unter dem Gesetz, damit er die loskaufte, die unter dem Gesetz waren, damit wir die Sohnschaft empfingen. Weil ihr aber Söhne (und Töchter) seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes in unsere Herzen, der da ruft: Abba, Vater!

Nicht nur die Tatsache des Erbe-Seins ist wichtig, sondern seine Bedeutung wird extra hervorgehoben. Der Gegensatz zwischen Gesetz und Glaube wird von Paulus beispielhaft erklärt. 

Vom Gesetz zum Glauben bedeutet so viel wie vom Sklaven zum Sohn, zur Tochter. Oder vom Unmündigen zum Mündigen.

Das ist die unmündige Zeit aller Menschen, bevor Jesus Christus kam. So führt Gott die Zeit der menschlichen Versklavung zum Ende.

Gott schickt seinen eigenen Sohn weg und nimmt dadurch uns an Sohnes statt an – das ist im vollen biblischen Sinne „Erlösung“.

Die vom Heiligen Geist getriebene Anrede Gottes im Gebet ist zusammengefasst in dem Ruf: Abba Lieber Vater! Kinder Gottes leben nicht mehr in Furcht vor einem unerreichbaren Gott, sondern in vertrauender Liebe nennen sie ihn „Abba“. Das ist das Ende jeder Knechtschaft. Ich rufe meinen „ABBA“ viele Male am Tag und preise ihn.

Dieses wunderbare Zeichen gilt sowohl für Israel als auch für die Neutestamentliche Gemeinde der Christen.

Seit der Zeit, als Paulus den Galatern schrieb bis heute ist viel Zeit vergangen, etwa 2000 Jahre. 

Inzwischen sind die von Jesus in der Ölbergrede benannten Zeichen vollständig eingetroffen, sodass wir an dem ausschlagenden Feigenbaum erkennen können, dass das Ende dieser Zeit in Sichtweite ist.

Matthäus 24. 32-34: Von dem Feigenbaum aber lernt das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon weich geworden ist und die Blätter hervortreibt, so erkennt ihr, dass der Sommer nahe ist. So sollt auch ihr, wenn ihr dies alles seht, erkennen, dass es nahe an der Tür ist. Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen ist. 

Jetzt also ist die Zeit der Erfüllung aller dieser Verheißungen, in deren Mittelpunkt die Wiederkunft Jesu steht.

Matthäus 24.42-44: Wacht also! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt. Das aber erkennt: Wenn der Hausherr gewusst hätte, in welcher Wache der Dieb kommt, so hätte er wohl gewacht und nicht zugelassen, dass in sein Haus eingebrochen wird. Deshalb seid auch ihr bereit! Denn in der Stunde, in der ihr es nicht meint, kommt der Sohn des Menschen. 

Die Gemeinde Jesu ist in einem erkennbaren weltweiten Abfall vom Glauben begriffen – sie kümmert sich nicht um diesen Appell Gottes, wachsam und bereit zu sein.

Noch genauer beschrieben in dem prophetischen Abschnitt von 

2.Tessalonicher 2.1-12:  Wir bitten euch aber, Brüder, wegen der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus und unserer Vereinigung mit ihm, dass ihr euch nicht schnell in eurem Sinn erschüttern, auch nicht erschrecken lasst, weder durch Geist noch durch Wort noch durch Brief, als seien sie von uns, als ob der Tag des Herrn da wäre. Dass niemand euch auf irgendeine Weise verführe! Denn dieser Tag kommt nicht, es sei denn, dass zuerst der Abfall gekommen und der Mensch der Gesetzlosigkeit offenbart worden ist, der Sohn des Verderbens; der sich widersetzt und sich überhebt über alles, was Gott heißt oder Gegenstand der Verehrung ist, so dass er sich in den Tempel Gottes setzt und sich ausweist, dass er Gott sei. Erinnert ihr euch nicht, dass ich dies zu euch sagte, als ich noch bei euch war? Und jetzt wisst ihr, was zurückhält, damit er zu seiner Zeit offenbart wird. Denn schon ist das Geheimnis der Gesetzlosigkeit wirksam; nur offenbart es sich nicht, bis der, welcher jetzt zurückhält, aus dem Weg ist; und dann wird der Gesetzlose offenbart werden, den der Herr Jesus beseitigen wird durch den Hauch seines Mundes und vernichten durch die Erscheinung seiner Ankunft;   ihn, dessen Ankunft gemäß der Wirksamkeit des Satans erfolgt mit jeder Machttat und mit Zeichen und Wundern der Lüge und mit jedem Betrug der Ungerechtigkeit für die, welche verloren gehen, dafür, dass sie die Liebe der Wahrheit zu ihrer Rettung nicht angenommen haben. Und deshalb sendet ihnen Gott eine wirksame Kraft des Irrwahns, dass sie der Lüge glauben, damit alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt, sondern Wohlgefallen gefunden haben an der Ungerechtigkeit. 

Der Mensch der Gesetzlosigkeit, der Antichrist, lebt schon, ist auch weitgehend unerkannt auf der Weltbühne tätig, arbeitet täglich an seinem Machtzuwachs um sich zur rechten Zeit zu erkennen zu geben und ins Szene zu setzen. 

Das wird in den nächsten Jahren der Fall sein. Alle anderen in dieser Bibelstelle benannten Voraussetzungen sind bereits da.

Als Paulus das vor ca. 2000 Jahren geschrieben hat, informierte er die Thessalonicher und alle anderen Gemeinden mit unglaublicher Präzision.

Der Herr segne und behüte dich, der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig, der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.

 

 

 

 

  

 


 91.) Der eine Tag kommt mit Riesenschritten näher!

Ihr Lieben,

seid alle miteinander ganz herzlich gegrüßt. Ich freue mich sehr auf die gemeinsame Zeit mit Euch. Es ist unglaublich spannend, in dieser Zeit zu leben, von der die Bibel spricht. Deshalb wollen wir mit einer Bibelstelle beginnen.

Hebräer 10. 19-25: Da wir nun, Brüder, durch das Blut Jesu Freimütigkeit haben zum Eintritt in das Heiligtum, den er uns eröffnet hat als einen neuen und lebendigen Weg durch den Vorhang - das ist durch sein Fleisch -, und einen großen Priester über das Haus Gottes, so lasst uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen in voller Gewissheit des Glaubens, die Herzen besprengt und damit gereinigt vom bösen Gewissen und den Leib gewaschen mit reinem Wasser. Lasst uns das Bekenntnis der Hoffnung unwandelbar festhalten - denn treu ist er, der die Verheißung gegeben hat -, und lasst uns aufeinander achthaben, um uns zur Liebe und zu guten Werken anzureizen, indem wir unser Zusammenkommen nicht versäumen, wie es bei einigen Sitte ist, sondern einander ermuntern, und das umso mehr, je mehr ihr den Tag herannahen seht!

„Je mehr ihr den Tag herannahen seht“: Das ist die nötige Voraussetzung, dass wir den Tag herannahen sehen.

Welchen Tag, werden einige von euch fragen. Und um es vorweg zu nehmen: Der Tag, der hier gemeint ist, kann nur der Tag der Wiederkunft Jesu sein. 

Das ergibt sich aus dem vorher gesagten.  

Da zeigt uns die Bibel ein Fenster, durch das wir die Zukunft sehen können. Und weil wir der Bibel glauben, wissen wir genau, was gemeint ist. Denn diese Zukunft erfüllt sich jetzt.

Als christliche Brüder und Schwestern dürfen wir gemeinsam die herrlichen Früchte des großartigen Erlösungswerks Christi genießen.

Das ist aber nur möglich, weil wir einen wunderbaren Hohen Priester haben, Jesus, der für uns gestorben und auferstanden ist.

Die alles überragende Herrlichkeit dieser Früchte wird in der Aussage zusammengefasst:

„Durch das Blut Jesu haben wir die Freiheit zum Eingang in das Heiligtum.“


Weil Christus das Grundhindernis zwischen Gott und den Menschen, nämlich die Sünde, beseitigt hat, liegt der Weg offen zum Eingang in das Heiligtum, in das Allerheiligste, wohin Jesus als Vorläufer für uns schon eingegangen ist.

Nun werden auch alle anderen Hindernisse hinfällig.

Denn durch ihn haben wir alle in einem Geist den Zugang zum Vater. 

Das Blut Jesu ist die Substanz, die uns den Zugang geöffnet hat.

Durch seine Selbsthingabe auf Golgatha hat Christus uns einen neuen und lebendigen Weg bereitet durch den Vorhang, der beim Tod Jesu zerrissen ist: 

                                             Durch sein Fleisch.

Der einzige Weg zum Himmel, zum Vater. Noch nie beschritten, doch jetzt für uns gangbar: Der Weg zur Vollendung. Der Weg  zum Leben. Der Weg zum Himmel. Durch die Entrückung.

Der Grund, warum wir in den Himmel dürfen, liegt allein in der Tatsache, dass Christus für uns gestorben ist.

Wir werden ermahnt, Christus als den zu sehen, der unseren Anfang auf dem Weg zu Gott darstellt und gleichermaßen das Ziel unseres Weges ist, der zu Gott hinführt.

Schließlich sollen wir auf einander Acht haben und uns gegenseitig zur Liebe und zu guten Werken anreizen.

Sind wir vielleicht doch müde und abgestumpft geworden im Laufe der langen Zeit, die wir schon mit Jesus gehen? 

Oder steht uns das Ziel umso herrlicher vor Augen, weil es mit jedem Tag näher kommt?

Bevor wir also mit der herrlichen Zukunft in Kontakt kommen, ermahnt uns der Schreiber des Hebräer Briefes, standhaft im Glauben zu sein. 

Die Leser sollen erkennen, was Christus ihnen durch sein einmaliges Opfer eröffnet hat: Den freien Zugang zu Gott.

Und das hat ihn buchstäblich alles gekostet.


So ist es auch ganz normal, dass der Schreiber des Hebräerbriefes fordert, dass der Gläubige achtgeben muss, dass er nicht wieder vom Glauben abfällt.

Hebräer 10.29-31: Wie viel schlimmere Strafe, meint ihr, wird der verdienen, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und das Blut des Bundes, durch das er geheiligt wurde, für gemein erachtet und den Geist der Gnade geschmäht hat? Denn wir kennen den, der gesagt hat: "Mein ist die Rache, ich will vergelten"; und wiederum: "Der Herr wird sein Volk richten." Es ist furchtbar, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen! 

Unsere Zeit ist gemeint, wenn flächendeckend viele Menschen vom Glauben abfallen, um sich „politisch korrekt zu verhalten“. 

Oder wenn Menschen mit abenteuerlichen Abweichungen von der unfehlbaren Bibel in die Gemeinden gelockt werden.

Jesu Stelle als Hoher Priester ist einmalig. Er hält diese Stelle im Verhältnis zur Gemeinde. Zu seiner Gemeinde von Priestern. 

Er kommt denen zu Hilfe, die versucht werden und tritt, an der rechten Seite des Vaters sitzend, beständig für uns ein.

Wir sind ein Volk von Priestern und dürfen uns Gott nahen. Doch das nur mit Jesu Hilfe.

Glaube, Hoffnung und Liebe sind für unser Leben bestimmend.

Durch die christliche Wassertaufe, die wir bewusst gewollt haben, sind wir durch das Blut Jesu von aller Sünde gereinigt worden.

Wenn der Schreiber des Briefes vom herannahenden Tag redet, meint er die Wiederkunft Jesu in Herrlichkeit. Wir wissen, dass diese Wiederkunft aus zwei Teilen besteht:

Dem Begegnen der Gemeinde in den Lüften mit Jesus vor der Trübsal und der Wiederkunft mit der Gemeinde zusammen am Ende der Trübsal.


Ohne das Versprechen der Wiederkunft Jesu ist unser Glaube nichts wert. Und die Erwartung einer herrlichen Entwicklung auch nicht.

Trotzdem gibt es sehr viele Christen in der „Kingdom Now“ Bewegung, die fest daran glauben, dass wir schon jetzt im 1000 Jahre dauernden Friedensreich leben und dass Jesus erst wiederkommt, wenn die Gemeinde die ganze Welt erobert hat.

Das glaubt eine ganze Anzahl von Leuten.

Andere glauben, dass die Endzeit mit der Zerstörung Jerusalems 70 nach Christus zu Ende gegangen ist.

Man nennt diese Irrlehrer: „Präteristen“.

Die eingangs verwendete Bibelstelle redet von der Wiederkunft Jesu. Das 2. Kommen unseres Herrn in Herrlichkeit. Und das ist ja aufgeteilt: Im ersten Teil kommt Jesus, um uns, seiner Gemeinde, die auf ihn wartet, in den Lüften (er betritt nicht die Erde) entgegen zu gehen.

Und an wen ist dieses Versprechen gerichtet?

An die Juden? 

An die Nationen?


Epheser 2.12-16: zu jener Zeit ohne Christus wart, ausgeschlossen vom Bürgerrecht Israels und Fremdlinge hinsichtlich der Bündnisse der Verheißung; und ihr hattet keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt. Jetzt aber, in Christus Jesus, seid ihr, die ihr einst fern wart, durch das Blut des Christus nahe geworden. Denn er ist unser Friede. Er hat aus beiden eins gemacht und die Zwischenwand der Umzäunung, die Feindschaft, in seinem Fleisch abgebrochen. Er hat das Gesetz der Gebote in Satzungen beseitigt, um die zwei - Frieden stiftend - in sich selbst zu einem neuen Menschen zu schaffen und die beiden in einem Leib mit Gott zu versöhnen durch das Kreuz, durch das er die Feindschaft getötet hat. 

Folglich richtet sich die Aufforderung Jesu an alle, die ihm nachfolgen, Juden und Heiden, alle, die Jesus in den letzten 2000 Jahren nachgefolgt sind.

Die letzteren sind die im Glauben an Christus in den letzten 2000 Jahre Gestorbenen.

Und er, Jesus, ist unser aller Hohepriester.

Und dieser Tag kommt mit Riesenschritten näher. Sei also bereit.

Der Herr segne und behüte dich, der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig, der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.

 

 

 



 90.)  Wir alle sind Wächter auf der Mauer!

Ihr Lieben,

Lasst uns mit einer Bibelstelle beginnen:

Hesekiel 33.6: Wenn aber der Wächter das Schwert kommen sieht, und er stößt nicht ins Horn, und das Volk wird nicht gewarnt, und das Schwert kommt und rafft von ihnen eine Seele weg: so wird dieser um seiner Schuld willen weggerafft; aber sein Blut werde ich von der Hand des Wächters fordern.

Wenn wir das lesen, müssen wir sagen, dass wir doch alle Wächter auf der Mauer sind. Und dass wir alle die Verantwortung und das Amt des Wächters tragen.

Wir alle sind Menschen, die von Jesus befähigt werden, durch ihn und mit ihm ein Leben des Wächters auf der prophetischen Mauer unserer Zeit zu führen.

Ziel dieser Ausarbeitung  ist es, dich mit dem biblischen Dienst des Wächters auf der Mauer vertraut zu machen, damit du Menschen in deiner Nähe warnen kannst, wenn Gefahr für sie und ihren Glauben droht.

Und du sollst sehen, wie sehr ich mich bemühe, verantwortlich mein Wächteramt für dich und in deinem Sinne wahrzunehmen. Ich will nicht, dass der göttliche Vater mich zur Rechenschaft ziehen muss, weil ich meinen Dienst vernachlässigt habe.

Denn der Wächter ist vertraut mit den Wegen Gottes. Er ist wachsam und bereit in seinem Auftrag für den Herrn Jesus.Er ist in den Glaubensgrundlagen sicher, dass er ihm nahestehende Personen, Freunde,  Glaubensgeschwister, Verwandte, Kollegen mitnehmen, mitreißen kann, sie warnen kann, wenn Gefahr droht.

Der Wächter lebt mit dem Evangelium und er kennt den Prophetischen Teil der Bibel – kennt aber auch die Blindheit der ungläubigen, nicht mit Jesus eng verbundenen Welt um sich herum.

Und er kennt die Hilflosigkeit der Menschen um sich herum und auch die Verführungswelle, die von allen Seiten auf die Christen zurollt und einwirkt. Er hat gelernt, die Geister zu unterscheiden.

Mehr noch: Er kennt die Bibel. Er lebt mit dem Heiligen Geist zusammen und weiß deshalb, was zu tun ist. Wenn Gefahren auftauchen, ist er besonders wachsam und gibt Warnsignale.
Wenn Abweichungen von der biblischen Wahrheit aufblitzen, oder ganz allgemein unbiblische, verführerische Lehren oder Praktiken irgendwo verbreitet werden, ist er hellwach.
Denn keiner von uns will doch das Blut falscher Lehre an seinen Händen kleben haben. Ich kann das von mir sagen.

Aber die Bibel macht es uns klar: Je näher wir der Wiederkunft Jesu kommen, desto mehr Menschen werden vom wahren Glauben abfallen.

1.Timotheus 4.1+2: Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten manche vom Glauben abfallen werden, indem sie auf betrügerische Geister und Lehren von Dämonen achten, durch die Heuchelei von Lügenrednern, die in ihrem eigenen Gewissen gebrandmarkt sind.

Wie ist das möglich? Wie können Menschen, die sich zu Jesus mit der Bitte um Errettung hingewandt haben, wieder vom Glauben abfallen? Durch verlockend klingende Angebote von Lügenrednern, Heuchlern, und Lehren, die letztlich auf Dämonen zurückgehen! Wenn sie nur überzeugend genug angeboten werden.

Beispiel einer solchen Dämonen Lehre: Die Entwicklung der Menschheit ist in ein entscheidendes Stadium eingetreten, von dem aus eine bedeutsame Höher Entwicklung möglich wird.

Deshalb müssen wir besonders aufmerksam sein und die mittelalterlichen und frühzeitlichen Denkgewohnheiten vor allem der christlichen Anfänge abschütteln, damit unsere Weiterentwicklung nicht gefährdet wird.

Das ist Lüge: Charles Darwin und seine Evolutionslehre lassen grüßen. Und das kann auch ein junger Christ erkennen.

Es gilt die Antwort der Bibel: Es hat keine Makro Evolution stattgefunden. Der Mensch ist vor etwa 6000 Jahren von Gott in einem vollkommenen Schöpfungsakt erschaffen worden.
Adam und Eva hatten alles an Körper, Geist und Seele genauso vollkommen wie wir es heute haben. Sie stammen keineswegs vom Affen ab oder von seelenloser Materie.
Durch die Sünde der ersten Menschen ist der paradiesische Zustand des Anfangs zerstört worden.

2. Timotheus 4.3-4: Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Begierden sich selbst Lehrer aufhäufen werden, weil es ihnen in den Ohren kitzelt, und sie werden die Ohren von der Wahrheit abkehren und sich zu den Fabeln hinwenden.

Ohren werden gekitzelt. Schönklingende Fabeln werden verkündet und geglaubt. Durch Predigten, die angenehm klingen. Die etwas in Aussicht stellen, das sich zunächst ganz gut anhört. Und in evangelikalen Gemeinden verbreitet werden.
Wie kann das sein?

Durch Nachlässigkeit und Toleranz gegenüber dem Zeitgeist. Durch teilweise  Anpassung an die von Gott abgefallene Welt. Durch falsche, von der Bibel abweichende Lehrinhalte.
Oder einfach durch Zweifel an der Irrtumslosigkeit der Bibel.
Durch das Bestreben, größere, wohlhabendere Gemeinden zu entwickeln und mehr Menschen an sich zu binden.

Die Mehrzahl von uns ist sich dessen nicht bewusst, wie viel Irrlehre inzwischen von christlichen Kanzeln verkündet wird. Ob schon flächendeckend – lassen wir offen. Auf jeden Fall weit verbreitet.

Matthäus 7.15-20: Hütet euch vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen! Inwendig aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen? So bringt jeder gute Baum gute Früchte, aber der faule Baum bringt schlechte Früchte. Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, noch kann ein fauler Baum gute Früchte bringen. Jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Deshalb, an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.

Als Wächter müssen wir auf die Früchte des Einzelnen und der Gemeinden schauen. Und in der Lage sein, diese richtig, also im Licht der Bibel zu beurteilen.
Doch wir müssen wissen: Satan will die Menschen auf seine Seite ziehen und so versucht er wirklich alles, um Beute zu machen. Auch und besonders durch falsche Lehren.

1.Petrus 5.8: Seid nüchtern, wacht! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann.

Bis etwa 1990 wuchsen viele freikirchliche Gemeinden. Seitdem sind die klassischen protestantischen Denominationen, Kirchen und Freikirchen auf dem Rückzug.
Daran hat sich bis jetzt nicht viel geändert. Wobei es immer wieder Ausnahmen von dieser Regel gibt.

Eine recht große Zahl folgt seit einiger Zeit einem liberalen, sozialen Evangelium.
Und zwar mit dem Ziel, auf diese Weise bestimmte biblische Aussagen zu entschärfen, um das Interesse der Gesellschaft am Christsein künstlich hoch zu halten, die Kirchen und Gemeinden mit mehr Menschen zu füllen, und diesen anzudeuten, dass auch die christlichen Gemeinden die säkularen Denkweisen der Gegenwart verstanden haben.
In der Hoffnung, das volle Evangelium irgendwann nachreichen zu können.
Aber ganz vorne, ganz oben steht das Anliegen nach sozialer Ausgewogenheit.
In den Predigten liegt die Betonung auf der Bekämpfung von Armut, Hunger, Ungleichheit, Schutz der Umwelt und der natürlichen Ressourcen, Einhaltung von Menschenrechten, Gleichberechtigung, Einwanderung von Flüchtlingen, Verbannung von Atomwaffen.
Wenn diese Themen im Vordergrund stehen, ohne die ursächliche Bedeutung der menschlichen Sünde zu thematisieren, sind sie ein Zugeständnis an den Zeitgeist.
Denn durch das Evangelium der Gnade und das Liebesgebot Jesu Christi sind all diese gängigen Themen voll abgedeckt – und sogar noch viel mehr.

Die Bibel enthält die mit Abstand sozialste und menschenfreundlichste Botschaft, die es je auf der Erde gegeben hat.

Nur geht die Bibel auch mit der menschlichen Sündhaftigkeit in einer Gott gegebenen Weise um. Was ja sowohl bei linken, liberalen aber auch bei rechten politisch-menschlichen Denkansätzen komplett fehlt.

Wenn das Evangelikale Christentum sich zum Wortführer eines sozialen oder liberalen Evangeliums macht, verrät es damit große Teile der biblischen Botschaft. Und wird unglaubwürdig.

Wieso? Weil der Gott der Bibel als Einziger in einem Masterplan von allem Anfang an festgelegt hat, was sozial ist und was nicht.
Was hat diese moderne Entwicklung noch mit dem einzigartigen Evangelium von der erlösenden Rettung der menschlichen Seele durch das Opfer Jesu am Kreuz von Golgatha zu tun?

Wenn die ewige Verlorenheit der menschlichen Seele ohne Christus einfach ignoriert wird? Und stattdessen sozialer, menschlicher Mischmasch im Schatten der menschlichen Vernunft gepredigt wird?

Und was kümmert es die Herrschenden in Nord Korea, Iran, Pakistan, Russland wenn in unseren Gemeinden und Kirchen gegen Atomwaffen gepredigt wird?
Ist es nicht vielmehr so, dass zunehmend Teile der freikirchlichen Gemeindebewegungen sich stetig weiter nach links im politischen Spektrum hinbewegen?
In politische Teile der Gesellschaft hinein, in denen die ewige Verlorenheit der menschlichen Seele ohne Jesus Christus schon lange absolut keine Rolle mehr spielt.
Klar ist, dass die verantwortlichen Leiter von freien Gemeinden und Gemeinde-Bewegungen nach neuen Wegen Ausschau halten müssen. Aber das muss immer Evangeliums konform sein.

Schließlich fühlen wir Christen uns zuerst dem Evangelium verpflichtet.
Aber was daraus gemacht wird?

Da ist das Evangelium „light“- mit geistlichem Süß-Stoff statt geistlichem Zucker: Nur das Neue Testament!

Auf keinen Fall das Alte Testament mit der Torah, den 5 Büchern Mose, die nicht in unsere Zeit passen und nicht der prophetische Teil der Bibel, der suchende Menschen vertreiben könnte.
Und: Nur die Gemeinde, keineswegs Israel, keineswegs die Anfänge.
„Leben mit Vision“, „Besucher-freundlich“, „Gemeinde-Wachstumsbewegung“ „Emerging Church“ und vieles mehr.

Die Wahrheit des Evangeliums blieb dabei längst auf der Strecke und der Abfall vom Glauben nimmt konkrete Formen an. Hinzu kommt die Konzentration auf die unter 45 jährigen, denn die Älteren würden niemals akzeptieren, was da gepredigt wird zu Rock-Musik, Wohl-Fühl-Sofa-Atmosphäre, und subjektiv-mystischen Geist Erfahrungen.

Alles mündet schließlich in die Emerging Churches, die sich zum Ziel gesetzt haben, die postmoderne Flaute der modernen Gemeinde Landschaft durch ganz bestimmte Kracher- Parolen  zu überwinden:   

Persönliche subjektive Erfahrung geht über Verstandeswissen
Subjektive Geist Erfahrung geht über biblische Lehre
Bilder und gemalte Darstellungen gehen über Worte
Subjektive Gefühle gehen über absolute Wahrheit
Irdische menschliche Gerechtigkeit geht über Errettung
Soziales menschliches Handeln geht über Ewigkeit
Subjektivität geht über Objektivität

Diese Bewegung glaubt in Teilen an die Einheit aller Religionen und feiert den Katholizismus.
Verdunkelte Fenster, Kerzenlicht, unstrukturierte, informelle Zusammenkünfte - das soll die dazu passende Atmosphäre schaffen.

Die Bibel fehlt, aber Gefühle, Gedanken, Ideen sind stets  willkommen. Auch Leinwand und Acryl Farben dürfen nicht fehlen.

Fortschrittlich und unbiblisch und oft nahe an der Irrlehre oder sogar schon mitten drin – das sind die wahrhaftigen Grundlagen der Emerging Churches.

Diese Bewegung basiert auf der Annahme, dass der Mensch keine absolute Wahrheit kennen und wissen kann. Und das ist eine wirkliche Tragödie im Angesicht der objektiv fehlerfreien Bibel.

Die Gemeinde Jesus Christi ist nicht mehr begeistert, dass der König in wenigen Jahren wiederkommt. Im Gegenteil!

Sie scheint zu rufen: „Komm Herr Jesus, aber nicht zu bald!“

Dazu gehört auch die Abwendung von Teilen der Gemeinde weg von Israel und die unverhohlene Hinwendung zu den Palästinensern, mit der Behauptung, diese würden von Israel verfolgt und unterdrückt und viele Palästinenser hätten sich zu Jesus bekehrt.
Dass Israel vom Terror umgeben ist und sich wehren muss – wird gerne unterschlagen.

Liebe Freunde ich grüße Euch jetzt ganz herzlich. Und ich wünsche mir, dass einige von Euch das Wächteramt für sich ganz neu entdecken und sich darin wohlfühlen.
 
 
 
 
 




89.)   Alle wichtigen Endzeitzeichen sind da.  -Teil 2 / Teil 1 - ist Nr. 86

Ihr Lieben,

heute bringe ich Euch den zweiten Teil von wichtigen Endzeit Zeichen in unserer Zeit, von denen Jesus sagt, dass wir sie unbedingt brauchen, um sicher zu wissen, wo wir stehen.
Deshalb haben wir uns die geistlichen Zeichen unserer Zeit genauer angesehen. Damit wollen wir uns auch heute weiter beschäftigen und diese Informationen abschließen.

Der Spätregen der göttlichen Erweckung begann mit der Erweckung der Pfingstbewegung, deren Ursprünge auf die Erweckung in der Azusa Street im Zentrum von Los Angeles, USA in den Jahren 1906-1909 zurückgehen.

Interessant ist auf jeden Fall, dass der Vater im Himmel zur gleichen Zeit begann, die Juden in ihr angestammtes Heimatland, das Land Kanaan, das inzwischen Palästina hieß, zurückzuführen.

Aber ein richtiger Regenguss wurde daraus erst nach der Gründung des Staates Israel im Mai 1948. Ganz genauso hatte es der Prophet Joel vorausgesagt.

Zuerst entwickelte sich die weltweite Pfingstbewegung, die Salbung von Billy Grahams evangelistischem weltweitem Dienst 1949 und dann blühte die charismatische Bewegung in den 60er Jahren auf.

Wenig später begann Reinhard Bonnke mit der Evangelisierung Afrikas und Teilen von Asien.
Heute haben die meisten Christen, egal ob Pfingstler, Charismatiker, oder Traditionalisten den Dienst des Heiligen Geistes mit seinen wunderbaren Gaben, so wie sie in der Bibel stehen, voll akzeptiert.

Geistgewirkter Lobpreis und Anbetung verbunden mit der Ausübung der biblischen Geistesgaben, der Wirklichkeit der geistlichen Kampfführung und die Bedeutung eines geistgewirkten Lebens nehmen ständig zu.

Inzwischen wird das Evangelium weltweit gepredigt. Evangelikale Prediger jetten um die ganze Welt, um den Menschen auch in den entlegensten Orten die erlösende Botschaft von Jesus Christus zu bringen.

Matthäus 24.14: Und dieses Evangelium des Reiches wird gepredigt werden auf dem ganzen Erdkreis, allen Nationen zu einem Zeugnis, und dann wird das Ende kommen.

In diesen Tagen schrieb eine sehr bekannte deutsche Wochenschrift in einem Leitartikel, dass das Christentum praktisch am Ende ist. Was für ein Unsinn.

Der oder die Autoren haben nicht begriffen, dass es einen Unterschied gibt zwischen den Namenschristen, die sich zwar zum Christentum bekennen und Mitglied in einer Kirche sind – jedoch ohne Bekehrung zu Jesus Christus. Und den wahrhaft Christus Gläubigen, die vom Heiligen Geist wiedergeboren und versiegelt worden sind.

Dies sind die wirklichen Christen im biblischen Sinne, zu denen ja inzwischen jeder 7. Erdenbürger gehört.

Die mangelhafte und ungenügende Recherche der Autoren ergibt natürlich ein völlig falsches Bild vom Christsein. Eigentlich schade! Aber auch typisch für unsere Zeit.
Doch weiter mit den positiven geistlichen Zeichen unserer Zeit.

Amos 9.11: An jenem Tag richte ich die verfallene Hütte Davids auf, ihre Risse vermauere ich, und ihre Trümmer richte ich auf, und ich baue sie wie in den Tagen der Vorzeit.

Der Vater verspricht, die Zeit und das Reich Davids mit seiner Größe, Ausdehnung, Ausstrahlung und Anbetung wieder herzustellen.

Römer 9.27: Jesaja aber ruft über Israel aus: "Wäre die Zahl der Söhne Israels wie der Sand des Meeres, nur der Rest wird gerettet werden.

Hier ist die Rede von dem gläubigen Überrest der Juden, der zu allen Zeiten das göttliche Banner hochgehalten hat und abseits vom offiziellen Israel in der Stille gewirkt hat. Wie wunderbar!

Ein weiteres bedeutsames positives Zeichen ist das zunehmende Verständnis der Bibel Prophetie: Gott hatte zu Daniel gesagt: „Diese Dinge wird man erst in der letzten Zeit verstehen.“
Erst durch die technische Revolution in unseren Tagen, sind wir in der Lage, so mache biblische Prophetie zu verstehen.

Eine weitere Gruppe von Zeichen finden wir in der Welt Politik.

Matthäus 24.6-7: Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören. Seht zu, erschreckt nicht! Denn es muss geschehen, aber es ist noch nicht das Ende. Denn es wird sich Nation gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich, und es werden Hungersnöte und Erdbeben da und dort sein. Alles dies aber ist der Anfang der Wehen.

Die nächste Gruppe von Endzeitzeichen sind die technologischen Zeichen.

Lukas 21.26: während die Menschen verschmachten vor Furcht und Erwartung der Dinge, die über den Erdkreis kommen, denn die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden.

Es scheint so, als wenn hier die menschliche Angst beschrieben wird, die mit der Anwendung von Atomwaffen zu tun hat.

Hier wird eine Angst beschrieben, die in den Kapiteln 6 und 8 im Buch der Offenbarung noch detaillierter erklärt wird.
Die Hälfte der Menschheit kommt dabei offenbar ums Leben.

Offenbarung 16.11: und lästerten den Gott des Himmels wegen ihrer Schmerzen und wegen ihrer Geschwüre, und sie taten nicht Buße von ihren Werken.

Wie kann man diese und andere Prophetien auch nur ansatzweise verstehen, ohne die Hinzunahme moderner Technologien? Wie kann der Antichrist weltweit das Kaufen und Verkaufen kontrollieren ohne moderne Überwachungs-Technologien?

Wie kann eine Armee von 200 Millionen Mann aufgestellt werden (Offenbarung 9), ohne die Bevölkerungsexplosion im Fernen Osten?

Wie kann das Evangelium in die fernsten Winkel der Welt getragen werden, ohne Film, Fernsehen, Internet, Radio und weitere Übermittlungsmöglichkeiten?

Sacharja 12.3: Und es wird geschehen an jenem Tag, da mache ich Jerusalem zu einem Stemmstein für alle Völker; alle, die ihn hochstemmen wollen, werden sich wund reißen. Und alle Nationen der Erde werden sich gegen es versammeln.

Die sechste Gruppe von Endzeitzeichen ist im Zusammenhang mit dem wieder entstandenen Staat Israel verbunden. Denn die Juden liefern uns Gottes prophetische Zeiteinteilung am genauesten.

Die Bibel sagt uns, dass wir auf Israel sehen müssen, um die Zeit richtig beurteilen zu können.

Lukas 21.24: Und sie werden fallen durch die Schärfe des Schwertes und gefangen weggeführt werden unter alle Nationen; und Jerusalem wird zertreten werden von den Nationen, bis die Zeiten der Nationen erfüllt sein werden.

Es gibt eine ganze Menge solcher Prophetien in der Bibel, die den schwierigen allerletzten Weg der Juden beschreiben bis hin zur Wiederkunft Christi.

Aber es gibt 4 Schlüsselstellen zu diesem Thema:
Die erste ist die Rückkehr der Juden im Unglauben. Unglaube in diesem Zusammenhang: Die Mehrheit der Juden glaubt nicht, dass Jesus ihr Messias ist.

Jesaja 11,11+12: Und an jenem Tag wird es geschehen, da wird der Herr noch einmal seine Hand erheben, um den Rest seines Volkes, der übrig bleibt, loszukaufen aus Assur und Ägypten, aus Patros und Kusch, aus Elam, Schinar und Hamat und von den Inseln des Meeres. Und er wird den Nationen ein Feldzeichen aufrichten und die Vertriebenen Israels zusammenbringen, und die Verstreuten Judas wird er sammeln von den vier Enden der Erde.
 

Um 1900 gab es erst etwa 40.000 Juden in Palästina. Am Ende des 2. Weltkrieges waren es bereits 600.000. Heute sind es 7.5 Millionen – und genau so viel leben noch in der Zerstreuung.
Es sind also schon mehr Juden in Israel, als Hitler-Deutschland vernichtet hat. Wie großartig, wie wunderbar ist unser Gott.
Die zweite Bibelstelle in diesem Kontext ist

Jesaja 66.7-8: Ehe sie Wehen hatte, hat sie geboren; ehe Geburtsschmerzen sie ankamen, wurde sie von einem Knaben entbunden. Wer hat so etwas je gehört, wer hat dergleichen je gesehen? Wird ein Land an einem einzigen Tag zur Welt gebracht oder eine Nation mit einem Mal geboren? Denn Zion bekam Wehen und gebar auch schon seine Söhne.

Hier geht es um die Staatsgründung Israels am 14. Mai 1948.
Die dritte Schlüsselstelle ist:

Sacharja 8.4-8: So spricht der HERR der Heerscharen: Noch werden Greise und Greisinnen auf den Plätzen von Jerusalem sitzen, jeder seinen Stab in seiner Hand wegen der Fülle der Tage. Und die Plätze der Stadt werden voll von Jungen und Mädchen sein, die auf ihren Plätzen spielen. So spricht der HERR der Heerscharen: Wenn das zu wunderbar ist in den Augen des Restes dieses Volkes in jenen Tagen, sollte es auch in meinen Augen zu wunderbar sein? spricht der HERR der Heerscharen. So spricht der HERR der Heerscharen: Siehe, ich werde mein Volk retten aus dem Land des Aufgangs und aus dem Land des Untergangs der Sonne; und ich werde sie zurückbringen, und sie werden mitten in Jerusalem wohnen. Und sie werden mein Volk und ich werde ihr Gott sein in Treue und in Gerechtigkeit.
 

Die 4. Schlüsselstelle:

Sacharja 12.2-3: Siehe, ich mache Jerusalem zu einer Taumelschale für alle Völker ringsum. Und auch über Juda: Es wird in Bedrängnis geraten zusammen mit Jerusalem. Und es wird geschehen an jenem Tag, da mache ich Jerusalem zu einem Stemmstein für alle Völker; alle, die ihn hochstemmen wollen, werden sich wund reißen. Und alle Nationen der Erde werden sich gegen es versammeln.

Alle Nationen der Erde werden gegen Israel aufmarschieren, wenn es darum geht, wer die Hauptstadt der Welt, Jerusalem, zukünftig kontrollieren wird.

Schließlich bleibt bei unserer Betrachtung der Zeichen der Zeit nur noch ein Zeichen übrig: Das größte und wichtigste Zeichen:

Das Zusammenlaufen, das Zusammenkommen aller anderen Zeichen! Das ist das wichtigste Zeichen: Dass alle anderen biblischen Endzeitzeichen zur gleichen Zeit vorhanden sind. Alle. Nicht eines fehlt.

Zum ersten Mal überhaupt sind alle Zeichen zusammen da, sie bezeugen, dass das Gemeindezeitalter zu Ende geht und das messianische Zeitalter von gut 1000 Jahren 2017 mit einem eindrucksvollen Sternenbild über Jerusalem begonnen hat.

Was für ein großartiges Privileg, jetzt leben zu dürfen und eine absolut zuverlässige Wahrheitsquelle zu haben.

Maranatha!

Ihr Lieben, ist das nicht alles Atem beraubend! Wir leben in dieser Zeit und dürfen miterleben wie biblische Prophetie, dem ewigen Wort Gottes, dem Alten und Neuen Testament entnommen, sich vor unseren Augen erfüllt. Seid herzlich gesegnet im Namen unseres allmächtigen Vatergottes. Amen.
 
 
 
 
 
 
 
 
  
 
 
   
 
 


88.)  Die Entwicklung des Judentums. 

Ihr Lieben,

Die Juden kamen schon mit den Römern nach Europa und in andere Teile der Welt. Das heißt: im ersten und zweiten nachchristlichen Jahrhundert.

In der Fremde mussten sie mit den Sitten und Gebräuchen der Gastländer zu Recht kommen. Alles war anders, als in Israel. Und sie mussten ihre eigenen Traditionen und ihre Religion bewahren, wenn sie nicht durch Angleichung an die jeweiligen Gastländer untergehen wollten.

Der Glaube an den einen Gott, der zu ihrem Stammvater Abraham gesprochen hatte und die vielen Riten und Gebräuche, die sie im Laufe der Zeit von ihren geistlichen und weltlichen Vorfahren übernommen hatten.

Zur Blütezeit des Römischen Reiches in den ersten Jahrhunderten nach Christus entstanden jüdische Gemeinden in Wien, Worms, Trier, Speyer, Regensburg, Mainz, Köln, Augsburg. Und sofort begannen Anfeindungen, Ausgrenzungen, Erschwernisse und Verfolgungen.

Der einzige Grund: Die Andersartigkeit der Juden.

Im Jahre 354 n. Chr. verkündete der Kirchenvater Augustinus, dass die Juden zwar der Beweis für die Existenz Jesu Christi seien, dass sie sich aber den Christen unterordnen müssten.

Im 6. und 7. Jahrhundert n. Chr. dürfen die Juden noch teilweise am gesellschaftlichen Leben ihrer Umgebung teilnehmen. Doch das änderte sich bald.

Sie werden immer öfter gezwungen, sich zwangstaufen zu lassen oder sich der Gefahr auszusetzen, des Landes verwiesen zu werden.

Da die Juden fast überall in der Minderheit waren, blieben sie meistens nach außen hin schwach. Sie standen ja einer Mehrheit von Andersdenkenden gegenüber.

Als Fachleute genossen sie in vielen Berufen hohes Ansehen. In ihrem schwierigen Versuch, integriert zu werden und doch ihre Tradition zu erhalten, wurden sie nur selten von ihrer Umgebung verstanden.

Im 4. nachchristlichen Jahrhundert wurde Europa christlich. Durch ein Dekret von Kaiser Konstantin dem Großen. Am 18. Oktober 321 n. Chr. hatte Kaiser Konstantin zudem angeordnet, die Juden als Staatsfeinde zu deklarieren.

In verschiedenen Konzilen – das sind wichtige Entscheidungskonferenzen der Kirchenoberen – beschloss die christliche Kirche, die Juden auszugrenzen und den Übertritt zum Judentum unter Todesstrafe zu verbieten.

Es begann eine Zeit schlimmer menschlicher und rechtlicher Degradierungen für die Juden. Vom 31. Januar 439 n. Chr. an darf kein Jude mehr ein öffentliches  Amt bekleiden.

Die Diskriminierung der Juden nimmt weiter zu – unterschiedlich zwar – aber überall in Europa. Deutschland war in viele kleine Fürstentümer aufgeteilt: Und in vielen wurden die Juden zum Sündenbock für alles und jedes abgestempelt.

Wann immer auf irgendeine Weise sich eine Krise ereignete, versuchte man die Emotionen der Menschen in Richtung auf die Juden zu steuern und zu entladen.

Viele Juden arbeiteten als Geldverleiher und wurden oft als geldgierig, geldhungrig  und herzlos abgestempelt.

Höhepunkt war die Ermordung von annähernd 20.000 Juden zur Zeit der Kreuzzüge im 10. Und 11. Jahrhundert.

Durch berufliche Diskriminierung, verbunden mit Wohnen in Ghettos und Kennzeichnung durch besondere Kleidung begann ein unbeschreiblicher Degradierungsweg der europäischen Juden.

Zwangstaufe, Vertreibung oder Tötung waren gängige Verfolgungsmethoden, vor allem der Inquisition, die 1231 als päpstliche Behörde in Spanien eingerichtet wurde.

Die christliche Kirche spielte eine mehr als grausame, verwerfliche Rolle. Die Begründung des Judenhasses findet sich in den Lehren der Kirchenväter, vor allem von Augustinus. Thomas von Aquin brachte im 13. Jahrhundert die Variante, dass man die Juden nicht zwangstaufen sollte, weil sie ohnehin schon zu ewiger Knechtschaft durch die Kreuzigung Jesu verurteilt seien.

Im römischen Laterankonzil von 1215 wurde unter der Leitung von Papst Innozenz III. beschlossen, die Juden öffentlich zu kennzeichnen. Sie sollten ferner von aller Gemeinsamkeit mit Christen ausgeschlossen werden und jede Freizügigkeit sollte ihnen untersagt werden.

Im Hochmittelalter kamen geradezu absurde Gerüchte auf über Hostienschändung durch Juden, Ritualmorde an christlichen Kindern und der Vorwurf der Brunnenvergiftung, der als Auslöser der Pestepedemie  gewertet wurde.

Stellvertretend soll Frankfurt/Main für viele Städte in West- und Mitteleuropa als Negativ Beispiel erläutert und gewertet werden.

Am 25. Juni 1349 verpfändet Kaiser Karl der IV. die ihm als sogenannte Kammerknechte gehörenden Frankfurter Juden wie eine Sache, die man ins Pfandhaus bringt, an den Stadtrat der Stadt Frankfurt für 15.200 Pfund Heller.

Karl der IV. brauchte Geld. Da er aber offenbar sonst nichts Pfändbares hatte, gab er seine Juden gegen Entgelt weg.

In dem dazu angefertigten Vertrag ließen sich die Vertragsparteien über die Behandlung der Juden aus. Aber zu diesem Zeitpunkt war die Stadt Frankfurt längst nicht mehr unschuldig.

Im Jahre 1241 ist schon die erste Frankfurter Judenverfolgung nachgewiesen: Ein ganz schreckliches Pogrom mit vielen Toten.

Im Jahre 1349 war die Lüge von der Brunnenvergiftung bis nach Frankfurt gekommen. Der Stadtrat hatte sich vertraglich verpflichtet, die Juden gegen Übergriffe zu schützen.

Die Frankfurter hatten sich aber gleichzeitig Straflosigkeit zusichern lassen, wenn den Juden nun doch etwas passierte.

Am 4. Juli verließ Karl der IV. Frankfurt. Am 24. Juli brannte die Frankfurter Judengasse und da auch die Bartolomäuskirche in der Nachbarschaft brannte, hatte man ein perfektes Alibi, eine weitere antijüdische Lüge aufzutischen.

Fast alle Frankfurter Juden kamen bei dieser Gelegenheit um. Wenige konnten sich in Richtung Böhmen in Sicherheit bringen.

In Frankfurt waren die Opfer die Schuldigen.

Gnadenlos plünderten Frankfurter Bürger die Reste der jüdischen Habe. Es endete zudem noch unrühmlicher: Es gab ein Tauziehen zwischen dem Stadtrat, Kaiser Karl IV., und dem Erzbischof von Mainz um das sogenannte Judenerbe.

Ähnlich lief es in anderen Städten.

In dieser Zeit wurden mehr als 200 jüdische Gemeinden vernichtet, tausende von Juden wurden abgeschlachtet, jüdische Kinder wurden zwangsgetauft, und in Klöster gesteckt.

Dennoch siedelten in Deutschland, Frankfurt und anderen Städten, immer wieder Juden. 

Wie konnte es zu diesem nicht enden wollenden Judenhass kommen?

Es gibt nur eine einzige Antwort in folgender Gleichung:

Andersartigkeit+ Behauptung der Minderwertigkeit + Behauptung der ewigen Verdammnis + Behauptung des schlechten Charakters + kirchliche und staatliche Absegnung = Legitimation des Judenhasses.


Simon Wiesenthal hat nachgewiesen, dass jeder Tag im Kalender durch alle Jahrhunderte hindurch ein Tag ist, an dem Unrecht gegen Juden verübt wird. Das war so und das ist so.

Eine weitere aussagekräftige Gleichung:

Falsches Bibelverständnis von Johannes 8.44 + tiefsitzende Vorurteile + Unverständnis für Fremdartiges + Vereinfachung + Überlieferung + Suche nach Sündenbock = Antisemitismus, Antijudaismus, Antiisraelismus!

Zeitweise wetteiferte man darum, judenfrei zu sein. 1492 verkündete Spanien, judenfrei zu sein. Auch England und Portugal. Danach viele deutsche Städte.

Europa mit seinen vielen Kleinstaaten hatte zum Glück für die Juden viele Ausweichmöglichkeiten. Vor allem nach Osten. Zunächst gab es in Polen und Litauen mehr Freiheit für Juden, mehr Sicherheit. Auch in Bulgarien.

Wichtig: In Deutschland hat es immer Juden gegeben. In schwierigen Zeiten wichen sie aufs Land aus. Jiddisch ist zudem ein mittelhochdeutscher Dialekt. Und Glücksburg in Schleswig-Holstein ist eine jüdische Gründung.

Im 16. Jahrhundert konnte man feststellen, dass Juden in Westeuropa keine Rolle mehr spielten. Von 4.5 Millionen waren sie auf 1.5 Millionen reduziert worden. Durch eine Art Völkermord auf Raten. 

Rechnet man die 6 Millionen dazu, die von Hitler Deutschland auf bestialische Weise ermordet wurden, kommt man auf 9-10 Millionen Juden, die allein in Deutschland im Laufe der Geschichte umgebracht wurden. 

Wie gut, dass es heute wieder mehr als 15 Millionen Juden weltweit gibt. 7.2 Millionen in Israel, 7.8 Millionen in der Diaspora, 3 Millionen allein in New York, 3 Millionen in den übrigen USA. Ehre sei Gott in der Höhe.

Die Komponenten des Antisemitismus in Deutschland blieben aber weiter bestehen und entwickelten sich weiter:

Der schlechte Charakter der Juden, ihr scheinbares Streben nach Macht und Einfluss, ihre parasitenhafte Art, ihre ererbte Arroganz, ihr Streben nach Weltherrschaft. 

Ein Bild, das an den edlen deutschen Charakter nicht und niemals heranreicht.

Der Antisemitismus und der Antijudaismus ist mehr als eine Krankheit. Und vor allem nicht die Krankheit von ein paar Verwirrten, Verrückten, leicht Identifizierbaren.

Der Antisemitismus in all seinen Schattierungen ist auch kein Problem der Juden. Auch keine Einstellung, die sich aus der jüdischen Geschichte oder aus der jüdischen Religion erklären ließe.

Der Antisemitismus ist ein Problem der Antisemiten.

Aber auch das sagt sich noch viel zu leicht.

Der Antisemitismus ist ein Übel, das auch die ergreifen kann, die sich sicher und überlegen fühlen. In Situationen der Krise, in der Provokation kann der ganze antijüdische Apparat blitzschnell aktiviert werden.

Ein Übel, das in der Lage ist, Stimmungen zu erzeugen, Bilder zu verbreiten – nachhaltig und giftig.

Das Konglomerat von Einstellungen und Denkweisen, Wunsch- und Schreckbildern, die vollkommen unabhängig von aller Realität jüdischen Lebens, jüdischer Geschichte, jüdischer Kultur existieren und weitervermittelt werden, setzt eine innere Systematik in Bewegung, die wir aufdecken müssen.

Das erstreckt sich auch auf das moderne Israel: Der Anti-Israelismus unserer Tage, wie ihn so manche Nachrichten-sprecher, Kommentatoren und Politiker verbreitet praktizieren, passt absolut in dieses schreckliche Bild.

Wir alle beschreiben unsere Umwelt mit Hilfe von Unterscheidungen. Aber wir müssen uns überlegen, wie aus Bildern Feindbilder werden. Und das ist im Umgang mit Juden und Israel oft, ja sehr oft der Fall. 

Hier ihr Lieben unterbreche ich meine Einlassungen, um euch nicht zu überfordern. Ich segne euch im Namen unseres wunderbaren, unseres herrlichen Gottes, der sein Volk sicher ins Ziel bringen wird. 

In eigener Sache:

Ihr lieben Freunde es geht um den obigen Text über unseren Video 107 bei YouTube.
 

Leider hat YouTube unseren Video Clip mit der Nr. 107  „Die Entwicklung des Judentums“


vom Netz genommen. Die Begründung lautet, dass es sich bei diesem Clip (Text, siehe oben) , um eine hasserfüllte Botschaft handelt. Dagegen haben wir Protest eingelegt. Nach unserer Meinung ist diese information eine historisch genaue Beschreibung jüdischen Lebens in Europa, wie man sie in jedem normalen Geschichtsbuch nachlesen kann.
 
Seit der Vertreibung der Juden aus Israel im Jahre 70 und 135 nach Christus durch die Römer wurden die Juden überall in Europa ausgegrenzt und benachteiligt, was wir in diesem Video versuchten, mit aller uns gebotenen Sorgfalt, darzustellen.
 
Von Hass und ähnlichem kann bei dieser Berichterstattung keine Rede sein, sondern die angebotenen Inhalte können in jedem beliebigen Geschichtsbuch nachgelesen werden.    

Danke für Euer Verständnis Rudi & Billa Pinke

 


 87.) Es geht um Gottes Herrlichkeit.


Ihr Lieben,

sehen wir uns  eine Bibelstelle zu Beginn an

Römer 11.36: Denn aus ihm und durch ihn und zu ihm hin sind alle Dinge! Ihm sei die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen.

Gott allein ist die Quelle allen Lebens. Er ist der alleinige Mittelpunkt, um den sich alles dreht. Er ist der Ursprung der Schöpfung.

Und die Schöpfung soll den Schöpfer verherrlichen. Dazu ist der Mensch in einem besonderen Maße befähigt.
Als Christen, die in der Endzeit leben, müssen wir uns umso mehr darauf besinnen, dass Gott ganz im Mittelpunkt steht. Sonst werden wir sein Handeln an Israel, den Nationen und der unsichtbaren Gemeinde nicht völlig verstehen.

Das Hauptargument, das immer wieder benutzt wird, um den besonderen Platz Israels zu bestreiten und abzuerkennen – ist die vermutete und behauptete Unwürdigkeit der Juden.
Diese verbreitete irrige Vorstellung geht am Ende so weit, dass behauptet wird, dass die Juden, nach allem, was sie Jesus angetan haben, Gottes Barmherzigkeit, Segen und Gnade nicht verdienen würden.

Das ist ganz infam – vor allem, wenn es von Christen kommt.
Juden passen eigentlich nirgendwo hin, so wird postuliert, als in Erniedrigung, Gericht und Hölle.

Sie vergessen: Israels besonderer Platz ergibt sich nur und ausschließlich, aus der souveränen Erwählung und der tatsächlich unverdienten Gnade Gottes.

Erwählung spricht ganz einfach von dem göttlichen Recht, auszuwählen, wen er will und zu gebrauchen, wen er will. Um seine Absichten zu erreichen.

Erwählung spricht gleichzeitig von Berufung. Wen Gott beruft, den bringt er auch sicher ans Ziel.

Gnade andererseits spricht von der unverdienten Güte Gottes an absolut unwürdigen Objekten. Gott schenkt seine Gnadenerweise grundsätzlich an solche, die es nicht verdienen.
Das entspricht dem göttlichen Wesen.

Auch wir Christen sind ganz und gar auf Erwählung und unverdiente Gnade angewiesen. Das ist die Grundlage unserer Beziehung zu Gott.

Auch wir verdienen Gottes Gnade und Güte genauso wenig wie die Juden. Das dürfen wir nie vergessen.
Aus diesem Grunde sollte sich kein Christ jemals gegenüber Juden erheben und überlegen fühlen.

Römer 11. 25 - 27: Denn ich will nicht, Brüder, dass euch dieses Geheimnis unbekannt sei, damit ihr nicht euch selbst für klug haltet: Verstockung ist Israel zum Teil widerfahren, bis die Vollzahl der Nationen hineingekommen sein wird; und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht: "Es wird aus Zion der Retter kommen, er wird die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden; und dies ist für sie der Bund von mir, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde." 

Paulus erinnert daran, dass wir, die Nationen, von und durch Israel all den Segen bekommen, der allein in der Lage ist, uns aus ewiger Verlorenheit zu retten.

Doch unser christliches Erbe bildet auch den Grundstock, die Ausgangsbasis solcher Gegenüberstellung zu den Juden: Jetzt ist der wahre Glaube endlich gefunden – das Christentum -  aber die Juden existieren weiter als Zeichen des Zweifels an dieser Endgültigkeit. So wird oft genug postuliert.

Mit dem Bild des Gottesmordes durch die Juden ist die Vorgabe gemacht, an der sich andere schreckliche Bilder orientieren.
Seit Beginn der nachchristlichen ersten Jahrhunderte bis heute existiert das Bild vom „Juden“- geistert durch alle Konzepte, wie eine menschliche Gesellschaft sein sollte, als Gegenmodell zum Guten, Wahren, Heiligen, Eigentlichen, Eigenen.

Das Bild des ewigen, wandernden Juden macht immer noch die Runde.

Unwissenheit ist keine gültige Ausrede. Unwissenheit und bewusste Aberkennung der Stellung Israels in Gottes Absichten öffnet Tür und Tor für geistlichen Stolz und satanischer Verführung.

Grundsätzlich gilt: Christen haben überhaupt nichts, dessen sie sich rühmen könnten, als nur das Kreuz Jesu Christi.
Unsere Haltung sollte also von Demut und Dankbarkeit erfüllt sein, denn das Heil kommt von den Juden.

Und wenn wir unsere totale Abhängigkeit von Gottes Gnade und unsere Erwählung erkennen, dann haben wir auch keine Schwierigkeiten, das jüdische Volk und den modernen Staat Israel voll zu akzeptieren.

Römer 11.17- 20: Wenn aber einige der Zweige herausgebrochen worden sind und du, der du ein wilder Ölbaum warst, unter sie eingepfropft und der Wurzel und der Fettigkeit des Ölbaumes mit teilhaftig geworden bist, so rühme dich nicht gegen die Zweige! Wenn du dich aber gegen sie rühmst - du trägst nicht die Wurzel, sondern die Wurzel dich. Du wirst nun sagen: Die Zweige sind herausgebrochen worden, damit ich eingepfropft würde. Richtig; sie sind herausgebrochen worden durch den Unglauben; du aber stehst durch den Glauben. Sei nicht hochmütig, sondern fürchte dich! 

Israels Rolle in den ewigen Absichten Gottes ist ein Geheimnis, das uns geoffenbart werden muss. Doch Gott will nicht, dass wir diese Wahrheit vernachlässigen oder nicht kennen. 
Im Gegenteil: Die weitverbreitete Blindheit der Gemeinde bezüglich der Wiederherstellung Israels ist ein ständiger und großer Kummer im Herzen des göttlichen Vaters.
Gott tut etwas völlig Neues!

Das 43. Kapitel des Jesaja Buches spricht es aus: Hier wird von der Erhaltung, Sammlung, Wiederherstellung Israels in unserer Zeit gesprochen. Es ist gewaltig!

Das jüdische Volk ist selbst durch den barbarisch-grausamen Holocaust nicht ausgerottet worden. Israel hat eine große Zukunft vor sich.

Der Herr erklärt, dass er die Juden überall auf der ganzen Welt sammeln und nach Israel zurückbringen wird. Er beseitigt die Hindernisse. Er überwindet die Widerstände.

Selbst der Auszug aus Ägypten mit all seinen Wundern wird durch diese göttliche Gnadenaktion bei weitem in den Schatten gestellt.

Und mittendrin offenbart der Vater den Sinn und die Bestimmung Israels:

Jesaja 43. 6-7, 21: jeden, der mit meinem Namen genannt ist und den ich zu meiner Ehre geschaffen, den ich gebildet, ja, gemacht habe! Dieses Volk, das ich mir gebildet habe, sie sollen meinen Ruhm erzählen.

Das also ist Israels Aufgabe: Die Ehre Gottes und den Ruhm Gottes aller Welt erzählen. Immer wieder, dieses Volk soll und kann den Ruhm Gottes vermehren. Es war schon so gut wie ausgelöscht, aber es lebt für seinen Dienst an und mit Gott.
Gott hat also Israel für sich gemacht. Das ist die wichtige Bedeutung. Die Verherrlichung Gottes. Der Ruhm Gottes. Es geht um die Herrlichkeit Gottes von Anfang an. Jetzt wird das Ziel erkennbar.

Die Herrlichkeit Gottes wird großgeschrieben. Nicht etwas Menschliches, nicht eine Kirche, auch nicht die menschliche Vernunft oder sonst was, sondern die Herrlichkeit Gottes.
Jesus war der bisher einzige Mensch, der den Vater verherrlicht hat.
 
Genauso ist es das Ziel der Gemeinde, Gott auf Erden zu verherrlichen. Durch die Verbreitung seines großartigen und exakten Wortes, der Bibel.
Ehre und Herrlichkeit Gottes sollte auch das Ziel unseres Lebens sein. Die Belohnung wird sein, dass die Menschen Gott mehr und mehr preisen.

Dem Vater im Himmel ist es wichtig, dass sein Sohn Jesus auf Erden verherrlicht wird. Das ganze Universum soll unter der Führung Jesu vollendet werden.
Die Gemeinde Jesu ist sein Hauptargument zur Welt hin. Aber nicht das Einzige.

Gott hat beschlossen, Israel zu seiner Verherrlichung und zur Erfüllung seiner endzeitlichen Absichten in mächtiger Weise zu gebrauchen.
Israel hat also die einzigartige Rolle, in der Offenbarung und Verbreitung der Erkenntnis von Gott in den letzten Tagen dieses Zeitalters Herrlichkeit freizusetzen und so seinen Auftrag zu erfüllen. Denken wir nur an die 144.000 jüdischen Missionare in Offenbarung 7 und 14.

Dabei wird klar, dass der Wille Gottes des Vaters die Hauptrolle spielt. Der Ungehorsam des jüdischen Volkes ist nahezu vollständig gesühnt.

Gott der Vater sammelt die Juden und am Ende der Trübsalszeit wird Jesus den völkischen Überrest in den Höhlen von Bozra und Petra in Jordanien retten.

Jesaja 63.1: Wer ist der, der von Edom kommt, von Bozra in grellroten Kleidern, er, der prächtig ist in seinem Gewand, der stolz einherzieht in der Fülle seiner Kraft? - Ich bin es, der in Gerechtigkeit redet, der mächtig ist zu retten. 

Alles in allem ist das ein weiteres Meisterstück göttlicher Strategie.

Wir sollten wissen: Gott der Vater segnet uns, damit wir helfen, seinen Ruhm und seine Herrlichkeit zu erweitern. Vorrangige Motivation und Ziel eines Jüngers muss es sein, Gott zu verherrlichen.

Wenn wir in allem, was wir planen inklusive Israel denken, handeln, lieben und verherrlichen, können wir eigentlich nichts falsch machen.

Ich segne euch von ganzem Herzen,  im Namen unseres großartigen und herrlichen Gottes. Amen.
 
  
 
 

86.)  Alle wichtigen Endzeit-Zeichen sind da! Teil 1.


Ihr Lieben,
Ziel dieses Vortrages ist es, die biblischen Endzeitzeichen zu benennen, weil Jesus sagt, dass wir uns an ihnen orientieren können und müssen. Weil wir nur so nicht so leicht verführt werden können. Auf diese Weise wissen wir nämlich, wie weit die Zeit schon fortgeschritten ist.

Wir sollen uns also sicher fühlen auf unserem Glaubensweg mit Jesus. Durch die endzeitliche Aufklärung der Bibel.

1.Thessalonicher 5.2-6: Denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn so kommt wie ein Dieb in der Nacht. Wenn sie sagen: Friede und Sicherheit!, dann kommt ein plötzliches Verderben über sie, wie die Geburtswehen über die Schwangere; und sie werden nicht entfliehen. Ihr aber, Brüder, seid nicht in Finsternis, dass euch der Tag wie ein Dieb ergreife; denn ihr alle seid Söhne des Lichtes und Söhne des Tages; wir gehören nicht der Nacht und nicht der Finsternis. Also lasst uns nun nicht schlafen wie die Übrigen, sondern wachen und nüchtern sein!

Jesus kommt bald auf die Erde zurück! Allerdings wie ein Dieb in der Nacht. Das gilt aber nur für die nicht an Jesus glaubende, heidnische Welt. Und die Gläubigen, die nicht wachsam sind.

Die Gläubigen sind durch die Bibel voll informiert. Oder sollten  es zumindest sein. Wenn ihr Glaubensleben aktiv und stabil verläuft. Und sie die Bibel ernst nehmen.

Und deshalb nicht überrascht werden können. Der innewohnende Heilige Geist sagt dem Gläubigen stets alles, was er wissen muss. Ja, ganz genau so ist das!

Mehr noch: Die Bibel nennt uns Zeichen, nach denen wir Ausschau halten sollen, weil sie ein nicht zu widerlegender Beweis für Jesu baldige Wiederkunft sind. Zeichen am Himmel und auf der Erde.

Im Hebräer Brief werden wir ermutigt, uns dabei gegenseitig zu helfen. Wozu dieser Bibelarbeit ja auch dient: Zu helfen!

Hebräer 10.24-27: und lasst uns aufeinander achthaben, um uns zur Liebe und zu guten Werken anzureizen, indem wir unser Zusammenkommen nicht versäumen, wie es bei einigen Sitte ist, sondern einander ermuntern, und das umso mehr, je mehr ihr den Tag herannahen seht! Denn wenn wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, sondern ein furchtbares Erwarten des Gerichts und der Eifer eines Feuers, das die Widersacher verzehren wird.

Die Endzeitzeichen werden von Jesus in Matthäus 24 und den Parallelstellen genau beschrieben – verbunden mit dem Zusatz, dass, wenn diese Dinge geschehen, wir ganz genau wissen, dass Jesus gewissermaßen schon an der Tür steht.

Matthäus 24.33: So sollt auch ihr, wenn ihr dies alles seht, erkennen, dass es nahe an der Tür ist.

Das erste Zeichen, welches das Ende der 6000 jährigen  menschlichen Rebellion gegen Gott ankündigte, war die sogenannte „Balfour Erklärung“ vom 2. November 1917.

Im 1. Weltkrieg kämpften die osmanischen Türken an der Seite Deutschlands und die alliierten Siegermächte waren entschlossen, sowohl Deutschland als auch die Türkei nach dem verlorenen Weltkrieg deutlich zu verkleinern.

Für die Türkei bedeutete das, dass die schon 1517 eroberten Gebiete in Palästina 1917 wieder zurück gegeben werden mussten.

In der Balfour Erklärung bekundete der britische Außenminister Lord Balfour die Absicht Englands, ganz Palästina im Auftrag des Völkerbundes eine Zeitlang zu verwalten.

Die britische Regierung erklärte ihre Absicht, das Land solange zu verwalten, bis die Voraussetzungen da wären, dass die  jüdischen Menschen aus allen Teilen der Welt in ihr angestammtes Heimatland zurückkehren könnten.

Zu der Zeit war der führende evangelikale Leiter in England der auch in Deutschland sehr bekannte F.B. Meyer.

Er verstand die unglaubliche prophetische Substanz der Balfour Erklärung und die Einzigartigkeit des Augenblicks nach dem 1. Weltkrieg für die Erfüllung biblischer Prophetie. Und informierte seine Leiter Kollegen überall auf der Welt.

Jesaja 11.11-12: Und an jenem Tag wird es geschehen, da wird der Herr noch einmal seine Hand erheben, um den Rest seines Volkes, der übrig bleibt, loszukaufen aus Assur und Ägypten, aus Patros und Kusch, aus Elam, Schinar und Hamat und von den Inseln des Meeres. Und er wird den Nationen ein Feldzeichen aufrichten und die Vertriebenen Israels zusammenbringen, und die Verstreuten Judas wird er sammeln von den vier Enden der Erde.

Hier wird deutlich, dass unser Abba Vater von langer Hand schon geplant hat, sein Volk aus der Zerstreuung wieder nach Hause zu bringen. Wir sind Zeuge dieses unglaublichen Vorgangs geworden.

Das hat es noch nie gegeben auf der Erde. Nie gegeben in der menschlichen Geschichte.

Und auch heute – 100 Jahre später – sind wir Zeuge davon, dass unser Abba Vater immer noch dabei ist, sein auserwähltes Volk von überall her zurückzuholen.

Was für ein Vater! Das musst du unbedingt verstehen, lieber Leser, liebe Leserin. Hol dir die Kraft in dein Leben, die in diesem besonderen göttlichen Zeichen liegt.

Am 11. Dezember 1917 befreite schließlich der englische General Edmund Allenby Jerusalem von der 400 Jahre dauernden türkischen Herrschaft.
Das, Ihr lieben Freude, ist der Beginn der Endzeit gewesen. Das ist das erste Zeichen Gottes für das Verständnis der Endzeit.

Danach haben wir im 20. Jahrhundert Zeichen nach Zeichen gesehen – denken wir nur an die beiden furchtbaren Weltkriege, wo Nation gegen Nation kämpfte. Genauso, wie Jesus es vorhergesagt hatte. 

Und den deutschen Völkermord an den Juden, den Holocaust.
Und in der Zeit danach der kalte Krieg zwischen Ost und West mit seinen Revolutionen und weltweiten Umbrüchen.

Und schließlich die Blutmondtetrade 2014/2015, die den Beginn der allerletzten Jahre dieses Zeitalters ankündigte.

Jetzt können wir sagen, dass auch alle anderen wichtigen, von Jesus benannten Zeichen da sind. 

Alle. 

Wir leben also in geliehener Zeit. Jesus könnte jeden Tag wiederkommen, um uns zu sich zu holen. Die Gemeinde der Gläubigen. Und schließlich, um Israel von seinen Feinden zu befreien.

Göttliche Zeichen finden wir im Alten wie im Neuen Testament. Wenn wir sie in bestimmte Gruppen einteilen, können wir am besten mit ihnen umgehen.

Lukas 21.11: und es werden große Erdbeben sein und an verschiedenen Orten Hungersnöte und Seuchen; auch Schrecknisse und große Zeichen vom Himmel wird es geben.

Diese Zeichen Kategorie wird am wenigsten beachtet. Denn schließlich hat es die darin genannten Schrecknisse schon scheinbar immer gegeben, Erdbeben+Tsunamis+Hurricans.

Auch große Zeichen vom Himmel konnte man schon früher beobachten.
Aber nicht in dieser Stärke, nicht in dieser Einzigartigkeit wie im 20. Jahrhundert.

Matthäus 24.8: Alles dies aber ist der Anfang der Wehen.

Jesus sagt hier, dass dies nur der Anfang der endzeitlichen Wehen ist. Es steigert sich ins Unermessliche je mehr wir uns der Wiederkunft Jesu nähern.

Es wird also auch noch häufigere und stärkere Naturkatastrophen geben, je näher wir der Wiederkunft Jesu kommen.

Die Rückversicherungen in aller Welt können ein Lied davon singen. Noch nie mussten sie solche Summen für die entstandenen Schäden an die Versicherten auszahlen.

Sodann kommen die Zeichen in der menschlichen Gesellschaft.

2.Timotheus 3.1-4: Dies aber wisse, dass in den letzten Tagen schwere Zeiten eintreten werden; denn die Menschen werden selbstsüchtig sein, geldliebend, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, lieblos, unversöhnlich, Verleumder, unenthaltsam, grausam, das Gute nicht liebend, Verräter, unbesonnen, aufgeblasen, mehr das Vergnügen liebend als Gott.

Diese Aufzählung von Charakter Eigenschaften der Menschen unserer Zeit hört sich an wie die Abendnachrichten und das Vorabendprogramm an einem ganz gewöhnlichen Tag.

Die Menschen werden sich selbst, Geld und Vergnügen lieben – aber keinesfalls den Gott der Bibel.

Sich selbst zu lieben – das ist das Credo des Humanismus. Der Glaube, dass der Mensch alles erreichen kann. Und Geldliebe steht für den puren Materialismus.

Das dritte ist „Hedonismus“ – die übersteigerte Vergnügungssucht – und sie wird hervorgebracht von Beidem - Humanismus und Materialismus zusammen.

Galater 6.7: Irrt euch nicht, Gott lässt sich nicht verspotten! Denn was ein Mensch sät, das wird er auch ernten.

Wenn also Menschen Humanismus, Materialismus und Hedonismus wählen – dann ist das Ergebnis – stets und ohne jede Ausnahme: Verzweiflung.

Hinzu kommt, dass die Unterscheidung von Gut und Böse völlig verschwindet.

Jesaja 5.20: Wehe denen, die das Böse gut nennen und das Gute böse; die Finsternis zu Licht machen und Licht zu Finsternis; die Bitteres zu Süßem machen und Süßes zu Bitterem!

Aber Gott lässt sich nicht veralbern.
Als Nächstes folgen die geistlichen Zeichen. Davon gibt es sehr viele. Wir teilen sie in negative und positive geistliche Zeichen ein.
Die negativen geistlichen Zeichen werden unter anderem in 2. Timotheus 4.3-4 beschrieben:

2.Timotheus 4.3-4: Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Begierden sich selbst Lehrer aufhäufen werden, weil es ihnen in den Ohren kitzelt; und sie werden die Ohren von der Wahrheit abkehren und sich zu den Fabeln hinwenden.

Jesus selbst benennt in der Ölbergrede von Matthäus 24 Falsche Christusse, Sekten, Irrlehren, Abfall vom Glauben, Skeptiker jeder Art, Verführung, Okkultismus, Verfolgung.

Geballte Irrlehre - das fing etwa mit der Gründung der Mormonen-Kirche um 1830 in Salt Lake City, USA an. Und seitdem hat es nicht mehr aufgehört.
Inzwischen bejahen ehemals evangelikale, bibelgläubige  Christen die Homo- und Lesben Ehe, das Recht auf Abtreibung, während sie die Jungfrauengeburt und die Auferstehung Jesu als Märchen ablehnen.
Es gibt aber auch positive geistliche Endzeitzeichen:

Joel 3.1-5: Und danach wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen werde über alles Fleisch. Und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, eure Greise werden Träume haben, eure jungen Männer werden Visionen sehen. Und selbst über die Knechte und über die Mägde werde ich in jenen Tagen meinen Geist ausgießen. Und ich werde Wunderzeichen geben am Himmel und auf der Erde: Blut und Feuer und Rauchsäulen. Die Sonne wird sich in Finsternis verwandeln und der Mond in Blut, ehe der Tag des HERRN kommt, der große und furchtbare. Und es wird geschehen: Jeder, der den Namen des HERRN anruft, wird gerettet werden. Denn auf dem Berg Zion und in Jerusalem wird Errettung sein, wie der Herr gesprochen hat, und unter den Übriggebliebenen, die der Herr berufen wird.

Die Ausgießung des Heiligen Geistes begann schon 1740 in den USA. Und steigerte sich hin zu den großartigsten Erweckungen in Wales und in der Azusa Street, Los Angeles, und schließlich hin zu der gewaltigen Jesus People Erweckung ab 1967, die um die ganze Welt ging.

Hunderte von Millionen von Bekehrten wurden durch diese Erweckungen des Heiligen Geistes in die Gemeinde Jesu gebracht – meistens als Pfingstler und Charismatiker – aber auch als Lutheraner und sogar als Katholiken und Orthodoxe.

Das Besondere: Die in der Bibel aufgelisteten Geistesgaben des Heiligen Geistes wurden bei diesen Erweckungen wieder ganz neu in die Gemeinde eingebracht. Und alles geschah parallel zu der Rückkehr der Juden nach Israel. Je mehr Juden kamen – desto größer die Erweckung! Eine atemberaubende Zeit. Und die unverkennbare Handschrift des lebendigen Gottes.

Ich freue mich, euch beim zweiten Teil in ein paar Tagen wieder begrüßen zu dürfen. Wenn es euch gefallen hat und in eurem Glaubensleben weiterhilft, dann empfehlt uns doch einfach weiter.

Ihr lieben Freunde: Seid ganz lieb und herzlich gesegnet.   

85.) Aktueller Überblick über die Weltereignisse.

Ihr Lieben,
Wir wollen mit  einem klaren biblischen Zeugnis beginnen:
Jesaja 5.20: Wehe denen, die das Böse gut nennen und das Gute böse; die Finsternis zu Licht machen und Licht zu Finsternis; die Bitteres zu Süßem machen und Süßes zu Bitterem!

Ziel dieses Vortrages ist, die augenblicklichen Ereignisse der Welt unter die Lupe der Bibel zu nehmen, um sie so richtig beurteilen zu können.
Wer Wahrheit zu Unwahrheit macht – egal auf welchem Gebiet – fordert den Zorn Gottes heraus.

Und große Teile der Welt tun das: Sie nennen das Gute böse und das Böse gut.

Wir leben in einer Zeit, in der die Medienwelt nahezu alle  Lebensbereiche beherrscht und ganz nach ihrem Wunsch und Willen die Wahrheit verändert. 

Das trifft vor allem für die links von der Mitte aus operierenden liberalen Medien zu, die die Medienwelt zunehmend  beherrschen. Und die sich von allem abgewandt haben, was bisher als gut und richtig galt.

So hat immer der schlechte Karten, der konservative oder gar christliche Positionen vertritt. Er wird verlacht, verspottet, als dumm und gestrig verhöhnt. Wir wissen das.

Dies ist das mächtigste Instrument, dass der Teufel zu seiner Verfügung hat, mit dem er die Weltereignisse in seinem Sinne zu gestalten und zu verändern sucht.

Als Bibel gläubige Christen müssen wir das unbedingt erkennen und so gut es geht dagegen angehen, obwohl uns da nicht unbedingt viele Möglichkeiten bleiben.

Das ist wirklich nicht einfach!

Denn das Geheimnis der Gesetzlosigkeit ist schon kräftig am Werk. Satan, der jeden Anstand und jede Moral seit seinem Abfall von Gott verworfen hat, kämpft um die Anbetung aller Menschen.

Schließlich war er als Lichtengel Luzifer am Thron Gottes tätig, fiel von Gott ab, versuchte Jesus zu vernichten und treibt die nicht zu Jesus gehörende Welt vor sich her.

Aber das ist das erste, was heute bestritten wird. Von allen  gesellschaftsrelevanten Kreisen.

Heute folgen ihm sogenannte „Luziferianer“ in Geheimbünden, Religionen, Sekten – aber auch in politischen Gruppen, Parteien, Finanzeliten – und eben in der Medienwelt mit dem Ziel, durch Chaos und aus Chaos heraus eine neue einheitliche satanische Welt zu schaffen. Sie schwärmen von der Welteinheit.

Und die gleichen Leute, die Christus nicht vertrauen wollen, glauben bereitwillig dem Teufel. Obwohl der keineswegs in der Lage ist, eine neue Welt zu schaffen und zu gestalten.

Dazu werden die Menschen, die zu Jahwe und Jesus gehören, gnadenlos verfolgt, in Wort und Tat: Wahre Christen und Juden!
Dies muss man wissen, um die Ereignisse auf der Welt richtig einordnen zu können.

Linke und liberale dominieren unsere Gesellschaft, unsere Kultur, unser Leben. Die christlich-bürgerliche Mitte hat ausgedient. Sie gilt als gestrig, den Aufbruch behindernd.

Man kann ungestraft alles Mögliche herbeireden – nur darf es nicht christlich sein. Und nicht biblisch.

Seit der 68er Revolution hat sich diese Konstellation schrittweise aufgebaut und heute werden die Redaktionen in unserem Land weitgehend von Linken beherrscht, welche die Ereignisse auf der Welt und vor allem im Nahen Osten durch ihre Brille sehen und beurteilen.

Und nicht mehr durch das Vergrößerungsglas der unfehlbaren Bibel.
Nach dieser wichtigen Einleitung wollen wir uns den Weltereignissen zuwenden.

Wenn wir schon dabei sind: Die Satanisten, milder ausgedrückt die Luziferianer, gewinnen überall an Boden. Fachleute betonen immer wieder, dass etwa 90% der politischen Leiter unserer Zeit, weltweit, bewusst oder unbewusst, inzwischen satanische Parolen benutzen oder schon veritable Satanisten sind.

Da wird es klar, dass Ausnahmen wie der brasilianische Präsident Bolsonaro, der israelische Regierungschef Netanjahu und der launische und unberechenbare US-Präsident Trump von dieser Presse weitgehend ins Abseits gestellt werden.

Dieselben Leute, die bei der Beurteilung von Venezuelas grausamen linkem Machthaber Nicholas Maduro in Jubel ausbrechen.

Anderes Thema:
Apostelgeschichte 17.24-27: Der Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darin ist, er, der Herr des Himmels und der Erde, wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind, auch wird er nicht von Menschenhänden bedient, als wenn er noch etwas nötig hätte, da er selbst allen Leben und Odem und alles gibt. Und er hat aus einem jede Nation der Menschen gemacht, dass sie auf dem ganzen Erdboden wohnen, wobei er festgesetzte Zeiten und die Grenzen ihrer Wohnung bestimmt hat, dass sie Gott suchen, ob sie ihn vielleicht tastend fühlen und finden möchten, obwohl er ja nicht fern ist von jedem von uns.

Die Franzosen waren geschockt, als eine der ganz wichtigen Pariser Sehenswürdigkeiten den Flammen jüngst zum Opfer fiel.
Die Kirche „Notre Dame“, „Unsere Dame“, „Unsere liebe Frau“ ist ein hochgradig okkultes Wahrzeichen, wie es in jeder größeren Stadt und Hauptstadt auf unserer Erde zu sehen ist.

Dort werden Heiligenbilder und Reliquien verschiedenster Art aufbewahrt, verehrt und angebetet.

In der Kirche Notre Dame wird nicht Jesus, unser Erlöser, sondern die Gottesmutter Maria als Miterlöserin und Himmelskönigin verehrt. Wie an vielen Schlüsselpositionen in anderen europäischen Städten und Hauptstädten auch.

Während also Christen und Juden in vielen Teilen der Welt verspottet, verfolgt und vernichtet werden, kamen für den Wiederaufbau von Notre Dame blitzschnell mehr als eine Milliarde Euros zusammen. Ehrensache für Superreiche.

Präsident Macron versprach zudem, die Kirche in 5 Jahren wieder aufzubauen. Und die Feuerwehrleute, die den Brand bekämpft hatten, wurden von Macron als Helden und Heldinnen für ihren schließlichen Sieg über die Flammen ausgezeichnet.

Die meisten Europäer stecken den Kopf in den Sand: Die europäische Welt ist geschockt, wenn ein Gebäude einstürzt.

Dass aber unschuldige Menschen zur gleichen Zeit in vielen Teilen der Welt ermordet werden – um ihres Glaubens willen – lässt viele Europäer kalt.
Der Antisemitismus steigt in Europa und speziell in Deutschland in schwindelnde Höhen. Nach all dem Barbarischem, das erst 70 Jahre zurück liegt, wird eindringlich davor gewarnt, mit einer Kipa auf dem Kopf in bestimmten Regionen sich öffentlich zu zeigen.

Themenwechsel: Das Ölzeitalter geht definitiv zu Ende.
Der gewaltige Umschwung begann mit der Entwicklung von Wind- und Sonnenenergie, die einen wesentlichen Beitrag leisten soll für die Verringerung des CO2 Ausstoßes, den man für Erderwärmung und Klimawandel verantwortlich macht.

Durch chinesische Massenproduktion von Windrädern und Sonnenspeichern können getrost traditionell betriebene Kraftwerke in einigen Jahren abgeschaltet werden.

Da nun auch die weltgrößten Autohersteller, also auch VW & Mercedes und CO. auf Elektro Mobile setzen, werden Erdgas und vor allem Erdöl schon in einer sehr kurzen Zeit kein Thema mehr sein.

Was mit den Öl-Produzenten im Nahen und Mittleren Osten passiert, ist weitgehend unklar – birgt aber jede Menge neuen Zündstoff. Denn die Länder leben ausschließlich vom Verkauf des Erdöls.

Etwas anderes haben sie nicht.

Schon jetzt ist die Lage auf und um die arabische Halbinsel zum Bersten angespannt durch vor allem verbale Attacken und nun auch die Verstärkung von Kriegsgerät.

Zwischen Iran und USA scheint die Gefahr einer kriegerischen Auseinander- Setzung noch längst nicht gebannt.

Im Persischen Golf richten sich die USA mit ihrem Flugzeugträger „Abraham Lincoln“ ein. Weitere Kriegsschiffe, so auch ein U-Boot der US Marine bewegen sich im Mittelmeer.

Iran reagiert auf die massive Präsenz der US-Amerikaner mit verbalen Attacken:

Wenn ein Krieg ausbricht, so die Mullahs, dann ist Israel in weniger als 30 Minuten erledigt, skandieren sie.

Der Iran hat die von ihm finanzierten Terrorgruppen wie Hisbollah im Libanon, islamischer Jihad in Gaza, Syrien und Irak und vor allem die in Jemen und Saudi-Arabien aktiven Huthi-Rebellen angewiesen, Sabotage Akte jeder Art gegen sunnitische Einrichtungen und Erzfeind Israel anzuzetteln.

Wir wissen aus Hesekiel 38/39 dass die Feinde Israels, die von Norden unter Führung Russlands eindringen werden, vor allem finanzielle Beute machen wollen.

Dieses Szenario scheint näher zu kommen.
Um das zu verstehen ist es wichtig zurück zu blenden:

Als US-Präsident Obama den unseligen Iran-Deal mit China, Russland und den Europäern abschloss, war das nur möglich, weil die Vertragsparteien dem Iran eine Überweisung von 150 Milliarden US-Dollar anwiesen.
Diese unglaubliche Summe wurde den Mullas im Iran gegeben, obwohl sie als Öl exportierende Nation schon über genügend Mittel verfügen sollten.
Aber die Ajatollas gaben und geben sich aggressiver denn je. Sie kauften für das Geld offenbar russische und nordkoreanische Waffen, um ihre kriegerischen Absichten so bald wie möglich umsetzen zu können.
Der Iran ist auf dem Weg, eine Atommacht zu werden, wie die Geheimdienste der USA und Israels bestätigen.

Der einzige der die unmittelbar drohende Gefahr sieht, ist offenbar der US-Amerikanische Präsident Trump: Er verschärfte die Sanktionen gegen den Iran vom 1. Mai 2019 an:

Wer Öl vom Iran kauft, darf auf dem US-Markt keine Produkte mehr anbieten: Das trifft vor allem China, aber auch die Europäer, vor allem auch Deutschland, das seine traditionellen Beziehungen zu Iran nicht kappen will.

Am 12. Mai 2019 wurden die Vereinigten Emirate von Huthi-Rebellen im Auftrag des Iran aus Jemen beschossen.

Am 14. Mai 2019 zerstörten Huthi Drohnen in Saudi Arabien mehrere Pipelines.

Wohlgemerkt: Die Huthi-Rebellen sind im Auftrag des Iran und seiner Ajatollas unterwegs. Im Augenblick gegen alle und jeden, vor allem Sunniten im Nahen und Mittleren Osten. Insbesondere auf der arabischen Halbinsel.

Es ist also allein der Iran, der den Nahen Osten destabilisiert.
80 Millionen Iraner, zum Teil gut ausgebildet, mehrere Millionen zum Christentum konvertiert, leben in bitterer Armut, weil ihre kriegslüsternen Mullas mit ihren Weltmachtgelüsten auf dem Vormarsch sind.
Das wäre ein wirklich dringendes Thema für die Freitagsdemonstrationen überall in Europa.

Die revolutionären Garden der Ajatollas werden inzwischen von US-Präsident Trump als Terrorgruppe eingestuft. Ebenso die Muslimbrüder in Ägypten.

Nord Korea, Myanmar, China, Ukraine – lokale Konflikte mit globalen Konsequenzen? In absehbarer Zeit wissen wir mehr.

Und schließlich: Problemkredite in den USA steigen wie 2008 wieder einmal auf Rekordniveau. So dass eine weltweite Finanzkriese näher rückt.

Ihr Lieben, liebe Freunde, wir kommen in dieser Zeit nur zurecht, wenn wir auf den Gott der Bibel schauen und ihm allein in allem vertrauen. 
 
Und dazu möchte ich euch immer wieder ermutigen: Der Herr segne und behüte dich, der Herr lass sein Antlitz leuchten über dir und sei dir gnädig, der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.
 




84.) Aktueller Überblick Naher Osten.


Ihr Lieben

Beginnen wir mit einer Bibelstelle:

Hesekiel 20.41-42: Beim wohlgefälligen Geruch eurer Opfer werde ich euch wohlgefällig annehmen, wenn ich euch aus den Völkern herausführe und euch aus den Ländern sammle, in die ihr zerstreut worden seid, und ich mich an euch als heilig erweise vor den Augen der Nationen. Und ihr werdet erkennen, dass ich der HERR bin, wenn ich euch in das Land Israel bringe, in das Land, über das ich meine Hand zum Schwur erhoben habe, es euren Vätern zu geben. 

Ich möchte mich gerne in der Ansprache von jetzt ab ganz auf das freundschaftliche „Du“ konzentrieren. Bisher habe ich ja „Du“ und „Sie“ gleichermaßen in der Anrede benutzt.

Ziel dieses Vortrages ist es, anhand der Bibel die aktuellen Ereignisse im Nahen und Mittleren Osten richtig in die biblisch-prophetische Reihenfolge einzuordnen.

Das Land Kanaan gehört vom Euphrat im Norden bis zum Nil im Süden den Nachkommen Abrahams, Isaaks und Jakobs – also den Israelis. Denn Gott der Vater hat es ihnen komplett und für immer geschenkt. Und ihm allein gehört die ganze Erde. Mit der er machen kann, was er will.

Und Gott der Vater hat dieses Geschenk nie zurückgefordert. Aber er wollte immer, dass Israel, die Zierde, zu ihm und seinem Messias Jesus, Jeschua, zurückkehrt.

Folglich ist es dumm und kurzsichtig, sich gegen den allmächtigen Gott der Bibel zu stellen und zu erwarten, dass irgendjemand etwas gegen sein unbestreitbares Machtmonopol ausrichten kann.

Für jeden Menschen kann die Entdeckung des alleinigen Machtmonopols des Gottes der Bibel lebensrettende Auswirkungen haben. Das will ich betonen!

Und obwohl Millionen von Juden sich in den letzten 30 Jahren zu Jesus bekehrt haben, verharrt das Volk Israel als gesamte Nation immer noch im Unglauben. Und wartet auf einen anderen Messias.

Der prophetische Teil der Bibel spricht aber von der baldigen vollständigen Rückkehr der Juden in ihr angestammtes Heimatland. 

Joel 4.1-2: Denn siehe, in jenen Tagen und zu jener Zeit, wenn ich das Geschick Judas und Jerusalems wenden werde, dann werde ich alle Nationen versammeln und sie ins Tal Joschafat hinabführen. Und ich werde dort mit ihnen ins Gericht gehen wegen meines Volkes und meines Erbteils Israel, das sie unter die Nationen zerstreut haben. Und mein Land haben sie geteilt.

Die von Menschen vorgenommene Teilung des Landes Kanaan ist dem Gott der Bibel ein Gräuel. Das sagt uns diese Bibelstelle.

Gott gehört die ganze Erde und das müssen wir erst einmal verstehen und dann auch dankbar annehmen. 

Wir haben ja gelernt, dass Ländereien jeder Art zu einem Staat, einem Bundesland, einer Bezirks- oder Kreisverwaltung rechtmäßig gehören, die von Menschen geführt wird. 

Dass aber auch der einzelne Bürger durch Kauf ein Stück Land rechtmäßig erwerben kann. Nirgendwo ist in einer menschlichen Gebietskörperschaft verbrieft, dass letztlich alles Land dieser Erde Gott gehört. Und dass er damit machen kann, was er will. Und doch ist es so. Weil die Bibel es sagt.

Diese Faktenlage gilt es zu verstehen. Sie ist wirksamer Teil des Evangeliums. Wirksamer Teil der Bibel. Gott der Vater verteilt das Land auf der Erde an die Nationen und er verlangt von ihnen, dass sie in seinem Sinne damit umgehen.

Was aber nur selten geschieht.

Seit es die Vereinten Nationen gibt, versuchen diese, das  göttliche Machtmonopol an sich zu ziehen.

Zu bestimmen, wem etwas gehört und wem nicht. Sie haben im Jahre 1947 mit Mehrheit beschlossen, dass ein kleiner Teil Palästinas den Juden aus aller Welt als Heimat zurück gegeben werden soll. Doch das widerspricht Gottes Plan.

Noch einmal: Dass aber ganze Landstriche dem Gott der Bibel gehören, ja die ganze Welt sein Eigentum ist, und er damit machen kann, was er will, das wissen und glauben nur ganz wenige von uns.

Gottesrecht geht vor Menschenrecht, könnte man juristisch modern argumentieren. Menschen können im Sinne Gottes mit dem Land auf der Erde umgehen. 

Ist das wirklich so?

Wie können Nichtchristen das verstehen?

Bisher sind es menschliche Gebietskörperschaften, Nationen, die die Erde verteilen und verwalten. Wenn es keine Einigung gibt – dann durch Kriege.

Gott toleriert das bis zu einem bestimmten Grad.

Doch es ändert nichts daran, dass der ultimative Souverän der Gott der Bibel ist. Er macht mit seiner Erde alles, was er will und was er für richtig hält. Daran müssen wir Christen und die übrigen Menschen sich langsam gewöhnen. Denn die Zeit ist reif.  

Und er agiert dabei keineswegs willkürlich.

Es gilt das, was er in seinem ewigen Wort öffentlich gemacht hat.

1.Mose 17.8: Und ich werde dir und deinen Nachkommen nach dir das Land deiner Fremdlingschaft geben, das ganze Land Kanaan, zum ewigen Besitz, und ich werde ihnen Gott sein.

US-Präsident Trump garantiert Israel inzwischen jeden Schutz, den das Land braucht. Das kann dieser nicht einfache Charakter nicht von sich aus tun – dahinter muss der Gott der Bibel stehen!

Hesekiel 38.4:  Und ich lenke dich herum und lege Haken in deine Kinnbacken; und ich führe dich heraus und dein ganzes Heer, Pferde und Reiter, sie alle prächtig gekleidet, ein großes Aufgebot mit Langschild und Kleinschild, schwertführend sie alle. 

Gott der Vater legt den Mächtigen Haken in ihre Kinnbacken und führt sie, wohin er will. So auch offensichtlich Trump. 

Das ist insofern interessant, als ja die Vorgänger Trumps, vor allem der letzte Vorgänger Barack Hussein Obama einen eisernen Anti-Israel-Kurs verfolgten.

Es zeigt sich auch bei der Frage, wem eigentlich die Golan Höhen gehören, die Israel im 6-Tage-Krieg von Syrien erobert hatte. Syrien beansprucht die Golan Höhen für sich. 

Präsident Trump jedoch stellt sich eindeutig auf die Seite Israels und bedeutet, dass die Golan Höhen wesentlicher Teil Israels sind und auch bleiben werden und müssen.

Europa, und damit auch Deutschland hingegen hat sich ganz auf die Seite Syriens gestellt und verlangt von Israel, den Golan zurückzugeben.

Wir Gotteskinder müssen uns also entscheiden: Wollen wir das Recht Gottes – in der Bibel klar definiert – verwirklicht sehen oder schließen wir uns menschlichen Rechtsvorstellungen an, die sehr oft dem göttlichen Recht entgegenstehen.

Ich habe mich ohne wenn und aber für die Durchsetzung göttlichen Rechts entschieden. Wie gesagt: Das ganze Land Kanaan reicht vom Euphrat im Norden bis zum Nil im Süden. Und der Golan und Judäa und Samaria, die heutige Westbank sind auch dabei.

Noch ein abschließender Gedanke dazu: Wenn wir denken, dass doch die wenigsten Menschen die Landverteilung Gottes kennen und bejahen, dann müssen wir auch wissen, dass in das 1000 Jahre dauernde Friedensreich des Messias Jesus nur christusgläubige Leute kommen werden.

Was so viel heißt wie: Leute, die Jesus in ihr Herz gelassen haben und ihn als Herrn anerkennen, inklusive seines Rechts, die Erde nach seinem Willen aufzuteilen.

Zugegeben: Da haben die von Gott versiegelten 144.000 jüdischen Evangelisten in der Trübsalszeit noch eine Menge zu tun. 

Inzwischen sind auch die Palästinenser in der zweiten und dritten Generation nach der Staatsgründung Israels im Jahre 1948 in der Wirklichkeit angekommen. 

Denn sie haben immer noch keinen eigenen Staat. Es hat ja auch in der Geschichte nie ein palästinensisches Volk und einen palästinensischen Staat gegeben.

Zudem: Die arabischen Nachbarn haben nur sehr wenigen  Palästinensern die eigene Staatsangehörigkeit gegeben und die palästinensischen Terrorgruppen wie Hamas, Jihad, Hisbollah, PLO und andere haben kein Interesse an einer Staatsgründung – solange Israel existiert.

Da aber Israel nach dem Willen Gottes ewig existiert, wird es in Ewigkeit keinen palästinensischen Staat geben. 

Dennoch: Sie wollen alles oder nichts. Immer noch.  

Die Christus Gläubigen Palästinenser sind ja ebenfalls Teil der Gemeinde Jesu und sie werden im 1000 Jahre dauernden Friedensreich des Messias ihren Platz von Jesus zugewiesen bekommen.

Anderes Thema: Die in Hesekiel 38/39 erwähnten Staaten, die zusammen eine Koalition unter Führung Russlands gegen Israel bilden, diese Staaten stehen im Augenblick alle mit dem Rücken zur Wand. 

Russland leidet unter permanenter Geldnot. Trotz reicher Öl- und Gas Vorkommen und erheblicher Waffenexporte reichen die Einnahmen offenbar längst nicht aus, um einen ausgeglichenen Haushalt zu erwirtschaften.

Deshalb giert Russland nach zusätzlichen Einnahmen. Da kommen die vermuteten Bodenschätze im Bereich des Golan gerade recht. 

Andererseits geht das Ölzeitalter mit Riesenschritten zu Ende und die Ölproduzenten müssen sich nach anderen Einnahmequellen umsehen.

Schwellenland Türkei meldet eine zunehmende Hilflosigkeit bei der Schwäche der türkischen Lira und dem zunehmenden Verfall der Wirtschaft.

Iran ist durch den Boykott der USA und den eigenen militärischen Aufwendungen in der Region insbesondere durch den Krieg im Jemen und in Syrien nahezu vor der Pleite.

Das einst unter Gaddafi exportstarke Libyen erliegt im Bürgerkrieg der sich ausbreitenden Anarchie und im Sudan hat sich das Militär an die Macht geputscht.

Auch Algerien steht am Rande zu einem Bürgerkrieg.

Mit anderen Worten: Die in Hesekiel 38/39 genannten Koalitionäre stehen buchstäblich mit dem Rücken zur Wand und es scheint eine Frage der Zeit zu sein, wann diese Nationen Israel mit seinem zunehmenden Wohlstand, überfallen werden.

Was noch fehlt ist ein Vorwand, der diese Staaten gemeinsam in Bewegung bringt. Und es fehlt ein besonderer Vorwand, der Russland, den Anführer der Gog/Magog Koalition, bereit macht, den Angriff gegen Israel durchzuführen.

Im Augenblick gefällt sich Russland in der Rolle der Schutzmacht für den Nahen und Mittleren Osten aufzutreten.

Das Gute für uns: Wir wissen in all diesen Dingen und Zusammenhängen Bescheid, weil wir durch biblische Prophetie umfassend informiert sind.

Noch ein Wort  zu dem Verhältnis Israel – USA: Im Augenblick beeindruckt mich die dicke Freundschaft zwischen US-Präsident Trump und Israel Premier Netanjahu. Wir wissen aber aus der unfehlbaren Bibel, dass während der Trübsalszeit die USA keinesfalls an der Seite Israels stehen werden.

Das bedeutet: Entweder wird Trump im Jahre 2020 nicht wiedergewählt oder die Trübsalszeit findet erst nach einer weiteren Regierungszeit Trumps statt. 

Wir begnügen uns fürs erste damit, dass wir immer auf der Seite des Siegers sein werden, solange wir die Bibel in den Mittelpunkt unseres Lebens stellen.

Die Entwicklung im Nahen und Mittleren Osten beschleunigt sich im Augenblick wieder: Der oberste Leiter des Iran, Ayatollah Chamenei verspricht eine schnelle Lösung für das Problem „Israel“.

Und wir wissen: Israel ist zum Leben erwacht und baut dieses göttlich-geschenkte Leben konsequent aus. Täglich, monatlich, jährlich stabilisiert sich das Leben in Israel – weil unser Himmlischer Vater es will.

Jetzt kommt es für uns darauf am, in Liebe und Integrität auf Jesus unseren Messias und auf unseren Abba-Vater zu schauen und die Gemeinschaft der Gotteskinder nicht zu versäumen.

Wir sind die letzte Generation, große Teile biblischer Prophetie erfüllen sich in unserem Leben, zu unseren Lebzeiten.

Vom 03.- 05. Mai 2019 feuerte die Hamas hunderte von Raketen auf  Beerscheba, Aschdod und andere grenznahe israelische Städte. Es gab Tote und Verletzte in Israel.

Die IDF bombadierte im Gegenzug grenznahe Stellungen der Hamas.

Wir bekennen uns dazu, dass Israel das absolute Recht hat, sich und seine Bewohner zu verteidigen, von welcher Seite auch immer es angegriffen wird.

Seid herzlich gegrüßt und gesegnet – Liebe Freunde,bis zum nächsten Mal. Der Herr segne und behüte dich, der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig, der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.

 




83.) Thema: Komm!!!!

Ihr Lieben 

es ist für uns alle im Blick auf unser gegenwärtiges Zeitgeschehen nicht einfach, den Alltag zu bewältigen. Auch wenn alles mit einem Herzen voller Liebe abläuft, brauchen Job, Familie, und  Freunde viel Zeit und Zuwendung. Und das bedeutet oft Stress im Alltag. 

Du fühlst dich getrieben und weißt manchmal nicht, womit Du  anfangen sollst. Hinzu kommt noch, dass dein 24 Stunden Tag, der ja auch schon vor 2000 Jahren zu Lebzeiten Jesu so lang war, dir auf einmal so vorkommt, als wäre er viel kürzer geworden. Eine Woche, ein Monat, ein Jahr ist „ruckzuck“ vorbei.

Wie ist das möglich?

 

In Matthäus 24. 21. + 22; lesen wir: Denn dann wird große Bedrängnis sein, wie sie von Anfang der Welt bis jetzt nicht gewesen ist und auch nie sein wird. Und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.

 

Hat das etwas mit unserer Zeit zu tun? Dass Tage verkürzt werden? Möglicherweise!

 

Ich bin davon überzeugt, dass alle Menschen weltweit, jetzt schon in diesem letzten Zeitabschnitt unseres Zeitalters leben. Wo die Tage einem schon verkürzt vorkommen.

 

Und vieles, was uns in der Bibel prophetisch im Alten und Neuen Testament angekündigt wurde, erfüllt sich seit einigen Jahren direkt vor unseren Augen Punkt für Punkt.

 

Der Alltag fordert dir und mir sehr viel ab, du planst und planst und planst und verlierst dabei oft diejenige Person aus deinem Alltagsblick die alles weiß, alles kann und dich grenzenlos liebt.

Gott gehört alles, er hat alles geschaffen und, und…..

Sollte dir selbst in diesem Moment etwas Grundlegendes fehlen, wie – Zeit, Kraft, Geld -, darfst du dich trotzdem als gesegnet betrachten – wenn du ein Kind Gottes bist.

 

Denn dein Mangel eröffnet dir die Gelegenheit dich noch intensiver in eine enge Abhängigkeit von Gott zu begeben. Auch die Erkenntnis, dass dir irgendetwas fehlt, ist ebenfalls ein Segen, denn an diesem Punkt kannst du üben, dich von ganzem Herzen auf deinen Herrn und Gott zu verlassen. 

 

Das alles durfte ich auch im Laufe meiner Gotteskindschaft erlernen. Und lerne immer wieder neu dazu.

 

Gott bedingungslos zu vertrauen – das ist ein Prozess und muss wirklich erlernt werden. 

Aber wenn du es erst mal vollständig verstanden und verstoffwechselt hast, bedeutet das für dich Himmel auf Erden.

 

Zu sagen: „ich vertraue Gott“, ist nur eine Aussage. Aber dieses Vertrauen von dir zu deinem Gott mit täglich neuem, beständigem Leben bewusst auszufüllen,  das ist einfach gigantisch!

 

Mein Mann Rudi hat in einem seiner 130 Video Clips über einen Rabbiner mit Namen Judah Ben Samuel berichtet. Ich möchte ihn hier noch einmal erwähnen.

 

Er lebte vor 800 Jahren in Deutschland  Er war ein angesehener Lehrer des Talmuds mit einer Vorliebe für das Mystische. Außerdem gehörte er einer kabbalistischen Sondergruppe an: Chassidei Ashkenaz, einer Geheimlehre mit Anlehnung an die Torah. 

Bevor er im Jahre 1217 starb, prophezeite er, dass von einem ganz bestimmten Zeitpunkt an genau 10 Erlassjahre auf die Zeit des Messias hinweisen. Ein Erlassjahr findet alle 50 Jahre statt.

Die Frage, ob der göttliche Vater einem solchen Mann aus seinem Volk etwas sehr wichtiges Prophetisches anvertraut, kann ich nicht abschließend beantworten.

Doch die unglaublich sensiblen Zusammenhänge, die sich aus seiner Prophetie ergeben, sind es wert, untersucht zu werden.

Zuerst stellt sich die Frage, ob in der rebellischen Nation Israel überhaupt noch Propheten sind. Wenn wir die Evangelien ansehen, müssen wir eindeutig sagen: Ja!

An Simeon und Hannah im Tempel ist zu denken, die für das Kommen des Messias beteten und ihre Gebete wurden erhört.

Wie wir weiter wissen, erhielt der Hohe Priester Kaiphas ein Wort der Erkenntnis, als er verkündete, dass es besser wäre, wenn einer sterben würde und nicht die ganze Nation. (Johannes 11.50-52)

Judah Ben Samuel starb im Jahr 1217 nach Christus.

Die Prophetie von Ben Samuel sagt, dass 300 Jahre nach seinem Tod also 1517 die Osmanischen Türken Jerusalem in Besitz nehmen würden und dass ihre Herrschaft 8 Erlassjahrzyklen, also 8x50 = 400 Jahre dauern würde und folglich 1917 zu Ende gehen würde.

Er prophezeite ferner, dass es den Juden nach 9 Erlassjahren gelingen würde, (9x50= 450) genau am 7. Juni 1967, im Sechs-Tage-Krieg, ganz Jerusalem samt Altstadt und Tempelberg nach etwa 2000 Jahren Fremdherrschaft zurückzuerobern.

Die Prophetie endet damit, dass mit dem Ende des 10. Erlassjahres (10x50=500) im Jahre 2017 das messianische Zeitalter beginnt.

Gehen wir also davon aus, dass in 2017 das messianische Zeitalter begann, dann kann man doch wirklich sagen, dass der Uhrzeiger unserer Zeit kurz vor 12.00 Uhr steht.

Weißt du - ich habe dieses prophetische Wort von Judah Ben Samuel nicht nochmal vorgetragen um eine spannende Story zu erzählen, sondern um dir die biblische Wichtigkeit  bewusst vor Augen zu halten und dir erkenntlich zu machen, in welchem Zeitabschnitt die Welt auf der Agenda Gottes gerade steht.

Was bedeutet das für dich: Dein Himmlischer Vater möchte dich wach rütteln. 
Auch durch so einen Hinweis auf unsere empfundene, schnelllebige tägliche Zeit.

Gott ist es sehr wichtig, dass du deine ganze Aufmerksamkeit ihm schenkst und nicht nur dein Planen und deinen Umgang mit dem Sichtbaren. 

Weißt du, ich habe jahrelang gebraucht um zu verstehen, wie sehr Gott für mich ist und wie sehr er mich liebt. So gerne möchte ich dir helfen und es dir ersparen, dass du nicht auch eine so lange Zeit wie ich benötigst, um den für uns Gotteskinder von unserem Abba Vater vorgesehenen, alltäglichen Frieden zu finden und seine Geborgenheit jeden Tag, 24 Stunden lang. 

Es hat mit Beziehung zu tun. Gott absolut ernst nehmen. Die Bibel nennt es auch Gottesfurcht. 

Gottesfurcht beinhaltet die Beziehung von uns zu Gott hin, so wie er es für seine Kinder vorgesehen hat. Einerseits Geborgenheit - andererseits aber auch Erziehung.

Und denke nicht, Billa, du kannst leicht reden, Du bist Rentnerin und hast viel Zeit zur Verfügung. Ich aber stecke noch voll im Berufsleben.

Unser Herr weiß das alles und möchte dir ja gerade deshalb beistehen und dich durch diese herausfordernden Zeiten begleiten.

Und wenn diese leise Stimme des Heiligen Geistes in deinem Herzen sich bemerkbar macht, dann gehe darauf ein, sage deinem Herrn, wie lieb du ihn hast. Der in dir wohnende Geist Gottes, den Jesus dir und mir als göttlichen Helfer, als Beistand und als Tröster angekündigt hat, er möchte ständig mit dir in Kontakt bleiben und nicht durch deine alltäglichen Umstände bei dir in Vergessenheit geraten.

Unser allmächtiger Gott möchte, dass du ihn zu 100% in alle Umstände deines Alltagslebens mit hinein nimmst. Was heißt das?

Tiefe Beziehung zu ihm pflegen. Deinen Himmlischen Vater an allen Lebensumständen Anteil nehmen lassen. Freundschaft pflegen heißt, dir immer bewusst zu sein, dass da jemand ist, der dich so sehr liebt. Immer. 

Er hat solche Sehnsucht nach Dir. Er möchte immer für dich da sein. Immer! Er wünscht sich so sehr, dass du liebes Gotteskind das weißt, er ist absolut für dich da. 
 

Je größer deine Nähe zu Gott ist, desto sicherer bist du gegenüber allen Arten von Anfechtungen. Das fällt mir bei diesem Gedanken dazu zuerst ein. 

Es ist ein großes Privileg, ganz nah bei Gott zu sein und es ist Heilung für die unterschiedlichen Beschwerden. Es ist das Glück der Schöpfung, dass es die Möglichkeit gibt, ganz nah beim Schöpfer zu sein. Der Vater im Himmel ist der nahe Gott.

Andererseits ist es sehr gefährlich, von Gott entfernt zu sein. Gott der Vater ist der beste Freund. Für jeden von uns. Und Gott der Vater ist der einzige Freund, wenn es hart auf hart kommt. Gott der Vater ist in der Not deine einzige Zuflucht. Und du kennst ihn nur durch Jesus Christus.

Die Frage lautet also: Wie nah wollen wir bei Gott sein? Wollen wir Gott gefallen, wollen wir zu ihm eine tiefe herzliche, täglich anhaltende Beziehung pflegen? 

In Matthäus 14. 29-31 lesen wir: 

Er aber sprach: Komm! Und Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser und kam auf Jesus zu. Als er aber den starken Wind sah, fürchtete er sich; und als er anfing zu sinken, schrie er und sprach: Herr, rette mich! Sogleich aber streckte Jesus die Hand aus, ergriff ihn und spricht zu ihm: Kleingläubiger, warum zweifeltest du? 

Was sagen uns diese Verse? Was sagt uns dieses „Komm“?

Petrus sieht Jesus auf dem Wasser kommen und er ruft zu Jesus, wenn du es bist, sage mir, dass ich kommen soll. Und Jesus spricht: „Komm“.

 

Jesus war es absolut klar, wenn Petrus ihm vertraut, er ebenfalls auf dem Wasser hätte gehen können. Was er ja auch zu Beginn seines Bootsausstieges tat. Da vertraute er Jesus noch.

 

Jesus spricht auch zu Dir! Komm: Mit all deinen Umständen, in all deinem Sein, komm, vertraue mir deinem Herrn Jesus Christus. Mach dir bewusst, dass ich bei Dir bin und wenn Du möchtest, nehme ich dich an deiner Hand und gehe diesen Tag mit Dir.

Ich Jesus bin bereit, jeden neuen Tag mit dir zu gehen, wenn du das möchtest. Sprich mit mir, jeden Tag!

 

Kommen wir zurück zu Petrus: Als er eine Zeitlang auf dem Wasser ging, schaute er auf seine Umstände, er bemerkte den starken Wind, die hohen Wellen und was passierte: er verlor Jesus aus dem Blick, schaute auf die Umstände und bekam Angst.  

 

So geht es jedem Menschen, wenn er Jesus für längere Zeit, für ein paar Stunden, auf einem Abstellgleis lässt – dann wirst du schon sehr schnell erkennen, wie deine Umstände dich beherrschen. Angst schleicht sich ein und du siehst nur noch den starken Wind und die Wellen.

 

Petrus hat im letzten Moment, bevor er unterging, seinen Herrn Jesus wieder in seinem Blickfeld und er rief: „Herr rette mich“ - und sofort war Jesus bei ihm und half ihm aus dieser Bredouille. 

 

Darum ist es auch für dich wichtig, immer mit Jesus Christus in Kontakt zu bleiben. „Jesus bitte sei mir ganz nahe, bitte hilf mir, denn meine Umstände halten mich gefangen. Ich liebe dich bitte halte mich an deiner Hand ganz fest“.

Und glaube mir, es ist ein Prozess, es dauert, aber du musst und kannst es erlernen. Vatergott hat alle Bedingungen dafür geschaffen, dass du es schaffst, wenn du nur dran bleibst.

Nochmal zu Petrus,  was sagt Jesus in dieser Bibelstelle zu ihm? Er sagt du Kleingläubiger. Jesus will dir und mir damit klar machen, dass für ein Gotteskind alles möglich ist, wenn wir ihm, unserem unsichtbaren Herrn und Gott in allem vertrauen aber vor allem ihm alles zutrauen. Und alles ist alles!

In diesem Sinne wünsche ich dir ein bedingungsloses Vertrauen zu unserem Herrn und Gott und ich segne dich für deinen täglichen Weg mit Gott im Namen des Vater und des Sohnes und des Heiligen Geistes Amen.  

 

 

 

 

 


82.) Sichere Anzeichen des baldigen Endes?.

Ihr Lieben, ich grüße Euch ganz herzlich. Und möchte Euch sagen, wie sehr ich mich auf die Zeit mit Euch freue.

Zweck dieses Vortrages ist es, unter anderem, aufzuzeigen, dass ein einziger fehlerhaft übersetzter Begriff in der Bibel, uns in eine falsche Richtung führen kann.
Ich möchte Euch außerdem versichern, dass ich genauso wie ihr darunter leide, wenn die Bibel etwas Negatives, etwa eine göttliche Strafe, ankündigt.

Meine Zuneigung ist genauso ausgeprägt wie bei anderen Menschen. Aber im Sinne einer sachlichen Berichterstattung, einer vollständigen dazu, muss ich auch über Kriege, göttliche Bestrafungen und andere schmerzhafte Vorgänge loyal berichten.
Bitte haben Sie Verständnis dafür. Heute möchte ich Ihnen zeigen, noch einmal zeigen, wie wichtig es ist, in der biblischen Übersetzung genau zu sein.

Jesus hat uns aufgefordert, als seine Jünger wachsam und bereit zu sein. Und Paulus benutzt diese Aufforderung Jesu, um uns wie folgt zu ermutigen.

1. Thesssalonicher 5.1- 5: Was aber die Zeiten und Zeitpunkte betrifft, Brüder, so habt ihr nicht nötig, dass euch geschrieben wird. Denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn so kommt wie ein Dieb in der Nacht. Wenn sie sagen: Friede und Sicherheit!, dann kommt ein plötzliches Verderben über sie, wie die Geburtswehen über die Schwangere; und sie werden nicht entfliehen. Ihr aber, Brüder, seid nicht in Finsternis, dass euch der Tag wie ein Dieb ergreife; denn ihr alle seid Söhne des Lichtes und Söhne des Tages; wir gehören nicht der Nacht und nicht der Finsternis. 

Wenn wir also nach dem besten Szenario Ausschau halten, um die vor uns liegende Zeit im Sinne der Bibel und der Geschichte richtig zu beurteilen, dann gilt es vor allem, die von der Bibel verwendeten Begriffe und Ausdrücke richtig auszulegen.

Aber selbst dann hüten wir uns davor, eine absolute Datumsvorhersage zu machen. Was wir wissen, wissen wir durch die biblische Prophetie, bestätigt durch die Zeichen der Zeit.
Paulus spricht in dieser Bibelstelle von der 70. Jahrwoche von Daniel, dem Propheten, also von der 7 Jahre dauernden Trübsalszeit, oder der Drangsal für Jakob.

Und er geht davon aus, dass wir Christen uns nicht täuschen lassen, wachsam sind und Bescheid wissen, was vor sich geht. Denn, so Paulus, wir sind Söhne und Töchter des Lichts, wir sind mit Jesus dem „Licht der Welt“ auf immer verbunden, und so können wir nicht getäuscht werden.

Jesus hatte ja gesagt, dass er eines Tages wiederkommen würde, um seine Jünger zu sich zu holen.

Johannes 14.2-4: Im Hause meines Vaters sind viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, würde ich es euch gesagt haben: Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin. Und wohin ich gehe, dahin wisst ihr den Weg. 

Dass Jesus zu seinem Vater in den Himmel gegangen ist, nachdem er das erste Mal auf der Erde war, das wissen wir als seine Jünger. 

Jesus spricht aber auch von der Entrückung, die notwendig wird, wenn der Zorn Gottes auf die Erde ausgegossen wird. Für seine Jünger hat Jesus selbst am Kreuz den Zorn Gottes voll und ganz getragen.

Insofern brauchen die echten Jünger Jesu nicht durch die Trübsal hindurch, sondern werden vorher schon als Gemeinde entrückt. Trotzdem wird auch die Gesamtheit der Jünger Jesu, der unsichtbare Leib Jesu, vor der Entrückung noch die eine oder andere endzeitlich schwierige Situation hier auf der Erde mit erleben. So möglicherweise Kriege, Terror, Katastrophen – und Verfolgung von Christen. 

Deshalb sagt Paulus:

1. Thessalonicher 4.15-18:Denn dies sagen wir euch in einem Wort des Herrn, dass wir, die Lebenden, die übrig bleiben bis zur Ankunft des Herrn, den Entschlafenen keineswegs zuvorkommen werden. Denn der Herr selbst wird beim Befehlsruf, bei der Stimme eines Erzengels und bei dem Schall der Posaune Gottes herabkommen vom Himmel, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen; danach werden wir, die Lebenden, die übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein. So ermuntert nun einander mit diesen Worten!

Das ist fantastisch: Auch die in Christus Gestorbenen der vergangenen 2000 Jahre werden entrückt, sogar vor uns, die wir noch leben.

Und zwar begegnen wir alle unserem Herrn Jesus Christus in den Wolken und gehen mit ihm in das Haus seines Vaters. Anders gesagt, Jesus Christus betritt bei der Entrückung seiner Gemeinde nicht den Erdboden. Das macht er erst, wenn er das zweite Mal auf die Erde zurück kommt.

1. Thessalonicher 5,1-2: Was aber die Zeiten und Zeitpunkte betrifft, Brüder, so habt ihr nicht nötig, dass euch geschrieben wird. Denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn so kommt wie ein Dieb in der Nacht.

Weil wir wachsam sind, kann uns, die wir an Christus glauben, nichts überraschen auch nicht der Zeitpunkt der Entrückung. In Bezug auf die Wachsamkeit bei der Auslegung von Bibelstellen ist es wichtig, sehr genau zu sein.

Beispiel: 

Psalm 83.3-4: Denn siehe, deine Feinde toben, und die dich hassen, erheben das Haupt. Gegen dein Volk planen sie listige Anschläge, und sie beraten sich gegen die, die bei dir geborgen sind. 

Wer sind die, die bei dir geborgen sind? Sind das die Entrückten der neutestamentlichen Gemeinde? 

Nein! Die Entrückten, die unsichtbare Kirche Christi sind hier nicht gemeint. Die Christen des Neuen Testaments kommen nirgendwo in  Psalm 83 vor.

Da viele Ausleger davon ausgehen, dass Psalm 83 sich weder im Unabhängigkeitskrieg der Israelis 1948/49, noch in den weiteren Auseinandersetzungen mit den arabischen Nachbarn Israels erfüllt hat, erwarten diese Ausleger den Krieg in allernächster Zeit.

Also auch vor der Entrückung, so dass wir die dort beschriebenen Ereignisse möglicherweise noch erleben.

Aber auch nur dann, wenn sich die Prophetie von Psalm 83 nicht schon im Unabhängigkeitskrieg 1948/49 erfüllt hat. Die Experten sind sich hier jedenfalls nicht einig. 
Klar ist: Vieles davon haben wir ja schon in den arabisch-israelischen Kriegen der jüngeren Vergangenheit erlebt.

In Psalm 83.4 wird das hebräische Wort  „Tsaphan“ benutzt. Das heißt soviel wie „die Versteckten“. Dieser Begriff ist in der Bibel auch noch verwendet worden für den kleinen Mose, den seine Mutter im Schilf des Nils versteckte, weil die Leute des Pharaoh in Ägypten alle männlichen jüdischen Babys töten wollten. (2. Mose 2.3)

In Psalm 83,4 geht es also um die Juden in Israel, die sich beim Gott der Bibel bergen, als die arabische Übermacht sie vernichten will. 

In Psalm 83.4 handelt es sich demnach um Israelis, die hoffen, von Jahwe versteckt und gerettet zu werden. Ein gläubiger Überrest inmitten des ungläubigen Ganzen in Israel.
Jetzt ist der gläubige Überrest in Israel noch nicht überall sichtbar – in der Trübsal aber wird er sichtbar werden. Jetzt operieren sie unerkannt aus der Mitte des Volkes der Juden heraus.
Wohlgemerkt: Hier sind nicht die messianischen Juden gemeint, die Teil der Gemeinde Jesu sind und mit entrückt werden.

Sie sind nicht die „Tsafan“ in Psalm 83.4. In Psalm 83 wird geschildert, wie die arabischen Nachbarn Israels versuchen,  den jüdischen Staat zu vernichten. An diesem Vernichtungskrieg sind alle arabischen Nachbarn Israels beteiligt.

Satan weiß, wenn er die Juden vernichtet, stellt er den himmlischen Vater als Lügner hin, der seine Versprechen an Abraham, Isaak und Jacob nicht hält. Das ist und bleibt eines von Satans Hauptzielen.

In 1. Mose 13.15, 15.18, 22.17 verspricht der Vater im Himmel den Juden das ganze Land Kanaan, vom Nil im Süden bis zum Euphrat im Norden komplett. Dieses Heilige Land wird aber heute überwiegend von anderen Völkern bewohnt und beansprucht. 

Der Völkermord an den Juden wurde und wird im Laufe der Geschichte immer wieder von unterschiedlichen Seiten versucht. Wir erinnern uns an Königin Esther und Hamann. 
Hesekiel 38/39, und die Schlacht von Harmaggedon sind die in der Bibel aufgelisteten zukünftigen Kriege.

Der gläubige Überrest in Israel wird gerettet, wie Paulus in Römer 9.27 und 11.26 ausführt.
Es sind genau die Söhne des lebendigen Gottes, die in Hosea 2.1 und Römer 9.26 erwähnt werden. Der Psalmist Asaph informiert uns, dass die Feinde Israels auch den letzten Juden umbringen wollen, ob gläubig oder nicht, damit Satan der Beweis gelingt, dass Jahwe seine Versprechen nicht hält.

Es ist also dringend nötig, dass die christliche Kirche diese Wahrheiten in ihren Predigtplan aufnimmt und so oft wie möglich darüber spricht. Aber das tut sie nicht.
Denn es geht um die Herrlichkeit unseres großartigen Vatergottes, der immer und überall die in seinem Wort gegebenen Versprechungen hält und der immer und überall in die Menschheitsgeschichte eingreift, wenn er es für nötig hält.

Ihr Lieben von ganzem Herzen seid gesegnet  im Namen unseres wunderbaren Vaters, des siegreichen Sohnes und des alles durchdringenden Heiligen Geistes.

 



81.)  Die Notwendigkeit der Erwachsenen Taufe! 

Ihr Lieben,
Zweck dieses Vortrages ist, die unbedingte Notwendigkeit der Erwachsenen Taufe von der Bibel her zu beweisen.

Da wir mehr oder weniger alle, die wir in diesem Land geboren worden sind, so wie es früher üblich war, die Kindertaufe empfangen haben, so denken wir auch, dass wir im biblischen Sinne getauft worden sind. 
Aber das stimmt nicht.
Wenn wir uns die biblischen Bedingungen für die Taufe einmal ansehen, dann stellen wir sehr schnell fest, dass eine Gruppe automatisch von der biblischen Wassertaufe ausgeschlossen ist – nämlich die Kleinkinder. Warum?
Von seinem Wesen her kann ein kleines Kind weder Buße tun, auch nicht glauben, dass es mit einem guten Gewissen vor Gott steht, noch ein Jünger Jesu sein.
Folglich scheiden Kleinkinder für die biblische Wassertaufe von vornherein aus.
Was sind denn nun die Bedingungen für eine gültige biblische Wassertaufe?

Apostelgeschichte 2.37-38: Als sie aber das hörten, drang es ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den anderen Aposteln: Was sollen wir tun, ihr Brüder? Petrus aber sprach zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden! Und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. 

Auf die Frage der 3000 Frischbekehrten an Pfingsten in Jerusalem, gibt der Apostel Petrus folgende Antwort: 1. Tut Buße, 2. Lasst Euch taufen.
Die Buße ist die erste Reaktion, die Gott von jedem Sünder, der gerettet werden will, erwartet. Buße muss also der Taufe in jedem Fall vorausgehen.
Die Taufe ist das äußere Zeichen, die Bestätigung, der inneren Verwandlung, die in dem betreffenden Menschen stattgefunden hat. Bekehrung und gültige Wassertaufe.
Durch die Wirksamkeit dieser Gnade, ist ein solcher Mensch der Sünde gestorben. Die Sünde ist für ihn nicht mehr attraktiv, sie ruft bei ihm keine Reaktion mehr hervor.
Stattdessen lebt er jetzt für Gott und in seiner Gerechtigkeit.
Die zweite Bedingung für die Taufe hat Christus selbst in Markus 16. 15-16 genannt. 

Markus 16.15-16: Und er sprach zu ihnen: Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung! Wer gläubig geworden und getauft worden ist, wird gerettet werden; wer aber ungläubig ist, wird verdammt werden.

Hier sagt Jesus, dass alle, die gerettet werden wollen, zwei Dinge unbedingt tun müssen: 1. Glauben und 2. Sich taufen lassen.
Diese zweite Bedingung für die Taufe wird uns in   Apostelgeschichte 8.36-39 bei der Begegnung zwischen Philippus und dem äthiopischen Kämmerer erklärt.

Apostelgeschichte: 8.35-38: Philippus aber tat seinen Mund auf und fing mit dieser Schrift an und verkündigte ihm das Evangelium von Jesus. Als sie aber auf dem Weg fortzogen, kamen sie an ein Wasser. Und der Kämmerer spricht: Siehe, da ist Wasser! Was hindert mich, getauft zu werden?
Und er befahl, den Wagen anzuhalten. Und sie stiegen beide in das Wasser hinab, sowohl Philippus als auch der Kämmerer, und er taufte ihn. 

 
Während sie zusammen weiter reisten, kamen sie nach einiger Zeit an einem Wasser vorbei: Dort taufte Philippus den Kämmerer. Dieser hatte zuvor Buße getan und seinen Glauben an Jesus bekannt. Jesus hatte gesagt: Wer da glaubt und getauft wird, wird errettet werden.
Beachten wir: Jesus hatte gesagt: „Wer da glaubt und getauft wird, wird errettet werden.“ Und der Kämmerer hatte Philippus gegenüber gesagt: „Ich glaube, das Jesus Christus der Sohn Gottes ist.“
Es kann also nur jemand wirksam getauft werden, wenn er zuvor seinen Glauben an Jesus Christus öffentlich bekannt hat.
Hier haben wir auch die Verbindung zu den drei ersten grundsätzlichen Lehren in Hebräer 6.1-2: Buße, Glaube, Verständnis der Lehre von den Taufen.
Die dritte Bedingung für die Taufe nennt uns der Apostel Petrus in 

1.Petrus 3.21: Das Abbild davon errettet jetzt auch euch, das ist die Taufe - nicht ein Ablegen der Unreinheit des Fleisches, sondern die Bitte an Gott um ein gutes Gewissen - durch die Auferstehung Jesu Christi. 

Petrus spricht von der Sintflut. Er sagt, dass die Flut und die Taufe nichts mit körperlicher Reinheit zu tun hat.
Petrus weist hier auch den Gedanken zurück, die Taufe sei zum Zwecke der Reinigung von Körper und Seele gedacht. Das ist nicht der Fall.
Er macht klar, dass das Wesentliche in der Herzensreaktion des Gläubigen liegt. „Die Antwort eines guten Gewissens durch  den Glauben an Gott.“
Noch einmal: Das gute Gewissen kommt daher, dass ein Mensch seine Sünden demütig vor Gott bekannt hat, dazu hat er ein Geständnis des stellvertretenden Todes und der Auferstehung Jesu Christi abgelegt, wodurch seine Sünden gesühnt wurden und er hat die Bedingung der Wassertaufe in einem Gehorsamsakt vollzogen. So kann er mit gutem Gewissen vor Gott stehen.
Alles zusammen genommen bedeutet: Jünger Jesu werden.

Matthäus 28.19: Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. 

Buße, Glauben und ein gutes Gewissen – das macht den Jünger Jesu aus. Alle diese Bedingungen muss der Jünger Jesu erfüllen – sonst kann er nicht getauft werden.
Vor der Taufe ist eine biblische Unterweisung nötig.
Was lehrt die Bibel noch über die geistliche Bedeutung der gewollten Erwachsenen Taufe?
Bei der christlichen Wassertaufe findet eine Verwandlung des Sünders durch die Gnade Gottes statt. Dabei lernen wir zwei sich entsprechende Seiten kennen.

Römer 6.2 -3: Auf keinen Fall! Wir, die wir der Sünde gestorben sind, wie werden wir noch in ihr leben? Oder wisst ihr nicht, dass wir, so viele auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind? 

Wer gestorben ist, über den hat die Sünde keine Macht mehr. Das ist das Bild, das uns das Neue Testament von einem Menschen zeigt, der ein ausgesprochener Sünder war.
Anders ausgedrückt: Wenn ein Mensch tot ist, kann er nicht mehr sündigen. Er kann nichts mehr tun – aber eben auch nicht mehr sündigen.
Das also ist das Bild, welches das Neue Testament verwendet, wenn von einem Menschen die Rede ist, der im Glauben die Gnade Gottes angenommen hat.
Durch die Wirksamkeit der Gnade ist ein Mensch der Sünde gestorben. Stattdessen lebt er jetzt für Gott und in der Gerechtigkeit.

Römer 6.6-7: da wir dies erkennen, dass unser alter Mensch mit gekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde abgetan sei, dass wir der Sünde nicht mehr dienen.
Denn wer gestorben ist, ist freigesprochen von der Sünde. 

Für jeden Menschen, der den Sühnetod Christi an seiner Stelle in Anspruch genommen hat, ist die alte sündige Natur mit Christus gekreuzigt worden.
Dieser Mensch ist durch den Tod Christi freigesprochen. Er braucht der Sünde nicht länger zu dienen.

Römer 6.11-13: So auch ihr: Haltet euch der Sünde für tot, Gott aber lebend in Christus Jesus! So herrsche nun nicht die Sünde in eurem sterblichen Leib, dass er seinen Begierden gehorche; stellt auch nicht eure Glieder der Sünde zur Verfügung als Werkzeuge der Ungerechtigkeit, sondern stellt euch selbst Gott zur Verfügung als Lebende aus den Toten und eure Glieder Gott zu Werkzeugen der Gerechtigkeit! 

Als Christen sollen wir uns der Sünde für tot halten durch die Gnade Gottes in Jesus Christus.
Das zentrale Ziel Gottes bei der Erlösung ist ja nicht nur, das dem Menschen die von ihm begangenen Sünden vergeben werden, er darf vielmehr, nachdem er diese Vergebung empfangen hat, in einen ganz neuen Bereich geistlicher Erfahrungen hineinkommen.
Die Sünde soll endgültig keine Macht über ihn mehr haben.
Christus hat nicht nur für all unsere Vergehen bezahlt, sondern er hat sich auch mit unserer verderbten, sündigen Natur eins gemacht.
Und als er am Kreuz starb, ist dieser sündige alte Mensch mit ihm zusammen gestorben.
Damit der Gläubige in die Fülle dessen, was die Erlösung umfasst, eintreten kann, muss er zwei einfache aber unumgängliche Bedingungen erfüllen:
Genauso wie Christus gestorben ist, so sollen auch wir uns der Sünde für gestorben halten. Das ist das eine. Christi Tod war unser Tod.
Die zwei Bedingungen, die wir erfüllen müssen, um wirklich zu   erleben, dass wir der Sünde gestorben sind und nun für Gott leben, sind folgende:
Erkennen bzw. wissen und für wahr halten.
Als erstes müssen wir erkennen und wissen, was Gottes Wort über den Tod Christi sagt.
Als zweites müssen wir Gottes Wort für wahr halten, das heißt: Gottes Wort als Wahrheit für uns anwenden. Für jede Situation.
Es gibt keine biblische Wahrheit, die für uns eine größere Bedeutung hat und keine biblische Wahrheit, über die größere Unsicherheit herrscht. Und zwar bei Christen.
„Unwissenheit“ ist das Übel.

Hosea 4.6: Mein Volk kommt um aus Mangel an Erkenntnis.

Um das Erlösungswerk Christi in seiner Tiefe zu erfassen, ist es in erster Linie wichtig, die Wahrheit zu wissen, zu kennen. Da aber Gottes Volk größten Teils diese Wahrheit nicht kennt, kann es auch nicht daran glauben und kann die Auswirkungen nicht erleben.
Darum ist es wichtig, der Gemeinde immer wieder diese Wahrheit zu verkünden. Mit allem Nachdruck. Und in aller Deutlichkeit.
Genau wie im natürlichen Leben auf den Tod eines Menschen das Begräbnis folgt, besteht diese Reihenfolge auch im geistlichen Leben.

Zuerst der Tod – und dann das Begräbnis – dann die Auferstehung.

Das geistliche Begräbnis des alten, sündigen Menschen findet durch die Wassertaufe statt.

Bei jeder Taufe im neutestamentlichen Sinne gibt es zwei aufeinander folgende Schritte: Ein Begräbnis – und eine Auferstehung.

Diese Schritte stimmen mit den beiden Schritten bei der inneren Verwandlung im Herzen des Gläubigen statt, der den Sühnetod Christi an seiner Stelle akzeptiert.

Tod der Sünde gegenüber und neues Leben in der  Gerechtigkeit und für Gott.

Begräbnis im Wassergrab und Auferstehung aus dem Wassergrab hinein in ein Neues Leben, das ab sofort für Gott gelebt wird.

Das ist großartig – aber viele wissen es nicht und können es daher nicht für sich nützen. Sie quälen sich weiter, anstatt neue geistliche Höhen zu erklimmen.

Außerdem: Wir werden in Christus selbst hineingetauft. Nicht in eine Kirche, Gemeinde oder Denomination.

Zweitens hängt die Wirkung der Taufe vom persönlichen Glauben des Täuflings ab: Ohne diesen Glauben ist die Zeremonie nutzlos.
Drittens geschieht dann die Taufe in totaler Abhängigkeit von der Kraft des Heiligen Geistes, die in besonderer Weise freigesetzt wird. Nur der Heilige Geist kann dem Gläubigen die geistliche Kraft geben, die er unbedingt braucht.

Die Taufe kann den zuvor notwendigen Glaubensschritt natürlich nicht ersetzen.

Ihr Lieben, 
danke für die gemeinsame Zeit.
Ich möchte Euch segnen:
Der Herr segne und behüte dich
Der Herr lass sein Angesicht über dir leuchten
Und sei dir gnädig
Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.
 


 80.)  Angst verschwindet durch Biblische Prophetie. 


Ihr Lieben,
In diesem Bericht wollen wir lernen, wie uns die biblische Prophetie hilft, frohen Mutes in die Zukunft zu sehen, weil wir wissen, wie es weiter geht.

Wir beginnen mit zwei Bibelstellen:

Offenbarung 1.3.: Glückselig, der liest und die hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist! Denn die Zeit ist nahe. 


Offenbarung 22. 17-21.: Und der Geist und die Braut sagen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen da  dürstet, der komme! Wer da will, nehme das Wasser des Lebens umsonst! Ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand etwas zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen hinzufügen, die in diesem Buch geschrieben sind; und wenn jemand etwas von den Worten des Buches dieser Weissagung wegnimmt, so wird Gott seinen Teil wegnehmen von dem Baum des Lebens und aus der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben ist. Der diese Dinge bezeugt, spricht: Ja, ich komme bald. Amen; komm, Herr Jesus! Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen! 


Mit meinen eigenen Worten ausgedrückt, sagen diese beiden Bibelstellen: Wer sich glaubend mit biblischer Prophetie beschäftigt und nichts hinzufügt oder davon wegnimmt, der wird keine Angst haben vor den Grausamkeiten und Schrecknissen der allerletzten Periode unseres Zeitalters – sondern der freut sich über die Inhalte der Prophetie – und insbesondere über die bevorstehende Entrückung der Gemeinde.

Wer ein Verständnis davon hat, was bald kommt, was Gott der Vater geplant hat und was er ganz sicher auch ausführen wird – dem gibt dieses Verständnis einen tiefen Frieden.

Dieser tiefe Frieden für die Jünger Jesu ist eines von Gottes Haupt Zielen, die er mit der biblischen Prophetie verfolgt.
Angst und Schrecken hat nur der zu erwarten, der sich oberflächlich und halbherzig oder gar nicht mit biblischer Prophetie beschäftigt.

Das ist leider in vielen Gemeinden unserer Tage der Fall.
Oder gar ungläubig darüber meckert und schimpft, wie viele, selbst fromme  Leute in unsrem Land es tun.

Gründliche Beschäftigung mit biblischer Prophetie hingegen führt jeden Christus gläubigen Menschen in einen tiefen Frieden hinein. Und das ist Gottes Wille für Dich.

Johannes 14.26-27: Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch. Euer Herz werde nicht bestürzt, seid auch nicht furchtsam. 


Es geht hier um einen wunderbaren, perfekten Frieden, wie ihn nur der Himmlische Vater denen geben kann, die sich zu Jesus Christus bekehrt haben. 

Der göttliche Helfer, der Heilige Geist, hilft bei allem Verständnis der nicht immer einfachen prophetischen Zusammenhänge.
Und wir helfen, die Zusammenhänge in unseren ganz normalen Alltag zu integrieren. Deshalb wenden wir uns an die Menschen im deutschen Sprachraum. Denn dazu hat uns der Vater beauftragt. 

Neben Deutschland vor allem auch Österreich, die Schweiz, Südtirol, das Elsass, Teile von Belgien und Luxemburg. Und wo immer es Menschen gibt, die deutsch verstehen.
Denn immerhin macht die biblische Prophetie ein Drittel der Bibel aus.

Noch einmal: Wer gläubig geworden ist an Jesus Christus, der braucht sich nicht zu fürchten vor dem, was Gott der Vater für die Welt geplant hat.

Zugegeben: Die Welt, in der wir leben, wird sich in sehr kurzer Zeit so sehr zum Negativen hin verändern, dass wir kaum mitkommen. Aber Gottes gerechter Zorn gilt nicht seinen Kindern. Wir werden zuvor zu Jesus hin entrückt werden.

1.Thessalonicher 1.10: und seinen Sohn aus den Himmeln zu erwarten, den er aus den Toten auferweckt hat - Jesus, der uns rettet von dem kommenden Zorn.

1.Thessalonicher 5.9: Denn Gott hat uns nicht zum Zorn bestimmt, sondern zum Erlangen des Heils durch unseren Herrn Jesus Christus.


Im Gegenteil: Gott hat einen wunderbaren Plan für die Gotteskinder, um sie seinem Sohn Jesus als Braut zuzuführen, mit ihnen Hochzeit zu feiern, sie zu lieben, zu belohnen und genießen zu lassen.

Freude und Frieden statt Verführung, Sorgen und Angst. Deshalb gibt uns Gott der Vater die Zeichen der Zeit, dass wir wissen, was kommt. Das ist herrlich.

Natürlich wissen wir, dass es genug Leute gibt, die behaupten, dass die Bibel ein Buch mit sieben Siegeln ist. Und dass es unendlich viele Möglichkeiten gibt, die Texte auszulegen.
Doch das stimmt so nicht.

Die Bibel sollte, wo immer es einen Sinn ergibt, wörtlich ausgelegt werden. Das ist der erste und wichtigste Schritt hin zu einem besseren Verständnis schwerer Stellen.

Die Bibel ist kein dunkler, undurchdringlicher Wald mit lauter verwirrenden Allegorien, einer dornigen und stechenden Moral, die nicht in unsere Zeit passt und einem völlig unübersichtlichen Geschichtsverständnis.

Wie kann ich mein eigenes Bibelverständnis verbessern, fragen sich trotzdem viele Menschen. Wie kann ich vor allem die biblische Prophetie besser verstehen?

Genau deshalb sind wir da. Genau da setzen wir an.
Wir bemühen uns, die biblische Wahrheit in leicht verdaulichen Portionen in Form unserer Video Clips anzubieten.
Denn Gott möchte von seinen Geschöpfen verstanden werden, soviel ist klar.

Römer 1.18-21: Denn es wird offenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten,  weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, denn Gott hat es ihnen offenbart. Denn sein unsichtbares Wesen, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, wird seit Erschaffung der Welt in dem Gemachten wahrgenommen und geschaut, damit sie ohne Entschuldigung seien; weil sie Gott kannten, ihn aber weder als Gott verherrlichten noch ihm Dank darbrachten, sondern in ihren Überlegungen in Torheit verfielen und ihr unverständiges Herz verfinstert wurde.


Und wie schon oft in letzter Zeit angesprochen, ist die Bibel und die biblische Prophetie die Wahrheit, nichts als die Wahrheit, die reine Wahrheit, in allem was sie sagt.

Der Gott der Bibel ist die Wahrheit. Mit ihm fängt alle Wahrheit an. Und mit ihm endet alle Wahrheit: Gott sagt uns, was er vorhat. Er lässt uns nicht im Ungewissen. Oder gar im Dunkeln.
Die ganze Bibel, jedes Wort, ist mit Absicht –zielführend – von Gott so und nicht anders gewählt.

Trotzdem ist biblische Prophetie in den meisten christlichen Kreisen nicht sehr populär. Manche sagen gar, dass die biblische Prophetie sie ängstigt.

Weil Satan und der Antichrist darin vorkommen. 
Aber es ist gerade Satan, der Teufel, die alte Schlange, die uns davon abhalten will, uns mit Prophetie zu beschäftigen. Denn dann wissen wir nicht Bescheid, ängstigen uns und sind eine leichte Beute für ihn.

Heuschrecken, Drachen, Dämonen und das Böse ganz allgemein. Ist es da nicht besser, sich mit erbaulichen Dingen in der Bibel zu beschäftigen. So machen es viele.

Aber der alles überragende Einwand: Gott will, dass wir wissen und verstehen, was er vorhat. Damit uns niemand verführen kann und damit wir keine Angst haben. 

Jesaja 46.9-10: Gedenket des Früheren von der Urzeit her, dass ich Gott bin. Es gibt keinen sonst, keinen Gott gleich mir, der ich von Anfang an den Ausgang verkünde und von alters her, was noch nicht geschehen ist, - der ich spreche: Mein Ratschluss soll zustande kommen, und alles, was mir gefällt, führe ich aus.


Gott teilt sein überlegenes Wissen mit uns, seinen Kindern. Nur er ist in der Lage, alles auszuführen, was er ankündigt. Niemand sonst.

Und nur dieses überlegene Wissen bringt uns unter anderem Frieden, Freude, Gelassenheit und es vernichtet jede Form der  Angst.
 
Ja, das bloße Wissen, dass Gott ganz allein die Entscheidungsschlacht zwischen Gut und Böse zu einem für uns guten Ende bringt, das ist schon etwas unglaublich Wertvolles und Wichtiges an sich.

Nur so können wir Jesu Worte richtig verstehen: „Meinen Frieden gebe ich euch.“

Frieden kommt durch Glauben zustande.
Nur so im Glauben kann ich sicher sein, dass Gott für mich sorgt: Jesu Tod und Auferstehung stehen dafür. Ich bin sicher.
Aber Frieden kommt auch durch Wissen und Erkenntnis.
Wenn ich weiß, dass der Doktor einen zuverlässigen Weg kennt, die verstopften Adern in meinem Herzen durch neue zu ersetzen, erst dann kann ich relativ gelassen in den OP fahren.
In der Nacht vor der Kreuzigung sagte Jesus seinen Jüngern, dass er sterben würde, aber dass dieses nicht sein Ende bedeuten würde.

Er hat nicht gesagt: „Jungens wir schaffen das schon.“ Sondern er hat es ihnen genau erklärt.
Gott der Vater gibt uns die biblische Prophetie, damit wir in einem Zustand von perfektem Frieden sind und bleiben.  

Johannes 16.33: Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid guten Mutes, ich habe die Welt überwunden.


Satan hingegen ist daran interessiert, dass wir nicht Bescheid wissen über die Dinge, die sehr bald kommen: Wenn wir uns fürchten, hat er leichtes Spiel mit uns.

Aber wir bleiben dabei: Frieden und die Kraft, dem einen Gott der Bibel zu dienen – das ist und bleibt unser Ziel.

Verwirrung führt in die Schwäche. 

Seit ganz herzlich gesegnet.,   

79.) Angst ausschalten durch die Gegenwart Gottes!


Ihr Lieben,
Zweck dieses Vortrages ist, die Gegenwart Gottes überall bewusst wahrzunehmen und allein dadurch gesegnet zu werden.  

Psalm 31.20-21: Wie groß ist deine Güte, die du bereithältst denen, die dich fürchten, die du denen erweist, die sich bei dir bergen vor den Menschen. Du verbirgst sie im Schutz deines Angesichts vor den Verschwörungen der Menschen; du birgst sie in einer Hütte vor dem Gezänk der Zungen. 

Jesu Gegenwart umgibt uns immer und überall. Jesus ist Gott und Gott ist allgegenwärtig. Unsichtbar – aber voll da.  

Wo wir auch hingehen, Gott ist da.
Aber er ist nicht nur allgegenwärtig. Auch seine mit den menschlichen Sinnen wahrnehmbare Gegenwart, seine sogenannte „manifeste“ Gegenwart ist von Zeit zu Zeit für uns erkennbar. In der Anbetung, beim Lobpreis. In Erweckungszeiten.

Das ist fantastisch. Ein Stück Himmel auf Erden.  

Johannes 16.33: Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid guten Mutes, ich habe die Welt überwunden. 

Jesus will, dass seine Jünger Frieden haben, dass Angst und  Schrecken, der Terror der Welt, sie nicht bedrängen können.
Im Gegenteil: Wir sollen im Frieden und in der Freude der göttlichen Gegenwart auftanken, immer wieder, bis wir für immer bei Jesus sind. 
Jesus sagt, dass wir zu jeder Zeit und unter allen Umständen in den Genuss dieses Friedens kommen können.

Im Schatten der herrlichen Gegenwart Jesu und seines Vaters, der auch unser Vater ist. Auch während wir unseren alltäglichen Aufgaben und Pflichten nachkommen.
Jesus sagt: „Ich bin bei dir und in dir.“

„Ich, Jesus, gehe vor dir, um dir den Weg zu bereiten. Und ich gehe neben dir her“.
„Es wird nie einen anderen Begleiter geben, der so uneingeschränkt für dich da ist wie ich“.
Deine Schritte sollen dadurch eine Leichtigkeit haben, die für andere sichtbar ist.
Lass dich nicht von Problemen und ungelösten Fragen niederdrücken, denn ich trage deine Lasten.

In der Welt erlebst du Angst, Traurigkeit und Anfechtungen – aber lass dich davon nicht unterkriegen, lass dich nicht ängstigen, lass dich nicht entmutigen. 

Denn ich habe die Welt besiegt, ein für allemal. Und deshalb kannst du bei mir Frieden, Zuversicht und Freude und Angstfreiheit finden. Und Gelassenheit, Entspanntheit.  

Johannes 15.4-7: Bleibt in mir und ich in euch! Wie die Rebe nicht von sich selbst Frucht bringen kann, sie bleibe denn am Weinstock, so auch ihr nicht, ihr bleibt denn in mir. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun. Wenn jemand nicht in mir bleibt, so wird er hinausgeworfen wie die Rebe und verdorrt; und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen. Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch geschehen. 

Jesus will uns auf jeden einzelnen Tag ganz persönlich vorbereiten. Jesus ist allwissend und weiß deshalb genau, was dieser neue Tag bringen wird.

Wir hingegen haben nur vage Vorstellungen, machen deshalb unentwegt Pläne und verlieren beim Pläne machen Jesus aus den Augen. 

Deshalb lauert die Angst hinter jedem Busch. Ungewissheit und Angst. Weil wir es selbst nach unseren Vorstellungen richten wollen.

Wir würden am liebsten eine Straßenkarte haben, auf der alle Windungen und Anstiege eingezeichnet sind. Wir würden uns besser vorbereitet fühlen, wenn wir das vor uns liegende Gelände eines 24 Stunden Tages genau kennen würden.

Aber Jesus sagt uns, dass es eine viel bessere Möglichkeit gibt, auf alles vorbereitet zu sein, was vor uns liegt: In dem wir uns Zeit nehmen für ihn, Jesus.

Jesus verspricht uns, dass er uns alles geben wird, was wir brauchen. Jesu lebendige Gegenwart ist das alleinige Unterpfand dafür.

Wenn wir also im Gespräch mit Jesus bleiben, seinen Namen immer auf den Lippen tragen und ihn immer wieder flüstern, dann ordnet er unseren Tag. Und die Angst, der Schrecken hat so keine Chance.

Jesus sagt uns, dass seine herrliche Gegenwart besser ist und uns besser schützt, als die beste Straßenkarte. Wir können Jesus vertrauen. Immer.

2. Mose 33.14:  Er antwortete: Mein Angesicht wird mitgehen und dich zur Ruhe bringen.

Das Angesicht Gottes, ein anderer Ausdruck für die Gegenwart Gottes, ging mit Mose und geht mit uns. Überall hin. Deshalb ist Angst für den, der gelernt hat, in der herrlichen Gegenwart Gottes zu leben, keine wirkliche Alternative.

Epheser 2.6: Er hat uns mit auferweckt und mit sitzen lassen in der Himmelswelt in Christus Jesus.


Jesus sagt zu uns, dass er über den Dingen steht: Im Klartext: Er steht über unseren Problemen, Ängsten, Schmerzen, aufgewühlten Momenten in deinem und meinem Leben. Wir können schon jetzt mit ihm in der Himmelswelt sein.

Er, Jesus steht außerhalb von Zeit und Raum und außerhalb dieser Welt, die sich laufend verändert. Er ist allwissend und allweise. Er hat noch nie einen Fehler gemacht und er wird nie einen Fehler machen.

Jesus sagt uns also völlig zu Recht: „Schau auf mich. Wenn du deinen Blick auf mich richtest, dann erhebst du dich über die Umstände, auch die Umstände gerade deines Lebens.“
Du kannst also schon jetzt in der neuen Welt Jesu, in der Himmelswelt bei und mit Jesus ausruhen. Einzige Bedingung: Dass du im Glauben diesen einen Schritt auf Jesus zu gehst. 
Ja, der erste Schritt ist Jesus Christus. Ihm Dein Herz zu geben. Aber danach geht es darum, eine echte, liebende Beziehung zu ihm aufzubauen. 

Was heißt das: Eine Beziehung geht nur in der Gemeinschaft in einem gegenseitigen Austausch, mit ihm, unseren Herrn, alles zu besprechen, wie im Leben, wenn wir einen wirklichen Freund oder eine Freundin haben mit denen wir unsere wirklichen  Herzensanliegen teilen können.   

Das ist der Weg des Friedens, wenn du im Licht von Jesu lebendiger Gegenwart lebst.
In diesem Leben wirst du immer Probleme haben, aber es darf nicht soweit kommen, dass du deine ganze Aufmerksamkeit den Problemen zuwendest. Das kann zu einer Art „Götzendienst“ werden.

Wenn du das Gefühl hast, im Meer der Umstände zu versinken, dann rufe zu Jesus: „Hilf Mir Jesus“! Und glaube, dass er es tut.

So wählst Du den einen richtigen Weg.

Matthäus 14.28-31: Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, wenn du es bist, so befiehl mir, auf dem Wasser zu dir zu kommen! Er aber sprach: Komm! Und Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser und kam auf Jesus zu. Als er aber den starken Wind sah, fürchtete er sich; und als er anfing zu sinken, schrie er und sprach: Herr, rette mich! Sogleich aber streckte Jesus die Hand aus, ergriff ihn und spricht zu ihm: Kleingläubiger, warum zweifeltest du? 

Lass dich nicht entmutigen, selbst wenn du diesen Satz jeden Tag tausendmal sagen musst: „Herr rette mich“. Und mache es Dir bitte bewusst, du musst das in Deinem Alltag lernen und üben, dass Dein Himmlischer Vater durch Jesus Christus nicht nur in Deinem Herzen wohnt, sondern dass er Dich mit seiner manifesten Gegenwart umgibt. Du kannst es nur Lernen, wenn Du es Dir immer wieder bewusst machst. Und dann kommt der Tag wo du es kapierst.
Jesus verspricht dir, dass er dich genau kennt und dass er genau das richtige tun wird, um dir beizustehen. Jede deiner Schwächen, deiner Problemzonen, deiner Hilflosigkeit.
Denk doch daran: Du stehst ganz am Anfang einer engen Beziehung zu Jesus. Es ist kein leichter Weg, aber es ist der einzige Weg in die Freude und in die göttliche Gelassenheit.
Es ist eine Art Schatzsuche: Jesus ist der Schatz und die Herrlichkeit seiner Gegenwart glitzert und schimmert auf deinem Weg.

Schwierigkeiten gehören dazu. Jesus verteilt sie auf den ganzen Tag, sodass du es locker schaffen kannst.

Hab keine Angst – Jesus will deine Stärke, deine Ruhe, deine Sicherheit sein.
Vertrauen und Dankbarkeit werden dich sicher durch diesen Tag bringen. Vertrauen schützt dich davor, dass du dir Sorgen machst und ihnen zu viel Raum in deinem Denken gibst.
Dankbarkeit hält dich vom Kritisieren und Klagen und Jammern ab, wodurch auch Gotteskinder so leicht verführt werden.

Auf Jesus schauen – das ist eine freie Entscheidung, die man 1000 Mal am Tag treffen muss. Aber so wird Vertrauen langsam aber sicher zu einer wunderbaren Gewohnheit.

Psalm 141.8: Doch auf dich, HERR, mein Herr, sind meine Augen gerichtet, bei dir suche ich Zuflucht. Gib meine Seele nicht preis.

Ich Jesus trage dich und liebe dich durch den Tag. Was auch immer kommen mag.
Noch einmal: „Wenn es in deinem Leben Dinge oder Gedanken gibt, die dir Angst machen, dann komm zu mir und sprich mit mir darüber.“ Das sagt Jesus zu dir.
Wende dich in jeder Lage an mich und bringe deine Bitten vor mich. Tu es mit Dank für das, was ich dir geschenkt habe.
Sag: „Danke Jesus, dass sich mir diese Gelegenheit bietet, dir noch ein Stückchen mehr zu vertrauen.“ Selbst wenn manche dieser Lektionen schwierig sind, so nur lernst du, mir immer mehr zu vertrauen.“
Du bist unendlich reich, wenn du in meinem Frieden lebst!
Und ich segne dich ganz herzlich.
 
 

78.) Lieben was der Vater liebt - und jede Angst verschwindet!

Ihr Lieben,
Zweck dieses Vortrages ist, in einer einfachen biblischen Botschaft aufzuzeigen, wie wir jede Lebens- oder Zukunftsangst besiegen können.

Was für eine herrliche Zeit, in der wir leben dürfen. Alle Generationen vor uns hätten in dieser Zeit leben wollen, um zu erleben, was wir alles erleben. 

Zugegeben: Man muss unbedingt zu Jesus Christus gehören – sonst ist die Zeit keineswegs herrlich oder großartig. 

Und man muss wissen, dass wir schon in ganz kurzer Zeit, in wenigen Jahren, mit Jesus für immer zusammen sein werden. 

Dieser Gedanke setzt ein fast rauschhaftes Vergnügen frei. Jesus – der höchste Name im ganzen Universum. Unser König und Gott. Unser einzigartiger Freund und Bruder. Und wir für immer bei ihm.

Ohne Jesus geht nichts. Und schon gar nicht in unserer Zeit.

Matthäus 24.4: Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Seht zu, dass euch niemand verführe!

Das Schlimmste in dieser Zeit ist Falscheinschätzung, Fehleinschätzung, von Gott und der Welt in der wir leben durch Irrtum, Täuschung und Verführung.

Und Verführung der Jünger Jesu wird von überall her versucht: Durch die Medien, durch die Regierenden und die Opposition, durch die verschiedenen Parteien und ihre Vertreter, durch die verschiedenen Religionen, durch die angepassten Kirchen der Namenschristen, und natürlich durch die Sekten. Und: Durch unbiblisches Denken und Handeln in unseren Gemeinden.

Und wo findet Verführung statt? Überall in Zeitungen, Zeitschriften, Veröffentlichungen jeder Art, Fernsehen, Rundfunk, Internet, sozialen Netzwerken – und in Predigten von vielen Kanzeln - einfach überall. 

Was ist Verführung? Jemanden verleiten, verlocken, wegführen, irreführen – von Jesus wegziehen – auf raffinierte Art und Weise.

Weiter sagt Jesus: 

Matthäus 24. 6: Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören. Seht zu, erschreckt nicht! Denn es muss geschehen, aber es ist noch nicht das Ende.

Jesus sagt uns und all seinen Jüngern: Das Schlimmste in dieser Zeit ist Verführung, und davon gibt es unbeschreiblich viel. Überall. Getarnt und ungetarnt. Auf der ganzen Erde. In jedem Land.

Beispiel: Die menschliche Vernunft gilt flächendeckend als oberste Instanz. Und die Evolution des Menschen als Beleg für ein höher und höher steigendes Menschsein. Aus dem Nichts heraus.

Doch das stimmt nicht! Nichts ist daran wahr. Gott hat den Menschen nach seinem Bild geschaffen. Vor etwa 6000 Jahren. 

Das sagt die Bibel. Die einzige und komplette Wahrheit über das Menschsein finden wir nur in der Bibel. Herkunft, Leben und Ziel des Menschen.

Ohne Bibel kommt der Schrecken, die Angst, der Terror, das Grauen, das ins Unermessliche ansteigt, in unsere Seele, wenn man allein auf die menschliche Vernunft vertraut. Oder die Evolution: Von lebloser Materie zu gottähnlicher Vitalität. 

Es ist wichtig, die Reihenfolge von Jesu Ermahnungen an die Jünger zu verstehen: Erst kommt die Verführung – und dann kommt Angst und Schrecken.

Beispiel: Die vielen Terrorgruppen unserer Zeit. Die Mehrzahl befindet sich im Nahen und Mittleren Osten und muslimischen Regionen Afrikas und Asiens als Boko Haram, Isis, Al Quaida, Al Quds, Al Shabat, Hisbollah, Hamas, Jihad und eine ganze Anzahl weiterer Gruppen.

Sie verbreiten Angst und Schrecken auch in Europa und USA, in  Asien, in Afrika – auf der ganzen Welt.

Unbarmherziger Terror und Schrecken. Oft vor laufender Kamera.

Es gibt nur ein einziges wirksames Gegenmittel: Die vollständige Hinwendung zu Jesus Christus. Und die Annahme der kompletten Bibel des Alten und des Neuen Testaments als Gottes inspiriertes, Irrtums freies Wort. 

Inklusive dem ganz und gar notwendigen Vertrauen auf den einen Gott-Menschen Jesus Christus.

Wer aber Jesus im Herzen trägt und wer der ganzen Bibel als einzig verfügbarer Wahrheitsquelle glaubt – der kann nicht verführt werden und der wird nicht erschreckt werden. Aber nur der.

Das gilt für jeden einzelnen Menschen auf der ganzen Erde.

Die Welt ist beherrscht von Schrecken, Angst und Terror – aber wer Jesus in seinem Herzen trägt – der allein kann angstfrei leben.

Leider leben aber auch Christen keineswegs immer und überall angstfrei. Wie kommt das?

Weil ihnen etwas fehlt: Sie kennen den Vater im Himmel nicht richtig. Ihn und seine unbeschreibliche Liebe zu uns. Und seine Fürsorge und Zielstrebigkeit mit dieser Welt.

Und dass sie nicht gelernt haben, den Vater zurück zu lieben und alles was der Vater liebt. Und alles, was der Vater anordnet.

In unserer Überschrift steht eigentlich schon alles drin: Wenn man nicht verführt wird in dieser Zeit, dann braucht man sich auch nicht zu fürchten. Nicht fürchten und nicht erschrecken.

Denn die Wahrheit macht uns frei von aller Angst. Wenn wir wirklich drin sind in der vollen Wahrheit, dann schaltet die Wahrheit die Angst aus. Komplett. Jesus sagt: Ich bin die Wahrheit.

Das ist ein Wunder. Jesus, die Wahrheit,  schaltet die Angst und den Schrecken einfach ab, wenn wir ihn und seinen Vater lieben.

Wir müssen Jesus, die Wahrheit, kennen, möglichst viel von dieser  Wahrheit. Die Bibel besteht schließlich aus 66 Büchern. Und kaum einer von uns kann alle Details wissen und behalten. 

Doch in uns wohnt der göttliche Helfer: Der Heilige Geist!

Deshalb ist es gut, sich auf das zu konzentrieren, was der Vater im Himmel liebt. Wenn wir das lieben, was der Vater liebt, dann hat die Verführung und die Angst bei uns keine Chance.

Wie kommt das?

Weil uns der Heilige Geist wie durch eine unsichtbare Nabelschnur mit dem Herzen des Vaters verbindet. Weil wir mit dem Vater verbunden sind und dasselbe jetzt ganz bewusst wollen, was er will. Er ist der Geist des Vaters und des Sohnes.

In seiner unsichtbaren aber überall verfügbaren Gegenwart finden wir Wahrheit, Frieden, Freude, Gelassenheit und Liebe im Überfluss. Lauter Eigenschaften, die in der Lage sind, Verführung,  Angst und Schrecken auszuschalten.

Das ist fantastisch. Ein Beispiel:

5.Mose 10.17-19: Denn der HERR, euer Gott, er ist der Gott der Götter und der Herr der Herren, der große, mächtige und furchtbare Gott, der niemanden bevorzugt und kein Bestechungsgeschenk annimmt, der Recht schafft der Waise und der Witwe und den Fremden liebt, so dass er ihm Brot und Kleidung gibt. Auch ihr sollt den Fremden lieben; denn Fremde seid ihr im Land Ägypten gewesen. 

Hier sagt uns die Bibel, dass der Vater den Fremden liebt. Und dass auch wir den Fremden lieben sollen. Und dass der Vater das Waisenkind und die Witwe liebt, die sozial Schwachen und ihnen Recht verschafft. Und das sollen auch wir tun, so gut es geht. 

Nicht mit Worten, sondern ganz praktisch, indem wir diesen Personengruppen Brot und Kleidung geben. Ihnen helfen. Den Flüchtling, den armen Schlucker, der bei uns lebt. 

Psalm11.7: Denn gerecht ist der HERR. Gerechte Taten liebt er. Aufrichtige schauen sein Angesicht.

Der Herr liebt Gerechtigkeit. Gerechtigkeit ist der Gegensatz zu Gesetzlosigkeit. In seinem Wort hat er uns Recht und Gerechtigkeit genau beschrieben. 

Und Aufrichtigkeit. Aufrichtig heißt so viel wie ehrlich sein. Aufrichtige werden in seiner Gegenwart leben, sein Angesicht schauen.

Psalm 78.68: sondern er erwählte den Stamm Juda, den Berg Zion, den er geliebt hat.

Der Stamm Juda und der Berg Zion stehen für Jerusalem, für den Staat Israel und für das Judentum. Gott der Vater liebt Israel und die Juden – auch wenn er zu allen Zeiten viel Mühe mit ihnen hatte. Er möchte, dass wir lieben, was er liebt.

Johannes 3.35: Der Vater liebt den Sohn und hat alles in seine Hand gegeben.

Das ist gewissermaßen der Liebesgipfel: Der Vater liebt den Sohn, unseren Herrn Jesus Christus. Ihn hat er an die höchste Stelle im Universum gesetzt. Für uns. Jesus Christus steht beim Vater ganz oben, an erster Stelle. Ihn mit all unserer Kraft zu lieben, ist unser allerhöchstes Vorrecht.

2. Korinther 9.7: Jeder gebe, wie er sich in seinem Herzen vorgenommen hat: nicht mit Verdruss oder aus Zwang, denn einen fröhlichen Geber liebt Gott. 

Auch von uns erwartet Gott der Vater, dass wir nicht an materiellen Dingen hängen, dass wir nicht knausrig und eng sind, sondern dass wir mit anderen, Bedürftigen gerne und freigiebig teilen, was wir haben.

Diese sehr knappe Auflistung, von menschlichem Verhalten, das sich am himmlischen Vater orientiert, trägt dazu bei, Ängste, Sorgen, Nöte zu vermeiden und stattdessen ein frohes und dankbares Herz zu haben.

Jesus sagt, dass die Verführer mitten unter uns sind. Sie regieren diesen gefallenen Planeten mit unnachgiebiger Härte auf seinen unvermeidbar rutschigen Wegen.

Niemals war eine Warnung unseres Herrn Jesus wichtiger als diese. Und wir brauchen besonders zwei Geistesgaben mehr als alles andere: Die Gabe der Geisterunterscheidung und die biblisch begründete Gabe der Prophetie. 

Was so viel heißt wie: Wir brauchen den permanenten Einfluss und die Führung des Heiligen Geistes in diesen aufregenden Tagen.

Gegen religiöse Verführung, soziale Verführung und mehr.  



77.) Eine lange Zeit der Vorbereitung.

Ihr Lieben,

ich bin sehr froh, dass ich zu diesem besonderen Anlass, dem 80zigsten Geburtstag meines Mannes Rudi, dieses Thema mit Euch teilen darf.

Mein Anliegen ist es, durch diesen Vortrag in erster Linie aufzuzeigen, wie unser allmächtiger Vater Gott aus einem ziemlich kaputten 43 jährigen Leben nach und nach alles neu entwickeln und gestalten kann. 

Für meinen Mann Rudi besaß der Psalm 40 die Verse 2-6 nach seiner Bekehrung eine sehr große Bedeutung. Dort heißt es:

Beharrlich habe ich auf den HERRN geharrt, und er hat sich zu mir geneigt und mein Schreien gehört. Er hat mich heraufgeholt aus der Grube des Verderbens, aus Schlick und Schlamm; und er hat meine Füße auf Felsen gestellt, meine Schritte fest gemacht. 

 

Und in meinen Mund hat er ein neues Lied gelegt, einen Lobgesang auf unseren Gott. Viele werden es sehen und sich fürchten und auf den HERRN vertrauen. 

 

Glücklich der Mann, der den HERRN zu seiner Zuversicht macht und sich nicht wendet zu den Drängern und den in Lüge Festgefahrenen! 

 

Vielfach hast du, HERR, mein Gott, deine Wundertaten und deine Pläne an uns vollbracht; nichts ist mit dir zu vergleichen. Wollte ich davon berichten und reden - sie sind zu zahlreich, um sie aufzuzählen“. 

 

Rudi wurde am 16.März 1939 in Berlin geboren.

 

Er ist in Osnabrück aufgewachsen und lebte bis zum Abschluss seines Abiturs dort. Danach zog er mit seinen Eltern nach München, wo er eine Banklehre absolvierte.

 

1974 wanderten Rudi,  Billa und ihre Tochter Claudia von München für knapp vier Jahre nach Andorra aus. Eigentlich, um dort zu bleiben. Doch es kam anders.

 

1978 zogen wir von Andorra nach Frankfurt. Wir wohnten 34 Jahre in  der gleichen Wohnung in Frankfurt. Mitten in der City. In dieser Zeit bis zur Gemeindegründung des Christlichen Zentrums Frankfurt arbeitete Rudi als freier Journalist.

 

Silvester 1981/82 waren wir in Garmisch-Partenkirchen bei meinen Schwiegereltern zu Besuch. Gegen 24.00 Uhr, als wir auf dem Balkon standen und in den klaren Sternen Himmel schauten, nahm Rudi  Claudia und mich in seine Arme und sagte zu uns, dass sich unser Leben im neuen Jahr radikal verändern würde. Wir fragten ihn, was er denn damit meinte, aber er konnte uns keine Antwort darauf geben.

 

Am 18. Januar 1982 fand Rudi während eines Lehrgangs in Freudenstadt/Schwarzwald zu Jesus Christus. Wie genial von Gott für Rudi: Freudenstadt, die Stadt der Freude für die Neugeburt auszusuchen.

 

Er kam nach Hause und erzählte uns, dass er die einzige Wahrheit gefunden hat und Jesus Christus in sein Herz eingeladen hat.

 

Er erzählte uns von dem übergroßen Glück in seinem Herzen. Er war von einer Sekunde auf die Andere so eingewoben in die Liebe Gottes. 

Im gleichen Jahr kamen auch Claudia und ich zum Glauben an Jesus Christus.

 

Und unser Leben veränderte sich tatsächlich radikal - so wie es Rudi uns Silvester 1981/82 prophetisch angekündigt hatte. 

 

Wir sind unendlich dankbar, dass wir in diesem auslaufenden 2000jährigen Gemeindezeitalter leben und unseren Herrn Jesus Christus erkennen durften. Alle Generationen vor uns haben sich ebenso wie unsere Generation gewünscht, die Entrückung und Wiederkunft Jesu miterleben zu dürfen. Unsere Generation lebt in der Zeit, wo biblische Prophetie sich vor unseren Augen erfüllt. 

 

Unsere geistliche Erziehung der ersten Jahre bekamen wir in der Freien Evanglischen Gemeinde in Frankfurt. Bis Oktober 1988 leiteten Rudi und ich dort den Kreis junger Erwachsener. Wir lernten so viele wunderbare junge Menschen kennen.

 

1987/88 kreuzten sich unsere Wege mit Andreas Herrmann und im Oktober 1988 gründeten mein Mann Rudi & Andreas das Christliche Zentrum Frankfurt und ein Jahr später gründete Andreas und Rudi das Christliche Zentrum Wiesbaden. Nach einer  intensiven Fasten-  und Gebetszeit der Beiden im Taunus war ihnen klar, das Andreas die Gemeinde in Wiesbaden übernimmt und Rudi in Frankfurt bleibt.

 

Unser Leben war in den darauf folgenden 14 Jahren ausgefüllt mit wunderbaren Aufgaben für das Christliche Zentrum Frankfurt und den Leib Jesu national und international.

 

In dieser Zeit durften wir lernen, lernen und nochmal lernen!

Schon bald nach Rudis Bekehrung bekam Rudi von unserem Himmlischer Vater in besonderer Weise Israel aufs Herz gelegt. Rudi nahm diese Berufung der Aufklärung und Verantwortung für Israel sehr ernst. Das Christliche Zentrum Frankfurt wurde in seiner Pastorenzeit darüber intensiv belehrt über die lebenslange Verantwortung die wir als Deutsche gegenüber Israel und den jüdischen Menschen in der ganzen Welt haben. Wir waren mehrmals mit der Gemeinde in Auschwitz. Aber wir haben als Gemeinde auch gefeiert. Unter anderem unser Israelfest 1997, Ehrengast war damals Trude Simonson, die Vorsitzende des Gemeinderates der jüdischen Gemeinde in Frankfurt.

 

Ebenso hat Gott damals in besonderer Weise meinem Mann das Buch der Offenbarung, dass Johannes uns im Auftrag Jesu im Jahr 98 nach Christus über die Endzeit geschrieben hat, aufs Herz gelegt. All die vergangenen Jahre bis zum heutigen Tag sind wir mit den Themen dieses Buches beschäftigt. Im nach hinein erkennen wir in allem die für uns notwendige, wunderbare, Jahrzehnte dauernde, Vorbereitung unseres Himmlischen Vaters, für die jetzige Zeit.

Der Jesus Tag in Berlin am 20. Mai 2000 war ebenfalls ein großes Highlight im Leben meines Mannes: Mein Gott, was waren wir aufgeregt.  

 

Im Juni 2002 war es dann soweit: Mein Mann übergab das Christliche Zentrum Frankfurt  an die nächste Generation.

 

Bei meinen Recherchen für diesen Geburtstags Vortrag fand ich auch unter Anderem ein  von uns viele Jahre nicht mehr beachtetes prophetisches Wort von Ed Traut vom 29.10.2006. Er ist ein prophetischer Mann, geboren in Südafrika, jetzt wohnhaft  in den USA. Das, was Ed uns im Auftrag Gottes damals  zugesagt hatte, ist inzwischen Realität in unserem Alltag geworden. Deswegen werde ich teilweise auch daraus vorlesen.

 

Ich war 2006 davon überzeugt, dass unsere aktive Arbeit im Reich Gottes abgeschlossen sei. Ed Traut jedoch sprach zu uns folgendes:

 

„Die Zeit in der ihr euch jetzt in eurem Leben gerade befindet ist die wichtigste Zeit eures Lebens. Es wird die segensreichste Zeit sein, die erfolgreichste Zeit und die glücklichste Zeit und die effektivste Zeit eures Lebens.

 

Ihr habt in den letzten Jahren so viele Dinge versucht, um Gottes Pläne durchzubringen. Und all das war gut. Und jetzt, wenn Gott euch aus dieser Zeit des Schutzes und der Verwahrung herausholt, wird er euch so sehr segnen, dass ihr erkennt, dass das alles nur von ihm kommen kann. Da wird keine eigene Anstrengung mehr dabei sein.

Gott hat euch nicht nur zu einer Region berufen oder zu einer Stadt oder einer Gemeinde sondern zu der ganzen Nation. 

 

Und ihr sagt: Herr das haben wir alles schon gehört aber bis her ist noch nicht groß was passiert. 

 

Und der Herr sagt: „Ich tue jetzt etwas Neues“.

 

Und die Zeit in der ich euch dafür zugerüstet habe, also diese Zeit auf die ich euch vorbereitet habe, kommt jetzt bald.

 

Weil ich euch zu Vater und Mutter im Geist gemacht habe. 

 

Und da ist ein Schrei aus diesem Volk nach Vätern. Nach solchen, die das Volk lieben und ernähren. 

 

Ich werde euch benutzen und gebrauchen um eine junge Generation wie eine Armee Gottes aufstehen zu lassen. 

 

Jahrelang habt ihr eure eigene Altersgruppe, eure eigene Generation genährt, aber jetzt richtet ihr euch aus nach den folgenden, nächsten Generationen.

 

Weiter sagte Ed zu uns: Gott wird euch weiterhin segnen.Es ist eure Zeit! 

 

Meine Schwester, der Herr will dass du weißt,  dass deine Probleme sehr kleine Probleme sind. Gott hat sehr sorgfältig auf dich aufgepasst. Aber es kommt eine Zeit, in der Segen kommt aus jedem Teil dieses Landes und Gott wird dich so reich segnen für die Jahre des Opfers. Du hast nie um etwas gebeten du hast dich nie beklagt -  aber der Segen Gottes ist auf dir.

 

Und ich werde eure beiden Körper heilen und euch stark machen und werde euch wieder jung machen.

 

Ich ordne eure Strukturen neu und bringe Helfer hinzu. Ich habe euch ein gutes, treues, loyales Team gegeben. Aber ich füge hinzu Stärke und Ressourcen. 

 

Ich werde eine kleine Tür im Fernsehbereich öffnen. Und das wird eine sehr wichtige Tür sein. Gott sagt, ich habe dich nicht berufen zur Gemeinde durchs Fernsehen zu sprechen, sondern zur Nation. Und ich werde dir eine Plattform geben, die vielleicht klein aussieht, die aber sehr viel aufrühren wird. Und einen Effekt des Königreiches Gottes haben wird. Amen!“  

 

Diese Aussage von Ed Traut, dass Gott unsere Körper heilen wird, stark und jung machen wird, das hat Gott unter anderem, akustisch hörbar im August 2013 in unserem Wohnzimmer uns nochmal persönlich zugesagt. Und diese Erfahrung mit Gott hat mein und Rudis Leben nochmal regelrecht revolutioniert.

 

2015 bekam mein Mann also 9 Jahre nach dem prophetischen Wort von Ed Traut, durch unseren Schwiegersohn Andreas die Anregung, das Wort Gottes in einem Clip über YouTube im deutschsprachigen Raum zu verteilen.

Wir konnten uns überhaupt nicht vorstellen, wie das funktionieren sollte.

Aber unser Vater Gott wollte es so und deshalb schenkte er auch Gelingen. Im Mai 2015 haben wir mit Simone als Kamerafrau unseren ersten Video Clips veröffentlicht. Da Simone aus zeitlichen Gründen nicht bei diesen Video Arbeiten weiter mitmachen konnte, brachte sie uns mit Adelmo zusammen. Er ist ein fantastischer Kameramann und wir sind für ihn und für das gesamte Father’s House Team sehr dankbar.

 

Adelmo bitte hier alle vorhandenen Video Clips bei You Tube einblenden wenn ich weiterspreche. 

 

Wir haben in der nun fast 4 Jahre bestehenden Video Arbeit  etwa 120 Video Clips veröffentlicht. Wir haben über 1,1 Millionen Aufrufe und über 5600 Abonnenten. Wir bekommen Post aus allen deutschsprachigen Ländern und darüber hinaus.  

 

Zum 80zigsten Geburtstag wünscht sich mein Mann so sehr, dass du dir liebe Leserin und du dir lieber Leser unsere Video Clips bei You Tube nicht nur das eine oder andere Video dir ansiehst. 

 

Sondern dir die ganze Fülle der Videos, die wir dir als Father’s House Ffm e.V. anbieten, ansiehst. 

 

Warum? Wenn du dir nur einen Clip ansiehst, kann es leicht sein, dass du zu einem falschen Ergebnis kommst. Denn es ist durch die Zeitbegrenzung für einen Video Clip oft nicht möglich, das große Ganze abzudecken. Deshalb haben wir die vielen Videos im Umlauf gebracht um deine Fragen jeweils einzeln zu beantworten und dir ein umfassendes Bild von dem Leben als Christ in der Endzeit zu geben. 

 

Daher ist es auch wichtig, jeden Video Clip ganz bis zum Ende anzusehen, damit Du die Informationen zu einem bestimmten Sachverhalt auch komplett mitbekommst. Nur so kannst Du im Glauben wirklich wachsen und Dein Christsein als Jünger Jesu voll genießen.

 

Sehr oft kommen Gäste aus der gesamten Bundesrepublik zu unserer einmal im Monat stattfindenden Father’s House Veranstaltung. Klemens Schütte, Rudis Lieblingsfreund, hat zu diesen Veranstaltungen wunderbare Anbetungslieder und Balladen kreiert.

 

Wir danken jeden Tag unserem Herrn und Gott, dass wir diese Arbeit an unserem Mauerabschnitt von ihm bekommen haben. Alles gehört ihm.  Er bekommt alle Ehre und allen Dank! Und wir dürfen uns darüber freuen.

 

Wir staunen wie Gott unser Leben umgekrempelt hat und aus einer kaputten Persönlichkeit Neues schafft und seine Liebe hinein fließt, damit diese Person sie an viele Menschen weiter geben kann. Gott bekommt alle Ehre! 

 

Wir hören öfters abends Musik, wir lieben Musik, auch noch mit 80zig Jahren. Einer unserer Favoriten ist Eric Clapton. Er singt in einem seiner Lieder mit Steve Winwood  zusammen -  „In the presence of he Lord“:

 

Er besingt in diesem Lied die herrliche Gegenwart Gottes: Er singt: „Schließlich habe ich einen Weg für mich zum Leben gefunden: In der Gegenwart des Herrn!“

 

„Jeder Mensch hat in dieser Beziehung ein Geheimnis, eine Geschichte von besonderer Bedeutung.

 

Ja, jeder Mensch  hat seinen ganz eigenen Weg: Ich hab letztlich meinen Lebensweg gefunden: In der Gegenwart des Herrn.“

 

Solltest du liebe Zuschauerin und du lieber Zuschauer noch keine echte, ernsthafte Entscheidung für Jesus Christus getroffen haben, aber du merkst, es bewegt sich etwas in deinem Inneren, dann möchte ich dich herzlich bitten, gehe diesem inneren Impuls nach. 

 

Denn es ist so, solange du Jesus Christus nicht bewusst in dein Herz gebeten hast, solange denkst und empfindest du wie die Welt denkt und empfindet. Du kannst das Handeln Gottes nicht verstehen. Aber in dem Moment, wo du diesen ersten Schritt getan hast und Jesus ganz bewusst in dein Herz bittest, passiert etwas Göttliches in deinem Herzen, es fühlt sich an als ob ein Schalter in deinem Innerem von einer Seite auf die andere Seite umgelegt  wurde, du bist durch dein Gebet mit Gott verbunden. Dein Geist lebt. Du beginnst Göttliches von Weltlichem zu unterscheiden.

 

Wenn du dich jetzt angesprochen fühlst, bitte ich dich mitzubeten.

 

Lieber Herr Jesus Christus: Ich gestehe, dass ich ein Sünder bin, und dass ich Dich und Deine Vergebung brauche. 

 

Ich will von meinen Sünden und ihren Folgen vollständig frei werden, mich von allem Bösen abwenden, und Dir ganz und gar nachfolgen. 

Jesus, ich möchte, dass Du mein Herr und Gott  bist und ich öffne mein Herz und mein ganzes Wesen für dich und lade dich ein, in meinem Herzen für immer zu wohnen. 

 

Ich glaube, dass Du der Sohn Gottes bist, der für mich und alle meine Sünden am Kreuz auf Golgatha gestorben ist, dass Du begraben wurdest, und nach 3 Tagen wieder zum Leben auferstanden bist, und dass Du ein zweites Mal auf die Erde zurückkommen wirst. 

 

Ich danke Dir für das Geschenk des ewigen Lebens und empfange es, durch den Glauben an Dich allein. Ich empfange Dich als Herrn und Erlöser in allen Bereichen meines Lebens und ich bete, dass Du immer für mich da bist. 

 

Nun Herr, fülle Du mich bitte mit deinen Heiligen Geist. Danke für alles! Danke dass ich jetzt ein Kind Gottes bin. Dein Vater ist jetzt auch mein Vater. Amen.

 

Ihr Lieben ich danke euch herzlich für diese Zeit.

Ich wünsche euch den Schutz unseres allmächtigen Vatergottes und die erfahrbare Erkenntnis seiner Gnade. Eure Billa Pinke

76.)  Der neue messianische Mensch entsteht in Israel.

Ihr Lieben,

Mit dem 1. Kommen des Messias Jesus und dem Ausgießen des Heiligen Geistes an Pfingsten kam das Königreich Gottes in einem größeren Maße auf die Erde, als in der Zeit vor dem Neuen Bund.

Während im Alten Bund der Geist Gottes im Allerheiligsten des Tempels wohnte, wurde seit Pfingsten jeder Gläubige an Jesus gleichzeitig ein Tempel und eine Wohnstätte für den Heiligen Geist.

Und auch die unsichtbare Gemeinde Jesu Christi ist ein Tempel des Heiligen Geistes.
Israel, das offizielle Israel, erwartet immer noch das Kommen des Messias, damit er sie von ihren Feinden befreit.

Gott würde seinen Zorn auf die Nationen ausschütten, und es würde eine solch mächtige Befreiung Israels stattfinden, dass dadurch die Blindheit von den Nationen weichen würde und sie alle in das Königreich Gottes strömen würden.

Israel wünschte sich, das Haupt der Völker der Welt zu sein und das Wort Gottes würde von Jerusalem ausgehen.

Die ganze Welt würde unter der Herrschaft des Messias aufatmen und Israel würde nun endgültig seiner Berufung gerecht werden.

Niemand in Israel dachte auch nur im Traum daran, dass noch eine 2000 Jahre dauernde Übergangszeit folgen würde, bis die Vollzahl der Nationen das Evangelium gehört hatten. Erst danach sollte das messianische Zeitalter beginnen.

Apostelgeschichte 10.13-16: Und eine Stimme erging an ihn: Steh auf, Petrus, schlachte und iss! Petrus aber sprach: Keineswegs, Herr! Denn niemals habe ich irgendetwas Gemeines oder Unreines gegessen. Und wieder erging eine Stimme zum zweiten Mal an ihn: Was Gott gereinigt hat, mach du nicht gemein! Dies aber geschah dreimal; und das Gefäß wurde sogleich hinaufgenommen in den Himmel. 


Die ersten Heiden kommen zum Glauben. Mit dem Entstehen des Neuen Bundes fingen Juden und Nationen an, den einen neuen Menschen und den Leib des Messias zu formen.
Mitte des zweiten Jahrhunderts nachchristlicher Zeit verloren die meisten Menschen in den Nationen das Verständnis für die fortdauernden Gaben und Berufungen im Volk Israel.
Folgende Fragen wurden und werden immer wieder gestellt:

Wenn doch die ganze Kirche ein Königreich von Priestern ist, was ist dann noch von der priesterlichen Rolle übriggeblieben, die Gott der Vater der Nation Israel gegeben hatte?
Ist der gläubige Überrest Israels, die jüdischen Gläubigen an Jesus, sind sie Teil dieser Berufung?

Was macht den Unterschied der Berufung Israels aus, wenn man an Jesus Christus gläubig geworden ist?

Viele Christen behaupten, dass die Berufung Israels aufgehört habe durch die neu entstandene Kirche Jesu Christi und den Neuen Bund. Sie haben den Begriff „Israel“ von dem ethnischen Volk Israel weggenommen und der Kirche gutgeschrieben.

Andere haben behauptet und behaupten immer noch, dass selbst wenn da noch eine Berufung ist, dass aber die Jesus gläubigen Juden daran keinen Anteil haben. Was natürlich in krassem Gegensatz zur apostolischen Lehre steht.

Wo sind Juden und Nationen gleich und wo unterscheiden sie sich? Wo ist die Priesterschaft von Nationen und Juden gleich und wo ist sie unterschiedlich?

Zuerst also beschäftigen wir uns mit der fortdauernden Berufung Israels als Volk Gottes. Und das, obwohl die große Mehrheit des Volkes nicht an Jeschua gläubig ist.
Selbst im Unglauben können die Juden nicht anders als durch ihre Existenz die Wahrheit der Schrift zu bezeugen. Vor allem die Wahrheit der Torah.

In der völligen Zerstreuung in der Diaspora hat sich die Schrift exakt erfüllt.

3.Mose 26 und 5.Mose 28, wo Segen und Fluch über Israel ausgesprochen werden, beweisen das. Welche Nation außer der jüdischen hat in all den Jahrhunderten in der Diaspora überlebt, ohne Assimilierung und ohne Untergang.

Dies ist ein Beweis, der nicht zu widerlegen ist. Und der die Welt verantwortlich macht gegenüber dem Wort Gottes. Israels Leiden in der Geschichte passt genau in das Bild und auch die Aussage Jesu, dass die Heiden Jerusalem zertreten würden.
Gott gab Zeiten der Gnade, aber er ließ auch den gnadenlosen weltweiten, satanischen  Antisemitismus zu.

Aber gleichzeitig war das Verhalten der Kirche und der Nationen, in denen sich Juden aufhielten ein göttlicher Test, und ein Gericht über die Völker.

1.Mose 12.3: Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde! 

Dieses Grundgesetz gilt nach wie vor. Alle Nationen werden daran gemessen, wie sie die Juden behandelt haben. Die Rückkehr des jüdischen Volkes in das Land Israel, ohne dass die Mehrheit des Volkes an Jesus als Messias glaubt, ist wiederum ein wichtiger Indikator für die Wahrheit des Wortes Gottes. Nie in der Geschichte der Völker ist ein Volk nach so vielen Jahren in der Verbannung in sein Land zurückgekehrt.

Sacharja 12.10: Aber über das Haus David und über die Bewohnerschaft von Jerusalem gieße ich den Geist der Gnade und des Flehens aus, und sie werden auf mich blicken, den sie durchbohrt haben, und werden über ihn wehklagen, wie man über den einzigen Sohn wehklagt, und werden bitter über ihn weinen, wie man bitter über den Erstgeborenen weint.


Hier wird gesagt, dass die Juden in ihr Land zurückkehren, bevor sie sich zum Messias bekennen.

Hesekiel 37 geht sogar zurück zu den Juden nach dem Holocaust: Trockene Knochen ohne jedes Leben. Aber der Vater stellt sie als Nation wieder her, bevor er seinen Heiligen Geist ihnen als Volk gibt.

In all diesem, der Zerstreuung, der jüdischen Geschichte, der Wiederherstellung des Landes, der Rückführung aus allen Himmelsrichtungen, erkennen wir die Gaben und Berufungen Gottes – wie sie fortdauern trotz der Gemeinde Jesu und wie sie Zeugnis geben von der Wahrheit des Wortes Gottes.

Der fortdauernde jüdische Lebensstil mit Sabbat und den Festen des Herrn ist immer noch ein Bild der Erlösung und der geistlichen Wahrheit zum Segen und Verständnis für die Welt.
Man mag einwenden, dass Israel selbst über die wahre Bedeutung der Feste wegen seines Unglaubens nicht richtig informiert ist – und das ist wahr.

Trotzdem sind die Bilder für die Welt gültig und wertvoll. Auch bei vielen biblischen Filmen sind die Hauptdarsteller weit davon entfernt, selbst an die Bibel zu glauben. Dennoch sind es großartige Filme und Menschen werden durch solche Filme zum Glauben an Jesus geführt.
Die meisten orthodoxen Juden glauben an die hebräischen Schriften – auch wenn sie längst nicht alles verstehen, was dort über Jesus gesagt wird. Viele grundlegende Bedeutungen der Schrift werden im Leben dieser jüdischen Menschen reflektiert.

Die Berufung Israels ist unwiderruflich und dauert deshalb an.

Eine der Hauptberufungen Israels ist das für bittende Element für die Nationen. Gilt diese Berufung weiter trotz des Unglaubens an Jesus? Ja, denn das Wort Gottes kommt nicht leer zurück, ob es im Glauben oder Unglauben ausgesprochen wird.

Allerdings wird mit dem Glauben an Jesus, den Messias eine ungleich größere für bittende Kraft in das jüdische Leben kommen. Dem Willen Gottes entsprechend ist Israel eine stellvertretende  Nation unter allen Nationen. Sie vertritt den Gott der Bibel und seinen Messias. Die Gemeinde Jesu ist die Vertreterin aller Nationen. Bevor Jesus das zweite Mal die Erde berührt, muss ein entsprechender Teil jeder Nation für das Evangelium gewonnen werden.

Matthäus 24.14: Und dieses Evangelium des Reiches wird gepredigt werden auf dem ganzen Erdkreis, allen Nationen zu einem Zeugnis, und dann wird das Ende kommen.

Wird Jesus dann kommen? Nein! Zuerst muss die Priesternation Israel den Herrn Jesus mit folgenden Worten einladen und willkommen heißen:

Matthäus 23.39: denn ich sage euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht sehen, bis ihr sprecht: "Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn!" 

Der gläubige Rest Israels, der noch jüdisches Leben lebt und Teil der jüdischen Nation Israel ist, ist der Beweis dafür, dass Gott seinen Bund mit der Nation Israel als Ganzes fortführt.
Der gerettete Überrest Israels, die jüdischen Gläubigen an Jesus den Messias, die leben das Bild aus, was jüdisches Leben bedeutet mit dem vollen Verständnis der Erfüllung in Jesus. 
Nur die messianischen Juden in ihrer Glaubens- und Geistesfülle, können die für bittende Bedeutung jüdischen Lebens in Jesus ausdrücken.

Was über die Nation Israel gesagt wurde, das gilt auch für die messianischen Juden. Die jüdischen Nachfolger Jesu sind Teil des Staates Israel und sind gleichzeitig Teil des Leibes Jesu, des Neuen Menschen, der Gemeinde. 

Sie werden also mit der Gemeinde entrückt. Das sind heute nach meiner Schätzung etwa 1 bis 2 Millionen Menschen.

Der jüdische Gläubige an Jesus hält durch sein jüdisches Leben das Schriftverständnis von der Berufung Israels aufrecht.

Wichtig: Der jüdische Nachfolger Jesu, der aber bewusst Jude bleibt und nicht in eine christliche Kirche geht und dabei seine jüdische Identität verliert, ist der Beweis für die Fortdauer der Gaben und Berufungen der Nation Israels als Ganzes.

Römer 11.5: So ist nun auch in der jetzigen Zeit ein Rest nach Auswahl der Gnade entstanden.

Paulus benutzt sein eigenes Jüdisch sein als Beweis dafür, dass Gott Israel nicht verworfen hat. Vielmehr ist da ein gläubiger Überrest.

Wenn da eine gerechte Minderheit ist, dann ist durch sie das Ganze geheiligt.
Auch Römer 11.16-24 macht nur Sinn, wenn jüdische Nachfolger Jesu ein jüdisches Leben führen. Wenn ein jüdischer Jesus Jünger den Sabbat feiert dann  kommt dem eine andere Bedeutung zu, als wenn ein traditioneller Jude Sabbat feiert. Denn dem fehlt das rechte Verständnis.

Umgekehrt: Wenn ein jüdischer Jesus Jünger dagegen das jüdische Leben verlässt, dann drückt er damit aus, das Israel biblisch keine Bedeutung mehr hat und dass er nicht mehr Teil der jüdischen Nation ist.

Auf dem Apostelkonzil in Apostelgeschichte 15 erklärte Jakobus, dass die Nationen Christen frei sein sollten von jüdischen Riten. Aber er ordnete an, dass die Torah, die 5 Bücher Mose, weiter gelesen werden sollten in den Gottesdiensten.

In Vorbereitung ist ein II. Jerusalem Konzil, wo die jüdischen Nachfolger Jesu davon befreit werden, in eine christliche Gemeinde einzutreten.

Fest steht: Immer noch hat jüdisches Leben diese drei Hauptbedeutungen:
Zeichen der Erlösung und der geistlichen Wahrheit Prophetische Aktion für das, was noch kommt. Für bittende Aktivität für die Errettung der Welt. Die ganze Nation Israel wird eines Tages in der Gemeinde Jesu sein und dennoch die Nation Israel bleiben.

Messianische Juden spielen eine notwendige Rolle, denn im Römerbrief heißt es, dass zuerst nur ein Überrest, dann aber ganz Israel gerettet wird.

So ihr Lieben: Jetzt kennt Ihr die bleibende Berufung Israels. Seit ganz herzlich gesegnet.
 
 
 
  
 
   
 

 

75.) Lieben, was Gott liebt.

Ihr Lieben,

  beginnen wir mit einer Bibelstelle:


Psalm137.5-6: Wenn ich dich vergesse, Jerusalem, so werde vergessen meine Rechte! Es klebe meine Zunge an meinem Gaumen, wenn ich deiner nicht gedenke, wenn ich Jerusalem nicht zu meiner höchsten Freude erhebe!

Wie ein glitzernder Diamant liegt die Stadt Jerusalem auf den judäischen Hügeln im geographischen Mittelpunkt der Erde.
Kaum eine Nachrichtensendung vergeht, bei der nicht Jerusalem an prominenter Stelle erwähnt wird. Es sieht so aus, als wenn das Schicksal der ganzen Welt mit dem Leben dieser einzigartigen Stadt verbunden ist.
Seit der Erwählung Abrahams etwa 2000 v. Chr. geschahen im Land Kanaan, das später Erez Israel und noch später Palästina genannt wurde, die zentralen Ereignisse der Welterlösung.
Dies ist die Bühne Gottes, auf der vor den Augen der ganzen Menschheit die Pläne des Reiches Gottes Gestalt annehmen.

Jeder, der will, kann es erkennen.
In Israel treffen die prophetische Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zusammen. Und bibelgläubige Christen wissen mehr als die bestinformierte Nachrichtenredaktion der Welt.
Wer seine geistlichen Ohren und Augen offenhält, merkt wie in Israel die entscheidenden Weichen gestellt werden für die verheißene Erlösung des Gottesvolkes und der ganzen Welt.
Das Leben pulsiert im ganzen Land. Der Feigenbaum ist 70 Jahre alt geworden, er treibt Blätter und zeigt an, dass der Sommer nahe ist. Und dass die Erlösungsabsichten Gottes kurz vor dem Abschluss stehen.

Lukas 21.29-33: Und er sprach ein Gleichnis zu ihnen: Seht den Feigenbaum und alle Bäume! Wenn sie schon ausschlagen, so erkennt ihr von selbst, da ihr es seht, dass der Sommer schon nahe ist. So erkennt auch ihr, wenn ihr dies geschehen seht, dass das Reich Gottes nahe ist. Wahrlich, ich sage euch, dass dieses Geschlecht nicht vergehen wird, bis alles geschehen ist. Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen.

Als ich den Boden Israels das erste Mal berührte, fühlte ich auf einzigartige Weise die Nähe Gottes und als ich Jerusalem sah und dort wohnte, fühlte ich mich sicher und glücklich wie nie zuvor.

Wenn man die Bedeutung Jerusalems und die Einzigartigkeit des Landes und des Volkes Israel aus der Sicht der Bibel betrachtet, dann versteht man schlagartig den Kampf um die Stadt Jerusalem und die Einwanderung tausender Juden aus allen Teilen der Welt, die Wiederbesiedlung von Judäa, Samaria und Galiläa.

Und die Entwicklung des Staates Israel.
Israel ist nach Gottes Willen ein Volk, das abgesondert wohnt und sich nicht zu den Nationen rechnet.

4.Mose 23.9: Denn vom Gipfel der Felsen sehe ich es, und von den Höhen herab schaue ich es; siehe, ein Volk, das abgesondert wohnt und sich nicht zu den Nationen rechnet.

Israel war schon von allem Anfang an von den Nationen geschieden, und hat eine einzigartige göttliche Bestimmung. Manche sprechen von Gottes Uhrzeiger. Gott selbst spricht zärtlich von seinem geliebten, erstgeborenen Sohn.

Diese Einzigartigkeit ist jedem ohne weiteres ersichtlich, der mit den Augen des Herzens sehen kann, weil er sich zu Christus bekehrt hat. Man versteht sehr schnell, warum Israel in einer zunehmend feindlichen Welt um sein Überleben kämpft.

Was ist der Grund, dass diese kleine Nation mit ihren 7,2 Millionen jüdischen Menschen, deren Land weniger als 1% der Erdoberfläche ausmacht, solch einen riesigen Stein des Anstoßes ausmacht?

Warum ist Jerusalem das am heftigsten umkämpfte Stück Land auf der ganzen Erde?
Die ganze Erde gehört dem Herrn – aber Israel bezeichnet er als „mein Land“ und Jerusalem als „meine Stadt“.

Jerusalem hat nicht die Größe New Yorks, nicht die Eleganz von Paris oder Rom, und nicht die Geschäftigkeit von London oder Berlin. Aber die Stadt hat eine Ausstrahlung, einen Glanz, eine Herrlichkeit, an die keine andere Stadt herankommt. Ihr Schmuck ist ihre Salbung, ihre geistliche Attraktivität.

Die Einzigartigkeit Jerusalems liegt in der Tatsache begründet, dass Gott diese Stadt erwählt hat, die Hauptstadt seines Reiches auf dieser Welt zu sein.

Was in der Herrschaft von König David vor mehr als 3000 Jahren schon angeklungen ist, wird sich in der Herrschaft von Jesus Christus in aller Kürze vollenden.

Von seinem Thron in Jerusalem aus wird der Herr der Herren, der König aller Könige über die Welt und die Nationen herrschen. Und die Menschen werden nach Jerusalem kommen, um Jesus zu huldigen.

Deshalb hat Jerusalem jetzt schon eine Salbung, eine Hoffnung auf Erlösung und auf Herrlichkeit, die keine andere Stadt auf der Erde hat.

Jerusalem liegt 700 bis 800 Meter hoch: Deshalb spricht man davon, nach Jerusalem hinaufzugehen. Aber die eigentliche Erhöhung Jerusalems ist eine geistliche.
Unter allen Städten der Welt gilt sie als die Heilige Stadt (Jesaja 52.1), die Stadt des großen Königs, (Matthäus 5.35), Gegenstand der Liebe Gottes (Psalm 87.1-3).

An und in Jerusalem können wir lernen zu lieben, was Gott liebt.
Gott lieben, heißt so viel wie uns ganz nach ihm richten in allem und uns mit seinen  Absichten zu identifizieren. Die Furcht des Herrn bringt uns dazu, Böses zu hassen.
Gott lieben bedeutet aber auch, das zu erwählen, woran er Freude hat und das als Wonne zu erachten, was er angeordnet hat. Das zu lieben, was er liebt.

Die Haltung Gottes zu Jerusalem kommt unter anderem in Psalm 87.1-2 vor:

Psalm 87.2 -3: Der HERR liebt die Tore des Zion mehr als alle Wohnungen Jakobs. Herrliches ist über dich geredet, du Stadt Gottes.

Natürlich können wir einwenden, dass wir nach dem himmlischen Jerusalem Ausschau halten, schließlich haben wir ja ein Bürgerrecht im Himmel.
Das ist richtig, aber: das bedeutet ja nicht, dass Gott der Vater seine Pläne mit dem natürlichen Jerusalem aufgegeben hat. Oder dass er das natürliche Jerusalem aus seinen Plänen gestrichen hat. Gottes prophetisches Reden sagt etwas ganz  anderes.

Das natürliche Jerusalem wird immer mehr in den Mittelpunkt rücken und seine herausragende Bestimmung im 1000 Jahre dauernden Reich des Messias erlangen.
Zwar wird Jerusalem zertreten werden, bis die Zeiten der Nationen erfüllt sein werden. Aber am Ende wird Jerusalem wieder seine Stellung der Ehre und der Herrlichkeit erlangen.
Jesus wird bei seiner Wiederkunft auf dem Ölberg erscheinen und von Jerusalem aus die Erde regieren. Jerusalem ist die Nahtstelle, die genau zwischen dem Zeitalter der Rebellion und dem Zeitalter der messianischen Herrschaft liegt.

Wenn wir Gott loben und preisen, dann sollten wir Jerusalem, das Land Israel und den Staat Israel in diesen Lobpreis miteinbeziehen.

Psalm 102.14 -17: Du wirst aufstehen, wirst dich Zions erbarmen. Denn es ist Zeit, ihn zu begnadigen, denn gekommen ist die bestimmte Zeit. Denn deine Knechte haben Gefallen an seinen Steinen, sie haben Mitleid mit seinem Schutt. Die Nationen werden den Namen des HERRN fürchten, alle Könige der Erde deine Herrlichkeit. Denn der HERR wird Zion aufbauen, er wird erscheinen in seiner Herrlichkeit.

Woran zeigt sich Gottes Barmherzigkeit und Güte? An der Staatsgründung 1948, den gewonnenen Kriegen, dem wirtschaftlichen Aufschwung, der Vereinigung Jerusalems 1967, die Rückkehr von 7,2 Millionen Juden aus der Zerstreuung. Wenn Gott für Israel, die Juden, und Jerusalem ist – können wir uns erlauben, eine andere Haltung einzunehmen?
Wir sollten Jerusalem und Israel Heil und Segen wünschen, dafür beten und uns nach Kräften dafür einsetzen. Der vollkommene Friede kommt erst, wenn Jesus wiedergekommen ist.

Psalm 122. 6-9: Erbittet Heil für Jerusalem! Ruhe sollen die haben, die dich lieben! Heil sei in deinen Festungswerken, sichere Ruhe in deinen Palästen. Wegen meiner Brüder und meiner Freunde will ich sagen: Heil sei in dir! Wegen des Hauses des HERRN, unseres Gottes, will ich dein Bestes suchen.

Wenn wir wirklich das lieben wollen, was unser Vater Gott liebt, dann darf der Blick auf die jüdische Kultur und auf jüdische Lebenswelten nicht verstellt sein, nicht beeinträchtigt, nicht überlagert sein von Bildern, von Vorurteilen aus antijüdischen, antisemitischen, antiisraelischen Zusammenhängen.

Diese Bilder müssen erst beiseite geräumt werden, bevor wir ganz und gar durchdringen können zu dem, was unser Himmlischer Vater liebt.
Wir möchten, dass unsere Leser es sich nicht leicht machen. Sondern bei jedem Satz, bei jedem Witz, bei jedem Klischee über Juden und Israel wach sind und wach bleiben. Und spüren, wohin ihre Gedanken am Ende führen.

Wir möchten, dass unsere Internetbesucher sich in einen Dialog mit ihren eigenen Gedanken und Vorstellungen begeben, aber auch in einen vorsichtigen Dialog mit anderen, um herauszufinden, ob wir frei sind von Vorurteilen und schnellen Festlegungen: Besucher, die wissen möchten, wie Antijüdisches entsteht und sich in unseren Köpfen festsetzt. Und wie die Köpfe davon zu befreien sind. Wenn wir konsequent sind, können wir am Ende das lieben, was unser himmlischer Vater liebt.
In diesem Sinne segne ich Sie von ganzem Herzen.
 

74.) Du nimmst es in den Mund und veränderst die Welt! 


Ihr Lieben,

Viele Menschen in Deutschland haben Angst in diesen Tagen. Viele gehören zu denen, die sich ausgegrenzt, an den Rand gedrängt und bedroht fühlen.

Asylbewerber, Flüchtlinge, Behinderte, Bettler, Obdachlose, Alte, Kranke, Schwache: Viele leben mit der Furcht. Die Furcht, nicht mehr als Person wahrgenommen zu werden – sondern nur stellvertretend für ein Bild da zu stehen: Schmarotzer!

Von den sozialistischen Idealen der Solidarität mit den Schwachen, der freiheitlichen Ordnung, der Menschenrechte und Toleranz ist offenbar nicht viel geblieben.

Stattdessen werden mit Bildern Stimmungen erzeugt in den Schlagzeilen der Boulevardpresse, zwischen den Zeilen einer Politikerrede, auf den Schulhöfen, im geheimen Einverständnis der Benutzer von U-Bahn und S-Bahn, die wegsehen wie auf Kommando, wenn doch Zivilcourage gefordert wäre.

Stimmungen sind undeutlich. Sie nisten sich ein, wo sie können.

Bilder von anderen Menschen sind ungenau – zwangsläufig. Sie stellen sich vor die wirkliche Erfahrung, verstellen sie oft.

Die Zahl brutaler Übergriffe von Neonazis und rechtsradikalen Skinheads und linken Schlägertrupps auf Personen, die ihrem Feindbild zugeordnet  werden, bleibt auf hohem Niveau oder nimmt zu.

Die feigen Dulder und Wegseher sind in der wichtigsten Rolle und werden von den Betroffenen mit „Sie“ oder „Die“ betitelt. 

Dabei wird klar, dass der Bodensatz antijüdischer, antisemitischer und vor allem durch Politiker des linken Spektrums herbei geredeten antiisraelischen Einstellungen nach wie vor präsent ist. Die Gefahr von Ausschreitungen ist akut. Und: Die antisemitische Verblendung färbt auf den Umgang mit anderen Minderheiten ab: Das antisemitische Stereotyp, überliefert, eingeübt, eingelernt wie kein anderes, liefert die Munition und den Stoff für alle anderen Vorurteile.

Alle, die mit der Aufklärung der Bevölkerung befassten Leute müssen sich jetzt fragen lassen, ob ihre Bemühungen nicht doch vergeblich waren.

Die Juden selbst leben teils auf gepackten Koffern in der Hoffnung, dass die Demokratie heute die Kraft hat, der Herausforderung die Stirn zu bieten. Nicht nur in Deutschland, auch in Frankreich, Belgien und sonst wo in Europa.

Ob wir vom religiösen, christlichen Antijudaismus der frühen nachchristlichen Jahrhunderte, oder dem seit 1880 erkennbaren modernen Antisemitismus oder dem seit etwa 1967 registrierten Anti Israelismus reden – wir wollen an die Mechanismen herankommen, unter denen sich Stereotypen und Vorurteile entwickeln können.

Antisemitismus ist kein Problem der Juden, keine Einstellung, die sich aus der jüdischen Geschichte oder aus der jüdischen Religion erklären ließe. Hier muss ich mich wiederholen.

Der Antisemitismus ist das Problem, die Krankheit der Antisemiten. Es kann auch die ergreifen, die sich sicher und überlegen fühlen.

Hauptkennzeichen: Der antijüdische Apparat kann überall und jederzeit aktiviert werden. Durch Erzeugung von Stimmungen, durch die Verbreitung von Bildern – schleichend, nachhaltig, und giftig.

Das Durcheinander von Einstellungen und Denkweisen, Wunsch- und Schreckbildern, die vollkommen unabhängig von der Realität jüdischen Lebens, jüdischer Geschichte und Kultur existieren und weitervermittelt werden.

Es verfügt auf der Ebene der Projektion, der Einbildung und Phantasie über eine innere Systematik, die wir bloßlegen müssen.

Der Versuch, antisemitische, antiisraelische Stereotype darzustellen und zu analysieren, erfordert zunächst einmal die Bereitschaft, die innere Logik solcher Denkweisen nachzuvollziehen und wenn möglich zu verstehen.

Es gilt herauszufinden, wie das Gemisch aus Vorurteilen, Feindbildern, Schutzbehauptungen und freien Erfindungen sich entwickelt hat: Im Klartext: Wie werden aus Bildern Feindbilder.

Das christliche Erbe bildet den Grundstock, die Ausgangsbasis solcher Gegenüberstellung.

Johannes 8. 42-47: Jesus sprach zu ihnen: Wenn Gott euer Vater wäre, so würdet ihr mich lieben, denn ich bin von Gott ausgegangen und gekommen; denn ich bin auch nicht von mir selbst gekommen, sondern er hat mich gesandt. Warum versteht ihr meine Sprache nicht? Weil ihr mein Wort nicht hören könnt. Ihr seid aus dem Vater, dem Teufel, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun. Jener war ein Menschenmörder von Anfang an und stand nicht in der Wahrheit, weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben. Weil ich aber die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht. Wer von euch überführt mich einer Sünde? Wenn ich die Wahrheit sage, warum glaubt ihr mir nicht? Wer aus Gott ist, hört die Worte Gottes. Darum hört ihr nicht, weil ihr nicht aus Gott seid. 

Dieser Bibelabschnitt soll stellvertretend stehen für alle biblischen Aussagen über die Juden. 

Wir verzichten dabei auf eine gründliche Exegese und beschränken uns auf gängige Fehldeutungen, soweit sie mit dazu beitrugen, die antijüdische, antisemitische Sprache zu rechtfertigen.

Dieser Bibelabschnitt ist kein kollektives Urteil über alle Juden oder Israelis. Wir wissen, dass in mehreren grandiosen Erweckungszeiten zwischen 1970 und 2010 sich hunderttausende von Juden in aller Welt und vor allem in den USA, Russland und Lateinamerika zu Jesus Christus bekehrt haben.

Als messianische Juden befinden sie sich nicht in christlichen Kirchen und Gemeinden, sondern sie dienen in messianischen Synagogen in USA, Russland, Deutschland und weiteren Ländern dem Herrn Jesus Christus und unserem Himmlischen Vater. Und sie leben ihr Jüdisch sein weiter aus.

Johannes 8.42-47 hat nichts mit Antisemitismus, Antiisraelismus, Antijudaismus zu tun. Der hier redet, ist selber Semit und Jude und derselbe, der an dem Satz festhält: „Das Heil kommt von den Juden.“ (Joh.4.22)

Johannes 8.42-47 ist ein Buß- und Weckruf zum Heil an die damaligen Juden.

Johannes 8.42-47 bringt keine Vorherbestimmung zum Ausdruck, als seien die Gegner Jesu in alle Ewigkeit dazu verdammt, Teufelskinder zu sein.

Vielmehr geht Jesus davon aus, dass sein hartes Wort Buße und Umkehr bewirken kann. Jeder Mensch kann sich allein durch Jesus aus der Teufelszugehörigkeit befreien.

Einige unserer Leser denken vielleicht, dass hier eine mythologische Sprache benutzt wird und dass der Teufel in Wirklichkeit gar nicht existiert.

Doch der Teufel ist real. Wir haben die Wahl zwischen Jesus, dem Messias und Satan.

Jesus sagt seinen Landsleuten ganz klar: „Satan ist ein Lügner von allem Anfang an. In ihm ist keine Wahrheit, denn er will sein wie Gott. Das geht aber nicht, denn auch Satan ist ein Geschöpf Gottes. Er hat sich als Vater der Lüge einen Namen gemacht. Und er ist ein Mörder von Anfang an. Der Teufel will alles durchkreuzen, was Gott will und macht.“

Lüge ist das Wesen von Satan. Er hat mit Adam und Eva angefangen zu lügen und er hört nicht eher auf damit, bis Gott ihn vernichtet.

Sein Hauptinteresse gilt der Vernichtung aller Juden und Israelis. Denn wenn es ihm gelingt, Israel und die Juden zu vernichten, kann er den Vater im Himmel als Lügner hinstellen.

Also können wir schlussfolgern, dass aller Antisemitismus, Antijudaismus und aller Antiisraelismus sowie die Sprache und Bilder der Judenfeindschaft auf Satan zurückzuführen sind.

Er, Satan, baut unaufhörlich auf Vorurteile, formt Demagogen in seinem Sinne, entwickelt Sprachstrategien, die das menschliche Bewusstsein soweit verändern, dass am Ende die Sprache des Antisemitismus  dabei herauskommt.

Die Sprache, mit der die Juden zu allen Zeiten beschimpft und verleumdet , beleidigt und diskriminiert werden und wurden, mit deren Hilfe man ihnen immer und überall Gewalt antun kann, besteht in erster Linie aus Polarisierung, Schwarz/Weiß/Zeichnungen und Abwertung.

Dann folgt: überzeugen und überreden. Also scheinbar durch Sachinformationen und Wissen den Wissensstand der Angesprochenen verbessern wollen. Sie wollen überreden und lösen deshalb regelmäßig starke Emotionen aus.

Sie versuchen unentwegt Einfluss zu nehmen und zwar auf Einstellungen und Meinungen. Gefühl und Stimmung werden herausgefordert.

Predigten und Romane eignen sich, historische Judenbilder zu vermitteln. Sie wollen die Adressaten in bestimmter Weise beeinflussen und auf Zustimmung der Angesprochenen wird konsequent hingezielt.

Die antijüdischen Inhalte, die Vorurteile und Pseudoargumente, die entweder jeglicher realen Grundlage entbehren wie die Beschuldigungen wie Ritualmord und das Trinken von Menschen- und vor allem von Christenblut. 

Oder Fehlurteile wie Wucherer und Gottesmörder konnten und können bei gutem Willen zu jeder Zeit als Lüge entlarvt werden.

Die hier nur angedeuteten widerlichen Verunglimpfungen alles Jüdischen finden ihren gegenwärtigen Höhepunkt in der Kritik eines Teils der deutschen politischen Klasse, die immer wieder behauptet, dass Israel seine arabisch-palästinensischen Nachbarn betrügt, ihnen das Wasser abgräbt, ihren Müll über ihnen ausschüttet und sogar unschuldige Kinder an der Grenze zu Gaza ermordet.

Die boshaftesten Nazilügen feiern fröhliche Urstände.

Doch richtig bleibt: Israel, auf der ganzen Welt allein wegen seiner Existenz verurteilt, ist im biblischen Kontext auf dem sicheren Weg, der Kopf der Nationen zu werden. Die Leiternation unter ihrem Messias Jesus Christus. Israel und die Juden in aller Welt.


73.)  Die Entwicklung des Judentums!

Ihr Lieben,

Die Juden kamen schon mit den Römern nach Europa und in andere Teile der Welt. Das heißt: im ersten und zweiten nachchristlichen Jahrhundert.

In der Fremde mussten sie mit den Sitten und Gebräuchen der Gastländer zu Recht kommen. Alles war anders, als in Israel. Und sie mussten ihre eigenen Traditionen und ihre Religion bewahren, wenn sie nicht durch Angleichung an die jeweiligen Gastländer untergehen wollten.

Der Glaube an den einen Gott, der zu ihrem Stammvater Abraham gesprochen hatte und die vielen Riten und Gebräuche, die sie im Laufe der Zeit von ihren geistlichen und weltlichen Vorfahren übernommen hatten.

Zur Blütezeit des Römischen Reiches in den ersten Jahrhunderten nach Christus entstanden jüdische Gemeinden in Wien, Worms, Trier, Speyer, Regensburg, Mainz, Köln, Augsburg.

Und sofort begannen Anfeindungen, Ausgrenzungen, Erschwernisse und Verfolgungen.

Der einzige Grund: Die Andersartigkeit der Juden.

Im Jahre 354 n. Chr. verkündete der Kirchenvater Augustinus, dass die Juden zwar der Beweis für die Existenz Jesu Christi seien, dass sie sich aber den Christen unterordnen müssten.

Im 6. und 7. Jahrhundert n. Chr. dürfen die Juden noch teilweise am gesellschaftlichen Leben ihrer Umgebung teilnehmen. Doch das änderte sich bald.

Sie werden immer öfter gezwungen, sich zwangstaufen zu lassen oder sich der Gefahr auszusetzen, des Landes verwiesen zu werden.

Da die Juden fast überall in der Minderheit waren, blieben sie meistens nach außen hin schwach. Sie standen ja einer Mehrheit von Andersdenkenden gegenüber.

Als Fachleute genossen sie in vielen Berufen hohes Ansehen. In ihrem schwierigen Versuch, integriert zu werden und doch ihre Tradition zu erhalten, wurden sie nur selten von ihrer Umgebung verstanden.

Im 4. nachchristlichen Jahrhundert wurde Europa christlich. Durch ein Dekret von Kaiser Konstantin dem Großen. Am 18. Oktober 321 n. Chr. hatte Kaiser Konstantin zudem angeordnet, die Juden als Staatsfeinde zu deklarieren.

In verschiedenen Konzilen – das sind wichtige Entscheidungskonferenzen der Kirchenoberen – beschloss die christliche Kirche, die Juden auszugrenzen und den Übertritt zum Judentum unter Todesstrafe zu verbieten.

Es begann eine Zeit schlimmer menschlicher und rechtlicher Degradierungen für die Juden. Vom 31. Januar 439 n. Chr. an darf kein Jude mehr ein öffentliches  Amt bekleiden.

Die Diskriminierung der Juden nimmt weiter zu – unterschiedlich zwar – aber überall in Europa. Deutschland war in viele kleine Fürstentümer aufgeteilt: Und in vielen wurden die Juden zum Sündenbock für alles und jedes abgestempelt.

Wann immer auf irgendeine Weise sich eine Krise ereignete, versuchte man die Emotionen der Menschen in Richtung auf die Juden zu steuern und zu entladen.

Viele Juden arbeiteten als Geldverleiher und wurden oft als geldgierig, geldhungrig  und herzlos abgestempelt.

Höhepunkt war die Ermordung von annähernd 20.000 Juden zur Zeit der Kreuzzüge im 10. Und 11. Jahrhundert.

Durch berufliche Diskriminierung, verbunden mit Wohnen in Ghettos und Kennzeichnung durch besondere Kleidung begann ein unbeschreiblicher Degradierungsweg der europäischen Juden.

Zwangstaufe, Vertreibung oder Tötung waren gängige Verfolgungsmethoden, vor allem der Inquisition, die 1231 als päpstliche Behörde in Spanien eingerichtet wurde.

Die christliche Kirche spielte eine mehr als grausame, verwerfliche Rolle. Die Begründung des Judenhasses findet sich in den Lehren der Kirchenväter, vor allem von Augustinus. Thomas von Aquin brachte im 13. Jahrhundert die Variante, dass man die Juden nicht zwangstaufen sollte, weil sie ohnehin schon zu ewiger Knechtschaft durch die Kreuzigung Jesu verurteilt seien.

Im römischen Laterankonzil von 1215 wurde unter der Leitung von Papst Innozenz III. beschlossen, die Juden öffentlich zu kennzeichnen. Sie sollten ferner von aller Gemeinsamkeit mit Christen ausgeschlossen werden und jede Freizügigkeit sollte ihnen untersagt werden.

Im Hochmittelalter kamen geradezu absurde Gerüchte auf über Hostienschändung durch Juden, Ritualmorde an christlichen Kindern und der Vorwurf der Brunnenvergiftung, der als Auslöser der Pestepedemie  gewertet wurde.

Stellvertretend soll Frankfurt/Main für viele Städte in West- und Mitteleuropa als Negativ Beispiel erläutert und gewertet werden.

Am 25. Juni 1349 verpfändet Kaiser Karl der IV. die ihm als sogenannte Kammerknechte gehörenden Frankfurter Juden wie eine Sache, die man ins Pfandhaus bringt, an den Stadtrat der Stadt Frankfurt für 15.200 Pfund Heller.

Karl der IV. brauchte Geld. Da er aber offenbar sonst nichts Pfändbares hatte, gab er seine Juden gegen Entgelt weg.

In dem dazu angefertigten Vertrag ließen sich die Vertragsparteien über die Behandlung der Juden aus. Aber zu diesem Zeitpunkt war die Stadt Frankfurt längst nicht mehr unschuldig.

Im Jahre 1241 ist schon die erste Frankfurter Judenverfolgung nachgewiesen: Ein ganz schreckliches Pogrom mit vielen Toten.

Im Jahre 1349 war die Lüge von der Brunnenvergiftung bis nach Frankfurt gekommen. Der Stadtrat hatte sich vertraglich verpflichtet, die Juden gegen Übergriffe zu schützen.

Die Frankfurter hatten sich aber gleichzeitig Straflosigkeit zusichern lassen, wenn den Juden nun doch etwas passierte.

Am 4. Juli verließ Karl der IV. Frankfurt. Am 24. Juli brannte die Frankfurter Judengasse und da auch die Bartolomäuskirche in der Nachbarschaft brannte, hatte man ein perfektes Alibi, eine weitere antijüdische Lüge aufzutischen.

Fast alle Frankfurter Juden kamen bei dieser Gelegenheit um. Wenige konnten sich in Richtung Böhmen in Sicherheit bringen.

In Frankfurt waren die Opfer die Schuldigen.

Gnadenlos plünderten Frankfurter Bürger die Reste der jüdischen Habe. Es endete zudem noch unrühmlicher: Es gab ein Tauziehen zwischen dem Stadtrat, Kaiser Karl IV., und dem Erzbischof von Mainz um das sogenannte Judenerbe.

Ähnlich lief es in anderen Städten.

In dieser Zeit wurden mehr als 200 jüdische Gemeinden vernichtet, tausende von Juden wurden abgeschlachtet, jüdische Kinder wurden zwangsgetauft, und in Klöster gesteckt.

Dennoch siedelten in Deutschland, Frankfurt und anderen Städten, immer wieder Juden. 

Wie konnte es zu diesem nicht enden wollenden Judenhass kommen?

Es gibt nur eine einzige Antwort in folgender Gleichung:

Andersartigkeit+ Behauptung der Minderwertigkeit + Behauptung der ewigen Verdammnis + Behauptung des schlechten Charakters + kirchliche und staatliche Absegnung = Legitimation des Judenhasses.

Simon Wiesenthal hat nachgewiesen, dass jeder Tag im Kalender durch alle Jahrhunderte hindurch ein Tag ist, an dem Unrecht gegen Juden verübt wird. Das war so und das ist so.

Eine weitere aussagekräftige Gleichung:

Falsches Bibelverständnis von Johannes 8.44 + tiefsitzende Vorurteile + Unverständnis für Fremdartiges + Vereinfachung + Überlieferung + Suche nach Sündenbock = Antisemitismus, Antijudaismus, Antiisraelismus!

Zeitweise wetteiferte man darum, judenfrei zu sein. 1492 verkündete Spanien, judenfrei zu sein. Auch England und Portugal. Danach viele deutsche Städte.

Europa mit seinen vielen Kleinstaaten hatte zum Glück für die Juden viele Ausweichmöglichkeiten. Vor allem nach Osten. Zunächst gab es in Polen und Litauen mehr Freiheit für Juden, mehr Sicherheit. Auch in Bulgarien.

Wichtig: In Deutschland hat es immer Juden gegeben. In schwierigen Zeiten wichen sie aufs Land aus. Jiddisch ist zudem ein mittelhochdeutscher Dialekt. Und Glücksburg in Schleswig-Holstein ist eine jüdische Gründung.

Im 16. Jahrhundert konnte man feststellen, dass Juden in Westeuropa keine Rolle mehr spielten. Von 4.5 Millionen waren sie auf 1.5 Millionen reduziert worden. Durch eine Art Völkermord auf Raten. 

Rechnet man die 6 Millionen dazu, die von Hitler Deutschland auf bestialische Weise ermordet wurden, kommt man auf 9-10 Millionen Juden, die allein in Deutschland im Laufe der Geschichte umgebracht wurden. 

Wie gut, dass es heute wieder mehr als 15 Millionen Juden weltweit gibt. 7.2 Millionen in Israel, 7.8 Millionen in der Diaspora, 3 Millionen allein in New York, 3 Millionen in den übrigen USA. Ehre sei Gott in der Höhe.

Die Komponenten des Antisemitismus in Deutschland blieben aber weiter bestehen und entwickelten sich weiter:

Der schlechte Charakter der Juden, ihr scheinbares Streben nach Macht und Einfluss, ihre parasitenhafte Art, ihre ererbte Arroganz, ihr Streben nach Weltherrschaft. 

Ein Bild, das an den edlen deutschen Charakter nicht und niemals heranreicht.

Der Antisemitismus und der Antijudaismus ist mehr als eine Krankheit. Und vor allem nicht die Krankheit von ein paar Verwirrten, Verrückten, leicht Identifizierbaren.

Der Antisemitismus in all seinen Schattierungen ist auch kein Problem der Juden. Auch keine Einstellung, die sich aus der jüdischen Geschichte oder aus der jüdischen Religion erklären ließe.

Der Antisemitismus ist ein Problem der Antisemiten.

Aber auch das sagt sich noch viel zu leicht.

Der Antisemitismus ist ein Übel, das auch die ergreifen kann, die sich sicher und überlegen fühlen. In Situationen der Krise, in der Provokation kann der ganze antijüdische Apparat blitzschnell aktiviert werden.

Ein Übel, das in der Lage ist, Stimmungen zu erzeugen, Bilder zu verbreiten – nachhaltig und giftig.

Das Konglomerat von Einstellungen und Denkweisen, Wunsch- und Schreckbildern, die vollkommen unabhängig von aller Realität jüdischen Lebens, jüdischer Geschichte, jüdischer Kultur existieren und weitervermittelt werden, setzt eine innere Systematik in Bewegung, die wir aufdecken müssen.

Das erstreckt sich auch auf das moderne Israel: Der Anti-Israelismus unserer Tage, wie ihn so manche Nachrichten-sprecher, Kommentatoren und Politiker verbreitet praktizieren, passt absolut in dieses schreckliche Bild.

Wir alle beschreiben unsere Umwelt mit Hilfe von Unterscheidungen. Aber wir müssen uns überlegen, wie aus Bildern Feindbilder werden. Und das ist im Umgang mit Juden und Israel oft, ja sehr oft der Fall. 

 


72.)  Israel - Fakten und Hintergründe.

Ihr Lieben,
Es hat sich herausgestellt, dass eine ganze Anzahl von unseren Lesern falsche Informationen über Israel und die Juden allgemein mit sich herumschleppen und so überhaupt keine Chance haben, die mit Israel zusammen hängenden Fragen richtig zu beantworten.

Aber genau das ist für jeden von uns von grundlegender Bedeutung. Man kann an der einen oder anderen Stelle durchaus eine abweichende Meinung haben – aber im Großen und Ganzen gibt es nur eine einzige gültige Ansicht über die Juden und Israel: Nämlich all das, was die ausführliche und fehlerfreie Bibel dazu sagt. Also lasst uns mit einer Bibelstelle beginnen:

1.Mose 12.1-8: Und der HERR sprach zu Abram: Geh aus deinem Land und aus deiner Verwandtschaft und aus dem Haus deines Vaters in das Land, das ich dir zeigen werde! Und ich will dich zu einer großen Nation machen, und ich will dich segnen, und ich will deinen Namen groß machen, und du sollst ein Segen sein! Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde! Und Abram ging hin, wie der HERR zu ihm geredet hatte, und Lot ging mit ihm. Abram aber war 75 Jahre alt, als er aus Haran zog. Und Abram nahm seine Frau Sarai und Lot, den Sohn seines Bruders, und all ihre Habe, die sie erworben, und die Leute, die sie in Haran gewonnen hatten, und sie zogen aus, um in das Land Kanaan zu gehen; und sie kamen in das Land Kanaan. Und Abram durchzog das Land bis zur Stätte von Sichem, bis zur Terebinthe More. Damals waren die Kanaaniter im Land. Und der HERR erschien dem Abram und sprach: Deinen Nachkommen will ich dieses Land geben. Und er baute dort dem HERRN, der ihm erschienen war, einen Altar. Und er brach von dort auf zu dem Gebirge östlich von Bethel und schlug sein Zelt auf, Bethel im Westen und Ai im Osten; und er baute dort dem HERRN einen Altar und rief den Namen des HERRN an. 


Und:

1.Mose 17. 4-9: Ich, siehe, das ist mein Bund mit dir: Du wirst zum Vater einer Menge von Nationen werden. Und nicht mehr soll dein Name Abram heißen, sondern Abraham soll dein Name sein! Denn zum Vater einer Menge von Nationen habe ich dich gemacht. Und ich werde dich sehr, sehr fruchtbar machen, und ich werde dich zu Nationen machen, und Könige werden aus dir hervorgehen. Und ich werde meinen Bund aufrichten zwischen mir und dir und deinen Nachkommen nach dir durch alle ihre Generationen zu einem ewigen Bund, um dir Gott zu sein und deinen Nachkommen nach dir. Und ich werde dir und deinen Nachkommen nach dir das Land deiner Fremdlingschaft geben, das ganze Land Kanaan, zum ewigen Besitz, und ich werde ihnen Gott sein. Und Gott sprach zu Abraham: Und du, du sollst meinen Bund halten, du und deine Nachkommen nach dir, durch ihre Generationen! Dies ist mein Bund, den ihr halten sollt, zwischen mir und euch und deinen Nachkommen nach dir: Alles, was männlich ist, soll bei euch beschnitten werden; und zwar sollt ihr am Fleisch eurer Vorhaut beschnitten werden! Das wird das Zeichen des Bundes sein zwischen mir und euch. 


Diesen Bund bestätigte der göttliche Vater dem Sohn Abrahams, Isaak, den dieser mit seiner Frau Sarah hatte, und dem Enkel Jakob, der später von Gott Israel genannt wurde.
Der erstgeborene Sohn, Ismael, den Abraham mit der Magd Hagar zeugte und der erstgeborene Enkel Esau, der sein Erstgeburtsrecht an Jakob verkaufte, gingen hierbei jeweils leer aus. Sie konnten und durften diesem Bund nicht beitreten.
 
Ismael gilt als Stammvater der Araber und Esau als Stammvater der Edomiter im heutigen Jordanien.
 
Jakob/Israel  zeugte mit mehreren Frauen 12 Söhne, welche die Stammväter der 12 Stämme Israels wurden.
 
Im Jahre 1706 vor Christus ziehen Jakob und 75 Familienmitglieder wegen einer Hungersnot nach Ägypten, wo sie 430 Jahre lang bleiben, ehe sie Mose von Ägypten nach Kanaan zurückbringt.
 
In Ägypten waren die Israeliten auf über 600.000 Köpfe angewachsen. Die Ägypter behandelten die Israeliten als Sklaven.
 
Mose selbst durfte das Volk nicht nach Kanaan bringen, weil er Gott ungehorsam war. Sein Nachfolger Josua, der die Israeliten insgesamt 25 Jahre anführte, brachte sie in das verheißene Land.
 
Die Regierungsformen in Israel wechselten. Die direkte Gottesherrschaft, die sogenannte Theokratie wurde nach Josuas Tod noch eine Zeit durch sogenannte Richter aufrecht erhalten.
 
Später jedoch wollten die Israeliten genauso menschliche Könige haben, wie die anderen Völker sie auch hatten.
 
Der erste König war Saul, der zweite David, der dritte Salomo. Zu dieser Zeit hatte Israel seine größte Ausdehnung. Nach Salomo kamen ungöttliche Könige an die Macht. Sie bewirkten eine Teilung Israels in ein Nordreich und ein Südreich.
 
Wegen ihrer zunehmenden Gottlosigkeit wurden beide Reiche vernichtet. Das Nordreich im Jahre 722 durch Assyrien und das Südreich kam für 70 Jahre von 606 bis 536 v.Chr. in babylonische Gefangenschaft.
 
Danach durfte ein Teil der Gefangenen nach Judäa und Jerusalem zurück. Auch der zerstörte Tempel wurde aufgebaut.
 
Das Verhalten der Israeliten ihrem Gott gegenüber war sehr wechselhaft, ihre Treue zu Gott und seinem Auftrag an Israel immer nur von kurzer Dauer.
 
Die Weltreiche der Babylonier, der Meder und Perser, der Griechen und Römer wechselten ziemlich schnell und nur das 4. Weltreich der Römer hat auch heute noch Bedeutung.
 
Auch Israel kam mit den jeweils herrschenden Nationen in Berührung:
 
Die Babylonier unter Nebukadnezzar  brachten Israel die 70 jährige Zeit im Exil in Babylon.
 
Die Meder und Perser waren teilweise gläubig und brachten die Juden nach Israel zurück.
 
Die Griechen mit den vier Diadochen als Nachfolger Alexander des Großen brachten Israel ins Zentrum der nahöstlichen  Auseinandersetzungen, die sogar eine Vorschattung der Endzeit mit sich brachte. Und zwar unter Antiochus dem IV. Epiphanes von Syrien. Er war ein Bild für den Antichristen.
 
Unter römischer Besatzung wurde Jesus in Bethlehem geboren und begründete den zweiten, den Neuen Bund mit den Menschen, zuerst mit Israel, das ihn ablehnte, und dann mit den Nationen, was zu einem einzigen, weltweiten Aufbruch, hin  zum Gott der Bibel führte.
 
Dieser Aufbruch endet mit der Entrückung der Gemeinde. Aus dem zweiten Bund zwischen Gott und den Menschen entstand das Christentum. Anders als im ersten Blutbund zwischen Gott und Abraham und Israel, wurde der zweite Blutbund durch das stellvertretende Kreuzesopfer Jesu Christi vollkommen erfüllt.
 
Die ersten Christen waren lauter Juden.
 
Aber die Mehrheit der Juden lehnte Jesus Christus, den göttlichen Messias zu Gunsten ihres überlieferten traditionellen Glaubens ab.
 
Nach mehreren Aufständen gegen die Besatzungsmacht Rom zerstörten die Römer im Jahre 70 n. Chr. und im Jahre 135 n. Chr. Jerusalem völlig und vertrieben die Juden aus ihrem Gott gegebenen Heimatland.
 
Die Juden kamen schon mit den Römern nach Europa und auch in unser Land.
 
In der Fremde mussten sie sich mit den Sitten und Gebräuchen der Gastländer arrangieren und andererseits ihre Tradition und ihre Religion bewahren. Der Glaube an den einen Gott, der zu Abraham gesprochen hatte, stand im Gegensatz zu den vielen Gottheiten, die von anderen Völkern verehrt wurden.
 
So kam es, dass die Juden von Anfang an die ganz „Anderen“, „Verschiedenen“, „Nicht Vergleichbaren“ waren.  In dem schwierigen Unterfangen, integriert zu werden und gleichzeitig ihre Tradition zu erhalten, wurden sie nur sehr selten verstanden.
 
Es entwickelte sich in Europa eine ganz spezielle Sprache der Judenfeindschaft. Ergänzt wurde diese Sprache durch antijüdische Darstellungen der unterschiedlichsten Art.
 
Der europäischen, christlichen Phantasie waren keine Grenzen gesetzt. Vom Gottesmörder und Ritualmörder zum ewigen Juden zum Wucherer und Weltverschwörer.  Vom Drückeberger und schmutzigen Ostjuden zum Zersetzer und zur Auschwitz-Lüge.
 
Der Bodensatz antijüdischer, antisemitischer Einstellungen ist nach wie vor bei uns präsent, die Gefahr von Ausschreitungen gegen Juden, immer noch vorhanden.
 
Dennoch leben etwa 100.000 Juden in der Bundesrepublik Deutschland, wieder, mit der Frage, ob die Demokratie stabil genug ist, ob die rechtlichen Mechanismen zum Schutz vor Übergriffen wirklich greifen und die Juden schützen.
 
Vieles von dem, was den Juden nachgesagt wurde, trifft heute auch andere Minderheiten. Die Mechanismen der Verbreitung von Stereotypen, die Zuschreibung negativer Eigenschaften auf eine Gruppe von Ausgegrenzten sind wieder erkennbar.
 
Jedoch finden diese anderen Minderheiten schnell Unterstützer in der zivilen Gesellschaft, vor allem durch Parteien, die links von der Mitte stehen und die sich den Schutz von Minderheiten auf ihre Fahnen geschrieben haben.
 
Für die Juden, für Israel findet sich selten ein echter Verbündeter. Deshalb bleibt die Frage, ob unsere Kenntnisse über den Antisemitismus, Antiisraelismus, Antijudaismus ausreichen?!
 
Mit dieser Frage will ich Dich lieber Leser entlassen und Dich von ganzen Herzen segnen.
 
 
 

71.)  Ein nachträglicher Gruß zum Jahreswechsel mit einem wichtigen Hinweis auf Israel!

Ihr Lieben

Zuerst möchte ich Euch auch im Namen meiner Frau Billa und des Fathershouse Teams, mit der Jahreslosung der Herrnhuter Brüdergemeine ein ganz gesegnetes Neues Jahr 2019 wünschen.

Psalm 34.15: lass ab vom Bösen und tue Gutes, suche Frieden und jage ihm nach! 


Möge das Neue Jahr Euch allen diesen göttlichen Frieden bringen, den wir so ersehnen und so nötig brauchen. Im Hinweis auf Israel möchten wir in dieser Ausarbeitung folgendes sagen:

Beispiel: Entrückung.

Hier gibt es vor allem drei verschiedene, voneinander abweichende Auslegungen der Schrift. Aber nur eine kann richtig sein. Der Vater hat nicht gewollt, dass wir mit einem „entweder - oder“ leben müssen.

Also ist die Entrückung besonders gründlich zu untersuchen.

Das haben wir getan! Und dann wird einem sehr schnell klar, dass die Entrückung nicht am Ende und nicht in der Mitte der Trübsalszeit stattfinden kann. Sondern ganz allein vor der Trübsal.

Sonst wäre für diese letzte Zeit Jesu befreiendes Opfer am Kreuz, wo er den ganzen Zorn Gottes des Vaters für uns, seine Gemeinde, getragen hat, unnötig.

Aber viele Christen denken außerdem an die letzte Posaune, von der die Rede ist, die letzte, die 7. Posaune von den sieben  Posaunengerichten.

Doch auch das ist definitiv falsch.

Diejenigen, die die Entrückung in die Mitte und auf die Zeit am Ende der Trübsal datieren, wollen diese Posaune mit der 7. Posaune im 11. Kapitel des Buches der Offenbarung gleichsetzen.

Aber das kann nicht sein. Denn als Paulus den 1. Korintherbrief etwa 50 n. Chr. schrieb, lag das Buch der Offenbarung noch gar nicht vor. Johannes hat es erst Ende des 1. Jahrhunderts, etwa 98 n. Chr. geschrieben. 

Die Korinther konnten also nichts von den 7 Posaunengerichten  wissen.

Aber wenn Paulus hier von der letzten Posaune spricht, mussten die Korinther genau wissen, was er meinte.

Sie kannten nur die Posaunen des Alten Testaments. Die letzte Posaune betrifft das Fest der Posaunen und den jüdischen Brauch, in jedem Jahr an diesem Fest die Posaunen zu blasen.

Bei dem Fest gab es mehrere kurze Posaunensignale, die mit einem langgezogenen Posaunenton endeten.

Das also meint Paulus mit der letzten Posaune. Er will damit ausdrücken, dass die Entrückung die geistliche Erfüllung des Posaunenfestes ist. Über den Zeitpunkt der Entrückung wird nichts gesagt.

Doch eine weitere Reihe von Belegstellen sagt uns eindeutig, dass die Entrückung vor der Trübsal stattfindet. Ich verweise auf meine Videos vom Juni 2016, wo ich die Entrückung ausführlich beschrieben habe.

Not bereitet uns im Moment die Tatsache, dass der Antisemitismus, der Antijudaismus und der Antiisraelismus besorgniserregend zunehmen – auch im Kreise unserer weniger gut informierten Zuschauer. Leider.

Woher ich das weiß?

Weil auf unserer Community Seite bei You Tube immer wieder Kommentare erscheinen, die alles Jüdische verunglimpfen.  Solche  Kommentare zeigen, wie schlecht informiert bestimmte Leute sind. Wir wissen nur, dass in unserem Land der viele Jahrhunderte andauernde Judenhass wieder deutlich zunimmt.

Wer zu Christus gehört oder gehören will, kann Israel und das Judentum nicht abschreiben oder mit böswilligen Unterstellungen verunglimpfen. Der Mensch Jesus von Nazareth ist Jude, Semit und der Messias der Juden und Israelis.

Wer gegen das Volk Gottes etwas hat, sollte sich dreimal überlegen, prüfen, nachsinnen und erkennen, was die Bibel und der Heilige Geist Gottes dazu sagt.

Und die biblische Wahrheit über das Volk Gottes in seinem  Leben praktizieren. Nämlich das zu lieben, was Vater Gott liebt. 

Schon in der Vergangenheit haben wir in unserer Berichterstattung über den Nahen und Mittleren Osten die besondere Bedeutung Israels für den Weltfrieden heraus-gestellt.

Wir haben aber auch keinen Zweifel daran gelassen, dass Israel umringt ist von Terrorgruppen unterschiedlichen Kalibers und von kriegerischen Nationen und ihren Regierungen.

Israel ist als erwähltes Volk Gottes bedroht, wie kein anderes Volk auf der Welt. Es ist nie anders gewesen in der menschlichen Geschichte seit der Erwählung Abrahams zum Stammvater Israels etwa 2000 v. Chr.

Das betrifft die Juden in der Zerstreuung in aller Welt und die Juden, die nach Israel zurückgekehrt sind und in Israel leben.

Israel sollte den anderen Völkern sagen und zeigen, wie wunderbar, wie gut der Gott der Bibel, der einzige Gott im ganzen Universum, zu uns, seinen Geschöpfen ist und dass er sich durch Bündnisse festgelegt hat, jeden der freiwillig zu ihm kommt und bereit ist, seine Wege zu gehen, zu segnen.

Dieser göttliche Segen beginnt im 1. Buch Mose, als Gott Abraham segnet und verspricht, alle Menschen aller Generationen zu segnen, wenn sie sein Volk Israel mit Wohlwollen, Güte und Segen bedenken.

1.Mose 12.1-3: Und der HERR sprach zu Abram: Geh aus deinem Land und aus deiner Verwandtschaft und aus dem Haus deines Vaters in das Land, das ich dir zeigen werde! Und ich will dich zu einer großen Nation machen, und ich will dich segnen, und ich will deinen Namen groß machen, und du sollst ein Segen sein! Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde! 

Manch einer ärgert sich über die schon seit Jahrhunderten andauernde jüdische Geldprominenz der Rothschilds und Rockefellers, die als Top Finanzierer die Welt nach ihrem eigenen Gutdünken nutzen mögen.

Andere glauben an Verschwörungstheorien mit denen Leute wie George Soros die Märkte durcheinanderbringen könnten.

Wieder andere sind überzeugt davon, dass Geheimbünde wie Freimaurer und Illuminaten von Juden gesteuert werden, die die Weltherrschaft anstreben.

Und dann ist da die weitverbreitete christliche Ersatztheologie, die darauf beruht, das Gottesvolk Israel durch das neutestamentliche Gottesvolk der Gemeinde Jesu zu ersetzen.

Wir stellen fest, dass all diese Ansätze menschlichen oder satanischen Ursprungs sind, von der Bibel her aber keineswegs abgedeckt sind.

So wie die anderen Lügen, unbewiesenen Behauptungen und antisemitischen Lästerungen, die immer noch im deutschsprachigen Raum verbreitet werden.

In einigen der folgenden Beiträge werden wir noch einmal die biblische Wahrheit über das Judentum und den modernen Staat Israel herausarbeiten.

Wir stellen fest, dass wir auf diese Weise keinerlei Gegnerschaft zu Arabern oder Muslimen im Sinn haben, soweit diese friedlich sind, sondern ganz allein der weitverbreiteten Unwahrheit über den Nachkommen von Abraham, Isaak und Jakob begegnen wollen.

Schließlich bitten wir Euch, sich nach und nach alle unsere Vorträge durchzulesen. Denn jeder Vortrag beschreibt einen ganz bestimmten biblischen Zusammenhang und hat für Sie eine bestimmte Bedeutung in Ihrem Wachstum im Glauben.

Wir ergänzen jedoch unseren Bestand ständig und bringen so Ihr Bibelwissen stets auf den neuesten Stand.

In diesem Sinne: Möge 2019 Ihnen all die Freude bringen, die der Himmlische Vater denen verheißt, die Jesus nachfolgen und die Bibel kennen und befolgen.

Offenbarung 1.3: Glückselig, der liest und die hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist! Denn die Zeit ist nahe.

 

 

 

 

 

 


70.)  Damit wir Bescheid wissen: Göttliche Zeichen, Zeichen, Zeichen!

Ihr Lieben,

als Jesus, seinen Jüngern die Endzeit in Matthäus 24 und den Parallelstellen in Markus 13 und Lukas 21 erklärte, haben wir als „Jünger der Endzeit“ mehr oder weniger die Aussagen, die mit Teilen dieser Passage verbunden sind, verfehlt oder miss gedeutet. In wie fern?

Jesus spricht sehr detailliert von vielen Zeichen, die eintreten müssen und uns Wegweiser sind. Diese Zeichen stellt uns Gott zur Verfügung am Ende der Zeit, besser: am Ende des Gemeindezeitalters, weil er, der Messias Jesus dann sein Königreich auf der Erde für 1000 Jahre aufrichten will.

Er wird dann von Jerusalem aus regieren. Weil er der echte und legitime Sohn Davids ist, wird er auf dem Thron Davids sitzen, Israel wieder herstellen und die ganze Welt mit eiserner Hand regieren. 

Markus 16.1-3: Und die Pharisäer und Sadduzäer kamen herbei; und um ihn zu versuchen, baten sie ihn, er möge ihnen ein Zeichen aus dem Himmel zeigen. Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Wenn es Abend geworden ist, so sagt ihr: Heiteres Wetter, denn der Himmel ist feuerrot; und frühmorgens: Heute stürmisches Wetter, denn der Himmel ist feuerrot und trübe. Das Aussehen des Himmels wisst ihr zwar zu beurteilen, aber die Zeichen der Zeiten könnt ihr nicht beurteilen. 


Die ungläubigen geistlichen Leiter in Israel wollen ein Zeichen von Jesus und sie bekommen keines. Warum?

Weil Jesus als das größte Zeichen Gottes von ihnen abgelehnt wird.

Der Vorwurf Jesu sitzt. Die Pharisäer und Schriftgelehrten, also die geistlichen ungläubigen Leiter der damaligen Zeit in Israel, hatten über viele Jahrhunderte überwiegend durch mündliche Überlieferung viele geistliche Wahrheiten entwertet und die Menschen in hunderten von unsinnigen menschlichen Geboten von sich abhängig gemacht. 

Jesus sagte den Geistlichen Leitern, dass es die wirklichen und wichtigen Zeichen der Zeit sind, die sie hätten erkennen lassen, dass Gott in Menschengestalt vor ihnen steht und mit ihnen redet. 

Was wäre aus Israel und der Welt geworden, wenn sie ihren Messias damals erkannt und angenommen hätten? Aber sie waren überheblich, eingebildet, dickköpfig und stur. Und lehnten Jesus ab. 

Und heute? Scheint wieder alles genauso wie damals zu sein. 

Die Juden lehnen mehrheitlich Jesus Christus als Messias Gottes immer noch ab. Und die übrige Welt der Nationen tut das auch.

Es ist eine Minderheit, die Jesus, den Messias Gottes erkennt.

Wenn ich mir so manchen Kommentar zu unseren Video Clips in unserer Community bei Youtube ansehe, könnten mir die Haare zu Berge stehen.

Natürlich gibt es auch eine Menge sinnvoller und brauchbarer und liebevoller Beiträge und Hinweise. Es gibt Bekehrungen zu Jesus hin. Und es gibt jede Menge treuer und wachsamer Gotteskinder, die sich ganz auf Jesus und seinen Heiligen Geist verlassen. 

Und dafür sind wir total dankbar.

Aber es gibt auch eine Menge Anmerkungen, die keinerlei biblische Grundlagen haben. Die aus tiefstem Unglauben kommen.

Obwohl wir uns bemühen, die Glaubensgrundlagen sorgfältig zu legen und gründlich zu erklären und ständig zu ergänzen.

Deshalb haben wir uns angewöhnt, jedes Mal unterstützend ein oder zwei neutestamentlich-biblische Lehrtexte zu interpretieren und zu veröffentlichen, um dieser Fehlentwicklung abhelfen zu können.

Bitte verzeiht mir diese klare und deutliche Ansprache. Es ist die einzige Möglichkeit, darauf hinzuweisen, dass wir ganz und gar auf die biblischen Fakten angewiesen sind, die allein die ewigen Wahrheiten Gottes enthalten. Und die der Heilige Geist uns nach und nach erklärt.

Zurück zur Ölbergrede Jesu: Nur wenige Gotteskinder in unseren Gemeinden kümmern sich um diese Inhalte und die Dringlichkeit, mit der Jesus spricht. Und nur wenige sind davon überzeugt, dass wir von ganz wenigen Jahren sprechen, bis sich alles erfüllt.

Deshalb hat uns der Heilige Geist aufgefordert, uns genau damit zu beschäftigen, die Zeichen zu beschreiben, die er uns gibt.

Auch diesmal geht es um Zeichen, hauptsächlich in Nahost.  Göttliche Wegweiser für unsere Generation, die letzte Generation - bevor Jesus kommt. Damit jedes Gotteskind weiß, was die Uhr geschlagen hat.

Jesus sagt seinen damaligen Jüngern ziemlich klar: Am Ende der Zeit, wenn ich wiederkomme, werde ich mein Königreich aufrichten. Nicht jetzt.

Wir sollten uns also erinnern, dass er die Unterweisung seiner damaligen Jünger unternimmt - gerade mal ein paar Tage nach seinem triumphalen Einzug in Jerusalem am Palmsonntag.

Denn eine Anzahl von Juden hoffte nun, wie auch die Jünger, dass Jesus sein Reich genau hier und jetzt gleich errichten würde. Das war natürlich falsch. Wir wissen das. Aber viele Juden waren verwirrt, unsicher und verstanden nicht, dass etwas ganz anderes an den folgenden Tagen in Jerusalem passieren würde: Dass nämlich Jesus seinen Leidensweg bis zum Tod am Kreuz würde gehen müssen.

Um am Ostermorgen triumphierend über Tod und Teufel zu neuem Leben aufzustehen und danach in den Himmel aufzufahren.

Matthäus 8.31-32: Und er fing an, sie zu lehren: Der Sohn des Menschen muss vieles leiden und verworfen werden von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getötet werden und nach drei Tagen auferstehen. Und er redete das Wort mit Offenheit. Und Petrus nahm ihn beiseite und fing an, ihn zu tadeln. Er aber wandte sich um und sah seine Jünger und tadelte Petrus und sagte: Geh weg hinter mich, Satan! Denn du sinnst nicht auf das, was Gottes, sondern auf das, was der Menschen ist.

Petrus steht hier für viele: Der Wunsch, Jesus jetzt zum König von Israel zu machen und auf diese Weise die verhassten Römer loszuwerden war der Vater des Gedankens. Und so ging es vielen damals.

Wie war eine solche Fehleinschätzung möglich? Warum gefiel Petrus nicht, was Jesus sagte?

Weil Petrus die beiden Kommen Christi zu unterschiedlichen Zeiten nicht völlig verstanden hatte. Petrus wollte Jesus jetzt, bei seinem ersten Kommen zum König von Israel machen. Das ehrt ihn, war aber falsch. Das hatte der Vater im Himmel anders geplant. Wir wissen das. Wir leben aber auch 2000 Jahre später als Petrus.

Apostelgeschichte 1.6.: Sie nun, als sie zusammengekommen waren, fragten ihn und sagten: Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel das Reich wieder her?

Sogar als Jesus bereit war, in den Himmel aufgenommen zu werden, hofften viele immer noch, dass Jesus sein Königreich errichten würde. Hier und jetzt gleich.

Wir müssen uns also daran erinnern, dass die Jünger sich schwer taten, zu verstehen, welch ein Wirbel von Ereignissen um sie herum passierte. Und Jesus wusste das natürlich.

So lassen sie uns also zurückgehen, um die Ereignisse der Passionswoche zu verstehen, also zwischen Palmsonntag und der Kreuzigung, als Jesus die Jünger mit der Ölbergrede in einem stillen Moment über alles unterrichtete, was damals und in der Endzeit, also heute, passieren würde.

Er sprach von vielen Zeichen, die genau aussagen würden, was gerade dran wäre. Jesus erklärt alles, was passieren muss – aber dann sagt er:

Matthäus 24.36: Von jenem Tag aber und jener Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel in den Himmeln, auch nicht der Sohn, sondern der Vater allein. 

Dies ist der Vers, den jeder vorgibt, zu verstehen: Niemand kann irgendetwas wissen! Selbst Jesus bei seinem 1. Erdendasein nicht. Was kann niemand wissen? Den genauen Zeitpunkt von Jesu Wiederkunft bei seinem 2. Kommen. Wenn Jesus es nicht weiß, wie sollen wir es wissen?

Doch das ist nicht ganz richtig.

Das griechische Wort für „wissen“, das hier benutzt wird, steht im Perfekt Indikativ und sollte übersetzt werden mit „hat gesehen“, also eine vergangene abgeschlossene Situation.

Jesus erklärt die Endzeit den damaligen Jüngern, die nicht verstehen können, was er meint. Denn zuerst müssen sie ja die Karwoche mit ihren Ereignissen verstehen lernen und verkraften. Und dann noch die Zerstörung des Tempels 70 n. Christus. Also in etwa 40 Jahren. Das ist schon schwierig genug.

Jesus hat ja seinen kompletten Leidensweg noch vor sich. Sein sterben, auferstehen und in den Himmel aufgenommen werden. Jesus erklärt, dass niemand bis heute die Endzeit gesehen hat, weil sie noch ca. 2000 Jahre entfernt ist. 

Jesus wird das Königreich Israel zu dem Zeitpunkt nicht wiederherstellen, wie und zu welcher Zeit die Jünger das erwarten. Also etwa 30 nach Christus. 

Jesus beabsichtigt nicht, seine Jünger sich selbst zu überlassen und sich uns zuzuwenden. Er redet zu seinen damaligen Jüngern. Er weiß, dass sie ihre eigene Gegenwart nicht verstehen. Weil sie „vieles noch nicht gesehen haben“. Wie viel weniger, dass was noch weit in der Zukunft liegt.

Kein Jünger konnte sich damals vorstellen, was in 2000 Jahren alles so passieren würde. In seiner Verantwortung für die Jünger klärt Jesus sie zuerst über ihre Gegenwart auf.

Matthäus 24.36: Von jenem Tag aber und jener Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel in den Himmeln, auch nicht der Sohn, sondern der Vater allein. 

Niemand weiß beim ersten Kommen Jesu, was am Ende des Gemeindezeitalters passiert. Was sagt Jesus als nächstes?

Matthäus 24.42: Wacht also! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt.

Das sagt er zu allen Jüngern. Auch zu uns. 

So beginnt also das Gemeindezeitalter 10 Tage nachdem Jesus in den Himmel aufgenommen wurde und niemand hatte eine Ahnung von „dem Tag oder der Stunde“.

Wenn aber die Trübsal mit der Unterzeichnung des Vertrages zwischen dem Antichristen und Israel beginnt, wie Daniel 9.27: sagt, dann wissen wir, dass genau 7 Jahre später Jesus wiederkommt. 

Was hat Jesus seinen Jüngern damals und heute gesagt? Wacht, seid wachsam! Nur so kann euch niemand verführen. 

Achtet auf die jeweiligen Zeichen. Zeichen am Himmel und auf der Erde. Warum die Zeichen?

Damit ihr Bescheid wisst. Auch über die Zeiten. Wir sind wachsam, damit wir wissen, was wann geschieht. So wollte Jesus es. 

Wir sind wachsam, um die von Gott gegebenen Zeichen zu verstehen. Selbst da, wo in Bezug auf Tag oder Stunde alles auch für uns unsicher bleibt.

Stimmt das mit der übrigen Schrift überein? Absolut!

Matthäus 24. 32: Von dem Feigenbaum aber lernt das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon weich geworden ist und die Blätter hervor treibt, so erkennt ihr, dass der Sommer nahe ist. So sollt auch ihr, wenn ihr dies alles seht, erkennen, dass es nahe an der Tür ist. Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht (Generation) wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen ist. 


Jesus redet jetzt zu allen Jüngern aller Zeiten. Jesus nimmt ein Beispiel aus der Natur: Wenn die Zweige der Bäume ausschlagen, wissen wir, dass der Sommer bald kommt. 

Und all die von Jesus angekündigten Zeichen sagen uns klar und deutlich, dass er, Jesus, dann innerhalb einer Generation wiederkommen wird.

1.Thessalonicher 5.3-6: Wenn sie sagen: Friede und Sicherheit!, dann kommt ein plötzliches Verderben über sie, wie die Geburtswehen über die Schwangere; und sie werden nicht entfliehen. Ihr aber, Brüder, seid nicht in Finsternis, dass euch der Tag wie ein Dieb ergreife; denn ihr alle seid Söhne des Lichtes und Söhne des Tages; wir gehören nicht der Nacht und nicht der Finsternis. Also lasst uns nun nicht schlafen wie die Übrigen, sondern wachen und nüchtern sein! 


Wachen und nüchtern sein! Sonst schaffen wir das nicht. Sonst kommt Jesus letztlich doch völlig überraschend wie ein Dieb in der Nacht.

Hebräer 10.24-25: und lasst uns aufeinander achthaben, um uns zur Liebe und zu guten Werken anzureizen, indem wir unser Zusammenkommen nicht versäumen, wie es bei einigen Sitte ist, sondern einander ermuntern, und das umso mehr, je mehr ihr den Tag herannahen seht!


Jetzt brauchen wir einander! Jetzt gilt es! Jetzt müssen wir uns gegenseitig stützen und lieben, damit wir fit sind für das, was kommt. Weil wir den Tag herannahen sehen.

Offenbarung 3.3: Denke nun daran, wie du empfangen und gehört hast, und bewahre es und tue Buße! Wenn du nun nicht wachst, werde ich kommen wie ein Dieb, und du wirst nicht wissen, zu welcher Stunde ich über dich kommen werde.

Jesus will nicht, dass wir unvorbereitet sind. Dass wir überrascht werden. Jesus will, dass wir gelassen bleiben, und jede seiner Maßnahmen mit bekommen. 

Offenbarung 1.1-3: Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gab, um seinen Knechten zu zeigen, was bald geschehen muss; und indem er sie durch seinen Engel sandte, hat er sie seinem Knecht Johannes kundgetan, der das Wort Gottes und das Zeugnis Jesu Christi bezeugt hat, alles, was er sah. Glückselig, der liest und die hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist! Denn die Zeit ist nahe.


Jesus hat uns alle Offenbarung gegeben und die Schrift ist klar und wir sind wachsam genug, um Bescheid zu wissen. Es ist biblisch nicht haltbar, dass wir Zeiten und Zeitpunkte nicht wissen können. Wir haben die Zeichen der Zeit am Himmel und auf der Erde.

Denken wir an den Sternenhimmel über Jerusalem am 23. September 2017: Offenbarung 12, der Beginn des Zeitalters des Messias wurde uns allen deutlich gezeigt. Was könnte deutlicher sein. Sehen sie dazu unseren Video vom 4.12.2016: Endzeit: Wie es weitergeht. 

Wir haben weitere Zeugnisse: Doch ein Teil der Gemeinde Jesu erweckt den Eindruck, dass sie die Endzeit nichts angeht. Es sieht so aus, als wenn sie schläft. Ist ganz mit ihren Alltagsgeschäften ausgefüllt. Und hat keine Ahnung, was vor ihren Augen passiert. Das ist bedenklich.

Aber haben wir das nicht auch schon beim 1. Kommen des Messias gesehen? Damals hatten die Gläubigen auch keine Ahnung, was passierte.

So war es auch, als Noah die Arche baute: Die Menschen taten das, was sie immer taten: Kaufen, verkaufen, heiraten und verheiratet werden. Selbst als Noah in die Arche ging.

Matthäus 24.42-44: Wacht also! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt. Das aber erkennt: Wenn der Hausherr gewusst hätte, in welcher Wache der Dieb kommt, so hätte er wohl gewacht und nicht zugelassen, dass in sein Haus eingebrochen wird. Deshalb seid auch ihr bereit! Denn in der Stunde, in der ihr es nicht meint, kommt der Sohn des Menschen. 

Das heißt doch: Wenn wir uns als Hausherren betrachten, die verantwortlich handeln, dann sind wir sofort verfügbar, die ganze Nacht hindurch durch unser hingegebenes Leben vor Gott und wir sind bereit, denn gerade wenn wir nicht damit rechnen, wird Jesus überraschend kommen und uns zu sich hin entrücken. 

Überraschend für Gläubige und Ungläubige. Aber als Gläubige sind wir bereit, mit ihm zu gehen, wenn er kommt, um uns zu holen.

69.) Unser Kampf verlangt uns alles ab!

Ihr Lieben,

wir bibelgläubigen Christen, ob wir uns nun evangelikal oder fundamental oder bibeltreu nennen, haben unsere Sache in den letzten 100 Jahren nicht gut gemacht.

Das liegt wohl vor allem daran, dass wir den Zeitgeist der Gesellschaft um uns herum nicht richtig verstanden und schon gar nicht seine Irrtümer rechtzeitig durchschaut haben.

Sonst hätten wir bemerkt, dass der Zeitgeist unaufhörlich vorwärts strebt und alles zerstört, was sich ihm entgegenstellt. Auch und gerade alles, was uns Christen lieb und teuer ist.

Hätten wir uns vor 100 Jahren vorstellen können, dass Millionen ungeborener Kinder in unseren westlichen Ländern getötet werden würden?

Oder dass uns nicht erlaubt sein würde, in den staatlichen Schulen unseres Landes wenigstens in der Religionsstunde von Jesus, dem Gekreuzigten, vom göttlichen Vater und anderen biblischen Wahrheiten zu erzählen.

Oder dass jegliche Form sexueller Perversion von den Medien gefördert werden würde.

Oder dass traditionelles Familienleben, Kindererziehung und Ehe permanent als gestrig und veraltet angegriffen würden.

Oder dass gleichgeschlechtliche Ehe – von der Bibel gar nicht vorgesehen, besser noch: als Sünde total verworfen – von der Gesellschaft voll und ganz akzeptiert wird. 

Trauriger Weise müssen wir gestehen, dass nur sehr wenige Christen erkannt haben, in welch einem Kampf wir uns befinden.

Sehr wenige haben sich entschlossen, mit allen Mitteln eine eindeutige und mutige Position einzunehmen und gegen den Zeitgeist unserer Tage aufzustehen.

Dieser Zeitgeist ist es, der unsere christliche Gesinnung zerstören will, die unserem Land und unserer Kultur einst Richtung und Ziel gegeben hat.

Die Bibel sagt uns ganz klar, dass wir als bibelgläubige Christen  in einem Kampf befinden, der kosmische Ausmaße angenommen hat.

Es ist ein Kampf auf Leben und Tod um den Geist und die Seele des Menschen, ein Kampf, der Ewigkeitsbedeutung hat. Gleichzeitig ist das aber auch ein Kampf auf Leben und Tod in Bezug auf das Leben hier und jetzt auf dieser Erde.

Epheser 6.12: Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt.

Glauben wir das? Glauben wir wirklich, dass es Mächte der Finsternis sind, die unser Zeitalter beherrschen? 

Ein Großteil der evangelikalen Welt verhält sich so, als wenn er diese Dinge so nicht glauben würde. Wenn das wahr ist, dann können wir auch nicht erwarten, dass wir in diesem Kampf gut abschneiden werden.

Warum haben wir so wenig Einfluss auf unsere heutige Welt? Kann das auch daran liegen, dass wir den eigentlichen Kampf nicht ernst genommen haben? 

Dann haben wir auch nicht die Waffen ergriffen, die unser Herr uns gegeben hat.

Epheser 6. 13-18: Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag widerstehen und, wenn ihr alles ausgerichtet habt, stehen bleiben könnt! So steht nun, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit, bekleidet mit dem Brustpanzer der Gerechtigkeit und beschuht an den Füßen mit der Bereitschaft zur Verkündigung des Evangeliums des Friedens! Bei alledem ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt! Nehmt auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist Gottes Wort! Mit allem Gebet und Flehen betet zu jeder Zeit im Geist, und wachet hierzu in allem Anhalten und Flehen für alle Heiligen.

Es gibt keine andere Möglichkeit, den geistlichen Kampf in den himmlischen Regionen zu führen. Wenn wir diese Waffen nicht ergreifen, dann haben wir keine Hoffnung auf Erfolg.

Der himmlische Kampf wird im Bereich von Raum und Zeit auf der Bühne der Menschheitsgeschichte geführt. Wenn wir das verstanden haben, dann müssen wir uns dem geistlichen Kampf mit den Waffen stellen, die einzig effektiv sind.

Dazu brauchen wir eine lebenslange Bindung an Christus, die sich auf die ganze Wahrheit stützt, und im Evangelium begründet ist. 

Unsere Waffen sind Defensivwaffen. Die einzige Offensivwaffe ist das Schwert des Geistes, das Wort Gottes.

Wir sollen uns also in allem auf das Wort Gottes berufen: Das heißt, nicht nur in geistlichen Dingen, sondern auch in Bezug auf Geschichte, Wissenschaft und Moral. 

Wenn wir auf irgendeinem Gebiet Kompromisse eingehen, wie das heute bei vielen geschieht, die sich evangelikal nennen, dann zerstören wir die Kraft des Wortes Gottes und liefern uns selbst in die Hand des Feindes.

Unser Denken und unser Handeln stehen gleichermaßen auf dem Prüfstand.

1.Korinther 1.20-21: Wo ist ein Weiser? Wo ein Schriftgelehrter? Wo ein Wortstreiter dieses Zeitalters? Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht? Denn weil in der Weisheit Gottes die Welt durch die Weisheit Gott nicht erkannte, hat es Gott wohlgefallen, durch die Torheit der Predigt die Glaubenden zu retten. 

1.Korinther 3.18-19: Niemand betrüge sich selbst! Wenn jemand unter euch meint, weise zu sein in dieser Welt, so werde er töricht, damit er weise werde. Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit bei Gott; denn es steht geschrieben: "Der die Weisen fängt in ihrer List."

Paulus sagt nicht, dass Bildung und Wissen keinen Sinn hätten. Er selbst gehörte zu den gebildetsten Menschen seiner Zeit. 

Paulus spricht von der weltlichen Weisheit, die beansprucht, sich selbst zu genügen. Und nichts von Gott und seiner Offenbarung wissen will. Sondern Gott als nicht existent und somit bedeutungslos für unser Leben einstuft.

Diese Weisheit kommt zu einer völlig verzerrten Beurteilung der Welt.

Römer 1.21-25: weil sie Gott kannten, ihn aber weder als Gott verherrlichten noch ihm Dank darbrachten, sondern in ihren Überlegungen in Torheit verfielen und ihr unverständiges Herz verfinstert wurde. Indem sie sich für Weise ausgaben, sind sie zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes verwandelt in das Gleichnis eines Bildes vom vergänglichen Menschen und von Vögeln und von vierfüßigen und kriechenden Tieren. Darum hat Gott sie dahingegeben in den Begierden ihrer Herzen in die Unreinheit, ihre Leiber untereinander zu schänden, sie, welche die Wahrheit Gottes in die Lüge verwandelt und dem Geschöpf Verehrung und Dienst dargebracht haben statt dem Schöpfer, der gepriesen ist in Ewigkeit. 

Hier geht es um die Art, wie Menschen denken, um den Prozess ihrer Schlussfolgerungen, um ihre Einsichten. 

Die Bibel sagt nicht, dass es nur religiöse Bereiche sind, wo der Mensch in die Irre geht. Sondern in dieser inneren Haltung, die intellektuell absolut „töricht“ ist, geht er überall in die falsche Richtung.

Das ganze Universum, die Wissenschaften, das Zusammenleben – der Mensch ist auf geradezu verzerrte Weise „töricht“ geworden – in allem was er denkt und tut.

Vielmehr bleibt ein solcher Mensch in einer Lage zurück, in der er eine Fülle von Spannungen und Fehlern erlebt, aus denen er sich nicht befreien kann.

Die Bibel sagt uns auch, wie der Mensch in diese Lage geriet. Weil sie Gott kannten, ihn aber weder als Gott verherrlichten, noch ihm Dank darbrachten.

Deshalb ist ihre ganze Existenz „töricht“. Die Wahrheit kennen und sich doch zu den Fabeln abwenden – das ist in höchstem Masse töricht.

Von diesem biblischen Standpunkt aus, gab es eine Zeit, in der die Menschen in Indien und Pakistan die Wahrheit kannten und sich davon abwandten. Eine Zeit in der die Afrikaner die Wahrheit kannten und sich ebenfalls mutwillig davon abwandten.

Doch es gibt keine Zeit in der Weltgeschichte und kein offen kundigeres Beispiel dafür, wo Menschen die Wahrheit kannten und sich doch in einer unglaublich kurzen Zeitspanne bewusst davon abwandten, wie in unserer Generation.

West Europa und Nord Amerika haben mit eigenen Augen gesehen, wie sich diese Wahrheit in weniger als 100 Jahren erfüllt hat.

Es ist eine furchtbare Sache, zu sehen, wie zu unseren Lebzeiten, alles was früher gegolten hat und wertvoll war, verfallen und vernichtet wird.


68.)  Damaskus eine uralte Stadt wird zerstört!

Ihr Lieben,
heute beleuchten wir in dieser Arbeit die Situation im Nahen und Mittleren Osten aus verschiedenen biblischen Blickpunkten. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Vorgänge in und um Israel, den Augapfel Gottes, zu bekommen.

1.Mose 14.15: Und nachts teilte er (Abraham) sich und fiel über sie her, er und seine Knechte, und schlug sie und jagte ihnen nach bis nach Hoba, das links von Damaskus liegt.
Damaskus ist eine uralte Stadt. In der Bibel wird sie schon zu Abrahams Zeiten, also etwa 2000 vor Christus erwähnt. Abraham befreite dort seinen Neffen Lot, den Diebe in ihre Gewalt gebracht hatten.

Die Stadt liegt am Abana, östlich des Hermon Gebirges. Es fällt auf, dass die Stadt ohne jeden natürlichen Schutz ist. Sie liegt weit ab vom Meer und ist von der syrischen Küste durch eine doppelte, im Winter schneebedeckte Bergkette getrennt.
Und sie liegt am Rande der Wüste, die sich nach Osten ausdehnt.
Doch gerade diese Lage gibt Damaskus die Bedeutung als Kulturzentrum und Zufluchtsstätte der Wüstennomaden. Die Stadt lebt vom Wasser des Abana, der östlich von Damaskus in der Wüste versickert.

Damaskus hat die Hauptstädte ihrer Eroberer, wie Memphis, Babylon, Ninive bei weitem überlebt. Interessant: Schon in der Frühzeit war Syrien ein gefährlicher Gegner Israels.
In der Zeit des Neuen Testaments bildete sich sehr früh eine christliche Gemeinde in Damaskus, die, wie wir wissen, von Paulus verfolgt wurde. Auch heute gibt es Christen in Damaskus. Zwischen 1517 und 1917 gehörte Damaskus wie Israel auch zum türkisch-osmanischen Reich. 

In Israels modernen Überlebenskampf gegen seine arabischen Nachbarn seit seiner                Neugründung im Jahre 1948, gehörte Syrien mit seiner Hauptstadt Damaskus, stets zu seinen härtesten Gegnern.

Jesaja 17. 1-3: Ausspruch über Damaskus. Siehe, Damaskus hört auf, eine Stadt zu sein, und wird ein Trümmerhaufen. Verlassen sind die Städte von Aroër, sie werden den Herden preisgegeben; die lagern dort und niemand schreckt sie auf. Und verschwinden wird die feste Stadt aus Ephraim und das Königtum aus Damaskus.


Jesaja 17.9: An jenem Tag werden seine Festungsstädte sein wie die verlassenen Orte des Waldes und des Berggipfels, die man vor den Söhnen Israel verließ; und es wird eine Öde sein.

 
Jesaja 17.14: Zur Abendzeit, siehe da, jähes Erschrecken. Ehe es Morgen wird, gibt es sie nicht mehr. Das ist das Geschick derer, die uns plündern, und das Los derer, die uns berauben.

Die Vernichtung von Damaskus ist beschlossene Sache bei unserem Gott der Bibel. Sonst hätte Jesaja es nicht schon vor vielen tausenden Jahren prophezeit.
Der Grund ist die Bestrafung Syriens: Der fortgesetzte, unerbittliche Kampf gegen Israel. Und die Verbrüderung mit den Erzfeinden Israels.

Syrien befindet sich in den letzten 7 Jahren seit dem sogenannten „Arabischen Frühling“, der in Wahrheit gar kein Frühling war, in einem der grausamsten Bürgerkriege, die der Nahe Osten je gesehen hat. Millionen von Flüchtlingen haben das Land in alle Richtungen verlassen und leben zum Teil unter schlimmsten Umständen sehr oft in riesigen Lagern. Weit von der Heimat entfernt. Doch der Bürgerkrieg geht weiter. Diktator Assad ist mit russischer und iranischer Hilfe noch immer an der Macht. 

Er kämpft mit allen Mittel gegen das eigene Volk. Um genau zu sein: Gegen solche seiner Landsleute, die ihn nicht bedingungslos unterstützen. Und er hat mächtige Bundesgenossen in diesem Vernichtungskrieg: Russland, Iran und schließlich indirekt auch die Türkei, die sich über die syrischen Kurden hermacht. 

Diese mächtigen Verbündeten von Assads Syrien verfolgen jeweils eigene Interessen.
Russland fügt der USA und dem Westen Schaden zu, wo immer es geht. Iran sieht in USA und Israel satanische Kräfte am Werk. Und die Türkei will sich als moslemische Führungsnation einen Namen machen. Syrien befindet sich immer noch im Kriegszustand mit Israel. Seit dem Yom Kippur Krieg von 1973. 

Vor allem auch wegen der Golan Höhen, die Israel im 6-Tage-Krieg 1967 annektiert hat. Um Angriffe von Norden her zu erschweren. Anfang des Jahres hat Syrien einen israelischen Militärjet über israelischem Gebiet abgeschossen. Dadurch sind die Spannungen zwischen beiden Ländern weiter gestiegen. Zudem: Syrien wird, wie schon angedeutet, von Russland und Iran unterstützt und Israel fliegt regelmäßig Angriffe gegen Syrien, sobald die Geheimdienste melden, dass iranische Elitesoldaten in Bewegung sind und sich der israelischen Grenze nähern.

Eine ziemlich schwierige Gemengelage. Zumal in Syrien auch die USA noch aktiv sind, um den gemäßigten Oppositonellen und den Kurden beizustehen. Insgesamt eine Weltkriegs-Konstellation also. Wenn man bedenkt, dass auch Frankreich und England die Amerikaner mit der französischen „Force de Frappe“ und der englischen „Royal Airforce“ von Fall zu Fall unterstützen.

Doch was ist mit Damaskus?

Damaskus ist die Hauptstadt Syriens. Immer noch. Keine Stadt wie jede andere. Sondern die am längsten bewohnte Stadt auf der ganzen Erde. Und diese Stadt wird zerstört. Nichts anderes kann man aus den oben zitierten Bibel Prophetien entnehmen. 
Über Nacht geschieht das und es geschieht wahrscheinlich von Israel aus.
Was kann die Vernichtung dieser 1.9 Millionen Einwohner zählenden Metropole mit ihrer einzigartigen Tradition bewirken? Denn noch ist das ja nicht passiert. Doch viele Bibel Experten glauben, dass die Zerstörung von Damaskus kurz bevor steht.

Als weiteres wichtiges Endzeit Zeichen. Die Bibel spricht von der „Last über Damaskus“. Für den bibelgläubigen Christen ist das ein ernst zu nehmender Text, der bis heute noch nicht in der Geschichte der Menschheit und des Nahen Ostens eingetroffen ist.
Bei der augenblicklichen angespannten Situation in und um Syrien spitzt sich dort etwas zu. Der Abschuss eines israelischen Kampfjets vom Typ F16D am 10. Februar 2018 über Nordisrael durch eine russische Oberflächenrakete vom Typ Sam S-200 VEGA wurde in der muslimischen Welt als Triumph gegenüber der überlegenen israelischen Kriegsausrüstung angesehen.

Israel seinerseits schoss eine von Iran kopierte amerikanische   Drohne ab, allerdings über israelischem Territorium. Durch diese Vorgänge ist die israelische Existenz im Nahen Osten weiter aufs Äußerste gefährdet und es ist mit drastischen Vergeltungs- sprich Verteidigung Maßnahmen der Israelis zu rechnen.

Fachleute glauben, dass Ereignisse wie das hier beschriebene, nur ein weiterer Baustein in der Serie iranischer Provokationen gegen den Erzfeind Israel ist: Der Wille, Israel komplett zu vernichten, wird in Iran täglich intensiver postuliert. Der oberste geistliche Leiter, Ayatollah Khamenei verspricht sogar der Welt, dass in spätestens 25 Jahren Israel nicht mehr existiert. Da wird endgültig klar: Er hat seine Rechnung ohne den Gott der Bibel gemacht. 
So wundert es auch nicht, dass Israel sich zur Wehr setzt. Mit der Überlegung, dass nur der überlebt, der zuerst den Gegner vernichtend trifft. 

Es ist gut, sich das auch als Europäer vorzustellen. Jeder Schritt Israels gegen Syrien ist auch ein Schritt gegen Iran. So könnte die Vernichtung von Damaskus eine allerletzte Warnung Israels an die Mullahs in Teheran sein. Damaskus wird nie mehr bewohnt werden, wie uns die Bibel informiert und seine Bedrohung für Israel ist dann schlagartig vorüber.
Aber die Antwort der moslemischen Welt wird sicher nicht auf sich warten lassen. Der gemeinsame Weg führt sie im mittleren Osten zusammen, um Israel zu vernichten.
Andererseits: Vermutlich wird sich keine Nation aktiv an die Seite Israels stellen.  
Doch JHWH, unser großartiger Vater und Gott wird seinen Augapfel Israel nicht im Stich lassen. 

Dabei glauben schon jetzt viele Experten, dass die 7 Jahre Bürgerkrieg auch Damaskus und seine Bewohner schon lange in Mitleidenschaft gezogen haben.
Viele Bewohner der Stadt sind geflohen, um anderswo ein neues und geordnetes Leben zu führen. Viele bis nach Europa. Aber nicht nur Damaskus droht zu kollabieren. Städte wie Homs und Palmyra sind in diesen letzten 7 Jahren längst kollabiert.

Was die Bibel hier über Damaskus ausspricht, bedeutet, dass diese Stadt nicht mehr aufgebaut wird. Nie mehr. Also auch nicht im 1000 jährigen Friedensreich des Messias.
Ganz anders als seiner Zeit Beirut/Libanon: Auch Beirut war durch Krieg und Bürgerkrieg im vorigen Jahrhundert stark in Mitleidenschaft gezogen worden. 

Aber die Stadt erholte sich in den 40 Jahren danach. Heute ist der Libanon mit 40% Christen, 30% sunnitischen und 30% schiitischen Moslems ohnehin ebenfalls in einer dramatischen und auffälligen (Terror) Situation. Vor allem, weil die bis an die Zähne bewaffnete Hisbollah-Terror-Gruppe das kleine Land aus dem Hintergrund heraus regiert.

Im Unterschied zu Beirut sagt die Bibel, dass Damaskus nicht mehr bewohnt werden wird.
Der Bürgerkrieg in Syrien könnte schon in Kürze zu einer Art  Katalysator werden für eine Reihe von Kriegen, die sich nacheinander im Nahen Osten ereignen werden. Und die schließlich in der alles entscheidenden Schlacht von Harmageddon ihren Höhepunkt und Abschluss finden.
Dieser Krieg aller Kriege wird durch das zweite Kommen Jesu Christi beendet. Jetzt – 2018719 – könnte diese von Hass und Unversöhnlichkeit dominierte kriegerische Zeit beginnen. Wenn das der Fall ist, dann ist auch die Wiederkunft Jesu nicht mehr allzu weit weg von uns.

Wenn Vater-Gott diese Kriegszeit nicht verkürzen würde, dann würde niemand das Geschehen überleben. Deshalb: Unsere Antwort kann nur sein: Jesus und dem Vater im Himmel bedingungslos zu vertrauen und unsere selbstgemachte menschliche „Gerechtigkeit“ ein für alle Mal durch den lebendigen Glauben an Christus zu ersetzen.
Das ist möglich und unersetzlich. Seien sie von ganzem Herzen gesegnet: Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. 
  


67.)   Das eine Haupt-Kennzeichen des Christen.

Ihr Lieben,

Lasst mich das kurz erklären: Während ich mich vor 36 Jahren zu Jesus Christus bekehrt habe, hat mir der Heilige Geist immer wieder Fakten über die Endzeit beigebracht. Ohne seine langjährige Hilfe könnte ich das überhaupt nicht machen.

Während ich mich aber früher hauptsächlich mit Evangelisation, Gebet, Gemeinde, Jüngerschaft, Leitung – also vorwiegend mit Pastoral Themen aktiv beschäftigt habe, sagte der Heilige Geist im Jahre 2015 zu mir, dass ich mich von da ab hauptsächlich mit Endzeit Themen beschäftigen sollte.

Was ich dann auch tat.

Inzwischen erkläre ich von der unfehlbaren Bibel her die Zeit in der wir leben und wage gelegentlich Ausblicke auf die nähere Zukunft. Dabei helfen mir die von Jesus benannten Zeichen am Himmel und auf der Erde. Und das Reden des Heiligen Geistes.

Durch alle meine Themen zieht sich wie ein roter Faden das gemeinsame Thema: „Die Herrschaft Jesu Christi in der Gesamtheit des Lebens.“ Und: „Wie Vater Gott die Welt sicher zu ihrem Ziel bringt.“

Wenn Jesus wirklich Herr ist, dann muss das auch der Fall sein in allen geistlichen und intellektuellen Fragen und den Gebieten der Kultur, der Gesetzgebung und der staatlichen Gewalt.

Wir geben Anregungen, jeden Tag mit Gott zu gestalten, Gottes Wort zu erforschen, ein Leben des Gebets zu führen, und die Liebe, das Erbarmen und die Heiligkeit Gottes, unseres Herrn zu verkünden.

Und wir sagen mit der Bibel, dass Jesus in wenigen Jahren wiederkommt und dass zuvor die Gemeinde noch zu Jesus hin entrückt werden muss.

Es gibt zwar eine Anzahl von Endzeitbeobachtern, aber manchmal kommt man sich schon sehr einsam vor. Neulich bin ich in ein tiefes Loch gefallen, weil ich gesehen habe, dass von meinen christlichen Freunden nur ganz wenige auf dem gleichen inhaltlichen Weg sind, wie ich.

Wo sind sie geblieben? Dann sprach der Heilige Geist zu mir.

Er sagte, dass ich etwas verstehen müsste:

Viele meiner evangelikalen Freunde von vor 36 Jahren seien ebenfalls älter geworden, seien Rentner wie ich auch. Überall hat die nächste Generation den Staffelstab übernommen. Der Kampf um die Durchsetzung biblischer Regeln in unserer Gesellschaft steht bei dieser Gruppe nicht unbedingt an erster Stelle. Vorsichtig ausgedrückt. 

Der Heilige Geist hat mir alles erklärt und ich habe es wohl verstanden. Die Auswirkung des Zeitgeistes der letzten 100 Jahre auf das evangelikale Christentum hat jedenfalls ganz massive Folgen gehabt. Das habe ich jetzt verstanden.

Und deshalb gehen viele Christen heute nicht den gleichen Weg, den ich gehe. Ich bin überzeugt: Die Bibel muss notwendigerweise auf jedem Gebiet von Kultur und Gesellschaft ausgelebt werden, sonst wird ihr Wert unweigerlich geschmälert.

Hierbei spielt die Endzeit-Berichterstattung natürlich eine ganz spezifische Rolle. Denn die Endzeit bedeutet ja, dass das Zeitalter der Gemeinde jetzt zu Ende geht. Und dass Gott mit seinem auserwählten Volk Israel danach den Weg wieder aufnimmt und das Alte Testament zu einem Ende bringt.  

Kein Weltuntergang oder Ähnliches – sondern das Ende des 2000 Jahre dauernden Gemeindezeitalters. Dann kommt Jesus definitiv als König und Herr auf die Erde, auf seine Erde zurück.

Doch jetzt zu unserem eigentlichen Thema.“Das Kennzeichen des evangelikalen Christen – worauf es ankommt.“

Johannes 13.33-35: Kinder, noch eine kleine Weile bin ich bei euch; ihr werdet mich suchen, und wie ich den Juden sagte: Wohin ich gehe, könnt ihr nicht hinkommen, so sage ich jetzt auch euch. Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt. 

Jesus gibt seinen Jüngern aller Zeiten ein Gebot, das eine Bedingung einschließt: Wenn ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe, dann wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid.

Das also ist die Voraussetzung: Wenn ihr gehorcht, werdet ihr das Kennzeichen Christi tragen. Anders ausgedrückt: Wollen wir den Nichtchristen unser Christsein beweisen, dann muss dieses Kennzeichen sichtbar sein. Der Fisch am Auto reicht also nicht.

Es wird uns geboten, unsere Mitchristen, unsere Brüder und Schwestern zu lieben. Das ist das allererste. Aber wir dürfen die andere Seite der Lehre Jesu nicht vergessen. Wir sollen alle Menschen als unsere Nächsten lieben.

Denn alle Menschen tragen das Bild Gottes in sich. Und eine Seele, die ewig lebt. Sie sind also nicht nur als erlöste Menschen wertvoll, sondern einfach als die einzigen Geschöpfe, die nach dem Bilde Gottes geschaffen sind.

Der moderne Mensch hat diesen Gedanken verworfen und weiß nicht, wer er ist und woher er kommt. Deshalb kann er auch weder in sich selbst, noch in anderen Menschen einen wirklichen Wert finden.

Die Bibel sagt, dass alle Menschen unsere Nächsten sind, die wir lieben sollen wie uns selbst. Es ist allein schon die Schöpfungstatsache, die uns dazu verpflichtet. Denn alle Menschen sind wertvoll, auch die unerlösten, weil sie alle nach dem Bilde Gottes erschaffen sind. Deshalb sollen wir sie lieben, auch wenn das manchmal völlig unmöglich erscheint.

Jesus gebietet uns nun, unsere christlichen Glaubens Geschwister besonders zu lieben. Die beiden Gebote schließen einander nicht aus. Sondern die beiden Gebote verstärken sich gegenseitig.

Wenn wir alle Menschen als unsere Nächsten lieben sollen, dann ist es noch wichtiger, unsere Glaubensgeschwister zu lieben. Denn dann sehen alle Menschen, dass wir als Mitchristen durch Jesus Christus einen gemeinsamen Vater haben und dass der Heilige Geist in uns wohnt.

Galater 6.10: Lasst uns also nun, wie wir Gelegenheit haben, allen gegenüber das Gute wirken, am meisten aber gegenüber den Hausgenossen des Glaubens!

So stellt auch Paulus unsere doppelte Verpflichtung heraus: Unser äußerlich sichtbares Handeln sollte von dieser Einstellung bestimmt werden.

Nur zu oft haben bibelgläubige Christen die Menschen in zwei Lager geteilt: Auf der einen Seite die Verlorenen – auf der anderen Seite die Erlösten. Auf der einen Seite die Rebellen gegen Gott – auf der anderen Seite die mit Gott Versöhnten.

Man könnte dieses üble Bild der christlichen Exklusivität sogar noch ausweiten. Natürlich stimmt es: Noch immer stehen viele Menschen in Auflehnung gegen Gott – und nur der kleinere Teil hat die Gnade in der von Gott gebotenen Lösung angenommen. Doch alle Menschen haben einen gemeinsamen Ursprung. Von der Schöpfung her tragen alle Menschen das Bild Gottes.

So wird es uns langsam klar: Jesu Gebot, unsere Brüder zu lieben, kann nicht unter Ausschluss der ungläubigen Mitmenschen passieren. 

Wir müssen uns stets das Beispiel vom barmherzigen Samariter vor Augen halten.

Noch einmal wollen wir die Bibelworte betrachten, die das Kennzeichen des Christen so deutlich beschreiben, wie kaum etwas anderes:

Johannes 13.34-35: Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.

Johannes 17.21: damit sie alle eins seien, wie du, Vater, in mir und ich in dir, dass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.

Was wir wissen und behalten müssen: Wir Christen sind aufgerufen, so wie der Samariter den halb tot geschlagenen Menschen mit Liebe umgab, alle Menschen als unsere Nächsten zu lieben.

Ja, sie zu lieben wie uns selbst.

Des Weiteren wünscht sich Jesus von uns, allen wirklichen christlichen Glaubensgeschwistern auch inmitten größter Meinungsverschiedenheiten – Liebe zu erweisen.

Sie auch dann zu lieben, wenn es etwas kostet, sie auch in Zeiten höchster Spannungen zu lieben. Selbst wenn wir mit uns selbst nicht klarkommen. 

Und sie so zu lieben, dass die Welt es erkennen kann. Wir sind also aufgefordert, in all unserem Verhalten Gottes Heiligkeit und Liebe zu beweisen, sonst betrüben wir den Heiligen Geist.

Liebe und die durch sie bezeugte Einheit ist das den Christen gegebene einzige Kennzeichen, das sie der Welt vorweisen sollen.

Nur durch dieses Kennzeichen kann die Welt erkennen, dass die Christen wirklich Christen sind und dass Jesus vom Vater gesandt worden ist. 

Zum Schluss ein Gebet für diejenigen, die noch nie Gott mit der Bitte um Errettung aufgesucht haben, aber jetzt das Bedürfnis in ihrem Herzen verspüren.

Vater, vergib mir all meine Sünden. Ich weiß, dass ich ein Sünder bin. Ich bin schuldig vor dir. Heute komme ich zu dir und ich bitte dich um Vergebung für all meine Sünden.

Ich glaube, dass Jesus für all meine Sünden den Preis bezahlt hat. Er ist für mich gestorben und auferstanden von den Toten. Ich glaube, dass Jesus wiederkommt, die Lebenden und die Toten zu richten.

Heute bitte ich dich: Reinige mich und komm in mein Herz, um dort für immer zu wohnen. Sei du mein Herr und Gott und König. Fülle mich mit dem Heiligen Geist. Danke Jesus Amen.  


 

66.)   Ein gespaltenes Haus!

 
Ihr Lieben,
wir beginnen dieses Thema mit zwei Bibelstellen. So lesen wir in
Offenbarung 22.18-19: Ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand etwas zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen hinzufügen, die in diesem Buch geschrieben sind; und wenn jemand etwas von den Worten des Buches dieser Weissagung wegnimmt, so wird Gott seinen Teil wegnehmen von dem Baum des Lebens und aus der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben ist.
Johannes 1.1: Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist. In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst.
Was haben diese Texte mit unserer heutigen evangelikal-christlichen Welt zu tun?
Es ist eine sehr genaue Beschreibung dessen, was heute in unseren christlichen Kreisen geschieht: Die evangelikalen, vormals bibelgläubigen christlichen Kreise sehen sich heute einer Zäsur gegenüber, was die Natur der biblischen Inspiration und Autorität betrifft.
Innerhalb der evangelikalen Gemeinde gibt es eine Anzahl von Leuten, die ihre Ansichten über die Unfehlbarkeit der Bibel abändern, sodass auf diese Weise die unumschränkte Autorität des Wortes Gottes nahezu vollständig untergraben wird.
Dies vollzieht sich in einer äußerst rafinierten Art und Weise.
Die neuen Ansichten über die Autorität der ganzen Heiligen Schrift sind nämlich gar nicht so weit entfernt von dem, was die bibelgläubigen Christen bis vor kurzem noch glaubten.
Aber die neuen Meinungen enden schließlich, konsequent angewendet, tausende von Kilometern von den früheren, den ursprünglichen  Ansichten entfernt.
Schon ein ganz kleiner Unterschied weitet sich aus zu einem riesigen Unterschied mit gewaltigen Folgen.
Es ist über kurz oder lang ein Riesen Unterschied, was Theologie, Lehre und geistliche Fragen angeht.
Was aber noch schwerer wiegt, ist die Tatsache, dass unsere Einstellung zur Bibel auch über das Alltagsleben eines Christen entscheidet. Und auch über die Art und Weise, wie wir uns unserer Umwelt gegenüber verhalten.
Wenn wir also in Bezug auf die uneingeschränkte Autorität der Bibel einen noch so kleinen Kompromiss eingehen, dann wird dies im Laufe der Zeit seinen Niederschlag finden, was es im theologischen Sinne heißt, ein Christ zu sein.
Dieser Kompromiss wird auch Auswirkungen darauf haben, wie wir in dem ganzen Spektrum des Alltags unser Leben führen.
Bis vor etwa 300 Jahren glaubte jeder wahre Christ an die Unfehlbarkeit der Heiligen Schriften der Bibel. Das galt für die Zeit vor der Reformation und für die Zeit danach gleichermassen.
Das Problem der Kirche des Mittelalters vor der Reformation war nicht die Tatsache, dass Christen an der Unfehlbarkeit der Bibel zweifelten.
Das Problem war, dass unbiblische theologische Ansichten, heidnische Bräuche und Aberglauben in der Kirche stark anwuchsen und gleichberechtigt neben der Bibel standen.
Diese außerbiblischen Ansichten wurden gleichberechtigt neben die Bibel gestellt, sodass die biblische Lehre untergraben wurde. Dieser Missbrauch führte zur Reformation.
Es ist also wichtig zu verstehen: Der Glaube an die Unfehlbarkeit der Bibel und der Anspruch, Christ zu sein, gehörten untrennbar zusammen. Das galt bis in die zwanziger/dreißiger Jahre des vorigen, des 20. Jahrhunderts.
Noch einmal ganz deutlich: Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts sagte niemand: „Ich bin Christ, glaube aber, dass die Bibel voller Fehler ist.“
Genau das passiert heute in der evangelikalen christlichen Welt.
Inzwischen ist das Problem größer geworden. Die evangelikale Welt ist tief gespalten.
Dabei springen uns die Gründe förmlich an, warum wir eine starke und kompromisslose Einstellung zur Bibel haben sollten. Es ist die einzige Möglichkeit, treu zu sein gegenüber dem, was Christus über die Bibel und sich selbst sagt.
Aber es gibt noch einen anderen Grund: Vor uns liegen schwierige Zeiten – für uns selbst und für unsere leiblichen und geistlichen Kinder. Ohne den festen Glauben an die Fehlerfreiheit der Bibel, sind wir für die Zeiten vor uns in keiner Weise gewappnet.
Nur wenn die Bibel irrtumsfrei ist – und zwar nicht nur da, wo sie über unsere Erlösung spricht – sondern auch da, wo sie über die Geschichte, die Wissenschaften und den Kosmos redet, haben wir eine wirkliche Antwort, was die Existenz des Universums angeht, und die Einzigartigkeit der Schöpfung und des Menschen.
Ohne diese Sicherheit haben wir keinerlei absolute Maßstäbe, wir haben keine Heilsgewissheit und nichts auf das wir uns stützen können. Nichts und niemand kann uns eine andere Grundlage für unseren Glauben an Jesus Christus geben.
Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts existierte tatsächlich so etwas wie ein christlicher Konsens, der der westlichen Gesellschaft in Nordamerika und Westeuropa eine spezifische Gestalt gab.
Nun ist dieser Konsens verschwunden, und die Freiheiten, die er brachte, werden vor unseren Augen zerstört.
Wir sind mitten in einer Zeit, in der der Humanismus seine Schlussfolgerungen  zieht – in der Ethik, in der Gesetzgebung, in den Wertmaßstäben, im Alltag.
Alles, was unsere westliche Gesellschaft heute besitzt, sind relative Werte, die auf statistischen Durchschnittberechnungen basieren, oder den willkürlichen Entscheidungen derjenigen, die die rechtliche oder politische Macht besitzen.
Die Reformation bescherte den westlichen Ländern und Nordamerika eine Freiheit und eine Ordnung, wie es sie noch nie zuvor gegeben hatte.
Diese Freiheit in der Ordnung beruhte auf der Lehre der Bibel.
Im Rückblick können wir unschwer erkennen, dass nach 1920 der christliche Konsens zunehmend die Ansicht einer Minderheit ausmacht. Es ist nicht mehr der Konsens im Hinblick auf Gesetz und Moral.
Wir Christen haben nicht mehr genug Einfluss.
Die Betonung des biblischen Christentums liegt auf der Lehre, dass der unendlich persönliche Gott die letzte Realität ist. Dass er der Schöpfer ist von allem, was existiert.
Und dass sich der Mensch dem heiligen Gott nur auf der Grundlage des vollendeten Erlösungswerkes Jesu Christi frei nähern kann. Dem vollendeten Werk Jesu braucht nichts mehr hinzugefügt werden.
Die gigantischen Freiheiten, die Nordamerika und Westeuropa auszeichneten, mündeten nicht wie anderswo im Chaos, denn die absoluten Freiheiten der Bibel schufen einen wirksamen Konsens.
Aber sobald der Konsens abgeschafft wird, entwickeln dieselben Freiheiten eine zerstörerische Kraft, die zum Chaos in der Gesellschaft führt.
Deshalb erleben wir auch den Zusammenbruch der Moral.
Deshalb sind die ruhigen Zeiten für uns Evangelikale vorbei.
Nur ein fester Blick auf die unfehlbare Bibel bewahrt uns vor dem relativistischen Denken unserer Zeit. Wir erinnern uns daran, dass es dieser feste Blick war, der die Gemeinde durch die Zeit römischer Gewaltherrschaft hindurch trug.
Was geschieht heute mit unserer evangelikalen Welt?
Zuerst müssen wir zugeben, dass heute die Festigkeit nicht mehr da ist, die der frühen Kirche half.
Wenn Evangelikale wirklich Evangelikale sein wollen, dann dürfen sie in Bezug auf die Bibel keinerlei Zugeständnisse machen. Denn das ist unsere einzige objektive Sicherheit.
Es nützt auch nichts, wenn die Zahl der evangelikalen Bekehrungen steigt, wenn gleichzeitig große Teile der evangelikalen Welt zu Zugeständnissen in Bezug auf die Bibel bereit sind.
Kürzlich hörte ich von evangelikalen Kreisen, in denen sich viele Menschen zu Christus hin bekehren. Und die das Neue Testament mit Freuden akzeptieren. Das Alte Testament, vor allem die Torah lehnen sie jedoch als „nicht inspiriert“ ab.
Die Wasserscheide der evangelikalen Welt ist da, wo man von der Bibel überzeugt ist oder nicht.
Das heißt für uns: In großer Liebe müssen wir uns verabschieden von denen, die die volle Autorität der Bibel nicht anerkennen.
Die Trennlinie kann genau festgelegt werden. Wir müssen die geistliche Topographie der christlichen Welt ganz genau untersuchen. Wer behauptet, das Alte Testament sei nicht inspiriert, ordnet sich selbst auf der anderen Seite der Trennlinie ein.
Und dann müssen wir liebevoll sichtbar machen, wo diese Grenze verläuft und jederman klar machen, dass er sich entscheiden muss. Für oder gegen die Fehlerlosigkeit der Bibel.
Und das hat schmerzliche Konsequenzen.
Ein nicht unbedeutender Teil der evangelikalen Christenheit hat sich von der säkularen allgemeinen Weltanschauung infiltrieren lassen. Diese Infiltration ist in Wirklichkeit eine Variante der liberalen Theologie, die auch unter dem Namen „Neo-Orthodoxie“ firmiert.
Es ist ganz erstaunlich, wie weit die liberale, neo-orthodoxe Theologie in Kirchen und Freikirchen gleicher maßen verbreitet ist.
Nicht unsere innere Stimme ist die letzte Autorität zu der Frage, ob Jesus lebt und auferstanden ist, sondern allein die Bibel. Die subjektive Erfahrung kann uns nicht helfen.
Es ist der Existenzialismus, der die subjektive innere Erfahrung betont, aber er untergräbt die objektive Wahrheit der Bibel.
Wenn jemand aus dem neo-orthodoxen oder liberalen Lager behauptet, er berufe sich auf Jesus, dann bleibt die Frage, ob er denn wisse, dass Jesus lebt und dass Jesus von den Toten auferstanden ist. Wenn er glaubt, dass die Bibel Fehler enthält, dann können sich diese auch auf Jesus beziehen.
So viel ist klar.
Und wenn dieser neo-orthodoxe oder liberale Zeitgenosse darauf antwortet, dass er ein inneres Zeugnis für Jesu Existenz und Auferstehung besitze, ein Gefühl, eine subjektive Empfindung, dann ist es mir 1000 Mal lieber, die objektive Bestätigung vom Wort Gottes zu haben.
Das Gott-ist-tot Syndrom der deutschen Theologen Niebuhr, Tillich, Karl Barth zeigte schon früh, wo diese Bibelkritik letztlich endet.
Sich von der unfehlbaren Bibel zu lösen, bedeutet unweigerlich in eine Sackgasse mit einem toten Gott hinein zu marschieren. Man verliert so die letztgültige, objektive Autorität.
Ich möchte mich für heute mit einem Gebet verabschieden.
Lieber Herr Jesus Christus,
Du allein hast für all meine Sünden gebüßt. Du warst unschuldig und bist trotzdem für mich ans Kreuz gegangen und bist dort gestorben. Für mich.
Ich danke Dir für Dein großes Opfer. Ich weiß allein durch die fehlerfreie Bibel, dass Jesus lebt. Und ich glaube daran.
Jetzt lade ich dich in mein Herz ein, um da für immer zu wohnen. Du allein sollst mein Herr und mein Gott sein.
Ich gehöre jetzt dir. Du bist auferstanden von den Toten. Du lebst und regierst von Ewigkeit zu Ewigkeit. Ich bete dich an.
 
 
 

65.) Worauf kommt es an in unserer Zeit?

Ihr Lieben,

wir können diese Frage als Christen sehr leicht richtig beantworten, wenn wir zwei Entwicklungen in den richtigen Zusammenhang bringen.

Das eine ist die wissenschaftlich technologische Explosion in unserer Zeit. Eine Wissens Explosion ohne Ende. Das sieht wahrlich nach einem echten Quantensprung in die Zukunft aus.

Daniel 12.4: Und du, Daniel, halte die Worte geheim und versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes! Viele werden suchend umherstreifen, und die Erkenntnis wird sich mehren. 


Die Erkenntnis wird sich mehren, sagt die Bibel. Ja, wir sind in dieser letzten Zeit. 

Das zweite ist der fast komplette moralische Zusammenbruch in unserer westlichen, vormals an den christlichen Werten orientierten Gesellschaft.

Römer 1.32: Denn es wird offenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten, weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, denn Gott hat es ihnen offenbart.


Auch dazu ist die Bibel klar: Jeder Mensch in unseren westlichen Ländern kann erkennen, was richtig und falsch ist. 

Diese beiden Entwicklungen haben sich nicht zufällig nahezu gleichzeitig ereignet. Es gibt vielmehr etwas, das sich hinter diesen beiden Phänomenen verbirgt.

Wer das verstanden hat, verfügt über eine vernünftige Grundlage für die richtige Beurteilung unserer Zeit. Und die richtige Beurteilung des heutigen Christseins in der westlichen Welt.

In den vergangenen 100 Jahren hat sich etwas so sehr geändert, etwas, was das moralische Fundament, auf der unsere europäische und nordamerikanische Kultur basiert, nahezu völlig zerstört hat. 

In jedem einzelnen Bereich der Kultur sind allerschlimmste Ereignisse eingebrochen – im Bereich der Gesetzgebung, und der staatlichen Gewalt genauso wie in den Schulen, in unserem Gemeinwesen oder in den Familien.

Und diese Dinge haben sich zu unseren Lebzeiten entwickelt oder vollendet. Die älteren unter uns werden das bestätigen. Wir evangelikale Christen waren und sind die ganze Zeit dabei – und haben es einfach geschehen lassen.

Unsere Kultur und unsere bisherigen Wertvorstellungen wurden nahezu vollständig vernichtet und gingen sang- und klanglos ein. Das ist weit mehr als ein moralischer Zusammenbruch.

Eine neue Moral wurde installiert, in der jede Form moralischer Perversion von den Medien und der Unterhaltungsindustrie nach und nach anerkannt und verherrlicht wurde.

Und der gesellschaftliche Konsens auf der Grundlage der Bibel ging vollständig verloren.

Auf welche Weise können wir uns erklären, was geschehen ist?

Ein einfaches Beispiel: Während die Bibel sagt, dass Gott den Menschen als Mann und Frau geschaffen hat, sagt die jetzt etablierte herrschende Meinung unter dem Stichwort „Gender Mainstreaming“: Jeder Mensch soll selbst bestimmen, als was er leben will: Als Mann, als Frau oder irgendwo dazwischen.

Geschlechtsumwandelnde Operationen kommen immer mehr in Mode. 

Man muss wissen, was sich hinter den beiden Hauptfakten unserer Zeit verbirgt, nämlich der technologischen Explosion und dem moralischen Zusammenbruch. Dazu ist es notwendig, herauszufinden, welcher Zeitgeist dieses Zeitalter der letzten 100 Jahre überwiegend bestimmt hat. Und welche Geisteshaltung für dieses Zeitalter bestimmend war.

Was hat unser Leben und Denken in der Zeit zwischen 1920 und 2020 so sehr verändert und bestimmt, dass wir es heute, auch aus christlicher Sicht ganz genau definieren können.

Und da sind sich die Fachleute einig: Es ist der „Gedanke der totalen Freiheit“ gewesen. Nicht bloß „Freiheit“ als abstraktes Ideal, oder „Freiheit“ im Sinne einer Befreiung von Ungerechtigkeit.

Die grundsätzliche Idee, die den sogenannten „Westen“, also vor allem West Europa und Nord Amerika so stark geprägt hat, entsprach den jeweiligen Wertvorstellungen der jeweiligen Zeit.

So waren die USA nicht einfach nur ein freies Land – sondern groß, befreit, entfesselt, grenzenlos. Unglaublich anziehend.

Amerika entwickelte jetzt eine geradezu explosive Macht und Kraft auf allen Gebieten, die scheinbar zuvor im Schach gehalten wurden.

Frei zu sein bedeutete, modern und zeitgemäß zu leben. Und: Von niemand abhängig zu sein. Von niemand ausgebremst zu werden.

Modern zu leben, bedeutete wiederum, seine Chancen zu nutzen. Privat, beruflich, gesellschaftlich, geistig. 

Bewundernd sprach man vom amerikanischen Jahrhundert. Und vom amerikanischen Traum.

Man wollte ausbrechen aus den lästigen Resten des Mittelalters und vollends in die Neuzeit, die Moderne eintauchen. Endlich die Befreiung aus jeglichem Zwang für sich selbst erobern. 

Und das alte Europa wollte ebenfalls modern sein. Und sich von seiner Vergangenheit der Kriege und Krisen endgültig loslösen. Egal was das kostet. Frei sein.

Der moralische Imperativ der letzten 100 Jahre lautete: Alles Unfreie soll frei sein. Alle Begrenzungen sollten als unheilvoll  aufgesprengt werden. Religiös, geistlich, kulturell, gesellschaftlich. 

Doch wir wissen: Wenn Menschen oder Ansichten „nur“ entfesselt werden, dann sind sie zwar befreit, aber nicht unbedingt wirklich frei. Nicht wirklich freie Menschen.

Hier ist das wahre Problem dieser abgelaufenen 100 Jahre benannt: Es liegt in dem Versuch, absolute Freiheit haben zu wollen und diese nach eigenen Vorstellungen zu bestimmen und zu gestalten. Unabhängig von allen Begrenzungen. Einfach alles abzuschütteln, was scheinbar beengt oder einengt.

Aber dies stellt notwendiger Weise auch eine bewusste Rebellion gegen den Gott der Bibel und seine absoluten Gesetze dar. Das war von Anfang an klar. Aber auch das wollte man riskieren. Man begann sich von Gott abzukoppeln, loszusagen.

Man muss also den Gott der Bibel abwählen, auf ihn verzichten, ihn zum alten Eisen rechnen. Ihn in die Vergangenheit verbannen. Zum frühen und unreifen Menschsein dazu zählen. Ihn und sein wunderbares Wort, die Bibel. 

Denn er ist der Gott der Regeln und Gesetze. Der Gott der Ordnung. Die höchste Autorität im Universum.

Es geht also um das Problem von Ordnung und Freiheit. Von Ordnung, Autorität und Freiheit. Von Gott und Mensch. 

Und dies ist ein Problem, mit dem sich jede Kultur in der Menschheitsgeschichte konfrontiert sah. Irgendwann im Laufe der menschlichen Geschichte stand der indische Subkontinent vor der gleichen Frage – und wählte offenbar die unbegrenzte Freiheit. Oder China. Oder Haiti. Oder Russland. Oder Afrika.

Jetzt also Europa und Nordamerika. Und Australien und Neuseeland. Bisher durch das Evangelium geschützt.

Wenn es keine biblische Ausgewogenheit zwischen Ordnung/Autorität auf der einen und Freiheit/Bindungslosigkeit  auf der anderen Seite gibt, dann wird sich jede Gesellschaft unweigerlich zu dem einen oder anderen Extrem hinbewegen.

Freiheit ohne Ordnung und Autorität führt zum Chaos. Zum Zusammenbruch der Gesellschaft. 

Ordnung/Autorität ohne ein Gleichgewicht an Freiheit führt zu einem autoritären Regierungssystem und zur Zerstörung der individuellen und gesellschaftlichen Freiheit.

Keine Gesellschaft kann im Chaos existieren. Und keine menschliche Gruppe in Ordnung und Autorität ohne Freiheit. 

Das steht fest. Da folgt jedes Mal kurze Zeit später die Geburt einer tyrannischen Kontrollmacht. Hitler-Deutschland, UDSSR, DDR, latein-amerikanische Militärdiktaturen, afrikanische Diktaturen liefern Beispiele genug.

Irgendetwas muss also mit der christlichen Kultur des Abendlandes geschehen sein, dass die Welt nicht humaner geworden ist, sondern heute inhuman ist, wie nie zuvor, und mit jeder Perversion liebäugelt.

Die Ethik wird vom Prinzip der Nützlichkeit bestimmt, Maßstäbe jeder Art gelten hingegen als einengend.

Typisch für unsere aktuelle Situation ist das Auseinanderklaffen von Freiheit und Ordnung, von Freiheit und Autorität.

Die menschliche Gesellschaft kann aber nur existieren, wenn die Balance zwischen diesen beiden Seiten sicher gestellt ist.

War die Freiheit früher integriert in eine christliche Ethik – so ist diese jetzt fast völlig verschwunden.

Der Mensch glaubt überwiegend an sein evolutionäres Wachstum aus dem Nichts heraus, was irgendwann unweigerlich dazu führt, dass er sich selbst zu Gott macht. 

In autonomer Freiheit bestimmt er selbst, was Wahrheit sein soll. Und dazu ist er gar nicht fähig. 

Dieser Befund nährt die Überzeugung, dass wir in einer nachchristlichen Welt leben. Das Christentum hat also aufgehört, die ethische Basis der Gesellschaft  zu sein.

Der massive Gesichtsverlust des christlichen Glaubens zeigt sich vor allem darin, dass die Christen sich flächendeckend dem Zeitgeist der Welt angepasst haben und in Jesus Christus nicht mehr den Herrn aller Lebensbereiche sehen.

In dieser bedrohlichen Situation ist es die Aufgabe der gläubigen Christen, einen möglichst offensiven Standpunkt gegen den wertezerstörenden Zeitgeist einzunehmen.

Das kann sich zuweilen zu einem Kampf auf Leben und Tod entwickeln, der sowohl über die Situation des Menschen in der Ewigkeit, als auch in der Jetztzeit, entscheidet.

Den alles entscheidenden Schritt auf dem Weg zur Zerstörung der christlichen Basis in unserem Leben und unserer Kultur finden wir in dem antichristlichen Wesen der Aufklärungsepoche.

Die ganz zentralen Ideen der Zeit der Aufklärung stehen in einem scharfen Gegensatz zum Christentum, vor allem zum reformatorischen Christentum:

Die Leugnung des Übernatürlichen, der Glaube an die Autonomie der menschlichen Vernunft, die Ablehnung des Sündenfalls, die Verneinung der Gottheit Jesu Christi und seiner Auferstehung, die Auffassung von der Fähigkeit des Menschen, sich selbst zu vervollkommnen und die Zerstörung der Glaubwürdigkeit der Bibel durch die menschliche Kritik.

Mit diesen sich schnell verbreitenden Ideen, begann auch der moralische Verfall der Menschheit in den westlichen Nationen.

Erlösung geschieht nun nicht mehr durch Christus, sondern durch die Vernunft des Menschen. Der wissenschaftliche Fortschritt ist nach dieser These der neue Weg zum Paradies.

Besonders tragisch in diesem Zusammenhang ist die Entwicklung der Theologie in Deutschland. Da wurde der Glaube von der Rationalität gelöst und in das Gefängnis einer  subjektiven Innerlichkeit verbannt.

Mit der Erschließung dieser neuen Wirklichkeit hat der christliche Glaube bei uns nichts mehr zu suchen.

Der christliche Glaube wurde aus der Welt des Nachprüfbaren entfernt und auf ein angeblich sicheres, unantastbares aber auch geschichtsloses Nebengleis in höheren Dimensionen entfernt. Was heißt das genau?

Man fängt damit an, den christlichen Glauben und die zu Grunde liegende Bibel ins Reich der Fabeln zu verfrachten.

Freilich hat der Mensch immer noch den Hang zum Spirituellen in sich. Aber der wartet jetzt auf eine brauchbare Form und findet sie nicht. Folge: Am Ende des Weges steht der Irrationalismus, die Sinnlosigkeit. 

Tendenzen in der Wissenschaftstheorie und Philosophie bestätigen diesen Trend.

Was tun?

Die gläubigen Christen müssen endlich diesen Kampf annehmen und mit aller Kraft diesem relativistischen Denken den Kampf ansagen.

Wenn sich die Evangelikalen, die bibeltreuen Christen von ihrem Glauben leiten ließen, stünden sie an vorderster Front  gegen diesen säkularen Zeitgeist.

Aber manche Christen nennen sich „evangelikal“ ohne es wirklich zu sein. Denn sie schwächen durch massive Anpassung an den Zeitgeist die Kraft des göttlichen Wortes ab.

Die Angleichung an den Zeitgeist ist dramatisch und geschieht auf zweierlei Weise: In einer veränderten Bibelauslegung und in bestimmten weltlichen Verhaltensformen.

Die ganz entscheidende Bruchstelle ist eine stark veränderte Einstellung zur Bibel. Vor allem: Die ersten 11 Kapitel der Bibel.

Man hält die Bibel zwar nach wie vor für ausschlaggebend im Bereich der religiösen Erfahrung – aber für fehlbar in den Bereichen der Vernunft und der Wissenschaft, des Kosmos und der Anfänge.

So wird das Wort Gottes der Kritik durch den Zeitgeist unterworfen, anstatt Gesellschaft und Kultur durch die Bibel in Frage zu stellen.

Man differenziert zwischen der auf das Dasein bezogenen Methode der Bibellektüre und der subjektiven Erfahrung der inneren Überzeugung.

Damit wird die objektive Heilstatsache von dem subjektiven jeweiligen Befinden des Menschen abhängig gemacht und dadurch letztlich beschnitten und herabgewürdigt.

Dies entspricht einer totalen Trennung von Denken und Glauben, was in die Sinnlosigkeit führen muss.  

Schlimmer noch: Es lässt sich nicht leugnen, dass auch in Kreisen deutscher Evangelikaler eine solche Veränderung des Schriftverständnisses stattgefunden hat. 

Nicht mehr die Schrift, sondern die subjektive religiöse Erfahrung mit Gott ist die einzige Entscheidungsinstanz für das Glaubensleben.

Die Frage nach der Autorität der Bibel wird als unwichtig abgetan – die Hauptsache für den Gläubigen sei allein die undogmatische Begegnung mit Christus.

Dabei wird unsere Kultur zum Maßstab der Bibelauslegung.

Nach Jahren der Anwendung der Bibelkritik machen sich ihre Ableger nun selbst in evangelikalen Ausbildungsstätten in Deutschland breit.

Diese Durchdringung des Schriftverständnisses geschieht schleichend aber kontinuierlich, so dass für viele Evangelikale die Gefahr nicht unbedingt sichtbar ist.

Als tragische Beispiele gelten die Problemfelder Ökumene, Friedensbewegung, Feminismus, und die Abwertung des menschlichen Lebens durch Abtreibung.

Auch die Teilnahme am Kirchentag, die Frage der Auseinandersetzung zwischen Schöpfung und Evolution sowie zwischen Psychologie und Seelsorge. Und natürlich ethische Fragestellungen wie Homosexualität und außerehelicher Geschlechtsverkehr.

Es bleibt dabei: Im Vordergrund steht die Haltung der wahren  Evangelikalen zur ganzen Heiligen Schrift. Der prophetische Teil der Bibel spricht hier eine unglaublich klare Sprache.

Die Bibel präsentiert sich uns als unfehlbar, Irrtums frei und ist die einzig sichere Grundlage für die Beurteilung der Ereignisse unserer Zeit. Was wir Menschen daraus machen, ist fehlbar.

Sie ist das einzige tragfähige Fundament unseres Glaubens. Ohne diese Haltung werden wir in den kommenden Auseinandersetzungen nur schwer standhalten können. 

Das Alte Testament und das Neue Testament sind gleichermaßen von dieser Irrtumsfreiheit betroffen.

Hier fällt die Entscheidung über Leben und Tod.

Wahrheit bringt Konfrontation mit sich. Wer dieser Konfrontation ausweicht, liefert den säkularen Menschen dem Verderben aus.

Gläubige Christen müssen also Radikale sein – Radikale gegen den Relativismus jeder Art. Nicht Selbstgerechtigkeit – sondern radikale biblische Lehre. Unsere Endzeit bietet dazu die beste Gelegenheit. Es ist der Liebesdienst der Konfrontation um der Wahrheit willen.

Ich möchte diesen Bericht mit einem Gebet beenden.

Lieber Vater, lieber Herr Jesus Christus, 

danke, dass ich jetzt erkenne, dass ich ein elender Sünder bin, der vor Gott nicht bestehen kann. Ich beuge mich vor Dir, dem allein wahren Gott der Bibel.

Ich bitte dich, komm in mein Herz und bleibe dort. Mein Herz ist rein, weil Jesus all meine Sünden ans Kreuz getragen hat. Ich empfange jetzt deinen Heiligen Geist. Danke Vater. Ich verstehe jetzt, warum ich ohne Dich verloren bin. Danke für Deine Rettung. Danke Jesus, dass du lebst, weil du auferstanden bist von den Toten. Amen.

 

 

64.) Der Zeitgeist verändert unsere Gedanken und unser Handlungen:

Ihr Lieben,
wir haben festgestellt, dass wir uns als bibelgläubige Christen in einem gnadenlosen Kampf befinden, der sich im Bereich von Gedanken, Vorstellungen und Auffassungen abspielt, aber letztlich auch unser Handeln total verwirrt und verändert.
Gedanken sind niemals wertneutral und abstrahiert. Sondern Gedanken wirken sich stets auf unser Handeln, auf unsere Lebensweise aus – sowohl in unserem persönlichen Leben als auch in unserem Zusammenleben mit anderen.

Römer 1.24: Darum hat Gott sie dahingegeben in den Begierden ihrer Herzen in die Unreinheit, ihre Leiber untereinander zu schänden.


Römer 1. 32: Obwohl sie Gottes Rechtsforderung erkennen, dass die, die so etwas tun, des Todes würdig sind, üben sie es nicht allein aus, sondern haben auch Wohlgefallen an denen, die es tun.


Entschlossen, alle Begrenzungen abzuschaffen, und nach autonomer Freiheit zu streben – einem „frei sein“ von jeglicher Begrenzung - besonders von Gottes Wahrheit und seinen moralischen Geboten – sind wir auf dem Weg der Selbstzerstörung gelandet. Er führt direkt in die Hölle.

Ich muss die Freiheit haben, das Kind in meinem Leib zu töten. Ich muss die Freiheit haben, das Neugeborene zu töten, wenn ich der Meinung bin, dass das Leben des Kindes meiner Vorstellung vom guten und freien Leben nicht entspricht.

Beides kommt zusammen: Es selber tun und Wohlgefallen an denen haben, die es tun. Das sagt uns die oben erwähnte Bibelstelle.
Ich muss auch die Freiheit haben, meinen Ehepartner und meine Kinder zu verlassen, wenn meine sexuelle Orientierung das nötig macht.
Ich muss auch die Freiheit haben, sexuelle Handlungen mit Partnern meines eigenen Geschlechts vorzunehmen, wenn es mich danach gelüstet.
Eine weitere Bibelstelle, die unsere Kultur genauestens beschreibt, ist 2. Petrus 2:  

2. Petrus 2. 18-21: Denn sie führen geschwollene, nichtige Reden und locken mit fleischlichen Begierden durch Ausschweifungen diejenigen an, die kaum denen entflohen sind, die im Irrtum wandeln; sie versprechen ihnen Freiheit, während sie selbst Sklaven des Verderbens sind; denn von wem jemand überwältigt ist, dem ist er auch als Sklave unterworfen. Denn wenn sie den Befleckungen der Welt durch die Erkenntnis unseres Herrn und Retters Jesus Christus entflohen sind, aber wieder in diese verwickelt und überwältigt werden, so ist für sie das Letzte schlimmer geworden als das Erste. Denn es wäre ihnen besser, den Weg der Gerechtigkeit nicht erkannt zu haben, als sich, nachdem sie ihn erkannt haben, wieder abzuwenden von dem ihnen überlieferten heiligen Gebot. 

Hier kommt wirklich alles zur Sprache: Die Ablehnung der Wahrheit, die moralische Entartung und das Gericht, das diejenigen erwartet, die die Wahrheit kannten, die sich zu Christus bekehrt haben und sich dennoch von ihr abwandten.
Dies ist keine Diskussion unter gebildeten Leuten. Sondern es ist ein Kampf auf Leben und Tod zwischen den Mächten der Bosheit und denen, die den Namen unseres Erlöser-Gottes Jesus Christus zur Geltung bringen.
Dieser Konflikt spielt sich auf der Gedankenebene ab. Und zwar geht es um fundamental entgegengesetzte Meinungen darüber, was Wahrheit ist und was real ist.
Es ist aber auch ein Konflikt auf der Ebene von Handlungen, der sich zwischen kompletter Perversion und Chaos einerseits und Gottes perfekten und absoluten Maßstäben andererseits abspielt.
Glauben wir als evangelikale Christen, dass es sich tatsächlich so verhält? Glauben wir, dass es sich um Sinn und Sinnlosigkeit unseres kompletten irdischen Lebens dreht?
Nur wenige Gotteskinder scheinen diese Sachverhalte klar und ungeschönt zu sehen. Es wäre sicher besser, unsere Erfolgszahlen aus dem Gemeindebereich nicht so groß heraus zu posaunen, sondern unsere christliche Antwort auf den Zeitgeist – zumindest per heute - als pure Katastrophe zu erkennen. Und uns neuerlich für diesen Kampf zu rüsten.
Dazu ist es notwendig, den Einfluss der „Zeit der Aufklärung“ bei der Umwälzung der letzten 100 Jahre in Westeuropa und Nordamerika zu erkennen. Und der politischen Korrektheit um uns herum den Kampf anzusagen.

Die Aufklärung war eine geistige Bewegung, die in der Mitte des 17. Jahrhunderts entstand und ihre eindeutigste Ausprägung im Deutschland des 18. Jahrhunderts erfuhr.
Der utopische Traum der Aufklärung lässt sich in fünf Stichworten zusammenfassen: Vernunft, Natur, Glück, Fortschritt und Freiheit.

Die humanistischen Strömungen erreichten in der Aufklärung ihren Höhepunkt: Der Mensch fing absolut bei sich selbst an. Die Aufklärung war das Gegenteil, die Antithese zur Reformation. Beide Bewegungen führten zu entgegengesetzten Resultaten.

Die Aufklärung war eine intellektuelle Bewegung, die betonte, dass die menschliche Vernunft ausreiche, dass Mensch und Gesellschaft sich vervollkommnen würden und dass die Gültigkeit der traditionellen Autoritäten in der Vergangenheit angezweifelt werden müsste.

Die Aufklärung verbindet den Widerstand gegenüber allem Übernatürlichen mit dem Glauben an die allumfassende Fähigkeit der menschlichen Vernunft mit dem Wunsch, das Wohl aller Menschen in diesem Leben auf der Erde voranzutreiben. Ohne dazu wirklich in der Lage zu sein.
Sie verwarfen das christliche Dogma und waren strickt gegen den Katholizismus wie auch die protestantisch-reformatorischen Glaubensrichtungen eingestellt.

Sie behaupteten, dass diese beiden Glaubensrichtungen sich an Mächte der Blindheit gebunden hätten und der Menschheit ihre rationalen Fähigkeiten raubten. Sie glaubten einfach an das Gute im Menschen, strichen den Begriff der „Sünde“ aus ihrem Vokabular, und setzten stattdessen einen unbekümmerten Optimismus ein -  plus einen absoluten Glauben an die menschliche Gesellschaft an sich.

Der Geist der Aufklärung drang tief in den deutschen Protestantismus ein, zersetzte den Glauben an die Unfehlbarkeit der Bibel und förderte die Bibelkritik. Die zentralen Gedanken der Aufklärung stehen in krassestem Widerspruch zur christlichen Wahrheit: Sie greifen Gott selbst an und sein Wesen. Sie behaupten: „Es gibt keinen Gott.“

Sondern „Gott“ ist im Mittelalter und in der Zeit davor der jeweils herrschenden Klasse als Möglichkeit eingefallen, die einfachen Menschen zu unterdrücken. Sie nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Und so den Status Quo zu erhalten.

Dieser Umschwung setzte besonders mit der Übernahme der historisch-kritischen Methode der Bibelauslegung ein, die in Deutschland entwickelt worden war. Die liberalen Theologen wandten diese Methode an, und untergruben die Autorität der Bibel damit weitgehend.

Trotzdem gab es bibelgläubige christliche Leiter, und viele Laienchristen, die wahrhaftig und tiefgehend bibelgläubig waren. Sie galten als fundamental. Fundamental und rückständig. Im Gegensatz zu liberal. Liberal und fortschrittlich.

Daher übernahmen in den meisten Gemeindebünden in der westlichen Welt die liberalen Geistlichen und Leiter die destruktiven Methoden und Ansichten der Aufklärung und richteten ihre Gemeinden danach aus.
Liberal contra fundamental.

In den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts hatten sich in den meisten Denominationen die liberalen Kräfte durchgesetzt. Die Schlacht war also damals schon größtenteils verloren. Die Amtsenthebung der fundamentalistischen Leiter hatte zudem ein völlig neues Signal in die erstaunte Welt gesandt.
Übrigens: Zwischen der Entstehung der historisch-kritischen Methode der Bibelauslegung und dem Totalitarismus sowie dem Völkermord von Adolf Hitler lagen gerade mal 80 Jahre.
Zugegeben: Der christliche Konsens vorher war auch nicht vollkommen gewesen.

Aber der Konsens auf der Grundlage der Aufklärung, die konsequent im Gegensatz zur christlichen Wahrheit steht, einschließlich der Verneinung des Übernatürlichen, durchdrungen von dem Glauben an die unbegrenzte Fähigkeit der menschlichen Vernunft, der Zurückweisung des Sündenfalls, der Verneinung der Göttlichkeit Jesus Christi, dem Glauben an die Fähigkeit des Menschen, sich selber zu vervollkommnen – das war eine andere Geschichte.

Damit einher ging schrittweise ein vollkommener Zusammenbruch der überlieferten, auf den Aussagen der Bibel beruhenden Moral.
Vergessen wir nicht: Satan ruft uns immer noch zu, dass wir sein können wie Gott. Seit Adam und Eva hat sich sein Lügenprogramm nicht geändert.
Unsere Probleme kommen daher, dass die neue Weltsicht auf der Idee basiert, dass die letzte Wirklichkeit unpersönliche Materie und Energie ist und auf dem unpersönlichen Zufall in einer unendlich langen Zeit aufbaut. Göttliche Schöpfung ade!

Darwin und Huxley lassen grüßen.

Wenn wir das annehmen, dann leben wir in einem Universum ohne Sinn und Ziel ohne eine Basis für Gesetz und Moral, ohne eine Vorstellung für das,  was es heißt, Mensch zu sein, und ohne Maßstab für den Wert des menschlichen Lebens.

Mir fallen sofort die Drogenabhängigen, die Heroinabhängigen, die ehemaligen Blumenkinder ein, die oft gezwungen sind, ein Leben im Kehricht der Straße zu führen. Oder die Aids Epidemie, die mit ständig neu Infizierten weltweit von sich reden macht.

Denken wir an ein Leben in völliger Schutzlosigkeit ohne die bleibende Liebe unseres Himmlischen Vaters. Oder daran, dass wir aus toter Energie hervorgegangen sein sollen, ohne den göttlichen Atem der Liebe in uns zu haben.

Unsere Medien indoktrinieren uns täglich: Mit lauter Evolutions-Unwahrheiten – auch und gerade in den staatlichen Sendern. Die Israel- und Christenlobby stehen nicht mehr im Weg:
Israel gilt in den Medien überwiegend als Unrechtsstaat, und Christsein hält krampfhaft fest am ewig gestrigen. Und es sind ja genau diese beiden Personengruppen, die die Welt mit dem Gott der Bibel, mit Jahwe, in Beziehung bringen können.

Dem modernen Menschen bleibt nichts, mit dem er dieses Vakuum füllen könnte. Weder bei uns  - noch sonst wo in der westlichen Welt.      
Ich bete, dass Sie liebe Zuschauer, diese gewiss nicht leichte Kost verkraften können und freue mich Sie bei dem nächsten Text wieder dabei zu haben.
    


63.) Endzeit und Startups.

Ihr Lieben,

ich grüße Sie ganz herzlich und ich möchte Ihnen erklären, dass ich seit
  Mai 2015 darüber schreibewie wir die Zeichen der Zeit und speziell die Zeichen der Endzeit besser verstehen können. Endzeit bedeutet, dass das Gemeinde Zeitalter zu Ende geht und die Gemeinde der wahrhaft Christus Gläubigen zu Jesus hin entrückt wird.

Danach beginnt die 7 Jahre dauernde Trübsalszeit, die 70. Jahrwoche des Propheten Daniel und an deren Ende kommt Jesus Christus auf die Erde zurück. So sagt es uns die Irrtums freie Bibel des Alten und des Neuen Testaments. Da wir aufmerksam die Zeichen am Himmel und auf der Erde verfolgen, wissen wir, dass die Wiederkunft Jesu eine Frage von Jahren ist.
Das alles ist ein Grund für die unbeschreibliche Freude, die uns in der Bibel verheißen wird.
Offenbarung 1.3: Glückselig, der liest und die hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist! Denn die Zeit ist nahe.

Offenbarung 22. 6-7: Und er sprach zu mir: Diese Worte sind gewiss und wahrhaftig, und der Herr, der Gott der Geister der Propheten, hat seinen Engel gesandt, seinen Knechten zu zeigen, was bald geschehen muss. Und siehe, ich komme bald. Glückselig, der die Worte der Weissagung dieses Buches bewahrt! Die prophetischen Schriften des Alten und Neuen Testaments sind demnach ein so großer Segen für alle Christus Gläubigen, dass es sich kaum in Worte fassen lässt. 

Unter dieser Voraussetzung haben wir die 100 ersten Videos zur Verfügung gestellt und freuen uns über die große Resonanz von Ihrer Seite. Was uns jedoch sehr wundert, ist die Tatsache, dass die kirchliche und freikirchliche Gemeinde Jesu in Deutschland, Österreich und der Schweiz einen sehr geringen Anteil an unserer Freude nimmt.

Die Gemeinden fahren stattdessen ihr Programm, wie sie es auch schon vor dieser beginnenden Endzeit gemacht haben. Sie nehmen von der Tatsache keine Notiz, dass Jesus wahrscheinlich schon in wenigen Jahren auf die Erde zurückkehrt.
Dabei fordert Jesus seine Jünger auf, unbedingt wachsam und bereit zu sein. Ganz abgesehen von der großen Freude, die uns verheißen wird. Das alles hat uns vom Father’s House Ffm. e.V. sehr nachdenklich gemacht. Am 07.02. 2018 habe ich einen Video Clip veröffentlicht unter dem Titel: „Warum schweigen die Kanzeln?“ Ich habe Gründe gesucht, warum die Gemeinden und ihre Leiter sich nicht für diese letzten Jahre des Gemeindezeitalters interessieren.
 
Die Kanzeln der Gemeinden sollten doch die frohe Botschaft verkündigen, dass Jesus uns sehr bald zu sich nimmt. Aber sie tun es nicht. Jesus selbst warnt uns, dass er wie ein Dieb in der Nacht kommt, wenn wir nicht wachsam sind und wachsam bleiben. Er warnt uns, dass die Menschen, Gläubige und Ungläubige das tun, was sie immer tun: Kaufen, verkaufen, heiraten und verheiratet werden. Denn sie sagen sich, alles geht ohnehin so weiter und es bleibt alles beim Alten.

Als Noah in die Arche ging, war es genauso, die Menschen glaubten Noah nicht und als Jesus das erste Mal auf der Erde war, dachten die Leute auch, es bleibt alles beim Alten.
Diese Feststellungen, Erkenntnisse und Fakten haben mich in ein tiefes Loch fallen lassen. Was kann ich noch tun, um den Gotteskindern die Zeit zu erklären. Und sie zur Wachsamkeit zu führen? Dann sprach der Heilige Geist zu mir. Er sagte, ich solle weitermachen, die prophetischen Schriften der Bibel zu erklären. Und die Nähe der Wiederkunft Jesu deutlich machen.Das hat mich beruhigt.

Neulich ging ich durch die Hanauer Landstraße in Frankfurt. In ihrem inneren Abschnitt zwischen EZB und Kaiserlay wimmelt es nur so von Startup-Unternehmen, also von jungen Unternehmen, die eine neue Geschäftsidee zum Erfolg führen wollen.
Und die ganze Atmosphäre dort ist gefüllt von diesem Pioniergeist. Es herrscht Aufbruchsstimmung. Ich war erstaunt. Und ich dachte bei mir, wie kann ich solchen Pionieren, die noch viel vorhaben, mit der Endzeit kommen? Wie kann ich ihnen erklären, was in den nächsten Jahren sich auf der Erde abspielt?

Vielleicht ist diese Aufbruch Stimmung auch in unseren Gemeinden, dachte ich mir. Wie kann man da über Endzeit reden? Alle wollen so gerne „ihr Ding machen“.
Der Heilige Geist sprach zu mir und sagte: Es geht ja weiter. Zuerst kommen kriegerische Zeiten wie nie zuvor. Dann wird Jesus von Jerusalem aus die Welt regieren mit konsequenter, liebender Hand.Aber die Kriege hören auf. Weil Jesus mit eiserner Hand regiert. Die Startups sind willkommen. 

Da ist noch etwas anderes: Die 6000 Jahre, in denen die Menschen, die nach dem Ebenbild Gottes erschaffen wurden, die Erde füllten und die Schöpfung und das Leben genießen  sollten, sind jetzt vorbei. Was jetzt in wenigen Jahren folgt ist das 1000 Jahre dauernde Friedensreich des Messias Jesus. Gewissenmaßen der 7. Tag, um in der Sprache der Bibel zu bleiben. Es ist nicht das Weltende, das wir verkündigen – es ist ein Neuanfang mit Jesus, dem Gottessohn, dem Messias. Es geht also weiter – besser als irgendwann zuvor. 
Und jeder tut gut daran, sich darauf einzustellen.

Die Startups sind willkommen. Die Menschen, die nach der Trübsal noch da sind, brauchen etwas zum Leben. Aber niemand kommt in das Messianische Reich, wenn er nicht zu Jesus gehört. Das 2. Kommen des Messias Jesus ist nahe. Die messianische Zeit hat schon am 23. September 2017 mit einem großartigen Bild am Sternenhimmel angefangen.
Was vor uns liegt, ist das 4. Mega Ereignis unserer Zeit. Die anderen Mega Ereignisse sind die Schöpfung, die Sintflut, und das erste Kommen Jesu.

6000 Jahre Menschsein sind vorüber. Alles was jetzt kommt, trägt den Stempel des göttlichen Messias. Es ist wichtig, das zu verstehen und sich danach zu richten.
Das wollen auch wir tun. Deshalb sind die nächsten 6 Video Clips damit beschäftigt, die entscheidende Veränderung der Gemeinde Jesu in den letzten 100 Jahren zwischen 1920 und 2020 gründlich zu untersuchen und zusammenzufassen. Das wollen wir tun. Und der Heilige Geist wird uns dabei helfen.

Wir laden alle uns Wohlgesonnenen, all unsere Freunde und alle, die einen Weg für sich suchen, einen sicheren und guten und heiligen Weg, wir laden Sie ein, mit diesen gründlichen Analysen, die wir in den folgenden 6 Clips anbieten, sich weiter zu bilden, sich der klaren Devise der Clips anzuschließen und sich überfließende Freude, Frieden und Gelassenheit von Jesus Christus schenken zu lassen.   

Es lohnt sich, sich allein auf den Gott der Bibel und sein ewiges Wort einzulassen. Das ist mein innigster Wunsch an Sie, liebe Leserinnen und liebe Leser. 
Ich habe nicht vor, irgendeinen philosophischen Unsinn zu reden, sondern ich habe vor, der weit verbreiteten Ansicht entschieden zu begegnen, die Bibel sei voller Fehler. 
Darum geht es in meinen  kommenden 6 Berichten.
Bitte, fühlen sie sich eingeladen, mit mir diesen spannenden Streifzug zu beginnen.   
Sollten sie liebe Leserin und sie lieber Leser noch keine wirkliche Beziehung zu Jesus Christus haben, biete ich nachfolgend dieses Übergabe Gebet an Jesus an:

Lieber Herr Jesus Christus
ich bin ein sündiger Mensch und brauche Vergebung für all meine Sünden. Und ich brauche neues Leben durch den Heiligen Geist. Ich empfange dich jetzt. Und damit beginnt das neue Leben im Heiligen Geist. Ich weiß lieber Vater im Himmel, dass Jesus auferstanden ist von den Toten und dass er lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.




62.) Irans Aggression eskaliert schneller als erwartet.

Ihr Lieben,

Jeremia 49. 34-35: Das Wort des HERRN, das zu Jeremia, dem Propheten, geschah über Elam im Anfang der Regierung Zedekias, des Königs von Juda: So spricht der HERR der Heerscharen: Siehe, ich zerbreche den Bogen Elams, seine wesentliche Stärke. 


Einer der historischen Namen für den „Iran“ war „Persien“. Ein anderer war „Elam“. Im engeren Sinne betrifft Elam den heutigen südlichen Teil des Landes, da, wo die Uranschmiede von Buschher sich befindet. 
Die hier erwähnte Bibelstelle spricht zu und über Elam. Die hier genannten Ereignisse haben sich in der vielfältigen Geschichte des Landes noch nicht erfüllt. 

Daher liegt es nahe, den Eintritt der dort beschriebenen kriegerischen Vorfälle in unserer Zeit zu erwarten. Irans blindwütige Aggression gegen die USA und Israel eskaliert jedenfalls viel schneller als von vielen Experten erwartet. Das liegt auch an der Einmischung Irans in den syrischen und den jemenitischen Bürgerkrieg. 

Von Syrien aus erwarten viele Beobachter Angriffe in Richtung Israel. Doch im Augenblick sieht es aus wie ein vorsichtiges Abtasten, um zu sehen, wie Israel auf Provokationen reagiert. Das sagt Chagai Tzuriel, der Generaldirektor der israelischen Geheimdienste am 11. Februar 2018.
Israel hat lange genug die Alarmglocken geläutet wegen des zunehmenden iranischen Militär Engagements in Syrien.

Aber die Geschwindigkeit, mit der die islamische Republik ihr aggressives Verhalten gegenüber Israel hat eskalieren lassen, ist doch überraschend, so die Stellungnahme der israelischen Geheimdienste. Der aktuelle Grund: Der dramatische Zusammenstoß der beiden Kontrahenten am Tag zuvor.
„Es passierte viel schneller, als man je erwarten konnte,“ kommentierte Chagai Tzuriel die Entwicklung.

„Die negative Dynamik, welche die iranische Präsenz in Syrien begleitet, hat stark zugenommen.“

„Es kann auch nicht unabsichtlich passiert sein, ohne Wissen und Zustimmung der iranischen Regierung“, so Tzuriel. All diese Dinge brauchen das „OK“ des Führers der revolutionären Garden, Qasem Soleimani.

„Ich weiß natürlich nicht, ob die Beauftragung per Telefon passierte, aber ich bin sicher, dass dahinter die allgemeine Strategie des Iran steht, mit großer Aggressivität vorzugehen.

Fotos, Luftaufnahmen und weitere Beweismittel zeigen den brennenden israelischen Kampfjet, der wie ein Stein aus großer Höhe zu Boden fiel und völlig zerschellte. Das war am 10. Februar.

„Wir hörten eine enorme Explosion, das ganze Haus erbebte,“ sagte der Mann der den Crash mit der Kamera verfolgte. Diese Sicherheitskamera steht im Norden Israels und konnte den ganzen Vorfall mit dem Abschuss des F16 Jets der israelischen Luftwaffe festhalten.

Nach dem Sieg über den IS versucht das Iran-Komplott über Syrien zusammen mit Assads Truppen, den Russen und nun auch mit der Türkei im Norden, sein Glück mit Israel und den USA. Eine höchst brisante Vorstellung.

Klar, dass unsere deutschen Medien diesen Vorfall bisher ignorierten.
An der Nordgrenze Israels indes jubelten Mitglieder der Terrormiliz Hisbollah über den Abschuss des israelischen Kampfjets.
In Damascus wurden Freudengeschenke an Passanten ausgeteilt wegen des erfolgreichen Abschusses.

Überall, auch in Gaza regten sich Stimmen, die von einer neuen und strategisch einzigartigen Chance sprachen, Israel jetzt klein zu kriegen.
Nie mehr seit dem ersten Libanon Krieg war die Stimmung so optimistisch in den terroristischen Gruppierungen des Nahen Ostens.
Doch die Fakten dieses Tages sind noch nicht komplett. Am 10 Februar zerstörten die Israelis eine unbemannte Drohne Irans, die auf isralisches Gebiet eingedrungen war.

Der türkische Präsident Erdogan geht indes auf Collision mit seinem Nato Partner USA, dem er in seinem Marsch auf   Manjib begegnen wird.
Inzwischen beginnt Israel mit Vergeltungsschlägen gegen Syrien nach dem Eindringen der Drohne  auf israelisches Staatsgebiet.

Israelisches Militär attakierte 12 syrische und iranische Ziele in Syrien am Samstag in einer verstärkten Antwort auf die iranische Drohne.
Israel besteht darauf, dass das Eindringen der Drohne auf israelisches Staatsgebiet als schwere und unrechtmäßige Verletzung der Souveränität Israels zu bewerten ist. Israel betonte, dass Iran allein verantwortlich gemacht würde für diesen Zwischenfall.

In jedem Fall sind die Spannungen im Norden Israels enorm angestiegen.
Dabei wiegt der Abschuss des iraelischen F-16 Militärjets am schwersten.
Der Jet beschoss  syrische und iranische Ziele in Syrien. Insgesamt 12 Ziele. Dass die Maschine abgeschossen wurde und zwar über israelischem Staatsgebiet wiegt umso schlimmer.

Die Piloten retteten sich durch den Schleudersitz, ein Pilot wurde schwer verletzt, der zweite nur leicht.

Der Kommentar aus dem Iran: Die Zeit der israelischen Angriffe ist ein für alle Mal vorbei. Wir denken an die prophetischen Äußerungen in Jeremiah 49.35-39: Das Desaster des Iran steht offenbar unmittelbar vor der Tür.
Abschluss: Israel informierte inzwischen Moskau und Washington, dass weitere Angriffe Israels nicht vorgesehen wären. 

Montag, den 12. Februar 2018:
Der Iran zeigt sich von seiner kriegerischen Seite wie schon lange nicht mehr. Und der türkische Präsident Erdogan verspricht Trump eine osmanische Ohrfeige.

Erdogan ist in Syrien eingefallen, um die Kurden auch dort zu bekämpfen. Er bewegt sich auf Manjib zu, wo die USA eine Spezialeinheit stationiert haben. 

Die US-Amerikaner bestätigen inzwischen das absolute Recht Israels, sich selbst zu verteidigen. So jedenfalls US-Verteidigungsminister Jim Mattis auf einer Pressekonferenz in Rom, wo er die übrigen Mitglieder der von den USA geleiteten Koalition im Kampf gegen islamische Terroristen in Syrien traf.

Es sind Syrien und Iran, zusammen mit der libanesischen Terrorgruppe „Hisbollah“, welche für nicht entschuldbare Angriffe gegen Israel Verantwortung tragen.

Inzwischen präsentiert der Iran in einem beispiellosen Akt von Säbelrasseln seine neuesten Raketen auf seiner jährlichen Militärparade. 

Evangelikale Christen müssen verstehen, dass gegenwärtig ein kosmischer geistlicher Krieg tobt. In einem solchen Krieg wird es auch Verwundungen, Niederlagen und Zurücksetzungen geben. Auch Fehler.

Unser Trost ist, dass Jesus von den Toten auferstanden ist, aufgefahren in den Himmel und sitzt zur Rechten des Vaters. Jesus hat also diesen Krieg bereits gewonnen.

Er ist gerade daran, seinen Sieg auf Zeit und Raum zu übertragen im Interesse derer, die ihm nachfolgen. Wir müssen uns also entscheiden, jetzt, auch die, die das noch nicht getan haben. Jetzt ist die Zeit, sich Jesus, dem Sieger, Jesus, dem Herrn, Jesus, dem König zuzuwenden. 
Denn Zeiten stehen bevor, wo man eine solche Entscheidung nicht mehr so ohne weiteres treffen kann – jedenfalls nicht ohne erhebliche persönliche Nachteile für diese Entscheidung zu kassieren.

Wir reden von der Zeit des Antichristen, der schon da ist, sich warm läuft, aber noch nicht in Amt und Würden ist. Wenn du anders als Lot, der Neffe Abrahams, nicht nur indifferent unter den Stadttoren Sodoms sitzt, ohne selbst einzugreifen, sondern wenn du als Christ dich einmischt, wird  in Zukunft der Antichrist kurzen Prozess mit dir machen.

Dann werden im Zeichen von politischer Korrektheit die Gerichte dich als evangelikalen Christ schuldig sprechen, wo immer es eine Gelegenheit gibt.
Denken wir an die Jerusalem Proklamation von Präsident Trump am 6. Dezember 2017: Sofort dagegen waren die liberalen amerikanischen Juden, die Linken weltweit, die Liberalen weltweit, die Medien, die UN, die EU, der Papst, und abgefallene christliche Leiter und Pastoren.
Ist das nicht merkwürdig?

Dafür war nur die kleine Gruppe der evangelikalen, bibelgläubigen Christen.
Die Wirklichkeit, dass Jerusalem die ewige Hauptstadt Israels ist und bleibt, war der kleine aber feine Fehler bei der sogenannten Road Map for Peace auf der Grundlage der Oslo-Gespräche in den neunziger Jahren.
Die liberale Jüdische Lobby hatte auch überwiegend Obama ins Präsidentenamt in den USA gewählt, der wiederum mit seinem Spezialdeal dem Iran die Möglichkeit verschaffte, Raketen mit und ohne atomaren Sprengkopf nicht nur auf Israel, sondern auch auf Europa und die USA abzufeuern.

Das sollten wir wissen. Genauso, wie die Tatsache, dass die Liberalen und Linken weltweit mit der unversöhnlichen muslemischen Welt gemeinsame Sache machen, weil beide ein Ziel verbindet: „Dieser Mann Jesus soll nicht über uns herrschen“.  Klingt hart – trifft aber den Kern.
Gebet: Lieber Herr Jesus Christus. Ich komme heute zu dir. Bitte vergib mir alle meine Sünden, reinige mich durch dein kostbares Blut. Du hast am Kreuz alle meine Sünden getragen. Danke Jesus. Ich bin jetzt frei. Ich gehöre dir. Du lebst, weil du auferstanden bist von den Toten. Ich glaube an dich. Danke Jesus. 


61.)  Was bedeutet Heilsgewissheit!


Ihr Lieben,

Galater 2.20: und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir; was ich aber jetzt im Fleisch lebe, lebe ich im Glauben, und zwar im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat.
Matthäus 20.28: gleichwie der Sohn des Menschen nicht gekommen ist, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.

Der Zweck dieses Beitrages ist, im Glauben an Jesus Christus zu einer absoluten Heilsgewissheit hin durchzubrechen.
Das ist die Quintessenz des Glaubens: An den Sohn Gottes, Jesus Christus, zu glauben, der sich für mich persönlich eingesetzt hat, hingegeben hat.

Dies ist der erste Schritt: Ich weiß an wen ich glaube.
Aber es gibt noch einen zweiten Aspekt. Das heißt: Dieser Glaube allein reicht noch nicht.

Also müssen wir weitergehen.

Es ist nicht damit getan, diese Dinge über Jesus zu glauben – wir müssen in unserem Herzen absolut „gewiss sein“.
Ich weiß, an wen ich glaube und was ich glaube und bin gewiss, er kann mir bewahren, was mir anvertraut ist.

Paulus ist vollkommen überzeugt von dem, was er glaubt und das ist absolut wichtig. Heilsgewissheit – Glaubensgewissheit.
Was für ein Riesen Unterschied zwischen „Wissen“ um eine Sache und „Gewissheit“.

Es liegen Welten dazwischen, Dinge über den Verstand zu wissen, sie intellektuell zu erfassen – oder felsenfest darauf zu bauen.
Wenn wir eine Sache intellektuell bejahen, dann ist unsere Betrachtungsweise eher distanziert.

Das hört sich dann so an: „Ich habe die Bibel studiert, habe einige Bücher über die Bibel gelesen und intensiv nachgedacht. Schließlich bin ich zu der Ansicht gelangt, dass die Aussagen über Jesus zutreffend sind.“
Sachlich und distanziert wie ein Richter bei der Verhandlung. Der Fall berührt mich nicht innerlich. Das ist kein rettender Glaube. Das ist intellektueller Glaube und dadurch wird niemand verändert.

Jeder Prozess fängt im Kopf an – das ist richtig – aber er darf dort nicht bleiben.

Wenn wir begreifen, was die Wahrheit ist, dass Christsein nicht einfach heißt, Gutes zu tun und besser zu sein als manche ausschweifend lebenden Sünder, die in der Gosse landen.
Wenn wir begriffen haben, was die Wahrheit ist, dass diese Person, Jesus, unverzichtbar und durch nichts und niemand ersetzbar ist, dann müssen wir unbedingt den nächsten Schritt wagen, damit die erkannte Wahrheit auch Auswirkungen hat.
Diese Wahrheit muss Einfluss nehmen auf alles was ich tue, denke, lebe. Ich muss augenblicklich aufhören, nur aufmerksam hinzuschauen, ich muss die Macht, die Kraft in mir spüren, die mich vom Beobachter zum Betroffenen macht.
Wenn wir sagen: „Ich kenne alle Religionen, habe mich mit allen auseinander gesetzt und kenne alle ihre Argumente.“

Wenn ich auf alle herabschaue, dann bin ich außen vor. Gewissheit bedeutet, dass es mit Macht über mich kommt. Ich erkenne, wie etwas persönlich zu mir redet. Ich erkenne, dass es Dinge mit unerhörter Tragweite sind. Für mein ganzes Leben. Und nicht nur mein Leben.
„Ich glaube und begreife nun, dass dieser Jesus von Nazareth in die Welt kam und am Kreuz elend zu verbluteten. Und dass er es für mich getan hat. Auch für mich.
Das ist Gewissheit. Für mich.

Noch etwas: Wenn sie grundsätzlich nicht gegen das Christentum sind und das moralische Lehrgebäude gut finden. Das genügt nicht. Und wenn sie eine Menge biblischer Aussagen gut finden und auswendig gelernt haben – aber wenn es persönlich wird, machen sie einen Punkt und sperren sich. Dann sind sie immer noch außen vor.

Paulus war gewiss. Er krempelte sein Leben um. So dass er zum Gegenstand von Verfolgung und Verachtung wurde. Vor allem bei Leuten, die ihn zuvor gemocht hatten. Die begeistert von ihm waren.
Darum geht es also: Dass wir uns nicht nur bewusst sind, sondern dass wir davon überzeugt sind, dass wir die Bedeutung der Aussagen über Jesus erkennen und jedes Wort von ihm für uns persönliche Konsequenzen hat.
Doch das ist immer noch nicht alles. Den nächsten Schritt beschreibt der Apostel so: Er war sich der Wahrheit derart gewiss, dass er sich ihr ganz und gar verpflichtete.

„Ich bin überzeugt davon, dass er mächtig ist, mein anvertrautes Gut bis auf jenen Tag zu  bewahren. Was ist das mir anvertraute Gut oder der Schatz?

Es ist etwas, das ich zur Bank bringe und auf einem Sparkonto deponiere. Ich mache Rücklagen und gebe sie dort ab, wo sie sicher sind. Dort ist sicher, was mir anvertraut ist und auch, was ich ihm anvertraut habe.
Und das wiederum ist ein unverzichtbarer und ganz entscheidender Bestandteil des rettenden Glaubens.

Zu wissen, dass er gut ist, gerecht ist. Immer. Zu allen Menschen. In jeder Beziehung. Er trennt den rettenden vom rein verstandesmäßigen Glauben. Der den Gedanken nicht nachvollziehen kann, dass man sich ihm ganz und gar anvertraut.
Hier geht es nicht mehr um Theorie, um ein akademisches Interesse an Jesus – nein, jetzt erkennen wir, dass Jesus in die Welt kam, wegen dem, was ich bin. Nicht wegen der Welt, sondern wegen mir.
Denn ich bin Teil der Welt, des Ganzen, der Menschheit, die das Kommen Jesu ganz auf sich beziehen kann. Das habe ich klar erkannt, sodass ich nur mein „ich“, meine Seele, mein ewiges Heil ihm allein anvertraue.
Es gibt keine andere Erklärung dafür, dass der Apostel Paulus über eine perfekte Ruhe und Gelassenheit verfügte. Das bedeutet es, bedingungslos sich Jesus anzuvertrauen. Keine Einschränkung mehr – sondern komplette Übergabe.
Was könnte beängstigender sein, als das Vorhaben, von sich aus, sich mit Gott zu versöhnen. Was könnte schwieriger sein?

Früher sagten wir: „Solange ich anständig bin, wird mir schon nichts passieren. Denn ich bin ja bedeutend besser als die anderen um mich herum.“
„Ich bin doch ganz in Ordnung“. Diese Selbsttäuschung habe ich durch Jesus als kindischen Unsinn abgelegt. Ich werde eines Tages vor den Richterstuhl Gottes treten müssen und das wird garantiert schief gehen. Ohne Jesus.
Unsere eigene Gerechtigkeit, so Paulus, ist nichts als Dreck und Abfall.
 
Philipper 3.8-9: ja wirklich, ich halte auch alles für Verlust um der unübertrefflichen Größe der Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, willen, um dessentwillen ich alles eingebüßt habe und es für Dreck halte, damit ich Christus gewinne und in ihm gefunden werde - indem ich nicht meine Gerechtigkeit habe, die aus dem Gesetz ist, sondern die durch den Glauben an Christus, die Gerechtigkeit aus Gott aufgrund des Glaubens.

Die größte Qual, die eine Person, eine Seele überhaupt kennt, ist der Kampf, sich aus eigener Kraft mit Gott zu versöhnen, mit Gott zu arrangieren.
Wir werden älter und das Gericht kommt näher – und wenn wir dann nicht Jesus haben, der für uns gerade steht, dann sieht es furchtbar aus.
„Wie elend bin ich doch, wer kann mir helfen? Ich bin völlig hoffnungslos. Versagen im Leben – Angst vor dem Tod. Der Tod ist mein letzter Feind, ihm kann ich nicht entkommen.
 
Doch da ist Jesus, der einzige Ausweg aus dem Dilemma.

Wir dürfen Jesus nicht nur als wunderbares Vorbild sehen oder als eine großartige Idee, für uns zu sterben.
Es hilft nur die totale Auslieferung an Jesus. Das ist die Lebensübergabe an Jesus. Das Bewegendste, das einem Menschen wiederfahren kann. Es ist der einzige Weg, wie wir jemals Frieden finden können.
Nur so finden wir Ruhe und Frieden. Indem wir alles in seine Hände legen. Völlige Auslieferung an Ihn, Jesus, und kein weiterer Gedanke mehr daran. Punkt. Das ist Heilsgewissheit!
 
Gebet:
Lieber Vater im Himmel, ich erkenne gerade jetzt, dass allein Jesus mein Heil und mein Retter ist. Ich rufe dich an, Jesus: Komm in mein Herz und erlöse mich von meinen Sünden. Ich weiß, dass du auferstanden bist von den Toten und dass du lebst. Und dass du mich retten willst und wirst.
Danke Jesus, danke Vater für Jesus. Danke für die gemeinsam verbrachte Zeit. Zum Abschluss segne ich Euch im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.allo! Ich bin ein Textblock. Klicke hier um den Block zu bearbeiten und deinen eigenen Text einzufügen. Nichts ist für die Ewigkeit, du kannst den Text jederzeit verändern.