From Rudi Pinke's Desk

Unter dieser Rubrik bieten wir Texte an, mit denen sich Rudi Pinke zum jeweiligen Zeitpunkt besonders intensiv beschäftigt. Wir glauben, dass einzelne Gedanken, die hier behandelt werden, dem Leser in der einen oder anderen Weise eine Hilfe sein können, um im Glauben und in der Nachfolge Jesu Christi Fortschritte zu machen. Wir bemühen uns, die Beiträge regelmäßig zu aktualisieren.


Bild: Arinsal in Andorra

Inhaltsverzeichnis/Übersicht 

der bisher veröffentlichen Vorträge

      65. Worauf kommt es an in unserer Zeit? (05.12.2018)
      64. Der Zeitgeist verändert unsere Gedanken und Handlungen (27.11.2018)
      63. Endzeit und Startups. (23.11.2018)
      62. Irans Aggression eskaliert schneller als erwartet (20.11.2018)
      61. Was bedeutet Heilsgewissheit! (10.09.2018)
      60. Gottes Plan für Palästina (21.08.2018)

      59. Einheit der Gotteskinder (18.08.2018)

      58. Der Blutmond zu Israel 70.Geburtstag (27.07.2018)

      57. Der Jubiläumskrieg um Jerusalem (11.07.2018)

      56. Das Fundament des Glaubens muss stimmen (16.06.2018)

      55. 6.Dezember 2017 Jerusalem Proklamation von Präsident Trump! (01.06.2018)

      54. Rückblick auf 2017  (06.05.2018)

      53. Gnade statt Leistung! (26.04.2018)

      01 - 52 wurden die Texte von uns gelöscht, wer Interesse hat, kann den jeweiligen

                   Text unter office@fathershouse-ministries.de bekommen

      52. Warum die Kanzeln schweigen? (05.04.2018)  

      51. Das Geheimnis satanischer Täuschungen und Verführungen (01.04.2018)

      50. Hat Jesus je von einem 3.Weltkrieg gesprochen? (07.03.2018)

      49. Worum es wirklich geht! (01.03.2018)

      48. Ein Weltreich und eine Weltkirche? (12.02.2018)

      47. Was für eine Aufgabe haben die 144.000 als versiegelte Zeugen Jesu? (05.02.2018)

      46. Eine der gewaltigsten Erweckungen steht uns bevor! (24.01.2018)

      45. Wer ist der Aufhaltende? (12.01.2018)

      44. Wer sind die 24. Ältesten, die bekleidet sind mit weißen Kleidern?  (02.01.2018) 

      43. Die größte, weltweite Erweckung liegt vor uns! (31.12.2017)

      42. Der Antichrist wird offenbar mit der Öffnung des ersten Siegelgerichts! (05.12.2017)

      41. Die Geheimnisse Babylons! (01.12.2017)

      40. Drei Geheimnisse aus dem NT finden ihre Erfüllung vor der Trübsal! (08.11.2017)

      39. Eine geistliche Hure tut so, als wäre sie die Braut Christi. (15.10.2017)    

      38. Die 70zigste Jahrwoche Daniels (02.10.2017)

      37. Hoffnung für unsere Verwandten und Freunde. (19.09.2017) 

      36. Das Sendschreiben an die Gemeinde in Laodizea. (10.07.2017)

      35. Sendschreiben an die Gemeinde in Philadelphia (08.07.2017)

      34. Sendschreiben an die Gemeinde in Sardes (27.06.2017)

      33. Sendschreiben an die Gemeinde in Thyatira. (22.05.2017)

      32. Sendschreiben an die Gemeinde in Pergamon  (22.05.2017)

      31. Sendschreiben an die Gemeinde in Smyrna. (03.05.2017)

      30. Sendschreiben an die Gemeinde in Ephesus. (16.04.2017)

      29. Wie Jesus sich im Buch der Offenbarung beschreibt. (04.04.2017)

      28. Jesus Christus erklärt anhand von 7 Gleichnissen in Matthäus 13 den Heilsplan 

      Gottes für die Menschen.(27.03.2017)

      27. Die 7 Sendschreiben/Gemeinden verstehen.(27.02.2017)

      26. Christus als Herr der sieben Gemeinden! (10.02.2017)

      25. Wer ein Ohr hat….höre! (25.01.2017)

      24. Wie es weiter geht! (November/Dezember 2016)

      23. Die biblischen Namen der Nationen! (16.09.2016)

      22. Was man unbedingt über die Entrückung, die Trübsal und die Wiederkunft Jesu

            wissen sollte! (05.08.2016)

      21. Lerne, dem Vater in jeder Situation zu vertrauen: (03.05.2016)

      20. Die Entrückung der Gemeinde: Herrliche Hoffnung oder Wunschdenken? (02.05.2016)

      19. Die biblische Wahrheit über Israel! (21.03.2016)

      18. 2015-2016: Was war – was ist – was kommt! (31.12.2015)

      17. Unsere Zeit: Wetterleuchten und Erlösung (18.11.2015)

      16. AHA!: Reihenfolge der Ereignisse (17.11.2015)

      15. Bibel-Prophetie: Persönlicher Segen! (16.11.2015)

      14. Zahlen der Bibel (14.11.2015)

      13. Von Segen zu Segen (21.10.2015)

      12. Gedicht von einem unbekannten Verfasser (01.09.2015)

      11. Aufklärung, Evolution… – was steht hinter diesen Begriffen? (01.09.2015)

      10. Das Mega-Ereignis in unserer Zeit! (19.08.2015)

      09. Blutmondtetrade 2014/2015: Unerhörte Zeichen! (10.08.2015)

      08. September 2015: Gottes Neuordnung der Welt beginnt? (10.08.2015)

      07. Wir leben in den spannendsten Zeiten, die es je gab!

      06. Der Super Blutmond am 28. Sept. 2015: Eine absolute statistische Unmöglichkeit.

      05. Der Weckruf des Paulus! (25.04.2015)

      04. Abba Vater: 2015–meine Zeit zum Handeln! der Prophetisch/biblische 

             Kalender Gottes!

      03. Aktuelle Entwicklungen 2014 – der prophetisch/biblische 

             Kalender Gottes!“(25.10.2014)

      02. 2014 – Das entscheidende Jahr? (31.05.2014)

      01. Wichtige Zeichen 2014/2015. (28.12.2013)

       

      Bild: See Genezareth 

65.) Worauf kommt es an in unserer Zeit?

Ihr Lieben,

wir können diese Frage als Christen sehr leicht richtig beantworten, wenn wir zwei Entwicklungen in den richtigen Zusammenhang bringen.

Das eine ist die wissenschaftlich technologische Explosion in unserer Zeit. Eine Wissens Explosion ohne Ende. Das sieht wahrlich nach einem echten Quantensprung in die Zukunft aus.

Daniel 12.4: Und du, Daniel, halte die Worte geheim und versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes! Viele werden suchend umherstreifen, und die Erkenntnis wird sich mehren. 


Die Erkenntnis wird sich mehren, sagt die Bibel. Ja, wir sind in dieser letzten Zeit. 

Das zweite ist der fast komplette moralische Zusammenbruch in unserer westlichen, vormals an den christlichen Werten orientierten Gesellschaft.

Römer 1.32: Denn es wird offenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten, weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, denn Gott hat es ihnen offenbart.


Auch dazu ist die Bibel klar: Jeder Mensch in unseren westlichen Ländern kann erkennen, was richtig und falsch ist. 

Diese beiden Entwicklungen haben sich nicht zufällig nahezu gleichzeitig ereignet. Es gibt vielmehr etwas, das sich hinter diesen beiden Phänomenen verbirgt.

Wer das verstanden hat, verfügt über eine vernünftige Grundlage für die richtige Beurteilung unserer Zeit. Und die richtige Beurteilung des heutigen Christseins in der westlichen Welt.

In den vergangenen 100 Jahren hat sich etwas so sehr geändert, etwas, was das moralische Fundament, auf der unsere europäische und nordamerikanische Kultur basiert, nahezu völlig zerstört hat. 

In jedem einzelnen Bereich der Kultur sind allerschlimmste Ereignisse eingebrochen – im Bereich der Gesetzgebung, und der staatlichen Gewalt genauso wie in den Schulen, in unserem Gemeinwesen oder in den Familien.

Und diese Dinge haben sich zu unseren Lebzeiten entwickelt oder vollendet. Die älteren unter uns werden das bestätigen. Wir evangelikale Christen waren und sind die ganze Zeit dabei – und haben es einfach geschehen lassen.

Unsere Kultur und unsere bisherigen Wertvorstellungen wurden nahezu vollständig vernichtet und gingen sang- und klanglos ein. Das ist weit mehr als ein moralischer Zusammenbruch.

Eine neue Moral wurde installiert, in der jede Form moralischer Perversion von den Medien und der Unterhaltungsindustrie nach und nach anerkannt und verherrlicht wurde.

Und der gesellschaftliche Konsens auf der Grundlage der Bibel ging vollständig verloren.

Auf welche Weise können wir uns erklären, was geschehen ist?

Ein einfaches Beispiel: Während die Bibel sagt, dass Gott den Menschen als Mann und Frau geschaffen hat, sagt die jetzt etablierte herrschende Meinung unter dem Stichwort „Gender Mainstreaming“: Jeder Mensch soll selbst bestimmen, als was er leben will: Als Mann, als Frau oder irgendwo dazwischen.

Geschlechtsumwandelnde Operationen kommen immer mehr in Mode. 

Man muss wissen, was sich hinter den beiden Hauptfakten unserer Zeit verbirgt, nämlich der technologischen Explosion und dem moralischen Zusammenbruch. Dazu ist es notwendig, herauszufinden, welcher Zeitgeist dieses Zeitalter der letzten 100 Jahre überwiegend bestimmt hat. Und welche Geisteshaltung für dieses Zeitalter bestimmend war.

Was hat unser Leben und Denken in der Zeit zwischen 1920 und 2020 so sehr verändert und bestimmt, dass wir es heute, auch aus christlicher Sicht ganz genau definieren können.

Und da sind sich die Fachleute einig: Es ist der „Gedanke der totalen Freiheit“ gewesen. Nicht bloß „Freiheit“ als abstraktes Ideal, oder „Freiheit“ im Sinne einer Befreiung von Ungerechtigkeit.

Die grundsätzliche Idee, die den sogenannten „Westen“, also vor allem West Europa und Nord Amerika so stark geprägt hat, entsprach den jeweiligen Wertvorstellungen der jeweiligen Zeit.

So waren die USA nicht einfach nur ein freies Land – sondern groß, befreit, entfesselt, grenzenlos. Unglaublich anziehend.

Amerika entwickelte jetzt eine geradezu explosive Macht und Kraft auf allen Gebieten, die scheinbar zuvor im Schach gehalten wurden.

Frei zu sein bedeutete, modern und zeitgemäß zu leben. Und: Von niemand abhängig zu sein. Von niemand ausgebremst zu werden.

Modern zu leben, bedeutete wiederum, seine Chancen zu nutzen. Privat, beruflich, gesellschaftlich, geistig. 

Bewundernd sprach man vom amerikanischen Jahrhundert. Und vom amerikanischen Traum.

Man wollte ausbrechen aus den lästigen Resten des Mittelalters und vollends in die Neuzeit, die Moderne eintauchen. Endlich die Befreiung aus jeglichem Zwang für sich selbst erobern. 

Und das alte Europa wollte ebenfalls modern sein. Und sich von seiner Vergangenheit der Kriege und Krisen endgültig loslösen. Egal was das kostet. Frei sein.

Der moralische Imperativ der letzten 100 Jahre lautete: Alles Unfreie soll frei sein. Alle Begrenzungen sollten als unheilvoll  aufgesprengt werden. Religiös, geistlich, kulturell, gesellschaftlich. 

Doch wir wissen: Wenn Menschen oder Ansichten „nur“ entfesselt werden, dann sind sie zwar befreit, aber nicht unbedingt wirklich frei. Nicht wirklich freie Menschen.

Hier ist das wahre Problem dieser abgelaufenen 100 Jahre benannt: Es liegt in dem Versuch, absolute Freiheit haben zu wollen und diese nach eigenen Vorstellungen zu bestimmen und zu gestalten. Unabhängig von allen Begrenzungen. Einfach alles abzuschütteln, was scheinbar beengt oder einengt.

Aber dies stellt notwendiger Weise auch eine bewusste Rebellion gegen den Gott der Bibel und seine absoluten Gesetze dar. Das war von Anfang an klar. Aber auch das wollte man riskieren. Man begann sich von Gott abzukoppeln, loszusagen.

Man muss also den Gott der Bibel abwählen, auf ihn verzichten, ihn zum alten Eisen rechnen. Ihn in die Vergangenheit verbannen. Zum frühen und unreifen Menschsein dazu zählen. Ihn und sein wunderbares Wort, die Bibel. 

Denn er ist der Gott der Regeln und Gesetze. Der Gott der Ordnung. Die höchste Autorität im Universum.

Es geht also um das Problem von Ordnung und Freiheit. Von Ordnung, Autorität und Freiheit. Von Gott und Mensch. 

Und dies ist ein Problem, mit dem sich jede Kultur in der Menschheitsgeschichte konfrontiert sah. Irgendwann im Laufe der menschlichen Geschichte stand der indische Subkontinent vor der gleichen Frage – und wählte offenbar die unbegrenzte Freiheit. Oder China. Oder Haiti. Oder Russland. Oder Afrika.

Jetzt also Europa und Nordamerika. Und Australien und Neuseeland. Bisher durch das Evangelium geschützt.

Wenn es keine biblische Ausgewogenheit zwischen Ordnung/Autorität auf der einen und Freiheit/Bindungslosigkeit  auf der anderen Seite gibt, dann wird sich jede Gesellschaft unweigerlich zu dem einen oder anderen Extrem hinbewegen.

Freiheit ohne Ordnung und Autorität führt zum Chaos. Zum Zusammenbruch der Gesellschaft. 

Ordnung/Autorität ohne ein Gleichgewicht an Freiheit führt zu einem autoritären Regierungssystem und zur Zerstörung der individuellen und gesellschaftlichen Freiheit.

Keine Gesellschaft kann im Chaos existieren. Und keine menschliche Gruppe in Ordnung und Autorität ohne Freiheit. 

Das steht fest. Da folgt jedes Mal kurze Zeit später die Geburt einer tyrannischen Kontrollmacht. Hitler-Deutschland, UDSSR, DDR, latein-amerikanische Militärdiktaturen, afrikanische Diktaturen liefern Beispiele genug.

Irgendetwas muss also mit der christlichen Kultur des Abendlandes geschehen sein, dass die Welt nicht humaner geworden ist, sondern heute inhuman ist, wie nie zuvor, und mit jeder Perversion liebäugelt.

Die Ethik wird vom Prinzip der Nützlichkeit bestimmt, Maßstäbe jeder Art gelten hingegen als einengend.

Typisch für unsere aktuelle Situation ist das Auseinanderklaffen von Freiheit und Ordnung, von Freiheit und Autorität.

Die menschliche Gesellschaft kann aber nur existieren, wenn die Balance zwischen diesen beiden Seiten sicher gestellt ist.

War die Freiheit früher integriert in eine christliche Ethik – so ist diese jetzt fast völlig verschwunden.

Der Mensch glaubt überwiegend an sein evolutionäres Wachstum aus dem Nichts heraus, was irgendwann unweigerlich dazu führt, dass er sich selbst zu Gott macht. 

In autonomer Freiheit bestimmt er selbst, was Wahrheit sein soll. Und dazu ist er gar nicht fähig. 

Dieser Befund nährt die Überzeugung, dass wir in einer nachchristlichen Welt leben. Das Christentum hat also aufgehört, die ethische Basis der Gesellschaft  zu sein.

Der massive Gesichtsverlust des christlichen Glaubens zeigt sich vor allem darin, dass die Christen sich flächendeckend dem Zeitgeist der Welt angepasst haben und in Jesus Christus nicht mehr den Herrn aller Lebensbereiche sehen.

In dieser bedrohlichen Situation ist es die Aufgabe der gläubigen Christen, einen möglichst offensiven Standpunkt gegen den wertezerstörenden Zeitgeist einzunehmen.

Das kann sich zuweilen zu einem Kampf auf Leben und Tod entwickeln, der sowohl über die Situation des Menschen in der Ewigkeit, als auch in der Jetztzeit, entscheidet.

Den alles entscheidenden Schritt auf dem Weg zur Zerstörung der christlichen Basis in unserem Leben und unserer Kultur finden wir in dem antichristlichen Wesen der Aufklärungsepoche.

Die ganz zentralen Ideen der Zeit der Aufklärung stehen in einem scharfen Gegensatz zum Christentum, vor allem zum reformatorischen Christentum:

Die Leugnung des Übernatürlichen, der Glaube an die Autonomie der menschlichen Vernunft, die Ablehnung des Sündenfalls, die Verneinung der Gottheit Jesu Christi und seiner Auferstehung, die Auffassung von der Fähigkeit des Menschen, sich selbst zu vervollkommnen und die Zerstörung der Glaubwürdigkeit der Bibel durch die menschliche Kritik.

Mit diesen sich schnell verbreitenden Ideen, begann auch der moralische Verfall der Menschheit in den westlichen Nationen.

Erlösung geschieht nun nicht mehr durch Christus, sondern durch die Vernunft des Menschen. Der wissenschaftliche Fortschritt ist nach dieser These der neue Weg zum Paradies.

Besonders tragisch in diesem Zusammenhang ist die Entwicklung der Theologie in Deutschland. Da wurde der Glaube von der Rationalität gelöst und in das Gefängnis einer  subjektiven Innerlichkeit verbannt.

Mit der Erschließung dieser neuen Wirklichkeit hat der christliche Glaube bei uns nichts mehr zu suchen.

Der christliche Glaube wurde aus der Welt des Nachprüfbaren entfernt und auf ein angeblich sicheres, unantastbares aber auch geschichtsloses Nebengleis in höheren Dimensionen entfernt. Was heißt das genau?

Man fängt damit an, den christlichen Glauben und die zu Grunde liegende Bibel ins Reich der Fabeln zu verfrachten.

Freilich hat der Mensch immer noch den Hang zum Spirituellen in sich. Aber der wartet jetzt auf eine brauchbare Form und findet sie nicht. Folge: Am Ende des Weges steht der Irrationalismus, die Sinnlosigkeit. 

Tendenzen in der Wissenschaftstheorie und Philosophie bestätigen diesen Trend.

Was tun?

Die gläubigen Christen müssen endlich diesen Kampf annehmen und mit aller Kraft diesem relativistischen Denken den Kampf ansagen.

Wenn sich die Evangelikalen, die bibeltreuen Christen von ihrem Glauben leiten ließen, stünden sie an vorderster Front  gegen diesen säkularen Zeitgeist.

Aber manche Christen nennen sich „evangelikal“ ohne es wirklich zu sein. Denn sie schwächen durch massive Anpassung an den Zeitgeist die Kraft des göttlichen Wortes ab.

Die Angleichung an den Zeitgeist ist dramatisch und geschieht auf zweierlei Weise: In einer veränderten Bibelauslegung und in bestimmten weltlichen Verhaltensformen.

Die ganz entscheidende Bruchstelle ist eine stark veränderte Einstellung zur Bibel. Vor allem: Die ersten 11 Kapitel der Bibel.

Man hält die Bibel zwar nach wie vor für ausschlaggebend im Bereich der religiösen Erfahrung – aber für fehlbar in den Bereichen der Vernunft und der Wissenschaft, des Kosmos und der Anfänge.

So wird das Wort Gottes der Kritik durch den Zeitgeist unterworfen, anstatt Gesellschaft und Kultur durch die Bibel in Frage zu stellen.

Man differenziert zwischen der auf das Dasein bezogenen Methode der Bibellektüre und der subjektiven Erfahrung der inneren Überzeugung.

Damit wird die objektive Heilstatsache von dem subjektiven jeweiligen Befinden des Menschen abhängig gemacht und dadurch letztlich beschnitten und herabgewürdigt.

Dies entspricht einer totalen Trennung von Denken und Glauben, was in die Sinnlosigkeit führen muss.  

Schlimmer noch: Es lässt sich nicht leugnen, dass auch in Kreisen deutscher Evangelikaler eine solche Veränderung des Schriftverständnisses stattgefunden hat. 

Nicht mehr die Schrift, sondern die subjektive religiöse Erfahrung mit Gott ist die einzige Entscheidungsinstanz für das Glaubensleben.

Die Frage nach der Autorität der Bibel wird als unwichtig abgetan – die Hauptsache für den Gläubigen sei allein die undogmatische Begegnung mit Christus.

Dabei wird unsere Kultur zum Maßstab der Bibelauslegung.

Nach Jahren der Anwendung der Bibelkritik machen sich ihre Ableger nun selbst in evangelikalen Ausbildungsstätten in Deutschland breit.

Diese Durchdringung des Schriftverständnisses geschieht schleichend aber kontinuierlich, so dass für viele Evangelikale die Gefahr nicht unbedingt sichtbar ist.

Als tragische Beispiele gelten die Problemfelder Ökumene, Friedensbewegung, Feminismus, und die Abwertung des menschlichen Lebens durch Abtreibung.

Auch die Teilnahme am Kirchentag, die Frage der Auseinandersetzung zwischen Schöpfung und Evolution sowie zwischen Psychologie und Seelsorge. Und natürlich ethische Fragestellungen wie Homosexualität und außerehelicher Geschlechtsverkehr.

Es bleibt dabei: Im Vordergrund steht die Haltung der wahren  Evangelikalen zur ganzen Heiligen Schrift. Der prophetische Teil der Bibel spricht hier eine unglaublich klare Sprache.

Die Bibel präsentiert sich uns als unfehlbar, Irrtums frei und ist die einzig sichere Grundlage für die Beurteilung der Ereignisse unserer Zeit. Was wir Menschen daraus machen, ist fehlbar.

Sie ist das einzige tragfähige Fundament unseres Glaubens. Ohne diese Haltung werden wir in den kommenden Auseinandersetzungen nur schwer standhalten können. 

Das Alte Testament und das Neue Testament sind gleichermaßen von dieser Irrtumsfreiheit betroffen.

Hier fällt die Entscheidung über Leben und Tod.

Wahrheit bringt Konfrontation mit sich. Wer dieser Konfrontation ausweicht, liefert den säkularen Menschen dem Verderben aus.

Gläubige Christen müssen also Radikale sein – Radikale gegen den Relativismus jeder Art. Nicht Selbstgerechtigkeit – sondern radikale biblische Lehre. Unsere Endzeit bietet dazu die beste Gelegenheit. Es ist der Liebesdienst der Konfrontation um der Wahrheit willen.

Ich möchte diesen Bericht mit einem Gebet beenden.

Lieber Vater, lieber Herr Jesus Christus, 

danke, dass ich jetzt erkenne, dass ich ein elender Sünder bin, der vor Gott nicht bestehen kann. Ich beuge mich vor Dir, dem allein wahren Gott der Bibel.

Ich bitte dich, komm in mein Herz und bleibe dort. Mein Herz ist rein, weil Jesus all meine Sünden ans Kreuz getragen hat. Ich empfange jetzt deinen Heiligen Geist. Danke Vater. Ich verstehe jetzt, warum ich ohne Dich verloren bin. Danke für Deine Rettung. Danke Jesus, dass du lebst, weil du auferstanden bist von den Toten. Amen.

 

 

64.) Der Zeitgeist verändert unsere Gedanken und unser Handlungen:

Ihr Lieben,
wir haben festgestellt, dass wir uns als bibelgläubige Christen in einem gnadenlosen Kampf befinden, der sich im Bereich von Gedanken, Vorstellungen und Auffassungen abspielt, aber letztlich auch unser Handeln total verwirrt und verändert.
Gedanken sind niemals wertneutral und abstrahiert. Sondern Gedanken wirken sich stets auf unser Handeln, auf unsere Lebensweise aus – sowohl in unserem persönlichen Leben als auch in unserem Zusammenleben mit anderen.

Römer 1.24: Darum hat Gott sie dahingegeben in den Begierden ihrer Herzen in die Unreinheit, ihre Leiber untereinander zu schänden.


Römer 1. 32: Obwohl sie Gottes Rechtsforderung erkennen, dass die, die so etwas tun, des Todes würdig sind, üben sie es nicht allein aus, sondern haben auch Wohlgefallen an denen, die es tun.


Entschlossen, alle Begrenzungen abzuschaffen, und nach autonomer Freiheit zu streben – einem „frei sein“ von jeglicher Begrenzung - besonders von Gottes Wahrheit und seinen moralischen Geboten – sind wir auf dem Weg der Selbstzerstörung gelandet. Er führt direkt in die Hölle.

Ich muss die Freiheit haben, das Kind in meinem Leib zu töten. Ich muss die Freiheit haben, das Neugeborene zu töten, wenn ich der Meinung bin, dass das Leben des Kindes meiner Vorstellung vom guten und freien Leben nicht entspricht.

Beides kommt zusammen: Es selber tun und Wohlgefallen an denen haben, die es tun. Das sagt uns die oben erwähnte Bibelstelle.
Ich muss auch die Freiheit haben, meinen Ehepartner und meine Kinder zu verlassen, wenn meine sexuelle Orientierung das nötig macht.
Ich muss auch die Freiheit haben, sexuelle Handlungen mit Partnern meines eigenen Geschlechts vorzunehmen, wenn es mich danach gelüstet.
Eine weitere Bibelstelle, die unsere Kultur genauestens beschreibt, ist 2. Petrus 2:  

2. Petrus 2. 18-21: Denn sie führen geschwollene, nichtige Reden und locken mit fleischlichen Begierden durch Ausschweifungen diejenigen an, die kaum denen entflohen sind, die im Irrtum wandeln; sie versprechen ihnen Freiheit, während sie selbst Sklaven des Verderbens sind; denn von wem jemand überwältigt ist, dem ist er auch als Sklave unterworfen. Denn wenn sie den Befleckungen der Welt durch die Erkenntnis unseres Herrn und Retters Jesus Christus entflohen sind, aber wieder in diese verwickelt und überwältigt werden, so ist für sie das Letzte schlimmer geworden als das Erste. Denn es wäre ihnen besser, den Weg der Gerechtigkeit nicht erkannt zu haben, als sich, nachdem sie ihn erkannt haben, wieder abzuwenden von dem ihnen überlieferten heiligen Gebot. 

Hier kommt wirklich alles zur Sprache: Die Ablehnung der Wahrheit, die moralische Entartung und das Gericht, das diejenigen erwartet, die die Wahrheit kannten, die sich zu Christus bekehrt haben und sich dennoch von ihr abwandten.
Dies ist keine Diskussion unter gebildeten Leuten. Sondern es ist ein Kampf auf Leben und Tod zwischen den Mächten der Bosheit und denen, die den Namen unseres Erlöser-Gottes Jesus Christus zur Geltung bringen.
Dieser Konflikt spielt sich auf der Gedankenebene ab. Und zwar geht es um fundamental entgegengesetzte Meinungen darüber, was Wahrheit ist und was real ist.
Es ist aber auch ein Konflikt auf der Ebene von Handlungen, der sich zwischen kompletter Perversion und Chaos einerseits und Gottes perfekten und absoluten Maßstäben andererseits abspielt.
Glauben wir als evangelikale Christen, dass es sich tatsächlich so verhält? Glauben wir, dass es sich um Sinn und Sinnlosigkeit unseres kompletten irdischen Lebens dreht?
Nur wenige Gotteskinder scheinen diese Sachverhalte klar und ungeschönt zu sehen. Es wäre sicher besser, unsere Erfolgszahlen aus dem Gemeindebereich nicht so groß heraus zu posaunen, sondern unsere christliche Antwort auf den Zeitgeist – zumindest per heute - als pure Katastrophe zu erkennen. Und uns neuerlich für diesen Kampf zu rüsten.
Dazu ist es notwendig, den Einfluss der „Zeit der Aufklärung“ bei der Umwälzung der letzten 100 Jahre in Westeuropa und Nordamerika zu erkennen. Und der politischen Korrektheit um uns herum den Kampf anzusagen.

Die Aufklärung war eine geistige Bewegung, die in der Mitte des 17. Jahrhunderts entstand und ihre eindeutigste Ausprägung im Deutschland des 18. Jahrhunderts erfuhr.
Der utopische Traum der Aufklärung lässt sich in fünf Stichworten zusammenfassen: Vernunft, Natur, Glück, Fortschritt und Freiheit.

Die humanistischen Strömungen erreichten in der Aufklärung ihren Höhepunkt: Der Mensch fing absolut bei sich selbst an. Die Aufklärung war das Gegenteil, die Antithese zur Reformation. Beide Bewegungen führten zu entgegengesetzten Resultaten.

Die Aufklärung war eine intellektuelle Bewegung, die betonte, dass die menschliche Vernunft ausreiche, dass Mensch und Gesellschaft sich vervollkommnen würden und dass die Gültigkeit der traditionellen Autoritäten in der Vergangenheit angezweifelt werden müsste.

Die Aufklärung verbindet den Widerstand gegenüber allem Übernatürlichen mit dem Glauben an die allumfassende Fähigkeit der menschlichen Vernunft mit dem Wunsch, das Wohl aller Menschen in diesem Leben auf der Erde voranzutreiben. Ohne dazu wirklich in der Lage zu sein.
Sie verwarfen das christliche Dogma und waren strickt gegen den Katholizismus wie auch die protestantisch-reformatorischen Glaubensrichtungen eingestellt.

Sie behaupteten, dass diese beiden Glaubensrichtungen sich an Mächte der Blindheit gebunden hätten und der Menschheit ihre rationalen Fähigkeiten raubten. Sie glaubten einfach an das Gute im Menschen, strichen den Begriff der „Sünde“ aus ihrem Vokabular, und setzten stattdessen einen unbekümmerten Optimismus ein -  plus einen absoluten Glauben an die menschliche Gesellschaft an sich.

Der Geist der Aufklärung drang tief in den deutschen Protestantismus ein, zersetzte den Glauben an die Unfehlbarkeit der Bibel und förderte die Bibelkritik. Die zentralen Gedanken der Aufklärung stehen in krassestem Widerspruch zur christlichen Wahrheit: Sie greifen Gott selbst an und sein Wesen. Sie behaupten: „Es gibt keinen Gott.“

Sondern „Gott“ ist im Mittelalter und in der Zeit davor der jeweils herrschenden Klasse als Möglichkeit eingefallen, die einfachen Menschen zu unterdrücken. Sie nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Und so den Status Quo zu erhalten.

Dieser Umschwung setzte besonders mit der Übernahme der historisch-kritischen Methode der Bibelauslegung ein, die in Deutschland entwickelt worden war. Die liberalen Theologen wandten diese Methode an, und untergruben die Autorität der Bibel damit weitgehend.

Trotzdem gab es bibelgläubige christliche Leiter, und viele Laienchristen, die wahrhaftig und tiefgehend bibelgläubig waren. Sie galten als fundamental. Fundamental und rückständig. Im Gegensatz zu liberal. Liberal und fortschrittlich.

Daher übernahmen in den meisten Gemeindebünden in der westlichen Welt die liberalen Geistlichen und Leiter die destruktiven Methoden und Ansichten der Aufklärung und richteten ihre Gemeinden danach aus.
Liberal contra fundamental.

In den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts hatten sich in den meisten Denominationen die liberalen Kräfte durchgesetzt. Die Schlacht war also damals schon größtenteils verloren. Die Amtsenthebung der fundamentalistischen Leiter hatte zudem ein völlig neues Signal in die erstaunte Welt gesandt.
Übrigens: Zwischen der Entstehung der historisch-kritischen Methode der Bibelauslegung und dem Totalitarismus sowie dem Völkermord von Adolf Hitler lagen gerade mal 80 Jahre.
Zugegeben: Der christliche Konsens vorher war auch nicht vollkommen gewesen.

Aber der Konsens auf der Grundlage der Aufklärung, die konsequent im Gegensatz zur christlichen Wahrheit steht, einschließlich der Verneinung des Übernatürlichen, durchdrungen von dem Glauben an die unbegrenzte Fähigkeit der menschlichen Vernunft, der Zurückweisung des Sündenfalls, der Verneinung der Göttlichkeit Jesus Christi, dem Glauben an die Fähigkeit des Menschen, sich selber zu vervollkommnen – das war eine andere Geschichte.

Damit einher ging schrittweise ein vollkommener Zusammenbruch der überlieferten, auf den Aussagen der Bibel beruhenden Moral.
Vergessen wir nicht: Satan ruft uns immer noch zu, dass wir sein können wie Gott. Seit Adam und Eva hat sich sein Lügenprogramm nicht geändert.
Unsere Probleme kommen daher, dass die neue Weltsicht auf der Idee basiert, dass die letzte Wirklichkeit unpersönliche Materie und Energie ist und auf dem unpersönlichen Zufall in einer unendlich langen Zeit aufbaut. Göttliche Schöpfung ade!

Darwin und Huxley lassen grüßen.

Wenn wir das annehmen, dann leben wir in einem Universum ohne Sinn und Ziel ohne eine Basis für Gesetz und Moral, ohne eine Vorstellung für das,  was es heißt, Mensch zu sein, und ohne Maßstab für den Wert des menschlichen Lebens.

Mir fallen sofort die Drogenabhängigen, die Heroinabhängigen, die ehemaligen Blumenkinder ein, die oft gezwungen sind, ein Leben im Kehricht der Straße zu führen. Oder die Aids Epidemie, die mit ständig neu Infizierten weltweit von sich reden macht.

Denken wir an ein Leben in völliger Schutzlosigkeit ohne die bleibende Liebe unseres Himmlischen Vaters. Oder daran, dass wir aus toter Energie hervorgegangen sein sollen, ohne den göttlichen Atem der Liebe in uns zu haben.

Unsere Medien indoktrinieren uns täglich: Mit lauter Evolutions-Unwahrheiten – auch und gerade in den staatlichen Sendern. Die Israel- und Christenlobby stehen nicht mehr im Weg:
Israel gilt in den Medien überwiegend als Unrechtsstaat, und Christsein hält krampfhaft fest am ewig gestrigen. Und es sind ja genau diese beiden Personengruppen, die die Welt mit dem Gott der Bibel, mit Jahwe, in Beziehung bringen können.

Dem modernen Menschen bleibt nichts, mit dem er dieses Vakuum füllen könnte. Weder bei uns  - noch sonst wo in der westlichen Welt.      
Ich bete, dass Sie liebe Zuschauer, diese gewiss nicht leichte Kost verkraften können und freue mich Sie bei dem nächsten Text wieder dabei zu haben.
    


63.) Endzeit und Startups.

Ihr Lieben,

ich grüße Sie ganz herzlich und ich möchte Ihnen erklären, dass ich seit
  Mai 2015 darüber schreibewie wir die Zeichen der Zeit und speziell die Zeichen der Endzeit besser verstehen können. Endzeit bedeutet, dass das Gemeinde Zeitalter zu Ende geht und die Gemeinde der wahrhaft Christus Gläubigen zu Jesus hin entrückt wird.

Danach beginnt die 7 Jahre dauernde Trübsalszeit, die 70. Jahrwoche des Propheten Daniel und an deren Ende kommt Jesus Christus auf die Erde zurück. So sagt es uns die Irrtums freie Bibel des Alten und des Neuen Testaments. Da wir aufmerksam die Zeichen am Himmel und auf der Erde verfolgen, wissen wir, dass die Wiederkunft Jesu eine Frage von Jahren ist.
Das alles ist ein Grund für die unbeschreibliche Freude, die uns in der Bibel verheißen wird.
Offenbarung 1.3: Glückselig, der liest und die hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist! Denn die Zeit ist nahe.

Offenbarung 22. 6-7: Und er sprach zu mir: Diese Worte sind gewiss und wahrhaftig, und der Herr, der Gott der Geister der Propheten, hat seinen Engel gesandt, seinen Knechten zu zeigen, was bald geschehen muss. Und siehe, ich komme bald. Glückselig, der die Worte der Weissagung dieses Buches bewahrt! Die prophetischen Schriften des Alten und Neuen Testaments sind demnach ein so großer Segen für alle Christus Gläubigen, dass es sich kaum in Worte fassen lässt. 

Unter dieser Voraussetzung haben wir die 100 ersten Videos zur Verfügung gestellt und freuen uns über die große Resonanz von Ihrer Seite. Was uns jedoch sehr wundert, ist die Tatsache, dass die kirchliche und freikirchliche Gemeinde Jesu in Deutschland, Österreich und der Schweiz einen sehr geringen Anteil an unserer Freude nimmt.

Die Gemeinden fahren stattdessen ihr Programm, wie sie es auch schon vor dieser beginnenden Endzeit gemacht haben. Sie nehmen von der Tatsache keine Notiz, dass Jesus wahrscheinlich schon in wenigen Jahren auf die Erde zurückkehrt.
Dabei fordert Jesus seine Jünger auf, unbedingt wachsam und bereit zu sein. Ganz abgesehen von der großen Freude, die uns verheißen wird. Das alles hat uns vom Father’s House Ffm. e.V. sehr nachdenklich gemacht. Am 07.02. 2018 habe ich einen Video Clip veröffentlicht unter dem Titel: „Warum schweigen die Kanzeln?“ Ich habe Gründe gesucht, warum die Gemeinden und ihre Leiter sich nicht für diese letzten Jahre des Gemeindezeitalters interessieren.
 
Die Kanzeln der Gemeinden sollten doch die frohe Botschaft verkündigen, dass Jesus uns sehr bald zu sich nimmt. Aber sie tun es nicht. Jesus selbst warnt uns, dass er wie ein Dieb in der Nacht kommt, wenn wir nicht wachsam sind und wachsam bleiben. Er warnt uns, dass die Menschen, Gläubige und Ungläubige das tun, was sie immer tun: Kaufen, verkaufen, heiraten und verheiratet werden. Denn sie sagen sich, alles geht ohnehin so weiter und es bleibt alles beim Alten.

Als Noah in die Arche ging, war es genauso, die Menschen glaubten Noah nicht und als Jesus das erste Mal auf der Erde war, dachten die Leute auch, es bleibt alles beim Alten.
Diese Feststellungen, Erkenntnisse und Fakten haben mich in ein tiefes Loch fallen lassen. Was kann ich noch tun, um den Gotteskindern die Zeit zu erklären. Und sie zur Wachsamkeit zu führen? Dann sprach der Heilige Geist zu mir. Er sagte, ich solle weitermachen, die prophetischen Schriften der Bibel zu erklären. Und die Nähe der Wiederkunft Jesu deutlich machen.Das hat mich beruhigt.

Neulich ging ich durch die Hanauer Landstraße in Frankfurt. In ihrem inneren Abschnitt zwischen EZB und Kaiserlay wimmelt es nur so von Startup-Unternehmen, also von jungen Unternehmen, die eine neue Geschäftsidee zum Erfolg führen wollen.
Und die ganze Atmosphäre dort ist gefüllt von diesem Pioniergeist. Es herrscht Aufbruchsstimmung. Ich war erstaunt. Und ich dachte bei mir, wie kann ich solchen Pionieren, die noch viel vorhaben, mit der Endzeit kommen? Wie kann ich ihnen erklären, was in den nächsten Jahren sich auf der Erde abspielt?

Vielleicht ist diese Aufbruch Stimmung auch in unseren Gemeinden, dachte ich mir. Wie kann man da über Endzeit reden? Alle wollen so gerne „ihr Ding machen“.
Der Heilige Geist sprach zu mir und sagte: Es geht ja weiter. Zuerst kommen kriegerische Zeiten wie nie zuvor. Dann wird Jesus von Jerusalem aus die Welt regieren mit konsequenter, liebender Hand.Aber die Kriege hören auf. Weil Jesus mit eiserner Hand regiert. Die Startups sind willkommen. 

Da ist noch etwas anderes: Die 6000 Jahre, in denen die Menschen, die nach dem Ebenbild Gottes erschaffen wurden, die Erde füllten und die Schöpfung und das Leben genießen  sollten, sind jetzt vorbei. Was jetzt in wenigen Jahren folgt ist das 1000 Jahre dauernde Friedensreich des Messias Jesus. Gewissenmaßen der 7. Tag, um in der Sprache der Bibel zu bleiben. Es ist nicht das Weltende, das wir verkündigen – es ist ein Neuanfang mit Jesus, dem Gottessohn, dem Messias. Es geht also weiter – besser als irgendwann zuvor. 
Und jeder tut gut daran, sich darauf einzustellen.

Die Startups sind willkommen. Die Menschen, die nach der Trübsal noch da sind, brauchen etwas zum Leben. Aber niemand kommt in das Messianische Reich, wenn er nicht zu Jesus gehört. Das 2. Kommen des Messias Jesus ist nahe. Die messianische Zeit hat schon am 23. September 2017 mit einem großartigen Bild am Sternenhimmel angefangen.
Was vor uns liegt, ist das 4. Mega Ereignis unserer Zeit. Die anderen Mega Ereignisse sind die Schöpfung, die Sintflut, und das erste Kommen Jesu.

6000 Jahre Menschsein sind vorüber. Alles was jetzt kommt, trägt den Stempel des göttlichen Messias. Es ist wichtig, das zu verstehen und sich danach zu richten.
Das wollen auch wir tun. Deshalb sind die nächsten 6 Video Clips damit beschäftigt, die entscheidende Veränderung der Gemeinde Jesu in den letzten 100 Jahren zwischen 1920 und 2020 gründlich zu untersuchen und zusammenzufassen. Das wollen wir tun. Und der Heilige Geist wird uns dabei helfen.

Wir laden alle uns Wohlgesonnenen, all unsere Freunde und alle, die einen Weg für sich suchen, einen sicheren und guten und heiligen Weg, wir laden Sie ein, mit diesen gründlichen Analysen, die wir in den folgenden 6 Clips anbieten, sich weiter zu bilden, sich der klaren Devise der Clips anzuschließen und sich überfließende Freude, Frieden und Gelassenheit von Jesus Christus schenken zu lassen.   

Es lohnt sich, sich allein auf den Gott der Bibel und sein ewiges Wort einzulassen. Das ist mein innigster Wunsch an Sie, liebe Leserinnen und liebe Leser. 
Ich habe nicht vor, irgendeinen philosophischen Unsinn zu reden, sondern ich habe vor, der weit verbreiteten Ansicht entschieden zu begegnen, die Bibel sei voller Fehler. 
Darum geht es in meinen  kommenden 6 Berichten.
Bitte, fühlen sie sich eingeladen, mit mir diesen spannenden Streifzug zu beginnen.   
Sollten sie liebe Leserin und sie lieber Leser noch keine wirkliche Beziehung zu Jesus Christus haben, biete ich nachfolgend dieses Übergabe Gebet an Jesus an:

Lieber Herr Jesus Christus
ich bin ein sündiger Mensch und brauche Vergebung für all meine Sünden. Und ich brauche neues Leben durch den Heiligen Geist. Ich empfange dich jetzt. Und damit beginnt das neue Leben im Heiligen Geist. Ich weiß lieber Vater im Himmel, dass Jesus auferstanden ist von den Toten und dass er lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.




62.) Irans Aggression eskaliert schneller als erwartet.

Ihr Lieben,

Jeremia 49. 34-35: Das Wort des HERRN, das zu Jeremia, dem Propheten, geschah über Elam im Anfang der Regierung Zedekias, des Königs von Juda: So spricht der HERR der Heerscharen: Siehe, ich zerbreche den Bogen Elams, seine wesentliche Stärke. 


Einer der historischen Namen für den „Iran“ war „Persien“. Ein anderer war „Elam“. Im engeren Sinne betrifft Elam den heutigen südlichen Teil des Landes, da, wo die Uranschmiede von Buschher sich befindet. 
Die hier erwähnte Bibelstelle spricht zu und über Elam. Die hier genannten Ereignisse haben sich in der vielfältigen Geschichte des Landes noch nicht erfüllt. 

Daher liegt es nahe, den Eintritt der dort beschriebenen kriegerischen Vorfälle in unserer Zeit zu erwarten. Irans blindwütige Aggression gegen die USA und Israel eskaliert jedenfalls viel schneller als von vielen Experten erwartet. Das liegt auch an der Einmischung Irans in den syrischen und den jemenitischen Bürgerkrieg. 

Von Syrien aus erwarten viele Beobachter Angriffe in Richtung Israel. Doch im Augenblick sieht es aus wie ein vorsichtiges Abtasten, um zu sehen, wie Israel auf Provokationen reagiert. Das sagt Chagai Tzuriel, der Generaldirektor der israelischen Geheimdienste am 11. Februar 2018.
Israel hat lange genug die Alarmglocken geläutet wegen des zunehmenden iranischen Militär Engagements in Syrien.

Aber die Geschwindigkeit, mit der die islamische Republik ihr aggressives Verhalten gegenüber Israel hat eskalieren lassen, ist doch überraschend, so die Stellungnahme der israelischen Geheimdienste. Der aktuelle Grund: Der dramatische Zusammenstoß der beiden Kontrahenten am Tag zuvor.
„Es passierte viel schneller, als man je erwarten konnte,“ kommentierte Chagai Tzuriel die Entwicklung.

„Die negative Dynamik, welche die iranische Präsenz in Syrien begleitet, hat stark zugenommen.“

„Es kann auch nicht unabsichtlich passiert sein, ohne Wissen und Zustimmung der iranischen Regierung“, so Tzuriel. All diese Dinge brauchen das „OK“ des Führers der revolutionären Garden, Qasem Soleimani.

„Ich weiß natürlich nicht, ob die Beauftragung per Telefon passierte, aber ich bin sicher, dass dahinter die allgemeine Strategie des Iran steht, mit großer Aggressivität vorzugehen.

Fotos, Luftaufnahmen und weitere Beweismittel zeigen den brennenden israelischen Kampfjet, der wie ein Stein aus großer Höhe zu Boden fiel und völlig zerschellte. Das war am 10. Februar.

„Wir hörten eine enorme Explosion, das ganze Haus erbebte,“ sagte der Mann der den Crash mit der Kamera verfolgte. Diese Sicherheitskamera steht im Norden Israels und konnte den ganzen Vorfall mit dem Abschuss des F16 Jets der israelischen Luftwaffe festhalten.

Nach dem Sieg über den IS versucht das Iran-Komplott über Syrien zusammen mit Assads Truppen, den Russen und nun auch mit der Türkei im Norden, sein Glück mit Israel und den USA. Eine höchst brisante Vorstellung.

Klar, dass unsere deutschen Medien diesen Vorfall bisher ignorierten.
An der Nordgrenze Israels indes jubelten Mitglieder der Terrormiliz Hisbollah über den Abschuss des israelischen Kampfjets.
In Damascus wurden Freudengeschenke an Passanten ausgeteilt wegen des erfolgreichen Abschusses.

Überall, auch in Gaza regten sich Stimmen, die von einer neuen und strategisch einzigartigen Chance sprachen, Israel jetzt klein zu kriegen.
Nie mehr seit dem ersten Libanon Krieg war die Stimmung so optimistisch in den terroristischen Gruppierungen des Nahen Ostens.
Doch die Fakten dieses Tages sind noch nicht komplett. Am 10 Februar zerstörten die Israelis eine unbemannte Drohne Irans, die auf isralisches Gebiet eingedrungen war.

Der türkische Präsident Erdogan geht indes auf Collision mit seinem Nato Partner USA, dem er in seinem Marsch auf   Manjib begegnen wird.
Inzwischen beginnt Israel mit Vergeltungsschlägen gegen Syrien nach dem Eindringen der Drohne  auf israelisches Staatsgebiet.

Israelisches Militär attakierte 12 syrische und iranische Ziele in Syrien am Samstag in einer verstärkten Antwort auf die iranische Drohne.
Israel besteht darauf, dass das Eindringen der Drohne auf israelisches Staatsgebiet als schwere und unrechtmäßige Verletzung der Souveränität Israels zu bewerten ist. Israel betonte, dass Iran allein verantwortlich gemacht würde für diesen Zwischenfall.

In jedem Fall sind die Spannungen im Norden Israels enorm angestiegen.
Dabei wiegt der Abschuss des iraelischen F-16 Militärjets am schwersten.
Der Jet beschoss  syrische und iranische Ziele in Syrien. Insgesamt 12 Ziele. Dass die Maschine abgeschossen wurde und zwar über israelischem Staatsgebiet wiegt umso schlimmer.

Die Piloten retteten sich durch den Schleudersitz, ein Pilot wurde schwer verletzt, der zweite nur leicht.

Der Kommentar aus dem Iran: Die Zeit der israelischen Angriffe ist ein für alle Mal vorbei. Wir denken an die prophetischen Äußerungen in Jeremiah 49.35-39: Das Desaster des Iran steht offenbar unmittelbar vor der Tür.
Abschluss: Israel informierte inzwischen Moskau und Washington, dass weitere Angriffe Israels nicht vorgesehen wären. 

Montag, den 12. Februar 2018:
Der Iran zeigt sich von seiner kriegerischen Seite wie schon lange nicht mehr. Und der türkische Präsident Erdogan verspricht Trump eine osmanische Ohrfeige.

Erdogan ist in Syrien eingefallen, um die Kurden auch dort zu bekämpfen. Er bewegt sich auf Manjib zu, wo die USA eine Spezialeinheit stationiert haben. 

Die US-Amerikaner bestätigen inzwischen das absolute Recht Israels, sich selbst zu verteidigen. So jedenfalls US-Verteidigungsminister Jim Mattis auf einer Pressekonferenz in Rom, wo er die übrigen Mitglieder der von den USA geleiteten Koalition im Kampf gegen islamische Terroristen in Syrien traf.

Es sind Syrien und Iran, zusammen mit der libanesischen Terrorgruppe „Hisbollah“, welche für nicht entschuldbare Angriffe gegen Israel Verantwortung tragen.

Inzwischen präsentiert der Iran in einem beispiellosen Akt von Säbelrasseln seine neuesten Raketen auf seiner jährlichen Militärparade. 

Evangelikale Christen müssen verstehen, dass gegenwärtig ein kosmischer geistlicher Krieg tobt. In einem solchen Krieg wird es auch Verwundungen, Niederlagen und Zurücksetzungen geben. Auch Fehler.

Unser Trost ist, dass Jesus von den Toten auferstanden ist, aufgefahren in den Himmel und sitzt zur Rechten des Vaters. Jesus hat also diesen Krieg bereits gewonnen.

Er ist gerade daran, seinen Sieg auf Zeit und Raum zu übertragen im Interesse derer, die ihm nachfolgen. Wir müssen uns also entscheiden, jetzt, auch die, die das noch nicht getan haben. Jetzt ist die Zeit, sich Jesus, dem Sieger, Jesus, dem Herrn, Jesus, dem König zuzuwenden. 
Denn Zeiten stehen bevor, wo man eine solche Entscheidung nicht mehr so ohne weiteres treffen kann – jedenfalls nicht ohne erhebliche persönliche Nachteile für diese Entscheidung zu kassieren.

Wir reden von der Zeit des Antichristen, der schon da ist, sich warm läuft, aber noch nicht in Amt und Würden ist. Wenn du anders als Lot, der Neffe Abrahams, nicht nur indifferent unter den Stadttoren Sodoms sitzt, ohne selbst einzugreifen, sondern wenn du als Christ dich einmischt, wird  in Zukunft der Antichrist kurzen Prozess mit dir machen.

Dann werden im Zeichen von politischer Korrektheit die Gerichte dich als evangelikalen Christ schuldig sprechen, wo immer es eine Gelegenheit gibt.
Denken wir an die Jerusalem Proklamation von Präsident Trump am 6. Dezember 2017: Sofort dagegen waren die liberalen amerikanischen Juden, die Linken weltweit, die Liberalen weltweit, die Medien, die UN, die EU, der Papst, und abgefallene christliche Leiter und Pastoren.
Ist das nicht merkwürdig?

Dafür war nur die kleine Gruppe der evangelikalen, bibelgläubigen Christen.
Die Wirklichkeit, dass Jerusalem die ewige Hauptstadt Israels ist und bleibt, war der kleine aber feine Fehler bei der sogenannten Road Map for Peace auf der Grundlage der Oslo-Gespräche in den neunziger Jahren.
Die liberale Jüdische Lobby hatte auch überwiegend Obama ins Präsidentenamt in den USA gewählt, der wiederum mit seinem Spezialdeal dem Iran die Möglichkeit verschaffte, Raketen mit und ohne atomaren Sprengkopf nicht nur auf Israel, sondern auch auf Europa und die USA abzufeuern.

Das sollten wir wissen. Genauso, wie die Tatsache, dass die Liberalen und Linken weltweit mit der unversöhnlichen muslemischen Welt gemeinsame Sache machen, weil beide ein Ziel verbindet: „Dieser Mann Jesus soll nicht über uns herrschen“.  Klingt hart – trifft aber den Kern.
Gebet: Lieber Herr Jesus Christus. Ich komme heute zu dir. Bitte vergib mir alle meine Sünden, reinige mich durch dein kostbares Blut. Du hast am Kreuz alle meine Sünden getragen. Danke Jesus. Ich bin jetzt frei. Ich gehöre dir. Du lebst, weil du auferstanden bist von den Toten. Ich glaube an dich. Danke Jesus. 


61.)  Was bedeutet Heilsgewissheit!


Ihr Lieben,

Galater 2.20: und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir; was ich aber jetzt im Fleisch lebe, lebe ich im Glauben, und zwar im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat.
Matthäus 20.28: gleichwie der Sohn des Menschen nicht gekommen ist, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.

Der Zweck dieses Beitrages ist, im Glauben an Jesus Christus zu einer absoluten Heilsgewissheit hin durchzubrechen.
Das ist die Quintessenz des Glaubens: An den Sohn Gottes, Jesus Christus, zu glauben, der sich für mich persönlich eingesetzt hat, hingegeben hat.

Dies ist der erste Schritt: Ich weiß an wen ich glaube.
Aber es gibt noch einen zweiten Aspekt. Das heißt: Dieser Glaube allein reicht noch nicht.

Also müssen wir weitergehen.

Es ist nicht damit getan, diese Dinge über Jesus zu glauben – wir müssen in unserem Herzen absolut „gewiss sein“.
Ich weiß, an wen ich glaube und was ich glaube und bin gewiss, er kann mir bewahren, was mir anvertraut ist.

Paulus ist vollkommen überzeugt von dem, was er glaubt und das ist absolut wichtig. Heilsgewissheit – Glaubensgewissheit.
Was für ein Riesen Unterschied zwischen „Wissen“ um eine Sache und „Gewissheit“.

Es liegen Welten dazwischen, Dinge über den Verstand zu wissen, sie intellektuell zu erfassen – oder felsenfest darauf zu bauen.
Wenn wir eine Sache intellektuell bejahen, dann ist unsere Betrachtungsweise eher distanziert.

Das hört sich dann so an: „Ich habe die Bibel studiert, habe einige Bücher über die Bibel gelesen und intensiv nachgedacht. Schließlich bin ich zu der Ansicht gelangt, dass die Aussagen über Jesus zutreffend sind.“
Sachlich und distanziert wie ein Richter bei der Verhandlung. Der Fall berührt mich nicht innerlich. Das ist kein rettender Glaube. Das ist intellektueller Glaube und dadurch wird niemand verändert.

Jeder Prozess fängt im Kopf an – das ist richtig – aber er darf dort nicht bleiben.

Wenn wir begreifen, was die Wahrheit ist, dass Christsein nicht einfach heißt, Gutes zu tun und besser zu sein als manche ausschweifend lebenden Sünder, die in der Gosse landen.
Wenn wir begriffen haben, was die Wahrheit ist, dass diese Person, Jesus, unverzichtbar und durch nichts und niemand ersetzbar ist, dann müssen wir unbedingt den nächsten Schritt wagen, damit die erkannte Wahrheit auch Auswirkungen hat.
Diese Wahrheit muss Einfluss nehmen auf alles was ich tue, denke, lebe. Ich muss augenblicklich aufhören, nur aufmerksam hinzuschauen, ich muss die Macht, die Kraft in mir spüren, die mich vom Beobachter zum Betroffenen macht.
Wenn wir sagen: „Ich kenne alle Religionen, habe mich mit allen auseinander gesetzt und kenne alle ihre Argumente.“

Wenn ich auf alle herabschaue, dann bin ich außen vor. Gewissheit bedeutet, dass es mit Macht über mich kommt. Ich erkenne, wie etwas persönlich zu mir redet. Ich erkenne, dass es Dinge mit unerhörter Tragweite sind. Für mein ganzes Leben. Und nicht nur mein Leben.
„Ich glaube und begreife nun, dass dieser Jesus von Nazareth in die Welt kam und am Kreuz elend zu verbluteten. Und dass er es für mich getan hat. Auch für mich.
Das ist Gewissheit. Für mich.

Noch etwas: Wenn sie grundsätzlich nicht gegen das Christentum sind und das moralische Lehrgebäude gut finden. Das genügt nicht. Und wenn sie eine Menge biblischer Aussagen gut finden und auswendig gelernt haben – aber wenn es persönlich wird, machen sie einen Punkt und sperren sich. Dann sind sie immer noch außen vor.

Paulus war gewiss. Er krempelte sein Leben um. So dass er zum Gegenstand von Verfolgung und Verachtung wurde. Vor allem bei Leuten, die ihn zuvor gemocht hatten. Die begeistert von ihm waren.
Darum geht es also: Dass wir uns nicht nur bewusst sind, sondern dass wir davon überzeugt sind, dass wir die Bedeutung der Aussagen über Jesus erkennen und jedes Wort von ihm für uns persönliche Konsequenzen hat.
Doch das ist immer noch nicht alles. Den nächsten Schritt beschreibt der Apostel so: Er war sich der Wahrheit derart gewiss, dass er sich ihr ganz und gar verpflichtete.

„Ich bin überzeugt davon, dass er mächtig ist, mein anvertrautes Gut bis auf jenen Tag zu  bewahren. Was ist das mir anvertraute Gut oder der Schatz?

Es ist etwas, das ich zur Bank bringe und auf einem Sparkonto deponiere. Ich mache Rücklagen und gebe sie dort ab, wo sie sicher sind. Dort ist sicher, was mir anvertraut ist und auch, was ich ihm anvertraut habe.
Und das wiederum ist ein unverzichtbarer und ganz entscheidender Bestandteil des rettenden Glaubens.

Zu wissen, dass er gut ist, gerecht ist. Immer. Zu allen Menschen. In jeder Beziehung. Er trennt den rettenden vom rein verstandesmäßigen Glauben. Der den Gedanken nicht nachvollziehen kann, dass man sich ihm ganz und gar anvertraut.
Hier geht es nicht mehr um Theorie, um ein akademisches Interesse an Jesus – nein, jetzt erkennen wir, dass Jesus in die Welt kam, wegen dem, was ich bin. Nicht wegen der Welt, sondern wegen mir.
Denn ich bin Teil der Welt, des Ganzen, der Menschheit, die das Kommen Jesu ganz auf sich beziehen kann. Das habe ich klar erkannt, sodass ich nur mein „ich“, meine Seele, mein ewiges Heil ihm allein anvertraue.
Es gibt keine andere Erklärung dafür, dass der Apostel Paulus über eine perfekte Ruhe und Gelassenheit verfügte. Das bedeutet es, bedingungslos sich Jesus anzuvertrauen. Keine Einschränkung mehr – sondern komplette Übergabe.
Was könnte beängstigender sein, als das Vorhaben, von sich aus, sich mit Gott zu versöhnen. Was könnte schwieriger sein?

Früher sagten wir: „Solange ich anständig bin, wird mir schon nichts passieren. Denn ich bin ja bedeutend besser als die anderen um mich herum.“
„Ich bin doch ganz in Ordnung“. Diese Selbsttäuschung habe ich durch Jesus als kindischen Unsinn abgelegt. Ich werde eines Tages vor den Richterstuhl Gottes treten müssen und das wird garantiert schief gehen. Ohne Jesus.
Unsere eigene Gerechtigkeit, so Paulus, ist nichts als Dreck und Abfall.
 
Philipper 3.8-9: ja wirklich, ich halte auch alles für Verlust um der unübertrefflichen Größe der Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, willen, um dessentwillen ich alles eingebüßt habe und es für Dreck halte, damit ich Christus gewinne und in ihm gefunden werde - indem ich nicht meine Gerechtigkeit habe, die aus dem Gesetz ist, sondern die durch den Glauben an Christus, die Gerechtigkeit aus Gott aufgrund des Glaubens.

Die größte Qual, die eine Person, eine Seele überhaupt kennt, ist der Kampf, sich aus eigener Kraft mit Gott zu versöhnen, mit Gott zu arrangieren.
Wir werden älter und das Gericht kommt näher – und wenn wir dann nicht Jesus haben, der für uns gerade steht, dann sieht es furchtbar aus.
„Wie elend bin ich doch, wer kann mir helfen? Ich bin völlig hoffnungslos. Versagen im Leben – Angst vor dem Tod. Der Tod ist mein letzter Feind, ihm kann ich nicht entkommen.
 
Doch da ist Jesus, der einzige Ausweg aus dem Dilemma.

Wir dürfen Jesus nicht nur als wunderbares Vorbild sehen oder als eine großartige Idee, für uns zu sterben.
Es hilft nur die totale Auslieferung an Jesus. Das ist die Lebensübergabe an Jesus. Das Bewegendste, das einem Menschen wiederfahren kann. Es ist der einzige Weg, wie wir jemals Frieden finden können.
Nur so finden wir Ruhe und Frieden. Indem wir alles in seine Hände legen. Völlige Auslieferung an Ihn, Jesus, und kein weiterer Gedanke mehr daran. Punkt. Das ist Heilsgewissheit!
 
Gebet:
Lieber Vater im Himmel, ich erkenne gerade jetzt, dass allein Jesus mein Heil und mein Retter ist. Ich rufe dich an, Jesus: Komm in mein Herz und erlöse mich von meinen Sünden. Ich weiß, dass du auferstanden bist von den Toten und dass du lebst. Und dass du mich retten willst und wirst.
Danke Jesus, danke Vater für Jesus. Danke für die gemeinsam verbrachte Zeit. Zum Abschluss segne ich Euch im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.allo! Ich bin ein Textblock. Klicke hier um den Block zu bearbeiten und deinen eigenen Text einzufügen. Nichts ist für die Ewigkeit, du kannst den Text jederzeit verändern.

60.) Gottes Plan für Palästina

 Gegenwärtig entwickelt US-Präsident Donald Trump seinen Friedensplan für den Nahen und Mittleren Osten. Wahrscheinlich wird er ihn irgendwann im Jahr 2018 vorstellen.


Doch es ist schon jetzt höchst augenscheinlich, dass es auch Trump nicht gelingen wird, den arabisch-israelischen Konflikt zu beenden.


Die arabischen Nachbarn Israels wollen das nackte Existenzrecht Israels nicht anerkennen, geschweige denn in ihrer Region, dem Nahen Osten.


Trumps Schwiegersohn Jared Kuschner, den Trump als einen der Verantwortlichen seiner Regierung für den Nahen und Mittleren Osten eingesetzt hat, bezweifelt, dass es möglich sei, den Konflikt zu lösen.


Den Palästinensern wurde ja im Verlauf der 70jährigen Geschichte des modernen Staates Israel schon bis zu 98% der Ländereien angeboten, die Israel im 6-Tage-Krieg 1967 eroberte. Doch die Palästinenser lehnten ab.


Auch der verhängnisvolle Deal von Ministerpräsident Ariel Sharon, der 2005 als Geste guten Willens den Gazastreifen an die Palästinenser abtrat, ging vollends daneben: Von dort feuern die Palästinenser die meisten Raketen nach Israel ab. Außerdem lag Sharon nach dieser Geste für den Rest seines Lebens im Koma, ehe er 2013 starb.


Die Palästinenser erkennen den Staat Israel und sein Existenzrecht nicht an. Das ist nicht nur dumm, grob fahrlässig, oder besser noch verantwortungslos gegenüber der eigenen Bevölkerung und den anderen Staaten im Nahen und Mittleren Osten. Die meisten Nationen erkennen die Palästinenser und ihr Bestreben, einen eigenen Staat zu gründen, an. Schon 1947 mit der gleichen UN-Resolution wie Israel, bekamen die Palästinenser das Recht, ihr eigenes Staatsgebiet im Ausgleich mit Israel abzustecken. Doch darauf verzichteten sie, weil sie alles wollten.


Halten wir fest: Die völlig abwegigen Ansprüche der Palästinenser auf einen eigenen Staat, ohne gleichzeitig auch den Juden ihren Staat zu lassen, werden nicht erfüllt werden können. Das Dilemma im Nahen Osten bleibt bestehen. Davon darf man ausgehen. Wenn wir solche Überlegungen anstellen, müssen wir uns im Klaren sein, dass der wichtigste und größte „Player“ in diesem nahöstlichen Drama noch nicht erwähnt wurde: Der Gott der Bibel, der mit Abraham, Isaak und Jakob den ewig gültigen, unwiderruflichen Bund der Landverheißung für das Volk der Juden, den Staat Israel abgeschlossen hat und der noch nicht erfüllt ist.


Nur jemand, der unseren großartigen Gott nicht kennt, kommt auf die Idee, sich mit ihm anzulegen.


Jeremia 12.14-17: So spricht der HERR: Über alle meine bösen Nachbarn, die das Erbteil antasten, das ich mein Volk Israel habe erben lassen: Siehe, ich werde sie aus ihrem Land herausreißen, und das Haus Juda werde ich aus ihrer Mitte ausreißen. Und es soll geschehen, nachdem ich sie herausgerissen habe, werde ich mich wieder über sie erbarmen und sie zurückbringen, einen jeden in sein Erbteil und einen jeden in sein Land. Und es soll geschehen, wenn sie die Wege meines Volkes wirklich lernen, so dass sie bei meinem Namen schwören: "So wahr der HERR lebt!" - wie sie mein Volk gelehrt haben, beim Baal zu schwören, so sollen sie mitten in meinem Volk aufgebaut werden. Wenn sie aber nicht hören, dann werde ich eine solche Nation endgültig ausreißen und verloren geben, spricht der HERR.


Das ist der einzige Friedensplan für den Nahen und Mittleren Osten, der Gültigkeit hat. Einen anderen wird es nicht geben. Und die ganze Welt ist auf dem direkten Weg zu diesem Friedensplan und seiner Verwirklichung vor unser aller Augen.


Wir wissen das so genau, weil wir den Friedensplan unseres einzigartigen Gottes für diese Region kennen. Aus der biblischen Prophetie. Der Wahrheit aus dem Wort Gottes.

Deshalb gehen wir davon aus, dass Trump sich eher auf den Spuren seiner Vorgänger Clinton, Bush und Obama bewegen wird. Mit der zusätzlichen Maßgabe, dass Jerusalem die Hauptstadt Israels ist und bleibt und wird.


Wie aber sieht der Friedensplan des Gottes der Bibel für den Nahen Osten aus?


Jeremiah 12.14-17: So spricht der HERR: Über alle meine bösen Nachbarn, die das Erbteil antasten, das ich mein Volk Israel habe erben lassen: Siehe, ich werde sie aus ihrem Land herausreißen, und das Haus Juda werde ich aus ihrer Mitte ausreißen. Und es soll geschehen, nachdem ich sie herausgerissen habe, werde ich mich wieder über sie erbarmen und sie zurückbringen, einen jeden in sein Erbteil und einen jeden in sein Land. Und es soll geschehen, wenn sie die Wege meines Volkes wirklich lernen, so dass sie bei meinem Namen schwören: "So wahr der HERR lebt!" - wie sie mein Volk gelehrt haben, beim Baal zu schwören, so sollen sie mitten in meinem Volk aufgebaut werden. Wenn sie aber nicht hören, dann werde ich eine solche Nation endgültig ausreißen und verloren geben, spricht der HERR.


Diese Prophetie des Propheten Jeremia enthält die perfekte politische Lösung in dem gegenwärtigen schon 70 Jahre dauernden israelisch-arabischen Konflikt.


Dieses göttliche Wort nimmt die demographischen Komplikationen schon vorweg, die mit der Rückkehr aller Juden aus allen Ländern – das sind immerhin noch mehr als 10 Millionen weltweit  -  nach Israel zusammenhängen.


Heute leben 6.5 Millionen Juden und 1.7 Millionen Araber im Staatsgebiet Israels. Aber Gott hat vorgesorgt: Das Land wird groß genug sein, um alle Juden aufzunehmen. In der Endphase wird das Land, das Abraham versprochen wurde vom Euphrat im Norden bis zum Nil im Süden reichen. Das ganze Land Kanaan. Und: Hier sollen auch die Palästinenser Platz haben. Allerdings: Unter jüdischer Oberhoheit.


Jesaja 46.9-10: Gedenket des Früheren von der Urzeit her, dass ich Gott bin. Es gibt keinen sonst, keinen Gott gleich mir, der ich von Anfang an den Ausgang verkünde und von alters her, was noch nicht geschehen ist, - der ich spreche: Mein Ratschluss soll zustande kommen, und alles, was mir gefällt, führe ich aus.


Der Himmlische Vater wusste von alters her, dass der ewige Hass der Araber auf alles Jüdische sich nicht in den 2000 Jahren jüdischer Abwesenheit von Palästina erledigen würde. Sondern dass dieser Hass noch stärker bei der Rückkehr der Juden zum Vorschein käme.

Alle, die sich im Nahen Osten engagieren, sollten sich das merken.


Bedauerlicher Weise ist die Völkergemeinschaft jedoch daran nicht interessiert, weil sie glaubt, dass sie das Sagen hat und tun kann, was ihr gefällt. Der Herr sucht die Region zu befrieden. Allerdings zu seinen Bedingungen. Und das lehnen alle Nationen ab.

Nach dem Kollaps des Osmanischen Reichs nach dem 1. Weltkrieg, wurde der Wiederbesiedlungsplan Gottes begonnen. Mit der Balfour Erklärung aus dem Jahre 1917. Nach dem türkischen Rückzug, erhielten Iran(damals Persien) und die Araber ihre Länder zurück.


Und auch: Afganistan 1919, Ägypten 1922, Saudi Arabien und Irak 1932, Iran 1935, Libanon 1943, Syrien und Jordanien 1946 und schließlich Israel 1948.


Jeremia 12.16: Und es soll geschehen, wenn sie die Wege meines Volkes wirklich lernen, so dass sie bei meinem Namen schwören: "So wahr der HERR lebt!" - wie sie mein Volk gelehrt haben, beim Baal zu schwören, so sollen sie mitten in meinem Volk aufgebaut werden.


Das wird aber nicht geschehen. Die Araber werden nicht bei Jahwe schwören, solange sie zum Islam gehören. Aber das ist die einzige Bedingung für diesen engagierten Friedensplan unseres Gottes für die Palästinenser.


Jeremia 12.17: Wenn sie aber nicht hören, dann werde ich eine solche Nation endgültig ausreißen und verloren geben, spricht der HERR.


Unsere Frage nach dem Frieden im Nahen Osten bleibt: Wann wird es dort Frieden geben?

Könnte im Jahr 2018 etwas passieren, das die Palästinenser plötzlich zu Jahwe beten lässt? Und zu seinem Messias Jesus?


Fest steht: Die Ereignisse in diesem und den nächsten Jahren werden die Wiederkunft Jesu vorbereiten. Und wenn Jesus sein Friedenreich am Ende der Trübsal aufrichtet, dann müssen die Verhältnisse klar sein. Auch was die Palästinenser angeht. Deshalb sollten wir mit diesen Ereignissen rechnen, die Auswirkungen auf das arabische Verhalten gegenüber Israel haben:


Jeremia 49.34-39: Die Katastrophe bricht über den Iran herein

Jeremia 49.23-27, Jesaja 17: Die Zerstörung von Damaskus

Jeremia 49.1-6, Zephanja 2.8-10, Hesekiel 25.14: Der Sturz Jordaniens

Jesaja 19.1-18: zerstörerischer Terror über Ägypten

Psalm 83: Der abschließende Krieg zwischen Israel und seinen Nachbarn.

Der Landgewinn Israels: Obadja 1.19-20 Jeremia 49.2, Zephanja 2.9, Jesaja 19.18

Entrückung der Gemeinde: 1. Korinther 15.51-52, 1. Thessalonicher 4.15-18


Nach diesen Ereignissen, die alle ohne jede weitere Vorwarnung ab sofort eintreten können, sind die Palästinenser und die anderen Araber mehrheitlich willig, sich zum Existenzrecht Israels und zur Bekehrung zu Jesus Christus durchzuringen.


Ich weiß natürlich nicht, wann diese Ereignisse stattfinden, ob 2018 oder danach. Aber sie können ab sofort jederzeit passieren.


Gebet:Lieber Vater im Himmel,

das was du vor hast, ist gewaltig. Du wirst wie immer dein Ziel erreichen. Deshalb komme ich zu Dir und zu Jesus, deinem Messias, um dich zu bitten: Errette mich von meinen Sünden, vergib mir alle Schuld meines Lebens und gib mir Deinen Heiligen Geist. Ich glaube, dass Jesus der einzige Weg zu dir ist,  mein Vater. Und ich bekehre mich jetzt zu Jesus. Befreie mich, liebster Jesus, von allen Sünden. Danke Jesus. Ich glaube, dass du lebst, auferstanden von den Toten und nun regierst an der Seite deines Vaters, der auch mein Vater ist. Amen.   

59.) Einheit der Gotteskinder

Ihr Lieben,

Johannes 17.20-23: Aber nicht für diese allein bitte ich, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben, damit sie alle eins seien, wie du, Vater, in mir und ich in dir, dass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. Und die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, dass sie eins seien, wie wir eins sind - ich in ihnen und du in mir -, dass sie in eins vollendet seien, damit die Welt erkenne, dass du mich gesandt und sie geliebt hast, wie du mich geliebt hast.


Zweck dieses Vortrages ist es, herauszuarbeiten, dass Jesus die Einheit der Gotteskinder als unverzichtbar im Gebet vor dem Vater ausbreitet. Jesus betet hier für die Entstehung der weltweiten Gemeinde. Diese entsteht durch das Wort, sie ist eine Schöpfung des Wortes Gottes. Und sie handelt immer von Jesus. Die Weitergabe des Wortes ist unsere erste Pflicht. Das Wort von Jesus Christus, das Wort von der Erlösung allein in ihm.


Gemeint ist nichts anderes, als das Wort, das Jesus weitergegeben hat und das der Heilige Geist im Auftrag Jesu in apostolischer Zeit erläutert und ergänzt.


Apostelgeschichte 2.41: Die nun sein Wort aufnahmen, ließen sich taufen; und es wurden an jenem Tag etwa dreitausend Seelen hinzugetan.


Jesus betet für diese 3000 und all die Millionen, die später hinzukamen. Christen sind Leute, die an Jesus Christus glauben. An irgendeinen Gott glauben die meisten Menschen. Dass jemand an Gott glaubt, macht ihn noch nicht zum Christen.


Jesus betet aber für die Christen aller Zeiten.


Vers 21 nennt den Gegenstand der Fürbitte: „damit sie alle eins seien.“

Jesus und seine Apostel legen den größten Wert auf die Einheit der Jünger. Was ist damit gemeint? Das ist eine der schwierigsten und umkämpf testen Fragen. Hören wir auf Jesus selbst: Er spricht in seinem Gebet zum Vater von allen. Sie alle sollen eins sein, wie Jesus und der Vater eins sind.


Und das ist die innigste und vollkommenste Art „eins zu sein“. Eine Einheit zu bilden. Untrennbar miteinander verbunden sein. Das eins sein von Vater und Sohn der Gottheit ist so sehr vollkommen und überwältigend, damit die Welt glauben kann, dass der Vater den Sohn gesandt hat.


Darin wird schließlich die gleiche Liebe sichtbar – und zwar für jedermann – wie der Vater den Sohn geliebt hat und immer noch liebt. Sämtliche Generationen von Glaubenden sind gemeint. Zugleich aber meint es die Einheit von Juden und Heiden.


Epheser 2.14-16: Denn er ist unser Friede. Er hat aus beiden eins gemacht und die Zwischenwand der Umzäunung, die Feindschaft, in seinem Fleisch abgebrochen. Er hat das Gesetz der Gebote in Satzungen beseitigt, um die zwei - Frieden stiftend - in sich selbst zu einem neuen Menschen zu schaffen und die beiden in einem Leib mit Gott zu versöhnen durch das Kreuz, durch das er die Feindschaft getötet hat.


Heidenchristen und Judenchristen sind eins durch Jesus. Die Einheit von Vater und Sohn wird zum Vorbild und Maßstab. Vater und Sohn sind durch den Heiligen Geist verbunden – deshalb kann es auch nur der Heilige Geist sein, der die Jünger zur Einheit vereint.


Eine solche Einheit ist nur unter wiedergeborenen Menschen möglich. Deshalb sind alle Versuche, eine solche Einheit mit menschlichen Mitteln zu erreichen, zum Scheitern verurteilt.

Jesus fährt fort: „damit sie auch in uns seien“. Das Eins sein schafft erst die Gottesverbindung. Wer böswillig auf das Eins sein mit anderen Glaubenden verzichtet, oder es stört, ist nicht mehr im Vater und Sohn.


Das ist eine äußerst ernste Warnung davor, das Eins sein unter Wiedergeborenen zu gefährden. Unsere Eifersucht, unser Einzelgängertum, unsere Verletzlichkeit, unser Ehrgeiz, unsere Lieblosigkeit, unser Stolz sind nicht göttlich.


Wir können das Wesentliche zusammenfassen: Jesus bittet den Vater um das geistgewirkte Eins sein der Jünger. Die Einheit, um die es hier geht, ist eine geistliche.Die Einheit von Vater und Sohn, Ursprung, Maßstab und Vorbild, wird mit der Stiftung des Neuen Bundes zu einer Einheit von Gott und Jüngerschaft und zu einer Einheit der Jünger untereinander.

Diese Einheit gilt für alle Dimensionen: Unter Judenchristen und Heidenchristen, unter Missionaren und Missionierten unter den jeweils einer Generation Angehörigen und unter den Generationen.


Wer dieses geistgewirkte Eins sein verletzt, ist in der Gefahr, nicht mehr in Gott zu sein. Dieses Eins sein ist erneuerte Existenz und schon ein Teil der neuen Schöpfung.


Wenn das Eins sein durch alle Generationen der Kirchengeschichte hindurch gilt, dann ist es nicht möglich, dass moderne Christen einen anderen Glauben haben, als frühere.

Vieles von dem, was heute über die Anforderungen der Neuzeit und über die Modernisierung des Christentums gesagt wird, erweist sich daher als irrig.


Dann kann auch geschehen, was Jesus in Vers 21 ausspricht: „Damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.“


Ist an der Jüngerschaft die beginnende Neuschöpfung abzulesen, dann kann die Welt auch leichter glauben, dass der Stifter der Jüngerschaft tatsächlich von Gott gesandt wurde und der Messias ist. Deshalb ist das Eins sein der Jünger keine Endstation und auch nichts, worauf sie stolz sein sollten, sondern ein Mittel zur Mission.


Daran wird noch einmal sichtbar, wie groß unsere Verantwortung ist.

Jesus hat die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die geistliche Einheit zur Tatsache wird. Doch was ist hier mit Herrlichkeit gemeint?


Es kann ja nicht dieselbe Herrlichkeit sein, die Jesus hat.


Deshalb versteht man hier unter „Herrlichkeit“ am besten das Sein in Gott, von dem soeben die Rede war. Aus dieser Gemeinschaft mit Gott fließt die Kraft zur Tat, zur Verkündigung, zum Eins sein. Es ist also gerade die Gemeinschaft mit Gott dem Vater und mit Christus im Heiligen Geist, die die Jünger zu einem vollendeten Eins sein befähigt.


"Ich in ihnen“ meint, dass Jesus durch den Heiligen Geist in den Jüngern wohnt. „Und du in mir“. Auch der Vater wohnt durch den Heiligen Geist im Sohn.

Auf diese Weise entsteht eine Kette von Gemeinschaft und Verbundenheit: Vom Vater zum Sohn und von dort zu den Jüngern. Und die Welt kann erkennen, „dass du mich gesandt hast.“


Die neue Existenz beweist, dass Jesus unser Erlöser ist. Doch Jesus fügt noch hinzu: „Dass du sie geliebt hast, wie du mich geliebt hast.“


Ohne die Liebe des Vaters wären neue Existenz und Eins sein nicht möglich. Und ohne die Liebe des Vaters zum Sohn, hätte dieser nicht das neue Leben vermitteln können.

Die Gemeinschaft mit Gott dem Vater und Christus macht die geistliche Einheit der Jüngerschaft erst möglich.

Aber es wird auch zu einem Mittel der Mission, weil die Welt das Wirken des Vaters und Jesu Wirken erkennen kann.


Gebet:

Lieber Vater im Himmel, ich erkenne, dass ich diese Einheit brauche, um die Jesus gebetet hat. Dazu ist es notwendig, dass ich mein Leben zuerst ganz in deine göttlichen Hände lege. Ich akzeptiere Jesus als meinen Erlöser, der mich zu dir Vater führt.

Jesus ist für mich gestorben, auferstanden von den Toten und lebt nun in alle Ewigkeit. Er schenkt mir auch die Einheit der Gotteskinder, die sich aus der Einheit von Vater und Sohn entwickelt. Danke Vater, danke Jesus.   


Ihr Lieben, ich danke Euch für die gemeinsame Zeit. Ich freue mich auf das nächste Mal und segne Euch im Namen des Vaters und des.

58.) Der Blutmond zu Israels

     70. Geburtstag.


Apostelgeschichte 2.19-21: Und ich werde Wunder tun oben am Himmel und Zeichen unten auf der Erde: Blut und Feuer und qualmender Rauch; die Sonne wird verwandelt werden in Finsternis und der Mond in Blut, ehe der große und herrliche Tag des Herrn kommt. Und es wird geschehen: Jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird gerettet werden."


Wir wollen mit dieser Studie über die Blutmond Triade der Jahre 2018 und 2019 sprechen. Triade bedeutet so viel wie 3 Blutmonde.


Insbesondere interessiert uns der zentrale Blutmond vom 27. Juli 2018. Er wird als „Bullauge“ Mondfinsternis bezeichnet, weil der Mond fast genau die Mitte des Erdschattens durchläuft.

Dieser zentrale Blutmond erscheint im Sternbild des Steinbocks. Er ist die längste Mondfinsternis in diesem 20. Jahrhundert.


Die beiden anderen Blutmonde dieser Triade erscheinen im Sternbild des Krebses.

Was für Fachleute interessant ist: Dass es im Jahr 2018 nicht wie sonst üblich auch nur eine totale Sonnenfinsternis gibt. Sondern nur 4 teilweise Sonnenfinsternisse, welche die Mondfinsternisse flankieren.


Diese sind synchronisiert mit den Mondfinsternissen und systematisch zu ihnen hin angeordnet. Der 1. Blutmond hat am 31. Januar 2018 stattgefunden und der letzte findet am 20. Januar 2019 statt.


Was einmalig ist: Die Blutmonde fallen alle auf jüdische Festtage, wenn auch eher auf die kleineren Feste.


So beginnt die Triade und endet auf dem jüdischen Festtag des „Neuen Jahres der Bäume“. an könnte sagen, das ist wie eine Art Lesezeichen. 


So auch verbunden mit dem „Bullauge Blutmond vom 15. Juni 2011, also vor 7 Jahren.

Der jetzige Bullauge Blutmond ereignet sich an einem Fest, das wir als Valenstinstag bezeichnen würden. 


An diesem Abend erlebten wir noch etwas anderes: Der Planet Mars, der Kriegsplanet, ist parallel zum Blutmond zu sehen. Der Mars ist der Erde so nah wie selten. Eine solche Konstellation gibt es nur alle 105.000 Jahre, wie die Nasa mitteilt. 


Wir fragen uns also, ob das etwas für uns Wichtiges zu bedeuten hat und wenn ja, was. Immerhin ist die Triade 2018/2019 das nächste größere Zeichen am Himmel nach der Tetrade der Jahre 2014-2015, bei der 4 Blutmonde jeweils auf das Passahfest und das Laubhüttenfest 2014-2015 fielen.

Diese Tetrade endete ja am 28. September 2015. Das nächste Himmelszeichen von Bedeutung war am 23. September 2017, das die messianische Zeit einläutete. 


Was auch noch außergewöhnlich ist, ist die Tatsache, dass im Jahre 2018 die beiden bedeutendsten Ereignisse aus biblischer Sicht sich ereignen, nämlich am 14. Mai 2018 der 70. Geburtstag des Staates Israel.


Und der 7. Juni 2018, an dem sich zum 50. Mal jährte, dass Israel im 6-Tage-Krieg die Altstadt und ganz Jerusalem wieder unter seine Hoheit brachte.


Deshalb fragen wir uns natürlich: Könnte diese Blutmond Triade irgendetwas Wichtiges andeuten, das Israel betrifft? Diese Andeutungen sind noch vage, dennoch könnte ein großes prophetisches Ereignis vor der Tür stehen.


Blutmonde sprechen vor allem zu Israel, Sonnenfinsternisse zu den Nationen.  


Das nächste Großereignis ist die Entrückung der Gemeinde. Was aber nicht speziell für Israel bedeutsam ist. Wenn man davon absieht, dass auch die weltweit über 1 Million messianischer Juden mit entrückt wird.


Andererseits würde dann auch der Antichrist auf der Bühne erscheinen, einen Vertrag mit den Vielen machen und möglicherweise würde der 3. Tempel in Jerusalem gebaut werden.


Es wäre bestimmt kein Zufall, wenn der 70. Geburtstag Israels, die Zerstörung Jerusalems um 70 nach Christus und die Rückkehr in das verheißene Land nach der zweiten Diaspora zusammen fallen würden. 


Wir behaupten nicht, dass 2018 Daniels 70. Jahrwoche, also die 7jährige Trübsal beginnt, auch wenn sich die Zeichen dafür mehren. Aber wir glauben schon, dass wir mit der Mondfinsternis weitere Signale empfangen, dass jedes Knie sich von Jesus Christus wird beugen müssen.


Wenn wir also davon ausgehen, dass der Blutmond, besser die Blutmondtriade eine Warnung an Israel ist, weil kriegerische Auseinandersetzungen in der nächsten Zeit mit Iran und anderen Terrorgruppen zu erwarten sind, dann erscheint das denkbar.


Fazit: Die Blutmondtriade 2018/2019 weist möglicherweise auf kriegerische Auseinandersetzungen im Nahen und Mittleren Osten hin. Der Zeitpunkt könnte dieses oder das nächste Jahr sein.


Wir werden uns gründlich im Gebet darauf vorbereiten.         


57.)    Der Jubiläumskrieg um Jerusalem.


Lesen wir in:


Sacharja 14.2-3: Und ich versammle alle Nationen nach Jerusalem zum Krieg; und die Stadt wird eingenommen und die Häuser werden geplündert. Und die Frauen werden geschändet. Und die Hälfte der Stadt wird in die Gefangenschaft ausziehen, aber der Rest des Volkes wird nicht aus der Stadt ausgerottet werden. Dann wird der HERR ausziehen und gegen jene Nationen kämpfen, wie er schon immer gekämpft hat am Tag der Schlacht.


Joel 4. 1-2: Denn siehe, in jenen Tagen und zu jener Zeit, wenn ich das Geschick Judas und Jerusalems wenden werde, dann werde ich alle Nationen versammeln und sie ins Tal Joschafat hinabführen. Und ich werde dort mit ihnen ins Gericht gehen wegen meines Volkes und meines Erbteils Israel, das sie unter die Nationen zerstreut haben. Und mein Land haben sie geteilt.


Obadja 15: Denn nahe ist der Tag des HERRN über alle Nationen. Wie du getan hast, wird dir getan werden. Dein Tun wird auf deinen Kopf zurückkehren.


Der Zweck dieser Arbeit ist, eine Bewertung der Aussage des us-amerikanischen Präsidenten Trump vorzunehmen, der am 6. Dezember 2017 Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannte und die Botschaft der USA von Tel Aviv nach Jerusalem verlegen wollte, möglichst noch in diesem oder im nächsten Jahr.

Diese Ankündigung Trumps hatte in der arabisch-muslimischen Welt zu einem Aufschrei geführt. Vor allem die Palästinenser wollen Jerusalem, den Ostteil, zu ihrer eigenen Hauptstadt machen.


Wichtig ist zunächst, dass wir biblische Zeitabschnitte verstehen und in der Lage sind, Intervalle richtig zu deuten. 2017 ist ein Jahr gewesen, das wie


1217  -  1517  -  1917  -  1967


und eben jetzt 2017 in den sogenannten Jubel-Zyklus gehören, der im 3.Mose 25.10 erwähnt wird. Dieser Jubel-Zyklus setzte die Israelis in biblischen Zeiten in die Lage, von allen Schulden frei zu werden und nochmal neu anzufangen.


Zuletzt hatten die Prophetien von Juda Ben Samuel, einem deutschen Rabbiner aus dem 13. Jahrhundert, dazu geführt, dass der Jubel-Zyklus in der jüdischen Geschichte einen nicht unerheblichen Einfluss hat.

So hatte er vorhergesagt, dass 1517 die osmanischen Türken Jerusalem bis 1917, also 400 Jahre oder 8 Jubel Zyklen in ihrer Gewalt hätten.


Er hatte vorhergesagt, dass zwischen 1917 und 1967 niemand so richtig Verantwortung übernimmt für Jerusalem. Und das ab 1967 bis 2017 Israel wieder die volle Verantwortung für Jerusalem hat. Und dass 2017 – am 23. September -  das messianische Zeitalter mit einer Besonderheit am Sternenhimmel beginnt.

In dieser Nacht war über Jerusalem die Geburt des Messias zu erkennen, der nach einer 9 Monate dauernden Schwangerschaft der Jungfrau „Israel“ geboren wurde.


Damit begann die messianische Zeit – für Israel und die Welt. Wir wissen, dass das messianische Friedensreich 1000 Jahre dauert und dass zuvor die 7 Jahre dauernde Drangsal für Israel kommt, eine Zeit des Zornes und des Gerichts über die Menschen auf der ganzen Erde.


Das heißt also, dass die Aussage von Präsident Trump am 6. Dezember 2017 voll synchron war zu den übrigen Daten der biblischen Geschichte.

Mehr noch: Es scheint der Anfang für die Ereignisse zu sein, die der Prophet Sacharja protokolliert hat.

Unser Vater, Schöpfer, Gott Israels zieht alle Nationen in den Nahen Osten und zwar nach Israel, um sie dort an Ort und Stelle zu richten. Und sie auf den Bergen Israels zu vernichten, soweit sie immer noch ihn, Jahwe, den einzigen Gott im ganzen Universum und sein auserwähltes Bundesvolk bekämpfen wollen.


Genau an dem Ort, wo die Nationen sich gegen Israel stellen wollen. Der Nation, die das ganze Land Kanaan von Gott auf ewig bekommen hat.

Und Jerusalem, die Stadt Gottes, gehört unauflöslich dazu.

 

Juda, Samaria, Jerusalem, ganz Kanaan vom Euphrat bis zum Nil – das ist das Erbe Israels und wird es immer bleiben. Und niemand wird die göttlichen Rechte unseres einzigartigen Gottes beschneiden, verändern, begrenzen.


Niemand.

 

Alle noch ausstehenden prophetischen Ereignisse führen schließlich zur Wiederkunft des jüdischen Messias Jesus auf die Erde.

Donald Trumps`s Jerusalem Proklamation vom 6. Dezember 2017 passierte im 70. Jahr der Staatsgründung Israels, welches an einem einzigen Tag entstanden war und im 50. Jahr der Befreiung Jerusalems von den jordanischen Besetzern.

 

Welche Optionen die arabischen Nachbarn Israels und speziell die Palästinenser jetzt noch haben? Eigentlich nur 2 Optionen.

Entweder einen ehrlichen Dialog auf die Wirklichkeit der Bibel bezogen. Aber das ist bei der Gemengelage im Nahen und Mittleren Osten nicht denkbar. Die Muslime wollen ja schon das nackte Existenzrecht Israels nicht einmal anerkennen.

 

Oder Krieg. Krieg mit Israel. 


Wenn wir der Bibel glauben, dann tun sich diesmal vor allem Araber zusammen, um Israel und die Juden vom Erdboden zu vertilgen. Doch auch nichtarabische Länder wie der Iran und die Türkei, und schließlich Russland und China könnten sich beteiligen.

Der kommende Krieg zwischen Israel und seinen Nachbarn wird umfassend sein. Es werden möglicherweise nicht so sehr die arabischen Nachbar-Nationen wie in den zurückliegenden Kriegen sich an diesem Krieg beteiligen, als vielmehr die allseits bekannten, bis an die Zähne bewaffneten Terrorgruppen, die von diesen Ländern aus operieren.


Schließlich gibt es ein Friedensabkommen zwischen Ägypten und Israel und eins zwischen Jordanien und Israel.

Die hervorragend ausgerüsteten Terrorgruppen sind Hamas, Hisbollah, die Revolutionären Garden des Iran, das Mahdi 313 Battalion und die Muslim Bruderschaft, die Al-Nusra-Front und weitere Terror-Gruppen.


Die Jerusalem Proklamation von Präsident Trump hat unvermeidbare Folgen kriegerischer Art, die in unserer Zeit, vor unseren Augen ausgetragen werden.

Nach Beendigung dieses Krieges wird Israel, das Volk Gottes noch stärker sein, und wird seinen 3. Tempel bauen. Das alles wird während dieses Jubeljahres oder kurz danach stattfinden.


Langsam aber sicher wird sich die ganze Welt an dieser Auseinandersetzung zwischen Israel und ihren Nachbarn beteiligen. Die ganze Welt wird mit hineingezogen in diesen Konflikt.


Sacharja 12.1-3: Ausspruch, Wort des HERRN über Israel. Es spricht der HERR, der den Himmel ausspannt und die Grundmauern der Erde legt und den Geist des Menschen in seinem Inneren bildet:


Siehe, ich mache Jerusalem zu einer Taumelschale für alle Völker ringsum. Und auch über Juda: Es wird in Bedrängnis geraten zusammen mit Jerusalem. Und es wird geschehen an jenem Tag, da mache ich Jerusalem zu einem Stemmstein für alle Völker; alle, die ihn hochstemmen wollen, werden sich wund reißen. Und alle Nationen der Erde werden sich gegen es versammeln.

 

Hier geht es um die allerletzte Zeit in diesem Zeitabschnitt, dem Zeitalter der Gemeinde. Das ist das Ende – bevor Jesus wiederkommt. Das ist Harmaggedon.

Aber es fängt jetzt schon an. Es baut sich jetzt schon auf.


Die Bibel bezeichnet die Nationen, die sich gegen Israel und Jerusalem wenden als Trunkenbolde und Jerusalem als Stemmstein – viel zu schwer für die Nationen.

Die Nationen, die Jerusalem besitzen und bewegen wollen. Das funktioniert nicht.


Aber das führt uns zu einer anderen Realität:

Diese andere Realität ist, dass der Westen und die UN, die EU und China nicht wahrhaben wollen, dass die muslemische Welt keine friedliche Koexistenz mit Israel sucht, sondern das Volk Gottes vom Erdboden vernichten will. Punkt. Aus. Amen.


Psalm 83. 6: Gott, schweige nicht! Verstumme nicht und sei nicht stille, Gott! Denn siehe, deine Feinde toben, und die dich hassen, erheben das Haupt. Gegen dein Volk planen sie listige Anschläge, und sie beraten sich gegen die, die bei dir geborgen sind. Sie sprechen: Kommt und lasst uns sie als Nation vertilgen, dass nicht mehr gedacht werde des Namens Israel! Denn sie haben sich beraten mit einmütigem Herzen, sie haben einen Bund gegen dich geschlossen.


Selbst der türkische Präsident Erdogan nannte jüngst Israel einen Terrorstaat, der Kinder tötet.

Und das, obwohl in vielen muslemischen Ländern schon heute Christen und Juden gnadenlos verfolgt werden. Dazu schweigt Herr Erdogan.

 

Und die muslimischen Terrorakte in vielen westlichen Ländern – auch dazu schweigt Herr Erdogan.

Und die UN?


Sie bestreitet, dass Israel je eine historische, kulturelle, oder gar religiöse Verbindung zu Jerusalem hatte.

Diese Epidemie von Fantasie, Lug und Trug und einfach nur Boshaftigkeit – genau das beschreibt der Prophet Sacharja in seinen von Gott inspirierten Protokollen.


An Jerusalem wird sich eine arg „betrunkene Menschheit“ sicherlich verheben und nur noch rumtaumeln. Was für eine geniale Beschreibung der Ereignisse.

Satanischer Schwachsinn über der Stadt unseres großen Königs – Jesus Christus.


Das alles hat die Jerusalem Proklamation von Donald Trump ausgelöst.


Es ist allein die bibelgläubige, evangelikale Christenheit, die dem amerikanischen Präsidenten beipflichtete. Und es wird auch diese kleine Gruppe sein, die sich der scheinbar grenzenlosen Macht und dem Einfluss in aller Welt entgegenstellt.

Evangelikale Christen mit dem einzigartigen Evangelium von Jesus Christus, dem Erlöser der Welt.


Luziferische Agenda, liberale und linke Übermacht will endgültig über das Evangelium der Gnade triumphieren.

Ungeduldig wartet die Übermacht auf ihre Stunde. Aber die scheinbare Übermacht lässt sie Fehler machen und sie verliert dabei den Halt:

 

Sacharja 12.1: Ausspruch, Wort des HERRN über Israel. Es spricht der HERR, der den Himmel ausspannt und die Grundmauern der Erde legt und den Geist des Menschen in seinem Inneren bildet: Siehe, ich mache Jerusalem zu einer Taumelschale für alle Völker ringsum. Und auch über Juda: Es wird in Bedrängnis geraten zusammen mit Jerusalem. Und es wird geschehen an jenem Tag, da mache ich Jerusalem zu einem Stemmstein für alle Völker; alle, die ihn hochstemmen wollen, werden sich wund reißen.


Unser Gebet für Menschen die Jesus Christus noch nicht kennen und in ihr Herz gebeten haben:

 

Lieber Herr Jesus Christus,


Du allein hast für all meine Sünden gebüßt. Du warst unschuldig und bist trotzdem für mich ans Kreuz gegangen und bist dort gestorben. Für mich.

Ich danke Dir für Dein großes Opfer.

Jetzt lade ich dich in mein Herz ein, um da für immer zu wohnen. Du allein sollst mein Herr und mein Gott sein.

Ich gehöre jetzt dir. Du bist auferstanden von den Toten. Du lebst und regierst von Ewigkeit zu Ewigkeit. Ich bete dich an. Amen.


56.)  Das Fundament des Glaubens 

                     muss stimmen!

1. Korinther 3.9-10: Denn Gottes Mitarbeiter sind wir; Gottes Ackerfeld, Gottes Bau seid ihr. Nach der Gnade Gottes, die mir gegeben ist, habe ich als ein weiser Baumeister den Grund gelegt; ein anderer aber baut darauf; jeder aber sehe zu, wie er darauf baut. Denn einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.


Ihr Lieben,


Zweck dieser Ausarbeitung ist es, zu verstehen, wie ein tragfähiges Fundament für unser christliches Glaubenshaus entsteht.


Das Leben des Christen wird in der Bibel mit einem Bauwerk verglichen. Das Fundament ist der wichtigste Bestandteil jedes soliden und massiven Gebäudes. Ein schwaches Fundament kann nur ein kleines Haus tragen. Und bei einem Unwetter kracht alles zusammen. Ein starkes Fundament dagegen trägt mühelos auch große Gebäude. Und trotzt den Stürmen.


Viele Christen haben anfänglich die besten Absichten, ein schönes und imposantes christliches Gebäude  in ihrem Leben aufzubauen. Aber leider fängt dieses schöne Gebäude oft schon nach kurzer Zeit an, sich einseitig abzusenken: Es neigt sich zur Seite, sackt ab und wird schief. Die Wände bekommen Risse. Manchmal bricht es sogar völlig zusammen und hinterlässt nur einen Trümmerhaufen, von Versprechungen, Gebeten und guten Vorsätzen, die sich nicht erfüllt haben.


Unter diesem Schuttberg liegt der Grund für das Scheitern begraben. Es ist das Fundament, das nie richtig gelegt wurde. Deshalb konnte es auch das schöne Bauwerk, das geplant war, überhaupt nicht tragen.Was ist denn nun das von Gott vorgesehene Fundament für das Leben eines Christen?

 

1.Korinther 3.11: Denn einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.


Paulus sagt es ganz klar: Als wirkliches Fundament des Glaubens taugt nur der Herr Jesus Christus selbst.Nichts und niemand anderes!


Kein Glaubensbekenntnis, keine Kirche, keine Denomination, kein Ritus, keine religiöse Zeremonie, keine Sakramente und keine Gottesmutter Maria.

Es ist allein Jesus Christus – einen anderen Grund kann niemand legen.


Matthäus 16.13-18: Als aber Jesus in die Gegenden von Cäsarea Philippi gekommen war, fragte er seine Jünger und sprach: Was sagen die Menschen, wer der Sohn des Menschen ist? Sie aber sagten: Einige: Johannes der Täufer; andere aber: Elia; und andere wieder: Jeremia oder einer der Propheten. Er spricht zu ihnen: Ihr aber, was sagt ihr, wer ich bin? Simon Petrus aber antwortete und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Glückselig bist du, Simon, Bar Jona; denn Fleisch und Blut haben es dir nicht offenbart, sondern mein Vater, der in den Himmeln ist. Aber auch ich sage dir: Du bist Petrus, und auf diesem Felsen werde ich meine Gemeinde bauen, und des Hades Pforten werden sie nicht überwältigen.


Manche glauben, Jesus habe damit gemeint, dass der Apostel Petrus der Felsen sei, auf dem die christliche Gemeinde gebaut werden sollte, dass also Petrus das Fundament des Christentums sei und nicht Christus. Die Frage nach dem wahren Fundament ist aber so wichtig und von solch großer Tragweite, dass wir die Worte Jesu unbedingt ganz genau untersuchen müssen, um ihre wirkliche Bedeutung herauszufinden. Hierin verbirgt sich ein wohlüberlegtes Wortspiel. Auf Griechisch heißt Petrus nämlich PETROS. Und das Wort für Felsen ist PETRA.


Jesus macht also ein Wortspiel aus der Ähnlichkeit der beiden Begriffe: PETROS heißt auch noch „Stein“, „Kieselstein“.

PETRA bezeichnet dagegen immer einen großen Felsen.


Der Gedanke, die Kirche oder auch nur das Glaubensgebäude eines Gläubigen auf einem Kieselstein aufbauen zu wollen, ist geradezu absurd. Jesus will hier eine ganz wichtige Wahrheit den Jüngern vermitteln. Er identifiziert Petrus nicht mit dem Felsen, sondern stellt den Gegensatz dazu heraus.

 

Er weist darauf hin, wie klein und unbedeutend Petrus, der Kieselstein ist, verglichen mit dem riesigen Felsen, auf dem die Gemeinde gebaut werden soll. Wenn also die Gemeinde Jesu auf dem Apostel Petrus gegründet worden wäre, dann wäre sie ein so schwaches Gebäude, das jederzeit einstürzen kann.


Einige Verse weiter beginnt Jesus damit, seine Jünger auf seinen baldigen Tod vorzubereiten.


Matthäus 16. 22-23: Und Petrus nahm ihn beiseite und fing an, ihn zu tadeln, indem er sagte: Gott behüte dich, Herr! Dies wird dir keinesfalls widerfahren. Er aber wandte sich um und sprach zu Petrus: Geh hinter mich, Satan! Du bist mir ein Ärgernis, denn du sinnst nicht auf das, was Gottes, sondern auf das, was der Menschen ist.


Hier wirft Jesus dem Petrus direkt vor, von einer menschlichen Denkweise und den Einflüsterungen Satans beeinflusst zu sein. Wie könnte solch ein Mann das Fundament eines Gläubigen oder gar der ganzen Gemeinde sein. Später lesen wir, wie Petrus Jesus dreimal verleugnet. Und nach der Auferstehung Jesu und nach Pfingsten ließ sich Petrus von seinen Landsleuten derart Angst einjagen, dass er bei der Wahrheit des Evangeliums zu Kompromissen bereit war.


Es steht also fest, dass Petrus kein Fels war.

Der einzige Fels, auf dem sich echter, stabiler christlicher Glaube gründen kann, ist Jesus Christus selber.


Psalm 18.2,3: Und er sprach: Ich liebe dich, HERR, meine Stärke! Der HERR ist mein Fels und meine Burg und mein Retter, mein Gott ist mein Hort, bei dem ich mich berge, mein Schild und das Horn meines Heils, meine hohe Feste.


Auch das Alte Testament bringt uns das gleiche Fundament: Jesus Christus allein.

Schließlich bestätigt uns das auch Petrus in seiner Predigt in Jerusalem:


Apostelgeschichte 4.12: Und es ist in keinem anderen das Heil; denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen.


Christus, der Fels, das Heil, die Rettung, das Fundament.

Wie genau fängt man denn nun an, auf diesem sicheren Fundament, Jesus Christus, zu bauen? Wir erinnern uns ja noch an den Moment, in dem Christus und Petrus sich gegenüberstanden und Petrus erkannte: „Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.“


Was spielte sich da ab zwischen den Beiden? Zwischen Jesus Christus, dem Fels – und Petrus seinem Jünger. Petrus hatte ein direktes, ganz persönliches Erlebnis mit Jesus. Dabei lassen sich vier aufeinander folgende Schritte erkennen und unterscheiden.


   1. Es kam zu einer direkten, ganz persönlichen Konfrontation zwischen Petrus und Christus. Es gab keinen Mittler zwischen den Beiden. Kein anderes menschliches Wesen spielte dabei irgendeine Rolle.

   2. Petrus wurde eine ganz persönliche Offenbarung zuteil. Jesus sagte zu ihm: „Fleisch und Blut haben es dir nicht geoffenbart, sondern mein Vater im Himmel.

Es war nicht das Ergebnis logischer Überlegung. Es war die Folge einer direkten geistlichen Offenbarung, die Petrus von Gott dem Vater selber erhalten hatte.

   3. Kam es bei Petrus zu einer persönlichen Erkenntnis der Wahrheit, die ihm auf diese Weise offenbart worden war.

   4. Petrus legte dann vor allen ein offenes Bekenntnis der Wahrheit ab, die er gerade erkannt hatte.


An diesen vier aufeinander folgenden Schritten erkennen wir, was es heißt, auf dem Felsen zu bauen. Es geht keineswegs um abstrakte, intellektuelle Theorie. Mit jedem dieser 4 Schritte ist eine definitive persönliche Erfahrung verbunden.


Christus wird persönlich erfahren, geoffenbart, erkannt und bekannt und auf diese Art und Weise wird er für jeden Gläubigen zum Felsen, auf dem sein Glaube aufbaut. Die Offenbarung hatte nichts mit Fleisch und Blut zu tun, das heißt, sie wurde Petrus nicht auf dem Wege über seine  Sinnesorgane zuteil.


Es war vielmehr das Werk des Heiligen Geistes, das Petrus diese Offenbarung schenkte. Der gleiche Heilige Geist wirkt heute noch auf der ganzen Erde und offenbart den gleichen Christus.


Diese individuelle, persönliche Erfahrung mit Jesus Christus, dem Sohn Gottes, geoffenbart durch den Heiligen Geist, ist und bleibt der eine unveränderliche Felsen, das einzige unverrückbare Fundament, auf den sich jeder echte christliche Glaube gründen muss.

Glaubensbekenntnisse, Überzeugungen, Kirchen und Denominationen mögen sich ändern, aber dieser Fels des göttlichen Heils ist unveränderbar und bleibt in Ewigkeit bestehen.

Auf ihn kann der Christ seinen Glauben für Zeit und Ewigkeit gründen – mit absoluter Sicherheit, die durch nichts und niemand erschüttert wird.


Johannes 17.3: Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.


Es geht nicht darum, Gott ganz allgemein durch die Natur oder das Gewissen als Schöpfer oder auch als Richter anzuerkennen. Es geht darum, Gott ganz persönlich zu erkennen, geoffenbart in Jesus Christus. Es genügt also keineswegs, etwas über Jesus Christus zu wissen, ihn als Prophet, Lehrer, historische Figur zu kennen. Man muss Christus selber auf ganz direkte und persönliche Art und Weise erkennen und Gott in ihm.


1.Johannes 5.13: Dies habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, die ihr an den Namen des Sohnes Gottes glaubt.


Die ersten Christen glaubten nicht nur, sich wussten auch. Alles was sie glaubten, hatten sie persönlich erlebt: Sie wussten, was sie glaubten.


1.Johannes 5.20: Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen; und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. Aus diesen Worten spricht eine einfache, aber klare Gewissheit. Sie gründet sich auf die Erkenntnis einer Person und diese Person ist Jesus Christus selber.


2.Timotheus 1.12: Um dieser Ursache willen leide ich dies auch; aber ich schäme mich nicht, denn ich weiß, wem ich geglaubt habe, und bin überzeugt, dass er mächtig ist, mein anvertrautes Gut bis auf jenen Tag zu bewahren.


Paulus sagt nicht: Ich weiß, was ich geglaubt habe, sondern er sagt „Ich weiß wem ich geglaubt habe“


Sein Glaube gründete sich nicht auf eine Kirche oder ein Glaubensbekenntnis, sondern auf eine Person, mit der er persönlich bekannt war: Jesus Christus. Das Ergebnis dieser persönlichen Bekanntschaft mit Christus war die Gewissheit, dass es um seine Seele gut stand und diese Gewissheit konnte durch nichts erschüttert werden, weder zeitlich noch ewig.


Wenn ich sie jetzt fragen würde: „Sind Sie Christ?“ Was für eine Antwort würden sie mir geben?  Sagen sie: „ich denke doch“. Oder „Ich hoffe“. Oder „Ich weiß nicht“. Oder „Ich versuche es zu sein.“ Das alles reicht nicht. Nehmen Sie den Rat aus Hiob 22.21 an:


Söhne dich doch aus mit ihm und halte Frieden! Dadurch kommt zu dir dann wieder Gutes.

Wenn Sie gerade jetzt Jesus Christus zum Fundament ihres Glaubens machen wollen, dann beten sie das folgende Gebet:


Lieber Vater im Himmel,

ich bin ein sündiger Mensch, der Erlösung braucht. Ich weiß, dass Jesus der einzige Erlöser im ganzen Universum ist. Ich bitte dich Jesus komm in mein Herz, denn du hast meine Sündenschuld an meiner Stelle getragen. Du bist gestorben und wieder auferstanden, um mir zu sagen, dass auch ich leben werde, wenn du mein Glaubensfundament bist. Genau das will ich festmachen: Jetzt! Komm in mein Herz und leite mich durch mein Leben. Danke Jesus. Amen.

 55.) - 6. Dezember 2017 Jerusalem Proklamation von Präsident Trump!

Ihr lieben Leserinnen und Leser,

Die Resolution 181 der Vereinten Nationen aus dem Jahre 1947 berechtigte die Juden und auch die Palästinenser einen eigenen Staat in den Gebieten von Judäa, Samaria und dem restlichen Palästina zu gründen. Die Juden taten es – die Palästinenser nicht.
 
Zudem gab es einen winzigen Moment in der Geschichte nach dem zweiten Weltkrieg, in dem alle Welt inklusive der an sich antijüdischen Kommunisten und Linken jeder Couleur voller Sympathie und menschlicher Zuwendung für alles Jüdische waren. Einen ganz kleinen Moment in der Geschichte.
 
Dieser winzige Moment direkt nach dem 2. Weltkrieg reichte aus, um den jüdischen Staat zu gründen.

Die grauenhaften Fakten über den Holocaust wurden zögernd und mit vielen Entschuldigungen in die Öffentlichkeit lanciert. Der Holocaust hatte genau 7 Jahre gedauert, von 1938, der Reichskristallnacht, bis 1945, dem Kriegsende. Wenn etwas genau 7 Jahre dauert, ist Gott sehr oft am Werk.

Aber ist der gute und gerechte Gott an menschlichen Grausamkeiten beteiligt?

Nein – aber er lässt das Böse zu. Schon zu alttestamentlichen Zeiten können wir das erkennen:

Als die Sodomie, widernatürlicher Sex mit allem, was sich bewegt, also auch mit Tieren, in Sodom überhandnahm, vernichtete der gütige und gerechte Gott Sodom und die Menschen dort, die sich dieser Sexualpraxis bedienten mit Schwefel und Feuer.
Wir müssen wissen, dass Sünde vor Gott schlimmer ist als ein tödliches Krebsgeschwür, welches seine zuerst reine und heile Schöpfung missbraucht und zerstört.
Deshalb hat Gott in seiner Heiligkeit gar keine andere Wahl,   als dieses widerwärtige Krebsgeschwür „Sünde“ zu zerstören. Satan ist der Urheber von Sünde. Sünde ist Abkehr von Gott. Sünde ist allein durch die Sündlosigkeit Jesu Christi besiegt worden.

Durch seinen Tod am Kreuz hat Jesus die Sünden aller Menschen getragen und so den Zustand vor dem Sündenfall wiederhergestellt. Allerdings nur bei den Menschen, die sein Opfer für sich in Anspruch nehmen. Auf diese Weise wird schon im 1000 Jahre dauernden Friedensreich des Messias die Sünde weitgehend verschwinden. Das Heilige und Reine, was das Wesen Gottes ausmacht, wird im Friedensreich des Messias wieder sichtbar.

Zurück zum Holocaust: Einige wenige in der deutschen Täternation reagierten entsetzt, als Einzelheiten über die KZ`s an die Öffentlichkeit kamen. Die Barbarei war grenzenlos.
Doch schon bald lenkten die Spannungen zwischen Ost und West von dem Völkermord an den Juden und seinen unbeschreiblichen Grausamkeiten ab.

Die beiden deutschen Staaten wurden auch weit weniger gedemütigt, als erwartet. So gliederten sie sich als Musterschüler nahtlos in die Ost/West-Spannungen und die beiden feindlichen Lager ein. Auf jeder Seite einer.

Obwohl die Nazi-Justiz auch nach dem verlorenen Weltkrieg noch quicklebendig war und sie sich in vielen deutschen Gerichten auf „weitermachen“ einrichtete. Und diese bis in die 70er Jahre sogar beherrschte. Nur dass sie jetzt auf der Basis des neuen Grundgesetzes urteilte. So einfach ist das.

Einige wenige Nazi-Größen bekamen ihre wohlverdienten Strafen. Viele von ihnen tauchten irgendwo unter anderem Namen unter. Adenauer und Nachfolger bekannten sich zu Israel. David Ben Gurion machte es ihnen leicht. Das genügte offenbar. Und das war es auch schon. Doch halt! Nicht ganz:

Ab sofort war Antisemitismus in der Öffentlichkeit tabu. Und ist es bis heute. Nicht jedoch an den Stammtischen: Man wird ja wohl einen Witz machen dürfen. Über Juden wie über  Ostfriesen, mehr nicht.

Stattdessen entwickelte sich ein profunder Antiisraelismus nach PLO Muster: Bei der Münchner Olympiade im Jahre 1972 töteten PLO Aktivisten den größten Teil der israelischen Delegation vor den Augen der Weltöffentlichkeit. 

Und PLO Chef Yassir Arafat erfand den modernen Terror unserer Tage.

Auch heute noch kann man in Deutschland, Europa und der Welt Israel in seinem Kampf gegen diesen palästinensischen Terror ungestraft allein lassen, wenn man sich gleichzeitig der traditionellen antisemitischen Äußerungen enthält. Man argumentierte, dass (plötzliche) Freunde sich auch mal  korrigieren und kritisieren dürfen. Das muss die Freundschaft aushalten. Offiziell waren Deutschland und Israel ja Freunde geworden und vor allem Handelspartner. Und jiddisch war doch auch ein deutscher Dialekt.

Und deutsche Wiedergutmachung wurde in Heller und Pfennig an Israel entrichtet.
 
Israel, der zuvor Jakob hieß, ist der Namensgeber der Nation Israel. Er diente seinem Onkel Laban zweimal sieben Jahre, jeweils für seine beiden Frauen Lea und Rahel.
Israel, das Volk der Juden durchlebte den 7 Jahre dauernden  Holocaust. Und wird noch weitere 7 Jahre Trübsal/Drangsal für Jakob erleiden.
 
Die laut biblischer Prophetie selbst den Holocaust an Grausamkeit in den Schatten stellen.

Erst dann werden die Juden nach ihrem Messias Jesus rufen und sich zu ihm bekehren. Als Volk. Und Israel wird an einem einzigen Tag von Neuem geboren werden.
Jesaja 66.8: Wer hat so etwas je gehört, wer hat dergleichen je gesehen? Wird ein Land an einem einzigen Tag zur Welt gebracht oder eine Nation mit einem Mal geboren? Denn Zion bekam Wehen und gebar auch schon seine Söhne. Sollte ich zum Durchbruch bringen und dann nicht gebären lassen?, spricht der HERR. Oder sollte ich gebären lassen und dabei den Schoß verschließen?, spricht dein Gott. Freut euch mit Jerusalem und jubelt über sie, alle, die ihr sie liebt! Jauchzt mit ihr in Freude, alle, die ihr über sie getrauert habt!

2000 Jahre wurden sie in alle Welt und nahezu alle Länder der Erde zerstreut. In all diesen Maßnahmen ist die starke Hand des biblischen Gottes zu erkennen. Denn Israel hatte den Messias Gottes abgelehnt und als Produkt Satans abgeschrieben. Dieses war die unvergebbare Sünde wider den Heiligen Geist.
Die göttliche Züchtigung seines Volkes Israel und sein schließliches  Erbarmen mit seinem Volk, sagen so viel über die Gerechtigkeit und Güte unseres einzigartigen Gottes.

Jetzt ist die Sünde Israels getilgt – zumindest die eine Hälfte. Das alles sind die notwendigen Voraussetzungen, um jetzt im Glauben an Gott und seinen Messias in das Land ihrer Väter zurückzukehren. Während die ersten Heimkehrer alle im Unglauben kamen – kommen jetzt immer mehr im Glauben.

Und hier wartet die zweite Hälfte der Züchtigung: Die ebenfalls 7 Jahre dauernde 70. Jahrwoche der Trübsal und Drangsal für Jakob. Danach wird Israel wieder angenommen als der eine Augapfel Gottes, als Sohn Jakob.
Dieses zweite Leiden Israels/Jakobs, das selbst den Holocaust übertrifft, wird den Rest Israels dazu bringen, sich um Rettung an Jesus, ihren Messias zu wenden.

Zurück in die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg. In der Zwischenzeit formierte sich unter der Führung der arabischen Nachbarn Israels eine neue Form des Antisemitismus weltweit.
Deutsche Politiker jeder Couleur versuchten erst gar nicht, den weltweiten wachsenden Hass auf alles Jüdische zu stoppen. Mit wenigen Ausnahmen.
Grünen Politiker Joschka Fischer und Bundespräsident Johannes Rau waren solche Ausnahmen.
 

1. Mose 12.3: Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!

 
Das ist das Grundgesetz einer jeden Politik gegenüber Israel.
Die Mehrzahl der deutschen Politiker jedoch diffamierte in oftmals haarsträubenden Kritiken Israel und seinen schwierigen politischen Weg angesichts des täglichen palästinensischen Terrors.

Dieser allgegenwärtige Terror der Palästinenser, finanziert mit EU und UN Hilfsgeldern, sowie den Ölmilliarden aus den Golfstaaten, wurde und wird tunlichst verschwiegen.
Die letzten Holocaust Überlebenden sind noch nicht alle beerdigt, da gehen deutsche Politiker mit Härte und Ablehnung mit israelischen Spitzenpolitikern um. Oft bestrafen sie diese auch mit Nichtbeachtung. Bei gleichzeitiger Liebeserklärung für arabische Terroristen.
 
Wohlgemerkt: Wir reden hier von den Spitzen Politikern der demokratisch gewählten Parlamente in Deutschland.

Fazit: Als Jude mit Kipa auf dem Kopf kommt man in keiner deutschen Stadt heute sehr weit. Das ist die eine sehr ernste Erkenntnis 70 Jahre nach dem deutschen Völkermord an den Juden. Aber es ist nur die eine Seite der Medaille.

Andererseits erlebt Israel eine Blüte nach der anderen. Das ist die andere Seite. Wer das Land besucht, kann staunen und sich freuen. Wenn er offen ist für das, was dieses Land für eine großartige Geschichte erzählt. Der einzig demokratische Staat im Nahen und Mittleren Osten tut offenbar das einzig Richtige: Er zeigt, was er kann. Doch auch das wird ihm nicht gegönnt. Boykott israelischer Produkte ist die Antwort Europas.

Und so entsteht ein High-Tech-Stützpunkt nach dem anderen, In der medizinischen und wissenschaftlichen Forschung steht Israel weltweit an der Spitze. Gas und andere Bodenschätze  sichern den wachsenden Wohlstand ab. Ihre Erfindungen und ihre Effektivität können sich mit jeder anderen Region der Erde messen.

Israel hat mehr als ein halbes Dutzend Kriege durchgestanden, die für das Land eigentlich hoffnungslos aussahen. Doch überraschender Weise ging der jüdische Staat aus ihnen jeweils als Sieger hervor. Heute ist seine militärische Überlegenheit unbestritten.

Israel verlässt sich leider immer noch überwiegend auf sich selbst. Bisher jedenfalls. Doch ein wachsender Teil messianisch/jüdischer Christen erkennt in all dem die starke Hand des biblischen Gottes und verlässt sich inzwischen immer mehr auf den Gott Israels, und seinen Messias Jesus.

Es sieht zudem danach aus, als wenn im Zuge des zu Ende gehenden Gemeindezeitalters, der Gott Israels, der Gott der Bibel, eine noch weitergehende Wiederherstellung Israels anstrebt.

Etwas Neues geschieht im Nahen und Mittleren Osten, das über den natürlichen und politischen Bereich weit hinaus geht. Wir denken an die geistliche Wiederherstellung Israels, die fast jeder Prophet des Alten Testaments vorhergesagt hat.
 

Jesaja 66.8: Wer hat so etwas je gehört, wer hat dergleichen je gesehen? Wird ein Land an einem einzigen Tag zur Welt gebracht oder eine Nation mit einem Mal geboren? Denn Zion bekam Wehen und gebar auch schon seine Söhne.


Die geistliche Wiedergeburt Israels geschieht an einem Tag.

Sacharja 13. 8-9: Wach auf, Schwert, gegen meinen Hirten und gegen den Mann, der mein Gefährte ist! spricht der HERR der Heerscharen. Schlage den Hirten, dass die Schafe sich zerstreuen! Und ich werde meine Hand den Kleinen zuwenden. Und es wird im ganzen Land geschehen, spricht der HERR, zwei Teile davon werden ausgerottet, verscheiden, und nur der dritte Teil davon bleibt übrig. Und ich bringe den dritten Teil ins Feuer, läutere sie, wie man das Silber läutert, und prüfe sie, wie man das Gold prüft. Der wird meinen Namen anrufen, und ich werde ihm antworten, ich werde sagen: Er ist mein Volk. Und er wird sagen: Der HERR ist mein Gott.

Zwei Drittel des Volkes Israel wird die allerletzte Zeit vor der Wiederkunft Jesu nicht überleben, nur ein Drittel wird übrigbleiben. Aber dieses Drittel bildet den Neuanfang, dieses Drittel hat seinen Messias Jesus als Volk Israel angenommen, ja, ihn um Hilfe angerufen. Und der Messias reagiert, kommt, hilft, beschützt.
Paulus schreibt, dass die Bekehrung der Juden zu ihrem Messias einen beispiellosen Segen für die ganze Welt freisetzen wird am Ende der Tage.
 
Römer 11.15: Denn wenn ihre Verwerfung die Versöhnung der Welt ist, was wird die Annahme anders sein als Leben aus den Toten?
 
Die neue Zeit, die messianische Zeit, in die wir bereits eingetreten sind, wird von weiteren Erfolgen für Israel und die Gemeinde Jesu begleitet sein. Die Entrückung der Gemeinde rückt täglich näher. Inklusive aller messianischen Juden.
Im Iran und in den arabischen Nachbar-Ländern Israels bekehren sich nach zuverlässigen Quellen sehr viele Menschen.
Aber die weltweiten Erschütterungen und die beispiellosen Grausamkeiten sowie die furchtbaren Christenverfolgungen in moslemischen Ländern begleiten nach wie vor die vielen positiven Entwicklungen.
 
Deshalb ist es gut, das Jahr 2018 zu einem Jahr des persönlichen Aufbruchs zu machen. Vielleicht wird die eine oder andere biblische Prophetie in diesem Jahr in Erfüllung gehen.

Es genügt, zu wissen, dass unser großartiger Vater im Himmel genau in seinem Zeitplan ist. Es ist also eine Zeit, in der wir uns mit dem Gott der Bibel, dem einzigen Gott des ganzen Universums und seiner unbeschreiblichen Herrlichkeit beschäftigen können.
Um Segen für uns und andere, vor allem unsere noch nicht bekehrten Freunde und Verwandten zu bewirken.

         Da steht in jedem Fall die lebensrettende Bekehrung zu Jesus Christus immer an 
         erster Stelle.

         Die Bereinigung unseres alten Lebens und seiner Gewohnheiten.

         Die Begründung und Absicherung unserer christlichen Glaubensfundamente.

         Die Stärkung und die Gewissheit unseres Heils vollenden.

         Die Einübung eines biblischen Lebensstils.
 

Das Jahr 2018 ist ein wichtiges Jahr. Allein schon wegen der 70 Jahre, die der moderne Staat Israel in einer feindseligen Umgebung überstanden hat.
Wie geht es weiter? Was bedeuten diese 70 Jahre?
 
Israel war schon einmal 70 Jahre in babylonischer Gefangenschaft. Solange Israel in Gefangenschaft war, konnte sich das Land erholen.
 

2.Chronik 36.20-21: Und was vom Schwert übrig geblieben war, führte er gefangen nach Babel. Und sie mussten ihm und seinen Söhnen als Sklaven dienen, bis das Königreich der Perser zur Herrschaft kam, damit erfüllt würde das Wort des HERRN durch den Mund Jeremias, bis das Land seine Sabbate ersetzt bekam. All die Tage seiner Verwüstung hatte es Ruhe, bis siebzig Jahre voll waren.


Im Gegensatz zu der Ruhe, die das Land Israel genießen konnte während der babylonischen Gefangenschaft, hatte das Land jetzt keine Ruhe und keinen Frieden, vom ersten Augenblick im Mai 1948 an. Wegen der arabischen Nachbarn.

Jeremia 12.14-17: So spricht der HERR: Über alle meine bösen Nachbarn, die das Erbteil antasten, das ich mein Volk Israel habe erben lassen: Siehe, ich werde sie aus ihrem Land herausreißen, und das Haus Juda werde ich aus ihrer Mitte ausreißen. Und es soll geschehen, nachdem ich sie herausgerissen habe, werde ich mich wieder über sie erbarmen und sie zurückbringen, einen jeden in sein Erbteil und einen jeden in sein Land. Und es soll geschehen, wenn sie die Wege meines Volkes wirklich lernen, so dass sie bei meinem Namen schwören: "So wahr der HERR lebt!" - wie sie mein Volk gelehrt haben, beim Baal zu schwören, so sollen sie mitten in meinem Volk aufgebaut werden. Wenn sie aber nicht hören, dann werde ich eine solche Nation endgültig ausreißen und verloren geben, spricht der HERR.
 

Die bösen Nachbarn hatten die Juden beeinflusst, sich von Gott abzuwenden und sich dem heidnischen Götzen Baal zuzuwenden. Das war einer der Gründe für die 70 Jahre dauernde babylonische Gefangenschaft. In dieser Bibelstelle wird klar, dass wenn die Nachbarn Israels im Namen Jahwes schwören, sich also zu Jesus bekehren, sie in Israel wohnen bleiben dürfen. Vielleicht sagt uns das etwas darüber, was im Nahen und Mittleren Osten alles in 2018 oder auch später passieren kann. Insgesamt ist es eine starke Perspektive, zu wissen, dass im 1000jährigen Friedensreich des Messias Jesus nur christusgläubige Menschen sein werden.
 
Das macht deutlich, wie sehr sich die Verhältnisse in der Welt in den nächsten Jahren noch dramatisch verändern werden. Wichtig zu wissen: Sind wir wirklich gut vorbereitet auf alle diese Veränderungen?

Hesekiel 34. 13-14: Und ich werde sie herausführen aus den Völkern und sie aus den Ländern sammeln und sie in ihr Land kommen lassen; und ich werde sie weiden auf den Bergen Israels, an den Bachrinnen und an allen Wohnplätzen des Landes. Auf guter Weide werde ich sie weiden, und auf den hohen Bergen Israels wird ihr Weideplatz sein; dort, auf den Bergen Israels werden sie auf gutem Weideplatz lagern und fette Weide beweiden.


Der Gott der Bibel, der Gott Israels, steht zu seinem Wort und bringt die Juden aus allen Ländern der Erde nach Hause, nach Israel zurück. Und es geschieht direkt vor unseren Augen.
 

Hesekiel 36.6/7: Darum weissage über das Land Israel, und sage zu den Bergen und zu den Hügeln, zu den Bachrinnen und zu den Tälern: So spricht der Herr, HERR: Siehe, in meinem Eifer und in meinem Grimm habe ich geredet, weil ihr die Schmach der Nationen getragen habt. Darum, so spricht der Herr, HERR: Ich, ich habe meine Hand zum Schwur erhoben: Wenn die Nationen, die rings um euch her sind, ihre Schmach nicht selbst tragen!


Die angrenzenden Nationen sind es, die arabischen Nachbarn Israels, die Gott züchtigen wird. Und immer wieder der Wohlstand und das Wohlergehen Israels werden hier betont.
Was für ein wunderbarer Gott, was für eine herrliche Zusage an Israel. Das ganze Land Kannaan haben sie von Gott bekommen, vom Euphrat bis zum Nil.

Wohlstand ohne Ende wird Israel hier verheißen. Und Gott nennt auch den Grund für diesen zukünftigen, bleibenden Segen für Israel:

Hesekiel 36.22-24: Darum sage zum Haus Israel: So spricht der Herr, HERR: Nicht um euretwillen handle ich, Haus Israel, sondern um meines heiligen Namens willen, den ihr entweiht habt unter den Nationen, zu denen ihr gekommen seid. Und ich werde meinen großen, unter den Nationen entweihten Namen heiligen, den ihr mitten unter ihnen entweiht habt. Und die Nationen werden erkennen, dass ich der HERR bin, spricht der Herr, HERR, wenn ich mich vor ihren Augen an euch als heilig erweise. Und ich werde euch aus den Nationen holen und euch aus allen Ländern sammeln und euch in euer Land bringen.


Israel, das Volk Gottes, war ausersehen, der Welt den einzigartigen Gott der Bibel zu verkünden und zu erklären. Darin haben sie weitgehend versagt.
Deshalb wird Gott selbst seinen Namen vor der Welt zu Ehren bringen. Die Folge wird eine riesige Erweckung in der ganzen Welt sein.
 

Wichtige Zahlen:

 
1. Verabschiedung eines Gesetzes im U.S. Kongress unter der Nummer 1322 über 
    die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels inclusive der Verlegung der 
    US-Botschaft nach Jerusalem erfolgte am 23. Oktober 1995 in den USA und
    wurde aufgegriffen von Donald Trump und weltweit bekannt gegeben am 
    6. Dezember 2017/ im jüdischen Jahr 5778. Nach 22 Jahren, 1 Monat, 13 Tagen

2. Am 07. Juni 1967 -  6Tage Krieg mit Einnahme ganz Jerusalems. Bis zur Verkündigung 
    der Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem auf der Grundlage des Gesetzes 
    Nr. 1322 im US-Kongress bis zur Verkündigung der Botschafts –Verlegung durch Donald
   Trump am 06.12.2017dauerte es noch  50 Jahre, 5 Monate und 29 Tage.

3. Von Israels Unabhängigkeitstag am 14. Mai 1948 bis 6. Dezember 2017, als Donald 
    Trump die Botschaftsverlegung bekanntgab waren es 69 Jahre, 6Monate und 22 Tage. 

4. Vom großen Sternensignal über Jerusalem, das die messianische Zeit einläutete, 
    am 23.   September 2017 bis zur Verkündigung der Botschaftsverlegung am
    06.12.2017 durch Donald Trump waren es nur noch 1776 Stunden.

5. Genauso viel Stunden – 1776 – sind es vom 14. Mai 2018, dem Unabhängigkeitstag 
    bis zum 27. Juli 2018, an dem über Jerusalem ein Superblutmond zu sehen ist.

6. Fazit: 1.Mose 1.14 sagt, dass die Gestirne uns sagen, in welcher Zeit wir leben. 

7. Gott der Vater fängt an in Stunden zu uns zu reden

Lassen Sie uns noch kurz zusammen beten:

Lieber Vater im Himmel,
ich danke dir für Jesus. Er hat alle meine Schuld, alle meine Sünden auf sich genommen, er hat für alles was ich verbockt habe, gerade gestanden und die Schuld für meine Sünden komplett bezahlt. Er starb für mich, weil auf Sünde der Tod steht. Aber er ist auferstanden von den Toten, weil du ihn auferweckt hast. Danke lieber Vater. Danke Jesus. Erfülle mich jetzt mit deinem Heiligen Geist. Danke Abba, lieber Vater.

 

54.)   Rückblick auf 2017


Ihr Lieben,

die ersten Monate des Jahres 2018 liegen nun schon hinter uns – Grund genug, uns wieder mit neuen Informatioen zu Wort zu melden. Das erfordert unser wachsendes Verständnis für diese Zeit.

Gestatten sie uns, darauf hinzuweisen, dass wir in der Zeit zwischen Mai 2015 und Mai 2018 mehr als 80 Videos für sie hergestellt haben, die sich praktisch mit jedem biblisch-prophetischen Thema von Bedeutung für unsere Zeit auseinandersetzen.
Wenn sie alle Videos angesehen haben, sind sie sehr gut informiert.
Außerdem liefern wir ihnen von Zeit zu Zeit Glaubensgrundlagen, die es ihnen leicht machen, den alles entscheidenden Glaubensschritt zu Jesus Christus zu machen und die ersten Schritte im Glauben zu gehen.

Die Bibel sagt uns zuverlässig in ihrem prophetischen Teil, was in unserer Zeit geschehen wird. Das ist einmalig.

Und: Sie entdecken die einzigartige Größe und Herrlichkeit unseres Gottes und Vaters und seines Messias Jesus. Und Sie staunen darüber, wie er allein der Herr unseres großartigen Universums ist.

Alle Videos beschreiben einen biblischen Teilaspekt, der für unsere Zeit charakteristisch ist. Alle Videos vermitteln Bibelwissen.

Wenn Sie entweder bei Youtube unter „Fathershouse Ffm. e.V.“ oder unter „Rudi Pinke“ die Videos aufrufen, erkennen sie schnell, welch wichtige Details wir ihnen in verkraftbaren Portionen vermitteln.

 Im Ergebnis werden sie in ihrem Glauben an unseren einzigartigen Gott gestärkt, sie gewinnen Zuversicht, Freude und Frieden für ihr Leben.

Heute wollen wir noch einmal auf das vergangene Jahr zurückblicken und uns vor allem mit dem Doppel-Jahr 2017/2018 beschäftigen, um herauszufinden, was in diesem abgelaufenen Jahr so alles aus biblischer Sicht passiert ist.

In unseren Rückblicken und Prognosen sind wir ganz und gar auf das Reden des Heiligen Geistes angewiesen. Der Heilige Geist hatte uns gesagt, dass die Wiederkunft Jesu Christi irgendwann in den vor uns liegenden Jahren erfolgen würde. Dann hätten wir auf jeden
Fall noch einige Jahre, um unsere geistliche Position vom Wort Gottes her zu aktualisieren.
Die Frage ist: Sind wir darauf gut vorbereitet, auf alles, was kommt? Sind wir bereit, Jesus zu begegnen? Und: Was heißt „gut vorbereitet“ und „bereit sein“?
 
Jesus spricht zu den Jüngern immer wieder vor allem von Wachsamkeit. Wer dauernd wachsam ist, ist schwer zu täuschen und ist auch gut vorbereitet. Wenn wir von 2017 ausgehen, einem Jahr, das ja in vielerlei Weise von Unsicherheiten geprägt war, das aber auch einige denkwürdige Daten und Jubiläen enthielt, denken wir nur an die Entwicklung in der Türkei, an das Bündnis Russland- Türkei- Iran im Sinne von den in Hesekiel 38 und 39 vorhergesagten Kriegsplänen dieser Länder gegen Israel.

Oder denken wir an den neuen US Präsidenten, der mit seinen verschiedenen Auftritten und Absichten die Menschen stark verunsichert hat. 2018 könnte explosiver werden. Weil die Feinde Israels weiter aufgerüstet haben. Und weil die Frage nach dem Status Jerusalems in den Vordergrund gerückt ist. Und weil der Iran offenbar weiter aufrüstet. Und das viel schneller als erwartet. Was also deutet sich für 2018 an? Wo könnte der Vater im Himmel in diesem Jahr Schwerpunkte setzen?

Natürlich gilt die Aufzählung und die Anweisungen Jesu an die Jünger in Matthäus 24, Markus 13, Lukas 21 unvermindert weiter und wir dürfen sicher sein, dass die verbleibende Zeit bis zur Wiederkunft Jesu auch für 2018 eine dichtgedrängte Ereigniskette einschließt.
Aber es gilt auch eine Anzahl bedeutsamer Jubiläen zu feiern.

Der 70. Geburtstag des modernen Staates Israel, der am 14. Mai 1948 seine Unabhängigkeit der staunenden Welt verkündete. Wohlgemerkt: Israel als Volk ist immer noch im Unglauben.
Um dieses Datum herum reihen sich 6 weitere Geburtstage, die in Gottes Planungen offenbar eine Rolle spielen. Teilweise fanden diese Jubiläen schon 2017 statt und teilweise in diesem Jahr 2018.

Am 7. Juli 2017 jährte sich zum 50. Mal die Eroberung ganz Jerusalems im 6 Tage Krieg der Israelis gegen ihre arabischen Nachbarn. Nach 2000 Jahren war Jerusalem wieder die ungeteilte Hauptstadt Israels.

Am 2. November 2017 jährte sich zum 100. Mal die Balfour Deklaration, mit der die Engländer dem zionistischen Weltverband die Wieder Besiedelung Palästinas durch den zionistischen Weltverband zusicherten.

Am 29. November 2017 erlebten wir den 70. Jahrestag des UN-Teilungsplans für Palästina, welcher der Staatsgründung Israels vorausging.

Am 9.12. 1917, also vor 100 Jahren, übergab das osmanisch-türkische Reich die Stadt Jerusalem kampflos dem englischen General Edmund Allenby am Ende des 1. Weltkriegs.
Vom 29.-31. August 1897, also vor 120 Jahren, tagte der zionistische Weltkongress in Basel und beschloss die Wiederbesiedlung Palästinas.

Und schließlich ist es 150 Jahre her, dass Sir Charles Warren die Davidstadt in Jerusalem wiederentdeckte.

Die biblische Grundidee von Zeitspannen von 70 und 120 Jahren besagt ja, dass ein Abschnitt zu seinem Ende gekommen ist und etwas Neues bevorsteht.
Gott hat ein neues Kapitel in der jüdischen Geschichte aufgeschlagen in den letzten 120 Jahren und aus einem landwirtschaftlich geprägten Pionierstaat ist ein moderner Industriestaat geworden, der sich in vielen Bereichen an die Spitze der Nationen gesetzt hat.
Das bedeutet für uns: Beispielloser Segen in nie erlebter Form.
Römer 11.15: Denn wenn ihre Verwerfung die Versöhnung der Welt ist, was wird die Annahme anders sein als Leben aus den Toten?

Israels bevorstehende Erweckung wird eine neue Ebene des Segens und des Auferstehungslebens unter den Nationen freisetzen. Denken wir nur an die vergangenen 120 Jahre, seit der zionistische Traum konkrete Gestalt angenommen hat. Wir erlebten die größte christliche Erweckung, die es je im ganzen Gemeindezeitalter gegeben hat.
Was also die geistliche Erneuerung Israels angeht: Vor diesem Hintergrund wird sich die Welt zu Christus bekehren. Kaum vorstellbar – aber wahr.    

Heute leben 6.5 Millionen Juden in Israel – mehr jüdische Menschen als in irgendeinem anderen Land der Erde. Zum ersten Mal ist das so.
In den USA leben noch etwa 6 Millionen und in Russland, Weißrussland, Ukraine läuft die Rückführung (Aliya) nach Israel aus vollen Touren. Zum Teil über die abenteuerliche Nordroute via Helsinki und von dort nach Tel Aviv.

2000 Jahre göttlicher Diaspora Verordnung für das Volk Gottes. In alle Welt zerstreut. Doch nicht vergessen. Von seinem Liebhaber und dessen Messias. Preis und Ehre sei Gott allein.
Zuerst kamen sie in großen Schüben in das Gelobte Land, als die Lebensverhältnisse sich überall für sie drastisch verschlechterten. Als der Antisemitismus überall zunahm.
Sie kamen nach 2000 Jahren zurück – immer noch überwiegend im Unglauben.
Keine andere ethnische Gruppe hat jemals so lange eine Zerstreuung in alle Welt überlebt: Die erste Vertreibung erfolgte 586 vor Christus nach Babylon und von dort in alle Welt.
Die zweite erfolgte 70 nach Christus, als die Römer Jerusalem und den zweiten Tempel zerstörten. Erst 1948 wurde die jüdische Nation neu gegründet.

Am 14. Mai 2018 wird Israel also 70 Jahre alt. Noch nie in der menschlichen Geschichte hat es so etwas Einzigartiges und Gewaltiges gegeben. 
Der Gott der Bibel zeigt sich den Menschen als Herr der Völker und des Universums: Was er in seinem inspirierten Wort ankündigt – auch wenn tausende von Jahren dazwischen liegen – das tritt pünktlich ein. Herrlich, einzigartig. 

Was nichts daran ändert, dass die Menschheit in einem grausamen Abwärtstrend sich dreht.
Drei größere Kriege, einer im Weltkriegsformat, einer mit regionaler Betonung, und ein dritter – im Ansatz Weltkrieg – in der göttlichen Beendigung schließlich regional mit weitreichenden Folgen.

Alles noch vor der Wiederkunft Jesu.
Das Hauptereignis ist zweifellos die Schlacht von Harmaggedon.
Der Vater unseres Herrn Jesus Christus wird die Nationen im Tal von Megiddo zum Gericht versammeln und zu ihrer Vernichtung.

Der Psalm 83 Krieg zwischen Israel und seinen  unmittelbaren Nachbarn ist identisch mit dem von uns bezeichneten Jubiläumskrieg, der in etwa zusammenfällt mit  der 70 Jahrfeier Israels und der 50 Jahrfeier der Befreiung Jerusalems.

Jetzt, wo wir die Prophetischen Ereignisse schärfer sehen können, als noch vor einiger Zeit, könnte tatsächlich die Jerusalem Proklamation von Donald Trump der entscheidende Katalysator sein.

Zwei Dinge sind für jeden von uns noch wichtig: Einmal die Tatsache, dass Jerusalem im Koran, dem Heiligen Buch des Islam gar nicht erwähnt wird. Und zum anderen, dass es überhaupt keine palästinensische Identität in einem palästinensischen Volk gibt.
Die Palästinensische Identität hat also weder mit Jerusalem, noch mit Judäa und Samaria zu tun.

Gebet:
Lieber Vater im Himmel, ich anerkenne die Identität des jüdischen Staates Israel. Und ich anerkenne die Gottheit und das Menschsein Jesu Christi. Jesus allein ist unser Erlöser. Er allein hat alles getan, damit ich für Zeit und Ewigkeit gerettet werden kann.
Ich danke dir Jesus für dein Opfer – ich weiß, dass du lebst, weil du auferstanden bist von den Toten. Ich bin Dein für immer. Danke Jesus.
 

 53.) Gnade statt Leistung!


Ihr Lieben,
 
es lag mir so auf dem Herzen heute mit euch über dieses wunderbare Thema „Gnade statt Leistung“ sprechen zu dürfen: Beginnen wir dazu mit zwei Bibeltexten. So heißt es in
 

Römer 11.6:
Wenn aber durch Gnade, so nicht mehr aus Werken; sonst ist die Gnade nicht mehr Gnade.
 
und
 
Johannes 1.16+17: Denn aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, und zwar Gnade um Gnade. Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden.

 
Mein Mann und ich leben seit vielen Jahren intensiv mit Jesus Christus. Wir durften in dieser Zeit viele wichtige Erfahrungen mit unserem Herrn und Gott sammeln, eine dieser wichtigen Erfahrungen war, Gottes Vaterschaft zu erkennen.
 
Doch in den ersten 20zig Jahren unserer Beziehung zu Jesus gelang es uns nicht einen innigen, persönlichen Durchbruch zu unserem Vatergott zu finden.

Wir liebten unseren Herrn Jesus Christus und waren dankbar für den Heiligen Geist. Aber eine tiefe Beziehung zu unserem Himmlischen Vater blieb für uns lange Zeit Theorie. Dabei spricht die Bibel, das Wort Gottes, doch so viel über unseren Vatergott.

Deshalb brauchte ich Jahre, um meinen Himmlischen Vater genauer kennen zu lernen. Ich brauchte Jahre, bis ich ein wirkliches Verständnis seiner ewigen Liebe, seines ewigen Schutzes und seiner ewigen Autorität bekam.

Den Weg zu meinem Herzen versperrte ich selbst - ob bewusst oder unbewusst - mit religiösen Vorstellungen und weltlichen Auffassungen, wie mein Gott sein müsste.

Mal empfand ich ihn wie einen Richter den ich eh nicht zufrieden stellen kann, mal glaubte ich, ich kann mich ihm nur nähern, wenn ich dafür auch genug leiste. Das alles hatte sich in meinem Inneren so hartnäckig eingepflanzt und war zu einem in Stein behauenes Gebilde von Gott geworden.

Ich sagte ihm zwar immer, wie lieb ich ihn habe. Und das meinte ich auch wirklich so. Doch ich erkannte immer besser, dass in der innigen Beziehung zu meinem  Vatergott mir etwas fehlte.

Und so durfte ich im Laufe meiner Gotteskindschaft erkennen, dass ich meinen Himmlischen Vater nur aus ganzem Herzen zurücklieben kann, wenn sich seine Liebe in mir zuerst durchgesetzt hat. Was ich aber während dieses Lernprozesses verspürte, war ein beträchtlicher Mangel, mir fehlte etwas sehr Entscheidendes.

Rückblickend möchte ich erzählen, dass mein Mann Rudi 1982 als erster unserer Familie sich zu unserem Herrn Jesus Christus bekehrt hat. Er war immer auf der Suche nach dem Sinn seines Lebens und bei dieser intensiven Suche erkannte er unseren Herrn Jesus im Alter von 43 Jahren. Ein Alter, wo das Leben einen Menschen schon ganz gewaltig geprägt hat.

Ich konnte bei ihm  erkennen, wie sehr er sich in seinem Wesen durch seine Beziehung zu Jesus Christus veränderte und das schon innerhalb von 2 Monaten.

Obwohl Jesus Christus sich noch nicht in meinem Herzen befand und mein Rudi noch nicht verstanden hatte, dass es entscheidend wichtig ist, auch mich zu Jesus zu führen, erkannte ich durch seine veränderten Einstellungen zum Leben auch für mich die Notwendigkeit, mein Herz für Gott zu öffnen. Ich wollte ebenso wie mein Rudi diese Entscheidung für Jesus Christus treffen.

Was ich dann 2 ½ Monate später nach seiner Bekehrung bei uns zuhause in unserem Wohnzimmer mit Gott fest machte. Ich war allein zuhause und kniete mich nieder und bat Jesus Christus um Vergebung meiner Sünden und mit der Bitte doch auch in mein Herz zu kommen. Und er kam. Er war da, es fühlte sich an als ob ein Schalter in meinem Inneren umgelegt wurde. Ich wusste Jesus war da.

Mein Mann und ich wir liebten den Herrn Jesus und seinen heiligen Geist sehr. Aber: Es fehlte uns noch immer das Verständnis, dass Jesus vor allem gekommen war, um uns den zu zeigen, der von allem Anfang an da war, seinen Vater. In Johannes 5.19 lesen wir dazu:
 

Johannes 5.19: Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selbst tun, außer was er den Vater tun sieht; denn
was der tut, das tut ebenso auch der Sohn.
 
und

Lukas 15.20: Und er machte sich auf und ging zu seinem Vater. Als er aber noch fern war, sah ihn sein Vater und wurde innerlich bewegt und lief hin und fiel ihm um seinen Hals und küsste ihn.

 
Und so mussten reichlich 20 gefüllte Lehrjahre mit vielen Höhen und Tiefen vergehen, bis wir verstanden, dass uns die intime Kenntnis unseres Himmlischen Vaters fehlte. Wir wussten, dass es unseren Vater im Himmel gibt und wir waren auch froh darüber, aber das Wissen hatte keine Auswirkungen auf unser geistliches Leben. Wir verstanden immer besser, wie lang doch der Glaubensweg vom Kopf bis ins Herz ist.
 

Johannes 6.37-40: 
Alles, was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen;  denn ich bin vom Himmel herabgekommen, nicht dass ich meinen Willen tue, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.  Dies aber ist der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich von allem was er mir gegeben hat, nichts verliere, sondern es auferwecke am letzten Tag. Denn dies ist der Wille meines Vaters, dass jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, ewiges Leben habe; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag.
 

Trotz dieser vielen wunderbaren biblischen Aussagen, spielte Angst und Minderwertigkeit nach über 20 jähriger Gotteskindschaft immer wieder mal eine Rolle. Obgleich ich große Anstrengungen in Kauf nahm, diese Altlasten los zu werden.
 
Es war ein Prozess und manchmal ging es mir viel zu langsam.
 
Mein Rudi und ich wir fühlen uns sehr beschenkt, dass wir im Reich Gottes alles gemeinsam erleben und erlernen durften.
 
So auch die Vaterschaft Gottes kennen lernen.
 
Dabei halfen uns auch Autoren wie Wayne Jacobsen und Brennan Manning mit seinen vielen wunderbaren Büchern. Als wir diese Bücher zusätzlich zu unseren Bibelarbeiten lasen, erkannten wir endlich, dass unser Vater in allem der Handelnde ist. Dass es auf ihn zuerst ankommt.

Am Leben von Brennan Manning lernte ich, nicht mehr zu versuchen, wie eine Heilige auszusehen oder wie eine Heilige zu klingen. Nein

Ich konnten so sein, wie ich bin Authentisch: Ich brauchte nichts mehr darzustellen. Ich konnte wirklich so sein wie ich bin.

Denn ich verstand immer besser, dass mein Vater mich auch ohne meine so genannten, selbst gemachten, guten Taten schon immer bedingungslos geliebt hat. 
 
Der Vater erklärte mir, dass es viel Zeit braucht, bis er diese bedingungslose Liebe in uns Menschen wirklich freisetzen kann. 
 
Es macht unser christliches Leben sehr viel einfacher,  in der absoluten Liebe unseres Gottes zu leben. Denn das leise in meinem Inneren anklagende Stimmchen wollte mir immer mal wieder zu verstehen geben, dass ich nicht genüge und noch mehr Leistung für mein Heil erarbeiten müsste. Doch Jesus Christus ließ mich verstehen, was Gnade wirklich bedeutet: Ich begriff, dass Gnade unverdiente Zuwendung Gottes an mich ist. Und deshalb lese ich noch einmal
 

Römer 11.6:
Wenn aber durch Gnade, so nicht mehr aus Werken; sonst ist die Gnade nicht mehr Gnade.

 
Es dauert bei jedem Menschen etliche Zeit, bis die Seele sich dem erweckten Geist vollends unterwirft. Sie will zumindest noch mitreden. So war es auf jeden Fall bei mir.
 
Aber erst wenn sich unsere Seelen ganz dem Geist Gottes unterworfen haben, kann das Wort Gottes unser Leben regieren. Wenn das der Fall ist, setzt sich Freude in der Seele durch. Warum ist das so?

Weil die menschliche Seele jetzt nicht mehr von sich aus entscheiden muss, was Gut und Böse ist. Sondern sie nimmt das, was der Vater sagt mit dem erweckten Geist an. Der Heilige Geist vermittelt durch unseren wiedergeborenen Geist den väterlichen Willen. Und das Wort Gottes hilft uns dabei.

Und nun seit vielen Jahren geht es Schritt für Schritt in die Tiefe und dieser Prozess dauert an. Lebenslang!

Ich verstand: Dass der allmächtige Gott in allem mein Abba Vater ist. Mein Vatergott ist in allem perfekt.
Er ist vollkommen in allem.
Er ist stärker als irgendjemand im Universum.
Er kontrolliert alles. Man kann seine vollkommene  Kraft immer und überall sehen.

Seine Liebe zu mir ist vollkommen. Er überfordert mich niemals. Aber er ist auch vollkommen gerecht. Aus diesen Gründen ist auch die Bibel so genau und vollkommen.

Die Bibel ist so genau, weil Gott so genau ist. So perfekt. Alles läuft mit mathematisch-göttlicher Genauigkeit ab. Wir müssen die Bibel nicht nur ernst nehmen, sondern wörtlich, wo immer sie wörtlich genommen werden will.

Das Absolute, Göttliche, ist in Christus zu uns gekommen. Nur in Jesus können wir es verstehen.

Jeden Tag danke ich meinem Vatergott für alle Details unseres Lebens. Ich danke meinem himmlischen Vater aus vollem Herzen, für jeden einzelnen Atemzug, ja dass er mir gestattet, den jeweiligen, neuen Tag zu erleben.

Ich konnte auch durch die absolute Liebe meines Vatergottes zu seinem auserwählten Volk Israel viel über sein Wesen verstehen und erlernen wie er wirklich ist. Ich bin in solchen Momenten so dankbar für das Wort Gottes.

„Eure Traurigkeit soll in Freude verwandelt werden.“ Diese Zusage steht im Zusammenhang mit der Wiederkunft Christi. Und Jesus wird bald kommen. Unser Vater weiß genau wann.

2013 hatte ich eine für mich sehr reale Begegnung mit unserem Himmlischen Vater: Ich machte mir immer wieder Sorgen über unsere Versorgung im Alltag und wie es mit uns weitergeht.

Der Vater sprach akustisch hörbar zu mir: Billa ich möchte nicht mehr, dass du dich um euer Altwerden um eure Gesundheit um eure Versorgung sorgst,  ich dein Vatergott sorge für dich und Rudi.

Gottes Zusage hat sich sehr tief in mein und Rudis Herz eingraben. ich zweifle nicht einen Moment mehr. In Bezug auf „ das alt werden und über unserer Versorgung“ vertraue ich meinem Himmlischen Vater bedingungslos.

Das ist beglückendes, freisetzendes Wissen, mit  meinem Vatergott in einer tiefen, intensiven Beziehung zu stehen, das war für mich ein zusätzliches hinein wachsen in die Gnade Gottes.

Trotzdem wollte das eine oder andere Mal mein Herz das Gegenteil behaupten: Sollte Gott tatsächlich 7,3 Milliarden Menschen so genau kennen?
 
Ich sprach dann zu mir selber: Ja liebes Herz, der Vater kennt die Finanzen von 7,3 Milliarden Menschen, die Gesundheit jedes Einzelnen - und überhaupt alles.
 
Natürlich ist unser Alltag und auch unser Leben nicht nur wie auf einer rosa roten Wolke sitzend und genießen. Es ist so: Der Alltag fordert heraus. Nach wie vor.
 
Aber jetzt bildet die „gelassene, dankbare Freude –
unumkehrbar und grenzenlos und im Alltag erfahrbar den bleibenden Unterbau für unser Leben.

Im Laufe der Zeit merkte ich dann, dass ich jede Angst vor dem Älterwerden vor Krankheit, ja sogar vor dem Tod verloren hatte, denn ich weiß ganz fest in meinem Herzen, wo ich hingehen werde.  
 
Und das brachte nochmal einen gewaltigen Schub in Richtung bedingungsloses Vertrauen und Dankbarkeit zu Jesus Christus meinem Erretter und zu meinem Himmlischen Vater den ich an der Hand von Jesus Christus finden durfte. 
 
Lesen wir dazu in 

Johannes 14.6: Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.


 Seit ein paar Jahren höre und bete ich in einer neuen Weise. 
 
Ich höre und bete mit dem Herzen, weil ich weiß, dass der Vater sich für jedes noch so kleine Detail meines Daseins interessiert. Durch seine Gnade habe ich verstanden in der Vaterliebe meines Gottes zu leben und jeden Tag mit ihm zu genießen.
Ich bin dankbar für die Worte von Paulus im
 

2. Thessalonicher 3.18: wo er zu uns sagt:
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch allen!

 
Und das wünsche ich euch und mir von ganzem Herzen.
 
Solltestdu liebe Leserin und du lieber Leser noch keine echte, ernsthafte Entscheidung für Jesus Christus getroffen haben, aber jetzt in ihrem Herzen das Verlangen verspüren auch ein Kind Gottes zu werden,
 
möchte ich mit dir zusammen mit einem Lebens Übergabe Gebet an Jesus Christus dieses Video beenden:

Lieber Herr Jesus Christus Ich gestehe, dass ich ein Sünder bin, und dass ich Dich und Deine Vergebung brauche.

Ich will von meinen Sünden und ihren Folgen vollständig frei werden, mich von allem Bösen abwenden, und Dir ganz und gar nachfolgen.
Jesus, ich möchte, dass Du mein Herr und Gott  bist und ich öffne mein Herz und mein ganzes Wesen für dich und lade dich ein, in meinem Herzen für immer zu wohnen.

Ich glaube, dass Du der Sohn Gottes bist, der für mich und alle meine Sünden am Kreuz auf Golgatha gestorben ist, dass Du begraben wurdest, und nach 3 Tagen wieder zum Leben auferstanden bist, und dass Du ein zweites Mal auf die Erde zurückkommen wirst.

Ich danke Dir für das Geschenk des ewigen Lebens und empfange es, durch den Glauben an Dich allein. Ich empfange Dich als Herrn und Erlöser in allen Bereichen meines Lebens und ich bete, dass Du immer für mich da bist.

Nun Herr, fülle Du mich bitte mit deinen Heiligen Geist. Danke für alles! Danke dass ich jetzt ein Kind Gottes bin. Dein Vater ist jetzt auch mein Vater. Amen.
 
Ihre Billa Pinke

Father's House Ffm e.V. 
wurde 2002 gegründet 

Unsere Vison


Der Father's House Ffm e.V. entstand aus dem Wunsch heraus, durch geistliche Elternschaft geistliche Söhne und Töchter zu begleiten.  Dabei  verstehen wir geistliche Elternschaft als verlängerten Arm des himmlischen Vaters, dem A und O aller liebenden Elternschaft. Die überwältigende biblische Wahrheit göttlicher, liebender Vaterschaft ist durch nichts zu ersetzen. Wir alle – auch in unserer Funktion als geistliche Eltern - brauchen praktische Anleitung im Erkennen, Verstehen und Anwenden dieses einzigartigen göttlich väterlichen  Liebesangebots, um schließlich unser volles Potential in Christus zu erreichen.