From Rudi Pinke's Desk

Unter dieser Rubrik bieten wir Texte an, mit denen sich Rudi  &  Billa Pinke zum jeweiligen Zeitpunkt besonders intensiv beschäftigt. Wir glauben, dass einzelne Gedanken, die hier behandelt werden, dem Leser in der einen oder anderen Weise eine Hilfe sein können, um im Glauben und in der Nachfolge Jesu Christi Fortschritte zu machen. Wir bemühen uns, die Beiträge regelmäßig zu aktualisieren.


Bild oben: Ariensal in Andorra

Hier ein paar weiter Fotos aus unserer Bildergalerie

Rudi Pinke Video Aufnahmen

Steffi Schütte & Billa Pinke
bei der Hochzeit von Simone & Cornelis 

Rudi Pinke Video Aufnahmen

Rudi & Billa Pinke im Frühjahr 2019

Rudi Pinke in Arinsal in Andorra 2015. Pinkes & Schüttes hatten eine wunderbare Gebetszeit und  wir feierten Abendmahl in 2500m Höhe. Gottes Gegenwart wahr sehr liebevoll und intensiv und stark bei uns, sodass es auch die Pferde die den ganzen Sommer dort leben, spürten und sie kamen alle!

Rudi Pinke Video Aufnahmen

Rudi Pinke auf der Weihnachtsfeier 2018 der Josu Gemeinde mit unserem Pastorenehepaar Franz & Monika Biebl 

Rudi Pinke, Video Aufnahmen

Schon bald beginnt der Frühling!

Tel Aviv: Schüttes & Pinkes waren dort 2014

Videoarbeiten im April 2019

Pinkes & Schüttes an der Klagemauer in Jerusalem 2014

Inhaltsverzeichnis/Übersicht 

der bisher veröffentlichen Vorträge

    103. Warum Christen vom Glauben abfallen. (14.05.2020)  
    102. Der Mega-Abfall vom biblischen Glauben! (03.05.2020) 
    101. Seuche am Mittag! Schrecken in der Nacht! Coronavirus-geistliche Fakten (19.04.2020)
    100. Die alles entscheidenden 20ziger Jahre! Teil 2 (18.04.2020)  

      99. Die alles entscheidenden 20ziger Jahre! Teil 1 (24.03.2020)
      98. Unglaubliche Ereignisse! (23.03.2020)
      97. Aufmarsch der Mullahs! (09.02.2020)
      96. Die Fehlentwicklung in Nahost 2019! (25.01.2020)

      95. Abschaffung des Bargelds! – Dafür aber wie uns in der Offenbarung
            beschrieben wird,- mit Mikro-Chip unter der Haut! (10.01.2020)

      94. Ist unser Gott Einer??? (20.12.2019)
      93. Die Klima Lüge! (28.11.2019)
      92. Gott setzt Zeiten und Zeitpunkte fest! (12.11.2019)
      91. Der eine Tag kommt mit Riesenschritten näher! (17.10.2019)
      90. Wir alle sind Wächter auf der Mauer! (10.10.2019)
      89. Alle wichtigen Endzeitzeichen sind da. Teil 2  von Nr. 86 (03.10.2019)

      88. Die Entwicklung des Judentums! -ist die Nr.73-  (heute nochmal 17.09.2019)

      wichtige Father's House Info an all unsere uns gutgesonnenen Leser!

      87. Es geht um Gottes Herlichkeit! (17.09.2019)

      86. Alle wichtigen Endzeit-Zeichen sind da!  Teil 1 (10.08.2019)     

      85. Aktueller Überblick über die Weltereignisse (03.08.2019)
      84. Aktueller Überblick Naher Osten. (26.07.2019)

      83. Thema: Komm!!!!!! (10.07.2019)
      82. Sichere Anzeichen des baldigen Endes?. (29.06.2019)
      81. Die Notwendigkeit der Erwachsenen/Glaubenstaufe (23.06.2019)
      80. Angst verschwindet durch  Biblische Prophetie!  (14.06.2019)      
      79. Angst ausschalten durch die Gegenwart Gottes! (16.05.2019)
      78. Lieben was der Vater liebt - und jede Angst verschwindet! (06.05.2019)
      77. Eine lange Zeit der Vorbereitung! (29.04.2019) 
      76. Der neue messianische Mensch entsteht in Israel! (02.04.2019)
      75. Lieben was Gott liebt. (26.03.2019)
      74. Du nimmst es in den Mund und veränderst die Welt! (08.03.2019)
      73. Die Entwicklung des Judentums! (20.02.2019) 
      72. Israel-Fakten und Hintergründe (16.02.2019)   
      71. Ein nachträglicher Gruß zum Jahreswechsel mit einem wichtigen Hinweis auf Israel! 
      70. Damit wir Bescheid wissen: Göttlich Zeichen, Zeichen, Zeichen (06.02.2019)
      69. Unser Kampf verlangt uns alles ab! (20.01.2019)
      68. Damaskus eine uralte Stadt wird zerstört! (17.01.2019)
      67. Das eine Haupt-Kennzeichen des Christen (16.01.2019)
      66. Ein gespaltenes Haus. (31.12.2018)
      65. Worauf kommt es an in unserer Zeit? (05.12.2018)
      64. Der Zeitgeist verändert unsere Gedanken und Handlungen (27.11.2018)
      63. Endzeit und Startups. (23.11.2018)
      62. Irans Aggression eskaliert schneller als erwartet (20.11.2018)
      61. Was bedeutet Heilsgewissheit! (10.09.2018)
      60. Gottes Plan für Palästina (21.08.2018)

      59. Einheit der Gotteskinder (18.08.2018)

      58. Der Blutmond zu Israel 70.Geburtstag (27.07.2018)

      57. Der Jubiläumskrieg um Jerusalem (11.07.2018)

      56. Das Fundament des Glaubens muss stimmen (16.06.2018)

      55. 6.Dezember 2017 Jerusalem Proklamation von Präsident Trump! (01.06.2018)

      54. Rückblick auf 2017  (06.05.2018)

      53. Gnade statt Leistung! (26.04.2018)

      01 - 52 wurden die Texte von uns gelöscht, wer Interesse hat, kann den jeweiligen

                   Text unter office@fathershouse-ministries.de bekommen

      52. Warum die Kanzeln schweigen? (05.04.2018)  

      51. Das Geheimnis satanischer Täuschungen und Verführungen (01.04.2018)

      50. Hat Jesus je von einem 3.Weltkrieg gesprochen? (07.03.2018)

      49. Worum es wirklich geht! (01.03.2018)

      48. Ein Weltreich und eine Weltkirche? (12.02.2018)

      47. Was für eine Aufgabe haben die 144.000 als versiegelte Zeugen Jesu? (05.02.2018)

      46. Eine der gewaltigsten Erweckungen steht uns bevor! (24.01.2018)

      45. Wer ist der Aufhaltende? (12.01.2018)

      44. Wer sind die 24. Ältesten, die bekleidet sind mit weißen Kleidern?  (02.01.2018) 

      43. Die größte, weltweite Erweckung liegt vor uns! (31.12.2017)

      42. Der Antichrist wird offenbar mit der Öffnung des ersten Siegelgerichts! (05.12.2017)

      41. Die Geheimnisse Babylons! (01.12.2017)

      40. Drei Geheimnisse aus dem NT finden ihre Erfüllung vor der Trübsal! (08.11.2017)

      39. Eine geistliche Hure tut so, als wäre sie die Braut Christi. (15.10.2017)    

      38. Die 70zigste Jahrwoche Daniels (02.10.2017)

      37. Hoffnung für unsere Verwandten und Freunde. (19.09.2017) 

      36. Das Sendschreiben an die Gemeinde in Laodizea. (10.07.2017)

      35. Sendschreiben an die Gemeinde in Philadelphia (08.07.2017)

      34. Sendschreiben an die Gemeinde in Sardes (27.06.2017)

      33. Sendschreiben an die Gemeinde in Thyatira. (22.05.2017)

      32. Sendschreiben an die Gemeinde in Pergamon  (22.05.2017)

      31. Sendschreiben an die Gemeinde in Smyrna. (03.05.2017)

      30. Sendschreiben an die Gemeinde in Ephesus. (16.04.2017)

      29. Wie Jesus sich im Buch der Offenbarung beschreibt. (04.04.2017)

      28. Jesus Christus erklärt anhand von 7 Gleichnissen in Matthäus 13 den Heilsplan 

      Gottes für die Menschen.(27.03.2017)

      27. Die 7 Sendschreiben/Gemeinden verstehen.(27.02.2017)

      26. Christus als Herr der sieben Gemeinden! (10.02.2017)

      25. Wer ein Ohr hat….höre! (25.01.2017)

      24. Wie es weiter geht! (November/Dezember 2016)

      23. Die biblischen Namen der Nationen! (16.09.2016)

      22. Was man unbedingt über die Entrückung, die Trübsal und die Wiederkunft Jesu

            wissen sollte! (05.08.2016)

      21. Lerne, dem Vater in jeder Situation zu vertrauen: (03.05.2016)

      20. Die Entrückung der Gemeinde: Herrliche Hoffnung oder Wunschdenken? (02.05.2016)

      19. Die biblische Wahrheit über Israel! (21.03.2016)

      18. 2015-2016: Was war – was ist – was kommt! (31.12.2015)

      17. Unsere Zeit: Wetterleuchten und Erlösung (18.11.2015)

      16. AHA!: Reihenfolge der Ereignisse (17.11.2015)

      15. Bibel-Prophetie: Persönlicher Segen! (16.11.2015)

      14. Zahlen der Bibel (14.11.2015)

      13. Von Segen zu Segen (21.10.2015)

      12. Gedicht von einem unbekannten Verfasser (01.09.2015)

      11. Aufklärung, Evolution… – was steht hinter diesen Begriffen? (01.09.2015)

      10. Das Mega-Ereignis in unserer Zeit! (19.08.2015)

      09. Blutmondtetrade 2014/2015: Unerhörte Zeichen! (10.08.2015)

      08. September 2015: Gottes Neuordnung der Welt beginnt? (10.08.2015)

      07. Wir leben in den spannendsten Zeiten, die es je gab!

      06. Der Super Blutmond am 28. Sept. 2015: Eine absolute statistische Unmöglichkeit.

      05. Der Weckruf des Paulus! (25.04.2015)

      04. Abba Vater: 2015–meine Zeit zum Handeln! der Prophetisch/biblische 

             Kalender Gottes!

      03. Aktuelle Entwicklungen 2014 – der prophetisch/biblische 

             Kalender Gottes!“(25.10.2014)

      02. 2014 – Das entscheidende Jahr? (31.05.2014)

      01. Wichtige Zeichen 2014/2015. (28.12.2013)

       

      Bild: See Genezareth 

     103.) Warum Christen vom Glauben abfallen!

Ihr lieben Freunde,

seien wir doch mal ganz ehrlich: Das Wort „Abfall vom Glauben“ ist ein hartes Wort, ein hässliches Wort. Und es wird oft missverstanden.

Seit den frühesten Tagen der Gemeinde ist dieser gigantische Kampf gegen die Apostasie, den Abfall vom biblischen Glauben ein wichtiges Thema.

Eine Anzahl von neutestamentlichen Briefen wurde geschrieben, um verschiedene Formen der Irrlehre an den Pranger zu stellen und das Herz der Gläubigen dafür zu sensibilisieren. Und so den Abfall vom biblischen Glauben zu verhindern oder doch zu bremsen.

Aber in letzter Zeit tritt der tatsächliche Abfall vom biblischen Glauben immer deutlicher in den Blickpunkt des Geschehens.

Säkularismus und Humanismus haben die Fähigkeit eingeschränkt, das Böse und Falsche zu erkennen, selbst in seinen stärksten Ausprägungen, und ganz entschieden dagegen vorzugehen.

Folglich können wir feststellen, dass das biblische Christentum sowohl von außen als auch von innen angegriffen wird.

Von außen sind es oft Atheisten, Säkularisten und Humanisten, die ein gnadenloses Trommelfeuer auf alles Biblische abgeben.

Im schlimmsten Fall wird die unfehlbare Bibel als Märchenbuch für Kleinkinder abgetan.

Von innen aus der Gemeindemitte sind es liberale Theologen, und eine Vielzahl von Irrlehren, die die biblische Lehre und ihre Grundsätze verurteilen, leugnen oder an den Zeitgeist anpassen.

Der Angriff von innen! Das ist das wirkliche Herz der „Apostasie“, des Abfalls vom biblischen Glauben. Es wirkt wie ein Krebsgeschwür und breitet sich krebsartig aus.

Das ist das wirkliche Zentrum des Abfalls vom Glauben, dass ein Teil des Wortes Gottes ans menschliche Denken angepasst wird, außer Kraft gesetzt wird. 

Indem behauptet wird, dass es nicht mehr aktuell, sondern veraltet ist und dem modernen Menschsein nicht gerecht wird.

Dabei sind Abgefallene solche Leute, die ihren Glauben an das Wort Gottes bekennen, aber gleichzeitig sich zum Richter aufspielen, indem sie Teile der Bibel als nicht mehr zeitgemäß, verwerfen.

Mir scheint, dass sie in Wirklichkeit Christus als das fleischgewordene Wort Gottes nie wirklich gekannt, sondern sich lediglich zu ihrem christlichen Glauben bekannt haben.

Hebräer 6.4-8: Denn es ist unmöglich, diejenigen, die einmal erleuchtet worden sind und die himmlische Gabe geschmeckt haben und des Heiligen Geistes teilhaftig geworden sind und das gute Wort Gottes und die Kräfte des zukünftigen Zeitalters geschmeckt haben und doch abgefallen sind, wieder zur Buße zu erneuern, da sie für sich den Sohn Gottes wieder kreuzigen und dem Spott aussetzen. Denn ein Land, das den häufig darauf kommenden Regen trinkt und nützliches Kraut hervorbringt für diejenigen, um derentwillen es auch bebaut wird, empfängt Segen von Gott; wenn es aber Dornen und Disteln hervorbringt, so ist es unbrauchbar und dem Fluch nahe, der am Ende zur Verbrennung führt.

In diesen Versen begegnet uns eine der furchtbarsten Warnungen der Heiligen Schrift. Der Autor des Briefes spricht von Menschen, die einmal erleuchtet worden sind. Er macht deutlich, dass der Fall ein angenommener Fall ist.

Der Autor spricht davon, dass es unmöglich ist, einen Abgefallenen vom Glauben wieder zur Buße zu erneuern.

Weil ein Abgefallener quasi Jesus zum zweiten Mal kreuzigt.  

Hebräer 10. 26-27: Denn wenn wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig,  sondern ein furchtbares Erwarten des Gerichts und der Eifer eines Feuers, das die Widersacher verzehren wird.

Im Neuen Testament haben Abgefallene stets zwei Dinge vorzuweisen: Eine falsche Lehre und eine gottlose, sündhafte  Lebensweise. 

Oder anders ausgedrückt: Abgefallene glauben an das Falsche und sie verhalten sich falsch.

Sie geben vor, den Gott der Bibel zu kennen, aber mit ihren Werken verleugnen sie ihn.

Fehlerhafte Menschen korrigieren den unfehlbaren Gott.

Solche vom Glauben abgefallene sind sehr oft in der sichtbaren Gemeinde und bleiben dort auch.

Andere leugnen den Glauben und verlassen die Gemeinde. Die in der Gemeinde Bleibenden sind schlimmer zu beurteilen, weil sie die Glaubensgrundlage der Gemeinde untergraben können.

Dieser Vorgang ist weit verbreitet und zieht sich durch viele Denominationen und ihre Ausbildungsstätten.

Die komplette Lehrgrundlage der Gemeinde wird in einem atemberaubenden Tempo verändert, auch die Bibelschulen sind schon davon betroffen.

Die gesunde biblische Lehre ist wie ein letztes Stückchen Eis, auf dem die Gemeinde noch steht, das aber langsam wegschmilzt, wenn Jesus nicht sehr bald wiederkommt.

Die moderne Technik und die damit aufkommende Bloggerwelt ist ein fruchtbarer Boden für zweifelhafte und teuflische Lehren, die den Abgefallenen regelmäßig neue Munition liefern.

So behauptet die Chrislam-Bewegung, das Christentum und Islam den gleichen Gott anbeten, obwohl der Islam die Gottheit Christi stets leugnet.

Es ist inzwischen Realität, dass in vielen Gemeinden nicht das wirkliche Evangelium gepredigt wird, sondern eine an den veränderten Zeitgeist angepasste „softe“ Variante.

Der Gott-Mensch Jesus wird ersetzt durch den Nur-Menschen Jesus. Der auch nicht von einer Jungfrau geboren wurde, sondern von einer jungen Frau.

Dass er nicht sündlos war, nicht für uns am Kreuz hing und starb, nicht von den Toten auferstand, die Erlösung auch nicht allein durch sein Sühneopfer zu bekommen ist, und dass es statt dessen viele Wege zum Himmel gibt.

Und dass er nicht in wenigen Jahren zurückkommt, sondern irgendwann in der fernen Zukunft, wenn die Gemeinde durch ihren Eifer die Welt für Christus bereitet hat. 

Das wird als Eschatologie der Hoffnung verkauft, obwohl die einzige wirkliche Hoffnung für uns die baldige Wiederkunft Jesu ist. Und natürlich die Entrückung zu ihm hin.

Die Unfehlbarkeit der Bibel wird genauso geleugnet, und es wird behauptet, dass es wichtige und unwichtige Teile in der Bibel gibt.

Und dass man die unwichtigen Teile der Bibel getrost ignorieren kann.

Sie lehnen die biblischen Maßstäbe für ein gottesfürchtiges Leben ab und akzeptieren Homosexualität, sogar unter Gemeindeleitern.

Dabei nimmt die Intensität dieser antibiblischen Bewegung ständig weiter zu. 

Das muss sie auch, damit die Ankunft des Antichristen vorbereitet werden kann. 

Das, was wir im letzten Jahrzehnt an Abfall vom biblischen Glauben gesehen haben, deutet darauf hin, dass wir den Auftakt erlebt haben vom letzten großen Abfall vom Glauben, der das Ende des Gemeindezeitalters in die unmittelbare Zukunft rückt. 

Der Abfall vom Glauben, so wie wir ihn heute erleben, ist also ebenfalls ein untrügliches Zeichen der Endzeit, wie wir schon so viele gesehen und erlebt und beschrieben haben.

Diese Apostasie übertrifft alles, was es in 2000 Jahren Kirchengeschichte schon gegeben hat bei weitem.

Auch wenn es immer noch schlechter geht, fällt es mir schwer zu glauben, dass es noch schlimmer kommen könnte mit der moralischen und theologischen Misere, die wir in den letzten 50 Jahren und vor allem in der letzten Dekade erlebt haben.

Jetzt scheinen wir unmittelbar vor dem letzten großen Abfall vom Glauben zu stehen und je näher wir dem Ende sind, desto intensiver wird der Kampf.

Die Gemeinde Jesu sieht sich einer Krise gegenüber, wie sie sie noch nie zuvor erlebt hat.

Die betroffenen Menschen machen es Adam und Eva nach, indem sie die Wahrheit des ewigen Wortes Gottes in Frage stellen. So funktionieren wir Menschen.

Wir nehmen die biblische Wahrheit in unsere eigenen Hände und stellen Teile der dort geoffenbarten Wahrheit in Frage, um unser Glück außerhalb von dem zu suchen und zu finden, was unser liebender Abba-Vater uns gegeben hat.

Wir glauben, wir müssten uns anpassen an unsere Zeit und ihre stark veränderten moralischen Gepflogenheiten. Wir glauben, dass wir dazu berechtigt sind und Gott uns dennoch auf die Schulter klopfen wird.

Wir können uns nicht vorstellen, dass Gott anders handelt. Gott passt sich bestimmt der veränderten Denkweise der Menschheit an, denken viele von uns.

Es macht mich doch glücklich, so von Gott zu denken. Und es tröstet mich sehr, so von ihm zu denken.

Damit haben wir die richtigen Argumente auf unserer Seite, denken wir.

Doch genau das ist falsch! Und führt in den Abgrund. Wie kann das ewige Wort Gottes, in Jesus Christus Fleisch geworden, von sündhaften Menschen in Frage gestellt werden?

Freunde das ist hart, härter, am Härtesten! Doch wir bleiben dran! Ich möchte euch segnen.

Der Herr segne und behüte dich, der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig, der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden  


102.)  Der Mega-Abfall vom biblischen Glauben!


Ihr Lieben Freunde Weltweit,

Heute möchte ich besonders Euch lieben in Frankreich grüßen. Immerhin wird in einigen Departements im Elsass und in Lothringen noch Deutsch gesprochen. Also: Seid alle ganz herzlich gegrüßt: Bon Jour a Toutes!

Lasst uns wieder mit einer Bibelstelle beginnen:

Hebräer 6.4-6: Denn es ist unmöglich, diejenigen, die einmal erleuchtet worden sind und die himmlische Gabe geschmeckt haben und des Heiligen Geistes teilhaftig geworden sind und das gute Wort Gottes und die Kräfte des zukünftigen Zeitalters geschmeckt haben und doch abgefallen sind, wieder zur Buße zu erneuern, da sie für sich den Sohn Gottes wieder kreuzigen und dem Spott aussetzen.

Hier begegnet uns eine der furchtbarsten Warnungen der Heiligen Schrift. Jedem Christen muss das zu denken geben. Und eigentlich müsste sich jeder zu Christus bekehrte mit diesem Anliegen des Hebräerbriefes ernsthaft beschäftigen.

Vor allem in unserer Zeit, in der die Bibel den Abfall vom Glauben an das vollständige Wort Gottes besonders gründlich beschreibt.

Hier geht es um den Abfall vom Glauben an Jesus Christus, mit dem man schon ganz innig verbunden gewesen sein muss.

Wer sich von Jesus lossagt, obwohl er schon die Fülle der Segnungen der Bibel in Jesus kennengelernt hat, der kreuzigt Jesus ein zweites Mal – und ist deshalb verloren.

2. Thessalonicher 2.3:  Dass niemand euch auf irgendeine Weise verführe! Denn dieser Tag kommt nicht, es sei denn, dass zuerst der Abfall gekommen und der Mensch der Gesetzlosigkeit offenbart worden ist, der Sohn des Verderbens.

1.Timotheus 4.1: Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten manche vom Glauben abfallen werden, indem sie auf betrügerische Geister und Lehren von Dämonen achten.

Was den christlichen Glauben von jeder anderen Religion und jedem anderen Glaubenssystem und jeder persönlichen Philosophie unterscheidet, ist die Person Jesu Christi.

Wenn wir auch nur im Geringsten von dem abweichen, wer oder was Jesus Christus im Licht der Bibel ist, steuern wir direkt in den Abfall vom Glauben hinein.

Jesus allein vollbrachte die Erlösung und er war es, der von den Toten auferstand. Er hat bewiesen, dass er der Gott des Universums ist.

Jedes Wort, das er je gesprochen hat, ob als Zitat des Alten Testaments oder mit seinen Jüngern, vom Heiligen Geist inspiriert, im Neuen Testament niedergeschrieben, ist und bleibt unveränderbare Wahrheit bis in alle Ewigkeit.

Und jedes prophetische Wort, das er je gesprochen hat, auch über unsere Zeit, die Entrückung und seine Wiederkehr wird sich pünktlich erfüllen.

Offenbarung 19.10: Bete Gott an! Denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Prophetie.

Bis Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Buchstabe, noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist.

Matthäus 5.20: Denn ich sage euch: Wenn nicht eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer weit übertrifft, so werdet ihr keinesfalls in das Reich der Himmel hineinkommen. 

Die Schriftgelehrten und Pharisäer: Damals in Israel lehnten sie Jesus ab. Und heute sind es die Wichtigtuer und Aufschneider überall auf der Welt, die gegen Jesus sind.
Schmeichlerische Irrlehre, stets mit großer Redekunst vorgetragen, untergräbt, leugnet wesentliche Inhalte und Lehren des christlich-biblischen Glaubens.

So wird die Unfehlbarkeit der Schrift angezweifelt. Und das dreieine Wesen Gottes als Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Die Hölle wird nicht mehr erwähnt oder als archaisch, überholt altbacken abgetan.
Die Betonung der übernatürlichen Erschaffung des Universums, der Welt und des Menschen wird verschwiegen.

Genauso wie die baldige Wiederkehr Jesu Christi auf die Erde und natürlich die zuvor erfolgende Entrückung der Gemeinde, der Braut Jesu Christi.
Auch die Gottheit Jesu Christi wird an vielen Stellen angezweifelt sowie das stellvertretende Sühneopfer Jesu am Kreuz.

Gläubige Kinder und Jugendliche berichten genau diese Entwicklung an vielen unserer Schulen.

Viele von denen, die sich vom biblischen Glauben abwenden, verlassen sich auf innere Eindrücke und innere Stimmen, die als Leitung des Heiligen Geistes ausgegeben werden, obwohl doch sehr oft eine Art mystischer Dämonenkult von diesen Personen getrieben wird.
Wenn innere Eindrücke dem geschriebenen Wort Gottes entgegen stehen, sind sie garantiert nicht von Gott. Unsere inneren Eindrücke können niemals das Wort Gottes ersetzen.
Neue Wahrheiten und Offenbarungen, wenn sie dem geschriebenen Wort der Bibel entgegenstehen, sind niemals von Gott, sondern kommen von Dämonen und anderen negativen Quellen – immer und ausnahmslos.

Die ständig fließenden Informationen und Interaktionen in den sozialen Medien lassen die Bibel alt aussehen. Alles ändert sich – nur die Bibel bleibt gleich, Gestern, vor drei Jahren, vor dreitausend Jahren.

Dabei teilt uns die Bibel als einzige Quelle schon vor dem Eintreffen der Ereignisse mit, was alles noch in Zukunft passiert.

Ohne eine Rückkehr zur biblischen Wahrheit wird ein Teil der Gemeinde Gottes dem Abfall vom Glauben in sehr kurzer Zeit erliegen.

Und in einen geistlichen Dornröschenschlaf versinken. Wir müssen für die erneute Wachheit der Gemeinde kämpfen und beten. Und zwar jetzt.

Vielleicht denken jetzt einige von euch, dass doch die lehrmäßigen Aussagen vieler Gemeinden und ihrer Pastoren immer noch in großen Teilen mit der Bibel übereinstimmen.
Okay! Aber Jesus sagt uns, dass es jede Menge Menschen gibt, die nicht nur in einigen, wenigen schwachen Momenten ihren Weg mit Gott verlassen.

Matthäus 7.21-23: Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr!, wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan?Und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt. Weicht von mir, ihr Übeltäter!   

Diese Bibelstelle hat mich schon immer geschockt. Aber Jesus sagt seinen Jüngern hier, worauf es wirklich ankommt: Nämlich auf das demütige Befolgen der biblischen Wahrheiten auf all unseren Wegen.

Nicht der charismatische Höhenflug, nicht die großartige Ausstrahlung, nicht die prall gefüllten Stuhlreihen der Gemeinde, nicht die Redegewandtheit oder die Gaben- Vielfalt geben den Ausschlag – sondern das unverdrossene Ausharren auf dem schmalen Weg, den Jesus uns gezeigt hat.

Ein Christ ist jemand, der von Christus gekannt wird. Der den schmalen Weg, das Nadelöhr nicht verschmäht hat.

Alles andere sind Hochstapler, Fälschungen, vom Glauben Abgefallene. Und sie erkennen es oft nicht einmal.

Das sind harte Worte. Aber es steht viel auf dem Spiel.

Fest steht: Der Abfall vom Glauben, so wie wir ihn hier dargestellt haben, ist ein weiteres Zeichen der Endzeit. Der Brief des Halbbruders Jesu, der Judasbrief, beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Abfall vom biblischen Glauben.

Judas nennt die Generation, die aus Ägypten in das Gelobte Land zog als Beispiel, aber auch die abgefallenen Engel oder auch die Städte Sodom und Gomorra.
Zudem spricht er über Kain, Bileam und Korah. Judas lässt keinen Zweifel an dem Ungehorsam und dem Unheil all derer, die sich von der Wahrheit abwenden und versuchen, andere mit sich zu ziehen.

Mit den Worten: „Ihr aber Geliebte“, wendet sich Judas schließlich an die treuen, die bibelgläubigen, die der Wahrheit Verpflichteten.

Judas prangert also nicht nur an, sondern er will die wirklich Gläubigen stärken und stützen.
Als erstes betont Judas, dass die Apostel sagten, dass in den letzten Tagen Spötter kommen würden, die nach ihren eigenen gottlosen Lüsten wandeln werden.
Judas sagt uns, dass wir uns nicht darüber wundern sollten.
Er ergänzt, dass wir im Glauben standhaft bleiben müssen und sogar noch wachsen und zunehmen sollten.

Was bedeutet das ganz konkret?

Im Heiligen Geist beten. Wann immer es geht. Den ganzen Tag über.

Judas 1.20-21: Ihr aber, Geliebte, erbaut euch auf eurem heiligsten Glauben, betet im Heiligen Geist,erhaltet euch in der Liebe Gottes, indem ihr die Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus erwartet zum ewigen Leben.

Was rät uns Judas ganz konkret?

1. Wir sollen uns in unserem aller heiligsten Glauben erbauen. Was bedeutet das? Dass wir das Wort Gottes ohne Unterlass studieren, weil es die ganze Wahrheit des Glaubens enthält.
Die reine Wahrheit des Wortes Gottes macht uns geistlich stark und genau das brauchen wir für schwere Zeiten wie diese.

2. Unser Gebetsleben muss beständig sein und vom in uns wohnenden Heiligen Geist geleitet werden. Der Heilige Geist will gebeten werden, er ist Gott! Er will eingeladen werden, uns zu helfen. Und das tut er so gerne.

3. Müssen wir uns in der Liebe Gottes bewähren. Gott liebt uns als seine Kinder. Und er wird nie damit aufhören. Nichts kann uns von seiner Liebe trennen.
Doch wenn wir sündigen, dann verhindern wir, dass wir uns von ihm geliebt fühlen. Wenn wir sündigen, können wir das Leben mit Gott nicht genießen.
Die Liebe Gottes scheint immer auf unser Leben, wenn aber Sünde uns von Gott trennt, können wir uns nicht an ihm und an unserem Leben erfreuen.
Wenn wir gehorsam sind, ist das anders: Dann können wir das Leben genießen.

4. Wenn wir nun schon den weit verbreiteten Abfall vom biblischen Glauben um uns herum erkennen können, sollten wir uns leidenschaftlich auf die Entrückung vorbereiten.
Wenn die Welt, auch die christliche, um uns herum immer dunkler wird, so ist doch der Blick zu unserem Himmlischen Vater und zu Jesus voller Glück und Dankbarkeit und das bleibt auch so.

Die Zeichen der Zeit zeigen uns an, dass Jesus sehr bald kommt, um uns zu sich zu nehmen. Sehr bald. Das Warten auf Jesus können wir sehr gut ertragen, wenn wir durch Gebet, sein herrliches Wort und Gehorsam für ihn leben.

Aber nur der, der wirklich eine ganz persönliche Beziehung zu Jesus hat, ist wirklich auf der sicheren Seite.

Zum Schluss noch etwas: William Booth, der Gründer der Heilsarmee hatte Recht, als er in einem seiner Zitate folgendes sagte: 

“Die Hauptgefahr im 20. Jahrhundert wird sein: eine Religion ohne den Heiligen Geist, Christen ohne Christus, Vergebung ohne Buße, Heil ohne Erneuerung, Politik ohne Gott und ein Himmel ohne Hölle.” Und diese Gefahr ist auch im 21. Jahrhundert extrem verstärkt vorhanden.

1.Thessalonicher 5.19-22: Den Geist löscht nicht aus! Weissagungen verachtet nicht, prüft aber alles, das Gute haltet fest! Von aller Art des Bösen haltet euch fern!

Ich möchte Euch segnen
Der Herr segne und behüte dich. Der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden. 




 101.)  Seuche am Mittag!  Schrecken der Nacht!                       

Coronavirus – geistliche Fakten.

Ihr lieben Freunde, ich möchte euch heute ganz herzlich begrüßen und euch sagen, wie sehr ich mich auf die gemeinsame Zeit mit euch freue.

Lasst uns mit einer Bibelstelle beginnen:

Lukas 21.11: Und es werden große Erdbeben sein und an verschiedenen Orten Hungersnöte und Seuchen; auch Schrecknisse und große Zeichen vom Himmel wird es geben.

Jesus unterweist seine Jünger: Erdbeben, Hungersnöte, Kriege und Seuchen werden die Endzeit prägen. Das ist die Normalität. 

Aber ihr, so Jesus, meine Jünger, sollt bei all diesen furchtbaren Plagen vor allem achtgeben, dass euch niemand in die Irre führt.

Denn das – so Jesus – ist schlimmer als alles andere.

Psalm 91.2 - 6: Ich sage zum HERRN: Meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, ich vertraue auf ihn! Denn er rettet dich von der Schlinge des Vogelstellers, von der verderblichen Pest. Mit seinen Schwingen deckt er dich, und du findest Zuflucht unter seinen Flügeln. Schild und Schutzwehr ist seine Treue. Du fürchtest dich nicht vor dem Schrecken der Nacht, vor dem Pfeil, der am Tag fliegt, vor der Pest, die im Finstern umgeht, vor der Seuche, die am Mittag verwüstet.

Ich vertraue auf meinen Gott. Er ist meine Zuflucht in allem. Soviel steht fest. Und gerade auch in Sachen Coronavirus. Ich gehöre mit 81 zu den Gefährdeten – aber ich fürchte mich nicht.

Und ich lasse keine Panik zu.

Hier nachfolgend die wichtigsten geistlichen Fakten zu dieser weltweiten Seuche/Epidemie/Pandemie aus biblischer Sicht.

Alle anderen Fakten findet Ihr ja in den gängigen Medien.

5.Mose 7.15: Und der HERR wird jede Krankheit von dir abwenden. Und keine der bösen Seuchen Ägyptens, die du kennst, wird er auf dich legen, sondern er wird sie auf alle deine Hasser bringen.

Das Umfeld dieser Bibelstelle beschreibt, wie der Gott der Bibel, der Gott Israels, der die Israeliten in das Land Kanaan gebracht hat, mit den Kanaanitern umzugehen beabsichtigt.

Er verlangt von den Israeliten, die ja sein Eigentumsvolk sind, dass sie sich nicht mit den Einwohnern des Landes Kanaan einlassen sollen.

Der Grund: Weil diese ihre Götzen anbeten und den Gott der Bibel ablehnen. Obwohl sie wissen könnten und müssten, dass er, Jahwe, der einzige Gott im Universum ist.

Ihre geistlichen Praktiken sind derart widerlich – inklusive der Opferung von Babies und Kleinkindern, Tempelprostitution und anderen Scheußlichkeiten – dass der Gott Israels sie vollständig vernichten will und muss.

Wenn Israel, das von Gott erwählte Volk Israel, seinen Gehorsam vor Gott durchhält, wird er sein Volk auf vielerlei Weise segnen.

5.Mose 28.58-62: Wenn du nicht darauf achtest, alle Worte dieses Gesetzes zu tun, die in diesem Buch geschrieben sind, dass du diesen herrlichen und furchtbaren Namen, den HERRN, deinen Gott, fürchtest, dann wird der HERR deine Plagen und die Plagen deiner Nachkommen außergewöhnlich machen: große und andauernde Plagen und böse und andauernde Krankheiten. Und er wird alle Seuchen Ägyptens gegen dich wenden, vor denen du dich fürchtest, und sie werden an dir haften bleiben. Auch alle Krankheiten und alle Plagen, die nicht in dem Buch dieses Gesetzes geschrieben sind, - der HERR wird sie über dich kommen lassen, bis du vernichtet bist. Als ein geringes Häuflein werdet ihr übrig bleiben, statt dass ihr wie die Sterne des Himmels an Menge geworden wärt, weil du der Stimme des HERRN, deines Gottes, nicht gehorcht hast.

Weil die Israelis sich nicht an die Vorgaben Jahwes, ihres Gottes, gehalten haben und stets ungehorsam gegen ihn waren, hat der wunderbare Gott Israels, sein Eigentumsvolk bestrafen müssen.

Wie viel mehr gilt das für uns, die wir in unserem Herrn Jesus Christus alle Herrlichkeit des Neuen Bundes besitzen, und als Leib Jesu Christi unseren väterlichen Freund „Jahwe“ manchmal gering schätzen und Teile der Bibel verächtlich aussondern oder an das moderne Denken anpassen.

Wohlgemerkt: Gottes Bundesschlüsse mit Israel, inklusive der Landverheißung haben ewige Gültigkeit.

Die Gemeinde Jesu hat nichts, aber auch gar nichts von Israel abzweigen können. Sondern die Gemeinde Jesu ist eingepfropft in den göttlichen Olivenbaum „Israel“ – denn das Heil kommt immer noch von den Juden.

Habakuk 3.5: Vor ihm her geht die Pest, und die Seuche zieht aus in seinem Gefolge. 

In einem wunderbar kraftvollen Gebet ruft Habakuk auch die alleinige Herrschaft des lebendigen Gottes über alle Seuchen der Welt aus. 

1.Timotheus 6.3-5: Wenn jemand anders lehrt und sich nicht zuwendet den gesunden Worten unseres Herrn Jesus Christus und der Lehre, die gemäß der Gottseligkeit ist, so ist er aufgeblasen und weiß nichts, sondern ist „krank“ an Streitfragen und Wortgezänken. Aus ihnen entstehen: Neid, Streit, Lästerungen, böse Verdächtigungen, ständige Zänkereien von Menschen, die in der Gesinnung verdorben und der Wahrheit beraubt sind und meinen, die Gottseligkeit sei ein Mittel zum Gewinn.

Paulus geht in dieser Stelle leidenschaftlich gegen Irrlehre und Abänderung der biblischen Wahrheit vor. Er warnt seinen geistlichen Sohn Timotheus, die biblische Lehre nicht zu verändern, weil sonst Krankheit im Sinne von Seuche die unmittelbare Folge ist.

Offenbarung 6.7- 8: Und als es das vierte Siegel öffnete, hörte ich die Stimme des vierten lebendigen Wesens sagen: Komm! Und ich sah: Und siehe, ein fahles Pferd, und der darauf saß, dessen Name ist "Tod"; und der Hades folgte ihm. Und ihnen wurde Macht gegeben über den vierten Teil der Erde, zu töten mit dem Schwert und mit Hunger und mit Tod.

Hier lehrt uns Johannes etwas sehr Wichtiges über die in wenigen Jahren beginnende Trübsalszeit. Er zeigt uns an Hand des Coronavirus und seiner Bekämpfung, dass die Seuchen der letzten 7 Jahre nach der Entrückung der Gemeinde Jesu  noch sehr viel schwerer zu bekämpfen sein werden.

Das alles soll uns hier und heute nachhaltig warnen!

Nur wenn wir zu Jesus Christus gehören als Juden oder als Nationenchristen, sind wir sicher.

Nur wenn wir ganz und gar auf Jesus vertrauen, kann uns nichts etwas anhaben.

Deshalb bitte ich dich eindringlich, bekehre dich noch heute zu Jesus Christus, dem einzigen Erlöser, dem einzigen Weg zu Gott.

Ich spreche Dir ein Gebet vor, das du nachsprechen kannst, wenn du es wirklich ernst meinst mit Jesus.

Die Erlösung durch Jesus Christus ist ein Geschenk. Dieses Geschenk anzunehmen, ist ein Akt des Glaubens.

Lieber Herr Jesus Christus. Ich bin meine eigenen Wege gegangen und habe gegen dich gesündigt. Bitte vergib mir meine Sünden.

Ich glaube, dass du Gottes Sohn bist, der an meiner Stelle starb und dann mit der Kraft und Vollmacht auferstand, mir neues Leben zu geben.

Danke dass du mich zu einem Kind Gottes machst. Ich übergebe mein Leben jetzt dir und deinen Absichten mit mir.

Bitte gib mir durch den Heiligen Geist den Mut, anderen Menschen meinen Glauben an dich mitzuteilen. Darum bitte ich in deinem Namen, Jesus. Amen.

Ich möchte Euch segnen: Der Herr segne und behüte dich. Der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.



   

 


 


 100.) Die alles entscheidenden 20ziger Jahre – Teil 2.

Ihr lieben Freunde -  ich möchte Euch alle ganz herzlich grüßen und Euch sagen, wie sehr ich mich auf die gemeinsame Zeit mit Euch freue.

Lasst uns mit einer Bibelstelle beginnen.

2.Timotheus 3.16-17: Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes richtig sei, für jedes gute Werk ausgerüstet.

Der Apostel Paulus sagt hier, dass alle Schrift der Bibel – das Alte und das Neue Testament direkt von Gott kommen. Und dass niemand von uns darauf verzichten kann.
Alle Schrift ist von Gott direkt und ohne Umwege den Autoren eingegeben worden, so als wären sie von Gott beatmet worden.

Deshalb haben alle Teile der biblischen Schrift ausnahmslos göttliche Vollmacht und Autorität.

2. Petrus 1.21: Denn niemals wurde eine Weissagung durch den Willen eines Menschen hervorgebracht, sondern von Gott her redeten Menschen, getrieben von Heiligem Geist.

Der menschliche Wille hat niemals eine göttliche Prophetie hervorgebracht. Gott will nicht, dass sündige Menschen sein Wort entstellen.
Dennoch benutzt Gott willige, prophetisch begabte Menschen, um uns seinen Willen zu erläutern.

Doch niemals widerspricht der Dienst eines prophetisch begabten gläubigen Menschen dem biblischen Wort.
Gott offenbarte sich in seinem Wort und die biblischen Autoren gaben die Inhalte den Menschen unverändert weiter.

Die Dienste der modernen Propheten müssen sich also in jedem Fall und ohne Ausnahme dem biblischen Wort unterordnen.
Jesus selbst betonte in seiner verbalen Auseinandersetzung mit Satan, dass jedes Wort der Bibel lebenswichtig ist:

Matthäus 4.4:  Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: "Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das durch den Mund Gottes ausgeht.

Jetzt aber zurück zu der alles entscheidenden Bedeutung der 20ziger Jahre dieses Jahrhunderts.

Im vorherigen Video Clip hatten wir festgestellt, dass sehr viele wichtige Zeichen der letzten Zeit schon eingetroffen sind, vor allem anderen die Neugründung des Staates Israel am 14. Mai 1948.

Jetzt sind wir mehr als 70 Jahre weiter und die Zeichen verdichten sich zusehends. Höhepunkt und Ende dieses Zeitalters der Gemeinde ist die 7jährige Trübsalszeit, die aus zweimal 31/2 Jahren besteht, in denen der Zorn Gottes über die ganze Erde ausgegossen wird.

Genau am Ende der Trübsalszeit wird Jesus auf die Erde zurückkommen, um sein Volk Israel zu retten und das 1000 Jahre dauernde Friedensreich des göttlichen Messias zu errichten.
Wir wissen nicht, wann das sein wird, aber wir wissen, dass es genau 7 Jahre nach dem Beginn der Trübsal sein wird.

Der Zorn Gottes und die Dramatik der Ereignisse nehmen in den 7Jahren der Trübsal ständig zu.

Was wir wissen, ist die Tatsache, dass die Welteinheitsregierung unter der Leiterschaft der UN schon jetzt große Fortschritte macht und ebenso die Welteinheitsreligion vor allem durch die Aktivitäten des Papstes im „Werden“ begriffen ist.

2. Thessalonicher 2.3-4:  Dass niemand euch auf irgendeine Weise verführe! Denn dieser Tag kommt nicht, es sei denn, dass zuerst der Abfall gekommen und der Mensch der Gesetzlosigkeit offenbart worden ist, der Sohn des Verderbens;der sich widersetzt und sich überhebt über alles, was Gott heißt oder Gegenstand der Verehrung ist, so dass er sich in den Tempel Gottes setzt und sich ausweist, dass er Gott sei.

Das also sind die Voraussetzungen für den Beginn der Trübsal:

1. Der Abfall vom biblischen Glauben und
2. Die Offenbarung des Antichristen.

Zu 1.: Der Abfall vom biblischen Glauben ist in vielen Kirchen und Gemeinden weltweit schon jetzt zu beobachten – wird sich aber noch deutlich verstärken.

Zu 2.: Der Antichrist ist bereits auf der politischen Bühne tätig – aber er hat sich noch nicht zu erkennen gegeben.

Also sollten wir uns zwei Fragen stellen.
1. Was passiert alles zwischen dem Januar 2020 und dem Beginn der Trübsalszeit, der durch einen Vertrag zwischen dem Antichristen und Israel gekennzeichnet ist.

Daniel 9.27: Und stark machen wird er einen Bund für die Vielen, eine Woche (Jahrwoche) lang; und zur Hälfte der Woche wird er Schlachtopfer und Speisopfer aufhören lassen. Und auf dem Flügel von Gräueln kommt ein Verwüster, bis fest beschlossene Vernichtung über den Verwüster ausgegossen wird.

Hier ist wieder von der Trübsalszeit die Rede, von der 70. Jahrwoche Daniels, von der Drangsal für Jakob, Bezeichnungen, die alle den gleichen Zeitraum meinen. Auftakt dieser Zeit ist ein Vertrag zwischen dem Antichristen und Israel.

Einzelheiten zu dieser Auslegung gebe ich an anderer Stelle. Doch es besteht hier Einigkeit unter den Auslegern.

2. Was passiert sonst noch zwischen dem Januar 2020 und der Wiederkunft Jesu am Ende der Trübsalszeit auf die Erde?

Im letzten Video Clip über die zwanziger Jahre hatte ich darauf hingewiesen, dass die Verhältnisse auf der Erde sich so entwickeln, dass Jesus seine Braut, die Gemeinde, schon bald zu sich ruft und durch die Entrückung in den Himmel aufnimmt. Dabei berührt er die Erde nicht. Die Entrückung geschieht „in den Lüften“.

Dieses Ereignis wird so unglaubliche Folgen auf der ganzen Erde haben, weil plötzlich, im Nu, in einem Augenblick, alle wahrhaft Christus gläubigen Menschen von der Erde verschwinden werden.

Wenn diese Christus gläubigen Menschen in einem einzigen Augenblick verschwinden, wird ein unvorstellbares Chaos in vielen Ländern der Erde die Folge sein.
Wenn jeder 7. oder 8. Mensch von der Erde in einem Augenblick verschwindet, ohne Ankündigung, ohne Warnung – das wird ein Drama.

Und es hat zur Folge, dass der Heilige Geist, der von Paulus als der „Zurückhaltende“ bezeichnet wird, nach der Entrückung der Gemeinde, weniger stark auf der Welt präsent sein wird.

2.Thessalonicher 2.7-8: Denn schon ist das Geheimnis der Gesetzlosigkeit(Antichrist) wirksam; nur offenbart es sich nicht, bis der, welcher jetzt zurückhält(Heiliger Geist), aus dem Weg ist;und dann wird der Gesetzlose offenbart werden, den der Herr Jesus beseitigen wird durch den Hauch seines Mundes und vernichten durch die Erscheinung seiner Ankunft.

Die wahre, unsichtbare Gemeinde Jesu wird dann mit ihrem Herrn und Heiland im Himmel sein.
Inklusive der Millionen Menschen, die unerkannt in moslemischen oder asiatischen Religionsgebieten schon zu Jesus gehört haben.

Danach wird Christus seine Braut, die Gemeinde in seines Vaters Haus aufnehmen.
Das Hochzeitsmahl findet später auf der Erde statt.

Plötzlich werden alle Namenschristen erkennen, dass sie nicht mit in die Entrückung gekommen sind. Und viele von ihnen werden sich jetzt zu Jesus bekehren wollen.
Abgesehen davon: Die Menschen werden Antworten auf die Frage suchen, was mit ihren gläubigen Freunden und Verwandten passiert ist.

Dann werden die 144000 jüdischen Missionare ihren Erweckungsdienst in aller Welt aufnehmen.

Das wird der Beginn der größten Erweckung aller Zeiten werden.
Gleichzeitig wird die Welt, ihr religiöses System und die sich bildende Welteinheitsregierung alles tun, um die Entrückung so schnell wie möglich vergessen zu machen.
So werden Satan und seine Jünger mit erstaunlichen Zeichen und Wundern alle Welt in ihren Bann ziehen:

2.Thessalonicher 2.9-12:ihn, dessen Ankunft gemäß der Wirksamkeit des Satans erfolgt mit jeder Machttat und mit Zeichen und Wundern der Lügeund mit jedem Betrug der Ungerechtigkeit für die, welche verloren gehen, dafür, dass sie die Liebe der Wahrheit zu ihrer Rettung nicht angenommen haben. Und deshalb sendet ihnen Gott eine wirksame Kraft des Irrwahns, dass sie der Lüge glauben, damit alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt, sondern Wohlgefallen gefunden haben an der Ungerechtigkeit. 

Der Vertrag des Antichristen mit Israel stellt den Beginn der Trübsal dar. Und die Enttarnung des Antichristen.

Der Antichrist wird den Bau des 3. Tempels in Jerusalem mit Israel vereinbaren.

Die Zerstörung von Damaskus und die Katastrophe in Elam/Iran, wie in Jesaja 17 und Jeremia 49.34-39 beschrieben.

Schwierigkeiten in Jordanien (Jeremia 49.1-6) und in Ägypten (Jesaja 19,1-18)

Die weitere Ausdehnung Israels.(Obadja 1.19-20) (Zephanja 2.9)

Schließlich auch die Vernichtung der von Russland geführten Koalition mit der Türkei und Iran, Libyen und Sudan.  (Hesekiel 38-39).

Die hier genannten Ereignisse sind bisher noch nicht eingetroffen, auch nicht in der weiter zurück liegenden Vergangenheit. Daher vermuten wir, dass sie sich in den vor uns liegenden Jahren werden erfüllen müssen.

Der Herr segne und behüte dich. Der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.
 
 
 


99.) Die alles entscheidenden 20iger Jahre! Teil 1.

 
Ihr lieben Freunde des Father’s House Ffm e.V.
Danke für Euer aller Treue und Durchhalten.

Wir tauchen jetzt gemeinsam in eine neue Dekade ein - einen neuen Zehnjahreszeitraum.
Möglicherweise ist das schon die letzte Dekade vor der Wiederkunft Jesu auf die Erde.

Aber das können wir jetzt noch nicht mit Bestimmtheit sagen.

Zu viele der von der unfehlbaren Bibel angekündigten Ereignisse müssen zuvor noch eintreffen.
Um es vorweg zu nehmen, meine Freunde und ich glauben, dass dieses Jahrzehnt der entscheidende Abschnitt dieser Endzeit-Periode ist. Das bestätigen auch die meisten Prophetie Experten in aller Welt.
Im Verlauf dieser vor uns liegenden 10 Jahre werden sich unsere Lebensumstände und Lebensbedingungen auf allen Gebieten noch mehr als bisher ganz dramatisch verändern.

Lukas 21.28: Wenn aber diese Dinge anfangen zu geschehen, so blickt auf und hebt eure Häupter empor, weil eure Erlösung naht.

Wir waren niemals näher an unserer Erlösung als jetzt. Jeder Tag bringt uns der Erlösung näher. Diese und viele andere Bibelstellen sollen uns zu Beginn dieses Zeitraums ermutigen, uns, die wir an Jesus Christus glauben, und durch Wiedergeburt, Taufe, und Erfüllung mit dem Heiligen Geist, Kinder Gottes und Jesu Jünger sind.

Das bedeutet: Während die Kriege, Auseinandersetzungen und Unsicherheiten in der Welt dramatisch zunehmen, zeichnet sich als nächstes Großereignis die Entrückung der Gemeinde Jesu der letzten 2000 Jahre bereits am Horizont deutlich ab.

1.Thessalonicher 4.15: Denn dies sagen wir euch in einem Wort des Herrn, dass wir, die Lebenden, die übrig bleiben bis zur Ankunft des Herrn, den Entschlafenen keineswegs zuvorkommen werden.

Doch zunächst wollen wir in einem ganz kurzen Rückblick aufzeigen, was an Endzeit Ereignissen schon alles da ist:

Ich verweise auch auf unsere Video Clips Nr. 126 und 127, bei YouTube unter Father's House Ffm e.V. in denen wir diese Auflistung schon sehr ausführlich vorgenommen haben.

Es begann mit der Balfour Erklärung 1917, der dann folgenden Befreiung Jerusalems im gleichen Jahr durch den englischen General Edmund Allenby, der Rückkehr der ersten Juden aus der weltweiten Zerstreuung in ihr Heimatland und der Staatsgründung Israels am 14. Mai 1948.

Gefolgt von der Eroberung ganz Jerusalems im 6-Tagekrieg 1967.

Lukas 21.11: Und es werden große Erdbeben sein und an verschiedenen Orten Hungersnöte und Seuchen; auch Schrecknisse und große Zeichen vom Himmel wird es geben.

Natur Katastrophen in nie gekannter Größenordnung, hungernde Menschen auf allen Kontinenten und unbeherrschbare Seuchen und Katastrophen, über die niemand gerne redet, wenn er nicht selbst betroffen ist, haben die Welt dramatisch verändert.

2.Timotheus 3.1-5: Dies aber wisse, dass in den letzten Tagen schwere Zeiten eintreten werden; denn die Menschen werden selbstsüchtig sein, geldliebend, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, lieblos, unversöhnlich, Verleumder, unenthaltsam, grausam, das Gute nicht liebend, Verräter, unbesonnen, aufgeblasen, mehr das Vergnügen liebend als Gott, die eine Form der Gottseligkeit haben, deren Kraft aber verleugnen. Und von diesen wende dich weg.

Das „Ich“, das „Geld“, und das „übersteigerte Vergnügen“ – Humanismus, Materialismus, Hedonismus – das sind die Götter der Endzeit. Die Bibel beschreibt das sehr treffend.

2. Timotheus 4.3-4: Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Begierden sich selbst Lehrer aufhäufen werden, weil es ihnen in den Ohren kitzelt; und sie werden die Ohren von der Wahrheit abkehren und sich zu den Fabeln hinwenden.

Hier werden die negativen geistlichen Zeichen genannt, die die Gemeinde der Endzeit prägen werden: Seichte, dem Denken der Welt angepasste, unbiblische Predigten beherrschen viele  Kanzeln.
Einzelne Pastoren kaufen solche seichten Predigten bei ungläubigen Verlegern ein, weil sie glauben, dass diese die Bedürfnisse der Zuhörer besser bedienen würden.

Dazu die Irrlehren der New Apostolic Reformation, der Kingdom Now-Bewegung, der Amillenialisten, der Präteristen, auf die wir an anderer Stelle eingehen werden.

Das sind die negativen geistlichen Zeichen der Endzeit. Verbunden mit zahllosen weiteren Irrlehren. Und dem damit einhergehenden Abfall vom biblischen Glauben.

Aber: Es gibt auch positive geistliche Zeichen in Hülle und Fülle:

Joel 3.1-5 : Und danach wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen werde über alles Fleisch. Und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, eure Greise werden Träume haben, eure jungen Männer werden Gesichte sehen. Und selbst über die Knechte und über die Mägde werde ich in jenen Tagen meinen Geist ausgießen. Und ich werde Wunderzeichen geben am Himmel und auf der Erde: Blut und Feuer und Rauchsäulen. Die Sonne wird sich in Finsternis verwandeln und der Mond in Blut, ehe der Tag des HERRN kommt, der große und furchtbare. Und es wird geschehen: Jeder, der den Namen des HERRN anruft, wird gerettet werden. Denn auf dem Berg Zion und in Jerusalem wird Errettung sein, wie der Herr gesprochen hat, und unter den Übriggebliebenen, die der Herr berufen wird.

Während die Kirche des Mittelalters glaubte, dass die Gaben des Heiligen Geistes mit dem Ende der apostolischen Zeit nicht mehr existieren würden, brachten die Erweckungen des 20. Jahrhunderts die Geistesgaben in die Gemeinde Jesu zurück.

Ich habe diese Erweckungen genau beschrieben und in unseren Videos der Playlist „Erweckungen“ veröffentlicht. Dabei sind sie so enorm wichtig, um das Wirken des Heiligen Geistes besser verstehen zu können. Weitere Zeichen der Endzeit: Die positive Entwicklung Israels, bei gleichzeitig zunehmendem Antisemitismus in aller Welt, inklusive der Ersatz Theologie, die behauptet, dass die Kirche jetzt die Segnungen Israels erhält.

Dazu die Verbindung Russlands mit Iran und der Türkei, der Linksrutsch mit der Gründung antichristlicher Gruppierungen in den USA und anderen westlichen Ländern.

Das also sind die schon eingetretenen Zeichen der Endzeit. Nun zu den noch ausstehenden Zeichen, die die zwanziger Jahre prägen werden. Wo stehen wir zu Beginn des Jahres 2020? 

So wie Noah prophetisch die Flut kommen sah und Joseph von Ägypten prophetisch die Hungersnot über Ägypten kommen sah oder Jeremia die 70jährige Gefangenschaft der Juden in Babylon vorhersah – so können wir mit Hilfe der unerfüllten biblischen Prophetien die Zwanziger Jahre und ihren groben Ablauf vorhersehen.

Da ist zunächst die Entrückung der Gemeinde. Sie scheint das nächste „bevorstehende“ Zeichen zu sein, das sich erfüllt. Und wenn wir zu Jesus gehören, sind wir dabei.

Neulich hörte ich, dass ein Pastor allen Ernstes behauptete, dass die Entrückung nur etwas sei, um alte Leute zu beruhigen.

Ich habe sämtliche Meinungen und Ansichten zum Thema „Entrückung“ in den vergangenen 5 Jahren ausreichend bewertet.
 
Die Entrückung braucht keinerlei weitere Voraussetzungen – sondern sie kann und wird jederzeit stattfinden.

Die einzige notwendige Voraussetzung ist die Verkündigung des Evangeliums von Jesus Christus allen Völkern und Stämmen und das – so die Missionsgesellschaften – ist heute  weitgehend abgeschlossen.
Also kann und wird die Entrückung der Gemeinde in den allernächsten Jahren stattfinden. Davon dürfen wir ausgehen.

Offenbarung 3.10: Weil du das Wort vom Harren auf mich bewahrt hast, werde auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, um die zu versuchen, die auf der Erde wohnen.

Wir, die wir an Christus glauben, sind Himmelsbürger und haben kein bleibendes Wohnrecht mehr auf der Erde. Daher werden wir die 7 Jahre dauernde Trübsalszeit im weiteren Verlauf der zwanziger Jahre nicht mehr hier erleben.

Die Entrückung der Gemeinde ist ein großes Geheimnis. Und ein Geheimnis im biblischen Sinne ist eine Wahrheit, die nicht durch menschliche Nachforschungen allein offenbart  werden kann.

Es braucht unbedingt zusätzlich eine spezielle, biblisch-göttliche  Offenbarung. Und die finden wir in unzähligen biblischen Belegstellen.

Und noch etwas: Die Tatsache, dass der Sohn Gottes jederzeit kommen kann, um uns mit sich zu vereinigen, sollte die rechte Motivation für ein heiliges Leben in jedem von uns hervorbringen. Und die Verkündigung des rettenden biblischen  Evangeliums intensivieren.

Und jede Art von Gleichgültigkeit gegenüber Gott und seinem geschriebenen Wort aus unserem Leben vertreiben.

Ich möchte euch für eure Treue danken und euch segnen:

Der Herr segne und behüte dich, der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig, der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.
Amen. 



   98.)  Unglaubliche Ereignisse!

Unübersehbare Ereignisse, die auf der Weltbühne vor unseren Augen ablaufen:

Ihr lieben Freunde,
Wir wollen uns nach 18 Jahren Internetarbeit fragen, wo wir jetzt, Ende 2019 - Anfang 2020 in Gottes prophetischem Zeitplan stehen. Das ist eine spannende Frage, von der wir hoffen, dass wir sie richtig beantworten können.

Es geht also um unseren augenblicklichen Stand in Gottes prophetischem Zeitplan. Das ist ohne jede Frage die wichtigste Information für jede jetzt lebende Generation.

Jesaja 46.9-10: Gedenket des Früheren von der Urzeit her, dass ich Gott bin. Es gibt keinen sonst, keinen Gott gleich mir, der ich von Anfang an den Ausgang verkünde und von alters her, was noch nicht geschehen ist, - der ich spreche: Mein Ratschluss soll zustande kommen, und alles, was mir gefällt, führe ich aus.

Der Prophet Jesaja erklärt in diesem Text, dass Gott den Anfang und das Ende kennt. Folglich sind auch die verschiedenen Stadien dazwischen von großer Bedeutung und wir können sie erfahren, wenn wir uns darum bemühen.

Deshalb kann eine grobe Einschätzung nur so viel sagen: Wir befinden uns irgendwo zwischen der in der Bibel angekündigten  Staatsgründung Israels am 14. Mai 1948 und der weltweiten Anerkennung, dass der Gott der Bibel der einzige Gott ist.

Hesekiel 39.7-8: Und ich werde meinen heiligen Namen kundtun mitten in meinem Volk Israel und werde meinen heiligen Namen nicht mehr entweihen lassen. Und die Nationen werden erkennen, dass ich der HERR bin, der heilig ist in Israel. Siehe, es kommt und wird geschehen, spricht der Herr, HERR. Das ist der Tag, von dem ich geredet habe.

Wir könnten sagen, dass der Uhrzeiger sehr schnell weitereilt von der Staatsgründung Israels, den gewonnenen Kriegen Israels, der zunehmenden wirtschaftlichen Stärke Israels, der ins Haus stehenden Erweiterung des israelischen Staatsgebietes, der schneller werdenden Globalisierung, des Anwachsens der Anzahl der Atommächte bis hin zur Entrückung der Gemeinde und dann weiter im Verlauf der endzeitlichen Ereignisse, so wie sie im Wort Gottes stehen.

Dann also wird die Trübsal beginnen und genau 7 Jahre später wird Jesus für jederman sichtbar auf dem Ölberg östlich von Jerusalem die Erde betreten. Aber wir können durch die oben genannten Hauptereignisse vielmehr Klarheit bekommen.

Die Staatsgründung Israels 1948 beweist das großartige Handeln unseres biblischen Gottes. Und ebenso tut das der Beweis, dass es nur den einen Gott der Bibel gibt.

Alle anderen Götter sind Götzen von Menschen und von Satan gemacht.
Diese Erkenntnis schafft ein wenig Klarheit bei all den wichtigen und unübersehbaren Ereignissen, die auf der Weltbühne vor unseren Augen ablaufen: Die Staatsgründung Israels und die Heiligung des göttlichen Namens durch und in den Nationen der Welt.

Noch einmal: Damit werden alle anderen Gottheiten zu Götzen degradiert.
Zudem sind viele Christen durch die Verkündigung der Ersatztheologie, die in vielen Kirchen und Gemeinden verkündet wird, und die besagt, dass der Gott der Bibel die ursprünglichen Zusagen für Israel auf die Gemeinde Jesu übertragen hat, verunsichert worden.

Deshalb ist es wichtig wieder und wieder zu betonen, dass der 14.Mai 1948, mit der neuerlichen Staatsgründung Israels, das Hauptereignis unserer Zeit ist.

Und dass der moderne Staat Israel das Israel ist, welches in der Bibel für die Jetztzeit vielfach erwähnt wird. Dieses moderne Israel ist der Augapfel des einzigen Gottes im ganzen Universum.

Das ist ganz wichtig zu wissen.

Der ganz konkrete Anfangspunkt der Endzeitereignisse.
Darin erweist sich das unvergleichliche Handeln unseres biblischen Gottes.

Jeremiah 23.7-8: Darum siehe, Tage kommen, spricht der HERR, da wird man nicht mehr sagen: So wahr der HERR lebt, der die Söhne Israel aus dem Land Ägypten heraufgeführt hat!  -  sondern: So wahr der HERR lebt, der die Nachkommen des Hauses Israel heraufgeführt und sie gebracht hat aus dem Land des Nordens und aus all den Ländern, wohin ich sie vertrieben hatte! Und sie sollen in ihrem Land wohnen.

Jeremiah erklärt hier, dass der Exodus aus Ägypten ein Kinderspiel gewesen sei im Vergleich zur Neugründung des Staates Israel in einer feindlichen Umgebung im Nahen Osten.

Zuerst musste der Herr die Willigkeit zur Rückkehr in ihr angestammtes Heimatland Israel bei den im Exil lebenden Juden hervorbringen. Es begann 1880 und brachte bis heute 7.5 Millionen Juden nach Israel. Aus allen Ländern der Erde. Und es leben immer noch weitere 7.5 Millionen in der Zerstreuung in aller Welt.

Nach dem 2. Weltkrieg und dem schrecklichen Holocaust mit 6 Millionen toten jüdischen Menschen und dem weiter ansteigenden Antisemitismus weltweit.

Dann musste der Herr für die umgebenden Araber Heimatländer installieren, was nacheinander geschah.

Ägypten 1922, Saudi-Arabien und Irak 1932, Iran 1935, Libanon 1943, Syrien und Jordanien 1946.

Jeremia 12.14-17:  So spricht der HERR: Über alle meine bösen Nachbarn, die das Erbteil antasten, das ich mein Volk Israel habe erben lassen: Siehe, ich werde sie aus ihrem Land herausreißen, und das Haus Juda werde ich aus ihrer Mitte ausreißen. Und es soll geschehen, nachdem ich sie herausgerissen habe, werde ich mich wieder über sie erbarmen und sie zurückbringen, einen jeden in sein Erbteil und einen jeden in sein Land. Und es soll geschehen, wenn sie die Wege meines Volkes wirklich lernen, so dass sie bei meinem Namen schwören: "So wahr der HERR lebt!" - wie sie mein Volk gelehrt haben, beim Baal zu schwören, so sollen sie mitten in meinem Volk aufgebaut werden. Wenn sie aber nicht hören, dann werde ich eine solche Nation endgültig ausreißen und verloren geben, spricht der HERR.

Zudem: An vielen Stellen in der Bibel wird prophetisch angekündigt, dass Israel eine starke und große Armee aufbauen wird. Durch die gewonnenen Kriege im Nahen und Mittleren Osten ist Israel heute die stärkste Militärmacht in der Region.

Das Wirtschaftswachstum in Israel ist so groß, dass sich andere Staaten neidvoll zusammen tun, um eines Tages in Israel wertvolle Schätze unterschiedlicher Art zu erbeuten.

Israel hat im Mittelmeer massenweise Erdgas und Erdöl gefunden und damit begonnen, es zu fördern und zu verkaufen.

Die in der Bibel angekündigte Gog/Magog Invasion (Hesekiel 38-39) ist ein weiterer Eckpunkt für unsere Generation. Die von der Bibel genannten Aggressoren unter der Führung Russlands, vor allem die Türkei und der Iran haben sich schon auf vielerlei Weise mit Russland liiert.

Hesekiel 38.8: Nach vielen Tagen sollst du aufgeboten werden, am Ende der Jahre sollst du in ein Land kommen, das vom Schwert wiederhergestellt, das aus vielen Völkern gesammelt ist, auf die Berge Israels, die für lange Zeit zur Trümmerstätte geworden waren, das ist aus den Völkern herausgeführt worden und sie wohnen in Sicherheit allesamt.

Wir befinden uns am Beginn einer Serie, in der sich die biblischen Prophetien der Jetzt-Zeit vor unseren Augen erfüllen werden.

Folglich ist es angesagt, sich darauf richtig vorzubereiten.
Geistlich, mental und physisch – komplett!

2.Korinther 6.2: Denn er spricht: "Zur willkommenen Zeit habe ich dich erhört, und am Tage des Heils habe ich dir geholfen." Siehe, jetzt ist die hochwillkommene Zeit, siehe, jetzt ist der Tag des Heils.

Genau das bedeutet die geistliche Vorbereitung. Jetzt ist genau die richtige Zeit, um mit Jesus klar Schiff zu machen.

Jetzt gilt es, alle Zweifel, alle Unsicherheit und alle Laschheit auszuräumen. Und ganze Sache mit Jesus zu machen.

Denk doch an Noah! Er baute die Arche, obwohl weit und breit kein Wasser zu sehen war. So handelte er geistlich richtig für sich und seine Familie und Gott rettete ihn.

Oder denk an Josef, der in Ägypten Vorsorge traf, bevor die Hungersnot kam. So konnte er seine ganze Familie und Millionen Ägypter retten.
Markus 12.30: und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Verstand und aus deiner ganzen Kraft!"

Jesus Christus ist der einzige Erlöser im ganzen Universum! Über die Beziehung zu Jesus kommst du in Beziehung zum Vater und zum Heiligen Geist.

Jetzt geht es nicht mehr darum, irgendwelche „Warum-Fragen“ zu stellen, jetzt geht es darum, Jesus fest und für immer in deinem Herzen zu verankern oder wenn du ihn noch nicht kennst, Jesus jetzt in dein Herz einzuladen und zwar für immer.

Um Vergebung zu bitten für alle Sünden, um Reinigung von allem Falschen und dir selbst darüber klar zu werden, dass diese Entscheidung für alle Ewigkeit Gültigkeit hat.

Diese Entscheidung ist dein Passierschein zum Himmel. Und diesen Passierschein wirst du schon sehr bald brauchen – nämlich am Tag der Entrückung.

Verdient haben wir nichts von alledem, sondern es ist ein freies göttliches Geschenk für dich und mich.

Noch einmal: Ohne den Passierschein, der aussagt, dass Jesus durch den Heiligen Geist in deinem Herzen wohnt, wirst du ewig im Abgrund des Feuersees bei Satan sein. Ewig.

Römer 6.23: Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.

Von hier aus ist es nicht mehr weit:
Jetzt gilt es noch zu verstehen und zu glauben, dass Jesus Christus für dich und mich gestorben ist, aber er ist auch auferstanden von den Toten und er lebt bis in alle Ewigkeit.

Johannes 3.3: Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.

Ich habe für dich ein Übergabegebet vorformuliert:

Lieber Herr Jesus Christus, danke, dass du für all meine Sünden am Kreuz von Golgatha gebüßt hast. Dass du all meine Sünden von mir genommen hast, dass du auferstanden bist von den Toten und dass du lebst für immer und ewig und ich mit dir. Danke Jesus, dass du mich jetzt von Neuem geboren hast, schon bald abholst in die Entrückung in den Himmel und dass ich dann immer bei dir sein werde.

Für heute verabschiede ich mich von Euch mit dem Aronitischen Segen:

Der Herr segne und behüte dich, der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig, der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden. 


97.) Aufmarsch der Mullahs

Ihr  liebe Freunde. Seid ganz herzlich gegrüßt aus dem herbstlichen Hessen.

Es ist ganz erstaunlich: Wenn wir die aktuellen Aufreger in den Abendnachrichten bedenken, dann kommen wir schnell zu dem Ergebnis, dass davon direkt oder indirekt etwa 80% mit Ereignissen im Nahen und Mittleren Osten zusammenhängen.

Tendenz weiter steigend.

Und wenn wir dann fragen, warum gerade hier, wo doch die Wiege der Menschheit liegt, dann wird schnell klar: Weil Israel als Staat seit 1948 wieder existiert und die arabischen Nachbarn und die nicht-arabischen Staaten der Region Israel 

überwiegend um jeden Preis vernichten wollen.

Israel lebt in einem verschwindend kleinen Teil des Landes, dass Vater Gott dem Abraham, Isaak und Jakob und deren Nachkommen geschenkt hat.

Wir wissen von der unfehlbaren Bibel her, dass Gott der Vater Israel als wichtigstes aller Endzeitzeichen installiert hat, damit wir ihm umso leichter vertrauen können.

Denn was hieße das im Umkehr Schluss? Wenn der Gott der Bibel sich nicht an seine Verheißungen und Bünde mit Israel hält, inwiefern können wir dann als Gotteskinder die Gewissheit haben, eine Ewigkeit bei unserem Abba Vater sein zu dürfen? Gott sei Dank ist Gott nicht wie wir Menschen, sondern er ist treu und gerecht und er steht immer zu seinem Wort. 

Israel wird aber auch in der übrigen Welt und vor allem in der UN stark kritisiert, weil es durch die Wiederbesiedelung von Teilen Palästinas als Ausgangspunkt der Welt-Unruhen allenthalben angeklagt wird. 

Fakt ist: Israel hat keine Verbündeten weltweit, außer den augenblicklichen US amerikanischen Präsidenten Trump und  den einen oder anderen winzig kleinen mittelamerikanischen oder pazifischen Staat.

Am schlimmsten preschen die entfalten einen Verbalterror in nie gekannter Stärke. Mullahs im Iran in nahezu täglichen Wut-Exzessen gegen Israel vor und die als Terror-Organisation einzustufenden Republikanischen Garden in Diensten der Mullahs verkünden täglich anti-israelische Schmährufe und Vernichtungsandrohungen.

„Keine 30 Minuten würde die baldige Vernichtung Israels dauern“ postulieren ihre Leiter. Und die Schaffung einer judenfreien Welt würde ihren baldigen Anfang nehmen.“

Fakt jedoch ist, dass Iran in seiner jetzigen Verfassung im Licht der Bibel keine auch noch so kleine Chance hat, einen Angriff auf Israel unbeschadet zu überleben.

Und die Androhung, Israel alsbald zu vernichten, ist bewusst gegen den Gott der Bibel und seine überlegene Weisheit gerichtet.

In Israel leben inzwischen ca. 7,5 Millionen Juden und in der Zerstreuung sind es ebenfalls noch ca. 7,5 Millionen, denen der Gott der Bibel zugesagt hat, sie alle nach Israel in ihre Heimat zurückzubringen.   
                         

Jeremia 49. 34-39: Das Wort des HERRN, das zu Jeremia, dem Propheten, geschah über Elam im Anfang der Regierung Zedekias, des Königs von Juda: So spricht der HERR der Heerscharen: Siehe, ich zerbreche den Bogen Elams, seine wesentliche Stärke. Und ich werde die vier Winde von den vier Enden des Himmels her über Elam bringen und es in alle diese Winde zerstreuen. Und es soll keine Nation geben, wohin nicht Vertriebene Elams kommen werden. Und ich werde Elam verzagt machen vor seinen Feinden und vor denen, die nach seinem Leben trachten, und werde Unheil über sie bringen, die Glut meines Zorns, spricht der HERR. Und ich werde das Schwert hinter ihnen herschicken, bis ich sie vernichtet habe. Und ich werde meinen Thron in Elam aufstellen und werde König und Oberste daraus verloren geben, spricht der HERR. Aber es wird geschehen am Ende der Tage, da werde ich das Geschick Elams wenden, spricht der HERR. 

Elam ist Teil des Iran und liegt im Südwesten des Landes. 

Wir haben schon oft über diese Bibelstelle gesprochen: Wir können daran erkennen, dass ein besonders drastisches Ereignis den Iran sehr bald treffen wird. 

Denn wir leben in der Zeit, in welcher der Gott der Bibel den Nationen zeigen wird, dass er der einzige Gott im ganzen Universum ist und dass nur das geschieht, was er sich vorgenommen hat.

Wir wissen also, dass Elam der biblische Name für den Iran ist, das inzwischen ja auch im Laufe der Geschichte als Persien firmiert hat. Und sogar vor langer Zeit eine Weltmacht war – zusammen mit den Medern, den Vorfahren der heutigen Kurden.

Also wir wissen ohne jeden Zweifel, wer in dieser Prophetie gemeint ist. Und wir wissen, dass diese göttliche Ansage in Kürze passieren wird.

Hesekiel 39.7-8: Und ich werde meinen heiligen Namen kundtun mitten in meinem Volk Israel und werde meinen heiligen Namen nicht mehr entweihen lassen. Und die Nationen werden erkennen, dass ich der HERR bin, der heilig ist in Israel. Siehe, es kommt und wird geschehen, spricht der Herr, HERR. Das ist der Tag, von dem ich geredet habe. 

Aber Gott wird die Bewohner von Elam nicht ausrotten, sondern in die ganze Welt verstreuen. Dieses Ereignis scheint ziemlich nahe vor der Tür zu stehen.

Gleichzeitig wissen wir aber auch, dass die Mullahs trotz aller gegenteiligen Behauptungen fleißig an der Atombombe basteln, indem sie Uran so sehr anreichern, dass es als Hochexplosivum nach Meinung von Experten schon in etwa 2 Jahren gegen Israel eingesetzt werden kann. 

Die Geheimdienste Israels und der USA sammeln fleißig Belege für diese Behauptung.

Andererseits: Im Iran bekehren sich seit einigen Jahren Millionen von  Menschen zu Jesus Christus, auch wenn die Entdeckung einer Bekehrung nach unseren Informationen die augenblickliche Gefängnis Strafe im Iran nach sich zieht.

Doch der geistliche Aufbruch in Iran geht offenbar weiter.

Experten vermuten, dass die Gemeinde Jesu im Iran pro Jahr um etwa 20% wächst.

Bei dieser Gemengelage scheint es schwer vorstellbar, dass der göttliche Vater den Iran in einer Weise bestraft, in dem auch die Neubekehrten in Mitleidenschaft gezogen werden könnten.

Deshalb gehen wir zurück zu Abraham. Gott sagte zu ihm:

1.Mose 12.3: Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!

Das ist das Grundgesetz, wie ein x-beliebiges Land, also auch Iran, sich gegenüber Israel nach dem Willen Gottes zu verhalten hat. Es gilt als göttlicher Grundsatz für die Außenpolitik eines jeden Landes.

Der offizielle Iran mit seinen Mullahs verflucht Israel und die Nachkommen Abrahams fast täglich aufs Neue. Gott der Vater wird sich das nicht sehr viel länger ansehen.  

Jesaja 46.9-10: Gedenket des Früheren von der Urzeit her, dass ich Gott bin. Es gibt keinen sonst, keinen Gott gleich mir, der ich von Anfang an den Ausgang verkünde und von alters her, was noch nicht geschehen ist, - der ich spreche: Mein Ratschluss soll zustande kommen, und alles, was mir gefällt, führe ich aus.

Unsere Frage lautet: „Wie lange noch, Herr?“

Wie lange zögerst du, deine Pläne mit Israel und Elam durchzuführen?

Dabei hat der Herr einen Teil seiner Pläne bereits durchgeführt: Mit der Staatsgründung Israels am 14.Mai 1948 ist das wichtigste Endzeitdatum schon da.

Der Feigenbaum Israel blüht und wächst und gedeiht und wird schon 72 Jahre alt.

Israel ist in der Lage, nur durch die Hilfe des lebendigen Gottes, sich selbst und seine Bürger zu verteidigen und zu schützen. Alle Kriege gegen die kämpferischen, terroristischen Nachbarn hat Israel durch die wunderwirkende Hilfe JAHWES gewonnen.

Der Gott der Bibel ist in der Lage, alles, wirklich alles  auszuführen, was er angekündigt hat. Er ist die absolute Autorität im ganzen Universum.

Und: Der Gott der Bibel steht zu seinen Versprechen an Israel – auch wenn das offizielle Israel seinen Messias Jesus immer noch ablehnt.

Er ist und bleibt bei seinen Bundesschlüssen, die er mit Abraham, Isaak und Jakob abgeschlossen hat.  

Und in Jeremiah 23.7 erklärt Gott, dass sein Handeln in unserer Zeit mit seinem Volk Israel, selbst die Teilung des Roten Meeres bei der Befreiung Israels vor den Ägyptern bei weitem aussticht.

Wir müssen wissen: Nichts und niemand wird Gott an seinen Vorhaben mit seinem Bundesvolk Israel hindern.

Jetzt, da die USA  weitgehend aus Syrien verschwunden sind, ist die Situation für Israel keineswegs schwieriger geworden, denn die USA sind nicht der Beschützer Israels, sondern das ist allein der Gott der Bibel.

Es kann also sein, dass Gott jetzt sehr bald auch sein Wort erfüllt, das er in Jesaja 17.1 gegen Damaskus ausgesprochen und niedergelegt hat.

Jetzt ist die USA als ehemalige Schutzmacht nicht mehr im Nahen Osten vertreten – diese Rolle hat Russland übernommen.

Aber: Libanon, wo etwa 40% Christen, etwa 30% Sunniten, etwa 30% Shiiten und Drusen in einem heftigen Durcheinander leben und wo die von Hassan Nasrallah geführte Terrorgruppe Hisbollah das eigentliche Sagen hat – das ist ein äußerst kriegerisches Momentum in Nordwesten von Israel.

Die Hisbollah verfügt über ein Arsenal von 150.000 Raketen, die in jeweils täglichen Überfällen von 1500 Raketen auf Nordisrael abgefeuert werden können.

Das wird Israel verhindern müssen. 

Jordanien mit einem 50% palästinensischen Bevölkerungsanteil und immer noch im Besitz israelischen Kernlands – bedeutet eine zunehmende Gefahr für Israel. Nur durch einen hauchdünnen Fetzen Papier (Friedensvertrag) mit Israel im Augenblick noch zur Untätigkeit verurteilt.

Syrien unter Diktator Assad von Irans und Moskaus Gnaden  abhängig – spielt ein unredliches Spiel mit Israel, mit dem es immer noch im Kriegszustand lebt. Von daher könnte sich das Wort aus Jesaja in naher Zukunft erfüllen:

Jesaja 17.1: Ausspruch über Damaskus: Siehe, Damaskus hört auf, eine Stadt zu sein und wird ein Trümmerhaufen.

Jesaja 17.9: An jenem Tag werden seine Festungsstädte sein wie die verlassenen Orte des Waldes und des Berggipfels, die man vor den Söhnen Israel verließ, und es wird eine Öde sein.

Jesaja 17.14: Zur Abendzeit, siehe da, jähes Erschrecken. Ehe es Morgen wird, gibt es sie nicht mehr. Das ist das Geschick derer, die uns plündern, und das Los derer, die uns berauben.

Zudem baut in Gaza die von den Emiraten finanzierte Hamas und der Jihad neue Abschussrampen für Raketen gegen Israel erneut auf und probiert sie aus. 

Ich möchte Euch nach diesem wichtigen Thema segnen:

Der Herr segne und behüte dich, der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig, der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.


 


  96.) Die Fehlentwicklung in Nahost 2019!

Ihr Lieben,
Die ungläubige Welt sagt, dass gerade hier so unterschiedliche Interessen aufeinanderprallen – und zwar mit aller Wucht.

Dort leben, so behaupten die Nichtchristen, die kriegerischsten Menschen. Seit Jahrtausenden konkurrieren dort religiöse Glaubensrichtungen, kulturelle Gewohnheiten und politische Systeme  miteinander.

Aber die Bibel sagt gleichzeitig, dass die Situation im Nahen und Mittleren Osten eigentlich sehr einfach ist.
Es geht einfach um die Frage, wer im Licht und wer in der Finsternis wandelt.

Johannes 12.46: Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe.

Diese biblische Aussage kann man in keiner öffentlichen Situation, in keinem politischen Forum, in keiner Nachrichtenredaktion und in kaum einer Kirchen Gemeinde finden.
Aber dafür in der Bibel. Und sie ist wahr.

Und es ist die exakte Antwort auf die Frage, warum es im Nahen Osten so sehr brodelt.
Die aktuelle Frage lautet: Woher nimmt Israel sich das Recht, nach 2000 Jahren Abwesenheit, das Land für sich zu beanspruchen, dass in dieser Zeit von den Arabern wenigstens teilweise besiedelt und bewohnt wurde?

Die Nationen weltweit vereinen sich in ihrer Abneigung  gegenüber Israel im Zusammenhang mit dieser Frage. Darauf geht die Bibel ganz konkret ein:

Sacharja 12.3:  Und es wird geschehen an jenem Tag, da mache ich Jerusalem zu einem Stemmstein für alle Völker; alle, die ihn hochstemmen wollen, werden sich wund reißen. Und alle Nationen der Erde werden sich gegen es versammeln.

Das ist die Aussage des lebendigen Gottes zu dieser einen Frage. Als Ergebnis erleben wir ein weltweites, tiefsitzendes Durcheinander, das von Täuschung, Verdrehung und Lügen am Leben gehalten wird. Denn der Bibel glaubt man nicht.
Aber Gott der Vater deutet in dieser Bibelstelle an, dass es für die Angreifer Jerusalems und Israels kein gutes Ende nehmen wird. Die Bibel ist unfehlbar. Auch in ihrer Antwort auf unsere Fragen.

Eine weitere Stelle gibt uns noch mehr Klarheit.
Johannes 12.35-41: Da sprach Jesus zu ihnen: Noch eine kleine Zeit ist das Licht unter euch. Wandelt, während ihr das Licht habt, damit nicht Finsternis euch ergreife! Und wer in der Finsternis wandelt, weiß nicht, wohin er geht. Während ihr das Licht habt, glaubt an das Licht, damit ihr Söhne des Lichtes werdet! Dies redete Jesus und ging weg und verbarg sich vor ihnen. Obwohl er aber so viele Zeichen vor ihnen getan hatte, glaubten sie nicht an ihn, damit das Wort des Propheten Jesaja erfüllt würde, das er sprach: "Herr, wer hat unserer Verkündigung geglaubt, und wem ist der Arm des Herrn offenbart worden?" Darum konnten sie nicht glauben, weil Jesaja wieder gesagt hat: "Er hat ihre Augen verblendet und ihr Herz verstockt, dass sie nicht mit den Augen sehen und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren und ich sie heile." Dies sprach Jesaja, weil er seine Herrlichkeit sah und von ihm redete.

Hier geht es um die Täuschung der meisten Juden im offiziellen Israel zur Zeit des 1. Kommens Jesu. Täuschung kommt in das menschliche Herz und in den menschlichen Verstand durch diese einzige Tür: Mangel an göttlichem Licht!

Jesus betont das mit Hilfe eines Abschnitts aus dem Buch des Propheten Jesaja.
Die Täuschung durch Satan, den Widersacher des Lichtes, ist das Hauptproblem in der ganzen Welt seit Anbeginn. Seit Adam und Eva.

Von der ersten Lüge Satans im Garten Eden bis zum letzten großen Krieg, wie er in Offenbarung 12.7-12 beschrieben wird, ging und geht es immer darum, Lüge und Unwahrheit durch fehlendes Licht als Wahrheit zu entstellen.

Aber Täuschung und Lüge sind im Nahen und Mittleren Osten eine Plage nicht nur durch die ungläubigen Juden, sondern auch und vor allem durch die Existenz des Islam, den Mohammed im 7. Jahrhundert n.Chr. in die Region brachte.

Satan ist der Meister der Täuschung, der dunklen, licht-scheuen  Machenschaften, der Verdrehung von Tatsachen – und deshalb kann man heute sagen, dass der Nahe und Mittlere Osten überwiegend in dämonischer Dunkelheit lebt.

Täuschung bekommt immer dann Stabilität, wenn Jesus Christus als Licht der Welt, als Messias und Retter der Menschheit verleugnet wird.

Diese Verneinung wird vor allem in den heiligen Schriften des Islam und des Judentums propagiert. Und sogar in christlichen Sekten mit verändertem Evangelium.
Vor allem die Dunkelheit des Koran, des heiligen Buches des Islam, das durch Terrorgruppen wie Isis, Al Kaida, Hamas und andere sogar mit Waffengewalt verbreitet wird.
In Johannes 12 fährt Jesus fort zu sagen: „Wer an mich glaubt, glaubt an den, der mich gesandt hat: Wer mich sieht – sieht den Vater, der mich gesandt hat.
Wenn also die Welt wissen will, was Gott will, sagt, tut, der braucht nur auf Jesus zu schauen. Jesus ist das Licht.

Überall in der Bibel kann man lesen, dass wir den Vater nicht ehren können, wenn wir nicht zuvor den Sohn geehrt haben.

Das offizielle Judentum und der Islam haben das Licht der Welt überwiegend zurückgewiesen.
Inzwischen dominiert aber der Islam diesen Teil der Welt. Folglich ist dieser Teil der Welt sehr viel dunkler als anderswo.

Wer in solcher Dunkelheit lebt, ist offen für jede Art von Täuschung.
Johannes 12.46: Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe.

Wenn jemand Jesus Christus als Sohn des lebendigen Gottes zurückweist, dann ist es logisch und unvermeidlich, auch den Bund abzulehnen, den Gott der Vater mit Abraham geschlossen hat.

Gott gab dem Abraham und seinen Nachfahren, den Juden einen Bund, der an keine Bedingungen geknüpft ist. Und der für alle Zeiten gilt. Die kleine Gruppe der ersten Jünger Jesu waren alles Juden. Diese Gruppe wuchs in Israel und der Welt in den letzten 2000 Jahren zur heutigen Gemeinde Jesu.

1.Mose 12.2-3: Und ich will dich zu einer großen Nation machen, und ich will dich segnen, und ich will deinen Namen groß machen, und du sollst ein Segen sein! Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!

1.Mose 13.15-17: Denn das ganze Land, das du siehst, dir will ich es geben und deinen Nachkommen für ewig. Und ich will deine Nachkommen machen wie den Staub der Erde, so dass, wenn jemand den Staub der Erde zählen kann, auch deine Nachkommen gezählt werden.  Mache dich auf, und durchwandere das Land seiner Länge nach und seiner Breite nach! Denn dir will ich es geben.

Gottes Bund mit Abraham umfasst das ganze Land, das er durchwanderte. Das ganze Land Kanaan. Er und seine Nachkommen erhalten dieses Land für alle Zeiten.
Die komplette Welt gehört Gott und er kann Regionen daraus so verschenken wie er es sich vorgenommen hat. Und so hat er  Israel, seinem auserwählten Volk, das seinen Heiligen Namen verherrlichen wird, das ganze Land Kanaan für immer  geschenkt.
Das ganze Land Kanaan – vom Euphrat im Norden bis zum Nil im Süden.
Die Garantie des lebendigen Gottes gilt auch heute noch, denn sie ist an keine Bedingung gebunden.

Im Gegenteil: Sie ist auch eine prophetische Aussage, die sich in unserer Zeit erfüllt, weil wir die letzte Generation sind und Israel immer noch nicht über das ganze Land verfügt, das Gott dem Volk geschenkt hat.

Göttliche Prophetien aber treffen immer ein.

Diese Bibelstellen zeigen, wie falsch die Situation im Nahen und Mittleren Osten von den meisten Menschen, inklusive der meisten Christen, eingeschätzt wird.

2.Petrus 1.19-21: Und so besitzen wir das prophetische Wort umso fester, und ihr tut gut, darauf zu achten als auf eine Lampe, die an einem dunklen Ort leuchtet, bis der Tag anbricht und der Morgenstern in euren Herzen aufgeht, indem ihr dies zuerst wisst, dass keine Weissagung der Schrift aus eigener Deutung geschieht. Denn niemals wurde eine Weissagung durch den Willen eines Menschen hervorgebracht, sondern von Gott her redeten Menschen, getrieben von Heiligem Geist.

Das prophetische Wort der Bibel erfüllt sich immer. Und Gottes Liebe zu Abraham, Isaak und Jakob machen das jüdische Volk zu dem erwählten Volk Gottes. Das bleibt auch so.

5.Mose 7.6: Denn du bist dem HERRN, deinem Gott, ein heiliges Volk. Dich hat der HERR, dein Gott, erwählt, dass du ihm zum Volk seines Eigentums wirst aus allen Völkern, die auf dem Erdboden sind.

Römer 11.28: Hinsichtlich des Evangeliums sind sie zwar Feinde um euretwillen, hinsichtlich der Auswahl aber Geliebte um der Väter willen.

Die Zurückweisung Jesu Christi als Licht der Welt durch die Mehrzahl der Juden beim ersten Kommen machte sie zwar zu Feinden aber gleichzeitig waren sie und blieben sie Geliebte Gottes um der Väter Abraham, Isaak und Jakob wegen.

Die Zurückweisung Jesu Christi als Licht der Welt durch den Islam hat auch dazu geführt, das Licht des Wortes Gottes abzulehnen, das wie Jesus sagt, durch die ganze Bibel scheint.

Johannes 17.17: Heilige sie durch die Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit.

Johannes 12.48: Wer mich verwirft und meine Worte nicht annimmt, hat den, der ihn richtet: Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag.

Die Leugnung der Bibel durch die Mehrheit der Muslime und ihr Glaube an den Koran ist ihr Verhängnis. Das führte zur Ablehnung des göttlichen Bundes mit Abraham, Isaak und Jakob.
Die Verneinung der geistlichen Natur der nahöstlichen Täuschung wird vom Islam, aber auch von der liberalen Kirche nach wie vor behauptet. Und das ist ein schwerer Fehler.
Die Täuschung ist eine zweifache: Die Zurückweisung von Gottes erwähltem Volk und die Verneinung  der Tatsache, dass Gott das ganze Land Kanaan vom Euphrat im Norden bis zum Nil im Süden für immer seinem erwählten Volk Israel gegeben hat.

1.Mose 17.8: Und ich werde dir und deinen Nachkommen nach dir das Land deiner Fremdlingsschaft geben, das ganze Land Kanaan, zum ewigen Besitz, und ich werde ihnen Gott sein.

Wenn aber Gottes Bund mit Abraham zurückgewiesen wird, folgt daraus automatisch, dass Israel nicht Gottes Volk ist und das ganze Land Kanaan nicht Israel sondern Palästina heißt und Israel kein Gott gegebenes Recht an diesem Land hat.

Ihr lieben Freunde, viel Stoff zum Nachdenken! Ich danke Euch für diese gemeinsame Zeit und segne Euch!

Der Herr segne und behüte dich, der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig, der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.


 
 
 
 

95.) Abschaffung des Bargelds! – Dafür aber wie uns in der Offenbarung beschrieben wird,- mit Mikro-Chip unter der Haut!

Ihr Lieben,
Das aufregende Jahr 2019 ist Vergangenheit! Doch die Ereignisse beruhigen sich nicht. Ganz im Gegenteil. Die heiße Phase der Endzeit beginnt jetzt.

Deshalb wenden wir uns heute einem ganz besonders heißen Thema zu: Der bevorstehenden Abschaffung des Bargelds. Zuvor jedoch die Bibelstelle, die das sehr genau voraussagt:

Offenbarung: 13.16-18: Und es bringt alle dahin, die Kleinen und die Großen, und die Reichen und die Armen, und die Freien und die Sklaven, dass man ihnen ein Malzeichen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn gibt; und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, als nur der, welcher das Malzeichen hat, den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. Hier ist die Weisheit. Wer Verständnis hat, berechne die Zahl des Tieres! Denn es ist eines Menschen Zahl; und seine Zahl ist 666.

Diese Bibelstelle beschreibt sehr einfach und doch sehr genau, was in aller nächster Zeit auf uns zukommt. Niemand in Europa, niemand in Deutschland, Österreich und der Schweiz wird dann mit Bargeld noch etwas kaufen können.

Diese bargeldlose Zeit wird überall auf der Welt eingeführt. Das sagt uns die unfehlbare Bibel.
Es handelt sich um die Zeit, die noch vor uns liegt, von heute an noch einige wenige Jahre. Das glauben wir, weil wir es an den Zeichen der aktuellen Zeit erkennen können.

Es handelt sich um die Trübsalszeit, die 7jährige Zeit, in der die Gemeinde Jesu und die wahrhaft Christusgläubigen nicht mehr vorkommen, weil sie zuvor zu Jesus in den Lüften hin entrückt wurden.

Aber die Namenschristen, die Christus zwar bekennen, einer Kirche auch angehören  und auch in diese Kirche hinein getauft wurden – aber wie sich dann zeigt, nicht vom Heiligen Geist wiedergeboren sind – alle, die nicht durch Wiedergeburt und Glaubens/Erwachsenentaufe zu Jesus gehören, müssen durch diese Trübsalszeit hindurch.

Diese Zeit wird auch als Drangsal für Jakob oder als 70. Jahrwoche des Propheten Daniel bezeichnet.

In der zweiten Hälfte der Trübsalszeit, den 3 ½ letzten Jahren, bevor Jesus auf die Erde wiederkommt, wird es kein Bargeld mehr geben, sondern die Menschen können nur kaufen und verkaufen, wenn sie das Malzeichen des Antichristen an der Stirn oder am rechten Unterarm tragen.

Schon heute gibt es überall in Europa – mit Ausnahme der Schweiz, Österreichs und der Bundesrepublik, und den baltischen Staaten und Island – Bargeldobergrenzen.
Aber ab dieser 2. Hälfte der Trübsalszeit, also der zweiten 3 ½ Jahre wird das Bargeld ganz abgeschafft sein und kein Mensch wird dann noch mit Bargeld bezahlen können.

Die offizielle Lesart gibt als Grund an, dass auf diese Weise Geldwäsche und andere kriminelle Handlungen eingeschränkt, ja ausgeschlossen werden könnten.

Und unsere humanistisch geprägte Welt  ohne Gott glaubt, was ihnen in Funk und Fernsehen eingeflößt wird und vertraut diesen destruktiven Informationen.

Wir glauben, dass die Welteinheitsregierung unter der Leitung des in der Bibel als Antichrist bezeichneten satanistischen Weltherrschers in diesen Jahren dabei ist, sich seinen benötigten Freiraum schaffen wird und in der vor uns liegenden Zeit für alle sichtbar, auftauchen wird.
Der Zahlencode „666“ enthält genau die Buchstaben, die im griechischen Alphabeth zu diesem Namen gehören.

Einige der in der Bibel beschriebenen Charaktere sind schon voll in Aktion. Sie sind längst auf der Weltbühne tätig in Amt und Würden. An ihren Aussagen und Taten können wir sie schon bald erkennen und  wie gesagt, in Kürze an der Zahl „666“.

Zweifellos müssen noch ein paar Ereignisse stattfinden, die eine solche Welteinheitsregierung unbedingt nötig machen, und von möglichst vielen Staaten gewollt ist - aber das kann sehr schnell gehen.

Zurück zum Bargeld: Sicherlich wird den Bürgern beim Zusammenbruch der Null-Zins oder gar Negativ-Zins-Märkte und dem Ausfall der Leitwährungen und dem Ende der konventionellen Geldhäuser mit den Möglichkeiten einer bargeldlosen Wirtschaft der Himmel auf Erden versprochen – doch die unfehlbare Bibel sagt, dass es die Hölle sein wird.

Das vollelektronische Geldsystem überwacht jede auch noch so kleine Transaktion. Und am Ende hängt die Enteignung durch den Staat – so die Bibel – sogar vom Glauben des Einzelnen ab.

Zwar glauben immer noch Teile der europäischen Bevölkerung, dass durch Abschaffung des Bargeldes die Kriminalität stark rückläufig sein wird. Drogenhandel, Waffenhandel und Schwarzarbeit seien dann blockiert. Mafia-Strukturen würden verschwinden.
Ebenso Überfälle auf Tankstellen und Geldautomaten.

Wie auch immer: Die technischen Überwachungsmöglichkeiten für obrigkeitsstaatliche Zwangssysteme sind bereits vorhanden und können jederzeit genutzt werden.
Wir müssen wissen: Inländische Diktaturen der Vergangenheit wie die DDR oder Hitler-Deutschland verfügten längst nicht über die Techniken, die dem Staat heute zur Verfügung stehen.

Sie brauchen keine informellen Mitarbeiter mehr: Der Staat ist heute kein Diener, sondern ein Machthaber über seine Bürger, dank des Fortschritts in den verschiedenen Technologien.
Die politische Korrektheit geht von den Verantwortungsträgern der Gesellschaft aus. Sie bestimmen, was man tun und sagen darf und was nicht. Und christliche Werte sind dem schon massenweise geopfert worden.

Wer´s nicht glaubt, kann sich mit „1984“ von George Orwell, „Schöne, neue Welt“ von Aldous Huxley und „Fahrenheit 451“ von Ray Bradbury an- oder durchlesen – dann weiß er Bescheid.
Wie könnten die Schritte zur geplanten Abschaffung des Bargelds aussehen? Auf jeden Fall wird es schneller gehen, als die meisten von uns denken.

Zudem gilt Bargeld als Bakterienträger der Extraklasse. 3000 verschiedene Bakterientypen sollen sich durchschnittlich auf einem Geldschein tummeln.

Das Bild vom krankmachenden Geldschein macht die Runde und ist einer der Mittelpunkte der Diskussion.

Die Reaktion vieler Bürger: „Also gut – ich habe doch nichts zu verbergen.“
Der konkrete Umsetzungsvorschlag beginnt mit der Abschaffung der 500 und der 200-Euro-Scheine. Dazu passen Bilder vom internationalen Terrorismus, Kriminalität allgemein, Geldwäsche und Steuerflucht. Das überzeugt.

Besonders Italien ist betroffen, denn dort waren die 500 Euro Scheine besonders beliebt und die Maffia ist dort zu Hause.
Die maximale Bargeldzahlung in Italien liegt heute bei 1000 Euro.
Trotzdem gibt es auch Protest in Italien, Frankreich und auch Deutschland.

Doch die Gegner der Bargeldabschaffung werden immer heftiger als Terrorismusunterstützer und Befürworter der Steuerhinterziehung gebrandmarkt. „Politische Korrektheit“ lässt grüßen.
Gleichzeitig werden Waren und Güter immer mehr elektronisch im Internet bestellt und dem klassischen Einzelhandel geht es an den Kragen. Und es gibt einen Hauptgewinner schon jetzt: Amazon und Co!

Aber dann ist doch Schluss mit lustig: Die Konditionen der Kartendienstleister werden sich verschlechtern. Das Geld von der Bank wird immer teurer durch steigende Gebühren: Es bleibt nur die elektronische Variante. Das Bargeld muss weg.

Langsam aber sicher wird die Plastikkarte eine Art Bezugsschein. Plötzlich kann der tägliche Biertrinker kein Bier mehr im Supermarkt bekommen, weil das auf seiner Plastikkarte vermerkt ist.

Und ein anderer darf nur noch Backwaren in seinen Einkaufs- Korb legen, weil die Karte bei seinem Finanzstatus nicht mehr erlaubt. Von 40 über 30 über 20 - und dann nur noch 10 Euro. 
Zurück zur Bibel: Gott der Vater hat genau festgelegt, wann das Zeitalter der Rebellion zu Ende ist. Und Jesus Christus seine 1000 Jahre dauernde Friedensherrschaft auf der Erde beginnt.

Römer 16.25: Dem aber, der euch zu stärken vermag nach meinem Evangelium und der Predigt von Jesus Christus, nach der Offenbarung des Geheimnisses, das ewige Zeiten hindurch verschwiegen war.

Das wird die entscheidende Wende, das wird die wirklich schöne neue Welt unseres Heiland Gottes Jesus Christus.

Ihr Lieben es stehen vor uns allen herausfordernde Zeiten aber mit Gottes Gnade und Vertrauen auf ihn allein werden wir es schaffen.

Der Herr segne und behüte dich, der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig, der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.  


94.) Ist unser Gott Einer????


Ihr Lieben,

Eine der sehr häufig missverstandenen Vorstellungen in der Bibel, dem Wort Gottes, betrifft die Aussage von der Dreieinigkeit Gottes. Obwohl die Christen sagen, dass sie an einen Gott glauben, wirft man ihnen immer wieder Polytheismus vor, was aussagt, dass es hier um die Verehrung von drei Göttern geht: Vater, Sohn und Heiliger Geist.

 

Das Wort Gottes, die Bibel lehrt weder im Alten noch im Neuen Testament an keiner Stelle, dass es drei Götter gibt. Was die Bibel lehrt, ist in der Aussage von der Dreieinigkeit so ausgedrückt: Es gibt nur einen Gott, der sich den Menschen in drei Personen offenbart, dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist, und diese drei Personen sind der eine Gott.

 

Der Gott der Bibel ist also nur einer, er tritt uns aber in drei Wesensarten entgegen. Das ist ein großes Geheimnis und wird es bleiben, solange wir auf der Erde sind. 

 

Wie können wir uns das in unserem endlichen Dasein verständlich machen?

 

Unser allmächtiger Vater Gott ist ein absoluter, super Mathematiker, er arbeitet unter anderem auch in Zahlen. Siehe unser Video Nr. 016 „Zahlen der Bibel“ vom 06.01.2016. Und so hat die Zahl 3 bei unserem Vatergott eine ganz spezielle Bedeutung.

 

Gott stellt sich uns vor 

·          als Drei in Einem

·          Gott  = Vater – Sohn – Geist

 

Auch unsere Zeiten sind in einer dreier Reihe aufgezählt

·          Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft 

 

Der menschliche Körper besteht aus drei Bestandteilen

·          Körper – Geist – Seele

 

Ich könnte hier viele weitere Modelle aufzählen, zum besseren Verstehen hier jetzt noch eine Erklärung:  

 

Nehmen wir das Beispiel eines Mannes:

 

Er ist Ehemann einer Frau - er ist aber gleichzeitig Vater eines Kindes – er ist aber auch gleichzeitig Mitarbeiter in einer Firma -  aber es handelt sich bei allen drei Bezeichnungen immer um ein und dieselbe Person.

 

Wie kam es überhaupt zu der Aussage „Dreieiniger oder Dreifaltiger Gott“? Die Bibel erwähnt diese Bezeichnung für unseren Gott an keiner Stelle.

 

Wikipedia sagt dazu: 

Dreieinigkeit, Dreifaltigkeit oder Trinität bezeichnet in der christlichen Theologie die Wesenseinheit Gottes in drei Personen oder Hypostasen, nicht drei Substanzen. Diese werden „Vater“  oder „Gott der Vater“, oder „Gottvater“, „Sohn“ „Jesus Christus“, „Sohn Gottes“ oder „Gott Sohn“ und „Heiliger Geist“, „Geist Gottes“ genannt. Damit werden zugleich ihre Unterscheidung und ihre unauflösbare Einheit ausgedrückt. 

 

Die christliche Trinitätslehre wurde seit Tertullian durch verschiedene Theologen, wie Basilius der Große, und Synoden zwischen 325  - Erstes Konzil von Nicäa - und 675 bei der Synode von Toledo entwickelt. 

 

Die Lehre von der Trinität ist eines der wichtigsten Dogmen der katholischen Kirche. In der jüdischen Religion wird die Idee der Trinität aber abgelehnt.

 

Fakt ist: Vater, Sohn und Heiliger Geist sind der eine Gott der Bibel. Dass Gott von Ewigkeit her sich uns in drei Wesensheiten/ Persönlichkeiten geoffenbart hat, bezeugt die Selbstoffenbarung Gottes, seinen Menschenkindern deutlich zu machen, dass innerhalb der Heilsgeschichte, er uns absolut  verständlich begründet, dass der Vater, der Sohn und der Heilige Geist von Anfang an sind, zusammen schaffen, wirken und erhalten.

Zu unserem besseren Verständnis hier eine wichtige Bestätigung aus dem Wort Gottes, denn alle Offenbarungen Gottes welche den Menschen durch den Heiligen Geist eingegeben wurden, sind also direkt aus dem Herzen unseres  Gottes. Vatergott lässt uns an seinen Gedanken Anteil nehmen und erklärt uns alle seine Pläne. 

Wichtig dazu: 2. Petrus 1.21. Denn niemals wurde eine Weissagung durch den Willen eines Menschen hervorgebracht, sondern von Gott her redeten Menschen, getrieben von Heiligem Geist.  

Sie wurden getrieben heißt so viel wie, sie wurden gedrängt sie waren solange ruhelos, unruhig bis sie das vom Geist Gottes  empfangene weiter gegeben hatten. 

 

Es ist wichtig in diesem Zusammenhang einige aussagenstarke Bibelverse vorzutragen: So lesen wir in 

5. Mose 4.35: Du hast es zu sehen bekommen, damit du erkennst, dass der HERR der alleinige Gott ist. Außer ihm gibt es sonst keinen.    

5. Mose 6,4:  Höre, Israel: Der HERR ist unser Gott, der HERR allein!  

In diesen beiden Versen aus dem 5.Buch Mose wird uns klar und deutlich gesagt, dass Gott einer ist!     

Sacharja 14.9: Und der HERR wird König sein über die ganze Erde; an jenem Tag wird der HERR einzig sein und sein Name einzig.  

1. Samuel 2.2: Keiner ist so heilig wie der HERR, denn außer dir ist keiner. Und kein Fels ist wie unser Gott.  

1. Chronik 17.20: HERR, niemand ist dir gleich, und es gibt keinen Gott außer dir, nach allem, was wir mit unseren Ohren gehört haben.  

Jesaja  43.10:  Ihr seid meine Zeugen, spricht der HERR, und mein Knecht, den ich erwählt habe, damit ihr erkennt und mir glaubt und einseht, dass ich es bin. Vor mir wurde kein Gott gebildet, und nach mir wird keiner sein. 

Jesaja 44.8: Erschreckt nicht und zittert nicht! Habe ich es dich nicht schon längst hören lassen und es dir verkündet? Und ihr seid meine Zeugen: Gibt es einen Gott außer mir? Es gibt keinen Fels, ich kenne keinen.  

Psalm 86.10: Denn groß bist du und tust Wunder, du bist Gott, du allein. 

Johannes 10. 30: Jesus sagte: „Ich und der Vater sind eins.“  

Johannes 14,9-11: Jesus spricht zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Und wie sagst du: Zeige uns den Vater? Glaubst du nicht, dass ich in dem Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich nicht von mir selbst; der Vater aber, der in mir bleibt, tut seine Werke. Glaubt mir, dass ich in dem Vater bin und der Vater in mir ist; wenn aber nicht, so glaubt um der Werke selbst willen! 

Johannes 12.44-45: Jesus aber rief und sprach: Wer an mich glaubt, glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat; und wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat. 

 

Jesus sagt ganz deutlich in den drei oben erwähnten Abschnitten aus dem Johannes Evangelium, wer ihn sieht, sieht den Vater.“ „Wer an ihn glaubt, glaubt an den, der mich gesandt hat.“    

1. Timotheus 2.5. Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus, 

Jakobus 2.19. Du glaubst, dass nur einer Gott ist? Du tust recht; auch die Dämonen glauben und zittern. 

Galater  3.20. Ein Mittler aber ist nicht Mittler von einem;  Gott aber ist nur einer. 

Epheser 4.6. ein Gott und Vater aller, der über allen und durch alle und in allen ist. 

Paulus und Jakobus bestätigen in ihren Briefen immer wieder, dass Gott einer ist!   

Vor Jahren konnte man an diversen Autobahnraststätten folgenden Text lesen, ich nehme an, er stammte von Muslimen.

Dort stand: Was ist das für ein Vater, der nicht selbst, sondern seinen Sohn am Kreuz hat verbluten und sterben lassen.

 

Ich möchte einige Zeilen aus dem Buch von Arnold G. Fruchtenbaum  „Das Leben des Messias“ vorlesen:

Er beschreibt hier aus Lukas 23.44: die zweiten drei Stunden von unserem Herrn Jesus Christus am Kreuz und zitiert 3 ungläubige Wissenschaftler der damaligen Zeit. Mich hat sehr berührt, was der griechische Wissenschaftler mit Namen Diogenes zu der Sonnenfinsternis der letzten 3 Stunden von Jesus am Kreuz sagte. Er schrieb folgendes: Es war eine so starke Sonnenfinsternis, dass entweder die Gottheit zu jenem Zeitpunkt gelitten hat oder mit jemanden sympathisierte, der litt.

Fruchtenbaum sagt dazu: Das ist eine große geistliche Einsicht für einen Heiden, denn er wusste es nicht. Aber beide Aussagen waren wahr. Gott selbst litt in diesem Augenblick. Er war Gott der Sohn am Kreuz. Und Gott der Vater und Gott der Geist sympathisierte mit dem Leidenden. 

 

Johannes 4.24: sagt uns: Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn in Geist und Wahrheit anbeten.   

In der Person des Messias kommt unser einer Gott selbst ein zweites Mal auf die Erde. Wir warten also auf unseren Herrn Jesus Christus. 

 

In Jesaja 40.und den folgenden Versen wird Israel und auch uns, der Gemeinde angekündigt, dass Gott selbst kommen wird. In der griechischen Übersetzung der Septuaginta heißt es: So wird kommen, der da kommen soll und wird´s nicht hinziehen.   

Lesen wir Jesaja 40. 9-10: Auf einen hohen Berg steig hinauf, du Freudenbotin Zion! Erhebe mit Macht deine Stimme, du Freudenbotin Jerusalem! Erhebe sie, fürchte dich nicht! Sprich zu den Städten Judas: Siehe da, euer Gott! Siehe, der Herr, HERR, kommt mit Kraft, und sein Arm übt die Herrschaft für ihn aus. Siehe, sein Lohn ist bei ihm, und seine Belohnung geht vor ihm her.  

Ich denke, wir sind die letzte Generation des Gemeindezeitalters. Unsere Generation erfährt alle prophetischen Ankündigungen des Alten und Neuen Testaments. Es passiert direkt vor unseren Augen.

 

Es gibt nämlich diese einmal-in-der-menschlichen-Geschichte- Gelegenheit, dem Tod auszuweichen: Und zwar durch die biblische  Entrückung! Noch vor der Trübsal und dem zweiten Kommen Jesu Christi. Das ist herrlich!

Das ist eine unglaublich großartige Perspektive.

Jede Generation vor uns hätte sich gewünscht, in diesen letzten Tagen des Gemeinde Zeitalters zu leben und bei der Entrückung dabei zu sein. Und Tod und Sterben ein Schnippchen zu schlagen.

 

Viele Leute, die sich mit biblischer Prophetie beschäftigen, glauben, dass diese Dinge sich schon in sehr kurzer Zeit auf der Erde ereignen werden. Inklusive der Entrückung der wahrhaft Gläubigen zu Jesus hin, dem wir in den Wolken, also nicht auf dem Erdboden, begegnen dürfen, um ihm in den Himmel zu folgen. 
 

Denn er wird zu diesem Zeitpunkt der Entrückung die Erde noch nicht berühren. Viele Gotteskinder sehnen diesen Moment herbei.

 

Und dann, wenn die sieben jährige Trübsalzeit oder der Zorn Gottes wegen des üblen, sich überall auf der Welt ausbreitenden Krebsgeschwürs „Sünde“ über den ganzen Erdkreis kommen wird, kommt am Ende dieser Zeit Jesus Christus als Retter ein zweites Mal auf die Erde zurück.  

Offenbarung 19.11-16:

Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, heißt Treu und Wahrhaftig, und er richtet und führt Krieg in Gerechtigkeit. Seine Augen aber sind eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Diademe, und er trägt einen Namen geschrieben, den niemand kennt als nur er selbst; und er ist bekleidet mit einem in Blut getauchten Gewand, und sein Name heißt: Das Wort Gottes. Und die Truppen, die im Himmel sind, folgten ihm auf weißen Pferden, bekleidet mit weißer, reiner Leinwand. Und aus seinem Mund geht ein scharfes Schwert hervor, damit er mit ihm die Nationen schlage; und er wird sie hüten mit eisernem Stab, und er tritt die Kelter des Weines des Grimmes des Zornes Gottes, des Allmächtigen. Und er trägt auf seinem Gewand und an seiner Hüfte einen Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herren.   

Apostelgeschichte 17.31:

weil er einen Tag festgesetzt hat, an dem er den Erdkreis richten wird in Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und er hat allen dadurch den Beweis gegeben, dass er ihn auferweckt hat aus den Toten.  

Jesus Christus errichtet sein 1000jähriges Friedensreich auf Erden. Satan der für 1000 Jahre gebunden ist und danach wieder frei sein wird, beginnt seinen letzten Aufstand gegen unseren einen Gott und wird dann endgültig gerichtet und in den Feuersee geworfen.

 

Psalm 8.7: Du machst ihn zum Herrscher über die Werke deiner Hände; alles hast du unter seine Füße gestellt: 

Ihr Lieben, ich danke euch für diese Wichtige, gemeinsame Zeit. Ich möchte Euch segnen mit der Liebe und der Kraft unseres allmächtigen, einzigen Vatergottes. Amen.    

 

93.) Die Klima Lüge.


Ihr Lieben,

Heute möchte ich gerne mit Euch über ein ganz wichtiges Thema sprechen, das von der Mehrheit unserer Zuschauer wie auch von der überwiegenden Mehrheit der Gesellschaft, in der wir leben, völlig anders gesehen wird. Ich werde versuchen, so behutsam wie möglich mit dem Thema umzugehen. Es bleibt die biblische Sicht.

Hiob 38.8-11: Wer hat das Meer mit Türen verschlossen, als es hervorbrach, dem Mutterschoß entquoll, als ich Gewölk zu seinem Gewand machte und Wolkendunkel zu seinen Windeln und ich ihm meine Grenze zog und Riegel und Türen einsetzte und sprach: Bis hierher kommst du und nicht weiter, und hier soll aufhören der Stolz deiner Wellen?
Hebräer 11.3: Durch Glauben verstehen wir, dass die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind, so dass das Sichtbare nicht aus Erscheinendem geworden ist.

Eindrucksvoll erklärt der Vater im Himmel dem Hiob, dass er allein für das Wetter verantwortlich ist. Und das alles Sichtbare durch das von Gott gesprochene Wort entstanden ist.

Dass wir Menschen in Ballungsgebieten durch massive Abgas Probleme und Smog und durch krankmachende Substanzen den Globus zusätzlich belasten, steht außer Frage.
Sehr oft hat das mit unredlichen Methoden im Zuge der Gewinn-Maximierung zu tun. Auch das ist wahr.

Auch Plastikmüll, der die Weltmeere zerstört, schmelzende Gletscher und Abholzung der Regenwälder haben kritische Grenzen überschritten. 

Aber: Stellt Euch bitte vor: Da gibt es ein sehr mächtiges Bündnis von Globalisten, also ein Bündnis von Menschen, die die ganze Welt zu einem einzigen Staat vereinigen wollen. Mit einer einzigen Regierung. Einer einzigen Wirtschaftsleistung und einer einzigen Religion.

Warum? Weil ein Staat und seine Bewohner so besser zu kontrollieren sind und Kriege gegen sich selber dann eher ausgeschlossen sind.

Bisheriger Höhepunkt dieser Bewegung war der Pariser Klima-Gipfel von 2015 und die Freitagsdemos der 16jährigen Schwedin Greta Thunberg, die mitreißend gut organisiert und wahrscheinlich auch sehr gut dotiert sind.

Motto: Wir haben nur eine Welt, und die müssen wir retten.
Andererseits: Das aus dem „Club of Rome“, der UN und anderen Elite Zirkeln hervorgegangene Welteinheitsbestreben, schließt sich zusammen unter dem Siegel Anti-Biblischer, Anti-Göttlicher, Anti-Christlicher, Anti-Jüdischer politisch überwiegend links stehender Einflussnehmer.

Gott dagegen hatte den Menschen befohlen, sich über die ganze Erde zu verteilen. Und er hatte die vielen Nationen, in denen Menschen zusammenleben, gewollt.
Er hatte nach dem Turmbau zu Babel den Menschen verschiedene Sprachen gegeben und sie auf verschiedene Regionen der Erde verteilt.

Nimrod, der Herrscher von Babylon, war der erste Mensch, der eine Welteinheitsregierung und eine Welteinheits-Religion installiert hatte – gegen den erklärten Willen Gottes. 

1.Mose 11.9: Darum gab man ihr den Namen Babel; denn dort verwirrte der HERR die Sprache der ganzen Erde, und von dort zerstreute sie der HERR über die ganze Erde.

Heute stehen wir wieder an dem gleichen Punkt: Die vereinigten Eliten, die das Sagen auf der Welt für sich beanspruchen, wollen die Völker unter einer Einheitsregierung mit einer Einheitsreligion zusammenführen und so beherrschen.

Der Gott der Bibel will das heute genauso wenig, wie zu Nimrods Zeiten. Und er wird es nur für eine vorher festgelegte Zeit zulassen. Dann wird er wieder selbst eingreifen.

Einfach ausgedrückt: Die Menschen stellen sich wie damals wieder gegen den Gott der Bibel.
Angefeuert von Geheimbünden wie Freimaurern und Illuminaten sowie von Luziferianern und Satanisten, sowie von Sekten mit und ohne Kirchen-Status, New Age in allen Schattierungen und den linken und liberalen Parteien in der politischen Arena.

Also braucht man eine Situation in der Welt, die so gravierend ist, dass die große Mehrheit der Menschen einfach zustimmen muss, so schnell wie möglich gemeinsam in eine einzige Richtung zu gehen.

Gleichzeitig müssen gläubige Christen und Juden, weil sie auf den Gott der Bibel hören, und diese Pläne behindern, ausgeschaltet werden.

·          Wie kann das funktionieren?
·          Die Antwort kann nur lauten: Durch Täuschung und Lüge!
·          Und Täuschung ist das schlimmste, vor dem Jesus seine Jünger in seiner
           Ölbergrede gewarnt hat.

Vor mehr als 25 Jahren galt der US-Amerikaner David Rockefeller als einer der einflussreichsten Globalisten auf der Erde. Heute würde man auch George Soros dazurechnen.

Sie betonen, dass nur eine globale, weltumspannende Krise die zerstrittenen Völker der Erde bereit machen würde, eine einzige Welt Regierung zu akzeptieren.

Rockefeller sah die Notwendigkeit für eine weltweite öffentliche Unterstützung für eine Welt-Einheits-Regierung und die meisten der übrigen Einflussnehmer und Globalisten stimmten ihm zu.

Das war die Geburt der größten Täuschung aller Zeiten: Der sogenannte Klimawandel war geboren.

Der sogenannte Klimawandel dient als Mittel, das jedermann versteht, das jedermann ab nickt, und es lebt und entwickelt sich weiter nach einem versteckten, verborgenen Ablaufplan, der hinter den Kulissen ausgeheckt wird.

Das Ziel ist und bleibt, jedermann auf unserem Planeten Erde davon zu überzeugen, dass alle Menschen zusammenhalten müssen und wie ein Mann auf diese angeblichen Herausforderungen gemeinsam reagieren müssen.

Sonst würden Milliarden Menschen durch den globalen CO2 Ausstoß jämmerlich krepieren, sei es durch Orkane, Dürre Perioden, Starkregen, Überflutungen, Steigende Meeres- und Fluss Pegel, Hitzewellen, Schneestürme, Hurrikane.

Anders ausgedrückt: Es ist die Taktik der Angst, mit der sicher gestellt werden soll, dass möglichst alle es verstehen: In Ost und West, in Nord und Süd.

Das angekündigte Problem ist nach ihren Aussagen so groß, dass nur Welt-einheitliche Regeln und Gesetze von einer Welt-Einheits-Regierung geschaffen, die Vernichtung der Menschheit durch den Klimawandel noch verhindern können. Mit von der Partie sind vor allem auch Hoffnungsträger wie Papst Franziskus und Ex-US-Präsident Obama.

Wir wollen uns jetzt mit diesem Thema schwerpunktmäßig beschäftigen und lassen deshalb die Gefahr eines dritten Weltkriegs, der ja ebenfalls zu einer Welteinheitsregierung führen kann, weitgehend außen vor.

Auch ein dritter Weltkrieg mit dem Einsatz von Atomwaffen würde es erleichtern, sofort danach eine Welteinheitsregierung zu installieren.

Damit setzen wir uns zu einem späteren Zeitpunkt auseinander.

Schließlich soll aber auch die ungebremste Zunahme der Erdbevölkerung von jetzt 7.8 Milliarden Menschen mit allem Mitteln verhindert werden.

Erster Schritt: Die fast überall liberalisierte Abtreibungspraxis bis zum 9. Schwangerschaftsmonat soll stetig erweitert werden. Doch auch dazu an anderer Stelle mehr.
Vielleicht ist die bekannteste Stimme zum Thema „Klimawandel“ der frühere US-Vize Präsident Al Gore. Von 1993-2001 diente er als Vize-Präsident unter Bill Clinton. Später erhielt er den Friedensnobelpreis für seine Klima-Verdienste.

2006 machte er einen Film unter dem Thema: „Die unbequeme Wahrheit.“

In dem Film behauptete er, dass in 10 Jahren, also 2016, kein Schnee mehr liegen würde auf Afrikas höchstem Berg, dem Kilimanjaro.

Diese 10 Jahre sind längst vorbei und auf dem Kilimanjaro liegt jede Menge Schnee, genau wie in früheren Zeiten.

In den Jahren 2007-2009, als Al Gore um die Welt reiste, und überall hochdotierte Vorträge zu seinem Lieblingsthema hielt, behauptete er ferner, dass im Jahre 2013 kein Eis mehr am Nordpol zu finden sein würde.

Nach wie vor ist genügend Eis am Nord- und Südpol und selbst Pseudo-Wissenschaftler können das nicht bestreiten.

Nach Mr. Al Gore sollten die Meeresspiegel infolge der Erderwärmung so sehr ansteigen, sodass die Fische durch die Straßen von Miami schwimmen würden.

Auch das war falsch. Die Nasa hat dagegen festgestellt, dass die Meeresspiegel seit Jahren fallen und keinesfalls ansteigen.

Seriöse Wissenschaftler erklären Phänomene wie das Abschmelzen von Gletschern und Permafrost mit der seit etwa 1830 ansteigenden Erderwärmung.

So etwas hat es immer wieder gegeben im Laufe der Geschichte.

Wir sollten verstehen: Gott hat die Menschen gemacht, dass sie Oxygen einatmen und CO2 abgeben. Und er hat die Pflanzen gemacht, dass sie CO2 aufnehmen und Oxygen abgeben.
Mehr CO2 bedeutet also zunächst: Das Pflanzenwachstum wird beschleunigt.

Natürlich ist der Smog in unseren Großstädten gesundheitsschädlich für viele Lebewesen, inklusive uns Menschen.

Doch steht die Elektrifizierung des Straßenverkehrs unmittelbar bevor und Windkraftenergie sowie Sonnenenergie stehen ebenfalls vor dem Durchbruch. Gleichzeitig geht der Verbrauch von Erdöl zurück.

Inzwischen hat sich herausgestellt, dass Al Gore und seine Mitstreiter ziemlich unredliche Zeitgenossen sein können.

Am 3. August 2017 wurde in mehreren bedeutenden Zeitungen  berichtet, dass Al Gore in seinem Haus so viel Strom verbraucht wie die Bewohner von 34 Häusern von Normalverdienern im gleichen Zeitraum.

Das Ziel der Globalisten um den ehemaligen US Vize Präsidenten ist also gar nicht die Rettung der Menschheit vor einer weltweiten Zerstörung durch Ereignisse wie den Klimawandel, sondern offenbar die stetig zunehmende Kontrolle über alle Menschen auf der Erde.
Diese kleine Gruppe von mächtigen, einflussreichen Männern und Frauen will mit allen Mitteln das Anwachsen der  Erdbevölkerung stoppen, um doch noch ihr eigenes Utopia Wunschgebilde auf unserem Globus zu errichten.

Dazu benötigen sie zuerst die unbedingte Kontrolle über die drei Säulen der menschlichen Gesellschaft: Religion, Politik, Wirtschaft.

Moderne Chip-Technologien, erst in den letzten Jahren zur Marktreife entwickelt, sind dabei unverzichtbar.

Dadurch wird zu dem zum ersten Mal sicher gestellt, dass die Menschheit kein Bargeld mehr braucht. Alle Zahlungsvorgänge weltweit können ohne Münzen und Scheine allein durch Buchungen auf Papier abgewickelt werden.

Offenbarung 13. 16-18: Und es bringt alle dahin, die Kleinen und die Großen, und die Reichen und die Armen, und die Freien und die Sklaven, dass man ihnen ein Malzeichen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn gibt; und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, als nur der, welcher das Malzeichen hat, den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. Hier ist die Weisheit. Wer Verständnis hat, berechne die Zahl des Tieres! Denn es ist eines Menschen Zahl; und seine Zahl ist 666.

Die unfehlbare Bibel benennt diesen Wechsel hin zum bargeldlosen Zahlungsverkehr, indem sie bestätigt, dass nur der Chip mit der Zahl des Antichristen an Stirn oder Arm zum Kauf oder Verkauf berechtigt.

Gleichzeitig bestätigt die Bibel aber auch, dass die Gemeinde nicht mehr auf der Welt ist, sondern entrückt wurde und dass niemand zu Jesus kommen kann, der das Malzeichen des Antichristen trägt.

Offenbarung 14.9-10: Und ein anderer, dritter Engel folgte ihnen und sprach mit lauter Stimme: Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und ein Malzeichen annimmt an seine Stirn oder an seine Hand, so wird auch er trinken vom Wein des Grimmes Gottes, der unvermischt im Kelch seines Zornes bereitet ist; und er wird mit Feuer und Schwefel gequält werden vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm.

Über den Weg hin zum bargeldlosen Zahlungsverkehr werden wir in Zukunft Details benennen.
Und immer wieder: Der Gott der Bibel hat für die Seinen in allem vorgesorgt. Doch zurück zur Klima-Lüge:

Dass wir uns recht verstehen: Naturkatastrophen hat auch Jesus in Matthäus 24 und den Parallelstellen angekündigt.

Es gibt keine Zweifel daran, dass das Wetter Kapriolen macht in allen 5 Erdteilen. Das war so und bleibt in der Endzeit auch so, ja wird sich noch steigern.

Trotzdem ist und bleibt unser Herr und Gott der Bibel der alleinige Herr und Gott des ganzen Universums, auch des Wetters.

Psalm 104.31-32: Die Herrlichkeit des HERRN sei ewig! Der HERR freue sich seiner Werke! Der die Erde anschaut, und sie bebt; er rührt die Berge an, und sie rauchen.

Nach wie vor ist Gott der Herr in kompletter Kontrolle, was die Erde  und das Universum angeht. Und das bleibt auch so.

Psalm135.6-7: Alles, was dem HERRN wohlgefällt, tut er im Himmel und auf der Erde, in den Meeren und in allen Tiefen. Der Nebelschwaden aufsteigen lässt vom Ende der Erde, der Blitze zum Regen macht, der den Wind herausführt aus seinen Vorratskammern.

Der Gott der Bibel ist bereit, jederzeit am Himmel und auf der Erde einzugreifen, die er ja geschaffen hat. Nichts und niemand wird ihn je daran hindern.

Psalm 148.5-8: Loben sollen sie den Namen des HERRN! Denn er gebot, und sie waren geschaffen. Er stellte sie hin für immer und ewig. Er gab eine Ordnung, die wird man nicht überschreiten. Lobt den HERRN von der Erde her, ihr Wasserungeheuer und alle Urfluten! Feuer und Hagel, Schnee und Nebel, Sturmwind, der sein Wort vollzieht!

Gott ist in Kontrolle und Gott bleibt in Kontrolle immer und ewig.

Der Herr segne und behüte dich, der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig, der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.
 
 
 
 
 


92.) Gott setzt Zeiten und Zeitpunkte fest.

Ihr Lieben

Heute wartet ein ganz besonders spannender Zusammenhang auf uns und ich freue mich sehr darauf, mit euch allen darüber gemeinsam nachzudenken. Gott nimmt uns ernst. Er hat vieles in unsere Hände gelegt. Er gibt uns Zeichen. Aber die Zeiten und Zeitpunkte setzt er allein fest. Dazu eine Bibelstelle:

Apostelgeschichte 17.25-26: auch wird er nicht von Menschenhänden bedient, als wenn er noch etwas nötig hätte, da er selbst allen Leben und Odem und alles gibt. Und er hat aus einem jede Nation der Menschen gemacht, dass sie auf dem ganzen Erdboden wohnen, wobei er festgesetzte Zeiten und die Grenzen ihrer Wohnung bestimmt hat.

Wir lernen im Alten und im Neuen Testament so viel über das Handeln Gottes, dass wir es immer besser verstehen und uns somit von Vorfreude zu Vorfreude viel Lebensqualität in unser Leben holen können.

Was Paulus hier in Athen sagt, das ging den damaligen Griechen gegen den Strich. Und heute geht es vielen Menschen im deutschsprachigen Raum und überall auf der Welt auch entschieden gegen das, was sie sich so denken.

Das geschichtsbestimmte Welt- und Menschenbild der Bibel, die den Ursprung der Menschen auf einen Menschen, Adam, zurückführt, passt nicht zur griechischen Vorstellung von der prinzipiellen Ewigkeit der Menschen und der Welt und auch nicht zu der von der Evolutionslehre bestimmten modernen Vorstellung vieler Menschen.

Sie glauben, dass die Bibel frei erfunden wurde oder doch voller Fehler ist.

Habakuk 2.3: Denn die Vision gilt erst für die festgesetzte Zeit, und sie strebt auf das Ende hin und lügt nicht. Wenn sie sich verzögert, warte darauf; denn kommen wird sie, sie wird nicht ausbleiben.

Das prophetische Reden von Habakuk stammt aus der Zeit um 612 v. Chr. Die Chaldäer(Babylonier) haben Assur noch nicht erobert. Die Zeit ist noch nicht erfüllt.

Der Hinweis hat wie so oft eine doppelte Bedeutung: Einmal die Naherwartung der nächsten Jahre und dann der endzeitliche Hinweis auf die messianische Zeit.

Und auf sie eilt das Wort Gottes zu, um sich dann zum 2.Mal zu  erfüllen.

Als erstes mahnt Gott: „Warte. Halte durch im Glauben, auch wenn die Erfüllung noch auf sich warten lässt.“

Wer kommt? Hier bleibt die Antwort noch verhüllt. Das Ende? Das Gericht?

In Jesaja 40.1ff wird Israel und auch uns, der Gemeinde, angekündigt, dass Gott selbst kommen wird. In der griechischen Übersetzung der Septuaginta heißt es: So wird kommen, der da kommen soll und wird´s nicht hinziehen.

In der Person des Messias kommt Gott selbst auf die Erde. Wir warten also auf unseren Herrn Jesus Christus.

Galater 4.1-6: Ich sage aber: Solange der Erbe unmündig ist, unterscheidet er sich in nichts von einem Sklaven, obwohl er Herr über alles ist; sondern er ist unter Vormündern und Verwaltern bis zu der vom Vater festgesetzten Frist. So waren auch wir, als wir Unmündige waren, unter die Elemente der Welt versklavt; als aber die Fülle der Zeit kam, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau, geboren unter dem Gesetz, damit er die loskaufte, die unter dem Gesetz waren, damit wir die Sohnschaft empfingen. Weil ihr aber Söhne (und Töchter) seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes in unsere Herzen, der da ruft: Abba, Vater!

Nicht nur die Tatsache des Erbe-Seins ist wichtig, sondern seine Bedeutung wird extra hervorgehoben. Der Gegensatz zwischen Gesetz und Glaube wird von Paulus beispielhaft erklärt. 

Vom Gesetz zum Glauben bedeutet so viel wie vom Sklaven zum Sohn, zur Tochter. Oder vom Unmündigen zum Mündigen.

Das ist die unmündige Zeit aller Menschen, bevor Jesus Christus kam. So führt Gott die Zeit der menschlichen Versklavung zum Ende.

Gott schickt seinen eigenen Sohn weg und nimmt dadurch uns an Sohnes statt an – das ist im vollen biblischen Sinne „Erlösung“.

Die vom Heiligen Geist getriebene Anrede Gottes im Gebet ist zusammengefasst in dem Ruf: Abba Lieber Vater! Kinder Gottes leben nicht mehr in Furcht vor einem unerreichbaren Gott, sondern in vertrauender Liebe nennen sie ihn „Abba“. Das ist das Ende jeder Knechtschaft. Ich rufe meinen „ABBA“ viele Male am Tag und preise ihn.

Dieses wunderbare Zeichen gilt sowohl für Israel als auch für die Neutestamentliche Gemeinde der Christen.

Seit der Zeit, als Paulus den Galatern schrieb bis heute ist viel Zeit vergangen, etwa 2000 Jahre. 

Inzwischen sind die von Jesus in der Ölbergrede benannten Zeichen vollständig eingetroffen, sodass wir an dem ausschlagenden Feigenbaum erkennen können, dass das Ende dieser Zeit in Sichtweite ist.

Matthäus 24. 32-34: Von dem Feigenbaum aber lernt das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon weich geworden ist und die Blätter hervortreibt, so erkennt ihr, dass der Sommer nahe ist. So sollt auch ihr, wenn ihr dies alles seht, erkennen, dass es nahe an der Tür ist. Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen ist. 

Jetzt also ist die Zeit der Erfüllung aller dieser Verheißungen, in deren Mittelpunkt die Wiederkunft Jesu steht.

Matthäus 24.42-44: Wacht also! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt. Das aber erkennt: Wenn der Hausherr gewusst hätte, in welcher Wache der Dieb kommt, so hätte er wohl gewacht und nicht zugelassen, dass in sein Haus eingebrochen wird. Deshalb seid auch ihr bereit! Denn in der Stunde, in der ihr es nicht meint, kommt der Sohn des Menschen. 

Die Gemeinde Jesu ist in einem erkennbaren weltweiten Abfall vom Glauben begriffen – sie kümmert sich nicht um diesen Appell Gottes, wachsam und bereit zu sein.

Noch genauer beschrieben in dem prophetischen Abschnitt von 

2.Tessalonicher 2.1-12:  Wir bitten euch aber, Brüder, wegen der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus und unserer Vereinigung mit ihm, dass ihr euch nicht schnell in eurem Sinn erschüttern, auch nicht erschrecken lasst, weder durch Geist noch durch Wort noch durch Brief, als seien sie von uns, als ob der Tag des Herrn da wäre. Dass niemand euch auf irgendeine Weise verführe! Denn dieser Tag kommt nicht, es sei denn, dass zuerst der Abfall gekommen und der Mensch der Gesetzlosigkeit offenbart worden ist, der Sohn des Verderbens; der sich widersetzt und sich überhebt über alles, was Gott heißt oder Gegenstand der Verehrung ist, so dass er sich in den Tempel Gottes setzt und sich ausweist, dass er Gott sei. Erinnert ihr euch nicht, dass ich dies zu euch sagte, als ich noch bei euch war? Und jetzt wisst ihr, was zurückhält, damit er zu seiner Zeit offenbart wird. Denn schon ist das Geheimnis der Gesetzlosigkeit wirksam; nur offenbart es sich nicht, bis der, welcher jetzt zurückhält, aus dem Weg ist; und dann wird der Gesetzlose offenbart werden, den der Herr Jesus beseitigen wird durch den Hauch seines Mundes und vernichten durch die Erscheinung seiner Ankunft;   ihn, dessen Ankunft gemäß der Wirksamkeit des Satans erfolgt mit jeder Machttat und mit Zeichen und Wundern der Lüge und mit jedem Betrug der Ungerechtigkeit für die, welche verloren gehen, dafür, dass sie die Liebe der Wahrheit zu ihrer Rettung nicht angenommen haben. Und deshalb sendet ihnen Gott eine wirksame Kraft des Irrwahns, dass sie der Lüge glauben, damit alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt, sondern Wohlgefallen gefunden haben an der Ungerechtigkeit. 

Der Mensch der Gesetzlosigkeit, der Antichrist, lebt schon, ist auch weitgehend unerkannt auf der Weltbühne tätig, arbeitet täglich an seinem Machtzuwachs um sich zur rechten Zeit zu erkennen zu geben und ins Szene zu setzen. 

Das wird in den nächsten Jahren der Fall sein. Alle anderen in dieser Bibelstelle benannten Voraussetzungen sind bereits da.

Als Paulus das vor ca. 2000 Jahren geschrieben hat, informierte er die Thessalonicher und alle anderen Gemeinden mit unglaublicher Präzision.

Der Herr segne und behüte dich, der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig, der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.

 

 

 

 

  

 


 91.) Der eine Tag kommt mit Riesenschritten näher!

Ihr Lieben,

seid alle miteinander ganz herzlich gegrüßt. Ich freue mich sehr auf die gemeinsame Zeit mit Euch. Es ist unglaublich spannend, in dieser Zeit zu leben, von der die Bibel spricht. Deshalb wollen wir mit einer Bibelstelle beginnen.

Hebräer 10. 19-25: Da wir nun, Brüder, durch das Blut Jesu Freimütigkeit haben zum Eintritt in das Heiligtum, den er uns eröffnet hat als einen neuen und lebendigen Weg durch den Vorhang - das ist durch sein Fleisch -, und einen großen Priester über das Haus Gottes, so lasst uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen in voller Gewissheit des Glaubens, die Herzen besprengt und damit gereinigt vom bösen Gewissen und den Leib gewaschen mit reinem Wasser. Lasst uns das Bekenntnis der Hoffnung unwandelbar festhalten - denn treu ist er, der die Verheißung gegeben hat -, und lasst uns aufeinander achthaben, um uns zur Liebe und zu guten Werken anzureizen, indem wir unser Zusammenkommen nicht versäumen, wie es bei einigen Sitte ist, sondern einander ermuntern, und das umso mehr, je mehr ihr den Tag herannahen seht!

„Je mehr ihr den Tag herannahen seht“: Das ist die nötige Voraussetzung, dass wir den Tag herannahen sehen.

Welchen Tag, werden einige von euch fragen. Und um es vorweg zu nehmen: Der Tag, der hier gemeint ist, kann nur der Tag der Wiederkunft Jesu sein. 

Das ergibt sich aus dem vorher gesagten.  

Da zeigt uns die Bibel ein Fenster, durch das wir die Zukunft sehen können. Und weil wir der Bibel glauben, wissen wir genau, was gemeint ist. Denn diese Zukunft erfüllt sich jetzt.

Als christliche Brüder und Schwestern dürfen wir gemeinsam die herrlichen Früchte des großartigen Erlösungswerks Christi genießen.

Das ist aber nur möglich, weil wir einen wunderbaren Hohen Priester haben, Jesus, der für uns gestorben und auferstanden ist.

Die alles überragende Herrlichkeit dieser Früchte wird in der Aussage zusammengefasst:

„Durch das Blut Jesu haben wir die Freiheit zum Eingang in das Heiligtum.“


Weil Christus das Grundhindernis zwischen Gott und den Menschen, nämlich die Sünde, beseitigt hat, liegt der Weg offen zum Eingang in das Heiligtum, in das Allerheiligste, wohin Jesus als Vorläufer für uns schon eingegangen ist.

Nun werden auch alle anderen Hindernisse hinfällig.

Denn durch ihn haben wir alle in einem Geist den Zugang zum Vater. 

Das Blut Jesu ist die Substanz, die uns den Zugang geöffnet hat.

Durch seine Selbsthingabe auf Golgatha hat Christus uns einen neuen und lebendigen Weg bereitet durch den Vorhang, der beim Tod Jesu zerrissen ist: 

                                             Durch sein Fleisch.

Der einzige Weg zum Himmel, zum Vater. Noch nie beschritten, doch jetzt für uns gangbar: Der Weg zur Vollendung. Der Weg  zum Leben. Der Weg zum Himmel. Durch die Entrückung.

Der Grund, warum wir in den Himmel dürfen, liegt allein in der Tatsache, dass Christus für uns gestorben ist.

Wir werden ermahnt, Christus als den zu sehen, der unseren Anfang auf dem Weg zu Gott darstellt und gleichermaßen das Ziel unseres Weges ist, der zu Gott hinführt.

Schließlich sollen wir auf einander Acht haben und uns gegenseitig zur Liebe und zu guten Werken anreizen.

Sind wir vielleicht doch müde und abgestumpft geworden im Laufe der langen Zeit, die wir schon mit Jesus gehen? 

Oder steht uns das Ziel umso herrlicher vor Augen, weil es mit jedem Tag näher kommt?

Bevor wir also mit der herrlichen Zukunft in Kontakt kommen, ermahnt uns der Schreiber des Hebräer Briefes, standhaft im Glauben zu sein. 

Die Leser sollen erkennen, was Christus ihnen durch sein einmaliges Opfer eröffnet hat: Den freien Zugang zu Gott.

Und das hat ihn buchstäblich alles gekostet.


So ist es auch ganz normal, dass der Schreiber des Hebräerbriefes fordert, dass der Gläubige achtgeben muss, dass er nicht wieder vom Glauben abfällt.

Hebräer 10.29-31: Wie viel schlimmere Strafe, meint ihr, wird der verdienen, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und das Blut des Bundes, durch das er geheiligt wurde, für gemein erachtet und den Geist der Gnade geschmäht hat? Denn wir kennen den, der gesagt hat: "Mein ist die Rache, ich will vergelten"; und wiederum: "Der Herr wird sein Volk richten." Es ist furchtbar, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen! 

Unsere Zeit ist gemeint, wenn flächendeckend viele Menschen vom Glauben abfallen, um sich „politisch korrekt zu verhalten“. 

Oder wenn Menschen mit abenteuerlichen Abweichungen von der unfehlbaren Bibel in die Gemeinden gelockt werden.

Jesu Stelle als Hoher Priester ist einmalig. Er hält diese Stelle im Verhältnis zur Gemeinde. Zu seiner Gemeinde von Priestern. 

Er kommt denen zu Hilfe, die versucht werden und tritt, an der rechten Seite des Vaters sitzend, beständig für uns ein.

Wir sind ein Volk von Priestern und dürfen uns Gott nahen. Doch das nur mit Jesu Hilfe.

Glaube, Hoffnung und Liebe sind für unser Leben bestimmend.

Durch die christliche Wassertaufe, die wir bewusst gewollt haben, sind wir durch das Blut Jesu von aller Sünde gereinigt worden.

Wenn der Schreiber des Briefes vom herannahenden Tag redet, meint er die Wiederkunft Jesu in Herrlichkeit. Wir wissen, dass diese Wiederkunft aus zwei Teilen besteht:

Dem Begegnen der Gemeinde in den Lüften mit Jesus vor der Trübsal und der Wiederkunft mit der Gemeinde zusammen am Ende der Trübsal.


Ohne das Versprechen der Wiederkunft Jesu ist unser Glaube nichts wert. Und die Erwartung einer herrlichen Entwicklung auch nicht.

Trotzdem gibt es sehr viele Christen in der „Kingdom Now“ Bewegung, die fest daran glauben, dass wir schon jetzt im 1000 Jahre dauernden Friedensreich leben und dass Jesus erst wiederkommt, wenn die Gemeinde die ganze Welt erobert hat.

Das glaubt eine ganze Anzahl von Leuten.

Andere glauben, dass die Endzeit mit der Zerstörung Jerusalems 70 nach Christus zu Ende gegangen ist.

Man nennt diese Irrlehrer: „Präteristen“.

Die eingangs verwendete Bibelstelle redet von der Wiederkunft Jesu. Das 2. Kommen unseres Herrn in Herrlichkeit. Und das ist ja aufgeteilt: Im ersten Teil kommt Jesus, um uns, seiner Gemeinde, die auf ihn wartet, in den Lüften (er betritt nicht die Erde) entgegen zu gehen.

Und an wen ist dieses Versprechen gerichtet?

An die Juden? 

An die Nationen?


Epheser 2.12-16: zu jener Zeit ohne Christus wart, ausgeschlossen vom Bürgerrecht Israels und Fremdlinge hinsichtlich der Bündnisse der Verheißung; und ihr hattet keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt. Jetzt aber, in Christus Jesus, seid ihr, die ihr einst fern wart, durch das Blut des Christus nahe geworden. Denn er ist unser Friede. Er hat aus beiden eins gemacht und die Zwischenwand der Umzäunung, die Feindschaft, in seinem Fleisch abgebrochen. Er hat das Gesetz der Gebote in Satzungen beseitigt, um die zwei - Frieden stiftend - in sich selbst zu einem neuen Menschen zu schaffen und die beiden in einem Leib mit Gott zu versöhnen durch das Kreuz, durch das er die Feindschaft getötet hat. 

Folglich richtet sich die Aufforderung Jesu an alle, die ihm nachfolgen, Juden und Heiden, alle, die Jesus in den letzten 2000 Jahren nachgefolgt sind.

Die letzteren sind die im Glauben an Christus in den letzten 2000 Jahre Gestorbenen.

Und er, Jesus, ist unser aller Hohepriester.

Und dieser Tag kommt mit Riesenschritten näher. Sei also bereit.

Der Herr segne und behüte dich, der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig, der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.

 

 

 



 90.)  Wir alle sind Wächter auf der Mauer!

Ihr Lieben,

Lasst uns mit einer Bibelstelle beginnen:

Hesekiel 33.6: Wenn aber der Wächter das Schwert kommen sieht, und er stößt nicht ins Horn, und das Volk wird nicht gewarnt, und das Schwert kommt und rafft von ihnen eine Seele weg: so wird dieser um seiner Schuld willen weggerafft; aber sein Blut werde ich von der Hand des Wächters fordern.

Wenn wir das lesen, müssen wir sagen, dass wir doch alle Wächter auf der Mauer sind. Und dass wir alle die Verantwortung und das Amt des Wächters tragen.

Wir alle sind Menschen, die von Jesus befähigt werden, durch ihn und mit ihm ein Leben des Wächters auf der prophetischen Mauer unserer Zeit zu führen.

Ziel dieser Ausarbeitung  ist es, dich mit dem biblischen Dienst des Wächters auf der Mauer vertraut zu machen, damit du Menschen in deiner Nähe warnen kannst, wenn Gefahr für sie und ihren Glauben droht.

Und du sollst sehen, wie sehr ich mich bemühe, verantwortlich mein Wächteramt für dich und in deinem Sinne wahrzunehmen. Ich will nicht, dass der göttliche Vater mich zur Rechenschaft ziehen muss, weil ich meinen Dienst vernachlässigt habe.

Denn der Wächter ist vertraut mit den Wegen Gottes. Er ist wachsam und bereit in seinem Auftrag für den Herrn Jesus.Er ist in den Glaubensgrundlagen sicher, dass er ihm nahestehende Personen, Freunde,  Glaubensgeschwister, Verwandte, Kollegen mitnehmen, mitreißen kann, sie warnen kann, wenn Gefahr droht.

Der Wächter lebt mit dem Evangelium und er kennt den Prophetischen Teil der Bibel – kennt aber auch die Blindheit der ungläubigen, nicht mit Jesus eng verbundenen Welt um sich herum.

Und er kennt die Hilflosigkeit der Menschen um sich herum und auch die Verführungswelle, die von allen Seiten auf die Christen zurollt und einwirkt. Er hat gelernt, die Geister zu unterscheiden.

Mehr noch: Er kennt die Bibel. Er lebt mit dem Heiligen Geist zusammen und weiß deshalb, was zu tun ist. Wenn Gefahren auftauchen, ist er besonders wachsam und gibt Warnsignale.
Wenn Abweichungen von der biblischen Wahrheit aufblitzen, oder ganz allgemein unbiblische, verführerische Lehren oder Praktiken irgendwo verbreitet werden, ist er hellwach.
Denn keiner von uns will doch das Blut falscher Lehre an seinen Händen kleben haben. Ich kann das von mir sagen.

Aber die Bibel macht es uns klar: Je näher wir der Wiederkunft Jesu kommen, desto mehr Menschen werden vom wahren Glauben abfallen.

1.Timotheus 4.1+2: Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten manche vom Glauben abfallen werden, indem sie auf betrügerische Geister und Lehren von Dämonen achten, durch die Heuchelei von Lügenrednern, die in ihrem eigenen Gewissen gebrandmarkt sind.

Wie ist das möglich? Wie können Menschen, die sich zu Jesus mit der Bitte um Errettung hingewandt haben, wieder vom Glauben abfallen? Durch verlockend klingende Angebote von Lügenrednern, Heuchlern, und Lehren, die letztlich auf Dämonen zurückgehen! Wenn sie nur überzeugend genug angeboten werden.

Beispiel einer solchen Dämonen Lehre: Die Entwicklung der Menschheit ist in ein entscheidendes Stadium eingetreten, von dem aus eine bedeutsame Höher Entwicklung möglich wird.

Deshalb müssen wir besonders aufmerksam sein und die mittelalterlichen und frühzeitlichen Denkgewohnheiten vor allem der christlichen Anfänge abschütteln, damit unsere Weiterentwicklung nicht gefährdet wird.

Das ist Lüge: Charles Darwin und seine Evolutionslehre lassen grüßen. Und das kann auch ein junger Christ erkennen.

Es gilt die Antwort der Bibel: Es hat keine Makro Evolution stattgefunden. Der Mensch ist vor etwa 6000 Jahren von Gott in einem vollkommenen Schöpfungsakt erschaffen worden.
Adam und Eva hatten alles an Körper, Geist und Seele genauso vollkommen wie wir es heute haben. Sie stammen keineswegs vom Affen ab oder von seelenloser Materie.
Durch die Sünde der ersten Menschen ist der paradiesische Zustand des Anfangs zerstört worden.

2. Timotheus 4.3-4: Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Begierden sich selbst Lehrer aufhäufen werden, weil es ihnen in den Ohren kitzelt, und sie werden die Ohren von der Wahrheit abkehren und sich zu den Fabeln hinwenden.

Ohren werden gekitzelt. Schönklingende Fabeln werden verkündet und geglaubt. Durch Predigten, die angenehm klingen. Die etwas in Aussicht stellen, das sich zunächst ganz gut anhört. Und in evangelikalen Gemeinden verbreitet werden.
Wie kann das sein?

Durch Nachlässigkeit und Toleranz gegenüber dem Zeitgeist. Durch teilweise  Anpassung an die von Gott abgefallene Welt. Durch falsche, von der Bibel abweichende Lehrinhalte.
Oder einfach durch Zweifel an der Irrtumslosigkeit der Bibel.
Durch das Bestreben, größere, wohlhabendere Gemeinden zu entwickeln und mehr Menschen an sich zu binden.

Die Mehrzahl von uns ist sich dessen nicht bewusst, wie viel Irrlehre inzwischen von christlichen Kanzeln verkündet wird. Ob schon flächendeckend – lassen wir offen. Auf jeden Fall weit verbreitet.

Matthäus 7.15-20: Hütet euch vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen! Inwendig aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen? So bringt jeder gute Baum gute Früchte, aber der faule Baum bringt schlechte Früchte. Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, noch kann ein fauler Baum gute Früchte bringen. Jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Deshalb, an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.

Als Wächter müssen wir auf die Früchte des Einzelnen und der Gemeinden schauen. Und in der Lage sein, diese richtig, also im Licht der Bibel zu beurteilen.
Doch wir müssen wissen: Satan will die Menschen auf seine Seite ziehen und so versucht er wirklich alles, um Beute zu machen. Auch und besonders durch falsche Lehren.

1.Petrus 5.8: Seid nüchtern, wacht! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann.

Bis etwa 1990 wuchsen viele freikirchliche Gemeinden. Seitdem sind die klassischen protestantischen Denominationen, Kirchen und Freikirchen auf dem Rückzug.
Daran hat sich bis jetzt nicht viel geändert. Wobei es immer wieder Ausnahmen von dieser Regel gibt.

Eine recht große Zahl folgt seit einiger Zeit einem liberalen, sozialen Evangelium.
Und zwar mit dem Ziel, auf diese Weise bestimmte biblische Aussagen zu entschärfen, um das Interesse der Gesellschaft am Christsein künstlich hoch zu halten, die Kirchen und Gemeinden mit mehr Menschen zu füllen, und diesen anzudeuten, dass auch die christlichen Gemeinden die säkularen Denkweisen der Gegenwart verstanden haben.
In der Hoffnung, das volle Evangelium irgendwann nachreichen zu können.
Aber ganz vorne, ganz oben steht das Anliegen nach sozialer Ausgewogenheit.
In den Predigten liegt die Betonung auf der Bekämpfung von Armut, Hunger, Ungleichheit, Schutz der Umwelt und der natürlichen Ressourcen, Einhaltung von Menschenrechten, Gleichberechtigung, Einwanderung von Flüchtlingen, Verbannung von Atomwaffen.
Wenn diese Themen im Vordergrund stehen, ohne die ursächliche Bedeutung der menschlichen Sünde zu thematisieren, sind sie ein Zugeständnis an den Zeitgeist.
Denn durch das Evangelium der Gnade und das Liebesgebot Jesu Christi sind all diese gängigen Themen voll abgedeckt – und sogar noch viel mehr.

Die Bibel enthält die mit Abstand sozialste und menschenfreundlichste Botschaft, die es je auf der Erde gegeben hat.

Nur geht die Bibel auch mit der menschlichen Sündhaftigkeit in einer Gott gegebenen Weise um. Was ja sowohl bei linken, liberalen aber auch bei rechten politisch-menschlichen Denkansätzen komplett fehlt.

Wenn das Evangelikale Christentum sich zum Wortführer eines sozialen oder liberalen Evangeliums macht, verrät es damit große Teile der biblischen Botschaft. Und wird unglaubwürdig.

Wieso? Weil der Gott der Bibel als Einziger in einem Masterplan von allem Anfang an festgelegt hat, was sozial ist und was nicht.
Was hat diese moderne Entwicklung noch mit dem einzigartigen Evangelium von der erlösenden Rettung der menschlichen Seele durch das Opfer Jesu am Kreuz von Golgatha zu tun?

Wenn die ewige Verlorenheit der menschlichen Seele ohne Christus einfach ignoriert wird? Und stattdessen sozialer, menschlicher Mischmasch im Schatten der menschlichen Vernunft gepredigt wird?

Und was kümmert es die Herrschenden in Nord Korea, Iran, Pakistan, Russland wenn in unseren Gemeinden und Kirchen gegen Atomwaffen gepredigt wird?
Ist es nicht vielmehr so, dass zunehmend Teile der freikirchlichen Gemeindebewegungen sich stetig weiter nach links im politischen Spektrum hinbewegen?
In politische Teile der Gesellschaft hinein, in denen die ewige Verlorenheit der menschlichen Seele ohne Jesus Christus schon lange absolut keine Rolle mehr spielt.
Klar ist, dass die verantwortlichen Leiter von freien Gemeinden und Gemeinde-Bewegungen nach neuen Wegen Ausschau halten müssen. Aber das muss immer Evangeliums konform sein.

Schließlich fühlen wir Christen uns zuerst dem Evangelium verpflichtet.
Aber was daraus gemacht wird?

Da ist das Evangelium „light“- mit geistlichem Süß-Stoff statt geistlichem Zucker: Nur das Neue Testament!

Auf keinen Fall das Alte Testament mit der Torah, den 5 Büchern Mose, die nicht in unsere Zeit passen und nicht der prophetische Teil der Bibel, der suchende Menschen vertreiben könnte.
Und: Nur die Gemeinde, keineswegs Israel, keineswegs die Anfänge.
„Leben mit Vision“, „Besucher-freundlich“, „Gemeinde-Wachstumsbewegung“ „Emerging Church“ und vieles mehr.

Die Wahrheit des Evangeliums blieb dabei längst auf der Strecke und der Abfall vom Glauben nimmt konkrete Formen an. Hinzu kommt die Konzentration auf die unter 45 jährigen, denn die Älteren würden niemals akzeptieren, was da gepredigt wird zu Rock-Musik, Wohl-Fühl-Sofa-Atmosphäre, und subjektiv-mystischen Geist Erfahrungen.

Alles mündet schließlich in die Emerging Churches, die sich zum Ziel gesetzt haben, die postmoderne Flaute der modernen Gemeinde Landschaft durch ganz bestimmte Kracher- Parolen  zu überwinden:   

Persönliche subjektive Erfahrung geht über Verstandeswissen
Subjektive Geist Erfahrung geht über biblische Lehre
Bilder und gemalte Darstellungen gehen über Worte
Subjektive Gefühle gehen über absolute Wahrheit
Irdische menschliche Gerechtigkeit geht über Errettung
Soziales menschliches Handeln geht über Ewigkeit
Subjektivität geht über Objektivität

Diese Bewegung glaubt in Teilen an die Einheit aller Religionen und feiert den Katholizismus.
Verdunkelte Fenster, Kerzenlicht, unstrukturierte, informelle Zusammenkünfte - das soll die dazu passende Atmosphäre schaffen.

Die Bibel fehlt, aber Gefühle, Gedanken, Ideen sind stets  willkommen. Auch Leinwand und Acryl Farben dürfen nicht fehlen.

Fortschrittlich und unbiblisch und oft nahe an der Irrlehre oder sogar schon mitten drin – das sind die wahrhaftigen Grundlagen der Emerging Churches.

Diese Bewegung basiert auf der Annahme, dass der Mensch keine absolute Wahrheit kennen und wissen kann. Und das ist eine wirkliche Tragödie im Angesicht der objektiv fehlerfreien Bibel.

Die Gemeinde Jesus Christi ist nicht mehr begeistert, dass der König in wenigen Jahren wiederkommt. Im Gegenteil!

Sie scheint zu rufen: „Komm Herr Jesus, aber nicht zu bald!“

Dazu gehört auch die Abwendung von Teilen der Gemeinde weg von Israel und die unverhohlene Hinwendung zu den Palästinensern, mit der Behauptung, diese würden von Israel verfolgt und unterdrückt und viele Palästinenser hätten sich zu Jesus bekehrt.
Dass Israel vom Terror umgeben ist und sich wehren muss – wird gerne unterschlagen.

Liebe Freunde ich grüße Euch jetzt ganz herzlich. Und ich wünsche mir, dass einige von Euch das Wächteramt für sich ganz neu entdecken und sich darin wohlfühlen.
 
 
 
 
 




89.)   Alle wichtigen Endzeitzeichen sind da.  -Teil 2 / Teil 1 - ist Nr. 86

Ihr Lieben,

heute bringe ich Euch den zweiten Teil von wichtigen Endzeit Zeichen in unserer Zeit, von denen Jesus sagt, dass wir sie unbedingt brauchen, um sicher zu wissen, wo wir stehen.
Deshalb haben wir uns die geistlichen Zeichen unserer Zeit genauer angesehen. Damit wollen wir uns auch heute weiter beschäftigen und diese Informationen abschließen.

Der Spätregen der göttlichen Erweckung begann mit der Erweckung der Pfingstbewegung, deren Ursprünge auf die Erweckung in der Azusa Street im Zentrum von Los Angeles, USA in den Jahren 1906-1909 zurückgehen.

Interessant ist auf jeden Fall, dass der Vater im Himmel zur gleichen Zeit begann, die Juden in ihr angestammtes Heimatland, das Land Kanaan, das inzwischen Palästina hieß, zurückzuführen.

Aber ein richtiger Regenguss wurde daraus erst nach der Gründung des Staates Israel im Mai 1948. Ganz genauso hatte es der Prophet Joel vorausgesagt.

Zuerst entwickelte sich die weltweite Pfingstbewegung, die Salbung von Billy Grahams evangelistischem weltweitem Dienst 1949 und dann blühte die charismatische Bewegung in den 60er Jahren auf.

Wenig später begann Reinhard Bonnke mit der Evangelisierung Afrikas und Teilen von Asien.
Heute haben die meisten Christen, egal ob Pfingstler, Charismatiker, oder Traditionalisten den Dienst des Heiligen Geistes mit seinen wunderbaren Gaben, so wie sie in der Bibel stehen, voll akzeptiert.

Geistgewirkter Lobpreis und Anbetung verbunden mit der Ausübung der biblischen Geistesgaben, der Wirklichkeit der geistlichen Kampfführung und die Bedeutung eines geistgewirkten Lebens nehmen ständig zu.

Inzwischen wird das Evangelium weltweit gepredigt. Evangelikale Prediger jetten um die ganze Welt, um den Menschen auch in den entlegensten Orten die erlösende Botschaft von Jesus Christus zu bringen.

Matthäus 24.14: Und dieses Evangelium des Reiches wird gepredigt werden auf dem ganzen Erdkreis, allen Nationen zu einem Zeugnis, und dann wird das Ende kommen.

In diesen Tagen schrieb eine sehr bekannte deutsche Wochenschrift in einem Leitartikel, dass das Christentum praktisch am Ende ist. Was für ein Unsinn.

Der oder die Autoren haben nicht begriffen, dass es einen Unterschied gibt zwischen den Namenschristen, die sich zwar zum Christentum bekennen und Mitglied in einer Kirche sind – jedoch ohne Bekehrung zu Jesus Christus. Und den wahrhaft Christus Gläubigen, die vom Heiligen Geist wiedergeboren und versiegelt worden sind.

Dies sind die wirklichen Christen im biblischen Sinne, zu denen ja inzwischen jeder 7. Erdenbürger gehört.

Die mangelhafte und ungenügende Recherche der Autoren ergibt natürlich ein völlig falsches Bild vom Christsein. Eigentlich schade! Aber auch typisch für unsere Zeit.
Doch weiter mit den positiven geistlichen Zeichen unserer Zeit.

Amos 9.11: An jenem Tag richte ich die verfallene Hütte Davids auf, ihre Risse vermauere ich, und ihre Trümmer richte ich auf, und ich baue sie wie in den Tagen der Vorzeit.

Der Vater verspricht, die Zeit und das Reich Davids mit seiner Größe, Ausdehnung, Ausstrahlung und Anbetung wieder herzustellen.

Römer 9.27: Jesaja aber ruft über Israel aus: "Wäre die Zahl der Söhne Israels wie der Sand des Meeres, nur der Rest wird gerettet werden.

Hier ist die Rede von dem gläubigen Überrest der Juden, der zu allen Zeiten das göttliche Banner hochgehalten hat und abseits vom offiziellen Israel in der Stille gewirkt hat. Wie wunderbar!

Ein weiteres bedeutsames positives Zeichen ist das zunehmende Verständnis der Bibel Prophetie: Gott hatte zu Daniel gesagt: „Diese Dinge wird man erst in der letzten Zeit verstehen.“
Erst durch die technische Revolution in unseren Tagen, sind wir in der Lage, so mache biblische Prophetie zu verstehen.

Eine weitere Gruppe von Zeichen finden wir in der Welt Politik.

Matthäus 24.6-7: Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören. Seht zu, erschreckt nicht! Denn es muss geschehen, aber es ist noch nicht das Ende. Denn es wird sich Nation gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich, und es werden Hungersnöte und Erdbeben da und dort sein. Alles dies aber ist der Anfang der Wehen.

Die nächste Gruppe von Endzeitzeichen sind die technologischen Zeichen.

Lukas 21.26: während die Menschen verschmachten vor Furcht und Erwartung der Dinge, die über den Erdkreis kommen, denn die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden.

Es scheint so, als wenn hier die menschliche Angst beschrieben wird, die mit der Anwendung von Atomwaffen zu tun hat.

Hier wird eine Angst beschrieben, die in den Kapiteln 6 und 8 im Buch der Offenbarung noch detaillierter erklärt wird.
Die Hälfte der Menschheit kommt dabei offenbar ums Leben.

Offenbarung 16.11: und lästerten den Gott des Himmels wegen ihrer Schmerzen und wegen ihrer Geschwüre, und sie taten nicht Buße von ihren Werken.

Wie kann man diese und andere Prophetien auch nur ansatzweise verstehen, ohne die Hinzunahme moderner Technologien? Wie kann der Antichrist weltweit das Kaufen und Verkaufen kontrollieren ohne moderne Überwachungs-Technologien?

Wie kann eine Armee von 200 Millionen Mann aufgestellt werden (Offenbarung 9), ohne die Bevölkerungsexplosion im Fernen Osten?

Wie kann das Evangelium in die fernsten Winkel der Welt getragen werden, ohne Film, Fernsehen, Internet, Radio und weitere Übermittlungsmöglichkeiten?

Sacharja 12.3: Und es wird geschehen an jenem Tag, da mache ich Jerusalem zu einem Stemmstein für alle Völker; alle, die ihn hochstemmen wollen, werden sich wund reißen. Und alle Nationen der Erde werden sich gegen es versammeln.

Die sechste Gruppe von Endzeitzeichen ist im Zusammenhang mit dem wieder entstandenen Staat Israel verbunden. Denn die Juden liefern uns Gottes prophetische Zeiteinteilung am genauesten.

Die Bibel sagt uns, dass wir auf Israel sehen müssen, um die Zeit richtig beurteilen zu können.

Lukas 21.24: Und sie werden fallen durch die Schärfe des Schwertes und gefangen weggeführt werden unter alle Nationen; und Jerusalem wird zertreten werden von den Nationen, bis die Zeiten der Nationen erfüllt sein werden.

Es gibt eine ganze Menge solcher Prophetien in der Bibel, die den schwierigen allerletzten Weg der Juden beschreiben bis hin zur Wiederkunft Christi.

Aber es gibt 4 Schlüsselstellen zu diesem Thema:
Die erste ist die Rückkehr der Juden im Unglauben. Unglaube in diesem Zusammenhang: Die Mehrheit der Juden glaubt nicht, dass Jesus ihr Messias ist.

Jesaja 11,11+12: Und an jenem Tag wird es geschehen, da wird der Herr noch einmal seine Hand erheben, um den Rest seines Volkes, der übrig bleibt, loszukaufen aus Assur und Ägypten, aus Patros und Kusch, aus Elam, Schinar und Hamat und von den Inseln des Meeres. Und er wird den Nationen ein Feldzeichen aufrichten und die Vertriebenen Israels zusammenbringen, und die Verstreuten Judas wird er sammeln von den vier Enden der Erde.
 

Um 1900 gab es erst etwa 40.000 Juden in Palästina. Am Ende des 2. Weltkrieges waren es bereits 600.000. Heute sind es 7.5 Millionen – und genau so viel leben noch in der Zerstreuung.
Es sind also schon mehr Juden in Israel, als Hitler-Deutschland vernichtet hat. Wie großartig, wie wunderbar ist unser Gott.
Die zweite Bibelstelle in diesem Kontext ist

Jesaja 66.7-8: Ehe sie Wehen hatte, hat sie geboren; ehe Geburtsschmerzen sie ankamen, wurde sie von einem Knaben entbunden. Wer hat so etwas je gehört, wer hat dergleichen je gesehen? Wird ein Land an einem einzigen Tag zur Welt gebracht oder eine Nation mit einem Mal geboren? Denn Zion bekam Wehen und gebar auch schon seine Söhne.

Hier geht es um die Staatsgründung Israels am 14. Mai 1948.
Die dritte Schlüsselstelle ist:

Sacharja 8.4-8: So spricht der HERR der Heerscharen: Noch werden Greise und Greisinnen auf den Plätzen von Jerusalem sitzen, jeder seinen Stab in seiner Hand wegen der Fülle der Tage. Und die Plätze der Stadt werden voll von Jungen und Mädchen sein, die auf ihren Plätzen spielen. So spricht der HERR der Heerscharen: Wenn das zu wunderbar ist in den Augen des Restes dieses Volkes in jenen Tagen, sollte es auch in meinen Augen zu wunderbar sein? spricht der HERR der Heerscharen. So spricht der HERR der Heerscharen: Siehe, ich werde mein Volk retten aus dem Land des Aufgangs und aus dem Land des Untergangs der Sonne; und ich werde sie zurückbringen, und sie werden mitten in Jerusalem wohnen. Und sie werden mein Volk und ich werde ihr Gott sein in Treue und in Gerechtigkeit.
 

Die 4. Schlüsselstelle:

Sacharja 12.2-3: Siehe, ich mache Jerusalem zu einer Taumelschale für alle Völker ringsum. Und auch über Juda: Es wird in Bedrängnis geraten zusammen mit Jerusalem. Und es wird geschehen an jenem Tag, da mache ich Jerusalem zu einem Stemmstein für alle Völker; alle, die ihn hochstemmen wollen, werden sich wund reißen. Und alle Nationen der Erde werden sich gegen es versammeln.

Alle Nationen der Erde werden gegen Israel aufmarschieren, wenn es darum geht, wer die Hauptstadt der Welt, Jerusalem, zukünftig kontrollieren wird.

Schließlich bleibt bei unserer Betrachtung der Zeichen der Zeit nur noch ein Zeichen übrig: Das größte und wichtigste Zeichen:

Das Zusammenlaufen, das Zusammenkommen aller anderen Zeichen! Das ist das wichtigste Zeichen: Dass alle anderen biblischen Endzeitzeichen zur gleichen Zeit vorhanden sind. Alle. Nicht eines fehlt.

Zum ersten Mal überhaupt sind alle Zeichen zusammen da, sie bezeugen, dass das Gemeindezeitalter zu Ende geht und das messianische Zeitalter von gut 1000 Jahren 2017 mit einem eindrucksvollen Sternenbild über Jerusalem begonnen hat.

Was für ein großartiges Privileg, jetzt leben zu dürfen und eine absolut zuverlässige Wahrheitsquelle zu haben.

Maranatha!

Ihr Lieben, ist das nicht alles Atem beraubend! Wir leben in dieser Zeit und dürfen miterleben wie biblische Prophetie, dem ewigen Wort Gottes, dem Alten und Neuen Testament entnommen, sich vor unseren Augen erfüllt. Seid herzlich gesegnet im Namen unseres allmächtigen Vatergottes. Amen.
 
 
 
 
 
 
 
 
  
 
 
   
 
 


88.)  Die Entwicklung des Judentums. 

Ihr Lieben,

Die Juden kamen schon mit den Römern nach Europa und in andere Teile der Welt. Das heißt: im ersten und zweiten nachchristlichen Jahrhundert.

In der Fremde mussten sie mit den Sitten und Gebräuchen der Gastländer zu Recht kommen. Alles war anders, als in Israel. Und sie mussten ihre eigenen Traditionen und ihre Religion bewahren, wenn sie nicht durch Angleichung an die jeweiligen Gastländer untergehen wollten.

Der Glaube an den einen Gott, der zu ihrem Stammvater Abraham gesprochen hatte und die vielen Riten und Gebräuche, die sie im Laufe der Zeit von ihren geistlichen und weltlichen Vorfahren übernommen hatten.

Zur Blütezeit des Römischen Reiches in den ersten Jahrhunderten nach Christus entstanden jüdische Gemeinden in Wien, Worms, Trier, Speyer, Regensburg, Mainz, Köln, Augsburg. Und sofort begannen Anfeindungen, Ausgrenzungen, Erschwernisse und Verfolgungen.

Der einzige Grund: Die Andersartigkeit der Juden.

Im Jahre 354 n. Chr. verkündete der Kirchenvater Augustinus, dass die Juden zwar der Beweis für die Existenz Jesu Christi seien, dass sie sich aber den Christen unterordnen müssten.

Im 6. und 7. Jahrhundert n. Chr. dürfen die Juden noch teilweise am gesellschaftlichen Leben ihrer Umgebung teilnehmen. Doch das änderte sich bald.

Sie werden immer öfter gezwungen, sich zwangstaufen zu lassen oder sich der Gefahr auszusetzen, des Landes verwiesen zu werden.

Da die Juden fast überall in der Minderheit waren, blieben sie meistens nach außen hin schwach. Sie standen ja einer Mehrheit von Andersdenkenden gegenüber.

Als Fachleute genossen sie in vielen Berufen hohes Ansehen. In ihrem schwierigen Versuch, integriert zu werden und doch ihre Tradition zu erhalten, wurden sie nur selten von ihrer Umgebung verstanden.

Im 4. nachchristlichen Jahrhundert wurde Europa christlich. Durch ein Dekret von Kaiser Konstantin dem Großen. Am 18. Oktober 321 n. Chr. hatte Kaiser Konstantin zudem angeordnet, die Juden als Staatsfeinde zu deklarieren.

In verschiedenen Konzilen – das sind wichtige Entscheidungskonferenzen der Kirchenoberen – beschloss die christliche Kirche, die Juden auszugrenzen und den Übertritt zum Judentum unter Todesstrafe zu verbieten.

Es begann eine Zeit schlimmer menschlicher und rechtlicher Degradierungen für die Juden. Vom 31. Januar 439 n. Chr. an darf kein Jude mehr ein öffentliches  Amt bekleiden.

Die Diskriminierung der Juden nimmt weiter zu – unterschiedlich zwar – aber überall in Europa. Deutschland war in viele kleine Fürstentümer aufgeteilt: Und in vielen wurden die Juden zum Sündenbock für alles und jedes abgestempelt.

Wann immer auf irgendeine Weise sich eine Krise ereignete, versuchte man die Emotionen der Menschen in Richtung auf die Juden zu steuern und zu entladen.

Viele Juden arbeiteten als Geldverleiher und wurden oft als geldgierig, geldhungrig  und herzlos abgestempelt.

Höhepunkt war die Ermordung von annähernd 20.000 Juden zur Zeit der Kreuzzüge im 10. Und 11. Jahrhundert.

Durch berufliche Diskriminierung, verbunden mit Wohnen in Ghettos und Kennzeichnung durch besondere Kleidung begann ein unbeschreiblicher Degradierungsweg der europäischen Juden.

Zwangstaufe, Vertreibung oder Tötung waren gängige Verfolgungsmethoden, vor allem der Inquisition, die 1231 als päpstliche Behörde in Spanien eingerichtet wurde.

Die christliche Kirche spielte eine mehr als grausame, verwerfliche Rolle. Die Begründung des Judenhasses findet sich in den Lehren der Kirchenväter, vor allem von Augustinus. Thomas von Aquin brachte im 13. Jahrhundert die Variante, dass man die Juden nicht zwangstaufen sollte, weil sie ohnehin schon zu ewiger Knechtschaft durch die Kreuzigung Jesu verurteilt seien.

Im römischen Laterankonzil von 1215 wurde unter der Leitung von Papst Innozenz III. beschlossen, die Juden öffentlich zu kennzeichnen. Sie sollten ferner von aller Gemeinsamkeit mit Christen ausgeschlossen werden und jede Freizügigkeit sollte ihnen untersagt werden.

Im Hochmittelalter kamen geradezu absurde Gerüchte auf über Hostienschändung durch Juden, Ritualmorde an christlichen Kindern und der Vorwurf der Brunnenvergiftung, der als Auslöser der Pestepedemie  gewertet wurde.

Stellvertretend soll Frankfurt/Main für viele Städte in West- und Mitteleuropa als Negativ Beispiel erläutert und gewertet werden.

Am 25. Juni 1349 verpfändet Kaiser Karl der IV. die ihm als sogenannte Kammerknechte gehörenden Frankfurter Juden wie eine Sache, die man ins Pfandhaus bringt, an den Stadtrat der Stadt Frankfurt für 15.200 Pfund Heller.

Karl der IV. brauchte Geld. Da er aber offenbar sonst nichts Pfändbares hatte, gab er seine Juden gegen Entgelt weg.

In dem dazu angefertigten Vertrag ließen sich die Vertragsparteien über die Behandlung der Juden aus. Aber zu diesem Zeitpunkt war die Stadt Frankfurt längst nicht mehr unschuldig.

Im Jahre 1241 ist schon die erste Frankfurter Judenverfolgung nachgewiesen: Ein ganz schreckliches Pogrom mit vielen Toten.

Im Jahre 1349 war die Lüge von der Brunnenvergiftung bis nach Frankfurt gekommen. Der Stadtrat hatte sich vertraglich verpflichtet, die Juden gegen Übergriffe zu schützen.

Die Frankfurter hatten sich aber gleichzeitig Straflosigkeit zusichern lassen, wenn den Juden nun doch etwas passierte.

Am 4. Juli verließ Karl der IV. Frankfurt. Am 24. Juli brannte die Frankfurter Judengasse und da auch die Bartolomäuskirche in der Nachbarschaft brannte, hatte man ein perfektes Alibi, eine weitere antijüdische Lüge aufzutischen.

Fast alle Frankfurter Juden kamen bei dieser Gelegenheit um. Wenige konnten sich in Richtung Böhmen in Sicherheit bringen.

In Frankfurt waren die Opfer die Schuldigen.

Gnadenlos plünderten Frankfurter Bürger die Reste der jüdischen Habe. Es endete zudem noch unrühmlicher: Es gab ein Tauziehen zwischen dem Stadtrat, Kaiser Karl IV., und dem Erzbischof von Mainz um das sogenannte Judenerbe.

Ähnlich lief es in anderen Städten.

In dieser Zeit wurden mehr als 200 jüdische Gemeinden vernichtet, tausende von Juden wurden abgeschlachtet, jüdische Kinder wurden zwangsgetauft, und in Klöster gesteckt.

Dennoch siedelten in Deutschland, Frankfurt und anderen Städten, immer wieder Juden. 

Wie konnte es zu diesem nicht enden wollenden Judenhass kommen?

Es gibt nur eine einzige Antwort in folgender Gleichung:

Andersartigkeit+ Behauptung der Minderwertigkeit + Behauptung der ewigen Verdammnis + Behauptung des schlechten Charakters + kirchliche und staatliche Absegnung = Legitimation des Judenhasses.


Simon Wiesenthal hat nachgewiesen, dass jeder Tag im Kalender durch alle Jahrhunderte hindurch ein Tag ist, an dem Unrecht gegen Juden verübt wird. Das war so und das ist so.

Eine weitere aussagekräftige Gleichung:

Falsches Bibelverständnis von Johannes 8.44 + tiefsitzende Vorurteile + Unverständnis für Fremdartiges + Vereinfachung + Überlieferung + Suche nach Sündenbock = Antisemitismus, Antijudaismus, Antiisraelismus!

Zeitweise wetteiferte man darum, judenfrei zu sein. 1492 verkündete Spanien, judenfrei zu sein. Auch England und Portugal. Danach viele deutsche Städte.

Europa mit seinen vielen Kleinstaaten hatte zum Glück für die Juden viele Ausweichmöglichkeiten. Vor allem nach Osten. Zunächst gab es in Polen und Litauen mehr Freiheit für Juden, mehr Sicherheit. Auch in Bulgarien.

Wichtig: In Deutschland hat es immer Juden gegeben. In schwierigen Zeiten wichen sie aufs Land aus. Jiddisch ist zudem ein mittelhochdeutscher Dialekt. Und Glücksburg in Schleswig-Holstein ist eine jüdische Gründung.

Im 16. Jahrhundert konnte man feststellen, dass Juden in Westeuropa keine Rolle mehr spielten. Von 4.5 Millionen waren sie auf 1.5 Millionen reduziert worden. Durch eine Art Völkermord auf Raten. 

Rechnet man die 6 Millionen dazu, die von Hitler Deutschland auf bestialische Weise ermordet wurden, kommt man auf 9-10 Millionen Juden, die allein in Deutschland im Laufe der Geschichte umgebracht wurden. 

Wie gut, dass es heute wieder mehr als 15 Millionen Juden weltweit gibt. 7.2 Millionen in Israel, 7.8 Millionen in der Diaspora, 3 Millionen allein in New York, 3 Millionen in den übrigen USA. Ehre sei Gott in der Höhe.

Die Komponenten des Antisemitismus in Deutschland blieben aber weiter bestehen und entwickelten sich weiter:

Der schlechte Charakter der Juden, ihr scheinbares Streben nach Macht und Einfluss, ihre parasitenhafte Art, ihre ererbte Arroganz, ihr Streben nach Weltherrschaft. 

Ein Bild, das an den edlen deutschen Charakter nicht und niemals heranreicht.

Der Antisemitismus und der Antijudaismus ist mehr als eine Krankheit. Und vor allem nicht die Krankheit von ein paar Verwirrten, Verrückten, leicht Identifizierbaren.

Der Antisemitismus in all seinen Schattierungen ist auch kein Problem der Juden. Auch keine Einstellung, die sich aus der jüdischen Geschichte oder aus der jüdischen Religion erklären ließe.

Der Antisemitismus ist ein Problem der Antisemiten.

Aber auch das sagt sich noch viel zu leicht.

Der Antisemitismus ist ein Übel, das auch die ergreifen kann, die sich sicher und überlegen fühlen. In Situationen der Krise, in der Provokation kann der ganze antijüdische Apparat blitzschnell aktiviert werden.

Ein Übel, das in der Lage ist, Stimmungen zu erzeugen, Bilder zu verbreiten – nachhaltig und giftig.

Das Konglomerat von Einstellungen und Denkweisen, Wunsch- und Schreckbildern, die vollkommen unabhängig von aller Realität jüdischen Lebens, jüdischer Geschichte, jüdischer Kultur existieren und weitervermittelt werden, setzt eine innere Systematik in Bewegung, die wir aufdecken müssen.

Das erstreckt sich auch auf das moderne Israel: Der Anti-Israelismus unserer Tage, wie ihn so manche Nachrichten-sprecher, Kommentatoren und Politiker verbreitet praktizieren, passt absolut in dieses schreckliche Bild.

Wir alle beschreiben unsere Umwelt mit Hilfe von Unterscheidungen. Aber wir müssen uns überlegen, wie aus Bildern Feindbilder werden. Und das ist im Umgang mit Juden und Israel oft, ja sehr oft der Fall. 

Hier ihr Lieben unterbreche ich meine Einlassungen, um euch nicht zu überfordern. Ich segne euch im Namen unseres wunderbaren, unseres herrlichen Gottes, der sein Volk sicher ins Ziel bringen wird. 

In eigener Sache:

Ihr lieben Freunde es geht um den obigen Text über unseren Video 107 bei YouTube.
 

Leider hat YouTube unseren Video Clip mit der Nr. 107  „Die Entwicklung des Judentums“


vom Netz genommen. Die Begründung lautet, dass es sich bei diesem Clip (Text, siehe oben) , um eine hasserfüllte Botschaft handelt. Dagegen haben wir Protest eingelegt. Nach unserer Meinung ist diese information eine historisch genaue Beschreibung jüdischen Lebens in Europa, wie man sie in jedem normalen Geschichtsbuch nachlesen kann.
 
Seit der Vertreibung der Juden aus Israel im Jahre 70 und 135 nach Christus durch die Römer wurden die Juden überall in Europa ausgegrenzt und benachteiligt, was wir in diesem Video versuchten, mit aller uns gebotenen Sorgfalt, darzustellen.
 
Von Hass und ähnlichem kann bei dieser Berichterstattung keine Rede sein, sondern die angebotenen Inhalte können in jedem beliebigen Geschichtsbuch nachgelesen werden.    

Danke für Euer Verständnis Rudi & Billa Pinke

 


 87.) Es geht um Gottes Herrlichkeit.


Ihr Lieben,

sehen wir uns  eine Bibelstelle zu Beginn an

Römer 11.36: Denn aus ihm und durch ihn und zu ihm hin sind alle Dinge! Ihm sei die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen.

Gott allein ist die Quelle allen Lebens. Er ist der alleinige Mittelpunkt, um den sich alles dreht. Er ist der Ursprung der Schöpfung.

Und die Schöpfung soll den Schöpfer verherrlichen. Dazu ist der Mensch in einem besonderen Maße befähigt.
Als Christen, die in der Endzeit leben, müssen wir uns umso mehr darauf besinnen, dass Gott ganz im Mittelpunkt steht. Sonst werden wir sein Handeln an Israel, den Nationen und der unsichtbaren Gemeinde nicht völlig verstehen.

Das Hauptargument, das immer wieder benutzt wird, um den besonderen Platz Israels zu bestreiten und abzuerkennen – ist die vermutete und behauptete Unwürdigkeit der Juden.
Diese verbreitete irrige Vorstellung geht am Ende so weit, dass behauptet wird, dass die Juden, nach allem, was sie Jesus angetan haben, Gottes Barmherzigkeit, Segen und Gnade nicht verdienen würden.

Das ist ganz infam – vor allem, wenn es von Christen kommt.
Juden passen eigentlich nirgendwo hin, so wird postuliert, als in Erniedrigung, Gericht und Hölle.

Sie vergessen: Israels besonderer Platz ergibt sich nur und ausschließlich, aus der souveränen Erwählung und der tatsächlich unverdienten Gnade Gottes.

Erwählung spricht ganz einfach von dem göttlichen Recht, auszuwählen, wen er will und zu gebrauchen, wen er will. Um seine Absichten zu erreichen.

Erwählung spricht gleichzeitig von Berufung. Wen Gott beruft, den bringt er auch sicher ans Ziel.

Gnade andererseits spricht von der unverdienten Güte Gottes an absolut unwürdigen Objekten. Gott schenkt seine Gnadenerweise grundsätzlich an solche, die es nicht verdienen.
Das entspricht dem göttlichen Wesen.

Auch wir Christen sind ganz und gar auf Erwählung und unverdiente Gnade angewiesen. Das ist die Grundlage unserer Beziehung zu Gott.

Auch wir verdienen Gottes Gnade und Güte genauso wenig wie die Juden. Das dürfen wir nie vergessen.
Aus diesem Grunde sollte sich kein Christ jemals gegenüber Juden erheben und überlegen fühlen.

Römer 11. 25 - 27: Denn ich will nicht, Brüder, dass euch dieses Geheimnis unbekannt sei, damit ihr nicht euch selbst für klug haltet: Verstockung ist Israel zum Teil widerfahren, bis die Vollzahl der Nationen hineingekommen sein wird; und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht: "Es wird aus Zion der Retter kommen, er wird die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden; und dies ist für sie der Bund von mir, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde." 

Paulus erinnert daran, dass wir, die Nationen, von und durch Israel all den Segen bekommen, der allein in der Lage ist, uns aus ewiger Verlorenheit zu retten.

Doch unser christliches Erbe bildet auch den Grundstock, die Ausgangsbasis solcher Gegenüberstellung zu den Juden: Jetzt ist der wahre Glaube endlich gefunden – das Christentum -  aber die Juden existieren weiter als Zeichen des Zweifels an dieser Endgültigkeit. So wird oft genug postuliert.

Mit dem Bild des Gottesmordes durch die Juden ist die Vorgabe gemacht, an der sich andere schreckliche Bilder orientieren.
Seit Beginn der nachchristlichen ersten Jahrhunderte bis heute existiert das Bild vom „Juden“- geistert durch alle Konzepte, wie eine menschliche Gesellschaft sein sollte, als Gegenmodell zum Guten, Wahren, Heiligen, Eigentlichen, Eigenen.

Das Bild des ewigen, wandernden Juden macht immer noch die Runde.

Unwissenheit ist keine gültige Ausrede. Unwissenheit und bewusste Aberkennung der Stellung Israels in Gottes Absichten öffnet Tür und Tor für geistlichen Stolz und satanischer Verführung.

Grundsätzlich gilt: Christen haben überhaupt nichts, dessen sie sich rühmen könnten, als nur das Kreuz Jesu Christi.
Unsere Haltung sollte also von Demut und Dankbarkeit erfüllt sein, denn das Heil kommt von den Juden.

Und wenn wir unsere totale Abhängigkeit von Gottes Gnade und unsere Erwählung erkennen, dann haben wir auch keine Schwierigkeiten, das jüdische Volk und den modernen Staat Israel voll zu akzeptieren.

Römer 11.17- 20: Wenn aber einige der Zweige herausgebrochen worden sind und du, der du ein wilder Ölbaum warst, unter sie eingepfropft und der Wurzel und der Fettigkeit des Ölbaumes mit teilhaftig geworden bist, so rühme dich nicht gegen die Zweige! Wenn du dich aber gegen sie rühmst - du trägst nicht die Wurzel, sondern die Wurzel dich. Du wirst nun sagen: Die Zweige sind herausgebrochen worden, damit ich eingepfropft würde. Richtig; sie sind herausgebrochen worden durch den Unglauben; du aber stehst durch den Glauben. Sei nicht hochmütig, sondern fürchte dich! 

Israels Rolle in den ewigen Absichten Gottes ist ein Geheimnis, das uns geoffenbart werden muss. Doch Gott will nicht, dass wir diese Wahrheit vernachlässigen oder nicht kennen. 
Im Gegenteil: Die weitverbreitete Blindheit der Gemeinde bezüglich der Wiederherstellung Israels ist ein ständiger und großer Kummer im Herzen des göttlichen Vaters.
Gott tut etwas völlig Neues!

Das 43. Kapitel des Jesaja Buches spricht es aus: Hier wird von der Erhaltung, Sammlung, Wiederherstellung Israels in unserer Zeit gesprochen. Es ist gewaltig!

Das jüdische Volk ist selbst durch den barbarisch-grausamen Holocaust nicht ausgerottet worden. Israel hat eine große Zukunft vor sich.

Der Herr erklärt, dass er die Juden überall auf der ganzen Welt sammeln und nach Israel zurückbringen wird. Er beseitigt die Hindernisse. Er überwindet die Widerstände.

Selbst der Auszug aus Ägypten mit all seinen Wundern wird durch diese göttliche Gnadenaktion bei weitem in den Schatten gestellt.

Und mittendrin offenbart der Vater den Sinn und die Bestimmung Israels:

Jesaja 43. 6-7, 21: jeden, der mit meinem Namen genannt ist und den ich zu meiner Ehre geschaffen, den ich gebildet, ja, gemacht habe! Dieses Volk, das ich mir gebildet habe, sie sollen meinen Ruhm erzählen.

Das also ist Israels Aufgabe: Die Ehre Gottes und den Ruhm Gottes aller Welt erzählen. Immer wieder, dieses Volk soll und kann den Ruhm Gottes vermehren. Es war schon so gut wie ausgelöscht, aber es lebt für seinen Dienst an und mit Gott.
Gott hat also Israel für sich gemacht. Das ist die wichtige Bedeutung. Die Verherrlichung Gottes. Der Ruhm Gottes. Es geht um die Herrlichkeit Gottes von Anfang an. Jetzt wird das Ziel erkennbar.

Die Herrlichkeit Gottes wird großgeschrieben. Nicht etwas Menschliches, nicht eine Kirche, auch nicht die menschliche Vernunft oder sonst was, sondern die Herrlichkeit Gottes.
Jesus war der bisher einzige Mensch, der den Vater verherrlicht hat.
 
Genauso ist es das Ziel der Gemeinde, Gott auf Erden zu verherrlichen. Durch die Verbreitung seines großartigen und exakten Wortes, der Bibel.
Ehre und Herrlichkeit Gottes sollte auch das Ziel unseres Lebens sein. Die Belohnung wird sein, dass die Menschen Gott mehr und mehr preisen.

Dem Vater im Himmel ist es wichtig, dass sein Sohn Jesus auf Erden verherrlicht wird. Das ganze Universum soll unter der Führung Jesu vollendet werden.
Die Gemeinde Jesu ist sein Hauptargument zur Welt hin. Aber nicht das Einzige.

Gott hat beschlossen, Israel zu seiner Verherrlichung und zur Erfüllung seiner endzeitlichen Absichten in mächtiger Weise zu gebrauchen.
Israel hat also die einzigartige Rolle, in der Offenbarung und Verbreitung der Erkenntnis von Gott in den letzten Tagen dieses Zeitalters Herrlichkeit freizusetzen und so seinen Auftrag zu erfüllen. Denken wir nur an die 144.000 jüdischen Missionare in Offenbarung 7 und 14.

Dabei wird klar, dass der Wille Gottes des Vaters die Hauptrolle spielt. Der Ungehorsam des jüdischen Volkes ist nahezu vollständig gesühnt.

Gott der Vater sammelt die Juden und am Ende der Trübsalszeit wird Jesus den völkischen Überrest in den Höhlen von Bozra und Petra in Jordanien retten.

Jesaja 63.1: Wer ist der, der von Edom kommt, von Bozra in grellroten Kleidern, er, der prächtig ist in seinem Gewand, der stolz einherzieht in der Fülle seiner Kraft? - Ich bin es, der in Gerechtigkeit redet, der mächtig ist zu retten. 

Alles in allem ist das ein weiteres Meisterstück göttlicher Strategie.

Wir sollten wissen: Gott der Vater segnet uns, damit wir helfen, seinen Ruhm und seine Herrlichkeit zu erweitern. Vorrangige Motivation und Ziel eines Jüngers muss es sein, Gott zu verherrlichen.

Wenn wir in allem, was wir planen inklusive Israel denken, handeln, lieben und verherrlichen, können wir eigentlich nichts falsch machen.

Ich segne euch von ganzem Herzen,  im Namen unseres großartigen und herrlichen Gottes. Amen.
 
  
 
 

86.)  Alle wichtigen Endzeit-Zeichen sind da! Teil 1.


Ihr Lieben,
Ziel dieses Vortrages ist es, die biblischen Endzeitzeichen zu benennen, weil Jesus sagt, dass wir uns an ihnen orientieren können und müssen. Weil wir nur so nicht so leicht verführt werden können. Auf diese Weise wissen wir nämlich, wie weit die Zeit schon fortgeschritten ist.

Wir sollen uns also sicher fühlen auf unserem Glaubensweg mit Jesus. Durch die endzeitliche Aufklärung der Bibel.

1.Thessalonicher 5.2-6: Denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn so kommt wie ein Dieb in der Nacht. Wenn sie sagen: Friede und Sicherheit!, dann kommt ein plötzliches Verderben über sie, wie die Geburtswehen über die Schwangere; und sie werden nicht entfliehen. Ihr aber, Brüder, seid nicht in Finsternis, dass euch der Tag wie ein Dieb ergreife; denn ihr alle seid Söhne des Lichtes und Söhne des Tages; wir gehören nicht der Nacht und nicht der Finsternis. Also lasst uns nun nicht schlafen wie die Übrigen, sondern wachen und nüchtern sein!

Jesus kommt bald auf die Erde zurück! Allerdings wie ein Dieb in der Nacht. Das gilt aber nur für die nicht an Jesus glaubende, heidnische Welt. Und die Gläubigen, die nicht wachsam sind.

Die Gläubigen sind durch die Bibel voll informiert. Oder sollten  es zumindest sein. Wenn ihr Glaubensleben aktiv und stabil verläuft. Und sie die Bibel ernst nehmen.

Und deshalb nicht überrascht werden können. Der innewohnende Heilige Geist sagt dem Gläubigen stets alles, was er wissen muss. Ja, ganz genau so ist das!

Mehr noch: Die Bibel nennt uns Zeichen, nach denen wir Ausschau halten sollen, weil sie ein nicht zu widerlegender Beweis für Jesu baldige Wiederkunft sind. Zeichen am Himmel und auf der Erde.

Im Hebräer Brief werden wir ermutigt, uns dabei gegenseitig zu helfen. Wozu dieser Bibelarbeit ja auch dient: Zu helfen!

Hebräer 10.24-27: und lasst uns aufeinander achthaben, um uns zur Liebe und zu guten Werken anzureizen, indem wir unser Zusammenkommen nicht versäumen, wie es bei einigen Sitte ist, sondern einander ermuntern, und das umso mehr, je mehr ihr den Tag herannahen seht! Denn wenn wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, sondern ein furchtbares Erwarten des Gerichts und der Eifer eines Feuers, das die Widersacher verzehren wird.

Die Endzeitzeichen werden von Jesus in Matthäus 24 und den Parallelstellen genau beschrieben – verbunden mit dem Zusatz, dass, wenn diese Dinge geschehen, wir ganz genau wissen, dass Jesus gewissermaßen schon an der Tür steht.

Matthäus 24.33: So sollt auch ihr, wenn ihr dies alles seht, erkennen, dass es nahe an der Tür ist.

Das erste Zeichen, welches das Ende der 6000 jährigen  menschlichen Rebellion gegen Gott ankündigte, war die sogenannte „Balfour Erklärung“ vom 2. November 1917.

Im 1. Weltkrieg kämpften die osmanischen Türken an der Seite Deutschlands und die alliierten Siegermächte waren entschlossen, sowohl Deutschland als auch die Türkei nach dem verlorenen Weltkrieg deutlich zu verkleinern.

Für die Türkei bedeutete das, dass die schon 1517 eroberten Gebiete in Palästina 1917 wieder zurück gegeben werden mussten.

In der Balfour Erklärung bekundete der britische Außenminister Lord Balfour die Absicht Englands, ganz Palästina im Auftrag des Völkerbundes eine Zeitlang zu verwalten.

Die britische Regierung erklärte ihre Absicht, das Land solange zu verwalten, bis die Voraussetzungen da wären, dass die  jüdischen Menschen aus allen Teilen der Welt in ihr angestammtes Heimatland zurückkehren könnten.

Zu der Zeit war der führende evangelikale Leiter in England der auch in Deutschland sehr bekannte F.B. Meyer.

Er verstand die unglaubliche prophetische Substanz der Balfour Erklärung und die Einzigartigkeit des Augenblicks nach dem 1. Weltkrieg für die Erfüllung biblischer Prophetie. Und informierte seine Leiter Kollegen überall auf der Welt.

Jesaja 11.11-12: Und an jenem Tag wird es geschehen, da wird der Herr noch einmal seine Hand erheben, um den Rest seines Volkes, der übrig bleibt, loszukaufen aus Assur und Ägypten, aus Patros und Kusch, aus Elam, Schinar und Hamat und von den Inseln des Meeres. Und er wird den Nationen ein Feldzeichen aufrichten und die Vertriebenen Israels zusammenbringen, und die Verstreuten Judas wird er sammeln von den vier Enden der Erde.

Hier wird deutlich, dass unser Abba Vater von langer Hand schon geplant hat, sein Volk aus der Zerstreuung wieder nach Hause zu bringen. Wir sind Zeuge dieses unglaublichen Vorgangs geworden.

Das hat es noch nie gegeben auf der Erde. Nie gegeben in der menschlichen Geschichte.

Und auch heute – 100 Jahre später – sind wir Zeuge davon, dass unser Abba Vater immer noch dabei ist, sein auserwähltes Volk von überall her zurückzuholen.

Was für ein Vater! Das musst du unbedingt verstehen, lieber Leser, liebe Leserin. Hol dir die Kraft in dein Leben, die in diesem besonderen göttlichen Zeichen liegt.

Am 11. Dezember 1917 befreite schließlich der englische General Edmund Allenby Jerusalem von der 400 Jahre dauernden türkischen Herrschaft.
Das, Ihr lieben Freude, ist der Beginn der Endzeit gewesen. Das ist das erste Zeichen Gottes für das Verständnis der Endzeit.

Danach haben wir im 20. Jahrhundert Zeichen nach Zeichen gesehen – denken wir nur an die beiden furchtbaren Weltkriege, wo Nation gegen Nation kämpfte. Genauso, wie Jesus es vorhergesagt hatte. 

Und den deutschen Völkermord an den Juden, den Holocaust.
Und in der Zeit danach der kalte Krieg zwischen Ost und West mit seinen Revolutionen und weltweiten Umbrüchen.

Und schließlich die Blutmondtetrade 2014/2015, die den Beginn der allerletzten Jahre dieses Zeitalters ankündigte.

Jetzt können wir sagen, dass auch alle anderen wichtigen, von Jesus benannten Zeichen da sind. 

Alle. 

Wir leben also in geliehener Zeit. Jesus könnte jeden Tag wiederkommen, um uns zu sich zu holen. Die Gemeinde der Gläubigen. Und schließlich, um Israel von seinen Feinden zu befreien.

Göttliche Zeichen finden wir im Alten wie im Neuen Testament. Wenn wir sie in bestimmte Gruppen einteilen, können wir am besten mit ihnen umgehen.

Lukas 21.11: und es werden große Erdbeben sein und an verschiedenen Orten Hungersnöte und Seuchen; auch Schrecknisse und große Zeichen vom Himmel wird es geben.

Diese Zeichen Kategorie wird am wenigsten beachtet. Denn schließlich hat es die darin genannten Schrecknisse schon scheinbar immer gegeben, Erdbeben+Tsunamis+Hurricans.

Auch große Zeichen vom Himmel konnte man schon früher beobachten.
Aber nicht in dieser Stärke, nicht in dieser Einzigartigkeit wie im 20. Jahrhundert.

Matthäus 24.8: Alles dies aber ist der Anfang der Wehen.

Jesus sagt hier, dass dies nur der Anfang der endzeitlichen Wehen ist. Es steigert sich ins Unermessliche je mehr wir uns der Wiederkunft Jesu nähern.

Es wird also auch noch häufigere und stärkere Naturkatastrophen geben, je näher wir der Wiederkunft Jesu kommen.

Die Rückversicherungen in aller Welt können ein Lied davon singen. Noch nie mussten sie solche Summen für die entstandenen Schäden an die Versicherten auszahlen.

Sodann kommen die Zeichen in der menschlichen Gesellschaft.

2.Timotheus 3.1-4: Dies aber wisse, dass in den letzten Tagen schwere Zeiten eintreten werden; denn die Menschen werden selbstsüchtig sein, geldliebend, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, lieblos, unversöhnlich, Verleumder, unenthaltsam, grausam, das Gute nicht liebend, Verräter, unbesonnen, aufgeblasen, mehr das Vergnügen liebend als Gott.

Diese Aufzählung von Charakter Eigenschaften der Menschen unserer Zeit hört sich an wie die Abendnachrichten und das Vorabendprogramm an einem ganz gewöhnlichen Tag.

Die Menschen werden sich selbst, Geld und Vergnügen lieben – aber keinesfalls den Gott der Bibel.

Sich selbst zu lieben – das ist das Credo des Humanismus. Der Glaube, dass der Mensch alles erreichen kann. Und Geldliebe steht für den puren Materialismus.

Das dritte ist „Hedonismus“ – die übersteigerte Vergnügungssucht – und sie wird hervorgebracht von Beidem - Humanismus und Materialismus zusammen.

Galater 6.7: Irrt euch nicht, Gott lässt sich nicht verspotten! Denn was ein Mensch sät, das wird er auch ernten.

Wenn also Menschen Humanismus, Materialismus und Hedonismus wählen – dann ist das Ergebnis – stets und ohne jede Ausnahme: Verzweiflung.

Hinzu kommt, dass die Unterscheidung von Gut und Böse völlig verschwindet.

Jesaja 5.20: Wehe denen, die das Böse gut nennen und das Gute böse; die Finsternis zu Licht machen und Licht zu Finsternis; die Bitteres zu Süßem machen und Süßes zu Bitterem!

Aber Gott lässt sich nicht veralbern.
Als Nächstes folgen die geistlichen Zeichen. Davon gibt es sehr viele. Wir teilen sie in negative und positive geistliche Zeichen ein.
Die negativen geistlichen Zeichen werden unter anderem in 2. Timotheus 4.3-4 beschrieben:

2.Timotheus 4.3-4: Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Begierden sich selbst Lehrer aufhäufen werden, weil es ihnen in den Ohren kitzelt; und sie werden die Ohren von der Wahrheit abkehren und sich zu den Fabeln hinwenden.

Jesus selbst benennt in der Ölbergrede von Matthäus 24 Falsche Christusse, Sekten, Irrlehren, Abfall vom Glauben, Skeptiker jeder Art, Verführung, Okkultismus, Verfolgung.

Geballte Irrlehre - das fing etwa mit der Gründung der Mormonen-Kirche um 1830 in Salt Lake City, USA an. Und seitdem hat es nicht mehr aufgehört.
Inzwischen bejahen ehemals evangelikale, bibelgläubige  Christen die Homo- und Lesben Ehe, das Recht auf Abtreibung, während sie die Jungfrauengeburt und die Auferstehung Jesu als Märchen ablehnen.
Es gibt aber auch positive geistliche Endzeitzeichen:

Joel 3.1-5: Und danach wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen werde über alles Fleisch. Und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, eure Greise werden Träume haben, eure jungen Männer werden Visionen sehen. Und selbst über die Knechte und über die Mägde werde ich in jenen Tagen meinen Geist ausgießen. Und ich werde Wunderzeichen geben am Himmel und auf der Erde: Blut und Feuer und Rauchsäulen. Die Sonne wird sich in Finsternis verwandeln und der Mond in Blut, ehe der Tag des HERRN kommt, der große und furchtbare. Und es wird geschehen: Jeder, der den Namen des HERRN anruft, wird gerettet werden. Denn auf dem Berg Zion und in Jerusalem wird Errettung sein, wie der Herr gesprochen hat, und unter den Übriggebliebenen, die der Herr berufen wird.

Die Ausgießung des Heiligen Geistes begann schon 1740 in den USA. Und steigerte sich hin zu den großartigsten Erweckungen in Wales und in der Azusa Street, Los Angeles, und schließlich hin zu der gewaltigen Jesus People Erweckung ab 1967, die um die ganze Welt ging.

Hunderte von Millionen von Bekehrten wurden durch diese Erweckungen des Heiligen Geistes in die Gemeinde Jesu gebracht – meistens als Pfingstler und Charismatiker – aber auch als Lutheraner und sogar als Katholiken und Orthodoxe.

Das Besondere: Die in der Bibel aufgelisteten Geistesgaben des Heiligen Geistes wurden bei diesen Erweckungen wieder ganz neu in die Gemeinde eingebracht. Und alles geschah parallel zu der Rückkehr der Juden nach Israel. Je mehr Juden kamen – desto größer die Erweckung! Eine atemberaubende Zeit. Und die unverkennbare Handschrift des lebendigen Gottes.

Ich freue mich, euch beim zweiten Teil in ein paar Tagen wieder begrüßen zu dürfen. Wenn es euch gefallen hat und in eurem Glaubensleben weiterhilft, dann empfehlt uns doch einfach weiter.

Ihr lieben Freunde: Seid ganz lieb und herzlich gesegnet.   

85.) Aktueller Überblick über die Weltereignisse.

Ihr Lieben,
Wir wollen mit  einem klaren biblischen Zeugnis beginnen:
Jesaja 5.20: Wehe denen, die das Böse gut nennen und das Gute böse; die Finsternis zu Licht machen und Licht zu Finsternis; die Bitteres zu Süßem machen und Süßes zu Bitterem!

Ziel dieses Vortrages ist, die augenblicklichen Ereignisse der Welt unter die Lupe der Bibel zu nehmen, um sie so richtig beurteilen zu können.
Wer Wahrheit zu Unwahrheit macht – egal auf welchem Gebiet – fordert den Zorn Gottes heraus.

Und große Teile der Welt tun das: Sie nennen das Gute böse und das Böse gut.

Wir leben in einer Zeit, in der die Medienwelt nahezu alle  Lebensbereiche beherrscht und ganz nach ihrem Wunsch und Willen die Wahrheit verändert. 

Das trifft vor allem für die links von der Mitte aus operierenden liberalen Medien zu, die die Medienwelt zunehmend  beherrschen. Und die sich von allem abgewandt haben, was bisher als gut und richtig galt.

So hat immer der schlechte Karten, der konservative oder gar christliche Positionen vertritt. Er wird verlacht, verspottet, als dumm und gestrig verhöhnt. Wir wissen das.

Dies ist das mächtigste Instrument, dass der Teufel zu seiner Verfügung hat, mit dem er die Weltereignisse in seinem Sinne zu gestalten und zu verändern sucht.

Als Bibel gläubige Christen müssen wir das unbedingt erkennen und so gut es geht dagegen angehen, obwohl uns da nicht unbedingt viele Möglichkeiten bleiben.

Das ist wirklich nicht einfach!

Denn das Geheimnis der Gesetzlosigkeit ist schon kräftig am Werk. Satan, der jeden Anstand und jede Moral seit seinem Abfall von Gott verworfen hat, kämpft um die Anbetung aller Menschen.

Schließlich war er als Lichtengel Luzifer am Thron Gottes tätig, fiel von Gott ab, versuchte Jesus zu vernichten und treibt die nicht zu Jesus gehörende Welt vor sich her.

Aber das ist das erste, was heute bestritten wird. Von allen  gesellschaftsrelevanten Kreisen.

Heute folgen ihm sogenannte „Luziferianer“ in Geheimbünden, Religionen, Sekten – aber auch in politischen Gruppen, Parteien, Finanzeliten – und eben in der Medienwelt mit dem Ziel, durch Chaos und aus Chaos heraus eine neue einheitliche satanische Welt zu schaffen. Sie schwärmen von der Welteinheit.

Und die gleichen Leute, die Christus nicht vertrauen wollen, glauben bereitwillig dem Teufel. Obwohl der keineswegs in der Lage ist, eine neue Welt zu schaffen und zu gestalten.

Dazu werden die Menschen, die zu Jahwe und Jesus gehören, gnadenlos verfolgt, in Wort und Tat: Wahre Christen und Juden!
Dies muss man wissen, um die Ereignisse auf der Welt richtig einordnen zu können.

Linke und liberale dominieren unsere Gesellschaft, unsere Kultur, unser Leben. Die christlich-bürgerliche Mitte hat ausgedient. Sie gilt als gestrig, den Aufbruch behindernd.

Man kann ungestraft alles Mögliche herbeireden – nur darf es nicht christlich sein. Und nicht biblisch.

Seit der 68er Revolution hat sich diese Konstellation schrittweise aufgebaut und heute werden die Redaktionen in unserem Land weitgehend von Linken beherrscht, welche die Ereignisse auf der Welt und vor allem im Nahen Osten durch ihre Brille sehen und beurteilen.

Und nicht mehr durch das Vergrößerungsglas der unfehlbaren Bibel.
Nach dieser wichtigen Einleitung wollen wir uns den Weltereignissen zuwenden.

Wenn wir schon dabei sind: Die Satanisten, milder ausgedrückt die Luziferianer, gewinnen überall an Boden. Fachleute betonen immer wieder, dass etwa 90% der politischen Leiter unserer Zeit, weltweit, bewusst oder unbewusst, inzwischen satanische Parolen benutzen oder schon veritable Satanisten sind.

Da wird es klar, dass Ausnahmen wie der brasilianische Präsident Bolsonaro, der israelische Regierungschef Netanjahu und der launische und unberechenbare US-Präsident Trump von dieser Presse weitgehend ins Abseits gestellt werden.

Dieselben Leute, die bei der Beurteilung von Venezuelas grausamen linkem Machthaber Nicholas Maduro in Jubel ausbrechen.

Anderes Thema:
Apostelgeschichte 17.24-27: Der Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darin ist, er, der Herr des Himmels und der Erde, wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind, auch wird er nicht von Menschenhänden bedient, als wenn er noch etwas nötig hätte, da er selbst allen Leben und Odem und alles gibt. Und er hat aus einem jede Nation der Menschen gemacht, dass sie auf dem ganzen Erdboden wohnen, wobei er festgesetzte Zeiten und die Grenzen ihrer Wohnung bestimmt hat, dass sie Gott suchen, ob sie ihn vielleicht tastend fühlen und finden möchten, obwohl er ja nicht fern ist von jedem von uns.

Die Franzosen waren geschockt, als eine der ganz wichtigen Pariser Sehenswürdigkeiten den Flammen jüngst zum Opfer fiel.
Die Kirche „Notre Dame“, „Unsere Dame“, „Unsere liebe Frau“ ist ein hochgradig okkultes Wahrzeichen, wie es in jeder größeren Stadt und Hauptstadt auf unserer Erde zu sehen ist.

Dort werden Heiligenbilder und Reliquien verschiedenster Art aufbewahrt, verehrt und angebetet.

In der Kirche Notre Dame wird nicht Jesus, unser Erlöser, sondern die Gottesmutter Maria als Miterlöserin und Himmelskönigin verehrt. Wie an vielen Schlüsselpositionen in anderen europäischen Städten und Hauptstädten auch.

Während also Christen und Juden in vielen Teilen der Welt verspottet, verfolgt und vernichtet werden, kamen für den Wiederaufbau von Notre Dame blitzschnell mehr als eine Milliarde Euros zusammen. Ehrensache für Superreiche.

Präsident Macron versprach zudem, die Kirche in 5 Jahren wieder aufzubauen. Und die Feuerwehrleute, die den Brand bekämpft hatten, wurden von Macron als Helden und Heldinnen für ihren schließlichen Sieg über die Flammen ausgezeichnet.

Die meisten Europäer stecken den Kopf in den Sand: Die europäische Welt ist geschockt, wenn ein Gebäude einstürzt.

Dass aber unschuldige Menschen zur gleichen Zeit in vielen Teilen der Welt ermordet werden – um ihres Glaubens willen – lässt viele Europäer kalt.
Der Antisemitismus steigt in Europa und speziell in Deutschland in schwindelnde Höhen. Nach all dem Barbarischem, das erst 70 Jahre zurück liegt, wird eindringlich davor gewarnt, mit einer Kipa auf dem Kopf in bestimmten Regionen sich öffentlich zu zeigen.

Themenwechsel: Das Ölzeitalter geht definitiv zu Ende.
Der gewaltige Umschwung begann mit der Entwicklung von Wind- und Sonnenenergie, die einen wesentlichen Beitrag leisten soll für die Verringerung des CO2 Ausstoßes, den man für Erderwärmung und Klimawandel verantwortlich macht.

Durch chinesische Massenproduktion von Windrädern und Sonnenspeichern können getrost traditionell betriebene Kraftwerke in einigen Jahren abgeschaltet werden.

Da nun auch die weltgrößten Autohersteller, also auch VW & Mercedes und CO. auf Elektro Mobile setzen, werden Erdgas und vor allem Erdöl schon in einer sehr kurzen Zeit kein Thema mehr sein.

Was mit den Öl-Produzenten im Nahen und Mittleren Osten passiert, ist weitgehend unklar – birgt aber jede Menge neuen Zündstoff. Denn die Länder leben ausschließlich vom Verkauf des Erdöls.

Etwas anderes haben sie nicht.

Schon jetzt ist die Lage auf und um die arabische Halbinsel zum Bersten angespannt durch vor allem verbale Attacken und nun auch die Verstärkung von Kriegsgerät.

Zwischen Iran und USA scheint die Gefahr einer kriegerischen Auseinander- Setzung noch längst nicht gebannt.

Im Persischen Golf richten sich die USA mit ihrem Flugzeugträger „Abraham Lincoln“ ein. Weitere Kriegsschiffe, so auch ein U-Boot der US Marine bewegen sich im Mittelmeer.

Iran reagiert auf die massive Präsenz der US-Amerikaner mit verbalen Attacken:

Wenn ein Krieg ausbricht, so die Mullahs, dann ist Israel in weniger als 30 Minuten erledigt, skandieren sie.

Der Iran hat die von ihm finanzierten Terrorgruppen wie Hisbollah im Libanon, islamischer Jihad in Gaza, Syrien und Irak und vor allem die in Jemen und Saudi-Arabien aktiven Huthi-Rebellen angewiesen, Sabotage Akte jeder Art gegen sunnitische Einrichtungen und Erzfeind Israel anzuzetteln.

Wir wissen aus Hesekiel 38/39 dass die Feinde Israels, die von Norden unter Führung Russlands eindringen werden, vor allem finanzielle Beute machen wollen.

Dieses Szenario scheint näher zu kommen.
Um das zu verstehen ist es wichtig zurück zu blenden:

Als US-Präsident Obama den unseligen Iran-Deal mit China, Russland und den Europäern abschloss, war das nur möglich, weil die Vertragsparteien dem Iran eine Überweisung von 150 Milliarden US-Dollar anwiesen.
Diese unglaubliche Summe wurde den Mullas im Iran gegeben, obwohl sie als Öl exportierende Nation schon über genügend Mittel verfügen sollten.
Aber die Ajatollas gaben und geben sich aggressiver denn je. Sie kauften für das Geld offenbar russische und nordkoreanische Waffen, um ihre kriegerischen Absichten so bald wie möglich umsetzen zu können.
Der Iran ist auf dem Weg, eine Atommacht zu werden, wie die Geheimdienste der USA und Israels bestätigen.

Der einzige der die unmittelbar drohende Gefahr sieht, ist offenbar der US-Amerikanische Präsident Trump: Er verschärfte die Sanktionen gegen den Iran vom 1. Mai 2019 an:

Wer Öl vom Iran kauft, darf auf dem US-Markt keine Produkte mehr anbieten: Das trifft vor allem China, aber auch die Europäer, vor allem auch Deutschland, das seine traditionellen Beziehungen zu Iran nicht kappen will.

Am 12. Mai 2019 wurden die Vereinigten Emirate von Huthi-Rebellen im Auftrag des Iran aus Jemen beschossen.

Am 14. Mai 2019 zerstörten Huthi Drohnen in Saudi Arabien mehrere Pipelines.

Wohlgemerkt: Die Huthi-Rebellen sind im Auftrag des Iran und seiner Ajatollas unterwegs. Im Augenblick gegen alle und jeden, vor allem Sunniten im Nahen und Mittleren Osten. Insbesondere auf der arabischen Halbinsel.

Es ist also allein der Iran, der den Nahen Osten destabilisiert.
80 Millionen Iraner, zum Teil gut ausgebildet, mehrere Millionen zum Christentum konvertiert, leben in bitterer Armut, weil ihre kriegslüsternen Mullas mit ihren Weltmachtgelüsten auf dem Vormarsch sind.
Das wäre ein wirklich dringendes Thema für die Freitagsdemonstrationen überall in Europa.

Die revolutionären Garden der Ajatollas werden inzwischen von US-Präsident Trump als Terrorgruppe eingestuft. Ebenso die Muslimbrüder in Ägypten.

Nord Korea, Myanmar, China, Ukraine – lokale Konflikte mit globalen Konsequenzen? In absehbarer Zeit wissen wir mehr.

Und schließlich: Problemkredite in den USA steigen wie 2008 wieder einmal auf Rekordniveau. So dass eine weltweite Finanzkriese näher rückt.

Ihr Lieben, liebe Freunde, wir kommen in dieser Zeit nur zurecht, wenn wir auf den Gott der Bibel schauen und ihm allein in allem vertrauen. 
 
Und dazu möchte ich euch immer wieder ermutigen: Der Herr segne und behüte dich, der Herr lass sein Antlitz leuchten über dir und sei dir gnädig, der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.
 




84.) Aktueller Überblick Naher Osten.


Ihr Lieben

Beginnen wir mit einer Bibelstelle:

Hesekiel 20.41-42: Beim wohlgefälligen Geruch eurer Opfer werde ich euch wohlgefällig annehmen, wenn ich euch aus den Völkern herausführe und euch aus den Ländern sammle, in die ihr zerstreut worden seid, und ich mich an euch als heilig erweise vor den Augen der Nationen. Und ihr werdet erkennen, dass ich der HERR bin, wenn ich euch in das Land Israel bringe, in das Land, über das ich meine Hand zum Schwur erhoben habe, es euren Vätern zu geben. 

Ich möchte mich gerne in der Ansprache von jetzt ab ganz auf das freundschaftliche „Du“ konzentrieren. Bisher habe ich ja „Du“ und „Sie“ gleichermaßen in der Anrede benutzt.

Ziel dieses Vortrages ist es, anhand der Bibel die aktuellen Ereignisse im Nahen und Mittleren Osten richtig in die biblisch-prophetische Reihenfolge einzuordnen.

Das Land Kanaan gehört vom Euphrat im Norden bis zum Nil im Süden den Nachkommen Abrahams, Isaaks und Jakobs – also den Israelis. Denn Gott der Vater hat es ihnen komplett und für immer geschenkt. Und ihm allein gehört die ganze Erde. Mit der er machen kann, was er will.

Und Gott der Vater hat dieses Geschenk nie zurückgefordert. Aber er wollte immer, dass Israel, die Zierde, zu ihm und seinem Messias Jesus, Jeschua, zurückkehrt.

Folglich ist es dumm und kurzsichtig, sich gegen den allmächtigen Gott der Bibel zu stellen und zu erwarten, dass irgendjemand etwas gegen sein unbestreitbares Machtmonopol ausrichten kann.

Für jeden Menschen kann die Entdeckung des alleinigen Machtmonopols des Gottes der Bibel lebensrettende Auswirkungen haben. Das will ich betonen!

Und obwohl Millionen von Juden sich in den letzten 30 Jahren zu Jesus bekehrt haben, verharrt das Volk Israel als gesamte Nation immer noch im Unglauben. Und wartet auf einen anderen Messias.

Der prophetische Teil der Bibel spricht aber von der baldigen vollständigen Rückkehr der Juden in ihr angestammtes Heimatland. 

Joel 4.1-2: Denn siehe, in jenen Tagen und zu jener Zeit, wenn ich das Geschick Judas und Jerusalems wenden werde, dann werde ich alle Nationen versammeln und sie ins Tal Joschafat hinabführen. Und ich werde dort mit ihnen ins Gericht gehen wegen meines Volkes und meines Erbteils Israel, das sie unter die Nationen zerstreut haben. Und mein Land haben sie geteilt.

Die von Menschen vorgenommene Teilung des Landes Kanaan ist dem Gott der Bibel ein Gräuel. Das sagt uns diese Bibelstelle.

Gott gehört die ganze Erde und das müssen wir erst einmal verstehen und dann auch dankbar annehmen. 

Wir haben ja gelernt, dass Ländereien jeder Art zu einem Staat, einem Bundesland, einer Bezirks- oder Kreisverwaltung rechtmäßig gehören, die von Menschen geführt wird. 

Dass aber auch der einzelne Bürger durch Kauf ein Stück Land rechtmäßig erwerben kann. Nirgendwo ist in einer menschlichen Gebietskörperschaft verbrieft, dass letztlich alles Land dieser Erde Gott gehört. Und dass er damit machen kann, was er will. Und doch ist es so. Weil die Bibel es sagt.

Diese Faktenlage gilt es zu verstehen. Sie ist wirksamer Teil des Evangeliums. Wirksamer Teil der Bibel. Gott der Vater verteilt das Land auf der Erde an die Nationen und er verlangt von ihnen, dass sie in seinem Sinne damit umgehen.

Was aber nur selten geschieht.

Seit es die Vereinten Nationen gibt, versuchen diese, das  göttliche Machtmonopol an sich zu ziehen.

Zu bestimmen, wem etwas gehört und wem nicht. Sie haben im Jahre 1947 mit Mehrheit beschlossen, dass ein kleiner Teil Palästinas den Juden aus aller Welt als Heimat zurück gegeben werden soll. Doch das widerspricht Gottes Plan.

Noch einmal: Dass aber ganze Landstriche dem Gott der Bibel gehören, ja die ganze Welt sein Eigentum ist, und er damit machen kann, was er will, das wissen und glauben nur ganz wenige von uns.

Gottesrecht geht vor Menschenrecht, könnte man juristisch modern argumentieren. Menschen können im Sinne Gottes mit dem Land auf der Erde umgehen. 

Ist das wirklich so?

Wie können Nichtchristen das verstehen?

Bisher sind es menschliche Gebietskörperschaften, Nationen, die die Erde verteilen und verwalten. Wenn es keine Einigung gibt – dann durch Kriege.

Gott toleriert das bis zu einem bestimmten Grad.

Doch es ändert nichts daran, dass der ultimative Souverän der Gott der Bibel ist. Er macht mit seiner Erde alles, was er will und was er für richtig hält. Daran müssen wir Christen und die übrigen Menschen sich langsam gewöhnen. Denn die Zeit ist reif.  

Und er agiert dabei keineswegs willkürlich.

Es gilt das, was er in seinem ewigen Wort öffentlich gemacht hat.

1.Mose 17.8: Und ich werde dir und deinen Nachkommen nach dir das Land deiner Fremdlingschaft geben, das ganze Land Kanaan, zum ewigen Besitz, und ich werde ihnen Gott sein.

US-Präsident Trump garantiert Israel inzwischen jeden Schutz, den das Land braucht. Das kann dieser nicht einfache Charakter nicht von sich aus tun – dahinter muss der Gott der Bibel stehen!

Hesekiel 38.4:  Und ich lenke dich herum und lege Haken in deine Kinnbacken; und ich führe dich heraus und dein ganzes Heer, Pferde und Reiter, sie alle prächtig gekleidet, ein großes Aufgebot mit Langschild und Kleinschild, schwertführend sie alle. 

Gott der Vater legt den Mächtigen Haken in ihre Kinnbacken und führt sie, wohin er will. So auch offensichtlich Trump. 

Das ist insofern interessant, als ja die Vorgänger Trumps, vor allem der letzte Vorgänger Barack Hussein Obama einen eisernen Anti-Israel-Kurs verfolgten.

Es zeigt sich auch bei der Frage, wem eigentlich die Golan Höhen gehören, die Israel im 6-Tage-Krieg von Syrien erobert hatte. Syrien beansprucht die Golan Höhen für sich. 

Präsident Trump jedoch stellt sich eindeutig auf die Seite Israels und bedeutet, dass die Golan Höhen wesentlicher Teil Israels sind und auch bleiben werden und müssen.

Europa, und damit auch Deutschland hingegen hat sich ganz auf die Seite Syriens gestellt und verlangt von Israel, den Golan zurückzugeben.

Wir Gotteskinder müssen uns also entscheiden: Wollen wir das Recht Gottes – in der Bibel klar definiert – verwirklicht sehen oder schließen wir uns menschlichen Rechtsvorstellungen an, die sehr oft dem göttlichen Recht entgegenstehen.

Ich habe mich ohne wenn und aber für die Durchsetzung göttlichen Rechts entschieden. Wie gesagt: Das ganze Land Kanaan reicht vom Euphrat im Norden bis zum Nil im Süden. Und der Golan und Judäa und Samaria, die heutige Westbank sind auch dabei.

Noch ein abschließender Gedanke dazu: Wenn wir denken, dass doch die wenigsten Menschen die Landverteilung Gottes kennen und bejahen, dann müssen wir auch wissen, dass in das 1000 Jahre dauernde Friedensreich des Messias Jesus nur christusgläubige Leute kommen werden.

Was so viel heißt wie: Leute, die Jesus in ihr Herz gelassen haben und ihn als Herrn anerkennen, inklusive seines Rechts, die Erde nach seinem Willen aufzuteilen.

Zugegeben: Da haben die von Gott versiegelten 144.000 jüdischen Evangelisten in der Trübsalszeit noch eine Menge zu tun. 

Inzwischen sind auch die Palästinenser in der zweiten und dritten Generation nach der Staatsgründung Israels im Jahre 1948 in der Wirklichkeit angekommen. 

Denn sie haben immer noch keinen eigenen Staat. Es hat ja auch in der Geschichte nie ein palästinensisches Volk und einen palästinensischen Staat gegeben.

Zudem: Die arabischen Nachbarn haben nur sehr wenigen  Palästinensern die eigene Staatsangehörigkeit gegeben und die palästinensischen Terrorgruppen wie Hamas, Jihad, Hisbollah, PLO und andere haben kein Interesse an einer Staatsgründung – solange Israel existiert.

Da aber Israel nach dem Willen Gottes ewig existiert, wird es in Ewigkeit keinen palästinensischen Staat geben. 

Dennoch: Sie wollen alles oder nichts. Immer noch.  

Die Christus Gläubigen Palästinenser sind ja ebenfalls Teil der Gemeinde Jesu und sie werden im 1000 Jahre dauernden Friedensreich des Messias ihren Platz von Jesus zugewiesen bekommen.

Anderes Thema: Die in Hesekiel 38/39 erwähnten Staaten, die zusammen eine Koalition unter Führung Russlands gegen Israel bilden, diese Staaten stehen im Augenblick alle mit dem Rücken zur Wand. 

Russland leidet unter permanenter Geldnot. Trotz reicher Öl- und Gas Vorkommen und erheblicher Waffenexporte reichen die Einnahmen offenbar längst nicht aus, um einen ausgeglichenen Haushalt zu erwirtschaften.

Deshalb giert Russland nach zusätzlichen Einnahmen. Da kommen die vermuteten Bodenschätze im Bereich des Golan gerade recht. 

Andererseits geht das Ölzeitalter mit Riesenschritten zu Ende und die Ölproduzenten müssen sich nach anderen Einnahmequellen umsehen.

Schwellenland Türkei meldet eine zunehmende Hilflosigkeit bei der Schwäche der türkischen Lira und dem zunehmenden Verfall der Wirtschaft.

Iran ist durch den Boykott der USA und den eigenen militärischen Aufwendungen in der Region insbesondere durch den Krieg im Jemen und in Syrien nahezu vor der Pleite.

Das einst unter Gaddafi exportstarke Libyen erliegt im Bürgerkrieg der sich ausbreitenden Anarchie und im Sudan hat sich das Militär an die Macht geputscht.

Auch Algerien steht am Rande zu einem Bürgerkrieg.

Mit anderen Worten: Die in Hesekiel 38/39 genannten Koalitionäre stehen buchstäblich mit dem Rücken zur Wand und es scheint eine Frage der Zeit zu sein, wann diese Nationen Israel mit seinem zunehmenden Wohlstand, überfallen werden.

Was noch fehlt ist ein Vorwand, der diese Staaten gemeinsam in Bewegung bringt. Und es fehlt ein besonderer Vorwand, der Russland, den Anführer der Gog/Magog Koalition, bereit macht, den Angriff gegen Israel durchzuführen.

Im Augenblick gefällt sich Russland in der Rolle der Schutzmacht für den Nahen und Mittleren Osten aufzutreten.

Das Gute für uns: Wir wissen in all diesen Dingen und Zusammenhängen Bescheid, weil wir durch biblische Prophetie umfassend informiert sind.

Noch ein Wort  zu dem Verhältnis Israel – USA: Im Augenblick beeindruckt mich die dicke Freundschaft zwischen US-Präsident Trump und Israel Premier Netanjahu. Wir wissen aber aus der unfehlbaren Bibel, dass während der Trübsalszeit die USA keinesfalls an der Seite Israels stehen werden.

Das bedeutet: Entweder wird Trump im Jahre 2020 nicht wiedergewählt oder die Trübsalszeit findet erst nach einer weiteren Regierungszeit Trumps statt. 

Wir begnügen uns fürs erste damit, dass wir immer auf der Seite des Siegers sein werden, solange wir die Bibel in den Mittelpunkt unseres Lebens stellen.

Die Entwicklung im Nahen und Mittleren Osten beschleunigt sich im Augenblick wieder: Der oberste Leiter des Iran, Ayatollah Chamenei verspricht eine schnelle Lösung für das Problem „Israel“.

Und wir wissen: Israel ist zum Leben erwacht und baut dieses göttlich-geschenkte Leben konsequent aus. Täglich, monatlich, jährlich stabilisiert sich das Leben in Israel – weil unser Himmlischer Vater es will.

Jetzt kommt es für uns darauf am, in Liebe und Integrität auf Jesus unseren Messias und auf unseren Abba-Vater zu schauen und die Gemeinschaft der Gotteskinder nicht zu versäumen.

Wir sind die letzte Generation, große Teile biblischer Prophetie erfüllen sich in unserem Leben, zu unseren Lebzeiten.

Vom 03.- 05. Mai 2019 feuerte die Hamas hunderte von Raketen auf  Beerscheba, Aschdod und andere grenznahe israelische Städte. Es gab Tote und Verletzte in Israel.

Die IDF bombadierte im Gegenzug grenznahe Stellungen der Hamas.

Wir bekennen uns dazu, dass Israel das absolute Recht hat, sich und seine Bewohner zu verteidigen, von welcher Seite auch immer es angegriffen wird.

Seid herzlich gegrüßt und gesegnet – Liebe Freunde,bis zum nächsten Mal. Der Herr segne und behüte dich, der Herr lass sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig, der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.

 




83.) Thema: Komm!!!!

Ihr Lieben 

es ist für uns alle im Blick auf unser gegenwärtiges Zeitgeschehen nicht einfach, den Alltag zu bewältigen. Auch wenn alles mit einem Herzen voller Liebe abläuft, brauchen Job, Familie, und  Freunde viel Zeit und Zuwendung. Und das bedeutet oft Stress im Alltag. 

Du fühlst dich getrieben und weißt manchmal nicht, womit Du  anfangen sollst. Hinzu kommt noch, dass dein 24 Stunden Tag, der ja auch schon vor 2000 Jahren zu Lebzeiten Jesu so lang war, dir auf einmal so vorkommt, als wäre er viel kürzer geworden. Eine Woche, ein Monat, ein Jahr ist „ruckzuck“ vorbei.

Wie ist das möglich?

 

In Matthäus 24. 21. + 22; lesen wir: Denn dann wird große Bedrängnis sein, wie sie von Anfang der Welt bis jetzt nicht gewesen ist und auch nie sein wird. Und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.

 

Hat das etwas mit unserer Zeit zu tun? Dass Tage verkürzt werden? Möglicherweise!

 

Ich bin davon überzeugt, dass alle Menschen weltweit, jetzt schon in diesem letzten Zeitabschnitt unseres Zeitalters leben. Wo die Tage einem schon verkürzt vorkommen.

 

Und vieles, was uns in der Bibel prophetisch im Alten und Neuen Testament angekündigt wurde, erfüllt sich seit einigen Jahren direkt vor unseren Augen Punkt für Punkt.

 

Der Alltag fordert dir und mir sehr viel ab, du planst und planst und planst und verlierst dabei oft diejenige Person aus deinem Alltagsblick die alles weiß, alles kann und dich grenzenlos liebt.

Gott gehört alles, er hat alles geschaffen und, und…..

Sollte dir selbst in diesem Moment etwas Grundlegendes fehlen, wie – Zeit, Kraft, Geld -, darfst du dich trotzdem als gesegnet betrachten – wenn du ein Kind Gottes bist.

 

Denn dein Mangel eröffnet dir die Gelegenheit dich noch intensiver in eine enge Abhängigkeit von Gott zu begeben. Auch die Erkenntnis, dass dir irgendetwas fehlt, ist ebenfalls ein Segen, denn an diesem Punkt kannst du üben, dich von ganzem Herzen auf deinen Herrn und Gott zu verlassen. 

 

Das alles durfte ich auch im Laufe meiner Gotteskindschaft erlernen. Und lerne immer wieder neu dazu.

 

Gott bedingungslos zu vertrauen – das ist ein Prozess und muss wirklich erlernt werden. 

Aber wenn du es erst mal vollständig verstanden und verstoffwechselt hast, bedeutet das für dich Himmel auf Erden.

 

Zu sagen: „ich vertraue Gott“, ist nur eine Aussage. Aber dieses Vertrauen von dir zu deinem Gott mit täglich neuem, beständigem Leben bewusst auszufüllen,  das ist einfach gigantisch!

 

Mein Mann Rudi hat in einem seiner 130 Video Clips über einen Rabbiner mit Namen Judah Ben Samuel berichtet. Ich möchte ihn hier noch einmal erwähnen.

 

Er lebte vor 800 Jahren in Deutschland  Er war ein angesehener Lehrer des Talmuds mit einer Vorliebe für das Mystische. Außerdem gehörte er einer kabbalistischen Sondergruppe an: Chassidei Ashkenaz, einer Geheimlehre mit Anlehnung an die Torah. 

Bevor er im Jahre 1217 starb, prophezeite er, dass von einem ganz bestimmten Zeitpunkt an genau 10 Erlassjahre auf die Zeit des Messias hinweisen. Ein Erlassjahr findet alle 50 Jahre statt.

Die Frage, ob der göttliche Vater einem solchen Mann aus seinem Volk etwas sehr wichtiges Prophetisches anvertraut, kann ich nicht abschließend beantworten.

Doch die unglaublich sensiblen Zusammenhänge, die sich aus seiner Prophetie ergeben, sind es wert, untersucht zu werden.

Zuerst stellt sich die Frage, ob in der rebellischen Nation Israel überhaupt noch Propheten sind. Wenn wir die Evangelien ansehen, müssen wir eindeutig sagen: Ja!

An Simeon und Hannah im Tempel ist zu denken, die für das Kommen des Messias beteten und ihre Gebete wurden erhört.

Wie wir weiter wissen, erhielt der Hohe Priester Kaiphas ein Wort der Erkenntnis, als er verkündete, dass es besser wäre, wenn einer sterben würde und nicht die ganze Nation. (Johannes 11.50-52)

Judah Ben Samuel starb im Jahr 1217 nach Christus.

Die Prophetie von Ben Samuel sagt, dass 300 Jahre nach seinem Tod also 1517 die Osmanischen Türken Jerusalem in Besitz nehmen würden und dass ihre Herrschaft 8 Erlassjahrzyklen, also 8x50 = 400 Jahre dauern würde und folglich 1917 zu Ende gehen würde.

Er prophezeite ferner, dass es den Juden nach 9 Erlassjahren gelingen würde, (9x50= 450) genau am 7. Juni 1967, im Sechs-Tage-Krieg, ganz Jerusalem samt Altstadt und Tempelberg nach etwa 2000 Jahren Fremdherrschaft zurückzuerobern.

Die Prophetie endet damit, dass mit dem Ende des 10. Erlassjahres (10x50=500) im Jahre 2017 das messianische Zeitalter beginnt.

Gehen wir also davon aus, dass in 2017 das messianische Zeitalter begann, dann kann man doch wirklich sagen, dass der Uhrzeiger unserer Zeit kurz vor 12.00 Uhr steht.

Weißt du - ich habe dieses prophetische Wort von Judah Ben Samuel nicht nochmal vorgetragen um eine spannende Story zu erzählen, sondern um dir die biblische Wichtigkeit  bewusst vor Augen zu halten und dir erkenntlich zu machen, in welchem Zeitabschnitt die Welt auf der Agenda Gottes gerade steht.

Was bedeutet das für dich: Dein Himmlischer Vater möchte dich wach rütteln. 
Auch durch so einen Hinweis auf unsere empfundene, schnelllebige tägliche Zeit.

Gott ist es sehr wichtig, dass du deine ganze Aufmerksamkeit ihm schenkst und nicht nur dein Planen und deinen Umgang mit dem Sichtbaren. 

Weißt du, ich habe jahrelang gebraucht um zu verstehen, wie sehr Gott für mich ist und wie sehr er mich liebt. So gerne möchte ich dir helfen und es dir ersparen, dass du nicht auch eine so lange Zeit wie ich benötigst, um den für uns Gotteskinder von unserem Abba Vater vorgesehenen, alltäglichen Frieden zu finden und seine Geborgenheit jeden Tag, 24 Stunden lang. 

Es hat mit Beziehung zu tun. Gott absolut ernst nehmen. Die Bibel nennt es auch Gottesfurcht. 

Gottesfurcht beinhaltet die Beziehung von uns zu Gott hin, so wie er es für seine Kinder vorgesehen hat. Einerseits Geborgenheit - andererseits aber auch Erziehung.

Und denke nicht, Billa, du kannst leicht reden, Du bist Rentnerin und hast viel Zeit zur Verfügung. Ich aber stecke noch voll im Berufsleben.

Unser Herr weiß das alles und möchte dir ja gerade deshalb beistehen und dich durch diese herausfordernden Zeiten begleiten.

Und wenn diese leise Stimme des Heiligen Geistes in deinem Herzen sich bemerkbar macht, dann gehe darauf ein, sage deinem Herrn, wie lieb du ihn hast. Der in dir wohnende Geist Gottes, den Jesus dir und mir als göttlichen Helfer, als Beistand und als Tröster angekündigt hat, er möchte ständig mit dir in Kontakt bleiben und nicht durch deine alltäglichen Umstände bei dir in Vergessenheit geraten.

Unser allmächtiger Gott möchte, dass du ihn zu 100% in alle Umstände deines Alltagslebens mit hinein nimmst. Was heißt das?

Tiefe Beziehung zu ihm pflegen. Deinen Himmlischen Vater an allen Lebensumständen Anteil nehmen lassen. Freundschaft pflegen heißt, dir immer bewusst zu sein, dass da jemand ist, der dich so sehr liebt. Immer. 

Er hat solche Sehnsucht nach Dir. Er möchte immer für dich da sein. Immer! Er wünscht sich so sehr, dass du liebes Gotteskind das weißt, er ist absolut für dich da. 
 

Je größer deine Nähe zu Gott ist, desto sicherer bist du gegenüber allen Arten von Anfechtungen. Das fällt mir bei diesem Gedanken dazu zuerst ein. 

Es ist ein großes Privileg, ganz nah bei Gott zu sein und es ist Heilung für die unterschiedlichen Beschwerden. Es ist das Glück der Schöpfung, dass es die Möglichkeit gibt, ganz nah beim Schöpfer zu sein. Der Vater im Himmel ist der nahe Gott.

Andererseits ist es sehr gefährlich, von Gott entfernt zu sein. Gott der Vater ist der beste Freund. Für jeden von uns. Und Gott der Vater ist der einzige Freund, wenn es hart auf hart kommt. Gott der Vater ist in der Not deine einzige Zuflucht. Und du kennst ihn nur durch Jesus Christus.

Die Frage lautet also: Wie nah wollen wir bei Gott sein? Wollen wir Gott gefallen, wollen wir zu ihm eine tiefe herzliche, täglich anhaltende Beziehung pflegen? 

In Matthäus 14. 29-31 lesen wir: 

Er aber sprach: Komm! Und Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser und kam auf Jesus zu. Als er aber den starken Wind sah, fürchtete er sich; und als er anfing zu sinken, schrie er und sprach: Herr, rette mich! Sogleich aber streckte Jesus die Hand aus, ergriff ihn und spricht zu ihm: Kleingläubiger, warum zweifeltest du? 

Was sagen uns diese Verse? Was sagt uns dieses „Komm“?

Petrus sieht Jesus auf dem Wasser kommen und er ruft zu Jesus, wenn du es bist, sage mir, dass ich kommen soll. Und Jesus spricht: „Komm“.

 

Jesus war es absolut klar, wenn Petrus ihm vertraut, er ebenfalls auf dem Wasser hätte gehen können. Was er ja auch zu Beginn seines Bootsausstieges tat. Da vertraute er Jesus noch.

 

Jesus spricht auch zu Dir! Komm: Mit all deinen Umständen, in all deinem Sein, komm, vertraue mir deinem Herrn Jesus Christus. Mach dir bewusst, dass ich bei Dir bin und wenn Du möchtest, nehme ich dich an deiner Hand und gehe diesen Tag mit Dir.

Ich Jesus bin bereit, jeden neuen Tag mit dir zu gehen, wenn du das möchtest. Sprich mit mir, jeden Tag!

 

Kommen wir zurück zu Petrus: Als er eine Zeitlang auf dem Wasser ging, schaute er auf seine Umstände, er bemerkte den starken Wind, die hohen Wellen und was passierte: er verlor Jesus aus dem Blick, schaute auf die Umstände und bekam Angst.  

 

So geht es jedem Menschen, wenn er Jesus für längere Zeit, für ein paar Stunden, auf einem Abstellgleis lässt – dann wirst du schon sehr schnell erkennen, wie deine Umstände dich beherrschen. Angst schleicht sich ein und du siehst nur noch den starken Wind und die Wellen.

 

Petrus hat im letzten Moment, bevor er unterging, seinen Herrn Jesus wieder in seinem Blickfeld und er rief: „Herr rette mich“ - und sofort war Jesus bei ihm und half ihm aus dieser Bredouille. 

 

Darum ist es auch für dich wichtig, immer mit Jesus Christus in Kontakt zu bleiben. „Jesus bitte sei mir ganz nahe, bitte hilf mir, denn meine Umstände halten mich gefangen. Ich liebe dich bitte halte mich an deiner Hand ganz fest“.

Und glaube mir, es ist ein Prozess, es dauert, aber du musst und kannst es erlernen. Vatergott hat alle Bedingungen dafür geschaffen, dass du es schaffst, wenn du nur dran bleibst.

Nochmal zu Petrus,  was sagt Jesus in dieser Bibelstelle zu ihm? Er sagt du Kleingläubiger. Jesus will dir und mir damit klar machen, dass für ein Gotteskind alles möglich ist, wenn wir ihm, unserem unsichtbaren Herrn und Gott in allem vertrauen aber vor allem ihm alles zutrauen. Und alles ist alles!

In diesem Sinne wünsche ich dir ein bedingungsloses Vertrauen zu unserem Herrn und Gott und ich segne dich für deinen täglichen Weg mit Gott im Namen des Vater und des Sohnes und des Heiligen Geistes Amen.  

 

 

 

 

 


82.) Sichere Anzeichen des baldigen Endes?.

Ihr Lieben, ich grüße Euch ganz herzlich. Und möchte Euch sagen, wie sehr ich mich auf die Zeit mit Euch freue.

Zweck dieses Vortrages ist es, unter anderem, aufzuzeigen, dass ein einziger fehlerhaft übersetzter Begriff in der Bibel, uns in eine falsche Richtung führen kann.
Ich möchte Euch außerdem versichern, dass ich genauso wie ihr darunter leide, wenn die Bibel etwas Negatives, etwa eine göttliche Strafe, ankündigt.

Meine Zuneigung ist genauso ausgeprägt wie bei anderen Menschen. Aber im Sinne einer sachlichen Berichterstattung, einer vollständigen dazu, muss ich auch über Kriege, göttliche Bestrafungen und andere schmerzhafte Vorgänge loyal berichten.
Bitte haben Sie Verständnis dafür. Heute möchte ich Ihnen zeigen, noch einmal zeigen, wie wichtig es ist, in der biblischen Übersetzung genau zu sein.

Jesus hat uns aufgefordert, als seine Jünger wachsam und bereit zu sein. Und Paulus benutzt diese Aufforderung Jesu, um uns wie folgt zu ermutigen.

1. Thesssalonicher 5.1- 5: Was aber die Zeiten und Zeitpunkte betrifft, Brüder, so habt ihr nicht nötig, dass euch geschrieben wird. Denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn so kommt wie ein Dieb in der Nacht. Wenn sie sagen: Friede und Sicherheit!, dann kommt ein plötzliches Verderben über sie, wie die Geburtswehen über die Schwangere; und sie werden nicht entfliehen. Ihr aber, Brüder, seid nicht in Finsternis, dass euch der Tag wie ein Dieb ergreife; denn ihr alle seid Söhne des Lichtes und Söhne des Tages; wir gehören nicht der Nacht und nicht der Finsternis. 

Wenn wir also nach dem besten Szenario Ausschau halten, um die vor uns liegende Zeit im Sinne der Bibel und der Geschichte richtig zu beurteilen, dann gilt es vor allem, die von der Bibel verwendeten Begriffe und Ausdrücke richtig auszulegen.

Aber selbst dann hüten wir uns davor, eine absolute Datumsvorhersage zu machen. Was wir wissen, wissen wir durch die biblische Prophetie, bestätigt durch die Zeichen der Zeit.
Paulus spricht in dieser Bibelstelle von der 70. Jahrwoche von Daniel, dem Propheten, also von der 7 Jahre dauernden Trübsalszeit, oder der Drangsal für Jakob.

Und er geht davon aus, dass wir Christen uns nicht täuschen lassen, wachsam sind und Bescheid wissen, was vor sich geht. Denn, so Paulus, wir sind Söhne und Töchter des Lichts, wir sind mit Jesus dem „Licht der Welt“ auf immer verbunden, und so können wir nicht getäuscht werden.

Jesus hatte ja gesagt, dass er eines Tages wiederkommen würde, um seine Jünger zu sich zu holen.

Johannes 14.2-4: Im Hause meines Vaters sind viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, würde ich es euch gesagt haben: Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin. Und wohin ich gehe, dahin wisst ihr den Weg. 

Dass Jesus zu seinem Vater in den Himmel gegangen ist, nachdem er das erste Mal auf der Erde war, das wissen wir als seine Jünger. 

Jesus spricht aber auch von der Entrückung, die notwendig wird, wenn der Zorn Gottes auf die Erde ausgegossen wird. Für seine Jünger hat Jesus selbst am Kreuz den Zorn Gottes voll und ganz getragen.

Insofern brauchen die echten Jünger Jesu nicht durch die Trübsal hindurch, sondern werden vorher schon als Gemeinde entrückt. Trotzdem wird auch die Gesamtheit der Jünger Jesu, der unsichtbare Leib Jesu, vor der Entrückung noch die eine oder andere endzeitlich schwierige Situation hier auf der Erde mit erleben. So möglicherweise Kriege, Terror, Katastrophen – und Verfolgung von Christen. 

Deshalb sagt Paulus:

1. Thessalonicher 4.15-18:Denn dies sagen wir euch in einem Wort des Herrn, dass wir, die Lebenden, die übrig bleiben bis zur Ankunft des Herrn, den Entschlafenen keineswegs zuvorkommen werden. Denn der Herr selbst wird beim Befehlsruf, bei der Stimme eines Erzengels und bei dem Schall der Posaune Gottes herabkommen vom Himmel, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen; danach werden wir, die Lebenden, die übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein. So ermuntert nun einander mit diesen Worten!

Das ist fantastisch: Auch die in Christus Gestorbenen der vergangenen 2000 Jahre werden entrückt, sogar vor uns, die wir noch leben.

Und zwar begegnen wir alle unserem Herrn Jesus Christus in den Wolken und gehen mit ihm in das Haus seines Vaters. Anders gesagt, Jesus Christus betritt bei der Entrückung seiner Gemeinde nicht den Erdboden. Das macht er erst, wenn er das zweite Mal auf die Erde zurück kommt.

1. Thessalonicher 5,1-2: Was aber die Zeiten und Zeitpunkte betrifft, Brüder, so habt ihr nicht nötig, dass euch geschrieben wird. Denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn so kommt wie ein Dieb in der Nacht.

Weil wir wachsam sind, kann uns, die wir an Christus glauben, nichts überraschen auch nicht der Zeitpunkt der Entrückung. In Bezug auf die Wachsamkeit bei der Auslegung von Bibelstellen ist es wichtig, sehr genau zu sein.

Beispiel: 

Psalm 83.3-4: Denn siehe, deine Feinde toben, und die dich hassen, erheben das Haupt. Gegen dein Volk planen sie listige Anschläge, und sie beraten sich gegen die, die bei dir geborgen sind. 

Wer sind die, die bei dir geborgen sind? Sind das die Entrückten der neutestamentlichen Gemeinde? 

Nein! Die Entrückten, die unsichtbare Kirche Christi sind hier nicht gemeint. Die Christen des Neuen Testaments kommen nirgendwo in  Psalm 83 vor.

Da viele Ausleger davon ausgehen, dass Psalm 83 sich weder im Unabhängigkeitskrieg der Israelis 1948/49, noch in den weiteren Auseinandersetzungen mit den arabischen Nachbarn Israels erfüllt hat, erwarten diese Ausleger den Krieg in allernächster Zeit.

Also auch vor der Entrückung, so dass wir die dort beschriebenen Ereignisse möglicherweise noch erleben.

Aber auch nur dann, wenn sich die Prophetie von Psalm 83 nicht schon im Unabhängigkeitskrieg 1948/49 erfüllt hat. Die Experten sind sich hier jedenfalls nicht einig. 
Klar ist: Vieles davon haben wir ja schon in den arabisch-israelischen Kriegen der jüngeren Vergangenheit erlebt.

In Psalm 83.4 wird das hebräische Wort  „Tsaphan“ benutzt. Das heißt soviel wie „die Versteckten“. Dieser Begriff ist in der Bibel auch noch verwendet worden für den kleinen Mose, den seine Mutter im Schilf des Nils versteckte, weil die Leute des Pharaoh in Ägypten alle männlichen jüdischen Babys töten wollten. (2. Mose 2.3)

In Psalm 83,4 geht es also um die Juden in Israel, die sich beim Gott der Bibel bergen, als die arabische Übermacht sie vernichten will. 

In Psalm 83.4 handelt es sich demnach um Israelis, die hoffen, von Jahwe versteckt und gerettet zu werden. Ein gläubiger Überrest inmitten des ungläubigen Ganzen in Israel.
Jetzt ist der gläubige Überrest in Israel noch nicht überall sichtbar – in der Trübsal aber wird er sichtbar werden. Jetzt operieren sie unerkannt aus der Mitte des Volkes der Juden heraus.
Wohlgemerkt: Hier sind nicht die messianischen Juden gemeint, die Teil der Gemeinde Jesu sind und mit entrückt werden.

Sie sind nicht die „Tsafan“ in Psalm 83.4. In Psalm 83 wird geschildert, wie die arabischen Nachbarn Israels versuchen,  den jüdischen Staat zu vernichten. An diesem Vernichtungskrieg sind alle arabischen Nachbarn Israels beteiligt.

Satan weiß, wenn er die Juden vernichtet, stellt er den himmlischen Vater als Lügner hin, der seine Versprechen an Abraham, Isaak und Jacob nicht hält. Das ist und bleibt eines von Satans Hauptzielen.

In 1. Mose 13.15, 15.18, 22.17 verspricht der Vater im Himmel den Juden das ganze Land Kanaan, vom Nil im Süden bis zum Euphrat im Norden komplett. Dieses Heilige Land wird aber heute überwiegend von anderen Völkern bewohnt und beansprucht. 

Der Völkermord an den Juden wurde und wird im Laufe der Geschichte immer wieder von unterschiedlichen Seiten versucht. Wir erinnern uns an Königin Esther und Hamann. 
Hesekiel 38/39, und die Schlacht von Harmaggedon sind die in der Bibel aufgelisteten zukünftigen Kriege.

Der gläubige Überrest in Israel wird gerettet, wie Paulus in Römer 9.27 und 11.26 ausführt.
Es sind genau die Söhne des lebendigen Gottes, die in Hosea 2.1 und Römer 9.26 erwähnt werden. Der Psalmist Asaph informiert uns, dass die Feinde Israels auch den letzten Juden umbringen wollen, ob gläubig oder nicht, damit Satan der Beweis gelingt, dass Jahwe seine Versprechen nicht hält.

Es ist also dringend nötig, dass die christliche Kirche diese Wahrheiten in ihren Predigtplan aufnimmt und so oft wie möglich darüber spricht. Aber das tut sie nicht.
Denn es geht um die Herrlichkeit unseres großartigen Vatergottes, der immer und überall die in seinem Wort gegebenen Versprechungen hält und der immer und überall in die Menschheitsgeschichte eingreift, wenn er es für nötig hält.

Ihr Lieben von ganzem Herzen seid gesegnet  im Namen unseres wunderbaren Vaters, des siegreichen Sohnes und des alles durchdringenden Heiligen Geistes.

 



81.)  Die Notwendigkeit der Erwachsenen Taufe! 

Ihr Lieben,
Zweck dieses Vortrages ist, die unbedingte Notwendigkeit der Erwachsenen Taufe von der Bibel her zu beweisen.

Da wir mehr oder weniger alle, die wir in diesem Land geboren worden sind, so wie es früher üblich war, die Kindertaufe empfangen haben, so denken wir auch, dass wir im biblischen Sinne getauft worden sind. 
Aber das stimmt nicht.
Wenn wir uns die biblischen Bedingungen für die Taufe einmal ansehen, dann stellen wir sehr schnell fest, dass eine Gruppe automatisch von der biblischen Wassertaufe ausgeschlossen ist – nämlich die Kleinkinder. Warum?
Von seinem Wesen her kann ein kleines Kind weder Buße tun, auch nicht glauben, dass es mit einem guten Gewissen vor Gott steht, noch ein Jünger Jesu sein.
Folglich scheiden Kleinkinder für die biblische Wassertaufe von vornherein aus.
Was sind denn nun die Bedingungen für eine gültige biblische Wassertaufe?

Apostelgeschichte 2.37-38: Als sie aber das hörten, drang es ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den anderen Aposteln: Was sollen wir tun, ihr Brüder? Petrus aber sprach zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden! Und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. 

Auf die Frage der 3000 Frischbekehrten an Pfingsten in Jerusalem, gibt der Apostel Petrus folgende Antwort: 1. Tut Buße, 2. Lasst Euch taufen.
Die Buße ist die erste Reaktion, die Gott von jedem Sünder, der gerettet werden will, erwartet. Buße muss also der Taufe in jedem Fall vorausgehen.
Die Taufe ist das äußere Zeichen, die Bestätigung, der inneren Verwandlung, die in dem betreffenden Menschen stattgefunden hat. Bekehrung und gültige Wassertaufe.
Durch die Wirksamkeit dieser Gnade, ist ein solcher Mensch der Sünde gestorben. Die Sünde ist für ihn nicht mehr attraktiv, sie ruft bei ihm keine Reaktion mehr hervor.
Stattdessen lebt er jetzt für Gott und in seiner Gerechtigkeit.
Die zweite Bedingung für die Taufe hat Christus selbst in Markus 16. 15-16 genannt. 

Markus 16.15-16: Und er sprach zu ihnen: Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung! Wer gläubig geworden und getauft worden ist, wird gerettet werden; wer aber ungläubig ist, wird verdammt werden.

Hier sagt Jesus, dass alle, die gerettet werden wollen, zwei Dinge unbedingt tun müssen: 1. Glauben und 2. Sich taufen lassen.
Diese zweite Bedingung für die Taufe wird uns in   Apostelgeschichte 8.36-39 bei der Begegnung zwischen Philippus und dem äthiopischen Kämmerer erklärt.

Apostelgeschichte: 8.35-38: Philippus aber tat seinen Mund auf und fing mit dieser Schrift an und verkündigte ihm das Evangelium von Jesus. Als sie aber auf dem Weg fortzogen, kamen sie an ein Wasser. Und der Kämmerer spricht: Siehe, da ist Wasser! Was hindert mich, getauft zu werden?
Und er befahl, den Wagen anzuhalten. Und sie stiegen beide in das Wasser hinab, sowohl Philippus als auch der Kämmerer, und er taufte ihn. 

 
Während sie zusammen weiter reisten, kamen sie nach einiger Zeit an einem Wasser vorbei: Dort taufte Philippus den Kämmerer. Dieser hatte zuvor Buße getan und seinen Glauben an Jesus bekannt. Jesus hatte gesagt: Wer da glaubt und getauft wird, wird errettet werden.
Beachten wir: Jesus hatte gesagt: „Wer da glaubt und getauft wird, wird errettet werden.“ Und der Kämmerer hatte Philippus gegenüber gesagt: „Ich glaube, das Jesus Christus der Sohn Gottes ist.“
Es kann also nur jemand wirksam getauft werden, wenn er zuvor seinen Glauben an Jesus Christus öffentlich bekannt hat.
Hier haben wir auch die Verbindung zu den drei ersten grundsätzlichen Lehren in Hebräer 6.1-2: Buße, Glaube, Verständnis der Lehre von den Taufen.
Die dritte Bedingung für die Taufe nennt uns der Apostel Petrus in 

1.Petrus 3.21: Das Abbild davon errettet jetzt auch euch, das ist die Taufe - nicht ein Ablegen der Unreinheit des Fleisches, sondern die Bitte an Gott um ein gutes Gewissen - durch die Auferstehung Jesu Christi. 

Petrus spricht von der Sintflut. Er sagt, dass die Flut und die Taufe nichts mit körperlicher Reinheit zu tun hat.
Petrus weist hier auch den Gedanken zurück, die Taufe sei zum Zwecke der Reinigung von Körper und Seele gedacht. Das ist nicht der Fall.
Er macht klar, dass das Wesentliche in der Herzensreaktion des Gläubigen liegt. „Die Antwort eines guten Gewissens durch  den Glauben an Gott.“
Noch einmal: Das gute Gewissen kommt daher, dass ein Mensch seine Sünden demütig vor Gott bekannt hat, dazu hat er ein Geständnis des stellvertretenden Todes und der Auferstehung Jesu Christi abgelegt, wodurch seine Sünden gesühnt wurden und er hat die Bedingung der Wassertaufe in einem Gehorsamsakt vollzogen. So kann er mit gutem Gewissen vor Gott stehen.
Alles zusammen genommen bedeutet: Jünger Jesu werden.

Matthäus 28.19: Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. 

Buße, Glauben und ein gutes Gewissen – das macht den Jünger Jesu aus. Alle diese Bedingungen muss der Jünger Jesu erfüllen – sonst kann er nicht getauft werden.
Vor der Taufe ist eine biblische Unterweisung nötig.
Was lehrt die Bibel noch über die geistliche Bedeutung der gewollten Erwachsenen Taufe?
Bei der christlichen Wassertaufe findet eine Verwandlung des Sünders durch die Gnade Gottes statt. Dabei lernen wir zwei sich entsprechende Seiten kennen.

Römer 6.2 -3: Auf keinen Fall! Wir, die wir der Sünde gestorben sind, wie werden wir noch in ihr leben? Oder wisst ihr nicht, dass wir, so viele auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind? 

Wer gestorben ist, über den hat die Sünde keine Macht mehr. Das ist das Bild, das uns das Neue Testament von einem Menschen zeigt, der ein ausgesprochener Sünder war.
Anders ausgedrückt: Wenn ein Mensch tot ist, kann er nicht mehr sündigen. Er kann nichts mehr tun – aber eben auch nicht mehr sündigen.
Das also ist das Bild, welches das Neue Testament verwendet, wenn von einem Menschen die Rede ist, der im Glauben die Gnade Gottes angenommen hat.
Durch die Wirksamkeit der Gnade ist ein Mensch der Sünde gestorben. Stattdessen lebt er jetzt für Gott und in der Gerechtigkeit.

Römer 6.6-7: da wir dies erkennen, dass unser alter Mensch mit gekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde abgetan sei, dass wir der Sünde nicht mehr dienen.
Denn wer gestorben ist, ist freigesprochen von der Sünde. 

Für jeden Menschen, der den Sühnetod Christi an seiner Stelle in Anspruch genommen hat, ist die alte sündige Natur mit Christus gekreuzigt worden.
Dieser Mensch ist durch den Tod Christi freigesprochen. Er braucht der Sünde nicht länger zu dienen.

Römer 6.11-13: So auch ihr: Haltet euch der Sünde für tot, Gott aber lebend in Christus Jesus! So herrsche nun nicht die Sünde in eurem sterblichen Leib, dass er seinen Begierden gehorche; stellt auch nicht eure Glieder der Sünde zur Verfügung als Werkzeuge der Ungerechtigkeit, sondern stellt euch selbst Gott zur Verfügung als Lebende aus den Toten und eure Glieder Gott zu Werkzeugen der Gerechtigkeit! 

Als Christen sollen wir uns der Sünde für tot halten durch die Gnade Gottes in Jesus Christus.
Das zentrale Ziel Gottes bei der Erlösung ist ja nicht nur, das dem Menschen die von ihm begangenen Sünden vergeben werden, er darf vielmehr, nachdem er diese Vergebung empfangen hat, in einen ganz neuen Bereich geistlicher Erfahrungen hineinkommen.
Die Sünde soll endgültig keine Macht über ihn mehr haben.
Christus hat nicht nur für all unsere Vergehen bezahlt, sondern er hat sich auch mit unserer verderbten, sündigen Natur eins gemacht.
Und als er am Kreuz starb, ist dieser sündige alte Mensch mit ihm zusammen gestorben.
Damit der Gläubige in die Fülle dessen, was die Erlösung umfasst, eintreten kann, muss er zwei einfache aber unumgängliche Bedingungen erfüllen:
Genauso wie Christus gestorben ist, so sollen auch wir uns der Sünde für gestorben halten. Das ist das eine. Christi Tod war unser Tod.
Die zwei Bedingungen, die wir erfüllen müssen, um wirklich zu   erleben, dass wir der Sünde gestorben sind und nun für Gott leben, sind folgende:
Erkennen bzw. wissen und für wahr halten.
Als erstes müssen wir erkennen und wissen, was Gottes Wort über den Tod Christi sagt.
Als zweites müssen wir Gottes Wort für wahr halten, das heißt: Gottes Wort als Wahrheit für uns anwenden. Für jede Situation.
Es gibt keine biblische Wahrheit, die für uns eine größere Bedeutung hat und keine biblische Wahrheit, über die größere Unsicherheit herrscht. Und zwar bei Christen.
„Unwissenheit“ ist das Übel.

Hosea 4.6: Mein Volk kommt um aus Mangel an Erkenntnis.

Um das Erlösungswerk Christi in seiner Tiefe zu erfassen, ist es in erster Linie wichtig, die Wahrheit zu wissen, zu kennen. Da aber Gottes Volk größten Teils diese Wahrheit nicht kennt, kann es auch nicht daran glauben und kann die Auswirkungen nicht erleben.
Darum ist es wichtig, der Gemeinde immer wieder diese Wahrheit zu verkünden. Mit allem Nachdruck. Und in aller Deutlichkeit.
Genau wie im natürlichen Leben auf den Tod eines Menschen das Begräbnis folgt, besteht diese Reihenfolge auch im geistlichen Leben.

Zuerst der Tod – und dann das Begräbnis – dann die Auferstehung.

Das geistliche Begräbnis des alten, sündigen Menschen findet durch die Wassertaufe statt.

Bei jeder Taufe im neutestamentlichen Sinne gibt es zwei aufeinander folgende Schritte: Ein Begräbnis – und eine Auferstehung.

Diese Schritte stimmen mit den beiden Schritten bei der inneren Verwandlung im Herzen des Gläubigen statt, der den Sühnetod Christi an seiner Stelle akzeptiert.

Tod der Sünde gegenüber und neues Leben in der  Gerechtigkeit und für Gott.

Begräbnis im Wassergrab und Auferstehung aus dem Wassergrab hinein in ein Neues Leben, das ab sofort für Gott gelebt wird.

Das ist großartig – aber viele wissen es nicht und können es daher nicht für sich nützen. Sie quälen sich weiter, anstatt neue geistliche Höhen zu erklimmen.

Außerdem: Wir werden in Christus selbst hineingetauft. Nicht in eine Kirche, Gemeinde oder Denomination.

Zweitens hängt die Wirkung der Taufe vom persönlichen Glauben des Täuflings ab: Ohne diesen Glauben ist die Zeremonie nutzlos.
Drittens geschieht dann die Taufe in totaler Abhängigkeit von der Kraft des Heiligen Geistes, die in besonderer Weise freigesetzt wird. Nur der Heilige Geist kann dem Gläubigen die geistliche Kraft geben, die er unbedingt braucht.

Die Taufe kann den zuvor notwendigen Glaubensschritt natürlich nicht ersetzen.

Ihr Lieben, 
danke für die gemeinsame Zeit.
Ich möchte Euch segnen:
Der Herr segne und behüte dich
Der Herr lass sein Angesicht über dir leuchten
Und sei dir gnädig
Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.
 


 80.)  Angst verschwindet durch Biblische Prophetie. 


Ihr Lieben,
In diesem Bericht wollen wir lernen, wie uns die biblische Prophetie hilft, frohen Mutes in die Zukunft zu sehen, weil wir wissen, wie es weiter geht.

Wir beginnen mit zwei Bibelstellen:

Offenbarung 1.3.: Glückselig, der liest und die hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist! Denn die Zeit ist nahe. 


Offenbarung 22. 17-21.: Und der Geist und die Braut sagen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen da  dürstet, der komme! Wer da will, nehme das Wasser des Lebens umsonst! Ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand etwas zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen hinzufügen, die in diesem Buch geschrieben sind; und wenn jemand etwas von den Worten des Buches dieser Weissagung wegnimmt, so wird Gott seinen Teil wegnehmen von dem Baum des Lebens und aus der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben ist. Der diese Dinge bezeugt, spricht: Ja, ich komme bald. Amen; komm, Herr Jesus! Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen! 


Mit meinen eigenen Worten ausgedrückt, sagen diese beiden Bibelstellen: Wer sich glaubend mit biblischer Prophetie beschäftigt und nichts hinzufügt oder davon wegnimmt, der wird keine Angst haben vor den Grausamkeiten und Schrecknissen der allerletzten Periode unseres Zeitalters – sondern der freut sich über die Inhalte der Prophetie – und insbesondere über die bevorstehende Entrückung der Gemeinde.

Wer ein Verständnis davon hat, was bald kommt, was Gott der Vater geplant hat und was er ganz sicher auch ausführen wird – dem gibt dieses Verständnis einen tiefen Frieden.

Dieser tiefe Frieden für die Jünger Jesu ist eines von Gottes Haupt Zielen, die er mit der biblischen Prophetie verfolgt.
Angst und Schrecken hat nur der zu erwarten, der sich oberflächlich und halbherzig oder gar nicht mit biblischer Prophetie beschäftigt.

Das ist leider in vielen Gemeinden unserer Tage der Fall.
Oder gar ungläubig darüber meckert und schimpft, wie viele, selbst fromme  Leute in unsrem Land es tun.

Gründliche Beschäftigung mit biblischer Prophetie hingegen führt jeden Christus gläubigen Menschen in einen tiefen Frieden hinein. Und das ist Gottes Wille für Dich.

Johannes 14.26-27: Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch. Euer Herz werde nicht bestürzt, seid auch nicht furchtsam. 


Es geht hier um einen wunderbaren, perfekten Frieden, wie ihn nur der Himmlische Vater denen geben kann, die sich zu Jesus Christus bekehrt haben. 

Der göttliche Helfer, der Heilige Geist, hilft bei allem Verständnis der nicht immer einfachen prophetischen Zusammenhänge.
Und wir helfen, die Zusammenhänge in unseren ganz normalen Alltag zu integrieren. Deshalb wenden wir uns an die Menschen im deutschen Sprachraum. Denn dazu hat uns der Vater beauftragt. 

Neben Deutschland vor allem auch Österreich, die Schweiz, Südtirol, das Elsass, Teile von Belgien und Luxemburg. Und wo immer es Menschen gibt, die deutsch verstehen.
Denn immerhin macht die biblische Prophetie ein Drittel der Bibel aus.

Noch einmal: Wer gläubig geworden ist an Jesus Christus, der braucht sich nicht zu fürchten vor dem, was Gott der Vater für die Welt geplant hat.

Zugegeben: Die Welt, in der wir leben, wird sich in sehr kurzer Zeit so sehr zum Negativen hin verändern, dass wir kaum mitkommen. Aber Gottes gerechter Zorn gilt nicht seinen Kindern. Wir werden zuvor zu Jesus hin entrückt werden.

1.Thessalonicher 1.10: und seinen Sohn aus den Himmeln zu erwarten, den er aus den Toten auferweckt hat - Jesus, der uns rettet von dem kommenden Zorn.

1.Thessalonicher 5.9: Denn Gott hat uns nicht zum Zorn bestimmt, sondern zum Erlangen des Heils durch unseren Herrn Jesus Christus.


Im Gegenteil: Gott hat einen wunderbaren Plan für die Gotteskinder, um sie seinem Sohn Jesus als Braut zuzuführen, mit ihnen Hochzeit zu feiern, sie zu lieben, zu belohnen und genießen zu lassen.

Freude und Frieden statt Verführung, Sorgen und Angst. Deshalb gibt uns Gott der Vater die Zeichen der Zeit, dass wir wissen, was kommt. Das ist herrlich.

Natürlich wissen wir, dass es genug Leute gibt, die behaupten, dass die Bibel ein Buch mit sieben Siegeln ist. Und dass es unendlich viele Möglichkeiten gibt, die Texte auszulegen.
Doch das stimmt so nicht.

Die Bibel sollte, wo immer es einen Sinn ergibt, wörtlich ausgelegt werden. Das ist der erste und wichtigste Schritt hin zu einem besseren Verständnis schwerer Stellen.

Die Bibel ist kein dunkler, undurchdringlicher Wald mit lauter verwirrenden Allegorien, einer dornigen und stechenden Moral, die nicht in unsere Zeit passt und einem völlig unübersichtlichen Geschichtsverständnis.

Wie kann ich mein eigenes Bibelverständnis verbessern, fragen sich trotzdem viele Menschen. Wie kann ich vor allem die biblische Prophetie besser verstehen?

Genau deshalb sind wir da. Genau da setzen wir an.
Wir bemühen uns, die biblische Wahrheit in leicht verdaulichen Portionen in Form unserer Video Clips anzubieten.
Denn Gott möchte von seinen Geschöpfen verstanden werden, soviel ist klar.

Römer 1.18-21: Denn es wird offenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten,  weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, denn Gott hat es ihnen offenbart. Denn sein unsichtbares Wesen, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, wird seit Erschaffung der Welt in dem Gemachten wahrgenommen und geschaut, damit sie ohne Entschuldigung seien; weil sie Gott kannten, ihn aber weder als Gott verherrlichten noch ihm Dank darbrachten, sondern in ihren Überlegungen in Torheit verfielen und ihr unverständiges Herz verfinstert wurde.


Und wie schon oft in letzter Zeit angesprochen, ist die Bibel und die biblische Prophetie die Wahrheit, nichts als die Wahrheit, die reine Wahrheit, in allem was sie sagt.

Der Gott der Bibel ist die Wahrheit. Mit ihm fängt alle Wahrheit an. Und mit ihm endet alle Wahrheit: Gott sagt uns, was er vorhat. Er lässt uns nicht im Ungewissen. Oder gar im Dunkeln.
Die ganze Bibel, jedes Wort, ist mit Absicht –zielführend – von Gott so und nicht anders gewählt.

Trotzdem ist biblische Prophetie in den meisten christlichen Kreisen nicht sehr populär. Manche sagen gar, dass die biblische Prophetie sie ängstigt.

Weil Satan und der Antichrist darin vorkommen. 
Aber es ist gerade Satan, der Teufel, die alte Schlange, die uns davon abhalten will, uns mit Prophetie zu beschäftigen. Denn dann wissen wir nicht Bescheid, ängstigen uns und sind eine leichte Beute für ihn.

Heuschrecken, Drachen, Dämonen und das Böse ganz allgemein. Ist es da nicht besser, sich mit erbaulichen Dingen in der Bibel zu beschäftigen. So machen es viele.

Aber der alles überragende Einwand: Gott will, dass wir wissen und verstehen, was er vorhat. Damit uns niemand verführen kann und damit wir keine Angst haben. 

Jesaja 46.9-10: Gedenket des Früheren von der Urzeit her, dass ich Gott bin. Es gibt keinen sonst, keinen Gott gleich mir, der ich von Anfang an den Ausgang verkünde und von alters her, was noch nicht geschehen ist, - der ich spreche: Mein Ratschluss soll zustande kommen, und alles, was mir gefällt, führe ich aus.


Gott teilt sein überlegenes Wissen mit uns, seinen Kindern. Nur er ist in der Lage, alles auszuführen, was er ankündigt. Niemand sonst.

Und nur dieses überlegene Wissen bringt uns unter anderem Frieden, Freude, Gelassenheit und es vernichtet jede Form der  Angst.
 
Ja, das bloße Wissen, dass Gott ganz allein die Entscheidungsschlacht zwischen Gut und Böse zu einem für uns guten Ende bringt, das ist schon etwas unglaublich Wertvolles und Wichtiges an sich.

Nur so können wir Jesu Worte richtig verstehen: „Meinen Frieden gebe ich euch.“

Frieden kommt durch Glauben zustande.
Nur so im Glauben kann ich sicher sein, dass Gott für mich sorgt: Jesu Tod und Auferstehung stehen dafür. Ich bin sicher.
Aber Frieden kommt auch durch Wissen und Erkenntnis.
Wenn ich weiß, dass der Doktor einen zuverlässigen Weg kennt, die verstopften Adern in meinem Herzen durch neue zu ersetzen, erst dann kann ich relativ gelassen in den OP fahren.
In der Nacht vor der Kreuzigung sagte Jesus seinen Jüngern, dass er sterben würde, aber dass dieses nicht sein Ende bedeuten würde.

Er hat nicht gesagt: „Jungens wir schaffen das schon.“ Sondern er hat es ihnen genau erklärt.
Gott der Vater gibt uns die biblische Prophetie, damit wir in einem Zustand von perfektem Frieden sind und bleiben.  

Johannes 16.33: Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid guten Mutes, ich habe die Welt überwunden.


Satan hingegen ist daran interessiert, dass wir nicht Bescheid wissen über die Dinge, die sehr bald kommen: Wenn wir uns fürchten, hat er leichtes Spiel mit uns.

Aber wir bleiben dabei: Frieden und die Kraft, dem einen Gott der Bibel zu dienen – das ist und bleibt unser Ziel.

Verwirrung führt in die Schwäche. 

Seit ganz herzlich gesegnet.,   

79.) Angst ausschalten durch die Gegenwart Gottes!


Ihr Lieben,
Zweck dieses Vortrages ist, die Gegenwart Gottes überall bewusst wahrzunehmen und allein dadurch gesegnet zu werden.  

Psalm 31.20-21: Wie groß ist deine Güte, die du bereithältst denen, die dich fürchten, die du denen erweist, die sich bei dir bergen vor den Menschen. Du verbirgst sie im Schutz deines Angesichts vor den Verschwörungen der Menschen; du birgst sie in einer Hütte vor dem Gezänk der Zungen. 

Jesu Gegenwart umgibt uns immer und überall. Jesus ist Gott und Gott ist allgegenwärtig. Unsichtbar – aber voll da.  

Wo wir auch hingehen, Gott ist da.
Aber er ist nicht nur allgegenwärtig. Auch seine mit den menschlichen Sinnen wahrnehmbare Gegenwart, seine sogenannte „manifeste“ Gegenwart ist von Zeit zu Zeit für uns erkennbar. In der Anbetung, beim Lobpreis. In Erweckungszeiten.

Das ist fantastisch. Ein Stück Himmel auf Erden.  

Johannes 16.33: Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid guten Mutes, ich habe die Welt überwunden. 

Jesus will, dass seine Jünger Frieden haben, dass Angst und  Schrecken, der Terror der Welt, sie nicht bedrängen können.
Im Gegenteil: Wir sollen im Frieden und in der Freude der göttlichen Gegenwart auftanken, immer wieder, bis wir für immer bei Jesus sind. 
Jesus sagt, dass wir zu jeder Zeit und unter allen Umständen in den Genuss dieses Friedens kommen können.

Im Schatten der herrlichen Gegenwart Jesu und seines Vaters, der auch unser Vater ist. Auch während wir unseren alltäglichen Aufgaben und Pflichten nachkommen.
Jesus sagt: „Ich bin bei dir und in dir.“

„Ich, Jesus, gehe vor dir, um dir den Weg zu bereiten. Und ich gehe neben dir her“.
„Es wird nie einen anderen Begleiter geben, der so uneingeschränkt für dich da ist wie ich“.
Deine Schritte sollen dadurch eine Leichtigkeit haben, die für andere sichtbar ist.
Lass dich nicht von Problemen und ungelösten Fragen niederdrücken, denn ich trage deine Lasten.

In der Welt erlebst du Angst, Traurigkeit und Anfechtungen – aber lass dich davon nicht unterkriegen, lass dich nicht ängstigen, lass dich nicht entmutigen. 

Denn ich habe die Welt besiegt, ein für allemal. Und deshalb kannst du bei mir Frieden, Zuversicht und Freude und Angstfreiheit finden. Und Gelassenheit, Entspanntheit.  

Johannes 15.4-7: Bleibt in mir und ich in euch! Wie die Rebe nicht von sich selbst Frucht bringen kann, sie bleibe denn am Weinstock, so auch ihr nicht, ihr bleibt denn in mir. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun. Wenn jemand nicht in mir bleibt, so wird er hinausgeworfen wie die Rebe und verdorrt; und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen. Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch geschehen. 

Jesus will uns auf jeden einzelnen Tag ganz persönlich vorbereiten. Jesus ist allwissend und weiß deshalb genau, was dieser neue Tag bringen wird.

Wir hingegen haben nur vage Vorstellungen, machen deshalb unentwegt Pläne und verlieren beim Pläne machen Jesus aus den Augen. 

Deshalb lauert die Angst hinter jedem Busch. Ungewissheit und Angst. Weil wir es selbst nach unseren Vorstellungen richten wollen.

Wir würden am liebsten eine Straßenkarte haben, auf der alle Windungen und Anstiege eingezeichnet sind. Wir würden uns besser vorbereitet fühlen, wenn wir das vor uns liegende Gelände eines 24 Stunden Tages genau kennen würden.

Aber Jesus sagt uns, dass es eine viel bessere Möglichkeit gibt, auf alles vorbereitet zu sein, was vor uns liegt: In dem wir uns Zeit nehmen für ihn, Jesus.

Jesus verspricht uns, dass er uns alles geben wird, was wir brauchen. Jesu lebendige Gegenwart ist das alleinige Unterpfand dafür.

Wenn wir also im Gespräch mit Jesus bleiben, seinen Namen immer auf den Lippen tragen und ihn immer wieder flüstern, dann ordnet er unseren Tag. Und die Angst, der Schrecken hat so keine Chance.

Jesus sagt uns, dass seine herrliche Gegenwart besser ist und uns besser schützt, als die beste Straßenkarte. Wir können Jesus vertrauen. Immer.

2. Mose 33.14:  Er antwortete: Mein Angesicht wird mitgehen und dich zur Ruhe bringen.

Das Angesicht Gottes, ein anderer Ausdruck für die Gegenwart Gottes, ging mit Mose und geht mit uns. Überall hin. Deshalb ist Angst für den, der gelernt hat, in der herrlichen Gegenwart Gottes zu leben, keine wirkliche Alternative.

Epheser 2.6: Er hat uns mit auferweckt und mit sitzen lassen in der Himmelswelt in Christus Jesus.


Jesus sagt zu uns, dass er über den Dingen steht: Im Klartext: Er steht über unseren Problemen, Ängsten, Schmerzen, aufgewühlten Momenten in deinem und meinem Leben. Wir können schon jetzt mit ihm in der Himmelswelt sein.

Er, Jesus steht außerhalb von Zeit und Raum und außerhalb dieser Welt, die sich laufend verändert. Er ist allwissend und allweise. Er hat noch nie einen Fehler gemacht und er wird nie einen Fehler machen.

Jesus sagt uns also völlig zu Recht: „Schau auf mich. Wenn du deinen Blick auf mich richtest, dann erhebst du dich über die Umstände, auch die Umstände gerade deines Lebens.“
Du kannst also schon jetzt in der neuen Welt Jesu, in der Himmelswelt bei und mit Jesus ausruhen. Einzige Bedingung: Dass du im Glauben diesen einen Schritt auf Jesus zu gehst. 
Ja, der erste Schritt ist Jesus Christus. Ihm Dein Herz zu geben. Aber danach geht es darum, eine echte, liebende Beziehung zu ihm aufzubauen. 

Was heißt das: Eine Beziehung geht nur in der Gemeinschaft in einem gegenseitigen Austausch, mit ihm, unseren Herrn, alles zu besprechen, wie im Leben, wenn wir einen wirklichen Freund oder eine Freundin haben mit denen wir unsere wirklichen  Herzensanliegen teilen können.   

Das ist der Weg des Friedens, wenn du im Licht von Jesu lebendiger Gegenwart lebst.
In diesem Leben wirst du immer Probleme haben, aber es darf nicht soweit kommen, dass du deine ganze Aufmerksamkeit den Problemen zuwendest. Das kann zu einer Art „Götzendienst“ werden.

Wenn du das Gefühl hast, im Meer der Umstände zu versinken, dann rufe zu Jesus: „Hilf Mir Jesus“! Und glaube, dass er es tut.

So wählst Du den einen richtigen Weg.

Matthäus 14.28-31: Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, wenn du es bist, so befiehl mir, auf dem Wasser zu dir zu kommen! Er aber sprach: Komm! Und Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser und kam auf Jesus zu. Als er aber den starken Wind sah, fürchtete er sich; und als er anfing zu sinken, schrie er und sprach: Herr, rette mich! Sogleich aber streckte Jesus die Hand aus, ergriff ihn und spricht zu ihm: Kleingläubiger, warum zweifeltest du? 

Lass dich nicht entmutigen, selbst wenn du diesen Satz jeden Tag tausendmal sagen musst: „Herr rette mich“. Und mache es Dir bitte bewusst, du musst das in Deinem Alltag lernen und üben, dass Dein Himmlischer Vater durch Jesus Christus nicht nur in Deinem Herzen wohnt, sondern dass er Dich mit seiner manifesten Gegenwart umgibt. Du kannst es nur Lernen, wenn Du es Dir immer wieder bewusst machst. Und dann kommt der Tag wo du es kapierst.
Jesus verspricht dir, dass er dich genau kennt und dass er genau das richtige tun wird, um dir beizustehen. Jede deiner Schwächen, deiner Problemzonen, deiner Hilflosigkeit.
Denk doch daran: Du stehst ganz am Anfang einer engen Beziehung zu Jesus. Es ist kein leichter Weg, aber es ist der einzige Weg in die Freude und in die göttliche Gelassenheit.
Es ist eine Art Schatzsuche: Jesus ist der Schatz und die Herrlichkeit seiner Gegenwart glitzert und schimmert auf deinem Weg.

Schwierigkeiten gehören dazu. Jesus verteilt sie auf den ganzen Tag, sodass du es locker schaffen kannst.

Hab keine Angst – Jesus will deine Stärke, deine Ruhe, deine Sicherheit sein.
Vertrauen und Dankbarkeit werden dich sicher durch diesen Tag bringen. Vertrauen schützt dich davor, dass du dir Sorgen machst und ihnen zu viel Raum in deinem Denken gibst.
Dankbarkeit hält dich vom Kritisieren und Klagen und Jammern ab, wodurch auch Gotteskinder so leicht verführt werden.

Auf Jesus schauen – das ist eine freie Entscheidung, die man 1000 Mal am Tag treffen muss. Aber so wird Vertrauen langsam aber sicher zu einer wunderbaren Gewohnheit.

Psalm 141.8: Doch auf dich, HERR, mein Herr, sind meine Augen gerichtet, bei dir suche ich Zuflucht. Gib meine Seele nicht preis.

Ich Jesus trage dich und liebe dich durch den Tag. Was auch immer kommen mag.
Noch einmal: „Wenn es in deinem Leben Dinge oder Gedanken gibt, die dir Angst machen, dann komm zu mir und sprich mit mir darüber.“ Das sagt Jesus zu dir.
Wende dich in jeder Lage an mich und bringe deine Bitten vor mich. Tu es mit Dank für das, was ich dir geschenkt habe.
Sag: „Danke Jesus, dass sich mir diese Gelegenheit bietet, dir noch ein Stückchen mehr zu vertrauen.“ Selbst wenn manche dieser Lektionen schwierig sind, so nur lernst du, mir immer mehr zu vertrauen.“
Du bist unendlich reich, wenn du in meinem Frieden lebst!
Und ich segne dich ganz herzlich.
 
 

78.) Lieben was der Vater liebt - und jede Angst verschwindet!

Ihr Lieben,
Zweck dieses Vortrages ist, in einer einfachen biblischen Botschaft aufzuzeigen, wie wir jede Lebens- oder Zukunftsangst besiegen können.

Was für eine herrliche Zeit, in der wir leben dürfen. Alle Generationen vor uns hätten in dieser Zeit leben wollen, um zu erleben, was wir alles erleben. 

Zugegeben: Man muss unbedingt zu Jesus Christus gehören – sonst ist die Zeit keineswegs herrlich oder großartig. 

Und man muss wissen, dass wir schon in ganz kurzer Zeit, in wenigen Jahren, mit Jesus für immer zusammen sein werden. 

Dieser Gedanke setzt ein fast rauschhaftes Vergnügen frei. Jesus – der höchste Name im ganzen Universum. Unser König und Gott. Unser einzigartiger Freund und Bruder. Und wir für immer bei ihm.

Ohne Jesus geht nichts. Und schon gar nicht in unserer Zeit.

Matthäus 24.4: Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Seht zu, dass euch niemand verführe!

Das Schlimmste in dieser Zeit ist Falscheinschätzung, Fehleinschätzung, von Gott und der Welt in der wir leben durch Irrtum, Täuschung und Verführung.

Und Verführung der Jünger Jesu wird von überall her versucht: Durch die Medien, durch die Regierenden und die Opposition, durch die verschiedenen Parteien und ihre Vertreter, durch die verschiedenen Religionen, durch die angepassten Kirchen der Namenschristen, und natürlich durch die Sekten. Und: Durch unbiblisches Denken und Handeln in unseren Gemeinden.

Und wo findet Verführung statt? Überall in Zeitungen, Zeitschriften, Veröffentlichungen jeder Art, Fernsehen, Rundfunk, Internet, sozialen Netzwerken – und in Predigten von vielen Kanzeln - einfach überall. 

Was ist Verführung? Jemanden verleiten, verlocken, wegführen, irreführen – von Jesus wegziehen – auf raffinierte Art und Weise.

Weiter sagt Jesus: 

Matthäus 24. 6: Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören. Seht zu, erschreckt nicht! Denn es muss geschehen, aber es ist noch nicht das Ende.

Jesus sagt uns und all seinen Jüngern: Das Schlimmste in dieser Zeit ist Verführung, und davon gibt es unbeschreiblich viel. Überall. Getarnt und ungetarnt. Auf der ganzen Erde. In jedem Land.

Beispiel: Die menschliche Vernunft gilt flächendeckend als oberste Instanz. Und die Evolution des Menschen als Beleg für ein höher und höher steigendes Menschsein. Aus dem Nichts heraus.

Doch das stimmt nicht! Nichts ist daran wahr. Gott hat den Menschen nach seinem Bild geschaffen. Vor etwa 6000 Jahren. 

Das sagt die Bibel. Die einzige und komplette Wahrheit über das Menschsein finden wir nur in der Bibel. Herkunft, Leben und Ziel des Menschen.

Ohne Bibel kommt der Schrecken, die Angst, der Terror, das Grauen, das ins Unermessliche ansteigt, in unsere Seele, wenn man allein auf die menschliche Vernunft vertraut. Oder die Evolution: Von lebloser Materie zu gottähnlicher Vitalität. 

Es ist wichtig, die Reihenfolge von Jesu Ermahnungen an die Jünger zu verstehen: Erst kommt die Verführung – und dann kommt Angst und Schrecken.

Beispiel: Die vielen Terrorgruppen unserer Zeit. Die Mehrzahl befindet sich im Nahen und Mittleren Osten und muslimischen Regionen Afrikas und Asiens als Boko Haram, Isis, Al Quaida, Al Quds, Al Shabat, Hisbollah, Hamas, Jihad und eine ganze Anzahl weiterer Gruppen.

Sie verbreiten Angst und Schrecken auch in Europa und USA, in  Asien, in Afrika – auf der ganzen Welt.

Unbarmherziger Terror und Schrecken. Oft vor laufender Kamera.

Es gibt nur ein einziges wirksames Gegenmittel: Die vollständige Hinwendung zu Jesus Christus. Und die Annahme der kompletten Bibel des Alten und des Neuen Testaments als Gottes inspiriertes, Irrtums freies Wort. 

Inklusive dem ganz und gar notwendigen Vertrauen auf den einen Gott-Menschen Jesus Christus.

Wer aber Jesus im Herzen trägt und wer der ganzen Bibel als einzig verfügbarer Wahrheitsquelle glaubt – der kann nicht verführt werden und der wird nicht erschreckt werden. Aber nur der.

Das gilt für jeden einzelnen Menschen auf der ganzen Erde.

Die Welt ist beherrscht von Schrecken, Angst und Terror – aber wer Jesus in seinem Herzen trägt – der allein kann angstfrei leben.

Leider leben aber auch Christen keineswegs immer und überall angstfrei. Wie kommt das?

Weil ihnen etwas fehlt: Sie kennen den Vater im Himmel nicht richtig. Ihn und seine unbeschreibliche Liebe zu uns. Und seine Fürsorge und Zielstrebigkeit mit dieser Welt.

Und dass sie nicht gelernt haben, den Vater zurück zu lieben und alles was der Vater liebt. Und alles, was der Vater anordnet.

In unserer Überschrift steht eigentlich schon alles drin: Wenn man nicht verführt wird in dieser Zeit, dann braucht man sich auch nicht zu fürchten. Nicht fürchten und nicht erschrecken.

Denn die Wahrheit macht uns frei von aller Angst. Wenn wir wirklich drin sind in der vollen Wahrheit, dann schaltet die Wahrheit die Angst aus. Komplett. Jesus sagt: Ich bin die Wahrheit.

Das ist ein Wunder. Jesus, die Wahrheit,  schaltet die Angst und den Schrecken einfach ab, wenn wir ihn und seinen Vater lieben.

Wir müssen Jesus, die Wahrheit, kennen, möglichst viel von dieser  Wahrheit. Die Bibel besteht schließlich aus 66 Büchern. Und kaum einer von uns kann alle Details wissen und behalten. 

Doch in uns wohnt der göttliche Helfer: Der Heilige Geist!

Deshalb ist es gut, sich auf das zu konzentrieren, was der Vater im Himmel liebt. Wenn wir das lieben, was der Vater liebt, dann hat die Verführung und die Angst bei uns keine Chance.

Wie kommt das?

Weil uns der Heilige Geist wie durch eine unsichtbare Nabelschnur mit dem Herzen des Vaters verbindet. Weil wir mit dem Vater verbunden sind und dasselbe jetzt ganz bewusst wollen, was er will. Er ist der Geist des Vaters und des Sohnes.

In seiner unsichtbaren aber überall verfügbaren Gegenwart finden wir Wahrheit, Frieden, Freude, Gelassenheit und Liebe im Überfluss. Lauter Eigenschaften, die in der Lage sind, Verführung,  Angst und Schrecken auszuschalten.

Das ist fantastisch. Ein Beispiel:

5.Mose 10.17-19: Denn der HERR, euer Gott, er ist der Gott der Götter und der Herr der Herren, der große, mächtige und furchtbare Gott, der niemanden bevorzugt und kein Bestechungsgeschenk annimmt, der Recht schafft der Waise und der Witwe und den Fremden liebt, so dass er ihm Brot und Kleidung gibt. Auch ihr sollt den Fremden lieben; denn Fremde seid ihr im Land Ägypten gewesen. 

Hier sagt uns die Bibel, dass der Vater den Fremden liebt. Und dass auch wir den Fremden lieben sollen. Und dass der Vater das Waisenkind und die Witwe liebt, die sozial Schwachen und ihnen Recht verschafft. Und das sollen auch wir tun, so gut es geht. 

Nicht mit Worten, sondern ganz praktisch, indem wir diesen Personengruppen Brot und Kleidung geben. Ihnen helfen. Den Flüchtling, den armen Schlucker, der bei uns lebt. 

Psalm11.7: Denn gerecht ist der HERR. Gerechte Taten liebt er. Aufrichtige schauen sein Angesicht.

Der Herr liebt Gerechtigkeit. Gerechtigkeit ist der Gegensatz zu Gesetzlosigkeit. In seinem Wort hat er uns Recht und Gerechtigkeit genau beschrieben. 

Und Aufrichtigkeit. Aufrichtig heißt so viel wie ehrlich sein. Aufrichtige werden in seiner Gegenwart leben, sein Angesicht schauen.

Psalm 78.68: sondern er erwählte den Stamm Juda, den Berg Zion, den er geliebt hat.

Der Stamm Juda und der Berg Zion stehen für Jerusalem, für den Staat Israel und für das Judentum. Gott der Vater liebt Israel und die Juden – auch wenn er zu allen Zeiten viel Mühe mit ihnen hatte. Er möchte, dass wir lieben, was er liebt.

Johannes 3.35: Der Vater liebt den Sohn und hat alles in seine Hand gegeben.

Das ist gewissermaßen der Liebesgipfel: Der Vater liebt den Sohn, unseren Herrn Jesus Christus. Ihn hat er an die höchste Stelle im Universum gesetzt. Für uns. Jesus Christus steht beim Vater ganz oben, an erster Stelle. Ihn mit all unserer Kraft zu lieben, ist unser allerhöchstes Vorrecht.

2. Korinther 9.7: Jeder gebe, wie er sich in seinem Herzen vorgenommen hat: nicht mit Verdruss oder aus Zwang, denn einen fröhlichen Geber liebt Gott. 

Auch von uns erwartet Gott der Vater, dass wir nicht an materiellen Dingen hängen, dass wir nicht knausrig und eng sind, sondern dass wir mit anderen, Bedürftigen gerne und freigiebig teilen, was wir haben.

Diese sehr knappe Auflistung, von menschlichem Verhalten, das sich am himmlischen Vater orientiert, trägt dazu bei, Ängste, Sorgen, Nöte zu vermeiden und stattdessen ein frohes und dankbares Herz zu haben.

Jesus sagt, dass die Verführer mitten unter uns sind. Sie regieren diesen gefallenen Planeten mit unnachgiebiger Härte auf seinen unvermeidbar rutschigen Wegen.

Niemals war eine Warnung unseres Herrn Jesus wichtiger als diese. Und wir brauchen besonders zwei Geistesgaben mehr als alles andere: Die Gabe der Geisterunterscheidung und die biblisch begründete Gabe der Prophetie. 

Was so viel heißt wie: Wir brauchen den permanenten Einfluss und die Führung des Heiligen Geistes in diesen aufregenden Tagen.

Gegen religiöse Verführung, soziale Verführung und mehr.  



77.) Eine lange Zeit der Vorbereitung.

Ihr Lieben,

ich bin sehr froh, dass ich zu diesem besonderen Anlass, dem 80zigsten Geburtstag meines Mannes Rudi, dieses Thema mit Euch teilen darf.

Mein Anliegen ist es, durch diesen Vortrag in erster Linie aufzuzeigen, wie unser allmächtiger Vater Gott aus einem ziemlich kaputten 43 jährigen Leben nach und nach alles neu entwickeln und gestalten kann. 

Für meinen Mann Rudi besaß der Psalm 40 die Verse 2-6 nach seiner Bekehrung eine sehr große Bedeutung. Dort heißt es:

Beharrlich habe ich auf den HERRN geharrt, und er hat sich zu mir geneigt und mein Schreien gehört. Er hat mich heraufgeholt aus der Grube des Verderbens, aus Schlick und Schlamm; und er hat meine Füße auf Felsen gestellt, meine Schritte fest gemacht. 

 

Und in meinen Mund hat er ein neues Lied gelegt, einen Lobgesang auf unseren Gott. Viele werden es sehen und sich fürchten und auf den HERRN vertrauen. 

 

Glücklich der Mann, der den HERRN zu seiner Zuversicht macht und sich nicht wendet zu den Drängern und den in Lüge Festgefahrenen! 

 

Vielfach hast du, HERR, mein Gott, deine Wundertaten und deine Pläne an uns vollbracht; nichts ist mit dir zu vergleichen. Wollte ich davon berichten und reden - sie sind zu zahlreich, um sie aufzuzählen“. 

 

Rudi wurde am 16.März 1939 in Berlin geboren.

 

Er ist in Osnabrück aufgewachsen und lebte bis zum Abschluss seines Abiturs dort. Danach zog er mit seinen Eltern nach München, wo er eine Banklehre absolvierte.

 

1974 wanderten Rudi,  Billa und ihre Tochter Claudia von München für knapp vier Jahre nach Andorra aus. Eigentlich, um dort zu bleiben. Doch es kam anders.

 

1978 zogen wir von Andorra nach Frankfurt. Wir wohnten 34 Jahre in  der gleichen Wohnung in Frankfurt. Mitten in der City. In dieser Zeit bis zur Gemeindegründung des Christlichen Zentrums Frankfurt arbeitete Rudi als freier Journalist.

 

Silvester 1981/82 waren wir in Garmisch-Partenkirchen bei meinen Schwiegereltern zu Besuch. Gegen 24.00 Uhr, als wir auf dem Balkon standen und in den klaren Sternen Himmel schauten, nahm Rudi  Claudia und mich in seine Arme und sagte zu uns, dass sich unser Leben im neuen Jahr radikal verändern würde. Wir fragten ihn, was er denn damit meinte, aber er konnte uns keine Antwort darauf geben.

 

Am 18. Januar 1982 fand Rudi während eines Lehrgangs in Freudenstadt/Schwarzwald zu Jesus Christus. Wie genial von Gott für Rudi: Freudenstadt, die Stadt der Freude für die Neugeburt auszusuchen.

 

Er kam nach Hause und erzählte uns, dass er die einzige Wahrheit gefunden hat und Jesus Christus in sein Herz eingeladen hat.

 

Er erzählte uns von dem übergroßen Glück in seinem Herzen. Er war von einer Sekunde auf die Andere so eingewoben in die Liebe Gottes. 

Im gleichen Jahr kamen auch Claudia und ich zum Glauben an Jesus Christus.

 

Und unser Leben veränderte sich tatsächlich radikal - so wie es Rudi uns Silvester 1981/82 prophetisch angekündigt hatte. 

 

Wir sind unendlich dankbar, dass wir in diesem auslaufenden 2000jährigen Gemeindezeitalter leben und unseren Herrn Jesus Christus erkennen durften. Alle Generationen vor uns haben sich ebenso wie unsere Generation gewünscht, die Entrückung und Wiederkunft Jesu miterleben zu dürfen. Unsere Generation lebt in der Zeit, wo biblische Prophetie sich vor unseren Augen erfüllt. 

 

Unsere geistliche Erziehung der ersten Jahre bekamen wir in der Freien Evanglischen Gemeinde in Frankfurt. Bis Oktober 1988 leiteten Rudi und ich dort den Kreis junger Erwachsener. Wir lernten so viele wunderbare junge Menschen kennen.

 

1987/88 kreuzten sich unsere Wege mit Andreas Herrmann und im Oktober 1988 gründeten mein Mann Rudi & Andreas das Christliche Zentrum Frankfurt und ein Jahr später gründete Andreas und Rudi das Christliche Zentrum Wiesbaden. Nach einer  intensiven Fasten-  und Gebetszeit der Beiden im Taunus war ihnen klar, das Andreas die Gemeinde in Wiesbaden übernimmt und Rudi in Frankfurt bleibt.

 

Unser Leben war in den darauf folgenden 14 Jahren ausgefüllt mit wunderbaren Aufgaben für das Christliche Zentrum Frankfurt und den Leib Jesu national und international.

 

In dieser Zeit durften wir lernen, lernen und nochmal lernen!

Schon bald nach Rudis Bekehrung bekam Rudi von unserem Himmlischer Vater in besonderer Weise Israel aufs Herz gelegt. Rudi nahm diese Berufung der Aufklärung und Verantwortung für Israel sehr ernst. Das Christliche Zentrum Frankfurt wurde in seiner Pastorenzeit darüber intensiv belehrt über die lebenslange Verantwortung die wir als Deutsche gegenüber Israel und den jüdischen Menschen in der ganzen Welt haben. Wir waren mehrmals mit der Gemeinde in Auschwitz. Aber wir haben als Gemeinde auch gefeiert. Unter anderem unser Israelfest 1997, Ehrengast war damals Trude Simonson, die Vorsitzende des Gemeinderates der jüdischen Gemeinde in Frankfurt.

 

Ebenso hat Gott damals in besonderer Weise meinem Mann das Buch der Offenbarung, dass Johannes uns im Auftrag Jesu im Jahr 98 nach Christus über die Endzeit geschrieben hat, aufs Herz gelegt. All die vergangenen Jahre bis zum heutigen Tag sind wir mit den Themen dieses Buches beschäftigt. Im nach hinein erkennen wir in allem die für uns notwendige, wunderbare, Jahrzehnte dauernde, Vorbereitung unseres Himmlischen Vaters, für die jetzige Zeit.

Der Jesus Tag in Berlin am 20. Mai 2000 war ebenfalls ein großes Highlight im Leben meines Mannes: Mein Gott, was waren wir aufgeregt.  

 

Im Juni 2002 war es dann soweit: Mein Mann übergab das Christliche Zentrum Frankfurt  an die nächste Generation.

 

Bei meinen Recherchen für diesen Geburtstags Vortrag fand ich auch unter Anderem ein  von uns viele Jahre nicht mehr beachtetes prophetisches Wort von Ed Traut vom 29.10.2006. Er ist ein prophetischer Mann, geboren in Südafrika, jetzt wohnhaft  in den USA. Das, was Ed uns im Auftrag Gottes damals  zugesagt hatte, ist inzwischen Realität in unserem Alltag geworden. Deswegen werde ich teilweise auch daraus vorlesen.

 

Ich war 2006 davon überzeugt, dass unsere aktive Arbeit im Reich Gottes abgeschlossen sei. Ed Traut jedoch sprach zu uns folgendes:

 

„Die Zeit in der ihr euch jetzt in eurem Leben gerade befindet ist die wichtigste Zeit eures Lebens. Es wird die segensreichste Zeit sein, die erfolgreichste Zeit und die glücklichste Zeit und die effektivste Zeit eures Lebens.

 

Ihr habt in den letzten Jahren so viele Dinge versucht, um Gottes Pläne durchzubringen. Und all das war gut. Und jetzt, wenn Gott euch aus dieser Zeit des Schutzes und der Verwahrung herausholt, wird er euch so sehr segnen, dass ihr erkennt, dass das alles nur von ihm kommen kann. Da wird keine eigene Anstrengung mehr dabei sein.

Gott hat euch nicht nur zu einer Region berufen oder zu einer Stadt oder einer Gemeinde sondern zu der ganzen Nation. 

 

Und ihr sagt: Herr das haben wir alles schon gehört aber bis her ist noch nicht groß was passiert. 

 

Und der Herr sagt: „Ich tue jetzt etwas Neues“.

 

Und die Zeit in der ich euch dafür zugerüstet habe, also diese Zeit auf die ich euch vorbereitet habe, kommt jetzt bald.

 

Weil ich euch zu Vater und Mutter im Geist gemacht habe. 

 

Und da ist ein Schrei aus diesem Volk nach Vätern. Nach solchen, die das Volk lieben und ernähren. 

 

Ich werde euch benutzen und gebrauchen um eine junge Generation wie eine Armee Gottes aufstehen zu lassen. 

 

Jahrelang habt ihr eure eigene Altersgruppe, eure eigene Generation genährt, aber jetzt richtet ihr euch aus nach den folgenden, nächsten Generationen.

 

Weiter sagte Ed zu uns: Gott wird euch weiterhin segnen.Es ist eure Zeit! 

 

Meine Schwester, der Herr will dass du weißt,  dass deine Probleme sehr kleine Probleme sind. Gott hat sehr sorgfältig auf dich aufgepasst. Aber es kommt eine Zeit, in der Segen kommt aus jedem Teil dieses Landes und Gott wird dich so reich segnen für die Jahre des Opfers. Du hast nie um etwas gebeten du hast dich nie beklagt -  aber der Segen Gottes ist auf dir.

 

Und ich werde eure beiden Körper heilen und euch stark machen und werde euch wieder jung machen.

 

Ich ordne eure Strukturen neu und bringe Helfer hinzu. Ich habe euch ein gutes, treues, loyales Team gegeben. Aber ich füge hinzu Stärke und Ressourcen. 

 

Ich werde eine kleine Tür im Fernsehbereich öffnen. Und das wird eine sehr wichtige Tür sein. Gott sagt, ich habe dich nicht berufen zur Gemeinde durchs Fernsehen zu sprechen, sondern zur Nation. Und ich werde dir eine Plattform geben, die vielleicht klein aussieht, die aber sehr viel aufrühren wird. Und einen Effekt des Königreiches Gottes haben wird. Amen!“  

 

Diese Aussage von Ed Traut, dass Gott unsere Körper heilen wird, stark und jung machen wird, das hat Gott unter anderem, akustisch hörbar im August 2013 in unserem Wohnzimmer uns nochmal persönlich zugesagt. Und diese Erfahrung mit Gott hat mein und Rudis Leben nochmal regelrecht revolutioniert.

 

2015 bekam mein Mann also 9 Jahre nach dem prophetischen Wort von Ed Traut, durch unseren Schwiegersohn Andreas die Anregung, das Wort Gottes in einem Clip über YouTube im deutschsprachigen Raum zu verteilen.

Wir konnten uns überhaupt nicht vorstellen, wie das funktionieren sollte.

Aber unser Vater Gott wollte es so und deshalb schenkte er auch Gelingen. Im Mai 2015 haben wir mit Simone als Kamerafrau unseren ersten Video Clips veröffentlicht. Da Simone aus zeitlichen Gründen nicht bei diesen Video Arbeiten weiter mitmachen konnte, brachte sie uns mit Adelmo zusammen. Er ist ein fantastischer Kameramann und wir sind für ihn und für das gesamte Father’s House Team sehr dankbar.

 

Adelmo bitte hier alle vorhandenen Video Clips bei You Tube einblenden wenn ich weiterspreche. 

 

Wir haben in der nun fast 4 Jahre bestehenden Video Arbeit  etwa 120 Video Clips veröffentlicht. Wir haben über 1,1 Millionen Aufrufe und über 5600 Abonnenten. Wir bekommen Post aus allen deutschsprachigen Ländern und darüber hinaus.  

 

Zum 80zigsten Geburtstag wünscht sich mein Mann so sehr, dass du dir liebe Leserin und du dir lieber Leser unsere Video Clips bei You Tube nicht nur das eine oder andere Video dir ansiehst. 

 

Sondern dir die ganze Fülle der Videos, die wir dir als Father’s House Ffm e.V. anbieten, ansiehst. 

 

Warum? Wenn du dir nur einen Clip ansiehst, kann es leicht sein, dass du zu einem falschen Ergebnis kommst. Denn es ist durch die Zeitbegrenzung für einen Video Clip oft nicht möglich, das große Ganze abzudecken. Deshalb haben wir die vielen Videos im Umlauf gebracht um deine Fragen jeweils einzeln zu beantworten und dir ein umfassendes Bild von dem Leben als Christ in der Endzeit zu geben. 

 

Daher ist es auch wichtig, jeden Video Clip ganz bis zum Ende anzusehen, damit Du die Informationen zu einem bestimmten Sachverhalt auch komplett mitbekommst. Nur so kannst Du im Glauben wirklich wachsen und Dein Christsein als Jünger Jesu voll genießen.

 

Sehr oft kommen Gäste aus der gesamten Bundesrepublik zu unserer einmal im Monat stattfindenden Father’s House Veranstaltung. Klemens Schütte, Rudis Lieblingsfreund, hat zu diesen Veranstaltungen wunderbare Anbetungslieder und Balladen kreiert.

 

Wir danken jeden Tag unserem Herrn und Gott, dass wir diese Arbeit an unserem Mauerabschnitt von ihm bekommen haben. Alles gehört ihm.  Er bekommt alle Ehre und allen Dank! Und wir dürfen uns darüber freuen.

 

Wir staunen wie Gott unser Leben umgekrempelt hat und aus einer kaputten Persönlichkeit Neues schafft und seine Liebe hinein fließt, damit diese Person sie an viele Menschen weiter geben kann. Gott bekommt alle Ehre! 

 

Wir hören öfters abends Musik, wir lieben Musik, auch noch mit 80zig Jahren. Einer unserer Favoriten ist Eric Clapton. Er singt in einem seiner Lieder mit Steve Winwood  zusammen -  „In the presence of he Lord“:

 

Er besingt in diesem Lied die herrliche Gegenwart Gottes: Er singt: „Schließlich habe ich einen Weg für mich zum Leben gefunden: In der Gegenwart des Herrn!“

 

„Jeder Mensch hat in dieser Beziehung ein Geheimnis, eine Geschichte von besonderer Bedeutung.

 

Ja, jeder Mensch  hat seinen ganz eigenen Weg: Ich hab letztlich meinen Lebensweg gefunden: In der Gegenwart des Herrn.“

 

Solltest du liebe Zuschauerin und du lieber Zuschauer noch keine echte, ernsthafte Entscheidung für Jesus Christus getroffen haben, aber du merkst, es bewegt sich etwas in deinem Inneren, dann möchte ich dich herzlich bitten, gehe diesem inneren Impuls nach. 

 

Denn es ist so, solange du Jesus Christus nicht bewusst in dein Herz gebeten hast, solange denkst und empfindest du wie die Welt denkt und empfindet. Du kannst das Handeln Gottes nicht verstehen. Aber in dem Moment, wo du diesen ersten Schritt getan hast und Jesus ganz bewusst in dein Herz bittest, passiert etwas Göttliches in deinem Herzen, es fühlt sich an als ob ein Schalter in deinem Innerem von einer Seite auf die andere Seite umgelegt  wurde, du bist durch dein Gebet mit Gott verbunden. Dein Geist lebt. Du beginnst Göttliches von Weltlichem zu unterscheiden.

 

Wenn du dich jetzt angesprochen fühlst, bitte ich dich mitzubeten.

 

Lieber Herr Jesus Christus: Ich gestehe, dass ich ein Sünder bin, und dass ich Dich und Deine Vergebung brauche. 

 

Ich will von meinen Sünden und ihren Folgen vollständig frei werden, mich von allem Bösen abwenden, und Dir ganz und gar nachfolgen. 

Jesus, ich möchte, dass Du mein Herr und Gott  bist und ich öffne mein Herz und mein ganzes Wesen für dich und lade dich ein, in meinem Herzen für immer zu wohnen. 

 

Ich glaube, dass Du der Sohn Gottes bist, der für mich und alle meine Sünden am Kreuz auf Golgatha gestorben ist, dass Du begraben wurdest, und nach 3 Tagen wieder zum Leben auferstanden bist, und dass Du ein zweites Mal auf die Erde zurückkommen wirst. 

 

Ich danke Dir für das Geschenk des ewigen Lebens und empfange es, durch den Glauben an Dich allein. Ich empfange Dich als Herrn und Erlöser in allen Bereichen meines Lebens und ich bete, dass Du immer für mich da bist. 

 

Nun Herr, fülle Du mich bitte mit deinen Heiligen Geist. Danke für alles! Danke dass ich jetzt ein Kind Gottes bin. Dein Vater ist jetzt auch mein Vater. Amen.

 

Ihr Lieben ich danke euch herzlich für diese Zeit.

Ich wünsche euch den Schutz unseres allmächtigen Vatergottes und die erfahrbare Erkenntnis seiner Gnade. Eure Billa Pinke

76.)  Der neue messianische Mensch entsteht in Israel.

Ihr Lieben,

Mit dem 1. Kommen des Messias Jesus und dem Ausgießen des Heiligen Geistes an Pfingsten kam das Königreich Gottes in einem größeren Maße auf die Erde, als in der Zeit vor dem Neuen Bund.

Während im Alten Bund der Geist Gottes im Allerheiligsten des Tempels wohnte, wurde seit Pfingsten jeder Gläubige an Jesus gleichzeitig ein Tempel und eine Wohnstätte für den Heiligen Geist.

Und auch die unsichtbare Gemeinde Jesu Christi ist ein Tempel des Heiligen Geistes.
Israel, das offizielle Israel, erwartet immer noch das Kommen des Messias, damit er sie von ihren Feinden befreit.

Gott würde seinen Zorn auf die Nationen ausschütten, und es würde eine solch mächtige Befreiung Israels stattfinden, dass dadurch die Blindheit von den Nationen weichen würde und sie alle in das Königreich Gottes strömen würden.

Israel wünschte sich, das Haupt der Völker der Welt zu sein und das Wort Gottes würde von Jerusalem ausgehen.

Die ganze Welt würde unter der Herrschaft des Messias aufatmen und Israel würde nun endgültig seiner Berufung gerecht werden.

Niemand in Israel dachte auch nur im Traum daran, dass noch eine 2000 Jahre dauernde Übergangszeit folgen würde, bis die Vollzahl der Nationen das Evangelium gehört hatten. Erst danach sollte das messianische Zeitalter beginnen.

Apostelgeschichte 10.13-16: Und eine Stimme erging an ihn: Steh auf, Petrus, schlachte und iss! Petrus aber sprach: Keineswegs, Herr! Denn niemals habe ich irgendetwas Gemeines oder Unreines gegessen. Und wieder erging eine Stimme zum zweiten Mal an ihn: Was Gott gereinigt hat, mach du nicht gemein! Dies aber geschah dreimal; und das Gefäß wurde sogleich hinaufgenommen in den Himmel. 


Die ersten Heiden kommen zum Glauben. Mit dem Entstehen des Neuen Bundes fingen Juden und Nationen an, den einen neuen Menschen und den Leib des Messias zu formen.
Mitte des zweiten Jahrhunderts nachchristlicher Zeit verloren die meisten Menschen in den Nationen das Verständnis für die fortdauernden Gaben und Berufungen im Volk Israel.
Folgende Fragen wurden und werden immer wieder gestellt:

Wenn doch die ganze Kirche ein Königreich von Priestern ist, was ist dann noch von der priesterlichen Rolle übriggeblieben, die Gott der Vater der Nation Israel gegeben hatte?
Ist der gläubige Überrest Israels, die jüdischen Gläubigen an Jesus, sind sie Teil dieser Berufung?

Was macht den Unterschied der Berufung Israels aus, wenn man an Jesus Christus gläubig geworden ist?

Viele Christen behaupten, dass die Berufung Israels aufgehört habe durch die neu entstandene Kirche Jesu Christi und den Neuen Bund. Sie haben den Begriff „Israel“ von dem ethnischen Volk Israel weggenommen und der Kirche gutgeschrieben.

Andere haben behauptet und behaupten immer noch, dass selbst wenn da noch eine Berufung ist, dass aber die Jesus gläubigen Juden daran keinen Anteil haben. Was natürlich in krassem Gegensatz zur apostolischen Lehre steht.

Wo sind Juden und Nationen gleich und wo unterscheiden sie sich? Wo ist die Priesterschaft von Nationen und Juden gleich und wo ist sie unterschiedlich?

Zuerst also beschäftigen wir uns mit der fortdauernden Berufung Israels als Volk Gottes. Und das, obwohl die große Mehrheit des Volkes nicht an Jeschua gläubig ist.
Selbst im Unglauben können die Juden nicht anders als durch ihre Existenz die Wahrheit der Schrift zu bezeugen. Vor allem die Wahrheit der Torah.

In der völligen Zerstreuung in der Diaspora hat sich die Schrift exakt erfüllt.

3.Mose 26 und 5.Mose 28, wo Segen und Fluch über Israel ausgesprochen werden, beweisen das. Welche Nation außer der jüdischen hat in all den Jahrhunderten in der Diaspora überlebt, ohne Assimilierung und ohne Untergang.

Dies ist ein Beweis, der nicht zu widerlegen ist. Und der die Welt verantwortlich macht gegenüber dem Wort Gottes. Israels Leiden in der Geschichte passt genau in das Bild und auch die Aussage Jesu, dass die Heiden Jerusalem zertreten würden.
Gott gab Zeiten der Gnade, aber er ließ auch den gnadenlosen weltweiten, satanischen  Antisemitismus zu.

Aber gleichzeitig war das Verhalten der Kirche und der Nationen, in denen sich Juden aufhielten ein göttlicher Test, und ein Gericht über die Völker.

1.Mose 12.3: Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde! 

Dieses Grundgesetz gilt nach wie vor. Alle Nationen werden daran gemessen, wie sie die Juden behandelt haben. Die Rückkehr des jüdischen Volkes in das Land Israel, ohne dass die Mehrheit des Volkes an Jesus als Messias glaubt, ist wiederum ein wichtiger Indikator für die Wahrheit des Wortes Gottes. Nie in der Geschichte der Völker ist ein Volk nach so vielen Jahren in der Verbannung in sein Land zurückgekehrt.

Sacharja 12.10: Aber über das Haus David und über die Bewohnerschaft von Jerusalem gieße ich den Geist der Gnade und des Flehens aus, und sie werden auf mich blicken, den sie durchbohrt haben, und werden über ihn wehklagen, wie man über den einzigen Sohn wehklagt, und werden bitter über ihn weinen, wie man bitter über den Erstgeborenen weint.


Hier wird gesagt, dass die Juden in ihr Land zurückkehren, bevor sie sich zum Messias bekennen.

Hesekiel 37 geht sogar zurück zu den Juden nach dem Holocaust: Trockene Knochen ohne jedes Leben. Aber der Vater stellt sie als Nation wieder her, bevor er seinen Heiligen Geist ihnen als Volk gibt.

In all diesem, der Zerstreuung, der jüdischen Geschichte, der Wiederherstellung des Landes, der Rückführung aus allen Himmelsrichtungen, erkennen wir die Gaben und Berufungen Gottes – wie sie fortdauern trotz der Gemeinde Jesu und wie sie Zeugnis geben von der Wahrheit des Wortes Gottes.

Der fortdauernde jüdische Lebensstil mit Sabbat und den Festen des Herrn ist immer noch ein Bild der Erlösung und der geistlichen Wahrheit zum Segen und Verständnis für die Welt.
Man mag einwenden, dass Israel selbst über die wahre Bedeutung der Feste wegen seines Unglaubens nicht richtig informiert ist – und das ist wahr.

Trotzdem sind die Bilder für die Welt gültig und wertvoll. Auch bei vielen biblischen Filmen sind die Hauptdarsteller weit davon entfernt, selbst an die Bibel zu glauben. Dennoch sind es großartige Filme und Menschen werden durch solche Filme zum Glauben an Jesus geführt.
Die meisten orthodoxen Juden glauben an die hebräischen Schriften – auch wenn sie längst nicht alles verstehen, was dort über Jesus gesagt wird. Viele grundlegende Bedeutungen der Schrift werden im Leben dieser jüdischen Menschen reflektiert.

Die Berufung Israels ist unwiderruflich und dauert deshalb an.

Eine der Hauptberufungen Israels ist das für bittende Element für die Nationen. Gilt diese Berufung weiter trotz des Unglaubens an Jesus? Ja, denn das Wort Gottes kommt nicht leer zurück, ob es im Glauben oder Unglauben ausgesprochen wird.

Allerdings wird mit dem Glauben an Jesus, den Messias eine ungleich größere für bittende Kraft in das jüdische Leben kommen. Dem Willen Gottes entsprechend ist Israel eine stellvertretende  Nation unter allen Nationen. Sie vertritt den Gott der Bibel und seinen Messias. Die Gemeinde Jesu ist die Vertreterin aller Nationen. Bevor Jesus das zweite Mal die Erde berührt, muss ein entsprechender Teil jeder Nation für das Evangelium gewonnen werden.

Matthäus 24.14: Und dieses Evangelium des Reiches wird gepredigt werden auf dem ganzen Erdkreis, allen Nationen zu einem Zeugnis, und dann wird das Ende kommen.

Wird Jesus dann kommen? Nein! Zuerst muss die Priesternation Israel den Herrn Jesus mit folgenden Worten einladen und willkommen heißen:

Matthäus 23.39: denn ich sage euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht sehen, bis ihr sprecht: "Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn!" 

Der gläubige Rest Israels, der noch jüdisches Leben lebt und Teil der jüdischen Nation Israel ist, ist der Beweis dafür, dass Gott seinen Bund mit der Nation Israel als Ganzes fortführt.
Der gerettete Überrest Israels, die jüdischen Gläubigen an Jesus den Messias, die leben das Bild aus, was jüdisches Leben bedeutet mit dem vollen Verständnis der Erfüllung in Jesus. 
Nur die messianischen Juden in ihrer Glaubens- und Geistesfülle, können die für bittende Bedeutung jüdischen Lebens in Jesus ausdrücken.

Was über die Nation Israel gesagt wurde, das gilt auch für die messianischen Juden. Die jüdischen Nachfolger Jesu sind Teil des Staates Israel und sind gleichzeitig Teil des Leibes Jesu, des Neuen Menschen, der Gemeinde. 

Sie werden also mit der Gemeinde entrückt. Das sind heute nach meiner Schätzung etwa 1 bis 2 Millionen Menschen.

Der jüdische Gläubige an Jesus hält durch sein jüdisches Leben das Schriftverständnis von der Berufung Israels aufrecht.

Wichtig: Der jüdische Nachfolger Jesu, der aber bewusst Jude bleibt und nicht in eine christliche Kirche geht und dabei seine jüdische Identität verliert, ist der Beweis für die Fortdauer der Gaben und Berufungen der Nation Israels als Ganzes.

Römer 11.5: So ist nun auch in der jetzigen Zeit ein Rest nach Auswahl der Gnade entstanden.

Paulus benutzt sein eigenes Jüdisch sein als Beweis dafür, dass Gott Israel nicht verworfen hat. Vielmehr ist da ein gläubiger Überrest.

Wenn da eine gerechte Minderheit ist, dann ist durch sie das Ganze geheiligt.
Auch Römer 11.16-24 macht nur Sinn, wenn jüdische Nachfolger Jesu ein jüdisches Leben führen. Wenn ein jüdischer Jesus Jünger den Sabbat feiert dann  kommt dem eine andere Bedeutung zu, als wenn ein traditioneller Jude Sabbat feiert. Denn dem fehlt das rechte Verständnis.

Umgekehrt: Wenn ein jüdischer Jesus Jünger dagegen das jüdische Leben verlässt, dann drückt er damit aus, das Israel biblisch keine Bedeutung mehr hat und dass er nicht mehr Teil der jüdischen Nation ist.

Auf dem Apostelkonzil in Apostelgeschichte 15 erklärte Jakobus, dass die Nationen Christen frei sein sollten von jüdischen Riten. Aber er ordnete an, dass die Torah, die 5 Bücher Mose, weiter gelesen werden sollten in den Gottesdiensten.

In Vorbereitung ist ein II. Jerusalem Konzil, wo die jüdischen Nachfolger Jesu davon befreit werden, in eine christliche Gemeinde einzutreten.

Fest steht: Immer noch hat jüdisches Leben diese drei Hauptbedeutungen:
Zeichen der Erlösung und der geistlichen Wahrheit Prophetische Aktion für das, was noch kommt. Für bittende Aktivität für die Errettung der Welt. Die ganze Nation Israel wird eines Tages in der Gemeinde Jesu sein und dennoch die Nation Israel bleiben.

Messianische Juden spielen eine notwendige Rolle, denn im Römerbrief heißt es, dass zuerst nur ein Überrest, dann aber ganz Israel gerettet wird.

So ihr Lieben: Jetzt kennt Ihr die bleibende Berufung Israels. Seit ganz herzlich gesegnet.
 
 
 
  
 
   
 

 

75.) Lieben, was Gott liebt.

Ihr Lieben,

  beginnen wir mit einer Bibelstelle:


Psalm137.5-6: Wenn ich dich vergesse, Jerusalem, so werde vergessen meine Rechte! Es klebe meine Zunge an meinem Gaumen, wenn ich deiner nicht gedenke, wenn ich Jerusalem nicht zu meiner höchsten Freude erhebe!

Wie ein glitzernder Diamant liegt die Stadt Jerusalem auf den judäischen Hügeln im geographischen Mittelpunkt der Erde.
Kaum eine Nachrichtensendung vergeht, bei der nicht Jerusalem an prominenter Stelle erwähnt wird. Es sieht so aus, als wenn das Schicksal der ganzen Welt mit dem Leben dieser einzigartigen Stadt verbunden ist.
Seit der Erwählung Abrahams etwa 2000 v. Chr. geschahen im Land Kanaan, das später Erez Israel und noch später Palästina genannt wurde, die zentralen Ereignisse der Welterlösung.
Dies ist die Bühne Gottes, auf der vor den Augen der ganzen Menschheit die Pläne des Reiches Gottes Gestalt annehmen.

Jeder, der will, kann es erkennen.
In Israel treffen die prophetische Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zusammen. Und bibelgläubige Christen wissen mehr als die bestinformierte Nachrichtenredaktion der Welt.
Wer seine geistlichen Ohren und Augen offenhält, merkt wie in Israel die entscheidenden Weichen gestellt werden für die verheißene Erlösung des Gottesvolkes und der ganzen Welt.
Das Leben pulsiert im ganzen Land. Der Feigenbaum ist 70 Jahre alt geworden, er treibt Blätter und zeigt an, dass der Sommer nahe ist. Und dass die Erlösungsabsichten Gottes kurz vor dem Abschluss stehen.

Lukas 21.29-33: Und er sprach ein Gleichnis zu ihnen: Seht den Feigenbaum und alle Bäume! Wenn sie schon ausschlagen, so erkennt ihr von selbst, da ihr es seht, dass der Sommer schon nahe ist. So erkennt auch ihr, wenn ihr dies geschehen seht, dass das Reich Gottes nahe ist. Wahrlich, ich sage euch, dass dieses Geschlecht nicht vergehen wird, bis alles geschehen ist. Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen.

Als ich den Boden Israels das erste Mal berührte, fühlte ich auf einzigartige Weise die Nähe Gottes und als ich Jerusalem sah und dort wohnte, fühlte ich mich sicher und glücklich wie nie zuvor.

Wenn man die Bedeutung Jerusalems und die Einzigartigkeit des Landes und des Volkes Israel aus der Sicht der Bibel betrachtet, dann versteht man schlagartig den Kampf um die Stadt Jerusalem und die Einwanderung tausender Juden aus allen Teilen der Welt, die Wiederbesiedlung von Judäa, Samaria und Galiläa.

Und die Entwicklung des Staates Israel.
Israel ist nach Gottes Willen ein Volk, das abgesondert wohnt und sich nicht zu den Nationen rechnet.

4.Mose 23.9: Denn vom Gipfel der Felsen sehe ich es, und von den Höhen herab schaue ich es; siehe, ein Volk, das abgesondert wohnt und sich nicht zu den Nationen rechnet.

Israel war schon von allem Anfang an von den Nationen geschieden, und hat eine einzigartige göttliche Bestimmung. Manche sprechen von Gottes Uhrzeiger. Gott selbst spricht zärtlich von seinem geliebten, erstgeborenen Sohn.

Diese Einzigartigkeit ist jedem ohne weiteres ersichtlich, der mit den Augen des Herzens sehen kann, weil er sich zu Christus bekehrt hat. Man versteht sehr schnell, warum Israel in einer zunehmend feindlichen Welt um sein Überleben kämpft.

Was ist der Grund, dass diese kleine Nation mit ihren 7,2 Millionen jüdischen Menschen, deren Land weniger als 1% der Erdoberfläche ausmacht, solch einen riesigen Stein des Anstoßes ausmacht?

Warum ist Jerusalem das am heftigsten umkämpfte Stück Land auf der ganzen Erde?
Die ganze Erde gehört dem Herrn – aber Israel bezeichnet er als „mein Land“ und Jerusalem als „meine Stadt“.

Jerusalem hat nicht die Größe New Yorks, nicht die Eleganz von Paris oder Rom, und nicht die Geschäftigkeit von London oder Berlin. Aber die Stadt hat eine Ausstrahlung, einen Glanz, eine Herrlichkeit, an die keine andere Stadt herankommt. Ihr Schmuck ist ihre Salbung, ihre geistliche Attraktivität.

Die Einzigartigkeit Jerusalems liegt in der Tatsache begründet, dass Gott diese Stadt erwählt hat, die Hauptstadt seines Reiches auf dieser Welt zu sein.

Was in der Herrschaft von König David vor mehr als 3000 Jahren schon angeklungen ist, wird sich in der Herrschaft von Jesus Christus in aller Kürze vollenden.

Von seinem Thron in Jerusalem aus wird der Herr der Herren, der König aller Könige über die Welt und die Nationen herrschen. Und die Menschen werden nach Jerusalem kommen, um Jesus zu huldigen.

Deshalb hat Jerusalem jetzt schon eine Salbung, eine Hoffnung auf Erlösung und auf Herrlichkeit, die keine andere Stadt auf der Erde hat.

Jerusalem liegt 700 bis 800 Meter hoch: Deshalb spricht man davon, nach Jerusalem hinaufzugehen. Aber die eigentliche Erhöhung Jerusalems ist eine geistliche.
Unter allen Städten der Welt gilt sie als die Heilige Stadt (Jesaja 52.1), die Stadt des großen Königs, (Matthäus 5.35), Gegenstand der Liebe Gottes (Psalm 87.1-3).

An und in Jerusalem können wir lernen zu lieben, was Gott liebt.
Gott lieben, heißt so viel wie uns ganz nach ihm richten in allem und uns mit seinen  Absichten zu identifizieren. Die Furcht des Herrn bringt uns dazu, Böses zu hassen.
Gott lieben bedeutet aber auch, das zu erwählen, woran er Freude hat und das als Wonne zu erachten, was er angeordnet hat. Das zu lieben, was er liebt.

Die Haltung Gottes zu Jerusalem kommt unter anderem in Psalm 87.1-2 vor:

Psalm 87.2 -3: Der HERR liebt die Tore des Zion mehr als alle Wohnungen Jakobs. Herrliches ist über dich geredet, du Stadt Gottes.

Natürlich können wir einwenden, dass wir nach dem himmlischen Jerusalem Ausschau halten, schließlich haben wir ja ein Bürgerrecht im Himmel.
Das ist richtig, aber: das bedeutet ja nicht, dass Gott der Vater seine Pläne mit dem natürlichen Jerusalem aufgegeben hat. Oder dass er das natürliche Jerusalem aus seinen Plänen gestrichen hat. Gottes prophetisches Reden sagt etwas ganz  anderes.

Das natürliche Jerusalem wird immer mehr in den Mittelpunkt rücken und seine herausragende Bestimmung im 1000 Jahre dauernden Reich des Messias erlangen.
Zwar wird Jerusalem zertreten werden, bis die Zeiten der Nationen erfüllt sein werden. Aber am Ende wird Jerusalem wieder seine Stellung der Ehre und der Herrlichkeit erlangen.
Jesus wird bei seiner Wiederkunft auf dem Ölberg erscheinen und von Jerusalem aus die Erde regieren. Jerusalem ist die Nahtstelle, die genau zwischen dem Zeitalter der Rebellion und dem Zeitalter der messianischen Herrschaft liegt.

Wenn wir Gott loben und preisen, dann sollten wir Jerusalem, das Land Israel und den Staat Israel in diesen Lobpreis miteinbeziehen.

Psalm 102.14 -17: Du wirst aufstehen, wirst dich Zions erbarmen. Denn es ist Zeit, ihn zu begnadigen, denn gekommen ist die bestimmte Zeit. Denn deine Knechte haben Gefallen an seinen Steinen, sie haben Mitleid mit seinem Schutt. Die Nationen werden den Namen des HERRN fürchten, alle Könige der Erde deine Herrlichkeit. Denn der HERR wird Zion aufbauen, er wird erscheinen in seiner Herrlichkeit.

Woran zeigt sich Gottes Barmherzigkeit und Güte? An der Staatsgründung 1948, den gewonnenen Kriegen, dem wirtschaftlichen Aufschwung, der Vereinigung Jerusalems 1967, die Rückkehr von 7,2 Millionen Juden aus der Zerstreuung. Wenn Gott für Israel, die Juden, und Jerusalem ist – können wir uns erlauben, eine andere Haltung einzunehmen?
Wir sollten Jerusalem und Israel Heil und Segen wünschen, dafür beten und uns nach Kräften dafür einsetzen. Der vollkommene Friede kommt erst, wenn Jesus wiedergekommen ist.

Psalm 122. 6-9: Erbittet Heil für Jerusalem! Ruhe sollen die haben, die dich lieben! Heil sei in deinen Festungswerken, sichere Ruhe in deinen Palästen. Wegen meiner Brüder und meiner Freunde will ich sagen: Heil sei in dir! Wegen des Hauses des HERRN, unseres Gottes, will ich dein Bestes suchen.

Wenn wir wirklich das lieben wollen, was unser Vater Gott liebt, dann darf der Blick auf die jüdische Kultur und auf jüdische Lebenswelten nicht verstellt sein, nicht beeinträchtigt, nicht überlagert sein von Bildern, von Vorurteilen aus antijüdischen, antisemitischen, antiisraelischen Zusammenhängen.

Diese Bilder müssen erst beiseite geräumt werden, bevor wir ganz und gar durchdringen können zu dem, was unser Himmlischer Vater liebt.
Wir möchten, dass unsere Leser es sich nicht leicht machen. Sondern bei jedem Satz, bei jedem Witz, bei jedem Klischee über Juden und Israel wach sind und wach bleiben. Und spüren, wohin ihre Gedanken am Ende führen.

Wir möchten, dass unsere Internetbesucher sich in einen Dialog mit ihren eigenen Gedanken und Vorstellungen begeben, aber auch in einen vorsichtigen Dialog mit anderen, um herauszufinden, ob wir frei sind von Vorurteilen und schnellen Festlegungen: Besucher, die wissen möchten, wie Antijüdisches entsteht und sich in unseren Köpfen festsetzt. Und wie die Köpfe davon zu befreien sind. Wenn wir konsequent sind, können wir am Ende das lieben, was unser himmlischer Vater liebt.
In diesem Sinne segne ich Sie von ganzem Herzen.
 

74.) Du nimmst es in den Mund und veränderst die Welt! 


Ihr Lieben,

Viele Menschen in Deutschland haben Angst in diesen Tagen. Viele gehören zu denen, die sich ausgegrenzt, an den Rand gedrängt und bedroht fühlen.

Asylbewerber, Flüchtlinge, Behinderte, Bettler, Obdachlose, Alte, Kranke, Schwache: Viele leben mit der Furcht. Die Furcht, nicht mehr als Person wahrgenommen zu werden – sondern nur stellvertretend für ein Bild da zu stehen: Schmarotzer!

Von den sozialistischen Idealen der Solidarität mit den Schwachen, der freiheitlichen Ordnung, der Menschenrechte und Toleranz ist offenbar nicht viel geblieben.

Stattdessen werden mit Bildern Stimmungen erzeugt in den Schlagzeilen der Boulevardpresse, zwischen den Zeilen einer Politikerrede, auf den Schulhöfen, im geheimen Einverständnis der Benutzer von U-Bahn und S-Bahn, die wegsehen wie auf Kommando, wenn doch Zivilcourage gefordert wäre.

Stimmungen sind undeutlich. Sie nisten sich ein, wo sie können.

Bilder von anderen Menschen sind ungenau – zwangsläufig. Sie stellen sich vor die wirkliche Erfahrung, verstellen sie oft.

Die Zahl brutaler Übergriffe von Neonazis und rechtsradikalen Skinheads und linken Schlägertrupps auf Personen, die ihrem Feindbild zugeordnet  werden, bleibt auf hohem Niveau oder nimmt zu.

Die feigen Dulder und Wegseher sind in der wichtigsten Rolle und werden von den Betroffenen mit „Sie“ oder „Die“ betitelt. 

Dabei wird klar, dass der Bodensatz antijüdischer, antisemitischer und vor allem durch Politiker des linken Spektrums herbei geredeten antiisraelischen Einstellungen nach wie vor präsent ist. Die Gefahr von Ausschreitungen ist akut. Und: Die antisemitische Verblendung färbt auf den Umgang mit anderen Minderheiten ab: Das antisemitische Stereotyp, überliefert, eingeübt, eingelernt wie kein anderes, liefert die Munition und den Stoff für alle anderen Vorurteile.

Alle, die mit der Aufklärung der Bevölkerung befassten Leute müssen sich jetzt fragen lassen, ob ihre Bemühungen nicht doch vergeblich waren.

Die Juden selbst leben teils auf gepackten Koffern in der Hoffnung, dass die Demokratie heute die Kraft hat, der Herausforderung die Stirn zu bieten. Nicht nur in Deutschland, auch in Frankreich, Belgien und sonst wo in Europa.

Ob wir vom religiösen, christlichen Antijudaismus der frühen nachchristlichen Jahrhunderte, oder dem seit 1880 erkennbaren modernen Antisemitismus oder dem seit etwa 1967 registrierten Anti Israelismus reden – wir wollen an die Mechanismen herankommen, unter denen sich Stereotypen und Vorurteile entwickeln können.

Antisemitismus ist kein Problem der Juden, keine Einstellung, die sich aus der jüdischen Geschichte oder aus der jüdischen Religion erklären ließe. Hier muss ich mich wiederholen.

Der Antisemitismus ist das Problem, die Krankheit der Antisemiten. Es kann auch die ergreifen, die sich sicher und überlegen fühlen.

Hauptkennzeichen: Der antijüdische Apparat kann überall und jederzeit aktiviert werden. Durch Erzeugung von Stimmungen, durch die Verbreitung von Bildern – schleichend, nachhaltig, und giftig.

Das Durcheinander von Einstellungen und Denkweisen, Wunsch- und Schreckbildern, die vollkommen unabhängig von der Realität jüdischen Lebens, jüdischer Geschichte und Kultur existieren und weitervermittelt werden.

Es verfügt auf der Ebene der Projektion, der Einbildung und Phantasie über eine innere Systematik, die wir bloßlegen müssen.

Der Versuch, antisemitische, antiisraelische Stereotype darzustellen und zu analysieren, erfordert zunächst einmal die Bereitschaft, die innere Logik solcher Denkweisen nachzuvollziehen und wenn möglich zu verstehen.

Es gilt herauszufinden, wie das Gemisch aus Vorurteilen, Feindbildern, Schutzbehauptungen und freien Erfindungen sich entwickelt hat: Im Klartext: Wie werden aus Bildern Feindbilder.

Das christliche Erbe bildet den Grundstock, die Ausgangsbasis solcher Gegenüberstellung.

Johannes 8. 42-47: Jesus sprach zu ihnen: Wenn Gott euer Vater wäre, so würdet ihr mich lieben, denn ich bin von Gott ausgegangen und gekommen; denn ich bin auch nicht von mir selbst gekommen, sondern er hat mich gesandt. Warum versteht ihr meine Sprache nicht? Weil ihr mein Wort nicht hören könnt. Ihr seid aus dem Vater, dem Teufel, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun. Jener war ein Menschenmörder von Anfang an und stand nicht in der Wahrheit, weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben. Weil ich aber die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht. Wer von euch überführt mich einer Sünde? Wenn ich die Wahrheit sage, warum glaubt ihr mir nicht? Wer aus Gott ist, hört die Worte Gottes. Darum hört ihr nicht, weil ihr nicht aus Gott seid. 

Dieser Bibelabschnitt soll stellvertretend stehen für alle biblischen Aussagen über die Juden. 

Wir verzichten dabei auf eine gründliche Exegese und beschränken uns auf gängige Fehldeutungen, soweit sie mit dazu beitrugen, die antijüdische, antisemitische Sprache zu rechtfertigen.

Dieser Bibelabschnitt ist kein kollektives Urteil über alle Juden oder Israelis. Wir wissen, dass in mehreren grandiosen Erweckungszeiten zwischen 1970 und 2010 sich hunderttausende von Juden in aller Welt und vor allem in den USA, Russland und Lateinamerika zu Jesus Christus bekehrt haben.

Als messianische Juden befinden sie sich nicht in christlichen Kirchen und Gemeinden, sondern sie dienen in messianischen Synagogen in USA, Russland, Deutschland und weiteren Ländern dem Herrn Jesus Christus und unserem Himmlischen Vater. Und sie leben ihr Jüdisch sein weiter aus.

Johannes 8.42-47 hat nichts mit Antisemitismus, Antiisraelismus, Antijudaismus zu tun. Der hier redet, ist selber Semit und Jude und derselbe, der an dem Satz festhält: „Das Heil kommt von den Juden.“ (Joh.4.22)

Johannes 8.42-47 ist ein Buß- und Weckruf zum Heil an die damaligen Juden.

Johannes 8.42-47 bringt keine Vorherbestimmung zum Ausdruck, als seien die Gegner Jesu in alle Ewigkeit dazu verdammt, Teufelskinder zu sein.

Vielmehr geht Jesus davon aus, dass sein hartes Wort Buße und Umkehr bewirken kann. Jeder Mensch kann sich allein durch Jesus aus der Teufelszugehörigkeit befreien.

Einige unserer Leser denken vielleicht, dass hier eine mythologische Sprache benutzt wird und dass der Teufel in Wirklichkeit gar nicht existiert.

Doch der Teufel ist real. Wir haben die